Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Alex bleibt länger im Alsterpavillon
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um die Zahl der Schwarzfahrer, die in Hamburg deutlich gestiegen ist. Weitere Themen, ein Krankenhaus muss schließen, Bäderland macht das Verhalten von Elternsorgen und die Gastrokette Alex darf länger im Alster-Pavillon am Jungferstieg bleiben. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Götz aus, letztes Geschäft in Hamburg hat geschlossen. Auf Platz 2, Friedrich Merz macht Christoph Ploss zum Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus. Und auf Platz 1, Eltern lassen Kleinkind allein im Schwimmbecken, dramatische Rettung. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Beim HVV werden in und um Hamburg immer mehr Schwarzfahrer erwischt. Das zeigen eine Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage und Daten, die der HVV dem Abendblatt vorgelegt hat. Laut der Senatsantwort ist die Zahl der erwischten Schwarzfahrer am ersten Quartal dieses Jahres um fast 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angestiegen. Von Januar bis März 2025 wurden demnach 61.793 Passagiere bei Kontrollen ohne Fahrschein angetroffen. Davon konnten rund 13.000 im Nachhinein ein gültiges Ticket vorlegen, sodass quasi netto 49.013 echte Schwarzfahrer registriert wurden. Im ersten Quartal 2024 dagegen waren es lediglich 44.738. Erstaunlich erscheint dieses zunächst auch deshalb, weil laut der Senatsantwort weniger kontrolliert wurde. Die Intensität der Kontrollen gibt der Senat in sogenannten Prüfstunden an, deren Zahl sank von 67.892 auf 66.449. Eine genaue Summe des durch Schwarzfahrer entstandenen Schadens kann der Senat in seiner Antwort zwar nicht nennen, laut einer groben Hochrechnung, aber seien dem HVV allein im vierten Quartal 2024 rund 7 Millionen Euro an. An Einnahmen entgangen, das ist nicht wenig. Rund 28 Jahre nach dem Aus für das legendäre Hafenkrankenhaus auf St. Pauli wird erneut eine Klinik in Hamburg geschlossen. Das Krankenhaus Groß Sand in Willensburg schließt im Sommer 2025 zunächst einige Bereiche wie die Chirurgie und verlagert die Geriatrie und die neurologische Frührehabilitation im Jahr 2026 dann ans katholische Marienkrankenhaus. Mehrere hundert Mitarbeiter von Grussand, das zum katholischen Erzbistum Hamburg gehört, sind betroffen. Sie sollen in anderen Häusern der Ansgar-Gruppe eine Perspektive erhalten. Nach der Information des Abendblatts plant der Senat, die Liegenschaft in Grussand mit Grundstück und Gebäuden zu kaufen. Hier soll in Zukunft eine Stadtteilklinik errichtet werden. Mit wenigen Betten für Kurzlieger, zum Beispiel nach ambulanten Operationen, sowie mit einer Ambulanz für kleinere Notfälle und möglicherweise eine Einrichtung für Kurzzeitpflege. Dazu soll es eine Ausschreibung geben, auf die sich alle Krankenhausträger, wie etwa auch das UKE, Asklepios oder Albertinen bewerben können. Wieder einmal ist es nur dem beherzten Eingreifen von Bedeland-Mitarbeitern und anderen Badegästen zu vernanken, dass zwei Kinder nach einem Schwimmbadbesuch noch am Leben sind. Ein Junge und ein kleines Mädchen mussten wiederbelebt werden. Nach zwei Badeunfällen innerhalb weniger Tage im Schwimmbad Süderelbe appelliert Michael Dietl, Sprecher des städtischen Betreibers Bederland an Eltern ihre Kinder in jeder Sekunde im Blick zu behalten und kündigt bei Nichtbeachten entsprechende Konsequenzen an. Eltern müssen ganz zwingend bei ihren Kindern bleiben, sagt er. Und das werde leider immer wieder missachtet. Es gibt Neuigkeiten vom Alster-Pavillon am Jungfernstieg. Eigentlich müsste die Gastrokerte Alex die Premiumfläche an der Außenalster zum 1. August an ihre Nachfolge übergeben. Bei einer Ausschreibung hatte sich die Ratzherrnbrauerei gemeinsam mit Gastronomen Hannes Schröder, der betreibt unter anderem die Küchenfreunde, was wir wirklich lieben und das Herzstück, gegen das Alex, das dort seit rund 25 Jahren Gäste bewertet, durchgesetzt. Doch noch andere Informationen gibt das Alex, das zum britischen Gastro-Riesen Mitchells & Butlers gehört, in die Verlängerung. Dem Vernehmen nach wird das Restaurant die Sommersaison im Herzen der Hamburger Innenstadt noch mitnehmen und nun erst zum 31. Oktober aus dem Alster Pavillon ausziehen. Darauf sollen sich nach Information des Abendblatts, dass Alex und die Nachfolger geeinigt haben. So, einen Podcast-Tipp habe ich für Sie auch noch. Wie konnte es zu der Messerattacke am Hauptbahnhof kommen und warum fühlte man sich dort vorher schon nicht sicher? Darüber spreche ich in unserem Podcast 0 für 0 Hamburg-Stelleng vertraulich mit Stefan Steinlein. Der stellvertretende Chefredakteur des Hamburger Abendblatts war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Schutzpolizisten und Zivilfahndern in der Stadt unterwegs. Er sagt, ich zitiere, die Probleme, die die Polizei mit gestörten, psychisch kranken Tätern wie der Frau am Hauptbahnhof hat, werden immer größer. Zitat. Ende. Steinert hat übrigens auch eine Erklärung dafür, warum die Mediziner in der psychiatrischen Einrichtung den Eindruck bekommen hatten, man könne die 39-jährige spätere Täterin wieder entlassen. Zu hören ist der Podcast unter www.abendblatt.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag morgen. Wir hören uns dann mit den Hamburg News wieder am Freitag um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. App und auf abendblatt.de slash podcast.