Latest / GenerationenPodcast / Mai 2026|SeniorenTag
Transcript
- 0:06Der GenerationenPodcast aus der Verbandsgemeinde Linz mit
- 0:10Waltraud Schmaus. Und Thomas Schwarz?
- 0:15So, liebe Waltraud, normalerweise fange ich immer so
- 0:18an. Wunderbar, dass wir wieder
- 0:19diesen Podcast gemeinsam machen können und dieses Mal ist es
- 0:23ganz anders. Dieses Mal bist du auch mit ein
- 0:27Gast des Podcasts, weil du bist wie Stich, weil du
- 0:31Chefvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates bist.
- 0:34Wolfgang Walter ist auch Chefredetender Vorsitzender des
- 0:37Seniorenbeirates. Und weil ihr beide den
- 0:40Seniorenbeirat vertretet, konntest du dich ja schlecht
- 0:42selbst interviewen. Das hätte ein bisschen komisch
- 0:45sich angehört. Ich freue mich, dass wir das
- 0:47machen können. Der Seniorenbeirat der
- 0:49Verbandsgemeinde hier in der Region ist wirklich sehr, sehr
- 0:52aktiv und. Und bevor wir über das Reden,
- 0:55was ansteht, was es noch an ungelösten Fragen gibt und auch
- 1:02bevor wir reden über den Seniorentag 2026, der ja im Juni
- 1:07in Linz stattfindet, am 13 Juni, findet der statt, würde ich
- 1:10gerne von euch beiden Wolfgang, vielleicht fängst du mal
- 1:13anhören, was der Seniorenbeirat eigentlich tut, also für die,
- 1:18die ihn noch nicht kennen und. Und für die, die sich
- 1:22vielleicht, wenn sie jetzt zuhören, überlegen, das wäre ja
- 1:24mal was für mich. Ja, der Seniorenbeirat der
- 1:27Verbandsgemeinde Linz ist das seit über 25 Jahren schon aktiv
- 1:33und wir haben uns immer zum Ziel gesetzt, für die zunächst mal
- 1:39als erstes Seniorenbeirat. Für die älteren Bürger eine
- 1:43Verbesserung im Zusammenleben zu erreichen, das haben wir im
- 1:47Laufe der Jahrzehnte, kann man jetzt sagen, schon so gepflegt,
- 1:51aber auch für die gesamte Generation hat auch für junge
- 1:56Leute, aber dazu vielleicht nachher noch mal zunächst mal
- 1:59für die Senioren, und da gibt es verschiedene Modelle, die wir
- 2:02schon seit einigen Jahren praktizieren, da ist also ein
- 2:06Beispiel der unserer Gemeindecafés.
- 2:10Die Gemeindecafes sind vor dem Hintergrund entstanden, weil wir
- 2:14einfach festgestellt haben, nicht nur wir, sondern allgemein
- 2:17in der Gesellschaft wird festgestellt, die Vereinsamung
- 2:20im Alter ist ein großes Problem und dafür irgendwelche
- 2:23Situationen zu schaffen, wo die Menschen niederschwellig
- 2:26hingehen können. Das hat.
- 2:28Ja, auch damit zu tun, dass es in den Dörfern viel weniger
- 2:30Kneipen als. Früher, das kommt noch hinzu,
- 2:32man trifft, gibt es keine Geschäfte mehr, wo man sich
- 2:34austauschen kann. Ja, so kleine Geschäfte sind
- 2:36weg, wo man. Morgens also es gibt sogar
- 2:38früher, war es ja so gewesen wie bei uns im Dorf in Leuchsdorf,
- 2:41dass also bestimmte Personen immer nur einzelne Teile zum
- 2:45Einkaufen gegangen sind, weil sie wussten, ne Stunde später
- 2:48kommt die Nachbarin, mit der muss ich auch noch was reden.
- 2:50Ja, das ist alles weg und vor dem Hintergrund war, dass es mit
- 2:53dem Gemeindecafé ist. Was wir mittlerweile in allen
- 2:56Orten in der Verbandsgemeinde installieren konnten.
- 2:59Wir haben ja auch Waltraud. In dem Zusammenhang kann man das
- 3:01ruhig erwähnen, auch einen Podcast im Gemeindecafé in
- 3:04Dattenberg aufgenommen. Ja, haben wir gemacht.
- 3:08Das war also auch eine Erfolgsgeschichte.
