Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hafengeld, Hass und Zoff beim Kiez-Klub
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 1. Oktober. Hamburgs Wirtschaftssenatorin fordert mehr Unterstützung für deutsche Häfen. Gravierende Vorstandswechsel bei der Hamburg Commercial Bank angekündigt. Antisemitismusbeauftragter Stefan Hänsel tritt aus persönlichen Gründen zurück. Christina Block weist Entführungsanklage in Sorgerechtsstreit zurück. Aufsichtsratsmitglied des FC St. Pauli in Kontroverse um Social-Media-Kommentare verwickelt. Music. Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhardt hat einmal mehr vom Bund mehr Geld für Deutschlands Häfen verlangt. Gleichzeitig wies die SPD-Politikerin Forderungen zurück, das beschlossene 100 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastrukturprojekte in den Hafen zu stecken. Sie wolle den Beitrag des Bundes nicht kleinreden. Rund 120 Millionen Euro jährlich für Hamburg sei eine erhebliche Finanzunterstützung. Aber sie ist eben für weit mehr gedacht, sagte die Senatorin mit Blick etwa auf Kliniken, Straßen und Brücken. Schließlich gäbe es all diese Aufgaben in Hamburg auch. Und wer jetzt darauf verweise, dass die Hansestädte und nördlichen Bundesländer ihren Anteil am Sondervermögen doch bitte in die Häfen stecken sollten, verkenne wieder einmal die nationale Bedeutung der deutschen Seehäfen, kritisierte Leonhard. Das ist wirklich ein Affront. Natürlich werde von den 120 Millionen Euro auch immer etwa in den Hafen fließen, etwa in die Hafenbahn, die Terminals, die Infrastruktur. Leonhardt erinnerte aber auch daran, dass ein relevanter Prozentsatz der Versorgung in Deutschland über die Seehäfen ablaufe und kein individueller Selbstzweck für Hamburg, Bremen oder Wilhelmshaven sei. Im Vorstand der Hamburg Commercial Bank, HCOB, wird es zu gravierenden Veränderungen kommen. Das früher als HSH Nordbank bekannte Kreditinstitut nimmt mehrere Veränderungen in ihrem Vorstand vor. Dabei ist von auslaufenden Verträgen und dem Wunsch nach Veränderung bei Mitgliedern des höchsten Führungsgremiums der Bank die Rede. So sollen der amtierende Chief Risk Officer, CRO, und stellvertretende Vorstandsvorsitzende, CEO, Ulrik Lakschewitz, sowie Chief Investment Officer, CIO, Christopher Brody, ihre Vorstandsmandate zum 31. Dezember niederlegen und aus dem Vorstand ausscheiden. Der Übergang erfolge einvernehmlich zwischen Aufsichtsrat und den ausscheidenden Vorständen, heißt es. Für Schlagzeilen sorgte die HCOB im April mit der Ankündigung, dass knapp 200 der gut 930 Stellen gestrichen werden sollen. Die frühere Bank der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein gehört heute den Finanzinvestoren Cerberus und JC Flowers. Stefan Hensel legt sein Amt als Antisemitismusbeauftragter der Stadt Hamburg nieder. Der zeitliche Aufwand und die anhaltende Konfrontation mit Hass und persönlichen Übergriffen sind im Rahmen eines Ehrenamts für mich nicht mehr vereinbar, begründete er den Schritt, wie die Gleichstellungsbehörde am Mittwoch mitteilte. Hänsel sagte, er wolle sich zukünftig den positiven Seiten jüdischen Lebens widmen. Die Tätigkeit des Antisemitismusbeauftragten ist organisatorisch der Gleichstellungsbehörde angegliedert. Der Vorsitzende der Gemeinsamen Bund-Länder-Kommission zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens, Felix Klein, bezeichnete Hänsels Einsatz gegen Antisemitismus als vorbildlich. Hänsel werde das Amt als Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus noch bis zur Bestellung eines neuen Antisemitismusbeauftragten wahrnehmen, informierte die Behörde, längstens jedoch bis zum 31. Dezember. Der Senat hatte ihn im Juli 2021 zum Antisemitismusbeauftragten ernannt, um die Bekämpfung von Antisemitismus in der Stadt weiter zu stärken. Am 25. Mai wurde Hänsel in Hamburg Opfer eines Übergriffs im Straßenverkehr durch einen jordanischen Staatsangehörigen. Im Prozess um die Entführung ihrer Kinder aus der Obhut des in Dänemark lebenden Vaters hat Christina Block, 52, erneut zur Anklage gegen sie Stellung genommen. Auf schriftlich eingereichte Fragen des Anwalts von ihrem Ex-Mann Stefan Hänsel, 51, versicherte sie, sie habe die Rückholaktion an Silvester 2023-24 weder in Auftrag gegeben noch gewollt. Vor der Strafkammer am Landgericht Hamburg wies Block auch zurück, dass sie schon zuvor einen Entführungsversuch unternommen habe. Ich frage mich, wie viele Lügen Herr Hänsel noch erzählen darf, sagte die Angeklagte. In den vorangegangenen fünf Verhandlungstagen hatte Blocks Exmann ausführlich Fragen beantwortet. Er nahm unter anderem ausführlich Stellung dazu, wie bedroht er und seine Familie sich in Dänemark aufgrund des Sorgerechtsstreits gefühlt hätten. An Silvester 2023-2024 waren der damals 10-jährige Sohn und die 13-jährige Tochter des geschiedenen Paars aus der Obhut des Vaters entführt und zur Mutter nach Deutschland gebracht worden. Die Rückholaktion soll von einer israelischen Sicherheitsfirma ausgeführt worden sein. Nach wenigen Tagen mussten die Kinder aufgrund einer Gerichtsentscheidung wieder zu ihrem Vater nach Dänemark zurückkehren. Der FC St. Pauli macht mal wieder Schlagzeilen abseits des Platzes. Dieses Mal geht es nicht um die abgesetzte Stadionhymne, sondern ein Video, das Jamila Peer, die Frau von Jackson Irvine, auf Instagram hochlut. Okay, das hier ist wild, beginnt die Gattein des Kapitäns des FC St. Pauli. Anschließend geht es um zwei Kommentare, die der Nutzer ReneFCSP unter ein Foto gepostet hat, das Irvine und Peer gemeinsam zeigt. Aufgenommen wurde das Bild offenbar zu Werbezwecken vor dem grünen Bunker. Das Ehepaar trägt T-Shirts mit einem St. Pauli-Schriftzug aus Strassdiamanten, es stammt aus Piers eigener Modekollektion. Niemand ist größer als der Club, schrieb René FCSP hierzu, meint dabei wohl insbesondere Irvine. Der zweite Kommentar ist noch deftiger. Das ist unser Club, nicht deiner. Du wirst in wenigen Monaten weg sein und für einen Euro mehr woanders spielen. Wir werden immer hier sein, während du nicht mehr als eine Fußnote bist. Was die Sache brisant macht, Irvine ist Fanliebling. Der Nutzer Rene FCSP heißt im echten Leben René Born und ist Mitglied des siebenköpfigen Aufsichtsrats, also aktiver Funktionär des FC St. Pauli. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast. Music.