Latest / Gin And Talk / Steffen Marx über Giesinger Bräu und Bierkultur
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- 0:02Speaker 1: Herzlich willkommen, mein Name ist Daniel Fürk.
- 0:05Speaker 1: Bevor wir gleich an den Badresen gehen möchte ich gerne unseren heutigen Gast vorstellen.
- 0:09Speaker 1: Steffen Marx ist in der Münchner Bier-Szene so etwas wie ein Legende geworden.
- 0:14Speaker 1: Seine Brauerei Giesinger Bräu, die er gegründet hat und heute als Geschäftsführer leitet, ist die siebte Münchener Brauerei.
- 0:22Speaker 1: Was das genau bedeutet?
- 0:24Speaker 1: Was man dafür eigentlich braucht?
- 0:26Speaker 1: Und wie es dazu kam darüber werde ich gleich mit ihm sprechen Und natürlich werden wir währenddessen das ein oder andere Bier trinken.
- 0:35Speaker 1: Ich freue mich sehr, dass ihr heute wieder alle mit dabei seid und wünsche euch viel Spaß mit dem Gespräch!
- 0:46Speaker 0: und tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer Studiobahn.
- 1:14Speaker 1: Ja Steffen, freut mich das klappt dass du heute bei uns bist?
- 1:17Speaker 1: Du bist ja gerade ein viel beschäftigter Mann also eigentlich immer.
- 1:21Speaker 1: ich glaube du bist quasi non-stop viel beschäftigt.
- 1:25Speaker 1: aber momentan habt ihr ja gerade jetzt in den ersten Wochen nach eurer Eröffnung eurer eigenen neuen Zweiten Brauerei mit eigenem Brunnen.
- 1:35Speaker 1: Ganz wichtiges Detail, da werden wir nachher noch ein bisschen drüber sprechen.
- 1:40Speaker 1: Wie läuft es denn bei euch?
- 1:42Speaker 1: Wie sind die ersten Wochen angelaufen?
- 1:43Speaker 1: habt ihr euch schon eingelebt im neuen Zuhause?
- 1:45Speaker 1: Im zusätzlichen zu Hause?
- 1:47Speaker 0: Meine lieben Zuhörer und Zuhöhrinnen.
- 1:50Speaker 0: Wir sind jetzt acht Wochen in den neuen Braustädten Und die Technik lässt uns dann ein bisschen hängen.
- 1:55Speaker 0: Da fällt mal das eine aus und das andere.
- 1:57Speaker 0: Aber wir sind guter Dinge und wir hoffen wenn jedes Teil nur einmal ausfällt Kriegen wir es in Griff.
- 2:03Speaker 0: Momentan ist es so, dass ihr natürlich alles durchprobieren, aber wir sind leider nicht so lieferfähig wie wir das gerade wollen.
- 2:12Speaker 0: Aber wir schreiben jetzt Anfang Juli zwei tausend zwanzig und es wird sich rapide bessern.
- 2:17Speaker 0: Das sind ganz gute Dinge.
- 2:18Speaker 0: Und sonst sind alle angekommen.
- 2:19Speaker 0: Das Team ist glücklich ein bisschen erschöpft.
- 2:22Speaker 0: Wir sind unter Strom.
- 2:25Speaker 0: Wir müssen zwei Braustätten händeln.
- 2:27Speaker 0: Wir gucken, dass die Gastro wieder aufmachen den nächsten Tage.
- 2:32Speaker 0: Bewegen der handelt irgendwie verrückt.
- 2:35Speaker 0: die leute sind sehr durstig daheim und das ist für uns ein segen.
- 2:40Speaker 0: Und den versuchen wir zu bewältigen
- 2:43Speaker 1: werden hier gerade von einer fliege attackiert.
- 2:46Speaker 0: was für wilde
- 2:47Speaker 1: bewegungen rund um diesen bar.
- 2:48Speaker 1: tresen macht.
- 2:49Speaker 1: interessant.
- 2:51Speaker 1: ja zwei braustetten du hast es grad schon gesagt wie teilt ihr denn künftig auf?
- 2:56Speaker 1: Macht ihr bestimmte Sorten jetzt noch in Giesing quasi und die anderen dort?
- 3:01Speaker 1: oder wie ist das?
- 3:02Speaker 1: So
- 3:02Speaker 0: wird es ungefähr sein.
- 3:02Speaker 0: Also für diejenigen, also wir haben ein Giesinger, dreißig Hektosuthaus,
- 3:08Speaker 0: d.h.,
- 3:08Speaker 0: wir können drei Tauseliter produzieren pro acht Stunden.
- 3:11Speaker 0: In der neuen Bauweise ist es dreifach.
- 3:14Speaker 0: Wir wachsen ja nicht ins Ufer los, sondern wir vertreifen unsere Kapazität.
- 3:19Speaker 0: Das ist dem Umstand geschuldet, dass unser Bier unseres Sortens sehr gut ankommt.
- 3:26Speaker 0: Wir trinken natürlich auch sehr viel.
- 3:28Speaker 0: Selbst unser Bierchen, da brauchen wir ein bisschen Nachschub.
- 3:31Speaker 0: Wir werden Red Ale Lemon Drop solche Geschichten, wenn wir auf der Anlage in Kiesing weiterhin machen.
- 3:36Speaker 0: aber die große Hauptsorte ist das Hellfiltrat.
- 3:40Speaker 0: Pilz und Weißbier nehmen wir mit auf die neue Anlage und können dort viel effektiver und viel qualitativ hochwertiger Biere brauen.
- 3:51Speaker 0: Ist natürlich auch den brunnen Umstand geschuldet dass wir jetzt extrem weiches Wasser zur Verfügung haben.
- 3:55Speaker 0: Aber da können wir gerne nachher nochmal ins Detail gehen.
- 3:58Speaker 1: Ja, Lemon Drop ist ja tatsächlich so ein bisschen mein Favourite von euch.
- 4:01Speaker 1: Ich war irgendwo mal bei diesem Steh-Ausschank von euch am Victor Alienmarkt und hab gemeint ob sie denn nicht irgendwie auch ein großes hätten.
- 4:08Speaker 1: dann haben die gemeinen nie groß machen wenn ich weiß sonst sind die Leute alle sofort bedroht.
- 4:13Speaker 0: Lemon Drop im Masscruque.
- 4:15Speaker 0: drei Drittel schlaschen das wäre, haben wir glaube ich einmal auf dem Ausschlag verkauft für dollarzehn achtundzwanzig also kleine Insider der Preis aber Masse, eine haben wir mal verkauft.
- 4:27Speaker 0: Ein Liter Lemon Drop!
- 4:28Speaker 0: Also du wärst ein Kandidat dafür?
- 4:30Speaker 1: Ja ich wäre da absolut ein Kandider dafür.
- 4:32Speaker 1: Wer das
- 4:32Speaker 0: nicht kennt ist ein stark gehofftes Bierchen hat aber sieben Komma fünf Prozent Alkohol.
- 4:37Speaker 0: der Lemon Drop Triple ist es um genau zu sein.
- 4:41Speaker 0: Lemon Drop klingt verführig sommerlich leicht.
- 4:44Speaker 0: Lemon drop ist die Hopfensorte und sorgt für etwas Zitrone.
- 4:49Speaker 0: Zitrusaromen und die Triple ist halt die Brauart mit dreifachem Bock.
- 4:56Speaker 0: Das haut schon rein.
- 4:57Speaker 1: Mir hat mal jemand eine Anekdote erzählt von irgendwelchen Festival-Events, auf denen irgendwann das Radler leer war und die Leute hinter dem Dresen nicht so genau wussten was dieses Lemon Drop ist?
- 5:09Speaker 1: Und dann haben sie gemeint naja Radler haben wir keins mehr aber das hätten wir noch, dass es ja auch...
- 5:12Speaker 0: Tatsächlich!
- 5:13Speaker 0: Die Geschichte erzähle ich immer.
- 5:15Speaker 0: also warst du tatsächlich dabei?
- 5:17Speaker 0: Ja das ist auch für jemand der sich schnell erfrischen möchte quasi am Bierchen Und wir keine Radler am Start haben, dann ist Lemon Drop immer die nächste Wahl.
- 5:26Speaker 0: Ist halt aber in der Range genau am anderen Ende wie das Radler.
- 5:30Speaker 0: Aber es kommt gut an!
- 5:31Speaker 0: Es ist ein sehr tolles Bier geworden.
- 5:36Speaker 1: Die eigene Gastrohre hast du gerade schon angesprochen?
- 5:38Speaker 1: Natürlich auch gerade wahrscheinlich schwer getroffen von Corona... Wie seid ihr generell mit dieser Situation momentan umgegangen?
- 5:48Speaker 1: Hat es euch beeinträchtigt, hat es euch also in der Gastro natürlich aber auch sonst.
- 5:53Speaker 0: Also wir alle anderen Wirte wahrscheinlich auch die armen Stüber-Kneipenbesitzer die jetzt noch nicht aufmachen können ich leide mit ihnen.
- 6:01Speaker 0: Alle anderen die große Außenflächen haben können das ein bisschen abfedern.
- 6:05Speaker 0: bei uns ist... wir sind nicht in der Laufgegend!
- 6:07Speaker 0: Wir haben da fünfzig Plätze draußen zweihundert drinnen.
- 6:10Speaker 0: damit ist es für uns nicht gut zu öffnen auch nicht irgendwie mit zwanzig, dreißig Prozent Auslastung.
- 6:17Speaker 0: Das funktioniert einfach nicht!