- 3:11Da sind immer über 30 Leute, und die freuen sich drauf, aber so
- 3:16ist es, denke ich, in den anderen Ortsgemeinden auch viele
- 3:19Leute, die verlegen ihre anderen Termine, wenn sie welche haben.
- 3:22Damit sie ja zum Gemeindekaffee können, finde ich eine ganz
- 3:26tolle Sache, diesen Austausch dann.
- 3:29Und das Besondere ist beim Gemeindekaffee da legen wir
- 3:32immer sehr großen Wert drauf, haben so einen sehr großen Wert
- 3:34darauf gelegt, dass diese Veranstaltung immer vormittags
- 3:37stattfindet, nicht wie üblicherweise, wenn man vom
- 3:40Kaffee hört, geht man nachmittags zum Kaffeetrinken,
- 3:42das überlassen wir den ortsansässigen Gruppierungen wie
- 3:45kfd oder so, die dann nachmittags zum Kaffee einladen,
- 3:48zum Kaffee einladen. Aber uns ging es darum, den
- 3:51Menschen einfach ein 2 Tage in der Woche anzubieten, wo man
- 3:55sagt, da geh ich einfach mal hin, trink einen Kaffee oder hör
- 3:58mal was gibt's Neues. Das ist der Anlaufpunkt, der
- 4:01Treffpunkt. Das wird sehr höflich
- 4:02formuliert. Was gibt's Neues?
- 4:04Was für mich auch ganz wichtig ist, es kostet kein Geld.
- 4:09Es wird nicht erwartet, dass die Leute für das, was sie trinken,
- 4:14bezahlen. Also Sie haben eine Tasse Kaffee
- 4:16gehabt. Sie können eine Tasse Kaffee
- 4:17trinken. Und wenn Sie.
- 4:18Wenn Sie möchten, können Sie was in den Sparschwein werfen, aber
- 4:21wenn Sie es nicht können oder nicht, dann brauchen sie es
- 4:24nicht. Sie können trotzdem hingehen,
- 4:26unabhängig von Ihren Vermögensverhältnissen.
- 4:29Ja, das ist eine super Geschichte, auch wirklich eine
- 4:32totale Erfolgsgeschichte, kann man sagen.
- 4:34Und dann gibt es etwas, bei dem ich vor ein paar Jahren auch mal
- 4:40dabei war, also zugeguckt habe. Da hat der Seniorenbeirat hier
- 4:44in Linz bei der Erstellung. Eines barrierefreien.
- 4:50Wie nennt man das bei einem Barrieresatz?
- 4:53Barrierekaster Kataster. Genau bei einem Barrierekataster
- 4:57oder barrierefreien Kataster gearbeitet.
- 5:00Daraus ist ja auch schon was geworden.
- 5:03Ja, das war seiner Zeit. Das ist auch ein großes
- 5:05Anliegen, da ja viele Menschen, dann sind es nicht nur alte
- 5:08Menschen, sondern auch jüngere Menschen.
- 5:11Die sich in der Stadt bewegen oder den Orten bewegen, manchmal
- 5:14vor Hindernissen stehen, wo sie mit ihrem Rollator oder
- 5:17Rollstuhl gar nicht mehr hochkommen.
- 5:19Und diese Sensibilisierung oder feststellen, wo sind diese
- 5:23Lücken, das war der Hintergrund dieser Erstellung von dem
- 5:26Barrierekataster. Und das hat sich aber auch schon
- 5:29realisiert. Das heißt, da ist schon was
- 5:32draus entstanden, ihr seid da nicht nur rumgelaufen und habt
- 5:35Zeichen gemacht, sondern es wurde was.
- 5:37Getan? Nein, nein, es wurde.
- 5:37Wir haben also einmal aufgenommen und dann der IBB.
- 5:41Behörde bzw den Kommunen auch typischen Hinweise gegeben.
- 5:46Seinerzeit, als in St. Katharinen die Durchgangstraße
- 5:50da gebaut wurde, haben wir auch dafür gesorgt, dass überall die
- 5:55die Anlaufwege abgesenkt wurden, das ist seinerzeit mit dem
- 5:58Seniorenbeirat gemacht worden und wir sind ganz vor Glück
- 6:01geströbe, dass das jetzt hier in Linz in den letzten ein 2 Jahren
- 6:04auch passiert ist und. Dass wir an bestimmten Stellen,
- 6:07wo die Straße neu gestaltet wurde, dass man daran denkt, man
- 6:10senkt ab, man verbessert die Situation für die Menschen.
