Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Monster Mentality: Wie Sandro Chieffo Spieler & Trainer mental stärker macht
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- 0:00«Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Doch bevor wir zu meinem heutigen Gast kommen, eine kleine Sache vorab. Und zwar, dieser Podcast erreicht so viele Menschen und ich bin extrem dankbar dafür. Ihr wisst selber, der Effort ist sehr, sehr hoch, um so einen Podcast zu produzieren.»
- 0:23von den Aufnahmen über Gäste suchen, anschreiben, dass sie hierher kommen, über das Ganze schneiden und danach auch die ganzen Reels und Shorts erstellen. Wie du mich dabei unterstützen kannst, um hier immer Vollgas weitermachen, ist mit einer kleinen Geste. Und zwar, abonnieren drücken. Es ist etwas ganz Kleines, für mich aber sehr gross.
- 0:44Und wenn du nochmal eine Schippe draufhauen möchtest, dann drück doch bitte auch noch das Glöckchen. Weil dann verpasst du einfach gar nichts mehr, wenn es um den ganzen Momentum-Podcast geht. So, und jetzt zu meinem Gast. Er hat die höchste UEFA-Trainer-Ausbildung, die man nur haben kann. Und in der Schweiz ist es sogar noch einiges schwieriger, um diese zu bekommen. Er hat schon ganz viele Menschen begleiten dürfen. Bessere, sicherere Spieler. Nicht nur auf dem Feld, doch auch im Leben zu werden.
- 1:11Sich selber hat er schon mehrmals richtig fest transformieren können. Ob das mental oder auch physisch ist. Später im Podcast werdet ihr da noch sogar ein paar Bilder entdecken. Auf jeden Fall bin ich sehr dankbar, dass er heute da ist. Weil es ist auch für ihn eine Premiere. Es ist sein erster Podcast überhaupt. Er hat sich bis jetzt immer geweigert, einen Podcast zu machen. Heute sitzt er da. Und ich möchte gar nicht mehr zu viel um den heissen Brei reden. Sondern dich, Sandro Chievo,
- 1:41Herzlich willkommen bei «Momentum». Schön, dass du da bist. Und jetzt Intro ab. Ich weiss auch nicht, ich bin der Papi, ich bin der Seelsorger, ich bin der Förderer. Ich finde, es gibt so viel. Man darf die Hoffnung und den Glauben verlieren. Alles gut. Was definiert dich? Emotionalen Ausbruch. Mit diesen Kraftausdrücken kommt man zu einem Gehen. Und es führt zu nichts. Ich bin im Grasoper Klub Zürich, wo ich verantwortlich bin für die Entwicklung Spieler und Trainer.
- 2:08Aber ich muss sagen, ich habe jetzt gerne so Spieler, auch einen Trainer, der mich herausfordert. Früher bist du schon am Handy stundenlang, Insta scrollen, scrollen, scrollen, Social Media, was auch immer. Heute hörst du eine Meditation. Ich bekam, dass 96 Kilo schwer gewesen wäre. 35 Prozent Fett. Ich habe nicht mehr Schäden, ich habe mich auch nicht mehr wohl gefühlt. Und jetzt ist wieder Zeit. Jetzt kannst du zeigen, wie du meinst, dass du wirklich so gut bist. Von Monster Mentality, ich rede wie GZ.
- 2:30Monster Mentality. Das ist Arlon Yashari, der von Luzern zu Brüsch gewechselt hat und jetzt für noch 40 Millionen zu Milan gewechselt hat. Am Schluss sage ich immer, wir könnten die wenigsten retten. Messi oder Ronaldo? Maradona. Der härteste Gegner, den du jemals gespielt hast? Ich selber.
- 2:51Sandra! Geil, du bist da! Und mega, mega cool, dass es geklappt hat. Eine riesen Ehre. Und ich habe eine kleine Intro gemacht, wer du bist, was du machst. Und ja, also vielleicht gleich als Anfang, vielleicht von deiner Stimme aus, was definiert dich?
- 3:11Zuerst einmal vielen herzlichen Dank, dass Sie überhaupt hier sind. Ich habe mir das noch ein Moment überlegt, weil ich in der Vergangenheit ein paar Anfragen hatte und immer fand, ein Podcast ist nicht so meins. Ich wollte meine Privatsphäre für mich behalten und nicht so ein bisschen rausgeben. Aber trotzdem war es so, dass die Anfrage für dich kam, und ich fand, wieso nicht. Das habe ich sehr sympathisch bekommen.
- 3:41die Energie war schon da, bevor wir uns überhaupt gesehen haben zum ersten Mal. Und darum habe ich zu gesagt. Danke vielmals. Was ist allgemein der Grund, wieso du bis jetzt immer so etwas abgesagt hast? Wegen deiner Privatsphäre? Ja, weil ich vielleicht auch vom Geschäftlichen her so ein bisschen in der Öffentlichkeit bin und nicht will, dass vielleicht die ganze Welt weiss, dass ich auch privat bin und dass ich vielleicht so ein bisschen
- 4:10die Geschichte, die ich auch mitnehme und mittrage. Und heute bin ich hier und sage, «Weisst du was, es sollen doch alle teilnehmen können, auch an meinem Leben.» Und aufgrund davon, dass ich sage, dass ich vielleicht auch gewisse Erfahrungen weitergeben kann und die Leute vielleicht auch mitnehmen können für ihr Leben und umsetzen. Und darum habe ich gedacht, «Hey komm, bist du doch einfach mal dabei und sprich doch mal über dein Leben und sonst was auch immer.»
- 4:38Schön, dass du dich entschieden hast. Ich kann es wirklich nur zurückgeben. Die Energie hat gerade gematcht. Heute haben wir uns das erste Mal gesehen. Bis jetzt haben wir uns nur schnell gehört via WhatsApp. Ich habe aber ehrlich gesagt an dieser Stelle, ich habe schon sehr, sehr viel von dir gehört, wegen Dani. Also, Scharad an Dani, danke vielmals für den Kontaktaufbau. Er ist ein ganz toller Mensch. Vielleicht kommen wir später noch darauf zurück, was er alles so macht. Aber auf jeden Fall, danke vielmals, dass du da bist. Mega lässig.
- 5:05Und auf deine Frage zurückzukommen, was mich definiert. Ich denke, mich mögen oder vielleicht kann man auch sagen, mich lieben die Menschen, weil ich halt von Natur aus ein sehr warmer, sehr empathischer Mensch bin, der immer ein offenes Ohr hat.
- 5:23Ich denke, das kommt sehr gut an bei den Leuten. Ich merke es auch geschäftlich im Fussball, was das Spielen betrifft. Ich merke, wie sie immer wieder auf mich zukommen und das Gespräch suchen. Wie sie spüren, wenn ich fünf Minuten mit Sandro reden darf, dass es mir gut tut.
- 5:43Das ist meine beste und schönste Eigenschaft, den Menschen zu spüren und zu fühlen und ihnen Empfehlungen oder Inputs für das Leben mitzugeben, die ihnen dann auch guttun. Das bin ich.
- 5:58Es ist eigentlich gut, dass du das ansprichst, was deine Rolle ist. Danach möchte ich zurückgreifen in die Vergangenheit, dass man versteht, woher du kommst, was du alles schon gemacht hast. Aber vielleicht ganz kurz, was ist deine Rolle im Fussball, im Verein und was ist deine Haupttätigkeit?
- 6:20Ursprünglich habe ich vor dem 20-jährigen Jubiläum im Fussball, in dem ich hauptberuflich nur Fussball mache, das ist mein Hauptjob, als Trainer angefangen mit den Kleinen, mit den Elfjährigen als Trainer, zuerst im Nebenjob, habe ganz normal gearbeitet und nebenbei war ich Fussballtrainer.
- 6:41Irgendwann habe ich verspürt, dass ich für den Job als Trainer gut gemacht bin. Ich habe richtig Freude und eine Leidenschaft entstanden. Dementsprechend habe ich auch weitergemacht mit allen Diplomen.
- 6:56Vor drei Jahren durfte ich das höchste Diplom abschliessen im Fussball, das ist die UEFA Pro Lizenz. Das war ein rechter Weg. In der Schweiz sind die Auflagen noch ein bisschen kompliziert und aufwendig. Aber ich habe schon früh gemerkt, ich will diesen Weg gehen.
- 7:14Das bin ich mit meinem Kopf, wenn etwas passiert, gebe ich alles. Das habe ich dann auch geschafft. Ich habe praktisch jede Kategorie trainiert, von der U12, U13, U14, U15 bis U21. Ich hatte das Glück, dass ich auch als Superleague-Trainer beim FC Luzern einspringen konnte. Ich habe alle Ausbildungen absolviert, die es überhaupt gibt im Fussball.
- 7:41Hauptsächlich als Trainer. Jetzt bin ich aber als Ausbildungschef tätig. Seit dem Sommer beim Grasoper Klub Zürich. Wo ich verantwortlich bin für die Entwicklung von Spielern und Trainern. Das heisst, wir sind das zweite in der Nachwuchsleitung.