- 6:18Speaker 0: Wir mussten natürlich alle Leute in ein hundert Prozent Kurzarbeit schicken.
- 6:22Speaker 0: wir sind da beim stetigen Austausch und gucken sofern die Möglichkeit besteht irgendwie irgendwas umzusetzen und die Leute mit unserem Bier zu begeistern.
- 6:31Speaker 0: dann machen wir sofort wieder auf momentan.
- 6:35Speaker 0: Momentan ist es halt nicht so.
- 6:37Speaker 0: also an allem von meinem Team die jetzt zur Hause sitzen sich langweilen Es geht bald wieder weiter.
- 6:45Speaker 0: Stehe auch schon hart, schon offen und da können wir uns mit der kleinen Sparflamme ... ... kriegen wir das einigermaßen gelöst vor Ort.
- 6:53Speaker 0: Alles andere was Baustüber betrifft ist gerade wie gesagt überall anstrengend.
- 6:59Speaker 1: Ja also lass uns vielleicht mal noch einmal ganz zum Anfang gehen.
- 7:03Speaker 1: Zwei tausend
- 7:04Speaker 0: fünf oder neunzehntonhundert siebenundsiebzig?
- 7:08Speaker 1: Ja gerne auch sieben und siebzig.
- 7:09Speaker 1: Lass uns gerne mal bei sieben-undsibzig anfangen!
- 7:13Speaker 0: Ich war ein schöner Tag im September, da habe ich das Licht der Welt erblickt.
- 7:19Speaker 0: Im Schönen Thüringen bin dann aber nach einem Jahr später umgezogen, nach McPom, also kurz... ...nach Antlamm und kurz vor den Syrosodomen.
- 7:26Speaker 0: Und bin dort groß geworden, hab Abbie gemacht, bin zur Bundeswehr.
- 7:29Speaker 0: Offizierslaufbahn, Vermessungsstudium hier in Neubieberg und dann bin ich... ...zwei-tausend bin ich hier gelandet.
- 7:36Speaker 0: Und zweitausendfünf bin ich ausgeschieden und hab gesagt okay ich muss mich... ...umorientieren!
- 7:40Speaker 0: Ich möchte mit meinem Leben etwas machen was mir Spaß
- 7:42Speaker 0: macht.".
- 7:43Speaker 0: Und jetzt sind wir bei zweitensfünf.
- 7:45Speaker 1: Dann kam dir die Idee, Bier ist ja entscheidend?
- 7:47Speaker 1: Ja ich
- 7:47Speaker 0: war ja... Ich habe bis achtzehn kein Alkohol getrunken, keine Schnapsfaline, keinen Schluck Sekt, gar nichts.
- 7:51Speaker 0: und dann bin ich zur Bundeswehr und dann war's
- 7:53Speaker 1: vorbei.
- 7:53Speaker 1: Dann war das vorbei!
- 7:55Speaker 0: Dann war es tatsächlich vorbei.
- 7:57Speaker 0: Und dann hab' ich gesagt okay, ich war früher starke Becks und jeweilig Trinker.
- 8:02Speaker 0: und dann hab´ ich gesagt ok du musst da noch ein bisschen was anderes geben.
- 8:04Speaker 0: Hab einen Braumeister kennengelernt der uns mir ein bisschen die Augen geöffnet hat, was damals zwei tausend fünf sechs war ja die Szenerie der Biervielfalt noch nicht so stark ausgeprägt wie heute.
- 8:17Speaker 0: und da haben wir uns einen Teil zu beigetragen.
- 8:18Speaker 0: Und dann habe ich gesagt, okay machen wir es halt nach der Bundeswehr hast du noch ein bisschen Kohle bekommen so sechzehntel Prozent von den Netto für nichts tun in drei Jahren nach dem Ausscheiden und habe gesagt ok dieses Staat Kapital nehmen wir um uns dann ein bisschen über Wasser zu halten.
- 8:31Speaker 0: aber wenn die Sechs und Lassimote um sind dann muss der Laden halt laufen ansonsten gibt's halt keinen Plan B. Und das war nicht immer ganz einfach und in der Garage waren wir immer defizitär und haben immer irgendwie Geld gesucht, Anteile verkauft.
- 8:44Speaker 0: Wir haben uns wirklich hart verdient, dass wir jetzt hier eingeladen wurden zum...
- 8:51Speaker 1: An diese wunderschöne versteckte Bar gar nicht mal so weit weg von euch eigentlich?
- 8:57Speaker 0: Ja, es ist sehr schön!
- 9:03Speaker 1: Habe ich selbst.
- 9:03Speaker 1: Aber wird es
- 9:04Speaker 0: öffentlich betrieben nicht?
- 9:05Speaker 0: Nee, das
- 9:06Speaker 1: ist nur für unser Studio hier.
- 9:08Speaker 0: Das ist doch toll!
- 9:09Speaker 1: Und ich dachte mir als wir hier eingezogen sind haben wir ja noch eine Ecke frei und keiner hat mir lange widersprochen.
- 9:16Speaker 1: und dann habe ich irgendwie meine nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten zusammengepackt und eine Bar gebaut.
- 9:23Speaker 0: Aber
- 9:24Speaker 1: sie steht noch.
- 9:25Speaker 1: Ja und sie ist auch ziemlich massiv weil ich hab da glaube ich Metallwinkel reingebaut.
- 9:29Speaker 1: da könnte man auch ein Lkw ranhängen Von dem her, also da kann man auch mal dagegen fallen.
- 9:36Speaker 0: Ich darf für die, die es nicht sehen... Also hinter der Moderation sind bestimmt vierzig oder fünfzig eher sechzig.
- 9:44Speaker 1: Eher ein paar mehr?
- 9:45Speaker 0: Bester erlesener Alkoholikas
- 9:50Speaker 1: Das stimmt!
- 9:52Speaker 1: Auch immer beliebtes Thema hier in diesem Podcast Ja aber jetzt hast du uns ja so schön gesagt irgendwie dann haben wir mal angefangen.
- 10:01Speaker 1: In München gibt es ja recht viel Bier, aber du hast auch schon gesagt die Vielfalt war halt damals einfach nicht so groß.
- 10:09Speaker 1: Weil natürlich die ganzen großen Brauereien, die ihr jeder kennt, schon eher Mainstreamig unterwegs sind und die Unterschiede da eher überschaubar sind.
- 10:18Speaker 1: oder wie siehst Du das?
- 10:20Speaker 0: Ja, die müssen halt die Masse erreichen, gell!
- 10:22Speaker 0: Und wenn Du die Gausche Normalverteilung siehst ist zwei Prozent links und rechts, wo wir sich auskennen und in der Mitte musst Du halt die Leute erreichen, um ein Produkt zu platzieren.
- 10:32Speaker 0: Dann nähern sich die Produkte natürlich ein bisschen an auch vom Geschmack und wir wollten halt da ein bisschen links und rechts an der Grenze rum fischen.
- 10:40Speaker 0: Wir nehmen ja niemanden etwas weg von den Großbrauereihen, sondern wir zielen tatsächlich auf den Genießhertypen, der den Local ein bisschen unterstützen möchte.
- 10:51Speaker 0: Und das ist in einer Zeit entstanden, dass es im Jahr war, wo jeder gesagt hat okay ich gebe Also die Wertigkeit des Lebensmittel, das regionalen Lebensmittel ist ein bisschen gestiegen auch der... ...regionalen Produktion und ich unterstütze jemand in meinem Viertel.
- 11:06Speaker 0: Und da stützt den wenn keine weiten Fahrwege sind also.. ..in der Stadt und da ist man dann noch bereit einen zwei Euro mehr auszugeben für ein Produkt Wenn man weiß wo es herkommt.
- 11:16Speaker 0: wer macht kann ich den anfassen?
- 11:19Speaker 0: Also jetzt in Anführungssträche Und weiß ich welche Rohstoffe er verwendet und kann ja einfach mal reinsteuern gucken, was macht der da eigentlich?
- 11:27Speaker 0: Das honorieren die Leute gut.
- 11:30Speaker 0: Da sind wir vorbildlich stark... Man kann mich anfassen!
- 11:35Speaker 0: Ich bin immer da quasi.
- 11:39Speaker 1: Wie viele verschiedene Sorten habt ihr inzwischen?
- 11:42Speaker 0: Es schwankt ein bisschen aber wir sind so bei vierzehn plus minus.
- 11:44Speaker 0: sowas in Richtung haben wir und wenn wir tatsächlich mal die Zeit haben ein paar mehr Rezepturen auszuprobieren dann hat unser höchst geschätzter technischer Leiter der Simon noch sechs oder acht, neun vielleicht zehn Rezepte in der Hinterhand die wir tatsächlich auch dann mal spielen können wenn wir Kapazitäten frei haben.
- 12:05Speaker 0: Momentan sind wir auf der Suche und stellen Leute ein.
- 12:09Speaker 0: Brauerin werden gesucht bei uns weil wir schaffen es alleine nicht zwei Städten zu betreiben.
- 12:15Speaker 0: das wormt uns gerade ein bisschen aber ja auch das schaffen wir halt.
- 12:22Speaker 1: Was sind so Richtungen, die dich reizen momentan?
- 12:26Speaker 0: Also erstmal reizt mich sehr diese vierzehn Sorten.
- 12:30Speaker 0: Alle am Hahn zu haben zum Beispiel im Wirtshaus ist unsere große Aufgabe und ansonsten meine Frau trinkt gerne ein Mokka-Stout sowas in der Richtung.
