Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Anwältin mit Vorwürfen gegen Stefan Kuntz
Transcript
- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 4. Februar. Winterdienst der Stadtreinigung im Volleinsatz. Anwältin mit Vorwürfen gegen Stefan Kunz. 75 Tage Streik bei Jungheinrich in Lüneburg. Das sind Hamburgs teuerste Wohnungen. Podcast-Tipp des Tages. Arztavatare und digitale Assistenten. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe so ganz allmählich von diesem Winter genug. Und das liegt nicht nur daran, dass die ungeahnt niedrigen Temperaturen der neuen Wärmepumpe alles abverlangen. Der Winterdienst der Stadtreinigung, SRH, war heute erneut im Volleinsatz. Seit 3 Uhr sind 728 Einsatzkräfte mit mehr als 360 Fahrzeugen unterwegs, um die Straßen zu streuen und zu räumen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes, DWD, auf Abendblatt-Nachfrage mitteilt, bleibt Hamburg die kalte Witterung erhalten. Heute hätte die gefühlte Temperatur bei minus 13 Grad gelegen. Bis zum Wochenende ist es stark bewölkt bis bedeckt. Am frühen Donnerstagmorgen wird leichter Schneefall mit ein bis zwei Zentimeter Neuschnee erwartet und eine gefühlte Temperatur von minus 10 Grad. In der Nacht zu Freitag ist auch Eisregen mit Glatteisbildung möglich. In der Öffentlichkeit war es zuletzt etwas ruhiger geworden um den Fall Stefan Kunz. Durch die Suspendierung von Jean-Luc Dompet nach seiner Trunkenheitsfahrt und insgesamt 13 Transfers des HSV im Winter rückten vorerst andere Themen in den Vordergrund. Doch der Schein trügt, denn heute kamen neue Details über die Hintergründe von Kunz' Vertragsauflösung zum Vorschein. Die Anwältin mehrerer Mitarbeiterinnen des HSV belastet den Ex-Vorstand schwer. Sie wirft Kunz unangemessenes Verhalten vor, unter anderem soll er zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Der Stern zitiert die Anwältin wie folgt. Im Zusammenhang der internen Aufklärung der HSV Fußball AG und Co. KGAA betreffend deren ehemaligen Mitarbeiter, Stefan Kunz, haben meine Mandantinnen von unangemessenen Berührungen, Sprüchen, insbesondere über die Brüste einer der Mitarbeiterinnen, sexuellen Anspielungen und wenig zweideutigen Aufforderungen zu sexuellen Handlungen des Mitarbeiters berichtet. Wie das Abendblatt auf Nachfrage bei der Hamburger Staatsanwaltschaft erfuhr, ist dort allerdings noch immer keine Anzeige gegen Kunz wegen sexueller Belästigung eingegangen. Es war ein Arbeitskampf mit einer von vornherein nur geringen Chance, das Ziel zu erreichen. Nach 75 Tagen im Streik kämpfen die Arbeiter im Werk Lüneburg des Hamburger Maschinenbaukonzerns Jung Heinrich, ihr Betriebsrat und die IG Metall nicht länger um den Erhalt von gut 200 Arbeitsplätzen. Von sofort an geht es in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber darum, wie viel Abfindung die Beschäftigten in der Produktion dafür bekommen, dass sie ihren Arbeitsplatz im Laufe des kommenden Jahres absehbar verlieren werden. Das geht aus einer mit dem Gabelstapler-Bauer- und Intralogistik-Konzern abgestimmten Mitteilung der Gewerkschaft hervor. Darin heißt es, bei Jungheinrich haben heute die Verhandlungen über den Interessenausgleich, den Sozialplan und den Sozialtarifvertrag begonnen. Im Fokus stehen dabei Abfindungsregelungen. Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Mitte 2025 vom Jungheinrich-Vorstand verkündeter Plan. Demnach will der Konzern gut 100 Millionen Euro Kosten pro Jahr einsparen. Die Verlagerung der Produktion von Spezialstaplern aus Lüneburg in andere deutsche Standorte und der Abbau von etwa 200 Jobs dort soll dazu 50 Millionen Euro beitragen. Die teuerste Eigentumswohnung in Hamburg wurde im vergangenen Jahr in Harvestehude für 13,5 Millionen Euro verkauft. Der höchste Quadratmeterpreis wurde mit 36.971 Euro für eine Wohnung in Roterbaum aufgerufen. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern lag die höchste Verkaufssumme mit 12,5 Millionen Euro im Stadtteil Nienstetten. Das geht aus einer Analyse des Maklerhauses Dahler hervor. Der Immobiliendienstleister hat das Transaktionsgeschehen in den Teilmärkten Alster-Ost, Alster-West-Eppendorf, Alstertal-Walddörfer, Eimsbüttel, Elbvororte, Hafencity, Niendorf-Schnelsen und Rahlstedt ausgewertet. Im Jahr 2025 nahm die Zahl der Transaktionen im Hamburger Premium-Immobilien-Segment sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern gegenüber dem Vorjahr zu, während sich der Umsatz bei Wohnungen leicht erhöhte und bei Häusern rückläufig entwickelte, sagt Dahler-Geschäftsführer Björn Dahler dem Abendblatt. Zum Podcast-Tipp des Tages. Ein Hausarzt und eine ehemalige Journalistin wollen sich nicht damit abfinden, dass die medizinische Versorgung außerhalb der großen Städte immer schlechter wird. Jan und Tanja Gerlach aus dem kleinen Schesel zwischen Hamburg und Bremen arbeiten daran, wie Menschen auf dem Land genau dort betreut werden können, wo sie leben. In unserer Reihe Entscheider treffen Haider sprechen sie über Ärzte, die von Hamburg aus Patienten in Niedersachsen behandeln, über die digitale Assistentin Karin, die immer erreichbar ist, und über Arztavatare. Zu hören unter www.abendblatt.de Entscheider. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast.