Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 090 Entwicklung & Gestaltungskraft (1) Alte Verletzungen loslassen | Birgit Viertlböck & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen. Wir widmen uns heute dem Thema Bewusstsein und zwar aus einem Aspekt des aktiven Umgangs mit Traumaarbeit. Was kann ich wirklich alles in meinem Leben erreichen, wenn ich hinsehe, sage ich einfach mal. Ich begrüße Sie jetzt so ganz herzlich, Frau Dr. Birgit Viertelböck, an meiner Seite. Und ich glaube, du hast uns dazu so einiges mitgebracht an eigenen Erfahrungen und bin gespannt, wo uns diese Reise hinführt. Herzlich willkommen, liebe Birgit. Birgit Viertlböck: Danke, Petra. Ich bin total berührt, dass ich bei euch sprechen darf, bei dir sprechen darf. Ich habe die Community jetzt schon eingeschlossen, weil ich, glaube ich, schon ein Exot bin bei dir auf dem Kanal und gleichzeitig absolut im gleichen Boot sitze. meine Geschichte, ich sage immer, ich rede immer vom Leben 1 und Leben 2. Also in meinem ersten Leben war ich Forscherin und Wissenschaftlerin an der LMU hier in München und bin promovierte und habilitierte Tierärztin und habe in der Sinnesphysiologie, in der Physiologie-Forschung gemacht. Das heißt, wie funktioniert der Körper und so weiter und so fort. habe selber in der Zeit vier Kinder bekommen. Ich erzähle die Geschichte deswegen, weil ich habe Drillinge bekommen und die zeigen auch so mein zweiter Vorname ist Effizienz. Also ich versuche immer, irgendwo Methoden zu finden und Dinge zu tun, die möglichst landen können und den Menschen das Leben leichter machen können, weil ich sag mal wir brauchen viel mehr Zeit zum tanzen und singen und weniger zum arbeiten und leiden. Genau so, jetzt zurück zu dem Faden mit der Uni und hab dann quasi nach 18 Jahren Uni eine Trennung von dem Vater meiner Kinder hinter mich gebracht und hat mich in dem Zusammenhang sehr viel mit transgenerationalen Trauma beschäftigt. Also aus einer wissenschaftlichen Sicht, weil man mittlerweile über die Epigenetik weiß, Moment, da gibt es chemische Veränderungen, die diese Gene ablesen lassen oder nicht ablesen lassen. Das heißt, man hatte endlich eine Erklärung, das was schon viele wussten, dass Erfahrungen aus den Vorgenerationen auch wirklich einen Effekt im jetzigen Leben haben. Das heißt, wir kommen alle mit einem Rucksack an. Das kann dann auch noch ein seelischer Reinkarnations-Rucksack sein, aber auf alle Fälle konnte man es über die Ahnenreihe auch schon erklären, warum in mir Dinge schwingen, die ich gar nicht erlebt habe und so weiter. Und das habe ich in meiner quasi Schwiegerfamilie gesehen und auch in meiner eigenen und dachte mir, ups, was ist denn da? Und habe dann angefangen, wissenschaftlich drüber zu arbeiten und bin aber da nicht recht viel weitergekommen. Aber die Folge war, als ich dann nach meiner tierärztlichen Ausbildung einen Heilpräziger gemacht habe und jetzt quasi nur noch mit Menschen arbeite, weil ich sage es mal ganz lapidar, weil ich nicht mehr mit Symptomträgern arbeiten will, weil unsere Hauszeugentiere uns herum ja einfach nur die Energie liefern, damit es uns besser geht oder auch die Ablenkung oder oder oder. Das heißt, ich wollte mich mit den Ursachen, den bewussten Seelen, den bewussten Menschen beschäftigen und bin deswegen in die Humanmedizin quasi rüber gewechselt und arbeite dann also seitdem nur mit Erwachsenen und hab und jetzt kommt der Punkt, hab mit Schmerztherapie angefangen und mir ist irgendwann klar geworden, also ich hab Schmerztherapie damals und unendlich viele Ausbildungen gemacht und zum anderen auch schamanisches Heilen gemacht, wo Schmerz eine Form, eine Funktion, eine Farbe, eine Größe, Objekt hat. Ja, also das heißt Dadurch werden unfassbare Dinge für unseren Verstand