- 8:05Das ist Remo Gaugler, der hauptsächlich Administrations- und Scouting- und Finanzenverträge verantwortlich ist. Und ich bin für das verantwortlich. Alles, was auf dem Platz passiert, alles, was mit den Spielern auf dem Platz ist, Entwicklung, Spielphilosophie, Prinzipien, Trainingsinhalt, das ist alles bei mir. Betreuung von den Spielern individuell, Betreuung von den Trainern individuell, das ist alles bei mir. Das ist jetzt meine Aufgabe, die mega...
- 8:31mega umfangreich ist, aber die erfüllt mich zu 100%. Weil ich habe mit Menschen zu, ich habe mit Jugendlichen zu, von 12 bis 22, sage ich jetzt mal. Die ältesten Mannschaften bist du 21, dort hast du zum Teil auch ältere Spieler.
- 8:47Aber ich habe auch mit Trainern zu tun. Mein ältester Trainer, der 17-jährige Trainer, ist 62. Und der jüngste ist, jetzt muss ich aufpassen, ich glaube 16, ich weiss nicht, wie alt ist der Raffi, vielleicht 30. Du hast mit den verschiedensten Menschen zu tun, mit denen du täglich Kontakt hast und die Musstus bist.
- 9:06Ich liebe das, den Menschenkontakt, den Austausch und das gemeinsame Entwickeln. Das ist das, was mich sehr erfüllt. Daher bin ich sehr glücklich, dass ich dort bin und diese Funktion der Fuss übe. Ich bin wirklich privilegiert, dass ich so einen Job der Fuss übe.
- 9:29Die Schweiz ist ein kleines Land, auch ein sehr kleines Fussballland. Und den Job, den ich mache, in dieser Art und Weise gibt es vielleicht höchstens 10 Mal in der Schweiz. Und ich bin einer von denen. Ja, es ist wirklich ein seltener Job. Und ich habe das Glück, dass ich so etwas machen darf. Und jetzt kannst du dir vorstellen, ich stehe am Morgen auf und egal, ob es dieser Job ist oder nicht, ich stehe am Morgen auf, ich bin glücklich, ich bin happy, ich kann arbeiten gehen.
- 9:56Und ich behaupte, der Grösste von uns ist nicht happy im Job und sagt, «Scheisse, heute muss ich wieder arbeiten.» Und das ist bei mir nicht der Fall. Also, gerade als du jetzt am Reden warst, habe ich mich schon so in den Sinn gelegt, eine richtige Herkulesaufgabe. Weil, also Herkulesaufgabe im Sinne von, du hast mit sehr, sehr jungen Spielern zu tun, du hast mit ein bisschen älteren Spielern zu tun, du hast mit älteren Trainern zu tun. Und ich meine, der Mix von Menschen ist enorm.
- 10:26Ich glaube, das hat aber auch sehr viel mit deinem Mindset zu tun. Auch die richtige Wellenlänge, wie du mit den Leuten kommunizieren kannst, ist eine Challenge. Es ist eine riesige Challenge. Es ist ja nicht nur das Alter, der Unterschied. Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch hat seinen Charakter.
- 10:46Ich habe ein Gespräch am Morgen um 9 Uhr mit meinem U21 Trainer. Und vielleicht eine Stunde später kommt der U15 Spieler zu mir ins Büro. Dann musst du switchen. Das ist brutal. Ich gehe immer glücklich nach Hause am Abend. Aber ich bin müde. Ich bin glücklich, aber müde.
- 11:05Es sind schon zum Teil sehr tiefgründige Gespräche. Da können wir die Spieler, die Probleme haben, zu Hause, Schule, Beruf und sonst vielleicht auch mit dem Trainer, zu mir ins Büro kommen und fragen. Sie haben die EFO. Wir sind in Persien natürlich in der Akademie bei uns mit den Spielern. Und dann musst du natürlich auf das eingehen. Es kostet zum Teil schon sehr viel Energie. Aber ich sage immer, wenn du das von Herzen gerne machst,
- 11:33so wie ich es mache, das ist eine Passion für mich, dann bist du vielleicht wieder mavig, aber du machst es so gerne. Von daher für mich schön, umfangreich, anspruchsvoll, aber total erfüllend.
- 11:52Erkennst du dich an mich wieder, wenn so junge Spieler zu dir ins Büro kommen? RGFO, ich habe das und das in meinem Leben, das gerade ansteht. Erkennst du dich selber an mich wieder?
- 12:05Ich muss sagen, ich war als Junge sehr speziell. Ich war ein sehr spezieller junger Mann. Ein Rebell. Ach so? Ja, wirklich mein eigener Kopf. Aber ich muss sagen, ich mag jetzt so Spieler, auch Trainer, die mich herausfordern. Aber die Trainer, die ich hatte, die hatten mich nicht immer so gerne. Weil sie vielmals befordert waren, in meiner Art und Weise.
- 12:35Es gibt Situationen, in denen ich mich wiedererkenne. Vor allem, wenn es dann kommt, bin ich für mich unsicher und aufgrund davon. Und dann gibt es vielleicht auch mal Spiele, die kommen, die ich an Liebeskummer habe. Das hatte ich auch schon. Und ich habe früher eine Freundin gehabt. Und ich kann das wie mitfühlen und nachfühlen, was er jetzt genau fühlt in diesem Moment. So ein bisschen Liebeskummer, ich kann nicht performen, weil meine Aufgabe ist,
- 13:00dass Spieler oder Trainer, auch Trainer kommen. Wir sind viele Muskelschwäsche mit dem Trainer. Und mein Ziel ist, dass Spieler und Trainer rausgehen und einfach performen können. Einfach sich gut fühlen, frei im Kopf sein. Und ich will ihnen einfach immer ein gutes Gefühl mitgeben. Das ist meine Aufgabe. Und ich versuche ihnen aufzuzeigen. Und da gibt es verschiedene. Bei ihm muss ich diesen Weg wählen, bei ihm diesen. Das ist auch anspruchsvoll. Das ist eine riesige Challenge.
- 13:28Wie heisst der Jobtitel, den du hast? Ausbildungschef. Ausbildungschef. Ausbildungschef oder Leiter Entwicklung. Okay, das ist der offizielle Jobtitel. Genau. Wie würdest du ihn beschreiben?
- 13:42Da gibt es wahrscheinlich unzählige. Ein Buch. Ich weiss auch nicht. Ich bin der Papi, ich bin der Seelsorger, ich bin der Förderer. Ich finde, es gibt so viele Begriffe, die man hier wählen könnte. Ich sage, mir gefallen zum Beispiel auch die Begriffe «Ausbildungschef» nicht, weil «Chef» ist für mich so ein bisschen oben herab, bin ich absolut nicht. Obwohl viele sagen, im ersten Moment, wenn man mich sieht, sagt man,
- 14:10Du wirkst mega arrogant. Aber wenn man mit dir fünf Minuten geredet hat, dann ist es passiert. Es ist nicht mehr vielleicht aufgrund meines Laufens, meiner Präsenz, ich weiss es nicht. Spannend, dass einer der ersten Begriffe, die du gewählt hast, als ich dich gefragt habe, wie würdest du diese Stelle betiteln, war «der Papi».
- 14:35Ja, weil ich mich wirklich im weitesten Sinne als Papa fühle in diesem Moment. Das ist eine meiner Hauptaufgaben. Die eine Aufgabe ist eigentlich, dem Trainer einen Weg aufzuzeigen. Ich gebe ja die Spielphilosophie und Spielprinzipien und Ziele der Trainer. Die Planung. Am Schluss planen sie, was ich trainieren will und an welchem Tag ich im taktischen Bereich trainiere. Ich gebe ihnen einfach Leitplanken. Ich sage ihnen, hey...
- 15:03Das ist die Philosophie, das muss unsere Handschrift sein, wenn wir spielen. Wie du es dann machst, überlasse ich dir. Das ist ein grosser Teil meines Jobs. Aber der wichtigste Job ist eigentlich die Betreuung und Begleitung der Spieler und Trainer. Und darum habe ich Papa gesagt, weil das ist wirklich für mich das Wichtigste. Es bringt dir alles nichts, wenn du ihnen vorschreibst, was machen, wie machen, wann machen.
- 15:31Aber sie gehen raus und können nicht befreit aufspielen. Das nützt alles nichts. Wenn ich Teamsitzungen geführt habe, viele reden über Strategien, ob es Pressing-Strategien sind, immer taktische Teamsitzungen, die never-ending, die nicht mehr aufhören.
- 15:48Und ich sage immer, wenn das Mindset nicht stimmt, beim Spieler, wenn er sich nicht gut fühlt zum Spielen, dann kann ich dir noch 30 oder 100 Minuten über eine Pressing-Strategie reden. Es wird, es bringt gar nichts, weil du gehst raus und bist gar nicht frei. Darum ist für mich der absolute Schwerpunkt bei allen Spielern immer Mentalität.
