Latest / Kitaradio / Chor und Singen im Kindergarten
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- 0:03Speaker 1: Hello und herzlich willkommen.
- 0:12Speaker 1: Heute mit einer Sonderausgabe, denn heute beschäftigen wir uns mit dem Thema
- 0:18Speaker 0: Chor-Singen.
- 0:20Speaker 1: Was bedeutet das überhaupt für Kinder im Kindergartenalter?
- 0:23Speaker 1: Wie können Kinder singen wie entsteht Klang und Musik für Kinder früh begleiten und aber auch lernen daran, wie kann man Musik im Alterkind integrieren?
- 0:38Speaker 1: Und wie wertvoll oder auch wie unwertvoll ist Musik überhaupt für Kinder.
- 0:43Speaker 1: Und vielleicht gibt es auch noch einige Tipps!
- 0:48Speaker 1: Heute darf ich Elisa begrüßen.
- 0:50Speaker 1: Freischaffende Chorleiterin hat unheimlich viele Chöre im Umkreis von Ludwigshafen am Rhein und bin froh dass du heute da bist.
- 0:59Speaker 0: Hallo!
- 1:03Speaker 1: Ja, ich würde sagen dann fangen wir einfach schon mal an.
- 1:06Speaker 1: Du bist ... ja du bist unheimlich viel!
- 1:09Speaker 1: Du bist Chorleitung, du hast elementare Frühpädagogik studiert und leidest einige Köhre?
- 1:18Speaker 0: Genau, ja.
- 1:20Speaker 1: Welche Köhren hast du denn?
- 1:23Speaker 0: Aktuell habe ich hier in Ludwigshafen einen Kinder- und Jugendchor und auch in Worms ein Kinder-und-Jugendchor.
- 1:30Speaker 1: Kinder & Jugendchore das bedeutet was?
- 1:33Speaker 0: Also der Kinderchor, da orientiert man sich ein bisschen daran dass die Kinder entweder schon in der Vorschule sind oder auch etwas jüngere Kinder aus dem Kindergarten.
- 1:41Speaker 0: also mit vier Jahren ist man grundsätzlich bei mir herzlich willkommen im
- 1:45Speaker 1: Chor
- 1:46Speaker 0: und der Jugendchor das sind dann schon ältere meistens ab der weiterführenden Schule.
- 1:51Speaker 1: Weiterführender Schule?
- 1:52Speaker 1: Das ist heute nicht so unser Thema aber unheimlich spannend!
- 1:56Speaker 1: Kinder mit vier sind sogar schon im Chorr?
- 1:58Speaker 0: Ja, durchaus.
- 1:59Speaker 0: Also man muss immer schauen individuell ob das für das Kind passt, ob es sich da gut einfügen kann in die Chorgruppe und natürlich auch ob die Aufmerksamkeit lang genug bestehen bleibt.
- 2:08Speaker 0: Für so forty-fünf Minuten mache ich da immer den Chor dass das Kind da überhaupt dabei bleibt.
- 2:13Speaker 0: aber natürlich versuche ich auch immer verschiedene Aspekte mit einzubringen, dass dem Kinder nicht langweilig wird und wie ja auch zum Beispiel Bewegungen oder mit verschiedenen künstlerischen Aspekten einfach arbeiten, weil das Vielseitige natürlich gerade in einem jungen Alter wichtig ist.
- 2:30Speaker 1: Du hast jetzt das Wort Vielfalt im jungen alter gesagt Wie sieht denn so eine Chorstunde aus?
- 2:37Speaker 0: Ja also kommt natürlich auch drauf an welche Ziele wir gerade haben.
- 2:41Speaker 0: wenn wir auf den Auftritt hinarbeiten dann ist es schon auch so dass wir vorher für die Lieder mehr geübt haben, sodass ich dann auch mal im Chor einfach mehrere Lieder singen und wirklich etwas expliziter daran üben kann.
- 2:52Speaker 0: Aber gerade auch am Anfang bei den Einstiegen ist es mir immer wichtig dass wir Rhythmus-und Bewegung integrieren weil die Kinder das einfach ganz anders wahrnehmen und so eigentlich besser lernen also gerade Texte lernen.
- 3:03Speaker 0: Das passiert über rhythmische Parameter aber auch über Bewegungen im Raum.
- 3:08Speaker 0: Ich mache da auch Gehörschulungen, dass die Kinder beispielsweise am Schluss immer ein Musikspiel spielen was ich ganz gerne spiele ein rhythmisches Spiel, wo ich immer was vorklatsche und das heißt verbotene Rhythmus.
- 3:21Speaker 0: Da werde ich einen Rhythmuss vorklatschen, den dürfen die Kinder einmal nachklatschen und danach klatsche ich verschiedene andere Rhythmen.
- 3:28Speaker 0: aber wenn dieser verbotenen Rhythmes wieder auftaucht müssen die Kinder genau zuhören und dürfen dann nicht klatschen.
- 3:34Speaker 0: Und es ist so ein Spiel, was denen extrem viel Spaß macht, aber was eben auch so ein Rhythmuszgefühl super gut fördert.