- 6:14Da gibt es also in der Klosterstraße 1 und von einer
- 6:16evangelischen Kirche ist alles wunderbar gelöst worden, und wir
- 6:20wissen, dass im Bauamt hier bei den Bauamtleuten das Thema
- 6:25präsent ist. Und wir hoffen natürlich immer,
- 6:27dass sie dran denken, wenn sie irgendwas anpacken.
- 6:29Waltraud. Du bist ja im Seniorenbereich
- 6:34auch schon ewig und 3 Tage. Du hast ja von vielen
- 6:38Hemmnissen, die vor allem jetzt reden wir mal über die Senioren
- 6:43eine große Rolle spielen, gehört, als du Kümmerin der
- 6:46Verbandsgemeinde warst. Wie sehr hat diese Arbeit als
- 6:50Kümmerin? Dein Denken im Zusammenhang mit
- 6:54dem Seniorenbeirat denn beeinflusst?
- 6:56Ich kann mir vorstellen, wenn man das ein oder andere hört,
- 6:58kann man das auch in den Seniorenbeirat reintragen.
- 7:01Gibt es da so Beispiele? Man klar, man kann das in den
- 7:05Seniorenbeirat reintragen. Man kann natürlich nicht alles
- 7:08reintragen, aber der Seniorenbeirat hat kümmert sich,
- 7:12der, der der Versuch dann im Rahmen seiner Möglichkeiten, es
- 7:16zumindestens anzusprechen. Wir hatten das mit den mit den
- 7:20Bänken für Leute, die zu Fuß zum Einkaufen müssen.
- 7:24Der Weg war zu lang. Das muss man noch mal erklären.
- 7:26Was hat es da mit auf sich? Wir reden jetzt hier zum
- 7:29Beispiel vom Meuch Center in Linz.
- 7:32Leute, die aus der Innenstadt da hochlaufen.
- 7:35Weil das ist ja schon eine Wegstrecke.
- 7:38Die würden sich vielleicht unterwegs gerne mal ausruhen das
- 7:42die Möglichkeit war früher nicht und jetzt hat man angefangen
- 7:45schon mal so Klappstühle auf der rechten Seite anzubringen, wo
- 7:51man sich kurz ausruhen kann. Also wenn man die Ansbacher.
- 7:55Straße hoch die Stadt war da sehr aktiv.
- 7:59Auch mit der Bushaltestelle am Meuch Center, das ist in sind
- 8:04inzwischen auch Sitzgelegenheiten.
- 8:06Es soll wie wir gehört haben, jetzt auch ne Überdachung
- 8:10hinkommen, also es tut sich da in der Richtung auch etwas und
- 8:14dass auch Leute sehen, es bewegt sich was, es wird was getan.
- 8:18Das ist ja im Grunde auch ein ganz gutes Argument gegen die
- 8:23Wolfgang Walter, die schon mal sagen, man kann ja sowieso
- 8:26nichts ändern, wie die Emilie Macher mit bisherigen Machern
- 8:29und so ne, das stimmt einfach nicht oder kann man schon sagen,
- 8:32wenn man sich wirklich engagiert und dafür kämpft und Verbündete
- 8:36findet, dann kann man schon zu Hause in der Heimat da was einen
- 8:41selber betrifft schon was verändern, oder?
- 8:44Ja, denke schon. Also dieses dieses Erlebnisse
- 8:46oder diese. Erfolgserlebnisse haben mich
- 8:50persönlich auch immer mit beobachten können und selbst
- 8:52auch für mich erlebt, dass man durch Engagement gezielt
- 8:57irgendwo Anregungen angeben, durchgeben, dass wir also
- 9:01tatsächlich nachher auch etwas bewegt und wir als
- 9:04Seniorenbeirat sind wir ganz froh, dass wir hier in in der VG
- 9:09diese Position haben, die werden nicht als.
- 9:13Konkurrenzbetrieb zum Verbandsgemeinderat gesehen,
- 9:15sondern auch als Ideengeber oder Hinweisgeber.
- 9:19Wir wollen beraten, helfen und sensibilisieren zu bestimmten
- 9:22Themen, und das ist uns in den letzten Jahren richtig gut
- 9:25gelungen, dass wir auch viele Verständnis haben, auf
- 9:29Verständnis getroffen sind in den Gremien, die das
- 9:34mittlerweile auch so unterstützen.
- 9:35Waltraud, Das ist auch was Besonderes, was den
- 9:38Seniorenbeirat angeht, muss man auch sagen, weil das viele gar
- 9:40nicht wissen. Der Bürgermeister der
- 9:43Verbandsgemeinde ist, gleichzeitig, könnte man sagen,
- 9:47Vorsitzender des Seniorenbeirates.