- 16:08Das ist für mich die Basis, die Basis überhaupt, um leisten zu können. Du musst dich gut fühlen, du musst dich richtig kickerig fühlen, du musst wirklich Bock haben auf das Spiel und danach kommen Details wie Gameplan, wie man spielen will und alles. Wenn die Basis nicht gegeben ist, dann keine Chance, umzusetzen. Absolut. Wie ein Haus, wenn das Fundament nicht gesetzt ist, dann kannst du vergessen, dass du irgendetwas richtig aufbauen kannst.
- 16:33Du hast erzählt, du hättest die höchste Lizenz im Trainer-Dasein der UEFA. Bevor wir auf das eingehen, habe ich schon vorhin angekündigt, wir gehen ein bisschen back in time. Wir gehen ein bisschen zurück in die Zeit. Und zwar, wo bist du aufgewachsen? Du bist seit 20 Jahren in dieser Trainer-Blase. Du warst vorher aber auch Spieler, nehme ich an. Vielleicht fangen wir ganz früh an. Woher kommst du, wo bist du aufgewachsen?
- 17:02Also, meine Eltern sind in den 70er Jahren von Italien in die Schweiz eingewandert gekommen. Und irgendwann mal 1979 kam ich dann auf die Welt. Ich war das zweite Kind von diesen drei. Nach zehn Jahren kam dann noch der Letzte, Luca.
- 17:27Und bin eigentlich in ganz bescheidenen Verhältnissen, wie man das so kennt. Von einer italienischen Migrantenfamilie, die kommt und zuerst einen Job sucht und froh ist, dass sie überhaupt arbeiten können. Man kennt die Geschichten von den Italienern, die in die Schweiz gekommen sind. Totsammal Papi Standard Maurer-Baustelle, Hausfrau Mami halt.
- 17:50Und eigentlich in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. In einer kleinen Wohnung im Kreis 4. Ah, okay. Geboren und aufgewachsen im Kreis 4. Gerade beim Locher gut zuhause. Nicht in den Hochhäusern, sondern nebenan. Und aber... In mega schönen Verhältnissen. Sehr viel Liebe bekommen. Sehr... Wirklich schöne Kindheit gehabt. Auch mit dem älteren Bruder. Massimo ist drei Jahre älter als ich. Luca ist zehn Jahre jünger als ich. Der kam ein wenig später.
- 18:18Sie ist sehr schön aufgewachsen, hatte schöne Kinder. Ich bin halt immer der, der rausgestochen ist, vielleicht auch wegen meinem Temperament oder wegen der Kontaktenknöpfe. Mein Mann sagte immer, wir könnten mit ihr in die Ferien gehen, nach fünf Minuten könnten wir an den Strand gehen. Wo wir nie waren, nach zehn Minuten hättest du zehn Kollegen.
- 18:37Es war immer wie ein Magnet. Und mich konnte man in Ruhe lassen. Ich fand immer einen Weg. Früher habe ich das nicht gemacht. Ich konnte von morgen bis abends shooten, bis mein Vater mit dem Teppichklopfer kam und sagte, ich müsse nach Hause, sonst rennt er nach.
- 18:52Es ist nie etwas passiert, meine Eltern haben mich nie angemeldet. Es war wirklich mega schön. Ich wurde im Kreis 4 aufgewachsen, in die Schule. Und irgendwann mal... Ich begann sehr früh Fussball zu spielen. Schon mit fünf Jahren. Ähm... Obwohl mein Vater noch nie Jute hatte.
- 19:12habe ich den Ball entdeckt und bin dann nicht mehr losgeworden. Und dann Fußball gespielt und mega schön aufgewachsen. Und gespielt habe ich eigentlich bis knapp 19. Die Karriere war relativ schnell beendet, wobei sie eigentlich vielversprechend gewesen wäre, aber aufgrund von diversen Dingen.
- 19:32sicher auch die eine oder andere Verletzung gehabt, aber ich finde das immer so ein bisschen einfach formuliert, ich habe es nicht geschafft, weil ich Verletzungen gehabt habe. Kann sein, bei allem Respekt, für alle, die aufhören müssen, Verletzungen zu haben.
- 19:48Aber ich sage, ich hatte den Kopf nicht dazu. Ich habe relativ früh mal das Mädchen kennengelernt und dann andere Interessen entwickelt und nicht mehr die Mentalität hatte, die es eben braucht, die ich heute immer predige, auch Winnerspieler.
- 20:04wo du überhaupt eine Chance hast, Geld mit dem Fussball zu verdienen oder Profi zu werden. Das ist ein mega spannender Punkt. Du predigst, was für ein Mindset, was für einen Willen man haben muss, um wirklich erfolgreich zu sein. Du sagst aber selber, du hattest das damals nicht, weil du die Mädchen kennengelernt hast. Ist das vielleicht genau der Erfolgsfaktor, den du mitbringst, wo du sagst, weisst du was,
- 20:33Ich hätte eigentlich eine vielversprechende Karriere im Fussball haben können, habe aber mein Mindset damals so geschifftet, dass es dann eben nicht passiert ist. Schlussendlich passiert ja alles, wie es muss und du hast deinen Weg auch sehr erfolgreich gemeistert.
- 20:48Ist das der Erfolgsfaktor, dass deine Leute so gut auf dich eingehen können? Die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, helfen mir heute enorm in der Betreuung dieser Spieler.
- 21:04Die meisten sagen dir, was du machen musst, um Profi zu werden. Und ich sage dir, was du nicht machen musst, um Profi zu werden. Ich habe als Fussballer, und das sage nicht ich, das haben wir auch ganz viel bestätigt, als Fussballer habe ich eigentlich alles mitgenommen, was es braucht. Aber das Wichtigste habe ich nicht mitgenommen. Das ist wirklich Mindset und Mentalität. Früher angefangen, andere Interessen zu entwickeln, sein Ausgang, was alles dazugehört in diesem Alter zwischen 17 und 19.
- 21:32Ich habe es aber trotzdem bis auf Italien geschafft. Ich durfte damals zu Salernitena gehen und durfte auch Teil der ersten Mannschaft sein, damals Serie B. Ich habe aber im Nachwuchs in der zweiten Mannschaft gespielt.
- 21:47Aber vielleicht kam der Schritt ins Ausland zu früh. Und dann kam der Schritt nach einem Jahr zurück. Und da habe ich das Feuer verloren. Und relativ früh aufgehört als Fussballer. Ich habe dann im Amateur-Fussball ein Jahr gespielt.
- 22:03ist die Anfrage schon früh von GC gekommen, von einem alten Bekannten von mir, der gesagt hat, «Hey komm, komm doch am Mittwochnachmittag, ich war technisch sehr versiert, komm, kannst du bei uns, bei GC, kannst du Mittwochnachmittags-Technik-Training machen?» So nebenbei. Und so bin ich eigentlich nachher zum, ja, zum, zum,
- 22:24Trainer geworden. Du hattest noch keine Trainerlizenz? Nichts. Nur, da war ich 20. Ich war knapp 20. Und dort habe ich dann angefangen als Technik-Trainer und Marco Tero, das war mein Mentor, arbeitet heute für die FIFA, ein ganz toller Mensch, hat mir gesagt, weisst du was, du bist so begabt, du hast so einen Umgang mit diesen, und ich war ja selber noch ein Kind, mit 20, mit diesen jungen Spielern,
- 22:52Im Sommer gebe ich dir eine Mannschaft an, die Leiter aus der Prefo war, das war Leiter aus 12-15 anzumachen. Sie sagten, du dürftest aus 12 übernehmen. Das war 2001, als ich meine erste Mannschaft trainiert habe. Das war der 92. Jahrgang, es sind mittlerweile auch 33.
- 23:08Ich habe mit ein paar anderen schon einen Kontakt, zum Teil auch schon mit meinen Vätern. Und da war ich das erste Mal Trainer von der U12. Und das hat mich so begeistert, dass ich Trainer sein konnte, dass es dort dann nicht mehr aufgehört hat. Und 2006 habe ich mein erstes Profi-Angebot bekommen. Darum habe ich in den nächsten 20 Jahren einsteigen können. Im Büro teilte ich 50% und als Trainer U13.
- 23:35Also im Büro bei GC, in der Administration. Und U30-Trainer. Was hast du da machen müssen? Im Spielbetrieb, durch den Matchplan, alles administrativ in der Nachwuchsabteilung. Dann kam ich auf die 100% mit dem Trainer und so hat das alles gestartet. Und heute bin ich jetzt fast 20 Jahre Profi. Und U-Trainer im Letzi?
- 24:01Nein, wir sind im GC Campus. Ah, im GC Campus. Ja, das ist in Niederhassli. Ah, stimmt. Das ist eigentlich unsere Heimatstadt. Ah, ja, da ist Debit Jelsdorf in der Nähe. Ja, genau. Dort haben wir unseren Campus. Das ist, sage ich überhaupt, die einzigartige in der Schweiz. Ich finde es mega schön.
