Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Wie ein Schlaganfall das grösste Geschenk seines Lebens wurde | Alessandro Minneci
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- 0:00Ein Donnerstag, der angefangen hat als mein Durchbruch, ist fast der Moment geworden, als ich gestorben bin.
- 0:06Ich würde den linken Arm vor den Rad stecken, um das Rad leiser zu machen.
- 0:10Und mein Arm ist einfach nicht vorne.
- 0:12Wenn ich gefahren wäre, wären wir beide tot.
- 0:14Wir wären heute nieder.
- 0:15100%.
- 0:16Und ich weiss noch ganz genau dieses Wort.
- 0:17Alessandro, du hattest mehrere Schlaganfälle.
- 0:19Wir sehen bei dir im Hirn schwarze Punkte.
- 0:21Das waren alles Schlaganfälle.
- 0:23Schlaganfälle mit 21.
- 0:25Die Diagnose, du hattest ein Loch im Herz.
- 0:27Aber ich habe wirklich geschrieben, hey, wenn ihr mich heute oder morgen im Bett findet, und ich lebe nicht mehr so.
- 0:32Ich liebe euch, danke für alles.
- 0:33Das sagt mir Alessandro drei Pile für den Rest meines Lebens.
- 0:37Das ist das grösste Blessing, das ich je erlebt habe, in jungen Jahren, weil es mir eine Lektion gegeben hat, die so wertvoll ist, nämlich, wir werden alle als Zeitmillionäre geboren, versuchen dann diese Zeitmillionen zu wechseln gegen Geldmillionen und versuchen dann Geldmillionen einzusetzen, um wieder Zeitmillionen zu haben.
- 0:58Ich habe das Gefühl, ich lebe erst seit dem Schlag begann.
- 1:07Mein lieber Alessandro, herzlich willkommen im Momentum Podcast.
- 1:10Danke, dass ich hier sein kann.
- 1:12Sehr gerne.
- 1:13Wir haben ja schon etwas länger versucht, das zu planen.
- 1:16Es war immer schwierig, volle Terminkalender.
- 1:18Heutzutage ist es auch so.
- 1:20Aber umso besser, dass wir uns hier sitzen.
- 1:22Und zu der ersten und allerwichtigsten Frage, Alessandro, wie geht es dir?
- 1:26Wunderbar blessed, dass ich hier bin.
- 1:28Ich habe der E-Fahrer erzählt, es ist eine Zeit her, als ich so aktiv in Zürich war.
- 1:34Wenn ich zurück schaue, den Kontrast von meinem Leben früher, als ich hier weg ging für ein paar Monate, zu heute, dann schaue ich zurück und denke mir, wow, was für ein Movie.
- 1:43Wirklich?
- 1:44Absolut.
- 1:44Diesen Movie wollen wir sicher noch erfahren.
- 1:48Werden wir bestimmt auch erfahren.
- 1:49Wir werden etwas tiefer in die Geschichte hineingehen,
- 1:53Von dem, was ich weiss, was ich von anderen Leuten gehört habe, vom Netzwerk, was ich von dir gelesen habe, ultra, ultra spannend ist und sogar ein bisschen unter die Haut geht.
- 2:03Das werden wir uns jetzt alles ein bisschen anschauen.
- 2:04Ich bereite mir immer gerne eine Frage für meine Gäste vor, die hierher kommen.
- 2:09Und für mich war es so, du bringst Leute in die Sichtbarkeit.
- 2:14Mit dem, was du machst, mit deinem Beruf, mit deiner Arbeit, machst du die Leute sichtbar.
- 2:18Hat es einen Moment im Leben gegeben, in dem du total unsichtbar warst?
- 2:23Absolut.
- 2:23Ich würde sagen, für viele Jahre zwischen 14 und 21.
- 2:28Komplett unsichtbar gewesen.
- 2:29Ich rede nicht nur von Social Media, sondern im Leben generell.
- 2:33Ich habe mir früher wenig gezeigt.
- 2:35Ich hatte früher schon immer gewisse Visionen, aber habe mich nicht wirklich getraut, das zu machen.
- 2:40Ich bin in der Ostschweiz aufgewachsen.
- 2:43Dort ist sowieso immer, was denken die Leute.
- 2:45Du kannst dich nicht zeigen und musst eher zurückhaltend sein.
- 2:47Sonst wirkst du arrogant oder zu selbstbewusst.
- 2:51Deswegen habe ich mich, ehrlich gesagt, am Anfang ein bisschen versteckt, bewusst.
- 2:55Auch wenn ich immer gewusst habe, dass ich immer raus, immer reden, immer auf der Bühne bin, das habe ich schon immer irgendwie gespürt in mir.
- 3:01Bis ich dann irgendwann einfach so keinen Bock mehr hatte auf mein Leben damals.
- 3:05Also arbeiten, Ausbildung, Schule, klassische Wege, klassisch das, was die Gesellschaft halt sagt, solltest du machen.
- 3:12Und der Furcht war so gross, dass ich mich irgendwann vor die Welt gestellt habe, hey, entweder du bleibst unsichtbar und am gleichen Punkt in deinem Leben, oder du gehst selber in die Sichtbarkeit.
- 3:21Und das habe ich dann gemacht, über ein paar Jahre hinweg.
- 3:23Und wie alt warst du, als du diese Entscheidung getroffen hast?
- 3:2618.
- 3:2718?
- 3:2718, genau.
- 3:29Und eigentlich nachher, zwei, drei Jahre später, mit 21, bin ich von dieser Entscheidung am Punkt gekommen, wo ich mit Jobkunden selber mein Geld verdienen konnte, ich habe angefangen, mit Leuten zusammen zu arbeiten, habe aufgrund dieser Fähigkeit, die ich mir selber habe trainiert, mich sichtbar gemacht, andere Leute sichtbar gemacht können und ein paar Jahre später sind wir da.
- 3:48Das ist so wirklich in einem Nutshell, obwohl ich das Gefühl habe, dass man ein paar wichtige Ereignisse dazwischen auslässt.
- 3:55Du hast ein bisschen ausgelassen in dieser Story, auf die wir nachher noch etwas tiefer eingehen wollen.
- 4:01Was ich sehr gerne mache, einfach damit ich einen guten Blick bekomme über
- 4:06wie Alessandro, der jetzt hier vor mir sitzt, wie er passiert ist.
- 4:09Wie bist du passiert?
- 4:10Darum würde ich sehr gerne in der Zeit zurückdrehen.
- 4:14Du hast gesagt, du bist in der Ostschweiz aufgewachsen.
- 4:18In der Schweiz geboren?
- 4:19Genau.
- 4:19Schweiz geboren, wo genau?
- 4:21In St. Gallen.
- 4:22In St. Gallen?
- 4:22Du bist in St. Gallen?
- 4:24Ostschweizer, genau.
- 4:24Ostschweizer.
- 4:26Ich habe zwei KWs in St. Gallen.
- 4:27Ah, nice.
- 4:28Ja, super gut.
- 4:29Ja, Ostwitz aufgewachsen, ganz normal.
- 4:32Da, wo die Eltern dir vorgeben, da wo die Leute dir vorgeben.
- 4:35Einfach Schule, studieren oder Ausbildung, arbeiten.
- 4:39Wie war deine Kindheit?
- 4:42Von den Eltern aus super.
- 4:43Wir haben wirklich zwei perfekte Eltern supportet.
- 4:46Wir sind immer hinter mir gestanden.
- 4:48Geiles Familienverhältnis.
- 4:49Wenn man heute rausguckt, ist das schon ultra selten, dass zwei ältere Herschwale noch zusammen sind.
- 4:53Deswegen ultra dankbar in dieser Hinsicht.
- 4:55Sonst relativ ruhig im Aussen, aber ich habe immer schon rebelliert.
- 4:59Ich wollte immer schon mehr.
- 5:00Ich wollte immer schon wachsen und über meine Grenzen rausstossen.
- 5:03Ich hatte aber auch herzlich wenig Leute in meinem Umfeld, die das auch so gesehen haben wie ich.
- 5:07Deswegen bin ich dann schon relativ früh meinen eigenen Weg gegangen.
- 5:10Dementsprechend.
- 5:11Also dass du früh in deiner eigenen Welt gekommen bist?
- 5:13Ich bin mit 17, 18 habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich mich selbstständig machen werde.
- 5:18Ich hätte noch nicht meinen Job kündigen können, logischerweise, weil du bist halt eine ältere Lieutenant, der nicht einfach so den Job kündigt und du musst ja auch ein bisschen was verdienen im Idealfall, bevor du den Job kündigst.
- 5:27Aber irgendwann, ich hatte nicht ein genaues Datum im Kopf, habe ich einfach die Entscheidung getroffen, ich kann nicht so weiterleben, ich will nicht so weiterleben, ich muss etwas machen.
- 5:35Ich muss mehr machen als die anderen Leute.
- 5:38Und so ging ich zwei, drei Jahre Vollgas in den Aufbau und habe es mir erlaubt, schon in relativ jungen Jahren, mit 21 Jahren, aus diesem System, aus diesem klassischen Denken auszubrechen.
- 5:49Ob es jetzt mental ist, körperlich oder finanziell.
- 5:52Aber du hast eine Lehre gemacht?
- 5:54Genau, vier Jahre lang Entwickler bei MIGO.
- 5:57Entwickeln?
- 5:58Was ist denn entwickeln?
- 5:59Softwareentwickler.
- 6:00Softwareentwickler?
- 6:00Genau.
- 6:00Also hast du IT...
- 6:02Was ist das?
- 6:02IT, genau, also Programmieren.
- 6:04Genau, bei MIGO Ostschweiz.
- 6:06Das sind natürlich wichtige Grundlagen, die du schon gelernt hast, die dir im weiteren Leben extrem cool fändest.
- 6:14Aber bevor ich überhaupt über Job und Ausbildung nachgedacht habe, wollte ich Fußballprofi werden.
- 6:20Ich wurde mit 15 eine Woche vor einem Testspiel für die Schweizer Nationalmannschaft verletzt.
- 6:25Ich war in St. Gallen im Nachwuchs lang.
- 6:29Die Ambition, die ich heute als Unternehmer an den Tag lege, kommt definitiv vom Sport.
- 6:33Für mich ist der ganze Geldverdienen im Office oder für irgendeine Firma zu arbeiten, ist erst so eine Realität geworden, wo ich verletzt geworden bin mit 15, 16 ungefähr.
- 6:43Was hast du für eine Verletzung gehabt?
- 6:44Ich hatte so eine Entzündung im Fuss, wo 10, 15 Ärzte locker mir nicht konnten sagen, wie ich das löse.
- 6:51Damals war es ultraschlimm.
- 6:53Ich baute alles auf den Fußballprofi.
- 6:56Während meine Kollegen Lebensläufe vorbereitet und studiert haben, sagte ich mir, ich sei auf dem Platz, ich wäre reich.
- 7:02Das typische Fußballerleben.
- 7:04Als der Schlag kam, war ich am Punkt, wo ich überlegen musste.
- 7:08«Wer kann ich?
- 7:09Auf wen habe ich Bock?
- 7:10Was möchte ich mit meinem Leben machen?»
- 7:12Und dann schaust du in die Portale und siehst «IT» oder «KV» oder «Logistika» oder so etwas.
- 7:20Und ich habe einfach gesehen «Nein, nein, nein, nein, nein».
- 7:23Du warst mit 15, als du diese Entzündung hattest.
- 7:27Ist das dein erster effektiver für dich damals Rückschlag in deinem Leben?
- 7:33Ja, ein grösserer Rückschlag, definitiv.
- 7:35Also so ein Traumplatz, wo ich das Gefühl hatte, wieso passiert das mir?
- 7:39Ich habe da null verdient, definitiv.
- 7:41Und wie bist du mit dem umgegangen?
- 7:46Für mich gibt es immer zwei Abschnitte.
- 7:47Es gibt einmal den Abschnitt, wo du dich fragst, wieso?
- 7:49Und du bist in deinen Gedanken und in deinen Emotionen.
- 7:52Und dann gibt es aber den anderen Abschnitt, wo du einfach sagst, hey, schau, es ist passiert, was will ich machen?
- 7:56Ich habe gewusst, ich habe nicht mehr zu schutten, weil das eine ist ja immer...
- 8:00Der Fuss, der heilt, aber das andere ist die Mentalität, die nicht gleich schnell heilt wie der Fuss.
- 8:04Weil du gehst ganz anders.
- 8:05Jede Zweikampf, wenn du weisst, dass jederzeit wieder die gleiche Verletzung haben könntest, wie vor ein paar Monaten beispielsweise.
- 8:11Du gehst wie mit einer Intensität hinein.
- 8:13Voll.
- 8:14Also im Nachwuchs in der Schweiz, gerade bei St. Gallen oder bei Zürich, Grasshoppers, wie auch immer, ist der Pace, der Speed so schnell, dass wenn du drei bis sechs Monate out bist, sind deine Kollegen halt jeden Tag im Training.
- 8:24Ich hatte morgen Training, viermal pro Woche, sonst trainiert, Woche nicht Matsch.
- 8:29Und du verlierst den kompletten Anschluss.
- 8:31Und das ist nur körperlich.
- 8:33Mental das Ganze, wo du siehst, wie deine Kollegen Turniere gewinnen und auch geile Spiele gehen und reisen miteinander.
- 8:39Du sitzt irgendwie so im Bett und hältst den Fuss hoch.
- 8:42Es war eher mental schwierig, würde ich sagen.
- 8:44Da kann ich mir gerade mega vorstellen, dass du sagst, hey körperlich ist es eins, weil das ist so ein Heilungsprozess, aber mental, wenn du dann eben noch siehst, dein Kollege ist jetzt gerade irgendwie im Flugzeug oder...
- 8:55in einem Gar, richtig in einem Matsch und du kannst einfach nicht dabei sein und eigentlich müsstest du in diesem Flugzeug oder in diesem Gar drinnen sitzen.
- 9:02Ich glaube, das muss schon ziemlich krass sein.
- 9:04Also das war wirklich der erste mentale Rückschlag.
- 9:06Weil, weisst du, der Körper heilt ja irgendwann, aber das dort sitzen und nichts verändern zu können mit dem Kopf, du musst wirklich warten und du bist einfach untätig.
- 9:14Und du siehst und weisst auch unterbewusst, je länger ich verletzt bin, je länger ich in dieser Situation bin, desto mehr verliere ich den Anschluss.
- 9:21Und irgendwann kommst du an den Punkt,
- 9:24wo du diese Hoffnung nicht mehr hast.
- 9:25Die ersten ein, zwei Monate denkst du, ich gehe jetzt zum Physio, ich ernähre mich gesund, ich gehe ein bisschen in Ruhe, das wird schon.
- 9:31Irgendwann nach drei, vier, fünf, sechs Monaten fängst du an zu realisieren, dass du dich umorientieren musst.
- 9:37Das war für mich ultraschwierig, weil...
- 9:39Der traditionelle Weg wäre für mich die höchste Strafe gewesen.
- 9:43Also null wertend gemeint für Leute hier draussen, die jetzt irgendwie 9-to-5 arbeiten.
- 9:47Aber mein Wissen und mein Leben konnte ich mir nie vorstellen, als jemand, der einfach im Office sitzt und jeden Tag das Gleiche macht.
- 9:57Dann hast du mit 18 die Entscheidung getroffen, dein Leben in die Hand zu nehmen.
- 10:02Hast du dann aber trotzdem weitergeschaffen oder hast du alles auf dich hart gesetzt?
- 10:06Selbstständigkeit.
- 10:06Genau, mit 15 hat die Ausbildung angefangen.
- 10:09Bis 19, vier Jahre lang.
- 10:11Vierjährig, okay.
- 10:14Am Anfang ist es geil, du verdienst als Jugendlicher das erste Mal Geld.
- 10:17Vorher warst du nur in der Schule.
- 10:18Jetzt hast du etwas zum Ausgeben und verdienst Geld.
- 10:20Deswegen würde ich sagen, die ersten...
- 10:23Sechs Monate des Jobs waren gar nicht so schlimm.
- 10:25Ich fand es cool.
- 10:26Du bist in der echten Welt und deine Eltern sind stolz.
- 10:29Du hast eine Lehrstelle gefunden und so.
- 10:32Aber der repetitive Alltag hat mich irgendwann so angekotzt.
- 10:35Ich würde sagen, nach sechs Monaten ungefähr habe ich schon gewusst, fuck, ich habe dreieinhalb Jahre
- 10:41Bullshit vor mir.
- 10:42Und ich weiss noch ganz genau, am allerersten Arbeitstag bin ich in die Migros gegangen und ich hatte so einen Mitarbeiter, der extrem übergewichtig war.
- 10:50Der Prototypenentwickler.
- 10:51Weisst du, so Cookie Crumbles im Bart und halt richtig übergewichtig.
- 10:55Und ich frage ihn so, hey, ich sage jetzt den Namen nicht, hey F.,
- 10:59Wie lange arbeitest du schon hier?
- 11:01Wie sieht dein Alltag aus?
- 11:02Und er schaut mich an und sagt, Alessandro, ich bin dem Migros seit 40 Jahren loyal.
- 11:07Und ich nach einem Tag so, what?
- 11:0940 Jahre?
- 11:09Ich konnte mir das damals gar nicht vorstellen.
- 11:12Ich war ein 18-Jähriger.
- 11:14Mehr als das Doppelte meines Lebens.
- 11:16Im gleichen Sitz, im gleichen Office, mit der gleichen Tätigkeit.
- 11:19Und dort habe ich wirklich auf einem seelischen Level so krassen Widerstand gespürt, dass ich gewusst habe, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich draussen bin.
- 11:29Ja, nur schon das Hören graust sich auch in mir.
- 11:34Du hast es richtig gesagt, nicht zu irgendjemandem, der das macht.
- 11:41ich sage jetzt mal, mindern in dieser Tätigkeit überhaupt nicht.
- 11:45Es geht nicht um das.
- 11:46Aber es sind einfach Personen, die können das, Personen, die können das nicht.
- 11:49Und bei mir ist es auch, ich kann das total nachvollziehen.
- 11:52Und dass das zu hören, dass jemand mehr als doppelt so lange, als du dort alt gewesen bist, in der gleichen Firma, in der gleichen Position ist, sogar mit den Cookie Crumbles noch im Bart drin, ist einfach so, ja, das ist erschreckend.
- 12:04Und du hast nach sechs Monaten, hast du dann irgendwann gesagt, ich habe jetzt noch dreieinhalb Jahre vor mir,
- 12:10How should I do that?
- 12:12Genau.
- 12:13Einfach gesagt schon.
- 12:14Ich bin damals, logischerweise modelgooglen und auf YouTube habe ich gesagt, wie macht man so schnell wie möglich so viel Geld online.
- 12:21How to make 10k in 90 days.
- 12:23Ich habe damals auf Englisch gegoogelt, weil im englischen Raum sind die ganzen Gurus schon immer viel aktiver als in Deutschland.