- 9:49Und das bedeutet wiederum, wenn ich was habe, was hier in der
- 9:54Verbandsgemeinde passiert und die Senioren betrifft, dann habe
- 9:58ich einen sehr kurzen Draht zum Bürgermeister, das ist ja auch
- 10:00nicht so normal. Nein, das ist nicht normal.
- 10:03Ich glaube, wir haben da auch ein Alleinstellungsmerkmal wie
- 10:06bei vielen Sachen. Und es ist einfach fantastisch,
- 10:10dass wir als Seniorenbeirat direkten Ansprechpartner haben.
- 10:14Wir können also wirklich auf kleine Wege, es muss nicht Gott
- 10:19weiß was passieren, wir können es sofort ansprechen und haben
- 10:23auch Zuhörer dann. Und die die Leute im
- 10:27Verbandsgemeinderat, die. Kommen zu den Sitzungen.
- 10:32Ich frage das alles so ab, weil viele sich das gar nicht
- 10:35vorstellen können. Es gibt einen Seniorenbeirat,
- 10:37was ist das eigentlich, der Seniorenbeirat, deswegen würde
- 10:40ich das gerne mal erklären, wie läuft denn so?
- 10:42Also streng genommen ist es so, dass wir als Seniorenbeirat ein
- 10:46ein Ausschuss sind vom Verbandskandidat, und wir haben
- 10:52auch. Die Möglichkeit, Anregungen dort
- 10:55vorzutragen, was in der Vergangenheit oft über den
- 10:58Verbandsbürgermeister, unserem ersten Vorsitzenden, immer
- 11:01reingetragen wurde. Und wir haben als Seniorenbeirat
- 11:05jetzt vor einem halben Jahr oder dreiviertel Jahr einen neuen Weg
- 11:09beschritten, den wir mit allen Fraktionschefs oder Chefinnen
- 11:12uns getroffen haben und denen nochmal unser Konzept erklärt
- 11:15und was wir so Vorhaben und. Einfach nur mal erklärt, was wir
- 11:18machen. Viele wussten das, manche
- 11:20wussten Sie nicht. Das ist ja mein Lobbyarbeit.
- 11:21Ja, ja, genau so wird einfach schön gemacht, so dass wir für
- 11:26die Projekte, die wir in Zukunft haben, hoffen, dass wir da auch
- 11:31breiter auf Zustimmung stoßen. Das ist natürlich, man muss den
- 11:35Menschen auch die Gelegenheit geben, sich dann mit dem Thema
- 11:37zu befassen, wenn man mit einem Vorschlag kommt.
- 11:40Und setze hier. Ich hab die Idee, sagt er, alle
- 11:42im Moment hatte ich auch schon mal gehabt, braucht man nicht
- 11:44mehr, klappt nicht, ja, aber so haben wir, aber das ist auch das
- 11:47Beispiel mit dem Bürgerfahrdienst ne wo wir dann
- 11:49also vor Jahren hier zuerst bisschen dicke bowlen mussten,
- 11:53weil dann Autos angeschafft werden mussten und so weiter
- 11:55aber das war. Alles.
- 11:56Überhaupt kein genau, überhaupt nachher kein Problem und?
- 11:59Es ist eine erfolgreiche Geschichte.
- 12:01Und heute ist der Bürgerfahrdienst ja irgendwie
- 12:03gar nicht mehr wegzudenken. Ne, also nicht nur bei uns,
- 12:06sondern auch in anderen befreundeten, benachbarten
- 12:09Verbandsgemeinden und überall gibt es ja inzwischen so was
- 12:12ähnliches wie ein Bürgerfahrdienst, der heißt dann
- 12:15Bürgerbus oder Bürgerfahrdienst oder so.
- 12:17Ja, Linz war hier wirklich der Vorreiter.
- 12:19Und wir haben allen Widrigkeiten zum trotz, wir haben es gemacht
- 12:23und wir haben einfach gestartet und haben mal geguckt,
- 12:26funktioniert es, wird es wirklich gebraucht und es hat
- 12:30sich ja ganz schnell herausgestellt.