- 24:16Es ist am Anfang der Welt, aber trotzdem ist es mega cool und schön zu arbeiten. Ich komme jetzt noch einmal zurück, weil du ja «Back to the Roots» erwähnt hast. Das war der «Fussball-Weg», wie sich das Ganze entwickelt hat, eben nachher auch mit dem ganzen Diplom, das ich absolviert habe.
- 24:40Ich hatte früher eine Freundin, mit 15 war ich schon meine erste Freundin. Mit meiner ersten grossen Liebe, ich war erstmals richtig verliebt, fast 3 Jahre. Ja, aber zu lang für die erste Freundin. Dann kam die nächste Freundin, wieder 2 Jahre. Dann kam meine Frau. Anfangs in den 20er Jahren lernte ich meine Frau kennen. Meine Frau ist mittlerweile meine Ex-Frau. Sie ist die Mutter meiner 4 Kinder.
- 25:07Und ja, dann früh geheiratet, also früh 26. Dann auch gleich Vater geworden mit 26. Heute sind meine Kinder die ältesten alleine 19. Dann habe ich drei Töchter 17, 14 und 10. Also eine recht grosse Bande.
- 25:24Mega, mega schön. Wir haben, obwohl wir geschieden sind, ein sehr schönes Verhältnis. Ich wohne immer noch nebenan. Ich habe gesagt, ich ziehe raus, das ist gut. Aber nicht zu weit weg, weil der Kontakt zu meinen Kindern ist mir nach wie vor sehr, sehr wichtig. Und ähm...
- 25:40Ja, eigentlich immer in Beziehungen gewesen. Ich bin immer ein Beziehungsmensch, zwischendurch mal Single und dann läufst du vielleicht mal aus. Das darf auch mal sein. Aber immer in Grenzen, sage ich. Aber letztendlich dann nochmal eine Beziehung nach meiner Ex-Frau. Eine mega schöne Beziehung.
- 25:58Die ist letztes Jahr leider zu Ende gegangen. Und jetzt, vor knapp einem Monat, wird er jemand Neues kennengelernt. Ah, gut. Schön. Wo ich finde, wow, nach 46 Jahren fühlt sich das einfach so schön an. Und ich sage, hey, wo warst du eigentlich 46 Jahre? Nicht um schlecht zu reden über die Mutter meiner Kinder, über meine Ex-Freundin. Das waren alles megaschöne Menschen. Und ich bin so dankbar, dass ich diese Zeit mit ihnen verbringen durfte.
- 26:27Aber jetzt ist irgendwo ein Mensch in mein Leben gekommen, der sagt, das ist ein bisschen anders. Was macht es aus?
- 26:35Es stimmt einfach extrem viel. Es stimmt einfach. Und das ist selten. Es ist einfach selten, dass wirklich so viel passt. Und von Anfang an einfach die Energie da ist, die Schwingungen da sind, wo ich sage, okay, schön und ich geniesse es. Wir sind wieder Anfang, sage ich jetzt einmal, aber es fühlt sich mega schön an. Vielleicht auch gar nicht mehr daran geglaubt, dass es so etwas gibt.
- 26:58Nein, das würde ich nicht sagen. Ich bin ein Mensch, der immer daran glaubt. Ich sage immer, man darf die Hoffnung und den Glauben nie verlieren. Das musste ich auch lernen. Das ist vielleicht ein anderes Thema.
- 27:14Und seit ich so lebe, mit dem Mindset, das ich verändert habe, wie früher war ich nicht so, passieren viele schöne Sachen in meinem Leben. Ich ziehe es wie an. Es ist krass, es ist wirklich brutal.
- 27:36Mit dem Manifestieren, was auch immer, das ist auch wieder ein Thema, wo ich damit angefangen habe vor ein paar Jahren, als ich mega glücklich und dankbar bin, habe ich angefangen mit dem. Es gibt mir so viel Seelenfrieden, so viel innere Ruhe, innere Zufriedenheit, die ich vorher nicht kannte. Und irgendwann habe ich gesagt, ich will das, weil ich irgendetwas verändern will. Und dann habe ich mit dem angefangen. Und heute sage ich, ich kann nicht mehr ohne, weil es tut mir so gut. Ich bin einfach so ein...
- 28:03Egal wie schwierig das ist, im Geschäft, im privaten... Wie bist du auf das gekommen? Ein Buch, ein Film, ist es etwas gewesen, das zu dir kam, wo du gesagt hast, okay, ich muss mit Manifestieren beginnen, visualisieren? Ich bin... Ich habe schon länger gemerkt, dass ich etwas an mir verändern will, aufgrund meiner Vergangenheit. Aber ich kann sagen, ich bin...
- 28:30der Eifersüchtige war, ein typischer Südländer. Eifersüchtig, Kopfkino, und auch nicht immer respektvoll. Ich stehe nicht dazu. Und irgendwann, ich weiss nicht, was passiert ist, vielleicht nach dieser Trauerphase, die ich hatte, nach der Training, es war eine schwierige Zeit, nach diesen vielen Jahren. Von deiner Mutter, von deinen Kindern? Genau. Nach dieser Training hatte ich eine recht schwierige, intensive Zeit.
- 29:00Irgendwann kam der Moment, wo ich dachte, ich wolle das nicht mehr erleben. Man hat sich getrennt, aber in der Zeit, in der man alleine ist, reflektiert man viel. Man überlegt, warum es so weit ist, kommt alles drumherum. Ich musste mir selbst eingestehen, ich habe Fehler gemacht, vieles falsch gemacht.
- 29:20Vielleicht aufgrund, dass man älter wird, reifer wird, dass man irgendwann ankommt und sagt, ich will es eigentlich gut haben, ich will es schön haben. Und dann überlegt, was kann man machen, was kann man machen, damit man es gut haben kann. Und vielleicht war mein Glück, dass durch meine Ex-Freundin, Cella, die in mein Leben kam, die das schon praktiziert hat,
- 29:46mich so wie mehr motiviert hat, hey komm, wir machen das wie gemeinsam, wir gehen den Weg. Und so habe ich damit angefangen, mich damit auseinanderzusetzen und mit dem ganzen Meditieren. Ich habe mir dann auch ein wenig helfen lassen von Jasmin, das darf ich auch sagen. Das ist eine alte Freundin von mir, also eine ganz gute Freundin, Kollegin, Freundin, nein, Freundin.
- 30:11und habe mich begleitet lassen von ihr und so bin ich eigentlich auf das gekommen. Ich habe richtig gemerkt, hey, es tut mir richtig gut, morgen aus dem Haus zu gehen und voran einfach für mich, ob es Affirmationen sind, ob es... Und das braucht ja nicht viel. Nein, es braucht wirklich nicht viel. Allein mit meinen Atemübungen, die ich mache, allein mit dem Atmen, das tut dich so, so einfach resetten, das Ganze.
- 30:37Und ich habe wie nicht daran geglaubt, aber als ich dann angefangen habe, habe ich gefunden, das tut mir richtig gut und das hat so viel verändert. Ich bin so viel entspannter, so viel zufriedener. Und egal in welcher Situation, weil ich habe immer wieder schwierige Situationen, auch in meinem Geschäft, die mich herausfordern.
- 30:56Auch im Privaten. Und seit ich das mache, meister ich die Situationen so viel einfacher, weil ich viel entspannter bin. Ich habe letztens mit meiner Freundin, wir sprechen sehr viel, was für mich wichtig ist, Kommunikation, ist es darum gegangen, Diskussionen, Streit, Kommunikation allgemein. Und ich habe ihr gesagt, hör schon Schätzchen,
- 31:20Ich kann nicht streiten. Ich kann nicht mehr streiten. Mit mir wirst du schon nie streiten können, weil ich kann das nicht mehr. Ich lade das gar nicht mehr zu. Ich habe gelernt, auf einer Ebene zu diskutieren, wo der Streit gar nicht mehr braucht. Und ich sage, ich bin so stolz auf mich, weil früher immer mit diesen Ausbrüchen, emotionalen Ausbrüchen, mit diesen Kraftausdrücken und all dem. Und das führt zu nichts? Am Schluss kommst du
- 31:44Genau am gleichen Ort. Nein, schlimmer. Schlimmer. Schlimmer, genau. Und heute sage ich, ich stehe nicht an und sage, ich finde das so cool. Und ich finde, jeder, wenn er will, kann sich jeder zum Guten verändern. Aber man muss es wollen. Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht habe. Was würdest du jemandem empfehlen, der vielleicht noch nicht so «in-tuned» ist? Mit meditieren, manifestieren. Was würdest du als Tipp mitgeben? Mit was anfangen? Was hat dir am meisten geholfen?
- 32:16Für mich ist das Meditieren an sich, und am Anfang sind es ja wirklich die geführten Meditationen, die du dem U2B gibst. Und mir wurde empfohlen, je nach Gemütslage, wo du bist, ob du Stress oder Ängste hattest, gib dem U2B eine Meditation gegen Ängste ein.
- 32:37Und dann habe ich das einfach laufen lassen und am Anfang so ein bisschen... Okay, äh, ja. Und mit der Zeit steigst du dich so weiter hinein und bist konzentrierter und fokussierter und merkst, das hilft dir.
- 32:53Ich fühle mich entspannter, ich fühle mich besser. Und das war eigentlich mein Anfang. Das Meditieren und dann fangst du mit dem Schnuffen, mit den Atemtechniken. Und ich bin dann relativ früh zu Jasmin gekommen. Und sie hat mir durch Gespräche natürlich andere Sachen aufgezeigt. Ich habe auch Hypnose gemacht, alles drum und dran. Aber am Schluss bin ich wieder das Meditieren, das ganz einfache Meditieren, einfach für mich.
- 33:21Ob zuhause oder in der Natur. Ich gehe gerne wandern, bin sehr gerne in der Natur. Ich bin raus, habe ein ruhiges Plätzchen, meine Kopfhörer und habe für mich meditiert. Dann sind es vielmals Affirmationen, wo ich mir einfach die schönen Sachen selbst sage. Es sind Manifestationen, ich manifestiere gerne. Ich sage mir die Zahl, ich glaube das. Du musst an das glauben. Aber ich sage auch denjenigen, die heute noch nicht daran glauben. Ich war der Erste, der sagte,
- 33:46Ich lasse mich in Ruhe mit dem, was ist das? Bis ich es einfach mal probiert habe. Ich sagte, probiere es doch einfach. Du hast ja gar nichts zu verlieren. Das ist es ja. Probiere doch einfach. Das ist es. Und bei mir hat es brutal eingeschlagen. Frutal eingeschlagen. Ich habe das wirklich regelmässig gemacht. Ich habe es am Morgen gemacht und ich habe es am Abend gemacht. Meistens ist es am Abend einfach im Bett.
- 34:05Früher war es am Handy stundenlang, Insta scrollen, scrollen, scrollen, Social Media, was auch immer. Heute höre ich entweder coole Musik oder eine Meditation, eine geführte Meditation. Und meistens, nach fünf Minuten schlafe ich ein, höre nicht einmal die ganze Meditation, weil mich das so beruhigt. Und am Schluss muss jeder für sich selbst herausfinden, wie das sehr individuell ist. Ich kann nicht sagen, mach das, mach das. Ich versuche auch meinen Spielern,
- 34:33verschiedene Wege aufzuzeigen. Am Schluss muss jeder probieren für sich und sagen, das ist mein Weg. Der will ich gehen, der spricht mich an, das tut mir gut. Geh an den Weg. Und ich habe meinen Weg gefunden. Und das ist eben mit dem Meditieren. Und ich glaube, es ist nie zu spät. Und jetzt ein kleiner Fun Fact. Also Fun Fact. Mein Grossvater wird in ein paar Tagen, ja genau, in 10 Tagen wird er 88.
- 34:58Und mein Nonne ist vor einem Jahr gestorben. Und es war eine sehr schwierige Zeit für ihn in diesem Jahr. Vor allem in dieser Zeit, weil es war vor einem Jahr im Juli. Und in dieser Zeit hat er mega Angstzustände bekommen, um einschlafen. Also im Alter irgendwann...
- 35:14schläfst du immer weniger und hast deine 5 Stunden, dann bist du in Italien. Ah, wie in Schweiz. Ja genau, in Italien sowieso, machst E-Less, E-Este und alles. Und er hatte aber jedes Mal, wenn er eingeschlafen ist, hat er Angst vor dem Einschlafen, weil er das Gefühl hatte, dass er stirbt.
- 35:29Und das ist übrigens das erste Mal, dass ich es erzähle, weil es sehr etwas Aktuelles ist. Auf jeden Fall bin ich vor ein paar Wochen unten gewesen und er hat sich jetzt einen YouTube-Account gemacht. Ich habe mir normale Kopfhörer gekauft und er fängt jetzt einfach an, solche Meditationen zu hören. So geführte Meditationen. Und er schläft.
- 35:54Einfach mal eine Stunde, zwei, drei am helllichten Tag oder am Abend, bevor er schläft, hört er das. Und bis jetzt hat er immer «Texas Ranger» geschaut. Und das ist ja, weisst du, der Chuck Norris, oder? Also Kampfsachen. Er will schlafen. Er sagt, «Nanno, hör auf, das Zeug zu schauen, bevor du schläfst.» Und er schläft wirklich besser. Also teilweise sind es ganz kleine Sachen. Und wenn das ein 88-jähriger Mann machen kann,
- 36:21hat das jeder. Mir ist nie zu alt. Mir? Egal, ob es jetzt über das Mindset geht oder auch eine physische Transformation, wie ich sie jetzt auch zum zweiten Mal gemacht habe. Genau. Es ist nie zu spät. Man muss willen. Ich sage immer, Willen ist auch ein Weg. Aber du brauchst halt den absoluten Willen, weil es ist schon, es braucht schon Brutalenergie und Disziplin. Viele denken, ja, ja, das geht nicht.
- 36:51Und umso weiter das du wirst, weisst du, die ganze Regeneration, was das physische betrifft, geht alles viel länger, bis du dich regenerierst. Und auch mindsetmässig. Du hast Muster, die du in den letzten 30 oder 40 Jahren entwickelt hast. Ich stelle mir immer so eine Platte vor, die du gerichtet hast mit allen Liedern. Und jetzt musst du diese Platte
- 37:12eine neue Ritze. Es ist krass. Aber ich sage immer, wenn du daran glaubst, dann ist alles möglich. Und für mich entscheidend ist auch, das, was mir Energie gibt, sind einfach Menschen in deinem Leben.
- 37:29Menschen, die dich umgeben, die dir jeden Tag diese Energie geben und nicht nehmen. Darum habe ich irgendwann einmal, weil ich kenne so viele Leute und viele gute Leute, aber es sind die wenigsten, ich habe wirklich einen engen Freundeskreis, weil wenn ich die treffe, dann wird gechargert, dann wird geladen, dann wird Energie geladen. Und alles andere, was dir Energie frisst,
- 37:52Weg. Weg. Es bringt nichts. Auch wenn sie begegnen, ist es super. Hallo, geht es dir gut? Immer nett und respektvoll. Aber meine Zeit, und wir haben nicht so viel Zeit, die haben wir eigentlich nicht, die investiere ich wirklich in Quality. Nur mit den Menschen, die mir etwas geben. Die ich etwas geben kann und auch etwas wieder bekommen.
- 38:19Um ehrlich zu sein, nicht mehr als ein Jahr. Wie ich gesagt habe, ich habe irgendwann gemerkt, ich will etwas verändern. Und da sprechen wir vielleicht von fünf, sechs Jahren. Vor fünf, sechs Jahren, fünf Jahren, nicht mal sechs, fünf Jahren hat sich bei mir etwas verändert. Aufgrund der Erfahrungen, die ich gemacht habe, weil ich fand, ich will das nicht mehr. Das ist nicht schön.
- 38:40Seit fünf Jahren. Und seit dort eigentlich immer an mir geschaffen, immer weiter, jeden Tag. Und es geht mir immer besser. Jeden Tag geht es mir besser. Jeden Tag. Es ist unglaublich, es hört nicht mehr auf. Es wird immer besser.
- 38:55Wir müssen auf ein Thema ansprechen. Du hast es kurz angeschnitten, und zwar eine physische Transformation. Du hast mir vorhin gesagt, wie viel du gewogen hast, bevor du gesagt hast, jetzt ist Schluss. Und innerhalb von kürzester Zeit hast du eine Transformation angelegt, wo
- 39:14Insanisch. Und ich habe noch ein Foto gesehen, auch auf deinem Social Media. Und ich muss einfach sagen, das ist ein Traumkörper. Also wirklich, Chapeau für das. Crazy. Und der Effort, ich kann mir nur erahnen, was das für ein Effort ist, um so etwas zu erreichen. Aber vielleicht hast du ein paar Worte zu verlieren.
- 39:39Ja, darüber sprechen wir sehr gerne. Ich sage immer, ich will auch Inspiration sein für andere Menschen. Was eigentlich möglich ist mit einem guten Mindset. Bei mir ist es so, ich habe ja immer so ein bisschen... Gym war für mich immer ein wichtiger Bestandteil. Aber als Junge geht man mal ins Training, dann geht man nicht, dann lässt man dort wieder schlafen, dann isst man dort wieder Fastfood, was auch immer.
- 40:08Und irgendwann mal, das ist jetzt, jetzt muss ich aufpassen, sechs, sonst scheisst mich dann der Dani zusammen, der Dani Önderli. Ich glaube, vor sechseinhalb Jahren war ich eigentlich noch gut unterwegs, gut trainiert, aber nie natürlich in der Boote, die ich heute habe.