wieder fassbar. Und sie bekommen eine Form, die man eben greifen kann und auch dann in eine Kiste legen kann. Oder kaputt machen kann. Also das heißt, so habe ich als Schmerztherapeutin angefangen und irgendwann ist mir klar geworden, Moment, stopp, das kann ich doch auch mit Trauma machen. Es ist ja auch... nur in Anführungszeichen eine emotionale Wunde. ist ein emotionaler Schmerz, der eine Form und eine fastbare Struktur braucht, eliminiert werden zu können. kann ich es fassen, kann ich es nehmen, kann ich es packen, kann ich es wegpacken. Und das war für mich der Aha-Moment und der Transfer von meiner ursprünglichen Schmerztherapeutischen Arbeit dann auch zu sagen. jetzt möchte ich mich emotionalen Schmerzen beschäftigen und bin dann über weitere Zusatzausbildung, hypnose therapeutische Ausbildung und eine Methode entwickelt, die ich jetzt Doletionstherapie nenne, die, und jetzt kommen wir wieder auf die Effizienz quasi, sich nicht irgendwie nur ein Thema anschaut, sondern die sich den kompletten emotionalen Lebenslauf anschaut, weil es halt einfach so ist, dass sich Muster, die sich in der Kindheit geprägt haben oder auch später, immer wieder wiederholen und wir oftmals nicht schaffen, diesen Kurven auszusteigen. Und deswegen dachte ich mir, schauen wir es uns doch miteinander an. Alles. Petra Baum: Wow, also du hast schon einen so effizienten Einstieg hingelegt. Sollte ich jetzt einfach noch mal so kurz zusammenfassen von deinem tiermedizinischen Background und der Forschung und sozusagen der Switch oder das zweite Leben, was vielleicht dann auch mit der Trennung von deinem Partner und den Switch in eine andere Ebene, du sagtest ja die Seelen. die hier wirklich aktiv sind und nicht die Symptomträger sind, das vielleicht nicht jeder Tierfreund jetzt gerne hören, aber das lassen wir jetzt hier einfach unbehandelt, Birgit Viertlböck: Das lassen wir sinken. Petra Baum: über die Epigenetik, über die Schamanische und über die Traumatherapie wirklich zu fassen. Darf ich so mal fragen, was heißt denn Dolensionstherapie oder wie bist du auf den Namen gekommen? Birgit Viertlböck: Im Prinzip kommt Dolition von Delete. habe das damals, also seit fünf Jahren quasi gibt es diesen Begriff. es ist ein Begriff, der kommt aus dem englischen Delete und englische Wörter kann man nicht patentieren lassen, weil das ist einfach allgemein zugänglich. das heißt, es ist ein Löschen von alten Erfahrungen, die quasi im Hier und Jetzt immer noch stören. Und da es eine runde Reise ist, die ich vielleicht in der nächsten oder übernächsten Folge zu Ende erzähle, also quasi wir beginnen im Heute und reisen wirklich zurück zum Ursprung, Essenz, also zum Ur-Sheet zu der ersten Reinkarnation, ersten, zur Essenz, Quelle, Petra Baum: Ja. Birgit Viertlböck: wo wir quasi uns abgespalten haben und unsere Reise begonnen haben. Und deswegen ist es quasi ein O drin. Also es ist quasi eine runde Reise, die mit dem Löschen Und das ist für manche vielleicht erstmal so, jetzt lösche ich irgendwie mein Leben. Nein, es ist nur das Löschen der Dinge, die uns einfach im Wege stehen, dann wirklich vollumfänglich und im inneren Frieden im Hier und Jetzt zu leben. Und deswegen ist es das O drin, weil es rund ist. das möchte ich auch noch dazu sagen, Petra Baum: Okay, auch. Birgit Viertlböck: ich wollte unbedingt etwas, was auch nicht an meinem Namen hängt und nicht an meiner Person hängt, weil ich es auch ausbilde und ich Ich möchte es als völliges, freies Ding stehen lassen. Man arbeitet mit der Dialektionstherapie, aber es heißt nicht die Therapie noch Birgit Viertelböck. Da war es mir wichtig, einfach zu sagen, ich bin ja auch nur ein ein Kanal gewesen, der diese Methode auf den Planeten gebracht hat. Das ist mein Geschenk, nicht aus einem Ego