- 12:31YouTube ausprobiert, Geld verloren.
- 12:33E-Commerce ausprobiert, Geld verloren.
- 12:35Wie konntest du mit YouTube ausprobieren, Geld verlieren?
- 12:39Ich habe so Fussballvideos zusammengeschnitten.
- 12:42Und so Compilations auf YouTube-Kanäle aufgeladen.
- 12:44Weisst du, irgendwie Top-Serie, Cristiano Ronaldo.
- 12:47Okay.
- 12:47Mit Musik hinter Leid.
- 12:48Ganz simpel geschnitten, damals am Handy.
- 12:51In der Hoffnung, dass ich irgendwann mit der Werbeeinnahme meinen Job kriegen kann.
- 12:54Da wird ziemlich schnell gemerkt, für einen profitablen YouTube-Kanal braucht es vermutlich ein bisschen nicht mehr als so zwei, drei Handyvideos.
- 13:01Ich habe dann E-Commerce gemacht und eine Hundeleine verkauft über Shopify.
- 13:06Damals war Dropshipping, wie man es heute kennt, noch voll in der Kinderstunde.
- 13:09Ja, ja, voll, voll, voll.
- 13:10Und aufgrund davon, dass ich bei der Migros gearbeitet habe, hatte ich eine Kreditkarte zum ersten Mal in meinem Leben mit genau ungefähr 18 Jahren.
- 13:17Und dann konnte ich die verbinden mit Shopify.
- 13:19Also ich konnte Produkte bestellen und Werbungen laufen lassen und so.
- 13:22Und habe dann tatsächlich in einer Woche mal...
- 13:251'500 Franken Umsatz gemacht.
- 13:27Und ich kannte damals den Unterschied noch nicht zwischen Umsatz und Profit.
- 13:30Deswegen ist es so, Bro, 1'500 Franken gemacht, wie der Käs ist.
- 13:35Ich verdiene 1'000 Franken in der Ausbildung im Monat.
- 13:38In einer Woche habe ich mehr verdient als das.
- 13:41Ja, und dann mit Werbekosten abziehen und Produkte rausschicken und AliExpress und die Leute warten, haben dann irgendwann halt realisiert, ich verliere in der Realität, das ist eben nicht profitabel.
- 13:51Dann der Vater so, ja, was machst du da?
- 13:53Weisst du, Shopify.com, hör auf, dein Geld zum Fenster rausschmeissen.
- 13:58Ich habe dann aufgehört, habe aber trotzdem gewusst, ich habe keine andere Option.
- 14:01Was will ich machen?
- 14:01Ich muss etwas finden online, um mich aus dieser Situation rauszuziehen.
- 14:05Das heisst, trotz Zeitverlust und finanziellem Verlust, habe ich auch weitergemacht.
- 14:09Das Krasseste war, ich glaube, mit 18 oder 19, also in der Zeit, in der ich im Aufbau war,
- 14:16fand ich jemanden auf Instagram, der mir dann nochmals sagte, hey, mit YouTube-Kanälen kannst du fett Geld verdienen.
- 14:21Er hat mir dann seine Screenshots geschickt und so aus den USA.
- 14:24Er hat bis 80, 90, 100'000 Dollar im Monat gemacht, nur für YouTube.
- 14:28Und ich habe dem mit einem Kollegen von mir jeweils 10'000 Schweizer Franken geschickt in ein Coaching.
- 14:35Und der hat mir versprochen, Alessandro, in einem Jahr hast du einen profitablen YouTube-Kanal, wo du ja mindestens zwischen 5'000 und 10'000 Stutz pro Monat machst.
- 14:42Voll geil.
- 14:43Und ich muss das machen.
- 14:43Du hast das versprochen.
- 14:44Versprochen, genau.
- 14:45So ein typischer Guru.
- 14:46Geil, super.
- 14:47Und ich naiv und dumm und jung.
- 14:49Let's go, take my money.
- 14:5110'000 Stutz geschickt.
- 14:52Ich habe 10'000 Stutz erspart in zwei Jahren in der Ausbildung.
- 14:57alles rausgehauen, Kollegen reinhauen und sagen, voll geil, hauen wir rein.
- 15:01Alles verloren.
- 15:03In einem Jahr hatten wir glaube ich 200 Dollar Umsatz auf meinem YouTube-Kanal.
- 15:08Und 20'000 Schweizer Franken.
- 15:11Also wieder, oder?
- 15:13Ultra frustriert, weil ich bin immer noch im 9-to-5.
- 15:17Ich habe zwar die Mentalität und die Motivation, etwas extra zu versuchen, aber ich habe nur Rückschläge.
- 15:23Back to back.
- 15:24Und dann weisst du, 20'000 Stutze zu verlieren,
- 15:27Meine Eltern hören das zum ersten Mal in diesem Podcast.
- 15:29So wie sie es damals ihrem Vater sagten.
- 15:32Ausgerastet.
- 15:33Aber auch zu Recht.
- 15:34Du bist dumm und naiv.
- 15:38So habe ich meine Lektionen gelernt.
- 15:40Irgendwann, das ist der Grund, warum ich heute hier bin, und auch unternehmerisch die Sachen bei mir gut laufen, in dieser Sichtbarkeitsmachensicht.
- 15:48Ich lag dann eines Nachts im Bett, hatte die Decke gestoppt, ultra frustriert, auch emotional, weil ich keinen Ausweg sah.
- 15:56Und dann ist wie so ein Glühbirne aufgegangen.
- 15:58Die haben realisiert, hey, jeder YouTube-Kanal, jeder Unternehmer, jeder Influencer, jeder Schauspieler, jeder, der früher noch wie so ein Jake Paul, Logan Paul, klein angefangen hat und heute einen Lamborghini fährt, hat Aufmerksamkeit.
- 16:12Und das war für mich so, wie eine neue Welt aufgegangen ist.
- 16:15Hey, wenn ich Aufmerksamkeit generieren kann, kann ich alles machen.
- 16:20Wenn mir ein Million Leute zulassen, Socken verkaufen, Tassen, Handyhüllen, Coachings, alles Mögliche.
- 16:27Und so ist das erste Mal, dass das Social-Media-Thema in mein Leben kam.
- 16:31Das hat mich ultra fasziniert, weil ich habe keine Grenzen gesehen.
- 16:36Du kannst so viele Follower aufbauen und so viel Attention haben, wie du willst.
- 16:39Und ja, so hat mein Weg dann richtig angefangen unternehmerisch.
- 16:43Und jetzt bist du wie alt zu diesem Zeitpunkt?
- 16:45Jetzt bin ich dort 19.
- 16:4719.
- 16:48Am 19. September 2019 habe ich das erste Mal auf Social Media gepostet.
- 16:52Ich habe auch seit dort alles dokumentiert auf meinem Instagram.
- 16:56Also wirklich jeden Meilenstein von Followern, jeden Dollar, den ich verdient habe, jeden Kunden, den ich generiert habe.
- 17:01Du kannst dich heute noch in meinen Story Highlights anschauen von den letzten sechs Jahren.
- 17:05Weil ich halt alles einfach immer gezeigt habe, immer geteilt habe mit den Leuten.
- 17:09Du hast ja zwei Accounts.
- 17:12Einer heisst Alessandro Mineggi.
- 17:15Mineggi ist richtig?
- 17:16Genau, Mineggi.
- 17:18Und der andere ist Ale... Ale Mineggi.
- 17:20Ale Mineggi.
- 17:21Genau.
- 17:22Ale Mineggi ist sieben Jahre alt.
- 17:24Also das ist so mein Baby, das mich freigemacht hat.
- 17:28Ohne Witz.
- 17:28Also der Instagram-Account, weil was ich da mal forsche bei Kassa, ist der Instagram-Account hat mich freigemacht.
- 17:34In jungen Jahren.
- 17:35Und...
- 17:36Wieso?
- 17:38Du musst dir vorstellen, du hast 150'000 Follower, die ich jetzt habe.
- 17:41Damals war der Account auf 250'000 Follower.
- 17:44Ich musste über die Jahre immer wieder Leute entfernen, weil es inaktiv konnte und Bot-Follower usw.
- 17:50Aber ich habe jeden Kunden, den ich bis heute habe, über diese Seite angezogen.
- 17:56Die sind proaktiv auf mich zugekommen.
- 17:58Ich habe so geile Content gemacht und Leute so abgeholt, dass mir Unternehmer geschrieben haben, hey Alessandro,
- 18:03Ich sehe, was du machst.
- 18:04Ich sehe, du bist jung, dynamisch, du baust einen Follower auf.
- 18:07Schaff mit mir zusammen, mach das auch für mich.
- 18:09Und auch heute, wenn ich auf den Account schaue, ich meine, für mich ist es so geil, den Account anzuschauen und zu sehen, wo ich gestartet bin und wo ich heute bin.
- 18:17Also weisst du, immer die Erinnerung heisst eine Sache und darüber reden ist die andere Sache.
- 18:21Aber es anschauen zu können,
- 18:22Und so der Progress auf Instagram zu sehen ist unglaublich.
- 18:27Das ist richtig geil.
- 18:29Du bist einer von denen, der bei mir in seinem Podcast sitzt, der nicht nur eine Masse an Follower generiert hat über die letzten paar Jahre, sondern du hast es auch so geschafft, zu monetarisieren und mit diesem Account auch andere Kunden akquirieren können, die du jetzt in deinem Business aufgebaut hast, das enorm viel Wert hat.
- 18:47Darum weiss ich, dass du auch technisch sehr fundiertes Wissen hast.
- 18:53Jetzt hast du gesagt, der Account war bei 250'000 Followern und über die Jahre wegen Bots und inaktiven Followern musstest du Sachen entfernen.
- 19:06Machst du das alles manuell?
- 19:08Wie funktioniert das?
- 19:09Ich meine, das sind 100'000 Follower, die du irgendwie so rauslöschen musst.
- 19:13Wie identifizierst du dich?
- 19:15Wie machst du das?
- 19:15Gibt es da auch gewisse Software dazu?
- 19:18Hast du selber etwas gebaut?
- 19:19Ich meine, du hast das IT-Knowledge, du kannst programmieren.
- 19:23Wie hast du das gemacht?
- 19:24Genau, das ist auch ein richtig wichtiger Punkt.
- 19:26Zurück zu dieser Instagram-Seite kurz.
- 19:29Über die Instagram-Seite habe ich so ein kasses Netzwerk aufgebaut über die letzten Jahre.
- 19:32Also ich kenne eigentlich...
- 19:34in jedem Land irgendjemanden und somit auch andere Dienstleister, die solche Sachen machen können.
- 19:38Das heisst, wenn jetzt jemand einen Follower entfernen will, weil er weiss, dass sein Instagram-Konto nicht mehr aktiv ist, dann muss er im Internet suchen und ein paar Webseiten klicken und irgendjemanden finden, der das macht.
- 19:50Zu einem guten Preis und seriös und du musst ihm dein Passwort schicken usw. Und ich habe einfach eine Instagram-Story gemacht und gesagt, «Hey, alle in meinem Netzwerk, die ich habe, alle, die mir zuhören, die mir bei dem und dem und dem helfen können, schreiben mir.
- 20:03Ich habe aus Deutschland eine Nachricht bekommen, von jemandem, den man heute noch gut kennt, von HeyDominic auf YouTube.
- 20:08Das ist einer von den...
- 20:10Nummer 1 Social Media Experte im Dachgebiet eigentlich.
- 20:14Ich habe ihm damals 500 Stutz bezahlt.
- 20:17Und sie hatten diese Software, die im Account war und die Follower rausgespielt hat.
- 20:21Also jetzt analysiert und rausgespielt.
- 20:23Heute ist es aber so, dass ich eigene Software habe, die ich auch habe.
- 20:27Weil, wir haben vorhin ein bisschen darüber gesprochen, mit der KI ist schon so unglaublich viel möglich.
- 20:31Und ich kombiniere KI mit meinem Entwicklerwissen, mit dem Social Media Wissen.
- 20:36Und habe deswegen Werkzeuge, kleine Minitools, unter anderem Ghost Follower entfernt, die ich heute für mich und meine Kunden selber verwende.
- 20:45Das vermindert die Reichweite massiv, wenn du Ghost Follower hast, oder?
- 20:53Ja, es ist wie... Kannst du das mit deinem Wissen kurz erklären, wie das so ist?
- 21:01Der Algorithmus ist schwierig zu sagen.
- 21:02Aber wie funktioniert das?
- 21:03Wieso machen die deinen Instagram-Account kaputt?
- 21:06Voll.
- 21:07Schau, das ist eine Frage, die ich viel überkomme.
- 21:09So Algorithmus-Fragen.
- 21:10Wie funktioniert es?
- 21:11Und wie baust du Follower auf?
- 21:12Das Ding ist, Social Media ist nur da, um dir, gemäss deinem Interesse, guten Content zu zeigen.
- 21:18Das ist der Algorithmus.
- 21:20Das ist nicht irgendwie so Magic und ultra viele Variablen, sondern in der Essenz geht es darum, wer interessiert dich und wo gibt es guten Content, das zu deinem Interesse passt.
- 21:30Jetzt ist es so, wenn du guten Content machst, sagen wir du hast 1000 Follower, aber 900 Follower sind halt Bots und nicht aktiv.
- 21:37Gehen wir mal in die Perspektive von Instagram.
- 21:39Jetzt hast du einen Account, der Content postet, aber nur 10% der Leute, die ihm folgen, sehen es überhaupt und liken es.
- 21:47Das heisst, 90% fanden es nicht geil, aus der Perspektive von Instagram.
- 21:53Du kannst die Leute ja nie erreichen, sie sind inaktiv, es sind Bots.
- 21:57Und deswegen ist es egal, wie gut dein Content ist, egal wie viel du postest,
- 22:02Es wird immer irgendwo hingeschickt, wo der Algorithmus schon gegen dich spielt.
- 22:07Aufgrund von diesem Verhältnis.
- 22:0810% richtige Follower, 90% Trash.
- 22:11Deswegen gibt es Leute, die zwar viele Follower haben und viel gekauft haben, aber halt kein Engagement haben, keine Reichweite oder kein Geld verdienen.
- 22:20Deswegen sage ich auch meinen Kunden,
- 22:23Die Qualität deines Publikums ist alles.
- 22:25Du hast lieber tausend Leute, die alles anschauen und echt sind und wirklich subscribed sind zu deinem Leben, nicht nur dem, was du auf Social Media zeigst, anstatt hunderttausend Leute, die alle so ein bisschen all over the place sind, viel inaktiv und viel bots.
- 22:40Ja, da sehe ich wohl.
- 22:41Macht mega Sinn.
- 22:42Gut, nochmal.
- 22:45Wir gehen nochmal zurück.
- 22:46Du hast dann das aufgebaut, hast ein Netz aufgebaut, das ist ein Account, das dich frei gemacht hat.
- 22:54In welchen Jahren hast du das aufgebaut?
- 22:562019.
- 22:56Das ist bei mir immer einfach zu rechnen, ich bin 2000er.
- 23:022019 angefangen und nach zwei Jahren war ich wirklich frei vom Job.
- 23:07Mit 21?
- 23:08Mit 21.
- 23:09Gut, aber dann ist etwas passiert?
- 23:12Dann ist etwas passiert, das den Kurs in meinem Leben komplett verändert hat.
- 23:15Du musst dir das ganz kurz vorstellen, als Build-Up zu diesem Punkt in meinem Leben.
- 23:20Als ich gemerkt habe, hey, etwas funktioniert, als ich gemerkt habe, hey, mir folgen die Leute, sie lassen mir zu, sie schreiben mir, sie kaufen von mir.
- 23:28hat das komplett mein Leben eingenommen.
- 23:30Sie kaufen von dir Kunden, die deine Dienstleistungen kaufen?
- 23:34Genau.
- 23:34Ich habe damals Instagram-Coachings verkauft für ein paar hundert Stutzen.
- 23:38Oder Calls oder Beratungen.
- 23:40Oder ich mache als Agentur dieses ganze Instagram-Paar verschiedene Dienstleistungen.
- 23:45Und es hat angefangen zu funktionieren.
- 23:46Und nach diesen Rückschlägen und viel Geld zu verlieren, war das für mich extrem geil.
- 23:52Dass ich endlich etwas gefunden habe, was jetzt ein bisschen läuft.
- 23:55Und ich bin so ein Typ, ich habe eine extrem addictive personality.
- 23:59Also wenn ich etwas mache, dann mache ich es.
- 24:02Und du kannst mich fast nicht mehr davor loslösen.
- 24:04Und früher noch war das gut für den Aufbau, aber jetzt reflektierend, auch aufgrund von dem, was dann passiert ist, war es toxisch.
- 24:11Du musst dir vorstellen,
- 24:13Ich habe nur noch in dieser Welt gelebt.
- 24:15Ich war nur noch auf Social Media.
- 24:17Nur noch am Gas geben.
- 24:18Ich habe in der Ausbildung nicht mehr geschafft.
- 24:20Ich bin am Laptop gesessen, Chef hinter mir am Handy, um Posts zu machen.
- 24:24Bin heimgegangen, um Posts zu machen.
- 24:26Mit Kollegen draussen war ich, um Posts zu machen.
- 24:29Ich habe mich vollgas overworked.
- 24:31Es war so, ich hatte einen 9-to-5, ganz normal.
- 24:35Aber ich habe locker nochmals
- 24:3740 Stunden pro Woche nur für mein eigenes Business oder mein Hobby damals, das später zum Business wurde, investiert.
- 24:45Und das hat mir viel gebracht in der unternehmerischen Richtung, aber in Sachen Gesundheit, mentale Gesundheit, körperliche Gesundheit, habe ich mich halt komplett auf die Strecke gelassen.
- 24:55Also es hat mich so konsumiert, weil ich so eine krasse Motivation hatte, ich werde weg von all dem.
- 25:02Ich will weg von diesem Standardleben, ich will weg von diesem langweiligen Alltag.
- 25:06Mhm.
- 25:06Oder?
- 25:07Also in dieser Richtung war es sicher positiv, ich habe Gas gegeben, jetzt reflektierend wie gesagt, habe ich es übertreiben.
- 25:12Weil du musst dir vorstellen, mein Alltag hat dann so ausgesehen, keine Bewegung, nur Medien, nur Laptop, nur Handy, wenig zu trinken, wenig zu essen, am Abend merkst du, hey, ich sollte noch essen, ballerst dich voll zu mit allem Möglichen, mit... da ein Döner und da eine Pizza und da was im Kühlschrank.
- 25:30Und als junger Typ kannst du das schon noch handeln, dein Körper verarbeitet auch anders.
- 25:35Aber halt auch noch bis zu einem gewissen Punkt.
- 25:37Ich weiss noch, irgendwann...
- 25:40Meine Mutter sagte zu mir, ich solle etwas schauen.
- 25:43Ich war nie übergewichtig, aber ich hatte ein etwas aufgetunstetes Gesicht.
- 25:49Einfach nicht gesund, nicht vital.
- 25:51Skinny-Fats-mässig, oder?