- 12:40Speaker 0: man kann natürlich auch mal für all großfreie Sachen ausprobieren weil Die auch gut gehandelt werden und gut ankommen, die ganzen Hopfen-Kreationen, die heutzutage auf dem Markt verfügbar sind.
- 12:52Speaker 0: Damit lassen sich hervorragende alkoholfreie Biere herstellen.
- 12:57Speaker 0: Alkohol ist zwar der Geschmacksträger aber der Hopfen wirkt natürlich in so einem alkoholfreien wie vom Onkel Wesselow aus Hamburg.
- 13:05Speaker 0: Das sind einfach tolle Sachen.
- 13:07Speaker 0: oder Nintendauer, die machen einfach toller alkohofrei Biere.
- 13:11Speaker 0: Da wollen wir uns vielleicht mal nächstes Jahr handtrauen.
- 13:14Speaker 0: Schauen wir mal.
- 13:15Speaker 0: Und dann ist es aber nicht irgendwie ein alkoholfreies Bier, sondern man muss da natürlich einschlagen.
- 13:20Speaker 0: Weil wir sagen, wenn wir etwas machen, dann machen wir das auch so, dass es halt einfach aussitzt.
- 13:25Speaker 0: Natürlich auch wieder die Krucks und jetzt vierzehn Sorten haben.
- 13:27Speaker 0: Wir haben so viele Fans von diesen vierzehnten Sorten und dann habe ich mal einen Dunkel nicht verfügbar.
- 13:33Speaker 0: Dann schimpfen die ein, dann hab' ich Märzen nicht da, dann schimpften die anderen.
- 13:37Speaker 0: So hängen wir uns von Ast zu Ast und wie gesagt... Perfekte Situation wäre, alle vierzehn Sorten vorwürdig zu haben.
- 13:44Speaker 0: Das schaffe ich nicht immer.
- 13:46Speaker 0: Zähne sind eigentlich immer realistisch.
- 13:49Speaker 1: Jetzt hat sich seit zwei tausend fünf Jahr die Bier-Szene in München auch wahnsinnig entwickelt.
- 13:54Speaker 1: also inzwischen gibt es ja eine ganze Menge.
- 13:57Speaker 1: Gibt da halt mal wieder diese ganzen spannenden Events auch bei euch jahrregelmäßig?
- 14:04Speaker 1: wo dann die ganzen kleinen Biere und Brauereien auch mal ihre Sachen auschenken.
- 14:10Speaker 1: Hier unsere, tatsächlich unsere Freunde von Isa Kindl weil das sind alte Schulfreunde von mir, sind da ja auch ganz vorne mit dabei und machen spannende Sachen.
- 14:19Speaker 1: wie siehst du diese Szene momentan in München?
- 14:21Speaker 1: ist es in deinem Sinne was da passiert ist seit zwei tausend fünf?
- 14:25Speaker 0: Klar wir haben ja mit Der langen Nacht der Bauerei damals.
- 14:28Speaker 0: diese drei Jahre haben ja fantastische Veranstaltungen gehabt bei uns im Hof und alle eingeladen, die Rangon Namen und weniger Rangonnamen hatten.
- 14:36Speaker 0: Und den zusammen mit uns eine Plattform gegeben um uns an den interessierten Genießern auch zu präsentieren und das war ganz ganz ganz hervorragend.
- 14:46Speaker 0: Dann haben wir nur gesagt nach dem dritten Jahr hat die Kirche oben uns umgebaut muss man es ein bisschen... Haben wir keinen Platz mehr gehabt.
- 14:51Speaker 0: deswegen haben wir gesagt okay machen wir die Triologie beenden wir hier.
- 14:55Speaker 0: Und wir haben halt wirklich drei Jahre gutes Wetter gehabt und das ist einfach legendär gewesen.
- 15:00Speaker 0: Wir werden solche Eventsmöglichkeiten auch in Zukunft weiter am neuen Gelände machen, aber da gibt es noch ein bisschen Zeit bis wir die Planung fertig haben.
- 15:09Speaker 0: Ansonsten ja, Münchner Biermarken gibts mittlerweile viele Müncher Brauereien halt eben nicht.
- 15:15Speaker 0: Kaum jemand der eine gute Marke hat Braut halt auf Münchener Grund und Boden.
- 15:19Speaker 0: Aber alle anderen also alle ... Brauer-Kollegen sind ja speziellen Freunde.
- 15:27Speaker 0: Man sieht sich drei, fünf Mal im Jahr und man unterstützt sich überall wenn man kann.
- 15:31Speaker 0: Der eine braucht was hier der andere braucht etwas hier.
- 15:35Speaker 0: Ja also das ist ein sehr kollegales superfreundschaftliches Verhältnis und es tut natürlich den Biermarkt sehr gut!
- 15:39Speaker 1: Wie wie ist das Verhältnissen mit den Großen?
- 15:42Speaker 0: Sehr kollegal!
- 15:43Speaker 0: Also gerade ich kann eine kleine Anekdote erzählen wir sind da hier Unter uns, wenn du mir noch ein Bierchen aufmachst.
- 15:48Speaker 1: Das ist gleiche nochmal?
- 15:50Speaker 0: Ne dann nehm ich jetzt... Was nehmen wir denn jetzt?
- 15:52Speaker 0: Ein Crew Republic bitte!
- 15:54Speaker 0: Also wie haben wir?
- 15:55Speaker 0: damals als wir in der Garage waren hatten wir tatsächlich Bügelverschlussflaschen.
- 16:02Speaker 0: also eine Bügelflasche müsst ihr euch vorstellen kostet im Einkauf dreißig Cent.
- 16:06Speaker 0: Bügel nochmal zehn heißt vierzig Cent muss ich für so eine Flasche ausgeben.
- 16:09Speaker 0: Wenn ich keine Flaschen habe kann ich kein Bier empfüllen.
- 16:11Speaker 0: also Flaschern kostete irgendwie acht Euro plus Kiste Haben wir damals tatsächlich, weil es gab Löwenbräuer-Hacker die ganzen Bügelverschlussflaschen.
- 16:23Speaker 0: Sieben hat ein neutrales Brauzeichen oben auf ihren Bügel drauf und dann war das nicht so dramatisch.
- 16:29Speaker 0: Und dann hat der Hacker tatsächlich sein eigenes Logo darauf gemacht.
- 16:32Speaker 0: Dann haben wir alles ausprobiert um dieses Logo da umsetzen zu bekommen aber es hat halt einfach nichts funktioniert!
- 16:40Speaker 0: Und dann mussten wir, weil im Handeln künstländes Lehrgut kriegt er für fünfzehn Cent.
- 16:44Speaker 0: Also da hast du einfach mal nur ein Drittel kosten.
- 16:48Speaker 0: Haben wir dort kleine Aufkleber drauf gemacht.
- 16:50Speaker 0: die sind ja Beu-Aufkleber.
- 16:52Speaker 0: und irgendwann hat es den der Hackerspitzen bekommen... ...und hat uns eingeladen mit seinem Hauptjustizjahr.
- 17:00Speaker 0: Da hatte eine fette Akte von uns über uns oder mit uns dabei.. ..und bat uns tatsächlich in einer Vier Augengespräch, Sechs Ausunggespräch ... das sofort zu unterlassen, weil er das nicht toll findet.
- 17:12Speaker 0: Und gab es einen Handschlag.
- 17:13Speaker 0: und dann haben wir gesagt machen wir nie wieder... ... und da sind wir halt ohne was... Da sind wir einfach einmal gesagt hier zählt noch das Wort und die... Der Handschlag unten sind dann rausgegangen, haben's nie wieder gemacht.
- 17:24Speaker 0: Beim Rausgehen habe ich aber Kühlschrank gesehen wo... Ich weiß nicht vielleicht fünfzig Sorten verschiedene Biermarkende schon alle in den Bügerflaschen vom Hacken.
- 17:35Speaker 0: also was ich sagen möchte ist es läuft auch mit den großen sehr kollegial.
- 17:38Speaker 0: wenn man sich auf Wenn man sich einfach mit den Leuten redet und das sagt, pass auf.
- 17:45Speaker 0: So und so wollen wir es machen, dann sagen okay ja, dann machen wir's halt so.
- 17:50Speaker 0: Wir kennen die technische Leitung und wenn da oben immer noch irgendwo ein Brauer oder eine nicht nur Justizjahre sitzen und Betriebsleute hat man auch einen fachlichen Austausch.
- 18:01Speaker 0: Es ist super und sie haben keinen Stress.
- 18:04Speaker 0: Ich glaube wir werden beobachtet... Oder man lauscht!
- 18:09Speaker 0: Also
- 18:09Speaker 1: spätestens seit der zweiten Braustelle sind glaube ich die Leute schon sehr aufmerksam geworden, da hellhörig.
- 18:15Speaker 0: Wir pieksen ja immer irgendwo ein bisschen rum und wir waren früher viel frecher als heute.
- 18:18Speaker 0: Heute müssen wir uns erstmal auf unser Tagesgeschäft konzentrieren und dann vergessen wir halt so'n bisschen Revolution zu sein.
- 18:25Speaker 0: aber das können wir bald mal wieder rauskrameln.
- 18:29Speaker 0: Vielleicht fange ich heute Abend gleich mal damit an.
- 18:33Speaker 1: Es gibt auch immer wieder diese Diskussion rund um wann habt ihr denn jetzt einmal einen Wiesenzelt?
- 18:38Speaker 1: und diese ganzen Gerüchte.
