Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Messerattacke im Hauptbahnhof – neue Erkenntnisse
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Messeattacke im Hauptbahnhof, die nach Abendblatt-Recherchen hätte verhindert werden können. Weitere Themen? Die letzte Generation muss für einen Farbanschlag auf das Rathaus zahlen, ein Gastronom bittet Bürgermeister Peter Tschentscher um Hilfe und eine bisher nicht veröffentlichte Umfrage zu Olympia in Hamburg taucht auf. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, nach Preisärger im Blockhaus, so werden die Gäste entschädigt. Auf Platz 2, Flughafen Hamburg, Eurowings nimmt Mittelmeerstrecke wieder auf. Und auf Platz 1, Unfallopfer rennt Autofahrerin hinterher und kann sie stoppen. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die Messeattacke im Hamburger Hauptbahnhof, bei der eine 39 Jahre alte Frau viele Menschen zum Teil schwer verletzte, hätte verhindert werden können, wenn vorher Kliniken, Gerichte und andere Behörden ihren Job richtig gemacht hätten. Das ist das Ergebnis einer langen Abendblatt-Recherche meines Kollegen Stefan Steinlein. Er zeigt in seinem sehr lesenswerten Text aber auch auf, wie schwierig es die aktuelle Gesetzgebung gerade der Polizei macht, sich auf psychisch gestörte Täterinnen einzustellen und wie einfach es ist, aus einer Klinik zu gelangen, in der man sich eigentlich einer Behandlung unterziehen sollte. Mehr dazu lesen Sie morgen früh im Hamburger Abendblatt. Es war der Tag, bevor der britische König Charles III. im Rathaus empfangen werden sollte und er versetzte die Behörden der Stadt in Betriebsamkeit. Am Morgen des 30. März 2023 besprühten zwei Aktivisten der Klimaschutzbewegung Letzte Generation das Rathaus aus zwei Feuerlöschern großflächig mit orangener Farbe. Nach dem Farbanschlag wurde die Rathausfazade eilig mit Dampfstrahlern gereinigt, da der König erwartet wurde. Insgesamt entstanden so rund 17.000 Euro Schaden und den muss die letzte Generation jetzt bezahlen, wie aus einer schriftlichen Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion an den Senat hervorgeht. In einem noch nicht abgeschlossenen zivilrechtlichen Verfahren blieben die Klimaaktivisten einem mündlichen Gerichtstermin am 14. Mai fern. Das Landgericht erließ deshalb ein sogenanntes Versäumnisurteil. Die Beklagten wurden zur Zahlung der vollen Schadenssumme von insgesamt 17.278,66 Euro zuzüglich Zinsen verurteilt. Der geschuldete Betrag werde durch die Senatskanzlei, sofern nötig, mittels Zwangsvollstreckung eingetrieben. An manchen Tagen fällt es Andreas Lübcke schwer, nicht einfach alles hinzuschmeißen, sagt er. Gerade jetzt in der für ihn als Gastronom so wichtigen warmen Jahreszeit. Denn während ringsum die Außengastronomie auf Hochtor läuft, bleibt der Biergarten des Old MacDonald am Stellinger Weg in Eimsbüttel geschlossen. 70 Gäste können hier normalerweise Platz finden. Doch, wie berichtet, hat die Verwaltung die Nutzung untersagt und darauf verwiesen, dass hier laut einem Bebauungsplan von 1949 eigentlich eine Grünfläche vorgesehen ist. Geblieben ist dem 51 Jahre alten Wert Andreas Lübcke nur noch seine zweite, deutlich kleinere Terrasse zur Straßenseite hin. Vor wenigen Wochen hat er nun eine Klage gegen die Verwaltung eingereicht. Wie lange es dauert, bis das Gericht zu einer Entscheidung kommt, ist noch unklar. Für Lübcke aber wachse jeden Tag der Druck, sagt er. Zitat, wegen der Umsatzeinbußen haben wir uns schon von etwa einem Drittel der Belegschaft trennen müssen. Zitat Ende. Um auf seine Situation aufmerksam zu machen, hat er sich nun mit einem Hilferuf direkt an Hamburgs ersten Bürgermeister Peter Schentscher gewandt. Wir sind gespannt, ob und wie der darauf reagiert. Historische Arkaden, denkmalgeschützte Fassaden, italienisches Flair. Schon der Blick von der Alster in die Kolonnaden ist seit Monaten fast unmöglich. Vom Zugang durch ein Labyrinth von Absperrgittern ganz zu schweigen. Eine riesige Baustelle direkt vor dem Entree der Straße an der Kreuzung zum Jungfernstieg macht die prominente Flaniermeile praktisch zur Terra Incognita. Es ist laut, es ist staubig, aber es gibt Hoffnung. Denn Quartiersmanagerin Claudia Kramer kündigt an, dass das Ende der großen Straßenbaustelle zum 30. Juni geplant ist. Und damit entsteht im Eingangsbereich ein einladender Platz, der sich zur Alster hin öffnet. Und auch sonst soll sich einiges in den Kolonnaden tun. Was lesen Sie natürlich auf abendblatt.de. Und damit sind wir schon beim Podcast-Tipp des Tages bzw. Des Wochenendes. Hat Hamburg wirklich eine Chance, sich als deutscher Kandidat für Olympische Sommerspiele zu bewerben? Eine bisher nicht veröffentlichte Umfrage spricht leider ziemlich dagegen. Dafür spricht für die Bewerbung, dass Hamburg ein neues Leitetätigstadion für 60.000 Zuschauer bauen will. Ein Coup, der dann vor allem dem HSV nutzen wird. Denn der soll auf diesem Weg ein neues Volksparkstadion bekommen. Mit mehr Komfort und am Ende mehr Plätzen als zuvor. Bleibt nur die Frage, wer das bezahlen soll. Und ob man das Volksparkstadion, das gerade 25 Jahre alt ist, wirklich demnächst abreißen muss. Darum geht es in der neuen Folge von 0 für 0 Hamburg streng vertraulich. In der Matthias Icken und ich Ihnen auch verraten werden, welcher Politiker aus dem Umkreis von Alt-Bundeskanzler Olaf Scholz doch noch einen großen Karrieresprung machen könnte. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de und überall, wo es gute Podcasts gibt. Und wir, wir hören uns am Dienstag dann wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Ich wünsche Ihnen frohe Pfingsten, auch wenn das Wetter so naja werden soll. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.