heraus, sondern aus meinem höheren Selbst heraus. Und deswegen wollte ich den Normen ebenso nennen. Verstehst du? Genau. Es ist wichtig, etwas Neutrales zu finden. Petra Baum: Jetzt hacke ich nochmal ein. Du hast gesagt, löschen. Nicht im Sinne, ich lösche mein Leben, sondern ich lösche das, was mich so belastet hat, dass ich heute kein freies und bewusstes, würde ich jetzt mal sagen, Leben führen kann. Birgit Viertlböck: Mhm. Ja. Petra Baum: Und gleichzeitig, gehst aber zurück nicht nur, habe ich es richtig verstanden, in diesem Leben, gegebenenfalls in Kindheitserinnerungen, sondern wenn notwendig, überspringst du auch mehrere Leben nach hinten oder an die Essence, Birgit Viertlböck: Mhm. Petra Baum: zu sagen, wo war der erste Punkt, wo das aufgetreten ist? Birgit Viertlböck: Nee, so detailliert können wir das oftmals auch gar nicht mehr wissen. Petra Baum: Okay. Birgit Viertlböck: Das heißt, ich war selber schon in Rückführungen und solchen Sachen unterwegs. an dem Punkt bei den Rückführungen ist mir irgendwann klar geworden, wenn wir all diese einzelnen Verstrickungen, die in unserem früheren Leben drin waren, sowohl in unserer Ahnenreihe als auch in spirituellen Weg, auflösen wollen, dann wären wir noch irgendwie 200 Jahre unterwegs, weil es sich wie ein gordischer Knoten anfühlt. Petra Baum: Ja. Birgit Viertlböck: Ich habe es halt einfach selber miterlebt. Ich hatte glaube ich vier oder fünf Sitzungen bei einer Rückführung, weil ich ein Körperthema anschauen wollte und habe mir dann gedacht, boah das kann ja nicht sein, ich jetzt irgendwie, die Dynamiken sind mir total bewusst, als wenn irgendwie die Seele meiner Mutter damals in meinem Partner war und dass sich das immer wieder wiederholt und man sich die Seelen immer wieder treffen. Aber ich wollte eine Lösung dafür und nicht 200 Jahre Rückführungssitzung, Petra Baum: Die Erkenntnis. Birgit Viertlböck: im Klein-Klein zu arbeiten. da habe ich dann aber quasi in verschiedenen Schritten einen Teil der Methode entwickelt, den werden wir vielleicht heute nicht heute haben, aber vielleicht dann in der nächsten oder übernächsten Folge, wo es auch quasi ein Visualisierungsobjekt gibt, dem Verstand die Möglichkeit zu geben, dem Theater auszusteigen. Und ob das Theater jetzt 50 Jahre alt ist oder ob das Theater 10.000 Jahre alt ist oder ob das Theater wirklich zurückgeht bis zu dieser Vorstellung, ich war schon in anderen Sternenwelten und so weiter, am Ende ist es ein Theater. Und das ist der Punkt. Am Ende gilt es, ganze Theater loszulassen, wirklich in dem, was jetzt dran ist, wirklich im Leben zu stehen. Und das ist nun mal der Körper, den ich gerade habe, und es ist nun mal die Familie, die ich gerade habe. dass wir nicht auch immer in der Vergangenheit hängen und denken, ja, ich kann das ja nicht, weil damals wurde ich ja als Hexe schon irgendwie erwürgt und deswegen kann ich jetzt das und das nicht machen. Also ich habe das alles hinter mir. und hab für mich beschlossen, Moment, stopp! Aus all diesen Geschichten ist es wichtig auszusteigen, weil sonst, Kathole, Power of Now, können wir überhaupt nicht im Jetzt sein. Und was ist das Jetzt? Das Jetzt ist diese geile Intuition, ja, also diese innere Stimme, die immer wieder nach unten spricht mit uns. Und der Verstand ist ja auch nur der Deckel darüber, der verhindert, Petra Baum: Mhm. Birgit Viertlböck: dass diese Stimme mit uns spricht. Also gilt es, dem Verstand ein Tool zu geben, dass er sagt, ja, ich wurde gehört und jetzt ist immer Zeit, dass ich gehe. Also nicht gehe im Sinne von, ich sag immer, in der Supermarktkasse ist es noch gut, wenn man weiß, wo die Kreditkarte steckt oder wie viel Geld man rausgeben muss. Aber für alle anderen Entscheidungen brauchen wir nur diese Verbindung zu, ich nenne