- 3:38Speaker 1: Es ist supergutfördert!
- 3:40Speaker 1: Das hört sich ja nach einem erlebnisreichen Spiele an.
- 3:44Speaker 0: Ja, auf jeden Fall.
- 3:45Speaker 0: Ich nenne das immer ganz gerne Musikspiele.
- 3:47Speaker 0: Man kann das wirklich auch schon mit Vierjährigen super machen und gerade ich finde in der Spanne zwischen vier und sechs Jahren wenn wir jetzt von einem Kita-Alter sprechen ist ja so ein vierjähriges Kind auch kognitiv emotional und von den Interessen vielleicht nicht ganz da wo ein sechsjähriges kind ist und das muss man auch irgendwie vereinbaren.
- 4:04Speaker 0: aber das funktioniert im Kinderchor mit der Musik einfach einwandfrei würde ich sagen
- 4:09Speaker 1: Ja, wir haben uns ja vorher schon mal unterhalten.
- 4:12Speaker 1: Musik verbindet ihr auch ne?
- 4:14Speaker 1: Vier und sechs jährige haben wir jetzt.
- 4:16Speaker 1: Wie wichtig ist denn für dich die Verbindung zu den Kindern?
- 4:19Speaker 0: Das spielt natürlich auch eine große Rolle.
- 4:22Speaker 0: Ich meine ich bin ja trotzdem noch auf einer professionellen Ebene weil ich die Korleitung bin also eine andere Ebene als die Kinder an sich sind.
- 4:28Speaker 0: Aber mir ist auch wichtig dass sich die Kinder wohl fühlen das sie sich wertgeschätzt und gesehen fühlen.
- 4:34Speaker 0: Und da es auch so mit der Aufgabe als Korleitung diese Gruppe hat, die man erstmal zusammenbringen muss.
- 4:41Speaker 0: Die eher heterogen ist und dann trotzdem auf das individuelle Kind eingehen muss also es ist ja sehr unterschiedlich auf was man dann achten sollte.
- 4:52Speaker 1: Achten habe ich jetzt gehört?
- 4:54Speaker 1: Auf was achtest du denn jetzt als professionelle Chorleitung wenn ein Kind zum Beispiel singt?
- 5:00Speaker 0: Also was ich auch gerne mache in den Chorstunden gerade weil wir eine Gruppe sind ist dass ich Kinder auch mal alleine singen lasse zum Beispiel Liedern, die wir üben.
- 5:08Speaker 0: Dass Kinder einzelne Phrasen singen und das dann von Kind zu Kind weitergegeben wird um einfach auch zu sehen ob das Kind zum Beispiel gesund singt was ja auch schon wichtig ist für das Wohlbefinden vom Kind.
- 5:18Speaker 0: es mir natürlich auch wichtig dass die Kinder sich untereinander verstehen Und die Beziehung zu mir spielt insofern eine Rolle dass ich auch so ein bisschen manchmal Vermittler bin oder auch Streitschlichter.
- 5:29Speaker 0: Das gehört alles dazu.
- 5:31Speaker 1: Also dein Professionelles sein und ein professionelles tun ist relativ groß.
- 5:37Speaker 0: Ja, so kann man es sagen!
- 5:39Speaker 1: Und wir arbeiten ja jetzt hier viel mit Kinderratenkindern.
- 5:43Speaker 1: wie wichtig oder vielleicht hast du auch einen Impuls dafür für unsere Zuhörenden?
- 5:48Speaker 1: Wie wichtig ist Singen für Kinder?
- 5:51Speaker 0: Sehr wichtig würde ich sagen denn Sing verbindet ganz viel was die Entwicklung von so einem Kind zum Beispiel unterstützen kann und auch Teil der Unterstützung ist.
- 5:59Speaker 0: also Kinder erleben zb Musik Anders als Erwachsene einfach dahin gehen, wenn wir jetzt ein sehr junges Kind nehmen vielleicht von zwei bis drei Jahren.
- 6:08Speaker 0: Das hört Musik anders als wir also das versteht schon so Emotionen oder auch Phrasen den der Musik rübergebracht werden ohne jetzt schon zum Beispiel perfekt Deutsch zu sprechen und das finde ich so spannend an Musik.
- 6:19Speaker 0: es gibt auch Lieder da singen wir sozusagen in Quatsch Sprache oder nutzen verschiedene Silben und dann kommt gar nicht so drauf an ob das jetzt perfekte Sätze sind sondern die Musik wird einfach ganzheitlich erfahren und gefühlt
- 6:32Speaker 1: Gefühlt, wie kann ich mir es denn vorstellen?
- 6:34Speaker 1: Wie fühlt man denn Musik?
- 6:37Speaker 0: Also ich glaube das ist bei jedem unterschiedlich.
- 6:40Speaker 0: Bei Kindern fällt mir aber immer auf gerade bei jungen Kindern dass die wenn es ihnen gefällt und man das nicht nur daran merkt dass sie dabei sind und mit singen sondern sich zum Beispiel auch einfach gerne bewegen wollen oder dass sie verschiedene Gesten dazu machen, dass sie auch anders wahrnehmen wie der Sitznachbar zum Beispiel darauf reagiert, wie die Person singt.