- 40:24Und dann bin ich durch Gianluca, das ist mein Bruder, mein jüngerer Bruder, hat mir dann Dani Enderli, der mittlerweile ein ganz guter Freund ist von mir, empfohlen und gesagt, hey, komm mal zu Dani, mach mal die Stoffwechselanalyse, vielleicht mit der Ernährung kann man noch... Weil ich habe trainiert, ich habe das Gefühl gehabt, boah, was ist das, da kommt ja gar nichts. Und ich investiere viel. Und dort bin ich vielleicht, was war ich dort? Ich war vielleicht...
- 40:52«280 Kilo, so ein wenig trainiert, aber nicht wirklich trainiert.» Und dann sagte er «weisst du was ich mache? Jetzt gehe ich mal zu Dani.» Dann bin ich zum ersten Mal zu Dani, habe die Stoffwechselanalyse gemacht, habe Dani kennengelernt und dann hat er mir aufgesagt, aufgrund des Blutwertes, «Hey, hör mal, du bist ein Kohlenhydrat-Typ, du kannst Kohlenhydrate essen.» Und ich natürlich immer gemeint, «Ja, keine Kohlenhydrate,
- 41:16Proteine, viele Proteine und gesunde Fette, aber kein Kohlenhydrat. Dann haben wir gesagt, hör auf, du darfst kein Fett essen, du kannst nicht verschwuppen, du kannst mit Fett nichts anfangen. Fange an Kohlenhydrat zu essen. Dann habe ich dementsprechend die Ernährung umgestellt. Und das war in der Corona-Zeit. Und dort habe ich innerhalb von drei Monaten schon dort, aber dort bin ich eigentlich schon
- 41:40Ich war dünn, hatte keine Masse, nichts. Ich baute dann einfach die Muskeln auf. Und dort war ich wirklich super. Da war ich aber 40. 40 ist einfacher als 46. Definitiv, ich spüre es. Und ich machte dort diese Transformation von einem schmächtigen, trainierten, zu einem wirklich coolen, cool aussehenden und wirklich auch super gut aussehenden.
- 42:06Ich habe dann eigentlich auch weitergemacht, immer mit dem Coaching von Dani. Ich habe mich immer betreuen und begleiten lassen. Dort ist nachher aufgrund dieses intensiven Kontakts eine mega schöne Freundschaft entstanden mit Dani. Und vor eineinhalb Jahren habe ich es ein bisschen schleifen lassen.
- 42:26Als ich irgendwie stinken konnte, sagte ich mir, dass es viel Disziplin und Ernährung und Training braucht. Und man muss dranbleiben. Und es ist so undankbar, weil man baut etwas auf und wenn man nicht schaut, in zwei, drei Monaten sieht man nichts mehr. Also nichts mehr. Die Hälfte noch. Es ist wirklich undankbar. Und dort hatte ich einen Moment,
- 42:50Wo ich die Energie, vielleicht auch beruflich bedingt und alles drum und dran, und schleifen kann. So, was ist passiert? Im letzten Januar, das war Dezember 1995, bin ich irgendwann an einem Punkt gekommen, wo ich 96 Kilo schwer war. Da habe ich 35% Fett gehabt. Ich habe nicht mehr schönes gesehen. Ich habe mich auch nicht mehr wohlgefühlt. Ich habe mich auch nicht mehr wohlgefühlt. Und fand es so. Und jetzt ist wieder Zeit. Jetzt kannst du zeigen, dein Mindset, ob du wirklich so gut bist.
- 43:19Vielleicht können wir das als Fotos einblenden. Vielleicht kann man noch etwas schicken. Ja, können wir machen. Kein Problem. Und dann fand ich es so, es war der 5. Januar, ich habe mir das fest vorgenommen und sagte und dann sagte Dani natürlich, ich war sein Lieblingssein von seinen Patienten, die ich an den Brach hatte.
- 43:37Und auf einmal hast du deinen Lieblingspatienten, der 96kg schwer ist mit 35kg, du siehst irgendwie aus wie ein SpongeBob und sagst, hey Kollege, das kann es nicht sein. So, und jetzt? Aber er hat mich immer motiviert. Aber ich fand, nein, das will ich nicht mehr. Und dann habe ich angefangen. Und einen klaren Plan gehabt, weil mittlerweile weiss ich genau, was es braucht, was es nicht braucht. Ich weiss, dass nach sechs Jahren dann irgendwann mal so etwas gelernt habe.
- 44:06Nichtsdestotrotz fragen sie mich jeden Tag, ob es richtig ist oder nicht. Für mich ist er einfach die Champions League, das muss man einfach sagen. Und dann habe ich angefangen und habe gesagt, vier Monate. Vier Monate keine Ausnahme. Keine einzige. Kein Alkohol, kein Zucker.
- 44:27Kein Fett. Null. No cheat days. Vier Monate. Und Training natürlich. Training mit meiner viermal pro Woche Kraft. Dreimal Oberkörper, einmal Beine. Und dreimal Cardio pro Woche. Es sind sieben Trainings pro Woche.
- 44:46Ohne Ausnahme. Und ich habe es tatsächlich durchgezogen. Ich habe wirklich tatsächlich vier Monate durchgezogen, um was mit meinem Body passiert ist. Insane. Unglaublich. Unglaublich. Aber ich finde das... Also nach vier Monaten, also du hast angefangen 96 Kilo, 35% Körperfett. Nach vier Monaten...
- 45:05Vier Monate, das war ca. Mitte April, als ich fertig war, so extrem, war ich bei 13-14% fit. Und ungefähr bei 86kg. So. Und danach kam natürlich der letzte Schliff.
- 45:29Der Kilo runter, aber du führst 20% Körperfit weg. Ja. Und Muskelaufbau. Das ist das Geile, wenn man Fett aufbaut und Muskelaufbau. Fett aufbauen, das ist das Einfachste. Du hast ein Schmerz, okay, schön, hast abgenommen, aber ja. Und das war Mitte April und danach kam noch der Feinschliff.
- 45:57Fingli, für wirklich nochmals schnell gelitten, aber mit Cheatday. Für mich war allein ein Cheatday für mich ein Paradies. Auch klar. Allein das. Und dann habe ich einen Cheatday. Was ist ein Cheatday für dich? Was isst du an einem Cheatday? Willst du es wissen? Ja, logisch. Alles. Alles, was ich Lust habe. Das Problem ist, du magst den gar nicht mehr wirklich. Weisst du, du sagst, okay, morgen Nutella-Brot, was auch immer. Was hast du gerade Lust?
- 46:23Aber irgendwann magst du gar nicht mehr, weil der Körper hat sich daran gewöhnt. Du magst nicht mehr so biegen, sag jetzt mal. Im April habe ich gesagt, jetzt kommt die Endphase. Ich wollte an meinem Geburtstag bereit sein, das ist der 5. Juni. Und dann hatte ich noch 8 Wochen. Und dort habe ich den letzten Schliff gemacht. Mit Kohlehydrat extrem runter. Nur das, was ich brauchte. Auf wie viel bist du runtergegangen auf Kohlehydrat?
- 46:50Ich hatte zu letzt 60g an dem Tag. Und nur am Morgen habe ich verflogen. Fertig. Also du bist eh nicht bei Fett. Nein, nur Proteine. 15-20g Fett am Tag? Wenn überhaupt. Und sicher 200g Proteine am Tag.
- 47:11Und das habe ich durchgezogen. Cardio, ich habe eine Kraft rausgenommen und nochmals ein Cardio aufgeschoben. Cardio ist bei mir also Liss. Ich mache kein Hit-Training, also gar nicht schon lange. Weil ich stresse meinen Körper schon lange nicht mehr. Aber wirklich easy, zwei, drei Stunden gehen laufen, spazieren, gemütlich meine Kopfhörer und so. Das ist eigentlich mein Cardio-Training.
- 47:29Und dann habe ich es tatsächlich wirklich hinbekommen, dass ich an meinem Geburtstag bei unter 10% fix war. Und den Body, den ich mir gewünscht habe, wieder hinbekommen habe. Aber es war hart, vor allem die vier Monate. Jetzt halten.
- 47:51Du kannst dich nicht so halten. Du kannst dich schon halten, aber das, was ich vor der Sommerferien hatte, am Schluss war ich bei 8,5% Fett. Das ist extrem. Nur schon hormonell wird es dann irgendwann... Nein, es ist... Ich muss auch sagen, ich habe mich auch nicht immer wohlgefühlt. Es ist wirklich dann wenig und...