- 18:42Speaker 1: Was hat
- 18:42Speaker 0: man jetzt gesagt, dass wir so die Fragen nicht beantworten heute?
- 18:48Speaker 0: Also das gibt's natürlich.
- 18:50Speaker 1: dafür habt ihr ja auch
- 18:52Speaker 0: lieber Thomas schön groß an dieser Stelle.
- 18:56Speaker 1: es gibt ja also ich meine gut dieses Jahr könnte ihren Wiesenzelt sowieso aufbauen aber es dürfte halt keiner kommen.
- 19:03Speaker 1: Aber unabhängig davon,
- 19:04Speaker 0: das war noch nie so einfach die Wiesen zu kommen als dieses Jahr.
- 19:06Speaker 0: Richtig!
- 19:07Speaker 0: Weil wenn man jetzt tatsächlich in der Stadt verteilt dass wir über ein paar Hotspots sind und wir da ein zwei Hotspot mit betreiben dann wären wir quasi schon auf der Wiese.
- 19:15Speaker 0: aber ernst Wir haben erstmal natürlich andere Sorgen gerade andere Aufgaben In diesem Projekt.
- 19:25Speaker 0: wir fossieren es nicht.
- 19:26Speaker 0: Es wird irgendwann passieren Entweder werden wir eingeladen oder?
- 19:32Speaker 0: Wir laden uns einen müssen wir mal schauen wie wird es am besten Kläfer hinmachen, aber es ist am Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren.
- 19:39Speaker 0: Also wir haben da keine Eile.
- 19:41Speaker 0: und für die Vorstellung so ein großes Zelt hat siebentausend Plätze, hat sieben tausend Hektoliter Bier.
- 19:52Speaker 0: Die sahen über die Kehle laufen.
- 19:56Speaker 0: Und das sind vierzehn Tage niemals für uns schaffbar auch nicht mit dem jetzigen Neubau, eventuellen Erweiterung, das ist nicht realistisch.
- 20:05Speaker 0: Und dann stellst du dir so ein Hundert Mann Zelt vor was wir vielleicht betreiben könnten.
- 20:13Speaker 0: Dann haben wir irgendwie gefühlt sechstausend Crowdfinder in der Hinterhand die uns natürlich in jeder Situation unterstützen und dann hast du auf der einen Seite ein hundert Mann zelt und dann ja überlegst du, ist es jetzt sinnvoll oder nicht wenn sieben tausend und neunhundert draußen stehen.
- 20:29Speaker 0: also wie gesagt Da gibt es so viele Probleme, so viele Ansatzpunkte und das ist alles noch nicht ausgeschnapselt.
- 20:37Speaker 1: Aber immerhin habt jetzt die Voraussetzungen dafür.
- 20:40Speaker 1: was die formalen Voraussetzungen quasi angeht?
- 20:42Speaker 1: Korrekt!
- 20:43Speaker 1: Aber
- 20:43Speaker 0: man weiß ja oder man weiß nicht dass Stadtgründungsfeste zum Beispiel dürfen halt nur bei den Großbrauereien in der Stadt einkaufen.
- 20:51Speaker 0: Olympia-Parkfest hier Tollwut und natürlich Victoria-Marktauschenke sind halt nur geduldet von den großen Brauereinen.
- 21:01Speaker 1: Also wenn man mietet sich einen kleinen Laden am Victualienmarkt.
- 21:05Speaker 0: Gibt es auch, ja aber dann können wir einen eigenen Ausschlag machen.
- 21:08Speaker 0: Aber am Victuallmarkt selber wechselt er immer die Sorte und da, wenn wir da schon irgendwie an Fuß in den Tür rein bekämen werden uns schon sehr viel geholfen.
- 21:19Speaker 0: So unsere Reputation würde halt steigen, aber unser kleiner Stehauschrank am Victuaalmarkt war schon mal ein kleiner Indiz dafür das für uns damals zeigen.
- 21:29Speaker 1: Du hast gerade schon eure Community angesprochen, die ja wirklich großartig ist.
- 21:36Speaker 1: Wann habt ihr denn mit diesem ganzen Crowdfunding-Thema eigentlich angefangen und wie kam es überhaupt dazu?
- 21:43Speaker 1: Also
- 21:43Speaker 0: eigentlich war's so dass wir von der Garage in die Martin Luther Straße also nach Kiesing gezogen sind und haben noch keinen Tropfen Bier verkauft.
- 21:51Speaker 0: Wir haben uns total verkalkuliert was den Bau betrifft.
- 21:55Speaker 0: Die kleine Hütte umbauen das kann nicht so schwer sein.
- 21:58Speaker 0: Er war es aber und da hatten wir Baukostenerhöhung von ich glaube von sieben hunderttausend Euro, die halt nicht auf den Schirm hatten.
- 22:05Speaker 0: Dann Rennstalze banken und die Bank sagten naja wenn Sie so anders her kriegen dann wäre es schön.
- 22:09Speaker 0: also hast du's halt einfach nicht so denn kannst natürlich sagen okay zahlen halt in zwei Jahren.
- 22:13Speaker 0: aber das ist natürlich auch ein Punkt wo die Baufilme gesagt haben na ja gehts noch was?
- 22:20Speaker 0: wo kriegen jetzt Kohle her?
- 22:23Speaker 0: Haben wir?
- 22:23Speaker 0: damals haben wir acht Prozent Zinsen aufgerufen und gesagt Neu Wenn ihr uns alle unterstützt Dann gibt's von uns acht Prozent könnt ihr verfuttern oder oder versaufen bei uns.
- 22:33Speaker 0: Und das kam eigentlich sehr gut an.
- 22:35Speaker 0: und dann haben wir tatsächlich ich habe damals gedacht, man muss diese Agentur die einmal da begleitet wie so ein Plattform etc.
- 22:46Speaker 0: Das war damals alles noch in den Kinderschuhen.
- 22:48Speaker 0: Die wollen immer so zehn, fünfzehn Prozent Marge abhaben von dem was einsammelt.
- 22:53Speaker 0: Das krimi schon alleine auch hin machen wir eine Exitabelle rufen einen Anwalt an zahlen nehmen tausende und der kann sich ein bisschen Text inschreiben und dann ist das schon alles sicher.
- 23:02Speaker 0: Und dann haben wir tatsächlich sieben, achthundert Leute eingesammelt und da haben die im Durchschnitt uns achthundet bis neunhundert Euro gegeben.
- 23:10Speaker 0: Das fand ich schon sehr verblüffend weil es war unsere allererste Aktionen und damit konnten wir unseren Baukosten fehlbetrackt fast decken Und den Rest haben wir ein bisschen geschoben und hat abgestottert.
- 23:22Speaker 0: Da haben die uns zum ersten Mal die Crowd halt den Arsch gerettet, weil sonst wären wir da oben... ...hätts uns schon aufgestellt bevor er noch nicht in den ersten Schluck Bier getrunken hätte.
- 23:32Speaker 0: Gute Überleitung!
- 23:33Speaker 1: Guter Punkt her!
- 23:36Speaker 0: Das war schon fantastisch.
- 23:37Speaker 0: und dann kommen die Leute hin und haben so eine Bierzeichen sehr vertig mit Hologrammen drin also von den Zeichen der Wiesen übernommen die sicherheitsmerkmale und es war toll.
- 23:50Speaker 0: Die Leute freuen, sie wollen keine digitale Karte haben wo man sich das drauf lädt.
- 23:53Speaker 0: Die wollen halt einfach was haptisches Wertiges nachhandhaben.
- 23:57Speaker 0: Das haben wir gut gemacht, haben wir auch gut geschafft ist teuer aber im Endeffekt zählt hat einfach die Community sind alles Markenbotschafter die die Marke raus die hochheben in der Stadt die raus in den Laden eine Kiste Bier kaufen.
- 24:09Speaker 0: das ist einfach toll finden und wir sind bodenständig und einfach wie gesagt für die Leute da.
- 24:17Speaker 0: Wir scheißen uns da nix, sagt man ja an Bayern und das kommt gut an bei den Leuten.
- 24:21Speaker 0: Und wir verstellen es auch nicht, wir sind halt einfach so wie wir sind.
- 24:24Speaker 0: Ist jetzt hier mein Arbeiter-Schul mit meiner schmutzigen kurzen Hose, kommen gerade aus dem Wirtshaus... Also habe ich Wirtshaas gesagt?
- 24:29Speaker 0: Nein, ich komme aus der Brauerei!
- 24:35Speaker 0: Ich wäre gerne im Wirts Haus aber ... Ja, so sind wir halt und wir reden halt, wie uns der Schnabe gewachsen ist und das ist halt einfach ehrlich und offen.
- 24:42Speaker 0: und so muss man halt mit den Leuten reden.
- 24:44Speaker 0: Gibt's mehr deine Kohle und hart verdiente Netto-Kohle, die du schon versteuert hast.
- 24:49Speaker 0: Haust du dann normalen so ein riesiges Projekt rein?
- 24:52Speaker 0: Wohl nicht weiß was bei hinten rauskommt.
- 24:55Speaker 0: und dann saßt klar das acht Prozent Zinsen.
- 24:56Speaker 0: aber dann machen wir scheiß Qualität machst du ein Bier was es nicht schmeckt und nur zu deinen acht Prozent zinsen an nichts.
- 25:02Speaker 0: Ja also jetzt habe ich ziemlich viele und oft acht Prozent sind gesagt.
- 25:06Speaker 0: Dann haben wir relativ schnell gemerkt Wir kommen mit sechs Prozent auch hin.