- 6:58Speaker 0: Wenn ein anderes Kind eben dransitzt dann ist es wieder anders.
- 7:01Speaker 0: also das bekommen Kinder schon mit und sind da eigentlich sehr feinfühlig wie ich finde.
- 7:05Speaker 1: Feinfühligkeit gibt's das denn überhaupt schon in diesem Altersgruppe von drei bis sechs oder ist jede Musikrichtung auch gleich?
- 7:14Speaker 0: Ja ich würde sagen dass gibts auf jeden Fall auch schon im frühen Alter.
- 7:18Speaker 0: Und wenn wir jetzt auf Musikstil- oder Musikrichtungen gehen kommt natürlich drauf an was für Kinder leicht dazu verarbeiten is.
- 7:24Speaker 0: Also, zum Beispiel gibt es ja auch junge Kinder.
- 7:27Speaker 0: Die bekommen viel über ihre Eltern mit und wenn die Eltern zu Hause immer Death Metal hören oder Heavy Metal hören dann hat das Kind ja schon da andere Berührungspunkte als ein Kind das jetzt zum Beispiel nur Kinderlieder hört oder zum Beispiel Klassik hört und dementsprechend auch ein anderes Verständnis dafür.
- 7:43Speaker 0: aber die Feinfülligkeit ist da sehr wichtig.
- 7:46Speaker 1: Und was empfiehlt du denn Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren?
- 7:50Speaker 1: Was sollten sie vielleicht hören oder vielleicht auch nicht und warum?
- 7:54Speaker 0: Also ich finde Vielfalt sehr wichtig, was bedeutet?
- 7:57Speaker 0: Ich würde jetzt keiner Familie oder keinem Kind oder keiner Kita verbieten eine bestimmte Musik zu hören.
- 8:04Speaker 0: Natürlich wenn das Inhalte sind.
- 8:06Speaker 0: es gibt ja auch Kinderlieder mit sagen wir veralteten Inhalten oder kritischen Inhalten die man vielleicht heute so nicht mehr singen würde aber an sich find ich's wichtig dass Kinder da auch wirklich ein Gespür dafür kriegen und verschiedene Facetten von der Musik kennenlernen und dazu gehört das auch.
- 8:24Speaker 1: Gibt es eine Musikrichtung, ein Musikstil wo du sagst da kann man eigentlich nichts falsch machen oder dass tut einem Kind einfach gut ist wenn es viel hört?
- 8:34Speaker 0: Also grundsätzlich sagt man da jetzt erstmal Klassik würde ich behaupten was ich auch nicht bestreiten kann denn oft in der klassischen Musik ist es ja so komplexere musikalische Gegebenheiten vorhanden sind als jetzt zum Beispiel bei einem Kinderlied, was dann aber auch wieder gut ist.
- 8:51Speaker 0: Auch Kinderlieder zu hören da dazw.
- 8:53Speaker 0: die Phrasierung oder auch die Länge von den Liedern einfach für die Kinder führt z.B.
- 8:57Speaker 0: ein aufmerksames Zuhören angepasst sind.
- 8:59Speaker 0: also das heißt ja nicht umsonst Kinderlied.
- 9:01Speaker 0: es ist etwas was auch wirklich für das Alter finde ich förderlich ist und auch Zuhause mit den Eltern was man schnell lernen kann Was man gemeinsam singen kann Und das finde Ich an Kinderliedern auch ganz toll.
- 9:14Speaker 1: Du hast jetzt gerade das Wort Lernen benutzt.
- 9:16Speaker 1: Was lernen Kinder von der Musik?
- 9:19Speaker 0: Ja, ganz viel!
- 9:20Speaker 0: Also von der Musik... Jetzt grade wenn ich auch an den musikpädagogischen Bereich denke was ich ja studiert habe dann wird da Musik wie ich vorhin schon erwähnt hab mit vielen verschiedenen Dingen verknüpft also zum Beispiel mit verschiedenen Künsten wie Bewegungen oder malen dass man Musik hört und etwas dazu malt findet, was dazu passt.
- 9:40Speaker 0: Welche Farben?
- 9:41Speaker 0: Welche Formen und Symbole?
- 9:43Speaker 0: Und gerade Kinder verknüpfen das einfach so toll ganzheitlich dass es super viel Freude macht zuzuschauen wie sie sich da entwickeln.
- 9:50Speaker 0: Das ist nun nicht nur die musikalische Entwicklung sondern in so einer Gruppe wo man Musik macht sei es jetzt Chor oder eine Früherziehungsgruppe gibt ja auch einem zum Beispiel soziale Kompetenzen mit Dass das Kind lernt.
- 10:03Speaker 0: Ah!
- 10:03Speaker 0: Jetzt grade ist Die Anna dran mit den Klanghölzern und ich muss jetzt warten.
