Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Luxus-Hotel weist Alice Weidel ab
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- Music. Ich bin Lars Haider. Heute geht es noch einmal um den Auftritt von Alice Weidel, der am späten Donnerstagabend ein interessantes Nachspiel hatte. Weitere Themen? Viele Beschwerden beim Meldemichel, ein Leichenfund in der Elbe. Und Daniel Günther, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, war ein paar Tage als Kanzler unterwegs. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3 Bahnstrecke Hamburg-Berlin, neun Monate Stillstand und Umwege. Platz 2, Leiche im Zelt vor Drogenhilfe entdeckt. Die Polizei hat eine Vermutung. Und auf Platz 1, überraschende Pkw-Zahlen in Hamburg, was sie für den Verkehr bedeuten. Das waren, das sind die Top 3. Die AfD und Alice Weidel polarisieren. Das war auch am Donnerstagabend in Hamburg so, als die Chefin der Partei im Rathaus zu Gast war. Mehr als 16.000 Menschen folgten am Ende dem Aufruf des Hamburger Bündnisses gegen Rechts gegen Weidels Besuch und ihre Rede im Rathaus zu protestieren. Dabei gab es einzelne Zusammenstöße mit der Polizei. Weidel selbst hatte später Probleme mit einem Hotel im Hamburger Westen. Nach Abendblatt-Informationen wurde die Kanzlerkandidatin der AfD, die in der Luxusherberge Louis C. Jakob in Nienstedt ein Zimmer reserviert hatte, dort des Hotels verwiesen, als sie vor Ort unter falschen Namen einchecken wollte. Grundsätzlich äußert sich das Louis C. Jakob zu seinen Gästen nicht. Dadurch, dass der Fall jetzt öffentlich wurde, stellt Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff auf Abendblatt-Anfrage eine Sache klar. Klar, ich zitiere, es ist vollkommen unüblich, unter falschem Namen einzuschecken. Alle Spitzenpolitiker, Royals, Botschafter buchen die Zimmer bei uns unter ihrem richtigen Namen. Wir müssen uns darauf als Haus doch einstellen können. In dem Fünf-Sterne-Haus an der Elbe haben schon viele namhafte Gäste geschlafen. Darunter Robert Redford, Sarah Leander oder Maria Callas. Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron tagten hier. Alice Weidel musste sich dagegen woanders umsehen. Und wo sie am Ende gelandet ist, lesen Sie auf abendblatt.de. Weidel hatte im Rathaus vor 850 Gästen ihren Zukunftsplan für Deutschland vorgestellt. Sie sprach vor allem über Migration bzw. Remigration, wie sie selbst sagte. Sie wolle Grenzen kontrollieren, sicher machen und Illegale sofort abweisen. Wir fordern die Rechtsdurchsetzung von Abschieben und Rückführung, sagte Weidel. Außerdem wollte sie Schluss machen mit der Verramschung. Deutschen Passes. Heute Morgen ist auf Entenwerde eine Leiche in der Elbe entdeckt worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr auf Anfrage mitteilte, hatte sich der Leichnam an einem Ponton verfangen. Nach Informationen des Abendblatts soll es sich um einen Mann handeln. Taucher der Feuerwehr haben den Toten aus dem Wasser geborgen. Er wurde zur Weiteruntersuchung und zur Feststellung der Identität in das Institut für Rechtsmedizin gebracht. Schlaglöcher, denen Autofahrer und Fußgänger ausweichen müssen, Müll, der in Parks oder anderen Bereichen des öffentlichen Raums herumliegt oder unzureichende Beleuchtung, weil Straßenlaternen defekt sind. Immer mehr Hamburgerinnen und Hamburger ärgern sich über solche Missstände in ihrem Stadtteil. Im Jahr 2024 gab es insgesamt 52.503 Beschwerden über den sogenannten Meldemichel. Im Jahr zuvor waren es nur 35.754 gewesen. Hauptgrund der Beschwerden waren der Zustand von Wegen und Straßen. Für die sogenannte Sauberkeitsoffensive des Senats sei diese Steigerung ein Armutszeugnis, kritisiert der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete André Trepol. Der Senat sei weit entfernt davon, der Verschmutzung in der Stadt wirksam entgegenzuwirken. Am 25. Januar feiert Iris von Arnim ihren 80. Geburtstag. Kurz darauf wird die Modeschöpferin, die bisher jeden Tag ins Büro ihres Unternehmens gekommen ist, sich aus der Geschäftsführung zurückziehen. Das wurde jetzt bekannt. Thorsten Mindermann. Wird am 1. Februar neuer Geschäftsführer, er soll die in Harvestehude ansässige Firma dann zusammen mit Valentin von Arnim, dem Sohn der Gründerin, leiten. Mindermann kommt von Hennes und Mauritz. Es ist leicht, als Politiker Zuversicht, Hoffnung und Mut von den Bürgerinnen und Bürgern zu fordern. Nicht ganz so leicht ist es, das alles auch auszustrahlen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther gelang genau das auf dem Neujahrsempfang des UvNords. der Vereinigung der Unternehmensverbände, der 100.000 Unternehmen mit 1,9 Millionen Mitarbeitern repräsentiert. Der CDU-Politiker hielt eine Rede, die die Gäste im Hotel Atlantik so schnell nicht vergessen werden, was auch daran lag, wie Günther von einer Reise mit einer Wirtschaftsdelegation aus Grieswich-Holstein nach Japan erzählte, bei der, Zitat, wir uns gewundert haben, wie zuvorkommend wir behandelt wurden. Überall, wo wir hinkamen, wurden wir von den höchsten Stellen empfangen. So Günther. Nun sei Schleswig-Holstein ein wichtiges Land, aber so wichtig. Erst nach ein paar Tagen habe man den wahren Grund für all die Aufwartungen und Ehren gefunden. Auf den Visitenkarten im japanischen Schriftzeichen, die Günther verteilte, war als seine Funktion nicht Ministerpräsident, sondern Bundeskanzler angegeben. Ein Podcast-Tipp zum Wochenende habe ich für Sie auch noch. Im Januar verzichten ja viele Menschen bewusst auf Alkohol. weshalb wir in unserem Podcast 4 Flaschen einmal 4 Weine getestet haben, die eben diesen nicht enthalten. Und was soll ich sagen, mindestens 2 der alkoholfreien Weine schmecken wirklich richtig, richtig, richtig gut. Rücken Sie mal rein unter www.abendlack.de. Ich sage nur, Plauderbrause. Und mehr hören wir dann am Montag wieder um 17 Uhr mit den Hamburg News. Bis dahin, tschüss. Music. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie auf abendblatt.de slash podcast.