Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Kokain im Pizzakarton - Drogenhandel in der Altstadt
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- In der letzten Woche habe ich ja darüber lamentiert, dass bald Weihnachten ist, aber vorher kommt natürlich noch Halloween und deswegen heute ein Veranstaltungstipp in eigener Sache. Am 31.10. wird gefeiert und zwar auch von der RP, Stilecht auf einem Schiff. Ab 19 Uhr geht es am Robert-Leer-Ufer 21 los, also an der Teader-Heuss-Brücke. Die MS-Rhein-Fantasie schippert dann ab 21 Uhr in Richtung Köln. Das ist natürlich sehr gruselig. An Bord sorgt Jan Plonka für den richtigen Sound. Der legt Klassiker auf, Chart-Hits, also genau, bestimmt auch Thriller von Michael Jackson, weil das ist ja der Grusel-Classic-Hit. Es gibt Snacks, es gibt Süßes und natürlich Saures. Und um Mitternacht wird wieder angelegt und dann kann die gruselige Feier an Bord bis 2 Uhr und dann an Land fröhlich weitergehen. Dresscoat ist natürlich ein Halloween-Kostüm. Je aufwendiger, blutrunstiger und furchteinflößender, desto besser. Tickets für das ganze Spektakel gibt es auf rp-events.de. Und ein kleiner Tipp, seid schnell, ist es doch immer recht zügig ausverkauft. Dass die Altstadt in Teilen auch ein Drogenumschlagplatz ist, ist nicht unbekannt. Auf ein neues Level gehoben hat den Handel mit Rauschgift aber jetzt ein Ladenbesitzer trotzdem. Bestellte man bei ihm die Pizza Nummer 40, soll man direkt ein kleines Extra mit dazu bekommen haben. Verena Kehnsbock führt durch den Fall, der seit ein paar Tagen das Stadtgespräch ist. Der Neubau der Oper entsteht am Wehrhahn. Schon früher war dort die Musik zu Hause, in der alten Tonhalle. Uwe Jens Runau erzählt, wie es Anfang des 20. Jahrhunderts dort zuging und was davon heute noch erhalten ist. Im Herbst steht auch die kulinarische Jahreszeiten-Uhr nicht still, es ist Muschelzeit. Wo es den rheinischen Klassiker gibt und welches Gericht in den nächsten Wochen noch auf einigen Karten steht, verrät Paul Küchler. Und damit herzlich willkommen beim rheinpegel ihr hört folge 339 und der rhein steht bei 3 meter. Music. Herzlich Willkommen beim Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche, jede Woche, jede Woche darüber sprechen, was in der Stadt passiert, was die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer umtreibt, kurzum, was geht. Mein Name ist Torstja Kormann und für eine kleine, wunderschöne Weile darf ich diese tolle Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, zum Beispiel, welche coolen Halloween-Partys ihr in petto habt, wenn ihr Themenvorschläge wisst, wenn ihr Dinge habt, über die wir sprechen dürfen, dann kontaktiert uns. Das könnt ihr tun unter rheinpegel.rein-post.de oder 0160 80 80 844. Wenn ihr Lob oder Kritik habt oder wenn ihr einfach mal irgendwas erzählen wollt, wir freuen uns immer, immer, immer, immer von euch zu hören. In Dimension und Vorgehensweise einzigartig So beschreiben Ermittelnde den Fall, der gerade für Aufsehen in Düsseldorf sorgt Bestellte man bei einer Pizzeria in der Altstadt die Nummer 40 Soll man zum gewünschten Essen noch eine kleine Zugabe bekommen haben Ein Tütchen Koks Schon zu Beginn des Jahres hatte die Polizei den Laden und seinen Betreiber im Visier Der auch nach einer Festnahme damit fortgefahren haben soll Die Droge in seinem Imbiss weiter zu vertreiben, Mittlerweile sitzen er und drei mutmaßliche Hintermänner wieder in U-Haft. Verena Kehnsbock kennt die Einzelheiten. Liebe Verena, gehst du oft feiern? Nicht mehr so häufig wie früher vielleicht. Aber wenn, warst du dann auch eine von denen, die sich in der Altstadt nochmal eine Pizza auf die Hand geholt haben? Auf jeden Fall. Oder? Das gehört irgendwie dazu. Auf jeden Fall. Es gibt ja die einschlägigen Pizzerien, da könnten wir eine ganze eigene Folge zu machen, wo man die holt, wo es die beste gibt, wo es die schnellste gibt, wo es die günstigste gibt. Beste Mitternachtspizza. Auf jeden Fall, Pizza gab es auch in einem Laden in der Altstadt sozusagen, der jetzt nicht unbedingt in meiner Choreo der Altstadt-Pizza drin war. Also ich rede von diesem Dreieck da am Heinrich-Heiner-Allee, Lupo, Matteo und Mini-Pizza und so. Also ein bisschen weiter in die Altstadt rein gab es noch einen Pizzaladen. Und da gab es Pizza und da gab es, wenn man eine ganz bestimmte Nummer bestellt hat, noch was anderes dazu. ein, naja, spektakulärer Fall, der irgendwie seit Anfang der Woche hier ein bisschen das Stadtgespräch beherrscht. Ich rede von Pizza Nummer 40 mit einer, naja, kleinen Extra-Zugabe. Besondere Beilage. Was gab's denn da? Dazu gab's ein Tütchen Kokain. Das ist was, oder? Damit rechnet man nicht. Also wenn man's nicht weiß, auf jeden Fall nicht. Die Menschen, die's bestellt haben, werden offensichtlich damit gerechnet haben, weil die Nummer 40 nicht auf der regulären Karte stand. Das ist wie so ein Code-Wort. Aber wenn du das bestellt hast, hast du Drogen gleich mit dazu bekommen. Das ist natürlich, also ich habe so viele Fragen, die gehen von hä? Über, woher wusste ich, dass es die Nummer 40 sein muss? Über, wo waren die? Also waren die unter der Pizza? Gab es die im Karton? irgendwie, also und what happened, wirklich wie du merkst in dem Stück dazu, was es bei rp online und auch in der Zeitung zu lesen gibt und gab, ist ja zitiert, der Fall ist einzigartig, das glaube ich tatsächlich also, dass es kreative Wege gibt, um Dinge unter die Leute zu bringen, ist das eine aber, dass ich irgendwie mit einer Pizza-Bestellung, Direkt ein Tütchen Koks, das meine ich auch so. Ist das immer dann die gleiche Menge oder muss ich dann zweimal die Nummer 40 bestellen, um mehr zu bekommen? Also das sind alles. Und habe ich dann wirklich auch eine Pizza bekommen? Also musste ich immer eine Pizza essen? Und mit ich meine ich jetzt Mann, also ich selber nicht, aber ne? Darum, wir werden jetzt ein bisschen einfach uns durch diesen Fall hangeln und berichten, was es zu berichten gibt. Am Montag kam das alles ein bisschen hoch, ne? Ja, die Polizei hat am Montag eine große Pressekonferenz gemacht und diesen Fall vorgestellt, der wohl schon einige Zeit der Polizei bekannt war. Im März dieses Jahres ist dieser Laden wohl erstmals aufgefallen und da ist erstmals dieser Verdacht aufgekommen, dass da was sein könnte. Und zwar bei so einer Routine-Gewerbekontrolle durch die Stadt. Die kontrollieren natürlich irgendwie auch die Lokale. Und dabei ist dieser Verdacht wohl aufgekommen, wohl weil irgendwie Mitarbeiter sowas erwähnt hätten. Und dann haben die städtischen Mitarbeiter das an die Polizei weitergegeben und die haben sich das mal genau angeschaut und standen dann kurze Zeit später bei dem Gastronomen, bei dem Betreiber dieser Pizzeria vor der Tür und der wusste wohl offensichtlich sofort, worum es geht, wenn die Polizei vor der Tür steht. Und hat eine Tasche aus dem Fenster geworfen, in der 1,6 Kilo Koks waren und noch ein bisschen Gras, glaube ich. Aber die 1,6 Kilo Koks waren der absolute größte Teil. Blöderweise direkt in die Arme der Beamten, die unten stand und gewartet haben. Das ist ja auch schon irgendwie filmmäßig. Und in der Wohnung fanden die Ermittler dann noch 268.000 Euro Bargeld. Also es war schon, der Mann ist noch nicht verurteilt, so lange gilt natürlich die Unschuldsvermutung, aber die Beweise waren zu dem Zeitpunkt, die Hinweise waren schon so eindeutig, dass er festgenommen wurde. Also der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt. Das heißt, es lagen keine Haftgründe vor. Der Mann hatte hier einen festen Wohnsitz und er war vorher noch nie polizeilich in Erscheinung getreten. Gar nicht vorbestraft, gar nichts. Und deshalb hat der Haftrichter entschieden, dass er auf freiem Fuß bleiben kann. Die Polizei hat sich das natürlich noch ein bisschen weiter angeguckt. So was passiert jetzt, wenn der Mann wieder draußen ist. Und tatsächlich hat er seinen Laden in der Altstadt direkt wieder geöffnet und auch wieder die Pizza Nummer 40 verkauft. Also genau da weitergemacht, wo er vorher war. Und das haben die Ermittler dann als ganz gute Gelegenheit gesehen, um sich mal die Lieferkette dieses Mannes anzuschauen. Weil meistens sind ja diejenigen, die Drogen unter die Leute bringen, so das letzte Rädchen. Und meistens geht es ja darum, eher die größeren Fische zu fangen. Und dann sind sie tätig geworden und haben über Monate ermittelt, zum großen Teil auch verdeckt. Und Das heißt auch selber die Nummer 40 immer mal bestellt? Ich gehe fest davon aus, aber das wurde jetzt so konkret nicht gesagt, weil die Polizei natürlich mit ihren Ermittlungsmethoden sehr zurückhaltend ist, das können sie natürlich nicht verraten, wie genau sie ermitteln, aber es gab verdeckte Ermittlungen und es wurde quasi ein Netzwerk aus mindestens. 