- 12:33Wie wichtig das ist. Leute, die vorher nicht so gut
- 12:37von Ort zu Ort kamen, die haben jetzt eine Möglichkeit, auch zu
- 12:41Ärzten zu kommen, besser soziale Kontakte zu pflegen, zum
- 12:46Einkaufen zu kommen. Also das ist eine ganz tolle
- 12:49Sache. Und inzwischen gibt es 2 Autos,
- 12:51nicht nur 1. Und was auch bemerkenswert ist,
- 12:54was ich wirklich immer toll finde, das.
- 12:58Ist, dass es auch immer Leute gibt, die Sagen, da mache ich
- 13:01gerne mit. Ich stelle meine Zeit zur
- 13:04Verfügung und mache das. Meine Frage ist, nehmen wir mal
- 13:08an, ich wäre jetzt 30 Jahre alt, das ist ja schon lange her, aber
- 13:11nehmen wir mal an, ich wäre jetzt 30 Jahre alt und würde mir
- 13:14die Arbeit des Seniorenbeirates angucken und denke, ich bin zwar
- 13:17noch nicht Senior oder alt, aber ich will ja gerne mitmachen,
- 13:19würde das gehen? Grundsätzlich ja.
- 13:22Wir haben auch in den Bereich, gerade beim Bürgerfahrdienst.
- 13:26Jüngere Menschen, die, sagen wir mal so Mitte 50 sind oder so,
- 13:31die sich bereit erklärt haben zu fahren, so wie sie Zeit haben,
- 13:34die haben einen Schichtdienst irgendwo und werden eingeteilt,
- 13:36wie sie Zeit haben, helfen gerne, das gibt es überhaupt
- 13:39keine Alters, keine Grenzen, ne ne.
- 13:43Genau nach oben, nicht so nach unten.
- 13:44Genau. Wir haben das also auch schon
- 13:46mit dem Bürgerfahrdienst immer versuchsweise auch gemacht, so
- 13:49zum Wochenende hin für Jugendliche, dass Jugendliche
- 13:52fahren können. Was noch nicht so richtig
- 13:53geklappt, das ist alles, aber wir bleiben auf jeden Fall dran,
- 13:57weil wir auch einfach die Strukturen, die wir hier im im
- 14:01in der Verbandsgemeinde schaffen wollen oder geschafft haben,
- 14:03nicht nur für die Alpen sein sollen, sondern auch für die
- 14:06Nachwachsenden, die kooperieren mit den Schulen, machen also da
- 14:08irgendwelche Aktionen, dass die, dass die Schulen sich da
- 14:11eingebunden fühlen, die Jugend überhaupt, das ist also ganz
- 14:13wichtig. Und es ist auch wichtig, dass
- 14:16wir auch im Seniorenbeirat selber für alle Altersklassen
- 14:20offen sind. Also ich gehe mal von mir aus,
- 14:22ich habe schon relativ früh angefangen, wie?
- 14:25Alt warst du denn, als du da angefangen hast?
- 14:27Wir waren noch lange keine. Es war vielleicht 50 oder noch
- 14:32jünger, sogar weil ich mir damals gesagt habe, du musst was
- 14:35machen, was du später vielleicht selber nutzen kannst und.
- 14:39Wenn keiner was macht, passiert nichts.
- 14:41Ist auch ein guter Ansporn. Also das war so für mich der
- 14:44Ansporn, erstmal da was zu machen um zu gucken, ja mach
- 14:49was, damit du später vielleicht nutzen kannst.
- 14:52Also ich denke auch, dass es ganz wichtig ist, ab und zu ein
- 14:54bisschen egoistisch zu sein und für sich selber etwas.
- 14:56Zu organisieren für die. Zukunft?
- 14:58Ja, das motiviert einen ja auch noch zusätzlich und.
- 15:02Und es heißt, und es heißt ja auch, dass man.
- 15:04Sozusagen Missstand erkennt, gehört ja auch dazu.
- 15:08Man muss ja erkennen, was läuft gerade nicht so gut und dann
- 15:12überlegt, wie wäre das, wenn man das jetzt regeln könnte und
- 15:16jeder weiß, dass es bei uns in Deutschland manchmal ein
- 15:19bisschen zu lange dauert, wenn man Sachen macht, aber im
- 15:22Endeffekt werden sie doch gemacht und umgesetzt, eine
- 15:25Geschichte, Waltraud, da haben wir vorhin drüber noch nicht
- 15:28gesprochen, das sind so ganz banale Dinge, auf die.
