Latest / Coding Buddies | Tech & Dev-Mindset / Scrum - Revolution oder Illusion?
Transcript
- 0:00Meine Sicht der Dinge ne ist ja jetzt auch nicht in Stein
- 0:03gemeißelt, doch ich höre. Gut zu.
- 0:08Jetzt kommt die Wahrheit. Prophet lino.
- 0:12Podcast rund um Softwareentwicklung und
- 0:14aktueller Tech News. Herzlich Willkommen.
- 0:28Ja, herzlich Willkommen zur neuen Folge des Cowboys Podcast.
- 0:31Sehr schön, dass du wieder eingeschaltet hast.
- 0:34Wir sind heute natürlich wieder zu dritt, denn ich bin aber bei
- 0:36Tino und auch der fantastische Fabi.
- 0:38Moin Fabi, grüß dich. Morgen.
- 0:42So neues Thema, neues Glück oder irgendwie sowas sagt man ja und
- 0:47deswegen halt doch mal raus. Was ist denn heute das Thema?
- 0:51Heute das Thema. Ich glaube, das ist sogar die
- 0:5420. Folge, Das kann man ja mal
- 0:57anmerken. So ein.
- 0:58Mini jubiläum geil 20 folgen. Ja, voll cool.
- 1:04Nee, was wollen wir heute besprechen?
- 1:06Wir haben aus der Community so mal den Wunsch, der wurde
- 1:09geäußert, dass wir, weil wir irgendwie mal so n bisschen
- 1:14irgendwie scrum und so erwähnt hatten, ich glaube auch in einer
- 1:17alten Podcast Folge, und da kam dann aus der Community zu uns
- 1:21der Wunsch mal n bisschen näher zu beleuchten, ne, also dass man
- 1:25hier so ein bisschen sieht, OK, was was, was ist scrum?
- 1:29Was steckt dahinter? Da wurde halt glaub ich auch so
- 1:32ein bisschen unter. Dem Gesichtspunkt, dass.
- 1:38Aus der Frage, die an uns ran kamen dort quasi Scrum.
- 1:42Gar nicht so für cool gehalten wird oder n bisschen verteufelt
- 1:46wird oder so ne, also dass man ja ich kenne das heutzutage
- 1:52gefühlt gerade in der Softwareentwicklung hört man
- 1:55überall Scrum, Scrum, Scrum geführt wird, überall nach Scrum
- 1:59gearbeitet, genau und jetzt wollen wir ein bisschen warum
- 2:02eigentlich und was sind die Vorteile, Nachteile, wann macht
- 2:06es Sinn, wann macht es keinen Sinn irgendwie so in die
- 2:08Richtung. Ein paar Erfahrungen von uns
- 2:10noch mit reinbringen. Ich würde sagen, das könnte so
- 2:14der Fahrplan für diese Folge. Fahrplan sein ja OK, klingt doch
- 2:17cool. Genau.
- 2:19Möchtest du da schon mal anfangen, einfach mal kurz
- 2:21erklären, was die Scrum. Also nochmal kurz vorweg, die
- 2:26Frage wird bestimmt gekommen sein, weil wir gesagt haben,
- 2:29also über unseren Alltag berichtet haben und wir arbeiten
- 2:31nach Scrum, daher wird das wahrscheinlich gekommen sein.
- 2:35Was ist Scrum eigentlich? Das ist eine sehr gute Frage.
- 2:40Und ich finde, es ist auch immer schwierig zu definieren.
- 2:42Klar ist, kannst du jetzt halt irgendwie googlen und Christa
- 2:451000 Definitionen, aber Scrum wird ja auch unterschiedlich
- 2:48ausgelebt, sag ich mal. Also grundsätzlich kann man
- 2:51sagen, ist halt ein agiles Framework fürs
- 2:53Projektmanagement, gerade in Bezug auf Produktentwicklung und
- 2:59ich weiß nicht, wo das ursprünglich herkommt,
- 3:02sicherlich aus der Softwareentwicklung selbst, aber
- 3:05noch nicht fest. Aber grundsätzlich, wie gesagt,
- 3:09ist es für Projektmanagement, das heißt es hat.
- 3:12Nicht unbedingt was fest mit Softwareentwicklung zu tun,
- 3:15sondern halt in allen Bereichen eingesetzt werden.
- 3:17Ja, ich hab auch ja Beispiel jetzt.
- 3:24Eine Person, die ich kenne, arbeitet zum Beispiel im
- 3:26Marketing Bereich und die arbeiten ach.
- 3:29Ja, wirklich. So dachte OK.
- 3:30Das ist ja krass. Also.
- 3:32Wie gesagt, weil ich selbst ja auch sehr oft mit
- 3:34Softwareentwicklung verknüpfe, aber es hat damit ja eigentlich
- 3:36grundsätzlich erstmal nichts zu tun.
- 3:39Ja, was zeichnet Scrum aus? Also das ist ein agiles
- 3:42Framework, es gibt halt verschiedene Rollen, die eine
- 3:45Person, die nach Scrum arbeitet, einnehmen kann, dann hast du
- 3:48verschiedene Events, da können wir ja gleich nochmal alles n
- 3:51bisschen drauf eingehen, was es da so gibt oder auch Rituale
- 3:55genannt, also im Endeffekt Termine sozusagen auf Arbeit ne
- 4:00und genau das sind so die Punkte, die wir jetzt mal
- 4:05durchsprechen sollten, damit sich ein klares Bild ergibt und
- 4:09da würde ich. Sagen, lasst uns doch mal mit
- 4:12den Rollen anfangen, damit man erstmal weiß, wer kann alles
- 4:15Teil in diesem Scrum Kontext sein.
- 4:18Also in einem Scrum Team. Man bildet ja Sogesagt
- 4:21sogenannte Scrum Teams. Ja, also.
- 4:24Erstmal steht da ganz oben. Also erstmal sind Scrum Teams an
- 4:29sich würde ich sagen, sind meistens relativ kleine Teams.
- 4:31Also es ist jetzt nicht so, dass du irgendwie ein Team aus 30
- 4:34Leuten im Team hast. Also das sind du hast halt quasi
- 4:38du hast zum Beispiel den den oder die Scrum, also den Scrum
- 4:41Master, Scrum, Masterin, Product Owner oder die Product Ownerin
- 4:45und Entwicklungs Team und das Entwicklungs Team.
- 4:49Ne ist, jetzt kommt natürlich jetzt ein bisschen auf die, ich
- 4:53sag mal den Bereich an, weil du ja meintest, dass es nicht
- 4:55unbedingt ausschließlich in der Softwareentwicklung verortet
- 4:57ist. Aber bleiben wir natürlich jetzt
- 5:00mal hier in unserem Software Podcast.
- 5:02Auch bei Softwareentwicklung und das heißt du hast sozusagen das
- 5:05Entwicklungs Team und meiner Erfahrung nach sind das sag ich
- 5:08jetzt mal, das Entwicklungs Team ist roundabout 6 Personen groß,
- 5:12also es kann natürlich mehr oder weniger sein, aber.
- 5:14Auch schon ein Größeres. Team dann ja.
