Latest / Hörlock Holmes - Ein Baker Street Podcast / Von Fieber und Sucht - Das Gelbe Gesicht (Teil 1)
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- 0:29Was? Timo Schnitzel oder Roulade?
- 0:43Ich glaube, ganz spontan gesagt, wahrscheinlich Schnitzel.
- 0:48Also ich esse auch mal gerne roulade, oh, ich muss echt
- 0:51überlegen wann, wann habe ich denn das letzte Mal eine Roulade
- 0:53gegessen, das ist schon eine Weile her, ich mache mir ja zu
- 0:56Hause eigentlich. De facto kein Fleisch mehr.
- 1:01Mhm, ist wirklich schon ne ganze Weile her, ess ich an sich
- 1:04trotzdem mal gerne Schnitzel hat den Vorteil, dass es mehr
- 1:09Variationen hat, also ich denk da zum Beispiel an diese, an die
- 1:14Gastwirtschaft im Odenwald, wo wir jetzt schon zweimal waren
- 1:20und die haben ja unter anderem diese diesen Teller mit 3
- 1:25verschiedene Schnitzelvarianten. Mhm.
- 1:27Und das ist schon das schon cool, dass du dann mit dem
- 1:31gleichen, ich sag mal grundgericht so unterschiedliche
- 1:36Varianten noch bauen kannst. Je nachdem was für ne Soße oder
- 1:40was für ne Beilage. Du kannst es ja wirklich fast
- 1:42modular aufbauen, ne? Ja, theoretisch geht es ja schon
- 1:46dabei los, das Fleisch auszuwählen.
- 1:49Stimmt ja das auch schon. Also ich wollte jetzt ganz
- 1:53spontan raussuchen, wie das noch mal hieß, diese Gastwirtschaft.
- 1:57Weil die halt wirklich gut ist. Moment, ich hab sie gleich.
- 2:02Ach ja, schützenhof gut hätt man drauf kommen können.
- 2:07Ganz simpel heißt einfach Schützenhof im Odenwald und zwar
- 2:12im Fischbachtal. Kleine Werbung an der Stelle,
- 2:16aber wie gesagt, Wir waren ja jetzt schon zweimal gewesen und
- 2:19wirklich gut da also. Mhm.
- 2:21Und ich mein, die sind auch super lieb.
- 2:23Wir waren ja jetzt zum Beispiel im Sommer da gewesen an so einem
- 2:25Tag, wo es heftig geregnet hatte und dann aber abends doch noch
- 2:29die Sonne rauskam, und die haben ja ganz spontan dann doch noch
- 2:33den Außenbereich aufgemacht, weil einfach alle Gäste draußen
- 2:35sitzen wollten, die haben dann selbst gemeint, ah, das war gar
- 2:38nicht geplant, aber ja, setzt euch einfach hin und nehmt euch
- 2:40Sitzkissen und wir machen gleich den Tisch noch sauber und
- 2:43trocken und dann könnt ihr da sitzen.
- 2:46Also das glaub ich ist nicht selbstverständlich heutzutage in
- 2:48der Gastro, dass sie dann einfach mal so ihr ihren Plan
- 2:51umschmeißen. Mhm.
- 2:53Deswegen, das war schon sehr cool.
- 2:56Ich kann das verstehen mit den Variationen bei Schnitzel,
- 2:59deswegen würd ich glaub ich meine spontane Antwort Roulade
- 3:02sagen, aber ich glaube hauptsächlich, weil ich seltener
- 3:04roulade esse. Mhm.
- 3:07Und das ist dann halt immer auch so.
- 3:10N Special Moment. Also gerade wenn man das dann
- 3:12irgendwie selbst gemacht hat, weil das ist ja super viel
- 3:14Arbeit, die selbst zu machen. Das ist.
- 3:17Es, ich hab das glaub ich nur 2 oder dreimal in meinem Leben
- 3:19selbst gemacht. Ich hab noch n paar mal meiner
- 3:21Mama geholfen, aber wirklich selten und deswegen ist es so
- 3:27was. Oh es gibt roulade und da waren
- 3:29wir ja auch im Odenwald in einem anderen Lokal gewesen, da in
- 3:32diesem Hotel was da noch ist in dieser Gastwirtschaft, da hab
- 3:35ich roulade gegessen das dazu mal, das weiß ich nämlich noch,
- 3:38dass ich da roulade hatte und deswegen, das war auch so lecker
- 3:42gewesen und. Und ich weiß nicht gerade jetzt,
- 3:46wo es auf den Winter zugeht. Für mich ist roulade auch so n
- 3:48winteressen irgendwie und Schnitzel so n sommeressen.
- 3:52Ja, ist was dran? Gut also diesen Faktor, mit dem
- 3:55ist was Besonderes, das hat mittlerweile eigentlich beides
- 3:59für mich, denn wie gesagt, ich weiß wirklich nicht wann ich mir
- 4:03hier das letzte mal Fleisch irgendwie zubereitet hab, das
- 4:07heißt ich esse es sowieso schon nur noch eigentlich, wenn ich
- 4:10irgendwo eingeladen bin oder wenn ich irgendwo essen geh.
- 4:13Und das ist selten. Und dann esse ich es mal
- 4:16bewusst. Aber ich hab ja auch bewusst
- 4:20versucht, weniger Fleisch zu essen, als ich es früher mal
- 4:22gemacht hab, und insofern hat das dann für mich mittlerweile
- 4:27eh was Besonderes, was ich, was ich aber ganz schön finde, also
- 4:32ich mein eigentlich essen wir flächendeckend viel zu viel
- 4:36Fleisch und so weiß man alles. Ich hab das, ich hab mir das gar
- 4:40nicht irgendwie mühsam, abgekämpft oder abtrainieren
- 4:44müssen. Ich hab einfach versucht mir das
- 4:47bewusst zu machen, dass das was Besonderes ist und eigentlich
- 4:52ein ja, wenn man so will in Luxusgut und es hat sowohl an
- 4:58meiner Praxis dann was geändert als auch an tatsächlich in
- 5:01meinem Mindset und ich zumindest bin damit sehr.
- 5:05Glücklich und sehr zufrieden, denn wenn ich dann mal Fleisch
- 5:08esse, esse ich es viel bewusster und und genieße es viel mehr und
- 5:11kann es halt irgendwie mehr wertschätzen.
- 5:14Ergibt das Sinn? Ja, ja, auf jeden Fall kann ich,
- 5:17kann ich nachvollziehen, ja, also genau das ist es halt, wenn
- 5:21man generell das wenig isst und vor allem auch nicht so zu Hause
- 5:25ist, sondern halt dann immer zu so besonderen Gelegenheiten.
- 5:28Man geht essen, was wir ja auch nicht oft machen, oder man ist
- 5:31irgendwo eingeladen. Dann ist das halt wirklich immer
- 5:34so. Man verknüpft dann das Essen
- 5:35irgendwie auch gleichzeitig mit dem Event und das macht es halt
- 5:38auch noch mal besonders. Ja, also wie gesagt, ich kann
- 5:41nachvollziehen, dass gerade wenn man nicht so viel Fleisch isst,
- 5:46dass das dann generell einfach auch noch mal Besonderes ist,
- 5:50auch wenn es dann, ich sag mal nur selbst wenn es dann nur so n
- 5:53ganz kleines Schnitzel irgendwie ist und man das dann auch anders
- 5:55genießen kann. Mhm.
- 5:58So viel zu der Frage. Bevor wir in die Geschichte
- 6:02einsteigen, eine Sache muss ich noch vorwegschieben wir haben
- 6:06eine Nachricht auf Instagram bekommen.
- 6:08Mhm. Und die wollte ich dir nicht
- 6:10vorenthalten. Und zwar ist die von Turin
- 6:13turamba. Schön.
- 6:18Also ja, heißt halt auf Instagram Turin Turamba und sie
- 6:23hat uns aber eine ganz tolle Nachricht geschrieben, denn es
- 6:26gab ein Foto zu dieser Nachricht von einem Pferd.
- 6:30Oh, und die Nachricht hör euch am Stall.
- 6:32Grüße gehen raus. Ach schön.
- 6:35Ja, und da sagen wir natürlich ganz liebe Grüße zurück und sehr
- 6:38cool, dass du dann quasi die Pferdegeschichte bei deinem
- 6:41Pferd gehört hast. Das ist wirklich schön, das
- 6:43freut mich. Dankeschön, die Zusendung
- 6:47hättest du mir auch ruhig mal zeigen können, als ich noch bei
- 6:49dir war. Ich hab sie.
- 6:50Da hätte ich das Bild auch gesehen.
- 6:52Ja, ich hab sie wirklich 10 Minuten bevor die Aufnahme
- 6:56losging gesehen. OK.
- 6:59War zwar schon geschwiegen, er war zwar schon n Tag alt, aber
- 7:03ich hab es wirklich erst jetzt gesehen.
- 7:05OK Instagram zeigt mir das leider nicht immer an wenn ihr
- 7:07Nachrichten bekommen das ist richtig doof, ja deswegen sonst
- 7:13hätte ich dir das auch direkt gezeigt ja aber dann würde ich
- 7:19sagen gehen wir jetzt zu unserer Geschichte das gelbe Gesicht.
- 7:23Mhm. Weil wir haben uns ja
- 7:25entschieden, wir überspringen quasi eine Geschichte, die in
- 7:29meiner englischen Variante zumindest jetzt dran gekommen
- 7:32wäre, weil die im Deutschen erst später hinzugefügt wurde und
- 7:36auch in der amerikanischen Variante, weil die Amerikaner
- 7:39das für zu krass fanden. Ja, ich.
- 7:42Bin. Sehr gespannt, auf welche Weise.
- 7:45Zu krass. Ja, ich fand es auch sehr
- 7:47witzig, dass einige tatsächlich auf dem Discord geschrieben
- 7:49haben. Ja, ich les jetzt die Geschichte
- 7:50trotzdem als erstes, weil ich bin jetzt neugierig.
- 7:54Mhm, wir gedulden uns noch. 2 Bücher genau und wir haben ja
- 8:00schon festgestellt, die Geschichte ist generell nicht so
- 8:03lang, wir teilen sie trotzdem in 2, weil wir einfach n bisschen
- 8:07miträtseln wollen und das ist dann immer einfacher, wenn man
- 8:10einen kurzen Cut hat, aber wir lesen dann doch relativ weit.
- 8:14Ja, ist eigentlich so. Etwa 2 Drittel der Geschichte
- 8:18ne. Ja, genau.
- 8:20Ist halt auch wirklich kurz diesmal.
- 8:22Ja, aber macht nichts. Dann werden die Folgen halt mal
- 8:26kürzer, ganz bestimmt und keine 2 Stunden lang.
- 8:32Und alle, die gerade hören, wissen jetzt schon, wie lang die
- 8:34Folge geworden ist und können ja jetzt mal an der Stelle
- 8:37reagieren, wie wir uns geschlagen haben.
- 8:42Ist dir denn aufgefallen, dass wir direkt am Anfang eigentlich
- 8:45gespoilert werden für eine andere Geschichte?
- 8:49Na ja, gespoilert hab ich jetzt nicht so wahrgenommen.
- 8:52Und welche Geschichte das ist, wird mir auch jetzt erst klar,
- 8:58wenn ich mal neben mir nebenbei das englische aufmache.
- 9:02Da hab ich den Titel dann schon mal gehört, bei mir hat die
- 9:04irgendein ganz seltsame, ganz seltsame Benennung die
- 9:09Geschichte von dem zweiten Tüpfel.
- 9:12K. Ja, und das ist jetzt nicht
- 9:15wirklich. Einleuchtend.
- 9:17Nie gehört? Ich auch nicht.
- 9:19Aber Mascrave Virtual sagt dir dann was.
- 9:22Genau mascrave Virtual hab ich schon mal gehört, das sagt mir
- 9:24was. OK, ja, aber die Geschichte
- 9:27kommt ja eigentlich erst später. Ich muss mal gucken, kommt die
- 9:30noch in, aber es kommt in dem Buch noch vor.
- 9:33Mhm. K.
- 9:34Also wir kommen noch zu Mascrave Retual in diesem Buch, aber
- 9:38nicht jetzt. Aber trotzdem.
- 9:39Also fand ich spannend, dass hier mal dieser weggegangen
- 9:42wird. Normalerweise hatten wir ja
- 9:43bisher, dass immer Bezug genommen wird auf vorangegangene
- 9:46Fälle. Ja, stimmt.
- 9:48Und jetzt haben wir hier mal so n bisschen so, ich find generell
- 9:52von der Einleitung her so ein ja, ich hab ja ganz viele Fälle
- 9:55schon erlebt und aufgeschrieben, unter anderem diese beiden und
- 9:59ich erzähl euch jetzt aber diesen Fall.
- 10:01Mhm, ich mag diese. Editorials diese, diese kurzen
- 10:06quasi Herausgeber vorworte, die mag ich sehr gerne.
- 10:10Immer wenn Watson das macht beziehungsweise Condol das Macht
- 10:14durch Watsons Stimme, das lese ich immer mit Genuss, das mag
- 10:18ich wirklich gern und ich meine mich zu erinnern, wir hatten
- 10:21schon mal mindestens einen Fall wo Bezug genommen wurde auf
- 10:25einen einen Fall, den wir noch nicht gelesen haben, wobei ich
- 10:29da aber nicht weiß ob das ein Beta noch.
- 10:32Wo man da wirklich niedergeschriebener Fall ist
- 10:35oder ob das nur wieder so ein quasi so eine Art names Shopping
- 10:39war von etwas, was dann mit nur mit dem Namen angedeutet wird.
- 10:43Ich weiß aber auch leider nicht mehr welcher Fall das war.
- 10:46Schade, das hätte ich dich nicht mehr jetzt gefragt.
- 10:48Ja, da war, da war irgendwie noch eine Aufzählung quasi ah,
- 10:54muss mal nachschauen, ob ich das noch rauskriege.
- 10:57Ich kann kurz blättern. Ja, Blätter doch mal kurz.
- 11:01OK. Ah, hab es gefunden.
- 11:03Ja. Es waren die 5 Apfelsinenkerne,
- 11:06da war auch so n so ne Art Herausgeberforward dabei und
- 11:12dann sagte das Jahr 1887 war besonders reich an interessanten
- 11:16Fällen, über welche ich auf über welche ich mir Aufzeichnungen
- 11:19gemacht habe. Und dann sind sogar n Paar
- 11:22genannt. Ne, ich finde darunter Berichte
- 11:24über die Schwindelhafte Bettlergesellschaft, die einen
- 11:27luxuriösen Club in den Kellerräumen eines Lagerhauses
- 11:29hatte, haben wir noch nicht gelesen, falls es darüber was
- 11:31gibt über die Tatsachen, die sich auf den Untergang des
- 11:35britischen Seglers Sophie Anderson beziehen, haben wir
- 11:37auch nichts gelesen über die merkwürdigen Erlebnisse der
- 11:40Petersons auf der Insel Uffa haben wir auch noch nicht gehabt
- 11:44und schließlich über den Camberwellschen Giftmord.
