Latest / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing vom 21.01.2026
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Rhein-Main-Feierabend-Briefing.
- 0:03Speaker 0: Heute mit diesen Themen.
- 0:05Speaker 0: Grippewelle bei Kindern, Stauzeiten auf den Straßen in Rhein-Main, Druck auf den Wohnungsmarkt, neue Förderschule in Frankfurt.
- 0:15Speaker 0: Im Mittelpunkt steht heute die aktuelle Grippewelle, die vor allem Kleinkinder in Hessen betrifft.
- 0:21Speaker 0: Nach Angaben der Frankfurter Uniklinik werden dort derzeit täglich ein bis zwei Kinder unter drei Jahren mit Influencer stationär aufgenommen.
- 0:30Speaker 0: Bei älteren Kindern sind es vor allem chronisch kranke, die wegen Infektionen behandelt werden müssen.
- 0:36Speaker 0: Die meisten Atemwegserkrankungen gehen aktuell auf Influencer zurück, während RSV-Infektionen dank der neuen Impfung für Säuglinge um rund fifty-fünfzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.
- 0:50Speaker 0: Die Grippewelle fällt bislang nicht schwerer aus als in den Vorjahren, hat aber einige Wochen früher eingesetzt.
- 0:57Speaker 0: Ärzte empfehlen weiterhin die Grippeimpfung, insbesondere für Senioren, chronisch kranke Kinder und deren Eltern.
- 1:04Speaker 0: Bei anhaltendem Fieber, Luftnot oder starker Schwäche raten Kinderärzte zu einer raschen, ärztlichen Abklärung.
- 1:14Speaker 0: Der Straßenverkehr in Frankfurt bleibt ein Dauertema.
- 1:17Speaker 0: Laut den aktuellen Zahlen des Unternehmens TomTom waren Autofahrer im Frankfurter Stadtzentrum im vergangenen Jahr so langsam unterwegs wie in keiner anderen deutschen Großstadt.
- 1:28Speaker 0: Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei zwanzig Komma drei Kilometern pro Stunde.
- 1:33Speaker 0: Für zehn Kilometer benötigten Autofahrer im Zentrum neunundzwanzig Minuten und dreiunddreißig Sekunden.
- 1:40Speaker 0: Im abendlichen Berufsverkehr stieg die Fahrzeit auf fast fünfunddreißig Minuten.
- 1:46Speaker 0: Gründe für die seit dem Ende der Corona-Zeit wieder zunehmenden Staus sind unter anderem der Rückgang von Homeoffice, längere Pendelwege durch hohe Immobilienpreise und eine wachsende Zahl an Fahrzeugen.
- 2:00Speaker 0: Auch in mittelgroßen Städten wie Wiesbaden steigen die Stauwerte weiter an.
- 2:05Speaker 0: Auch der Frankfurter Wohnungsmarkt bleibt angespannt.
- 2:09Speaker 0: Im vergangenen Jahr wurden lediglich einhundertfünfzig neu gebaute Eigentumswohnungen verkauft, ein historischer Tiefstand.
- 2:17Speaker 0: Die Preise für Neubauwohnungen stiegen auf durchschnittlich siebentausend achthundertvierzig Euro pro Quadratmeter mit Spitzenwerten in Stadtteilen wie Bornheim, Kalbach und Gallus.
- 2:29Speaker 0: Bestandswohnungen sind im Schnitt mehr als zweitausend Euro günstiger.
- 2:33Speaker 0: Die Umwandlung von Miet in Eigentumswohnungen ist seit der Verschärfung der Landesregelungen stark zurückgegangen.
- 2:41Speaker 0: Das könnte sich aber in diesem Jahr wieder ändern, da die Genehmigungspflicht ausgelaufen ist.
- 2:47Speaker 0: Bei Gewerbeimmobilien wurden im Bankenviertel deutliche Preisabschläge verzeichnet, während einfache Gewerbeflächen teurer wurden.
- 2:56Speaker 0: Der Umsatz mit Gewerbeimmobilien ist auf ein Rekordtief gefallen.
- 3:01Speaker 0: Noch ein Blick in die Frankfurter Bildungspolitik.
- 3:04Speaker 0: Die Stadt plant den Bau einer neuen Förderschule für Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen.
- 3:11Speaker 0: Der neue Schulentwicklungsplan sieht erstmals seit Jahren wieder eine solche Neugründung vor, da die bestehenden Förderschulen überfüllt sind.
- 3:20Speaker 0: Aktuell gibt es achtzehn Förderschulen in Frankfurt, davon zwei mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
- 3:27Speaker 0: Außerdem gibt es zwei weitere Schulen mit eigenständigen Zweigen für diesen Schwerpunkt.
- 3:32Speaker 0: Wegen Platzmangels wurden bereits fünfzehn Außenklassen an anderen Schulen eingerichtet, deren Ausstattung und Bedingungen häufig kritisiert werden.
- 3:41Speaker 0: Die Stadt will die Situation verbessern und alle Außenklassen überprüfen.
- 3:46Speaker 0: Elternvertreter begrüßen den Schritt und betonen, dass die Wahlfreiheit zwischen inklusiver Beschulung in allgemeinbildenden Schulen und dem Gang auf eine Förderschule erhalten bleiben muss.
- 3:58Speaker 0: Und nun zum Wetter für morgen.
- 4:01Speaker 0: In Frankfurt startet der Tag mit vielen Wolken und einzelnen Auflockerungen.
- 4:06Speaker 0: Im Verlauf des Nachmittags bleibt es meist trocken, die Temperaturen bewegen sich zwischen vier und acht Grad.
- 4:13Speaker 0: Das war das FAZ Rhein-Mein-Feierabend-Briefing vom Mittwoch, dem einundzwanzigsten Januar, zwei tausend sechsundzwanzig.