Latest / Gegen den Strom / Mittelstand: Wege aus der Gefahr – Ulrich Gausmann
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- 0:00So wie es jetzt ist, kann es definitiv nicht weitergehen.
- 0:03Das ist ja für wohl allen klar. Also das geht ja mit mit
- 0:07Volldampf gegen den Bau, mit Kriegszeiten nützt es denen, die
- 0:10vom Krieg profitieren, das ist die Kriegsindustrie natürlich
- 0:13oder Rüstungsindustrie, wie man ja sieht an den Zahlen ist ja
- 0:16leicht nachzuvollziehen, aber die zivilproduktion Produkte
- 0:20herstellen, Handel betreiben, Dienstleistungen betreiben und
- 0:23so die nicht unmittelbar damit zusammenhängen sind dann erstmal
- 0:27abgehängt. Uns geht es ja nicht um die
- 0:29Anzettelung. Eines Systemsturzes uns geht es
- 0:31zunächst mal darum, die Situation für die Betroffenen zu
- 0:35stabilisieren und zu verbessern. Wenn es n heißen Krieg gibt, und
- 0:38wir sind darin verwickelt, reden wir über andere Verhältnisse,
- 0:41das ist auch klar, und wenn die Industrie zerstört wird, das
- 0:44findet ja großenteils statt, dann hängt der Mittelstand
- 0:47natürlich, der andere Industrie hängt auch da dran, dann ist das
- 0:51ne Kette die. Sich durchzieht, das sieht man,
- 0:54wenn man sich Großunternehmen anguckt wie BASF oder
- 0:56Automobilhersteller mit Hunderten von Zulieferern, die
- 1:00fast ausschließlich oder ausschließlich für diese großen
- 1:02Unternehmen arbeiten und dann plötzlich vor eigentlich ne
- 1:05ungewissen Zukunft stehen. Gegen den Strom zur Person.
- 1:20Hallo bei gegen den Strom. Ich präsentiere Positionen und
- 1:25Perspektiven, welche die Propagandamedien verschweigen.
- 1:30Genau solche Positionen hat der Sozialwissenschaftler und
- 1:35Publizist Ulrich Gaußmann er hat eine Reihe von Büchern
- 1:38publiziert, unter anderem wem die Welt gehören könnte,
- 1:42Eigentum in Regionalgesellschaften und das
- 1:46zeigt, worum es hier geht. Ulrich Gaußmann organisiert.
- 1:50Utopie, Akademien und Praxis Workshops wie beispielsweise
- 1:57Ende März 2026 in der Südpfalz. Hallo Herr Gausmann.
- 2:01Ja Hallo Herr BAB. Die westlichen Länder haben 300
- 2:06Milliarden Euro in den Ukraine Krieg investiert.
- 2:11Bundeskanzler Friedrich Merz. Stellt sich an die Seite des
- 2:15völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der Vereinigten
- 2:18Staaten und Israels gegen den Iran.
- 2:21Was bedeuten solche Kriege für ihre Zielgruppe, für den
- 2:26unternehmerischen Mittelstand? Ich denke ne ganze Menge nicht
- 2:31unmittelbar direkt, aber indirekt schon zunächst mal für
- 2:33die Industrie selber. Das ist ja jetzt nicht ganz
- 2:37aktuell, sondern es geht ja schon einige Jahre zurück.
- 2:41Seit dem Ukrainekrieg, nämlich die Steigerung der
- 2:45Energiekosten, beispielsweise das Zusammenbrechen von
- 2:49Lieferketten oder die Störung, auf jeden Fall von Lieferketten,
- 2:52die Verschuldungen, die Finanzknappheit oder auch die
- 2:58Reserve, die reservierte Haltung von Banken bei Finanzierungen
- 3:02beispielsweise und vor allen Dingen natürlich.
- 3:05Die Absatzmärkte, die Weg sind, die häufig ja auch in und nach
- 3:11Osteuropa gingen und jetzt heute eben versperrt sind.
- 3:14Und wenn die Industrie zerstört wird, das findet ja großenteils
- 3:18statt, dann hängt der Mittelstand natürlich, der an
- 3:21der Industrie hängt, auch da dran, dann ist das ne Kette, die
- 3:25sich durchzieht, das sieht man, wenn man sich Großunternehmen
- 3:28anguckt wie BASF oder Automobilhersteller.
- 3:32Mit Hunderten von Zulieferern, die fast ausschließlich oder
- 3:35ausschließlich für diese großen Unternehmen arbeiten und dann
- 3:39plötzlich vor ja, eigentlich ne ungewisse Zukunft stehen kann.
- 3:42Man sagen, dass der Kriegskurs. Deutschlands zu Lasten des
- 3:47Mittelstandes geht. Das, denke ich, kann man so
- 3:49sagen. Das ist ne direkte oder
- 3:51indirekte Folge davon, das kann man sicher sagen in
- 3:55Friedenszeiten, in in Zeiten, in denen man Handel betreiben kann,
- 3:59ist es immer besser, Geschäfte zu machen, als in Kriegszeiten,
- 4:01in Kriegszeiten nützt es denen, die vom Krieg profitieren, das
- 4:05ist die Kriegsindustrie natürlich oder
- 4:06Rüstungsindustrie, wie man ja sieht an den Zahlen, ist ja
- 4:09leicht nachzuvollziehen. Aber die CW Produktion, Produkte
- 4:14herstellen, Handel betreiben, Dienstleistungen betreiben und
- 4:17so die nicht unmittelbar damit zusammenhängen sind dann erstmal
- 4:21abgehängt wenn. Sie das in die Übersicht einmal
- 4:24bringen. Welche Kernprobleme kommen beim
- 4:27Mittelstand an? Ja, die Kernprobleme des
- 4:30Mittelstandes sind mehrere. Das erste Problem ist
- 4:33sicherlich. Absatzmärkte was ich schon
- 4:37angesprochen habe, also die Verknüpfung, die dann die
- 4:44natürlich die Preissteigerungen auch bei Konsumenten, bei
- 4:49Kunden, Abnehmern, dann natürlich insbesondere die
- 4:53Energiepreise, die steigenden Energiepreise, alle
- 4:56Mittelständler, die mit Energie zu tun haben, also die Energie
- 4:59brauchen, braucht man den Bäcker zu denken, mit dem Backautomaten
- 5:02oder ähnliches. Von der Produktion mal ganz zu
- 5:05schweigen, leiden natürlich darunter.
- 5:07Klassisches Problem des Mittelstandes ist die
- 5:10Überschuldung sind in der Regel hochfinanziert, wenn man sich n
- 5:14Betriebsgebäude baut und dafür mehrere 100000€ braucht oder n
- 5:18siebenstelligen Betrag, dann hat man das nicht außer eben auf dem
- 5:21Konto, das muss man sich von der Bank leihen, das führt zu
- 5:24Verschuldung, das ist ganz normal.
- 5:26Und das letzte, aber nicht unwichtige Problem ist das
- 5:29Problem der Nachfolge. Wer übernimmt dann den Betrieb,
- 5:32der aufgebaut wurde über 2030 40 Jahre, weil die jugendlichen
- 5:37Generation von heute natürlich ne andere ist als die der 1900,
- 5:4060er oder 70er Jahre 80er Jahre der Anteil der Studenten ist
- 5:45viel größer, mancher sagt vielleicht, ach was soll, warum
- 5:48soll ich auf dem Dach rumkrabbeln und auch
- 5:50Dachdeckermeister werden wie mein Vater, ich studier lieber
- 5:53Architektur und Beaufsichtige lieber den Bau.