- 25:53Ja, genau.
- 25:54So in diese Richtung.
- 25:55Einfach nicht jemanden, den du ansiehst und sagst, er sei gesund.
- 25:57Sie haben eine krassere Augenringe, einfach müde und erschöpft.
- 26:04Aber trotzdem habe ich so eine... oder?
- 26:07Ich war ein Typ aufgrund meiner Fußballkarriere.
- 26:09Ich war immer sehr sportlich.
- 26:11Ich hatte nie gesundheitliche Probleme.
- 26:12Ich war nie wirklich krank.
- 26:14Bis auf diese Verletzung einmal.
- 26:18An einem speziellen Donnerstagsnachmittag in meinem Leben, ein Donnerstag, der angefangen hat mit einem Durchbruch, ist fast der Moment geworden, als ich starb.
- 26:29Das Ganze hat so ausgesehen, dass ich damals eine Viertelmillion Forderungen hatte.
- 26:35Und mir hat Jason Stone aus Miami geschrieben.
- 26:37Jason Stone hat heute ungefähr 12 Millionen Follower.
- 26:41Wir kennen ihn auf Instagram unter millionär-mentor.
- 26:45Geile Seite.
- 26:46Für mich damals ein Role Model gewesen, ein Vorbild.
- 26:49Oder «Erfolgreich, jung, Miami, viele Follower, geiles Business».
- 26:53Und der hat mich angeschrieben am Donnerstag.
- 26:55Ich bin aufgewacht in Gossau, St. Gallen, im Kinderzimmer, schaue raus, sehe meine alte Schule, schaue aufs Handy.
- 27:03Fuck, I made it.
- 27:05Der Typ hat mir geschrieben.
- 27:06Jemand, den ich so lange verfolgt habe, privat, über Jahre damals.
- 27:10hat mir geschrieben, er sagt, Alessandro, du hast heute Zeit für ein Meeting.
- 27:13Das, was du machst, ist wahnsinnig spannend.
- 27:14Let's go.
- 27:16Und ich habe schon angefangen zu zittern, für mich habe ich so endlich mal nach Years von Rückschlägen und alle sagen, ah, du bist eh ein Spinner mit deinen Social Media und so, Kollegen, Family.
- 27:26Und ich denke, die haben es geschafft.
- 27:27Ich habe ein Meeting gemacht mit ihm und er hat mir dann eigentlich gesagt, er möchte mich in sein Netzwerk reinziehen.
- 27:33und er will mich am Erfolg, den ich für seine Firma mit aufbaue, beteiligen.
- 27:38Also eine riesen Chance, oder?
- 27:40Mit 21 Jahren.
- 27:42Ich weiss noch, ich war aus dem Meeting ultrahyped raus, aus dem Kinderzimmer raus, Kollegen angerufen, hey Bro, der Levin damals, Shoutout an Levin, hol mich ab, gehen wir was rauchen, gehen wir feiern.
- 27:54Das war einfach damals der Tag, den wir in der Ostschweiz gemacht haben.
- 27:56Sonst hast du halt keine Perspektive, es gibt nichts zu tun.
- 28:00Ich war nie der Typ, der aus dem Haus rausgeht, lieber irgendwo auf den Berg einrauchen und auch feiern, geniessen.
- 28:07Er hat mich abgeholt im Auto.
- 28:09Ich muss dir vorstellen, wir waren zuerst ultra hyped.
- 28:13Oder beide.
- 28:14Er hat mich immer mitverfolgt, mich gepusht.
- 28:17Hat sich sehr gefreut für mich.
- 28:19Und dann sitze ich in diesem Auto, in Herisau, auf dem Weg zum Burger King damals.
- 28:24Wir wollten kurz was essen, bevor wir in die Berge fahren.
- 28:27Ich weiss noch, ich habe nur noch Ausschnitte im Kopf.
- 28:31Die Musik war sehr laut, für mich zu laut.
- 28:35Ich wollte den linken Arm für mich strecken, um das Rad leiser zu machen.
- 28:39Und mein Arm ist einfach nicht vorne.
- 28:41Und wenn du jetzt den Arm ausstreckst, deine Arme sind einfach da.
- 28:45Du hinterfragst dich auch nie.
- 28:46Und ich dachte, mein Arm ist da, wie immer, aber er hat sich nicht bewegt.
- 28:51Aber du hast gedacht, dein Arm ist dort.
- 28:53Genau, du musst dir vorstellen, du möchtest so in Gedanken, aber dein Arm funktioniert nicht.
- 28:58Es ist sehr schwierig, sich das zu vorstellen.
- 28:59Wir haben so etwas bis dato auch nie erlebt.
- 29:01Und zum Glück auch nie wieder.
- 29:03Aber wenn du so etwas erlebst, weisst du direkt, okay, shit, das ist etwas richtig, richtig nicht gut.
- 29:10Es ist nicht einfach, ja, es tut etwas ein bisschen weh.
- 29:12Also etwas funktioniert nicht mehr.
- 29:13Du hast wie eine Lähmungserscheinung.
- 29:16Und dann habe ich angefangen, Blackouts zu haben.
- 29:17Also ich weiss noch, ich hatte meinen Arm vorne, dunkel, dann den Arm irgendwie so, dunkel, dann den Arm wieder ganz unten, dunkel.
- 29:26Und das über vielleicht 30, 60 Sekunden, würde ich sagen.
- 29:30Mein Kollege neben mir, zum Glück ist er gefahren.
- 29:32Wenn ich gefahren wäre, wären wir beide tot.
- 29:34Dann wäre ich heute nieder, 100%.
- 29:36Wir sind so in Schlangenlinien gefahren, in der Herisau-Umgebung.
- 29:40Ich wäre locker, ich wäre irgendwo runtergefahren.
- 29:44Und eben, ich schaue dann vor, ein Kollege neben mir, so, Bro, what the fuck, was ist los?
- 29:50Halt den Mann, was ist los?
- 29:51Und ich halt, kielerweiss angelaufen, ultra im Schock, anfange zu schwitzen direkt.
- 29:56Ich steige aus dem Auto raus, wir sind dann auf den Parkplatz des Burger King gefahren, gerade angekommen.
- 30:02Ich steige raus und neben uns ist ein roter Audi, wo ich mich selber im Spiegel sehe, die Reflexion.
- 30:08Und ich würde so hinstehen, also die Arme quasi so in die Hüfte rein tun und mein linker Arm bewegt sich immer noch nicht.
- 30:16Nur der rechte ist da.
- 30:17Und ich schaue mich im Spiegel an und ich habe noch nie in meinem Leben
- 30:21Bis auf einmal danach im Spital, so Todesangst hatte ich dort, weil ich wusste, es ist nicht einfach ein bisschen Kopfweh, es ist ein bisschen Bauchweh, es ist auch immer Migräne, es ist etwas falsch.
- 30:32Ich wollte es mir nicht eingestehen in dem Moment, aber unterbewusst habe ich es gewusst.
- 30:36Der Körper weiss es.
- 30:38Ich bin dann ins WC gegangen vom Burger King
- 30:41Ich wollte wieder mit der linken Hand den Wasserhahn anmachen.
- 30:45Und mein linker Arm hat nicht funktioniert.
- 30:46Und spätestens dort bin ich, ich weiss gar nicht, wie ich Tränen ausgebrochen bin, ich glaube nicht, ehrlich gesagt, weil ich so schockiert war.
- 30:53Ich bin vom krassesten Moment in meinem Leben bis damals, mit 21, als Jason mich anruft, geswitcht in einen Moment, in dem ich das gar nicht mehr im Kopf hatte.
- 31:04Nur noch, weiss los, Gesundheit, ich muss ins Spital, wir müssen etwas machen.
- 31:08Was passiert da?
- 31:10Dann sagte mein Kollege, wir sollten direkt ins Spital.
- 31:12Wir fuhren von Herisau auf St. Gallen, das ist ungefähr 20 Minuten.
- 31:18Auf der Fahrt begann es mit einem Flackern des Augen.
- 31:24Es zog über das ganze rechte und das ganze linke Auge.
- 31:28Da sah man fast nichts mehr.
- 31:30Es flimmerte alles, es vibrierte alles.
- 31:32Dann hatte ich so einen starken Kopf wie rechts an den Schläfen.
- 31:36Wie noch nie in meinem Leben.
- 31:37Wie wenn du da reintrillst.
- 31:40Reintrillst, genau.
- 31:42So richtig ein stechender Schmerz.
- 31:45Und ich bin halt, ich weiss nicht, in diesem Auto
- 31:49Für mich ist es wie in einem Moment die Welt zusammenzubringen, ehrlich gesagt.
- 31:52Weil ich wusste, hey, so Bro, you're in danger.
- 31:56Aber hast du dir in diesem Zeitpunkt, auf dem Weg nach St. Gallen von Herisau, hast du dir nicht vorstellen können, was es ist?
- 32:04Nichts, keine Ahnung.
- 32:05Du hast gewusst, etwas ist nicht richtig und mein Körper funktioniert nicht, aber du hast dir nicht vorstellen können, was es sein könnte.
- 32:14Genau.
- 32:15So wie auch, du denkst vielleicht schon, ja, okay...
- 32:18Du hast einen Hirnschlag, einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall, einen Tumor, was auch immer.
- 32:24Und du denkst dir, du bist 21.
- 32:27Niemals.
- 32:28Ich habe vielleicht eine Lähmungserscheinung, eine Allergie, keine Ahnung.
- 32:33Ich habe mir alles vorgestellt auf diesem Weg.
- 32:35Alles.
- 32:35Von ich sterbe morgen bis es nur eine Erscheinung ist, ich bin in Panik.
- 32:40Es ist ein Schock.
- 32:41Die ganze Zeit hin und her.
- 32:43Aber rückblickend auf das, was ich erzähle, muss ich ehrlich sagen, in diesen 20 Minuten weiss ich nichts mehr, ausser dass meine Augen geflimmert haben.
- 32:49Ich habe einen kompletten Filmriss.
- 32:50Ich glaube, es hat auch damit zu tun, was dann eben passiert ist und die Diagnose.
- 32:54Nachher kurz sagen.
- 32:57Es war wie ein wortwörtlicher Blackout.
- 33:01Ich bin in den Notfall gekommen mit einem Kollegen.
- 33:03Er musste dann gehen, es war Donnerstagabend.
- 33:05Am nächsten Tag schaffte er ungefähr 10.11 Uhr am Abend.
- 33:10Dann kommt der Arzt rein und ich sage, ich bin hier, weil ich meinen linken Arm nicht bewegen konnte.
- 33:14Er sagt, ja, du bist 21, wahrscheinlich Migräne.
- 33:17Easy.
- 33:17Ich bin voll relaxed.
- 33:19Dann war ich dort an der Maschine.
- 33:21Die nehmen in den Pools.
- 33:23Ganz normal, wie man beim Arzt einen Check macht.
- 33:26Nicht wild, im Notfall nicht eine offene Wunde oder so.
- 33:29Ich hätte mich direkt verarzten können.
- 33:30Ich habe ihnen nur erzählt, was passiert ist.
- 33:34Sie konnten es aufgrund meines Alters nicht zuordnen.
- 33:37Das Lustige ist,
- 33:39Das Spannende ist, wir wollten sie nach ungefähr einer Stunde nach Hause schicken, weil sie nichts gefunden haben.
- 33:44Dann kommt so ein junger Praktikant rein und ich sage nochmal, was passiert ist.
- 33:49Und er so, hey, der Typ muss in die Röhre, muss ein MRT machen.
- 33:54Und wäre der nicht reingekommen, wäre ich vielleicht auch heute nicht mehr da.
- 33:58Wer weiss.
- 33:59Vielleicht wäre ich auch da.
- 34:00Who knows.
- 34:01Ja, und dann haben sie mich am Donnerstag entlassen.
- 34:05Und dann gesagt, am Montag kommst du ins MRT.
- 34:08Und am Wochenende bist du dazwischen.
- 34:11Also drei Tage.
- 34:11Und ich...
- 34:12Am nächsten Tag hatte ich eine Fahrt nach Bern.
- 34:15Mit einem Kollegen von mir.
- 34:16Ich bin gefahren.
- 34:19Und es ist so schwierig, dass... Ach so, warte, warte, warte.
- 34:22Ja?
- 34:23Du bist in diesem Spital?
- 34:26Ein junger Praktikant im Spital sagt, nachdem du geschildert hast, was du gemacht hast, du musst in die Röhre.
- 34:33Und es hat niemand irgendwelche Anzeichen gemacht, von denen man sagen konnte, dass er bestimmen kann.
- 34:39Im Gegenteil, du wirst entlassen, Symptome hast du keine mehr, du wirst entlassen und hast am nächsten Tag eine Fahrt nach Bern.
- 34:46Genau.
- 34:48Ich habe am nächsten Tag eine Fahrt nach Bern und bin mit meinem Vater gefahren.
- 34:51Und ich war auf der Autobahn.
- 34:55Ich hatte das Gefühl, dass mein Körper mir fremd ist.
- 34:58Es ist so schwierig, das zu beschreiben.
- 35:00Ich hatte das Gefühl, dass wenn ich das machen möchte, macht mein Körper das.
- 35:04Oder wenn ich schalten möchte.
- 35:07Es funktioniert nicht wie vor ein paar Tagen.
- 35:10Ich war langsamer im Reden.
- 35:11Ich musste so viel länger überlegen.
- 35:14Die Leute haben mit mir gesprochen.
- 35:15Ich kam erst 30 Sekunden später zurück.
- 35:17Es war wie gelähmt, wortwörtlich.
- 35:22Geistig und körperlich.
- 35:24Und ich hatte einen Moment, als ich mit einem Kollegen im Auto saß und mir so langsam ausgesucht habe.
- 35:28Als mir Tränen gekommen sind, weil ich wusste, Fuck, Mann, es ist etwas.
- 35:32Ich weiss es.
- 35:34Ich bin dann zurückgefahren und am Wochenende, ich habe Zeit mit den Eltern verbracht, ich weiss noch ganz genau, am Abend, ich habe sie dann erzählt und sie waren erst einmal erleichtert, dass nach der Notaufnahme nichts war, keine schlechte Diagnose oder so.
- 35:49Und wir sind nach Hause gefahren und ich war im Rücksitz.
- 35:52Und ich bin voll in Tränen ausgebrochen.
- 35:54Ich habe ihnen gesagt, «Mom, Dad, ich weiss, es ist etwas.
- 35:58Ich weiss es.
- 36:00Das wird...
- 36:01Nicht geil sein.
- 36:02Ich weiss, dass am Montag vermutlich etwas rauskommt.
- 36:05Und sie dann in der Elternmeinung, ja schon gut, mach doch keine Sorgen.
- 36:09Du weisst, wie es halt Eltern machen.
- 36:10Du warst nicht aus Eigenschutz, gell?
- 36:12Logisch, logisch.
- 36:14Ja, und dann am Montag kam der Termin.
- 36:17Ich musste ja damals zum Glück schon nicht mehr arbeiten.
- 36:21Also ich habe vorher schon meinen Job gegründet.
- 36:25Das Ganze ist bei einem Monat passiert, nachdem ich offiziell meine Firma im Handelsregister eingetragen habe.
- 36:30Ich wollte voll durchstarten.
- 36:32Nach vier, fünf Jahren Struggles im jungen Jahr.
- 36:36Ich ging am Montag in die Röhre, raus, ungefähr eine halbe Stunde.
- 36:42Die Arzthilfe sagt mir dann, wenn man dich anruft, ist etwas, wenn du nichts hörst, ist nichts.
- 36:49Okay, cool.
- 36:49Ich habe meine Nummer von der ganzen Familie.
- 36:52Und dann bin ich zu Hause und habe den ganzen Tag aufs Handy gestartet.
- 36:55Den ganzen Tag.
- 36:56Und dann musst du dir vorstellen, wenn ein Kollege hier klingelt, kommt Panik.
- 37:01Panik die ganze Zeit.
- 37:02Meine Freundin war dabei, meine Ex-Freundin jetzt.
- 37:06Ich war halt auch immer geschockt, logischerweise.
- 37:09Möglichst keinen Anruf, bitte keinen Anruf.
- 37:11Wir haben keinen Anruf bekommen.
- 37:13Bis irgendwann, ich war im Kinderzimmer, meine Mutter klopfte, Handy in der Hand.
- 37:17Spital.
- 37:18Weil wir haben sie irgendwie nicht erreicht.
- 37:20Keine Güte, nur am Handy.
- 37:22Nicht erreicht.
- 37:23Sie kommt rein, schockiert, und sie sagte ihr nichts.
- 37:29Sie sagte, sie müsse mit mir rein.
- 37:30Die Artenschutz.
- 37:31Und ich springe aus dem Bett, laufe auf den Balkon raus, schaue auf die Cosa, auf die City.
- 37:37Dann sagt sie mir, ja Alessandro, wir haben etwas gefunden.
- 37:39Du musst sofort ins Spital kommen.
- 37:41Wir könnten ja aber am Telefon nicht sagen, wer.
- 37:43Oh mein Gott.
- 37:45Und ich so, schau, mit allem Respekt, keine Chance, fahre ich jetzt noch eine halbe Stunde zu euch und gehe alle Optionen in mir kauftun.
- 37:54Keine Chance.
- 37:56Du sagst mir jetzt am Telefon, wer ist.
- 37:57Die haben ja auch so Datenschutzsachen und so.
- 38:00Er hat dann gesagt, egal, du hast meine Zusage, dass du mir jetzt sagst.
- 38:06Und ich weiss noch ganz genau diese Worte.
- 38:07Alessandro, du hast mehrere Schlaganfälle gehabt.
- 38:09Wir sehen bei dir im Hirn schwarze Punkte.
- 38:11Das waren alles Schlaganfälle.
- 38:14Und ich sage so laut, Schlaganfälle, was?
- 38:18Meine Mutter hört es, meine Mutter sagt direkt am Boden, liegt an, meine Freundin haut die Tiere ein.
- 38:25Ich muss sagen, für mich, es gibt gar kein Wort, um das zu beschreiben, was ich in diesem Moment gespürt habe.
- 38:31Ich musste so viel Bullshit durchmachen, um mit 21 meinen Job zu können,
- 38:37Ein Monat nachdem ich meine Firma gegründet habe und jetzt Schlaganfall mit 21.
- 38:44Während Corona noch, wohlgemerkt, Peak-Corona.
- 38:47Das heisst, im Spital logischerweise anders als sonst, alles abgeschützt, alles Maske, kein Besuch, nichts.
- 38:54Ich bin ins Spital gefahren mit den Freundinnen und der Mutter.
- 38:58Ich weiss auch noch ganz genau über meinen jüngeren Bruder.
- 39:00Er ist zwei Jahre jünger als ich, also jetzt 24, damals 19 Jahre alt.
- 39:04In der Innenstadt beim Coiffeur, halber Fade auf der einen Seite, nimmgeschnitten auf der anderen Seite, kommt ein Anruf von meiner Mutter.
