Latest / Felix Tierwelt / #23 Die Wahrheit über Tierärzte und was sie dir verschweigen!
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- Felix Tierwelt: In dieser Folge geht es mal ⁓ richtig spannendes Thema. Es geht nämlich darum, was Tierärzte dir als Hundesbesitzer einfach nicht erzählen. Auch ein bisschen die Wahrheit hinter dieser modernen Tiermedizin. Und dabei haben wir dich mit dabei, Konstantin. Du bist ja, kann man schon so sagen, in dieser Facette oder in diesem Bereich schon lange unterwegs, hast Tierkliniken geleitet, hattest Einblicke, die ein normaler Hundesbesitzer gar nicht bekommt. Und du verrätst uns heute ein bisschen was Spannendes darüber. Und da schon mal vielen Dank, dass du dir überhaupt die Zeit genommen hast. Grundlegend, wenn ich schon mal dir die erste Frage stellen darf, was läuft aus deiner Sicht in diesem System der Tiermedizin aktuell komplett schief? Constantin: Ja, das ist eine gute Frage. mal vielen Dank, Felix, dass ich dabei sein darf in diesem coolen Format. Finde ich gut. Ich bin ein Freund von so einem Real Talk, ... dass man auch mal Dinge zur Sprache bringt, ... die einfach in dieser verrückten Zeit ... ... vielleicht hier und da etwas ... ... nur in eine bestimmte Richtung gehen. Und ich bin großer Freund von der Transparenz. Von daher kann ich da sehr gerne drüber sprechen. Ja, was läuft komplett falsch? Ich würde sagen, es läuft gar nicht so viel falsch. Das ist jetzt bisschen komisch, Antwort, aber die Tiermedizin, lief eine ganze Zeit lang etwas falsch. Wir sind in einer Phase, in den letzten fünf bis acht Jahren ziemlich viel Gutes gelaufen ist. Ich sehe den Vergleich zur Humarmedizin, da bin ich ja auch noch mit einem Bein tätig im Qualitätsmanagement und ich sehe, wie verrückt und, Entschuldigung, wenn ich sage, pervers dieses System ist, ja? Also es ist wirklich erschreckend. Ich hab da wirklich Angst vor teilweise, wenn ich Patient bin. Aber wir schaffen es zum Beispiel in der T-Medizin gerade sehr gut den Schritt in die Digitalisierung. Wir probieren Dinge aus, wir machen auch einfach. Das heißt, so schnell wie jetzt Telefon-KI, auch eine KI zur Unterstützung in der Dokumentation kommt, so schnell schaffen das die Humankliniken nicht. Also das ist schon gut. Aber es lief lange Zeit sehr defizitär. Wir waren unheimlich strukturschwach. Wir waren in der Ausbildung her schwach. Wir waren in uralten Strukturen, die davon geprägt waren, dass wir dieses große Helfer-Syndrom haben. ist ein, für alle, in der Tiermedizin arbeiten, ist unser größtes Manko, das Helfer-Syndrom. Wir sind über die Maße da. Wir machen uns körperlich, auch ich habe mich körperlich kaputt gemacht. Wir reden wirklich davon. wirklich zerstörerisch. Es geht nicht darum, dass man mal eine Stunde Überstunden macht. Es geht ⁓ zwölf bis fünfzehn Stundentage. Jeden Tag, sieben Tage die Woche, damit man für die Leute da ist, was keine Sau sieht. Und damit verbunden auch eine schlechte Preispolitik, weil man schlecht verkaufen konnte. Und man hat eine Zahl von vor, inzwischen müsste es so 10, 12 Jahre her sein, da gab es eine Erhebung, wo wir gesehen haben, dass 60 Prozent aller Tierarztpraxen in Deutschland plus minus null gewirtschaftet haben. Das zum Thema der Tierarztbereich hat sich jetzt hier großartig. Der hat das unter größtem Verzicht gemacht. seiner Persönlichkeit, seiner persönlichen Gesundheit, seines sozialen Umfeldes. Wir haben eine der höchsten Selbstmordraten, ich glaube, die zweithöchste Selbstmordrate aller Branchen. Das ist bei uns ein aktuelles großes Thema. Entsprechend auch Burnout-Problematiken, auch da beziehen sich meine Seminarienkurse drauf. Das hat man noch nicht geschafft. dieses Helfersyndrom ist etwas, was sehr ehrbar ist, was aber immer noch, was wir so mitgeschleppt haben, immer noch auch zerstörerisch ist. Da reden wir wirklich davon, dass Leute, ich kenne viele, also es sind keine Einzelfälle, die nicht mehr berufstätig sind, berufsfähig sind, weil sie das einfach nicht mehr können, die starke Stresssymptome haben. Ich kann mich da gar nicht ausnehmen. Und das ist schon bedenklich. Felix Tierwelt: Es ist schon eine krasse Sache, was du erzählst. Ich wusste das auch gar nicht mit dieser Sterberate oder dieser hohen Selbstmordrate, wenn man das so mal nennen darf. Also, es ist schon ziemlich krass. Da gehen wir nachher noch mehr in die Tiefe, weil ich finde das schon sehr spannend, dass man einfach mal einen Einblick bekommt in diese Szene, was man so als Hundebesitzer gar nicht bekommt. Lass uns mal einsteigen als erster Hauptaspekt, deine Geschichte so bisschen. Ich finde das nämlich ganz spannend, weil du bist ja schon jahrelang in dem Bereich. Wie bist du denn über... Überopfer. Ich bin ganz so blöd langsam ursprünglich überhaupt in diesen Bereich der Tiermedizin gekommen. War das immer schon dein Wunsch gewesen? Ist es eine Leidenschaft von dir? War das, keine Ahnung, Münzwurf? Wie kam es dazu? Constantin: Ich wollte schon von klein auf wirklich in jungen Jahren schon Tierarzt werden. Es gab für mich nichts anderes. Ich habe immer Tiersendungen geguckt und ja, das war für mich klar, dass ich Tierarzt werden möchte. dann... Ich habe auch Praktika gemacht, hatte eine Praxis, in ich ständig auch Praktikant war, auch freiwillig in den Ferien, weil ich einfach Spaß dran hatte, gehörte damit zum Team und habe einfach auch für Nullterriven letztendlich gearbeitet und das war immer cool. War ein schöner Einstieg, eine tolle Fachtierärztin in Münster. Die ersten Jahre bin ich auf Nordrhein-Nein aufgewachsen. nach Münster in der Schule gewesen in Westfalen. Da war eine sehr schöne Fachärztpraxis von Andrea Juppin, tolle Tierärztin, auch sehr passioniert. Da war klar, ich will das machen, aber mein Abi war zu schlecht. Und deswegen bin ich erst in die Umweltbildung gegangen, ganz klassischerweise, und habe einmal auf Norderney, eben in der Heimat, und dann auf Hallig-Langen-Ness später dann Seminahe ausgeleitet, wo es darum ging, dass Gruppen zu uns kamen und den Lebensraum kennengelernt haben. Das heißt, du hast ... Vogelkundliche Führung gemacht, Wattführung gemacht, ... also ich war auch Wattführer, geprüfter Wattführer, ... wir haben Wattüberquerung gemacht, ... wir haben Vogelkartierung und Springtidenzählung gemacht, also die Klassiker und ... ... ja, gab es damals sogar noch einen Film drüber, ... ich habe es meinen Kindern letztens gezeigt, ... ... gab es eine Aufnahme von mir, dann bei ... Dreisatt gleich glaube ich kam es, ... da ging es um das Thema die Zeit ... ... und da waren wir dann mit beteiligt, ... es war ganz toll, man hat tolle Erfahrungen gemacht, ... man hat viel gelernt ... und ... Da ich dann immer noch keinen Studienplatz hatte, also ich habe insgesamt über fünf Jahre gewartet, also war durchaus leidensfähig, habe ich eine TFA-Ausbildung gemacht. Und das war damals in Rheinland-Pfalz die erste tatsächliche tiermedizine Fachangestellten-Ausbildung, die es da gab. Vorher gab es ja nur die Tierarzthelferin und ich war der der ärzte TFA von Rheinland-Pfalz überhaupt. weil ich vorgezogene Prüfungen hatte. Dann noch der erste männliche dazu. Die hatten gar keinen männlichen Brief. Ich hab dann so eine Urkunde bekommen mit weiblicher Person. dann so durchgestrichener Tiermedizinische-Härfachangestellter. Und das war ich ganz nett. ich bin später auch bis, glaube ich, letztes Jahr dort in der Prüfungskommission gewesen, bzw. eben Aufgabenerstellungsausschuss, weil ich mich auch für diesen Beruf da weit entstarrt gemacht habe. haben also über die Jahre habe ich für das Land Rheinland-Pfalz eine zentrale Prüfung gestellt und auch formatiert, sodass sie davon jetzt sozusagen zehren können über die Entfernung. ist schwierig. Rheinland-Pfalz deswegen, weil ich dort meine Ausbildung gemacht habe, dann habe ich mit Leute, mit denen ich dort gearbeitet habe, eine Praxis gegründet. Dann bin ich zum Studium nach München gegangen. Das habe ich da nach dem Physikum verlassen. Kohle war alle. Und dann bin ich wieder zurück. Da ich mache nur ein bisschen Management, weil ich vorher schon Management gemacht habe. Und so bin ich in das Qualitätsmanagement reingerutscht und habe irgendwie gesehen, okay, Regeln und konstrukte Prozesse, irgendwas ist das für mich. Wenn ich das heute meinen Lehrern erzählen würde, die würden es nicht glauben wahrscheinlich. Und ... Genau, dann bin ich da immer weiter reingekommen und habe dann Klinik gebaut. wir haben Betrieb letztendlich von vier Leuten auf 120 hochgezogen. In kürzester Zeit. Und waren eine der führenden Tierkliniken dort im Süddeutschen Raum. Ich habe gleichzeitig Datenschutzbeauftragten gemacht, Auditorenausbildung gemacht, war auch die ganze Zeit selbstständig, habe mit Vorträgen angefangen für die TFAs im Narkose- Notfallmanagement für die Firma Skill damals noch in Vierenheim. Und weil ich ja schon aus der Umweltbildung gerne doziert habe, kam es eben dazu, dass ich diese Vorträge gemacht habe und viele Formate mit aufgebaut habe. Die Prax-Manager oder Klinikmanager Ausbildung in München von Vetcoaching. Ich bin jetzt an der Hochschule Neu-Ulm-Dozent. Da haben wir auch eine anerkannte, auch mit Credits anerkannte Manager Ausbildung. Wir haben einen Berufsverband gegründet in Kassel. zum tiermedizinischen Praxismanagement sehr anerkannt inzwischen, bin ich auch regelmäßig Speaker und bestimmte Formate, die ich auch selbst gemacht habe, wo ich immer zum Thema Qualitätsmanagement, Organisationsentwicklung spreche. Und da bin ich also reingekommen, deswegen bin ich seit 20 Jahren in der Tiermedizin, seit 13 Jahren in der Selbstständigkeit, auch in der Unternehmensberatung. Das heißt, die Firmen, denen es schlecht geht, melden sich bei mir und wir bringen die strukturell auf Vordermann. Das heißt, ich habe natürlich auch diverse Insights und sowohl personell als auch finanziell, strukturell. Und das Helfersyndrom ist ja auch in mir. In meinem Persönlichkeitsprofil ist Helfen eine Passion oder die Passion mit 100 Prozent. Das heißt, mir macht es Freude, anderen zu helfen, Fehler zu machen, die wir damals in Entwicklungen selber gemacht haben, die man nicht machen muss. Und das strukturiert anzugehen, sodass die schneller erfolgreich sind. ⁓ letztendlich dann für den Patienten besser da zu sein, für den Mitarbeiter besser da zu sein und das einfach zu performen. Genau, das ist also nicht sehr gradlinig gewesen, aber hat mir die Möglichkeit gegeben, viele Bereiche reinzuschauen, vieles zu sehen. Ich habe auch außerhalb der Teammedizin auditiert, habe da auch Firmenstrukturen kennengelernt, wie eben Firmen aufgebaut sind, dass man das Wissen reinholt. Wie auch jetzt aus der Hormarmedizin. Was können wir davon mitnehmen, dass wir das besser machen können? genau, deswegen bin ich da in der Teammedizin