- 5:56Oder plane Häuser oder gehen überhaupt in eine ganz andere
- 6:00Branche. Also für mittelständische
- 6:01Unternehmen steht die Nachfolgefrage im Zentrum.
- 6:06Sie unterliegen einem hohen Kostendruck und die Banken
- 6:11zeigen sich zunehmend zugeknöpft.
- 6:14Was kann in diesem Spektrum denn Ihre Utopie Akademie, die sie
- 6:19gegründet haben, leisten? Die Utopie Akademie ist eine
- 6:22Plattform zum Denken und zum Handeln.
- 6:26Also wir machen beides. Wir bieten an,
- 6:29Lösungsmöglichkeiten, die es schon gibt, die auch für den
- 6:32Mittelstand interessant sind, dort auch praktiziert werden,
- 6:36und wir bieten dann eine Kooperation und einen
- 6:38Erfahrungsaustausch darüber an, um sich Anleihen zu nehmen,
- 6:42andernorts, wo das schon passiert.
- 6:44Oder auch mit Kollegen, Gleichgesinnten aus derselben
- 6:48Klientel, aus dem Mittelstand eben darüber zu sprechen, was
- 6:51man gegebenenfalls kooperativ zusammen machen könnte.
- 6:54Man trifft sich dort an einem Ort mit anderen, die man
- 6:58vielleicht nie gesehen hätte, indem man aus Lübeck und aus
- 7:02Passau kommt, dann ist es ja unwahrscheinlich, dass sie sich
- 7:05irgendwo treffen, dort treffen können Sie sich treffen.
- 7:08Und miteinander in dreieinhalb Tagen gemeinsam überlegen, was
- 7:11man zusammen tun kann. Also als Dachdeckermeister, als
- 7:14Maurermeister, als Bäckermeister stehe ich während der Woche auf
- 7:19der Baustelle in der Werkstatt, in der Bäckerei, am Wochenende
- 7:22mache ich die Abrechnungen, warum soll ich mir die Zeit
- 7:25buchstäblich rausleiern und zu Ihrer Akademie kommen?
- 7:28Gute. Frage das werde ich ja auch
- 7:30gefragt. Netto sind es anderthalb Tage.
- 7:33Also wir fangen am Donnerstag Nachmittag an.
- 7:35Also man muss Donnerstag Mittag aus dem Büro von der Werkstatt
- 7:38halt weg, der Freitag, den muss man opfern und ist am
- 7:42Sonntagabend wieder zu Hause und kann Montag wieder zur Arbeit
- 7:44gehen, dass die zeitliche Rahmen, der zeitliche Rahmen das
- 7:48andere ist inhaltlich natürlich hochinteressant, hochspannend,
- 7:51wenn ich ins Programm gucke, gibt es eine Vielzahl von
- 7:56Beispielen, Praxisbeispielen. Die vielleicht auf den ersten
- 8:01Blick gar nicht mal so augenfällig für mich in Frage
- 8:03kommen. Als Bäckermeister, als
- 8:04Maurermeister oder so. Aber beim zweiten Hinsehen dann
- 8:08doch Möglichkeiten öffnen, mal den Blick in die andere Richtung
- 8:11zu wenden, was man bisher noch gar nicht gesehen hat, weil man
- 8:14muss ja sehen, der Mittelstand ist, ja wird ja groß, wie viele
- 8:18oder fast alle Unternehmen und unternehmen, ja, indem man
- 8:21guckt, was sind meine Produkte, was ist mein Markt, was sind
- 8:25meine Kunden, wo kann ich meinen Umsatz machen, wo kann ich Geld
- 8:28verdienen. Und das führt dazu, dass man
- 8:32einen quasi Tunnelblick hat wie alle anderen auch.
- 8:35Und Kooperationen sind nur dann interessant, wenn es gemeinsame
- 8:39Geschäftsmöglichkeiten gibt. Wir haben das auch im Blick und
- 8:43gleichzeitig ist aber die Situation des Mittelstands ja
- 8:46so, dass er unter Druck gerät, Pfiffe auf dem Rücken an der
- 8:49Wand steht und jetzt schon neue Fragen auftauchen, nämlich wie
- 8:54kann ich im regionalen Bereich, in dem ich in der Regel
- 8:57unterwegs bin. Andere Möglichkeiten erschließen
- 9:00wo kann ich Liquidität organisieren?
- 9:02Wo kann ich Mitarbeiter finden und binden, wo kann ich neue
- 9:06Geschäftsmöglichkeiten entwickeln und wie kann ich mich
- 9:09in der Region, in der ich ja tätig bin, weiter verwurzeln,
- 9:12weil da meine Geschäfte in der Regel ablaufen.
- 9:15Die Mittelstände sind nicht international tätig, also die
- 9:17ich jetzt im Auge habe, jedenfalls.
- 9:19Das bedeutet aber, die Zielgruppe erschöpft sich nicht.
- 9:23Im Handwerksmeister von Nebeneinander brauchen sie noch
- 9:26ganz andere. Ja, expertise, da ist Industrie
- 9:29angesprochen, da ist Handwerk angesprochen, da ist Handel
- 9:32angesprochen und Dienstleistungen angesprochen
- 9:34und auch beratende Berufe sind angesprochen, also anwaltlich im
- 9:38Beruf für Steuerberater, beratende Berufe,
- 9:40Insolvenzverwalter, Berater von bestimmten Identitäten, also
- 9:45Stiftungsberater beispielsweise. Das haben wir ja alles auf der
- 9:49Akademie an Know How. Das geballte ist Know How in
- 9:52dreieinhalb Tagen wo man sich informieren kann und auch die
- 9:55Dinge besprechen kann, die einen persönlich interessieren und
- 9:58wichtig sind. Wir wollen das umsetzen und
- 10:00thematisieren, was die Teilnehmer an der Akademie
- 10:04möchten, was ihre Interessen sind, was ihre Fragen sind,
- 10:07nicht was wir loswerden möchten, sondern am Ende, am Sonntag
- 10:11Mittag sollen sie nach Hause fahren mit einem Programm für
- 10:15die nächsten 12 Monate. Was sie am Montag schon gleich
- 10:19beginnen können umzusetzen. Das.
- 10:20Bedeutet also, Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen
- 10:23kommen zusammen, können Fragen Stellen beantworten und können
- 10:27ein Netzwerk bilden. Jetzt haben sie ein 3 Säulen
- 10:30Modell entwickelt, was jetzt hab ich gelesen in ihren Papieren,
- 10:33was bedeutet das denn es? Geht ja um das Thema Eigentum.
- 10:36Das ist der rote Faden. Die Veranstaltung heißt ja
- 10:38praxiswerkstatt für mittelständische Unternehmen.