- 10:09Speaker 0: Also da lernen Kinder ja auch soziale Kompetenzen, sowas wie Impulskontrolle.
- 10:13Speaker 0: oder natürlich für die Sprache ist es, wie ich vorhin schon erwähnt habe super mit den verschiedenen Parametern.
- 10:19Speaker 0: Das Kind lernt fein und grobmotorik wenn man das verbindet.
- 10:22Speaker 0: Sowohl beim Musizieren also Instrumentalspiel als auch bei zum Beispiel der Verbindung mit den Künsten dass man etwas dazu malen kann.
- 10:31Speaker 0: Und was ich auch toll finde ist, dass Musik eben auch die Wahrnehmung Ja, die Kognition von so einem Kind schärfen kann.
- 10:41Speaker 0: Denn da braucht man ja Aufmerksamkeit und Musik bewusst wahrzunehmen.
- 10:44Speaker 0: Das heißt auch die Aufmerksamkeitsspanne – die Merkspanne!
- 10:47Speaker 0: Und das sind alles ja auch wichtige Voraussetzungen, die man später braucht um überhaupt erfolgreich lernen zu können, um darauf nochmal zurückzukommen.
- 10:54Speaker 1: Und jetzt hast du erfolgreich ganz viel.
- 10:57Speaker 1: oder habe ich wahrgenommen dass eine Musik ist erfolgreich bei Kindern und hat einen hohen Lernfaktor?
- 11:03Speaker 1: Was würdest du denn sagen, wie kann der Musik erfolgreich im Kindergartenalltag integriert werden?
- 11:10Speaker 0: Ich finde, erfolgreich kann man ein bisschen daran festmachen ob das bei dem Kind einen nachhaltigen Aspekt hat.
- 11:17Speaker 0: Also dass das Kind dann zum Beispiel das Lied auch zu Hause singt und für den Kind ein Ritual sein kann.
- 11:22Speaker 0: Deswegen finde ich z.B in so einem Morgenkreis wenn man morgens startet ist es super, ein Lied mit den Kindern zu erlernen und das dann immer gemeinsam zu singen.
- 11:31Speaker 0: Weil gerade auch für jüngere Kinder Routinen und Wiederholung ganz wichtig sind.
- 11:34Speaker 0: in einem Lernprozess Und da kann man eigentlich gar nicht viel falsch machen würde ich jetzt behaupten Es geht einfach darum dass zum Beispiel ein Erzieher für das was eher möglich machen kann in Richtung Musik mit den Kindern macht und das muss auch gar nicht ein perfekt gesungenes Lied sein.
- 11:51Speaker 0: Da geht es auch um Emotionen, Verbindung Spaß haben.
- 11:54Speaker 0: Das ist ganz toll dass Kinder das auch spielerisch mitbekommen und da kann man finde ich fast zu jeder Zeit in der Kita was integrieren.
- 12:02Speaker 0: als konkretes Beispiel wird es auch schon reichen beim Aufräumen wenn man einfach einen kleinen Rhythmus mit den kindern spricht damit die wissen okay jetzt wird aufgeräumt das ist auch etwas was so ein lernprozess spielers unterstützen kann und ich finde das kann man super integriere.
- 12:16Speaker 1: Und hast du da vielleicht noch ein konkretes Beispiel?
- 12:18Speaker 1: Hast Du einen Lied, wo Du sagst, das ist es.
- 12:23Speaker 0: Also zum Aufräumen selbst jetzt nicht!
- 12:25Speaker 0: Ich bin auch jemand der in der Richtung sehr spontan ist und dann mal versucht irgendwas zusammenzureimen und wortwörtlich dass das für die Kinder passt.
- 12:33Speaker 0: aber ich bin auch ein großer Fan davon, dass Kinder verschiedene Tonalitäten kennenlernen und das kann man schon früh im Kindergartenalter machen.
- 12:40Speaker 0: also es gibt ja nicht nur Duhr und Moll, sondern es gibt ja auch noch andere so Kirchentonarten nennt man die.
- 12:47Speaker 0: Und da gibts ein tolles Lied von einer Dschungelschlange das ich immer sehr gern mit den Kindern gemacht habe in Verbindung mit solchen Chiffon-Tüchern zur Bewegung – und das mag ich super gerne!
- 12:57Speaker 1: Also du verbindest Musik und Bewegungen mit der Geschichte?
- 13:00Speaker 0: Genau!
- 13:01Speaker 0: Themen sind ganz wichtig für Kinder denn Kinder erleben ja ihre Umwelt und lernen da alles kennen.
- 13:07Speaker 0: Für uns als Erwachsener ist irgendwann belanglos, wenn man zum zehnten Mal an der roten Blume vorbeiläuft fürs Kind.
- 13:13Speaker 0: Das ist vielleicht das erste Mal und das ist auch was, was man in der Musik sehr gut mitbringen kann sowohl mit alltäglichem Themen als auch verschiedener Interessensgebiete seien es jetzt Tiere wie bei der Dschungelschlange oder ja auch ich habe schon Lieder über Möbel gesungen.