sicherlich recht bekannt mit dem, was ich dort mache. Die meisten Leute im QM habe ich ja auch selbst ausgebildet und von daher ist es eine Freude, dass die jetzt auch langsam hochkommen und teilweise auch selbst Beratung machen. Ganz tolle Entwicklung und ja, es ist eine Freude, das mitzubegleiten. Felix Tierwelt: Das ist schon mal ein richtig krasser Einblick, was du jetzt gegeben hast. Ich finde es sehr interessant, weil im Endeffekt hast du ja schon immer den Wunsch gehabt, Tierarzt zu werden. Wurde halt leider nichts draus wegen Noten und Co. Sagen wir mal so ganz frech. Aber du hast dich ja von unten bis nach ganz oben hingearbeitet, also Karriere gemacht. Hast ja im Endeffekt überall Einblicke bekommen, die sonst keiner bekommt. Also vor allem, ich finde das schon mal krass, wenn du einen Betrieb hochziehst von 3, 4 Mitarbeitern auf über 100. Angestellten und dann schon in Tierklinik hast und es ist riesig und auch, dass du da die ganzen Erfahrungen hast. Also es ist schon super super spannend. Wir hatten es ja vorhin schon gehabt. Du kennst ja die ein oder anderen Tierärzte draus, mit denen ich auch schon mal eine Folge gedreht habe. Also die Welt ist ja, was das angeht, sehr sehr klein und das Schöne ist ja, du hast die Erfahrung, die sonst keiner hat. Nicht mal manche Tierärzte, weil du ja von oben herabguckst und richtig krasse Einblicke bekommst und da gehen wir nachher mal drauf ein. Gab es denn in deiner Geschichte, die jetzt ja schon Jahrzehnte lang sozusagen ist. Gab es da mal einen bestimmten Moment, der dich sehr besonders geprägt hat, über den du erzählen möchtest? Oder gab es da nichts Besonderes? Constantin: Es gibt viele Momente, die einen da geprägt haben. Es gibt Momente, die dich vielleicht selbst betreffen, wo du gemerkt hast, so geht das nicht weiter. Die hat es auch gegeben, wo man sagt, ich kann nicht mehr. Ich bin in dieser Klinik, die ich da im Management quasi betreut habe. Also noch nicht als eine Geschäftsführer-Tätigkeit, die kamer später, die ein anderes Level hatte. warst, das hat, es war so zentralisiert, alles war auf dich. konzentriert. Das heißt, du hast fünf, sechs, sieben Stunden im OP verbracht, hast gleichzeitig andere Anfragen, die von allen Ecken und Kanten kommen, allen Abteilungen, wirst ständig belagert mit Fragen, kannst du dies regeln, kannst du das regeln, aber jeden Tag Katastrophenmeldung. Also es ist nicht so das, ja wir besprechen mal, sondern das funktioniert nicht, das geht nicht, der hat ein Problem, der heult, der gebissen. Und danach arbeitest du weiter, machst Personalgespräche, Personalplanung, Dienstplanung, OP-Planung, rufst bis 21 Uhr die Leute an, später konntest du einfach nicht mehr anrufen. Dann kam ich zu den Dingen, die ich eigentlich machen musste, vorplanen musste, und ich bin ⁓ 23, 24 Uhr raus. Und später, wenn du dann Kinder hast, und das hat mich schon sehr geprägt, das hat schon Umschwung gebracht, dieses Umdenken von dem komplett selbsterstörischen, ach guck, ich mach das jetzt einfach, auch aus einem sehr Das ist das gesundheitsbewusste Leben, ich vorher hatte, mit viel Sport, viel Ernährung. Das ist der Aufhänger sozusagen. Ich weiß alles über Ernährung, hab das eigentlich für mich perfektioniert gehabt und habe dann gelebt in, ich frühstücke morgens was, esse irgendetwas, wenn überhaupt, trinke 30 Kaffee. Und auf diesem Level warst du da circa zwischen 20 und 35 Kaffee. Und irgendwann später hat man es mal ein bisschen verbessert, indem man sich bei Subway Mittag schnell in den Sub geholt hat, was nicht wirklich gesund ist. Und dann hast du bis abends durchgezogen. Also. Und dann bist du vielleicht abends noch ansitzen gewesen. das kommt noch mal dazu. da hast du richtig Federn gelassen. Und wenn man dann umfällt und dann Kinder hat und sich überlegt, was ist, wenn ich dann jetzt vom Unfallen einfach nicht nur zwei Minuten weg bin, sondern für immer weg bin? Es passiert ganz schnell. Felix Tierwelt: so richtig weder. Constantin: Da kommst du ins Denken und dann hab ich für mich gedacht, okay, ich muss jetzt auf den Körper hören und muss rausnehmen. Das ist, ich jetzt noch, das Praktische, dass ich sowohl für euch, hatte mit 18 mein erstes Burnout. Da hab ich mich schon übernommen. Und später dann eben kann man auch als solches bezeichnen als, was hat mein Arzt gesagt, ich bin ein Nebennieren-Rinnen-Junkie, ein Cortisol-Junkie. Da macht es dann doch mal Klick, aber es muss wehtun. Das ist typisch Mensch, ja, es muss wehtun, ansonsten kapieren wir es nicht. Das sehe ich in der Beratung auch. Wenn es nicht wehtut, hört keiner zu. Und das ist schon etwas, was mich gefreut hat, weil ich mein Vorgehen angepasst habe. Dezentralisieren. Nicht alles auf eine Person konzentrieren. Die Last auf mehrere Schultern packen. Das mehr in das Team reinbringen. Ein anderer Ausbildungsgedanke. Wir haben damals gut ausgebildet, aber auch noch mehr ... Empowern die Leute. Die sind ja nicht blöd, du musst sie aber führen. So und dann sind wir schon voll jetzt in meiner Materie drin, wo man sagt ... ... ja du bist vielleicht ein Dreh- Angelpunkt in der Führung, ... aber was nützt ist, wenn du dich aufopfast und dann umfällst. Und das war vielleicht so der krasseste Punkt ... ... für meine Entwicklung, wo ich, ... wenn ich über mein Leben spreche, das so angepasst habe vor meiner Arbeit ... ... und ich andere gut nachempfinden kann, die da Probleme haben und ... in diesen Zahlen, in denen wir uns da bewegen, jeder Dritte mit Burnout, jeder Dritte mit Depression in der Branche, sagen die Zahlen, die sind gerade von 2021, glaube ich, oder 2022, also das ist nicht zu alt, die Erhebung. Es gab noch eine Nachuntersuchung dazu, hat sich nicht verbessert. Die ist, glaube ich, von 2024 die Nachuntersuchung. Und genau, was das betrifft. Was mich sonst auch geprägt hat, ist sicherlich eine ... ist diese schnelle, krasse Entwicklung in dieser Branche, die gleichzeitig Fluch und Segen war, wo ich auch vor zwei Jahren einmal kurz ausgestiegen bin, weil ich einfach auch mal nach 20 Jahren die Schnauze voller drauf gedeut. Ich hatte einfach mal auch keinen Bock mehr. Und jetzt habe ich wieder Bock drauf. Und ich brauchte mal so Jahr auf und war auf keiner Messe und habe nichts versucht, weil ich keinen Bock mehr hatte. jetzt, wenn ich so sehe, was außerhalb dieser Branche passiert, gehe ich auch manchmal rein und sage Leute, Geht mal andere Branchen, guckt mal was da los ist. Wir sind auf sehr, sehr hohem Niveau, was wir hier machen. Uns geht's sehr gut. Wir können sehr viel selbst bestimmen. Wir sind sehr gering gesetzlich reglementiert. Und wir können letztendlich machen, was wir wollen. Also Beispiel in Normalmedizin, wenn du Hüften operierst, du Knie operierst, dann musst du, damit du das abrechnen darfst, wenn du DIGs abrechnen darfst, entsprechende Vorbildungen vorhalten. Du musst Zahlen, mit Zahlen beweisen, wie viel du machst, damit du überhaupt abrechnen darfst. Also wir sind zertifiziertes Darmkrebszentrum und nur wenn du eben dann 20 Rektum- oder Colonkarzinome hast und die operiert hast, darfst du die Zertifizierung haben. Weil du dein Zentrum bauen darfst. Das ist zum Teil nachvollziehbar, weil wenn du keine Routine hast und die Zahlen nicht hast, dann musst du irgendwo einen Cut machen, ja, sonst könnte jeder Zentrum sein. Auf der anderen Seite ist es ... also ist das schon verrückt in der T-Medizin, darfst du ... Wenn du jetzt sagst, ich mach jetzt Hüften morgen, dann operierst du Hüften. Keine Sau weiß, ob du dazu geeignet bist. Ja, das stellt ja keiner fest. Keiner überprüft, ob du ausbilden kannst. Es hat kein Tierarzt einen Ausbilderschein gemacht. Und ... da war ich so bisschen überdrüssig, sag ich jetzt mal. Das war jetzt ein guter Neustart, wo man sagt, wir haben eine Entwicklung mitgemacht. war sicher rasant. ich mich als Auszubildender sehe, auf welchem Level wir damals gearbeitet haben, gewinnst du heute keinen Blumentopf mehr. Und wie hochwertig die Tiermedizin inzwischen sein kann. Wo es sein kann, weil sie es nicht immer ist. Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung und Realität klaffen da häufig auseinander. Das meine ich auch gar nicht böse, aber es ist so. Ja, und das ist schon etwas, was sehr prägt. Felix Tierwelt: Ich finde es schon spannend, was du sagst. Du hattest einmalseits diese Überforderungen hinsichtlich auch dem Stress, den Zeitthematiken und vielen anderen Sachen, wo du einfach sagst, lieber mehr abgeben. Das ist ja meistens so. Egal, ob es die Tiermedizin ist oder andere Facetten als Geschäftsführer, hast du eine hohe Belastung. Außer du machst das halt vernünftig und teilst es halt auf. Man braucht halt dafür Leute. Heutzutage gibt es ja auch viele andere Möglichkeiten, aber das ist schon ziemlich, ziemlich heftig. Und ich finde das interessant, was du auch sagst, dass sich das halt so schnell entwickelt hat. Ich hab das auch in letzter Zeit mal bisschen durchforstet. Im Endeffekt muss man ja auch sagen, die Humanmedizin ist ja übertrieben, steng, kontrolliert und manchmal denke ich auch, man stellt sich so ein eigenes Bein mit der ganzen Scheiße und kommt auch manchmal teilweise nicht voran. Aber da gehen wir gleich mal drauf ein. Nämlich, lass uns jetzt mal eingehen. Im Bezug hinter die Kulissen vor Hang auf in dem Falle. Mal ganz stumpf genannt. Was bekommen Hundebesitzer per se vom Alltag in den Praxen Kliniken nie so wirklich mit, was du so mitbekommst oder mitbekommen hast? Constantin: So gut wie alles. das ist da, also es hört sich jetzt blöd an, aber was nimmst du als Besitzer mit einem nicht- oder marginal vorhandenen medizinischen Wissen wahr? Das, du für dich als Wahrheit irgendwo wahrnehmen kannst. Also jetzt vielleicht bisschen psychologisch, ja, aber man kann sich hier reinversetzen, was ist, wenn ich jetzt, ich war kürzlich wieder mit meinem Sohn im Krankenhaus, auch mit meiner Tochter, mit einer schweren Ellenbogenfraktur, Reitunfall, klar logisch, ja. Also wenn du Geld loswerden willst und verletzte Kinder haben willst, dann Pferde kaufen. Da bist du ausgeliefert. Und wenn du nicht ein medizinisches Wissen hast und deinem Gegenüber zeigst, ich weiß, was das heißt, und ich selbst reagiere und die Reißleinbeziehung sage, nein, danke, ich fahre jetzt wieder. Warum, wie du fahrst denn? Weil sie mir Mist erzählen. Okay, wenn ich weiß, das ging ⁓ jetzt mal als Beispiel, Frakturator, Ellenbogen, Mitluxaktion. Der Nerv eingeklemmt, der kleine Finger schon taub. Da warte ich nicht zwei Tage, okay? Das ist kein Unterschied vom Mensch zum Tier. Wir haben einen nervalen Ausfall, wir warten nicht zwei Tage. Also fahre ich ins nächste Krankenhaus, wo der Chirurg schon sagt, ⁓ Gottes, wenn warum sind sie nicht heute Nacht gekommen, hätte ich sofort operiert. Und wir haben fünf