- 11:47Noch nicht gehabt? Und da wird sogar quasi die
- 11:49Pointe schon verraten. Deswegen vermute ich, dass wir
- 11:52darüber auch nichts mehr lesen werden.
- 11:57Aber ja, die werden da so aufgezählt und dann schreibt er
- 12:00auf alle diese Fälle komme ich vielleicht ein andermal
- 12:02ausführlicher zurück, aber kein einziger ist in seinem Verlauf
- 12:06so eigentümlich wie der, den ich mit für diesmal zur Wiedergabe
- 12:09ausgewählt habe. Das da hatten wir ja dann schon
- 12:12mal irgendwie so, so, so Schlaglichter, so Stichpunkte
- 12:16quasi für andere Fälle. Wo ich aber wie gesagt nicht
- 12:19weiß, ob er irgendwas davon wirklich dann mal ausgearbeitet
- 12:22und veröffentlicht hat. Bin eigentlich der Meinung
- 12:25nicht. Ah schade, aber da wären manche
- 12:28Sachen dabei, die würd ich schon gern lesen.
- 12:30Ja, ich geb jetzt auch keine Garantie.
- 12:33Vielleicht kommt da doch noch irgendwas, aber trotzdem, du
- 12:36hast ja da nicht so diesen, ich sag mal kurzgeschichtennamen
- 12:40schon wieder gegeben, wie es jetzt hier der Fall ist.
- 12:43Also hier wird ja ganz klar die Kurzgeschichte schon
- 12:45angeteasert, die dann. 3 Stories später tatsächlich kommt.
- 12:49Ja OK, das stimmt. Die Geschichte von dem zweiten
- 12:51Tüpfel. Ja, von mir aus.
- 12:56Ich schau jetzt mal kurz, ob sie bei mir auch so heißt.
- 12:58Das wäre. Ja, das wäre nämlich jetzt
- 12:59interessant. Aber ich glaube, das sollte
- 13:04nicht der Fall sein. Nee, der Katechismus der Familie
- 13:07Musk, Grave O. K.
- 13:09Aber dann geht das ja wirklich komplett verloren.
- 13:12Was hier passiert, wieso was enttäuschend?
- 13:16Na ja, weil du ja dann. Also wenn du jetzt einfach nur
- 13:19das gelbe Gesicht liest und dann liest du irgendwas von ja, der
- 13:22zweite Tüpfel und dann schaust du vorne in dein
- 13:24Inhaltsverzeichnis und dann findest du diese Geschichte
- 13:26nicht, dann kommst du ja nicht drauf.
- 13:28Ah OK, da wird eigentlich die spätere Geschichte angeteasert.
- 13:32Ja, das stimmt, da hast du recht, so hast du es gemeint,
- 13:35Mhm. Genau das geht eben verloren.
- 13:40Mhm. Ja, also in diesem Vorwort steht
- 13:43jedenfalls. Dass Watson sich ja
- 13:45üblicherweise auf die Fälle konzentriert, bei den Sherlock
- 13:47Holmes glänzenden Erfolg hatte und weniger auf die, bei denen
- 13:53er irgendwie gescheitert ist. Und anscheinend haben wir hier
- 13:57jetzt einen solchen Fall, bei dem aber wohl hinterher
- 14:01wenigstens noch rausgekommen ist, was es damit auf sich
- 14:04hatte, sodass er es aufschreiben konnte.
- 14:07Genau, weil er sagt, selbst, also da, wo Sherlock Holmes
- 14:10gescheitert ist. Kam es dann meistens zu keiner
- 14:13Lösung, weil auch kein anderer dann auf die Lösung kam.
- 14:16Aber es gibt eben diese Ausnahmefälle und einmal dieses
- 14:19Must Grave Retual und eben der vorliegende Fall, das gelbe
- 14:23Gesicht, das sind solche Ausnahmen, wo eben die Lösung
- 14:27dann im Nachhinein noch präsentiert wurde.
- 14:28Mhm. Das hab ich übrigens beim Lesen
- 14:31dann schon wieder total ausgeblendet.
- 14:33Es wird mir jetzt erst wieder bewusst, dass wir hier einen.
- 14:37Vielleicht irgendwie scheiternden Sherlock Holmes
- 14:39erleben werden, hatten wir ja auch eher selten bisher.
- 14:43Ja, bisher also die 5 Apfelsinenkerne ist er
- 14:46gescheitert. Aber sonst?
- 14:49Ja, an an Irene Adler ist er so n bisschen gescheitert.
- 14:54Er hat ja alles aufgelöst, aber halt quasi n paar Stunden zu
- 14:57spät, da war sie schon weg. Genau, ja gut, bei den 5
- 15:01Apfelsinenkernen hat er ja auch eigentlich alles aufgelöst, nur
- 15:03war halt zu spät. Ja.
- 15:06Das. Na ja, da würde ich schon sagen,
- 15:09ist er gescheitert, weil er den jungen Mann hat weggehen lassen.
- 15:13Entweder das Risiko verkennend oder das Risiko ignorierend, in
- 15:19dem er geschwebt. Hat.
- 15:21Na ja, OK, mal schauen was hier so passiert.
- 15:24Ja, Holmes und Watson sind unterwegs, die haben n kleinen
- 15:29Spaziergang im Park gemacht und als sie jetzt zurückkommen in
- 15:32die Baker Street, werden sie quasi schon von dem.
- 15:36Ja, hier steht Pageboy. Also ich geh mal von aus so n
- 15:39Diener oder so so n Pagen in Empfang genommen und der erklärt
- 15:45ja, also es war ein Gentleman da, der hat nach Holmes gefragt,
- 15:49der war auch sehr ungeduldig, wurde direkt in den Raum geführt
- 15:52und hat da dann ne Zeit lang gewartet, hat mehrmals
- 15:55nachgefragt wann Holmes denn zurückkommt und ist schließlich
- 15:58wieder nach draußen gegangen, weil er zu ungeduldig.
- 16:00Wurde ja zu ungeduldig, ist ein sehr gutes Stichwort.
- 16:03Du bist da über den Teil weggesprungen, den ich so
- 16:06wunderschön. Finde allein dieser Anfang mit
- 16:10Sherlock Holmes war an sich kein Freund gymnastischer Übungen,
- 16:14heißt es bei mir. Und dann schildert Watson, dass
- 16:17der ja doch eigentlich sehr stark ist.
- 16:20Also er hat wenige Menschen getroffen, die ihn an
- 16:22Muskelkraft übertroffen haben, den guten Sherlock und er ist
- 16:28einer der besten Boxer, dem er je begegnet ist.
- 16:31Und dann wundert er sich selbst, wie das eigentlich sein kann,
- 16:35wenn er doch n eigentlich nie um des Trainings willen trainiert.
- 16:41Also Sherlock, es gibt Black Day, aber es gibt auch alle
- 16:45anderen Days der Macht eigentlich nichts, nur um zu
- 16:49trainieren und Watson vermutet dann, dass das wohl daran lag,
- 16:55dass er stets sehr mäßig lebte. Von gelegentlichem Genuss von
- 16:59Kokain mal abgesehen, frönte er keinerlei Leidenschaft.
- 17:04Da hab ich gestutzt, ich weiß noch, es war bei uns schon n
- 17:09Running Gag, das immer erstmal gesoffen und geraucht wird und
- 17:14da ist Sherlock immer ganz vorne mit dabei.
- 17:17Ja, bei Watson auch. Und deswegen sieht er das
- 17:19wahrscheinlich jetzt nicht als so kritisch an.
- 17:21OK, ja, ja, wahrscheinlich damalige andere
- 17:25Gesundheitsvorstellungen also. Wahrscheinlich wurden da Alkohol
- 17:30und Tabak noch nicht an sich als schädlich verstanden, sondern
- 17:34halt nur, wenn man es damit übertreibt.
- 17:36Ja. Ja, also das war schon ne
- 17:39zweifelhafte Aussage und dann geht er aufs Kokain noch kurz
- 17:43ein. Mhm.
- 17:46Und auch zu diesem Mittel griff er nur, wenn gar kein Fall und
- 17:49keine interessante Zeitungsnachricht die öde
- 17:52Gleichförmigkeit der Tage unterbrechen wollte.
- 17:54Ja, das ist natürlich also. Gut, da muss man da jetzt schon
- 17:57Verständnis haben. Das ist natürlich eine ein
- 17:59vollkommen triftiger Grund und eine gute Begründung, harte
- 18:02Drogen zu konsumieren, das ist halt einfach langweilig, ohne
- 18:06was soll man da machen, kann man ja eigentlich kaum anders wa.
- 18:12Ja ja, das fand ich seltsam. Ich seh übrigens gerade, wie
- 18:17wunderschön das im Englischen formuliert ist.
- 18:20Mhm. And he only turn to the drug as
- 18:23a protest against the monotony of existance when cases with
- 18:27canty and the papers uninteresting protest against
- 18:30the monotony of existance das ist schön.
- 18:33Ja, finde ich auch. Aber vielleicht hat er auch
- 18:36einfach so ne natürliche Begabung für den für den
- 18:40Boxsport. Ja, vielleicht.
- 18:43Dass er deswegen halt nicht groß trainieren muss.
- 18:46Ja, das können ist ja das eine, aber körperlich in Form zu
- 18:49bleiben, das passiert ja nicht durch Begabung.
- 18:51Ja, aber ich mein, also ich weiß ja jetzt nicht, wie lang so n
- 18:54boxkampf dauert, aber wenn du da halt, ich sag mal 5 Minuten
- 18:58richtig Gas gibst, dann kriegst du das auch hin ohne viel zu
- 19:01trainieren. Du hast ja auch n bisschen
- 19:02Aufregung Adrenalin dabei, das kann dich schon genug pushen
- 19:07würde ich sagen, also ich plaudere jetzt mal n bisschen
- 19:10aus dem Nähkästchen aus meiner Turnierzeit beim Tanzen.
- 19:14Mein Tanzpartner. Boxen.
- 19:16Nee, nicht beim Boxen, aber ganz ehrlich, mein Turnierpartner der
- 19:22war eine faule Socke. Also wir hatten offenes Training
- 19:26in der Tanzschule, auch mehrfach die Woche angeboten bekommen und
- 19:30der war eine richtig faule Socke gewesen, also den davon zu
- 19:34überzeugen dahin zu gehen und dann halt auch mal wirklich Gas
- 19:38zu geben und nicht 2 Stunden da rumzustehen und nichts zu tun.
- 19:42Das hat schon echt Überzeugung gebraucht, auch dann in den
- 19:46Kursen und so, dass er da auch mal n bisschen mehr als die 10%
- 19:50gibt. Aber auf dem Turnier, da konnte
- 19:53er plötzlich immer Gas geben und da haben wir dann auch die
- 19:56zweiten und ersten Plätze belegt, also das war gar kein
- 19:58Problem, aber es war dann halt schon immer so n bisschen dieses
- 20:04wir könnten halt viel weiter kommen, wenn er sich auch im.
- 20:08Mal hinstellen würde im Training und da was machen würde, aber
- 20:11wollt er nicht und der hatte aber einfach diese natürliche
- 20:13Begabung und mit Adrenalin ging das dann, da konnte er dann die
- 20:18Viertelstunde abliefern und dann war das OK.
- 20:21Ja, hat uns alle zur Weißglut getrieben, aber es war halt so
- 20:26und ich bin jetzt auch mal ehrlich anders als Sherlock, man
- 20:29hat es ihm damals nicht angesehen, dass das in ihm
- 20:32steckt. OK.
- 20:33Also deswegen, das war schon. Wir waren schon alle sehr
- 20:37begeistert. Immer wenn er das dann geschafft
- 20:38hat. Aber ja und das Ding ich könnt
- 20:41mir vorstellen, dass das bei Sherlock Holmes halt ähnlich
- 20:43ist. Der hat einfach ne natürliche
- 20:44Begabung die 90% der Arbeit für ihn erledigt und die restlichen
- 20:5010% macht dann Adrenalin. Ja, ja, also wenn wir zu
- 20:57natürlicher Begabung vielleicht noch günstige körperliche
- 21:02Voraussetzungen hinzunehmen, dann.
- 21:06Von mir aus also ich mein gut, ich nehme jetzt mit Sicherheit
- 21:10nicht in Anspruch, irgendwie so fit zu sein wie ein Sherlock
- 21:13Holmes hier geschildert wird, aber ich hab jetzt zum Beispiel
- 21:19auch das Glück, mit einem guten Stoffwechsel gesegnet zu sein
- 21:22und ich kann so viel essen wie ich will und bin weit davon
- 21:27entfernt, dick zu werden, also irgendwie.
- 21:32Da, da kann ich mir jetzt auch nichts drauf einbilden.
- 21:34Das ist halt einfach so und selbst in Zeiten, wo ich mal
- 21:36quasi nichts gemacht hab und selbst wenn ich dann nur zu
- 21:40Hause sitze, also da nehm ich jetzt auch nicht nennenswert zu.
- 21:44Du glücklicher. Ja, also genau, Glück halt ne,
- 21:49also kann ich wirklich nichts für, ist halt einfach irgendwie
- 21:54genetische Konstitution, für die ich nichts kann, für die ich
- 21:57mich nur bedanken kann. So und.
- 22:01Vielleicht hat Sherlock ja auch irgendwie sowas, dass er quasi
- 22:04günstige körperliche Voraussetzungen hat und fit
- 22:08bleibt, auch wenn er nicht viel dafür tut.
- 22:11Ja, und dann kommt vielleicht doch sowas hinzu, wie wir halt
- 22:14in dem Sherlock Holmes Film gesehen haben.
- 22:16Mit Robert Downey Junior. Da gab es ja so eine Boxszene
- 22:19und da war das ja so, dass quasi die Deduktion von Sherlock
- 22:23Holmes ihm ja auch geholfen hat, weil er dann halt eben mit einem
- 22:27Blick erkannt hat, OK, der Typ hat halt da und da eine
- 22:30Schwachstelle, wenn ich da drauf schlage, dann habe ich halt
- 22:32gewonnen, weißt du, und das kann ich mir schon auch hier bei dem
- 22:36Buch Sherlock Holmes vorstellen, dass wenn der jemanden sieht,
- 22:39der keine Ahnung, immer den Kopf in einer gewissen Haltung hält,
- 22:42dass er dann weiß, Ah, OK, dem sein linkes Ohr ist irgendwie
- 22:46schon angeschlagen und wenn ich. Drauf haue, dann ist der quasi
- 22:50taub und dann ja. Ja, ja, das kann schon auch
- 22:54sein. Wahrscheinlich hast du als guter
- 22:59Beobachter durchaus auch n Vorteil beim Boxen, das kann
- 23:02sehr gut sein. Ich mag übrigens auch OK, dann
- 23:05gehen wir doch noch mal den Schritt zurück von der Baker
- 23:08Street. Ich mag auch die Beschreibung
- 23:09von dem Spaziergang. Mhm, ja, die ist schön.
- 23:12Echt schön, die les ich jetzt noch mal schon vor.