- 10:42Und das Eigentumsthema, um das es geht, hat verschiedene
- 10:45Facetten. Das widerspiegelt sich in dem 3
- 10:47Säulen Modell, die erste Facette die erste Säule ist, bevor man
- 10:51überhaupt über neue Eigentumsformen nachdenkt,
- 10:53zunächst mal darüber, dafür zu sorgen, dass das bestehende
- 10:56Eigentum geschützt wird, also Schutz des privaten und des
- 10:59betrieblichen Eigentums vor Zugriffen, dritter
- 11:02Lastenausgleich und Co. Insolvenzgefahren.
- 11:06Strittige Erbschaften, strittige Scheidungen,
- 11:10Sozialversicherungsträger, was alles so passieren kann im Laufe
- 11:13eines Unternehmenslebens zweiter Punkt, das betrifft das
- 11:17Gemeinschaftseigentum. Wo können Unternehmer in Form
- 11:20von Gemeinschaftseigentum auch unternehmerisch tätig werden?
- 11:23Ich hab da im Buch eine ganze Reihe Beispiele genannt, also in
- 11:27Form von Handwerkergenossenschaften
- 11:29maschinenringe, sodass man gemeinsam Maschinen anschafft
- 11:33und nicht jeder einzelne selbst. Und die Dritte, das ist die
- 11:36zweite Säule und die dritte Säule ist die, wo das wieder
- 11:39zusammenkommt, wie zum Beispiel wo, wo Bürger, Konsumenten,
- 11:44Kunden und Unternehmen eine gemeinsame, eine Einheit bilden.
- 11:48Beispielsweise könnte man ja sich vorstellen, und das gibt es
- 11:52ja auch, dass Händler die Produkte verkaufen.
- 11:57Verbrauchergenossenschaften bilden also, wenn man sich n
- 11:59Bäcker vorstellt, zum Beispiel einfaches Beispiel der 200
- 12:03Kunden in einer Genossenschaft hat, die dadurch Vorteile
- 12:06bekommen über die Genossenschaftsmitgliedschaft,
- 12:08dann hat er feste Kunden, ne Abnahmeklientel und die haben
- 12:12wiederum einen festen Lieferanten, weil Brot und
- 12:14Brötchen muss braucht man jeden Tag und so ist das für andere
- 12:16Branchen eben auch denkbar, oder zum Beispiel?
- 12:20Die Einrichtung von Unterstützungskassen für
- 12:22Liquidität im Unternehmen hochinteressantes Modell,
- 12:26überhaupt gar nichts Neues, sondern wird einfach nur
- 12:28angewendet, hochinteressant oder auch alternative Tauschwährungen
- 12:32in der Region hab ich auch n Beispiel was man machen könnte,
- 12:36da gibt es viele Dinge an die man anknüpfen könnte.
- 12:38Beim Thema Vermögen schützen werden ja alle wach, die mit
- 12:41Geld umgehen müssen. Der Kanzler hat ja auch
- 12:44Zurückliegend schon einmal gesagt, die Deutschen haben
- 12:47große Sparvermögen. Wenn man die mobilisieren könnte
- 12:50für die Politik, da darf man ja vermuten, ein Zugriff sei
- 12:55geplant, geben sie mir ein Beispiel, wie ein Unternehmer im
- 13:00Mittelstand sein Geld schützen kann.
- 13:03Es gibt fertige Pläne, die auf eine Enteignung hinauslaufen.
- 13:10Ist ja bekannt, ich hole das gerade n bisschen aus.
- 13:13Der Lastenausgleich aus den 50er Jahren, die gibt es nach wie
- 13:15vor, der ist modernisiert worden, aber die gibt es nach
- 13:18wie vor. Im Lastenausweisgesetz gibt es
- 13:21befreiungstatbestände, also für Vermögen, die nicht angetastet
- 13:25werden, Befreiungstatbestände betreffen alle gemeinnützigen
- 13:29Einrichtungen, also wir reden über gemeinnützige Stiftungen,
- 13:32über gemeinnützige Vereine. Übrigens auch über die
- 13:35Unterstützungskassen, die ich gerade angesprochen habe.
- 13:38Diese 3 sind ausgenommen neben den Staatsvermögen,
- 13:41Kirchenvermögen und so weiter aber wenn man auf die private
- 13:43Ebene sich die anguckt, dann gelten diese Einheiten als oder
- 13:49sind rechtlich nicht von dem Lastenausgleich betroffen.
- 13:53Das ist sehr wichtig. Das ist überhaupt unabhängig von
- 13:56dem von der aktuellen Situation grundsätzlich wichtig, dass man
- 14:00uns Unternehmer das Private von den betrieblichen Trend, das
- 14:04wird häufig nicht gemacht, das ist ganz wichtig.
- 14:07Weil in auch in Friedenszeiten, wenn solche Fälle wie
- 14:09Insolvenzen zum Beispiel eintreten, schlägt das ja sofort
- 14:12durch auf das Privatvermögen. Da kann man n Schutzzaun ziehen,
- 14:15sodass das Betriebsvermögen im Zweifel betroffen wäre, aber
- 14:18nicht mehr das private, also das ist eine ganz wirksame
- 14:21Möglichkeit, dieses zu schützen. Ich glaube auch überhaupt nicht,
- 14:24dass das bedroht ist, wenn man sich vorstellt, welche großen
- 14:27Stiftungen beispielsweise in Deutschland gemeinnützig sind,
- 14:30eine sitzt ja in Gütersloh, die ist gemeinnützig.
- 14:33Da kann man sich fragen, warum die gerade gemeinnützig ist.
- 14:35Aber ich kann mir nicht schlechterdings nicht
- 14:37vorstellen, dass gerade diese Stiftung durch die Politik dann
- 14:40enteignet werden würde, wenn man sie ausnimmt.
- 14:43Und so gibt es ne ganze Reihe namhafte Firmenstiftung,
- 14:47Unternehmensstiftung, Privatstiftung, auch die
- 14:50gemeinnützig sind und das wär ne wichtige und wirklich wirksame
- 14:54Maßnahme. Sie erwähnen die Stiftung
- 14:57Menschlichkeit in Schirgiswalde. Was wird da geleistet, wie wird
- 15:01das gemacht? Ja, das ist ne, das ist auch
- 15:03eine gemeinnützige Stiftung, eine neue, die ist neu gegründet
- 15:06worden, und zwar deshalb, weil viele Private, die ja auch
- 15:15Sicherungsmaßnahmen vornehmen wollen, sich nicht leisten
- 15:18wollen oder leisten können, selbst eine Stiftung aufzubauen,
- 15:21und dann kann man dieser Stiftung beitreten, einer
- 15:23gemeinnützigen. Wie man überhaupt generell die
- 15:26allgemeinnützigen Stiftungen beitreten kann, die etwas
- 15:28stiften kann, also das Häuschen oder andere Form von Vermögen.
- 15:32In dem Fall wäre es so, dass beispielsweise wenn man einfach
- 15:37ein bezahltes Haus hat oder eine Wohnung hat und alleine ist,
- 15:42beispielsweise die Kinder sind weit weg, also man ist alleine
- 15:46und wird älter und sagt, was mache ich jetzt eigentlich, wer
- 15:49pflegt den Garten, wer macht die Fenster mal.
- 15:52Wie kann ich das Schützen? Was passiert, wenn ich
- 15:54Pflegefall werde? Und dann könnte man diese
- 15:57Immobilie in diese Stiftung hineingeben, versieht das Ganze
- 16:02mit dem Wohnrecht, es ändert sich faktisch nichts, man bleibt
- 16:05in dem Haus in der Wohnung wohnen, wie vorher auch, und und
- 16:10errichtet einen Nießbrauch, das heißt, man trifft eine Verfügung
- 16:13darüber, was mit der Immobilie passieren soll.
- 16:15Wenn man selber diese irdische Welt mal verlässt.
- 16:18Ich hab n konkretes konkreten Fall vor Augen mit einer älteren
- 16:21Dame, mit der ich gesprochen hab 75 Jahre, da war das so und die
- 16:24sagte was passiert eigentlich wenn ich n Schlaganfall habe,
- 16:27dann ist alles weg. Es ist nach deutschem
- 16:29Sozialrecht so, dass bei Pflegefällen die Kinder
- 16:34selbstverständlich erst mal aufkommen müssen, die Familie
- 16:37sind keine Kinder da, aber vermögen wie die Immobilie zum
- 16:40Beispiel wird das sicherlich eingezogen, es gibt n
- 16:42Schonvermögen von 10000€ in Deutschland.
- 16:45Und n laufendes Einkommen in Höhe von 500€ im Monat ist
- 16:49freigestellt. Der Rest ist weg.
- 16:51So und dann nach einem langen Leben Arbeitsleben, wo man eben
- 16:54sein Haus bezahlt hat, dann wär das praktisch, wär das erledigt
- 16:58wenn man das Haus los wo bleibt man um dann in einem Pflegeheim
- 17:01zu landen und so behält man es kann diese Stiftung bleiben,
- 17:04gleichzeitig ist sie ne soziale Gemeinschaft, man kann ja diese
- 17:07Dienstleistung auch in der Stiftung organisieren.
- 17:10Also Gartenpflege, gesundheitsdienstleistung,
- 17:13ähnliches. Man kann sich treffen, man kann
- 17:15Veranstaltungen machen, man ist so n bisschen unter unter
- 17:18seinesgleichen und ist nicht ganz alleine und hat n
- 17:21bestimmtes soziales Umfeld eben auch in so einer Stiftung.
- 17:23Das ist damit geplant. Im Zusammenhang mit dem
- 17:26Vermögensschutz erwähnen Sie auch den nicht eingetragenen
- 17:30Verein. Was hat das für ne Bewandtnis?
- 17:33Der Verein, den wir kennen, den gibt es immer in 2 Formen.
- 17:37Den eingetragenen Verein kennen wir eigentlich eher, der
- 17:40Sportverein, der Förderverein und so und es gibt auch den
- 17:44nicht eingetragenen Verein, das ist auch eine Vereinsform, eine
- 17:47nicht nicht rechtsfähige Rechtsform ist es eben, die wird
- 17:52ganz einfach gegründet, 3 Gründer, er wird nicht
- 17:55eingetragen im Vereinsregister. Er ist ganz einfach zu
- 17:59handhaben. Das ist ne Gründung, die möglich
- 18:02ist, wenn man eine schnelle Lösung haben will und praktisch
- 18:06wie ein Gewerbebetrieb arbeiten will, dann kann man mit einem
- 18:09nicht eingetragenen Verein sehr einfach sehr gut arbeiten oder
- 18:13wird häufig verwendet. Er taucht in der Öffentlichkeit
- 18:16kaum auf, außer auf briefköpfen, Schriftverkehr, aber sonst ist
- 18:19er hat er ganz normales Bankkonto und arbeitet wie ein
- 18:22normaler Verein eben auch. Und dann habe ich wieder was
- 18:25gelernt. Da taucht ein Begriff bei ihnen
- 18:27auf, europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung, was hat
- 18:31es denn damit auf sich, das. Ist die Eviv die das ist eine
- 18:35eine ganz alte Rechtsform aus Mitte der 80er Jahre, also jetzt
- 18:3940 Jahre alt. Die ist im Rahmen der EU
- 18:41seinerzeit gegründet worden mit dem Ziel, Unternehmen, die nicht
- 18:45nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern
- 18:48tätig sind, miteinander in einer Form zu verknüpfen, die Eviv ist
- 18:52eine. Das ist ne Recht vom
- 18:56Mitgehandhabt wie ne OHG wie ne Personengesellschaft wo
- 18:59verschiedene Firmen Mitglied werden aus verschiedenen
- 19:03europäischen Staaten. Also beispielsweise nehmen wir
- 19:06mal n Beispiel aus dem aus dem recht Tourismus also ich hab
- 19:08Hotels zum Beispiel, ich hab gleichzeitig n Reisebüro, ich
- 19:13hab ne Internetagentur die das bewirbt, das wäre etwas denkbar,
- 19:16dass man miteinander arbeitet. Die Eviv hat n großen Vorteil,
- 19:20weil man in der eviv Erträge aus den Unternehmen, die Mitglied
- 19:23der Eviv sind, brutto, also Unversteuert für eigene Rechnung
- 19:27in die Eviv gibt, mit der Handel betreibt im nach wie vor im
- 19:31unversteuerten Bereich. Dann ist natürlich der Hebel
- 19:34viel größer als wenn man zunächst versteuert und dann von
- 19:37unten nach oben sich wieder hocharbeitet im Rahmen der Eviv
- 19:40das ist hochinteressant. N ganz prominentes Beispiel eine
- 19:43Evivis Arte beispielsweise Fernsehsender Arte ist ja ein
- 19:46europäischer Fernsehsender. Die ich da auch nah und die sind
- 19:49in der Form dieser Eviv organisiert.
- 19:52Interessant. Ist auch, dass die Banken ja
- 19:54zugeknöpft sind, dass insbesondere mittelständische
- 19:57Unternehmen Probleme haben, um an Investitionsgelder
- 20:01ranzukommen. Auch für die haben sie ne
- 20:03Empfehlung, sie sprechen davon, der pauschal dotierten
- 20:07Unterstützungskasse, was ist? Das denn das ist ein besonderer
- 20:10Durchführungsweg der betrieblichen Versorgung, der
- 20:13betrieblichen Rentenversorgung. Jeder kennt das, der in einem
- 20:17Unternehmen arbeitet. Versicherungslösungen,
- 20:19Direktversicherung, Pensionsfonds und ähnliches.
- 20:21Und die Unterstützungskasse ist eine einer von 5 wegen, die die
- 20:25betriebliche Altersversorgung kennt.
- 20:27Diese Form, auf die sie ansprechen, ist Besondere, die
- 20:30ist im Körperschaftssteuergesetz geregelt, im
- 20:32Einkommensteuergesetz geregelt, seit ewigen Zeiten schon, die
- 20:36arbeitet frei, die arbeitet ohne Versicherungsprodukte, das heißt
- 20:40die. Rente, die zugesagt wird, einem
- 20:43Mitarbeiter, wenn er in Rente geht, dass er beispielsweise
- 20:45500€ Rente bekommt. Das muss ja angespart werden aus
- 20:49einem Teil des Gehaltes des Angestellten, des Mitarbeiters
- 20:52und aus einem Teil des Unternehmens selber, und dann
- 20:55kann man das ausrechnen. Wenn der heute 35 ist und den 30
- 20:59Jahren in Rente geht mit 65, was dann bei einer Verzinsung von
- 21:03ein, anderthalb Prozent beispielsweise am Ende
- 21:06rechnerisch zur Verfügung stehen muss, damit die Rente bezahlt
- 21:08werden kann auf ein auf ne Lebenserwartung, die wir heute
- 21:12nicht kennen, die wir nur statistisch kennen, aber nicht
- 21:14dann, nicht tatsächlich und in Versicherungslösungen
- 21:17verschwindet das dann in den Policen?