Monate gebraucht, bis der Finger wieder funktionierte. So, das ist die gleichen Fehler passieren. Also ich darf gar nicht erzählen, was sie normal beziehen. Ich habe ja Schweigepflicht, Da hätten wir hier wahrscheinlich zuhörerraten, was weiß ich, was wieviel tausend nennen, wenn die hören würden, was da bei uns passiert. In der Tiermedizin ist es genauso. Es passieren Fehler, wir haben Menschen mit einem bestimmten Wissen, was du als Kunde nicht sehen kannst. Du siehst dem weißen Kittel oder dem Kasak und dem tollen Design nicht an, was dahinter steckt. Also niemand kann bei uns, haben wir ja vorhin gesagt, niemand kann bei uns beiden wissen, was wir können. Du kannst nur ein Vertrauen fassen und hoffen, dass das, was derjenige erzählt, passt und stimmig ist. Und es gibt so viele Fälle, wo jemand von außen kam, immer Beispiel Katze frisst nicht. Wir waren beim Haustheat und der hat eine Zahnsanierung gemacht. Ich sehe die Zähne sind schön sauber wunderbar. Ich gucke rein, nur Einblick einmal so. Alles klar. Vor allem. Wo haben Sie das jetzt so schnell gesehen? Er hat der Kollege den gerönscht. Ne. Ja und man braucht sogar fast gar nicht rönschen, weil Ich sehe die Necklesien so. Was für Ding? Wusste der Kollege anscheinend auch nicht. Eine Necklesien ist eben dann so ein Teil vom Zahn, der weggeknabbert ist, was sich degeneriert hat. Da ist dann wildes Fleisch drin. Wenn es schon richtig krass fortgeschritten ist, siehst du das. Wir haben jeden Tag zwei Komplettextraktionen bei Katzendring gehabt. war ja Alltag. Ich hatte fünf Zahnpatienten am Tag. Ja, dann erzählst du den Leuten, dass du ... bist nicht despektierlich, sagst du auch. Wenn du schlau bist, siehst du, dass der Scheiße gebaut hat. Er hat nicht geräumt, er hat nur sauber gemacht. Er den Defekt drübergestolpert, hat nichts gesagt. hätte auffallen müssen. Es war einfach ein Fehler. Es ist ein schlichten Fehler. Dann gehen die Leute da hinten dran wieder hin. Da gehen wir wieder zum Doktor, weil der ist so nett. Und du denkst, was läuft denn bei euch schief? Ähm ... So. Felix Tierwelt: Das ist die, Constantin: Das ist je nachdem, was für eine Verbindung zum Tierarzt du hast und was ist dir wichtig. Ist dir wichtig, dass der zuhört? Ist dir wichtig, was der kann? Was hinten im Backend passiert auf dem OP-Vorbereitungstisch, in der Behandlung, welche Spritze der wirklich hat, welche Differenzialdiagnosen der irgendwas hat, das sieht niemand. Und da wirst du ausgeliefert wie jedem, du... Es gibt da so schöne Untersuchungen. Also ich nehme einmal die Beispiele von außen, damit man das verstehen kann. Das ist ja keine Raketenwissenschaft. Es gibt so ein Format, ich weiß nicht, ob es Sterntv war, ist wurscht. Die haben ein Auto mit defekten, kontrollierten Defekten ausgestattet. Die haben das in Werkstätten gepackt. Eine Werkstatt hat zwei Fehler, die es gar nicht gab, präpariert. Aber die anderen zehn nicht gesehen. Nur einer hat, glaub ich, acht oder neun von diesen Defekten gefunden. So, jetzt gibst du dein Auto, wo man auch eine emotionale Verbindung hat, gibst du jetzt einem Kfzler und musst davon ausgehen, dass der das kann. Das weißt du auch nicht, aber der hat einen Kittel an, hat so ein... schwarze Finger und der wird das wahrscheinlich können. Ja, also... Nee, hab mit BMW, ich hab mit meinem Bremsausfall gehabt, ich hab dreimal Bremsausfall gehabt, es ging, die Bremse hat nicht mehr funktioniert und hätte ich nicht das Glück gehabt, dass ich Abstand gehabt hätte und ich mein Auto hätte anders stoppen können, wäre ich jeweils verunfallt. Ich bin zu BMW gefahren, die haben mich mit dem Wagen wieder wegfahren lassen, weil sie nichts gefunden haben. Das musst du dir mal reintun, ne? Und dann habe ich mich beim Management beschwert, also beim Geschäftsführer Deutschland, der das natürlich nicht selber beantwortet, sondern die Beschwerdestelle. Bei uns in der Tiermedizin bekommst du den Chef, das ist auch mal so was Schönes. Und dann kam ein Experte aus München, der sich das angeguckt hat, weil es so ein besonderer Fehler war mit einem BRM-Kraftverstärker. Das passiert da draußen und genau das Gleiche passiert in der Tiermedizin. Wie gut sind denn hinten die Leute ausgebildet? Narkose, eins der größten Themen, da sind wir natürlich als Als Kliniker sind wir besonders drauf, erpicht, dass das sauber läuft. Ich habe Narkose-Vorbildungen gemacht für TFA's, wo du einen Raum voller Leute hast, okay? Da sind Kliniker und sind Bäche aus Kleintipppraxen drin. Und dann fragen dich die Leute so mitten im Vortrag, während du so über Rezeptoren sprichst und die Geräte und alles schön aufgebaut. Und dann fragen die dich, ich hab eine Frage, also bei uns zucken die Katzen so. Wobei ja Kastration. Wie legt die die Katzen denn hin? Mit Propofol und Isofloran. Also Propofol, man aus der Humarmedizin, Narkofol, Propofol, ist nur zum quasi Schlafen, keine analgetische Wirkung, also keine schmerzausschaltende Wirkung. Isofloran ist ein Gas, was du zum Narkose-Steuern, zum Erhalt quasi drin hast, was dich am Schlafen hält und sediert, aber auch keine Schmerzausschaltung hat. Das heißt, die haben die Katzen als eine abprobierte Person die dahinter steckt und die DFAS unwissend ohne jegliche Schmerzausschaltung schlafen gelegt. Noch dazu, wenn du nur Propofol gibst und da gibt's ein Problem, dass du so einen Geldrollenstapel letztendlich von einem Blutkörperchen haben könntest. Also du kannst ein Tier damit auch umbringen. Du kannst nicht allein mit Propofol fahren. Also schwerster Tierschutzverstoß und in jeglicher Form unethisch. Und die Kliniker hinten, die fassen sich ans Herz, weil die genau, die sind ja gut ausgebildet und das Mädel wusste gar nicht, was da los ist. Es geht auch eine Stufe sanfter, dass man sagt, wie viele machen heute immer noch die Hellebrunner Mischung? Ketzyl, Ketamin, Xylazin, Rampun. Das spritzt du intramuskulär. Die Katze schläft ein, kotzt einmal kurz, das musst du überwachen, selbst das kriegen viele nicht hin und könnte daran ersticken. Und dann ist die wirkung die energetische wirkung nach einer viertel stunde raus schlafen tut es aber länger bis du aber vorbereitet hast weil du spritzt ein da gehst du mal kaffee trinken oder machst irgendwas anderes dann rasierst du und dann wirds hingehängt hinhängest oder so verpönt egal bis du aufschneidest ist die schmerz ausschaltende wirkung weg aber das tier schläft und erleidet höllen qualen und es wurscht jetzt ob es hunde oder katze ist je vielerlei In vielerlei stelle fehlt in den kleinen Praxen das Wissen, aber die sind so nett und die haben so ein schönes Wartezimmer. Weiß ich nicht, meine das ist so, kannst du als Kunde nicht beurteilen. Ich habe mal eine Freundin gehabt, die hatte starke Unterleibschmerzen. Hat sich wirklich heulend am Boden gekrümmt und es kam der Notarzt. Und der sagte, okay dann geben wir mal Busku Pan und MCP. Kennen wir, ne? Ich sagte, nee. Ich war noch Auszubildender. Muss ja überlegen. Felix Tierwelt: Ja. Constantin: Auszubildender im zweiten Lehrjahr. Er ne, das machen wir nicht. Ich wieso nicht? Naja, MCP macht die Motilität des Darms in eine Richtung und Buscopan entspannt die lange Muskulatur. Also hebt sich der Effekt auf. Und was geht's denn? Da zweifelst du schon an, ob derjenige wirklich eine Abprobation hat. Und da könnte ich dir jetzt tausend Geschichten erzählen. Mein Vater hat eine Blutbildveränderung gehabt. Ich wusste, was er für Medikamente bekommt. Ich konnte ihm sagen, es kommt von Mlubagin. Die Hausärztin wusste es nicht und hat dann meinem Vater gesagt, ja, da hat ihr so ein Recht, das habe ich mal nachgelesen. Bitte? Das passiert da draußen. Das heißt, wenn wir nicht ein gewisses Wissen haben und da reingehen können wir das nicht beurteilen und wir sind ausgeliefert. Und du kannst es nicht sehen. Und das findet hinter den Kulissen statt und du kannst es nicht sehen. Also wir reden jetzt nur über das Schlechte. Es kann aber auch unheimlich gut laufen. Das sag ich auch mal. Du kannst, da hab ich meinen Chirurgen immer mitgeärgert. Der sagt, ich hab das, ich mach H &M-Chirurgie. Sag ich, nee, machst du nicht. Kommt, ich mach H &M-Chirurgie. Wie ich da die Platte, ja, das ist ja ganz toll. Das kriegt keine Sau mit. Gehen wir in die USA, da siehst du, da bekommst du als Tierhalter eine Kamera. Übertragung, einen Link zugeschickt, da bist du bei der OP mit dabei, bist auf Station mit dabei, kommt dann transparent, da siehst du wie hutschli hutschli, wie alles gemacht wird, da begreifst du das Produkt, sagst ⁓ I love it, ja und hier ist so, du hörst acht Stunden nichts und irgendwann wirst du anrufen, sie können abholen, ja und dann kriegst das Tier, aller, alles gut gewesen, tschüss, bis morgen. Braucht ihr was? Nein, das ist mit Medikamente, alles gegeben, der bis morgen komplett abgedeckt. Abgedeckt? Womit abgedeckter Decke? Das verstehst du gar nicht. Man selber weiß, was der mit abgedeckt meint. So, das ist dann die Qualität, produziert wird. Wenn schlecht läuft, es gibt auch welche, die machen das gut. So, da bist du ausgeliefert. Felix Tierwelt: Hmm. Ich finde das schon echt krass, was du erzählst, und ich bekomme das ja auch immer mit, dass es einfach diese Unwissenheit fehlt da ganz viel da draußen. Vor allem auch bei den Tierärzten. Wir wollen das jetzt hier nicht verurteilen. Es gibt viele gute Tierärzte definitiv da draußen, aber leider auch viele indirekt schwarze Schafe, die zwar total nett sind und freundlich sind und so was. Man verschenkt das Vertrauen dorthin. Aber man ist im Endeffekt darauf will ich hinaus, man sollte nicht die Tierärzte verurteilen, sondern sich selber eine ... Wissen aneignen. Deswegen machen wir auch den Podcast hier. Wir machen ja den nicht aus Spaß, sondern wir wollen wirklich Mehrwert stiften, dass man einfach weiß, worauf kommt es wirklich an. Da bist du ja mit am Start. Deswegen lass uns direkt da mal richtig in die Tiefe reingehen. Woran erkenne ich jetzt als Hundebesitzer, dass ich vor mir einen wirklich guten Tierarzt habe? Woran macht man das fest aus deiner Erfahrung heraus? Constantin: Zum einen denke ich, ein wichtiger Punkt, dass du erkennst, wie geht er mit dem Tier ⁓ Denn wir haben unheimlich passionierte Leute dabei. Also wir haben ja, wie gesagt, nur über das Negative gesprochen. Und wir haben Leute, die sind mit Herzblut dabei, die geben ihr letztes Hemd. Man muss sich vorstellen, da bleiben Leute ungefragt. Und über die Maße, mehrere Stunden noch länger, ⁓ das zu machen. Du fährst nicht aus der Klinik raus abends, weil ... Du guckst auf die Station und siehst, da liegt noch eins in seinem Pipi drin oder da ist noch irgendwie die Infusion vertüdelt. Dann legst du die trocken, auch wenn es noch eine halbe Stunde dauert, und dann sagt die Kollegin, kannst du nur kurz halten, dann