Latest / Felix Tierwelt / #38 Brauchen Hunde wirklich diese Tests?!
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- Felix Tierwelt: In der jetzigen Folge wird es mal wieder ein bisschen spannender. Es geht nämlich rund ⁓ das Thema Tests. Ist es überhaupt sinnvoll? Ist es vielleicht eine Abzocke? Was versteckt sich bisschen dahinter vor allem? ⁓ Man kennt ja, dass viele Hundebesitzer erst mal direkt zum Tierarzt gehen, ... wenn der Hund halt einfach direkt mal Probleme zeigt. Das ist natürlich jetzt nicht so sinnvoll, weil man sollte ja vorausschauend ... ... mit den Problemen umgehen. Und genau dafür haben wir dich, Maraili, mit dabei. Du bist ja sozusagen Mitgründerin, wenn man das so nennen darf, von Vitevo. Ihr ... Erstellt ja Tests, was hochinteressant ist. Das heißt Wurmtests und vieles mehr. Wir werden nachher noch mal drauf eingehen. Wir werden natürlich auch die Geschichte mal ein bisschen durchleuchten. Wie kam es dazu? Was macht überhaupt WT? Vielleicht kennt der eine oder andere das überhaupt gar nicht. Natürlich wollen wir auch Fehler angucken von Hundebesitzern. Man lernt ja auch aus Fehlern. Wir gucken auch mal das Thema Würmer an. Das ist ja ⁓ völlig verrückt das Thema. Jeder sagt einem da was anderes, auch was Allergien angeht. Machen da Tests sind oder nicht. Darum soll es man dieser Folge geben. Ich glaube, das wird richtig, richtig spannend. Und da einfach mal die direkte Frage an dich, Marrele, du bist ja Profi in diesem Gebiet. Warum sollte man sich denn überhaupt mit Tests für Hunde beschäftigen? Macht es Sinn? Macht es keinen Sinn? Hau mal raus. Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Ja, also diese Tests, wir machen, ja quasi Labortests. Und eigentlich, ganz einfach gesprochen, ist so ein Labortest die einfachste Methode, rauszufinden, was denn mein Vierbeiner braucht oder eben auch nicht braucht. Also es ermöglicht mir quasi einen Blick in den Hund hinein. Und genau, da gibt es ganz viele verschiedene Tests, aber so finde ich eigentlich ganz gut raus, was der Bedarf ist. Felix Tierwelt: Find ich ganz gut, du hast es direkt auf den Punkt gebracht. Man kann Vorsorge betreiben, einfach herausfinden, was das ganze Thema angeht und das ist gar nicht so ohne. Und du hast dich halt sozusagen mit deiner Firma auf das Thema spezialisiert. Wie kam es dazu? Der Name, also WTWO, das wird bestimmt hier auch im Video nochmal angezeigt. Wie kam es dazu? War das immer schon dein Wunsch gewesen oder kam das durch ein Tier, ein Haustier von dir oder wie kam es zu dieser verrückten Idee? Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Es kam tatsächlich durch ganz viele Tiere. Meine Eltern haben einen landwirtschaftlichen Betrieb. Ich komme eigentlich aus der Eifel. Wir haben da alles gehabt, ganz viele Kühe, Katzen, Katzenbabys. Wir haben immer Hunde gehabt. Ich bin selber auch viel Turniersport geritten. Also haben wir auch Pferde auf dem Hof gehabt. Genau dadurch war das Tierthema schon immer Teil meines Lebens. Ich bin damit groß geworden. ganzen tierärztlichen Bereich. Und dass es dann zu WT, wo als Firma gekommen ist. Ich hatte im Studium einen Kurs, da sollten wir an einer unternehmerischen Idee arbeiten. Und genau, da haben wir damals angefangen, Gesundheitsmanagement. Eigentlich war das noch eher so für den Bereich der Kühe, von dem Betrieb meiner Eltern zu machen. Und wie das manchmal so ist, von Höckchen auf Stöckchen, hat sich dann über Jahre daraus das Labor entwickelt, was wir jetzt haben. Felix Tierwelt: Und ich habe das ja vorhin schon erfahren, du machst das ja nicht seit gestern. Wie lange gibt's euch schon? Mareile Wölwer (vetevo): Wir haben ein 10-jähriges dieses Jahr. Genau, also 10-jähriges Firmenjubiläum. Ganz richtig ist es nicht. Das Labor haben wir erst seit 2019. Also jetzt dann auch schon sieben Jahre, aber zehn Jahre haben wir die Firma. Felix Tierwelt: völlig verrückt wie schnell das geht. Das ganze man muss dazu sagen die Aufnahme hier wir machen die gerade Anfang Juni also in dem Falle Juni 2026 das muss man dazu sagen und euch gibt es sozusagen seit 2016 also das ist schon der Ansage und ich glaube damals war das Thema gar noch nicht so wirklich auf dem Schirm gewesen es kam ja jetzt erst über die Jahre. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ne. Ja, ja, total. Also wir sehen das immer ganz gut an. Es gibt von... Google kann man nachschauen, wie sich Suchvolumen über Zeit entwickelt. Das gucken wir uns auch immer sehr viel an. so das ganze Thema Wurmtest zum Beispiel, als wir angefangen haben, gab es das noch gar nicht. Also es wurde gar nicht gegoogelt und mittlerweile ist das Suchvolumen einfach super hoch darauf. Also wir haben das... Sind wir auch ganz stolz auf so bisschen geschaffen auch, diesen Bereich. Felix Tierwelt: Und vor allem, muss sagen, diese Themen sind ja wirklich wichtig. Einfach nicht so pauschal mit gewissen Sachen umzugehen. Da gehen wir nachher ⁓ noch in die Tiefe. Und das ist schon ziemlich, ziemlich krass. Was waren dann die ersten Schritte beim Aufbau eurer Marke? War das wirklich so Studium, haut drauf, einfach mal gucken, was wird? Oder wie ist das überhaupt? Weil ich stelle mir das schon sehr komplex vor, was alles so Labortechnik und Kuran geht. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja, genau. klar, erst mal kommt dann die Firmengründung, dass man das formal irgendwie alles machen kann. Und dann haben wir sehr früh uns Biologen mit ins Team genommen. Also die meisten denken immer bei dem, was wir machen. Kommt als erste Frage immer, wie viele Tierärzte habt ihr dann? Aber das, was wir eigentlich am meisten im Labor brauchen, sind einfach Biologen, also Naturwissenschaftler, die dann eher in dem biologischen oder chemischen Bereich sind. Und die haben wir recht früh mit ins Boot genommen. Haben aber auch am Anfang sehr viele Partnerlabore gehabt. Die haben wir zum Teil auch immer. noch, dass wir erst mal nur geschaut haben, wie können wir Labordeagnostik eigentlich endkundenorientiert machen, also so, dass es für einen Tierbesitzer direkt irgendwie auch passt. es gibt ja irgendwie viele Labore, aber da kann, also du und ich als normaler Tierbesitzer können da jetzt nicht einfach so einschicken und das war halt so der Ansatz, den wir hatten und deshalb haben wir viel erst mal mit Partnern gearbeitet und dann nach und nach so unser Team mit aufgebaut. Felix Tierwelt: finde ich auch gar nicht so verkehrt, weil am Anfang alles zu können ist ⁓ Katastrophe pur und dass man dann sich so Stück für Stück ranhangelt und dann seit 2019 sozusagen gibt es jetzt euer eigenes Labor. Mareile Wölwer (vetevo): Ja, genau. Also in den ersten drei Jahren haben wir ganz viele Partner gemacht. Teil haben wir auch bei Partnern noch gelassen, aber den Großteil machen wir mittlerweile selbst. Felix Tierwelt: Völlig, völlig verrückt. Gab es denn überhaupt Menschen, die am Anfang sozusagen gesagt haben, ey, das funktioniert niemals, was soll das sein oder sowas, oder gab es nur Befürworter? Mareile Wölwer (vetevo): Also, nur Befürworter will ich jetzt auch nicht sagen. das klappt niemals. Das gab's jetzt so bei uns nicht. Ich glaube, das liegt aber eher da dran. Das, was wir machen, ist ja schon was Logisches. Es gibt ja ganz