13 weiteren Beteiligten, die irgendwie dahinter stecken und damit zu tun haben mit diesem Drogenhandel oder zu tun haben sollen, muss man es korrekt sagen, wurde aufgedeckt. Und vergangene Woche, deshalb kam das Thema jetzt auf, hat die Polizei eine große Razzia durchgeführt in neun NRW-Städten, unter anderem in Düsseldorf. Meerbusch, Soling, Mönchengladbach und noch einige weitere. Und hat drei Männer festgenommen. Einer von denen wird als Hauptbeschuldigter geführt. Zwei weitere sollen ebenfalls an diesem Geschäft mitteilig gewesen sein. Und dieser Hauptbeschuldigte, dabei handelte es sich um einen 22-Jährigen, der hier in Düsseldorf gelebt hat. Dem wird vorgeworfen, wirklich im großen Stil sowohl mit Kokain als auch mit Marihuana gehandelt zu haben. Die Ermittler haben nämlich in Mönchengladbach und in Soling auch noch in Wohnungen Cannabis-Plantagen gefunden. In Solingen waren es nur in Anführungsstrichen 60 Pflanzen, in Mönchengladbach 300. Und davon gibt es auch ganz recht beeindruckende Bilder, in welchem Ausmaß da angebaut wurde. Ja, also das heißt, es ist ein, ja, es ist ja sowieso ein spektakulärer Fall irgendwie, auch mit der ganzen Genese, also mit dieser Sporttasche, die aus dem Fenster geworfen wird, also es hat ja echt was Filmreifes und tatsächlich ist es auch, wie du ja gerade beschrieben hast, einfach zieht es Kreise, ne, also und wird vielleicht auch noch weitere Kreise ziehen. Die Pizzeria ist jetzt geschlossen. Die Pizzeria ist geschlossen. Gehe ich von aus? Das weiß ich gar nicht, ob das jetzt so selbstverständlich ist, weil es muss ja gar nicht sein, dass alle Mitarbeitenden da irgendwie von wussten. Weiß man da irgendwie was? Das wird, denke ich mal, noch so, also die Ermittlungen laufen natürlich weiter. Und das wird, denke ich mal, noch auch Teil dessen sein, wer wusste was. Und die werden mit Sicherheit auch, wer sollte es irgendwann zu einem Prozess kommen als Zeugen, geladen, könnte ich mir vorstellen. Das ist wichtig. Der Gastronom, also dieser Betreiber der Pizzeria, sitzt mittlerweile auch in Untersuchungshaft. Auch er wurde festgenommen, weil es da jetzt konkrete Hinweise gab, dass er sich ins Ausland absetzen könnte. Er hatte nämlich seinen Laden schon auf so Immobilienportalen zum Verkauf angeboten und hatte gesagt, dass er zu seiner Familie nach Kroatien zurückkehren möchte. Ja. Und das wollte die Polizei dann natürlich und die Staatsanwaltschaft nicht zulassen und jetzt wurde er festgenommen und auch er sitzt in Untersuchungshaft und deshalb ist auch die Pizzeria geschlossen. Verstehe. Du zitierst ja Kriminaldirektor Michael Graf von Moltke, der da die Ermittlungen leitet, dass in der Dimension und Vorgehensweise ist dieser Fall in der Pizzeria einzigartig, weil es einfach, also das muss ich sagen, the audacity. Also, wie gesagt, ich habe selber, das muss ich jetzt einfach mal hier offenlegen, nicht sehr viel Erfahrung mit Kaufen und Verkaufen von. Suchtmitteln, aber ich stelle mir immer was Verdeckteres, so ein bisschen Unauffälligeres, aber einfach, ich gehe da rein, sage einmal die Nummer 40, bitte, es ist ja auch am Anfang des Stückes, zitierst du quasi einen Interneteintrag, eine Bewertung, eine etwas andere Pizza, die Nummer 40 war wirklich am besten, sehr schnell fertig und perfekt geliefert, danke, danke, danke. Also das ist ja schon auch fast, wie offen kann man was machen, was eigentlich verdeckt sein sollte? Also indem man auch noch ins Internet schreibt, so Nummer 40 war die beste. Kannst du dazu noch ein bisschen mehr sagen? Wie kommt man drauf, das zu machen? Was bedeutet Nummer 40? Woher wusste ich das? Also wie wurde das in Umlauf gebracht? Oder anders, gibt es vergleichbare Fälle? Also gibt es dieses, dass das irgendwie mitgeliefert wird oder so? Also ist das eine gängige Masche? Also ich habe ja mit dem Kriminaldirektor gesprochen, der auch diese Ermittlung geleitet hat und der sagte, zumindest in deren Dunstkreis, ist das wirklich ein einzigartiger Fall. Es gibt tatsächlich einen Film, Lambock, in dem das wohl genauso gemacht wurde. Ob der jetzt vielleicht als Inspiration dafür diente, ist durchaus möglich. Ich gehe davon aus, dass ich das ehrlich gesagt unter den Altstadtbesuchern einfach rumgesprochen hat und dass man das dann hört und vielleicht irgendwann mal ausprobiert. Also das, sorry, ich muss da noch ein bisschen drauf rumreiten. Ich stelle mir halt vor, wie ich so hinter jemandem in der Schlange und der zahlt dann für eine Pizza Nummer 40 irgendwie 150 Euro. Also so, wahrscheinlich wird es halt nicht so offen gewesen sein, aber ich finde das schon ziemlich bold so. Also, weißt du? Ganz schön frech. Ist es auch. Zumal ja offensichtlich dieser Laden auch, also es war ja kein, es waren ja nicht nur Drogen, die da über die Theke gegangen sind. Also es gibt extrem viele Bewertungen dieses des Ladens, in dem es auch um die Pizza geht und wir hatten ja mit dieser frittierten Pizza ein relativ einzigartiges Angebot auch und das haben dann glaube ich schon viele ausprobiert. Also da haben wir wirklich zweigleisig gefahren, muss man sagen, dass das so lange nicht aufgefallen. Wie lange wahrscheinlich? Also weiß man da, also kann man das irgendwie? Also bislang ist zumindest öffentlich bekannt, dass es nur seit, also dass es seit im März aufgefallen ist. Wie weit das zurückreicht, können wir zumindest bislang nicht sagen. Das wird auch noch Gegenstand der Ermittlungen sein. Und bevor wir gleich vielleicht auch mal über das allgemeine Drogenproblem vielleicht in der Altstadt oder als Umschlagplatz vielleicht noch mal ganz, ganz, ganz kurz dahin abdriften. Der Geschäftsführer und drei weitere Personen sitzen in Untersuchungshaft. Wie weiten sich die Ermittlungen jetzt noch weiter aus? Es ist natürlich, also die Ermittlungen dauern weiter an. Es ist möglich, dass diesen Personen, die da jetzt schon in Untersuchungshaft sitzen, diesen Hintermännern und dem Hauptbeschuldigten, werden auch wirklich extreme Taten vorgeworfen. Erpresserischer Menschenraubter gehört dazu. Also die sollen mehrfach andere Drogenhändler überfallen, ausgeraubt haben. Einen Mann sollen sie über zwei Nächte, also sie sollen ihn quasi entführt und über zwei Nächte festgehalten haben. Also das ist wirklich das, wir haben ja gerade das schon kurz angesprochen, das ist irgendwie, es ist ein Fall, wo man sich denkt, das ist so einzigartig und das ist so kurios, dass man das irgendwie, dass es irgendwie einen Unterhaltungswert hat. Aber dieses ganze Drogengeschäft dahinter ist natürlich knallhart. Und da stehen mutmaßlich hochkriminelle Leute dahinter. Und es ist durchaus möglich, dass diesen ganzen Leuten noch mehrere Taten dann zur Last gelegt werden können. Das wird sich zeigen. Oder dass noch weitere Personen vielleicht irgendwie zu diesem Netzwerk gehören, die bislang noch nicht aufgefallen sind. Und das ist jetzt nur gemutmaß und deswegen sehr offen gefragt, aber in dem Stück zitiert ja auch Peter Klinkhammer, der ja der Sprecher der Altstadtgemeinschaft ist, der ja auch sagt, dass die Altstadt sowieso ein paar Drogenumschlagplätze halt hat, so. Also darum möchte ich ein bisschen drauf hinaus, ob das irgendwie eine Masche ist, die gängig ist, weil ich meine, so dieses Kokstaxi und so, das hört man ja auch immer mal, ne? Und, ähm. Es gibt ja irgendwie auch, das ist ja auch gerade bei RP-Online-Thema, dass es ja auch diese Aufkleber gibt an Laternen, wo man dann in QRs, wo ja ganz groß oder ganz plain einfach draufsteht, hier kannst du MDMA, Ecstasy und Koks und so kaufen. Also wie stehen die Chancen, sage ich jetzt mal, auch wenn sich das natürlich anders anhört, als ich das meine, dass da jetzt noch andere Läden irgendwie so, ja, wenn du hier irgendwie die Kartoffelsuppe bestellt hast, hast du auch irgendwie zwei Gramm Gras dazu gekriegt. Also ist das möglich? Also es lässt sich nicht, also dieser Fall zeigt ja offensichtlich, dass sich das nicht völlig ausschließen lässt, aber du hattest ja gerade selbst schon