- 48:13Das will ich auch nicht. Ich will mich ja trotzdem noch wohlfühlen. Ich habe mir vorgenommen, bis 15% ist okay. Bis 15% und ich habe ja jetzt schon ein bisschen ein ganzes... Ich schaue immer noch, aber nicht mehr so extrem, wenn ich jetzt am Donnerstagabend
- 48:31rausgehen und dann trinke ich mein Glas Rosé oder was auch immer. Was ich sonst nicht gemacht habe. Oder ein Bier oder so, das kenne ich mir, was ich vorher in diesen Firmen absolut nicht gemacht habe und in den letzten acht Wochen auch selten. Aber jetzt, der Sommer ist gleich vorbei und wir müssen ja irgendwann für den Winter ein bisschen das Böschchen aufbauen.
- 48:50Dass wir... Du musst ja wieder eine Motivation haben für nächstes Jahr. Ja, und dann werde ich im Januar wieder anfangen, so langsam zu schauen und diszipliniert zu sein, aber ich sage, am Schluss muss es ja gleich noch Freude machen und eine gewisse Lebensqualität und wir schaffen ja gleich, wir leisten ja wirklich viel und ich sage, es ist gut, ich möchte mich ja gut fühlen, aber nicht um jeden Preis. Das möchte ich nicht. Und
- 49:19Jetzt bin ich gespannt. Was hat dir das gezeigt? Der Prozess, der Wart von diesen vier Monaten, hat das etwas in dir nochmal anders ausgelöst? Kannst du das effektiv in deinem Berufsalltag auch brauchen? Definitiv. Definitiv kann ich das brauchen, weil es ist für mich eine Bestätigung, dass ich
- 49:44ein gutes Mindset habe, das ich auch vermitteln kann. Ich sage immer, wir wollen top-Fitting Spieler, wir wollen einen Trainer mit einem guten Mindset, alles drum und dran, aber ich kann es ihnen erzählen. Ich erlebe es selber und habe es selber erlebt. Das wissen auch die Spieler und Trainer und dementsprechend in Respekt. Sie hören mir richtig zu, wenn ich über etwas rede, weil sie wissen,
- 50:07«Ja, aber schau mal, wie der aussieht.» «Wenn der das sagt, dann nehme ich es umso lieber an.» Das ist für mich eine Bestätigung, dass ich ein gutes Mindset habe. Auf der anderen Seite mache ich es natürlich auch, um ein Vorbild zu sein. Auch für diese Leute, ob es Spieler oder Trainer sind. Aber egal, nicht nur diese, auch für andere, auch für meine Freunde.
- 50:37Durch mein Sehen habe ich extrem viele Leute angesteckt. Und ich finde das mega schön. In meinem engeren Umfeld, meinem allerbesten Freund, der sich seit ein paar Monaten von Dani begleitet und coachen lässt, konnte ich mich so motivieren. Nicht mal motivieren, er hat mich gesehen, er hat gesagt, das kann nicht sein, wir sind genau gleich alt, um vier Tage ist er älter, vier Tage. Und ich sage, Gottverdammt.
- 50:58Ich will das auch. Ich habe gesagt, das braucht ihm nicht viel. Fange an. Und er hat angefangen. Oder egal, einfach eine Inspiration sein für andere und zeigen, egal wie alt du bist, egal wie vielleicht böse ausdrückt, fett, dass du bist. Es gibt immer einen Weg. Immer. Klar, wenn du noch mehr fett
- 51:20Dann geht es vielleicht etwas länger, aber es geht. Glaub an dich und einfach mit einem geilen Mindset ist so viel möglich. So viel. Und... Aber es braucht eine gute Betreuung. Es braucht eine gute Betreuung. Jetzt sind wir bei einem wichtigen Punkt. Oder... Es ist einfach gesagt, mach mal. Auch für mich war Dani zum Beispiel entscheidend. Seine Worte...
- 51:47Ich habe immer gemerkt, er glaubt an mich. Und das ist so wichtig, so ein bisschen die Vermittlung von einem guten Gefühl, Energie. Und darum sage ich, lasst euch begleiten, lasst euch coachen von einem Menschen, der euch gut tut in diesem Moment. Weil alleine, ja, es geht alleine. Es gibt solche, die brauchen niemanden. Das geht, das funktioniert, das ist brutal. Aber wenn du dich begleiten lassen kannst, dich coachen lassen kannst, dich betreuen lassen kannst von einem guten Menschen, der dich gut tut, ist es viel einfacher. Also die Meisterschaft.
- 52:13Ganz, ganz oft hast du jetzt zu Mindset, Mindset, Mindset angesprochen. Was heisst für dich, ein richtiges Mindset zu haben?
- 52:25Meinst du, da rede ich immer von Monster-Mentality? Ich rede wie geht's für mich? Monster-Mentality. Ich habe den Begriff bei uns integriert. Monster-Mentality. Und das ist eine Überbegriffung von ganz vielen Dingen. Im Fussball geht es darum, mit den verschiedensten Widerständen umzugehen.
- 52:47egal wie schwierig und hart es wird, umgehen zu können mit dieser Situation. Ich finde, das kann man lernen. Viel nimmt man aus der Natur mit, man wird so geboren, man hat das Mindset in sich, diese starke Persönlichkeit.
- 53:08Und dann gibt es aber solche, die haben das nicht, aufgrund der Erfahrungen, die sie gemacht haben in der Kindheit, vielleicht immer so ein wenig gemobbt worden. Vielmals steckt da so viel Geschichte dahinter, wo... und da bin ich auch immer... Für mich ist es immer wichtig, wenn ich mit jemandem rede, ich will deine Geschichte kennen. Ich kann dir nicht etwas empfehlen, ich habe keine Ahnung, was läuft bei dir zuhause, was hast du erfahren?
- 53:34Darum ist das Vertrauen extrem wichtig zum Spielen und zu den Tränen, damit man überhaupt miteinander arbeiten kann. Mindset ist für mich... Resilienz ist ein wichtiger Ausdruck. Resilient sein, mit vielen verschiedenen Widerständen umgehen können.
- 53:54Aufnehmen können als Spieler, lernwillig, lernbereit sein, immer offen sein, sich weiterentwickeln wollen. Mindset, das ist so ein... Das könnte man einen Postkassi für drei Tage machen. Wir können nur was... Und ich würde es auch mit dem Fussball verbinden, vor allem bei mir.
- 54:13Und wenn ich mit meinen Spielern über Monster-Mentality spreche, dann ist es wirklich, geh auf den Platz, scheissegal was passiert, gib alles, was du hast. Gib alles, bis du wirklich nicht mehr kannst. Egal was passiert, egal was der Trainer dir reinschreit, egal wie der Gegner dich provoziert, egal was der Zuschauer dich reinredet, ich versuche ihnen so zu helfen, dass sie so ready sind, dass sie rauskommen und mit allen Widerständen umgehen.
- 54:42Ich glaube, eine von diesen, was ich mir jetzt so vorstelle im Kopf, und ich habe gerade oberhalb der Binelli gewohnt, also habe ich direkt in den letzten Grund runter gesehen. Und auch bei den Matchen natürlich, vor allem wenn es so Derbys sind, ich kann mir nicht vorstellen, was einem Spieler vorgehen muss, wenn die Kurven anfangen, rumschreien, machen, gegen oder für dich.
- 55:07Wie gehst du mit so etwas um? Wie vorbereitest du deine Leute, deine Spiele, deine Trainer auf solche Situationen? Das ist ein Prozess. Es gibt Leute, die haben das von Natur aus. Sie sind einfach so dickhäutig, dass alles an ihnen abprallt.
- 55:26Und darum ist es für mich ein Prozess, mit diesen Spielerinnen aufzuzeigen, wann gewisse Situationen vorkommen. Jetzt auch mit Zuschauern oder Spielerinnen und Spielern, die dich provozieren. Wie gehst du mit solchen Situationen um? Was gibt es für Möglichkeiten? Und es ist sehr individuell, Spieler zu begleiten und zu betreuen, was das betrifft.
- 55:50Ich kann nicht dem Spieler X etwas empfehlen und genau dem Nächsten wieder das Gleiche. Weil der ist total andersrum mit dem Provozieren eines Spielers als der Nächste, der kommt. Und darum ist das mega... Jedes Gespräch ist furchtbar einzigartig und individuell. Und ich kann dir jetzt nicht sagen, was der richtige Weg ist für den Spieler. Meine Aufgabe ist es, den Spieler zu spüren,
- 56:17Was triggert ihn? Was schiesst ihn an? Mit was könnte er Mühe haben? So, und jetzt gehe ich auf das ein. Und dann gehe ich vertieft auf das ein. Warum?
- 56:26Warum stresse ich das? Ich habe zum Beispiel Spieler bei uns, junge Spieler, die in die erste Mannschaft kommen, die überhaupt einmal ins Training gehen dürfen. Mit der ersten Mannschaft. Du kannst dir vorstellen, sie sind nervös. Sie haben Angst, Fehler zu machen. Ich hatte letztlich wieder Beispiele. Wir haben jetzt zum Glück, ich finde es sehr schön, dass viele junge Spieler von uns die Möglichkeit bekommen, dass sie mit der ersten Mannschaft spielen dürfen. Nach meinem zweiten Training habe ich den Spieler, der mir schreibt, der KFU hat fünf Minuten Zeit.