- 15:34Ein junger Mensch überhaupt nicht kommt, sage ich, jetzt
- 15:36einfach mal ungeschützt, wenn ich vom Linzer Bahnhof in die
- 15:41Innenstadt gehe, und es ist ein bisschen dunkel, dann gehe ich
- 15:45an der Bahnlinie vorbei und muss durch den Tunnel, bis ich dann
- 15:49da an der alten Post rauskomme sozusagen, und da ist es ein
- 15:52bisschen dunkel, wurde festgestellt, man muss die Dinge
- 15:56auch feststellen, muss man auch immer sagen, ne.
- 15:58Einfach auch gemeldet bekommen, dass man dass Leute Probleme
- 16:01haben. Es ist ja oft so, dass man
- 16:02selber. Vielleicht gar nicht so oft, da
- 16:04hergeht oder vielleicht nicht zu der richtigen Zeit, aber wenn es
- 16:08dann in dem gerade im speziellen Fall ist es ein Anliegen von
- 16:12mehreren Bürgern und älteren Bürgern, dass dieser Durchgang
- 16:16besser ausgeleuchtet werden sollte, früher ausgeleuchtet
- 16:19werden sollte. Er wird ausgeleuchtet,
- 16:21allerdings ist oft zu spät und wir hoffen natürlich, dass jetzt
- 16:25im Zuge der Umstellung auf die LED in der Verbandsgemeinde auch
- 16:29in der Stadt. Dass gerade dieser Gang auch
- 16:32entsprechend früher ausgeleuchtet wird, um den
- 16:34Leuten da das Gefühl der Sicherheit zu geben, das ist
- 16:36jetzt der Hintergrund wiederum. Greife ich sofort einen Satz auf
- 16:40Waltraud, dem Wolfgang Walter gerade gesagt hat, nämlich wir
- 16:43sind darauf hingewiesen worden. Das heißt, wenn ich etwas sehe
- 16:47und mir was auffällt, wo ich denke, das ist für alte Leute
- 16:50oder auch für behinderte Menschen irgendwie nicht
- 16:53wirklich cool, dann kann man sich an den Seniorenbeirat zum
- 16:56Beispiel wenden. Oder?
- 16:57Ja, natürlich. Der Seniorenbeirat, so wie er
- 17:01kann, versucht er Abhilfe zu schaffen.
- 17:03Er kümmert sich, er kümmert sich darum um die Anliegen der Leute,
- 17:06ob das jetzt immer klappt, das kann man ja im Voraus nicht
- 17:09sagen, aber wenn wir nichts erfahren, kann man auch nichts
- 17:13machen. Also mitmachen, sich, wie man
- 17:15heute sagt, sich einbringen. Es gibt viele Dinge, die sieht
- 17:19man unbewusst nicht, weil man nicht betroffen ist.
- 17:24Und das ist für uns wichtig, das zu erfahren von Leuten, die
- 17:28betroffen sind. So, wir müssen unbedingt noch
- 17:32über den Seniorentag 2026 sprechen, der am 13 Juni auf dem
- 17:38Marktplatz in Linz stattfindet. Überschrift Kunst und Kultur
- 17:43wird da gemalt, Waltraud oder muss man da Wasserfarben
- 17:47mitbringen oder wie ist das? Da Wasserfarben wirst du nicht
- 17:51mitbringen müssen. Es geht halt um dieses Thema
- 17:54Kunst und Kultur. Der Seniorentag hat nicht nur
- 17:57was mit Alt, mit Altsein zu tun, es gibt ganz viele Geschichten,
- 18:01wir machen ganz viel mit jungen Leuten, es wird eine Ausstellung
- 18:06geben, es wird mit Sicherheit auch Leute geben, die Malen und
- 18:10die zeigen, was sie machen, die Ihre ihre Sachen ausstellen,
- 18:13also es wird gesungen. Es wird da ganz viel stattfinden
- 18:18an dem Tag. Es ist ja mal so gewesen vor ein
- 18:21paar Jahren. Wolfgang Walter muss ich jetzt
- 18:22mal fragen, weil ich immer so an die Jugend denke, an
- 18:26Jugendlichen und so junge Leute, das hieß ja auch mal
- 18:30Generationentag einmal mehr generationentag ja, warum, warum
- 18:34heißt es Seniorentag? Ja, der Seniorentag ist der
- 18:37Absender für die Veranstaltung. Ich versuche immer das die
- 18:40Veranstaltung so zu formulieren, auch die den Titel Kunst und
- 18:43Kultur kreativ in jedem Alter und damit ist auch das jüngere
- 18:48Bereich an der jüngere Bereich angesprochen und wir denken,
- 18:52dass wir mit der Zusammensetzung des Programms und das, was wir
- 18:55alles, die wir angesprochen haben, die an dem Tag auch
- 18:57ausstellen, die sich da zeigen. Einen guten Querschnitt haben
- 19:01über die Branche, über die über die alte Struktur hinweg.