den Michael Graf von Molke zitiert, der sagte, so ist das auch für die Drogenfahnder bislang einzigartig und auch in der Dimension und in dieser Vorgehensweise. Und die hat vor allem auch die ernannte Dreistigkeit des Betreibers verwundert, weil der halt ja kurz nach seiner ersten Festnahme den Laden gleich wieder geöffnet hat und wieder die Pizza Nummer 40 verkaufte. Und sie sagen, auch daran sehe man in dieser ganzen Vorgehensweise an diesem sofortigen Wiederanknüpfen, trotz einer Festnahme, wie sehr die Gefahr und die Strafbarkeit von Kokain halt unterschätzt werden. Und zur Wahrheit gehört aber auch, sagte er, dass der Erfolg dieses Geschäftsmodells, wenn man es so nennen möchte, die Ermittler aber auch nicht verwundert hat. Weil das Lokal liegt halt mitten in der Altstadt, da sind viele Leute unterwegs. Vielleicht ist es ja sogar zuträglich, dass sich die Kundschaft so vermischt. Er sprach von einem vermeintlich legalen Anstrich einer Pizzeria. Gerade dann fällt es natürlich… weniger auf, als wenn man einen Laden hat, in dem gar nichts los ist. Ja, oder diese Plätze, von denen ja Herr Klingkammer auch spricht, also diese einfach tatsächlich Plätze, Andreas Kirche und so, wo einfach in der Stadt dann das so ein bisschen auf der Straße quasi passiert. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass jetzt jeder Imbiss in der Altstadt irgendwie drogen im Schlagplatz ist. Und Graf von Moltke sagte auch, dass die Polizei gerade mit den größeren Lokalen in der Altstadt, auch in einem guten Austausch steht, also die selber Sicherheitspersonal zum Beispiel einsetzen, die wollen, seien meistens aus eigenem Interesse daran interessiert, die Drogen aus ihren Läden zu halten und ging selbst dagegen vor. Und dann gibt es halt noch diese Kontrollen der Stadt und bei so einer ist ja eben auch die Pizzeria aufgefallen. Also ein, ja, spektakulärer Fall und wie du selber schon gesagt hast, wenn man quasi den Unterhaltungsfaktor ein wenig abstreicht, dann wird es dunkel, also dark und genau, da kommt ja vielleicht auch noch ein bisschen was ans Licht, also wie gesagt, die Frage, warum ausgerechnet die Nummer 40, wird vielleicht auch noch beantwortet. Wir halten euch und also du hältst mich und wir dann gemeinsam unsere Hörerinnen und Hörer auf dem Laufenden. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. Tschüss. Music. Die neue Oper soll am Wehrhahn entstehen, für manche vielleicht eine überraschende Ortswahl, obwohl die Musik an diesem Platz in der Stadt schon lange ein Zuhause hat. Die erste Tonhalle stand, wo heute das Karstadtgebäude prangt, das inzwischen einen Fahrradladen beherbergt. Wie das Haus an der Schadowstraße zum Treffpunkt der Gesellschaft wurde, wer dort alles auftrat und dirigierte und was davon heute noch zu spüren ist, weiß Uwe Jens Runau. Lieber Uwe Jens, wir haben schon lange nicht mehr miteinander gesprochen. Wie schön, dass es heute klappt. Und dann auch noch über ein Thema. Ich habe ja hier schon öfter angedroht, dass ich dich irgendwann zum Singen bringe. Das heißt, ein wenig die Affinität zur Musik verbindet uns ja schon. Also ich mache es halt. Dich habe ich auch bald so weit. Hier mal musikalisch was zum Besten zu geben. Im Podcast. Im Podcast. Ach, das hast du vor. Die Musical-Folge. Die armen Menschen. Ach so, du machst eine Musical-Folge. Um Himmels Willen. Alles wird hier dann so. Um Himmels Willen. Reicht halt, wenn ich mir hier Rollschuhe anziehe und nur brumme, gibt das auch. Genau, das könnte, wie das dann vonstatten geht, das ist dann allen selber überlassen. Genau, wir sprechen heute über, naja, den Ort, an dem die neue Oper entsteht, wo es mal eine andere musikalische Heimat gab in Düsseldorf. Das hatten wir ja, wir haben ja schon, als die Entscheidung getroffen wurde, die neue Oper am Werhahn zu errichten, wurde das schon mal in einem fast Nebensatz erwähnt, dass ja dieser Standort da schon früher mit Musik gefüllt war. Genau. Und da gab es nämlich früher die Tonhalle, die ja jetzt am Rheinufer ist, Oberkasseler Brücke. Das ist bestimmt auch nochmal eine ganz eigene Geschichte, was da jetzt los ist und warum das da ist und was das Gebäude war und so, aber wir reden über den Wehrhahn. Ja, so ist das. Genau, das war ja auch so eine Reaktion, als dieser Schwenk auf einmal kam, nicht an der Heineallee wird gebaut, sondern am Wehrhahn, wo der Kaufhof früher war, ist ja jetzt auch nicht mehr Kaufhof, sondern ist ja jetzt so ein Fahrradladen drin, ein großer Stadler. Das ist ein Riesenparadal. Und das soll so oder so umgenutzt werden. Und als die Siegner noch nicht pleite war, die das gekauft hatte, gab es ja auch schon Pläne. Auch mal für eine Oper schon, hatten die als Varianten das mitgeplant oder eben auch für eine andere Nutzung. Das war noch so ganz grob ohne sonstiges inhaltliches Konzept, aber auch da eine Oper. Und als das jetzt ganz konkret wurde, habe ich auch so gedacht, mein Gott, du bist zwar in Düsseldorf geboren und so und du weißt Tonhallenstraße, aber wo war die da genau und so weiter. Das wusste ich jetzt auch nicht so hundertprozentig und habe gedacht, das musst du eigentlich mal recherchieren, so wie war das da und wie sah das da aus und ja, ich hatte mal irgendwann so ein Bild gesehen, auch von so einem prachtvollen Gebäude, aber ich wusste ehrlich gesagt nicht so richtig Bescheid und habe halt gedacht, jetzt gehst du mal ins Stadtarchiv ran und guckst mal, was gibt es da an Literatur und so. Kann man das zusammen schreiben, um mal den Leuten zu sagen, hier, so war das da früher. Ja, und würdest du uns dieses Bild einmal malen? Also ich stelle es mir auf jeden Fall prachtvoll vor, auch so wie du es beschreibst in deinem Stück. Es ist auch fast ein bisschen süß irgendwie, also wenn du so beschreibst, was auf den Plakaten steht, da kommst du vielleicht auch gleich zu. Also so irgendwie, und mit süß meine ich gar nicht so belittling, also gar nicht klein, sondern irgendwie so, ja, wie es damals wahrscheinlich war, wie auch Kunst oder Musik in dem Fall integriert war in den Alltag. Genau, das hat mich auch ehrlich gesagt amüsiert, weil ich mir das so vorgestellt habe. Also erstmal muss man ja so sagen, mich fasziniert immer mehr diese Zeit oder da will ich dann viel wissen, weil da viel von dem, was Düsseldorf Seele ausmacht, auch da gelegt wurde. Ganz, ganz früh war das mal zu dieser Zeit Jan Wilm, da war Düsseldorf noch ganz, ganz klein. Auf einmal hat er eine Oper gebaut und die Kunst gesammelt und seine Sammlung den Düsseldorfern gezeigt. da kommt die ganze Tradition her, auch in der Folge dann Gründung Kunstakademie. Also da ist dieser Strang so, auch zu den Künstlern hin. Aber das andere ist diese Zeit 1880 bis 1920 oder so kann man sagen, als dieses starke Wachstum Düsseldorfs war, von 40.000, 50.000 auf über 400.000. Als extrem, dass ihr quasi explodierte, Düsseldorf in der Industrialisierung. Und da sind viele Institutionen auch geschaffen worden. Und dazu zählt auch diese Musiktradition, muss man sagen. Düsseldorf hat schon... Eben klar, früher diese Tradition da bei Herrn Wilmen, die da gestiftet wurde sozusagen, aber dann später muss man sagen, im 19. Jahrhundert schon auch, bevor Düsseldorf groß war, also schon wo nur 30.000, 40.000 Leute hier wohnten, ging das schon los mit der Musik und auch mit dem städtischen Musikverein, den es heute ja noch gibt. Das ist der größte gemischte Chor in Düsseldorf und manchmal treten die in der Tonalle auf, dann ist hinter dem Sinfonieorchester alles voll mit Sängern und das ist übrigens toll, mal so ein Konzert sich da mal anzuschauen, aber die gab es schon 1818, das ist also extrem früh und da ging das los, da wurde auch in Düsseldorf das erste niederrheinische Musikfest veranstaltet. Aber es gab eigentlich, das ist jetzt das Spannende, heute würden wir sagen, da gehen die in die Tonhalle oder irgendwo treten sie halt auf in der Oper oder was. Das gab es ja alles gar nicht so. Und das ist eigentlich jetzt das Spannende. Dass nämlich die Düsseldorfer einfach auch schon damals so gerne Musik hörten und mal nett abends einen drauf gemacht haben. Die gingen also abends vor die Tore der Stadt und das war der Flinger Richtweg. Das ist heute die Schadowstraße, das hieß aber Flinger Richtweg. Da, das war so der Weg raus Richtung Düsseldorfer Osten nach Flingern. Also da gab es Bauernhöfe und so, da war nicht groß was los. Also