- 39:12Sie hat meinen Bruder in den Schlaganfall geholt, im Spital.
- 39:15Das war für ihn, glaube ich, der schockierendste Moment in seinem Leben.
- 39:19Für meine ganze Familie, logischerweise.
- 39:21Aber für mich... Ich habe das gar nicht gesehen in diesem Moment.
- 39:25Ich habe mich nicht gefragt, was meine Familie denkt oder was sie sich sagen.
- 39:28Ich hatte so Angst, um zu sterben.
- 39:31Ich bin dann ins Spital, kommen die Ärzte, ich weiss noch, 8.
- 39:36Stock, für Herz- und Hirngeschichten.
- 39:40Ich laufe in den Stock und die Leute denken, ich sei Besucher.
- 39:43Ich laufe hin und frage, wer ich besuche.
- 39:46«Dein Grossvater?»
- 39:47«Nein, ich checke hier ein, auf dieser Etage.»
- 39:49Ich war mit Abstand der Jüngsten.
- 39:52Sie nehmen mein Zimmer,
- 39:54Patient 1 hängt hier an der Maschine, schnauft als wäre er morgen weg, ein Rentner, recht alt.
- 40:01Person rechts von mir auch, sicher 70.
- 40:04Person links von mir, irgendein Herzproblem auch, sicher 65, 70.
- 40:09Und ich mit dem Laptop im Gepäck noch, dass ich auch weiter poste und weiter arbeite, in diesem Spitalbett mit 21 mit dem Wüsten einen Schlaganfall habe.
- 40:17Ich weiss nicht wieso.
- 40:18Es ist das eine, der Schlaganfall hat, das andere ist die Ursache finden.
- 40:22Weil du willst es ja nicht nochmal haben.
- 40:25Ich war sieben Tage lang im Spital und 140 Tage, die sieben Tage, haben mir mehr überein gebracht als 21 Jahre vorher.
- 40:33In die gute Richtung und in die schlechte Richtung.
- 40:35Ich habe noch nie in meinem Leben Zeit so geschätzt.
- 40:38Ich habe noch nie in meinem Leben so viel hinterfragt, wie selbstverständlich für mich alles zuvor war.
- 40:46Mein ganzes Leben, meine Familie, meine Gesundheit, mein Wohnort, alles.
- 40:51Ich hatte die schlimmste Zeit in meinem Leben, aber auch die erfüllendste Zeit von meinem Leben, weil es für mich nur noch einen Fokus gab und das ist Zeitgesundheit.
- 41:01Ich hatte teilweise Nächte, wo meine Zimmerkameraden mit ihren Hörgeräten die Hörgeräte weggetan haben, sie haben mich nicht mehr gehört und ich unter der Decke schreien.
- 41:10Wieso ich?
- 41:12Wieso?
- 41:14Komplett alleine, ich hatte keinen Besuch über sieben Tage.
- 41:17Schon mal ab und zu geschrieben mit der Familie oder telefoniert, aber ich habe natürlich keine zwei Sätze angebracht.
- 41:21Ich war so broken.
- 41:23Und ich weiss noch genau, ich musste über diese sieben Tage eine Reihe von Tests machen.
- 41:28Es fängt an bei deinen Beinen, weil es gibt zum Beispiel Thrombose, wenn du Blutknoten hast in den Venen und Arterien, die in dein Hirn gehen.
- 41:37Meine Beine abgeschickt, nichts.
- 41:39Dann haben sie meine Ader angeguckt am Arm, nichts.
- 41:42Dann haben sie die Halsschlagader gescannt, nichts.
- 41:45Du musst dir vorstellen, meine Halsschlagader gescannt.
- 41:48war es zwei Stunden, zweieinhalb Stunden, in der Röhre, im MRT.
- 41:54Ich bin relativ gross, nicht der beweglichste Mensch.
- 41:57So, du darfst dich keine zwei Zentimeter bewegen, sonst musst du noch anfangen.
- 42:02Das grösste Trauma erlebt ever.
- 42:05Geschwitzt wie ein Schwein in der Röhre.
- 42:07Und es war so laut, dass ich am Schreien war.
- 42:11Das war ein von den mental schmerzhaftesten Moments in meinem ganzen Leben, diese Röhre, diese Untersuchung.
- 42:18Und wieder nichts.
- 42:20Dann gehen vier, fünf Tage und wir finden einfach den Grund nicht.
- 42:22Und du hast nicht einfach einen Schlaganfall, so.
- 42:24Das gibt es nicht.
- 42:25Das ist nicht einfach, du hast mal Migräne oder Bauchweh.
- 42:28Ja, und dann eigentlich so um Tag fünf herum haben sie alle Optionen ausgeschlossen bis aufs Herz.
- 42:35Sie haben gewusst, okay, gut, wir haben noch etwas, aber es ist das Herz.
- 42:40Wenn sie dort etwas finden, dann ist es nochmal ein ganz anderes Thema.
- 42:43Dann ist es nicht nur mein Schlaganfallsthema, sondern mein Herz.
- 42:47Und dann liege ich auf der Bank, bei der nächsten Untersuchung, Ultraschall auf mein Herz und sie pumpen mir so eine Flüssigkeit Kontrastmittel.
- 42:55Kontrastmittel, genau.
- 42:56Und beim anderen halt ganz normal.
- 42:58Richtig unangenehm, richtig warm.
- 43:00Genau, ja.
- 43:01Und ich sehe auf dem Bild, wie sich die eine Herzhälfte fühlt.
- 43:06Dann sagen sie mir «Hust mal» und ich sehe, wie alles durch die Mitte geht, in die andere Herzhälfte.
- 43:12Diagnose, du hast ein Loch im Herz.
- 43:16Und wenn man sich das mal vorstellt, wir haben zwei Herzhälften, die sind, wenn wir im Mutterleib sind, als Baby sind sie offen, dass du schnaufen kannst.
- 43:24Sobald du geboren wirst, wächst das zusammen.
- 43:26Es gibt Leute, die es nicht zusammenwachsen.
- 43:28Das ist eigentlich ungefährlich, bis du etwas hast.
- 43:32Also die Chance ist ein bisschen grösser, dass du einen Schlaganfall haben kannst, weil, kurz dazu,
- 43:37Wenn du irgendwo Blutgrinsen hast und da geht dein Herz und dann in die andere Seite vom Blutkreislauf, dann geht dein Blutgrinsen nicht in die Lunge, wo du einfach schnell hustest und dann bist du safe, wenn es nicht riesig ist, sondern ins Hirn.
- 43:49Und im Hirn reicht der Staubhorn zum Schlaganfall.
- 43:53Jetzt war klar, okay, wir haben eine Diagnose, aber du musst eine Herzoperation machen.
- 44:00Und für mich...
- 44:02Es gab drei Schocks durch diese Geschichte.
- 44:05Der erste Schock war der Schlaganfall.
- 44:07Der zweite Schock war die Herzoperation.
- 44:10Und jetzt, das Geile ist reflektierend, ich musste einen Monat warten auf die Herz-OP, wegen Corona.
- 44:19Ich will mir gar nicht vorstellen, jetzt hast du so eine Diagnose und du weisst, mein Herz hat ein Löchlein, wo, wenn ich irgendeinen Scheiss mache, wenn ich huste, geht dort über ein Blut, kann dort über ein Blutgrinsel gehen.
- 44:36Wenn das in mein Hirn landet, dann habe ich entweder wieder einen Schlaganfall oder ich bin weg.
- 44:41Genau, da ist es.
- 44:42Und das einen Monat lang.
- 44:43Einen Monat.
- 44:45Ja, es wird noch besser.
- 44:46Ich habe eine...
- 44:48Ich wurde entlassen.
- 44:52Ich würde sagen, das war die traumatisierendste Zeit in meinem Leben.
- 44:55Bei einem Meilen.
- 44:57Wie ich aus dieser Woche rauskam.
- 44:58Entlassen werden?
- 44:59Ja.
- 45:00Wie man in die Realität zurückkehrt, aber ohne Heilung.
- 45:03Nur mit dem Wissen in einem Monat operierst du dein Herz.
- 45:08Und ich bin dann nach Hause.
- 45:11Mit Medikamenten logischerweise, zum Vorbeugen.
- 45:13Aspirin, Blutverdiener, alles mögliche.
- 45:15Profilin.
- 45:16Cardiospirin.
- 45:18Ich weiss gar nicht mehr genau, sie mussten einfach drei Pilen Schluck geben, jeden Tag.
- 45:21Ich erinnere mich auch daran, mental, du nimmst an, dass du nicht sterbst.
- 45:26Nicht mehr «Hey, wie kann ich Geld verdienen online?»
- 45:29«Wie kann ich als Mann vorwärts kommen?»
- 45:32Wie bleibe ich am Leben?
- 45:35Und ich hatte in diesem Monat mehrere Momente, in denen ich wie Abschiedsbrief geschrieben habe an meinen Eltern.
- 45:40Am Abend.
- 45:40Im Kinderzimmer.
- 45:41Ich war jemand, der schon immer, ich habe es für meine Familie schon immer gesehen als ein riesiges Privileg, schon ein bisschen zusammenhalten müssen und stark sein.
- 45:50Und habe versucht, den Alltag zu machen.
- 45:52Ich wollte mich nicht so als Opfer sehen, die ganze Zeit.
- 45:55Aber am Abend, als ich alleine war, ist die Hölle losgebrochen mit mir selbst.
- 45:59Es ist ja wirklich, ich habe diese Zettel nicht mehr, heute.
- 46:02Ich habe ihm geschrieben, wenn er mich heute oder morgen im Bett findet und ich nicht mehr so lebe.
- 46:07Ich liebe euch, danke für alles.
- 46:10Ultadeep.
- 46:12Dann ist der Termin nachgeguckt und ich wusste, die Realität ist, du hast eine Herz-OP.
- 46:18Es gibt so eine Wahrscheinlichkeit, dass es läuft, es gibt so eine Wahrscheinlichkeit, dass es nicht läuft.
- 46:23Und wenn es nicht läuft, bist du tot.
- 46:24Wenn es läuft, im Idealfall kommst du gut nach Hause.
- 46:28Dann bin ich im Spital eingecheckt nach einem Monat, weil über diesen Monat alles passiert ist, weil es den Rahmen sprengte.
- 46:34Das war die Hölle für mich.
- 46:36Ist das die Operation, wo du durch die Leiste hinweg gehst?
- 46:39Genau.
- 46:40So wie ein Schirm?
- 46:41Korrekt.
- 46:42Ein PVO-Verschluss, wie es so heisst.
- 46:46Ich komme an,
- 46:47Peak Corona immer noch.
- 46:49Alle mit Maske, Fiebermesser rumrennen, hoher Stress.
- 46:52Schon im Operationsgewand und den Arztinnen misst man Fieber, 40 Grad Fieber, auf dem Fiebermesser.
- 47:02Schon nur wenn du Husten hast, kannst du nicht das Herz operieren.
- 47:04Weil wenn eine kleine Bakterie reingeht in dein Herz, hast du eine Herzentzündung, dann bist du in zwei Stunden tot.
- 47:1040 Grad Fieber.
- 47:12Ich liege so dort, ich so...
- 47:16Irgendwann habe ich fast schon belächelt, aber nicht auf eine lustige Art.
- 47:19«Was passiert hier eigentlich?»
- 47:20«Das läuft eigentlich.»
- 47:21«Was für ein Film geht hier ab?»
- 47:22«Gott, wieso ich?»
- 47:24«Wieso?»
- 47:24«Ich bin ambitioniert, ich möchte mehr als Kollegen machen.»
- 47:27«Ich war nie in der Drogen-Junkie wie alle anderen Kollegen, die ich hatte.»
- 47:30«Wieso ich?»
- 47:32«So unfair gefunden und so fertig gewesen.»
- 47:34«Und dann war klar, ich muss noch einen Monat warten.»
- 47:38«Wegen Termin und ja...» «Du hast jetzt...» «Du hast Fieber.»
- 47:40«Du hast Fieber.»
- 47:42«Dann gehe ich nach Hause.»
- 47:44Meine Mutter hat mich abgeholt und dort habe ich ihr das erste Mal gesagt, «Mami, ich bin fertig.
- 47:50Ich kann nicht mehr.
- 47:51Ich bin so emotional ausgequetscht, ich kann nicht mehr.
- 47:55Ich will, dass das hier aufhört.»
- 47:57Sie schaut schon, was sie machen will, das kann mir nicht helfen.
- 48:00Ausser zu reden und für mich da zu sein.
- 48:03Und dann bin ich nach einem Monat, beziehungsweise am nächsten Tag nach dem Fiebermesser, nach dieser Fiebermesserszene, habe ich mir selber Fieber gemessen und ich hatte keinen Fieber.
- 48:14Turns out, im Nachhinein, der Fiebermesser war kaputt im Spital.
- 48:18Sie konnte die Operation machen.
- 48:19Noch einmal einen Monat, die gleiche Hölle.
- 48:23Und dort sagte ich meiner Mutter, ich mache die Mama in Gang.
- 48:26Ich werde nicht noch einmal einen Monat in der Schweiz.
- 48:28Keine Chance.
- 48:29Ich werde noch einmal im Kinderzimmer mit euch, die mich jeden Tag anschauen, als wäre ich ein Opfer, was sie nicht böse gemeint haben, logischerweise.
- 48:36Ich bleibe nicht da.
- 48:38In Gang.
- 48:38Und dann bin ich das erste Mal, trotz Risiko, dass ich einen Schlaganfall haben kann, und trotz dem ganzen Risiko mit dem Herz, auf Mexiko geflogen.
- 48:47Einfach so.
- 48:47Weil ich einmal sagte,
- 48:50Wenn ich sterbe, dann sterbe ich lieber dort am Strand, anstatt in meinem Kinderzimmer in Gossau.
- 48:54Also ich bin fertig.
- 48:55Ich habe Frieden gemacht mit dem, dass ich vorbei bin.
- 48:58Hast du keine Angst vor dem Tod?
- 48:59Nichts.
- 49:00Nein.
- 49:00Ich hatte einen Monat, jede Abend, jede Nacht, Todesangst so extrem, dass ich mir gesagt habe, irgendwann lasse ich davon los.
- 49:07Und eben schon nur da, mit 21 reflektiere ich jetzt selber mich selber.
- 49:10Es ist krass, wenn du mit 21 schon mit dem quasi Frieden geschlossen hast, das könnte vorbei sein.
- 49:16Der Kampf ist ja sein.
- 49:17Aber dann fängt es glaube ich richtig an.
- 49:18Genau.
- 49:19Und dann kommst du tot.
- 49:20Fünf Prozent.
- 49:20Besiegst.
- 49:21Weisst du, das Lustige ist, in der Lehre mit meinen zwei, drei Best Friends haben wir schon immer Mexiko reisen wollen auf Tulum.
- 49:27Mit der Splanka für diesen Sommer.
- 49:29Und dann haben sie auf mich gewartet, weil ich einen Schlaganfall hatte.
- 49:32Dann haben wir uns gesagt, hey, in diesem Monat, let's go.
- 49:35Fuck it.
- 49:36Gehen wir.
- 49:38Und ich hatte diesen Monat einfach den schönsten Monat meines ganzen Lebens.
- 49:40Weil ich so weg war von all dem Schmerz und den Erinnerungen.
- 49:44Und auch der Familie sollte man richtig gut tun, um Abstand zu nehmen.
- 49:47Ich hatte monatelang die geilste psychologische Hand.
- 49:51Und immer noch die Momente, in denen ich massiv Angst hatte.
- 49:54Meine Pille musste ich nicht jeden Tag nehmen.
- 49:56Aber halt wenigstens am Strand beim Fussball spielen.
- 49:59Anstatt im Kinderzimmer, wo jeder heult um mich herum wegen mir.
- 50:04Ja, und dann kam ein Moment, der ist bis jetzt auch auf meinem Instagram in der Story irgendwo, wo meine Kollegen weitergereist sind, an der nächsten Art, und ich musste am Sonntagabend zurückfliegen,
- 50:16allein von Mexikos 8 Stunden Flug im Wissen, dass ich am nächsten Morgen um 8 Uhr Herzoperation habe.
- 50:22Das heisst, ich bin in der Economy Lounge gesessen, beziehungsweise im Seathalt im Flugzeug, mit der Kapuze da und habe locker 4 oder 5 Stunden durchgekühlt.
- 50:32Locker.
- 50:33Es hat nicht aufgehört.
- 50:34Einfach Ström und Ström und Ström.
- 50:37Weil ich wusste, ich muss meine Kollegen hier lassen, ich hatte wirklich einen richtig geilen Monat, ich konnte alles komplett vergessen.
- 50:45zurück in die Realität.
- 50:47Wortwörtlich, du fliegst in die Schweiz, um dein Herz zu operieren.
- 50:5121, und du wolltest schon immer reisen.
- 50:53Mit meinem Business und meinen Followern.
- 50:55Ich habe halt Angst.
- 50:56Massiv, oder?
- 50:57Oder meine Kollegen, die mich verabschiedet haben.
- 50:59Nicht einfach so, hey, bis bald.
- 51:01So, ja.
- 51:03Du willst jetzt eine Herz-OP machen?
- 51:06Und dann checke ich ein, um 8 Uhr am Morgen.
- 51:09Ich kaufe Evo.
- 51:10Das Evo-Messer funktioniert, alles gut.
- 51:14Und dann sagt mir der Arzt noch durch die Blumen, bevor wir reingegangen sind, «Hey Alessandro, by the way, es gibt eine x-prozentige Chance, dass wir den Skiarm, den wir dir reinführen, verlieren.
- 51:23Und dann ist der los in deinem Körper und dann bist du tot.
- 51:26So in wenigen Minuten.
- 51:27Ich sage, «Ah ja, fix, Unterschrift da, whatever.»
- 51:31Ich habe schon abgeschlossen damals.
- 51:33Ein Teil von mir hat schon abgeschlossen damals.
- 51:35Ich habe ihr gesagt, es sei okay.
- 51:37Weil der ganze Battle über Monate hat sich emotional und energetisch so schlecht auf mich ausgewirkt.
- 51:43Da habe ich mir gesagt, ich höre auf zu kämpfen.
- 51:46Ich lasse es einfach passieren, weil ich kann es eh nicht kontrollieren.
- 51:51Dann sitze ich dort auf dem Tisch.
- 51:55nur lokale Betäubung, und sehe auf dem Screen neben mir, wie wir hier unsere Aufnahme sehen, rechts auf dem Bildschirm, wie ein Faden durchgeht in mein Herz, sich ein Schirm öffnet, er das Schirm zurückzieht, dass sich das Loch schliesst, also du gehst ins Loch hinein, machst auf der einen Seite den Schirm auf, ziehst ihn dann an die Herzwände und auf der anderen Seite auch,
- 52:19Und das Herz ist ja auch elektromagnetisch.
- 52:21Das heisst, wenn etwas da stört, fängt dein Rhythmus ganz anders an zu schlagen.
- 52:25Und die hatten ja Metall im Körper, das sie produziert haben.
