Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Brandanschlag auf AfD-Politiker, und neue Volten im Block-Prozess
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 4. November. Brandanschlag auf AfD-Politiker Bernd Baumann, Eugen Block und der Stakehouse-Prozess, mehr Steuereinnahmen in Hamburg, Prozess gegen Sohn von Autorin Alexandra Fröhlich, PKK-Mitglied in Hamburg verhaftet. Nach dem Brand von vier Fahrzeugen in Othmarschen ahnt man nun das Motiv. Der mutmaßliche Brandanschlag galt dem AfD-Spitzenpolitiker Bernd Baumann. Nach eigenen Angaben hat er deshalb kurz über einen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik nachgedacht. Der Gedanke kommt ganz kurz, vor allem auch mit dem Mordaufruf gegen mich. Ich solle Charlie Kirk in die Hölle folgen, sagte Baumann in Berlin. Er habe kurz darüber nachgedacht. Aber was ist denn die Alternative? Dann würde sich ja nichts ändern, fügte er hinzu. Alles, was passiere, motiviere ihn nur noch mehr weiterzumachen, hatte der AfD-Politiker kurz zuvor bei einer Pressekonferenz gesagt. Seinen Angaben zufolge gab es schon mehrfach Farb- und Brandanschläge an seinem Haus. Er habe in den Wochen danach auch Polizeischutz gehabt, dieser Ende dann aber auch. Das wisse die Antifa, die müsse nur warten. Also ich fühle mich relativ ungeschützt, trotz des guten Willens all der tapferen Polizisten. Die Gesetze seien da, es fehle aber der Verfolgungsdruck. Ein Auto Baumanns war in der Nacht zum Montag vor seinem Haus mutmaßlich angezündet worden, der für politisch motivierte Delikte zuständige Staatsschutz ermittelt. Auf der linken Plattform Indymedia war ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden, das eine Verbindung zur Antifa nahelegt. Verifizieren ließ sich das Schreiben zunächst nicht. Egal wie man zur AfD steht, die Gewalt gegen die Rechtspopulisten ist nicht hinnehmbar, kommentiere ich hier. Gewalt gegen die AfD, das bedrückende Schweigen der Demokraten. Der Blockprozess bekommt immer neue Wolten. Ein Zeuge eines Verfahrens, der noch nicht ausgesagt hat, stellt eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine vorsitzende Richterin. Unternehmer Eugen Block, 85, Gründer der Steakhouse-Kette und des Luxushotels Grand-Elysée, stößt sich nach Auskunft seines Anwaltes Gerhard Strate offenbar an einem Porträt im Hamburger Abendblatt über die vorsitzende Richterin im Prozess gegen seine Tochter Christina Block und sechs Mitangeklagte. Das Gericht reagiert umgehend auf Eugen Blocks Erklärung. Eugen Blocks mutmaßliche Beschwerde, zu der sich das Gericht nicht öffentlich verhalten könne, habe keinen Einfluss auf das laufende Verfahren, sagte Gerichtssprecherin Mareike Franzen dem Abendblatt. Es gebe keinen Befangenheitsantrag von Eugen Block gegen die Richterin. Mal eine gute Nachricht. Hamburg kann in den kommenden Jahren mit mehr Steuereinnahmen rechnen, als noch im Mai vorhergesagt. Insgesamt erhöhten sich die Einnahmeerwartungen bis 2030 um rund 2,5 Milliarden Euro, erläuterte Finanzsenator Andreas Dressel die Herbststeuerschätzung. Gleichzeitig betonte der SPD-Politiker, dass sich diese Summe um rund 450 Millionen Euro reduzieren würde, sollte der Bund seine aktuellen einnahmerelevanten Entwürfe von Steuergesetzen tatsächlich beschließen. Laut der Herbststeuerschätzung rechnet Hamburg im Vergleich zur Mai-Steuerschätzung in diesem Jahr mit Mehreinnahmen von 527 Millionen Euro und im kommenden Jahr von 393 Millionen Euro. 2027 und 2028 liege das Plus bei jeweils 485 Millionen Euro, 2029 bei 654 Millionen Euro. Seit Jahren fehlt von zwei Frauen jede Spur. Nun werden ihre Fotos und der Suchaufruf massenhaft auf Smoothieflaschen gedruckt. Der Fruchtsafthersteller True Fruits will bei der