dieser Arwo-Kürtenhof an der Bruchstraße ist Keimzelle von einem großen Bauernhof beispielsweise. Aber es ging dann ins Bergische Land. Handelsbeziehungen, die da betrieben wurden. Und dieses vor den Toren der Stadt war ein aneinandergegangen. Ja, verstehe. Aber die Shadowstraße, die heute eigentlich nur Stein und Eisen ist, die ist ja wirklich nicht schön. Hätten wir viel mehr Grün kriegen müssen bei der Umgestaltung. Das werde ich jedes Mal hier sagen, wenn wir darüber sprechen. Das war einfach eine coole Straße. Du gingst da raus, um Spaß zu haben. Du gingst ins Gartenlokal. Da gab es halt mehrere. Und eins hieß Jansen. Janssens Garten. Und dieser Janssens Garten war genau da, wo dann jahrzehntelang Karstadt war. So ist ja jetzt Galeria. Da, wo dieser Neubau steht. Und da stand eben, war Janssens Garten. Und da wurde auch musiziert. Und da hat man dann den Vorläufer der Tonhalle auch gebaut. Also es gibt so alte Fotos aus den 60er Jahren, 1860 oder so. Und da steht sogar Tonhalle in der Mitte dran. Und eigentlich sieht das aus wie so ein Dreikanthof, sage ich jetzt mal. Nach vorne ist das offen, also wie so ein U, sage ich mal. Und ist Tonhalle tatsächlich wegen Ton? Das ist Tonhalle, wegen Musik. Also weil der Ton da durch die Hallen tönt. Ja, und da wurden Konzerte gegeben. Und da hat beispielsweise auch Robert Schumann dirigiert. Also da fanden wirklich schon die Konzerte statt. Und was du da so ganz nett fandst in dem Artikel war für so ein Konzert 1851, so ein Plakat, wo dann draufsteht, Achtung, das waren glaube ich sieben Stücke, die aufgeführt wurden, zweihändiges Klavier, Clara Schumann spielte dann da und er dirigierte und dann hatte sie auch vierhändiges Klavier, dann stand da ein Fräulein, also da habe ich jetzt den Namen gerade nicht parat, die dann das begleitete. Annette Fall. Und dann ging es, glaube ich, noch Szenen aus Faust, habe ich da zitiert, auf dem Plakate stand, das würde nicht zur Aufführung gelangen, weil Frau Hartmann hatte Unwohlsein und deswegen fand das nicht halt. Also das fand ich natürlich köstlich und auf späteren, also da kommen wir gleich nochmal zu, kann man es später nochmal sagen, das mag ich gerne so Düsseldorfer Geist, den kannst du ablesen an so Plakaten. Naja, jedenfalls, da sind die Düsseldorfer da schon kräftig hin, also es gab den Musikverein schon, wir hatten Musikdirektoren, große Namen und da in dieser Tonhalle, die aber aus Holz halt war und nicht so super schick, also nicht so beständig sozusagen, ich kann mir auch vorstellen, im Winter war es nicht immer so warm da und ich weiß nicht, wie die Instrumente da immer reagiert haben. Jedenfalls Düsseldorf boomte, wuchs. Und es gab ein Komitee, auch immer diese niederrheinischen Musikfeste, die fanden ja statt, so im Wechsel, alle zwei Jahre in Düsseldorf. Komitee hat man hier gerne für alles Mögliche. Ja, da gab es also ein Musikfestkomitee. Und da war unter anderem Oswald Achenbach drin. Die Achenbachs waren natürlich super wichtig. Künstler, dann mit der Akademie verbunden. Und da haben die gesagt, das geht ja gar nicht, also jetzt hier sowas, da kriegst du nasse Füße, wenn du ins Konzert gehst. Und das war übrigens so, das war natürlich der Treffpunkt auch in Düsseldorf. Da bist du hingegangen, um dir einen tollen Abend zu machen. Es gab ja nicht so viel anderes. Klar, du hast die Altstadtkneipen und so, aber da, wo jetzt kulturell was los war, das waren natürlich die Highlights. Also sag mal, wir brauchen was ordentliches. Und dann hat man gesagt, wir bauen da was Neues hin und dann ist eben die Tonhalle gebaut worden und die ist dann auch mehrfach noch erweitert worden und man hat dann einen Wettbewerb gemacht und dann haben wirklich große namhafte Architekten, auf die bin ich jetzt gar nicht da in dem Artikel eingegangen, also so Bruno Schmitz, das waren so Leute, die große Denkmäler gebaut haben, auch repräsentative Gebäude. Und gab es also mehrere Preisträger sozusagen und dann haben die städtischen Baudirektoren damals, die Leitenden, da verstarb einer, hat es der nächste übernommen. Die haben dann aus den ganzen Ideen was Neues gemacht sozusagen. Alles zusammengebracht und daraus wurde dann diese ganz prachtvolle Bau, also so ein bisschen, wenn man jetzt das Amts- und Landgericht kennt, was jetzt Andreas Quartier ist mit den Säulen davor und ein toller Portikus und also es war wirklich so ein prunkvolles Gebäude, wie man die so kennt um 1900, die da so errichtet wurden, so Sandstein und mächtig. Und das ist dann da gebaut worden. Aber auch der Vorläufer war schon gut, muss man jetzt dazu sagen, weil schon 1870, also dieser ganz prunkvolle Bau am Schluss, der ist 1892 gebaut worden, aber schon 20 Jahre vorher wurde der größte Saal dieser Tonhalle, die es schon davor gab, im Kaisersaal umbenannt. Und das war anlässlich des Besuchs des Kaisers. Da steht, glaube ich, die Jahreszahl auch 1877. 1877, also deutsch-französischer Krieg, sechs Jahre her, Deutschland war groß und breit und der Kaiser kam und dann wurde das in Kaisersaal umbenannt und da passten 2820 Leute rein, also Sitzplätze, das muss man sich vorstellen, heute die Oper 1260 Sitzplätze, die Tonhalle etwas so gut 1800 und die nochmal 1000 mehr, das war also gigantisch, das war ein großer Saal mit zwei Galerien noch oben. Und da hat man Riesensachen aufgeführt. War das damals? Verzeih, wenn ich dir ins... Aber das frage ich mich gerade, weil so Tonhalle, Oper und so, das ist ja irgendwie, verbindet man mit Hochkultur, dementsprechend auch mit einem bestimmten finanziellen Aufwand vielleicht. Also mittlerweile auch wieder nicht, weil es gibt ja auch immer Ermäßigung und so. Aber ich frage mich jetzt in so einem Riesensaal, also es sind ja wirklich knapp 3000 oder 2300 immerhin so. Das ist ja schon eine gute Konzerthallengröße auch immer noch so. Das muss ja auch gefüllt werden und wenn du jetzt ja eben schon erwähnt hast, dass ja Düsseldorf noch nicht diese ultimative Größe hatte wie jetzt, sondern es waren ja noch ein paar weniger Menschen, konnten sich das dann alle leisten, also waren dann oben die Ränge tatsächlich, also hier Ruhe auf den billigen Plätzen, kommt das dann daher? Also war das immer gut gefüllt? Die Preise weiß ich nicht. Aber war das dann so im kulturellen, alltäglichen Leben, dass man da einfach hingegangen ist und jeder und jeder hat schon Platz gefunden? Sind viele von Außerhalb vielleicht gekommen. Aber es war vor allem wirklich das gesellschaftliche Zentrum der Stadt. Es war der Ort, wo man hingegangen ist. Das muss man einfach sehen. Deswegen ist es ja auch so gewachsen und dann in dickem Stein neu gebaut worden. Es gab ja gar nichts groß. Also es gab natürlich noch ein paar andere Sachen in der Stadt, wo du hingehen konntest. Aber das war der Ort über Jahrzehnte, wo das Herz der Stadt schlug. Da sind die wichtigsten Feste veranstaltet worden. Dann die großen Konzerte. das wird nicht immer alles ausverkauft, sondern es gab auch kleinere Säle noch daneben, die genutzt wurden. Aber die großen Events fanden dann eben da statt. Auch Bankette für über 1000 Leute. Also die großen Veranstaltungen, wo wir heute natürlich viel, viel mehr Möglichkeiten in der Stadt haben, war eigentlich da konzentriert. Verstehe. Also der Leiter des Stadtarchivs, der Hugo Weidenhaupt, der das über 30 Jahre gemacht hat, der sagt, da schlug das Herz der Stadt. Das war einfach so. Aber die Preise weiß ich jetzt nicht, weil ich auch die Kaufkraft ja gar nicht einschätzen kann. Ich weiß auch, der Neubau hat ungefähr 1,2 Millionen Thaler gekostet. Was soll mir das sagen? Das müsste ich nochmal extra erforschen. Nein, ich habe mich nur gefragt, ob es quasi auch da dann für die eher gehobeneren Klassen war, da sich aufzuhalten oder ob das tatsächlich ein Treffpunkt war für alle, was ja ein bisschen einfach eine Brücke schlagen würde in das, worüber wir schon vorher mal gesprochen haben, wenn jetzt die Oper wieder da hinzieht. Da ist ja auch die Idee vielleicht, dass wieder… Das war schon für alle. Das Witzige ist, was ja auch in dem Text da steht, ist, dass die Düsseldorfer da auch hingegangen sind und es war direkt... Daneben und gehörte aber dazu ein Garten. Und in dem Garten gab es auch Konzerte. Und es war was ganz Normales, da zu essen und zu trinken und dabei dem Konzert zuzuhören. So, und der Wirt war komplett entsetzt, als es losging mit Konzerten im Saal