gehst du wieder vor und hast dich schon ausgestempelt. Das ist dir scheißegal. Das sieht niemand. Und das siehst du, wenn du im Raum bist. Also warum, ich sag jetzt mal ganz blöd, das hört sich jetzt bisschen selbstverliebt an, aber warum mochten die Leute mich? Warum war ich beliebt? Du gehst ins Wartezimmer, erst mal hast du eine Verbindung zu den Leuten. Ich hab nicht zuerst die Leute begrüßt, sondern das ist eine Eingart von uns. Du fällst erst auf den Boden zu dem Hund, der sich auf den Rücken schmeißt. Und dann hörst dich an, als ob du mit dem Kleinkind redest. Den Hau haben wir alle weg. Wo ist der Kleine? ist der Kleine? Aber die Leute lieben es, man selber liebt es ja auch. Du freust dich ja, die Viecher zu sehen. Und die freuen sich, zu sehen, auch wenn sie einen Piekser bekommen. Als war das eine kleine Mücke. So, und so ein bisschen wie ein guter Kinderarzt. dass auch so Trippeltrippeltaps, taps, piekst, tiks, und dann hast du nix gemerkt. Da merkst du schon eine Passion, auf was achtet der Mensch. Klar, der kann dich begrüßen, aber wie sehr ist der da drin? Jetzt gibt es aber auch Leute, da sieht man das nicht so sehr. haben grad fachlich Maschinen dabei, die Also, könnte jetzt unzählige aufzählen in verschiedensten Kliniken, vor denen ich persönlich Riesenrespekt habe. Die sind aber sozial ... Ich sage es mal vielleicht mal ungeschickter, ich will es nicht inkompatibel sagen, da ist die Stärke nicht die Soft-Skill-Variante, sondern eher das fachliche. Die gucken auf sie drauf, geht das, zack, zack, bestimmte Onkologen, Chirurgen, dann so, ok, bum, bum, zack, zack. Die sind einfach super gut, aber dann geht der Kunde raus, der war aber nicht so nett. Ja, der ist jetzt nicht auf dich eingegangen, aber das ist derjenige, der hinten fünf Stunden länger bleibt und die OP macht, das ist derjenige, der nachts ⁓ drei aufsteht und die OP macht und reinfährt. und volle Pulle gibt und dann drei Stunden weiter schläft und dann wieder auf der Arbeit ist, wo unser Eins sich beschweren würde, ich hab eine halbe Stunde Überstunden gemacht. Weiß ich noch, hat mir ein Nachbar mal gesagt, als ich damals gerade so diese 100, 120 Wochenstunden hatte, hab ich irgendwann den Nachbarn gesprochen, bei dir ist ja mal Licht an. Sag ich, ich arbeite auch noch. Du kommst für eine Arbeit, aber zweit ... Ja, ich bin auch selbstständig. Also bis nachts um eins, zwei, hast ja gemacht. Das konnte er gar nicht verstehen, der hat sich beschwert, wenn er mal anstatt 15.15.30 in die Hause kam. Ich hab diese Woche was so hart ... Zwei Überstunden gemacht diese Woche. Fahrst du, arme Sau! Was, gibt's doch nicht! Arbeit gibt es ja wirklich ein ... Ey, das ist bei uns Alltag. Du kannst das organisieren. Meine TVAs hatten keine Überstunden. Das war so geplant, dass sie keine hatten. Wenn sie mal im Nachdienst durch das Konto, das ist sehr dynamisch, hatten, wurden sie abgefeilt oder hat sich's ausgeglichen. Aber es sieht keiner, dass jeder das letzte Hemd gibt. Oder viele, die meisten. Das kannst du, wenn du im Raum stehst, nicht sehen. Das heißt nur, weil jemand es dir nicht gut erklären kann, was du jetzt als nächstes machst. Ich hab Anfangsassistenten gehabt, hab ich dann begleitet, denen ich hinterherzagen musste, aus der Situation rausgehen. Du, was ist eben passiert? Du hast die Karstation erklärt, die Leute haben mich angeguckt wie ein Reh auf der B9. Die haben gar nichts verstanden. Also geh ich noch mal rein und sag, ich hab gesehen, sie haben das nicht so verstanden. Ich erklär's ihnen jetzt noch mal, ich kann das Blech anders, geht das systematisch durch. Sehr gerne, wunderbar. Aber die Kollegin ist trotzdem gut. Fachlich. Aber sie konnte halt nicht das gut ausdrücken und sie kann auch nicht so gut telefonieren. Ja, da haben wir alle unsere Stärken und Schwächen. Das ist schwierig zu sehen. Wo ich aber auch warne, ist dann irgendwie Dr. Google einzuschalten und dann, das mochten wir gar nicht. Wenn dann der Heilpraktiker mitkommt und der Tierkommunikator, würde ich gegen ihn nie mal was gesagt haben. Und da habe ich so grausame Erfahrungen gemacht. das ist mir einem Tier fast verblutet und dann habe ich hinterher erfahren, dass die Tierheilpraktikerin irgendetwas genommen hat, die schlechten Stoffe aus dem Körper rauszuschwemmen, was einfach ein durchblutungsförderndes Mittel war. Und das hat den Hund fast verrecken lassen. Da habe auch gesagt, herzlichen Glückwunsch. Lassen Sie das bitte in Zukunft und lassen Sie die Leute das machen, die Ahnung davon haben. Das ist natürlich, das sind auch schwierige Situationen, man kann es nicht pauschal sagen. Alle bemühen sich irgendwo. Aber da mit dem Google-Wissen da reinzukommen, ich hab aber gelesen, Tuomo, jetzt tot, bumm. schwierig, darauf musst du dann reagieren. Dann reagierst du nicht adäquat, dann bist du der Arsch. Du kannst es auch nicht jedem recht machen, aber dieses Kundendienstlasterverhältnis ist da sicherlich ein besonderes und wenn du nicht ein medizinisches Wissen hast, kannst du tatsächlich nicht messen, wie gut der Tierarzt ist. Aber die Passion kannst du sicherlich erkennen, wo ich nochmal die Anstrengung mache, ich würde niemanden vorverurteilen, weil er jetzt nicht sich auf den Boden geschmissen hat wie ich, weil er fachlich einfach genial ist. Aber es ist grundsätzlich schon mal ein Anhaltspunkt. Auch ist das logisch was, der sagt, da wirklich aktiv zuzuhören. Felix Tierwelt: Ich glaube, das Wichtigste ist auch zu sagen, was du so direkt auch so bisschen aussprechen möchtest, man muss jemandem das Vertrauen schenken. Und das Gute ist ja, man hat ja die Qual der Wahl. Man kann sich ja den Tierarzt seines Vertrauens suchen und dann gezielt gucken, wie ist er drauf? Schmeißt er sich hin oder schmeißt er sich nicht hin? glaube, das ist differenziert zu betrachten, aber einfach zu gucken, nimmt er sich wirklich die Zeit oder macht er schnell schnell? Im Endeffekt soll man ein gutes Bauchgefühl haben oder sich wohlfühlen. Das meine ich damit. Was du auch angesprochen hast. Da muss ich gleich eine eigene Werbung machen, nämlich Dr. Google, bitte vergesst das. Das ist alles nur allgemein, auch JGPT und Co. Es ist leider, es fehlen Informationen, es ist nicht wirklich individuell und genau aus dem Scheiß habe ich eine eigene App programmiert, die ist schon ein paar Monate da. So sieht der ganze Spaß aus. Kann man überall kostenlos runterladen, warte mal, jetzt muss ich mal so gucken, heißt Wufio. Ich weiß nicht, ob du das kennst, Konstantin. Natürlich. Echt? Natürlich. Sehr geil. Constantin: Natürlich! Natürlich habe ich mir natürlich angeguckt! Wofür hälst mich? Felix Tierwelt: Und weißte, ich versuche halt einfach da Mehrwert zu stiften, individuell für den Vierbeiner. Weil du kannst die App gar nicht benutzen, wenn du nicht deinen Vierbeiner hinterlegst. Und du musst bis zu 18 Details hinterlegen vom Hund, ⁓ wirklich dann aussagekräftige Mehrwert oder Tipps oder Ratschläge zu bekommen. Und wir machen das regelmäßig so, mein Team ist dahinter, weil ich schaffe das einfach nicht, habe auch nur 24 Stunden Zeit am Tag. Dass du halt wirklich auch Ratschläge bekommst und ich kriege viele Nachrichten, wo Leute wirklich sagen, ey, ihr habt mir wirklich weitergeholfen, ich bin jetzt extra zum Tierarzt und der Tierarzt hat sich auch bedankt dafür. dass wirklich man dorthin geht. Weil das ist ja das Problem, wir hatten es vor unserer Aufnahme ja schon gehabt, dieses schwarz-weiß, denk niemals mit deinem Hund zum Tierarzt. Das ist so bekloppt und so bescheuert. Man muss natürlich auch nicht den Tierarzt frequentieren, wegen jeglicher Scheiße. Aber man muss da einfach gezielt mit einem gesunden Menschverstand rangehen. Und deswegen habe ich das ins Leben gerufen, ich werde es mal auch unter dem Video verlinken, in der Videobeschreibung, die App. Dass man wirklich, wenn man Fragen hat, Sorgen hat zum Vierbein oder vieles anderes, schnappt euch die App, sie ist kostenlos. Das mal zu dem Punkt, was wir gesagt haben zum Tierarzt. Nicht immer verurteilen, selber das Wissen haben, einstufen und man muss sich halt wohlfühlen. ist so die Thematik in dem Falle. Eine ganz doofe Frage an dich. Vielleicht hast du da Erfahrung, aber auch nicht. Warum fühlen sich eigentlich so viele Hundebesitzer nach so einem Tierarztbesuch eher verunsichert als sicher? Hast du da Erfahrung gemacht, was das angeht oder warum das überhaupt so ist? Constantin: Hm. Absolut. Man muss sich vielleicht eins mal vor Augen führen. Ich habe es ja auch im Physikum selbst mitmachen müssen und kenne es. Meine Frau ist ja auch Tierärztin. Man kennt ja tausend Leute, was die alles gemacht haben. So ein Studium bedeutet, dass du sieben Tage die Woche lernst. Du hast jede Woche einen Testat mit einem Umfang vom Abitur. Du musst eben dann bis zum Physikum bestimmte Fachbücher nicht nur auswendig können, also nicht nur auswendig vorlaufen können, sondern du musst also wie jetzt zum Beispiel Biochemie, musst du, da musst du Molekül irgendwo zeichnen können, das wird dir exorbitant detailliert abgefragt. Wir nennen das das Bulimiliern, weil das ist so viel, dass du denn die Woche das rein packst, dann haben wir Testat gehabt, dann hast du, dann bist du rausgegangen, haben wir so unsere Routine gehabt, da haben wir so einen Sandwich gegessen bei Lehmanns, dran da war so ein Kaffee in München. haben das quasi so feilig verabschiedet und dann haben wir wieder neu gelernt. Du musst das rauskämmen, damit du das neue reinpflanzen kannst. Du bist sonst voll. Das heißt, diese Massen, die du dann in diesen fünf, sechs Jahren lernst, hast du nicht parat. Und diese Massen beinhalten keinerlei Dinge wie Unternehmensführung, Kommunikation, Ausbildung. Da bist du blank. Das heißt, du weißt was zu Milch, zu Lebensmittel, zu Physio, Anatomie. Leichte Pathologie, kannst aber immer noch keine Spritze aufziehen. Weißt auch noch nicht, mit dem Kunden umzugehen. Und ... also insofern muss ich da so ein bisschen eine Lanze brechen für die Tierärztinnen und Tierärzte, wirklich viel geleistet haben, die sich verschuldet haben und sich dahinstellen. Da machst du eine Praxis auf, hast noch mal Schulden oben drauf. Und dann kaufst du ... hast eine Apotheke, die ist dann voll. Und ... das hast du auch noch mal auf Pump. Da liegen noch mal 30.000 Euro, die du erst mal einnehmen musst. Dann kommen die Kunden und dann wird es nicht beschwert, weil die GT-Erhöhung usw. und alles ist so toll und so schlimm. Dabei ist nur der Tierarzt nicht in der Lage, das, was er gelernt hat und das, was er kann und was er performt, in eine Art Weise rüberzubringen, dass er sich so den einen Reihen versetzt, dass ich sehe, ich hole den Kunden da, wo er ist. Das ist auch Teil meiner Seminare, dass ich sage, ich muss so viel Wissen über Menschen haben und