es höheres Selbst, ich weiß, gibt es 22 verschiedene Definitionen, bei mir ist es die, ich nenne es höheres Selbst, also die Verbindung zu dem, was ich in meiner Gänze bin, was diese Seele ausmacht. Und was die irdisch auch hier für einen Plan hat in diesem Leben. Petra Baum: Mhm. Birgit Viertlböck: Und wenn ich in der Vergangenheit hänge und sage, ich wurde da und da so gequält und geschunden, dann nützt mir das ja nichts im Jetzt. Petra Baum: behindert, ich mal sagen, oder? Ja. Birgit Viertlböck: Ja, es hält zurück. Es hält mein wahres Potenzial zurück. da geht es halt auch darum, dass wir uns bewusst machen, dass wir eine Lebensaufgabe haben, dass wir ein Geschenk sind für diese Welt, auch wenn die gerade so chaotisch ist, wie noch nie vielleicht, wir waren da nicht zu Pest-Zeiten so bewusst da, aber dass wir uns unsere unserer Verantwortung auch wieder bewusst sind, dass es gilt, diese alten Dinge loszulassen, wirklich in unser Volles sein zu Petra Baum: Und letztendlich ohne die Akzeptanz, dass wir in dieser Welt leben, kommen wir auch nicht allzu weit, denn die Welt werden wir nicht ändern können. Birgit Viertlböck: Ja, aber es gibt einen verbitterten Blick auf das Ganze Petra Baum: Ja. Birgit Viertlböck: und einen Opferblick auf das Ganze und einen Theaterblick auf das Ganze. Wenn man das Drama-Dreieck schon als Theater sieht, also Opfer, Theater, Retter, ist eigentlich relativ bekannt in der Transaktionsanalyse. Aber aus dieser verbitterten Haltung können, da sind wir unten, da sind wir im Sumpf der Welt. Petra Baum: Ja klar, dann halten wir uns selbst fest. Birgit Viertlböck: Und wenn es uns gelingt, nach oben zu steigen, wo auch immer das jetzt ist, vielleicht ist das auch irgendwo in uns drin, aber weil wir aus so einer Metaperspektive drauf zu gucken und zu sagen, mein Lieblingssatz ist ja, was denke ich jetzt da, oder, spannend was da jetzt passiert. Also, dass du dir wirklich 24-7 selber zugucken kannst und dir zuschaust und dir sagst, spannend was jetzt da passiert, jetzt erlebe ich das wieder, was mache ich denn jetzt damit? könnte ich jetzt mal vielleicht was anderes machen. Aber eben nicht vom Verstand, sondern aus einer losgelösten, befreiten Sicht des inneren Friedens und ohne diese Anhaftungen, die wir halt schon alle wirklich erlebt haben, die sich in unserem Verstand eingeprägt haben. Wir können ja alle Geschichten erzählen und sagen, ja, das ist uns passiert, aber muss das noch was mit uns machen oder dürfen wir jetzt einfach mal wir selber sein? Petra Baum: Ich glaube, das ist auch der wichtigste Punkt. Jedem von uns sind schon Sachen passiert. Dafür sind wir, glaube ich, hier und dafür passiert das Leben. Aber die Frage ist, was macht es mit uns? Und wie du ja sagst, ich kann verbittert werden, zurückgucken. Ich kann mich klein machen oder in Angst zu verfallen. Ich kann aber auch die Perspektive, du sagst Theaterblick, ich sag oftmals einfach so drei Schritte zurückgehen und mich selbst Birgit Viertlböck: Mhm. Petra Baum: angucken, wie ich in einer Situation handle. und dann vielleicht schon merken, ui, ob das jetzt der Realität oder der Situation angemessen ist, sei mal dahingestellt, weil es halt oftmals dann irgendwelche Emotionen sind, die plötzlich hochkommen oder Verletzungen, Erinnerungen, die ich noch mit mir rumtrage, die aber nichts mit der Situation als solches zu Birgit Viertlböck: sind Verletzungen gewesen und ein absoluter Aha-Moment, den habe ich auch in die Methode implementiert, dass diese Verletzungen oftmals eben mit Menschen entstanden sind, also anderen menschlichen Wesen, die ja auch ihre eigenen Verletzungen haben, also treffen ja zwei verletzte innere Kinder aufeinander und selbst wenn sie 35 sind, sind es noch verletzte innere Kinder. Meine Eltern