- 52:28Das heisst, ich hatte wirklich mehrere Momente auf dem OP-Tisch, wo ich dachte, jetzt habe ich einen Herzinfarkt.
- 52:34Es hat etwas gespürt in meinem Herz.
- 52:37Oder?
- 52:39Und Gott sei Dank ist alles gut gelaufen.
- 52:42Ich weiss noch, ich bin dort gelegen und ich war erwacht, mit dem Arzt zu reden.
- 52:46Auch wenn sie mit dem Herz drin waren, was auch wieder die ganze eigene Story ist.
- 52:51Und ich schaue den Arzt da und ich so, wann kann ich fliegen nach dem?
- 52:54Wann bin ich wieder gesund?
- 52:56Also nach zehn Tagen.
- 52:57Und Tag elf bin ich wieder zurück auf Mexiko.
- 52:59Direkt.
- 53:01Ja, und jetzt eben, ich habe dir ja vorher gesagt, dann mache ich mal meinen Punkt, sorry.
- 53:06Schlaganfall, Schock 1.
- 53:08Herzopäe, Schock 2.
- 53:10Dann habe ich ein entlassiges Gespräch, wo ja schon Monate auf Trauma hinter mir sind.
- 53:16Und Rückschläge und Schmerz und seelisch, emotional und so weiter und so fort.
- 53:22Ich sitze mit dem Arzt am Tisch, er hat ein Entlassungspapier.
- 53:27Dann sage ich mir, ah, by the way, Alessandro, hat mir dir schon gesagt, wie es mit den Medikamenten ausgesehen hat.
- 53:32Ich sage, ja, ich habe da meine zwei, drei Pille, die ich auch schon die letzten Monate nehmen musste.
- 53:36Er sagt, ja, ja, das ist jetzt ein bisschen zum Fahrbeugen, jetzt geht es wirklich darum mit Prävention langfristig.
- 53:40Du nimmst jetzt diese Pille, diese Pille und diese Pille für den Rest deines Lebens.
- 53:473 Pille Magenblocker beziehungsweise Magen-Schoner.
- 53:50Ja, Magen-Schoner.
- 53:52Aspirin zum Blut verdünnen.
- 53:54Das Aspirin hat Nebenwirkungen auf den Magen.
- 53:57Das heisst Magen-Schoner.
- 53:58Und der Magen-Schoner hat negative Auswirkungen auf Zellwände in deinem Hirn.
- 54:03Irgendein Bullshit für diesen Auna.
- 54:05Also das Gegengift für das Gegengift gegen das Gegengift.
- 54:10Und das war für mich fast das schlimmste Urteil.
- 54:12Weil du musst dir vorstellen, Kevin, als ich die Herz-OP gemacht habe, habe ich nicht gedacht, ich bin fertig.
- 54:17Ich habe es geschafft, ich bin durchgekommen.
- 54:20Ohne jetzt darauf einzugehen, was die Monate später noch folgt, am mentalen Battle mit dir selber.
- 54:25Und wie es halt ist, wenn du einen Trauma hast.
- 54:29Der sagt mir ja alles andere drei Pile für den Rest meines Lebens.
- 54:34Meine Eltern warten draussen.
- 54:36Voller Freude.
- 54:37Es lief gut.
- 54:38Ich komme einfach zurück.
- 54:39Ich habe nichts zu feiern.
- 54:42Hier, drei Pille.
- 54:44Lifetime.
- 54:47Das ist eine Gefängnisstrafe, lebenslänglich.
- 54:49Die nächsten 80 Jahre, wenn ich 100 Jahre alt werde, ich fresse dann 1000 Pille im Jahr.
- 54:59Ich habe mittlerweile starke Opinionen gegenüber Pharma und Medikamenten.
- 55:05Es ist nicht da, um Leute zu heilen, sondern um zählende Kunden zu haben.
- 55:07Deswegen wusste ich, dass ich die Medikamente nicht nehmen kann.
- 55:12Aber ich muss, weil sonst steigt das Risiko.
- 55:14Ich habe dann auch auf Google geschaut, wie man es kennt.
- 55:16Wenn man krank ist, fängt man an zu googeln.
- 55:18Und dann steht da, wenn man das hat, sterben die Patienten in den nächsten fünf Jahren.
- 55:23Ich sage, ja okay, 21.
- 55:25Jetzt genau fünf Jahre später, 26 heute.
- 55:29Es gibt Statistiken von Leuten, die so etwas haben, im höheren Alter logischerweise.
- 55:33Und du hast eine gewisse Sterblichkeitsrate.
- 55:36Mit all diesen Zahlen, all diesen Fakten.
- 55:39Ja, und jetzt zum Punkt machen.
- 55:43Irgendwann ist der Tag gekommen, wo ich mich entscheiden musste, um die Medikamente abzusetzen.
- 55:47Weil ich hatte so einen Widerstand jedes Mal, wenn ich es genommen habe.
- 55:52Auch emotional, seelisch.
- 55:54Irgendwas stimmt mir einfach, dann nehme ich es nicht.
- 55:55Das macht auch keinen Sinn.
- 55:56Genau.
- 55:58Und habe dann somit bezwungen worden vom Leben, wofür ich extrem dankbar bin, by the way, somit mit dem Thema Gesundheit, Bewusstsein, Spiritualität, Heilung, Gott, all diese Themen zu beschäftigen, weil ich so mein Traum an meinem Körper heilen konnte und nicht mit Pille.
- 56:15Also ich bin jetzt heute schon seit locker fünf Jahren komplett medifrei.
- 56:19Mir geht es gut.
- 56:20Ich kann reden, ich kann meinen Arm bewegen.
- 56:23Ja, that's it.
- 56:26Also, ich weiss auch noch, diese Story, die ist, ich habe am Anfang auch gesagt, eine Story, die noch unter die Haut gehen wird, und das ist definitiv eine Story, die noch unter die Haut geht, im wahrsten Sinn des Wortes, weil man hat mit ihr eine Herzoperation machen müssen, die man verschieben musste um Monate, wo
- 56:45wegen blöden Fehlern sich herausgezögert hat.
- 56:49Ja.
- 56:51Du mit dem Wissen deiner Krankheit oder diesem Schlaganfall hast du ein Trauma aufgebaut, das du über weitere Monate langsam abbauen musstest.
- 57:05Ja.
- 57:05Nach dieser erfolgreichen Herz-OP bekommst du eine Diagnose, dass du für das Leben lang drei Pille nehmen musst, weil
- 57:12Kontraindikationen dieser Pille.
- 57:15Genau.
- 57:16Was völlig, nein du hast es richtig gesagt, keinen Sinn macht.
- 57:20Und vor allem, ich glaube, in Sachen, die du so dich gegenstülpst in deinem Inneren, wenn du dann das machen musst, noch viel schlimmer ist Anstattpille per se.
- 57:30Ja.
- 57:30Weil es ist wieder ein mentaler Druck, der aufbaut.
- 57:33Und du vollsten Respekt in deiner Stärke, weil du das in diesen Jahren ausgehalten und gehandelt und transformiert hast.
- 57:48Seit 5 Jahren bist du medizinfrei, hast du keine Medikamente, die du mehr nimmst.
- 57:56Und by the way, du siehst super gut aus, du bist fit, das ist dein Business, du strahlst über beide Ohren, wenn du lachst.
- 58:03Und trotzdem, die Geschichte ist richtig, richtig crazy.
- 58:05Danke vielmals, dass du das geteilt hast, mit mir und mit all den Leuten, die da zuhören.
- 58:09Jetzt hast du aber trotzdem gesagt, du hast einen anderen Weg gefunden, um die...
- 58:17um medikamentfrei zu werden.
- 58:19Und das ist Bewusstsein, Ernährung, Sport, Spiritualität.
- 58:25Was heisst Spiritualität für dich?
- 58:29Sehr gute Frage.
- 58:30Ich bin aufgewachsen 21 Jahre lang mit dem Glauben, dass es nur die Welt da draussen gibt.
- 58:37Nur das, was man anlangen kann, was die Leute sagen.
- 58:39Das, was man sieht, wenn man die Augen öffnet.
- 58:41Und ich konnte mich im Spital nicht mehr aufs Aussen konzentrieren, weil wenn ich mich aufs Aussen konzentriert habe, habe ich gesehen, dass ich krank bin, dass ich mir Medikamente, Familie, Sorgen habe.
- 58:52Und so weiter und so fort.
- 58:52Da habe ich wirklich gelernt, mich reinzulassen.
- 58:55Augen zu machen, in meine Emotionen hineingehen, was spüre ich, wie geht es mir, was sind meine Gedanken.
- 59:04Ich wurde quasi gezwungen, die Welt draussen abzuschalten und mich mit mir zu beschäftigen.
- 59:09Und was ich in dieser Phase gelernt habe, die ich über Monate reflektiert habe, ist, wie der Schlagerfall entstanden ist.
- 59:18Welche Verhaltensmuster ich an die Hand gelegt habe.
- 59:21Was meine Intention war, hinter mir zu arbeiten.
- 59:24Es war nicht die Freude und Aufbau und das Gefühl von Fortschritt, sondern es war Angst und Mangel und ...
- 59:31Und Gier gewissermassen auch.
- 59:35Das ergänzt sich Stück für Stück zu dem Thema Spiritualität.
- 59:40Für die meisten Schweizer ist das ganze Dachgebiet das Voodoo, komisch, ich hatte früher Leute, die sagten, verhaue mit den Kollegen, du meditierst.
- 59:52Als ich nach Mexiko ging, merkte ich, dass es für die Mexikaner nicht spirituell ist.
- 59:58Für uns ist es komisch, dass jemand meditiert, ein Weirdo oder ein Hippie.
- 1:00:04Das ist bei ihnen umgekehrt.
- 1:00:05Die grösste Heilung findet in dir statt, in deiner Seele, deinem Herzen, deinem Verstand, deinem Geist.
- 1:00:11Und das haben mir Leute damals gesagt, versucht beizubringen, ich war aber extrem egotrieben.
- 1:00:16Ich dachte so, ey, redet ihr, im Dschungel, meditier mal, lass mal auf dein Herz, connect mal mit deinem Herz.
- 1:00:24Hat es für mich komisch angefühlt.
- 1:00:26Die einzige Connection, die ich mache, ist mit dem Internet, mit meinem Mac.
- 1:00:29Ja, genau.
- 1:00:33Ja, und ich habe dann wirklich gelernt, durch Meditation und Hypnose und jetzt nie so die ganze spirituelle Drogenmühle wie Ayahuasca und die Sache.
- 1:00:44Sondern ich habe angefangen, mit Leuten dort zu arbeiten, mit Schamanen, wo es mir nicht etwas gab, sondern wo halt...
- 1:00:51Breathwork, Cold Plunges, es gibt so Schweizer Hütten, Temazcal heisst es in Mexiko, da ist eigentlich die Sauna auf Steroiden, noch mit sehr weissen Menschen, alten Menschen aus Mexiko.
- 1:01:04Und die haben mir eine ganz neue Welt aufgezeigt.
- 1:01:07Es ist auch schwierig zu beschreiben, weil das ist ja genau Spiritualität.
- 1:01:10Du kannst es eigentlich nicht mit dem Verstand so greifen.
- 1:01:13Du kannst es nicht einfach festmachen.
- 1:01:15Du musst lernen, auf deine Intuition zu lassen, deine Emotionen, deinen Verstand, deine Mind, deinen Geist.
- 1:01:24Und die haben dort in einem Muster erkannt,
- 1:01:26Ich wollte loswerden und merkte, je mehr ich daran arbeite, desto leichter fühle ich mich.
- 1:01:32Früher hatte ich nach dem Schlaganfall einen Stein auf der seelischen Ebene.
- 1:01:37Wir haben hier keine Körner, wir haben einfach Organe.
- 1:01:40Wir spüren trotzdem Emotionen, meistens in unserem Kern.
- 1:01:44Ich habe mich immer leichter gefühlt.
- 1:01:47Auf der Gegenseite haben mir Leute gesagt, Alessandro, komm zurück, bleib noch in Mexiko, mach Reha, geh ins Spital, geh zum Psychologen, geh in die Therapie.
- 1:01:54Und ich habe gesagt, was redet ihr überhaupt?
- 1:01:57Ich merke, wie es mir da jeden Tag besser geht.
- 1:02:00Ich merke, wie die Natur, die Leute, die Energie, die spirituellen Themen, Breathwork, Routinen haben, wie das mich heilt, wie ich mich heile.
- 1:02:08Das ist einfach der Mainpunkt von meiner Message heute.
- 1:02:11Als Mensch hast du alle Tools, um dich heilen, erfolgreich werden, connecten, was auch immer dein Ziel ist.
- 1:02:17In dir drin.
- 1:02:18Das Problem ist nur, du hast Klarheit nicht.
- 1:02:20Du bist zugemüllt mit Bullshit und To-dos und im Externe und bist nur im Kopf am Leben.
- 1:02:27Aber eigentlich, wenn du kannst, lernen auf dein Herz zu lassen, deine Intuition und auch lernen, darauf zu vertrauen,
- 1:02:35Dann folgen eben Sachen, die nachher in meinem Leben gefolgt sind von finanziellem Erfolg oder äusserem Erfolg oder die Chancen kommen auf dich zu, wo du denkst, hey, wo kommt das her?
- 1:02:45Oder ich will wirklich sagen, um deine Frage zu beantworten, es ist aufgrund von Spiritualität und Bewusstsein entwickeln, dass ich heute auch so etwas einfach erzählen kann, ohne dass jetzt da zittern und Tränen fliessen und was auch immer, weil ich sehe wirklich,
- 1:03:01der grösste Säge ever in meinem Schlagerfall, Herz-OP, Pille, die ich verschrieben habe, Familientrauma, das ist das grösste Blessing, das ich je erlebt habe, in jungen Jahren, weil es hat mich ja
- 1:03:17eine Lektion geben, die so wertvoll ist, nämlich wir werden alle als Zeitmillionäre geboren, versuchen dann diese Zeitmillionen wechseln gegen Geldmillionen und versuchen dann Geldmillionen einzusetzen, um wieder Zeitmillionen zu haben.
- 1:03:32Und das Ding ist, der Grund, warum wir es nicht schätzen, ist, weil wir es uns geschenkt haben.
- 1:03:37Von Anfang an.
- 1:03:38Wir haben Millionen von Sekunden auf dem Konto, ab Tag 1, und lernen es nie zu schätzen, bis jemand es einmal wegnimmt.
- 1:03:46Und deswegen ist für mich heute auch der Center meiner Dankbarkeit nicht, oh ja, ich habe jetzt 50k Umsatz gemacht und ich habe Philipp Hopf als Kunde oder Welttuch oder was auch immer, sondern I am breathing.
- 1:03:59Ich habe zwei Legs, zwei Arme.
- 1:04:02Ich bin da, ich bin alive.
- 1:04:03Ich kann auf die Zeit schauen.
- 1:04:05Weisst du, was ich meine?
- 1:04:07Und das ist jetzt eine kleine Lektion aus dem.
- 1:04:10Aber seit dort...
- 1:04:12Unser Familienleben ist komplett anders.
- 1:04:14Ich lebe mit meinem Bruder zusammen seit drei, vier Jahren.
- 1:04:17Wir haben mehr Erlebnisse gemacht miteinander, die andere ganze Lifetimes nicht haben.
- 1:04:21Mein Vater arbeitet nicht mehr 9-to-5, ist draussen, ist selbstständig.
- 1:04:24Meine Mutter ist draussen selbstständig.
- 1:04:26Ich habe ihnen geholfen, Business aufzubauen.
- 1:04:29Ich habe...
- 1:04:31Tausende Leute inspiriert durch mein Social Media.
- 1:04:33Ich habe Communities geleitet, wo ich jungen Männern aufzeigen konnte, wie sie Dankbarkeit an den Tag legen können.
- 1:04:38Und das ist alles gekommen, in dem ich meine Perspektive geändert habe auf eigentlich von aussen ein schlimmes Ereignis.
- 1:04:46Aber in dem ich gelernt habe, das zu sagen, in dem ich erkenne, die Lektion aus dem erkenne.
- 1:04:52Also die letzten zwei Minuten, die du da erzählt hast, das ist hoch inspirierend.
- 1:05:00Hoch inspirierend.
- 1:05:01Und ich glaube, jeder sollte genau da die letzten paar Minuten nochmal zurückspulen und nochmal hören.
- 1:05:10Und nochmal hören.
- 1:05:10Einfach auf Replay.
- 1:05:12Weil wir alle werden mit Millionen geboren.
- 1:05:16an Stunden oder Sekunden leben und versuchen es in monetäre Millionen umzuwandeln, um es dann wieder in Zeit umzuwandeln.
- 1:05:28Also eigentlich...
- 1:05:30Voll blöd eigentlich.
- 1:05:32Schau, das ist auch noch interessant.
- 1:05:38Ich habe früher noch, als ich angefangen habe, und eben das passiert nur durch Bewusstsein, Spiritualität, Reflexion, wie auch immer man es nennen will, ich habe am Anfang, als ich angefangen habe, aus Angst und Mangel mein Business aufgebaut.
- 1:05:53Also Angst vor Job und Mangel denken, ja, ich werde nie mein Traumleben haben können, wenn ich nicht kündige.
- 1:05:59Und das stimmte in dem Moment und das war wie mein Kickstart, mein Sprungbrett, also die Weg-von-Mentalität.
- 1:06:07Aber ich habe gelernt, wenn da die treibende Kraft bleibt, dann multiplizierst du immer das, von dem du ausgehst, von der Emotion, von der du ausgehst.
- 1:06:16Also zum Beispiel, wenn ich nur aus Mangel starte, Mangel oder Angst vor dem Bro zu sein, vor keinem Geld zu haben,
- 1:06:22und ich beginne Geld zu verdienen, und ich bin immer noch im Mangel, dann habe ich nur mehr Angst, um es zu verlieren.
- 1:06:28Und da wirkt es sich auf dein Wesen negativ aus.
- 1:06:30Oder?
- 1:06:31Und...
- 1:06:34Das Ganze, das ich vorhin gesagt habe, mit den Zeitmillionen, hat mir so ein unglaublich geiles Fundament gegeben, weil ich habe gelernt, ich bin schon erfolgreich.
- 1:06:43Ich muss nicht Betrag X auf dem Konto haben, oder Auto X, oder Haus X, oder was auch immer, wie viele Follower, scheissegal.
- 1:06:50Ich bin im Kern erfolgreich, weil ich hier bin.
- 1:06:53Ich habe das Privileg, jetzt mit dir zu sprechen.
- 1:06:56Wege es erfolgreich aus.
- 1:06:58Nichts im Aussen, ob ich jetzt hier APA habe oder Richard Mille oder der Lambert oder im Taxi.
- 1:07:05Nichts im Aussen kann dein Inneres beeinflussen, wenn du ein Fundament der Dankbarkeit entwickelst.
- 1:07:12Ein Fundament der Positivität.
