Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Leblose Person in der Elbe gefunden
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 30. Juni. Ein schlechtes Spiel der DFB-Elf und Kanzlerlob. Ereignisse in Stade. Leblose Personen in der Elbe gefunden. Neue Partnerschaft im Hafen geplant. Wahrscheinlich haben die meisten von uns eine seltsame Erfahrung gemeinsam. In der Nacht von Montag und Dienstag haben wir bis kurz vor zwei Uhr vor dem Fernseher gesessen und uns gefragt, wann wir zuletzt so ein schlechtes Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft bei einer WM gesehen haben. Das Ausscheiden gegen Paraguay nach Elfmeterschießen belegt einmal mehr, dass die DFB-Elf weit von der Weltspitze entfernt ist, das war leider, leider nicht zu übersehen. Oder doch? Zumindest eine Person fand das Spiel anscheinend gar nicht so schlimm. Und nein, es ist nicht der liebe Kollege Matthias Iken, sondern unser Bundeskanzler. Der schrieb in den sozialen Medien folgende, an die Nationalspieler gerichtete Zeilen. Auch wenn das Ausscheiden schmerzt, was für ein Spiel. Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, CSU, hat sein Bedauern und Mitgefühl über die Ereignisse in Stade ausgedrückt, wo ein 44 Jahre alter Mann am Montag sechs Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen hat. Das könne einen Menschen nur sprachlos zurücklassen, so. Die Tat habe ihn stark betroffen gemacht, seine Gebete seien mit den Opfern der Gewalttat. Zu den Hintergründen der Tat sowie zum Motiv des Täters nannte Dobrindt keine Details. Er hob lediglich hervor, dass die Behörden vor Ort aufgrund der Polizeiakte des mutmaßlichen Täters nicht davon ausgehen konnten, dass die Person stark polizeilich auffällig gewesen sei und eine solche Tat vollstrecken könne. Dobrindt sei im Austausch mit Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens, SPD. Es gibt noch Aufklärungsbedarf, sagte Dobrindt. Die aktuelle Entwicklung finden Sie unter www.abendblatt.de, Niedersachsen, Landkreis, Harburg. Eine traurige Entdeckung haben Passanten heute Vormittag am Rissener Ufer gemacht. Dort trieb eine Person leblos in der Elbe. Es ist zu befürchten, dass es sich dabei um den jungen Mann handelt, der am Sonnabend in der Elbe mit zwei weiteren Männern schwimmen gegangen war und seitdem vermisst wird. Die beiden anderen waren von Feuerwehr und DLRG aus dem Fluss gerettet worden. Bei den städtischen Unternehmen in Hamburg läuft es derzeit nicht wirklich rund. Die Stadtreinigung will gerade ihren Ex-Chef in Haftung für die um rund 500 Millionen Euro verteuerte Müllverbrennungsanlage nehmen. Im vergangenen Jahr mussten die beiden Geschäftsführer von Hamburg Wasser gehen, weil ein Projekt sich massiv verteuert hatte. Im Mai dieses Jahres setzte Verkehrssenator Agnes Tjarks, Grüne, den Hochbahnchef vor die Tür. Und kürzlich musste einer der beiden HVV-Chefs gehen, gegen seinen Willen. Jetzt trifft es erneut einen Geschäftsführer eines städtischen Unternehmens. Daniel Schmal, erst im dritten Monat zum zweiten Geschäftsführer von Pflegen und Wohnen bestellt, gibt seinen Posten nach kaum vier Monaten bereits wieder auf. Herr Schmal hat um die Aufhebung seines Vertrags gebeten, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, sagte der Sprecher der für das Unternehmen zuständigen Sozialbehörde, Wolfgang Arnhold, dem Abendblatt auf Nachfrage. Diesem persönlichen Wunsch wurde entsprochen. Die CDU sieht die Verantwortung für den Abgang des gerade erst eingestellten Geschäftsführers auch bei Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, SPD. Schon wieder ein außerplanmäßiger