- 5:16Also wie gesagt, das kann auf jeden Fall auch kleiner sein,
- 5:18kann auch ein bisschen größer sein, aber es ist jetzt nicht
- 5:20so, dass du auf einmal irgendwie 30, Leute.
- 5:21Ne ne, das wäre genau der Gegensatz vom agilen Arbeiten,
- 5:26da können wir auch mal später darauf eingehen.
- 5:29Genau jetzt hast du ja gesagt, es gibt zum Beispiel in Product
- 5:33Owner und Scrum Master. Wir rollen, die einmal besetzt
- 5:40sind. Also du hast jetzt innerhalb
- 5:42eines Teams ja nicht mehrere Scrum Master und Product owner.
- 5:46Genau magst du mal kurz erklären, was zum Beispiel der
- 5:48Product Owner macht und wofür er steht?
- 5:51Ja, also. Ich will jetzt nicht darauf
- 5:53festgenagelt werden und ich glaube, wir sollten jetzt nicht,
- 5:56wir wollen ja keine Definitionen runterballern nein.
- 5:59Aber sonst kann man sich schwer vorstellen, wenn jetzt noch gar
- 6:02keinen Bezug zu. Genau weiß ich nur den
- 6:05Zuhörerinnen und Zuhörern nochmal ans Herz legen möchte,
- 6:08lest euch auf jeden Fall, wenn euch das wirklich sehr
- 6:10interessiert, auch nochmal die Definition durch recherchiert.
- 6:12Noch ein bisschen nach, aber im Großen und Ganzen im Product
- 6:16Owner oder Produktionen, die ist dafür zuständig sozusagen
- 6:21wirklich den Wert des Produktes zu maximieren.
- 6:23Das heißt genau darauf zu achten, OK, was ist jetzt
- 6:26wichtig, welche Schritte müssen als nächstes eingeleitet werden,
- 6:30damit das Produkt so wie es eben auch entstehen soll auch
- 6:33wirklich quasi zum Ziel kommt, das heißt es wird immer.
- 6:36Auch darauf geachtet. Dass zum Beispiel eine gewisse
- 6:39Priorisierung für die entsprechenden Punkte, die
- 6:42gerade anstehen. Arbeitstechnisch auch
- 6:44eingehalten werden und der Product Owner die Product
- 6:48ohnehin, weiß halt einfach genau sag ich jetzt mal.
- 6:51Wie soll das Produkt aussehen, was steht dahinter?
- 6:54Also die kennt sozusagen diese Person, kennt den Spirit von
- 6:59diesem Produkt in und auswendig und weiß ganz genau, welchen
- 7:02Value dieses Produkt bringt und treibt halt eben mit der Rolle
- 7:06dann eben entsprechend genau das voran, ne?
- 7:10Also hat quasi so den gesamten Fahrplan so im Kopf.
- 7:13Genau. Zeit weitergeht.
- 7:16Genau so würde ich das definieren.
- 7:17Kann durch das Priorisieren dann quasi agil reagieren.
- 7:21Genau, genau. Und dann sind wir beim Scrum
- 7:24Master oder Scrum Master drin. Also diese Rolle ist im
- 7:28Endeffekt dafür zuständig, um diese ganzen Prozesse von von
- 7:32von Scrum, von diesem Framework, von diesem agilen Framework
- 7:34einzuhalten. Ne, also wir hatten, du hattest
- 7:36ja schon gesagt, es gibt bestimmte Rituale, die
- 7:38eingehalten werden, oder die sag ich mal, immer regelmäßig
- 7:42stattfinden und da dient die Rolle des Scrum Masters oder
- 7:46Scrum Master. Und eben dafür, diese Termine
- 7:48einzuhalten. Dass auch innerhalb dieser
- 7:50Termine sozusagen die entsprechenden Sachen wirklich
- 7:55besprochen werden, dass man Fokus hält, dass man im
- 7:58Zeitrahmen bleibt und aber auch so ein bisschen nebenbei, also
- 8:03dass man auch also eine Scrum Master oder Scrum Master ist,
- 8:06halt eben auch zumindest, so kenne ich das, dafür zuständig,
- 8:09dass es, dass die Person eben auch guckt.
- 8:11OK, was ist, was spielt sich gerade im Team ab zwischen
- 8:15menschlich? Welche?
- 8:18Barrieren gibt es vielleicht und da auch so ein bisschen zu
- 8:22intervenieren und. Ja, genau, ja, das ist halt ein
- 8:26guter Punkt, was wirklich wichtig an dieser Rolle ist, ist
- 8:29halt auf den Spirit innerhalb des Teams zu.
- 8:31Achten Ja. Und dass man zum Beispiel, wenn
- 8:35man jetzt Teil des Entwicklungs Teams ist, also quasi der
- 8:38Entwickler oder Entwicklerin, dass man, wenn man Blogger hat,
- 8:42zum Beispiel, man hat wirklich irgendwelche Probleme und kann
- 8:45seine Arbeit nicht nachkommen, dann ist natürlich die Rolle des
- 8:48Grand Masters. Genau der richtige
- 8:50Ansprechpartner, um diese Probleme loszuwerden.
- 8:55Genau, genau magst du noch kurz sagen, dann was genau das
- 9:00Entwicklungs Team? Ja, das Entwicklungs Team sind
- 9:04wir quasi. Also wir hatten ja davon
- 9:07berichtet, dass wir auch nach Scrum arbeiten und wir sind halt
- 9:09Teil eines Entwicklungs Teams und haben quasi auch ein Product
- 9:14Owner, der uns Aufgaben priorisiert und zuweist
- 9:18beziehungsweise nicht zuweist. Das ist ja die Besonderheit auch
- 9:21an Scrum, sondern Du hast ein Portfolio, ein sogenanntes
- 9:24Backlog, an Aufgaben und kannst dann selbstständig entscheiden,
- 9:30was du gerade wie abarbeiten möchtest.
- 9:33Die sind natürlich priorisiert, das heißt, es gibt eine
- 9:35Rangordnung, was wichtiger ist und was nicht, genau durch
- 9:38genau, was durch den Product Owner passiert ist.
- 9:40Du kannst aber entscheiden, zum Beispiel welche Aufgabe du davon
- 9:44jetzt heute machst. Genau.
- 9:46Und im Endeffekt ist es ja so. Also wenn man das mal so
- 9:49zusammenfasst, so Entwicklungsteam ist das Team,
- 9:51was sozusagen die Aufgabe hat. Getting shit.
- 9:54Wann genau aber aus, aber im Endeffekt kann man jetzt auch
- 10:00sagen, OK, wenn man jetzt n bisschen Ablauf von so einem von
- 10:02so einem Framework, von diesem, von diesem Scrum Framework
- 10:05anguckt, es ist ja nicht so, dass man irgendwie einfach so
- 10:08vor sich hin arbeitet und sagt, OK, wir haben jetzt irgendwie
- 10:11Aufgaben, die werden irgendwie priorisiert, einmal vom Product
- 10:14Owner von der Produktion drin und dann go for IT und dann
- 10:18läuft das so. Nein, genau, also da kommt ja
- 10:21dieser agile Aspekt rein, ne und deswegen arbeitet man in
- 10:25Entwicklungszyklen, in sogenannten Sprints.