die so lesen können, dass ich Weiß, mit wem rede ich da. Das ist natürlich jetzt ... Ich mach das in einer anderen Art und Weise, jetzt jeder andere Berufsrediger, weil ich mich damit natürlich mehr befassen muss. Da ist Psychologie ja wirklich ein Hobby geworden. Wo ... Das ... Ich bin ja genauso bescheuert. Das heißt, wenn ich an der Kasse stehe, scanne ich denjenigen, hinter mir oder vor mir an der Kasse steht. Wenn ich ... Oder den an der Kasse selber, ja? Ich mach bestimmte Dinge, scanne automatisch, ob du willst oder nicht ab. du typisierst den nicht in eine Schublade, sondern ... An Verhalten, Augenkontakt und so weiter. Was für ein Typ ist der? Der Vorteil ist, wenn du in der Behandlung bist und ich habe ... Ich sag's mal, ich hatte einen Fall, war eine Zahnsanierung, also eine Komplettex angekündigt vom Kollegen. Ich geh morgens rein und sag dann den Leuten hallo, dass sie mich gesehen haben. Und sehe, okay, Geschäftsmann. Bankversicherung, irgendetwas. Gut. Ich fragte meine Dinger noch mal ab und der sagt mir, ja, der frisst ganz normal. Aha, frisst ganz normal. Also keine Einschränkungen, weil meistens lassen die mit starken Vorhälfte-Fallern irgendwie das Fressen rausfallen, haben wirklich Probleme und quälen sich. Nö, also offensichtlich auch keine Schmerzen. Aber sah dann einfach nur schlimm aus. Das Esszimmer war brutal kaputt. Und ... dann hab ich gesagt, wissen Sie was, wir lassen das heute. Weil ... es kann jetzt sein, dass Sie jetzt 1800 Euro bezahlen, ich bau alles raus und morgen frisst er nicht mehr. Aufgrund von irgendeiner Komplikation, was theoretisch möglich ist, was in der Regel nicht vorkommt. Aber was sein kann, dann bin ich der Arsch. Das mach ich doch nicht. Wenn Sie sagen, der frisst nicht mehr und hat Probleme, selbst wenn Sie die Zahnhälse ihm abbröckeln, das überwächst er, das ist ja nicht das Thema. Aber wenn er keine Schmerzen hat, warum soll ich es jetzt machen, warum soll ich den Narkosirisiko eingehen? Der war völlig begeistert. Weil das war jetzt so Typ, Zahlen, Daten, Fakten, sagt er, cool, Sie hätten jetzt das Geld einnehmen können, haben Sie nicht, komplett entbraten, Bumm, zack, 5-Sterne-Bewertung. Der ist rausgegangen, ja, ich hatte eine OP weniger, man jetzt sagen, theoretisch nicht geschäftstüchtig der Mann, aber es ist authentisch und es ist ehrlich. Und somit sind wir groß geworden. Ja, aber das muss ich sehen können. Und wenn ich halt die Oma hab, die hat große Probleme auch in der Pflege und was soll sie da nachmachen, da musst du auch manchmal pragmatisch denken. Da nimmst du auch noch zwei Mehrzähne raus, weil du weißt, die wird übermorgen wieder da stehen, die wird das auch nicht putzen können. das musst du alles mit einbeziehen. Hast du die Oma, wo das der Kindersatz ist, wie musst du da reagieren? Da musst du dir zehn Minuten mehr Zeit nehmen. Weil der andere möchte das Zahn, Daten, Fakten, danke, tschüss. Ich muss in fünf Minuten raus, ich hab noch einen Termin. freut sich, dass sie noch mal mit ihr spricht und dass sie es mit ihrer schmalen Rente irgendwie berappen kann. Da geht es ⁓ diese Feinheiten. Manche können das und können sich da reinversetzen, manche können das nicht. Und dementsprechend, wie das läuft, hast du eben dann eine Beziehung und dementsprechend erklärst du Dinge. Das heißt, wenn die Leute bei mir rausgegangen sind, haben sie häufig gesagt, so gut hat mir das noch keiner erklärt. Warum? Weil ich ein ganz klares Vorgehen hatte, wo ich sicher gehe, dass mein Gegenüber mich versteht, egal ob jetzt, wenn er sozial schwächer ist und das vielleicht nicht so auch vom Fachschokong versteht, dann werde ich das von meiner Sprache anpassen und habe ich halt, weil ich wusste, okay, das ist vielleicht ein Jahrkollege, Chefarzt der Chirurgie, mit dem kann ich halt Klartext sprechen. Selbst wenn ich im Krankenhaus bin, dann sage ich auch, Sie können mit mir ganz normal reden, ich verstehe, was Sie sagen. Okay, Gott sei Dank, danke. Da kann er nämlich in seinem Fachschokong bleiben, das ist für den entspannter und muss es nicht übersetzen, das macht den Mühe teilweise. Das heißt, es ist eine unterschiedliche Sprache, wo ... Sender und Empfänger sich ganz klassisch einfach nicht verstehen ... ... und dann ist das ... vermeintlich gute Produkt hinter der Scheiße, ... weil man sich nicht aufgeklärt fühlt. Weil man kein Zettel mitbekommen hat, ... wo noch was drauf steht für den Nachsauk. Weil man sich das gar nicht alles merken kann. Ich bin emotional so drin, ... ich kriege mein Fifi zurück und ... der läuft jetzt wieder, der Kunde hat ja so ein Bild, ... sag ich immer in den Seminaren vor sich. Das geht krank in Seitenlage rein. Die machen ... ... abakadaba ... ... simsalabim und dann kommt, ne, am Abholtag ... Läuft mir das Tier in Zeitlupe, schön sauber, so entgegen. alles, und dann ich schließe es in meine Arme und es alles toll. Die Realität ist aber, es kommt so, sitzt so im Korb, Vielleicht beim kleinen Hund, hängt die Zunge noch raus, weil keine Zähne mehr drin sind, Hat sich vollgesabbert. Hier noch alles so bisschen rot, weil du es beim Weißen noch nicht richtig wegwaschen kannst. Hier noch so, da war es von Venkathet da, noch so ein Verband dann drauf. hat es sich vielleicht beim nach vorne bringen nochmal voll gemacht und es riecht gerade ein bisschen, wir müssen nochmal nach hinten nochmal trockenlegen. Das sind zwei unterschiedliche Wahrnehmungen dann, nicht? Und das heißt, was erwartet der Kunde in seiner Wunschvorstellung, in seiner Emotionalität? dann, hat ja einen Grund, warum ich erst besprochen habe und dann das Tier abholen lassen. Damit er mir erst zuhört und dann sein Tier. Und weil er hört mir dann gar nicht mehr zu. Da kann ich so viel reden, wie ich möchte, dann muss ich ihm alles schriftlich geben. Da kommt es darauf an, wie grundsätzlich sind wir aufgestellt, ausgebildet, intern eingerichtet, Zeitablauf, Trainings, dass beim Empfänger hinterher alles so erklärt wurde, dass keine Frage offen bleibt. Selbst wenn dann der Frage, man kann natürlich sagen, manche machen das Maul da nicht auf und sie können ja fragen, wenn was unklar ist, muss man auch sagen, aber das müsstest du theoretisch erahnen. Felix Tierwelt: Ich finde das richtig, richtig stark, was du gesagt hast. Weil im Endeffekt, wenn man jetzt gerade hier zuhört und wenn man sich dann unsicher ist nach einem Tierarztbesuch und sonst was, klar, einerseits muss man halt auch Respekt irgendwo den Tierärzten geben aufgrund von dieser ganzen fachlichen Ausbildung, vom Studium und so was. Man ballert sich ja wissen rein ohne Ende. Manche andere Bereiche, wie du es ja auch genannt hast, Kommunikation und und und und bleiben dann halt über Bord und da braucht es erstmal die Erfahrung. Und dafür bist ja du da mit deinen Seminaren, dass man dem einfach Respekt zollt. Dass man einfach weiß, okay, die haben halt schon sehr viel hinter sich, haben vielleicht auch den Stress sind gerade. Vielleicht auch privat im irgendwo Problematiken. Was ich nur damit sagen möchte ist, man hat ja wieder die Qual der Wahl. Sucht euch dann den entsprechenden Tierarzt, der schon an diesem Punkt ist, wo man weiß, er hört einem zu, wie du es ja beschrieben hast. Er passt sich der Person an, egal, ob es die Fachkenntnis da ist oder nicht. Diese Erklär-Thematik ist ganz wichtig und da möchte ich eben aufklären, bitte macht nicht wieder dieses schwarz-weiß Ding oder sonst was, sondern wirklich sucht den Tierarzt und wir haben jetzt einige Punkte gebracht, man ja auch wirklich merkt, okay, da fühle ich mich zu Hause, bei dem Tierarzt, dem kann ich vertrauen. Es gibt ja genügend. Du hast es ja vorhin mal, bevor wir die Folge gestartet haben, glaube ich, über 10.000 sind es ja und man kann ja da dementsprechend sich dann denjenigen oder diejenige raussuchen, wo man sich einfach wurscht fühlt. und nicht dann immer alles schlecht thematisieren. Und das ist ganz, ganz wichtig, auch auf dieses Thema mit der Verunsicherung einzugehen. Lass uns mal vielleicht eine andere Facette noch besprechen, nämlich das Thema mit Medikamenten und Entscheidungen. Es wird ja heutzutage da, was das ganze Zeug angeht, so schundbetrieben, also nicht schundbetrieben an sich, sondern so schlecht geredet, man braucht keine Medikamente. Wurmkuh, Scheiße, blablabla. Du weißt ja, worauf ich hinaus will. Es wird ja viel gehetzt, was das Thema angeht. Wann sind aus deiner Sicht oder aus deiner Erfahrung Konstantin, Medikamente für Hunde wirklich notwendig? Und wann wird es ein bisschen zu einer Gewohnheit oder wann ist es nicht so sinnvoll? Constantin: Wir sind natürlich als, ich sag mal, schulmedizinisch geprägte Branche, sind wir natürlich Freunde von klaren Medikamenten und nicht den Globuli. Also da muss ich auch gestehen, ich bin da so bisschen, okay Zucker in Kügelchen, meine Frau gibt es auch meinen Kindern dieses Isanica oder sonst was gegen Blauflecke, ich sag mal, okay, wenn er dran glaubt, kann er es nehmen. Der Vorteil einfach bei Medikamenten ist, dass es dort Studien zugibt, die unter strengsten und reglementiertesten Bedingungen ablaufen, wo wirklich eine Erwidenz dafür da ist, wie eine Wirksamkeit sein wird. Ich denke jetzt gerade an ein Medikament, da habe ich gestern mit einer Freundin darüber gesprochen, da ich jetzt noch nichts darüber erzählen, aber es geht darum, man schwerste Krankheiten, die innerhalb von Wochen zum Tod führen könnten, bei Hunden so heilen kann, dass zumindest der Zustand gehalten wird über lange Zeit, dass sie nicht sterben. Das kriegst du nicht mit dem Bernsteinhalsband oder Knoblauchpasteln hin. Also, ich mein das nicht böse, aber Hausmittel bin ich durchaus mal auch Freund. Aber ich empfehle immer, das aus ... einfach aus ... dem GMV zu betrachten. GMV ist mein ... Wichtigstes Tool, jeder Tierarzt und jeder Besitzer haben könnte, der gesunde Menschenverstand. Wenn ich also, was passiert, wenn ich jetzt, also ich nehme jetzt einfach ein ganz simples Beispiel. Quark-Umschläge, Quark-Gesichtsmaske. Was macht Quark? Wenn du Quark auf den Teller tust und den stehen lässt, trocknet der ein. Und wenn du Wasser drauf tun würdest, würdest das Wasser ziehen. Wasser zieh-, also Quark zieht Flüssigkeit. Und man möchte ja dem Gesicht Früssigkeit geben und nicht entziehen. So, ne? So simpel ist es manchmal. Das heißt ... Welche Evidenz habe ich dafür, dass Ich nehme jetzt noch mal das Beispiel. Ein Bernstein ... Halsband gegen Zecken hilft. Welche Untersuchung gibt es dazu? Vielleicht gibt es einen Erfahrungswert. Okay? Und vielleicht will ich Ihnen einladen, das sind viele Faktoren. So wie du sagst, ist es nicht schwarz-weiß. Wenn mir jemand glaubt, versichert, dass er in einer Gegend, wo mäßiger Zeckenbefall ist, und er das dran tut, und mein Hund hat keine Zecken, dann ist das