mit Reihenbestuhlung, wo auf einmal nicht groß aufgetischt wurde und er keinen Umsatz machen konnte. Das fand er nicht lustig. Aber das kam dann eben zu Beginn des 20. Jahrhunderts, setzte sich das durch für so Konzerte. Aber wenn man sich das vorstellt, dass das auch so ein Ausgehort kommt. Schatz, wir gehen da heute Abend gehen, das ist ein schönes Konzert. Und wir essen dann da Dusseldorfer Senfrostbraten. Im Leben drin. Oder jetzt zu dieser Jahreszeit wahrscheinlich rheinische Muscheln, rheinischer Art. Ich habe auch ein Plakat gesehen, das kann man auch im Internet sich anschauen. Da wird Anfang des 20. Jahrhunderts dann Werbung gemacht, für die Location für Konzerte. Aber dann steht darunter auch, wir haben die besten Biere und die Weine aus unserer Kellerei. Also es wird sehr auch auf den Genuss schon dann da abgehoben. Und es gibt auch Fotos aus der Flaschenabfüllerei, das ist auch eins erschienen da, wo man sieht, wie die dann da zig Flaschen stehen haben und dann eben fürs Gelage da oben das fertig gemacht haben. Ja, weil klassische Konzerte und alkoholhaltiges Kaltgetränk passen ja sehr gut zusammen. Ja, ich stelle mir das schon sehr wie Brandfurt. Ja, tatsächlich, also das ist ja auch ein bisschen, was glaube ich ja auch heute in manchen Orten wieder versucht wird, so ein bisschen zu mischen, also einfach, dass es ja, dass es ein bisschen weggeht von dieser Steifheit und bestuhlt und in Reihe sitzen, sondern natürlich ist Musik was Lebendiges und was Bewegliches. Beim Jazz ist das ja eh klar. Also da hat man ja eh diesen, oder ein Rockkonzert oder so, da wird halt auch dabei mal geredet und getanzt und so. Und Klassik ist ja eher größtenteils noch immer irgendwie so dieses Sitzen und Hören und Ernst sein und vielleicht mal nicken und dann hier so vorne klatschen und so. Aber wenn du dieses Bild, darum fand ich das ja auch so schön, diesen Text zu lesen, weil dieses Bild einfach, dass da, man geht da vorbei, man hört vielleicht, ach, da wird gerade die Rheinische Sinfonie, also Frau Hartmann macht halt nicht mit wegen Unwohlsein, aber alle anderen sind dabei, dann gehen wir da doch mal eben rein, also irgendwie so. Und da habe ich mich nur gefragt, ob das auch ein bisschen gewollt oder ungewollt jetzt wieder dahin geholt wird, weil irgendwann gab es ja wohl eine Zeit, wo das dann wieder ein bisschen abgeebbt ist, weil die Tonhalle steht ja nicht mehr da, sondern da ist jetzt oder war der Kaufhof. Du beschreibst ja auch am Anfang deines Textes, dass man auch so kleine, naja, in Taylor Swift-Zeiten sagt man, Easter Eggs sieht, also am Gebäude kann man noch quasi sieht man noch Male. Ja, das ist eine Erinnerung. Da ist halt der Karstadt dann nach dem Krieg eben gebaut worden, weil das zerbombt worden ist, muss man sagen, die Tonhalle, die war halt eine halbe Ruine. Und da wurde dieses Kaufhaus dahin gebaut und in der Fassade integriert ist eben so eine Lyra. Ja, also dass der Ort nie die Musikalität quasi verloren hat. Und der Tonhallenstraße ist ja auch da geblieben. Und der Sound von Straßenbahnen. Jetzt geht ja die Oper nicht dahin, sondern sie geht quasi nur auf die andere Straßenseite. Aber es ist die gleiche Adresse, es ist an der Straße. Und was ja sehr, sehr schön ist, muss man sagen, wenn man sagt, das soll für alle sein, dass die Musikschule da reinkommt. Und das finden alle gut, auch die Oper, dass man dann beispielsweise Säler die beide Seiten nutzen. Ich treffe mich jetzt mit denen, die die Ausschreibung machen und dann mal erklären, wie soll dieser Ort funktionieren. Aber es ist eben das Tolle, dass es eben nicht nur so ein Abendbetrieb sein wird, sondern wie auch an der Heiner-Lege geplant war, von morgens bis abends wird da Betrieb sein. Und vor allem werden da viele Düsseldorfer Kinder hinkommen, die da musizieren lernen und sehen dann gleichzeitig, was ist da in der Oper los. Da wird es auch mal Veranstaltungen geben, wo man da zusammenkommt. Das ist natürlich nicht schlecht. Ja, da haben wir ja schon, als wir das letzte Mal darüber sprachen, irgendwie sind wir ja schon da gelandet, dass es eigentlich sehr schön ist, genau, wenn Musik wieder so ein bisschen in die Mitte kommt und auch wieder verbindet, was sie ja einfach auch kann und tut. Also darum finde ich ja auch persönlich, dass Musik das Schönste auf der Welt ist, weil alle mitmachen können. Und wenn man sich das Foto anguckt von diesem Garten, damals an der alten Tonhalle, da bin ich jetzt mal sehr gespannt, ob da auch ähnliche Möglichkeiten geschaffen werden. Wir wollen ja mehr Grün bei Neubaukomplexen haben. Und wenn das dann auch noch, wenn ich mir Open-Air-Konzerte dann da vorstelle, warum soll man das, ich meine, wenn man das im 19. Jahrhundert konnte und Anfang des 20. Sollten wir schlau genug sein, sowas auch wieder zuzulassen. Auf jeden Fall. Also mit einem kleinen Schwenk durch die Vergangenheit gucken wir jetzt wieder nach vorne, sitzen bestimmt in nächster Zeit nochmal hier zusammen, wenn da vielleicht die ersten Pläne für den Neubau der Oper da sind. Im nächsten Sommer liegen die dann vor. Jetzt kommt der Wettbewerb, Architektenwettbewerb. Und im nächsten Sommer werden wir wissen, wie das da aussehen soll, werden wir kritisch beäugen. Ja, das werden wir tun. Und vielleicht singen wir ja dann diese Folge. Wer weiß. Vielen, vielen Dank. Tschüss. Music. Muscheln, Schwarzbrot mit Butter und ein Glas Weißwein, das schreit nach goldenem Herbsttag. Traditionell steht die rheinische Spezialität ab September in vielen Restaurants auf der Karte. Paul Küchler verrät, wo man die Meeresfrüchte ganz besonders gut essen kann und welche andere herbstliche Speise gerade auch noch Saison hat. Kleiner Tipp, es hat mit Zwiebeln und einem weinartigen Getränk zu tun. Lieber Paul, herzlich willkommen zurück, möchte ich fast sagen. Letzte Woche saßen wir hier ja auch schon. Magst du Meeresfrüchte? Jein, ich bin da leider so ein bisschen schwierig, es kommt echt krass drauf an, wie die zubereitet sind was für Meeresfrüchte genau es sind. Weil Shrimps und so, das ist nicht meine Welt Muscheln dagegen, randomly, finde ich dann wieder ganz lecker Tatsächlich? Tatsächlich schon Das finde ich spannend, weil ich hätte jetzt so gedacht dass so Muscheln sind ja so ein fortgeschrittenes Essen finde ich, wegen der Konsistenz, wegen der Art und Weise vielleicht, wie man sie isst, also das ist der Schale holt, also es ist jetzt kein großes Geheimnis, Wir landen bei Muscheln, wir reden über Muscheln. Es ist Herbstzeit, es ist Muschelzeit. Warum das so ist und was es sonst noch so zu essen gibt in dieser Jahreszeit, das werden wir gleich eruieren. Aber da möchte ich jetzt doch noch ein bisschen drauf rumreiten, weil ich das irgendwie spannend finde. Ich hätte jetzt gedacht, dass so Shrimps und alles, was ein bisschen bissfester ist, dass man das eher, also ich kann zum Beispiel, ich mag Meeresfrüchte, ich kann nichts mit so Tentakeln. Ach so Oktopus und die ganzen. Also wenn die so Oktopusarme, wenn die quasi schon am Stück kommen, dann schon, Ringe eh, also Kalamari sowieso, frittiert aber so diese Mini-Oktopus. Wo man auch so diese Saugnäpfel sieht. Ja, nein, nein, nein. Also das ist schon, ich bin aber auch eine Konsistenzesserin, also auch Auswand kann ich nicht, gar nicht wegen des Geschmacks. Ich glaube, da stören sich aber viele dran, an dieser glibbrigen Konsistenz. Ja, und das dann gepaart mit diesem Meer, was da in meinem Leben ist irgendwie. Aber vielleicht habe ich auch einfach als Kind an der Nordsee zu viel Wasser geschluckt. Das kann auch gut sein und Sand gegessen. Wir sprechen aber heute nicht über Austern, wir reden erstmal über Miesmuscheln. Richtig. Warum ist der Herbst die Muschelsaison? Ist ja so, oder? Jetzt gibt es Muscheln rheinischer Art. Was bedeutet das? Das bedeutet, also man sagt ja so ganz klassisch, das ist so eine dieser hartnäckigen Mythen, die man ja irgendwie noch von der Oma oder so mitbekommen hat, die R-Monate sind Muschelmonate, also quasi alles zwischen September, da geht es dann sozusagen los, bis in den April sozusagen rein. Doch im Frühling auch. Doch im Frühling auch tatsächlich. So und jetzt haben wir eben, jetzt ist es schon Ende Oktober langsam, das heißt die Muscheln sind ganz frisch, werden jetzt geerntet oder seit September eben. Genau, das hat aber eigentlich den Hintergrund, dass in den Sommermonaten früher man