viele Labore, jeder kennt es vielleicht auch noch aus der Schule, wenn man da mal mit dem Mikroskop was angeschaut hat. Also ja schon so ein sehr greifbares Thema und nicht, dass wir irgendwelche Krypto- oder Bitcoin-Sachen machen, was, glaube ich, nicht so greifbar ist. Von daher war das, glaube ich, für alle immer ganz gut verständlich, was wir da so machen. Und dass es auch irgendwie funktioniert. Felix Tierwelt: Ja und vor allem zum Wohle der Tiere. Darum geht es ja vor allem. Und das mal ein bisschen so zur Einleitung. Wir gehen hier nachher nochmal richtig auf die Themen ein, was Allergien angeht, Würmer und sonst was. Wir haben es ja vorhin schon gehabt, vor der Aufnahme, das soll hier auch kein Marketingauftritt sein und sonst was, sondern wir wollen wirklich Mehrwert raushauen. Einfach mal Licht ins Dunkle bringen, aber auch dich oder vor allem auch deine Firma ein bisschen näher bringen für all die Hundebesitzer da draußen, weil ich finde das schon wichtig. Einfach ... Mareile Wölwer (vetevo): Vielen Ja. Felix Tierwelt: gewisse Sachen zu erfahren. Weil heutzutage, kennst das auch, vom Handy her, wird zugeballert mit Werbung von sämtlichen Scheiß aus meiner Sicht und dann gehen halt wirklich gute Sachen einfach auch unter. Deswegen lassen wir uns direkt ins nächste Kapitel übergehen, nämlich was macht Vtevo überhaupt? Also ich sag mal ganz stumm, für alle Hundebesitzer da draußen, die jetzt Vtevo noch nicht kennen oder dich und deine Marken, deine Firma, was machst du überhaupt? Mareile Wölwer (vetevo): Mh. Ja. Also wir sind ein Labor für Tiermedizin. Das heißt, wir untersuchen jeden Tag hunderte Proben, die kommen bei uns im Labor an. Wir haben verschiedene Bereiche im Labor, es sind im Moment vier Stück. Ein Bereich ist, dass wir Proben auf Würmer untersuchen, also auf Parasiten. Der zweite Bereich ist der Test, der Bereich Allergietestung, also dass wir vor allem nach Futtermittelunverträglichkeiten gucken oder Unverträglichkeiten gegen E-Stoffen usw. Dann der dritte Bereich Darmprofile, da kann man quasi sehen, welche Bakterien Serien wie im Darm? Wie stehen die Verhältnisse zueinander? Der vierte Bereich sind Genanalysen, so eine Rassebestimmung oder Erbkrankheiten für Züchter. So ist quasi das Labor strukturiert. Genau, das ist eigenes Labor, das ist am Rand von Berlin, also eigentlich fast in Brandenburg. ja, was uns ein bisschen von anderen unterscheidet, ist eben dieses Endkundenthema, was ich eben schon mal angesprochen habe. Also, dass wir uns überlegt haben, wir sehen mehrere. Es gibt immer weniger Tierarztpraxen, weil es auch immer weniger Nachfolger gibt. Es gibt gleichzeitig aber immer mehr Tiere. heißt, das eine geht hoch, das andere geht runter. Dadurch sind die Praxen super voll. das ist gerade so Thema wie Labordiagnostik, man eigentlich supergut von zu Hause aus lösen. Man kann selber Proben einschicken. Und das war eigentlich so der Ansatz, den wir hatten, als wir dann das Labor gegründet haben. Felix Tierwelt: vor allem du machst es halt einfacher für die Endverbraucher da draußen, finde ich zumindest. ich finde das Thema im Allgemeinen sehr interessant, bevor man jetzt dann zum Tierarzt rennt. Der Hund ist total gestresst, das wissen viele oder können viele nachvollziehen und dann noch Blut abnehmen oder weiß Gott was oder viele andere Sachen spielen ja dann eine Rolle und das ist ja völlig verrückt oder manche Hundebesitzer trauen sich ja dann gar nicht mehr zum Tierarzt zu gehen, weil... Mareile Wölwer (vetevo): Vielen Felix Tierwelt: Dann natürlich kommen die hohen Kosten wieder oder was kommt dann auf einem zu oder oder oder und damit. Klar, man soll das damit nicht den T-Arzt komplett vermeiden, das ist logisch, aber es ist einem da bisschen geholfen, was halt diese Themen, die du ja schon erzählt hast, ein bisschen einfacher zu gestalten und schöner und flexibler und das ist glaube ich schon eine coole Sache. Weil du es gerade gesagt hast, ihr habt ja diese vier Themen in dem Falle. Wie funktioniert überhaupt so ein Test? Du hattest es schon angesprochen. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja, ja. Ja. Mhm. Felix Tierwelt: welches sozusagen schon gibt. Kannst du auch was zeigen, übrigens? Ich weiß es ja nicht. Mareile Wölwer (vetevo): Ja, gerne, mach ich. Genau, also die Tests, erst mal muss man wissen, je nachdem, was untersucht werden soll, braucht man eine verschiedene Probe. Also jetzt bei Würmern und Darmprofilen brauchen wir Kotproben zum Beispiel und bei Allergie- und Gentest brauchen wir Speichelproben. Und wenn ich jetzt sage, ich möchte zum Beispiel wissen, ist der Darm von meinem Hund in Ordnung, also sind die Bakterien alle im Gleichgewicht, kann man sich jetzt in unserem Fall, bei anderen Laboren ist das ein bisschen anders, eine Probenbox bestellen. und das sieht quasi so aus. Die ist jetzt speziell für den Darmflora-Test. Das funktioniert eigentlich immer gleich. Also jede Probenbox, ich mach's mal kurz auf, hat quasi innen drin so einen Aktivierungscode. Das hat einfach damit zu tun, dass wir im Labor natürlich auch wissen müssen, zu wem gehört diese Probe, wo schicken wir später den Gefund hin. Das ist so das eine. Und dann, ich muss einmal kurz hier rausnehmen, Dann hat jede Probenbox von innen einen anderen Aufbau. Hier dem Fall haben wir eine Dose für Kotproben und noch ein Konservierungsröhrchen für eine weitere Kotprobe. Damit wird dann die Probe gesammelt. Dann macht man das wieder zu. Dann sind die Probenboxen hier vorfrankiert. Dann wirft man das in den Briefkasten. Dann haben wir was, das finde ich eigentlich ganz cool, gebaut, das ist ein bisschen wie DHL-Sendungsverfolgung. Also sobald das im Labor ankommt, scannen wir die ein, ⁓ zu gucken, ob die verknüpft mit einem Tier und dann bekommt man als Tierbesitzer eine Push-Benachrichtigung, die Probe ist im Labor angekommen und wird dann auch von Station zu Station mitgenommen. Also immer wieder, wenn wir im Labor den Code einscannen, weil wir von der Probenaufbereitung ins Mikroskop gehen oder einen PCR-Test gehen, bekommt man eine Benachrichtigung, ist dann quasi so live mit dabei, was denn jetzt gerade passiert. Genau. Felix Tierwelt: weil du es angesprochen hast, per Nachricht heißt ihr habt eine eigene App oder es ist per E-Mail oder wie es ist genau. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Genau, also die Befunde kommen auch per E-Mail. Es gibt ja manche Leute, irgendwie mit App und so weiter nicht so firm sind oder das irgendwie nicht nutzen wollen. Aber ich würde sagen, ich habe es nicht nachgeguckt, aber 90 Prozent unserer Kunden nutzen auch unsere App dafür, also ⁓ die Probenbox 1 zu scannen und dann sieht man da chronologisch einfach immer alle Befunde. Und wofür das eigentlich auch gut ist, ist, dass man in der App noch mal tracken kann, wie so ein Symptom-Tagebuch eigentlich machen kann, trackt, wann hat man was geimpft, wann hat man welche Medikamente gegeben, weil das tatsächlich für die Handlungsempfehlung hinten raus noch mal ganz spannend ist. Also, dass wir gucken, wir haben irgendwie Labordaten oder was von der Laboranalyse, die Ergebnisse und dann noch Symptomdaten und das kann man eigentlich ganz gut zusammen verknüpfen, ⁓ dann eine bessere Empfehlung zu geben. Felix Tierwelt: Ja, das ist total spannend auf jeden Fall. Sehr interessant gemacht. Wir hatten es ja vorhin schon vor der Aufnahme gehabt. Wir verlinken mal alles in der Videobeschreibung oder generell auch bei den Audiopodcasts dem Falle, überall in den Beschreibungen. Da kann man sich ein bisschen durchklicken, auch mal eure App sich anschauen. Das mal dazu. Für mich nochmal ganz interessant ist, oder die Tests generell, es sind ja verschiedene, die meisten laufen über Speichel und Haar sozusagen, ne? Ach gut, ich bin auch schon blöd. Mareile Wölwer (vetevo): Und Kot. Ja, Kot ist eigentlich so. 70 % würde ich sagen, Moment machen wir Kot. Felix Tierwelt: Ja, und über Blut macht ihr in dem Falle nichts. Mareile Wölwer (vetevo): Das machen wir noch gar nicht. Ich hoffe, wir in einem Jahr noch mal sprechen, dass das ein bisschen anders aussieht. Felix Tierwelt: Okay. Mareile Wölwer (vetevo): Genau, das hat einfach den Hintergrund. Wir haben damit angefangen, dass wir gesagt haben, wollen Labor sein, wo auch der Tierbesitzer direkt einschicken kann. Ich selber würde mir nicht zutrauen, meinem Hund selber Blut abzunehmen. glaub, darf man tierschutzrechtlich auch gar nicht. Ja, und jetzt haben wir aber mittlerweile, wir haben super viele Partner, also Tierpraktiker, Tierärzte und so weiter, wo man dann auch einfach hingehen könnte, ⁓ das Blut abzunehmen. ja, das wird irgendwann kommen. Felix Tierwelt: ⁓ okay. Da habe ich nämlich gerade gar nicht dran gedacht wegen dem Tierschutzgesetz an sich. man müsste da gucken, aber das ist natürlich auch nicht ganz ohne, weil man halt emotional gefangen ist und dann noch Blut abzunehmen beim eigenen Vierbeiner. ⁓ da wird es nicht ganz einfach, aber es schon mal sehr interessant. Vielleicht, man weiß ja nicht, wo die Reise so bei euch hingeht. Generell, da stellt sich immer mir die Frage... Butter bei den Fischen, wie zuverlässig sind denn überhaupt diese Tests? Kann man wirklich sagen, die sind immer 100 % zutreffend oder was ist deine Erfahrung? Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Mhm. Also auch im Labor hat man eine riesen Bandbreite, wie man Sachen analysieren kann. ich glaube, also ich finde, das einfachste Ergebnis ist eigentlich immer noch Corona-Tests, das haben wir alle irgendwie mal gemacht. Und da gab es ja hier so Schnelltests, die man sich überall kaufen konnte. Oder man hat eben so einen PCR-Test gemacht. Und beim PCR-Test sind wir auch alle in diese Testzentren gegangen. Da wurde dann so ein Nasenabstrich gemacht und ins Labor geschickt. Und das zeigt eigentlich ganz ... gut diese Spannweite von, was man im Labor analysieren kann. So ein Schnelltest, den kann man zu Hause machen, oder der wird auch viel in der Tierarztpraxis gemacht, der hat immer eine sogenannte Sensitivität und Spezifizität. Das heißt, gut Deutsch gesagt, nur, wie oft ist ein Ergebnis falsch negativ? Das heißt, ich hab was, es ist aber negativ, oder falsch positiv? Das heißt, ich habe nichts, und der Test sagt, aber es ist positiv. Genau, und diese falschen Ergebnisse liegen beim Schnelltest so teilweise bei ⁓ die 40 Prozent. Deshalb auch bei Corona war es ja auch so, dass man immer gesagt hat, da mach ich noch mal ein, und dann waren die manchmal einfach verschieden, obwohl man sich selber öfters beprobt hat. Das ist so das untere Ende von Labordiagnostik, was es gibt. Das ist aber natürlich nicht der Anspruch von einem Labor, was wir irgendwie haben. Das heißt, bei uns, das, was wir machen, ist alles eher vergleichbar mit diesen PCR-Tests, die wir da auch während Covid gemacht haben. Und genau, dann gibt es einfach verschiedene Sachen. wird dann DNA extrahiert, dann wird die DNA vom Hund abgeglichen mit Bakterien, DNA, wie viel davon findet man in dieser Probe, die man hat und so weiter. Da laufen immer Positiv- und Negativkontrollen mit. Also es ist schon eine ziemlich genaue Sache. Felix Tierwelt: Und in Prozenten, weil du das angesprochen hast mit dem Schnelltester, da hast du ja gesagt, 40 % wahrscheinlich, dass es nicht so hinhaut. Wie ist es dann bei euch prozentual gesehen? Mareile Wölwer (vetevo): Genau, das schwankt auch immer ein bisschen von Test zu Test. Das sind so 1 bis 2 Prozent ungefähr. Das kann immer mal passieren, das steht ja gar nicht im Verhältnis 1-2 Prozent zu 40 Prozent. Felix Tierwelt: schon sagen. Deswegen fand ich das auch so gut. Es gibt halt immer, ich sag mal, eine gewisse Ungenauigkeit, aber es ist ja besser zu wissen, wo gewisse Probleme sind oder sei es, wir gehen ⁓ noch drauf ein, sei es Würmer oder Allergien und sowas. Klar gibt es ja immer Differenzen oder halt Unwahrscheinlichkeiten, aber wichtiger ist, dass man schon mal ein Bild hat. Aber da gehen wir nachher noch drauf ein, bevor ich wieder anfange darüber zu labern. Da eine dofe Frage an dich, wein. Ich bekomme das ja immer relativ selten mit, dass jemand solche Tests macht. Warum wird denn aus deiner Sicht zumindest oder aus deiner Erfahrung solche Möglichkeiten, solche Tests noch relativ wenig genutzt? Hat das irgendwie mit Marketing zu tun oder wie kommt es dazu? Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Ich glaube tatsächlich, also ich habe ja den Vergleich zu wie war das so vor sieben Jahren versus wie ist das jetzt. Was ich eben auch so meinte mit dem Suchvolumen oder was wir auch sehen an Kunden und ich würde schon sagen mittlerweile, dass das ziemlich verbreitet ist. Also ich habe das Gefühl, was uns so bisschen zugute kommt, ist, dass es das im humanen Bereich ja auch schon mehr gibt, so diese Tests, man irgendwie zu Hause machen kann. Und wir haben jetzt im Moment haben wir wirklich hunderte Proben pro Tag, also manche Tage so 400, andere 500. Felix Tierwelt: Mh. Mareile Wölwer (vetevo): kommt schon gut was an Masse dazu auch rein, man das für ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Deshalb würde ich eigentlich sagen, es ist gar nicht mehr so nichig. Aber es gibt schon immer noch viele, die sich nicht so wirklich damit beschäftigen. Und wenn ich das jetzt nicht unbedingt mal google oder so was, ... soll man uns dann auch finden? Klar, wir haben auch manche Partner und so weiter. wenn man nicht aktiv danach sucht ... Ich ich geh einfach immer zum Tierarzt und sag ... Die haben das ja auch alle studiert und so weiter, es soll kein Tier als Baching sein. Aber lässt halt da alle drei Monate das machen, was der sagt. Und dann hinterfragt man das nicht, Felix Tierwelt: Das Thema ist ja auch, also so sehe ich das zumindest, heißt zum Beispiel Ernährung. Da gibt es ja auch viele Futterallergien und ich wollte auch Tiermedizin studieren und ich sage es dir ganz ehrlich, Ernährung selber hast du speziell für Hunde. Kaum. Also glaube, es gibt drei Vorlösungsstunden insgesamt in diesen ganzen Jahren, dieser ganzen Paukerei. Ich arbeite ja mit vielen Tierärzten zusammen, die haben mir alle davon abgeraten, weil es nur rein Paukerei ist. Es ist sehr, anstrengend. Deswegen habe ich vor jedem Tierarzt großen Respekt, weil schon... Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Garnicht! Ja. Felix Tierwelt: Aber ganz ehrlich, drei Stunden Vorlesung und das ist Tierernährung. bedeutet Schweine, Hühner, jegliches und Hunde auch ein bisschen. Und das ist mir einfach viel zu wenig. Deswegen sage ich immer so, Aufklärung ist wichtig. Deswegen machen wir auch diesen Podcast, diese Folge. Deswegen bin ich dir auch dankbar, dass du hier sitzt und nicht irgendjemand Hans und Franz, sondern du beschäftigst dich ja schon sehr lange damit. Und ich glaube, da kommt ein Tierarzt gar nicht ran an diese Thematik, wo du da gerade sitzt oder diese Erfahrungen zumindest. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja. Ja. Felix Tierwelt: versuchen wir das ein bisschen mitzugeben. Das ein bisschen über Vitebo, über deine Firma, was ihr so macht, was ihr so schönes habt. Wie gesagt, alle Infos verlinke ich mal. Lass uns mal in das Thema einsteigen, Fehler von Hundebesitzern. ich finde, das habe ich vorhin schon angesprochen, man kann aufgrund von Fehlern sehr viel lernen oder sollte man. Man sollte ja gewisse Fehler nicht doppelt und dreifach machen, weil sonst wird man nicht schlau aus der Sache. Deswegen, es gibt ja Warnsignale. Wir sagen jetzt mal Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Mh. Felix Tierwelt: Lass uns mal über das Thema Würmer sprechen, weil das ja viele Leute einfach sehr skeptisch sind, was das Thema angeht. Welche Warnsignale werden hierbei denn häufig, sage ich mal, ignoriert aus deiner Sicht? Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Wenn wir uns jetzt speziell nur Würmer angucken, ist es sogar fast ganz im Gegenteil, dass ich es oft gar nicht dem Hund anmerke. wenn ein Hund extrem verwurmt ist, das ist manchmal bei Tierschutzhunden oder so was, die auch als Welpe irgendwie nie entwurmt wurden, dann nehmen die über die Mutterwilsch und Würmer auf und so weiter, dann sieht man das extrem an stumpfen Fell, Abmargerung, dann kriegen die so ein Die sind eigentlich dünn, wenn man von oben schaut, dann haben die aber unten so richtig aufgeblähten Bauch. Weil da einfach die ganzen Würmer auch drin sind. Also das sind so Symptome, wenn man das schon sieht, dann ist da schon richtig viel da. Und normalerweise ist aber auch, wenn wir jetzt positive Befunde oder so was im Labor haben, das sieht man meistens dem Hund noch gar nicht an. Dass da irgendwie was ist, genau. Durchfall ist so ein Thema, es gibt so ein Es gibt quasi Würmer, was wir testen, und dann auch noch Giadien. ist so ein Durchfallerreger. Das sieht man ziemlich gut. Das ist so wiederkennender Durchfall, immer wieder weicher Stuhl, dass es auch nicht so regelmäßig ist, sondern ein bisschen schwankt oder der Stuhl so sehr glänzt. Also da merkt man es schon. Also weicher Stuhl und Durchfall ist nicht normal. Felix Tierwelt: Okay, weil ich schon mal Bescheid. Und bedeutet ja ganz Schlussfolger an daraus, wenn man schon die Würmer sieht im Kot, dann ist schon höchste Eisenbahn, ne? Okay. Mareile Wölwer (vetevo): Ja, das ist auch ein Irrtum eigentlich. Also, wenn wir zum Beispiel so eine Laboranalyse machen, dann haben wir die Kotproben, dann werden die aufbereitet mit Zentrifuge und so weiter. Das würde jetzt zu weit führen, aber mit dem Ziel, wir, dann haben wir so ein Röhrchen und da setzt sich unten so ein Sediment nachher ab. In diesem Sediment, das wie so eine Flüssigkeit, die sieht bisschen aus wie mit Erdöl quasi vermischt an, setzen sich die Wurmeier ab. Und diese Wurmeier sind so mikroskopisch klein, dass wir die mit hundertfacher Vergrößerung angucken müssen. Und dann gucken wir pro Probe, haben wir dann so einen Objektträger, das ist ungefähr so groß, da kommt das drauf. Und dann macht man eben 300 Bilder mit hundertfacher Vergrößerung von dieser Probe, um dann diese Eier zu sehen. Das heißt, die Eier erkennt man nicht mit bloßem Auge. Die sind ganz, ganz klein und die das Ein Wurm im Kot sichtbar ist, passiert eigentlich immer nur nach einer Entwurmung, weil dann die Entwurmung ist quasi Nervengift, dann wird dieser Wurm gelähmt, kann sich nicht mehr festhalten und kommt dann raus und ist tot. Oder der Hund ist so krass verwurmt, dass so viele Würmer da sind, dass auch manche Würmer einfach schon ausgeschieden werden. So an sich würde ein Wurm nie von selbst aus dem Körper rausgehen, weil der Brauchherr sein wird, ⁓ zu überleben. Sobald der rausgeht, ist er tot. kann der kein Blut mehr saugen, keine Vitamine saugen. Felix Tierwelt: Es ist schon spannend, weil viele das Thema falsch verstehen oder nicht richtig durchleuchten. Wie du es gesagt hast, ihr habt ja gewisse Tests oder manche Auswertungen und dann seht ihr positive Befunde bei Hunden, die es noch gar nicht richtig anzeigen. Das ist das interessante Thema, dass man da wirklich Vorsorge betreiben sollte anstelle Nachsorge. Das ist nämlich auch ganz wichtig. Mareile Wölwer (vetevo): Hm? Hm? Ja. Ja. Felix Tierwelt: bezüglich Wohnkur oder Allgemeinentwurbung. Was wird denn bei dem Thema falsch verstanden? Aus deiner Sicht. Ist auch mal ein ganz spannendes Ding gemacht. Mareile Wölwer (vetevo): Ich glaube, das Häufigste, da schwankt tatsächlich ein bisschen, je nachdem, wie gut aufgeklärt man ist. Aber viele sehen Wurmkuh immer so bisschen in Zusammenhang mit, ich mache Flo einen Zeckenschutz und ich mache auch eine Wurmkuh. Und Flo, ein Zeckenschutz ist ja oft, wenn man so ein Halsband nimmt oder was einen Spot an den Nacken tropft, dass das quasi vorbeugend wirkt. Für ein paar Wochen ist der Hund gegen Zecken und Flöhe geschützt. Viele denken, das ist bei der Wurmkur auch der Fall. Man gibt eine Wurmkur, und dann ist mein Hund drei Wochen gegen Würmer geschützt. Aber das ist nicht so. Eine Wurmkur ist vielleicht nicht ganz richtig, Vergleich, aber wie ein Antibiotikum, das tötet einfach das ab, was da ist. Also bekämpft quasi den Status quo und wirkt nicht vorbeugend. Das ist so ein Thema, was sehr oft kommt. Felix Tierwelt: Mhm. Mareile Wölwer (vetevo): Und dann, und das haben wir bei Pferden z.B. ganz extrem, bei Hunden ist aber auch der Fall, es gibt ja ganz verschiedene Wurmkuren und nicht jede Wurmkur wirkt gegen jeden Wurm. Also es kann sein, ich denke so, ich bin ein guter Tierbesitzer, ich entwurme quartalsweise immer das Gleiche. Und dann hat mein Hund aber Lungenwürmer z.B. oder Giadien, die gehen damit nicht weg. Also die brauchen einfach einen anderen Wirkstoff. D.h. ich denke, ich entwurme die ganze Zeit und es ist nichts da, aber es sind doch die ganze Zeit Lungenwürmer da. Und das kann passieren. Felix Tierwelt: Das ist echt ein großer Fehler, das hat viele denken, dass es schützt in dem Falle, aber in Wirklichkeit ist es ja, wie drücke ich das freundlich aus, eine Symptombekämpfung. Bevor es zum Symptom kommt, muss man anders arbeiten und da sind wir wieder bei den Tests und das ist schon sehr interessant. Was für Fehler beobachtest du sonst, wenn es ⁓ das Thema Allergien geht oder Würmer geht oder sonst was, was du mitgeben kannst oder warst das zuerst mal grob? Mareile Wölwer (vetevo): Genau. Mhm. Also bei Würmern, würde ich noch sagen, wo ich die meisten Aha-Effekte erlebe, ist, wie wenige Tiere eigentlich verwurmt sind. Also das sehen wir einmal in den Statistiken quasi bei uns aus dem Labor, aber auch, wenn man irgendwelche Paper und so weiter oder Research dazu liest, bei Hunden sind es eigentlich nur so 10 Prozent ungefähr, die überhaupt Würmer haben. Bei Pferden ein bisschen mehr sind es so ⁓ die 30%, aber es heißt der Großteil, also 90%, 70%, 80 % hat einfach gar keine Würmer. Also das ist, glaube ich, erst mal so das Wichtigste. Das beobachten wir viel. Und dann beim Thema Allergien ist es eigentlich eher der Fall, dass dieses hypoallergienisches Futter löst alles. Also wenn mein Hund irgendwie eine Allergie hat, dann gebe ich einfach hypoallergienisches Futter. Und da vielleicht auch kurz als Info dazu, auch für uns Menschen sagen wir immer, wir sollen so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich essen. Nö, irgendwie selber kochen, Salat, gedünstetes Gemüse und so weiter. Und genau das Gleiche gilt ja für so ein Tier auch, ne? Also, viele kennen es irgendwie vom Barfen und so was. Und so ein hypoallergenes Futter ist maximal verarbeitet. Weil da ja quasi das Ziel ist, alles so vorzuverdauen und alles abzutöten, wogegen der Hund irgendwie reagieren könnte. Und deshalb ist das nicht die Lösung. Ich bin kein Tierernährungsberater. Felix Tierwelt: Das Thema ist sehr spannend, gehen nachher noch drauf ein, weil es ja nicht nur unbedingt vom Futter kommen muss. gibt ja auch saisonale Allergien, man sieht es ja gerade aus und wieder, die Gräser, die blühen richtig toll. Ich habe auch Probleme mit dem Scheiß und das können auch Auslöse sein und viele Leute suchen halt leider dann die Nadel im Heuhaufen und was ist das meistens? Fokus ist immer das Futtererscheid. Das ist aber halt einfach quatschig. Gehen wir nachher noch drauf ein. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja. Felix Tierwelt: Aber das ist schon hochinteressant, weil da sehr, sehr viele einfach gelenkt sind durch Angst oder manche auch übers Internet Angst verbreiten, was das Thema angeht. Aber das gehen wir nachher mal Stück für Stück noch durch. Lass uns jetzt mal sozusagen jetzt nach dem Thema oder Kapitel Fehler, die man vermeiden sollte, sage ich mal so, oder Aufklärung in dem Falle, lass uns mal weitermachen wirklich mit dem Thema Würmer oder generell Kotprobe und sowas. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja. Mhm. Felix Tierwelt: werden sie erfolgen gehabt, dass du ja auch schon positive Befunde hattest, wo man es dem Hund gar nicht angesehen hat. Ist es jetzt sinnvoll den Hund regelmäßig zu testen? Und wenn ja, wie häufig? Mareile Wölwer (vetevo): Also wenn man sich bisschen beliesst, es heißt es S-Cup zum Beispiel, die geben auch so Empfehlungen raus, wie oft sollte man entwurmen oder testen. Was man da liest ist eigentlich immer Quartalsweise, das ist auch so das, was glaube ich die meisten Tierärzte sagen, hier Quartalsweise einfach entwurmen, das ist das, was da steht. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber würde sagen, es reicht auch, wenn man das halbjährlich macht. Wir haben eine totale Inflation gehabt, jeder muss aufs Geld gucken. Das ist uns als Labor auch bewusst, dass man da nicht ständig vorbeugend testen kann. Ich persönlich würde auch ganz ehrlich sagen, für meinen eigenen Hund, würde es halbjährlich machen. hat auch damit zu tun, es gibt eine Präpartenzzeit. Das heißt, dass ... Wenn mein Hund Würme hat, muss er sich ja irgendwie mal damit angesteckt haben. Das Typische ist eigentlich, der trinkt aus Pfützen oder schnüffelt an einem anderen Hundekot, der infiziert war, nimmt darüber dann oral diese Wurmeier auf. Und dieses Wurmei, was der aufgenommen hat, das muss ich erst einmal zu einer Larve entwickeln und von der Larve dann zu einem Wurm entwickeln. Und dieser Wurm fängt dann an, Eier auszuschalten. Und im Labor müssen wir quasi diese Eier in der Probe finden. Oder aber auch, wenn ich den Hund jetzt entwurmen würde, wirkt der auch gegen die Adultenwürmer zum Beispiel nur. Das heißt, dieses Entwicklungsstadium muss quasi erst mal durchlaufen sein. Von aufgenommenem Ei hin zu einem Wurm, der auch wieder Eier ausscheidet. Und diese Präpartenzzeit, das sind mehrere Wochen. Deshalb würde ich immer sagen, dass bis sich dann da überhaupt ein Wurm entwickelt hat, kann das schon mal irgendwie zwei bis drei Monate sein. Und dann im schlimmsten Fall, wenn ich es halbjährlich mache, hatte der Hund dann drei Monate lang Würmer, die brauchen ja auch ein bisschen, bis die sich Vermehren und so weiter. Das ist natürlich nicht cool, aber wo ich immer noch sagen würde, dass es irgendwie ein gangbarer Zyklus, zumal beim Hund nur so 10 % ungefähr positiv sind. Felix Tierwelt: Ist auf jeden Fall schon mal spannend. Bedeutet für mich einfach, du sagst grundlegend, also das ist deine persönliche Meinung oder Empfehlung, halbjährlich oder generell, wenn jemand sagt, man möchte unbedingt da Vorsorge treffen und hat man das gewisse Kleingeld, dass man sagt, okay, man schaut halt Quartalsweise oder auch teilweise auf Verdacht, denke ich auch manchmal, ist ganz sinnvoll. Zusätzlich noch, also nicht nur auf Verdacht, halt einfach sich da ein Timer, würde ich jetzt nicht sagen, aber einfach mal Mareile Wölwer (vetevo): das nicht ist. Felix Tierwelt: Man hat jeder so eine tolle Kalender-App auf dem Handy. Einfach sich eine Renno machen und dann einfach mal halbjährlich gucken. Weil ich glaube Vorsorge ist da besser als Nachsorge. Oder wir hatten es ja vorhin schon gehabt mit dem Symptomatiken, wenn der Hund extrem abbargert oder viele andere Faktoren spielen eine Rolle, dann sollte man schon mal da gucken, einfach ist da was oder ist da nichts. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Ja. Oder wenn es bestimmte Risikofaktoren gibt. Zum Beispiel Jagdhunde, die super viel mit Wildkontakt haben, die verwurmt sind. Das ist ein Risikofaktor. Oder die ganz viele Hundepensionen. Da kommen die Hunde aus allen wirklichen Gefilden zusammen. Die sagen, bei uns wird auf Guiadien getestet. Das ist das Minimum. Die meisten testen auch noch die Würmer mit. Also einfach Situationen, wo das Ansteckungsrisiko sehr hoch ist. Also dann würde ich es auch öfters machen. Felix Tierwelt: Das definitiv oder generell, wenn man halt viel mit Hunden in Kontakt ist oder generell mit sehr viele Hunde Freunde hat, so kann man es ja nennen, dann kann es ja schnell mal übertragen werden. Jetzt stellt sich natürlich für viele Leute die Frage, guck mal, wenn jetzt mein Hund, so wenn man jetzt einen Test bei euch abgibt und jetzt stellt sich die Sache raus, ey es ist positiv, es sind Würmer da. Was macht man dann? Tut man ein bisschen Globuli ins Futter rein oder was macht man denn genau? Also Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Aus deiner Erfahrung her, was macht am meisten Sinn? Mareile Wölwer (vetevo): Ja, also dann ist wirklich, das ist auch das, was wir sagen, dann muss einfach entwohnt werden. Also dafür sind die Wohnkunden dann da. Wenn ein Wohnbefall da ist, braucht man nicht einen Wohnkund, dass er wieder weggeht. Es gibt auch andere Meinungen. Wir haben viele Tierhallpraktiker, die Partner sind. Da gibt es auch viele, sagen, sie versuchen das auf natürliche Weise wegzukriegen. Da gibt es nicht so viele Studien zu. Könnten wir mal Test machen? Aber das ist auch eine Meinung, wir empfehlen, aber es steht auch in unseren Handlungsempfehlungen. Da kriegt man eine Tabelle, da sind die Wurmarten aufgelistet. Dann sieht man je nach Wurmart, welchen Wirkstoff braucht man. Dann kann man gucken, in