- 19:04Das ist also für uns ganz wichtig, nicht nur für die
- 19:06Älteren, sondern auch die Jüngeren, und das ist ja, es
- 19:09gibt auch. Ich sehe also die Jugendband
- 19:11Musik zu Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf spielt, das sind junge
- 19:13Leute, es gibt eine Kooperation mit der Alice Salomon Schule,
- 19:19die Circus AG des Martinus Gymnasiums haben, das sind ja
- 19:21alles keine Rentner, ne, kann man ja nicht so sagen.
- 19:24Gerade die Alice Salomon Schule ist und für uns ein ganz
- 19:27wichtiger. Partner und wird zukünftig auch
- 19:29ein Kooperationspartner sein. Wir wollen auf jeden Fall die
- 19:33enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und der Schule
- 19:36mit den jungen Leuten, die da ausgebildet werden, mit dem
- 19:39Ziel, irgendwann noch ältere Menschen zu versorgen, das muss
- 19:42mehr ist ja so was Besseres, gibt es ja gar nicht, dass wir
- 19:45mit denen zusammen eine Kooperationsvertrag Vereinbarung
- 19:47jetzt unterschreiben, das wir mal an dem Tag auch machen, ist
- 19:49uns ganz wichtig, dass wir vor Publikum machen, dass die
- 19:52Bevölkerung wahrnimmt. Dass also hier eine Institution
- 19:55im Hintergrund arbeitet, die für alle im Prinzip sich
- 19:58verantwortlich fühlt, anzuschieben, zu helfen, Ideen
- 20:02reinzugeben, gucken, was daraus wird.
- 20:04Und dann hoffen wir natürlich, dass schönes Wetter ist an dem
- 20:06Tag und man nicht in die Stadthalle flüchten muss,
- 20:10sozusagen. Wir haben es bestellt.
- 20:12Hat ja bisher immer im Großen und ganzen ganz gut geklappt,
- 20:15obwohl es auch schon, obwohl es auch schon Regengüsse.
- 20:18Ohne Ende gab in diesem Jahr gibt es schönes Wetter und wir
- 20:22freuen uns natürlich auch auf die Lehrerbände, die.
- 20:23Von der Alice Salomonschule. Ja, ja.
- 20:26Also es ist jedenfalls wirklich ein Programm, das.
- 20:29Ist ein tolles Programm und kann.
- 20:30Sich mehr erzählen lassen und wir haben.
- 20:32Auch die Lehrerband am Anfang. Ja, ich dachte die beste Band.
- 20:35Ja, wir haben auch tolle Aussteller, die die
- 20:39Stadtstrunzer das Seniorenheim wird vertreten sein, das
- 20:45ambulante Hospiz und alle haben was auch mit Kunst an dem Tag zu
- 20:50tun, stellen Kunst vor. Die Jugendpflege der
- 20:54Verbandsgemeinde ist da. Das Gymnasium hatten wir schon
- 20:58gesagt. Es gibt Digitalberatung, es gibt
- 21:00Informationen wirklich von A bis z kann man sagen auch, aber man
- 21:04sollte sagen, man muss nicht Angst haben dahin zu gehen und
- 21:08dann vollgelabert zu werden von irgendwem, der da ist.
- 21:10Alles auch etwas wirklich mit Kunst und Kultur zu.
- 21:13Tun. Also wir haben jetzt gehört,
- 21:15wirklich nicht nur, dass es den Seniorenbeirat schon Jahrzehnte
- 21:20gibt, also weit über 25 Jahre. Wir haben gehört, was bisher an
- 21:25Ideen entwickelt wurde und was schon umgesetzt worden ist.
- 21:29Auch wir haben jetzt über den Seniorentag dieses Jahres
- 21:32gesprochen, am 13 Juni auf dem Marktplatz in Linz, jetzt frage
- 21:37ich euch beide zum Abschluss des Gespräches folgendes.
- 21:41Wenn ihr euch eine Welt vorstellt, die für alte Leute
- 21:50perfekt wäre, Wolfgang, wie sähe die aus?
- 21:56Ja, das ist natürlich so eine sehr schwierige Frage.
