Latest / Audi Weekly / Audi-Dieselskandal vor Gericht
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- Servus liebe Audi-Interessierte zum Audi Weekly. Und das sind die Themen der Woche rund um die vier Ringe aus Ingolstadt. Prozess gegen vier Ex-Audi-Manager wegen Diesel-Skandal startet in München. Schäden bis drei Milliarden Euro im Raum. Audis Formel-1-Debüt mit Problemen, trotz Defekten und Hydraulik-Lags, bleibt das Team optimistisch. Audi-Tochter ABI streicht über 60 Stellen in München, ein Drittel der Belegschaft betroffen. Audi-Betriebsrat blockiert US-Werkpläne, deutsche Standorte nicht ausgelastet. Am Landgericht München beginnt das zweite große Strafverfahren zum Audi-Dieselskandal. Vier ehemalige Manager stehen vor Gericht. Stefan Knirsch, Ulrich Hackenberg, Axel E. Und Richard B. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, unzulässige Software in Dieselfahrzeuge eingebaut zu haben. Diese Software sorgte dafür, dass die Autos im normalen Betrieb mehr Abgase ausstießen als im Test. Außerdem sollen sie Fahrzeuge trotz bekannter Manipulationen vermarktet haben. Der erste Prozestag verging mit der Verlesung der 119-seitigen Anklageschrift. Nur zwei Drittel wurden geschafft. Schadenssummen von bis zu drei Milliarden Euro stehen im Raum. Prozessbeobachter halten einen Deal für möglich. Audis erste Formel-1-Testfahrten in Spanien verliefen holprig. Der neue R26 kämpfte drei Tage mit technischen Problemen auf dem Circuit de Catalunya. Gabriel Bortoleto blieb am ersten Tag nach 27 Runden wegen eines Defekts liegen. Nico Hülkenberg bremste am zweiten Tag ein Hydraulikleck nach fünf Runden aus. Erst am dritten Tag konnten beide Piloten zusammen fast 150 Runden drehen. Insgesamt schaffte Audi nur 244 Runden, deutlich weniger als Mercedes oder Ferrari. Projektleiter Mattia Binotto spricht von einer langen Problemliste. Dennoch bleibt das Team optimistisch und sammelt wertvolle Daten. In Bahrain wird der R26 erstmals öffentlich getestet. Die Audi-Tochter Abi baut massiv ab. Ein Drittel der rund 190 Beschäftigten wird betriebsbedingt gekündigt. Die Münchner Firma schließt ein komplettes Geschäftsfeld und stellt zwei Programme ein. Grund sind intensiver Wettbewerb und hoher Kostendruck. ABI soll sich künftig nur noch auf Kernbereiche fokussieren, die unmittelbaren Mehrwert für Audi schaffen. Die betroffenen Mitarbeiter erhalten Kompensationspakete. Der Audi-Betriebsrat bremst Pläne für ein neues Werk in den USA. Die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm sind derzeit nicht ausgelastet, nur zu zwei Dritteln bis drei Vierteln. Betriebsratschef Jörg Schlagbauer fordert eine verbindliche Perspektive für deutsche Beschäftigte, bevor neue Werke entstehen. Seit zweieinhalb Jahren diskutiert Volkswagen über ein US-Werk. Audi gilt als Favorit. Eine Entscheidung fiel nicht mehr im Jahr 2025. Audi entwickelt in Ingolstadt ein revolutionäres System zur automatisierten Verkabelung von Autos. Das Projekt Next2 OEM soll die mühsame Handarbeit bei Kabelbäumen durch Roboter ersetzen. Ein Demonstrator zeigt bereits, wie Roboterarme Kabel bündeln und in die Karosserie einsetzen. Das Bundeswirtschaftsministerium und die EU fördern das 20-Millionen-Euro-Projekt über vier Jahre. In zwei bis drei Jahren könnte die Technologie serienreif sein. Das war das Audi Weekly für diese Woche. Diese Episode wurde vom Donaukurier erstellt. Zum Schluss ein kleiner Hinweis. Dieses Update wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.