Latest / RENEWA Sanierungsnavigator / Energiekosten senken – aber wie die Sanierung bezahlen?
Transcript
- RENEWA GmbH: Viele Menschen möchten ihre Energiekosten sinken. Doch wenn dafür eine neue Heizung, bessere Dämmung oder neue Fenster nötig sind, kommt schnell die Frage auf, wie soll ich das denn bezahlen? Eine jetzt veröffentlichte Umfrage zeigt, wie weit verbreitet diese Unsicherheit ist. Im europäischen Forschungsprojekt Prefigure wurden Ende 2025 insgesamt 3000 Haushalte in Deutschland befragt. 65 Prozent halten energetische Sanierung für finanziell kaum oder gar nicht leistbar. Unter den Befragten im eigenen Wohneigentum sind es 55 Prozent, unter Mietern sogar 75 Prozent. Und gleichzeitig erwarten drei Viertel der befragten Haushalte deutlich höhere Energiekosten. Die Sorge ist also verständlich, die laufenden Kosten, die steigen, während die Investition, mit der man den Energieverbrauch senken könnte, zunächst teuer erscheint. einschätzen zu können, welche Möglichkeiten es tatsächlich gibt, braucht es eine konkrete Planung für das eigene Gebäude. Am Anfang steht deshalb immer eine Bestandsaufnahme. Also welche Bauteile müssen ohnehin erneuert werden? Wo geht besonders viel Energie verloren? Welche Maßnahmen passen zusammen? Und was lässt sich mit dem verfügbaren Budget auch umsetzen? Das ist immer eine wichtige Sache, dass man wirklich wirtschaftlich daran geht und auch schaut, was kann ich denn machen? Man muss nicht immer alles auf einmal machen. Wenn man aber beispielsweise das Dach erneuert, dann kann man die Dämmung oben gleich mit planen. Oder wenn Gerüst- und Baustelleneinrichtungen und Dacharbeiten dann auch gemacht werden, kann man vielleicht auch Photovoltaik drauf installieren, wenn man schon das gerne machen möchte. So lassen sich die zusätzlichen Kosten für die energetische Verbesserung besser einordnen und auch besser kombinieren und dadurch auch ein wenig sinken. Ein individueller Sanierungsplan, der kann außerdem helfen, die Maßnahmen in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Dabei kann man auch noch prüfen, welche Arbeiten zusammen umgesetzt werden sollten und welche später auch folgen können. Also wenn man die Heizung ersetzen müsste, könnte es sinnvoll sein, vorher schon mal erste Dämmarbeiten zu machen, denn dadurch fällt die Heizlast geringer aus und auch die Heizung kann kleiner dimensioniert werden. Auch das ist dann wieder günstiger. Zur Planung gehören dann auch die voraussichtlichen Kosten, die passenden Fördermöglichkeiten und eine realistische Einschätzung der Energieeinsparung. Dann haben wir wirklich eine Grundlage, auf der Eigentümer entscheiden können. Bei vermieteten Wohnungen gehört außerdem die Entwicklung der Warmmiete in diese Rechnung. Wenn die Voraussetzung stimmt, kann eine energetische Sanierung nämlich auch warmmieteneutral umgesetzt werden. Das bedeutet, eine mögliche Erhöhung der Kaltmiete wird durch niedrigere Heizkosten ausgeglichen und die gesamte monatliche Belastung bleibt dadurch ungefähr gleich. Gerade bei Gebäuden mit hohem Energieverbrauch ohnehin anstehenden Instandhaltungsarbeiten und einer passenden Förderung kann diese Möglichkeit geprüft werden. Denn Fördermittel können die umlagefähigen Kosten reduzieren und dabei helfen, eine zusätzliche Belastung für Mieter zu begrenzen. Ob die Rechnung aufgeht, hängt dann immer vom konkreten Gebäude den Maßnahmen und den tatsächlich erzielten Einsparungen ab. Für Mieter sollten deshalb frühzeitig beide Seiten nachvollziehbar sein. Wie verändert sich die Kaltmiete? Welche Heizkostenersparnis ist zu erwarten? Und Warmmieteneutralität? sollte einfach dann auch ein konkretes Planungsziel sein, das mit belastbaren Zahlen geprüft wird. Wenn jetzt der Sanierungsplan steht, egal ob für ein Mehrfamilienhaus oder ein Einfamilienhaus, lässt sich anschließend die Finanzierung darauf abstimmen. Die gesamte Investition muss nicht zwingend aus vorhandenen Rücklagen bezahlt werden. Banken finanzieren diese Sanierung ganz gerne. Dabei können die auch Förderzuschüsse vorfinanzieren, die nach Abschluss der Arbeit dann ausgezahlt werden und entsprechend wieder zurückgeführt werden. Also ein Beispiel ist der KfW-Ergänzungskredit für energetische Einzelmaßnahmen. Der wird über eine Bank oder einen anderen Finanzierungspartner beantragt und Voraussetzung ist eine bereits bewilligte bzw. zugesagte Zuschussförderung. Damit lassen sich unter den Programmbedingungen auch die Kosten vorfinanzieren, die später durch den Zuschuss gedeckt werden. Aber vereinfacht gesagt, die Bank stellt zunächst das Geld bereit, mit dem die Rechnungen bezahlt werden und sobald der Förderzuschuss ausgezahlt ist, kann dieser Betrag zur Rückzahlung des Kredits eingesetzt werden. Wir machen jetzt nochmal ein vereinfachtes Beispiel mit ein paar Zahlen. Also für eine Sanierung werden 60.000 Euro finanziert. Später Werden 12.000 Euro bewilligter Zuschuss ausgezahlt, fließt dieser Betrag als Sondertilgung in den Kredit, sinkt die Restschuld dadurch einfach 12.000 Euro. Beim KfW-Ergänzungskredit sind Sondertilgungen ab 5.000 Euro innerhalb der ersten Zinsbindung kostenfrei möglich. Bei anderen Bankdarlehen müssen die passenden Rückzahlungsbedingungen im Kreditvertrag vereinbart werden. Auch da gibt es oft solche Sondertilgungsklauseln, die man auch mit reinnehmen kann, wenn man weiß, dass das kommt. Welche Finanzierung möglich ist, prüft die Bank anhand der persönlichen Situation in die Planung gehören deshalb auch Zinsen, monatliche Rate und ausreichend finanzieller Puffer. So wird aus den Sanierungswunsch insgesamt ein abgestimmter Ablauf, also Maßnahmen planen, Förderung berücksichtigen, Finanzierung sichern und den ausgezahlten Zuschuss zur Rückzahlung nutzen. Genau dabei unterstützen wir bei RENEVA und wir bringen einfach viel mehr Klarheit und Transparenz in diesen durch Unsicherheit behafteten Prozess. Wir schauen also gemeinsam mit dir auf dein Gebäude, planen die Maßnahmen, prüfen die Fördermöglichkeiten und mit dieser Grundlage lässt sich anschließend mit der Finanzierenden Bank klären, wie dein Vorhaben umgesetzt werden kann und auch zu deinem Budget passt.