Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Was der Alsterpavillon am Jungfernstieg wert ist
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- Music. Lars Heider. Heute geht es um den Alster-Pavillon am Jungfernstieg und was die Gastrokette Alex für eine Nutzung bezahlt hätte. Weitere Themen. Die Grünen haben neue Pläne für die Elbchassee. E-Scooter dürfen nicht mit in die U-Bahn. E-Bikes aber schon. Und ein Hamburger Politikwissenschaftler kritisiert die Brandmauer zur AfD. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Einzigartig in Deutschland. Hallenbad führt stille Stunde ein. Auf Platz 2, drei Jahre Großbaustelle, Finanzbehörde am Gänsemarkt wird saniert. Und auf Platz 1, so entwickeln sich die Immobilienpreise in den Hamburger Stadtteilen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die Gastro-Kette Alex, die zu dem britischen Gastro-Riesen Mitchells & Butlers gehört, muss aus dem Alster-Pavillon am Jungfernstieg ausziehen. Bei der Ausschreibung hat kürzlich ein anderer Betreiber den Zuschlag Für das Alex war das eine bittere Nachricht. Der Standort ist nicht nur extrem prominent, sondern offensichtlich auch eine sehr lukrative Einnahmequelle. Wie viel ein Weiterbetrieb der Kette wert gewesen wäre, hat das Abendland jetzt exklusiv erfahren. Im Gespräch mit unserer Zeitung verriet Alex-Geschäftsführer Bernd Rigger, welchen Preis man bei der Ausschreibung der Stadt für die Immobilie in bester Innenstadtlage an der Binnenalster geboten hat. Es waren 125 Millionen Euro für das für 40 Jahre geltende Erbbaurecht für den Alster-Pavillon. 125 Millionen Euro. Krass. Und Alex hat nicht den Zuschlag bekommen. Für die Grünen in Altona ist das Thema Elbschosssee nicht abgehakt. Im Gegenteil. Aktuell haben sie einen Antrag gestellt, in dem es erneut um den umstrittenen Abschnitt zwischen Niensteten und Blankenese geht. Also dort, wo erst ein Radfahrstreifen hingebaut und nach einem Veto der Polizei aufgrund von Sicherheitsbedenken wieder kassiert wurde. Die frischen Markierungen auf der gerade fertig umgebauten Strecke wurden erst kürzlich entfernt. Wir berichteten darüber. Aus Sicht der Grünen löst das bloße Entfernen der Schutzstreifen aber bestehende Probleme nicht, wie es in dem Antrag heißt. Deshalb erheben sie Forderungen, um die Sicherheit für Radfahrer auf der Strecke zu verbessern. Darunter ein Tempolimit oder Überholverbot, Querungshilfen sowie die Einrichtung einer Fahrradpiktogrammkette. Sicher ist sicher, sagt sich die Hochbahn und deshalb ist die Mitnahme von E-Scootern in U-Bahnen nicht gestattet. Brandrisiko lautet die Begründung. Das leuchtet ein, aber nur im ersten Moment. Schließlich sind andere Akkufahrzeuge, nämlich E-Bikes, in den Bahnen erlaubt. Außerdem dürfen die Roller in der S-Bahn ebenso wie auf den Firn und in der AKN mitreisen, nur eben in der U-Bahn nicht. Weshalb sich die Hochbahn für das Mitnahmeverbot entschieden hat, sagt Sprecher Christoph Kreienbaum. Ich zitiere, ausgelöst wurde der Prozess, der letztlich zum aktuell bestehenden Verbot führte von mehreren dokumentierten Bränden, unter anderem in Madrid und London. Wenn man sich die Brände anschaut, kann man sich vorstellen, was das in einem über 110 Jahre alten U-Bahn-System mit seinen engen Tunneln bedeuten würde. Zitat Ende. In den Hamburger Babyklappen werden glücklicherweise deutlich weniger Neugeborene abgegeben. Dazu sagt Sterni-Park-Geschäftsführerin Leila Mäusig, die vor 25 Jahren die Idee zu diesen Babyklappen hatte, ich zitiere, im ersten Jahr wurden uns sieben Kinder übergeben, mittlerweile sind die Zahlen stark zurückgegangen. Momentan werde pro Jahr nur noch ein Baby in den Babyklappen des Kita-Trägers abgelegt. Die erste Babyklappe in Hamburg-Altona wurde vor 25 Jahren am 8. April 2000 eröffnet. Legt jemand ein Baby hinein, in das Wärmebett hinein, wird ein Alarm ausgelöst und Mitarbeiter kümmern sich sofort um das Neugeborene. Anschließend wird das Baby bis zu acht Wochen von Pflegeeltern betreut. Die Polizei Hamburg fahndet nach Leal-Chantal-Nitschke. Die 16-Jährige wird seit dem 27. März vermisst. An diesem Donnerstag verließ das Mädchen die Wohneinrichtung des Kinder- und Jugendnotdienstes an der Feuerbergstraße in Alsterdorf. Seither ist nicht bekannt, wo es sich aufhüllt. Eine Eigengefährdung kann nach Angaben der Polizei nicht ausgeschlossen werden. Leal Chantal sei etwa 1,70 Meter groß, habe eine schlanke Figur, dunkle lange Haare und eine dunkle Augenfarbe. Als sie zuletzt gesehen wurde, trug sie eine dunkle Sportjacke, eine graue Jogginghose sowie weißgraue Sneaker. Zum Podcast-Tipp des Tages. Je länger die Koalitionsverhandlungen zwischen der CDU, CSU und der SPD dauern, desto geringer wird der Abstand zwischen der Union und der AfD. Zuletzt gab es Umfragen, in denen er nur noch einen Prozentpunkt betrug. Und deshalb stellt sich die Frage, wie man angesichts dieser Entwicklung mit der in Teilen rechtsextremistischen Partei umgehen soll. Kai-Uwe Schnapp, Politikwissenschaftler an der Universität Hamburg, hat in der neuen Folge unseres Scholz-Update gesagt, dass ihm die Taktik der Brandmauer gegen die AfD zu platt und die Ausgrenzung der 4 Millionen Menschen, die die Partei gewählt haben, nicht klug sei. Wörtlich sagte er, ich zitiere, man muss sich sehr genau überlegen, wogegen man wirklich eine Brandmauer haben und was man eigentlich verhindern will. Die Brandmauer ist ein Globalausschuss und der ist demokratietheoretisch total problematisch und wird möglicherweise auf Sicht nicht mehr funktionieren. Zitat Ende. Das komplette Gespräch hören Sie unter www.abendblatt.de slash podcast. Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.