- 10:28Die haben halt eine definierte Länge.
- 10:30So gängige Werte sind beispielsweise 2 Wochen oder so
- 10:342 bis 4 Wochen. Auf jeden Fall ist das eine ein
- 10:37definierter Zyklus, das heißt, man entwickelt für diese gewisse
- 10:41Zeit, sagen wir jetzt mal beispielsweise 2 Wochen und.
- 10:45Dann geht es wieder von vorne los.
- 10:47So gesehen, und das hat diesen Zyklus, na ja, lass mich das
- 10:50kurz erklären. Also du hast halt mehrere Zyklen
- 10:53nacheinander, aber innerhalb eines Zyklus passiert eigentlich
- 10:56in der Regel immer der gleiche Ablauf, das heißt du hast am
- 11:00Anfang einen Sprint Planning und das ist im Prinzip ja meistens
- 11:08ein Treffen des Teams, also wirklich vor Ort sag ich mal am
- 11:12besten, dass man sich in den Raum setzt und sich überlegt,
- 11:15was. Müssen wir denn gewährleisten,
- 11:18in den nächsten, im nächsten Sprint also wieder mal
- 11:21beispielhaft 2 Wochen? Wir haben jetzt 2 Wochen Zeit,
- 11:24wir haben Anforderungen bekommen von sogenannten Stakeholdern,
- 11:27die einfach sagen, ja, pass auf, wäre cool wenn eure Software das
- 11:30und das könnte zeitnah und der Product Owner priorisiert das
- 11:35durch. Ja.
- 11:37Ne, und dann machst du einen Sprint planning und sagst OK das
- 11:40und das können wir schaffen in den nächsten 2 Wochen.
- 11:43Und comites dich da drauf. Also kommen im Sinne von du
- 11:47sagst OK, nach 2 Wochen hat unser Team entschieden, sind wir
- 11:51in der Lage die und die Funktionalität umzusetzen oder
- 11:54haben sie umgesetzt? Ja, aber es kann ja durchaus
- 11:57trotzdem auch dazu kommen, dass man das nicht unbedingt alles
- 12:00schafft oder halt auch schneller ist.
- 12:01Ne, also das muss man halt auch sagen.
- 12:02Ja, genau deswegen hat das Spielräume.
- 12:04Ist das Ereignis sowohl wichtig als auch ziemlich kompliziert,
- 12:08so nach meiner eigenen Erfahrung können wir später nochmal zu, es
- 12:12ist nicht trivial. Vernünftig, so n Sprint zu
- 12:16planen. Ja.
- 12:17Definitiv im Gegenteil. Das ist eine der größten und
- 12:20schwierigsten Aufgaben in der Scrum Welt.
- 12:23Genau das persönlich. Das ist ja quasi diese Art, dass
- 12:25man sei diese Aufgaben, die priorisiert werden vom Product
- 12:28Owner, von der Produkt ordnerin, dass man quasi, dass man diese
- 12:32Aufgaben im Team schätzt und guckt.
- 12:34OK, ne, also dass man sagt, OK. Und schätzen.
- 12:38In diesem Fall heißt ja nicht unbedingt, wie lange brauche ich
- 12:42dafür, hat was damit zu tun, zeitlichen Aspekt oder wie
- 12:46komplex ist diese Aufgabe und dann wird das halt eben
- 12:48eingeordnet, und das ist tatsächlich so ein ja wie du
- 12:53meintest nicht trivialer Fall oder ein nicht triviales
- 12:56Unterfangen, das wir da auf jeden Fall da wollen wir glaube
- 13:00ich noch mal. Wenn euch interessiert, liebe
- 13:02Zuhörerinnen und Zuhörer, auch mal drüber quatschen, weil ich
- 13:06glaube, jeder hat, also ich kenne das, ich hab auch mit.
- 13:09Tino, Wir haben uns ja auch schon mal darüber unterhalten,
- 13:11über diese ganze Art von von Schätzen, von Estimation in
- 13:16diesem in diesem Sprint Planning, und da gibt es gefühlt
- 13:21bei 5 Personen 10 Meinungen für, und das ist ein sehr
- 13:26interessantes Thema, finde ich. Und war ganz kurz zur Erklärung,
- 13:30falls das nicht ganz rüber kam. Bei Schätzen meinst du
- 13:34natürlich, dass schätzen wie lange so eine priorisierte
- 13:37Aufgabe braucht, damit sie komplett erledigt.
- 13:41Also dass man sie abgearbeitet hat.
- 13:43Das ist die Zeit, der zeitliche Aspekt, und das ist genau der
- 13:47Knackpunkt, über den wir noch mal reden wollen, weil es
- 13:49natürlich zeitlich diesen zeitlichen Aspekt, wie lange
- 13:51brauchst du dafür, dass eine Sache, die wird nie also wird,
- 13:55kann man nie außer 8 lassen, da ist einfach das denken da, es
- 13:58geht aber auch nicht nur um den zeitlichen Aspekt beim.
- 14:01Aufbau also. Grundsätzlich geht es ja um
- 14:03Komplexitäten dahinter. Wie komplex ist diese Aufgabe,
- 14:06aber du brauchst natürlich irgendwie einen.
- 14:09Etwas Messbares und deswegen fällt man immer wieder auf die
- 14:12Zeit zurück, weil das so gesehen messbar ist und gleichzeitig
- 14:15auch genau die Schwierigkeit ist, das richtig einzuschätzen.
- 14:18Aber das. Ist zum Beispiel ganz
- 14:19interessant, weil genau diese Art und Weise, wie gut man zum
- 14:23Beispiel denn an wirklich an die Realität schätzt, weil eine
- 14:26Schätzung ist ja nur eine Sache, die man natürlich nicht exakt
- 14:29bestimmen kann. Deswegen heißt es schätzen und
- 14:33genau um zu gucken, dass man sich halt annähert, um zu sagen,
- 14:37EY, war das jetzt gut, war das schlecht.
- 14:39Dafür gibt es ja dann auch noch sogenannte Reviews über diesen
- 14:43Sprint, um zu sagen, OK, wie Guthaben wir es dann geschafft,
- 14:47unsere geschätzten Aufgaben abzuarbeiten, ne?
- 14:50Genau, weil das ist nämlich ein großer Bestandteil auch von dem
- 14:54Scrum Framework ist, dass man am Ende eines Zyklus, also du hast
- 14:57den Sprint beendet, du hast quasi deine finalen Ergebnisse
- 15:02und dann Reviews du das im Team und sagst ja OK, haben wir
- 15:05erstmal alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben.
- 15:07Wenn ja, Chapeau haben wir gut gemacht, weiter so.