- 1:07:14Und ich habe dann über die nächsten Jahre mit so vielen ultra finanziell erfolgreichen Leuten geredet und connected und geschafft im Business.
- 1:07:23Und die hatten das teilweise nicht.
- 1:07:25Also die sind reich, aber todunglücklich.
- 1:07:29Und ich habe dann dadurch nochmal eine so wertvolle Lektion erkannt, nämlich dass Erfolg, die ich früher noch vor dem Schlaganfall definiert habe,
- 1:07:45Und jetzt hat sich meine Definition von Erfolg komplett geändert.
- 1:07:49Es ist, und das ist auch gut für die Zuschauer, «Faith, Family, Fitness, Finances, Freedom».
- 1:07:56Fünf Fs.
- 1:07:58Diese Sache, und ich habe dann über die Jahre hinweg jede von diesen Säulen definiert, wie das aussieht in meinem Leben.
- 1:08:06Und das ist meine Vorstellung von ganzheitlichem Erfolg.
- 1:08:10Und wenn du das mal in den Kontext setzt oder Kontrast ziehst, die Leute draussen auf Social Media, gerade heutzutage, die junge Generation, werden nur geleitet mit, wenn du noch kein Lamborghini hast, bist du broke, oder wenn du noch nicht 10k machst, dann bist du eh nichts.
- 1:08:26Und dann schaffen sie so krass aus einem Mangel auf das Ziel zu und multiplizieren nur Mangel.
- 1:08:32Dabei haben wir eigentlich alle Tools und
- 1:08:35und die Emotionen und die Klarheit in uns, um uns schon erfolgreich zu fühlen.
- 1:08:41Und wenn wir den Erfolg fühlen, bevor wir im Aussen irgendwas haben, ist das ein viel stärkeres Fundament, als wenn du dich nur definierst anhand deiner Uhr oder Auto oder Haus.
- 1:08:51Weisst du, was ich meine?
- 1:08:53Also die Perspektive auf Erfolg an sich, diese Lektion, hätte ich mir mit keinem Geldbetrag von der Welt erkaufen können.
- 1:09:01Das ist nur passiert durch extremes Leiden.
- 1:09:04Oder?
- 1:09:05Und das Fundament ist etwas, das man nie mehr wegnehmen kann, weil es ist in mir.
- 1:09:10Ich habe über die Jahre viele Unternehmer getroffen, die, wenn sie 100'000 Umsätze machen, fühlen sich ultraerfolgreich, und wenn sie unter 100'000 machen, fühlen sie sich als wären das grösste Opfer.
- 1:09:20Und das ist kein Erfolg.
- 1:09:22Weil wieso solltest du mit 100 oder 90 Grad die Erfolge fühlen oder nicht, wenn du fucking lebst?
- 1:09:28So, wach mal auf.
- 1:09:29Wenn du gesund bist, wenn du Familie hast.
- 1:09:33Wie viele Väter gibt es in der Schweiz zum Beispiel, die jeden Tag nach Hause kommen und sie sind fucking stressed wegen der Rechnung und dies und das und körperlich gerade sind sie nicht gut und im Mangel und aggressiv zu den Kids, zu den Frauen.
- 1:09:47Wegen Geld im Aussen.
- 1:09:49Jo, du bist am Schnaufen, du hast eine Familie, du lebst in der Schweiz und du kannst es aber nicht sehen.
- 1:09:56Du kannst die Dankbarkeit nicht spüren, weil deine Perspektive falsch ist.
- 1:10:02Oder so programmiert worden ist von dieser Matrix, die wir hier haben, oder vom System.
- 1:10:07Oder also mein neues Leben hat es erfordert, dass mein altes Leben, die alte Version von mir, wortwörtlich fast sterbt.
- 1:10:15Die Perspektive, die Intuition dahinter ist komplett anders.
- 1:10:19Du musstest das alte Ich loslassen, damit das neue Ich überhaupt geboren werden kann.
- 1:10:24100%.
- 1:10:25Beziehungsweise bin ich auf die mysteriöse Art und Weise dazu gezwungen worden, das zu machen.
- 1:10:30Wo ich aber auch ultradirekt bin, wie gesagt.
- 1:10:33Das ist jetzt auch eine sehr schwere, sehr schöne, aber auch sehr schwere Geschichte, die du erzählt hast.
- 1:10:43Ich würde gerne noch...
- 1:10:45Danke vielmals dafür.
- 1:10:46Du hast ein paar Sachen... Hey, stundenlang.
- 1:10:49stundenlang.
- 1:10:50Also mir kommen gerade irgendwie hunderttausend Sachen in den Sinn, die ich gerne würde dich fragen und in einem anderen Setting fragen etc. Du hast auch angesprochen, dass du jetzt durch all die Erfahrungen, die du versammeln kannst,
- 1:11:06du dir ein riesiges Netzwerk aufbauen konntest und mit diesen erfolgreichen Menschen zusammenarbeitest.
- 1:11:11Du hast ein paar Namen gedroppt.
- 1:11:13Der eine ist Philipp Hopf.
- 1:11:15Und das war eine Sache, die ich so... Ich weiss nicht, ob wir uns so kennengelernt haben, so geteilt haben.
- 1:11:21Vielleicht war er bei mir im Podcast.
- 1:11:23Ich glaube schon, ich habe ihn angeschrieben.
- 1:11:24Dann hast du mich angeschrieben.
- 1:11:26Und so sind wir so angefangen, ab und zu mal irgendwie zu schreiben.
- 1:11:31Und ich dachte dann,
- 1:11:32«Was macht dieser Typ eigentlich?»
- 1:11:34«Was macht dieser Typ?»
- 1:11:37«Gut.»
- 1:11:37«Und mega spannend über deine Person, also mega gewundert über deine Person anfangen zu werden.
- 1:11:42Und dann durch das immer gesehen, dass du mit namhaften Personen zusammenarbeitest.
- 1:11:49Jetzt, jetzt.»
- 1:11:50Kannst du über ein paar Kunden erzählen?
- 1:11:53Dürfst du da ein paar Sachen droppen?
- 1:11:54Ich weiss, ein paar darfst du nicht, weil du Verschwiegenheits-Sachen unterschreiben musst.
- 1:12:01Von denen, die du glaubst, kannst du ein paar droppen.
- 1:12:05Der, den fast jeder kennt, Philipp Hopf, habe ich schon gesagt.
- 1:12:09Ohne den Namen zu sagen.
- 1:12:10Der bekannteste Krypto-Influencer, der sehr schöne Autos hat, sehr jung ist und sehr weisse Zähne hat, ich habe keinen Namen gesagt, ihr könnt selber überlegen, wer es ist.
- 1:12:20Roger Köppel von «De Welt Woche», also die Schweizer Zeitung, ist bei uns.
- 1:12:25Dr. Markus Krall, 300'000 auf X, ist 65.
- 1:12:29Er hat den Kreditbewertungsalgorithmus für Banken in Europa entwickelt.
- 1:12:34Crazy guy, macht 100 Millionen Umsatz im Jahr.
- 1:12:37Marc Friedrich.
- 1:12:40Bitcoin-Experte, auch auf x Bücher geschrieben.
- 1:12:45Vorher erwähnt Jonas Anker aus der Schweiz, Private Equity VC, extrem erfolgreich.
- 1:12:51Vermögensverwalter aus Dubai, Tobias Reethaber, auch extrem geiler Typ.
- 1:12:55Ihr könnt gerne sein Instagram suchen, Tobias Reethaber, 12'000 Kunden, mit seiner Company auch schon x-fache Multimillionär.
- 1:13:03Ich konnte aber auch international mit krassen Leuten zusammenarbeiten.
- 1:13:06Also Leute, die im Forbes-Magazin sind, Leute, die in TV-Sendungen sind.
- 1:13:10Jetzt hier in Zürich einen Podcast, den ich für ein paar, die letztes Jahr 20 Millionen gemacht haben.
- 1:13:16Gut.
- 1:13:17Du könntest uns noch ganz lange weiter erzählen.
- 1:13:22Was heisst das in deinen Kunden?
- 1:13:23Was machst du genau?
- 1:13:27Der grösste Hebel für Unternehmer ist mehr Leute zu haben.
- 1:13:32mit mehr Leuten connecten können.
- 1:13:34Viele machen es offline über Netzwerke oder Werbungen.
- 1:13:37Ich mache es auf Social Media organisch.
- 1:13:39Das heisst, ich kümmere mich darum, dass meine Kunden mit der minimalen Zeit possible Content aufnehmen, maximal viel Reichweite generieren können.
- 1:13:48Das heisst konkret, wenn du jetzt Podcast-Host bist, du redest jetzt mit mir.
- 1:13:54Im Nachgang hast du ja Content, irgendwo für eine Datei.
- 1:13:57Jetzt brauchst du Leute, die das schneiden, managen, posten, dir sagen, Kevin, es läuft gut oder nicht, dir Verbesserungsvorschläge geben, das machen wir alles.
- 1:14:06Full Service als Agentur.
- 1:14:08Dann darüber hinaus, wenn du da Zeit und Geld investierst, willst du auch Geld verdienen.
- 1:14:12Da geht das nächste Thema auf, Conversion.
- 1:14:14Also wir sorgen dafür, dass du nicht nur Follower und Vertrauen aufbaust auf Social Media, sondern auch Kunden gewöhnst.
- 1:14:21Das heisst, wir bauen Webseiten, Webinarstrukturen, Mailstrukturen.
- 1:14:25Wir machen wirklich komplett das Marketing für ausgewählte Unternehmer.
- 1:14:30Ich bin nicht so ein Typ, wo wir keine Agentur sind, die sagt, wir brauchen 200 Kunden, das will ich auch nicht.
- 1:14:35Ich will wenig Kunden, dafür kennt man alle.
- 1:14:38Und das hat jetzt in den letzten Jahren extrem gut funktioniert.
- 1:14:41Ich gebe dir ein konkretes Beispiel, damit du es dir besser vorstellen kannst.
- 1:14:46Ich habe Jonas Anker als neuen Kunden.
- 1:14:48Er ist Private Equity, ein sehr erfolgreicher Investor.
- 1:14:52Er war nie auf Social Media.
- 1:14:53Er hat seine Netzwerkevents immer gemacht, war immer auf Bühnen, hat seinen Investoren immer neue Pitches gemacht, hat viel aufgenommen, aber nie etwas wiederverwertet.
- 1:15:03Philipp Hopf hat mich mit ihm geteilt.
- 1:15:05Also auch hier wieder Netzwerk und Personal Brand, um überhaupt in den 20er so jemanden zu bekommen, der 50 Millionen hat oder 100 Millionen schon investiert hat.
- 1:15:15Das ist krass.
- 1:15:16Und ich habe dann mit ihm einen Call gemacht, habe ihn als Kunde geschlossen und dann war der nächste Schritt so, dass wir das ganze Content...
- 1:15:24die ganzen Inhalte angeschaut haben.
- 1:15:25Wir machen Clips, das kann jeder auf Instagram anschauen, Jonas Anker, postet alles für ihn, macht YouTube-Videos, Thumbnails, Beschreibungen, komplett alles und sorgen jetzt vor allem dafür, dass er Investoren gewinnen kann von Social Media.
- 1:15:39Also, um mich einmal den ganzen Satz zusammenzufassen, wir generieren Aufmerksamkeit und Vertrauen und Sales für unsere Kunden.
- 1:15:48Und das relativ erholreich.
- 1:15:50Ja, ich glaube, sonst wären auch nicht die einen oder anderen mal Kinder bei uns.
- 1:15:53Ich denke auch nicht.
- 1:15:55Also auf jeden Fall kannst du dir richtig fest auf die Schulter klopfen, dass du mit 26 dir so etwas aufgebaut hast in einer
- 1:16:04Ich sage es extra, in einem Leben, in dem dir schon sehr viele Hindernisse bereitgestellt haben.
- 1:16:11Du hast aber diese Hindernisse wie genommen und sie transformiert in etwas Wundervolles.
- 1:16:17Wir sind ein Team.
- 1:16:19Wie viele Leute seid ihr?
- 1:16:21Weisst du, was lustig ist?
- 1:16:21Wir haben für Philipp, und HKC Management, 250 Millionen Leute erreicht.
- 1:16:26Ich und ein Editor.
- 1:16:26Das Zweite.
- 1:16:35Heute ist es so, ich habe einen Geschäftspartner, wir haben zwei Editoren, eine eigene Software und einen Monster von einer KI, der alles macht, weil mein Ziel ist,
- 1:16:46Der Purpose hinter dem, was ich mache, ist, Leute zu befähigen und ihnen ihre Story zu teilen.
- 1:16:51Weil ich teile auch meine Story und vielleicht inspiriert sie jemanden da draussen.
- 1:16:54Also wir sind...
- 1:16:56Wir helfen den Leuten, ihre Message rauszuhauen.
- 1:16:59Und früher war das extrem mitarbeiterintensiv.
- 1:17:02Ich meine, du kennst das, du bist auch im Content-Business unterwegs.
- 1:17:05Und heute ist es halt so, mit der KI kannst du fast alles machen, wenn du das Bewusstsein hast und die Erfahrung und so weiter und so fort.
- 1:17:13Also ich denke,
- 1:17:14Wenn ich in fünf Jahren nochmals da sitze und zurück schaue, werde ich dir erzählen, Kevin, wir haben die krassesten Brands aufgebaut und wir haben ein ultra kleines Team von A-Playern, die nicht nur fachlich gut sind, sondern seelisch und menschlich und im Herz allein sind mit dem, was ich verkörpere.
- 1:17:32Und dass wir extrem erfolgreich sein werden.
- 1:17:34100 Prozent.
- 1:17:36Würdest du aber behaupten, dass du jetzt schon erfolgreich bist?
- 1:17:39Absolut.
- 1:17:41Wir alle.
- 1:17:42Unabhängig von der Variable X, Y, Z.
- 1:17:45Wir sind da.
- 1:17:46Schon die Chance zum Geborenwerden ist 1 zu 400 Millionen.
- 1:17:49Wie hast du nicht schon einen Erfolg feiern können?
- 1:17:52Du hast nichts gemacht.
- 1:17:53Aber das wird uns ja eintrichtern.
- 1:17:54Das ist genau der Punkt.
- 1:17:55Wenn ich als Kind mit fünf im Restaurant auf den Tisch stehe, dann denke ich, ich bin ein Superhero.
- 1:18:01Und erst wenn meine Eltern 50 Mal runtergerissen haben und gesagt haben, das ist peinlich, fangen wir an zu hinterfragen.
- 1:18:06Das Kind fühlt sich in diesem Moment frei und erfolgreich.
- 1:18:08Was gibt es Besseres?
- 1:18:09Du hast Freude, du verkörperst Liebe, du bist frei, du gibst Zero Facts, was die Leute denken.
- 1:18:14Das ist Peak Erfolg.
- 1:18:15Emotionaler als Mensch.
- 1:18:17Und dann beginnst du zu denken, dass deine Noten in der Schule nicht gut sind, dass du nicht erfolgreich bist, dass du nicht gut im Fussball bist, dass du schlecht bist oder dass du ein bisschen besser aussiehst als du.
- 1:18:28Und dann wird das zu deiner Identität.
- 1:18:30Und ich bin durch den Schlaganfall, und das ist wie gesagt ein riesiges Blessing, dazu gezwungen worden, das heftig zu hinterfragen.
- 1:18:39Weil ich habe es damals gelernt, durch das Ereignis, das ich jetzt erzählt habe,
- 1:18:43Ich war vor zwei Wochen in Ibiza mit dem Regisseur von The Expendables.
- 1:18:48Ich kenne ihn und er sagt einfach so, 400 Millionen schwer, der fühlt sich nicht erfolgreich.
- 1:18:53Dann denke ich mir, wie viel brauchst du denn?
- 1:18:55Wenn du jetzt 400 Millionen hast, fühlst du dich nicht erfolgreich.
- 1:18:58Dann mit 4 Milliarden anders.
- 1:19:00Und wenn du mal wieder unter 400 Millionen gehst, dann fühlst du dich wie ein Passenger.
- 1:19:05Da ist doch kein Leben.
- 1:19:07Weisst du, was ich meine?
- 1:19:07Da ist das Innerste, was nicht stimmt.
- 1:19:13Du warst ja an verschiedenen Orten.
- 1:19:15Mexiko hat dich extrem berührt, hat dich verändert.
- 1:19:20Übrigens bist du in Tulum gewesen?
- 1:19:22Tulum, Baby, genau.
- 1:19:25Vielleicht bin ich im Dezember das erste Mal in Tulum.
- 1:19:27Wir machen in Tulum ein Pilates-Studio auf.
- 1:19:31Mega.
- 1:19:32Vielleicht bin ich im Dezember auch in Tulum.
- 1:19:33Können wir nachher schnell off-camera noch etwas anschauen.
- 1:19:36Auf jeden Fall.
- 1:19:39Welcher Ort in dieser Welt hat dich am meisten... Oder was ist dein Lieblingsort in dieser Welt?
- 1:19:44Sehr gute Frage.
- 1:19:45Ich gehe mit meinem Bruder oft Weltkarten durch und frage, wie lange ich leben würde.
- 1:19:49Also langfristig.
- 1:19:50Und wo kann ich auch Kinder aufziehen?
- 1:19:52Und eine Familie haben und ich muss keine Sorgen machen, ob da abgestochen wird oder da irgendwas passiert.
- 1:20:00Der Ort, wo der grösste Impact auf mein Leben kam, bei einem Meil, also Platz 2 ist der Name.
- 1:20:06Platz 1 ist Platz 2 im Untergeschoss, im Glattetower.
- 1:20:09Tulum 100%.
- 1:20:11Tulum hat mein Leben gerettet und mir ein neues Fundament gegeben für ein neues Leben.
- 1:20:15Weil ich bin von Tech und Social Media und Hasselkultur und nur Arbeiten gibt es in der Schweiz und nur Hasseln und Gas geben und büzen, so wie man bei uns sagt.
- 1:20:27An einen Ort gekommen, wo es weniger zählt, wo es weniger einen Schillerwert hat.
- 1:20:32wo du mit der Natur verbunden bist, wo es vielleicht mal einen Stromausfall gibt und du musst lernen, als Mensch ohne Internet auszukommen.
- 1:20:40Und dieser Ort hat mich am Anfang extrem gefordert.
- 1:20:42Meine ganze Familie kam dann alle nach.
- 1:20:45Das ist eine ganz andere Geschichte.
- 1:20:49Es hat mich am Anfang extrem gefordert.
- 1:20:50Die haben am Anfang gesagt, «Scheisse, Strom und Wasser und Essen.
- 1:20:54Schon geil, der Strand, aber ich brauche schnell das Internet.»
- 1:20:58Voll im Stress.
- 1:21:00In der Schweizer Gesellschaft hat es meistens Sinn, wenn wir so ein Mann sind.
- 1:21:04Und um dann aus dieser Art in Ruhe zu kommen, hat mich das Leben so verändert.