- 25:10Speaker 0: Also die letzten vier crowdfunding Projekte waren halt mit sechs prozent Zins Und das ist für uns cool und für die, für den Restoren auch.
- 25:18Speaker 1: Jetzt haben wir ja in München was sich ja auch sehr entwickelt hat.
- 25:22Speaker 1: jetzt bin ich gespannt wie du darauf antwortest.
- 25:25Speaker 1: Seit zwei tausend fünf hat sich ein München auch diese ganze Startup-und Gründerszene wahnsinnig entwickelt und da ist Wahnsinnig viel passiert.
- 25:33Speaker 1: wenn man sich mal eure Brauerei als Unternehmen anschaut ist es ja auch eine wahnsinnige Gründerstory.
- 25:40Speaker 1: hast Du Dich eigentlich irgendwann in diesem Prozess?
- 25:43Speaker 1: ... auch mal als Gründer gefühlt, als Entrepreneur?
- 25:48Speaker 1: oder war die das eigentlich immer total egal?
- 25:50Speaker 1: Du wolltest einfach nur dein Bier machen, deinen Traum und deine Vorstellung verwirklichen.
- 25:57Speaker 0: Das ist wirklich eine gute Frage!
- 25:59Speaker 0: Gefühlt haben wir uns so nie weil gesagt haben... Wir sind halt einfach drin in dem Thema und stehen morgens auf und fangen es arbeiten an.
- 26:04Speaker 0: Sind immer positiv und lösen ein Problem nach dem anderen.
- 26:11Speaker 0: Wenn deine Bar gestürmt wird und der Bonn flattert dir um die Ohren, sind vier Meter Bonn-Leiste dran.
- 26:15Speaker 0: Dann hilft da nichts.
- 26:17Speaker 0: Da musst du die Essen zwei abreisen anfangen auszuschicken.
- 26:20Speaker 0: So ungefähr war es mit unseren Problemen damals auch.
- 26:23Speaker 0: Diese Startup-Szene kam ein bisschen später.
- 26:26Speaker 0: War das ganz in, diese Startnecks und wie die ganzen Plattformen dann hießen?
- 26:31Speaker 0: Aber wir haben gesagt, wir machen unser Ding und ich habe viele Anfragen bekommen ob wir doch mal referieren können für unsere Geschichte.
- 26:40Speaker 0: Wir haben ehrlich gesagt ... nie die Zeit gehabt, dass man sagt, man lehnt sich mal ein bisschen zurück.
- 26:46Speaker 0: Nicht zurücklehnen ist das falsche Wort und man setzt sich ein bisschen... ... zurück und kann es ganze mal von außen betrachten.
- 26:51Speaker 0: Diese Chance hatten wir eigentlich nicht.
- 26:54Speaker 0: Das bedeutet das was wir jetzt erreicht haben.
- 26:57Speaker 0: Das können wir eigentlich noch so gar nicht wirklich fassen denn man hat ja irgendwie so ein bisschen Geschichte auch schon geschrieben mit Zipter München Brauerei.
- 27:07Speaker 0: Das ist ja natürlich lange her, dass sowas passiert ist Das kann man noch nicht so einordnen, weil halt einfach die Einschläge, die einen tagtäglich Beschäftigen zu nah und zu groß sind.
- 27:19Speaker 0: Und ja, als Start war ich damals, haben wir den Laden aufgemacht und gesagt, hoffentlich geht alles gut.
- 27:26Speaker 0: Da haben wir auch voll zu klopft.
- 27:28Speaker 0: Aber kein Meister mehr gehabt, der hat sich umorientiert, er muss mir mit Gesellen Azubis ausbilden.
- 27:33Speaker 0: Dann hatten wir Gesellen, der sechs Azubias ausgebildet hat.
- 27:35Speaker 0: das fand natürlich HWK auch nicht so witzig!
- 27:38Speaker 0: Naja und damals hatten wir halt keine anderen Chancs.
- 27:42Speaker 0: Heute bilden wir aus, Simon ist der beste Ausbilder den ich jemals in meinem Leben kennengelernt habe und wir haben drei Azubis an der Baurei und die Bildenausfolge halt ausbilden wollen.
- 27:53Speaker 0: und wir wollen halt jungen Leuten auch ein bisschen Handwerk noch beibringen.
- 27:56Speaker 1: Und du hast es ja schon gesagt, ihr habt ja auch nie irgendwie mal Pause gemacht.
- 28:00Speaker 1: Das war ja nie der Punkt wo ich immer gesagt habe, das läuft irgendwie so alles.
- 28:04Speaker 1: jetzt machen wir genau so wie's jetzt läuft machen wir jetzt mal zwei Jahre weiter ohne dass wir was verändern.
- 28:09Speaker 1: Hättet ihr ja auch machen können?
- 28:11Speaker 0: Ja du kannst unter dem Tagesgeschäft wenn du Vollgas auf einem Gaspedal bist kannst du nicht einfach sagen, wir machen jetzt mal einen Cut rein und überdenken alle Positionen die wir jetzt gerade haben.
- 28:21Speaker 0: man nimmt halt das mit was halt gerade funktioniert.
- 28:25Speaker 0: Im Endeffekt!
- 28:26Speaker 0: ... musste wir uns ein bisschen... ... selbst reglementieren, weil wir haben immer damals gesagt,... ..."Wir machen das was die Großbrauereien nicht machen...".
- 28:34Speaker 0: ... und wir machen das nicht, was die Große waren.
- 28:37Speaker 0: Habe ich jetzt richtig gesagt?
- 28:37Speaker 0: Also wir machen es was die anderen... ... nicht machen und wir machten das nicht was die andere machen so ungefähr.
- 28:42Speaker 0: Und so können wir uns auch von den... ... vom gesamten restlichen Angebot halt abheben.
- 28:48Speaker 0: Und das hat uns schon immer ausgezeichnet.
- 28:50Speaker 0: Aber wenn du in so ein Alltagstrott reinkommst und sagst, die machen es ja auch so und so, dann musst du mal da ein bisschen gucken wie ist denn der Preis an dem Onlineshop?
- 28:57Speaker 0: Wollen wir das ungefähr so anfangen?
- 28:59Speaker 0: Nee!
- 28:59Speaker 0: Du musst es anders machen als die anderen immer.
- 29:02Speaker 0: Am besten noch mit Fleiß und noch mit riesengroßen Abstand Dann hast du halt die optimale Wahrnehmung von deinem Produkt was du halt selber herstellst.
- 29:10Speaker 0: Und nochmal... Die Qualität muss halt einfach stimmen weil sonst ist der ganze Zenober auch für den Arsch
- 29:15Speaker 1: Was ja gar nicht so einfach ist, weil wenn man jetzt sagt, man möchte so ein Bier machen und man hat eben auch eine Community die sich ja auch an die verschiedenen Sorten gewöhnt.
- 29:25Speaker 1: Und wie sie alle schmecken.
- 29:26Speaker 1: Die wollen ja nicht dass das Bier heute mal so und morgen mal völlig anders schmeckt sondern es muss ja schon eine gewisse Kontinuität da sein.
- 29:34Speaker 1: Wie schwierig
- 29:36Speaker 0: ist das?
- 29:36Speaker 0: Ja, da sagt jetzt die eine Hälfte ja okay, die andere nicht.
- 29:40Speaker 0: In der Garage war's nicht so einfacher Kontinuität herzustellen, da hatten wir mehr CO²-Mal... Farbe, Farbe ist ja wohl auch ein bisschen heller oder dunkel.
- 29:49Speaker 0: Aber die Geschmäcker waren damals nicht so stabil wie sie heute sind.
- 29:53Speaker 0: Also je mehr du in die Technik investierst desto stabiler wird dein Produkt, desto qualitativ hochwertiger wird es.
- 29:59Speaker 0: Damals in der Garage war's natürlich auch sehr charmant zu sagen was krieg ich denn heute für eine Schage?
- 30:05Speaker 0: Ja, fand die Leute ganz spannend und dann war's halt natürlich mal super gut weil man ein bisschen weniger, immer ein bisschen mehr CO² drin.
- 30:15Speaker 0: Das war einfach nicht zu händeln auf dieser kleinen Anlage.
- 30:18Speaker 0: Und jetzt haben wir halt so viel Fachwissen aufgebaut, so viel Technik im Hintergrund dass wir sagen okay wir können unser Handwerk unterstützen mit der Technik.
- 30:28Speaker 0: Wir können aber tatsächlich die besten Biere machen, die wir eben gemacht haben.
- 30:32Speaker 1: Und eure neue Anlage, euren neuen Braustädte kann sich ja auch wirklich sehen lassen.
- 30:36Speaker 1: Ich glaube du hast irgendwie vor zwei drei Wochen den Post gemacht auf Facebook wo du so ein Eis-Dock oder Shutterstock oder wie auch immer irgendein Stockfoto Plattform.
- 30:46Speaker 1: Die irgendwie schon euer Foto drin hatte von der Brauerei, innen die irgendwie das Bild schon verwendet wurde.
- 30:54Speaker 1: Für irgendein Beispiel für keine Ahnung deutsche Industrie oder sowas ähnliches weiß ich nicht
- 30:59Speaker 0: mehr.
- 30:59Speaker 0: Das war eine finnische Presse.
- 31:01Speaker 1: was genau so war es
- 31:02Speaker 0: ja.
- 31:02Speaker 0: also wenn die finnischen Presse schon dann ein Foto von unserer Öffnung Veröffentlichung oder unser Eröffnung veröffentlicht.
- 31:10Speaker 0: Dann fand ich das sehr gut wenn er im offen.