- 21:19Das ist für sich genommen auch schon problematisch und bei der
- 21:22pauschal dotierten Unterstützungskasse legt das
- 21:24Unternehmen diese. Da stand eine selber an in
- 21:28Sachwerten, ganz üblich, also in Immobilien, in Edelmetallen, in
- 21:32anderen Sachwerten, und dadurch, dass die Sachwerte rentierlicher
- 21:37sind als die Policen, entsteht keine Unterdeckung, sondern eine
- 21:40Überdeckung, also ein Überschuss, der nicht gebraucht
- 21:43wird zur Finanzierung der Rente, und damit entsteht Liquidität im
- 21:46Unternehmen selber. Quasi wie eine in der Anführung
- 21:50eigene Bank im Unternehmen. Wenn man dann ne Maschine
- 21:53anschaffen will, holt man sich ein Darlehen von der eigenen
- 21:56Unterstützungskasse, also von sich selbst.
- 21:58Faktisch zahlt Zinsen an die Unterstützungskasse auch
- 22:02faktisch an sich selbst und braucht die Bank nicht.
- 22:04Das heißt, keine Bank kann Nein sagen.
- 22:06So ist es. Man ist Herr des Geschehens und
- 22:09muss kalkulieren, wie versorge ich meine Mitarbeiter und kann
- 22:13gleichzeitig die Investitionssumme für einen
- 22:15Maschinenpark für n Gebäude, für ne Lagerhalle oder so.
- 22:18Bereitstellung und der Charme ist nicht nur Mitarbeiter,
- 22:21sondern man selbst. Auch als Geschäftsführer und
- 22:24leitende Mitarbeiter können auch versorgt werden.
- 22:26Nicht nur die Mitarbeiter selber, sondern man selbst eben
- 22:29auch. Und man hat das das die Hand
- 22:35selber auf der auf der Vermögensanlage wie man es als
- 22:38Unternehmen ja auch haben sollte, das hat man ja sonst ja
- 22:40auch auf seine laufenden Erträge und Geldflüsse und hier eben
- 22:44auch. Sie empfehlen, das ist ein
- 22:47weiteres Feld regionale Vernetzung, vor allem im Bereich
- 22:50Energie, wohnen, Landwirtschaft, aber auch was Zahlungssysteme
- 22:56betrifft. Können Sie mir da ein paar
- 22:57Beispiele nennen, ja. Gerne.
- 22:59Also ich zunächst mal. Ich vermeide eigentlich das Wort
- 23:02Vernetzung, weil das eigentlich inhaltsleer ist.
- 23:06Also ich spreche von Kooperation, das ist besser und.
- 23:09Gemeint sind Aufnahme von Beziehungen untereinander, der
- 23:13Beteiligten, also Beziehungen und Kooperation.
- 23:15Das sind die beiden Schlussbegriffe, beispielsweise
- 23:19im Bereich Energie. Es gibt in Deutschland etwa etwa
- 23:24908, 900, Energie, originale Energieversorgungen.
- 23:32Peter Schmuck mein mit Autor hat selber war selber beteiligt an
- 23:36der Gründung von 200 Energiewendedörfern.
- 23:38Das sind Regionen, Gemeinden oder Regionen, wo die
- 23:42Energieversorgung für Strom und für Wärme weitgehend selber
- 23:46organisiert wird, aus Energieträgern, die in der Regel
- 23:49vor Ort sind, also aus Biomasse, aus dem, was die Tiere fallen
- 23:53lassen, aus Holzhackschnitzel, auch aus Photovoltaik, auch aus
- 23:57Solar. Das kommt n bisschen drauf an.
- 23:59Wir haben einen Bürgermeister aus Bayern dort, der als
- 24:02Bürgermeister 20 Jahre gut 20 Jahre Bürgermeister, das selber
- 24:06vor Ort organisiert hat und erklären wird, wie man das
- 24:08machen kann. N benennt wichtiges Thema im
- 24:12Bereich Pflege zu haben wir auch ein Beispiel, nämlich den Aufbau
- 24:15ambulanter Pflege vor Ort durch eine gemeinnützige Stiftung,
- 24:20über die Gelder besorgt werden zum Aufbau von ambulanter
- 24:23Pflege. Wie früher die
- 24:24Gemeindeschwester, also zu DDR Zeiten gab es ne ganz populäre
- 24:28Fernsehserie, die hieß Gemeindeschwester Agnes oder
- 24:31Schwester Agnes, die auf ihrer Schwalbe den Moped dann durch
- 24:34die Orte fuhr und quasi die unterstützende Hilfskraft für
- 24:37den Haushalt war und das ist ein Megathema.
- 24:42Das Pflegethema ist ein Megathema, das ist völlig
- 24:45ungeklärt, was daraus werden soll, später, man überlässt die
- 24:48Leute sich weitgehend sich selbst.
- 24:51In unbezahlbaren Verhältnissen die Pflege im Pflegeheim ist
- 24:54unbezahlbar. Steigende Tendenz ja, und das
- 24:58Ziel ist eben die Pflege. Bedürftigen, die also
- 25:01hilfsbedürftig sind und nicht wirklich stationär
- 25:04pflegebedürftig sind, aber altersbedingt eben eingeschränkt
- 25:07sind, zu unterstützen. Mit ambulanter Pflege gibt es n
- 25:10prominentes Beispiel in Holland Bütschork nennt sich das.
- 25:14Das ist vor vielen Jahren entstanden.
- 25:15Aus einer kleinen Gruppe von 4 Pflegern, inzwischen mit 15000
- 25:18Mitarbeitern in Holland Marktführer mehrfach
- 25:20ausgezeichneter Arbeitgeber. Da steht n bisschen Pate für den
- 25:24Aufbau dieser ambulanten Pflege ich.
- 25:26Will noch mal zurückkommen zum Thema nicht pflegestrukturen,
- 25:30sondern Energieversorgung. Im Moment haben ja viele
- 25:34Haushalte unternehmen mit explodierenden, engen
- 25:37Energiekosten zu rechnen, weil sich die Bundesrepublik selbst
- 25:42vom russischen Gas abgeschnitten hat beziehungsweise durch die
- 25:45Sprengung der nordstream Pipeline dieses russische Gas
- 25:49nicht mehr zur Verfügung steht. Diese regionalen
- 25:52Energieverbünde, die sie erwähnt haben, können die trotzdem die
- 25:55Preise niedrig halten. Für diese Region auf jeden Fall.
- 25:58Die sind deutlich unter den Marktpreisen.
- 26:01Es ist etwas unterschiedlich. Etwa die Hälfte, was die Preise
- 26:05für die Kilowattstunde Strom und auch Wärme bedeutet.
- 26:09Besonders Bedarf ist ja an Strom, also wenn man an den in
- 26:12an den gewerblichen Bereich denkt.
- 26:15Ich hab ein Beispiel vor Augen, ich war vor einigen Monaten in
- 26:17Saerbeck, da ist eine Gemeinde der Nähe von Münster im
- 26:20Münsterland, die haben dort ein Energiewendedorf aufgebaut und
- 26:25produzieren so viel Strom, dass sie sogar einen Überschuss
- 26:28haben, den sie nach Münster und Osnabrück verkaufen.
- 26:31Und das Gewerbegebiet ist gewachsen.
- 26:33Die haben ne Riesen Anfrage gehabt an von Gewerbetreibenden
- 26:37die dorthin wollten, weil eben die Energieversorgung so günstig
- 26:40ist, die sie halt anzieht und die Gemeinde ist schuldenfrei,
- 26:45das Gewerbegebiet funktioniert, die haben Überschüsse, also es
- 26:49sind Beispiele, die regional funktionieren.
- 26:51Natürlich können diese Energiewendedörfer die
- 26:53Energieversorgung in Deutschland insgesamt nicht ersetzen, das
- 26:57ist schon klar, es handelt sich um regionale.
- 27:00Einer kann sich ja vorstellen, dass man die ausbaut oder jetzt
- 27:03mit vielen herumstehenden Biogasanlagen verknüpft.
- 27:07Da ist die Förderung rausgelaufen.
- 27:08Was machen die eigentlich alle, kann man die anschließen, ist n
- 27:10riesen Betätigungsfeld. Also durch solche regionalen
- 27:13beispielsweise Energiegenossenschaften entsteht
- 27:16auch gewerblich ein sog Unternehmen.
- 27:20Wandern ab in oder kommen in diese Gemeinden, zahlen
- 27:24Gewerbesteuer und die Gemeinde kann investieren, kann sich von
- 27:27ihren Schulden entlasten und so entsteht ein positiver Kreis.
- 27:30Ganz genau in dem in dem Beispiel, was wir auf der
- 27:34Akademie Tagung haben. In Merkendorf spielt sich das
- 27:36ab, in Bayern ist das ja ausgeweitet worden, inzwischen
- 27:40sind andere Tätigkeiten mit hinzugekommen, der Hans Popp,
- 27:43der da kommt, wird wir das erklären, wie aus diesem
- 27:46ursprünglichen Energiewendedorf inzwischen ein ganzer
- 27:48Energiepark geworden ist? Mit anderen Unternehmen, die
- 27:51sich angesiedelt haben, das ist weitgehend unbekannt und die
- 27:54eine Aufgabe der Akademie ist eben, das Bekannte zu machen und
- 27:57die wirklichen Interessenten daran auch zusammenzuführen, um
- 28:01sie damit zu beschäftigen, sich zu informieren, Fragen
- 28:04loszuwerden und darüber nachzudenken, passt das was,
- 28:08aber das kann ich nicht alleine, mit wem muss ich kooperieren,
- 28:10wie läuft das dann konkret vor Ort, dort sind die Fachleute,
- 28:13die man ausfragen kann. Was hat es auf sich mit
- 28:16regionalen Zahlungssystemen? Das ist auch für mich ein
- 28:19unbekanntes Feld. Ja, also mit regionaler
- 28:22Tauschwährung gibt es ja schon ewige Zeiten, Chiemgauer und
- 28:25andere, die werden auf ein Beispiel gestoßen, das spielt
- 28:29sich ab in Frankenwald im Bayerischen die sogenannte
- 28:33Frankenwald Card, das ist einfach eine Plastikkarte, wie
- 28:37wir sie alle kennen als Bankkarte.
- 28:39Die dort eingeführt wurde, die mit Geld aufgeladen, die man
- 28:42aufladen kann, mit Euro aufladen kann, mit der kann man bezahlen,
- 28:45aber nur bei Akzeptanzstellen, die sie dieses Zahlungssystem
- 28:49auch akzeptieren. Ich wenn mich richtig erinnere
- 28:52sind das in der Region glaube 120 Akzeptanzstellen von der
- 28:56Tankstelle über die Apotheke, Händler und so weiter.
- 29:00Und mir ist gesagt worden, dass sie schon in kurzer Zeit
- 29:03siebenstellige Umsätze über diese Karte abgewickelt wurden,
- 29:07die sonst bei den Plattformökonomien vielleicht
- 29:09gelandet werden, bei Amazon, bei Zalando oder weiß ich, wo jemals
- 29:13nicht dort vor Ort, weil natürlich die Plattform Händler
- 29:16diese Karte nicht akzeptieren. Also muss man dort vor Ort
- 29:20einkaufen, da gibt es auch noch überhaupt kleine Vorteile, dass
- 29:23wenn man sie nutzt und so, das kann man alles noch etwas
- 29:25vergüten oder Rückvergütungssysteme einbauen,
- 29:28ist so etwas. Das sind Beispiele, wo halt der
- 29:30Umsatz oder die Wertschöpfung, könnte man abstrakt sagen, im
- 29:33Raum bleibt. In der Region bleibt und den
- 29:36Menschen wieder zugute kommt, die sie auch erwirtschaften.
- 29:38Damit fließt sie zurück, das sind fast schon halbwegs
- 29:41geschlossene wirtschaftskreisläufe,
- 29:44Kreisläufe, die sich regional abspielen.
- 29:47Ein weiteres Problem mittelständischer Unternehmen
- 29:49handwerklicher Betriebe ist der hohe Kostendruck, auch wenn es
- 29:53um Investitionen geht. Nun gibt es ja maschinenringe,
- 29:57also die gemeinsame Nutzung des Maschinenparks oder der
- 30:01technischen Anlagen. Haben sie dafür erfolgreiche
- 30:04Beispiele? Gibt es es sind auch im Buch
- 30:06dargestellt. Es gibt einen Maschinenring,
- 30:08wenn ich mich richtig jetzt erinnere im im Bergischen Land
- 30:11beispielsweise mit einer großen Anzahl von angeschlossenen
- 30:14Firmen, wo Maschinen ausgeliehen werden können.
- 30:17Es gibt auch sowas im Handwerk etwa, wo man gemeinsame so
- 30:22Coworking Stations hat, nennt man das also Werkstätten, die
- 30:26man gemeinsam nutzt oder Maschinen, die man gemeinsam
- 30:28nutzt. Da gibt es belegungspläne,
- 30:30nutzungspläne und wann man da rein kann, wie man das nutzen
- 30:32kann, gibt es mehrere in im im Buch sind ne ganze Reihe 45
- 30:38Beispiele genannt, die. Weitgehend unbekannt sind aber
- 30:43erfolgreich seit vielen Jahren erfolgreich funktionieren.
- 30:46Ich kenne solche Maschinenringe aus der Landwirtschaft und da
- 30:49gibt es natürlich ein Problem. Die Bauern, die in dem
- 30:53Maschinenring zusammengeschlossen sind, die
- 30:55brauchen ja die Mähdrescher alle zur selben Zeit.
- 30:58Wie kommen Sie denn damit zurecht, dann muss man.
- 31:00Genügend Mähdrescher haben die dann gebraucht werden, oder man
- 31:04leiht sie sich aus anderen Maschinenringen.
- 31:07Gerade im landwirtschaftlichen Bereich.
- 31:09Gibt es halt diese so und an bäuerlichen Genossenschaften,
- 31:12das sind ja auch solche auch auch Art von Maschinenring, die
- 31:15gehören auch dazu, 2000 Stück in Deutschland 2000 und da gibt es
- 31:20die Möglichkeit das gegenseitig sich zu unterstützen,
- 31:23auszutauschen, also diese Engpässe kann man vermeiden,
- 31:26sonst gäbe es diese Genossenschaften nicht seit eh
- 31:29und je, das ist lösbar, es ist nicht so, als ob am 1.8.
- 31:32Alle gleichzeitig kommen und den Mähdrescher haben wollen und es
- 31:36gibt nur 30 und es gibt 500 Nachfrager.
- 31:38Das ist, das ist alles organisiert.
- 31:40Wie viele Betriebe gibt es denn schon in Maschinenringen, die
- 31:44sich da zusammengeschlossen haben?
- 31:45In den Maschinen Maschinenringen gibt es Tausende Maschinenringen
- 31:48gibt es Tausende. Ich habe hier notiert, 190000
- 31:54kann das sein? Ja, das.
- 31:55Stimmt ja, das ist enorme Zahlen.
- 31:57Jetzt haben wir über die Erfolge gesprochen in diesen
- 31:59Maschinenringen oder in den verschiedenen
- 32:02Kooperationsformen. Aber gibt es denn auch
- 32:04Misserfolge, woran können solche Projekte scheitern?
- 32:08Na ja, wenn man, wenn Menschen zusammenkommen, um gemeinsam
- 32:11etwas zu machen, wie sagt man so schön, dann menschelt es ja
- 32:15auch. Es kommen erwachsene Menschen
- 32:17zusammen, die haben ein Berufsleben hinter sich oder
- 32:19stehen stehen im Berufsleben, wenn 10 Leute gemeinsam darüber
- 32:23nachdenken, Kartoffeln anbauen zu wollen, dann kann es schon
- 32:27mal Probleme geben, so fängt das an, es geht immer darum, in
- 32:32diesen Prozess Zeit zu investieren und.
- 32:38Und eure Gespräche zu investieren, Probleme zu lösen,
- 32:42vielleicht auch zu moderieren, so damit man etwas
- 32:46zusammenwächst. Man muss ja nicht heiraten, sage
- 32:48ich immer, aber man muss zusammen kooperieren, also
- 32:51temporär, auf jeden Fall für ein gemeinsames Ziel, und dann
- 32:55müssen auch Unternehmer, viele sind ja auch sogenannte
- 32:58Alphatiere, auch vielleicht sich ein bisschen zurücknehmen, sich
- 33:01einbinden in eine solche Struktur im Interesse des
- 33:05Ganzen, das geht. Wenn Sie nun, Herr Gaußmann, in
- 33:08der Utopie Akademie den Sachverstand aus
- 33:11unterschiedlichen Bereichen zusammenführen, dann müssen sie
- 33:15vortragshonorare bezahlen. Sie brauchen Tagungsräume, sie
- 33:20müssen für die Ernährung der Teilnehmer sorgen, Frühstück,
- 33:23Mittag, Abendessen, wo kommt das Geld her?
- 33:26Also es gibt ne Teilnehmergebühr für alle Teilnehmer, die ist
- 33:28ganz ganz moderat für das gesamte Fachwissen, was wir da
- 33:32anbieten, aus dem finanzieren wir die Tagungspauschalen.
- 33:36Die Verpflegung während der Tagung, Honorare und Fahrtkosten
- 33:42selber tragen müssen die Teilnehmer die
- 33:43Übernachtungskosten und auch die Verpflegungskosten, also die
- 33:46Mahlzeiten. So, sonst könnten wir solche
- 33:49günstigen Tagungspauschalen nicht machen.
- 33:50Wir wollen das deshalb machen, dass damit wir vielen die
- 33:53Teilnahme ermöglichen, in Möbeln sind die Ausgaben ja auch oder
- 33:57können auch Betriebsausgaben sein, wenn die, wenn sie für die
- 33:59Firma kommen, dann wird die Rechnung auf die Firma
- 34:01ausgestellt und sind natürlich steuerlich absetzbar.
- 34:04Erhalten Sie auch Spenden? Nein.
- 34:07Keine Spenden, auch nicht von Großspendern.
- 34:10Nein, wir nein, wir möchten das auch nicht Spenden von
- 34:14Großspendern, wir möchten unabhängig bleiben und es gibt
- 34:18auch nicht die Möglichkeit, also Steuerwirksam zu spenden, nur so
- 34:22nebenbei, aber grundsätzlich auch wir tragen uns selber und
- 34:27das geht auch. Und diese, der Verlauf dieser
- 34:31der Anmeldung dieser Akademie zeigt das ja auch.
- 34:34Sie wollen neue Ansätze des Wirtschaftens, der Kooperation,
- 34:39der Zusammenarbeit entwickeln, die über den aktuellen
- 34:43krisenhaften Finanzkapitalismus Hinausweisen.
- 34:47Aber dennoch müssen doch alle Unternehmen profitabel am Markt
- 34:51arbeiten. Also es geht ja nur so, dass die
- 34:53Unternehmen noch Geld verdienen, oder?
- 34:54Ja, Na selbstverständlich. Darum geht es natürlich, und
- 34:57zwar nicht nur jetzt. Zukünftig, das ist ja das
- 35:00Problem, vor dem sie stehen und das in der bei der
- 35:04Eigentumsfrage haben wir ne auch da ne klare Position, es geht um
- 35:07den Schutz des Privateigentums und des unternehmerischen
- 35:10mittelständischen Eigentums, wenn man finanzkapitalismus
- 35:14sagt, dann meint man ja die Großen, dann meint man die Big
- 35:16Player, dann meint man die Finanzkapitale, das halten die
- 35:19großen Finanzinvestoren zum Beispiel über die reden wir
- 35:21jetzt hier nicht, die haben dort eigentlich gar nichts verloren,
- 35:24das ist auch gar nicht ihr Fokus.
- 35:26Und auch nicht über die Großkonzerne, sondern wir reden
- 35:28über den Mittelstand. Der Mittelstand ist die
- 35:30Schlagader des Deutschen und der deutschen Wirtschaft immer
- 35:34gewesen, das ist der größte Beitragszahler für
- 35:36Gewerbesteuer, ist der größte Arbeitgeber für Beschäftigte,
- 35:41Innovationszentrum darf nur an die deutsche Entwicklungs und
- 35:45Ingenieurkunst erinnern, die in Deutschland ja groß geworden ist
- 35:49und. Darum geht es, neue
- 35:53Möglichkeiten zu finden, wie man wie man Wege findet, eben
- 35:57zukünftig auch seine Geschäfte zu betreiben, in anderen Formen
- 36:02und in andere Kooperationen. Da muss man mal sehen, was für
- 36:04den Einzelnen passt, was da umsetzbar ist und machbar ist.