- 15:11Wenn nicht, woran lag es denn? Haben wir uns verschätzt, sind
- 15:14Leute ausgefallen, da gibts ja 1000 möglichkeiten was passieren
- 15:17kann und wir mal Real Talk, es wird passieren, dass man sich
- 15:21verschätzt, das ist ja wie gesagt die Schwierigkeit ne
- 15:24richtig und deswegen ist dieses Review auch ein sehr sehr
- 15:27wichtiger Termin dabei und der muss auch ernst genommen werden,
- 15:30auch wenn Unmut aufkommt, es war halt einfach mal auf gut
- 15:34Deutsch, der letzte Sprint war total Scheiße, das hat mich
- 15:36alles total genervt, das lief nicht und so, dann ist das genau
- 15:39der Termin wo man das ansprechen kann auch ne.
- 15:41Obwohl. Das ja sogar noch in gewissen
- 15:44anderen Terminen sogar noch reinfällt.
- 15:46Und das ist diese. Retrospektive Etro genau, genau,
- 15:50ja richtig, so gesehen. Laut Framework ist das getrennt,
- 15:55ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass das oft ein in
- 15:59sich überlaufender Termin ist. Halt ne das Review machst.
- 16:02Du machst die Auswertung und gehst in die Retro über und
- 16:05sagst, OK, was lernen wir daraus, weil das ist genau das
- 16:07Agile dahinter. Du hast ja natürlich ein
- 16:09schnelles Feedback, wenn du jetzt einen Zyklus von 2 Wochen
- 16:12hast. Wirst du nach 2 Wochen lernen
- 16:14daraus was lief gut, was lief nicht gut?
- 16:17Genau das zeichnet ja auch agile Frameworks wie Scrum dann aus am
- 16:21Ende. Aber das ist ja auch wieder
- 16:22genau dieses Theorie und Praxis. Wir wollen ja auch nochmal
- 16:25darauf eingehen. Wie sieht denn Scrum eigentlich
- 16:28in der Realität aus und wie was gibt es sozusagen für
- 16:31theoretische Termine, theoretische Rollen, diese ganze
- 16:35sag ich mal, das Konzept an sich und die Realität, ne, das
- 16:38unterscheidet sich ja, da können wir auch nochmal drauf eingehen.
- 16:41Aber uns noch die Termine vervollständigen.
- 16:43Den wollte ich, wollte wahrscheinlich auch darauf
- 16:46hinaus, nur noch ganz kurz. Einer fehlt natürlich noch und
- 16:48das wäre hau. Raus, das ist das Daily Scrum.
- 16:52Genau das findet sozusagen jeden Tag immer statt, und das ist
- 16:55morgens. Meistens wird es morgens
- 16:57angesetzt, ich hab auch schon gehört, dass vielleicht auch mal
- 16:59am Nachmittag angesetzt wird, aber erfahrungsgemäß ist immer
- 17:02morgens und da wird einmal im Endeffekt kurzen Abriss gegeben,
- 17:08was hat man geschafft, wo hat man Schwierigkeiten gehabt und
- 17:12wenn man Schwierigkeiten gehabt hat, dass man dann sozusagen
- 17:14auch an diesem Termin sozusagen die Ansprechpartner.
- 17:18Oder die Ansprechpartnerin finden kann.
- 17:23Wer einen denn helfen könnte? Also das sind so die groben
- 17:26Sachen, die da quasi geklärt werden und damit hast du im
- 17:30Endeffekt sozusagen den groben Rahmen, um das nochmal
- 17:33zusammenzufassen. Man hat dieses diesen Sprint an
- 17:35sich am Anfang des Sprints sozusagen eine gewisse Art von
- 17:38Planung, die stattfindet, um diesen Sprint sozusagen
- 17:41auszuplanen am Ende des Sprints gibt es die Möglichkeit zu
- 17:44sagen, OK, man guckt was ist gut gelaufen, was schlecht gelaufen
- 17:48und halt durch diese Retrospektive kann man eben halt
- 17:51auch sagen, OK, wir reflektieren jetzt mal so ein bisschen und
- 17:54gucken, welche Verbesserungsmöglichkeiten denn
- 17:56für bestimmte. Issues, die sozusagen
- 17:59aufgetreten sind, eben möglich sind.
- 18:02Ne, also dass man sich sozusagen iterativ über jeden Sprint eben
- 18:05sozusagen, dass man pain Points identifiziert und die dann in
- 18:09Zukunft verbessern kann. Ne, also ich würde sozusagen
- 18:12immer weiter verbessern kann und innerhalb dieses dieses Zykluses
- 18:15findet halt regelmäßig jeden Tag einen Termin statt, wo man sich
- 18:20halt einmal sinkt, ne um das noch mal so ein bisschen grob
- 18:23zusammenzufassen, das ist so sag ich jetzt mal so würde ich das.
- 18:27Der hast du gut zusammengefasst. Auf jeden Fall.
- 18:29Nochmal abbauen, genau, weil halt auch immer diese Feedback
- 18:32Kultur im Vordergrund steht und das finde ich halt auch für mich
- 18:35persönlich ein sehr wichtiger und cooler Punkt genau diesem
- 18:38Framework, weil schnelles Feedback ist einfach unfassbar
- 18:41wichtig, richtig so, aber jetzt hast du es ja zusammengefasst.
- 18:44Ne so also wir haben jetzt ein Framework, du kannst super agil
- 18:47arbeiten, du hast jemanden der kümmert sich darum was erledigt
- 18:50werden muss, er priorisiert das super, du musst nur noch
- 18:53entwickeln als Entwicklungsteam, du kriegst deine Aufgaben,
- 18:55ziehst sogar noch das worauf du heute Bock hast, erledigst das
- 18:58nach dem Sprint erkennst du so wow.
- 19:00Das lief geil. Die Software kommt voran, alles
- 19:03super, kannst super flexibel auf neue Anforderungen eingehen, das
- 19:07heißt, der Stakeholder hat ein Kunde am Ende sagt er hier
- 19:11Feature AB, hätte ich jetzt gerne zeitnah, das wäre echt
- 19:14cool und du sagst gar kein Problem in 2 Wochen haben wir
- 19:17nen Sprint, dann nochmal 2 Wochen spätestens Monat wirklich
- 19:20allerspätestens im Monat hast du es weiß keiner sein, dass du
- 19:23gerade den aktiven Sprint bist, der ist verplant, da ist nichts
- 19:26zu machen, dann ne wie sieht die Realität aus weil?
- 19:32Kurz mal die Abkürzung, so läuft es in der Regel nicht.
- 19:35Nee, so läuft es halt meistens nicht.
- 19:37Ne. Also es ist natürlich, also ich,
- 19:39ich kenne das meistens, wenn man jetzt zum Beispiel wirklich
- 19:42scrum spricht und ich muss auch ganz ehrlich sagen, ich hab noch
- 19:46nie richtig laut Lehrbuch nach Scrum gearbeitet, also es war
- 19:50meistens, es war meistens immer irgendwie eine Art von ja, wir
- 19:54arbeiten so nach Scrum, Scrum like so ne, also so vielleicht
- 19:59sowas wie ja, also es ist quasi scrum, aber n bisschen anders.