- 31:13Speaker 0: wir haben damals Also kleine Anekdote.
- 31:17Speaker 0: Unser Sternhagel kennt ja vielleicht ein oder andere, unser Bierchen was mit Fleiß falsch rumedikettiert ist.
- 31:23Speaker 0: Acht Komma Fünf Prozent Alkohol hieß früher Delirium.
- 31:29Speaker 0: Delirum gibt es ja in Belgien auch, Brüssel gibt's eine kleine Brauerei und die haben ihr Bier auch Deliriam genannt.
- 31:37Speaker 0: Und wir haben dann ein kleines super cooles Etikett gemacht Wo mit Kinderschrift drauf stand die Lirium, um halt einfach so ein bisschen Alkohol-Konsum zur Zitterschrift irgendwie zu visualisieren.
- 31:54Speaker 0: Also so einen Strich mit Bauch war halt so ein D, dann Strich mit drei Striche quer war so ein E und das war total super.
- 31:59Speaker 0: Dann hat der Skin gesagt okay, Mali hat noch eine Kirche und es waren super geniale Settikette.
- 32:04Speaker 0: Da haben wir zweihundert Flaschen abgefüllt, zweihunderte Flasches!
- 32:08Speaker 0: Und komischerweise waren wir da gerade in einer Fachpresse drin haben wir für internationale Verwährung am Braumarkt gesorgt mit diesem Delirium, mit zweihundert Flaschen.
- 32:21Speaker 0: Dann haben wir tatsächlich auch damals eine Abmahner bekommen und mussten halt das BRB umbenennen... ...und da war es halt mehr proverstoß, zweihundert Euro Strafe bezahlt und ist halt einfach pro Flasche!
- 32:31Speaker 0: Und das ist halt dann einfach in diesen Dimensionen nicht mehr.
- 32:36Speaker 0: normalerweise kann man sagen okay machen wir's schon mal weil halt einfach man kann da nochmal ein bisschen ... Revoluzzer zeigen, aber für diese Strafen in der größten Orte haben wir gesagt, nee.
- 32:46Speaker 0: Wir nehmen es um!
- 32:47Speaker 0: Und jetzt haben wir uns auch okay.
- 32:48Speaker 0: mit dem Sternhaar sind wir sehr zufrieden... Der Lirem hatte damals auch neun Komma fünf in den Null seventy Flasche also war auch nicht wirklich... Da war man nicht lange sehr gesellig am Tisch.
- 33:01Speaker 0: sagen wir's mal so und jetzt hier in der Null drei Flaschen im Sternhaarl ist alles cool.
- 33:06Speaker 0: Etikett auf dem Kopf heißt laut Lebensmittel Kennzeichnungsverordnung Man muss das Etikett eindeutig lesen können.
- 33:13Speaker 0: Und wenn du trinkst kannst du es lesen oder wenn du aufs Kopf fällst, kannst du's auch lesen.
- 33:17Speaker 0: also alles gut ist ein Highlight.
- 33:19Speaker 0: was wir als unsere vierzehnte Sorte haben kann man sich nicht mehr nehmen.
- 33:25Speaker 0: Dann ruf ich mal den Etikette hier ran und da hatten wir uns ja eine Lohnabfüllung draußen am Land... ...und dann hat der das etikett so richtig... Also das heißt jetzt richtig hingedruckt und er ruft ihn an und es ist falsch rum Und er so ist ins Lager laufen sagt, ne sorry Tiro.
- 33:42Speaker 0: Ich sag nein das Falsch rum.
- 33:44Speaker 0: Weil wir damals war rum auch immer ist dieses entstanden dass wir des Stenhall Hagel Edikett immer auf den Kopf edikatieren.
- 33:51Speaker 0: und okay die Leute wenn es im Regal steht zwischen fünf und dreißig anderen Craftbeeren dann stichst du halt raus und fällt Zeit auf.
- 34:01Speaker 0: und es war uns halt wichtig.
- 34:03Speaker 1: gerade hast Du gesagt mit der siebten Münchener Brauerei habt ihr ja schon ein bisschen Geschichte geschrieben.
- 34:10Speaker 1: für diejenigen, die sich nicht so ganz damit auskennen.
- 34:13Speaker 1: Magst du vielleicht noch mal kurz erklären was das eigentlich bedeutet zippte Münchner Brauerei?
- 34:18Speaker 1: Also was man überhaupt haben muss um eine echte Münchler Brauerei zu sein?
- 34:23Speaker 0: Ja Du brauchst halt einfach auf Münchener Grund und Boden eine Braustätte Und da produzierst du Bier.
- 34:30Speaker 0: Dazu brauchst du einen Tiefbrunnen.
- 34:32Speaker 0: Jetzt sagt dir ja ja Brunnen habe ich auch in meinem Garten aber das ist halt so.
- 34:35Speaker 0: ein Grundwasserbrunn der hat vielleicht ist maximal, aber ein Tiefbrunnen ist halt in den Regionen wo wir uns jetzt rumtreiben hundert und fünfzig Meter tief.
- 34:45Speaker 0: Dort fördern wir Wasser.
- 34:48Speaker 0: Dieses Wasser ist sehr weich.
- 34:49Speaker 0: dieses Wasser ist vor schätzungsweise acht tausend Jahren vorm Himmel gefallen hat acht Tausend Jahre Zeit gehabt zu versickern und dieses Wasser dürfen wir fördern.
- 35:00Speaker 0: Wir sind in der Stadt München.
- 35:01Speaker 0: es ist nur der Behörde und Brauereien erlaubt Wasser zu fördern In diesen Regionen, sonst kommt da kein Ander ran.
- 35:07Speaker 0: Weil es halt einfach die Notreserve der Bevölkerung ist.
- 35:11Speaker 0: wenn's hier oben eine etwas größere Havarie geben sollte dann könnte man sich dort unten versorgen.
- 35:17Speaker 0: Das war's eigentlich und jetzt sind wir in Münchner Baureihe weil wir auf München Boden produzieren abfüllen und mit Müncher Tiefenwasser Biere herstellen.
- 35:32Speaker 1: Wie schwierig ist es, dass man diese Genehmigung dann als Brauerei auch bekommt?
- 35:36Speaker 1: Also unabhängig davon, das man erst mal ein Stück Land finden muss.
- 35:39Speaker 1: Ja aber seit
- 35:40Speaker 0: Ewigkeiten keiner mehr der gesagt hat okay brauchen wir mal einen Brunnen für eine Mio.
- 35:43Speaker 0: ja also kostet schon ein bisschen der Kohle und des Risiko auf Wasser zu stoßen ist halt nicht hundert Prozent sondern also die Erfolgschancen sind nicht hunderte sondern eher so über achtundneinzig.
- 35:54Speaker 0: und wenn du sagst ok ich setze mein ganze Mio auf acht neunzig Prozent Chance kannst halt auch zwei Prozent auf die Schnauze fallen.
- 36:01Speaker 0: Wir haben gesagt, die Genehmigungsverfahren war lang.
- 36:06Speaker 0: Aber im Endeffekt können wir sagen, die Behörden haben gut mitgearbeitet und das fand ich auch sehr gut.
- 36:13Speaker 0: Und ich glaube keine hat damit gerechnet dass wir die Genehnigung bekommen.
- 36:17Speaker 0: aber jetzt haben wir es, hat da ein bisschen gedauert.
- 36:22Speaker 1: Das ist
- 36:24Speaker 0: ganz cool!
- 36:25Speaker 1: Dann habt ihr gebaut... Da ist der Eingang schon mal gesagt ... noch mal eine ganze Menge Bier mehr produzieren können, dann ist das...
- 36:34Speaker 0: Ja, kursieren auch immer irgendwie gezahlen irgendwo umeinander.
- 36:37Speaker 0: Aber es tatsächlich ist dreifache.
- 36:39Speaker 0: also wir produzieren jetzt einen Gießing haben wir ... ... Zehntausend Hektar produziert und wir können jetzt auf Dreißigtausende anwachsen.
- 36:49Speaker 0: Wenn nicht, es trinkt jeder ein Hundert Hektars, ein hundert Liter Bier pro Jahr.
- 36:55Speaker 0: Jeder ob Kleinkind bis zur Oma im Schnitt.
- 36:59Speaker 0: Also ich trinke ein bisschen mehr.
- 37:00Speaker 0: Die Julia hier trinkt vielleicht ein bisschen weniger, aber im Schnitt ist es ein Hektuliter.
- 37:05Speaker 0: und wenn du überlegst, du hast vier Millionen Leute in München also plus Speckgürtel so siebzig Kilometer, dringt dort jeder einen Hektiliter, also vier Millionen Hektu-Liter bedeutet egal welche Marke, egal welche Sorte.
- 37:20Speaker 0: das ist total wurscht, aber vier Millionen hektulitter Bier werden um Münchner rumgetrunken.
- 37:27Speaker 0: Davon produzieren wir jetzt vierzig tausend und verdreien es nur in München und Umland, damit haben wir ein Prozentmarktanteil.
- 37:35Speaker 0: Ein einzig Mikro-Mikrigen-Prozentmarktanteils.
- 37:39Speaker 0: Und das ist halt einfach nicht viel!
- 37:41Speaker 0: Also wenn ich hundert gestandene Bier trinke in die Reihe stelle, dringt einer davon herzlich gerne Gießenger Bräu.
- 37:48Speaker 0: Das finde ich sehr schön.
- 37:49Speaker 0: Vielen Dank an dieser Stelle, an jeden Hundertsten der Stadt und um Gichwungen.