so. Es gibt aber auch etwas vom Körper selber, also ich selber ziehe auch keine Zecken an. Ich hab in meinem Leben einmal eine Zecke gehabt, und einmal ist eine nur mich drüber gekrabbelt. Oder letztens in Österreich war ein bisschen mehr, da hab ich die abgeschüttelt. Ich zieh die nicht so an, wie wenn ich mit einem Kollegen pirschen war, dann war der plötzlich abends voll mit Zecken, und ich hatte keine einzige. Wir sind an den gleichen Spots gewesen. Also es hat auch was mit dem Körpergeruch und mit sich selber zu tun, wie sehr man das anzieht. Das kommt auch nochmal dazu. Was wir aber wissen, ist, dass es bestimmte Mittel gibt, die so wirken, dass eben ein Repellent-Effekt da ist, Beispiel, dass also Säcken überhaupt gar nicht an den Körper rankommen. Das hat aber auch Side-Effekts. Natürlich ist die Erfahrung und die Studie geht dahin, auch abhängig davon, wie rückgemeldet wird. dass eben 99,9 Prozent der Tiere das vertragen. Wir sehen auch das, wie X-Spot, Produkt von früher, weiß gar nicht mehr, wem das damals war. Das war so ein Klopper. Da haben ganz viele Tiere so Alupezinen gehabt, so Stellen, dir die Haare ausgefallen sind, weil es so aggressiv war. Das war aber noch nicht so gut entwickelt, war aber das Beste, was man kriegen konnte damals. Heute hast du bessere Mittel. Also es entwickelt sich auch im Sinne der Tiere, es wird ja alles für das Tier gemacht. Also Tierfutter generell, ist ja ... Das ist ja besser, wenn du unterwegs bist, ich mal, lieber holst du dir eine Dose Hundefutter, als dass du zu Meckes gehst. Weil das gesünder ist, was da drin ist. Ist ja nur im Kopf, sonst ist es nicht gewürzt. Na, also ... Komm, ich erzähl's, scheißegal. In meiner ersten Nacht als Auszubildender, ich hab ja der Klinik gewohnt. Pass auf, hau ich jetzt raus für dich. Erste Nacht in der Klinik. Bei mir gibt's andere Storys, die sich heute noch in Rheinland-Pfalz erzählt ... Wenn ich da mal aufgetreten bin in bestimmten Seminaren, bist du derjenige, damals ohne Schuhe Ja, ich war das. Ich hab mich ohne Schuhe beworben. Ich hab meine Schuhe vergessen, weil mir Barfuß gelaufen sind. bin übers Watt ans Festland gelaufen, saß im Zug, hab mir gedacht, warum gucken die Leute? Ich hatte Schuhe vergessen. Dann war ich in Ludwigshafen und stand da ohne Schuhe und bin ohne Schuhe in die Klinik gelascht. für mich das Normalste der Welt war. Hab den Job trotzdem gekriegt. Pass auf, noch einen. Worüber mache ich jetzt? Felix Tierwelt: Also einmal beim Wattwandern wegen den Ohne-Schulen und einmal hattest du gesagt, glaube ich, wegen du Hundefutter essen wolltest, glaube ich, oder? Also so ein bisschen nur. Constantin: Ja, genau. Davor, welches Beispiel war das? Wunderfutter, danke. genau. Dann hab ich nämlich in der Klinik gewohnt, weil ich keine Wohnung gefunden hab über die Entfernung. Und hatte den Nachtdienst dann mit einer Kollegin und wir hatten nichts zu essen. Wir haben operiert die Nacht schon und waren fertig und hungrig. Wir hatten nur noch Reis. Also haben geguckt, was haben wir unten. Dann haben wir Renal von Royer Kanin gehabt. Das sind so Soße halt so kleine Fleischbrackets. Die haben uns einfach da drauf gemacht, Salz, und dann war das wie Leberwurst auf Reis. Halt dann nur gewürzt. Da haben wir gesagt, iiiih, was ist denn daran iih? Das ist im höchsten Maße kontrolliert zu hergestelltes Futter. Also es ist nur Kopfsache. Aber wir haben was Gutes gegessen. Also geht schlecht, da hätten wir uns eine Pizza bestellt oder sonst was. Aber was wir dort haben, ist ja schon ziemlich gut. Wie gesagt, wenn wir mit Verstand dahingehen, wie wird Antibiotikum in der Humanmedizin eingesetzt? völlig ohne Sinn und Verstand, kontrolllos. Ja? Es wird reingeballert. Wir in der Tiermedizin haben ein extrem starkes Reglement, insbesondere seit 2018 mit der Erneuerung der tierärztlichen Hausapothekenverordnung. Du musst für jedes Reserveantibiotikum, was du einsetzt, ein Antibiogramm machen. Das heißt, du musst beweisen, dass das normale Breitbandantibiotikum, was man dort einsetzen sollte, nicht wirksam ist und du ein Reserveantibiotikum brauchst. Man möchte nicht so viele Reserveantibiotika einsetzen, damit man eben die Grundresistenzen nicht weiter vorantreibt. Und irgendwann hat man nichts mehr, was hilft, außer Penicillin. Und man hat jetzt in dieser Entwicklung gesehen, also welche Conclusions haben wir daraus jetzt nach den Jahren? Erstens, das Verhalten der Tiermediziner, was sich die Bundesregierung da so vorgestellt hat, mit Antibiotika am Einsatz, tangiert die Humarmedizin oder die Lebensmittelindustrie gar nicht. Wir haben null Einfluss, denn wir haben Antibiotikum Einsatz massiv zurückgeschraubt. Auch aufgrund von gewissen Studien. Lieber Freund der Stefan Unterer, ein ganz toller Tierarzt und Forscher aus Zürich, aus Österreich, macht dazu Forschung. Der hat eben auch mal mit dem Mikrobiom gezeigt, Untersuchungen dazu, was denn den Darm schädigt und was nicht früher wurde, bei jedem Durchfall wurde eine Antibiotikum gegeben. Das machst du heute nicht mehr, weil es den Darm kaputt macht. Und jeder ist aber gegen Cortison. Aber Cortison hat einen guten Einfluss auf den Darm. Unter bestimmten Bedingungen, in einer bestimmten Situation, bestimmtes Cortison. Das heißt, da brauchst du den Tierarzt, der kontrolliert ein Medikament einsetzt, weil nur das wirksam ist. Auf der anderen Seite muss man eben auch mal in Frage stellen, welche Umwelteinflüsse haben wir denn da, die Jetzt bewirken das. Wir sind ja lange nicht mehr beim... Alle reden vom Urwolf und Bafen, ich weiß, empfindliches Thema jetzt, aber... Wir haben keinen Urwolf mehr. Wir haben domestizierte gezüchtete Tiere, die mit dem Urwolf nichts zu tun haben. Dennoch haben wir fragile Konstrukte, die je nach Züchtung ihre Probleme mit sich bringen. So wie bei uns Menschen auch. Die Ibidella, werden auch immer mehr aufgrund des Ernährungsverhaltens. Warum haben wir in... Europa so viele Darmkrebspatienten und in Indien nicht. Die essen ja kein rotes Fleisch. Also man nimmt an, da gibt es noch keine großartige Untersuchung zu, dass also der Impact des Fleischgenusses und der Ernährung selbst einen Einfluss hat auf die Darmengesundheit, weil die eben weniger Darmkrebspatienten haben. Also da ist ja noch ganz viel Unwissen immer noch, trotz dem, was wir alles wissen. Und die Frage muss immer sein, wir haben ein riesen Angebot. Was fütter ich? Wie jetzt kann ich so sehr auf Futter einsteigen? Aber auch Medikamente. Wann macht es denn Sinn, ein Medikament einzusetzen, wenn du erkältet bist? Man gibt es ja so schön den Spruch, mit Medikamenten dauert es eine Woche ohne sieben Tage. Ja, du kannst Symptome lindern, aber die Erkältung davon geht ja trotzdem nicht weg. Also auch das gesunder Menschenverstand. Was mache ich denn, wenn ich das jetzt einsetze? Wenn ich eine schwere Erkrankung habe und mir mein Tierarzt sagt, wir haben ein Nierenversagen, akutes Nierenversagen. Da kommst du nicht mit Pendeln weiter. Es tut mir leid. Wir hatten mal einen Hund, der kam damals, da war ich noch auszubilden, der kam zu uns, da war ein Heilpraktiker wohl am Werk gewesen vorher, der hat die Hände aufgelegt, haben die Leute, da muss man auch an den Verstand der Leute zweifeln, der hat die Hände aufgelegt für 300 Euro damals. War das schon viel Geld. Hände aufgelegt, hat die schlechte Energie aus den Nieren rausgezogen, der Hund sei jetzt geheilt. Das musst du dir mal reintun. Die kamen zu uns, der Hund war am Arsch. Den haben wir eingeschläfert später, weil wir es nicht geschafft haben, den zu retten. Der hatte ein akutes Organversagen. wo nichts mehr ging. Da kommst du auch mit den Medikamenten nicht mehr weiter, aber du Schmerzen lindern, du kannst ein respektvolles Ende... Wir können dankbar sein, dass wir so viele Medikamente geben können, ohne dass einer fragt und auch Leben beenden können, was wir in Normalmedizin nicht machen können, dass die Kreatur, die sich auf uns verlässt, nicht leiden muss. Denn das Tier sieht uns hier als Hilfe. Wir sind der Anker. Wenn wir zum Tierarzt gehen, Werbe ich immer dafür, dass der Mensch mit Verstand und auch kontrolliert da ist. Geht manchmal nicht anders, aber mein Dackel wurde auch mal gegriffen vom Kangal. War auch im Schock. Und hat sich an mir orientiert. Die hat Angst gehabt. Ich bin mit ihr zum Freund gefahren nach ... nach nach ... Bramsche, weil wir dort in der Nähe waren, beim Urlaub. Die kannten mich ja. Dann haben die den versorgt. Und ich wusste, dass die es super machen, sonst wär ich nicht hingefahren. Ich hab mich da blind drauf verlassen. alle Erwartungen erfüllt und übertroffen. Das war super. Aber der Hund hat sich an mir anvertraut und hat gesagt, was hast gesagt, hilf mir. Und ich habe entschieden, Medikamenteneinsatz und Drainage und stationäre Unterbringung und Röntgen. Nicht so, oh, nicht das, irgendwie Strahlenschäden, bla, Quatsch, machen. Und da muss ich mich auf die Kollegen verlassen, die ihr Bestes geben. Nicht nur, weil sie mich persönlich kennen, sondern weil sie sagen, oh, das Tier ist in Not, ich kümmere mich drum. Erst mal Schmerzmedikamente. Natürlich. Und da ist immer so Medikamenteneinsatz, da kam es jetzt von der Frage her. Ja, da kann man viel richtig machen. Man kann auch viel falsch machen. Aber es braucht immer eine gesunde Abwägung und vor allen Dingen, und da werbe ich auch extrem für, eine Unterhaltung zwischen Tierarzt und Kunde. Wenn du unsicher bist als Kunde, dann frag doch nach. Wenn du sagst, Mensch mein Hund hat Schmerzen, sie haben mir noch eins gegen Schmerzen gegeben. Vielleicht hat der Kollege das vergessen, vielleicht ist das gar nicht auf Schirm, weil er unerfahren ist. Wenn ich eine Magendrigung vor mir habe, die muss ich nicht gleich operieren. Ich kann die stabilisieren, ich kann das kontrolliert ablaufen lassen. Aber bitte ein Schmerzmedikament wäre doch schön, dass es so direkt bekommt. Nicht nur ein peripheres, was erst in 20 Minuten wirkt, sondern ein zentrales, ja, Nouragin, irgendwas, dass man zentral die Schmerzausschaltung ein bisschen, also nicht komplett, ist ja kein Morphin, aber so, da können wir viel richtig machen. Felix Tierwelt: sondern Constantin: Und ohne dieses Schmerzmedikament gibt es nicht. kann auch gerne versuchen, ihm eine Nadelarkonpuktur mäßig zu setzen, wenn das dann wirkt, keine Ahnung. Aber über das Wissen verfügen jetzt nicht so viel. Aber wir wissen, dass eine Ovarien zentrale Schmerzverschaltung macht, bei Menschen auch. Also bitte das doch benutzen. Es tut ja keinen Schaden. Wenn wir ein Medikament haben, da kommt es wieder auf die Aufklärung an. Wenn ich ein Medikament habe, was einen entsprechenden Einfluss auf zum Beispiel die Nieren hat, also alle NSAIDs, nicht-stereotale Antifogistika, Die haben eben Auswirkungen auf die