- 23:15Eines schönen Frühlingstages hatte er sich endlich dazu
- 23:18bewegen lassen, mit mir einen Spaziergang im Park zu machen,
- 23:21wo eben das erste zarte Grün an den Ulmen Spross und die
- 23:24Kastanien anfingen, ihre Knospen zu öffnen und ihre 5 blattfinger
- 23:29auszuspreizen 2 Stunden lang strichen wir umher, fast ohne
- 23:34ein Wort zu reden, wie es nur enge Freunde vermögen.
- 23:37Ja, Busenfreunde steht bei mir. Auch schöner.
- 23:40Begriff ja, ja. Ja, aber das ist wirklich ne
- 23:43schöne Schilderung. Da hat man so n bisschen gemacht
- 23:47und auch. Ja, vor allem in dieser dunklen
- 23:49Jahreszeit. Genau also über die Freundschaft
- 23:52gemacht und sich außerdem n bisschen nach Frühling gesehnt.
- 23:55Ja. Ja, aber gut, da bin ich ja
- 23:57sowieso gut drin. Bin ich sozusagen typisch
- 24:01deutsch, möchte ich sagen, mich immer nach der Jahreszeit am
- 24:05meisten zu sehen, die gerade am weitesten Weg ist.
- 24:10Das heißt, demnächst sehnst du dich dann schon nach dem Sommer.
- 24:13Ja, gut möglich, dass ich mich dann sogar im Winter mal nach
- 24:17dem Sommer sehne. Nach langen Tagen hellen
- 24:20Abenden, schön warm, dass man im t Shirt draußen rumlaufen kann.
- 24:25Ja ja doch schon, fängt schon an, ist schon schön.
- 24:30Nee, da bin ich zum Glück nicht ganz so.
- 24:32Also. Ja, wenn ich so was lese, denk
- 24:34ich mir auch, ach es wäre schön, wenn jetzt Frühling ist.
- 24:36Ich mag auch einfach den Frühling, weil dann alles
- 24:39anfängt zu blühen und alles zu duften und so.
- 24:42Das find ich schon schön und es ist meistens halt schon warm,
- 24:45aber halt nicht heiß, aber ich kann halt auch dem Herbst was
- 24:50abgewinnen so mit diesen cosy verregneten Tagen, wo man sich
- 24:55dann einkuschelt und so. Und ich mag halt den Winter auch
- 24:59mit Weihnachten und so. Ich mag das, wenn dann überall
- 25:01die Lichter hängen und die Dunkelheit erhellen und ja.
- 25:06Das stimmt, das ist schon auch sehr schön.
- 25:08Ja, gerade ist ein bisschen zu viel Dunkelheit, aber ja, das
- 25:11ist halt. In der Zeit.
- 25:13Ja, aber weil halt kaum einer jetzt schon irgendwie
- 25:16Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt hat.
- 25:18Also ja, du guckst halt jetzt raus und alles ist dunkel, aber
- 25:21stell dir mal vor, die Leute hätten jetzt schon so n bisschen
- 25:24die Lichterketten rausgehangen und ja, wobei im Moment deine
- 25:28Nachbarn hatten so ne ganz furchtbare Blindkette, das war
- 25:30nicht so toll, aber normale Lichterkette schön und Kerzen
- 25:36und so und das hat dann was. Ich freu mich auch schon auf
- 25:39Weihnachtsmärkte. Ja, aber dann ist immer noch zu
- 25:41wenig Tageslicht und das ist mein Punkt.
- 25:43Ja, ja, das ist leider ein Punkt.
- 25:47Ja, aber selbst wenn du mal Tageslicht abbekommst, also bei
- 25:51uns liegt es ja meistens daran, dass wir halt erst sehr spät
- 25:54aufstehen und dann, bis wir mal wirklich in den Tag starten, ist
- 25:58der Tag quasi rum. Aber selbst wenn du früher
- 26:01nicht. Schläfst rum, ja.
- 26:02Ja, mein ich aber. Selbst wenn wir früher aufstehen
- 26:06würden, ist das ja in dieser Jahreszeit schlichtweg nicht
- 26:09gegeben. Dass wir dann Tageslicht haben,
- 26:10weil vielleicht ist es dann trotzdem die ganze Zeit grau und
- 26:13dunkel. Ja, das stimmt.
- 26:15Wir tun schon wieder alles dafür, dass die Reaktion, von
- 26:19der du gesprochen hast, wahrscheinlich ein leichtes
- 26:23Prusten oder zumindest ein trockenes ha ha, ha ist.
- 26:27Na ja. Auch.
- 26:29Auf vielleicht wird es ja keine 2 Stunden Folge.
- 26:32Ja OK, dann lass uns mal einsteigen, jetzt wirklich in
- 26:36die Geschichte. Wie gesagt, Rums und Watson
- 26:39kommen von diesem wunderschönen Frühlingsspaziergang zurück und
- 26:41erfahren, dass sie eigentlich erwartet wurden, aber der Besuch
- 26:45eben zu ungeduldig wurde und deswegen wieder gegangen ist.
- 26:48Ja. Hat aber in der Eile etwas
- 26:50vergessen. Ich.
- 26:51Find es übrigens sehr schön, wie dieser Page oder der der
- 26:55Laufbursche oder wie auch immer. Spricht, ich hab das, als ich es
- 26:59im Deutschen gelesen hab, schon geahnt, dass das bestimmt im
- 27:02Englischen irgendwie wirklich schön geschrieben ist.
- 27:04Und das ist es. Das ist halt so n bisschen
- 27:06umgangssprachlich, ne he was a very restless Gentleman, Sir a
- 27:10walking and a stamp and all the time me was here.
- 27:13Ja, und dann, als der sich verabschiedet, also nicht der
- 27:17Laufbursche, sondern der der Klient, sagt der Laufbursche
- 27:21über and with that he ups and he outs and all i could say wind
- 27:25hold in back. Ja.
- 27:27Ja, so richtig schön umgangssprachlich.
- 27:30Ich mag das ja, wenn du den Figuren am Sprechstil so n
- 27:33bisschen ist jetzt böse, wenn ich das sag, aber die Schicht
- 27:37ablesen kannst oder quasi das so glaubwürdig formuliert ist.
- 27:41Ne, also der kann halt jetzt nicht jetzt nicht so hoch
- 27:43gesprochen daher reden wie ein Sherlock Holmes oder ein Doktor
- 27:47Watson, das vielleicht hier üblicherweise tun, aber ich find
- 27:51das schön. Ja.
- 27:53Wobei ich glaub ich da zu viel Dawn Abbey geguckt hab, weil
- 27:57wenn du da halt die und Laufburschen siehst, die
- 28:00sprechen halt dann schon anders als das.
- 28:03Ja. Aber die arbeiten ja, aber da
- 28:06sind wir dann an dem Punkt. Die Arbeiten natürlich in einem
- 28:09anderen Form von Haushalt, da wird es dann halt erwartet, die
- 28:13Arbeiten ja für eine Adelsfamilie und hier hast du
- 28:16halt eher so dieses. N Gentleman, der lebt halt ne
- 28:19mit seinem besten Kumpel in der WG und die brauchen halt
- 28:22jemanden der sich so n bisschen um das ganze Zeug kümmert und
- 28:25dann holen die Halt irgendjemanden da von der Straße
- 28:27der Halt n paar Penny braucht weißt du?
- 28:29So und. Genau der spricht dann eben so.
- 28:32Ja, aber ich glaub die Dienstboten zum Beispiel bei
- 28:35Donton Abbey, da merkst du schon auch, die unterhalten sich
- 28:37untereinander anders als wenn sie dann mit den Herrschaften
- 28:39sprechen, ne? Ja gut, aber hier spricht er ja
- 28:42mit ja. Ja richtig, ich hab deinen Punkt
- 28:44schon gesehen. Du hast ja auch recht.
- 28:46OK. Aber das spricht auch irgendwie
- 28:48für Holmes. Ne, der antwortet ja dann auch
- 28:53irgendwie, oder der spricht mit dem ja dann auch auf einer
- 28:56Ebene, also der behandelt den jetzt nicht von oben herab oder
- 29:00so ne sagt er mir Well well you did your best.
- 29:03Ja, ja, aber es ist schon irgendwie auch nervig für
- 29:06Holmes, weil der sagt, er hätte jetzt guten Fall gebrauchen
- 29:09können. Bei mir sagt er, er hätte Mathe.
- 29:14Mir tat ein neuer Fall blutnot, das fand ich sehr schön.
- 29:18K. Blutnot Mhm hab ich auch noch
- 29:22nicht gehört, hab ich auf meine Shortlist genommen fürs Wort der
- 29:25Woche. Es ist dann am Ende ein anderes
- 29:26geworden, aber blutnot war wirklich sehr schön, tat mir
- 29:30blutnot. Ja.
- 29:33Ja, der Mann hat aber seine Tabakpfeife vergessen.
- 29:37Mhm. Mit einem Bernstein Mundstück.
- 29:40Ja. Und da kriegen wir wieder n
- 29:42bisschen Classic. Sherlock Holmes, ne.
- 29:45Ja, aber das mochte ich irgendwie, dass er jetzt so n
- 29:47bisschen erzählt, wie da die Begebenheiten in London sind mit
- 29:51so Pfeifen aus Bernstein und wie rar die sind, oder ja.
- 29:57Ja, und dass die Leute glauben, wenn ne Fliege im Bernstein ist,
- 30:01muss es echt sein. Dabei gibt es ne ganze
- 30:02Industrie, die unechte Fliegen in unechten Bernstein einsetzen,
- 30:06das war sehr schön. Ja.
- 30:08Aber es hat mich total erinnert an den Hut.
- 30:11In der blaue Karfunkel am Anfang, da war das auch so ne,
- 30:15war das auch der Klient, der den dagelassen hat?
- 30:19Ja, ja. Ich glaube ja.
- 30:21Ja, so oder so ähnlich irgendwie.
- 30:23Also der ist auch da hinterlassen worden.
- 30:25Nee, der wurde mit der Gans zusammengefunden.
- 30:29Ja, genau, stimmt. Genau und dann absichtlich.
- 30:32Also der ist nicht da vergessen worden, der ist absichtlich da
- 30:34abgeliefert worden, genau aber die Art und Weise ist irgendwie
- 30:38ähnlich wie Holmes dann aus einem.
- 30:41Accessoire aus einem Gegenstand, einem persönlichen, irgendwie
- 30:45auf den Besitzer schließt. Und da war das ja ganz
- 30:48ausgeprägt, hier ist es n bisschen weniger, aber ich find
- 30:50es immer noch cool, ja. So, ja, weil Holmes ist eben
- 30:55klar, der Mann muss wirklich aufgeregt gewesen sein, sonst
- 30:59hat er die Pfeife nicht vergessen, weil die Pfeife ist
- 31:03ihm sehr wichtig und dann fragt auch Watson nach ja wie Holmes
- 31:06darauf kommt und ja, die wurde halt an verschiedenen Stellen
- 31:09ausgebessert. Aber mit Silber.
- 31:13Und das hat halt mehr gekostet als die Pfeife selbst.
- 31:16Und ja, das heißt, jeder andere hätte eigentlich die Pfeife dann
- 31:20weggeschmissen und sich für das Geld ne neue Pfeife geholt.
- 31:23Aber dieser Mann hat die eben immer wieder reparieren lassen
- 31:26und er ist Linkshänder, das hat er auch noch reduziert.
- 31:29Ich seh übrigens grad, dass die Stelle, die ich so schön fand,
- 31:32mit dem falschen Fliegen in falschen Bernsteinen zumindest
- 31:36in dem Englischen was ich hier hab, gar nicht steht.
- 31:40Echt, warte mal ganz kurz Mhm und in meinem auch nicht, aber
- 31:44in meiner deutschen Übersetzung ist es wieder drin.
- 31:47Sei ganz seltsam. Ja.
- 31:50Ob es da irgendwie unterschiedliche Textgrundlagen
- 31:53gibt? Weil die werden das noch nicht
- 31:54dazu gefunden haben beim Übersetzen.
- 31:57Ich bin ehrlich gesagt am überlegen, ob es nicht
- 31:59vielleicht n Unterschied zwischen der englischen Version
- 32:02der amerikanischen Version gibt und dass zum Beispiel meine
- 32:04Übersetzung auch auf der amerikanischen basiert, weil das
- 32:08würde auch zum Beispiel erklären.
- 32:10Rum ja bei mir diese eine Geschichte jetzt auch hier in
- 32:13dem Band fehlt. Ah ja, OK, ja ja das, das könnte
- 32:18sein, ist n guter Gedanke. Ja ist mir nur gerade
- 32:21aufgefallen, also wie du sagst die ist mit Silber geflickt
- 32:26worden zweimal, obwohl das schon mehr gekostet hat als die Pfeife
- 32:30selbstwahrscheinlich ursprünglich mal.
- 32:32Und wenn jemand das machen lässt, dann liegt ihm was an dem
- 32:35Gegenstand, sonst würde er sich ja einfach ne neue kaufen für
- 32:38dasselbe Geld. Und er ist Linkshänder, denn man
- 32:42kann rußspuren glaub ich ne ja auf der Pfeife entdecken und
- 32:48zwar an der rechten Seite und daraus schließt er erstens, dass
- 32:52der die Gewohnheit hat seine Pfeife an Gaslampen und
- 32:56Gasbrennern anzuzünden und nicht mit dem Streichholz, denn damit
- 33:01würdest du nicht die Seite irgendwie ankokeln, aber sehr
- 33:04wohl, wenn du sie an der Gaslampe Anzündest und außerdem
- 33:08dadurch, dass es die rechte Seite ist.
- 33:11Schließt darauf, dass die Pfeife regelmäßig mit der linken Hand
- 33:14da drüber gehalten wird und das tut ein Linkshänder.
- 33:17Und er geht auch davon aus, dass der Mann wohlhabend ist.
- 33:21Weil der Tabak nämlich so teuer ist.
- 33:24Ja, und damit kennt er sich ja aus ne, also nicht nur Tabak,
- 33:25sondern auch Asche und so. Ich weiß nicht ob er jetzt hier
- 33:29den Tabak rauskrümelt, aber wenn er sich mit.
- 33:32Pfeifen und Zigarrenasche so sehr beschäftigt hat, wird er
- 33:34den Tabak dazu auch gut kennen. Ja, gehe ich auch davon aus,
- 33:38aber sobald Holmes die ganze Deduktion der Pfeife beendet
- 33:43hat, kommt auch der Besitzer wieder zurück.
- 33:46Einen Punkt haben wir noch vergessen.
- 33:47Übrigens, das ist ein kräftiger Mann mit gutem Gebiss, was man
- 33:51auch aus der Beschädigung schließen kann, den hat sein
- 33:53Mundstück quasi mal durchgebissen und das ja, da
- 33:57musst du schon kräftig beißen. Ja.
- 33:59Das wollte ich noch ergänzen, aber wie du sagst, jetzt kommt
- 34:01er auch und jetzt kann man n bisschen mehr über ihn erfahren.
- 34:04Genau, er war gut, aber einfach gekleidet, trug einen
- 34:08dunkelgrauen Anzug und hielt in der Hand einen neuen Hut.
- 34:12Ich hätte ihn auf etwa 30 Jahre geschätzt, obwohl er in
- 34:14Wirklichkeit ein paar Jahre älter war, Mhm, Mhm.
- 34:18Und der ist n bisschen durcheinander, ne, also sagst
- 34:21dann so, oh ja, vielleicht hätte ich klopfen sollen.
- 34:24Ja, natürlich hätte ich klopfen sollen und sag dann auch selbst
- 34:26der ist n bisschen. Durch den Wind ne.
- 34:29Ja, ja und lässt sich dann auch ganz theatralisch auf den Stuhl
- 34:33fallen, die Hand an der Stirn fand ich sehr witzig, dass hier
- 34:38mal so ein gestandener Mann zusammenbricht und nicht immer
- 34:40die Dame in Not. Das stimmt.
- 34:43Ja, aber Holmes sagt ja auch ja OK, der hat wohl 2 Nächte nicht
- 34:46geschlafen, da ist das verständlich.
- 34:49Mhm. Ja.
- 34:51Und dann ist eben die große Frage, was kann Holmes für
- 34:54diesen Mann tun? Und die Antwort lautet, ich
- 34:56brauche Ihren Rat, ich weiß nicht, was ich tun soll und mein
- 34:59ganzes Lebensglück scheint mir aus den Fugen zu gehen.
- 35:03Ja, der arme Kerl, der tut einem da schon ein bisschen leid.
- 35:06Ja. Und man merkt auch, Watson merkt
- 35:10auch an, dass der sich schwer damit tut, mit der Sprache
- 35:15rauszurücken und irgendwie offensichtlich sehr private
- 35:20Probleme. 2 Leuten anzuvertrauen, die er noch nie
- 35:23gesehen hat, das sagt er auch selbst so ganz offen.
- 35:26Mhm. Und er ringt mit sich.
- 35:28Aber ja, er will dann doch Sherlock Holmes Rat haben, nicht
- 35:33nur als Detektiv, sondern auch als lebenserfahrener Mann, denn
- 35:38ob es n wirklicher Kriminalfall ist, wissen wir ja mal wieder
- 35:41gar nicht. Ne, also auch aus dem was er
- 35:43dann erzählt, kann man jetzt soweit wir gelesen haben noch
- 35:46nicht erschließen ob es, ob da tatsächlich irgendein
- 35:50Verbrechen. Vorgeht oder vor sich gegangen
- 35:52ist. Ja, aber.
- 35:54Das finde ich dann erst mal wieder schön, wie Sherlock dann
- 35:57anfängt und erst. Mal.
- 35:59Ja, das ist meine Lieblingsstelle.
- 36:00OK, dann mach du die bitte. Also du du meinst wie er ihn
- 36:04dann anspricht ne ja also mein lieber Mister Grand Monroe fing
- 36:09Homes an, unser Besucher sprang von seinem Stuhle auf, wie rief
- 36:13er sie kennen meinen Namen. Wenn sie ihr inkognito bewahren
- 36:17wollen, sagte Holmes lächelnd, würde ich Ihnen vorschlagen,
- 36:20nicht mehr ihren Namen auf ihr Hutfutter zu schreiben oder
- 36:22wenigstens der Person, mit der sie sprechen, nicht gerade das
- 36:24Innere des Hutes zuzuwenden. Ja, das ist wirklich sehr, sehr
- 36:29schön. Kann man sich das Schmunzeln
- 36:32richtig vorstellen? Ja, aber Holmes beruhigt ihn n
- 36:37bisschen, sagt Hey, wir haben schon sehr viele Fälle in diesem
- 36:39Zimmer gehabt und. Die meisten gelöst.
- 36:43Also einfach mal erzählen, was los ist.
- 36:46Und dann findet man schon irgendeine Lösung.
- 36:48Ich finde das sehr schön, wie das bei mir wieder ausgedrückt
- 36:50ist. Ich wollte Ihnen eben sagen,
- 36:53dass wir, mein Freund und ich, viele ungewöhnliche Geheimnisse
- 36:56in diesem Zimmer angehört haben und dass wir und so und dass uns
- 37:00so oft das Glück zuteil wurde, beunruhigten Herzen wieder
- 37:04Frieden zu bringen. Ich hoffe zuversichtlich, wir
- 37:07können für Sie dasselbe tun. Es ist wirklich schön
- 37:10ausgedrückt, ne. Ja, ist bei mir genauso.
- 37:13Ist wirklich schön. Ja, der gute Mann stellt sich
- 37:18dann vor und stellt ein bisschen vor, was ihm so passiert ist.
- 37:23Also er heißt angeblich Grand Monroe, obwohl seine Frau ihn
- 37:28durchgehend immer Jack nennt. Hast du ne Erklärung dafür?
- 37:33Nein. OK.
- 37:37Ja, Grand Jack Monroe. Ich weiß nicht, ob das so ne Art
- 37:40Spitzname ist. Das ist sehr seltsam irgendwie.
- 37:43Also was ich mir vorstellen könnte, es war ja nicht
- 37:48unüblich, dass man seinen Kindern den gleichen Vornamen
- 37:52gegeben hat wie wie dem Vater, also dass der Vater auch schon
- 37:55Grand Monroe hieß und dann. Hattest du ja ganz oft, dass
- 37:58dann dafür dann noch n Junior angehangen wurde oder eben n
- 38:02Zweitname und ich könnt mir vielleicht vorstellen, dass
- 38:05Jack, also dass er wirklich Grand Jack Monroe heißt und dass
- 38:09aber Jack dann der Rufname ist, sag ich mal für seine ganzen
- 38:14Bekanntschaften, also Freunde und Familie, damit man eben
- 38:18unterscheiden kann zwischen dem Vater und dem Sohn.
- 38:21Das kann natürlich sein. Ja, sehr schlau.
- 38:24Das wäre für mich so die Erklärung.
- 38:27Weil ich weiß, dass das damals gang und gäbe war und man soeben
- 38:30die Unterscheidung gemacht hat. Mhm.
- 38:33Das wär möglich. Ja, ansonsten müsste Grand Munro
- 38:37als Ganzes der Nachname sein und wir hätten außer der Tatsache,
- 38:42dass alle Frauen Mary heißen, vielleicht jetzt auch die
- 38:45Tatsache, dass alle Männer einfach Jack mit Vornamen
- 38:47heißen. Ja, aber das passt nicht ganz,
- 38:49weil Holmes sagt, dann auch noch mal nur Mister Munro zu ihm.
- 38:53Also. Ja, war auch nicht wirklich
- 38:55ernst gemeint, aber. Ja, aber hier heißt die Frau
- 38:58Effi, möchte ich ganz kurz betonen.
- 39:00Stimmt, das ist schon seltsam. Ist schon ein Grund, ihr nicht
- 39:03zu trauen, wenn Sie nicht Mary heißt.
- 39:07Ja. Ja.
- 39:08Ja, also Mister Grand Monroe ist Hopfenhändler, wie er sagt und
- 39:15hat vor 3 Jahren glaube ich eine junge Frau kennengelernt, die
- 39:21selbst zu dem Zeitpunkt schon Witwe war, obwohl sie selbst
- 39:24noch ganz jung war. 21. Das ist besagte Effi, die war
- 39:31als kleines Mädchen wohl schon in die USA gekommen, hat in
- 39:37Atlanta gelebt und hat dort einen Anwalt, ne, ein Anwalt
- 39:43geheiratet, hatte sogar schon ein Kind mit ihm.
- 39:47Dann jedoch hat das Gelbfieber zugeschlagen und die beiden sind
- 39:53gestorben, Mann und Kind. Und das hat ihr
- 39:57Verständlichermaßen das Leben da drüben etwas verleidet, sodass
- 40:00sie wieder zurück nach England gekommen ist.
- 40:02Sie muss also ursprünglich Engländerin sein und ja, dort an
- 40:08ihrem neuen Lebensort Wohnort, hat Grand Monrosey dann
- 40:14kennengelernt. Die haben sich schnell
- 40:16ineinander verliebt und nach ein paar Wochen schon geheiratet.
- 40:20Genau, man sollte vielleicht noch dazu sagen, dass Grand
- 40:22Mundro sogar die Sterbeurkunde vom Mann gesehen hat.
- 40:26Ja, ja, das ist jetzt wie gesagt 3 Jahre her und er betont
- 40:31mehrfach und ausführlich, wie glücklich die gewesen sind und
- 40:36dass sie ein Herz und eine Seele waren, also wirklich wohl eine
- 40:39ganz tolle, harmonische Ehe geführt haben und sich sehr
- 40:44geliebt haben und auch immer noch lieben, auch das betont er.
- 40:48Und das aber jetzt. Vor Kurzem ein ein Schatten
- 40:53darauf gefallen ist, auf ihre Beziehung und etwas, was er
- 40:55nicht versteht und was ihn ganz fürchterlich beschäftigt, weil
- 41:00es zwischen ihnen steht. Und die beiden Leben sehr
- 41:03abseits in einer kleinen Villa in Norbury.
- 41:07Rundherum ist nicht so viel, also es sind wenig Häuser da,
- 41:12Mhm. Kleine Wirtschaft und noch 2
- 41:15weitere Häuser sind da. Ein einzelnes Landhaus jenseits
- 41:19des Feldes und dann eben gegenüber gibt es gar keine
- 41:22Häuser. Mhm, ich.
- 41:24Finde übrigens schön, dass im Englischen hier immer von einem
- 41:26Cottage die Rede ist. Ich mag einfach den Begriff
- 41:29Cottage. Er hat mir so direkt irgendwie
- 41:32ein Bild vor Augen, wenn man Cottage hört, finde ich.
- 41:35Ja, das stimmt. Hast du norbury mal nachgeguckt?
- 41:38Nee, tatsächlich nicht. Ich gerade, er hat es ja an
- 41:42einer Stelle sogar eigentlich schon gesagt und ich bin da
- 41:45neugierig geworden. Er sagt es eigentlich
- 41:48erstaunlich, wie ländlich sie gelebt haben oder leben dafür,
- 41:52dass sie so nah an der Stadt sind, und das ist wirklich nah
- 41:54an der Stadt, also das ist, ich würde sagen, es ist auf jeden
- 41:59Fall noch Greater London, ich weiß nicht, ob das jetzt heute
- 42:03innerhalb des Stadtbezirks noch ist.
- 42:05London Borrow ja, Greater London ist auf jeden Fall richtig.
- 42:10Mhm. Also das ist nicht so
- 42:14fürchterlich weit südlich des Zentrums, heutigen zumindest.
- 42:18Also ich würd sagen, das ist vielleicht 1012 Kilometer
- 42:23außerhalb des Stadtzentrums, nicht viel mehr ist auf eine
- 42:27Höhe mit Wimbledon, da kann man sich vielleicht dann was drunter
- 42:30vorstellen. Mhm, ich versuch es Grad zu
- 42:32finden, da norbury. Ja, ist wirklich.
- 42:36Ja, ist also wirklich ne ist ist noch ziemlich nah dran und er
- 42:41sagt ja auch dann n paar mal irgendwie in seiner Erzählung
- 42:43beiläufig, dass er in die Stadt gefahren ist.
- 42:46Und das ist auch dann halt echt nicht weit.
- 42:49Also ist auch für damalige Verhältnisse glaub ich nicht so
- 42:52weit weg. Ja, krass.
- 42:54Ja, und dafür, wie er sagt, doch sehr ländlich, schreibt es.
- 42:59Da sind irgendwie noch 3 andere Häuser und dann ist n Feld und
- 43:03jenseits des Feldes ist es noch mal ein Haus, das ist ja dann
- 43:06auch das, was hier noch wichtig wird, aber das ist es dann so
- 43:08ungefähr ne, also ist schon recht abgeschieden eigentlich,
- 43:12er hat Natur um sich rum. Ja, Ach schön.
- 43:16Ja, schon hab ich auch gedacht. Beim Lesen liest sich wirklich.
- 43:20Schön. Ja, und er verbringt auch
- 43:23relativ viel Zeit dort. Er muss eigentlich nur hin und
- 43:27wieder in die Stadt. Aber gerade im Sommer ist er
- 43:30eigentlich fast immer bei seiner Frau in Norbury, Mhm und was
- 43:36auch noch ganz entscheidend ist oder was er auch noch für
- 43:38erwähnenswert hält, ist ihm, dass seine Frau ihm ihr ganzes
- 43:44Eigentum übertragen hat, als sie geheiratet haben.
- 43:47Es war auch so ein bisschen gegen seinen Willen, eigentlich
- 43:49wollte er das nicht, aber sie hat so ein bisschen drauf
- 43:52bestanden und dann haben sie eben die Abmachung gehabt, ja,
- 43:54sie kann aber jederzeit nach Geld fragen und kriegt das dann
- 43:58ausgehändigt. Wobei ich das dann ein bisschen,
- 44:02na ja, also sie kann jederzeit nach Geld fragen und kriegt das
- 44:05ausgehändigt, aber nicht ohne sich vorher erklären zu müssen.
- 44:10Ja, da macht sie ja selbst dann ne Bemerkung dazu, ne.
- 44:14Ja. Denn genau das ist vor 6 Wochen
- 44:18vom Zeitpunkt der Erzählung aus passiert.
- 44:21Und sie hat nach Geld gefragt, und zwar gleich ne ordentliche
- 44:23Summe 100 Pfund. Ja er war so n bisschen wo was?
- 44:29Hat gedacht, sie will sich vielleicht nur n neues Kleid
- 44:31kaufen, aber über die Summe ist er etwas gestolpert und hat dann
- 44:33eben gefragt, ob sie ihm verraten möchte wofür.
- 44:37Und das wollte sie nicht und da hat sie so n bisschen ne
- 44:39Bemerkung gemacht. Ja du hast gesagt, du wärst
- 44:42jetzt so ne Art Bankier und weißt doch Bankiers Fragen nicht
- 44:45nach wenn du ihnen sagst sie sollen dir was von ihrem Geld,
- 44:48von von ihrem Geld her genau rücken sie was von ihrem Geld
- 44:54rücken Sie was von Ihrem Geld raus und fragen Sie nicht nach
- 44:56OK Sir wie Sie wünschen Sir. Hier ist meine Brieftasche.
- 45:03Wenn du, wenn der Bankier dir was von deinem Geld rausgibt,
- 45:06darf er natürlich nicht nachfragen, was du damit
- 45:08vorhast. Und ja, das verbittet sie sich
- 45:11auch und er ist so ein bisschen oh seltsam.
- 45:14OK, das ist eigentlich noch nie vorgekommen, dass sie was von
- 45:18mir geheim hält, aber er macht das dann und macht sich auch
- 45:21nicht weiter groß Gedanken ne also das ist so ein erstes
- 45:25Rückblick, so ein erstes Warnzeichen.
- 45:28Aber er weiß auch gar nicht, ob das wirklich was damit zu tun
- 45:30hat, was dann später noch passiert ist.