- 20:03Ne und es gibt zusätzlich auch noch ein paar Abwandlungen, also
- 20:07zum Beispiel. Kann du hast doch ein bisschen
- 20:11Spielraum dazwischen, aber das ist dann immer alles irgendwie
- 20:13scrum like, also niemals so genau auf den Punkt hier, das
- 20:18ist der Plan und so wird es. Gemacht kannst du dir
- 20:21vorstellen, warum das so ist? Warum wird es nicht zu 100%
- 20:25umgesetzt? Was ist der Grund dahinter?
- 20:27Weil ich hab die gleiche Erfahrung gemacht, also jetzt
- 20:29sowohl wir jetzt wieder zusammenarbeiten aber auch
- 20:31vorher, warum wird es nicht komplett umgesetzt?
- 20:36Also erstens hast du ja sowieso immer so eine gewisse Art von
- 20:39Realität. Die Praxis, die du meistens nie
- 20:42so richtig komplett umsetzen kannst.
- 20:43Das sind ja meistens immer Konzepte, die man sich überlegt
- 20:46und dann wirklich danach zu handeln ist teilweise auch echt
- 20:48schwierig. Ne, also es muss ja, es muss ja
- 20:51jede Rolle genau das machen und jeder Termin muss genau so
- 20:55laufen, wie man sich das vorstellt und wenn du zum
- 20:57Beispiel einen Termin hast, wo keine Ahnung in dem Planing so
- 21:00viel diskutiert wird, dass du am Ende aber quasi über die
- 21:02doppelte Zeit diskutierst möglicherweise und dann aber am
- 21:06Ende sagst ja, OK, wir müssen das jetzt, wir können das jetzt
- 21:09gar nicht schätzen, weil das, weil die Informationen darüber
- 21:11vielleicht noch gar nicht da sind.
- 21:13Ja was passiert dann? Ne?
- 21:14Also das sind halt immer Sachen da.
- 21:17Es können halt immer irgendwelche Impacts kommen, wo
- 21:19man vielleicht gar nicht so richtig weiß, OK was ist denn
- 21:21jetzt los, dann hast du noch. Die ja sag ich ja auch kurz
- 21:25reingrätschen, klar. Das Framework an sich sieht ja
- 21:30aber auch solche Fälle vor. Wenn ich ne wird etwas nicht
- 21:32schätzen kann, muss es ja refind werden, also.
- 21:35Ja. Ja, schon, aber also definitiv.
- 21:39Framework an sich hat ja Lösungen für solche Probleme.
- 21:42Ja, und ich finde aber den einen Punkt, den du genannt hast.
- 21:46Es ist schwierig das komplett umzusetzen, das ist in meinen
- 21:49Augen auch wirklich das Kernproblem dahinter, weil das
- 21:52braucht eine gewisse Lernkurve, also es ist nicht einfach, es
- 21:55ist in meinen Augen ist es kein Framework was n also wie ein
- 21:59Prozess, sondern es ist eine Mindset frage dahinter,
- 22:03definitiv ja und mal böse gesagt, wenn.
- 22:07Ein 2 Leute dabei sind, denen das Mindset nicht komplett
- 22:10vertreten, die sagen ja, nee, ich mach mit, aber eigentlich
- 22:14finde ich das nicht so geil. Ja dann wird es auch schon
- 22:16schwierig da 100% umzusetzen, weil die Rollen wie du meintest
- 22:19müssen genau machen was die Rolle vorsieht, ja.
- 22:22Aber das ist zum Beispiel auch so ein Punkt.
- 22:24Manchmal wird halt in bestimmten Firmen oder Unternehmen halt
- 22:27eben auch gesagt, Wir arbeiten jetzt nach Scrum so und
- 22:31vielleicht wollen die Leute das gar nicht, vielleicht ist es
- 22:33irgendwie, also vielleicht gibt es da Reibereien und dann kannst
- 22:36du halt zum Beispiel auch dazu führen.
- 22:38Dass angenommen Leute sagen, ich find das irgendwie blöd, weil
- 22:41neue Sachen sind ja für den Menschen normalerweise immer
- 22:44irgendwie etwas neues, Umstellung, er mag ich nicht,
- 22:47was der Bauer nicht kennt will ne und wenn du dann sowas hast,
- 22:52dann kommt es halt eben dazu, dass so eine Ablehnung
- 22:54stattfindet und selbst wenn aber am Ende nach einem Jahr oder so
- 22:58vielleicht doch die meisten vielleicht davon überzeugt sind,
- 23:01weil sie sich merken, weil sie merken, oh, das funktioniert ja
- 23:03doch sehr gut so wie man danach arbeitet, hast du aber oftmals
- 23:07auch. In dieser Zeit die Chance, dass
- 23:10dadurch, dass halt so viel vielleicht auch dagegen
- 23:12gearbeitet wird und sich dagegen gesträubt wird, dass es dann
- 23:15halt eben ins Wasser fällt, dieses Konzept.
- 23:17Und dann gibt es natürlich auch wieder die sagen h.
- 23:19Seht ihr, ich habs ja gesagt, das funktioniert nicht so und
- 23:22damit kann so ein Experiment natürlich auch irgendwie
- 23:25scheitern, wenn du halt sag ich mal Leute hast, die nicht offen
- 23:28dafür sind und sagen, OK, lass uns doch das mal ausprobieren,
- 23:31das ist immer so ein bisschen, es kann gut gehen, es kann doch
- 23:34nicht gut gehen, wenn man das halt so aufdrückt, das ist halt
- 23:37auch manchmal, da kann es halt auch scheitern.
- 23:38Rein theoretisch ne. Ja das.
- 23:42Stimmt, und gerade dieses Rollen Thema, also meine eigene
- 23:45Erfahrung ist, ich habe jetzt in mehreren Scrum Teams schon
- 23:48gearbeitet, auch Firmenübergreifend und
- 23:50themenübergreifend, also in verschiedenen Branchen.
- 23:55Und weil du meintest, dass die Rollen komplett ausgelebt werden
- 23:57müssen, also verinnerlicht werden müssen, finde ich zum
- 24:00Beispiel, dass die Rolle Scrum Master.
- 24:05Sehr gutes Beispiel ist, weil viele ne in der alten Welt, ich
- 24:09nenne es jetzt mal bewusst alten Welt, dieser Rolle nicht so viel
- 24:14Beachtung schenken oder Wertschätzung, aber sie ist
- 24:17unfassbar wichtig für ein Scrum Team, weil wir ja schon meinen,
- 24:20wenn man Probleme haben ist das genau die Person die
- 24:24angesprochen werden muss um diese Probleme zu lösen.
- 24:27Die Rolle Scrum Master ist auch dafür verantwortlich, weil wir
- 24:30meinten man ist ein Scrum Team. Bei vielen Produktentwicklungen
- 24:35hast du ja mehrere. 9 Teams, beispielsweise Backend und
- 24:38Frontend Entwicklung mal jetzt so ne.
- 24:40Also du hast jetzt 2 Teams und dann sind Scrum Master auch
- 24:42dafür verantwortlich die Interkommunikation zu schaffen,
- 24:46ja. Definitiv.