Welcher Wurmkuh ist dieser Wirkstoff drin? In der Regel geht man mit dem Befund zum Tierarzt, zeigt ihm den Befund und dann gibt er einem die richtige Wurmkuh dafür. Da geht meiner Meinung nach keinem Weg dran vorbei. Felix Tierwelt: Das ist super. Finde ich sehr, sehr klasse, weil wissenschaftlich medizinisch ist es halt deutlich belegbarer, auch studiemäßig, auch wenn man es nicht hören möchte. Viele sind ja voll der Gegner von Wurmkuren. Ich sage immer so, man muss sie halt gezielt ansetzen. Dann wirken sie wirklich. Klar, die haben auch ein gewisses Risiko, dass sie nicht erstmal wirken. Aber es ist natürlich besser zu wissen, okay, da ist was und ich mache jetzt was Schlaues, weil das muss ich leider sagen, ich empfehle gerne auch gewisse Sachen, aber viele Leute tun es einfach falsch anwenden. Das heißt dementsprechend, Mareile Wölwer (vetevo): Gut. Ja. Felix Tierwelt: Mittelchen, die man gibt oder zum Beispiel ... ... fällt es mir gerade nicht ein, hier ... Schwarzkümmelöl, hat ja auch eine antiparisitäre Wirkung, aber wenn man es falsch dosiert, ... Leber und Niere freut sich, also nicht positiv gesehen und das ist immer so ein Punkt, ... ... lieber gibbar den medizinisch-wissenschaftlichen ... ... weil das macht am meisten Sinn, ... also aus meiner Sicht, aber das ist wie gesagt ... jedem selber überlassen. Das war zu dem Thema. Grundlegend, das hast du vielleicht bestimmt ... auch schon mal gehört oder ich habe schon mal ... einige Klienten ... Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Felix Tierwelt: Kennenlernen dürfen, wo halt wirklich dauerhaft entwurmt wird, gefühlt jedes Quartal eine Entwurmung stattfindet. Warum ist das aus deiner Sicht nicht so wirklich die beste Lösung oder ist es überhaupt schlau oder was sagst du dazu? Mareile Wölwer (vetevo): Ja, ich finde das nicht schlau hier, nicht machen. Und es gibt einen ganz wichtigen Grund dafür, warum das nicht schlau ist, dass es auch total belegt, ist das Thema Resistenzen. Kennt man vielleicht von sich selber irgendwie aus dem humanen Bereich auch, dass ganz viele Menschen auch schon Resistenzen gegen Antibiotika zum Beispiel haben. Deshalb werden oft sogenannte Antibiogramme gemacht, dass man auch erstmal spezifisch guckt, anstatt ein Breitbandantibiotikum zu geben, was ist denn jetzt, dass das wirkt, einfach wegen diesen Resistenzen und das... So eine Resistenz heißt, sagen wir, beim Hund ist jetzt verwurmt, ich gebe dem eine Wurmkur, dann gibt es bestimmte Würmer, die einfach diese Resistenz in sich tragen und die diese Wurmkur einfach nicht juckt. Also die wirkt bei denen quasi nicht. Das heißt, der Wurm bleibt dann im Hundekörper drin, obwohl ich entwurmt habe. Und solche Resistenzen entstehen über Zeit quasi, in dem ein Tier immer wieder mit einem Wirkstoff quasi befeuert wird. Darüber werden diese Resistenzen immer mehr. Dann bleiben diese resistenten Würmer zurück, die vermehren sich wieder, es werden immer mehr Resistente. Dann stecken sich die anderen Hunde auch wieder mit den resistenten Würmern an. Das ist dann so ein Kreislauf, der immer mehr wird. Bei Hunden geht das zum Glück noch, aber bei Pferden ist es mittlerweile extrem. Das ist das Negativbeispiel, wenn wir in die Zukunft gucken. wurde früher alle acht Wochen entwohnt. Da ist es mittlerweile ganz stark verbreitet, dass der Wirkstoff nicht mehr wirkt. Da muss man auch immer nach der Entwurmung noch mal nachtesten, ob wirklich alles weg ist oder halt dann den Wirkstoff noch mal wechseln. Das ist so der wichtigste Grund, warum man es nicht immer machen sollte. Felix Tierwelt: Das ist es. Es ist schon völlig verrückt, wenn man mal so die Zeit zurückdreht, wie es damals war und wie es heute ist oder wie fortgeschritten das Ganze jetzt ist. Und was man weiß, was damals nicht so schlau war. Man kennt es ja auch noch von früher, den ganzen Werbungen, was da manche Firmen so rausgebracht haben, was völlig verrückt ist manchmal. Aber das ist halt schon sehr, sehr interessant. Das mal zum Thema Würmer. Also ich finde das hochspannend. Wie gesagt, wir verlinken einiges noch in der Beschreibung. Dann kann man sich noch mehr einlesen, also über die App oder weiß Gott was. Lass uns jetzt mal zum nächsten Hauptkapitel kommen, weil das interessiert mich ultra. Nämlich das Thema Allergien oder generell Unverdrecklichkeiten. Das muss ja nicht nur Futter sein, es kann ja auch saisonale Allergien sein und vieles, vieles mehr. Ich bekomme das immer mehr mit, also zum Beispiel in meinen Ernährungsbegleitungen, die ich mit Hundelbesitzer mache oder generell auch über Social Media kriege ich es auch viel zu hören. Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Ja. Felix Tierwelt: Warum nehmen denn Allergien oder generell auch Unverdräglichkeiten gefühlt immer mehr zu? Hast du da irgendwie eine Info dazu oder ein Bauchgefühl, warum das so ist? Mareile Wölwer (vetevo): Vielen Ich würde dir da liebend gerne mehr Infos zugeben, kann es dir aber tatsächlich auch nicht genau beantworten. Hauptthema, das kann ich aber auch nur sagen, was wir von unseren Partnern immer mehr mitkriegen, was ja auch viele Ernährungsberater und so weiter sind, ist einfach das Thema Fütterung, dass viel Getreide im Futter ist oder das hypoallergene Futter und so weiter. Ich weiß aber, vielleicht wäre das auch mal spannend für den Podcast. Wahrscheinlich kennst du die Dr. Ziegler, die ist eine Firma in Österreich. die sind auch Partner von uns. ist auch Tierärztin, macht auch ganz viel in dem Bereich. Die hat da auch, glaube ich, einen Podcast zugemacht. Also genau, ich glaube, da könnte man die Info vielleicht finden. Warum das genau immer mehr wird. Vielleicht ist auch einfach nur die Aufmerksamkeit mehr. Das könnte ich mir auch vorstellen, dass wir merken von diesem Hund, das ist eigentlich nur irgendwie ein Hofhund, kriegt immer das gleiche Trockenfutter hinzu. Ein Hund wird immer mehr Familienmitglied, dass dadurch mehr Awareness auf diesem Thema drauf ist. Aber genau beantworten kann ich es dir nicht, woher das kommt. Felix Tierwelt: Ich mal was Interessantes zu wissen, weil ich habe auch da sehr viel dazugelernt, durch viele andere Tierärzte, oder generell auch durch meine Forschung. Das meiste ist durch die Überzüchtung leider. Das muss man wirklich sagen. einerseits. Andererseits ist es halt so durch, das ist bei uns Menschen ähnlich, es wird ja mehr geforscht, es wird mehr getestet. Also man findet mehr heraus, das ist der nächste Punkt. Und man muss es einfach sagen, ich habe auch mit einer, jetzt weiß ich gar nicht mehr wie das heißt, aber ist jetzt auch immer, egal, man sagt meistens, Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Felix Tierwelt: Ein ist der eigene Spiegel von einem selbst. Und wenn wir Menschen sehr viel gestresst sind, sind das unsere Hunde auch. Und Stress löst bekanntermaßen natürlich auch viele Probleme aus. Und es gibt ganz, ganz viele Ursachen. Und ich finde das ziemlich krass, weil man muss wirklich sagen, viele Hunde haben da Probleme. Und was mir immer wehtut im Herzen, weißt du, ist, wenn du dann so einen Hund siehst, egal ob Social Media oder im echten Leben irgendwo draußen. Mareile Wölwer (vetevo): Hm? Felix Tierwelt: und dann hat der Hund sich blutig gekratzen, sonst