Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Haspa gewinnt Prozess um Entschädigungen
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. Mai. Urteil im Einbruchprozess gegen die Hamburger Sparkasse. Ruderboot kentert auf dem Alsterlauf. Chefwechsel bei der Hochbahn. Paukenschlag am Hanseatischen Oberlandesgericht, OLG Hamburg. Im Berufungsprozess um Entschädigungen nach dem spektakulären Einbruch in die Norderstädter Haspa-Filiale hat der 13. Zivilsenat im Sinne der Hamburger Sparkasse geurteilt. Ihrer Berufung wurde stattgegeben, wie heute verkündet wurde. Der Senat unter Vorsitz von Richter Ralf Panten hob das Urteil des Landgerichts Hamburg vom Juni 2023 auf, nachdem die Haspa die Kläger vollumfänglich zu entschädigen hatte. Die Geschädigten müssen nun auch die Kosten des Berufungsverfahrens tragen. Im August 2021 waren unbekannte Täter in einem filmreifen Coup in die Haspa-Filiale in Norderstedt-Mitte eingebrochen. Sie hatten 650 der 1.200 Schließfächer im Tresorraum ausgeräumt. Die Haspa hatte die betroffenen Kunden entschädigt, aber nur bis zu einer Höchstsumme von 40.000 Euro, wie es jeder Schließfachvertrag auch vorsah. Einige der Kunden, die viel mehr Geld oder Wertsachen in ihrem Fach hatten, hatten dagegen aber geklagt. In erster Instanz vor dem Landgericht Hamburg hatten sie auch Recht bekommen. Die Begründung? Die Hasper habe den Tresorraum damals nicht ausreichend gesichert, sich deshalb einer Pflichtverletzung schuldig gemacht. Das Verfahren am OLG nahm einige Wendungen. Nachdem der Vorsitzende Richter Panten im November 2023 gleich zu Prozessbeginn signalisierte, dass die Sicherheitstechnik durchaus gereicht haben könnte, kam der später vom OLG-Senat beauftragte Fachgutachter Sascha Puppel im Prinzip zum gegenteiligen Schluss. Mit dem nun erfolgten Urteilsspruch stellt sich das Gericht jetzt gegen die Einschätzung des von ihm beauftragten Experten. Während die meisten Menschen auf dem Weg zur Arbeit sind, ist eine vierköpfige Gruppe heute Morgen auf dem Alsterlauf an der Hutwalkerstraße im Ruderboot unterwegs, als das Boot direkt unter der örtlichen Brücke kentert. Um 7.16 Uhr werden Polizei und Feuerwehr informiert, kurz darauf wird die Hutwalkerstraße für die Rettungsmaßnahmen gesperrt. Polizeiangaben zufolge fuhr hinter dem Ruderboot noch ein Begleitboot. Doch der Versuch, den Schiffbrüchigen zu helfen, scheiterte. Mit 36 Einsatzkräften und Führungsleinen zur Eigensicherung erreichte die Feuerwehr den Einsatzort und konnte die Sportler bei mäßiger Strömung aus ihrer misslichen Lage befreien. Ein leicht verletzter Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden, die anderen kehrten in ihren Ruderclub zurück. Es ist eine Personalie, über die seit Monaten in Hamburg getuschelt wurde. Der Vorstandsvorsitzende der Hochbahn Hamburg, Robert Henrich, verlässt das städtische Unternehmen, das die U-Bahnen, Busse und die Fähren der Hardack betreibt. Er wurde sofort von seinen Aufgaben freigestellt. Henrich habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden Agnes Tjarks, Verkehrssenator, mitgeteilt, seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Die Entscheidung, meine Tätigkeit an der Spitze der Hochbahn zu beenden, ist mir nicht leicht gefallen. Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, insbesondere mit den Führungskräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit vielen Partnern in der ÖPNV-Branche, sowie mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, erklärte Henrich laut einer Hochbahnmitteilung. Tjax sagte, Robert Henrich hat die Hochbahn in den vergangenen Jahren mit großem Einsatz geführt und wichtige Entwicklungen vorangetrieben. Hier ist bespielhaft die U5 oder die Fortentwicklung beim autonomen Fahren zu nennen. Für seine Arbeit und sein großes Engagement danke ich ihm ausdrücklich. Tatsächlich war nach Informationen des Abendblatts das Verhältnis zwischen Tiaks und Henrich abgekühlt. Henrich war von Moja gekommen und hatte sich bei anderen Karrierestationen mit moderner Mobilität beschäftigt, auch bei Automobilkonzernen. In die Entscheidung mag auch das komplizierte Dreiecksverhältnis der beiden zu und mit HVV-Chefin Anna-Theresa Korbut hineingespielt haben. Sie leitet zwar nur den Verband, lag mit Henrich aber da und dort über Kreuz, wo es beispielsweise um Apps und andere Angebote im ÖPNV ging. Am 51. Tag im Block-Prozess erzählte Zeugin Keren T. Auf Nachfrage von Richterin Hildebrandt, dass die angeklagte Christina Block in der internen Kommunikation des israelischen Kommandos Ladybug genannt wurde, Marienkäfer oder auch Lady C. Wieder ging es um den Plan Golden Ice Nummer 5, den ihr Kompagnon David B. Ersonnen haben soll, um die Block-Kinder mit einer Hauruck-Aktion aus Dänemark zu befreien. Doch dieser Teil der Befragung endete im Nichts. Außerdem soll es in der internen Chatgruppe Bring Kids Home von den Israelis und Christina Block um eine deutsche Richterin gegangen sein. Sollte diese Richterin ausgespäht werden? Nein, sagte Keren T. Auch von Bemühungen um einen Haftbefehl gegen Stefan Hänsel wusste T. nichts. Diese Information wurde offenbar ebenfalls im Chat mit Christina Block diskutiert. Doch die Zeugin erinnerte sich nicht. Unterdessen hat der Anwalt der mit angeklagten Cousine von Christina Block einen neuerlichen Befangenheitsantrag gegen das Gericht gestellt. Verteidiger Reinhard Daum verwies auf die Geschehnisse am 50. Prozestag, als seine Mandantin offenbar eine Panikattacke erlitt oder im Begriff war, eine zu erleiden. Anwalt Daum schrieb, die Verlesung eines Beschlusses gegen einen Antrag seiner Mandantin, sie von der Anwesenheit zu befreien, sei nicht unterbrochen worden, obwohl er darauf hingewiesen habe, dass seine Mandantin akut gesundheitlich eingeschränkt sei. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Olympia-Referendum. Am 31. Mai stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger über eine Bewerbung der Stadt für olympische und paralympische Spiele ab. Die ehrenamtliche Initiative Olympia, die Ende April bereits zu einer großen Party auf den Jungfernstieg geladen hatte, plant daher weitere Live-Aktionen. Heute veranstaltet das Team um Kommunikationsberater Matthias Onken, Veranstaltungsprofi Uwe Bergmann, UA-WM-Fanfest, Eppendorfer Landstraßenfest und Konzertveranstalter Christian Gerlach, Neuland Konzerts, ab 17 Uhr eine Blockparty in der Bildstädter Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg. Wir gehen gezielt in Wohnviertel, die leider oft immer noch stigmatisiert werden, um die Menschen vor ihrer Haustür für die olympische Idee zu begeistern und für die Beteiligung an der Abstimmung zu werben, so Onken. Der HSV war gut vorbereitet auf den Abgang von Ransford-Königsdörfer. Als der FSV Mainz 05 am vergangenen Mittwoch die Verpflichtung des Stürmers bekannt gab, veröffentlichten die Hamburger nahezu gleichzeitig ein Video mit emotionalen Szenen aus seiner langen Zeit im Volkspark. Der 24-Jährige hatte sich nach vier Jahren beim HSV dazu entschieden, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Dieses Szenario droht dem HSV nun auch bei einem anderen Spieler, der im Sommer 2022 gemeinsam mit Königsdörfer zum HSV gekommen war, William Mikkel-Brenzis. Der Rechtsverteidiger steht nach vier Jahren ebenfalls vor dem Absprung. Das Angebot des HSV über eine Vertragsverlängerung hat der Franzose bislang ausgeschlagen. Und es deutet sich an, dass nach Königsdörfer nun auch Mikkel-Brenzis ablösefrei gehen wird. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.