- 24:48Also ich kenne. Das zum Beispiel, weil du gerade
- 24:50meintest, ne, also es, ich habe es durchaus auch erlebt, dass
- 24:52beispielsweise wenn du jetzt über so Retrospektiven ne, also
- 24:56ne, das wird auch oftmals, das kenne ich zum Beispiel auch im
- 24:59im Entwickler Kreis es dann so, Boah jetzt wieder so retro
- 25:02gucken, was wir jetzt irgendwie gemacht haben ist
- 25:04Zeitverschwendung. So ne, das ist sozusagen also
- 25:07das kenne ich auch. Das ist das das das sowas dann
- 25:09irgendwie abgetan wird. Also aus Entwickler Sicht was
- 25:12meiner Meinung nach auch nicht unbedingt gut ist, weil so eine
- 25:14Retrospektive durchaus wertvoll sein kann.
- 25:16Aber jetzt kommt wieder genau der Punkt, wie wird diese
- 25:18Retrospektive aufgesetzt und das ist sozusagen wiederum da kommt
- 25:24die Rolle des Scrum Masters n Spiel, weil wenn zum Beispiel
- 25:27wenn du sagst der Scrum Master sagt, Hey wir machen jetzt ne
- 25:29Retro was ist gut gelaufen, was ist schlecht gelaufen, lass uns
- 25:32darüber reden und dann gucken wir, dass wir irgendwie n paar
- 25:35Aufgaben daraus herausziehen und dann wird irgendjemand auf diese
- 25:39Rolle gesetzt und nächstes Mal gucken mal nach ob das gemacht
- 25:41wurde. Dann werden die Aufgaben 5
- 25:43Wochen nicht gemacht und irgendwann heißt es ja gut, kann
- 25:45ja nicht so wichtig gewesen sein, es kommt weg.
- 25:46So, das ist natürlich irgendwie ne Sache, wo man sich dann
- 25:49vielleicht OK jedes Mal das gleiche irgendwie blöd, weil ich
- 25:52finde also meine Ansicht auf die Dinge ist also auf diese Rolle
- 25:56von Scrum Master ist, dass sozusagen Scrum Master sensibel
- 26:00gucken muss, was, wie es gerade der das Gemüt vom Team im
- 26:06Allgemeinen, was gerade passiert, also ein Scrum Master.
- 26:11Darum machen was passiert gerade.
- 26:13Was ist das Geschehen im Team? Wie spielt das Team miteinander,
- 26:18die einzelnen Entwickler und Entwicklerinnen, wie was passt
- 26:21da gerade, was passt nicht und dann wirklich sehr sensibel
- 26:25diese Retrospektive genau auf den entsprechenden Fall
- 26:28anzusetzen, auf jede Woche vielleicht was anderes, sich
- 26:30darüber Gedanken zu machen, nur wenn wir jetzt nur Retrospektive
- 26:33sind, es gibt ja noch ganz viele andere Sachen, die um die sich
- 26:37kümmern muss, aber da sind zum Beispiel Sachen, wo ich halt
- 26:41gemerkt habe, dass Ist wirklich schwierig einen guten Scrum
- 26:44Master und ein gutes Grund Masterin zu finden.
- 26:46Ne und und und. Also da geht es schon los ne
- 26:51weshalb das vielleicht auch nicht immer so funktioniert wie
- 26:55man sich das vorstellt. Absolut.
- 26:58Ja. Auch mal kurz zu unserem
- 27:01Projekt, zumindest für mich ist das aktuelle Projekt das erste
- 27:05Mal. Dass wir ne Scrum Master haben,
- 27:10die das Vollzeit macht. Ja, und das ist wichtig, das ist
- 27:13ne Vollzeit Rolle, weil ich kenne noch alte Projekte, wo das
- 27:17gefühlt so, ja, ich mache das nebenbei, ich mach 2 Tage
- 27:20Schulung, dann nenne ich mich Scrum Master und mach das so 10%
- 27:24meiner Arbeitszeit, aber genauso läuft es dann halt nicht, weil
- 27:27dann passiert das, was du gerade meintest, alles nicht möchte,
- 27:30deswegen bin ich wirklich froh jetzt in unserem Team Scrum
- 27:35mastern zu haben, die das wirklich, dass es ihr Job Profil
- 27:40ja weil das ist ein eigenständiges Profil.
- 27:43Ja. Definitiv.
- 27:44Also ich hab das ja auch, ich hab ja auch bevor ich in in dein
- 27:47Team gekommen bin, habe ich ja auch quasi 5 Jahre lang auch
- 27:51sage ich mal Scrum ähnlich gearbeitet, da hieß es aber
- 27:54nicht Scrum Master, sondern I Coach, also agile Coaches waren
- 27:57das, aber im Endeffekt ist es sehr sehr ähnlich was diese
- 28:01Rollen, also es ist mehr eigentlich ne n anderer Name,
- 28:04dafür würde ich das jetzt mal nennen, aber da war es zum
- 28:08Beispiel auch so, dass da hatten wir sehr sehr gute sag ich mal
- 28:12Coaches die das gemacht haben. Und was mir aber aufgefallen
- 28:16ist, ist, dass zum Beispiel meistens hast du zu wenig davon.
- 28:19Also es gibt zum Beispiel 10 Teams und 5 a Coaches oder 5
- 28:23Scrum Master und im Optimalfall ist es eigentlich wichtig, dass
- 28:28man quasi wirklich für einen, für einen Team eine dedizierte
- 28:33Person dafür hat und ja genau und viele denken sich dann so
- 28:36wahrscheinlich aus Managementsicht ja, aber was
- 28:38soll ich denn jetzt so n Hans und Franz da jetzt mal blöd
- 28:41gesagt da hinstellen der die ganze Zeit nur.
- 28:44Ein paar Termine macht und mal so ein bisschen Halli Hallo sagt
- 28:49und den Rest des Rest des Tages durchgeht.
- 28:51Und das ist halt genau nicht der Fall, finde ich.
- 28:53Wie ich schon meinte, man muss sehr sehr in dieses Team
- 28:57geschehen, eingreifen, sich sehr viel Gedanken darum machen und
- 29:00das wird oftmals halt einfach irgendwie so ein bisschen
- 29:03abgetan, ne wie zum Beispiel jetzt auch mal so ein bisschen
- 29:07blöd zu sagen so ich weiß nicht, kennst du das Designer oder eine
- 29:10Designerin wo dann gesagt wird die malt nur Bildchen ne nur mal
- 29:13am Rande ist ja zum Beispiel. Genau, ist halt so ne Sache, so
- 29:16würde ich damit vergleichen und das ist das ist so wie wenn man
- 29:19sagt, ja so ein Programmierer der keine Ahnung der Typ hat da
- 29:24ein bisschen rum, so schreibt ein bisschen Text, so würde ich
- 29:27das sagen, also das ist es ja auch nicht, ne und deswegen muss
- 29:29man sich da auch einfach mal überlegen, OK, das gibt die
- 29:32Rollen die und jeder sollte einen gewissen Respekt davor
- 29:35haben und auf der anderen Seite sollte diese Rolle aber auch gut
- 29:37ausgeführt werden, weil es gibt finde ich schon auch manchmal
- 29:40so, dann die auch genau auf der Seite von dieser Rolle dann eben
- 29:45die Einstellung so ja ich mach ja nur, das ist ja entspannt,
- 29:47ganz ehrlich, ich muss mich da gar nicht drum kümmern.