eben totale Kühlprobleme hatte, als es die Zeiten vor dem Kühlschrank etc. Und damals war es einfach unsicher sozusagen, weil ja Miesmuscheln oftmals aus der Nordsee kommen oder aus dem Atlantik, von der französischen Küste, dass man die Dinger einfach nicht transportieren konnte. Und deswegen gesagt hat, in den Sommermonaten oder beziehungsweise in den Monaten ohne R sollte man eben keine Muscheln essen. Einfach mit der Erhaltbarkeit, weil sie schnell schlecht werden. Ganz genau, aber wir haben natürlich heute ganz andere Importwege, andere Kühlmöglichkeiten, von daher hat sich das eigentlich überholt, aber viele Restaurants machen das weiterhin so, dass sie quasi auch wirklich erst ab September ganz klassisch Muscheln rheinischer Art servieren. Und was bedeutet rheinischer Art? Aus dem Rhein kommen die ja nicht. Aus dem Rhein kommen die tatsächlich nicht. Es bedeutet quasi sozusagen, wie die zubereitet werden. Also die Muscheln werden ja meistens in einem Sud gekocht. Da werden dann Kräuter zugegeben oder Gemüse oder Tomaten etc. Und rheinische Art ist eben ganz klassisch mit Suppengemüse, also Karotte, Sellerie etc. Mit ein bisschen Wein, ein bisschen Kräuter und das ist dann rheinische Art sozusagen. Es gibt auch noch provinzialische Art oder italienische Art, dann ist zum Beispiel noch mit Tomate mit drin oder mit Kräutern der Provence, aber Muscheln rheinische Art ist ganz klassisch mit Gemüse und meistens dazu gereicht wird Schwarzbrot mit Butter. Ja, ganz genau. Das ist, also, ja, ich ernähre mich ja seit einiger Zeit vegan, aber da irgendwie zieht's im Magen. Also bei Schwarzbrot mit Butter, bei Muscheln ehrlich gesagt nicht so voll. Wenn ich jetzt an Muscheln denke, denke ich ja irgendwie auch an Austern und so an dieses ganze, ne, ich sitze in einem schönen Restaurant. Sind Muscheln auch ein Luxusnahrungsmittel, also so wie jetzt ich Austern irgendwie verbinde oder? Also Meeresfrüchte, ich weiß nicht warum, haben für mich immer so was Posches. Also ich glaube, da kommt es ehrlich gesagt total stark drauf an. Lustigerweise, um nochmal kurz da den Sprung und das Einhaken auch zu machen. Ich hatte letztens kürzlich auch noch gelesen, dass eigentlich Meeresfrüchte, also Sachen wie Shrimps und Hummer, das Äquivalent zu Ungeziefer an Land sind. Also das ist das Ungeziefer des Meeres. Von daher, das hat mir jetzt dann auch nochmal ein bisschen… Marketing ist alles, man muss einfach nur gut verkaufen. Versaut, nein, aber…. Ich würde behaupten, es kommt ein bisschen darauf an, wo du wohnst natürlich, weil klar, wenn du jetzt in Frankreich, an der Atlantikküste, auf Sylt oder irgendwo an der Nordseeküste, wenn du da wohnst, dann ist das kein Luxusessen, sondern ist das quasi eigentlich ein Alltagsessen. Ja, ich verstehe. So, aber hier in NRW, in Düsseldorf, wir sind jetzt nicht direkt an der Quelle, dementsprechend haben wir höhere Kosten, um an die Produkte ranzukommen. So, aber eigentlich war es ja auch schon immer so, Fleisch war ja immer so das Luxusgut und was dann so dazu gefischt wurde und mit dazu kam, da hat man ja dann irgendwie so gegessen. Von daher glaube ich, ursprünglich war es gar nicht so ein Luxusessen, aber inzwischen hat es sich gerade bei der Auster natürlich als Beispiel, hat es sich ja total stark dahin entwickelt. Wir bleiben aber bei Muscheln, bei Miesmuscheln und damit wir die im Alltag auch irgendwie genießen können, bieten natürlich diverse Restaurants auch hier in der Stadt Muscheln rheinischer Art an, jetzt zum Herbst. Wo denn zum Beispiel, also wo kriege ich hier in Düsseldorf eine gute Muschel? Also ich würde mal behaupten, die allererste Anlaufadresse quasi dafür ist das Fischhaus in der Altstadt. Auf der Bergerstraße ist das, meine ich. Und zwar quasi zwischen Rathaus und Karlsplatz ungefähr. Da gab es jetzt einen Betreiberwechsel Anfang diesen Jahres, jetzt Anfang 2024. Das heißt, da ist quasi neuer Betreiber drin, die das Ganze auch ein bisschen moderner aufziehen wollen, weil es das eben auch schon relativ lange gibt, dieses Traditionslokal. Hatte das eine Zeit lang auch so ein bisschen so einen angestaubten Charakter, würde ich mal behaupten. So, aber das hat sich ein bisschen gewandelt und das ist natürlich für Fischessen in Düsseldorf irgendwie die Adresse quasi, auch von der Location natürlich einfach her und da gibt es selbstverständlich auch muschelnrheinische Art, aber nicht nur, also es gibt dann auch zum Beispiel Adressen wie das Emmerfisch in Oberbilk, das kennst du vielleicht auch, ganz, ganz cooler Laden, der in einer alten Industriehalle irgendwie untergebracht ist, alles zusammengewürfelt, die Tische, die Stühle, irgendwie passt es nicht zusammen und irgendwie auch schon in das Gesamtkonzept, also ich finde das immer total sympathisch. Und die sind auch zum Beispiel mit dabei. Also die haben, das ist ganz spannend, auch eine relativ offene Küche, wo man dann sehen kann, wo es zubereitet wird mit einer frischen Theke. Und da gibt es dann natürlich auch Muscheln rheinischer Art. Aber bestimmt auch, also wie ich das Emmerfisch kenne, gibt es da auch noch andere Varianten, oder? Also ich sehe da auch eine kleine Tomate im Sud mit rumschwimmen und gleich ein kleines Baguette dazu gereicht. Gibt es tatsächlich. Also wie du schon richtig ansprichst, Baguette ist das Stichwort, es gibt im Emmerfisch Muscheln auch auf provinzialischer Art. Das ist dann eben mit Tomaten und gegebenenfalls mit einer anderen Beilage als Schwarzbrot und Butter, was ja dann wirklich was sehr Urdeutsches ist. Genau, aber auch die Optionen gibt es. Ja, cool. Wo gibt es das noch hin? Also vielleicht auch so ein bisschen, also kann ich das mit einem kleinen Ausflug verbinden? Ja, tatsächlich. Also es gibt eine Adresse in Gerresheim. Das ist der Herr Knillmann. Ganz lustiger Name. Die sitzen direkt am Alten Markt in Gerresheim. Wer sich da so ein bisschen auskennt, das ist total süß. Also das ist nicht weit vom Gerrikusplatz, wo so eine historische Kirche steht. Fachwerkhäuser stehen dann auch ein bisschen rum und das ist ein Laden, der hat eine relativ große Bandbreite an Gerichten, also hauptsächlich, sag ich mal, europäisch, ob das dann Flammkuchen ist, Pasta, Schnitzel. Aber die bieten eben auch saisonale Gerichte an und jetzt eben auf der aktuellen Oktoberkarte sind dann eben Miesmuscheln rheinische Art mit dabei. Und das war mir auch nochmal wichtig aufzuzeigen, dass man das eben nicht nur in der Altstadt oder in der Innenstadt bekommt, sondern dass es eben auch verschiedene Restaurants in den Stadtvierteln gibt, wo man dann eben gut hingehen kann. Was ist nochmal das, wo es Pommes zu gibt? Ich glaube, im Grunde genommen kannst du eigentlich immer Pommes dazu bestellen. Aber da gibt es doch auch so ein, oder ist das nicht auch eine Muschelvariante? Das ist eine französische Variante, Mulfrit heißt es, also Muscheln und Fritten, dann ganz einfach. Aber ich glaube, wenn du am Ende des Tages sagst, hey, ich hätte gerne mal eine rheinische Art, die Muscheln, aber will dazu Pommes haben, gar kein Problem. Wenn wir ja gerade so ein bisschen bei diesem Luxus-Ding waren, das ist ja meistens so ein Topf, ne? Genau, ganz klassisch. Wie viel muss ich dafür bezahlen? Also in den meisten ist es so, in den meisten Lokalen so um die 20 Euro. Also teilweise sind es 18 Euro, teilweise sind es 22 Euro. Ich bin mir jetzt auch gar nicht sicher, ob du dann wirklich ein Kilo Muscheln bekommst, sozusagen in dem Pott. Oder wie viel es da am Ende des Tages ist. Aber jedenfalls, du landest so bei ungefähr 20 Euro Pi mal Daumen, sag ich mal. Genau. Und ich denke ja immer direkt gerne im Ganzen. Also was würdest du als Vorspeise nehmen bei so einem Muschelding? Also so ein kleines Salat oder so? Also was irgendwie passt, was Frisches dazu, oder? Also gibt es da auch Traditionen oder gibt es da Restaurants, die vielleicht Menüs anbieten oder wo eh klar ist, man isst das auch dazu? Also das gibt es tatsächlich nicht. Also irgendwie Traditionen, die damit zumindest verbunden sind. Wie du schon sagst, ich würde da auch irgendwie was Frisches vielleicht empfehlen, weil das ist natürlich schon eher ein deftiges Gericht, auch wenn ja Muscheln von manchen Leuten eher als was Feines vielleicht angesehen werden. Aber im Grunde genommen, du hast da einen Pott vor dir mit einem Riesenhaufen Muscheln. Du isst es ja auch mit den Händen. Du