- 13:28Speaker 0: also wir hatten eine Lied einem Stuhl dann haben wir auf dem stuhl getrommelt und dazu etwas gesungen.
- 13:32Speaker 0: Also Kinder haben da ja ganz verschiedene Interessen und jedes kind hat verschiedene Interesse.
- 13:36Speaker 0: deswegen finde ich super dass man Musik auch so gut mithilfe der Sprache verknüpfen kann mit verschiedenen Themen.
- 13:42Speaker 0: Und gerade das ist, was den Kindern ja Spaß macht und wo dann auch die Aufmerksamkeit da
- 13:46Speaker 0: ist.".
- 13:47Speaker 0: Du
- 13:48Speaker 1: hattest jetzt das Wort Spaß?
- 13:51Speaker 1: Oft habe ich erlebt oder auch erfahren und gesagt bekommen dass Musikieren mit Kindern den Menschen, die es umsetzen wenig Spaß macht oder Herausforderungen mit sich bringt.
- 14:02Speaker 1: man hört ganz oft Ich kann nicht singen!
- 14:04Speaker 1: Ich kann kein Instrument spielen.
- 14:06Speaker 1: Wie geht man denn damit
- 14:09Speaker 0: um?
- 14:10Speaker 0: Kindergarten würde ich sagen, dass jeder da was dazu beitragen kann.
- 14:14Speaker 0: Wenn man das möchte?
- 14:14Speaker 0: Man muss nicht perfekt singen können!
- 14:17Speaker 0: Man muss auch kein Instrument beherrschen und man muss auch nicht die perfekten Reime parat haben.
- 14:22Speaker 0: Es kann auch zum Beispiel einfach nur ein Klatschspiel sein, dass man sich hinstellt und mit den Kindern zum Beispiel draußen im Kindergaten Blumen benennt oder Pflanzen benennte und dazu zb einfach dieselben klatscht.
- 14:33Speaker 0: Das hat auch schon einen musikalischen Mehrwert aber dann auch nachhaltig mehr wert für die Verknüpfung von dem Kind, was es dann eben auch lernt und das einfach anders verinnerlicht dadurch.
- 14:46Speaker 0: Also würde ich sagen Möglichkeiten hat jeder egal ob der jetzt musikalisch ist oder sich als unmusikalisch bezeichnen würde.
- 14:55Speaker 1: Und wie würdest du die Leute motivieren?
- 14:58Speaker 1: Wir haben jetzt herausgefunden, dass es egal ob man musikalische oder nicht-musikalisches aber oft gibt's ja doch eine Hürde warum sich Leute vielleicht auch nicht trauen mit Kindern zu musizieren.
- 15:08Speaker 1: Hast du da vielleicht ein Tipp oder einen Impuls für uns?
- 15:12Speaker 0: Es kann manchmal schwierig sein, auch da überhaupt den Anstoß zu finden.
- 15:16Speaker 0: Oder wenn man von sich aus schon selbst sagt nee ich bin unmusikalisch und hat da schon so eine Abwehrhaltung ist es natürlich ne Hürde oder kann schwierig sein gerade in der Kita.
- 15:26Speaker 0: aber ich finde zum Beispiel im kollegialen Austausch... ...es gibt ja immer Leute in der kita Kollegen die vielleicht musikalisch anders gewappnet sind, als man selbst.
- 15:37Speaker 0: Und dann könnte man auch überlegen ob man sich da austauscht und zum Beispiel gemeinsam Ideen sammelt was man mit den Kindern machen könnte ganz konkret.
- 15:45Speaker 1: Hast du eine Anregung?
- 15:47Speaker 1: Eine Idee vielleicht aber auch ein Tipp oder vielleicht auch konkret ne Aufgabe wie man einfach mal anfangen kann
- 15:56Speaker 0: Was ich finde was mir auch immer hilft wenn ich Berührungen zu einem neuen Lied habe was ich erlernen will.
- 16:02Speaker 0: Da kann man ja mit dem guten schönen Internet ganz gut sich informieren und zum Beispiel auf YouTube sich was anhören.
- 16:10Speaker 0: Da steht dann oft der Text dabei, man findet Akkorde dazu.
- 16:13Speaker 0: Es gibt aber auch so etwas wie Playback-Versionen Und ich finde bevor man mit den Kindern da gar keine Musik macht könnte man auch einfach zum Beispiel ein Lied über eine Box abspielen lassen und mit den Kindern sich einfach dazu frei bewegen oder überlegen Was die Kinder damit verbinden danach drüber sprechen zum Beispiel Einfach sagen hey schaut mal Ich habe hier was mitgebracht das wollte ich mir mit euch anhören.
- 16:33Speaker 0: Und dann hört man das mit den Kindern an, die können sich's gemütlich machen auf dem Teppich hinlegen.
- 16:36Speaker 0: Mit einem Kissen hinkuscheln und dann kann man danach mit den Kindern drüber sprechen.
- 16:42Speaker 0: Das funktioniert auch schon mit drei oder vierjährigen Kindern.