- 29:49Ne, also ich kenne zum Beispiel n hätte Quatsch jetzt so viel,
- 29:53aber mir fällt da gerade das. Ist ja genau der Punkt, weil das
- 29:56ist ja wirklich, wie ich meine Mindset frage ja genau, entweder
- 29:59ich lebe das wirklich das ganze agile Framework oder vielleicht
- 30:03ist es dann doch nicht die richtige Arbeitsweise für das
- 30:06Projekt, in dem Ich bin, genau, oder ich bin vielleicht nicht
- 30:09richtig in diesem Projekt, kann man ja, also kann ja auch sein,
- 30:11dass alle anderen das total abfeiern und gut danach arbeiten
- 30:14und ich selbst. Aber das ist nicht mein Ding,
- 30:16ist ja, da muss man das ja auch für sich erkennen, was ich noch
- 30:19sagen. Wollte.
- 30:19Was also ich hab da so eine Story gehört von einem Kumpel wo
- 30:23in der Firma der Mutter von dem Kumpel die da also die Mutter
- 30:28arbeitet in einer Firma und da kam sozusagen auch ne Person
- 30:31rein, weil in der Firma wurde dann gewünscht, ja wir wollen
- 30:34mal ein bisschen agil arbeiten und dann wurde eine Person
- 30:37eingestellt, die das Ganze ein bisschen vorgestellt hat und die
- 30:40Chefin dort in dieser Firma hat dann gesagt, ja, also das wurde
- 30:43so schlecht rübergebracht, also ne, weil gerade dieses ja ja ich
- 30:46mach das mal so n bisschen du und wie du meintest dieses
- 30:49Mindset, du musst das richtig leben.
- 30:51Muss da so von überzeugt sein, dass du den Leuten erklären
- 30:53kannst, wieso das geil ist? Und das kam halt nicht rüber.
- 30:57Das heißt, eine Person, die dafür wirklich, also
- 30:59wahrscheinlich auch masterin, die wirklich dafür zuständig
- 31:02ist, zu sagen, deshalb macht man Scrum, deshalb arbeitet man
- 31:05agil, hat es nicht hingekriegt, Frau zu überzeugen, weil die
- 31:09Chefin meinte dann so, keine Ahnung, warum machen wir denn
- 31:11den Quatsch so, also hat Fragen gestellt, die Fragen konnten 0
- 31:15beantwortet werden und hinterher hat die Mutter von meinem Kumpel
- 31:19meinen Kumpel angerufen, der sozusagen halt auch sehr viele
- 31:21in diesem agilen Bereich arbeitet.
- 31:23Und meinte dann so ja, kannst du da vielleicht mal kommen?
- 31:27Du kennst dich doch richtig gut dran aus.
- 31:30Also das ist halt so richtig. Blöd ne also.
- 31:32Wenn du Leute hast, die das nicht richtig vertreten können,
- 31:35dann ist das halt irgendwie echt Käse und das solche Leute
- 31:37braucht es ne, aber da würde ich gerne noch mal auf eine letzte
- 31:41Sache zu sprechen kommen, weil genau das ist nämlich der.es
- 31:44gibt halt Unternehmen die sagen ey wir wollen jetzt agil
- 31:48arbeiten, wir wollen nach Scrum arbeiten ne so und dann gibt es
- 31:52halt zum Beispiel solche wo man sagt okay das Macht vielleicht
- 31:54Sinn. Oder es macht vielleicht auch
- 31:57gar keinen Sinn und manche wollen einfach nur diesen
- 31:59Stempel. Ja, wir arbeiten agil
- 32:01draufgedrückt, haben aber tun es eigentlich gar nicht, das
- 32:03Mindset ist nicht da, die Anwendungen sicher nicht, da
- 32:06dann genau. Und.
- 32:07Deswegen würde ich gerne nochmal sagen, es gibt ja auch Vorteile
- 32:09und Nachteile von beziehungsweise wann ist denn
- 32:13Scrum eigentlich sinnvoll einzusetzen und wann macht es
- 32:17keinen Sinn Scrum zu nutzen, weil ne von aus der Community
- 32:20kam ja auch, dass es irgendwie also das verteufelt wird.
- 32:23Scrum ist vielleicht nicht so gut und es kann ja durchaus
- 32:25sein, dass Scrum vielleicht. Überhaupt nicht sinnvoll ist.
- 32:28Und ich finde, das können wir auch noch mal, vielleicht ein
- 32:30bisschen kurz beleuchten. Ja, sollten wir auf jeden Fall
- 32:33auch tun das auch, denn guter Abschluss sag ich mal.
- 32:38Also meine Sicht der Dinge ne ist ja jetzt auch nicht in Stein
- 32:42gemeißelt. Doch doch, ich hör.
- 32:47Zu jetzt kommt die Wahrheit. Prophet lino.
- 32:52Nein, also ich. Denke wenn wenn ich in einem
- 32:55Projekt arbeite, was den zeitlichen Rahmen hat, also
- 33:00meinetwegen, wir entwickeln jetzt ein Produkt ein halbes
- 33:03Jahr, das soll so und so aussehen und ist dann fertig
- 33:07entwickelt. Das ist keine fortlaufende
- 33:08Entwicklung, dann ist es möglich, dass man sagen kann,
- 33:12ja, Pass auf die Anforderungen, klar, wir haben Zeitplan, 6
- 33:15Monate kann man noch überschauen.
- 33:17Ja. Die wir die.
- 33:18Halt definieren unsere Requirements leiten davon jetzt
- 33:21unsere Features ab und dann werden die umgesetzt und im
- 33:23halben Jahr ist das Ding fertig. N kleines Projekt beispielsweise
- 33:26ja. Wozu soll ich?
- 33:28Mir den Overhead machen und mir davon jetzt nochmal Zeit klauen
- 33:31für das Framework an sich, weil wir gesagt haben, es gibt
- 33:34mehrere Termine. Es gibt diese Feedback
- 33:36schleifen, das frisst ja auch Arbeitszeit, keine Frage und
- 33:39definitiv Kapazitäten beispielsweise Product Owner und
- 33:43Scrum Master. Sozusagen, weil es ist ja
- 33:47eigentlich klar, was zu tun ist. Ja, warum?
- 33:50Vereinfacht gesagt wäre für mich ein Fall, wo man sagen könnte,
- 33:53herkommen brauchen wir jetzt keinen Scrum Framework
- 33:55aufsetzen, dafür ja. Anders.
- 33:58Sieht es aus, wenn du n fortlaufende Entwicklung hast.
- 34:00Das heißt du startest mit einer ersten Version von dem Produkt
- 34:05Christ, dann Feedback vom Kunden selbst, Kunden, Anforderungen
- 34:10und es ist eine fortlaufende Entwicklung und es ist noch gar
- 34:14nicht so wirklich klar, was wie wann kommt.