Aufklärung von zwei Vermisstenfällen helfen. Vier Wochen lang würden die Bilder von Hilal Erkan aus Hamburg und Scarlett Sallis aus dem ostwestfälischen Bad Lipspringe auf den Flaschen abgebildet, teilte das Unternehmen aus Bonn mit. Für die Familien ist es entscheidend, dass neue Hinweise eingehen und das kann nur passieren, wenn viele Menschen von der Suche erfahren. Hilal Erkan war zehn Jahre alt, als sie 1999 in einem Einkaufszentrum direkt neben ihrem Wohnort in Hamburg verschwand. Sie wollte sich Kaugummi kaufen, doch sie kehrte nie zurück. Von Scarlett Sallis fehlt jede Spur, seit die damals 26-Jährige vor fünf Jahren von einer Wanderung im Südschwarzwald nicht zurückkehrte. Auch die Polizei hat mit großen Aktionen nach den beiden gesucht. Auf wie vielen Smoothieflaschen die Vermisstenanzeigen zu sehen sind, verrät das Unternehmen nicht. Man könne die Suche nach den beiden Frauen durch die Aktion aber in 30.000 Supermärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar machen, sagte eine Sprecherin. Der Mord an der bekannten Autorin Alexandra Fröhlich auf ihrem Hausboot in Moorflied hat bundesweit Schlagzeilen geschrieben. Von heute an muss sich nun der 23-jährige Sohn der 58-Jährigen in einem Prozess vor dem Landgericht in Hamburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann Mord vor. Es handelt sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren. Das bedeutet, weil der Verdächtige nach vorläufiger Einschätzung eines Sachverständigen im Zustand der Schuldunfähigkeit handelte, wird es in dem Prozess um die Frage gehen, ob der Beschuldigte in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden muss. Ein führendes Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK ist auf Ersuchen der dortigen Ermittlungsbehörden in Hamburg festgenommen worden. Wie die Zentralstelle Extremismus Sachsen bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte, handelt es sich um einen 54-jährigen Türken, der über mehrere Jahre die Aktivitäten der Organisation in verschiedenen Bundesländern und deutschen Städten geleitet haben soll. Ihm wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zur Last gelegt. Die PKK nahm in den 1980er Jahren den bewaffneten Kampf für einen kurdischen Staat oder ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei auf, rückte später aber von der Forderung eines unabhängigen Staates ab. Seit 1993 unterliegt sie in Deutschland einem Betätigungsverbot und wird in der EU wie in der Türkei und den USA als Terrororganisation geführt. Im Zuge eines neuen Versuchs eines Friedensprozesses zwischen der Türkei und der PKK hatte die Organisation ihre Auflösung angekündigt. Der 54-Jährige wurde aufgrund eines Haftbefehls des Oberlandesgerichts Dresden festgenommen. Nach dem Fehlstart in die neue Saison der Basketball-Bundesliga, BBL, haben die Veolia Towers Hamburg erste personelle Konsequenzen gezogen. US-Guard Eric Reid Jr. Wurde vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt und darf sich einen neuen Klub suchen. Das gab das sieglose Schlusslicht am Dienstag bekannt. Wir haben festgestellt, dass Eric leider nicht den Impact auf unser Spiel hat, wie wir es uns vor der Saison vorgestellt haben. Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf wollen wir uns auf seiner Position etwas anders aufstellen, sodass ein vorzeitiges Vertragsende für beide Seiten die beste Lösung ist, auch wenn es menschlich natürlich schwerfällt, sagte Marvin Willoughby, Geschäftsführer Sport. Reed absolvierte elf Pflichtspiele für die Hamburger. In der BBL kam der 25-Jährige durchschnittlich auf 10,6, im Eurocup auf 14,4 Punkte. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. 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