holst immer die eine Muschel aus der anderen mit der anderen Muschel raus. Ganz genau. Das war ganz wunderschön beschrieben. Aber so ist es. Das heißt, im Grunde genommen ist es ja eigentlich ein total bürgerliches, bodenständiges Essen. Von daher, ich kann mir guten Salat dazu vorstellen, vielleicht wenn man an dem Tag eh sagt, Mensch, ich gehe jetzt mal Meeresfrüchte essen vielleicht bietet es sich ja auch an. Vorher, wenn man es dann mag, ein paar Shrimps zu essen oder es gibt ja auch so Sachen wie überbackene Venusmuscheln oder Jakobsmuscheln solche Gegenstände, finde ich tatsächlich auch ganz lecker von daher, vielleicht bietet es sich ja auch mal an, um was Neues kennenzulernen, also ich glaube da ist man eigentlich relativ frei ja, super und. Als Nachtisch würde ich irgendwie, ich weiß auch nicht, warum Vanilleeis mit roter Grütze, aber ich glaube, das ist, weil es das bei meiner Großmutter sonntags immer zum Nachtisch gab und das war auch immer alles sehr rheinische Art. Gut, ja. Darum, keiner hört auf mich hier, keiner soll auf mich hören. Du, ich kann es mir aber auch gut vorstellen. So abwegig finde ich das jetzt nicht. Das Wichtigste natürlich hier in dieser Stadt und überhaupt, was trinken, was kommt ins Glas? Tradition zur Muschel, trinke ich da ein Bier zu? Ein Altbier? Ein Altbier würde ich sagen eher nicht, also das passt dann tatsächlich weniger. Ganz klassisch würdest du wahrscheinlich einen Weißwein bestellen. So würden es zumindest die Franzosen machen und an denen orientiere ich mich zumindest immer essenstechnisch ganz gerne. Das ist glaube ich eine gute Wahl. Das ist eine gute Wahl, aber auch wenn du vielleicht ein leichtes Pilz hast oder ein leichtes Bier zumindest, was jetzt nicht ganz so vom Geschmack her sehr kräftig und eigenständig ist wie jetzt ein klassisches Alt. Ich glaube das passt auch gut, weil du dann eben nicht bei diesem Punkt bist, es ist ja eigentlich ein bodenstelliges Essen. Ich denke gerade hat wohl schon mal jemand Muscheln in Altbiersud gekocht. Das ist vielleicht das neue Ding, Düsseldorfer Art, das wir jetzt hier an den Start gebracht haben. Also falls das irgendjemand klauen möchte, ich habe es zuerst gesagt. Weil es ja Gerichte gibt, genau, die mit Getränken traditionell kommen. Ich möchte noch über ein anderes Gericht sprechen, was es traditionell im Herbst gibt, was wir jetzt ein bisschen verbinden. Also wir haben jetzt schon gesagt, wo hier in Düsseldorf zum Beispiel, muss man ja dazu sagen, man Muscheln bekommt. Und ich gehe eigentlich davon aus oder ich weiß, außer jetzt in so Läden, die vielleicht sich ganz und gar einer Küche verschrieben haben, gibt es glaube ich im Moment fast überall Muscheln. Ich meine, ich glaube, wo man ein bisschen drauf achten muss, ist tatsächlich die Qualität, weil ich habe das jetzt schon mehr als einmal tatsächlich mitbekommen, dass das auch auf den Magen schlagen kann, wenn die Muscheln vielleicht nicht mehr ganz so frisch sind. Also wenn man sie im Juni isst, dann ist ja klar, aber auch so, also da muss man vielleicht ein bisschen drauf achten, wo man die isst, sage ich jetzt mal ganz. Das stimmt auf jeden Fall und da einfach vielleicht auch nochmal der Tipp so ein bisschen nachgeschoben, woran man es ja eigentlich immer ganz gut erkennt, gerade bei Miesmuscheln, da ist so ein bisschen die Faustregel, geschlossene Muscheln, wenn die bei dir im Pottlanden nicht aufmachen und essen, die sind schlecht, die sind tot quasi und die, die ganz normal aufgegangen sind, kann man eigentlich in der Regel bedenkenlos essen. Okay, anders als bei Pistazien, da muss man, da lohnt es sich nicht zu knacken und was zu ist, soll auch zu sein. Das andere, worauf ich hinaus möchte und das ist nämlich fast mein Lieblingsherbstgericht, ist Zwiebelkuchen mit Federweißer. Federweißer, der leichteste Alkohol der Welt, also ich trinke ja schon eine Weile gar keinen Alkohol mehr, aber... Aber Federweißer, da denke ich manchmal noch dran. Das mag ich einfach sehr, sehr, sehr gerne. Aber das ist jetzt nichts traditionell Rheinisches, oder? Nein, tatsächlich auch eher im Gegenteil. Ich kam da auch selber drauf. Ich habe auch schwäbische Wurzeln, also im Süden Deutschlands. Und da kommt es auch so ein bisschen her. Also ich glaube, ganz traditionell kommt es aus dem Elsass. So von da aus hat es sich dann natürlich verbreitet. Also der Pfalz ist es total beliebt in Schwaben und in Baden, auch in Bayern noch oder in Österreich oder in der Schweiz. Aber eigentlich ist es eher was klassisch Alemannisches, Süddeutsches, wie du es auch immer bezeichnen möchtest. Genau, aber die gibt es eben auch in Düsseldorf. Ja, und wo gibt es das hier? Also, weil das sieht man nicht so oft, ne? Und das gibt es auch nicht so lang, oder? Federweißer ist ja auch nur eine bestimmte Zeit, weil ich meine, bei den Muscheln waren wir jetzt schon, ich meine, September bis April ist jetzt nicht, also da muss man sich nicht wie beim Spargel oder beim Grünkohl so ein bisschen beeilen, sondern da hast du ein bisschen mehr Zeit quasi für. Ja, also zum Federweißen, das ist natürlich der erste Wein, der ja geerntet wird, der ja dann entsprechend auch noch nachgärt. Also das ist ja auch so ein Ding zu weinen, um quasi mal ein bisschen in die Welt der Önologie einzutauchen. Wein wird Hefe zugesetzt, um dann natürlich den Alkohol-Gärungsprozess in Gang zu bringen. Und deswegen ist so ein bisschen Federweiß auch oftmals noch ein bisschen trüb, weil da eben noch viel mehr Gärungsstoffe drin sind, als jetzt in einem geklärten Wein, der quasi am anderen Ende der Produktion sozusagen rauskommt. Und deswegen hat auch Federweißer einen schwankenden Alkoholgehalt. Also da ist es nun mal so, wenn ich den kaufe und eine Woche bei mir im Kühlschrank lasse oder generell lagere, wird er einen anderen Alkoholprozentsatz haben als vor einer Woche. Genau, das nur so ein bisschen zum Hintergrundwissen quasi. Aber ja, es ist nicht so einfach, Zwiebelkuchen in Düsseldorf zu bekommen. Ich habe da tatsächlich auch mehrere Stunden danach gesucht. Also ich glaube, ich habe wirklich... Zehn Bäckereien oder so abgeklappert, weil es dann tatsächlich so ist, dass es den Zwiebelkuchen öfters in Bäckereien gibt, als jetzt ganz klassisch, sozusagen im Restaurant als Gericht. Da sehe ich das öfter als Flammkuchen dann, also dass es dann Flammkuchen mit Federweißer gibt oder manchmal sogar eine Quiche, das hatte ich letztens irgendwo auf einer Karte gesehen, das finde ich schon wieder fast eins zu doll. Im Grunde genommen sind ja irgendwie alles so ein bisschen Artverwandte, sag ich mal, vom Geschmack her und von der Zubereitungsart her, also gerade eine Quiche, wie unterscheidest du die jetzt noch vom Zwiebelkuchen? Aber ja, Es wird oftmals in auch ein bisschen anderen Kombinationen verkauft. Ja. Und welche Bäckereien sind da die Go-To-Bäckereien? Also die Go-To-Bäckerei, die ja sowieso fast jeder Düsseldorfer kennt, ist natürlich die Bäckerei Hinkel, die in der Altstadt sitzen. Da gibt es einen sehr leckeren Zwiebelkuchen. Ich habe die natürlich auch selber getestet, habe mich dafür geopfert. Der ist total lecker, ganz, ganz bodenständig. Den gibt es in zwei Varianten, also immer vegetarisch und mit Speck, wo es ja eigentlich das originale Rezept dann mit ist. Aber auch die vegetarische Variante ist echt lecker und zu empfehlen. Und da bist du dann preislich, meine ich, ungefähr bei drei Euro noch was. Also es ist jetzt nicht die Welt. Aber z.B. bei der Bäckerei Hinkel gibt es nur Zwiebelkuchen. Und dann gibt es aber auch noch Adressen in Düsseldorf, die eben die Kombination wirklich anbieten. Unter anderem ist es die Bäckerei Schüren. Das ist ja so eine Bio-Bäckerei. Die gibt es auch an mehreren Standorten. Ich glaube in Oberkassel, in Benrath. Im Zooviertel, in Pempelfort, genau. Und jetzt neu an der Teter Heusbrücke. Und noch ganz neu, auch im 25 Hours in Düsseldorf. Die werden jetzt auch, deren Café wird jetzt von der Bäckerei Schüren beliefert. Mit dem Gedanken, dass man daraus so ein bisschen so ein Nachbarschaftstreff macht und sich da auch seine Brötchen holen kann. Aber auch die Zwiebelkuchen da auch anbieten, keine Garantie. Jedenfalls, es ist eine Bio-Bäckerei, die total beliebt hier in der Stadt ist. Und die hat tatsächlich auch das Duo Zwiebelkuchen und Federweißen. Ich meine, deren Federweißer kommt aus der Pfalz, also