- 21:59Ich denke, vielleicht ist es wichtig, so sehe ich jetzt
- 22:03persönlich, dass dass man die. Das Verständnis in der
- 22:08Gesellschaft füreinander pflegen muss, um die Menschen nachher
- 22:14nicht fangen zu wie am Anfang an alleine irgendwo hängen lässt.
- 22:18Denn die die ganzen Veranstaltungen dienen letzten
- 22:21Endes dazu, egal was wir machen, ob das jetzt der Bürgerverein
- 22:24ist, die Leute in Begegnungen reinzubringen und mit anderen
- 22:27Menschen, und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Auftrag
- 22:31für die Gesellschaft als solches, dass man versucht,
- 22:34gemeinsam. Ja, das Leben zu gestalten und
- 22:37nicht nur jeder für sich egoistisch zu Hause am am seinem
- 22:41am Fernseher sitzt und da herum flitscht und nachher sagt er,
- 22:44draußen ist nichts los und diese Sache zu zu transportieren und.
- 22:50Verschiedene Gelegenheiten zu nutzen, das darzustellen, machen
- 22:52viele Vereine auch mit ihren großen Festen.
- 22:55Sportvereine, Feuerwehr jetzt demnächst hier die große Sache
- 22:57wieder auf der Stadt finde ich auch immer ganz toll, dass die
- 23:00Leute mal irgendwann, aus welchen Gründen auch immer, in
- 23:03dem Fall mit der Feuerwehr in Berührung kommen, was sie alle
- 23:05da ehrenamtlich machen, das ist ja auch so n Ding, was mir für
- 23:07uns selbstverständlich ist, ist es nicht und das ist auch das
- 23:10Problem, was wir da für den Seniorenbeirat sehen, wir
- 23:13brauchen auch Menschen. Die sich zukünftig für das Thema
- 23:17interessieren und würde uns helfen, wenn da manche
- 23:20auftauchen. Würde sagen ich würde gerne was
- 23:21machen, vielleicht ist der eine oder andere dabei, also die.
- 23:24Perfekte Welt über Wolfgang Waltraud muss man ausdrücklich
- 23:28unterstreichen, ist auch, dass für die Zukunft sich Menschen
- 23:32finden, die Bock haben, da mitzumachen.
- 23:34Waltraud Meine perfekte. Welt Ja, ich glaube, die gibt es
- 23:38gar nicht. Also für mich wäre es ganz
- 23:40wichtig, dass jeder. Mit jedem respektvoll umgeht als
- 23:45erstes Mal. Und dass Jung und alt gemeinsam
- 23:49die Jungen für die alten da sind und die Alten auch für die
- 23:52Jungen da sind und nicht jeder nur auf sich guckt, sondern dass
- 23:56man so ein Gemeinsamkeitsgefühl wieder entwickelt, wie es früher
- 24:01war, es in den Großfamilien, das gibt es ja heute alles gar nicht
- 24:04mehr, aber es muss ja nicht unbedingt Familie sein, es
- 24:06können ja auch Freunde sein, Bekannte sein.
- 24:09Leute, die sich vorher nie gekannt haben, die
- 24:11Zusammenkommen aus aus allen Generationen, wo einer den
- 24:15anderen unterstützt und einer für den anderen da ist.
- 24:17Und wie gesagt, der respektvolle Umgang miteinander.
- 24:20Das war ein Schlusswort, würde ich mal sagen.
- 24:22Wolfgang Walter, Waltraud Schmaus, vielen Dank, Wir wollen
- 24:25nicht vergessen, Josef Schmaus zu erwähnen mit einem dreifach
- 24:29donnernden Danke, danke, danke für die Technik und das alles
- 24:32sagt das ja jedes Mal, den hört man nie, aber der tut eigentlich
- 24:35das meiste, wenn wir hier zusammensitzen.
- 24:37Vielen dank euch beiden und dass ihr da wart.
- 24:39Ich hoffe bis bald. Wir danken dir und ich muss dann
- 24:42noch noch einen einen Schlusssatz reden, wie ich
- 24:44meistens, da habe ich ja was vergessen.
- 24:46Ja, ja für alle, die am Seniorentag keine Möglichkeit
- 24:50haben hinzukommen, aber gerne den Seniorentag besuchen
- 24:54möchten. Es fährt der Bürgerfahrdienst,
- 24:56der kann also bei der Verbandsgemeinde kann man
- 24:58anrufen und sagen, ich würde gerne dahin und da etwas
- 25:02vereinbaren. Holt mich bitte ab.
- 25:03Holt mich bitte ab. Dankeschön, Tschüss, Tschüss.