- 45:32Und erstmal zumindest hat er es ja nicht besonders ernst
- 45:37genommen oder hat er keine weiteren Schlüsse rausgezogen
- 45:40oder sich Gedanken gemacht? Genau dann.
- 45:43Ist auch erstmal ein paar Wochen nichts passiert und letzte Woche
- 45:47vom Stand unserer Erzählung aus letzten Montag sind dann andere
- 45:53Dinge in Bewegung gekommen, die sehr seltsam waren.
- 45:56Nämlich dieses verlassene Cottage gegenüber.
- 45:59Ich werd das jetzt weiterhin einfach Cottage nennen, das
- 46:03wurde verkauft, zumindest hat sich da jemand Neues
- 46:07niedergelassen. Bei mir steht vermietet
- 46:09übrigens. Bei dir steht.
- 46:11Für ja, es ist durchgehend die Rede von neuen Mietern und
- 46:15vermietet. Ja, das seh ich im Englisch.
- 46:18Warte mal bei mir im Deutschen auch.
- 46:20Mal gucken. Ja, ja, stimmt that the Cutter
- 46:25chat at last been let. Ja, ja.
- 46:29Ja OK, dann vermietet, dafür aber auf jeden Fall ist ja
- 46:34jemand Neues eingezogen und dieser Jack Monroe.
- 46:39Nee doch. Mhm.
- 46:41Ja, Jack Grant Monroe, wie auch immer.
- 46:43Ja, Jack Grant Monroe, der hat dann eben am Fenster ein Gesicht
- 46:49beobachtet. Also.
- 46:51War der gerade so am Spazierengehen ne und hat halt n
- 46:54bisschen stehen geblieben, hat sich das so n bisschen müßig
- 46:56angeguckt, dass da anscheinend Leute einziehen und dann sieht
- 46:59er dieses Gesicht am Fenster plötzlich.
- 47:01Genau. Und er sagt selbst, er kann
- 47:03nicht so ganz beschreiben, wie dieses Gesicht aussah.
- 47:07Er kann noch nicht mal wirklich sicher sagen, ob Mann oder Frau,
- 47:10weil er es dafür nicht deutlich genug gesehen hat, aber es war
- 47:15etwas Unnatürliches an dem Gesicht etwas gespensterhaftes.
- 47:21Ja, aber bevor er dann die näher treten kann, verschwindet dann
- 47:24die Gestalt am Fenster, als wäre sie ins Zimmer zurückgerissen
- 47:29worden. Das hatten wir ja auch schon
- 47:30mal. Ja, stimmt, bei dem Ach, wie
- 47:35hieß denn der Fall? Das war der der Mann mit der
- 47:38entstellten Lippe, ne. Genau.
- 47:40Ja genau, der Fake Bettler. Genau.
- 47:43Und er bleibt dann sogar noch 5 Minuten da stehen.
- 47:45Der Jack Monroe und überlegt, was er jetzt damit machen soll.
- 47:49Mhm. Und entscheidet.
- 47:51Ja, ich geh jetzt einfach mal dahin und klopf an die Tür.
- 47:54Ja. Und dann wird ihm von einer
- 47:56großen, hageren Frau mit rauen, abweisendem Gesichtsausdruck
- 48:00geöffnet. Und er fragt, Entschuldigung.
- 48:04Ich wollte mir gerade eierkuchen machen, da hab ich festgestellt,
- 48:06dass ich keine Eier habe. Ja, nicht ganz, aber er bietet
- 48:11seine Hilfe an. Also er sagt ja, ich hab gerade
- 48:13gesehen, wir sind jetzt die neuen Nachbarn und falls sie was
- 48:15brauchen und wird aber sofort abgewimmelt, nein wir brauchen
- 48:18nichts und wir melden uns schon, wenn irgendwas ist.
- 48:21Der wird nicht nur abgewimmelt, der wird rüde mitten im Satz
- 48:25abgeschnitten, unterbrochen ne und dann halt wirklich mit so
- 48:30einer Hingerotzten abfuhr wird ihm die Tür vor der Nase
- 48:34zugeschlagen. Also im Englischen ist es i will
- 48:36just ask you way we want tea. Ja.
- 48:40Mhm. Ja, darüber ist er
- 48:41verständlicherweise etwas verärgert.
- 48:44Kann mir vorstellen, wie er auf dem Rückweg so n bisschen was in
- 48:47seinen Bart reingrummelt, ob er nur Bart trägt oder nicht,
- 48:50sondern ja unfreundliche Leute ja too too soon ja rein ja, ja,
- 48:56aber er erzählt dann daheim nicht wirklich viel davon, also
- 49:01von dem seltsamen Gesicht am Fenster erzählt er nichts, weil
- 49:03seine Frau, wie könnte es anders sein, ein zart besaitetes Wesen
- 49:07ist. Dass er nicht erschrecken möchte
- 49:09mit derlei Angst machendem Zeug Classic.
- 49:15Ja. Hat er jetzt auch schon mehr als
- 49:17einmal. Aber von der rüden Behandlung
- 49:20erzählt er auch nicht wirklich, was er erzählt, nur, dass da
- 49:22irgendjemand eingezogen ist. So, das war es.
- 49:25Genau, aber daraufhin reagiert sie nicht so wirklich.
- 49:28Mhm, und dann passiert aber etwas, was normalerweise nicht
- 49:32passiert. Jack wird nachts wach.
- 49:35Normalerweise hat er einen sehr festen Schlaf und es wird schon
- 49:37drüber gewitzelt, dass sie nichts aufwecken könne, aber in
- 49:40dieser Nacht wird er wach. In jener Nacht.
- 49:44Ja, genau. Und er bemerkt eben, dass seine
- 49:49Frau sich angezogen hat, den Mantel gerade anzieht, immer mal
- 49:54wieder so über die Schulter zu ihm schaut, dass sie ihn auch
- 49:57wirklich nicht aufweckt. Er.
- 49:59Beobachtet sie anscheinend so durch so halb geöffnete Augen,
- 50:02sodass sie auch nichts merkt. Und dann verschwindet sie nach
- 50:04draußen und er hört sogar irgendwann die Haustür.
- 50:07Genau, also er wollte eigentlich natürlich, als er so halb
- 50:10aufgewacht ist, schon irgendwie fragen, was denn los ist.
- 50:13Aber da sieht er dann im Mondschein ihr Gesicht und das
- 50:16lässt ihn aus irgendeinem Grund innehalten, weil er ja davon
- 50:22sehr überrascht ist. Wie schockiert verängstigt sie
- 50:26aussieht. Also sie ist irgendwie wirklich
- 50:30bleich und und zittert und wie du sagst, schaut immer so
- 50:34verängstigt oder ängstlich in seine Richtung, dass sie ihn
- 50:37nicht aufweckt und das macht ihn irgendwie stutzig.
- 50:41Ja, ja, dann hört er die Haustür und kann aber auch nicht wieder
- 50:45einschlafen ne, also das kann man sich dann ein bisschen
- 50:49lebhaft vorstellen wie er da sitzt und ins Grübeln kommt und.
- 50:54Aber keine Erklärung dafür findet, was will denn meine Frau
- 50:57nachts um 3, denn das ist die Uhrzeit, die er dann nachguckt
- 51:02was will denn meine Frau nachts um 3 auf der Landstraße?
- 51:05Hä, was ist denn hier los? Also ja und ungefähr 20 Minuten
- 51:12später, er ist immer noch wach, kommt sie dann zurück und er
- 51:17versucht sie zur Rede zu stellen und kriegt so ne ganz komische
- 51:21Reaktion. Ja, also mal ganz kurz.
- 51:25Die Frau stiehlt sich halt nachts nach draußen, ist ja
- 51:28schon augenscheinlich extrem nervös.
- 51:31Mhm. Kommt dann irgendwann zurück.
- 51:34Man weiß nicht, wo sie war und er sitzt da halt jetzt im Bett.
- 51:38Und ich stell mir das eigentlich so vor wie bei so einer
- 51:41Jugendlichen, die nachts heimlich rausgegangen, plötzlich
- 51:44rausgeschlichen hat, dann sich zurück in ihr Schlafzimmer
- 51:47schleicht, irgendwann nachdem sie irgendwie Party gemacht hat
- 51:49und dann geht plötzlich so ne Ecke die Lampe an und da sitzen
- 51:52dann die Eltern irgendwie und erwarten sie und fragen dann so,
- 51:55wo warst du gewesen? Also das Bild kam mir irgendwie
- 52:00in den Kopf und ich stell mir das genauso vor, nur halt, dass
- 52:05er dann halt so im Bett saß und dann die Lampe angemacht.
- 52:08Hat. Ja, ja, jetzt kann ich es nicht
- 52:09mehr anders sehen. Weil er fragt dann auch, wo in
- 52:13aller Welt bist du gewesen, Effi, und bei meinen Worten fuhr
- 52:17sie heftig zusammen und stieß einen halb und stieß einen halb
- 52:21unterdrückten Schrei aus und dieser Schrei und dieser Schreck
- 52:24beunruhigte mich mehr als alles Übrige.
- 52:27Ja, kann man sich auch irgendwie gut vorstellen.
- 52:30Ja. Also zu dem Zeitpunkt ist er
- 52:34irgendwie noch einfach mehr verwirrt glaub ich.
- 52:38Und irritiert aber ihre ihre erschreckte Reaktion erschreckt
- 52:42ihn dann wirklich. Ne, weil er merkt, Oh also das
- 52:45ist n, da ist jetzt irgendwie nichts harmloses und sie erzählt
- 52:49ihm dann offensichtlich in ihrer Lügstimme irgendeine Lüge.
- 52:54Was was du meinst. Ja, genau, ja so in der Art
- 53:02wahrscheinlich. Jedenfalls ist ihm sofort klar,
- 53:05also sie guckt ihn auch nicht an dabei und die Stimme ging,
- 53:08klingt ganz komisch und na ja, also die Erklärung, dass ihr
- 53:13plötzlich zum ersten Mal in ihrem Leben irgendwie ganz flau
- 53:17geworden ist und sie so Platzangst oder sowas hatte und
- 53:21kurz vor die Tür muss, die überzeugt ihn auch nicht
- 53:24richtig, schon gar nicht in der Art und Weise, wie es
- 53:26vorgetragen wird. Ja, also ihm ist klar, dass sie
- 53:30ihn angelogen hat und. Ich denke, sie weiß auch, dass
- 53:34ihm das klar ist. Und ja, er liegt da noch die
- 53:38restliche Nacht wach. Aber auch morgens beim Frühstück
- 53:41ist es ganz komisch ne, weil die also die reden dann kaum
- 53:44miteinander und ja wie gesagt, ich glaube beide wissen das
- 53:48steht jetzt irgendwie schon zwischen ihnen, er weiß sie hat
- 53:51gelogen, sie weiß, dass er weiß, dass sie gelogen hat und das ist
- 53:54schon, man kann sich es richtig vorstellen, diese alquad
- 53:58Atmosphäre Frühstückstisch nicht schön.
- 54:02Ja, und es ist einfach ne wie du schon gesagt hast alquad
- 54:05Atmosphäre auch beim Frühstück und er geht dann sogar ne Runde
- 54:10spazieren und dann kehrt er irgendwann viel später zurück.
- 54:16Mhm. Und läuft dann mehr so ne
- 54:19Eingebung folgend noch mal an dem Cottage vorbei.
- 54:22Ja und dann Überraschung, Überraschung.
- 54:25Im Moment, als er da dran vorbeiläuft, kommt seine Frau
- 54:27aus der Tür. Am bam bam.
- 54:30Ja, und dann ist ihm halt auch direkt klar, OK, sie war dort
- 54:33gewesen letzte Nacht offensichtlich und er will dann
- 54:36auch direkt reingehen und herausfinden was da jetzt los
- 54:39ist. Aber sie hält ihn aktiv davon ab
- 54:41und sagt ihm hey, wenn du mich wirklich liebst geh da jetzt
- 54:44nicht rein, ich werde dir das irgendwann erklären, nicht jetzt
- 54:48nicht hier vertrau mir einfach, wir müssen jetzt nach Hause
- 54:51gehen, sonst hast du unser Leben zerstört.
- 54:54Ja. Bisschen dramatisch.
- 54:56Also zum Glück sagt sie es nicht genauso, denn die Art und Weise,
- 55:00wie sie es sagt, ist irgendwie auf eine seltsame Art meine
- 55:04Lieblingsstelle. Wobei der Begriff nicht wirklich
- 55:07passt, aber die ja irgendwie die Stelle, die mich in unserem
- 55:12heutigen Abschnitt am meisten berührt hat, irgendwie, das ist
- 55:16vielleicht besser als lieblingsstelle, weil es ist so,
- 55:19so eindringlich geschrieben, sie fleht ihn richtiggehend an.
- 55:26Vertrau mir, Jack, rief sie, vertrau mir nur dies eine mal.
- 55:29Du wirst es nie zu bereuen haben.
- 55:31Du weißt, ich würde dir nichts verhehlen, wäre es nicht um
- 55:33deiner selbst willen. Unser ganzes Lebensglück hängt
- 55:36daran, gehst du mit mir heim, wird alles wieder gut werden
- 55:39dringst du aber mit Gewalt in das Haus, da ist alles aus.
- 55:42Solch ein Ernst, solch eine Verzweiflung lag in ihrer Art,
- 55:45dass ich mich von ihren Worten an die Stelle bannen ließ und
- 55:48unentschlossen vor der Thür stand.
- 55:51Ja, denn sie ist. An der Stelle wirklich, wie es
- 55:55hier steht, ist übrigens dann auch noch direkt dabei.
- 55:58Mein Wort der Woche, sie ist außerstande, ihre furchtbare
- 56:02Aufregung länger zu bemeistern ja.
- 56:08Schöner Begriff. Ja, gerne bemeistern toll.
- 56:13Ja, und also diese Eindringlichkeit, mit der sie
- 56:17das irgendwie, mit der sie ihn richtig anfleht, geh da bitte
- 56:20nicht rein um alles in der Welt geh da nicht rein.
- 56:23Das ja ist auch in irgendeiner Weise so ne Art wie meine
- 56:29Lieblingsstelle. Also ich find es nicht angenehm
- 56:31zu lesen, aber es ist sehr intensiv geschrieben.
- 56:35Ja. Ja, und er lässt sich ja auch
- 56:37dadurch tatsächlich bewegen. Ja, aber er stellt trotzdem auch
- 56:42Bedingungen auf. Also er sagt ja, OK, ich werde
- 56:45jetzt hier nicht weiter nachfragen, deine Geheimnisse
- 56:47sind deine Geheimnisse, aber du darfst da nicht mehr hingehen.
- 56:51Das ist die eine Bedingung, die er stellt, damit er ihr
- 56:54weiterhin vertrauen kann, sag ich mal.
- 56:56Ja, also es muss Schluss sein mit diesen heimlich tuereien und
- 57:02diesen geheimen Ausflügen irgendwie hinter seinem Rücken.
- 57:07Und das ja kann ich schon auch irgendwie nachvollziehen, ne.