- 16:44Speaker 0: Die haben zwar noch nicht so viele Worte wie ein Erwachsener aber trotzdem bewegt sich bei denen was wenn sie Musik hören und dadurch kann man Kinder auch super erreichen!
- 16:54Speaker 0: Wie gesagt da muss man keine musikalischen Kompetenzen haben sondern kann einfach mal googlen auf YouTube was eingeben das Lied gemeinsam anhören und drüber sprechen.
- 17:02Speaker 0: Ich finde, das ist eine super Variante!
- 17:04Speaker 0: Eine
- 17:05Speaker 1: Supervariante?
- 17:06Speaker 1: Also jetzt hat man ja ganz vieles Thema Musik im Kindergarten.
- 17:09Speaker 1: Jetzt machen wir nochmal den Schlenker zu dir als Chorleitung du betreibst oder für zwei große Kinderchöre.
- 17:20Speaker 1: was ist denn so dein Highlight in diesen Kinderkören?
- 17:24Speaker 0: Mein Highlight ist die Begeisterung zu sehen bei den Kindern Wenn man ein Lied auswählt, weil natürlich kommt es auch auf die Liedauswahl drauf an.
- 17:32Speaker 0: Was den Kindern Freude macht oder wo auch die Interessen von dem Kind liegen, dann macht das einfach sehr viel Spaß!
- 17:39Speaker 0: Man wird da auch überrascht vor den Kindern was sie einem alles zurückgeben können... Ich hatte mal einen Kind im Chor.
- 17:46Speaker 0: Die war sehr schüchtern und zurückhaltend.
- 17:48Speaker 0: Sie hat sich dazu gesetzt, hat sich auch am Anfang die ersten zwei drei Korstunden gar nicht ohne Mutter getraut.
- 17:53Speaker 0: Die saß dann erst dem dran.
- 17:54Speaker 0: Die Korstunde drauf saß sie irgendwo hinten in der Reihe und beim vierten Mal konnte sie dann zwischendrin schon kurz einkaufen gehen.
- 18:00Speaker 0: aber das Kind hatte da einfach sehr ja Bindungsprobleme eigentlich Trennungsängste Und irgendwann saß das Kind dabei und hat nicht mitgesungen aber einfach nur Super aufmerksam, zugehört wahrgenommen.
- 18:15Speaker 0: Die anderen Kinder angeschaut den zu gehört mir zu gehört und später hat mit der Mutter erzählt die sitzt Zuhause und singt alle Lieder auswendig.
- 18:23Speaker 0: Und das ist so ein Moment wo ich mir denke ja manchmal erreicht es einen ganz anders als man denkt und Es auch nicht immer in dem moment dass was man vielleicht sieht Was bei Kindern innerlich irgendwas berührt oder bewegt?
- 18:35Speaker 0: Und gerade in der musik gibt's viele solcher überraschungsmomente was im Chor oder auch in der Kita Spaß machen kann, wo man manchmal denkt ja vielleicht ist das Kind gerade einfach nicht bereit selbst sich zu zeigen oder mitzumachen.
- 18:48Speaker 0: aber das heißt nicht dass es nichts wahrnimmt.
- 18:50Speaker 1: Nichts wahrnehmen!
- 18:52Speaker 1: Auch großes Wort, wo wir so viel wahr nehmen, das was wir jetzt gerade alle schon hören.
- 18:57Speaker 1: und natürlich da wo es Highlights gibt, gibt's auch Herausforderungen.
- 19:02Speaker 1: siehst du denn in der musikalischen Frühjahrziehung oder auch als Chorleitung für Kinderkörem Herausforderung bei Kindern.
- 19:11Speaker 0: Definitiv!
- 19:12Speaker 0: Also erstmal würde ich das auf mich beziehen wollen, als Choralitung hat man natürlich die Herausforderungen dass man altersangemessen agiert und auch dementsprechend zum Beispiel Lieder auswählt.
- 19:25Speaker 0: aber auch was für mich immer ein bisschen schwierig war oder auch noch ist ist dieses Individuelle Wenn man fünf, zehn Kinder da sitzen hat, hat man keine Chance in der Dreiviertelstunde wirklich individuell auf jedes Kind eingehen zu können.
- 19:37Speaker 0: Das ist einfach nicht möglich und da ist es glaube ich wichtig dass man immer wieder kleinere Momente schafft wo auch ein Kind sich alleine zeigen darf aber dann eben auch wieder dieses soziale und diese Gruppengemeinschaft fördern kann.
- 19:51Speaker 0: Und für mich ist das immer eine Herausforderung gewesen.
- 19:53Speaker 0: was ich gedacht habe Mensch irgendwie hab ich das Gefühl Ich werde gar nicht jedem einzelnen kind gerecht.
- 19:59Speaker 0: Das hat mich auch manchmal ein bisschen traurig gemacht.
- 20:01Speaker 0: Aber wenn ich dann gesehen habe, dass wir irgendwo gemeinsam gesungen haben und wie die Kinder sich danach gefreut haben und verbeugt haben und stolz auf sie waren, das sind so Dinge, die man Kindern damit geben kann.