Abgang an der Spitze eines öffentlichen Unternehmens. Offenbar ist der Senat mit der Steuerung der Hamburger Unternehmensbeteiligungen völlig überfordert, sagte Thilo Kleibauer, Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion für öffentliche Unternehmen. Im Hamburger Hafen steht eine weitere Machtverschiebung bevor. Nachdem die Schweizer Reederei MSC mit 49,9 Prozent bei der Hamburger Hafen- und Logistik AG HALA eingestiegen ist, beginnt der Hauptkonkurrent Eurogate mit starken Partnern, ein Gegengewicht zu schaffen. Zunächst hatte die französische Reederei CMA-CGM bekannt gegeben, sich mit 20 Prozent am Hamburger Terminal von Eurogate zu beteiligen. Jetzt wurde bekannt, dass sich auch Hamburgs Traditions Reederei Hapag-Leut an dem Hafenbetrieb beteiligen will. Die beiden Unternehmen haben bereits ein sogenanntes Termsheet, also eine Absichtserklärung, unterzeichnet, um die Partnerschaft vertraglich herbeizuführen. Läden schließen, der Hafen muss effizienter werden mit Blick auf die europäische Konkurrenz, die Industrie klagt über zu hohe Energiepreise. Die Gründe für Neueinstellungen sind rar. Da kann es kaum verwundern, dass die Arbeitslosigkeit in Hamburg auf einem hohen Stand verharrt. Aktuell sind exakt 93.963 Hamburgerinnen und Hamburger arbeitslos gemeldet. Das sind fast genauso viele wie im Juni 2025. Und schaut man in den Frühsommer der Vorjahre, dann wird klar, das sind keine guten Nachrichten. Denn 2022 waren erst 72.685, ein Jahr später 79.457 und 2024 exakt 86.834 Hamburgerinnen und Hamburger ohne Job. Im Klartext, innerhalb von vier Jahren ist die Zahl um fast 30 Prozent gestiegen. Die Quote liegt nun bei 8,3 Prozent. Helene Fischer in Hamburg für zwei Konzerte im Volksparkstadion, da war der Run auf die Karten groß, als diese im November 2023, also zweieinhalb Jahre im Voraus, in den Verkauf gingen. Aber zweieinhalb Jahre sind eine lange Zeit, in der sich Lebensumstände gründlich ändern können und so gibt es nun viele Ticketkäuferinnen und Käufer, die es am 3. oder 4. Juli nicht in den Volkspark schaffen. Urlaub, Krankheit, ein Familienfest oder Familienzuwachs. An guten Gründen herrscht kein Mangel. und an Karten deshalb auch nicht. Stündlich kommen etwa auf Ebay, in den Helene-Fischer-Gruppen bei Facebook und auf der offiziellen Wiederverkaufsplattform fansale.de neue Angebote rein. Und nicht wenige sind echte Schnäppchen. Da gibt es bei Ebay den Sitzplatz auf der Osttribüne, Konzert am 4.7., der ursprünglich 159,90 Euro kostete, für gerade mal 70 Euro und der Verkäufer lässt sogar noch niedrigere Preisvorschläge zu. Stehplätze im Innenraum, die um die 90 Euro gekostet haben, sind bei Ebay inzwischen für 60 Euro zu haben. Tendenz fallend, denn je näher der Konzerttermin rückt und je mehr Tickets angeboten werden, desto günstiger wird es. Zum Podcast-Tipp des Tages. Sie sagt, heute ist mir klar, dass Glück absolut nichts mit dem Alter zu tun hat. Und seit man begriffen hat, dass die Zeitspanne von 60 bis 90 genauso lang ist wie die von 30 bis 60, geht ein Aufatmen durchs Land. Greta Silver ist so etwas wie die Vorkämpferin einer Generation geworden, die aus ihrer Sicht gerade von der Wirtschaft nicht ernst genug genommen wird und die sich für das, was sie geleistet hat, nicht schämen müsse. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider spricht die Hamburgerin über nicht nachlassende Lebensfreude, den falschen Blick aufs Alter und sagt, warum sich die Generationen nicht gegeneinander ausspielen lassen sollten. Zu hören unter www.abendblatt.de-entscheider. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.