- 57:12Mhm ja komplett. Ich find es halt kritisch, dass
- 57:15sie nicht direkt sagt was los ist.
- 57:17Aber gut, dann hätten wir keinen chalocomes Fall.
- 57:19Das ist richtig, ja. Ja, ist schwierig.
- 57:24Ich finde es auch völlig gerechtfertigt, dass halt sagt,
- 57:27ja gut, solange wir nicht offen reden können, dann musst du mir
- 57:31halt versprechen, dass du da jetzt nicht mehr hingehst.
- 57:33Einfach ich glaube, er will halt auch n Mindestmaß an Kontrolle
- 57:38noch über die Situation haben. Ja, Kontrolle klingt so negativ,
- 57:42aber. Das mein ich nicht negativ,
- 57:44aber. Ich mein, ihm entgleitet ja
- 57:46gerade alles. Also er hat ja wahrscheinlich
- 57:48gerade wirklich Sorge, seine Frau an irgendjemanden zu
- 57:51verlieren. Keine Ahnung an Liebhaber oder
- 57:53so und wahrscheinlich ist das so seine Form von ich.
- 57:57Ich hab aber noch irgendwie, ja ich hab noch irgendwie n sagen
- 58:02in dieser Situation, ich kann da noch irgendwas mit beitragen,
- 58:07dass mir die Situation nicht komplett entgleitet.
- 58:10Ja, ich würde sagen, es ist vielleicht ne kleine Art von.
- 58:15Entgegenkommen, die er einfordert, weil das, was sie
- 58:18macht, ist halt eigentlich ehrlich gesagt total unfair.
- 58:20Ne sie sagt ihm er soll ihr einfach blindlings vertrauen,
- 58:25aber sie vertraut ihm nicht, denn sie ist nicht bereit ihm zu
- 58:29sagen was da eigentlich Sache ist.
- 58:32Sagt er einfach ja ja irgendwann erzähl ich dir das vielleicht,
- 58:34aber du vertrau mir bitte jetzt einfach komplett und dann kann
- 58:37ich das schon verstehen, dass er sagt, also wenn er da sich schon
- 58:41drauf einlässt, dass er sagt OK aber.
- 58:44Das bisschen vertrauen musst du mir dann zeigen, oder das, da
- 58:49musst du mir helfen, dir zu vertrauen, dass du dich nicht
- 58:52weiter irgendwie hinter meinem Rücken in dieses Haus
- 58:54schleichst. Mhm ja, na ja.
- 58:57Also er ist ja dann auch noch 2 Tage zu Hause, da hält sie sich
- 59:02ja auch dran, macht keine nächtlichen Ausflüge mehr, geht
- 59:04tagsüber auch nicht dahin und dann finde ich stellt er sie ja
- 59:08so n bisschen auf die Probe, hatte ich das Gefühl.
- 59:11Ja, vielleicht. Vielleicht auch unterbewusst.
- 59:14Also vielleicht nicht mal mit Absicht, aber es ist ja schon
- 59:18so. Also er fährt ja dann wieder in
- 59:19die Stadt, kehrt aber ne Stunde früher zurück als sonst.
- 59:23Mhm. Und da ist natürlich genau das,
- 59:27was man eigentlich schon fast erwartet.
- 59:29Als er dann zurück zum Haus geht.
- 59:32Er begegnet im Hausflur eben nur der Markt und fragt dann ja, wo
- 59:37ist denn meine Frau, ja, und dann ist halt dieses ja, ich
- 59:40glaube, sie ist ausgegangen. Mhm.
- 59:43Er schaut dann sogar noch mal nach, ob die nicht doch noch
- 59:45irgendwo im Haus ist. Ist sie aber nicht.
- 59:47Und dann sieht er auch schon, dass eben dieses Hausmädchen im
- 59:51Cottage läuft und dann ist ihm halt klar, ja, seine Frau ist
- 59:56entgegen dem Versprechen doch wieder dahin gegangen.
- 59:59Tja, ist ein Vertrauensbruch erster Güte.
- 1:00:02Ja, ja, und das finde ich dann so spannend.
- 1:00:06Er sieht die ja dann zurückkommen, aber er marschiert
- 1:00:08einfach, ohne ein Wort zu sagen, an denen vorbei, direkt zum
- 1:00:10Cottage und geht da auch einfach rein ohne anzuklopfen.
- 1:00:14Also der ist jetzt wirklich auf 180, aber das ganze Haus ist
- 1:00:18leer. Ja, also unten trifft da
- 1:00:21irgendwie ne Katze an, aber das ist auch das einzige Lebewesen,
- 1:00:24das in diesem Haus entdeckt werden kann.
- 1:00:26Ist n Kessel über dem Feuer, also die können noch nicht
- 1:00:28irgendwie Lange-Weg sein, ne? Also im Englischen finde ich das
- 1:00:33so schön. Da steht sogar explizit, dass es
- 1:00:35ein pfeifender Wasserkessel ist. Oh ja, OK, dann ist es wirklich,
- 1:00:38die sind wirklich gerade getürmt, ne?
- 1:00:40Ja. Ja, aber ansonsten?
- 1:00:43Da ist da unten das Zimmer leer und auch das zweite Glass in das
- 1:00:48er kommt auf wunderschönes Wort und der Rest des Hauses ebenso.
- 1:00:54Es ist alles leer verlassen. Die Möbel und Ausstattung sind
- 1:00:59auch irgendwie das billigste vom billigen bis auf ein Zimmer im
- 1:01:02Obergeschoss. Das Zimmer, an dessen Fenster er
- 1:01:06das Gesicht gesehen hat, mittlerweile auch irgendwie
- 1:01:08zweimal. Das hatten wir eben glaube ich
- 1:01:10nicht gesagt, als er da diese Szene mit seiner Frau vor der
- 1:01:14Tür hat, ist das Gesicht auch wieder da.
- 1:01:16Ja, und genau in diesem Zimmer findet er ja dann auch noch ein
- 1:01:19weiteres Indiz dafür, dass seine Frau da war, nämlich eine
- 1:01:22Fotografie seiner Frau, die er selbst vor einem Vierteljahr
- 1:01:26noch in Auftrag gegeben hat. Ja.
- 1:01:28Ja, und dann geht er eben wieder hinaus und wird von seiner Frau
- 1:01:33im eigenen Heim erwartet. Ja, aber da ist er jetzt nicht
- 1:01:38bereit zu kommunizieren. Ne, also der stimmt einfach an
- 1:01:42ihm vorbei in sein Arbeitszimmer.
- 1:01:45Will sich eigentlich da drin einschließen und wahrscheinlich
- 1:01:48grübeln, bevor er es schafft die Tür zuzumachen.
- 1:01:52Kommt sie noch rein und sagt noch mal irgendwie sowas in die
- 1:01:56Richtung. Ja tut mir leid, dass ich da
- 1:02:00doch wieder hingegangen bin und dein Vertrauen gebrochen hab.
- 1:02:03Ich kann dir aber nicht sagen warum, ich kann es dir nicht
- 1:02:06sagen. Mhm.
- 1:02:08Wenn ich Sie sagen würde, würdest du mir bestimmt
- 1:02:10verzeihen und glauben, aber ich kann es dir nicht sagen, ja.
- 1:02:15Hilft halt auch nicht weiter. Nee, überhaupt nicht.
- 1:02:18Also wirklich schwierig. Ja, und das war gestern von
- 1:02:23unserer Erzählzeit aus. Anscheinend hat er die Nacht
- 1:02:27danach verständlicherweise jetzt auch nicht wirklich geschlafen
- 1:02:30und jetzt hat er Sherlock Holmes aufgesucht, um verzweifelt um
- 1:02:35Rat zu fragen und er sagt auch irgendwie sowas wie ergibt sich
- 1:02:37vollkommen in dessen Hand, weil er wirklich nicht mehr einen
- 1:02:41noch ausweist. Und er endet ja mit dem Satz.
- 1:02:46Aber vor allem sagen Sie mir schnell, was ich tun soll, denn
- 1:02:49dieses Elend ist mehr, als ich tragen kann.
- 1:02:52Der arme Kerl also tut einem schon wirklich leid.
- 1:02:55Definitiv. Kann man schon irgendwie
- 1:02:57nachfühlen, vor allem wenn wenn die vorher so ne glückliche
- 1:03:02Bilderbuchehe geführt haben. Ein Herz und eine Seele waren
- 1:03:06und dann plötzlich so ziemlich aus dem nichts irgendwas sich so
- 1:03:12zwischen die stellt und so ne. Massive Mauer des Schweigens da
- 1:03:16sich auftürmt plötzlich das ja, kann seine Hilflosigkeit schon
- 1:03:22sehr gut nachvollziehen. Das ist wirklich, das ist
- 1:03:25schlimm. Ja, aber hier endet dann auch
- 1:03:29den Abschnitt, den wir heute besprechen.
- 1:03:32Mhm. Jetzt bin ich natürlich ganz
- 1:03:34gespannt. Hast du eine Idee?
- 1:03:38Ja, ich habe eine Idee. OK.
- 1:03:42Ich also es ist natürlich nur eine Spekulation, aber ich
- 1:03:46glaube, sie ist schon nicht ganz unbegründet.
- 1:03:49Und zwar ist mir das ins Auge gestochen.
- 1:03:53Die Geschichte heißt das gelbe Gesicht und wir sehen auch
- 1:03:56dieses Gesicht zweimal, was explizit als gelb beschrieben
- 1:03:59wird und die vorherige Familie der guten Effi ist da am
- 1:04:04Gelbfieber gestorben. Mhm.
- 1:04:06Hab ich also mal nachgeguckt und in der Tat.
- 1:04:10Hat das Gelbfieber seinen Namen davon?
- 1:04:14Also es ist eine Viruserkrankung und hat seinen Namen davon, dass
- 1:04:20es häufig oder doch ja relativ häufig, wenn es zu
- 1:04:25Komplikationen kommt, quasi, und das nicht einfach nur mit milden
- 1:04:29Symptomen schnell vorbei ist. Dass es dann häufig zu
- 1:04:33Leberschäden kommt und Leberschäden.
- 1:04:36Die sich dann äußern in Gelbsucht, also ne gelb.
- 1:04:42Also Gelbsucht ist ja quasi wirklich so ne gelbe Verfärbung
- 1:04:46der Haut, unter anderem dadurch verursacht, dass Bilurubin in
- 1:04:53der Haut abgelagert wird, also n Abbauprodukt von roten
- 1:04:56Blutkörperchen und dadurch wird die Haut halt wirklich gelblich,
- 1:05:01ist halt der entsprechende Farbstoff.
- 1:05:05Und das ist eben ein häufiges Symptom.
- 1:05:08Diese Gelbsucht ist ein häufiges Symptom von Gelbfieber, daher
- 1:05:11auch der Name, und meine Theorie ist, dass entweder das Kind oder
- 1:05:19der frühere Mann oder beide gar nicht wirklich an der Gelbsucht
- 1:05:23gestorben sind und das jetzt nach bekanntem Muster, was wir
- 1:05:28auch schon häufiger hatten, diese Frau in irgendeiner Weise
- 1:05:31von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.
- 1:05:33Also mir ist noch nicht klar, warum genau ihr das so
- 1:05:36fürchterliche Angst macht, ob sie in irgendeiner Weise ja
- 1:05:42keine Ahnung ihrer vorherigen Familie Unrecht getan hat und
- 1:05:47weiß nicht die irgendwie hat sitzen lassen oder betrogen oder
- 1:05:51bestohlen hat oder sonst irgendwas, weshalb die Grund
- 1:05:54hätten auf sie sauer zu sein oder vielleicht ist sie auch das
- 1:05:56Opfer, es könnte ja genauso gut sein ne, dass was weiß ich aus
- 1:06:00einer gewalttätigen Beziehung geflohen ist oder dergleichen.
- 1:06:03Aber jedenfalls scheint also, wenn ich recht habe, mit meiner
- 1:06:07Hypothese, mit meinem Spekulatius, dass das entweder
- 1:06:11ihr Kind aus erster Ehe ist oder ihr Mann ihr ex Mann, dann hat
- 1:06:18sie aus irgendeinem Grund massive Angst davor, vor den
- 1:06:22beiden, das ist mir noch nicht klar, warum, aber das wären so
- 1:06:26die Ansätze, die ich dazu hätte, das würde halt erklären, warum
- 1:06:30das n gelbes Gesicht ist. Ne, dass da jemand.
- 1:06:33Diese Krankheit hatte und vielleicht die Färbung nicht
- 1:06:37wieder weggegangen ist. Oder vielleicht auch ja, ich
- 1:06:40weiß nicht, ob es immer noch akutes Gelbfieber ist, aber das
- 1:06:43quasi diese Gelbsucht irgendwie noch Spuren hinterlassen hat.
- 1:06:46Also ich hab ja die Geschichte. Ich weiß nicht, ob ich die schon
- 1:06:49mal gelesen hab, mir kommt sie jetzt erstmal nicht 100% bekannt
- 1:06:53vor. Mhm.
- 1:06:55Deswegen ich hab mir auch meine Gedanken gemacht und ich sag mal
- 1:06:57so, während ich n. Als ich das englische gelesen
- 1:07:01hatte, kam ich nicht wirklich auf ne Idee oder hatte
- 1:07:07verschiedene Ideen, die ich jetzt aber verworfen habe,
- 1:07:09nachdem ich jetzt eben während unserer Besprechung mal ins
- 1:07:11Deutsche reingeschaut hab und eben dann auch über dieses
- 1:07:14Gelbfieber gestolpert bin. Das hab ich im englischen halt
- 1:07:18nicht erkannt, also meine Theorie geht auch in diese
- 1:07:22Richtung, dass ja ich tippe eher auf das Kind.
- 1:07:27Weil an irgendeiner Stelle gesagt wird, dass ja der Monroe
- 1:07:29angeblich die Sterbeurkunde vom Mann gesehen hätte.
- 1:07:34Mhm. Ich wäre auch eher beim Kind,
- 1:07:37übrigens, weil da die Rede davon war.
- 1:07:39Es wurde so weggerissen und der konnte auch nicht genau sagen,
- 1:07:42ob Mann oder Frau ne das also vielleicht ist es ein
- 1:07:46Kindergesicht und er kann es deswegen nicht richtig
- 1:07:47einordnen. Ja, genau.
- 1:07:50Sorry fürs Unterbrechen. Und ich glaube das halt diese
- 1:07:52resolute Frau, die da noch im Haus ist, ist dann irgendwie
- 1:07:55eine Krankenschwester, eine Pflegerin oder so, die sich halt
- 1:07:58um das Kind kümmert. Das ist so meine Vermutung.
- 1:08:02Das kann gut sein. Warum du die das halt geheim
- 1:08:06hält, das ist halt für mich gerade so ein bisschen die
- 1:08:08Frage, warum die nicht sagt, Hey, mein Kind hat das damals
- 1:08:11überlebt unter schweren Bedingungen und.