- 1:21:09Es ist auch schwierig, um da in Worte zu fassen.
- 1:21:11Ich habe das Gefühl, ich lebe erst seit dem Schlaganfall.
- 1:21:15Wirklich.
- 1:21:15Ich habe so keine Verbindung mehr zu meinem Leben früher.
- 1:21:18Was aber auch Sinn macht, weil du ja vorhin gesagt hast, wie musste dieses alte Ich töten.
- 1:21:22Das ist wirklich... 100%.
- 1:21:23...im Wort, finde ich, fast getötet worden.
- 1:21:28Um jetzt sein neues Leben leben zu können, das du jetzt hast, nach dem Schlaganfall.
- 1:21:31Ist so.
- 1:21:31Ja.
- 1:21:34Und sonst leben.
- 1:21:35Wir verbringen uns aktuell ein paar Monate in Marbella.
- 1:21:39Mega geil.
- 1:21:40Coole Atmosphäre.
- 1:21:41Das ist so ein bisschen das Beverly Hills von Europa.
- 1:21:44Vom Vibe her.
- 1:21:45Geile Leute.
- 1:21:46Es ist wirklich wie Los Angeles.
- 1:21:48Wenn du so richtig Hollywood-Sign fährst.
- 1:21:50Palme überall.
- 1:21:52Ist in Marbella auch.
- 1:21:53Was machst du, wenn du an diesen Orten bist?
- 1:21:55Holst du meistens ein Airbnb oder hast du schon selber etwas kaufen können?
- 1:21:58Ja.
- 1:21:59Ich habe eine Tagesschaft zum
- 1:22:02zu viel auszugeben für einfach hin- und herreisen.
- 1:22:06Was heisst zu viel?
- 1:22:07Ich bin ein Typ, der gelernt hat, aufgrund dieser Sachen meinem Gefühl zu vertrauen.
- 1:22:14Wir nennen es jetzt Bauchgefühl, ich nenne es meine Intuition.
- 1:22:19Ich habe dann irgendwann in Mexiko nach ein paar Monaten Widerstand gespürt an der Art Follon.
- 1:22:24Ich habe mich extrem angezogen gefühlt zu Marbella.
- 1:22:28Als ich auf Marbella gegangen bin, war ich unternehmerisch, habe ich nochmal ein 10x gemacht, aufgrund von nur geilem Netzwerk.
- 1:22:35Und bin jetzt ja auch wieder mal da, nach ein paar Monaten.
- 1:22:40Und spüre auch, dass für mich der Weg weitergehen kann, in Zürich oder in Zug.
- 1:22:45Ich kann es aktuell nicht sagen.
- 1:22:47For now, Marbella, ein paar Monate, lebe sonst in St. Gallen.
- 1:22:52Und that's it.
- 1:22:55Vor allem, weil ich sage immer, ich reise auch sehr gerne, ich bin jetzt schon lange mit den Ferien gewesen, wie ich vorhin erzählt habe, am Sonntag ist es wieder mal so weit.
- 1:23:02Da bin ich sehr happy, dass wir dieses Gespräch noch vor meinen Ferien machen konnten, weil dieses Gespräch hat mich gerade selber und persönlich richtig, richtig gut getan.
- 1:23:11Und ich glaube, das ist genau das Gespräch, das ich jetzt vor den Ferien gebraucht habe.
- 1:23:15Mega.
- 1:23:16Darum ein grosses Dankeschön.
- 1:23:17Und ich sage, alles passiert aus einem Grund in unserem Leben.
- 1:23:23Darum, ja, ich gehe wirklich gerne weg, ich ziehe gerne neue Sachen, aber ich sage immer «Schweiz ist Schweiz».
- 1:23:29Und irgendwie... Ich kann es mir voll vorstellen, zu sagen «Hey, weisst du was, ich bin mal ein paar Monate dort, zwei, drei Monate hier, zwei, drei Monate dort.»
- 1:23:39Aber so als mein Hub in der Schweiz zu sein.
- 1:23:44Vielleicht eben...
- 1:23:46was ist richtig und was falsch.
- 1:23:47Vielleicht kann ich es mir einfach noch nicht vorstellen.
- 1:23:49Aber ich kann in den Schweiz bringen alles, was es braucht.
- 1:23:51Und ich habe einen Flughafen, der fünf Minuten weg ist von meinem Zuhause.
- 1:23:54Das ist ja schön hier.
- 1:23:56Wo ich schnell überall auf dieser Welt sein kann.
- 1:23:59Ich bin voll bei dir.
- 1:24:01Hätten wir jetzt dieses Gespräch vor zwei Jahren gehabt, hätte ich gesagt, die Schweiz, Scheisse, keine Chance.
- 1:24:08Heute sehe ich es ein bisschen anders.
- 1:24:09Ich möchte trotzdem sagen, schau, du hast es richtig gesagt, wir haben hier alles.
- 1:24:13Aber sind wir das glücklichste Volk der Welt?
- 1:24:16Wie viele erfüllte Gesichter siehst du, wenn du an den Bahnhof läufst?
- 1:24:18Hey, das ist...
- 1:24:20Gesellschaftlich bin ich voll bei dir.
- 1:24:24Ich glaube auch, dass ich schon viel, viel glücklichere
- 1:24:29Völker und Gesellschaften gesehen habe, als die, die wir hier haben.
- 1:24:34Ich von meiner Seite, ich muss von mir sagen, ich bin ein grundaus glücklicher Mensch.
- 1:24:40Bei mir innerlich ist einfach so viel Lebensfreude und auch in den schlimmsten Situationen sehe ich immer etwas Gutes.
- 1:24:47Man kann nicht sagen, I don't care.
- 1:24:51Das geht mir wirklich recht gut.
- 1:24:54Wie gesagt, ich sehe halt einfach
- 1:24:56Und du kannst nicht alle wieder in einen Tafel schmeissen.
- 1:24:58Ich sage nur pauschal und auch null Werte.
- 1:25:00Das ist meine Perspektive.
- 1:25:01Wenn es jemandem nicht passt, dann lasse ich einen scheissen Kommentar da.
- 1:25:04Fix.
- 1:25:06Wir haben alles, aber sind trotzdem so weit von uns selber entfernt.
- 1:25:10Das ist schuld.
- 1:25:10Wir haben so viel im Aussen.
- 1:25:12Wir haben mehr Lohn als jedes andere Land.
- 1:25:15Wir haben mehr Wohlstand, wir haben mehr Sicherheit.
- 1:25:17Trotzdem fühlen sich Leute so unsicher wie noch nie in diesen Zeiten.
- 1:25:21Oder weisst du, für mich auch aufgrund von diesem Schlaganfall und dass meine Zeit fast abgelaufen wäre,
- 1:25:27Wenn du eine Familie hast und du lebst in der Schweiz und deinem Nachbar seine Hecke ist 5 cm zu lang und du läufst eine Polizei an deswegen.
- 1:25:34Das sind für mich so Sachen.
- 1:25:35Früher hätte ich das extrem gesehen und ich wäre hässlich gewesen auf den Nachbarn.
- 1:25:39Aber ich habe einen kleinen Hinterfragen, wieso ist das alles so?
- 1:25:42Und ich finde einfach, dass viele Hunde von mir, die in Deutschland sind oder in Österreich und auf die Schweiz schauen, das Land als Illusion sehen, wenn du mich fragst.
- 1:25:50Die Natur ist geil, mega, richtig schön, Essen, top, aber...
- 1:25:56Ich kenne einen Kollegen aus 25 ungefähr, wo die Eltern noch zusammen sind, aus St. Gallen.
- 1:26:03Ich kenne keinen, der keine Drogenprobleme hat, von meinen alten Kollegen.
- 1:26:08Wir hatten zwölfjährige Kinder bei uns in der Oberstufe, die mit Koks im Schulsack gefunden worden sind.
- 1:26:14Wir hatten...
- 1:26:16die höchsten Raten an Männer oder Jugendliche in der Schweiz, die depressiv sind, Selbstmordgedanken haben, auch Selbstmordraten in der Schweiz, crazy.
- 1:26:23Du wirst nie denken draussen, crazy.
- 1:26:27Und ich glaube halt, für mich auch als Schweizer, logischerweise, das ist mein Kern, das Land hat mir mein Leben gegeben.
- 1:26:34Ich habe auch durch die Reise nach Mexiko irgendwann gecheckt, wie privilegiert wir eigentlich sind.
- 1:26:40Und da ist das Verhältnis gesetzt, zu der Public Happiness oder Public Erfüllung,
- 1:26:46Da fehlt mir irgendetwas.
- 1:26:47Und ich kann mir jetzt noch nicht vorstellen, dauerhaft in dieser Umgebung zu sein, weil ich bin bei dir.
- 1:26:54Ich bin auch ultra lebensvoll.
- 1:26:55So happy under my grind, logischerweise.
- 1:26:57Aber trotzdem färbt die Umgebung immer irgendwie auf dich ab.
- 1:27:01Und ich merke einfach auch unternehmerisch gesehen, wie ich viel mehr im Flow bin an anderen Orten, wenn ich wirklich nicht da bin.
- 1:27:11Ich sage immer, man muss es erleben.
- 1:27:13Man muss mal drei, sechs Monate irgendwo anders hin, wenn man diesen Weg vielleicht eingehen möchte.
- 1:27:18Es gibt auch Leute, die sagen, für mich ist es genug, wenn ich Weltreise-Betitel von Zürich auf Winterthur fahre.
- 1:27:25Das gibt es auch.
- 1:27:26Oder vielleicht in Zürich.
- 1:27:27Aber das ist halt nicht mein Leben und nicht meine Vorstellung davon.
- 1:27:33Hast du eine große Vision für dich?
- 1:27:35Ja, hundertprozentig.
- 1:27:37Würdest du sie teilen?
- 1:27:38100 Prozent.
- 1:27:39Ich glaube, ich habe gelernt in meinem Leben, ich kann es nur auf Englisch sagen, wir können die Übersetzung zusammen machen.
- 1:27:46Turn the mess into your message.
- 1:27:49Also das ganze Trümmer in dein Purpose.
- 1:27:53Oder pain into purpose.
- 1:27:56Also den Schmerz in etwas Größeres verwandeln.
- 1:27:58Und ich habe gemerkt, wie
- 1:28:01mein Trauma sich in der Luft aufgelöst hat, indem ich darüber rede.
- 1:28:04Und indem ich mein Ego, mich selber aus der Gleichung nehme, mich nicht mehr frage, wie kommt es an und soll ich mich zeigen auf Social Media und soll ich Videos machen, soll ich Podcasts machen, sondern
- 1:28:16mich auf die Message fokussiere.
- 1:28:18Das Erfüllendste, was es für mich gibt, ist anderen Leuten zu helfen und ihnen Inspiration zu geben oder gewisse Learnings mitzugeben.
- 1:28:25Ich weiss, ich werde noch nicht 60 mitgehen.
- 1:28:28Aber ich musste trotzdem schon viel fucking Pain erleben oder darf erleben in meinem Leben.
- 1:28:33fühle mich so verpflichtet, um das weiterzugeben.
- 1:28:36Und das hat auf mich einen mega Impact gehabt in allen Lebensbereichen und ich weiss auch, dass es für andere Leute einen mega Impact hat.
- 1:28:43Also auch mein Business.
- 1:28:44Ich mache ja nichts anderes, als ihnen dabei zu helfen, ihre Story zu teilen.
- 1:28:49Oder?
- 1:28:49Und es gibt...
- 1:28:51Leute, die Storys teilen mit anderen, die irgendjemanden auf der anderen Seite der Welt hören, und der verändert sein ganzes Leben.
- 1:28:58Meine Mutter zum Beispiel an dieser Stelle, schau dir das an, meine Mutter, wenn du zuhörst, ich bin mega stolz, war sehr lange in einem Kampf mit dem Thema Ernährung.
- 1:29:06Sie war als Jugendliche magosüchtig, aufgrund ihrer eigenen Traum, ihrer eigenen Baustelle.
- 1:29:11Sie ist jetzt auch aktiv, ihre Story zu erzählen.
- 1:29:14Und was das auf junge Mädels zum Beispiel, die in dieser Situation sind, für einen Impact hat,
- 1:29:20Das ist wertvoller als jeder Psychologe, jedes Coaching, jede Pille.
- 1:29:24Es geht in den Kern.
- 1:29:26Total.
- 1:29:26Weisst du, was ich meine?
- 1:29:27Und auch etwas noch zu der Story, die ich vorher erzählt habe.
- 1:29:31Ich weiss noch, einmal im Spital habe ich auf YouTube geschaut, Schlaganfall, also auf Englisch Stroke, Young People, oder Young Man, oder 21.
- 1:29:39Und ich habe kein Video gefunden von irgendjemandem, der darüber gesprochen hat, dass er einen Schlaganfall hatte, in jungen Jahren.
- 1:29:47Und die haben mir gesagt...
- 1:29:50Wenn ich durchkomme, dann haue ich diese Story raus.
- 1:29:53Weil wenn es jemanden gibt, der das auch hat, dann würde ich ihm dann nicht antun, dass er dort im Spital leidet und sich fragt, lebe ich morgen noch, sondern der soll ein Video anschauen von Alessandro, der sieht, der war mal da, wo ich war, und jetzt schaut ihn mal an.
- 1:30:10Also um deine Frage zu beantworten, Impact ist number one.
- 1:30:12Zurückgeben.
- 1:30:13Du bist mega, mega.
- 1:30:15Das merkt man bei allem, was du erzählst, ist es immer anderen helfen, etwas weitergeben, unterstützen.
- 1:30:24Ultraschön.
- 1:30:26Das ist das Ultraschöne von dir.
- 1:30:27Thank you.
- 1:30:29Pff, schau mal, seit anderthalb Stunden sind wir am Reden.
- 1:30:32Ich habe irgendwie das Gefühl, wir können stundenlang reden.
- 1:30:35Aber ich habe wie so
- 1:30:41Ich habe wie so...
- 1:30:43Obwohl ich noch ganz viele Fragen habe, habe ich wie so das Gefühl... Part 2?
- 1:30:48Wenn wir... Ja, weisst du.
- 1:30:49Ich erinnere mich, ja.
- 1:30:50Ich würde sagen, wir brauchen fast ein Part 2, weil... Ich glaube, das, was du jetzt alles erzählt hast, ist schon sehr... mit einer sehr grossen Mehrwert dahinter.
- 1:31:00Und ich glaube, die, die das jetzt schauen und hören, ich glaube...
- 1:31:05Das sind genau die, die das jetzt müssen, schauen und hören.
- 1:31:08Wir sind aber auf jeden Fall noch nicht fertig, weil ich habe immer noch meine Schnellführrunde.
- 1:31:13Und das kann sich ja auch noch ausweiten.
- 1:31:15Mal schauen, wo das hinführt.
- 1:31:18Aber...
- 1:31:20Doch, eine Sache noch.
- 1:31:22Du hast mit sehr vielen, sehr prominenten Menschen zu tun.
- 1:31:26Was ist so die eine, weil du viel von Message redest, was ist so die eine Message, die du selber bekommen hast, die du immer wieder in deinem Kopf abspielst?
- 1:31:38«Your frequency is what you frequently see» heisst, deine Frequenz als Mensch, deine Emotionen, um es umsetzbar zu machen für das Publikum zu Hause, so wie du dich fühlst, beeinflusst direkt, was du gesehen hast.
- 1:31:54Du kannst das grösste Blessing leben, kannst aber so fucking negativ sein in deinem Kopf, dass du nichts siehst.
- 1:32:01Die Welt ist nicht ein Fenster, das du auf alle anderen schaust.
- 1:32:04Die Welt reflektiert deine Innerwelt zu dir zurück.
- 1:32:09Das heisst anstatt Fingerzeige, wie wir Schweizer so gerne machen, mit Nachbarn und dem und dem, da sind es der Chef und Mitarbeiter.
- 1:32:16Bullshit, shut up, schau auf dich.
- 1:32:19Das ist ein Spiegel.
- 1:32:20Und was du oft siehst, also frequently siehst, ist deine emotionale Frequenz.
- 1:32:27Das Nummer eins.
- 1:32:29Schon mal überlegt ein Buch schreiben?
- 1:32:31Nochmal?
- 1:32:31Schon mal überlegt ein Buch schreiben?
- 1:32:33«Es kommt die 2 Wörter.»
- 1:32:34Wirklich?
- 1:32:35Top!
- 1:32:35«Yes.»
- 1:32:37«Hop!»
- 1:32:37«Wird geil.»
- 1:32:39«Auf jeden Fall.»
- 1:32:42«Uuuhhuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhuuhu
- 1:32:52Weil es geht darum, viele fragen mich immer, wir haben ja crazy Zahlen erreicht auf Social Media, wir haben Milliarden Views generiert und auch hunderte Millionen schon umgesetzt für Kunden, also Umsatz für sie und nicht für mich.
- 1:33:03Und die Leute fragen mich immer, wie machst du das, weisst du deine Strategie?
- 1:33:07Und ich sage, ich bin gut darin geworden, Menschen zu verstehen.
- 1:33:09Ich bin gut darin geworden, um hineinfühlen.
- 1:33:11Ich bin gut darin geworden, um erkennen, ist ein Mensch seine Intuition, wie kann ich mich selber bereichern und alle anderen ficken auf gut Deutsch oder will ich wirklich einen Impact haben auf andere.
- 1:33:22Und ich suche mir, ich folge meinem Gefühl und stosse auf Menschen, die auch ihren eigenen Impact haben wollen und helfe ihnen, den zu multiplizieren.
- 1:33:31Heisst, ich habe schon meine Strategie und meine Software, logisch, es braucht Erfahrung, aber...
- 1:33:37Das Wichtigste ist für mich als Marketer die Erkenntnis, dass Menschen verstehen, auf einer tiefen Ebene, das Wichtigste ist, nicht die Strategie.
- 1:33:49Und deswegen kann auch niemand kopieren, was ich mache, auch wenn die jetzt vielleicht geilere Strategien haben, oder Systems.
- 1:33:55Ich bin so gezwungen worden, und wieder, es ist etwas Gutes, mich in mich hineinzulassen und mich wirklich tiefgründig zu verstehen.
- 1:34:05in allen Bereichen, ob es jetzt von den kleinsten Sachen wie Ernährung zu positiven Gedanken zu unserem Organismus funktioniert.
- 1:34:12Ich habe das so tief studieren müssen, um mich zu heilen, dass mir das jetzt im Marketing einen Wettbewerbsvorteil verschafft, wo, ja, du kannst es nicht kopieren, du musst es halt erleben.
- 1:34:24Also ich wünsche es niemandem.
- 1:34:25Es gibt vielleicht auch eine angenehmere Art, zu lernen, aber das würde ich sagen, 100%.
- 1:34:31Das, was du jetzt gesagt hast, sagen mir auch viele Kunden, die zu uns zukommen.
- 1:34:34Die sagen, Alessandro, schau,
- 1:34:36Es ist nicht einmal das Kundenresultat, das mich abgeholt hat, oder deine Strategie auf deinem YouTube-Video.