- 20:11Speaker 0: Und dann ist es die Herausforderung auch auf alle Fälle wert.
- 20:14Speaker 1: Was ist denn für dich ganz besonders?
- 20:17Speaker 1: Für dich persönlich dein Highlight, wenn du singst?
- 20:21Speaker 0: Wenn ich selbst singe!
- 20:25Speaker 0: ist Singen und Musik ein Ausdruck von Emotionen, was Sprache nicht schafft.
- 20:31Speaker 0: Denn man sagt ja auch manchmal so schön, Musik ist eine eigene Sprache.
- 20:34Speaker 0: Dabei hat es auch ganz viele Verknüpfungen natürlich mit unserer Sprache Und trotzdem ist das für mich persönlich etwas was Exklusives.
- 20:43Speaker 0: Das sind einfach Gefühle und Gedanken die man so zum Beispiel entweder mit anderen Mitmenschen oder auch für sich selbst teilen Emotionen einfach auch rüberbringen und befördern kann.
- 20:55Speaker 0: Ich singe auch ganz oft allein zu Hause, also man kennt das bestimmt der eine oder andere würde niemals in der Öffentlichkeit singen aber unter der Dusche läuft es dann Und ich mache das auch gerne für mich.
- 21:04Speaker 0: Also Es ist für mich auch so ein bisschen eine Impulskontrolle wenn ich traurig bin Dann setze ich mich ein bisschen ans Klavier und improvisiere irgendwas Oder Wenn ich gut gelaunt Bin dann hüpfe ich wirklich durchs Haus und singt einfach das worauf ich gerade Lust habe.
- 21:19Speaker 0: Und dafür ist Musik natürlich auch ein super Ventil, um so Emotionen einfach zeigen zu können.
- 21:24Speaker 1: Ein Ventil um Emotion zu zeigen?
- 21:26Speaker 1: Also Musik verbindet Emotion, Gefühle und doch viel mehr!
- 21:32Speaker 1: Wenn du Musik hörst was ist dir denn da oder was kribbelt ihr in den Fingern?
- 21:36Speaker 1: vielleicht auch?
- 21:38Speaker 0: Ja also ich habe das ganz stark gemerkt.
- 21:40Speaker 0: Ich war schon immer musik interessiert bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen und hab dann während meines Studiums gemerkt dass sich die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit verschiebt auf bestimmte Dinge, die ich vorher in der Musik so nie wahrgenommen habe.
- 21:54Speaker 0: Einfach weil ich wieder was Neues dazugelernt habe.
- 21:57Speaker 0: Und ich finde es immer recht witzig oder interessant wie ich manchmal Lieder höre.
- 22:03Speaker 0: also zum Beispiel auch Kinderlieder höhe ich seit meinem Studium ganz anders als davor Weil meine Wahrnehnung sich geändert hat.
- 22:10Speaker 0: Ich denke mir dann zb ach ja toller Rhythmus super Wortschatz cooles Thema, was in dem Lied gesungen wird und vorher habe ich daran gar nicht gedacht.
- 22:19Speaker 0: Also es ist auch ganz viel mit Wahrnehmung, was damit zu tun hat.
- 22:23Speaker 0: Genau!
- 22:25Speaker 1: Ja jetzt gehen wir nochmal kurz auf dieses Kinderliederthema ein.
- 22:28Speaker 1: also gerade auch hier im Fachgebiet ist das Thema ja wirklich groß.
- 22:33Speaker 1: Kinderlieder was ist da?
- 22:35Speaker 1: Zu beachten oder was ist super herausfordern vielleicht auch gibt uns doch damals noch ein paar Tipps oder Impulse
- 22:43Speaker 0: gerne.
- 22:44Speaker 0: Also im Kindergartenalltag ist immer wichtig, dass man mit den Kindern eine gewisse Tonhöhe singt wenn es möglich ist.
- 22:52Speaker 0: Ich würde sagen, wenn man nicht hoch genug singen kann oder sich das nicht zutraut dann lieber in der eigenen Tonlage singen und den Kindern so Musik näher bringen als gar nicht.
- 23:03Speaker 0: aber wenn es möglichst ist sollte man auf jeden Fall weil Kinder ja noch einen viel kleineren Killkopf haben kürzere Stimmenwender.
- 23:08Speaker 0: da ist es dann auch ganz wichtig dass man einfach für die Stimmgesundheit hoch genug, die Lieder mit den Kindern singt.
- 23:14Speaker 0: Und dann würde ich sagen es gibt ja modernere Kinderlieder.
- 23:17Speaker 0: Es gibt auch ältere Kinderlieder, die mir zum Beispiel meine Oma schon vorgesungen hat.
- 23:22Speaker 0: Die sind auch wertvoll finde ich.
- 23:24Speaker 0: Also man kann da nichts falsch machen.
- 23:26Speaker 0: Man kann sich Kinderlider raussuchen die Ja für das Alter passen mit der Thematik passen.