- 37:54Speaker 0: Wir können diesen Anteil auf einen Prozent nach ausbauen Aber dann ist halt einfach Schluss.
- 37:59Speaker 0: Und dass man mal dieses Gefühl bekommt, wie viel Bier tatsächlich in der Stadt unterwegs ist und was getrunken wird... ...und da ist Giesinger Bräu tatsächlich noch ein kleiner verschwinden geringer Anteil.
- 38:11Speaker 0: Aber wachsend!
- 38:13Speaker 1: Habt ihr geplant das ja auch über die Grenzen des Umlandes hinaus kommt?
- 38:19Speaker 1: In absehbarer Zeit?
- 38:20Speaker 0: Nein gar nicht mit Fleiß.
- 38:22Speaker 0: es lässt sich... nicht vermeiden.
- 38:25Speaker 0: Also wenn wir eine Sonnebar an Stuttgart anrufen und sagen, ich hätte gerne mal einen Fassel oder in Berlin, dann schick mir heute der Fassl mal hoch.
- 38:33Speaker 0: Was haben wir denn noch?
- 38:33Speaker 0: Ansonsten ist unser Speckgürtel Regensburg Passau Garmisch Augsburg diese Ecke.
- 38:41Speaker 0: Das ist unser Hauptgebiet.
- 38:44Speaker 0: Wie gesagt, wir wollen nachhaltig agieren.
- 38:46Speaker 0: Deswegen brauchen wir kurze Wege in der Logistik und das alles wie gesagt so viele tolle Leute.
- 38:53Speaker 0: Wir genießen in der Stadt so viel Potenzial, da muss man nicht nach Hamburg Bier verkaufen.
- 38:58Speaker 0: Dann macht es einfach keinen Sinn und dann ist schön hier die Leute dann so Hürze als wäre kein Bier im Laden.
- 39:04Speaker 0: oder aber in Hamburg war ich zum Urlaub und da kann ich gesehen das ist ein Käse gibt's nicht wirds nicht geben.
- 39:11Speaker 0: Juli zwanzig hab ich gesagt
- 39:14Speaker 1: du hast kein Bier mehr im Glas.
- 39:15Speaker 0: ja genau
- 39:17Speaker 1: jetzt haben wir gerade schon über das weiche Wasser gesprochen.
- 39:21Speaker 1: Jetzt brauchen wir ja noch ein paar mehr Zutaten für das Bier.
- 39:24Speaker 1: Und du hast gerade gesagt, euch ist die Nachhaltigkeit auch wichtig dabei?
- 39:30Speaker 1: Wo bekommt ihr denn zum Beispiel euren Hopfen her und wie schwierig es dann auch die Qualität zu bekommen, die ihr haben möchtet?
- 39:37Speaker 0: Alles regional!
- 39:38Speaker 0: Also den Lemon Drop, den holen wir aus Usa.
- 39:42Speaker 0: Das macht aber vielleicht einen Kompon am fünf Prozent unser Hopfemanteil aus.
- 39:46Speaker 0: Den Rest holen man tatsächlich alles aus Bayern Und das ist für uns eigentlich ganz klar.
- 39:54Speaker 0: Da wird auch nicht diskutiert, ob du jetzt einen australischen südafrikanischen... Was weiß ich, japanischen russischen Hopfen brauchst?
- 40:03Speaker 0: Brauchen wir nicht!
- 40:04Speaker 0: Wir brauchen mit traditionellen Sorten, weil wir brauchen traditionelle Rohstoffe und es betrifft das Malz natürlich auch.
- 40:12Speaker 0: Malz holen wir halt aus Bamberg und aus Inkofen und fertig.
- 40:18Speaker 0: Gibt's keine Diskussion.
- 40:20Speaker 0: Also wie gesagt, der Lemon-Drop ist das einzige bisschen freaky Hopfen was wir haben und dann sind wir da eher sehr serious konservativ aufgestellt.
- 40:35Speaker 1: Zum Wohl.
- 40:35Speaker 1: Aber schmeckt er zum Wohl!
- 40:36Speaker 1: Mein Bier läuft schon wieder fast über.
- 40:38Speaker 1: Fünf
- 40:39Speaker 0: Komma drei Märzen ein Schmankerl von Isar Kindchen.
- 40:42Speaker 1: Ja auch lecker.
- 40:45Speaker 0: Monique, wollt ihr nach Monique fragen?
- 40:47Speaker 0: Unsere Hauptneue Sorte?
- 40:48Speaker 0: Ja, da können wir auch überlegen.
- 40:50Speaker 0: Lass
- 40:50Speaker 1: uns gerne.
- 40:52Speaker 0: Weil da fällt mir noch eine Geschichte.
- 40:53Speaker 0: einmal was gerade sagen wegen dem Hopfen?
- 40:56Speaker 0: Bei Monique ist es ja so... Also andersherum.
- 41:00Speaker 0: Es gibt die Hopfen für Edler und die Hopfensbauer, die produzieren mal irgendwie drei Pflanzen hinter ihrem Häuschen und gucken wie sie wachsen und bonitieren und riechen an den Hopfen und schauen ob das eine Marktreife schaffen könnte oder nicht.
- 41:17Speaker 0: Dann haben sie so nach zwei, drei Jahren immer so ein paar Pflanzen dahin gebracht und dann ist es halt so Fußball großes Feld wo über Exoten stehen.
- 41:27Speaker 0: Und die haben das immer abgemäht um das Feld wieder frei zu machen für neue Sorten.
- 41:32Speaker 0: Dann haben sich glaube ich vor drei Jahren entschieden der dieses Hopfenfeld abzumähen aber diesen Hopfen in der ganzen Mischung zu kreieren, der heißt Unique.
- 41:51Speaker 0: Und dann haben wir gesagt okay, wir nehmen diese Hopfensorte mal auf, probier das mal raus.
- 41:55Speaker 0: und dann haben die gesagt naja da gibt es ja nix passendes als ein Unique erstzustellen mit one-tausend achthundertsechsund siebzig hopfen Sorten.
- 42:04Speaker 0: Und für die nicht erfahrenen müsst ihr wissen.
- 42:06Speaker 0: normalerweise haben wir zwei bis vier Hopfsorten in so einer Bier Kaltschale hätte ich fast gesagt drin.
- 42:15Speaker 0: Aber das ist sensationell gut.
- 42:16Speaker 0: und dieser unique hopfen.
- 42:17Speaker 0: Zwei tausend sechzehn gab's dreieinhalb Kilo vierhundert Kilo, die haben wir alle geschnappt und haben es da wirklich ein ganz ganz tolles Beat ausgemacht dieses new nick heller Bock!
- 42:30Speaker 0: Und gib'et wieder ab Dienstag Dienstag der fünfzehne
- 42:36Speaker 1: siebte.
- 42:36Speaker 1: Jetzt hast du mir auch eine perfekte Überleitung gegeben weil letztes mal saß hier der Barchef von der Unico bar Und er ist ja Belgier.
- 42:46Speaker 1: und deshalb komme ich nämlich zu der nächsten Fiesenfrage, Thema Reinheitsgebot.
- 42:54Speaker 1: In anderen Ländern wird er einfach viel, viel mehr experimentiert.
- 42:57Speaker 1: Wir gehen ganz vorne mit dabei wo man einfach mal ganz wilde Sachen miteinander mischt manchmal auch ein bisschen zu wild aber manchmal kommen ja auch ganz spannende Sachen dabei raus.
- 43:07Speaker 1: wie stehst du denn gut?
- 43:08Speaker 1: als Münchner Brauer darfst du ja eigentlich gar nichts anderes sagen?
- 43:11Speaker 1: Aber wie stehest du grundsätzlich zum Reinheitsgebot?
- 43:15Speaker 1: oder würdest du dir da vielleicht hier und da auch ein bischen mehr Freiraum- und Experimentiermöglichkeiten wünschen?
- 43:21Speaker 0: Nö passt!
- 43:23Speaker 0: Also wenn ihr seht was die Hopfenvielfalt jetzt gerade als gutes Beispiel, was diese Hopfenzüchtungen und was sie für Aromen auf einen Teller bringen können von Melone, Titrus.
- 43:34Speaker 0: Was weiß ich für Aroman?
- 43:36Speaker 0: Braucht es eigentlich gar nicht an.
- 43:37Speaker 0: Bier hat für uns vier Zutaten und setzt das.
- 43:42Speaker 0: Die Kollegen, die rundherum München Bayernweit, Deutschlandweit Nationalbier brauen... Probiert es euch aus, ich find's cool.
- 43:52Speaker 0: Ich finde auch verschiedene Sorten fernab vom Rheiners Gebot schmackhaft trinkbar und da kann man auch schnell mal zehn halbe zwitschern bei den manchen.
- 44:03Speaker 0: aber wir haben uns aus Tradition für das Rheiner gebot stand zwei tausend zwanzig verschrieben und das werden auch in der nächsten Zeit einhalten weil seit einfach fünfhundert Jahre altes Lebensmittel gesetzt ist und das ist einfach schön dass es gibt.
- 44:20Speaker 0: es gibt keinen Schabanag.
- 44:21Speaker 0: Jetzt schütteln die anderen wieder in den Kopf und sagen, lasst uns noch mal ein paar Himmel reinmachen.
- 44:26Speaker 0: Mach's!
- 44:26Speaker 0: Ich trink es, ich kaufe es.
- 44:27Speaker 0: Du könnt die Pulle für fünf Mäuse verkaufen.