war es ein Frauchen, ein Herrchen, checken gar nicht, woran das liegt und sowas, wo ich mir immer wieder denke, ja das 1x1 ist jetzt auch nicht so schwer, ja, das ist halt schade und deswegen, lass uns mal gerne über das Thema sprechen. Wann macht aus deiner Sicht ein Allergietest wirklich Sinn? Also wann schlagen bei dir die Alarmglocken, wo du sagst, bitte jetzt ab und testen. Mareile Wölwer (vetevo): Vielen Mhm. Genau, ich bin ja jetzt auch kein Ernährungsberater oder Tierarzt, sondern ich versuchte es mir aus der Laborbrille zu beantworten. Eigentlich muss man erst mal beim Darm anfangen. Klar, es gibt auch Umweltallergene und so weiter. Oder gegen Kräser, Pollen und so was, was wir jetzt vor allem im Sommer merken. Aber wenn wir einmal bei den Futtermittelunverträglichkeiten bleiben, ist es so, das Futter oder bei uns Menschen das Essen geht ja quasi durch den ganzen Magen-Darm-Trakt durch. Und wenn der Darm nicht mehr im Gleichgewicht ist, und da kommt er zum Glück auch immer mehr an Research und so weiter dazu, dann kann der Darm nicht mehr unterscheiden, was ist gut und was ist schlecht. Das heißt, auch wenn vermeintlich irgendwie, sagen wir jetzt einfach mal, Möhre in gewissem Maßen gut ist für den Darm und die Darmbarriere aber gestört ist, dann ... reagiert der Hund trotzdem auf Möhre, wenn er es Beispiel frisst. Deshalb würde ich eigentlich immer eher sagen oder für meinen eigenen Hund sagen, ich würde mir erst mal die Darmflora angucken, gucken, was ist da wie im Gleichgewicht oder eben auch nicht im Gleichgewicht, gucken, das Gleichgewicht herzustellen und da braucht man jetzt wirklich kein teures fancy Futter, was man sich da irgendwie kaufen muss, da kann man super viel selber kochen und erst mal auch dazu mit ins Futter reinpacken. Also es sind eigentlich recht gut umsetzbare Sachen. Und wenn dann nach drei Monaten, also ich würde dem Ganzen schon bisschen Zeit geben, dass der Darm sich da mal bisschen anpassen kann, wenn dann nach drei Monaten keine Besserung eingetreten ist und es immer noch dieses ist, sich Wundkratzen, Pfoten lecken, irgendwie Haarausfall an bestimmten Stellen, dann würde ich einen Allergie-Test. noch mal dazu machen. Ist streng genommen aber ein Unverträglichkeitstest eigentlich. eine Allergie ist ja oft so, ist irgendwie eine Erdnuss und kriegt tierische Atemnot, weil alles so anschwillt. Es ist streng genommen ein Unverträglichkeitstest. Felix Tierwelt: Das ist immer interessant zu wissen. Bedeutet, dein Tipp wäre zu sagen, wenn einem was auffällt, heißt der Hund kratzt sich sehr viel, nies vielleicht häufiger oder hat irgendwo rote Stellen oder sonstiges. Und einem fällt das auf, dass man sagt, man guckt sich erst mal den Darm an. Da war es ja gewesen, ihr macht ja auch Darmtests, so weit ich weiß. Und dann findet man heraus, ist der Darm in Ordnung oder nicht. Mareile Wölwer (vetevo): Genau, war der hier, den ich da gezeigt hatte. Genau, genau, da. Es gibt beim Hund quasi sieben Leitbakterien im Darm, sind bei der Katzone zu die gleichen. Dann ist es wichtig, einmal zu schauen, sind genug Bakterien an sich da. Dass wir einmal die Bakterienmenge an sich bestimmen, weil das sind die ganzen kleinen Arbeiter im Darm, die alles verarbeiten und verdauen sollen und aufschließen sollen, dass die Vitamine aufgenommen werden können und so weiter. Also sind genug Arbeiter da. Und dann guckt man, sind die Bakterien... von welchen Bakterien ist jeweils wieviel da. Dann kann man wie in so einem Ampelsystem einfach sehen, ist es zu wenig, genau richtig oder zu viel oder halt umgekehrt. Und was dann eben noch mal wichtig ist, ist, dass diese verschiedenen Bakterien auch in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen. Also ich hab bei uns im Team immer gesagt, wenn ich diese Baustelle habe, weiß ich nicht, ich brauch irgendwie einen Elektriker, ich brauch zwei Leute, verputzen, und dann brauch ich drei Leute, die den Abriss machen. Also es bringen mir da meinetwegen keine drei Elektriker was. Genauso ist es im Darm auch, dass man guckt, dass diese Bakterien, also die Arbeiter, gleichen oder in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen. Genau, weil dann ist der Darm im Gleichgewicht und funktioniert und kann alles aufschließen. Felix Tierwelt: Find ich richtig stark. Es ist ein guter Vergleich, dass man das bildlich versteht. Das ist immer einfacher, bevor man die Fachkeule rausholt. Das find ich schon sehr gut. Ich find das auch interessant, weil im Endeffekt, man muss es ja auch sagen, der Darm, egal ob bei uns Menschen, bei Hunden oder bei sonstigen Tieren, ist halt einfach das Zentrum der Gesundheit. Und da spielt sich halt viel ab. Und wenn man da erstmal guckt, ob da alles in Ordnung ist oder gezielter mit einer Darmkur arbeitet oder weiß Gott was, da gibt's ja viele Möglichkeiten da draußen. Mareile Wölwer (vetevo): Ja. Mhm. Mh. Felix Tierwelt: Es wird nicht besser, dann hast du ja gesagt, dann ab und erstmal testen lassen. Finde ich auch sehr sinnvoll, weil es braucht einfach Zeit und Geduld. Man kann nicht sagen, gut, ich jetzt ein anderes Präparat von mir, aber egal, hier nimm das und alles wird gut. Das ist ja quatschig, weil man muss ja Ursachenforschung gehen, bevor man irgendwelche Symptomatiken bekämpft. Und das finde ich schon sehr, sehr vernünftig in dem Falle. Mareile Wölwer (vetevo): Komm schon, gib mich doch mal an! Felix Tierwelt: Für mich nochmal einfach, oder vielleicht stellen sich viele Leute dann die Frage, der Allergie-Test, habt ihr dann spezielle Allergie-Tests oder ist es ein allgemeiner, der dann sozusagen auch generell, sagen wir mal, saisonale Allergien abdeckt oder auch Funturalmittel-Allergien oder wie ist das genau, oder Unverträglichkeit, Entschuldigung. Mareile Wölwer (vetevo): Ja? So. Wir machen es bei uns, also wir versuchen ja alles so einfach wie möglich auch für den Tierbesitzer zu machen, deshalb gibt es bei uns immer alles als Basic, Pro und Plus Paket. Und je nachdem, was für ein Paket das ist, kommen dann eben mehr Analyse. Felix Tierwelt: Mhm. Mareile Wölwer (vetevo): Schritte irgendwie noch mal dazu. Also manche haben nur tierische Proteine, bei den anderen haben wir dann noch Obst- und Gemüsesorten dabei, bei dem nächsten dann noch Umweltallergene. Also dass man so bisschen auch gucken kann, hey, was ist denn das, was ich gerade abtesten will? Weil natürlich, je mehr Substanzen wir durchtesten, desto teurer ist es auch, weil es einfach aufwendiger ist im Labor. Deshalb gucken wir schon. Wir haben auch so Einzelanalysen, die dann deutlich günstiger sind, die nur Richtung tierische Proteine gehen. Weil es schon unser Gedanke ist, dass wir das Ganze bezahlbar und zu einem fairen Preis anbieten wollen. Deshalb machen wir es auch für ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Weil je mehr Menge wir haben, desto besser können wir die Kosten auf mehr Menge umlegen. Das ist schon das, was wir da so versuchen. Felix Tierwelt: Definitiv und vor wenn man mal guckt, ich weiß es noch ungefähr im Blutserumtest für Unverträglichkeitenfeststellung beim Tierarzt, bist du auch bei 300 bis 600 Euro schnell mal. Das haut dann rein. Mareile Wölwer (vetevo): Ja, ja und das... Ja, das ist auch das. Labor ist oft ... Also, natürlich, eine Laboranalyse kostet was. Bei uns sind ja auch die Tests von 29 bis 199 Euro ungefähr. Aber dadurch, dass der Tierbesitzer ja selber die Probe nimmt, selber einschickt, sich selber den Befund anguckt, den man bei uns auch gut versteht als Tierbesitzer, ja schon ganz viele Kosten weg. Da kann man dem Tierarzt auch keinen Vorwurf machen, der muss das ja irgendwie abrechnen, was er da halt noch macht. Genau, da ist schon immer viel an Geld weg. Vielen Felix Tierwelt: Definitiv und ich finde das auch sehr schlau gewählt, weil man muss ja auch sagen, die Studienlage sagt ja, der Hauptanteil von, sagen wir mal, Allergien oder Unverträglichkeiten sind ja aus tierischen Proteinen. das kommt ja klar, dann hast du noch die anderen Stellen, es Weizen, Getreide oder weiß Gott was und dann geht es ja immer weiter in die Tiefe. Und das ist halt dann schon interessant einfach zu wissen. Oder wenn man halt sagt, komm, dann mache ich gleich mal einen vollen Check, dass ich einfach weiß, wo ich stehe, weil das muss ich auch immer wieder sagen. Hypoallergenes Futter, wie du dir das mal freundlich auslässt, wir nennen hier mal keine Namen, meistens ist es relativ billig produziert und teuer verkauft. Ich bin halt kein Fan davon, weil man das einfach auch anders machen kann oder besser machen kann und nicht abhängig wird von irgendeinem Futter. Das ist halt viel schöner, weil man durch solche Tests dann wirklich auch weiß, zum Beispiel, arbeitet ihr damit Resus-Faktoren oder wie wird das genau dargestellt? Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Ja. Ne, mein Drehzugsfaktor nicht. Felix Tierwelt: Also, als Erklärung, habe immer sehr viele Allergietester, immer vom Tierarzt. Da wird immer mit Resus-Faktoren gearbeitet, also wie stark die Allergie ausgeprägt ist, zum Beispiel bei dem einen Protein. Und bei euch ist es dann mit farblichen Stufen oder wie ist das? Mareile Wölwer (vetevo): Genau, bei uns gibt es quasi auch, das haben wir auch wieder wie so ein Ampelsystem quasi, wie stark ausgeprägt diese Unverträglichkeit ist. Und da ist auch, die kann auch, oder sollte eigentlich auch mit der Zeit, wenn ich dann die Fütterung entsprechend umstelle, sich wieder ins Gleichgewicht drücken können. Also es ist kein Ding von wegen, der Hund wird jetzt sein Leben lang Hühnchen nicht vertragen. Weil das hängt ja alles irgendwie wieder zusammen im Darm, dann ist der Darm irgendwie dauerhaft gereizt, weil er irgendwie im Ungleichgewicht war. Und wenn alles wieder im Gleichgewicht ist, auch durchaus dann wieder Hühnchen in gewissen Maßen gefüttert werden. Deshalb habe ich ja noch mal gesagt, es streng genommen eher ein Unverträglichkeitstest ist als ein Allergie-Test, wenn man es jetzt so nimmt. Felix Tierwelt: Man muss ja auch das so sagen, man kennt es ja auch selber. Sei es irgendwie, man hat eine saisonale Allergie, wie meine Wenigkeit mit Gerästern. Letztes Jahr hatte ich es nicht, davor schon. Allergien oder generell Unverträglichkeiten kommen und gehen. Man kann das ja nicht genau sagen. Das Leben lang ist so. Und deswegen ist es ja auch interessant, immer regelmäßig immer wieder mal nachzugucken und nicht pauschal einfach irgendwas zu geben. Und das ist schon aus meiner Sicht sehr, sehr sinnvoll. Und ich glaube, wir haben über das Thema echt schon gut geschnackt, was das Thema Allergien und Unverträglichkeiten angeht. dass man halt einfach nicht sagt, komm, ich gebe jetzt Hauptsache hypoallergenisches Futter und ich suche jetzt den alle im Heuhaufen, das wird schon, sondern dass man da wirklich Stück für Stück rangeht, zuerst sagt, okay, wir kontrollieren mal den Darm, wenn alles in Ordnung ist, sozusagen, aber die Probleme jetzt sind noch da, dann macht man dann mal einen Allergie-Test oder man arbeitet am Darm, dass man wirklich Schritt für Schritt das angeht und vor allem, das muss ich auch dazu sagen, generell auch danach nicht auf hypoallergenisches Futter zurückgreift, wenn man schon weiß, okay, das sind Allergien oder besser gesagt Unverträglichkeiten, so, jetzt bin ich wieder richtig. Mareile Wölwer (vetevo): Vielen Ja. Ja. Felix Tierwelt: ... dass man halt wirklich gezielt daran geht. Und ich finde das schon sehr, sehr wichtig. Und ich glaube für alle, gerade zuschauen oder zuhören, ... ihr könnt ja gerne mal einen Kommentar schreiben, ... was eure Meinung dazu ist, ob euch das geholfen hat. Die Schritt für Schritt Folge hier ... mit uns beiden generell. Lass uns jetzt mal auf dich noch mal zurückkommen ... oder auf die Zukunft von dir und deiner Firma, ... also von WTWO. Was planst du in Zukunft? Was gibt es da so für geheime Projekte? Darfst du was erzählen? Oder ist da noch alles geheim? Mareile Wölwer (vetevo): Mh. Mh. Eigentlich liegt das ziemlich auf der Hand. Ich glaube, kann sich wahrscheinlich sogar jeder fast auch denken. hatte ja am Anfang gesagt... Ich persönlich finde, das, was wir machen, ist sehr logisch. Für uns ist auch das Logische, was wir weitermachen, ist, mehr Laborstraßen dazu zu Dass wir uns wirklich anschauen, was sind wiederkehrende Themen, die ich immer wieder als Tierbesitzer habe, die problematisch sind, und was können wir als Labor leisten, dass ich das von zu Hause schon mal abklären kann. Zum Beispiel Richtung Niereninsuffizienz, Diabetes und so. finde ich superinteressant. Das ist echt ein Thema, der ganze Blutbereich. Das so auf der Laborseite. Und worum ich echt dankbar bin, das machen wir seit einem Jahr immer mehr, ist unser Partnernetzwerk. Wir haben am Anfang immer nur direkt mit dem Endkunden gearbeitet. Jetzt haben wir immer mehr Tierpraktiker, Ernährungsberater, Tierärzte und auch viele, die im Physiobereich sind, die aber auch ganzheitlich arbeiten. Das wollen wir gerne mehr ausbauen, dass wir eigentlich ... Jemand, bei uns einen Test macht, noch keinen Ansprechpartner vor Ort hat, sagen kann, guck mal hier, das ist irgendwie ein Partner von uns, der auf das spezialisiert. Das fände ich eigentlich noch ganz cool, wenn wir das gut ausgebaut kriegen die nächste Zeit. Felix Tierwelt: ist auf jeden Fall nicht weh dich für die Zukunft. Also ich drücke da auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Da steht bestimmt noch einiges an. Generell, vielleicht kennst du das oder auch nicht, ist jetzt nicht so schlimm. Bei meinem Podcast ist es immer so, am Schluss hat immer der Gast das letzte Wort und das heißt in dem Falle du. Wenn du jetzt sozusagen jedem Hundebesitzer, der gerade noch zuschaut oder zuhört oder generell gesagt einen einzigen Rat mitgeben dürftest, damit der eigene Vierbeiner oder die eigene Felgerakete langfristig ein bisschen gesünder bleibt. Mareile Wölwer (vetevo): Mhm. Ja, Felix Tierwelt: Welcher Ratschlag wäre das aus deiner Sicht? Mareile Wölwer (vetevo): Ja, ist erst testen, dann handeln. Das ist unser Credo auch hier. Felix Tierwelt: Finde ich sehr geil. Ich lasse es einfach so stehen. Ich hoffe allen hat es Spaß gemacht bei dieser Folge. Ich wünsche auch weiterhin viel Spaß mit den anderen Folgen. Auch an dich nochmal, Mareille. Vielen, vielen herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und für alle anderen weiterhin viel Spaß. Mareile Wölwer (vetevo): Mh. Ja. Vielen Dank dir! Macht's gut! Tschüss! Felix Tierwelt: Tschüss!