- 23:33Speaker 0: aber ob diese Lieder jetzt von Was
- 23:42Speaker 1: wünscht du dir für die Zukunft, für musikalische Früherziehung?
- 23:47Speaker 0: Da wird sich wahrscheinlich in Zukunft noch einiges ändern.
- 23:50Speaker 0: Dort wo ich es studiert habe gab's zehn Jahre zuvor diesen Studiengang noch gar nicht und auch im Masterstudiengang gab's dort nicht, wo ich studiert hab dafür zum Beispiel in Salzburg.
- 24:00Speaker 0: da kann man das dann weiterführen, studieren wenn man möchte Und da merkt man einfach, dass sich da auch die Wahrnehmung ändert bei den Eltern.
- 24:08Speaker 0: Dass das plötzlich wieder eine andere Gewichtung bekommt.
- 24:11Speaker 0: Ich meine wenn mal vergleicht Kinderköhre heute und früher dann ist es bei Kinderkern ja so, dass jetzt leider viel weniger Kinder kommen und singen möchten und sich anmelden was natürlich auch viel mit den Eltern zusammenhängt weil da einfach nicht mehr diese Wahrnehnungsinteresse dafür ist.
- 24:27Speaker 0: aber in der Kita Ich finde es super, dass die Kinder einfach auch die Möglichkeit haben viel mit Musik zu verknüpfen.
- 24:35Speaker 1: Also die Zukunft ist noch ungewiss?
- 24:38Speaker 1: Aber was wünscht du dir für die Zukunft?
- 24:41Speaker 1: also wo sagst du?
- 24:42Speaker 1: das wäre toll wenn wir das erreichen können.
- 24:45Speaker 0: ich fände es super wenn in jeder Kita angeboten werden könnte dass man musikalische Frühjahr macht ein oder zweimal die Woche mit verschiedenen Gruppen also was auch tatsächlich gemacht wird in dem im Beruf.
- 24:57Speaker 0: aber viele Kitas denken da wahrscheinlich auch gar nicht dran oder haben auch nicht die Möglichkeiten das anzufragen, weil natürlich es muss ja trotzdem auch bezahlt werden.
- 25:05Speaker 0: Das ist wieder ein anderer Punkt und die Kitas müssen sich das überlegen oder sagen dann Ja aber wir haben da ja den einen Mitarbeiter der singt mit den Kindern manchmal das ist okay.
- 25:14Speaker 0: bei der elementar Musikpädagogik ist es schon so dadurch dass es ja auch im Studium ist und man da seinen Bachelor gemacht hat hat man noch mal anderes Fach wissen als jemand in einem Kindergarten und ich finde da kommt Musik auch manchmal etwas zu kurz bei der Ausbildung.
- 25:29Speaker 0: Deswegen fände ich es natürlich super.
- 25:31Speaker 0: Also das wäre ein großer Wunsch von mir, dass in Zukunft mehr EMP-Ler wie ich so schön sage auch in Kindergärten arbeiten und mit Kindern zusammen musizieren und vielleicht auch sowas wie Tipps weitergeben an Erzieher, dass man sagt man macht einmal im Monat wir so eine Art Elternabend.
- 25:50Speaker 0: aber eben mit den Erzieren würde man sich als Musikpädagoge zusammensetzen und dann ein bisschen reflektieren.
- 25:56Speaker 0: Und drüber sprechen, wie ist hier bei uns in der Kita der Alltag aufgebaut?
- 25:59Speaker 0: Wo könnte man Musik integrieren?
- 26:01Speaker 0: vielleicht auch mit ganz konkreten Praxisbeispielen?
- 26:04Speaker 0: welche Lieder eignen sich?
- 26:05Speaker 0: Wie kann ich das umsetzen?
- 26:07Speaker 0: die Fragen, die wir vorhin uns überlegt hatten und die man manchmal nicht so leicht beantworten kann aber das wäre schon wirklich was diesen ganzen Gedanken weiterbringt finde ich für Kinder ein Erlebnis ist, was keinem voranthalten werden sollte.
- 26:23Speaker 1: Musik soll keinem Kind vorenthalten sein!
- 26:26Speaker 1: Ich glaube mit diesem Satz dürfen wir dieses wunderbare Gespräch schon beenden.
- 26:31Speaker 1: Ich bedanke mich bei dir für deine Zeit, für diesen wirklich tollen Austausch, für das nette Gespräch über Chorleitung und musikalische Frühjahrziehung wie wichtig es doch eigentlich ist im Kindergarten zu singen und welche Fördermaßnahmen dadurch auch ergriffen werden und wie vielseitig doch Musik sein kann.
- 26:50Speaker 1: Und wie niederschwellig man Kindern Musik näher bringen kann!
- 26:54Speaker 1: Das waren alles Punkte, die wir jetzt gerade besprochen haben.
- 26:56Speaker 1: Ich bedanke mich wirklich für deine Zeit.
- 26:59Speaker 1: Vielen Dank dass du dabei warst.
- 27:01Speaker 1: Mein Name ist Marc Urbahn und ich freue mich wenn wir uns bald wieder hören.