- 44:30Speaker 0: Ich kaufe euch die ab.
- 44:32Speaker 0: Ich finde das auch sehr wertig und macht es gut bei uns passt jetzt nicht in die Strategie.
- 44:42Speaker 1: Ich habe mit Chris vom Anders Hotel und witzigerweise hier unsere Freunde von Isakindl haben an der Bar vor Kurzem ... Bier Cocktail Videos aufgenommen und kann man sich alles auf Facebook, glaube ich, anschauen.
- 44:57Speaker 1: Und ich habe zu Chris auch gesagt in München irgendwie traut sich keiner was irgendwie mal mit Bier zu machen außer es in Glas zu kippen und zu trinken oder aus der Flasche zu trinkten aber
- 45:08Speaker 0: das ganze nicht erlaubt.
- 45:10Speaker 1: Ja gut, aber ich könnte ja eine Bar trotzdem den Cocktail annehmen.
- 45:12Speaker 0: Achso du meinst jetzt ein bisschen was zu mixen?
- 45:14Speaker 0: Noch nichts nach Mareinsgebot!
- 45:15Speaker 0: Ja okay klar stimmt warum.
- 45:20Speaker 0: Wir haben wir mal was ausprobiert, ich müsste überlegen eigentlich auch nicht so richtig.
- 45:25Speaker 0: Nee das ist halt so gelernt und da braucht es halt einfach erstmal einen anderen Schwung.
- 45:29Speaker 1: Das wäre doch mal etwas fürs Preustüber?
- 45:31Speaker 0: Ja.
- 45:32Speaker 0: Denkt über nach... Also wir haben echt irgendwie so ein Spritz oder sowas kann man schon mit Weisbier auch machen.
- 45:38Speaker 0: ja dann muss man also probiere es halt mal zwei drei Sachen aus die dazu passen und dann ist es eigentlich kein Akt weil es ist viel einfacher.
- 45:48Speaker 0: du kannst ja dann spritzt da rein, legt ins Ladel.
- 45:52Speaker 0: Kannst ein bisschen Weißbierwasser immer drauf schenken und dann steht er laden.
- 45:59Speaker 1: Was sind denn deine Wünsche und Pläne für die nächsten Monate und Jahre?
- 46:05Speaker 1: Also gut wahrscheinlich erst mal die Gastro entdeckt.
- 46:07Speaker 1: Monat
- 46:08Speaker 0: und Jahre!
- 46:08Speaker 0: Okay was auch, was haben wir jetzt?
- 46:11Speaker 0: Wir müssen ja immer, das muss man auch lernen, sechs Monate im Voraus denken.
- 46:14Speaker 0: Aber das was jetzt kannst du eh nicht mehr ändern, wir müssen uns gucken dass wir uns aufstellen für... immer sechs Monate im Voraus denken wir auf ein Tagesgeschäft.
- 46:27Speaker 0: Wir müssen der Lage her werden, dass jeder, der unser Bier möchte auch eins bekommt.
- 46:36Speaker 0: das wäre jetzt unser Auftrag für die nächsten vierundzwanzig Monate.
- 46:40Speaker 0: Wir würden gerne, wir werden die Produktvielfalt erhöhen sofern uns die Gelegenheit dazu ist und ich denke wenn nicht nur hellen weiß er und bisschen mehr zu machen würde ... sehr viel effektiver, könnte sehr viel mehr Bier produzieren.
- 46:55Speaker 0: Es wäre alles
- 46:56Speaker 1: viel
- 46:58Speaker 0: gemütlicher.
- 46:59Speaker 0: in Anführungssträgen... von unserem Arbeitsalltag vom... von der Buchhaltung über technische Leitung bis zu mir, bis zum Stablerfahrt.
- 47:09Speaker 0: Aber wollen wir nicht?
- 47:10Speaker 0: Ja die Leute wollen verschiedene Biersorten haben, sie wollen ihre Mixkisten zusammenstellen bei uns im Hofverkauf einer Rampe und die wollen halt einfach Sachen ausprobieren.
- 47:18Speaker 0: Und deswegen brauchen wir das Wort ein Vielfalt und ich bin totaler Unterstützer von großen Sortenvielfalt.
- 47:24Speaker 0: Wo es halt einfach logistisch einfach so anstrengend ist manchmal.
- 47:29Speaker 0: Ja, okay Flaschenvielfort braucht keine.
- 47:31Speaker 0: also wir brauchen eine coole Nuldraher-Flasche wie unsere und nicht von einem anderen muss ich mal sagen an der Stelle.
- 47:38Speaker 0: aber ja Sortenfielfer finde ich gut.
- 47:41Speaker 0: in den nächsten zwei Jahren sollten auch unser Sorten noch zu einer Portfolio etwas erweitern können.
- 47:47Speaker 0: Ich hoffe sehr dass wir's schaffen!
- 47:50Speaker 0: Und länger in zehn Jahren Mai.
- 47:53Speaker 0: Ich werde nicht nochmal neu bauen, also an alle Crowd Investoren ihr zuhören.
- 47:57Speaker 0: Es wird noch mal eine kleine Crowdfunding Aktion geben wahrscheinlich für das Wiesenzelt aber es kann ja nicht so laut sagen.
- 48:05Speaker 0: Ein kleiner Spaß!
- 48:08Speaker 0: Aber wir werden nicht nochmal Neubauen weil wir machen jetzt Handwerk.
- 48:11Speaker 0: Wir haben keinen automatischen Keller.
- 48:13Speaker 0: wir haben Azubis die rumlaufen Schläuche anstecken die Bier Rezepte schreiben.
- 48:17Speaker 0: Das finde ich gut.
- 48:18Speaker 0: das müssen wir beibehalten.
- 48:19Speaker 0: Eine Stufe noch oben drauf, sind wir aus diesem ganzen charmanten Boden ständigen authentischen Gezäte raus.
- 48:26Speaker 0: Das können wir nicht mehr vermitteln.
- 48:28Speaker 0: Da müssen wir ein bisschen aufpassen.
- 48:29Speaker 0: das würde ich nicht mehr machen.
- 48:33Speaker 1: Eine Frage würde ich dir gerne noch stellen die noch mal in die Richtung Entrepreneurship geht was für eine Art Chef bist du eigentlich?
- 48:41Speaker 1: Ich meine wie viele Mitarbeiter habt ihr inzwischen?
- 48:43Speaker 0: Also eine Brauheit zwanzig wirds Haus wenn alles wieder aktiv ist.
- 48:46Speaker 0: Nummer fünf und dreißig also immer so bei fünftig bis siebzig Dosenrichtung.
- 48:52Speaker 0: Wie würdest
- 48:52Speaker 1: du dich beschreiben als Chef?
- 48:54Speaker 0: Also wenn ich alle meine Leute frage ist immer das okay, aber wenn du mal fragen würdest vielleicht nicht mehr.
- 48:58Speaker 0: Wir gucken dass wir moderne Führungsstile haben, dass ja viele Mitarbeiter gut dies rausgeben weil in der heutigen Zeit ist die Kohle einfach den Leuten nicht mehr so wichtig.
- 49:08Speaker 0: es ist wichtig dem Mitarbeiter zu binden, dass du keine hohe Fluktuation hast.
- 49:13Speaker 0: Es sind... Sozialleistungen wichtig können die können den Mittagessen haben, die einfache Arbeitswege.
- 49:20Speaker 0: Kriegen die Betriebsfahrrad?
- 49:22Speaker 0: Können sie anfangen zu wollen?
- 49:24Speaker 0: pass das Team?
- 49:26Speaker 0: Haben müssen die vierzehn Stunden Buckeln am Tag oder?
- 49:28Speaker 0: Könnte ihre U-Bus schon abräumen soll sagen sind viel viel wichtiger als die Code und da sind wir gerade dabei.
- 49:36Speaker 0: also machen wir schon relativ lang.
- 49:37Speaker 0: des modernen zu machen klingt jetzt sehr vielfältig aber ich denke Das passt würde ich sagen.
- 49:48Speaker 0: Ich würde mich wohlfühlen unter mir.
- 49:50Speaker 1: laden wir mal vier Mitarbeiter
- 49:52Speaker 0: einen mit mir zusammen, ja.
- 49:59Speaker 0: Also Team Giesing wenn ihr mithört vielen Dank für euer Schweiß den vergießt.
- 50:07Speaker 0: es ist mir eine Freude mit dem von euch zusammen zu arbeiten tagtäglich Danke.
- 50:12Speaker 0: Das
- 50:13Speaker 1: ist doch ein schönes Schlusswort.
- 50:15Speaker 1: Danke dir fürs Vorbeikommen!
- 50:17Speaker 0: Sehr gerne, jetzt
- 50:18Speaker 1: können wir noch einen zwei Bier trinken.
- 50:19Speaker 0: Machen wir es auch also alle da draußen.
- 50:22Speaker 0: passt auf euch auf und bis bald bei Giesinger Bräu.
- 50:25Speaker 0: Und
- 50:25Speaker 1: bleibt gesund?
- 50:26Speaker 0: Bleibt's gesund und Bier hilft.
- 50:29Speaker 0: in eine Kiste Bier sind alle Vitamine drin die man braucht am Tag.
- 50:33Speaker 0: Bis dahin
- 50:35Speaker 1: genau
- 50:36Speaker 0: danke
- 50:37Speaker 1: cool danke dir
- 50:39Speaker 0: das war es leider schon.
- 50:41Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken,
- 50:43Speaker 1: das Gespräch
- 50:44Speaker 0: zu Ende.
- 50:45Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören!