Latest / Anonym Suchthilfe – KI-gestützte Selbsthilfe / #6 Folge 28: Nähe-Distanz-Störung: Wenn die Substanz dein Ersatzpartner wird | NeelixberliN
Transcript
- 0:00Lass den Alltag für einen Moment draußen.
- 0:02Mhm, das hier ist ein sicherer Raum, wirklich nur für dich und
- 0:07deine Themen, keine Vorurteile, kein Druck.
- 0:10Absolut einfach. Mal durchatmen.
- 0:12Genau und damit herzlich willkommen zu unserem heutigen
- 0:17intensiven gemeinsamen Blick auf ein Thema, das in unserer
- 0:20Gesellschaft leider meistens ja unter einem riesigen Berg von
- 0:24Vorurteilen begraben liegt. Ja, das kann man wohl sagen.
- 0:27Wir stützen uns heute auf ein unglaublich faszinierendes
- 0:30Dossier, und zwar von Gabriel, veröffentlicht auf
- 0:34nelixberlin.de. Der Titel lautet Nähe
- 0:40Distanzstörung und sucht. Warum die Droge dein sicherster
- 0:44Partner wurde. Ein wirklich starker Titel.
- 0:46Ja, oder? Und ich muss echt gestehen, als
- 0:49ich das gelesen habe, hat es mein komplettes Weltbild zum
- 0:52Thema sucht, also wirklich komplett auf den Kopf gestellt.
- 0:56Ging mir ganz ähnlich. Weißt du, ich frage mich und ich
- 0:58frage auch dich da draußen, der uns gerade zuhört.
- 1:02Kennst du das Gefühl, dich abgrundtief nach Nähe, nach
- 1:05Verständnis und Geborgenheit zu sehnen, aber in dem exakten
- 1:10Moment, in dem dir jemand wirklich nah kommt, schrillen in
- 1:13deinem Kopf alle Alarmglocken und du musst einfach nur noch
- 1:17flüchten. Ja, dieser innere Konflikt,
- 1:20dieses völlige Zerrissensein zwischen dem Wunsch nach Liebe
- 1:24und, ja, der absoluten Panik davor.
- 1:27Genau. Das ist genau der Kern unseres
- 1:30heutigen Themas. Und man muss direkt zu Beginn
- 1:33den entscheidenden Kontext liefern, finde ich.
- 1:36Absolut. Hau raus.
- 1:37Also Gabriel schreibt diese Zeilen nicht aus irgendeiner
- 1:40theoretischen Perspektive heraus, ne oder aus dem
- 1:44Elfenbeinturm. Richtig, er ist selbst
- 1:46Betroffener und das hebt dieses Dossier weit ab von dem, was man
- 1:50sonst in klinischen Ratgebern oder so liest.
- 1:53Er und die gesamte Nelix Berlin Community wählen hier einen
- 1:56ungeschönten, ehrlichen Weg. Einen sehr direkten Weg.
- 2:01Genau. Und der unterscheidet sich eben
- 2:03massiv von diesen starren, oft sehr bevormundenden staatlichen
- 2:08Stellen oder diesen klassischen Suchthilfeplattformen.
- 2:11Wo oft so von oben herab belehrt wird, ne.
- 2:13Exakt hier geht es nicht um den erhobenen Zeigefinger.
- 2:17Es geht um echte Hilfe auf Augenhöhe und um Harm reduction,
- 2:21also echte Schadensminderung. Genau das ist mir beim Lesen
- 2:24auch sofort aufgefallen. Es fehlt einfach diese sterile
- 2:27Belehrung, aber ich hänge immer noch an diesem Kernparadoxon
- 2:32fest. OK, lass uns das mal entpacken.
- 2:34Gerne. Wenn ich an klassische
- 2:36Suchttherapie denke, dann ist der Fokus ja immer, wieso n
- 2:40Laser auf die Substanz gerichtet.
- 2:42Ja, immer. Die Ansage lautet meistens.
- 2:45Lass den Alkohol weg, lass das Kokain weg und schwupps, dann
- 2:49wird dein Leben wieder gut. So einfach ist es eben leider
- 2:53nicht. Genau, denn Gabriel zeigt ja
- 2:55sehr deutlich, dass die Substanz eigentlich nur ein Symptom ist.
- 2:59Die Wurzel ist oft diese tiefe Nähe distanzstörung richtig,
- 3:03aber wie genau muss ich mir das vorstellen?
- 3:05Warum wird Nähe überhaupt als so extrem bedrohlich empfunden,
- 3:09dass man dann stattdessen lieber zu einer chemischen Substanz
- 3:12greift? Und das wirklich zu begreifen,
- 3:15müssen wir uns, also wir müssen uns die allerersten 18
- 3:18Lebensmonate eines Menschen ansehen.
- 3:20OK, also ganz an den Anfang. Ganz an den Anfang auf der
- 3:23Therapautencouch sprechen wir da von der Bindungstheorie in
- 3:27dieser extrem frühen Phase programmiert unser Nervensystem
- 3:30im Grunde eine Blaupause für alle zukünftigen Beziehungen.
- 3:34Wir entwickeln sogenannte innere Arbeitsmodelle.
- 3:37Warte kurz. Innere Arbeitsmodelle, das
- 3:40klingt jetzt doch n bisschen nach Psychologielehrbuch.
- 3:44Ja, stimmt schon. Was genau ist so n Modell für
- 3:47ein Baby, das gerade mal in der Wiege liegt und eigentlich noch
- 3:50gar nichts weiß? Stell es dir vor wie den
- 3:53grundlegenden Quellcode eines Computers, der entscheidet
- 3:56einfach, ob ein eingehendes Signal sicher oder gefährlich
- 3:59ist. OK.
- 4:01Also ein gesundes Baby weint, weil es Hunger hat oder näher
- 4:04braucht. Mhm, die Bezugsperson kommt,
- 4:06tröstet es und das Gehirn des Babys lernt, AH, die Welt
- 4:10reagiert auf mich, jemand ist da, die Welt ist sicher.
- 4:13Und wenn niemand kommt? Tja, wenn diese Bezugsperson
- 4:17emotional völlig abwesend ist oder das Baby über Monate hinweg
- 4:20lernt, das Weinen absolut nichts bringt, dass einfach niemand zur
- 4:24Hilfe kommt. Oh.
- 4:25Gott, ja. Dann zieht das Nervensystem
- 4:28einen drastischen Schluss. Aus reinem Selbstschutz.
- 4:31Es schaltet die Erwartungshaltung komplett ab.
- 4:35Das Kind resigniert also innerlich einfach, um nicht
- 4:38ständig diese Enttäuschung spüren zu müssen.
- 4:40Richtig, und daraus entwickelt sich dann oft der sogenannte
- 4:44Vermeidende Bindungstyp. Gabriel bezeichnet das in seinem
- 4:47Text total treffend als die Mauer.
- 4:50Die Mauer. Ja, die tiefe, unbewusste
- 4:52Programmierung dieses Menschen lautet für den Rest seines
- 4:54Lebens quasi, ich muss alles allein schaffen.
- 4:57Wahnsinn. Nähe bedeutet letztlich nur
- 4:59Schmerz, Kontrollverlust und Enttäuschung.
- 5:03OK, das ist das eine extrem. Genau auf der anderen Seite gibt
- 5:06es aber auch Bezugspersonen, die extrem inkonsistent sind.
- 5:10Also mal so, mal so. Ja mal total überbehütend und
- 5:13Helikopternd. Und im nächsten Moment eiskalt
- 5:16und abweisend. Das heißt, das Kind weiß im
- 5:18Grunde nie, woran es Gale ist. Es lebt in ständiger
- 5:21Alarmbereitschaft. Exakt.
- 5:22Und das führt dann zum ängstlichen Bindungstyp.
- 5:25Den nennt Gabriel den Klammerer. Ah okay.
- 5:28Diese Menschen leben mit einer permanenten, panischen
- 5:31Verlustangst. Sie richten Ihr gesamtes Leben
- 5:33nach anderen aus, Überschreiten ununterbrochen ihre eigenen
- 5:36Grenzen, ja, nur um geliebt zu werden.
- 5:39Krass und beide Extreme, also die Mauer und der Klammerer,
- 5:43bedeuten für das Nervensystem puren chronischen Stress.
- 5:47Mir hilft da immer so ne bestimmte Analogie, um das
- 5:49greifbar zu machen. Weißt du, wenn man sich n
- 5:51kleines Baby vorstellt, das gerade krabbeln gelernt hat, ja
- 5:54ein sicher gebundenes Kind krabbelt los in den Flur um die
- 5:57Welt zu erkunden und irgendwann stoppt es, dreht sich um.
- 6:02Und sieht die Mutter oder den Vater da im Hintergrund sitzen?
- 6:05Genau. Das Kind weiß dann, OK, meine
- 6:07Basis ist da, ich bin sicher und dann krabbelt es mutig weiter.
- 6:12Richtig, aber einem Menschen mit einer schweren Bindungsstörung
- 6:16fehlt diese sichere Basis ja komplett, da ist einfach niemand
- 6:19im Hintergrund, der Sicherheit ausstrahlt.
- 6:22Und genau hier kommt dann die Sucht ins Spiel.
- 6:24Ja, die Droge wird zur künstlichen, berechenbaren
- 6:27Ersatzbasis. Oder ich meine, die Flasche
- 6:30Wodka meckert nicht, sie kritisiert dich nicht.
- 6:32Absolut. Und vor allem sie verlässt dich
- 6:35niemals. Sie überschreitet nie deine
- 6:37Grenzen. Das ist der springende Punkt.
- 6:39Die Substanz ist zu 100% berechenbar, aber wir müssen uns
- 6:43jetzt ansehen, was dabei physisch im Körper passiert.
- 6:46OK, denn diese Nähe Distanzstörung ist nicht einfach
- 6:48nur eine abstrakte Verhaltensweise, sie hat eine
- 6:51handfeste neurobiologische Grundlage.
- 6:53Chemie im Gehirn quasi. Genau.
- 6:56Evolutionär gesehen sind wir Menschen ja herdentiere, Mhm.
- 7:00Wenn gesunde Menschen menschliche Nähe erleben,
- 7:02schüttet das Gehirn Oxytocin aus.
- 7:04Das berühmte Kuschelhormon. Richtig, das signalisiert uns
- 7:08tiefe Sicherheit und beruhigt unsere Angstzentren.
- 7:11OK, aber was passiert dann bei jemanden mit so einer Störung?
- 7:15Wenn ich Gabriel richtig verstehe, löst menschliche Nähe
- 7:18bei ihm ja gerade kein Oxytocin aus.
- 7:21Richtig. Gabriel beschreibt in dem
- 7:22Dossier ein massives Oxytozindefizit Mhm.
- 7:26Das System ist durch frühe Traumata chronisch
- 7:29Herunterreguliert. Wenn diese Personen nun
- 7:31menschlichen Kontakt haben, also jemand rückt ihn nah, schüttet
- 7:34ihr Gehirn kein Oxytozin aus. Sondern.
- 7:37Stattdessen löst der Kontakt Cortisol aus, unser primäres
- 7:40Stresshormon. Und die Amygdala, also unser
- 7:42Angstzentrum, schlägt massiv Alarm.
- 7:44Oh wow, das Gehirn dekodiert die Nähe eines anderen Menschen
- 7:48nicht als Geborgenheit, sondern als massiven Übergriff oder
- 7:51direkte Lebensgefahr. Das ist eigentlich eine
- 7:53unfassbare Tragödie, wenn man darüber nachdenkt.
- 7:56Du sehnst dich geistig, also vom Kopf her nach Liebe, aber dein
- 8:01eigener Körper reagiert auf eine normale Umarmung biochemisch so,
- 8:05als stünde da ein verdammter Säbelzorntiger vor dir.
- 8:07Ganz genauso fühlt sich das an und was ihr wirklich
- 8:10faszinierend ist. Die Substanz, egal ob jetzt
- 8:13obiate, Alkohol oder Kokain, springt exakt in diese Lücke.
- 8:18Sie simuliert dieses biochemische Gefühl von
- 8:20Geborgenheit, Wahnsinn, Opiate und Alkohol dämpfen diesen
- 8:24Bindungsschmerz. Sie packen das überlastete
- 8:26Nervensystem quasi in Watte. Und Stimulantien.
- 8:29Stimulantien wie Kokain bauen ein künstliches Ego auf.
- 8:34Sie geben der Person so eine Art emotionale Ritterrüstung.
- 8:37Ah OK, damit können Sie dann oberflächliche soziale Kontakte
- 8:40überstehen, ohne jemals echte bedrohliche Verletzlichkeit
- 8:44zulassen zu müssen. Das bringt mich zu einer
- 8:46Beobachtung, die ich schon total oft gemacht habe und die mir
- 8:49früher nie Sinn ergeben hat. Erzähl.
- 8:52Also wenn Nähe so unfassbar bedrohlich ist, dass man Drogen
- 8:56braucht, um sie abzuwehren, wie kommen diese Menschen dann
- 8:59überhaupt in Kontakt mit anderen?
- 9:02Ich hab Leute erlebt, die beim allerersten Date, also wo man
- 9:06sich eigentlich noch völlig fremd ist.
- 9:08Die packen sofort ihre allerschlimmsten
- 9:10Kindheitstraumata und tiefsten Geheimnisse auf den Tisch.
- 9:14Das wirkt im ersten Moment doch wie das totale Gegenteil von
- 9:17Distanz. Wie passt das zusammen?
- 9:19Das ist das Phänomen des sogenannten Trauma Dumpings.
- 9:22Trauma dumping OK. Nach außen wirkt das oft wie
- 9:26radikales Vertrauen, aber psychologisch gesehen ist es ein
- 9:29reiner Shortcut, eine Abkürzung. Inwiefern?
- 9:32Das Nervensystem dieser Person kennt kein langsames
- 9:35Kennenlernen. Langsamkeit bedeutet
- 9:38Unsicherheit, also erzwingt das System künstliche Intimität.
- 9:42So quasi mit der Brechstange. Genau, die unbewusste Logik ist,
- 9:46wenn ich dir jetzt sofort all meine inneren Dämonen ins
- 9:49Gesicht schleudere und du dann immer noch nicht schreiend
- 9:52wegrennst. Dann bist du vielleicht sicher.
- 9:54Wow. Aber Moment mal, warum kommt
- 9:56dann oft sofort danach das totale Ghosting?
- 9:59Oh ja, du denkst, ihr hattet einen magischen Abend voll, die
- 10:02tiefe Verbindung und am nächsten Tag wirst du blockiert.
- 10:05Warum dieser plötzliche Rückzug? Das ist der sogenannte
- 10:08Volnerability Hangover, der Verletzlichkeitskater.
- 10:11Verletzlichkeitskater krass. Ja, das Gehirn realisiert am
- 10:16nächsten Morgen schlagartig die extreme Angreifbarkeit.
- 10:20Es denkt sich, Oh mein Gott, diese fremde Person hat jetzt
- 10:23Zugriff auf meine dunkelsten Schmerzpunkte.
- 10:25Und dann kommt die Panik. Richtig, die Panik vor dem
- 10:28Kontrollverlust wird so übermächtig, dass das System in
- 10:30den Bunkermodus schaltet. Der Rückzug ist ein purer
- 10:33nackter Selbstschutz. Ich muss hier eine Frage
- 10:36stellen, die auch oft in den FEQS aufgeworfen wird.
- 10:40Gerne. Macht das diese Menschen nicht
- 10:42einfach zu narzissten? Ich meine, jemanden an sich
- 10:46heranlassen, ihm alles aufladen und ihn dann.
- 10:49Eiskalt wegstoßen, das ist doch extrem grausam für das
- 10:53Gegenüber. Es ist schmerzhaft, ja absolut.
- 10:55Aber hier müssen wir ganz klar sagen und das verneinen Gabriel
- 10:58auch vehement. Nein, das hat nichts mit
- 11:00Narzissmus zu tun. Sondern.
- 11:01Narzissmus ist ein fundamentaler Mangel an Empathie.
- 11:05Die Nähe Distanzstörung hingegen ist ein Übermaß an Angst.
- 11:08Ein Übermaß an Angst. Genau ein gewaltiger
- 11:11Unterschied. Die Person blockiert dich nicht,
- 11:13weil sie dich absichtlich verletzen will.
- 11:16Sie blockiert dich, weil ihr Nervensystem ihr einredet, dass
- 11:19sie sterben wird, wenn sie die Kontrolle über diese Nähe nicht
- 11:21sofort zurückgewinnt. Das zu verstehen, kann den
- 11:24Betroffenen und den Angehörigen ja eine riesige Last an
- 11:27Schuldgefühlen nehmen. Absolut.
- 11:29Und hier wird es wirklich interessant, denn das führt uns
- 11:33direkt zu Gabriels Systemkritik. Wenn man einem Betroffenen bei
- 11:38einer klassischen Entgiftung einfach nur die Substanz
- 11:40wegnimmt. Dann nimmt man ihm ja seinen
- 11:43einzigen funktionierenden Copingmechanismus.
- 11:45Genau das ist das Problem. Man nimmt ihm seinen emotionalen
- 11:49Partner. Und wenn man das tut, ohne ihm
- 11:51beizubringen, wie er sichere Bindungen aufbaut, lässt man ihn
- 11:54neurobiologisch völlig nackt und schutzlos im Regen stehen.
- 11:57Der Rückfall ist also quasi. Neurobiologisch vorprogrammiert.
- 12:01Ja, weil das Nervensystem den Stress der puren ungeschützten
- 12:05Existenz nicht aushält. Aber es gibt doch ne Lösung oder
- 12:08man kann das doch heilen. Ja, zum Glück.
- 12:11Das Zauberwort heißt Neuroplastizität.
- 12:14Okay das heißt, das Gehirn ist formbar.
- 12:16Genau. Das Gehirn kann Sicherheit
- 12:19tatsächlich neu lernen. Wir nennen das erworbene sichere
- 12:22Bindung. Und wie genau funktioniert das?
- 12:25Die Kernaufgabe ist ein identitätsschift man muss
- 12:28lernen, Grenzen zu setzen, ohne Mauern zu bauen.
- 12:31Es ist wie Muskeltraining für das Oxytocin System.
- 12:35Dafür braucht es kleine Neins im Alltag und vor allem sichere
- 12:38Trainingsräume. Sichere Trainingsräume und genau
- 12:41hier kommt der Moment, wo du, der uns gerade zuhört, selbst
- 12:44aktiv werden kannst. Denn seit dem 1.
- 12:47April ist etwas Gigantisches passiert.
- 12:50Ein absoluter Meilenstein. Gabriel schreibt, Es ist zu
- 12:54einem hochgradig interaktiven Safe Space geworden.
- 12:58Genau. Und sie bieten jetzt genau diese
- 13:00Werkzeuge für die Heilung an, über die wir gerade gesprochen
- 13:03haben. Stell uns das mal vor.
- 13:05Was genau gibt es da jetzt? Also dieses oxytozin
- 13:09Muskeltraining kann dort jetzt anonym und sicher stattfinden.
- 13:13Es gibt zum Beispiel ein neues, komplett geschütztes Forum für
- 13:17echten, ehrlichen Austausch ohne Verurteilung.
- 13:20Wo man einfach den Laptop zuklappen kann, wenn das
- 13:22Nervensystem Alarm schlägt? Genau.
- 13:25Und dazu gibt es gezielte kostenlose Coaching Angebote.
- 13:29Wow, und das ist extrem wichtig, diese Coachings sind nicht nur
- 13:32für die Betroffenen, sondern auch für deren Angehörige.
- 13:36Das ist genial, weil die Angehörigen den Bunkermodus ja
- 13:38oft 0 verstehen und falsch reagieren.
- 13:42Richtig so. Kann man toxische
- 13:44Kommunikationsmuster auf beiden Seiten durchbrechen.
- 13:47Und dann ist da noch mein absolutes Highlight.
- 13:50Ja, die KIS, oder? Ja.
- 13:53Es gibt jetzt 8 brandneue spezialisierte KI Assistenten
- 13:57auf der Plattform. Ich dachte erst, KI ist das
- 14:01nicht total kalt und distanziert bei so einem sensiblen Thema.
- 14:05Wirkt im ersten Moment so, aber für ein traumatisiertes
- 14:09Nervensystem ist es perfekt. Die KI stellt 0 emotionale
- 14:13Erwartungen, sie ist nicht beleidigt, sie verurteilt dich
- 14:17nicht. Stimmt Sie?
- 14:18Sie ist einfach immer da. Genau rund um die Uhr für
- 14:21sofortigen und zensierten Support ein bedrohungsfreier
- 14:25Trainingspartner, um Emotionen in Worte zu fassen.
- 14:28Das ist wirklich Wahnsinn. Ja, die zentrale Botschaft der
- 14:31neuen Plattform ist wirklich klar.
- 14:33Wir haben einen Ort geschaffen, an dem niemand mehr allein
- 14:36gelassen wird, ein echtes Zuhause für Harm reduction.
- 14:39Und das ist der Aufruf an dich. Wenn du dich in diesen Mustern
- 14:42wiederfindest, wenn du echte Hilfe suchst, Fragen hast oder
- 14:45dich einfach, sicher und ohne Druck austauschen willst, komm
- 14:48auf neelixberlin.de. Werde Teil unserer neuen
- 14:52Community. Es lohnt sich.
- 14:54Absolut. Und bevor wir Schluss machen,
- 14:56das wirft eine wichtige Frage auf, die ich dir da draußen noch
- 14:59mitgeben möchte. Mhm, was würde passieren, wenn
- 15:02du heute einer einzigen Person in deinem Leben eine ehrliche
- 15:04Grenze setzt, anstatt dich aus Angst vor Nähe komplett in den
- 15:08Bunker zurückzuziehen? Ein starker Gedanke.
- 15:11Ja, könnte dieses kleine Nein paradoxerweise der erste Schritt
- 15:14zu einem echten ja zur Nähe sein?
- 15:17Denk mal drüber nach. Das lassen wir genauso stehen.
- 15:20Danke dir für diese unglaublichen Einblicke und
- 15:23Danke an dich fürs Zuhören. Sehr gerne.
- 15:26Vergiss nie, wie Gabriel es immer sagt.
- 15:28Es geht immer darum, aus allem schlechten im Leben etwas Gutes
- 15:32zu machen. Pass auf dich auf und bis zum
- 15:35nächsten Mal.