- 1:08:15Ich brauch halt viel Pflege und deswegen ne kann das vielleicht
- 1:08:19nicht bei uns leben, aber das ist halt jetzt hier.
- 1:08:21Also das das sind so die Sachen oder warum hat sie es überhaupt
- 1:08:23verlassen das das sind halt so alles die Sachen die kann ich
- 1:08:26mir noch nicht erklären bei der ganzen.
- 1:08:28Die sind irgendwie noch n bisschen unklar und also ich
- 1:08:32hoffe, dass nicht die Erklärung sowas banales ist wie.
- 1:08:36Ja, sie hat Angst, ihre jetzige Ehe zu gefährden, wenn sie
- 1:08:40erzählt, dass ihr Kind aus erster Ehe noch lebt oder so.
- 1:08:43Also das wäre mir zu billig, ehrlich gesagt, ich hoffe, dass
- 1:08:45das nicht ist. Nee, ich hoffe auch, dass da
- 1:08:48irgendwie mehr dahinter steckt. Das wäre sonst wirklich n
- 1:08:51bisschen, ja. Da muss schon noch irgendwie ne
- 1:08:54Geschichte dabei sein. Ja.
- 1:08:57Ja, aber da überlegen wir doch wohl in die Richtige, oder?
- 1:09:00Ja, ich weiß nicht die richtige, aber jetzt zumindest in ne
- 1:09:02ähnliche Richtung. Na ja, gut, aber es ist halt.
- 1:09:05Also ich find das ist jetzt aber glaub ich auch, es würde mich
- 1:09:09wundern wenn es das nicht ist, weil ich mein die Geschichte
- 1:09:11heißt das gelbe Gesicht, wir sehen ein gelbes Gesicht am
- 1:09:13Fenster und kriegen noch erzählt, dass die ehemalige
- 1:09:16Familie eben Gelbfieber hatte. Ich weiß nicht ja wobei das
- 1:09:21Gelbfieber wird ja jetzt nicht mehr ansteckend sein, wer auch
- 1:09:25immer da im Haus ist, wird da ja jetzt wahrscheinlich mit der
- 1:09:27Krankheit durch sein. Weil sonst war halt meine
- 1:09:31Überlegung, dass sie deswegen nicht will, dass er da rein
- 1:09:33geht, damit er sich dann nicht irgendwie ansteckt und sie es
- 1:09:35aber, weil sie es vielleicht auch selbst hatte, aber halt
- 1:09:37überlebt hat, hat sie dann die Abwehrkräfte und ist immun
- 1:09:41dagegen oder so. Ich weiß nicht wie das bei
- 1:09:43Gelbfieber ist, aber das ist meine Überlegung.
- 1:09:46Das hab ich bei meiner Recherche nachgeguckt.
- 1:09:48Wenn du es überstehst, dann besteht lebenslange Immunität.
- 1:09:54OK. Und normalerweise, hier steht
- 1:09:56dann auch, normalerweise werden keine bleibenden Organschäden
- 1:09:59davon getragen. OK, normalerweise ist halt ja,
- 1:10:02lässt halt ne Tür offen, ne aber?
- 1:10:05Na ja, gut, kommt wahrscheinlich auch drauf an, ob du halt n
- 1:10:07schweren Verlauf hast oder n. Mhm, ich.
- 1:10:10Überleg gerade glaub ich hat als Baby mal Gelbfieber.
- 1:10:14Ja, ich auch, glaub ich. Also wirklich so ganz.
- 1:10:17Also nee warte, Gelbfieber, nein Gelbsucht.
- 1:10:20Ich weiß nicht, ja genau, stimmt, Gelbsucht hat ich ja
- 1:10:23ich. Glaub Gelbfieber, das wäre
- 1:10:24ungewöhnlich. Aber Gelbsucht, das ist ja wohl
- 1:10:26gar nicht so ungewöhnlich bei ganz Neugeborenen.
- 1:10:29Ich weiß nicht, warum, ehrlich gesagt, das hab ich jetzt auch
- 1:10:32noch nicht nachgeguckt, warte mal.
- 1:10:35Vielleicht finde ich das. Auf jeden Fall aus Glück keine
- 1:10:38gelben Gesichter zurückbehalten. Nein, nein, nein, nein.
- 1:10:41Also ich weiß nicht, ob man das heute immer noch so macht, aber
- 1:10:46früher war dann wohl tatsächlich so die.
- 1:10:49Behandlungsempfehlungen ja, legen sie ihr Kind quasi auf die
- 1:10:53Fensterbank in die Sonne, damit das.
- 1:10:56Das kann aber sein, also. Vitamin D, Mangel oder sowas ne.
- 1:11:00Das kann aber sein, weil ich bin der Meinung, dass ich das sogar
- 1:11:03damals, dass ich, dass ich deswegen sogar damals noch mal
- 1:11:06ins Krankenhaus gekommen bin und dass ich dann da in so einem
- 1:11:10speziellen Bett lag, mit so einer, ja sonnenlampe quasi.
- 1:11:15OK, also ich kann mich da nicht dran erinnern.
- 1:11:17Wie gesagt, ich war da wirklich wenige Wochen alt, glaube ich
- 1:11:20als ich das hatte oder wenige Monate alt, aber meine Mama hat
- 1:11:24total süß damals das Tagebuch geschrieben aus meiner Sicht.
- 1:11:29Aus deiner Sicht OK, ja. Ja, also es gibt einen Ordner
- 1:11:32und irgendwie so die die ersten 23 Einträge sind von ihr und
- 1:11:37meinem Papa zur Geburt. Und danach übernehme aber ich
- 1:11:41quasi dieses Tagebuch. Dann hat sie.
- 1:11:43Wirklich meine ersten, Ich glaub 2 Jahre oder so hat sie für mich
- 1:11:48Tagebucheinträge geschrieben mit Bildern und so also so n richtig
- 1:11:51schönes Fotoalbum gemacht, ist ja wirklich süß ja also mega
- 1:11:56Aufwand auch ich hab das auch irgendwie also.
- 1:12:01Ich hab halt mich irgendwann gefragt, warum stehen da oben
- 1:12:03eigentlich diese 2 Ordner und auf dem einen ist sogar mein
- 1:12:06mein so n Babyfoto von mir und dann hab ich das irgendwann mal
- 1:12:09mir angeschaut. Hab so gesehen Oh Babyfotos und
- 1:12:11dann hab ich erst gelesen was dabei stand und dann hab ich
- 1:12:13irgendwann mal diese ganzen 2 Ordner durchgeblättert und
- 1:12:16gelesen also schon Wahnsinn auch wirklich alles am Computer
- 1:12:20geschrieben und ausgedruckt was ja ja 96 jetzt auch nicht so
- 1:12:25selbstverständlich war und richtig schön gemacht also.
- 1:12:30Ich bin der Meinung, da steht das nämlich drin, dass ich
- 1:12:33irgendwie Gelbsucht hatte und dann ne Zeit lang da wie gesagt
- 1:12:35noch mal im Krankenhaus war. So 23 Tage oder so.
- 1:12:39Ja, ich hab es gerade nachgeguckt.
- 1:12:42Das ist wohl bei Neugeborenen wirklich häufig.
- 1:12:49Also ich hab schon gehört, dass es nicht unüblich ist, aber.
- 1:12:53Wikipedia sagt etwa, 60% aller reifen gesunden Neugeborenen
- 1:12:57entwickeln in den ersten Lebenstagen eine mehr oder
- 1:13:00weniger stark ausgeprägte Gelbsucht.
- 1:13:02In den meisten Fällen physiologisch und vollkommen
- 1:13:04harmlos. Ja, also das ist wohl, das ist
- 1:13:10wohl deswegen normal, weil quasi nach der Geburt des Ich weiß
- 1:13:18nicht, ob man das so sagen kann, Mediziner, bitte steinigt mich
- 1:13:21nicht. Aber das das Blut sich mehr oder
- 1:13:26weniger noch mal neu bildet, also das Fetosblut zumindest
- 1:13:30halt abgebaut wird so. Und dann entsteht natürlich so n
- 1:13:34extremer Mangel wahrscheinlich. Nee, nee, also das das, was bei
- 1:13:39der Gelbsucht die Haut gelb macht ist ja Bilirubin, ist ja n
- 1:13:42Abbauprodukt von Hämoglobin, also von dem was das rote
- 1:13:46Blutkörperchen rot macht. OK und weil das abgebaut wird.
- 1:13:50Genau. Wenn halt, dann die ganzen.
- 1:13:52Roten Blutkörperchen aus dem Fetusblut sozusagen abgebaut
- 1:13:58werden und gleichzeitig aber auch noch die neugeborene Leber
- 1:14:03noch nicht vollkommen in der Lage ist, volle Kanne zu
- 1:14:08arbeiten, dann ja, ist halt mehr Abbauprodukt da ne Zeit lang als
- 1:14:15das abgebaut als das Wegtransportiert werden kann.
- 1:14:20OK, spannend. Ja, und ich seh gerade, also die
- 1:14:26die roten Blutkörperchen bei Neugeborenen leben auch
- 1:14:29tatsächlich einfach noch kürzer als sie es dann später tun.
- 1:14:32Mhm. Ja, ist wirklich interessant.
- 1:14:35Ah. Interessant?
- 1:14:38Ja, es ist wirklich, also das könnte wieder so n Rabbit Haul
- 1:14:41sein, das ist Schrei n Fall. Hier steht, dass es nicht nur in
- 1:14:44den meisten Fällen völlig unbedenklich ist, sondern
- 1:14:46möglicherweise hat sogar eine biologische Funktion.
- 1:14:49Das Bilurubin ist nämlich in der Lage, freie Sauerstoffradikale
- 1:14:52abzufangen. Also vielleicht kann das quasi,
- 1:14:58ist dann quasi noch 1 von diesen berühmten Antioxidantien ne was
- 1:15:02freie freie Radikale abfängt und dich sogar noch vor Krankheiten
- 1:15:06schützt, die durch oxidativen Stress ausgelöst werden können.
- 1:15:12Also es ist wirklich sehr sehr spannend.
- 1:15:15OK, Timo wird jetzt wahrscheinlich schön den Rest
- 1:15:17des Abends damit verbringen, das zu lesen.
- 1:15:20Mhm, wahrscheinlich Mhm. OK, ja, aber schon ja.
- 1:15:24Aber wie gesagt, also ich glaube man wird schon n bisschen auf
- 1:15:26diese ganze Thema mit Gelbfieber Gelbsucht drauf gestoßen.
- 1:15:31Deswegen glaub ich sind wir da nicht so schlecht.
- 1:15:34Frage ist halt wie gesagt so n bisschen warum diese
- 1:15:37Geheimnistuerei und ich fürchte aber, dass uns da dann doch noch
- 1:15:40die Anhaltspunkte fehlen. Ja.
- 1:15:43Die wir hoffentlich noch bekommen.
- 1:15:44Und ich hoffe auch, dass es eben nicht diese simple Erklärung
- 1:15:47ist. Ja, ich hatte Angst, dass du
- 1:15:49mich dann nicht heiratest, wenn ich erzähle, dass mein Kind noch
- 1:15:52am Leben ist. Das wär halt sehr billig dafür,
- 1:15:55dass sie so n Herz und eine Seele sein.
- 1:15:56Sollen, das wär wirklich schade, ja.
- 1:15:59Mhm. Na ja, wirklich schade übrigens
- 1:16:01auch zum Thema Gelbfieber, also damals echt noch ne gefährliche
- 1:16:07Erkrankung. Es gab zum Beispiel noch.
- 1:16:13Jahreszahl Jahreszahl gab zum Beispiel noch 1878, also n
- 1:16:18bisschen vor dem üblichen Zeitpunkt unserer Roms
- 1:16:21Geschichten einen Ausbruch im Mississippi Tal, bei dem 20000
- 1:16:26Menschen gestorben sind. Das könnte ja.
- 1:16:29Nee, Atlanta ist nicht Mississippi Tal.
- 1:16:32Aber ja, da kann irgendwas rübergewandert sein.
- 1:16:35Also das ist jetzt vielleicht nicht, das war aber.
- 1:16:38Nein, will sein von da was verteilt hat.
- 1:16:40Ja, es ist schon richtig, dass es zu der Zeit auch in den USA
- 1:16:43noch Gelbfieber Ausbrüche gab, kurz danach allerdings nicht
- 1:16:48mehr. Also der letzte ist 1905 in New
- 1:16:50Orleans, dann haben die nämlich kurz davor rausgefunden, dass es
- 1:16:55wahrscheinlich von Moskitos übertragen wird und das ist auch
- 1:17:00genau richtig und dann haben sie halt die Moskitos bekämpft und
- 1:17:04dadurch die Krankheit sehr eindämmen können.
- 1:17:07Zum Beispiel dann auch erfolgreich die Arbeiter beim
- 1:17:13Bau des Panamakanals vor dem Zeug beschützt ein ein erster
- 1:17:17Versuch für den Bau, den die Franzosen unternommen hatten,
- 1:17:19musste noch abgebrochen werden, wegen Gelbfieber und Malaria,
- 1:17:23ja, und dann hat man noch n bisschen später aber gar nicht
- 1:17:28so viel später 1927 das Virus isoliert in den 30er Jahren ist
- 1:17:35dann ein Impfstoff entwickelt worden.
- 1:17:38Für den derjenige, der den entdeckt hat, 1951 den
- 1:17:42Nobelpreis für Medizin bekommen hat Max Thyler Max Thyler, wie
- 1:17:46auch immer. Mhm.
- 1:17:48Und als man dann damit konsequent geimpft hat, ist die
- 1:17:53Krankheit nicht ausgerottet worden.
- 1:17:56Das geht auch leider wohl nicht wirklich, weil es quasi noch
- 1:17:59eine Verbreitungslinie im Dschungel gibt, mit Umweg über
- 1:18:04Primaten und das kriegst du nicht wirklich.
- 1:18:07Ausgerottet. Die kriegst du ja nicht geimpft,
- 1:18:09aber ne ganze Zeit lang hat man das sehr zurückgedrängt.
- 1:18:13Also wie gesagt, in den USA gab es schon seit 1905 keine
- 1:18:16Ausbrüche mehr in Südamerika wo das noch ne Weile echt
- 1:18:20gefährlich war, hat man es auch sehr sehr zurückgedrängt, gab
- 1:18:25seit 1943 noch einen einzigen wirklichen Ausbruch über die ich
- 1:18:31sag mal gefährliche Übertragungsmethode mit direkt
- 1:18:35von Mücke auf Mensch. Mhm.
- 1:18:38Und auch in Afrika hat man es wesentlich eingedämmt, wo es
- 1:18:42quasi am schlimmsten war und auch immer noch am schlimmsten
- 1:18:45ist. Ja, und dann hat man irgendwann
- 1:18:48die großen Impfkampagnen zurückgefahren und man sich
- 1:18:51keine Ahnung um anderes gekümmert hat oder einem das
- 1:18:53egal war oder man dachte ja, hat man ja einigermaßen unter
- 1:18:56Kontrolle. Seit den Achtzigern wird das
- 1:18:59nicht mehr mit so großer. Mit so einem großen Eifer
- 1:19:02betrieben und ja, mittlerweile gilt das Gelbfieber als sich
- 1:19:06wieder ausbreitende Krankheit. Na toll.
- 1:19:09Ja toll, gell? Mhm, nee.
- 1:19:12Aber ist das nicht immer so, was man versucht runter zu drücken
- 1:19:15und auszurotten? Das kommt dann einfach
- 1:19:17tausendfach wieder. Ja, tausendfach ist es jetzt zum
- 1:19:21Glück. Noch nicht.
- 1:19:22Es. Ist immer noch nicht so schlimm
- 1:19:23wie früher, aber es ist deprimierend ne, dass so in den.
- 1:19:26Sechzigern und Siebzigern damit eigentlich weiter warst als
- 1:19:29heute mit der Bekämpfung und einfach nur aus dem einen Grund,
- 1:19:33dass die immer noch vorhandene Impfung heute nicht mehr so
- 1:19:36konsequent angewendet wird wie damals, das ist wirklich
- 1:19:41eigentlich deprimierend. Ja, das ist halt wirklich
- 1:19:46problematisch, würde ich auch sagen.
- 1:19:48Ja, es ist absolut. Na gut, aber dann würde ich
- 1:19:52sagen, schließen wir jetzt hier mal das Thema Gelbfieber.
- 1:19:55Mhm. Und kommen zur Musik für die
- 1:19:57heutige Folge. Mhm.
- 1:20:00Ich fang einfach mal an. Tatsächlich haben mir relativ
- 1:20:04schnell meine Musik, es ist einfach in meinem Kopf
- 1:20:06aufgeploppt, als ich die den Abschnitt fertig gelesen hatte,
- 1:20:10ich glaub ich brauch auch nee jetzt nicht so viel erklären, es
- 1:20:13ist just give mear reason von Pink.
- 1:20:18Mhm OK, weil ja. Ja, ich glaub ich brauch es
- 1:20:21nicht groß erklären. Es passt einfach vom Titel her.
- 1:20:23Jack will einfach nur den Grund wissen, warum sie da immer
- 1:20:26wieder hingeht, er will einfach nur wissen was los ist und es
- 1:20:28geht so n bisschen ja um Liebe, die ja vergeht, weil man nicht
- 1:20:34redet. Ja, ja, das passt leider viel zu
- 1:20:38gut. Ja.
- 1:20:40Ja, schön, soll ich weitermachen?
- 1:20:42Ja, sonst ist hier heute niemand hier.
- 1:20:44Ja, Nein danke. Ich wollte eher wissen, ob du
- 1:20:46fertig bist. Ja, ich bin fertig.
- 1:20:49OK. Mir ging es eigentlich ähnlich.
- 1:20:52Ich hab auch nicht lange suchen müssen, also ich hatte beim
- 1:20:54Lesen schon ein Stichwort im Kopf, nachdem ich suchen wollte
- 1:20:58und dieses Stichwort hat mir sehr schnell ein Ergebnis
- 1:21:03geliefert, das hab ich mir einmal angehört und dann wusste
- 1:21:05ich super ab, meine Musik ging schnell, zum einen der Titel der
- 1:21:12passt. Das war ja wie gesagt das
- 1:21:14Stichwort. Mhm.
- 1:21:16Aber auch. Von der ganzen Stimmung so
- 1:21:19irgendwie. Also ich, ich würde behaupten,
- 1:21:22es ist eher traurig, melancholisch das Lied, aber
- 1:21:27auch die generell die Musik dieser Band, ich würde fast
- 1:21:32sagen, es ist in irgendeiner Weise für mich novembermusik,
- 1:21:36wenn das Sinn ergibt. Ich hör ja eigentlich so gut wie
- 1:21:39keine traurige Musik mehr, diese Musik hab ich früher mal ne Zeit
- 1:21:44lang gehört und das irgendwie so so ja.
- 1:21:48Emotionale Musik und ja, passt zur Jahreszeit, passt zu dem
- 1:21:54aber auch glaub ich sehr gut, wie die beiden sich hier fühlen
- 1:21:57müssen irgendwie. Also da ist so ne gewisse
- 1:21:59Grundtraurigkeit da, die merkt man unserem Klienten hier auch
- 1:22:04sehr deutlich an, eben weil dieses ja diese diese
- 1:22:09wunderschöne Vertrautheit. Zwischen seiner Frau und ihm
- 1:22:14jetzt irgendwie diesen diesen Schlag bekommen hat und so nicht
- 1:22:18mehr da ist. Und man merkt, es ist richtig
- 1:22:21wie er da drunter leidet, ne, dass da plötzlich diese Mauer
- 1:22:24zwischen den beiden steht, ja, und das hat irgendwie, also das
- 1:22:28war alles das zu lesen war dauernd so n seufzen emotional
- 1:22:34und man hat schon irgendwie mitgelitten.
- 1:22:37Und die Musik passt irgendwie. Da find ich auch sehr dazu.
- 1:22:40Es ist Secrets von One Republic. Ja, schön.
- 1:22:46Ja, gerne. Also wie gesagt, hatte ich
- 1:22:48früher auch mal ne Zeit lang ne kurze Phase hör ich heute jetzt
- 1:22:51eigentlich nicht mehr so viel, aber es ist schon, es ist schon
- 1:22:55schön, aber es ist traurig, aber ist schon auch schön, aber schon
- 1:22:58auch sehr traurig. Ja, aber es ist wirklich schön.
- 1:23:03Ich glaub, das ist auch so n Lied, das kannst du halt nicht
- 1:23:05immer hören. Ja genau.
- 1:23:07Also ich hab jetzt bei dem einen Mal hören hab ich schon gemerkt
- 1:23:12das eine Lied ist jetzt OK das Album sollte ich mir jetzt
- 1:23:15irgendwie vielleicht nicht am Stück anhören im Moment in
- 1:23:18dieser Jahreszeit mit draußen alles düster so.
- 1:23:22Ja. Hab ich schon gemerkt.
- 1:23:24Ja wär jetzt für mich glaub ich nicht so gut, aber wie gesagt,
- 1:23:27ich halt mich eigentlich ja auch sowieso mittlerweile von
- 1:23:30trauriger Musik eher fern, dafür funktioniert Musik halt bei mir
- 1:23:34leider zu gut. Mhm.
- 1:23:37Ja, das Problem hab ich auch. Mhm.
- 1:23:39Na. Ja gut, aber dann bin ich wie
- 1:23:42gesagt sehr gespannt, wie sich jetzt die ganze Geschichte
- 1:23:44nächste Woche entwickelt. Ich auch.
- 1:23:49Es dann die große Auflösung ist und dann würde ich aber sagen,
- 1:23:53beenden wir die Folge hier jetzt schon.
- 1:23:55Ja. Was heißt hier schon?
- 1:23:57Also wir nehmen jetzt schon wieder seit was.
- 1:24:00Ja, Stunde 38 nehmen wir jetzt auf.
- 1:24:02Ja, mal. Gucken wieviel dann?
- 1:24:05Nachschnitt noch davon übrig ist.
- 1:24:07Ja, wir bleiben doch unter den 2 Stunden.
- 1:24:09Ich bin ganz hässlich. Ich hab schon am Anfang ja
- 1:24:12gesagt, bevor wir richtig losgelegt haben.
- 1:24:15Das könnte halt sein, dass die Folge jetzt und vor allem auch
- 1:24:18die nächste Woche tatsächlich mal n bisschen kürzer werden,
- 1:24:21einfach weil wir nicht mehr so viel Text haben als Grundlage.
- 1:24:24Ja, also die Geschichte ist generell kurz und das, was wir
- 1:24:27jetzt noch übrig haben für nächste Woche ist echt nicht so
- 1:24:30lang, also ja, sollte das der Fall sein und.
- 1:24:34Vor allem die nächste Folge dann kurz werden.
- 1:24:36Dann seht es uns nach. Das ist jetzt nicht, weil wir
- 1:24:39keine Lust hätten, sondern ist einfach wenig Text da, dann ist
- 1:24:41das halt mal so, gibt auch wieder längere Geschichten.
- 1:24:45Ich wollt gerade sagen und es werden auch wieder Filmfolgen
- 1:24:48kommen, die dann eskalieren. Also dann gibt es halt jetzt mal
- 1:24:51so 2 Häppchen und dann gibt es dann wieder die größeren Sachen.
- 1:24:54Also ich glaub das jetzt hier wird schon mehr als ein Häppchen
- 1:24:57geworden sein, wahrscheinlich aber ja nächste Woche keine
- 1:25:00Ahnung mal gucken. Glaube mein Rekordfolge war mal
- 1:25:0520 Minuten oder so. Echt?
- 1:25:08Mhm, es gab mal so eine Folge mit Mehle bei von Eis und Feuer
- 1:25:14und da hatte unser Kapitel irgendwie 3 oder 4 Seiten, wo
- 1:25:18aber auch nichts passiert ist. Also also beziehungsweise es ist
- 1:25:21schon was passiert, aber es war so.
- 1:25:24Ja, es wird gekämpft und dann passiert am Ende das und.
- 1:25:28Das ist auch Kapitel, das ist auch schwer dazu irgendwas zu
- 1:25:31sagen, ne, wenn da nur Kampf beschrieben wird.
- 1:25:33Ja, also irgendwie. Und das war dann auch generell
- 1:25:36aber auch so n bedrückendes Kapitel gleichzeitig.
- 1:25:38Also man wollte dann auch nicht wirklich drüber reden und das
- 1:25:40war wirklich. Also ich glaub wir haben mehr
- 1:25:42drumrum geredet, als dass wir eigentlich über das Kapitel
- 1:25:44gesprochen. Haben.
- 1:25:46Und nach einer 20 Minuten halben Stunde haben wir dann gesagt, OK
- 1:25:49das das war es jetzt. Viel Spaß noch.
- 1:25:53Ja, also wahrscheinlich wird unsere nächste Woche nicht ganz
- 1:25:56so kurz, das glaub ich. Aber ja, OK, dann lese ich jetzt
- 1:26:03noch das Rätsel der Woche vor und dann 1 haben wir noch offen
- 1:26:06von Rigund und ich bin ganz gespannt ob ihr drauf kommt.
- 1:26:11Ein Busfahrer biegt vor den Augen der Polizei in eine
- 1:26:15Einbahnstraße ab, in der verkehrten Richtung, die Polizei
- 1:26:19lässt ihn gewähren, warum? Ein Busfahrer biegt vor den
- 1:26:22Augen der Polizei in einer Einbahnstraße ab.
- 1:26:24In der verkehrten Richtung. Die Polizei lässt ihn gewähren.
- 1:26:27Warum, und jetzt habt ihr wieder Zeit, Pause zu drücken.
- 1:26:30Ich frag jetzt mal ganz schnell Timo, hast du eine Idee?
- 1:26:33Nichts, was wirklich geeignet wäre für eine Rätselfrage, eher
- 1:26:37so was Banales wie das gerade irgendwie eine Umleitung oder
- 1:26:42so. Oder es ist ein Unfall passiert
- 1:26:43und die leiten halt den Verkehr weg.
- 1:26:45Mhm. Möchtest du die Antwort wissen?
- 1:26:48Ja, bitte. Er ist zu Fuß unterwegs.
- 1:26:51Ah OK, oh Mann das. War nie von dem Bus die Rede.
- 1:26:55Ja, ja, ja, ja, da hast du vollkommen recht.
- 1:26:59Ah Classic. Con ich liebe so Fragen, wo man
- 1:27:03einfach so, so voll, es gibt ja auch so dieses, Du bist
- 1:27:07Busfahrer und dann steigen an der ersten Station und fährst
- 1:27:10los und im leeren Bus war an. Der ersten.
- 1:27:13Und dann hab ich am Ende. Gefragt, wie alt ist der
- 1:27:15Busfahrer und du, du sitzt da und versuchst zu überlegen.
- 1:27:18Oh Mann, das hätte ich bestimmt irgendwie gerade errechnen
- 1:27:20müssen oder so und und dann ist aber einfach nein, das Detail
- 1:27:24ist halt am Anfang, dass du der Busfahrer bist, aber du vergisst
- 1:27:27das Halt. Irgendwann.
- 1:27:28An die habe ich sogar gedacht. Also bei dem Stichwort Busfahrer
- 1:27:31hatte ich genau die im Kopf. Aber ja, aber da in dem besagten
- 1:27:36Rätsel man ja trotzdem der Busfahrer beim Busfahren ist.
- 1:27:40Jetzt hat das leider nichts geholfen.
- 1:27:45Ja, deswegen also in dem Fall, er ist einfach zu Fuß unterwegs.
- 1:27:49Ja, ist schön. OK, dann verabschiede ich mich
- 1:27:53an dieser Stelle, sage allen viel Spaß, was auch immer ihr
- 1:27:56gerade so macht. Ach nee, warte mal, das ist dein
- 1:27:59Ding, ah mir grad viel Spaß mit Erfolge wünschen wollt dann ganz
- 1:28:03schnell irgendwie umswitchen und dann hab ich gemerkt, dass ich
- 1:28:05dir grad was wegnehme ist nicht. Schlimm was mir.
- 1:28:09Hast mir damit netterweise ein bisschen Zeit erkauft, in der
- 1:28:12ich mich wieder dran erinnern konnte, dass ich das ja immer
- 1:28:14mache. Ach so gut, dann sage ich jetzt
- 1:28:17einfach nur tschüss bis nächste Woche.
- 1:28:20Ja, ich überlege, mit Sicherheit hatte ich irgendwann schon mal.
- 1:28:24Ich hatte, glaube ich, sogar letzte Woche oder vorletzte
- 1:28:27Woche schon dieses viel Spaß bei einem schönen Spaziergang.
- 1:28:30Auch hier wird viel spazieren gegangen, aber das kann ich ja
- 1:28:33nicht einfach schon wieder nehmen, dann sage ich.
- 1:28:37Und da habe ich gute Hoffnung, dass ich jemanden dabei
- 1:28:39erwische. Ich weiß, aber ich glaube sogar
- 1:28:42zu ahnen, wen sage ich, viel Spaß beim irgendwie nachts um 3
- 1:28:47wach im Bett sitzen und vielleicht dabei podcasteln.
- 1:28:52Ist ja jetzt eigentlich fies. Wieso?
- 1:28:55Es kam in der Geschichte vor. Ja, aber jetzt verwendest du die
- 1:28:58Informationen, die auf unserem Discord geteilt werden, gegen
- 1:29:00unsere Zuhörer. Gegen unsere Zuhörer?
- 1:29:04Nein, na ja, nee, also wenn das nicht in der Geschichte gekommen
- 1:29:07wär, hätte ich das nicht gemacht.
- 1:29:08OK, aber so ist es schon naheliegend, irgendwie ne.
- 1:29:11Ja, ja, es ist genehmigt. Ausnahmsweise ja sehr schön, OK,
- 1:29:17und das nächste Woche tschau. Bis nächste Woche Tschüss.
- 1:29:21Ja, ja, ja, ja, ja.