Nierentätigkeit. Also ich kann, wenn ich jetzt Metacarm, Remadyl einsetze, auf Dauer die Nieren schädigen. Also sollte ich den Kunden darüber aufklären und sollten ausmachen, wann er wiederkommt und wir eine Blutuntersuchung machen, das kontrollieren oder nochmal Infusionstherapie oder was auch immer. Und da muss man miteinander reden. Und dann gibt es den richtigen Mix zwischen, ja wir kloppen jetzt alles rein, was geht, Es gibt auch Alternativen, man muss nicht immer impfen. Wenn ich den Hund nicht ins Ausland bringe, dann kann ich auch einen Test machen, kann gucken, wie hoch ist der Titer und wenn ich halt nicht möchte, dass ich ihm in den Hund rein soll, dann kann ich's aber lassen, das ist doch gar kein Problem. Das Angebot gibt's doch. Ist zwar gleich teuer wie die Impfung, aber wenn ich ihn nicht möchte, dann muss ich ja nicht. Aber wir müssen's nicht verurteilen. Genauso wie du sagst, es ist nicht schwarz oder weiß. Wir haben einen, sag ich mal einen Bauchladen an Möglichkeiten. Und je nachdem, wie mein Verhältnis zum Tierarzt ist, wie sehr er dazu in der Lage ist oder nicht, oder wie sehr ich es abrufe oder nicht, wie viel Wissen ich mit mitbringe oder wenn ich mich vorinformiert habe, wenn ich da vielleicht eine Hilfestellung habe, dann kommt hinterher wahrscheinlich oder vielleicht hoffentlich das richtige Produkt raus. Aber da müssen alle was dabei zu beitragen. Felix Tierwelt: Definitiv. Also ich finde das schon wahnsinnig gut, was du gerade gesagt hast. Das ist mehr wert ohne Ende. Also sehr, sehr wertvoll. Ich fasse das mal zusammen. Ich fand das ganz cool, was du gesagt hast, nämlich GMV. Gesunder Menschenverstand. Da fängt es schon mal an. Bedeutet, man sollte selber immer das ein bisschen überlegen. Macht das gerade Sinn oder macht es keinen Sinn? Es gibt viele, du hast es ja vorhin auch gesagt, Hausmittel, die man verwenden kann. Ich bin zum Beispiel auch ein Fan von Flosam-Schanen. Man muss die halt richtig anwenden. Da fängt es halt schon an. Und deswegen kann ich immer sagen, bitte nicht alles reinschmeißen, was so geht, was Medikamente und Co angeht, sondern gezielt davor zu gehen. Auch den Tierarzt des Vertrauens, das soll ich halt suchen, wie du es gerade schön umschrieben hast, mit dem Bauchladen. Man hat ja die Option. Man sollte sich einfach mit dem Thema beschäftigen, auch Fragen stellen vor allem. Das sind immer so Sachen, man soll nicht alles so annehmen und dazu soll ja unser Video ein bisschen anstiften. Deswegen schreib gerne mal einen Kommentar, wenn du das gerade hier siehst oder liest. oder liest vor allem, war auch schon blöd, oder anschaust hier auf YouTube oder auf den anderen Plattformen, schreibt gerne mal einen Kommentar. Oder wenn Fragen da sind, einfach schreiben. Ihr versucht da alles mal zu beantworten oder vielleicht auch du, Konstantin. Der Punkt ist wirklich, oder auch gerne mal die Meinung dazu schreiben, wie es euch gefallen hat oder was eure Meinung zu dem Thema ist. Ich finde das immer ganz, ganz wichtig, das aufzuzeigen, weil ich hatte letztens erst, wir hatten es ja vorhin schon, die Diskussion gehabt mit einer Dame auf Facebook. Ich wurde jetzt blockiert. Dieses Thema. Gib dein Mund niemals Medizin, hat Hunde sterben davon und so Quatsch. bin davon gar kein Fan, weil du hast das ganz am Anfang gerade schon richtig stark argumentiert. Es wird ja geforscht. Es wird extrem dahinter hergegangen mit Studien und mit Wissenschaft und vielen anderen Sachen, mit Forschern. Dafür gibt es die ja, ⁓ wirklich herauszufinden, klappt es oder klappt es nicht. Und das ist ja der Punkt und das macht man nicht anhand von ein, zwei Erfahrungsberichten, sondern hunderte als auch tausende von Erfahrungsberichten. und sieht das ja. Und wenn halt die Bernsteinkette hilft, dann ist es so. Ich bin auch so ein Fan davon. Wenn natürliche Sachen oder gewisse Sachen helfen, dann ist es so. Auch Tierkommunikation kann helfen. Muss es aber nicht. Und deswegen bin ich auch immer so der Freund davon. Außer dieses Handauflegen, ist bisschen so so eine Sache für sich selbst. Aber wenn es hilft, dann macht das. Aber das ist immer so, wie du es auch schön beschrieben hast. Nicht per se sagen nur das und das andere ist scheiße. Auch das, was du gesagt hast, fand ich echt geil. Mit dem Thema BAF. Ich hab so viele Leute immer wieder auf Social Media oder auch unter meinen Videos, kommentieren, nur BAFen, das ist das Beste, alles andere Schott. Das stimmt nicht. Die Hunde sind einfach super domestiziert, sind extrem sensibel geworden wegen Umweltfaktoren, Allergenen oder weiß Gott, was für einen Quatsch alles da draußen. Und das ist so ein Punkt, einfach individuell ranzugehen und nicht pauschalisieren. Das möchte ich ganz, ganz gerne mitgeben auf diesem Wege. Wir hatten es ja schon häufig gehabt, aber bitte nicht immer dieses heut mal so und morgen mal so denken. Das bringt keinen voran. Lass uns mal das noch ein bisschen auf den Punkt bringen. Was sollten aus deiner Sicht Hundebesitzer vor einem Tierarztbesuch unbedingt wissen? Hast du da drei goldene Regeln, die du da raushauen möchtest? Constantin: Also erste Regel, nicht vor ins Internet gehen und in diese ominösen Foren, wo eine kleine Hautveränderung ein Tumor war, woran der Hund gestorben ist. Das kann im Einzelfall mal vorgekommen sein oder kann... Da kann eine Wahrheit irgendwo dran sein, aber es gibt Leute, die wollen bewusst mit ihrem Perfem-Halbwissen oder Unwissen Angst verbreiten, ⁓ Aufmerksamkeit zu haben. Das hat mit evidenzbasierter Medizin oder auch gut gemeinter Medizin nichts zu tun. Und wenn ich mit dieser Angst zum Tierarzt reingehe, ich sag's dann nochmal, ich bin der Ansprechpartner meines Tieres, wenn mein Hund merkt, ich bin unsicher nebendran, ich habe Angst, ich heul rum, ist der auch verunsichert, ich bin der Anker. Und je mehr ich von so einem Quatsch lese, desto unsicherer gehe ich da rein. Ich sollte aber auch nicht blind reingehen, das heißt, die zweite Regel wäre für mich ganz klar, aufmerksam sein. Abwägen, ist das für mich ... ist das für mich sinnig, stimmig. Und wenn ich Fragen habe, die auch nachzufragen, nicht hinterher rauszugehen und dann auf Facebook zu schreiben, das hat ihr mir aber gar nicht erklärt, dann können wir auch schreiben, ja, hast du nachgefragt? Nee, auch nicht, ne? Das ist ... Was wir dann hinterher fordern und uns ... also diese Mentalität, die wir inzwischen haben in Deutschland, ich geh da raus und lächel, und dann kriegt der Tierarzt hinterher oder die Klinikerin die Hucke voll. was mir nicht gepasst hat. So wie ich es vorhin gesagt mit meinen Nachbarn hier. Wenn es auch über die Distanz ist, sind wir alle ganz groß und wenn wir voneinander stehen, sehen wir ganz klein mit Hut. Niemand ist in der Lage, mal in diesen Konflikt reinzugehen. Ich kann mich doch von meinen TRZ-Jane sagen, das hat mir letztes Mal nicht gefallen. Ich kann auch zu meinem Arzt hingegen sagen, das finde ich Mist, was sie machen. Was hält mich denn davon ab, meine Meinung auch kundzutun, dass der andere auch weiß, das Feedback zu bekommen, zu sagen, Ach so, Sie haben das gar nicht verstanden. Dann hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. wenn er nix sagt, wo soll ich das denn wissen? Ja, und die dritte Regel ist für mich, ich bin ja weiß Gott kein Esoteriker, aber ... trotzdem bin ich ein Fan von, das hab ich eben auch gelernt, wir haben verschiedene Möglichkeiten der Wahrnehmung. Das könnte man jetzt als Chakren bezeichnen, da wage ich mich so ein bisschen, also, wie immer man das schimpfen möchte. Wir nehmen hier wahr, wir nehmen hier wahr, wir nehmen da wahr und unten wahr. Verschiedenste Art und Weise. Und ich sag immer, wenn jemand auf eine Arbeit kommt und sich bewirbt, wenn ein Kunde in einen Laden kommt, dann hast du ein Ganzkörpergefühl, ⁓ Gott, ich muss hier raus? Oder, hey, das ist nett. Und vielleicht ist das Ambiente des Wartezimmers, vielleicht ist es die nette Tresendame, vielleicht ist der Tierarzt dir da durchgeschuscht und sagt, ach, moin, ja, hallo. Das ist ein Gesamtbild, was sich in dem Moment dort bildet. Und wenn ich das in der Wenn ich da in ... Es wird so tierisch in mir. Ruhe, ja, aber wenn ich in der Lage bin, trotz der Stresssituation da reinzugehen oder in der Wahl des Tierarztes da reinzugehen zu sagen, da fühl ich mich wohl. Und auch wenn mal was schiefgelaufen ist, kann jedem passieren. Wir haben Leute, die waren 10, 12, 15 Jahre Kunde, da hast du auch mal Mist gebaut. Da die gesagt, das war Mist. Oh, okay, dann ... Mach mal was anderes und dann kriegst du eine Lösung und trotzdem Vertrauen in dich. Und die wissen, dass du Himmel und Hölle in Bewegung setzt, es besser zu machen. dieses Vertrauen baust du auch nur auf, wenn du ein gutes Gefühl da hast und nicht reingehst und sagst, so und heute hau ich dir mal auf die Schnauze. Also was durchaus passiert. Mir ist nicht nur einmal, wir sind nicht nur einmal Schläge angedroht worden. Und ich hab nicht nur einmal mich in Behandlung reinbegeben, weil Kollegen gesagt haben, Konstantin, wir brauchen dich hier. Haben gesagt, wir holen den Geschäftsführer und der stellt sich rein und sagt, was wollen Sie denn? Und ich habe nicht nur einmal Leute rausgeschmissen und Hausverbot gegeben. Leute, die draußen gegen die Klinik pinkeln oder sich vorne aufführen und meine Mitarbeiter bedrohen. Und wenn ich dem körperlich nicht, ich bin ja jetzt nicht so der Riesentyp, wenn ich dem mich herweren konnte, habe ich da einen Kollegen geholt, das war so Riesenbär. Der Stadtmeister in Berlin im Kampfsport, im Kickboxen, den habe ich geholt, der mir ein Schläfchen genommen und rausgepferdert. Ich lasse mir da nicht alles gefallen, ich muss meine Mitarbeiter schützen, da werde ich nicht den Kunden in Watte packen, jeden, will. Dieses Kunde ist Königscheiß. Wenn der sich wohlfühlt und wenn der in der Lage ist, mir einen Deal einzugehen und will sagen, ich bin dein Dienstleister, ich bin dein Kunde. Wenn wir das klar haben im guten Gefühl und ich komme unvereingenommen da rein und sicher da rein und wenn ich Unsichheiten habe, dass ich die dann auch im Vorhinein vielleicht, ich kann ja auch einen Fragenkatalog stellen, ich kann ja vorher gerne eine E-Mail schreiben und sagen, Leute, da könnt ihr euch da schon mal drauf vorbereiten, jeder ist doch froh. Ich kann nichts damit anfangen, wenn der Kunde reinkommt. Übrigens, ich hab noch eine andere Frage, bringt dann so einen Stapel mit. Ich wollt gerne über die Ernährung meines Hundes sprechen. Wie soll ich das denn in fünf Minuten jetzt hier durchlesen? Ist doch totaler Quatsch. Send das vorher rein. Schick der Klinik oder der Praxis vor eine E-Mail. Ich hab nächste Woche einen Lamm-Alsttermin. Übrigens hier nochmal, weil ich das dort in der Situation vielleicht nicht