- 36:07Wir haben das sehr präzise und und akribisch vorbereitet, dass
- 36:10wir zu jedem Impulsvortrag sind, ja kurze, immer Arbeitsgruppen
- 36:14und Workshops geben, wo wir viel zusammensitzen, viel miteinander
- 36:17sprechen und uns austauschen. Um das auszuloten, dazu kommt
- 36:22noch, dass wir vorschlagen, nach der Akademie 6 Monate lang jeden
- 36:28Monat einmal sich wieder zu treffen, dann online, um einen
- 36:32Erfahrungsaustausch zu organisieren.
- 36:34Wie läuft was, was mache ich, welche Probleme treten auf, und
- 36:37wenn das wiederholt wird. Und weitere und noch weitere und
- 36:41noch weitere mittelständische Unternehmen teilnehmen, bildet
- 36:44sich am Ende so etwas wie eine ehemalige Gruppe der
- 36:47Akademieteilnehmer von mehreren Dutzend oder auch 100 nachher
- 36:52Unternehmen, die Miteinander im Gespräch sind, miteinander in
- 36:55Kooperation. Und wir wissen ja alle aus
- 36:57Erfahrung, die bei bei Tagungen die interessanten Gespräche
- 37:01laufen, ja abends, die laufen ja eigentlich abends oder in
- 37:04Konferenzpausen im Hotel an der Hotelbar oder in der Lobby oder
- 37:07zwischendurch. Wo man dann persönlich
- 37:09miteinander spricht. Und so ist es ja auch.
- 37:11Wir haben viel Zeit für persönliche Gespräche, das ist
- 37:15auch nicht überfrachtet und da liegen Potenziale, sodass man
- 37:20sehr sicher interessante neue Wege für sich finden wird.
- 37:23Sie streben Nachhaltigkeit an, was der Mittelstand gut
- 37:26gebrauchen kann. Nun, die mittelständische
- 37:29Aufstellung der deutschen Wirtschaft, die mittelständische
- 37:32Struktur hat ja nach der Finanzkrise 2008 dazu geführt,
- 37:36dass diese Krisentendenzen in Deutschland.
- 37:39Relativ schnell wieder konsolidiert überwunden werden
- 37:42konnten, aber gleichzeitig hat es nicht zu einer
- 37:44Systemveränderung geführt. Der Finanzkapitalismus hat wurde
- 37:48nicht überwunden, der Mittelstand hat sich eingefügt.
- 37:51Wollen Sie dieses Problem lösen, wir.
- 37:53Sind nicht für die große Politik zuständig, das machen wir nicht,
- 37:56sondern wir unterstützen die Unternehmen selber, konkret also
- 38:00was in Berlin, was sonst wo auf der Welt beschlossen wird,
- 38:03können wir nicht direkt beeinflussen.
- 38:05Wir können nur warnen und Strukturen aufzeigen, was da im
- 38:09Moment passiert. Beispielsweise gleich am Freitag
- 38:12früh wird Werner Rügemer mit dem ersten Vortrag starten unter dem
- 38:16Titel Zerstörung der Industrie, Zerstörung des Mittelstandes,
- 38:19was passiert, was tun, um diese Situation darzustellen, was
- 38:23eigentlich passiert, auch was die großen Finanzkapitalien
- 38:27angeht. Und dann geht es ja weiter.
- 38:29Dann ist ja die dicke Frage, die sich als nächstes stellt, wie,
- 38:32wie geht es denn jetzt eigentlich weiter, was mache ich
- 38:34denn jetzt eigentlich, morgen, übermorgen, nächsten Monat und
- 38:36so weiter und das ist der Punkt, den wir auf der Akademie
- 38:39sprechen. Der Sozialforscher Michael
- 38:42Hartmann hat herausgefunden, dass eine 4% Elite.
- 38:49Sich aus sich selbst rekrutiert und Deutschland in den
- 38:52vergangenen 150 Jahren geführt hat.
- 38:56Mal den Fall gesetzt, die Mittelständler, die sie im Fokus
- 38:59haben, sind erfolgreich, werden die 4% oben sich das gefallen
- 39:03lassen, wenn ihnen die Fälle davon.
- 39:04Schwimmen, das werden wir dann sehen, Erfahrung sagen, dass
- 39:09wenn. Konkurrenzsituationen entstehen
- 39:12zu bisherigen anderen. Wie soll ich das sagen,
- 39:14Marktteilnehmern vielleicht neutral?
- 39:17Dann wird es natürlich zu Gegenreaktionen kommen.
- 39:20Also man könnte sich das für vorstellen für den
- 39:22Energiebereich, man könnte sich das vorstellen für den
- 39:25Pharmabereich Gesundheitsbereich könnte man sich es vorstellen
- 39:28und andere Bereiche, uns geht es ja nicht um die Anzettelung
- 39:35einer eines Systemsturzes uns geht es zunächst mal darum.
- 39:38Die Situation für die Betroffenen zu stabilisieren und
- 39:41zu verbessern und in den Nischen und Räumen des bestehenden
- 39:45Systems Wege zu finden, im deutschen Rechtssystem Wege zu
- 39:50finden, wie man vorankommen kann, aber auch mit mit Formen,
- 39:55über die wir jetzt gesprochen haben, die ja so ein Keim des
- 39:58zukünftig in sich tragen, die, man könnte ja fast sagen, wenn
- 40:01das so und so bei Energie zum Beispiel so organisiert wäre, so
- 40:04müsste es doch eigentlich grundsätzlich sein, man müsste
- 40:06sich vor den großen Industrie industrielieferanten.
- 40:09Abkoppeln können. Man muss das in die eigenen
- 40:11Hände nehmen können, das kann man für Ernährung sagen, das
- 40:13kann man für Gesundheit sagen, das könnte man für Bildung sagen
- 40:16und so weiter für IT, Datengenossenschaften und
- 40:20ähnliches. Also das ist das, was über den
- 40:22Tag hinausweist. Das ist das, was ich reale
- 40:25Utopien nenne. Sonst könnten wir einfach sagen,
- 40:28wir machen jetzt Verwaltung des bestehenden.
- 40:29Nein, das ist das eine, der eine Teil und andere Teil ist, wie
- 40:32geht es denn grundsätzlich weiter, so wie es jetzt ist,
- 40:35kann es definitiv nicht weitergehen, das ist ja wohl
- 40:38allen klar, also das geht ja mit mit Volldampf gegen den Baum im
- 40:43Kriegsfalle sowieso, also es steht alles unter
- 40:45Friedensvorbehalt. Wenn es n heißen Krieg gibt und
- 40:48wir sind darin verwickelt, reden wir über andere Verhältnisse.
- 40:51Das ist auch klar. Also deshalb, wir brauchen die
- 40:55Friedenszeiten, Friedenszeiten sind Handelszeiten und
- 40:57Wirtschaftszeiten immer gewesen für diejenigen, die keine
- 41:00Kriegstreiber sind und nicht an vorderster Front stehen und
- 41:03unmittelbar davon profitieren. Ulrich Geussmann will den
- 41:06krisenhaften Kapitalismus nicht zerschlagen und umstürzen,
- 41:12sondern von innen heraus verändern.
- 41:14Praxistipps geben, insbesondere. Für mittelständische
- 41:18Unternehmen, um besser durchzukommen und profitabel zu
- 41:21arbeiten, dafür herzlichen Dank wir bei gegen den Strom zeigen
- 41:27Positionen und Perspektiven, welche die Propaganda Medien
- 41:31verschweigen. Bleiben Sie dabei.