aus einem schönen Weinanbaugebiet. Und bei denen gibt es tatsächlich Zwiebelkuchen dreierlei Art sozusagen. Also auch wieder da, ganz klassisch mit Speck. Dann einmal als vegetarische Variante, wo dann oft noch Kümmel oben mit drauf ist. Und bei denen gibt es dann noch eine Zwiebelkuchenschnecke quasi. Also nochmal mit so ein bisschen gebacken und die war auch sehr lecker. Genau. Das heißt, da haben wir sozusagen den Zwiebelkuchen. Das waren dann aber auch tatsächlich zumindest die einzigen Bäckereien, von denen ich jetzt wusste und wo ich den Zwiebelkuchen dann auch gefunden habe am Ende des Tages. Es gibt aber auch noch ein Restaurant und zwar ist es das Pong im Ehrenhof. Die haben eben auch so als Special diesen Monat Zwiebelkuchen und Federweißen. Ich meine, das war so für 13 Euro, das Du. Genau, das heißt, das kann man aber auch tatsächlich dann im Restaurant essen. Ja, das ist ja auch irgendwie was Nettes, so Nachmittägliches. Also ich finde, klar, so eine Muschel Mahlzeit ist irgendwie so ein Abendessen und ich finde, so ein Zwiebelkuchen ist ja tatsächlich auf jeden Fall beides sehr, sehr, sehr herbstlich. Ich meine, ansonsten gibt es natürlich den Klassiker Kürbissuppe jetzt gerade überall, wo man läuft durch Kürbissuppe in verschiedenen Stadtvierteln. Maronen, finde ich, fängt jetzt auch an. Also alles, was so mit Maronen ist, da habe ich das Gefühl, das ist in den letzten Jahren auch nochmal so ein bisschen aufgekommen. Ja, glaube ich auch. Ansonsten, was ist noch so ein Herbstessen? Irgendwann fängt es natürlich jetzt dann mit dem Weihnachtsmarkt an und ich verbinde, viele Gerichte sind für mich total Weihnachtsmarkt-spezifisch. Weckmann finde ich das auch noch so. Und jetzt fängt ja auch bald nochmal so die Martins-Gans-Saison an, worüber wir bestimmt auch nochmal in den nächsten Wochen sprechen werden. Was mich interessieren würde, wäre also nicht nur wegen meiner Ernährungsform im Moment, sondern überhaupt dieses ganze Thema mit veganen und vegetarischen Alternativen zur Gans. Aber da, genau, schon mal ein bisschen Foreshadowing, da werden wir ganz sicher drüber sprechen, wenn es soweit ist. Ich würde jetzt mir ein Schwarzbrot mit Margarine besorgen, vielleicht. Ja, wohlbekommens. Und vielen, vielen Dank fürs Durchführen durch die lokulische Herbstwelt. Sehr gerne. Und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal, ich freue mich. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Es gibt einfach gewisse Wetterlagen, die haben einen Hauch von Lotterie. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Naja, im Prinzip kann man mal so festhalten, aufgrund der Wetterlage, die wir aktuell haben, werden wir jeden Tag oder von Tag zu Tag schauen müssen, genau wie verhält sich das jetzt das Wetter und was genau gibt es dann entsprechend auch zum Wetter zu erwarten. Deswegen müssen wir das ein bisschen detaillierter betrachten und werden dann auch noch einen kleinen Blick auf die kommenden 14 Tage werfen. Kurz zur Erklärung, warum ist es im Moment so schwierig eine Prognose richtig zu erstellen? Wir haben es im Moment mit einer Inversionswetterlage zu tun. Inversion bedeutet, dass praktisch die Umkehrung der Luftmassen stattfindet. Mit anderen Worten, wenn wir über dem Erdboden kühlere Luft haben und in höheren Luftschichten wärmere Luft haben, dann gleitet praktisch die warme Luft auf diesem kalten Luft auf und es gibt so einen gewissen Glockeneffekt. Und dieser führt dazu, dass sich Feuchtigkeit bildet, aufgrund dessen, weil... Die Luft auskühlen möchte, nimmt dabei Feuchtigkeit auf und nimmt damit mit dieser Feuchtigkeit auch diese gewisse Feuchtigkeit mit nach oben und diese kondensiert innerhalb dieser warmen Luftmasse, sodass es dann entsprechend zu Hochnebelentwicklungen kommt. Und das ist dann dieses Dauergrau, was wir dann in kalten, grauen Novembertagen beispielsweise kennen. Und diese Inversionswetterlage, die wird sich jetzt in der kommenden Woche vor allem deutlich mehr etablieren können und was kann gegen Hochnebel helfen? Das ist zum einen die Sonneneinstrahlung. Je höher der Sonnenstand ist, desto schwerer ist es für den Hochnebel beispielsweise dann halt eben auch weiterhin bestehen zu bleiben, weil dann die Sonneneinstrahlung so ein bisschen an Hochnebel nagt. Das kann man sich ungefähr so vorstellen. Und wenn wir aber einen zu niedrigen Sonnenstand haben, so wie wir es aktuell haben, dann brauchen wir Wind, der das Ganze ein bisschen durchmischt, der ein bisschen Bewegung in die ganze Sache bringt, damit halt eben auch die warmen Luftmassen aus 1,5 Kilometer Höhe auch bis zu uns an Erdboden runtergemischt werden kann, um diese Inversion entsprechend dann auch aufzulösen. Und wenn wir all diese Sachen, die wir jetzt gerade besprochen haben, mal zusammen uns vor Augen führen, Dann kommen wir beispielsweise zur folgenden Prognose. Der Freitag wird uns aller Voraussicht nach noch so letzte Hochnebelreste zum Morgen bringen. Dann kommt ein bisschen Wind auf, die Luft vermischt sich soweit ganz gut und entsprechend kommt dann die Sonne besser durch, der Hochnebel wird sich auflösen und wir werden dann milde Temperaturen von 11 bis maximal 20 Grad bekommen. Der Samstag wird aller Voraussicht nach ein ähnliches Bild liefern. Und auch hier gibt es wieder eine gewisse Neigung zu Nebel und Hochnebel. Sehr wahrscheinlich wird der Wind aber nicht so großen entscheidenden Faktor spielen. Die Luft kühlt sich einfach nicht so sehr weit ab, dass sich halt eben Nebel und Hochnebel etablieren kann, sodass ich davon ausgehe, vielleicht gewisse Hochnebelreste am Morgen, ansonsten tagsüber ist es freundlich. Und das Ganze dann bei 12 bis maximal 19 Grad. Der Sonntag. Hier wird uns eine schwache Front überqueren im Laufe der Nacht. Die wird ordentlich Feuchtigkeit bringen, sodass wir zum Morgen hin ein bisschen Nebel haben werden. Da kann auch mal der eine oder andere Sprühregen dabei sein. Im Tagesverlauf lockern die Wolken wieder mehr und mehr auf. Das ist aber noch so ein bisschen gewagt. Wir werden keinen Wind bekommen. Wir werden zwar einigermaßen hohe Nachttemperaturen haben mit 11 bis 12 Grad, aber es kann durchaus sein, dass der Nebel sich auch länger halten wird. Hier haben wir noch große Unsicherheiten. Das Ganze dann bei 18 bei Sonne und 14 bei wolkigem Wetter. Dann gucken wir noch auf den Montag und den Dienstag. Da werden wir eine Mischung aus Nebel, Hochnebel bekommen zum Nachmittag. Mehr freundlichere Momente mit Sonne, dabei kaum Wind, es findet kaum Durchmischung mehr statt und dementsprechend müssen wir dann halt eben gucken von Tag zu Tag, wie es dann tatsächlich aussehen wird. Jetzt haben wir ja schon seit einer Woche ungefähr freundliches und trockenes Wetter und das wird sich sehr wahrscheinlich auch in den kommenden zwei Wochen noch fortsetzen. Wir haben eine sehr stabile Wetterlage mit einem sehr kräftigen Hochdruckgebiet und dieses wird sich genau über uns stülpen, teilweise dann etwas weiter östlich in Richtung Ostpolen, Westukraine dann verlagern. Wir bleiben aber in einer Zone, in der es zum einen trocken ist, in dem zum anderen aber auch kein Wind entsteht und wo dann zum dritten halt eben auch die Nächte sich dann wieder ein bisschen eher abkühlen werden. Das heißt die Inversionswetterlage oder die Inversion wird wieder zunehmen und dementsprechend werden wir deutlich mehr Nebel und Hochnebel bekommen Und dann kann es durchaus auch sein, dass dieser Hochnebel uns dann auch den gesamten Tag erhalten bleibt. Bessere Nachrichten habe ich in dem Fall leider nicht. In diesem Sinne bleibt mir gewogen, ihr könnt natürlich gerne über Jens Strucks Blog immer mal wieder vorbeischauen und dort tatsächlich dann Tag für Tag sehen, wie wird es denn jetzt morgen? Wie ist denn so das Risiko oder wie ist denn so die Chance, dass die Sonne relativ zügig durchkommt oder müssen wir uns mit relativ viel Dauerkrau rumärgern. In diesem Sinne euch das Aller, Allerbeste und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. jensstrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns eine große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast, bewertet ihn und empfiehlt ihn weiter. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das noch lernen soll. Mein Name ist Torstja Kohlmann. Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Wieder ein Rheinpegel durchgehört. Gratulation. Music.