oder meine Mutter hat es nur so gut machen können, wie sie es machen konnte, weil sie selbst aus einer zerrütteten Familie kam und so weiter und so fort. das Wichtige dabei ist, wir, dass wir, ich glaube das ist was, eher neuer ist Wir brauchen diese Verletzung in uns zu heilen, nicht wieder in diesen alten Trigger zu fallen, ein Vergebungsritual mit demjenigen, der diese Verletzung veranstaltet hat. Also der quasi mitverantwortlich war, beteiligt, ich vermeide das Wort Schuld, ich Verantwortungsverschiebung viel besser als Schuld, weil Schuld gibt es einfach nicht, das ist so ein menschliches Konzept, aber Verantwortungsverschiebung gibt es. Das heißt, da ist eine Verletzung passiert, wo zwei Wesen miteinander in Konflikt waren und jetzt kann ich ja den anderen nicht zwingen, dass er sagt, entschuldige und keine Ahnung, sondern ich kann ja nur was mit mir machen. Die Idee, dass man die anderen ändern könnte, ist ja völlig absurd. Also glaube, soweit sind wir schon alle miteinander und ich hoffe, die dir auch zuhören. Also die anderen kannst du nicht ändern. Es geht einfach nicht. Du kannst nur dich ändern in deiner Wahrnehmung der anderen. Und da arbeite ich quasi in dieser Methode bei den Verletzungen, die ich von durch andere Menschen ausgelöst wurden mit einem, Mini-Aufstellungen, also Abschiedsgesprächen. weiß nicht, ob Familienstellen kennst, du kennst auch viele andere. Also quasi Repräsentant derjenige ist, der Klient ist immer der Klient, aber ich repräsentiere quasi das Gegenüber. Und da kommt es dann quasi final in so einer Sitzung zu einem wirklichen Abschiedsgespräch und Vergebungsgespräch auf Basis von Dankbarkeit und Liebe zu sagen, Du hast das auch nicht besser gewusst, ja? Und ich hab das auch nicht besser gewusst. Aber lass uns jetzt einfach in Frieden darüber reden und ich vergebe dir, ja? Und ich arbeite wirklich mit Missbrauchtraum, oder auch, ja? Das heißt, es braucht schon auch gewisses Vorgespräch mit demjenigen, der vor mir sitzt, ihn an seine eigene Göttlichkeit zu erinnern. Also an diese, ich nenne es immer gerne Jesusenergie, weil das einfach so ein schönes Wort ist. So liebe deinen Nächsten wie dich selbst oder dass du sagst, In deiner Größe und Göttlichkeit kannst du diesen Menschen auch jetzt vergeben. Dazu bekommst du dann aber auch Ressourcen von deinem höheren Selbst, von diesem Gegenüber, Sätze, immer schon gesprochen werden mussten, Dinge, die immer schon ausgetauscht waren. Und dann hat es auch seinen Frieden gefunden. Und das ist wichtig, weil du hast dir vielleicht verletzt, warum hat mich das verletzt, selber mit dir alleine das auszumachen und gehen zu lassen. ist durch diese Anhaftung oftmals nicht möglich. Und die ist so unterbewusst manchmal, dass es eben diesen energetischen Prozess des Vergebens braucht. Und das ist nicht nur einmal Hopono-Pono-Singen leider, sondern das ist auch wirklich ganz spezifisch. Ja, also Hopono-Pono ist super, ja, also ein super Vergebungsritual. Aber das reicht halt dem Verstand nicht, ja. Das kann ich im Sinnkreis wahrnehmen und dann denke ich, ja super, und wenn ich aber dann wieder mit meiner Mutter eine Woche in den Urlaub fahre, dann denke ich mir, jetzt könnte ich sie wieder umbringen oder so. Also verstehst du, das braucht eine Tiefe im Unterbewusstsein, wirklich nachhaltig ist. Petra Baum: Das war jetzt ein wunderbares Statement zum Abschluss dieser Folge und ich glaube, ist klar, wir nähern uns dem jetzt nicht mit Samthandschuhen dem Thema, sondern Birgit Viertlböck: Nein. Petra Baum: sehr aktiv. Das spricht glaube ich auch für deine Art des Vorgehens und für deine Methode. Liebe Birgit, ich sag für heute Tschüss und wir schauen einfach, wo uns die weitere Reise hinführt. Danke euch allen. Ciao! Birgit Viertlböck: Danke dir.