- 1:34:41Es ist deine Energy.
- 1:34:43Du bist authentisch und du wirkst mit puren Intentions.
- 1:34:50Mit puren Intentions.
- 1:34:53Auf mich.
- 1:34:54Und sie sind dann am Hand von Menschen abgeholt, nicht von meinen Features und meinen Preisen.
- 1:34:59Jetzt längerfristig, ich weiss, wir machen den Rapid Fire.
- 1:35:02Das ist der Grund, weshalb wir Personenmarken aufbauen.
- 1:35:05Weil die Person, wenn du das für die Marke kannst, diesen Energy Transfer kannst du machen, kannst du 10 Unternehmen starten und alle werden funktionieren.
- 1:35:14Weil Leute folgen dir, für dich.
- 1:35:16Manche folgen manchen.
- 1:35:17Genau.
- 1:35:21ein Banger nach dem anderen bist du.
- 1:35:27Und man merkt, dass es nicht einfach ein Tonband ist, das abgespult wird, sondern dass es deine Lebenserwartungen sind.
- 1:35:36Deine Sachen, die du erlebt hast, die du gelernt hast, die du verinnerlicht hast, die du wahrscheinlich auch in Meditation entdeckt hast.
- 1:35:44Und das ist wunderschön.
- 1:35:45Danke.
- 1:35:47Es macht auch richtig Spass, dir zuzuhören.
- 1:35:48Danke vielmals.
- 1:35:53Let's go.
- 1:35:54Alessandro, bist du ready für die Schnellführerrunde?
- 1:35:57Klar.
- 1:35:58Let's go.
- 1:35:59Let's go.
- 1:36:01Gut, also wir fangen an mit der ersten und zwar Espresso oder Energy Drink?
- 1:36:05Espresso.
- 1:36:07Trinkst du viel Espresso?
- 1:36:08Ja, so zwei, drei am Tag jetzt schon.
- 1:36:11Ah, ist das viel?
- 1:36:12Was nimmst du?
- 1:36:13Dann bin ich ein Hochsuchtiger.
- 1:36:14Wie viel?
- 1:36:16Ja, ich bin schon ein bisschen.
- 1:36:18Vielleicht wollen wir es probieren.
- 1:36:20Ich habe mal zehn und dann schreibe ich dir, wie ich mich fühle.
- 1:36:22Ja, ich würde mich an den Tisch stellen.
- 1:36:25Ich merke, bei mir ist es wahrscheinlich ein bisschen zu viel.
- 1:36:29Okay.
- 1:36:29Ich müsste eher ein bisschen runter.
- 1:36:31Aber darum habe ich...
- 1:36:33Meine Frau macht mir immer am Abend, wenn sie mich fragt, ob sie einen Espresso will, dann macht sie mir einen Kaffee im Freien.
- 1:36:38Immerhin.
- 1:36:40Gut, du bist Italiener.
- 1:36:41Wir haben auch eine andere Toleranz für Espresso.
- 1:36:44Das stimmt, das stimmt.
- 1:36:45Absolut.
- 1:36:47Real oder long form?
- 1:36:49Was ist ehrlicher?
- 1:36:51Langform.
- 1:36:52Was machst du lieber?
- 1:36:53Langform.
- 1:36:56iPhone oder Android?
- 1:36:59Was denkst du?
- 1:37:02iPhone.
- 1:37:07Gibt es einen Post, den du selber gemacht hast, der absolut gefloppt ist?
- 1:37:11Viele.
- 1:37:12Ich habe locker 10'000 Posts gemacht, die bis heute niemand gesehen hat.
- 1:37:15Wirklich?
- 1:37:19Ein Satz, den man als Personal Branding Coach verbieten sollte.
- 1:37:25Für dich ein 10K in den nächsten 90 Tagen.
- 1:37:28Das ist der, den ich catche.
- 1:37:30Und kein YouTube Coaching.
- 1:37:32YouTube Coaching, nein.
- 1:37:33Nein, nein, nein.
- 1:37:35Genau.
- 1:37:35Bitte weiter skippen.
- 1:37:40Ganz wichtige Frage.
- 1:37:41Und ich möchte, dass du für diese Frage wirklich verinnerlichen kannst.
- 1:37:45Du wärst von mir aus schon fast in einem meditativen Zustand gewesen, um diese Frage beantworten zu können.
- 1:37:50Die ist ganz, ganz wichtig.
- 1:37:52Also.
- 1:37:53Ja.
- 1:37:56Ananas auf der Pizza.
- 1:37:58Zum Katzen.
- 1:37:58Ein No-Go.
- 1:38:03Ein A for alli Italieno.
- 1:38:06Alle Pizzerias, die hier arbeiten, sollten wir schliessen.
- 1:38:09Sollten wir schliessen.
- 1:38:10Ausser eine habe ich herausgefunden, als Moduzzi hier war.
- 1:38:15Er hat erzählt, es gibt eine Pizzeria in Frankfurt.
- 1:38:18Das sind Italiener.
- 1:38:20Süditaliener, die haben eine Pizzeria.
- 1:38:23Und die bietet effektiv Pizza Hawaii an.
- 1:38:27Aber sie kostet 100 Euro.
- 1:38:29Das ist geil.
- 1:38:30Geil.
- 1:38:30Mit der Strafe.
- 1:38:31Richtig geil.
- 1:38:34Top.
- 1:38:34Iss die Pizza, aber du musst 100 Euro zahlen für die.
- 1:38:37Die anderen sind normal.
- 1:38:38Das sind fixe Leute, die das machen.
- 1:38:39100%.
- 1:38:39Wahrscheinlich noch erst recht.
- 1:38:41Wahrscheinlich.
- 1:38:41Aber trotz.
- 1:38:43Geil für den Besitzer.
- 1:38:45Richtig geil.
- 1:38:45Gut, da du diese Frage richtig... Und es gibt ja...
- 1:38:48Meistens sagen wir ja, es gibt keine Richtung und Falsch, aber bei dieser gibt es wirklich keine Richtung und Falsch.
- 1:38:52Ja, ich trage mich.
- 1:38:53Ich habe schon bewusst, dass du hier prüfst.
- 1:38:55Das ist logisch.
- 1:38:56Muss ich fast.
- 1:38:57Dein schlechtestes Investment?
- 1:38:59Boah, das ist eine gute Frage.
- 1:39:05Finanziell oder generell?
- 1:39:07Dein schlechtestes Investment?
- 1:39:08Schlechtestes Investment?
- 1:39:09Das gibt es ja auch in sich selbst.
- 1:39:13Zeit und Energie Leuten zu geben, die nicht das Leben haben, das ich möchte.
- 1:39:18Fair.
- 1:39:18Sehr, sehr fair.
- 1:39:23Cash oder Bitcoin?
- 1:39:24Bitcoin.
- 1:39:25Schon?
- 1:39:26Geil.
- 1:39:27Finde ich geil.
- 1:39:30Welche Song läuft bei dir momentan im Auto von oben?
- 1:39:36«Whisper My Name» von Drake.
- 1:39:39Das ist X.
- 1:39:40Das ist Chilling.
- 1:39:41Schon?
- 1:39:41Habe ich gerade nicht im Kopf.
- 1:39:45Wahrscheinlich, wenn ich es höre.
- 1:39:46Ja, ja.
- 1:39:47100%.
- 1:39:51Was für Menschen tönen dich in 3 Sekunden ab?
- 1:39:57Leute mit blauen Haaren.
- 1:39:59Mit?
- 1:40:00Mit blauen Haaren.
- 1:40:01Mit blauen Haaren?
- 1:40:02Okay.
- 1:40:03Und Reggae-Woggle-Flagge hin und her.
- 1:40:07Ohne Details.
- 1:40:07Ja, ja.
- 1:40:08I see.
- 1:40:10Fair, fair, fair.
- 1:40:13Ein Jahr ohne Social Media oder ein Jahr ohne Reise?
- 1:40:17Ohne Social Media.
- 1:40:18Reisen ist essenziell für dich auch.
- 1:40:19Das ist so dein Lebenselixier.
- 1:40:21Ja und auch aufgrund von dem, dass ich so viel auf Social Media geschäftlich unterwegs bin, habe ich gelernt, dass ich einen Filter aufbaue.
- 1:40:28Und in der richtigen Welt muss man mal connecten.
- 1:40:31Unconnected.
- 1:40:33Ja, total.
- 1:40:35100 Jahre zurück oder 100 Jahre vor?
- 1:40:39Boah, 100 Jahre zurück.
- 1:40:41Wirklich?
- 1:40:42Ja.
- 1:40:42Ich glaube, 100 Jahre zurück ist gar nicht... 100 ist krank.
- 1:40:47100 ist krank.
- 1:40:47Es sind aber schon Kriege und so.
- 1:40:50Aber schon recht scheisse.
- 1:40:51Aber 100 Jahre voraus, gibt es in dieser Reform noch so?
- 1:40:56Vielleicht verstehen die keine.
- 1:40:58Consciousness ist wie ein Roboter.
- 1:40:59Weiss nicht.
- 1:40:59Cool aus.
- 1:41:02Ich sage Zukunft.
- 1:41:04Besser.
- 1:41:05Besser.
- 1:41:08Ich glaube bei 100 würde ich auch eher zukünftig sagen.
- 1:41:12100 Jahre zurück, wenn ich mir jetzt vorstelle, 1926.
- 1:41:15Ja.
- 1:41:16Schon nicht so geile Zeit gewesen.
- 1:41:21Ich glaube, wenn du jetzt 10 Jahre vorhast, jetzt 10 Jahre zurück, dann würde ich mir Bitcoins kaufen.
- 1:41:28100% 10 Jahre fix.
- 1:41:29500 Jahre würde ich wahrscheinlich auch eher zurück sagen.
- 1:41:32Ich habe zum ersten Mal erlebt, wie es so war.
- 1:41:37Crazy wäre 100 Jahre zurück mit dem Wissen von jetzt.
- 1:41:41Ja, crazy.
- 1:41:41Ciao, Laba.
- 1:41:42Ciao, ja.
- 1:41:43Da bist du in der Rockefeller-Familie.
- 1:41:45Vorbei, vorbei.
- 1:41:46Ja, ja.
- 1:41:50Heute 1 Million bekommen, in Cash.
- 1:41:52Was würdest du machen?
- 1:41:58Heute 1 Million bekommen, in Cash.
- 1:42:03extrem viele Leute blessen, die weniger haben als ich.
- 1:42:06Überraschenderweise?
- 1:42:10Sowohl als auch.
- 1:42:11Also Leute, die schon immer loyal waren auf Familien, sicher mal so, eine Million, du bist ja nicht mit zehn Leuten, sind alle frei, logischerweise.
- 1:42:19Aber sicher mal jedem seine Sorgen oder seine Probleme unmittelbar nicht.
- 1:42:23Und dann einen riesigen Teil einfach in der Tasche durch die Stadt laufen und in meine Emotionen reinlassen und mitfragen stellen.
- 1:42:29Oder den Liebkart fragen.
- 1:42:31Wer braucht es mehr als ich?
- 1:42:33Und dem folgen.
- 1:42:34Ja, fix.
- 1:42:38Gut.
- 1:42:39Ich habe noch zwei.
- 1:42:41Und zwar, dein absolut weirdesten Kundenwunsch, ohne Namen zu geben.
- 1:42:50Dass ich Fussball vermarkten soll.
- 1:42:54Ich habe 200'000€ pro Jahr für einen Fussbilder bekommen.
- 1:43:00Ohne Scheiss.
- 1:43:01Ich habe eine Story gemacht darüber und habe ihn gemarkiert und gesagt, solche Leute sind Abschaum.
- 1:43:06Haltet euch fern von solchen Leuten.
- 1:43:08Public auf meinem Instagram, von allen Kunden.
- 1:43:10Weil, wichtige Lektion, und ich meine es null religiös.
- 1:43:14Ich betitle mich auch nicht als religiös, auch wenn ich heute hier bin und heute hier bin, ich habe einfach Glauben.
- 1:43:20The Devil pays well.
- 1:43:22Der Teufel zahlt sehr gut.
- 1:43:24Ich frage mich immer, was kostet es dir persönlich, um dieses Geld zu haben?
- 1:43:30Das führt mich leider gleich auf die nächste Frage weiter.
- 1:43:34Das heisst, wir haben jetzt nur noch zwei.
- 1:43:38Was ist denn dein Grundsatz oder deine Meinung zu Onlyfans etc.?
- 1:43:50Ich habe letztens ein Video gesehen, das ich so geil fand.
- 1:43:53Du kannst ja bei OnlyFans Custom Requests machen, ob sie dir ein spezifisches Bild oder Video aufnehmen können.
- 1:44:01Und einer hat gefragt, schick mir mal ein Video, wo dein Vater dir sagt, er ist stolz auf dich.
- 1:44:07Als Anfrage für Content.
- 1:44:09Und ich sage einfach, OnlyFans, alles, was mit Sex zu hat in der Richtung, ist
- 1:44:18Ist negativ für dich kaum, ist ein fragwürdiges Businessmodell.
- 1:44:22Hättest du eine Tochter und bist ein Mann, nicht so ein Pussy wie die meisten da sind, sondern ein Mann, dann würdest du nie deiner Tochter sagen, verkauf Bilder von dir für 10 Franken.
- 1:44:34Selbst ein Netflix-Abo kostet mehr und du gibst deinen Körper raus für weniger als ein Netflix-Abo.
- 1:44:39Come on.
- 1:44:40Und ich habe viele Leute kennengelernt.
- 1:44:41Ich kenne im Netzwerk Leute, die machen den Millionen im Monat, indem sie Onlyfans Models vermarkten.
- 1:44:48Und sie sind die selbstzerstörerischsten Menschen, die mir begegnet sind in den letzten zwei Jahren.
- 1:44:53Aufgrund von Karma, wenn du mich fragst.
- 1:44:57Ein ziemlich klares Statement, ja.
- 1:44:59Ja, also fuck them.
- 1:45:00Das ist komplett gegen meine Values.
- 1:45:02Ich habe auch schon viel hingebracht in dieser Woche, aber wie gesagt, für mich ist es so, dass ich mich im Spiegel anschauen kann, nicht nur meinen Kontostand.
- 1:45:09Gut.
- 1:45:09Dann fangen wir jetzt an mit der letzten Frage meiner Schnellführer-Runde.
- 1:45:14Danke für diese Beantwortung von denen bis jetzt.
- 1:45:16Und zwar die letzte ist, der Podcast heisst Momentum.
- 1:45:20Was heisst Momentum für dich?
- 1:45:22Momentum heisst, dass es Schlüsselmomente gibt und wenn du den Moment nicht fällst, ist der Moment um.
- 1:45:28Also vorbei.
- 1:45:29Momentum ist noch so gut wie deine Fähigkeit, um im richtigen Moment Gas geben zu können und zu sagen «Let's go».
- 1:45:34Absolut, ja.
- 1:45:34Sonst bist du auch um.
- 1:45:36Absolut.
- 1:45:36Das Zeitfenster.
- 1:45:37Genau.
- 1:45:38Den musst du nutzen um zu sehen.
- 1:45:40Sehen können und nutzen können.
- 1:45:41Genau.
- 1:45:41Absolut, ja.
- 1:45:46What a talk.
- 1:45:47Noch nicht ganz fertig.
- 1:45:49Das ist deine Kamera.
- 1:45:51Wenn du jetzt noch eine Message rausbringen möchtest, obwohl du schon ganz, ganz, ganz viele tolle Messages rausgebracht hast, rausgekickt hast, rausgekauft hast, jetzt ist der Typ.
- 1:46:00Also straight into their face.
- 1:46:03Also wenn ich dir morgen sagen will,
- 1:46:05ich gebe dir 10 Millionen, dann würdest du direkt sagen, safe, nimm mich.
- 1:46:09Wenn ich dir aber sagen würde, einen Tag darauf sterbst, würdest du sagen, niemals.
- 1:46:14Das heisst, du leihst mehr Wert auf deine Zeit als auf 10 Millionen.
- 1:46:18Es wird an der Zeit, dass das für den Körper ist und so lebst.
- 1:46:23Basta.
- 1:46:24Punkt.
- 1:46:24Amen.
- 1:46:25Fertig.
- 1:46:25Finito.
- 1:46:26Es gibt nichts mehr anderes zu sagen.
- 1:46:28Das war ein hell auf den Messers.
- 1:46:32Ein italienischer Coach hat doch mal gesagt, ich habe fertig.
- 1:46:34Ich habe fertig.
- 1:46:35Genau.
- 1:46:37Alle Flaschen leer.
- 1:46:38Genau.
- 1:46:38Alles Flaschen leer.
- 1:46:39Ich habe fertig.
- 1:46:41Alessandro, ich will mich an dieser Stelle bei dir von ganzem Herzen bedanken für deine Zeit.
- 1:46:47Ich sage immer, Zeit ist das wichtigste Gut, das wir haben.
- 1:46:49Und dass du deine Zeit mit mir hier verbracht hast, zum fast zwei Stunden mit mir über dich, dein Leben, deine Erlebnisse.
- 1:46:59deine Struggles, deine mentalen Schwierigkeiten, deine körperlichen Wins zu reden, bin ich unglaublich dankbar und ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles, alles Gute, ganz viel vor allem Gesundheit, Erfolg, aber ich wünsche dir vor allem eins, ich wünsche dir
- 1:47:19dass du Zeit hast, um ganz tolle Erlebnisse zu schaffen, wo du irgendwann, wenn du alt und schrumpelig bist, kannst zurücksehen und richtig toll lachen mit deinen Leuten, die rundherum sind.
- 1:47:30Und ich kann dich an schöne Momente zurückerinnern.
- 1:47:32Danke dir vielmals für die Möglichkeit, fürs Zuhören, für die geilen Fragen, gute Energy.
- 1:47:38Und ich kann es dir noch zurückgeben.
- 1:47:39Gleichfalls.
- 1:47:40Danke dir.
- 1:47:42Und an dieser Stelle auch danke dir.
- 1:47:43Danke, dass du wieder zugeschaut hast bei Momentum.
- 1:47:45Dein Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt.
- 1:47:49Ihr wisst ja, wie das läuft, aber macht euch keine Sorgen.
- 1:47:51Für die, die es nicht wissen, ich lese es gerne.
- 1:47:53Da unten gibt es ein paar Knöpfe.
- 1:47:54Einer heisst abonnieren.
- 1:47:55Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft.
- 1:47:59Neben dem hat es eine kleine Glocke.
- 1:48:00Wenn du diesen sogar drückst,
- 1:48:02Da bekommst du sogar eine Benachrichtigung, wenn eine neue Podcast-Idee von Alessandro aufgeladen wird, die du definitiv nicht verpassen darfst.
- 1:48:09Darum mach diese zwei Sachen, bevor du deinen Kommentar und deinen Like abgibst.
- 1:48:14Danke, alles Gute und bis zum nächsten Mal, dein Kevin Kellermatze.