- 34:17Also. Ich würde.
- 34:18Aus du halt diese agile Arbeitsweise in meinen Augen.
- 34:21Also dann ist es für mich so gesehen schon Pflicht, mit einer
- 34:24agilen Arbeitsweise an die Sache ranzugehen, um halt schnelles
- 34:28Feedback zu generieren. Ja, ich würde.
- 34:30Auch sagen so, wenn du, wenn sich zum Beispiel wenn du
- 34:32Anforderungen hast und Prioritäten hast, die sich
- 34:35schnell ändern können, wenn es zum Beispiel wenn du mit wenn du
- 34:39ein Produkt entwickelst, was zum Beispiel irgendwie auf bestimmte
- 34:44Einflüsse schnell reagieren muss oder zum Beispiel auch.
- 34:48Wenn du halt ne dieses Feedback brauchst zum Beispiel.
- 34:51Du entwickelst ein Produkt für einen bestimmten Kunden und der
- 34:53Kunde sagt dann beispielsweise EY, das find ich jetzt irgendwie
- 34:57blöd, dass müssen wir ändern, dann musst du schnell in der
- 35:00Lage sein, sozusagen um zu priorisieren, flexibel auf diese
- 35:03Anforderungen zu reagieren und genau in solchen Fällen macht es
- 35:06Sinn und ich finde es sehr gut, was du meintest, dass man sagt,
- 35:10so wenn starre Anforderungen da sind und man eigentlich weiß,
- 35:13ey, das ist jetzt, das ist so, also wir brauchen da gar nicht
- 35:15großartig darüber zu diskutieren, es ist absolut in
- 35:19Stein gemeißelt. Mehr oder weniger, was passieren
- 35:23muss, dann brauchst du keinen Scrum und genau dann ist es halt
- 35:26so, dass zum Beispiel ne. Vielleicht irgendwie der eine
- 35:30oder andere oder die eine oder andere sich denkt, ja, warum
- 35:34sollen wir dann das jetzt machen, weil wie du schon
- 35:36meintest, du hast dann diese ganzen Termine die on top kommen
- 35:39und musst aber eigentlich gar nicht irgendwie großartig
- 35:42gucken. OK, was steht denn als nächstes
- 35:44an, weil die Prioritäten sind ja quasi absolut sequentiell
- 35:48festgesetzt, wir machen das, wir machen das, wir machen das
- 35:50fertig, so ganz gut, da muss nicht irgendwie flexibel rum
- 35:54priorisiert werden, so ne genau. Das auf jeden schließlich noch
- 35:57einen letzten Punkt. Sehr gerne, weil.
- 36:00Dann. Die Folge ist jetzt auch schon
- 36:02relativ lang, da sollten wir mal langsam zum Schluss kommen, aber
- 36:05man merkt einfach, dass ein Thema, da könnten wir ja auch
- 36:07schon drüber reden, definitiv, was natürlich jetzt auch noch
- 36:11oder ein Argument ist für oder dagegen ist einfach auch die
- 36:15Projektgröße und die Team Größe, wenn nicht jetzt in einem
- 36:18Projekt arbeite, wo es mehrere Bereiche gibt wie beispielsweise
- 36:21Frontend Entwicklung, Backend Entwicklung, whatever ne je mehr
- 36:27Leute dazu kommen umso mehr macht es Sinn das agil zu
- 36:30organisieren und den Teams zu unterteilen und dann hast du ja
- 36:33wie gesagt die Rolle. Was die Interkommunikation
- 36:36aufbaut und alles. Also dann macht es auch wieder
- 36:38Sinn, weil sonst wird es einfach zu viel, was überblickt werden
- 36:41muss. Ja was absolut statischen
- 36:43schwierig ist das alles im Vorfeld zu sehen sozusagen ne,
- 36:47da gibt es ja noch. Andere Frameworks teilweise
- 36:49dafür ne. Da muss man dann halt gucken,
- 36:51was passiert ist. Aber wenn ich jetzt
- 36:53beispielsweise wirklich so n halbes Jahr ein ganz kleines
- 36:55Projekt, ein 2 Entwickler alleine muss man sowieso nicht.
- 36:59Aber weißt. Du, wenn du jetzt zu zweit, ich
- 37:01meine, wir haben auch kleinere Projekte zu zweit gemacht, da
- 37:03haben wir ja nicht angefangen und uns Scrum Master.
- 37:05Versucht, so weißt du das war der Fehler.
- 37:08Das war der. Fehler.
- 37:08Deswegen ist es gescheitert. Nein.
- 37:11Spaß beiseite, aber im Endeffekt ist es halt einfach wichtig zu
- 37:14gucken, OK, was sind die Anforderungen und welche, welche
- 37:17Arbeitsmethode kann man denn dann wählen?
- 37:20Ne, also es ist immer schlecht zu sagen wir nehmen das für
- 37:23alles, sondern man muss halt immer und das ist ja wie
- 37:26meistens der Fall, man muss gucken was eignet sich und was
- 37:31eignet sich nicht ne sehr gut und Schlusswort beispielsweise
- 37:35sowas wie war gerade auf meine Freundin.
- 37:37Die Entwicklung. Ich möchte jetzt überleiten.
- 37:41Ich bin dafür. Man sollte das nicht trennen.
- 37:43Full Stack ist super und ich wollte eigentlich nur sagen,
- 37:47vielleicht wollten. Also da würde ich gerne auch
- 37:49vielleicht nochmal ne Folge drüber machen und mich würde
- 37:53einfach mal interessieren, ob die Zuhörerinnen und Zuhörer zum
- 37:55Beispiel einfach auch dafür Interesse haben zu sagen, OK
- 37:58Full Stack Entwicklung interessiert mich, wenn ja,
- 38:01schreibt es uns doch auch mal bei Instagram und schreibt uns
- 38:04auch Eure Erfahrungen mit mit Scrum oder mit anderen agilen
- 38:08Frameworks oder auch anderen Arbeitsmethoden.
- 38:11Uns würde das total interessieren, Eure Erfahrungen
- 38:14zu hören. Mit euch in den Austausch zu
- 38:16kommen und wie gesagt, Wenn ihr Interesse habt an der Folge über
- 38:22Full Stack, dann haut mal raus. Ich hätte Lust, aber ich hätte
- 38:25Lust mal drüber zu quatschen. Genau, aber in diesem Sinne, wie
- 38:29gesagt schreibt uns, kommt auf uns zu auf Instagram.
- 38:32Wir haben auch noch andere Plattformen wie zum Beispiel
- 38:34Twitch die wir bespielen werden, genau und aber alle Links dazu
- 38:40findet ihr auf jeden Fall in den Show Notes lasten Like da
- 38:43empfiehlt den Podcast falls ihr euch gefallen hat, euren
- 38:46Freunden und Freundinnen. Und in diesem Sinne hören wir
- 38:49uns hoffentlich nächste Woche wieder bei den Coding Buddies
- 38:52und in diesem Sinne wünsche ich euch noch einen.
- 38:56Schönen Tag. Eure Calling Babys gemeinsam
- 38:59besser.