ordentlich formulieren kann. Ich hab mal aufgeschrieben, was das Problem ist. Die Kollegen freuen sich da drüber. Ja, können das berücksichtigen, können das vorarbeiten. können schon gucken, wo kann ich da noch mal genauer untersuchen. Das spart Zeit und wenn es Zeit und Mühe spart, spart es auch Kosten. Zeitfaktor wird auch abgerechnet oder kann abgerechnet werden. So könnte ein Miteinander entstehen und dann kommt was Gutes bei rum. Wenn der T-Hat sich angegriffen fühlt, wird er nicht gut reagieren. Felix Tierwelt: Tarein, Fadis! Wollte ich gerade sagen und das ist der Punkt, wo ich auch darauf hinaus wollte, mehr ein Miteinander als ein Nebeneinander oder Gegeneinander. Das ist heutzutage häufig so, dass es einfach jeder lebt nur sein Leben, aber man macht nichts gemeinsam. Früher, das muss man leider sagen, früher war es wirklich besser, war es mehr ein Miteinander. Man hat sich wirklich gemeinsam unterstützt und das gibt es heutzutage gar nicht mehr und darauf möchte ich nochmal eingehen, weil ich fand den Tipp ganz geil, da habe ich gar nicht dran gedacht, dass man vorab seine Sachen dem Tierarzt zuschickt, weil er kann sich ja deutlich besser vorbereiten und das predige ich ja immer wieder, macht ein Kot-Tagebuch. Wenn wirklich irgendwas mit einem Kot sein sollte oder irgendwie man hat Unsicherheiten, einfach dieses schlaue Gerät hier nehmen, ein Foto machen und man hat einfach eine Statistik, wie es sich entwickelt. Weil sonst muss man sagen, Pi mal Daumen, das ist ja für einen Tierarzt auch völliger Quatsch, weil der kann damit auch nicht viel anfangen, aber wenn er schwarzerweiß die Bilder hat. oder ein Tagebuch hat, das kann man heutzutage auch auf diesem schönen Endgerät hier schreiben, dann kann man damit was anfangen. Und das will ich nur mitgeben, wer schreibt, bleibt. Und mehr ein Miteinander als gegeneinander oder nebeneinander. Weil das ist, glaube ich, in allen Facetten ganz, ganz wichtig und nicht nur egosperspektivisch da heranzugehen. Wir haben jetzt ganz viel mehr wird geliefert, also vielen Dank schon mal. Jetzt zu dir nochmal, Konstantin, wie geht es jetzt bei dir? Ich sag mal, ganz plump in den nächsten zehn Jahren weiter. Gibt es da geheime Projekte? Irgendwas spannendes, was du auf die Beine stellst, bleibt es alles beim Alten oder wie schaut es da bei dir aus? Constantin: Ja, zum einen muss man sagen, dadurch, dass ich jetzt wieder Bock auf die Tiermedizin habe, habe ich mich da auch noch mal so bisschen neu erfunden und habe dann, wo ich ja sonst einfach nur mit meinem Namen unterwegs war, Qualitätsmensch für Tierarztpraxen und Tierkliniken, habe ich dem ganzen auch einen neuen Namen gegeben, das heißt Nordlichtwett Consulting, weil man kennt, das ist der Norddeutsche, der immer kommt und immer gute Laune hat und der uns hilft, da hat man ja schon ... ... einen gewissen Typ unter dem man auftritt sozusagen ... und das habe ich für mich jetzt noch mal ... in eine neue Form gegossen, weil ich mich damit wohler fühle. Da freue ich mich unheimlich, ... ... mein Grafiker ist jetzt noch gerade dabei, meine Homepage noch fertig zu machen ... und da nochmal upzudaten ... ... und wirklich auch wieder am Kunden dran zu sein ... und die Knie in den Vordermann zu bringen, ... das macht mir sehr viel Freude. Ich bin sehr gerne in Österreich und Schweiz ... auch unterwegs und ... ... diese Begegnung, genieße ich da sehr. Und ich arbeite letztendlich, das geht bei mir dann quasi so weiter, dass ich gerne etwas von mir anderen weitergeben möchte. Das heißt, ich bin aktiv dabei, andere Leute auszubilden und mein Wissen dort weiterzugeben, damit ich meinen Gedanken, den was ich der T-Medizin beitragen kann und möchte, multiplizieren kann. Ich hatte zwischendurch eine Firma gegründet, der heißt VetQM, die existiert immer noch, da hatte ich mich dann rausgezogen, weil ich eben die Geschäftsführung der T-Klinik angenommen hatte. Und dieses Beratungsunternehmen existiert auch noch weiter. Wir kooperieren auch da durchaus, aber ich habe da einen anderen Gedanken, den ich weiterführen möchte, wie man in die Welt hinausgeht. Es gibt noch ein anderes Projekt, darüber kann ich jetzt so natürlich noch nicht sprechen in der Öffentlichkeit, aber natürlich macht man sich auch Gedanken, so wie in der Geschäftsführung, war ein nicht unwesentlicher Druck, weil man das, was man predigt, ja plötzlich umsetzen musste. Das heißt, Die Zahlen dort zu liefern und die Veränderungen zu liefern, das habe ich zum Glück geschafft, aber es war natürlich auch schon ein Erwartungsdruck da, wo man sagt, naja, das erzählt er mit den anderen, er das auch selber. Zum Glück hat es geklappt und ich habe auch gemerkt, wie viel Spaß es macht. Ich habe das einfacher aufgehört, weil ich musste auch pendeln, 600 Kilometer, das war nicht leicht für die Kinder da noch, deswegen ist dieses Projekt da sozusagen gestorben. Ich habe das aktiv beendet, aber ... Ja, ist auf lange Sicht, man muss sich überlegen, ... wenn man dann irgendwann 50 wird ... ... oder 60 wird, was hinterlässt man? Wie geht es danach weiter? Die Branche ist, ich, eine unkaputtbare Branche, ... wie wir gesehen haben, resiliente Branche. Und wie wird man das weitermachen? Ich reise sehr viel, ich bin also sehr viel unterwegs. Als freiheitsliebender Mensch ist das vielleicht okay. Aber ... ... ja, wie wird das da? Was wird man damit dann eben ... anfangen und da sind schon Gedanken da, wie man das eben für andere zugänglich macht und wie man auch die Tiermedizin so befruchtet, ich jetzt mal, so wie mit dem QM, konnte ich ja sicherlich schon etwas leisten, aber ich möchte es noch nachhaltiger machen. Und da bin ich sozusagen dran, dass wir Systeme haben, die uns erlauben, da mal auch in zehn Jahren reinzugucken, sehen, ⁓ okay, so kann man das machen und Auch wenn das jetzt nicht der aktuellste Stand ist, weil das Buch zehn Jahre alt ist sozusagen, ist das Konstrukt, das System, die Denkweise adaptiv, ich kann sie nehmen und in die neue Situation rein transferieren, in die neue Zeit rein transferieren und kann damit trotzdem gewinnen und mich weiterentwickeln. Das ist ein großer Wunsch von mir, da anderen was zu hinterlassen, dass die sauber ihren Betrieb fahren können, zufriedene Mitarbeiter haben. Mein Motto ist immer, ... jeder Mitarbeiter im Betrieb geht mit einem Lächeln ... ins Unternehmen und geht abends mit einem mühmigen Lächeln raus. Wenn wir das geschafft haben, ... haben wir eine gute Mitarbeitermanagementleistung gehabt. Und das Gleiche betrifft vielleicht den Kunden. Der Kunde, gerne kommt, das Tier, was ... größtenteils, wir haben Tiere, haben natürlich Angst, ... aber sehr gerne in die Klinik, in die Praxis kommt ... und sich freut auf den Dias, den es dort trifft. Es gibt ja auch ganz tolle Formate, die jetzt zum Beispiel ... Uta Röndeburg ... in Lüneburg oder der Henning Wills, die das auch auf ihren Kanälen so zeigen, wie Umgang mit den Tieren ist, auch ganz wichtig. Da können wir gerade noch bisschen Werbung machen für die beiden. Der Henning Wills, der sehr viel auch mit Darmgesundheit zu tun hat, der auch einen sehr interessanten Ansatz dort hat, aber auch die Leute dort mitnimmt, ihnen das Thema Ernährung sehr klar ist und einfach den richtigen Denkanstoß gibt. Das sind die Leute, auf die wir da gucken müssen, die uns das vormachen. wenn wir so weiterkommen und das so hinbekommen mit unseren Kunden gemeinsam und mit den Mitarbeitern, dann machen wir das richtig und sind weiterhin auf dem richtigen Felix Tierwelt: finde ich richtig stark. Man sieht ja auch, du lebst ja das Ganze. Du machst es nicht nur so, da ist eine Leidenschaft dahinter. Und das ist super interessant. Wir werden auch in der Videobeschreibung oder überall deine ganzen Kontaktdaten verlinken, auch zu deiner Firma hin, wenn sich jetzt gerade jemand angesprochen fühlt und braucht da mehr Informationen oder möchte deine Hilfe haben für seine eigene Klinikpraxis oder und und und. Der kann sich da schlau machen. Und wie gesagt schon mal. Vielen, vielen Dank nochmal, dass du die Zeit genommen hast. Ich habe es ja mitbekommen, du bist ja dauernd überall unterwegs. Also was du so schön beschrieben hast mit den Reisen, setzt du auch wirklich ⁓ und das ist schon echt heftig. bin ich echt sehr, sehr dankbar, dass du dir die Zeit nimmst, weil das ist ja kein selbstverständliches Ding. Auch hier im Endeffekt, wir haben auch nichts mit bezahlten Sachen zu tun, sondern wir haben uns beide Zeit genommen und machen das wirklich aus Leidenschaft zur Aufklärung. Das finde ich halt sehr, cool. Vielleicht hast du es mitbekommen oder auch nicht. Bei mir ist es in meinem Podcast so, Der Gast hat immer das Schlusswort und das möchte ich dir in dem Fall überlassen, nämlich wenn du einem Hundehalter nur einen einzigen Rat nun mitgeben könntest. Welcher wäre das? Constantin: Ja, es ist das Thema, also dem Hundehalter wie auch dem Tierarzt, muss ich dazu sagen. Also ich würde es gerne auf alle projizieren. Jetzt geht es natürlich ⁓ die Tierhalter hier, aber ich würde das, wenn wir dort aus der Tiermedizin zuschauen, die würde ich, weil sie in der Regel selbst auch Hundehalter sind oder Tierhalter sind oder Pet Parents heißt das heutzutage, ja, habe ich gelernt. Ein bisschen Demut wird uns allen gut tun. mir, allen Kunden, allen Tierärzten. Das wünsche ich mir sehr für unsere Gesellschaft. Ein bisschen Demut und ein bisschen Rücksichtnahme, ⁓ den Schritt zurückzugehen und einfach zu bewerten, wie viel hat der andere geleistet. Wir wissen nicht, was der andere für eine Geschichte hat, was der hinter sich hat, was der gerade am Struggeln hat. Ich betreue eine Fachpraxis, hat so viel Scheiß hinter sich, wo sie nichts für kann. Die unter größtem Verzicht auch vom Team her leiden, weil sie eingesperrt sind in den Container wegen Baumangeln. Das willst du nicht erleben und was die dort leisten ist immens. Und sind trotzdem jeden Tag für die Kunden da. Natürlich bezahlen wir für die Leistung. Und der TH sollte die Demut haben, die Leistung, also die volle Leistung zu bringen für die Kohle. Aber uns allen wird diese Demut glaube ich gut tun, als Schlüssel dazu zueinander zu kommen. Nicht uns gegenseitig Zucker in Arsch zu blasen. will ich gar nicht sagen. Aber einfach in ein gutes Gespräch zu kommen. Weil gute Gespräche, auch unser Gespräch als gutes Gespräch, ist etwas, wo was bei rumkommt. Wo jeder etwas lernt, ich auch immer wieder was mitnehme. Und wenn wir das umsetzen können im Alltag, fände ich das genial. Felix Tierwelt: Du, das ist ein richtig schöner Ratschlag oder schönes Schlusswort. schon mal vielen herzlichen Dank. Ansonsten an alle, gerade noch zuschauen oder zuhören, schaut gerne mal bei den anderen Folgen rein. Das ist auch sehr, spannend und ich wünsche weiterhin ganz günstig viel Spaß.