- 56:54Sie kommen immer wieder zu mir. Sie wissen, sie können mit mir über alles reden. Ich sage, selbstverständlich, meine Tür ist immer offen für dich. Sie kommt rein und sagt, ich will wieder in die U21 kommen, ich will nicht mehr trainieren mit der ersten Mannschaft. Ich will das nicht. Ich sage, Junge, komm mal runter, du musst tief durchschnuppern, was ist gerade passiert.
- 57:11«Ich habe zwei Fehler gemacht und Spieler X haben mich zusammengeschissen. Und ich habe so eine Angst bekommen, dass ich den Ball nicht mehr haben wollte.» «So, jetzt beginnst du zu reden. Warum? Warum hast du Angst? Was passiert dann, wenn du jetzt einen Fehler machst?»
- 57:26«Ja, ich habe Angst, dass er mich nochmals zusammenschiesst.» Und dann beginnst du zu reden, dann beginnst du wirklich über die Thematik, kannst wirklich tief hinein und versuchst zu verstehen, warum entwickelt er diese Angst? Wie kann man ihm diese Angst nehmen? Und dann zeigt er ihm gewisse Wege. Und hey, such doch mal ein Gespräch mit dem Spieler, mit dem ist ein älterer Spieler gewesen. Sprich ihn doch mal an, das ist ja gar nicht zu verlieren.
- 57:49Sag ihm das, dass dir das nicht gut tut. Ich bin sicher, dass er dir diese Angst nimmt, aufgrund dieses Gesprächs. Du versuchst ihm schnell einen Weg aufzuzeigen. Such dir das direkt. Mut zusprechen. Ja, Mut. Ich mache ihm Mut und sage, sprich das mal an. Versuche das mal. Benimm dich so im Training. Am Schluss muss er ja selber herausfinden, was für ihn stimmt. Ich versuche ihm einen gewissen Weg aufzuzeigen. Am Schluss muss er ja selber herausfinden, was ihm gut tut und was nicht.
- 58:17Gibt es irgendeinen Fall, wo du ohne Namen sagen kannst, wo du sagst, bei dieser Person, ob es ein Spieler oder ein anderer Trainer war, habe ich mit meinen Fähigkeiten so viel erreichen können, dass diese Person das und das erreichen konnte oder eine Angst überwunden hat. Irgendetwas, worauf du richtig stolz bist.
- 58:38Ich habe das aktuellste Beispiel, das mich extrem stolz macht. Ich sage immer, auch wenn ich so einen kleinen Beitrag dazu geleistet habe, es ist nicht gross, aber ich kann mit Stolz behaupten, ich habe gleich etwas dazu. Ein Beitrag, das
- 58:56Ein Transfer stattgefunden hat, ist jetzt ganz kürzlich ein Spieler zu Milan transferiert worden. Das ist Ardonio Schari, der von Luzern zu Brüsch gewechselt hat und jetzt für knapp 40 Millionen zu Milan gewechselt hat. Ardonio Schari durfte ich beim FCL trainieren, fast vier Jahre lang. Von der U18 bis zur U21 insgesamt fast vier Jahre lang.
- 59:19begleiten dürfen und intensiv begleiten. Ich habe gerade letztens meine Fotomediathek durchgeschaut. Ich war ein Trainer, der viel Verantwortung übergibt, weil für mich die Persönlichkeitsentwicklung im Fussball extrem wichtig ist. Ich habe früher damit angefangen. Ein Beispiel ist, ich gebe einem bei einem Testspiel einem Spieler den Auftrag, er leite eine Teamsitzung. Ich gebe ihm quasi den Gameplan hinein und sage, schau,
- 59:47Ardon ist ein Beispiel, wo ich sage, wir wollen heute so spielen. Das ist heute unsere Strategie. Redet zu den Mannschaften und erklärt ihnen, was ihr wollt. Versucht, sie emotional abzuholen. Du weisst ungefähr, so wie ich diese Teamsitzungen führe, mach mal.
- 1:00:04Letztens habe ich die Fotomediatek durchgeschaut und habe noch ein Beispiel gefunden von Ardon Yashari, der jetzt ein Milan-Spieler ist. Also eigentlich ein Star, kann man sagen, der so eine Teamsitzung durchgeführt hat. Ich glaube, er war 16 oder 17. Und jetzt ist er? Ardon ist ein 2002er, jetzt ist er 24. Nein, er war etwas älter, vielleicht 18 oder 19. Heute ist er 22. Nein, 23. Und es ist dann schön.
- 1:00:32Arden Yashari hatte eine schwierige Zeit. Er bekam die Möglichkeit, die Vorbereitung in der ersten Mannschaft zu machen. Er war bei mir in der RU21. Er machte die Vorbereitung und die lief ihm nicht so gut. Vielleicht kam der Schritt etwas zu früh. Er kam dann nach diesen vier Wochen Vorbereitung zu mir zurück. Das war die Sommervorbereitung.
- 1:00:53Er sagte zu mir, dass er wegwollte und nicht mehr beim FCL spielen wollte. Er wollte ein Angebot aus der Challenge League haben. Ich habe immer an diesen Spieler geglaubt. Er ist ein guter Mensch mit einer top Persönlichkeit.
- 1:01:11Er fand, er solle schnell durchschnuppern, er solle noch sechs Monate arbeiten, intensiv an den Sachen arbeiten, bei denen er noch nicht so weit war. Dann schauen wir weiter. Es war Sommer. Dann kam Winter. Er blieb zum guten Glück bei uns, beim FC Luzern. Er spielte dann die U21 bei mir. Dann kam Winter. Dann kam die Wintervorbereitung, wo er nochmals die Chance bekam, in die erste Mannschaft zu gehen.
- 1:01:42Und er machte eine Vorbereitung. Sensationell. Also wirklich cool. Und er hat eingeschlagen wie eine Bombe an Geschichte. Nachher war er in der ersten Mannschaft. Er wurde nach kurzer Zeit Captain von der ersten Mannschaft. Er ist ein junger Spieler. Er hat dann zum Glück nicht früh gewechselt, weil Vereine auf ihn aufmerksam wurden. Er ist dann noch geblieben beim FC Luzern. Bis er dann den Wechsel zu Brüsch gemacht hat in Belgien.
- 1:02:11Er hat dort eine sensationelle Saison gespielt. Ich habe es nicht anders erwartet. Er wurde zum besten Spieler der Liga gewählt. Er hat jetzt einen Wechsel zum Milan gemacht. Das ist mein aktuellstes Beispiel. Ich bin froh, dass ich dem Jungen nicht überreden musste, aber trotzdem zureden konnte, dass er beim FCL bleibt. Was wäre passiert, wenn er die Challenge League gewechselt hätte? Was hätte das getan?
- 1:02:40Welcher Weg wäre dann gekommen? Ich denke halt so und sage, ich bin froh, habe ich in diesem Moment ihn begleiten dürfen, diese Jahre, aber in diesem Moment der sein können, um zu sagen, hey Junge, nein, wir sind noch nicht fertig. Jetzt arbeiten wir nochmal. Wir haben wirklich daran gearbeitet und nach sechs Monaten ist das passiert, was passiert ist. Das macht mich schon ein wenig stolz.
- 1:03:03Nicht ich alleine. Klar, aber es war ein Beitrag. Es war ein kleiner Beitrag von mir, neben dem ganzen Staff. Sei es Athletik, sei es die erste Mannschaft trennen mit Mario Frigg. Wie ist das? Jetzt hat er einen Transfer gemacht von 40 Millionen auf Mailand. Er wurde abgekauft von...
- 1:03:24Von Bruges? Von Luzern. Dann ist es Mailand zahlt an Bruges 40 Mio. Genau. Richtig. Ich kenne natürlich die vertraglichen Details nicht, was von Luzern Bruges abgemacht worden ist. Das weiss ich nicht. Meistens hat man sicher eine Beteiligung. Aber er bekommt sicher auch etwas. Ja, klar. Hoffentlich auch.
- 1:03:46Aber es sind unterschiedliche Deals, die man abschlüsst. Ich habe keine Ahnung, was da abgeschlossen wird. Aber am Schluss haben alle gewonnen. Sei es Luzern, Bruges und Mailand. Wird noch gewonnen, da bin ich 100% sicher. Ich bin so überzogen von dem Spiel. Das ist mein aktuellstes Beispiel, das ich habe. Von den 20 Jahren Erfahrung, die ich mittlerweile habe.
- 1:04:11im Fussball. Und das macht mich schon stolz, dass ich dort einen Weg aufzeigen konnte, der mir jetzt recht gegeben hat, dass er bei uns bleiben würde. Ich frage jetzt das Gegenteil. Gibt es eine Situation oder hat es etwas gegeben, wo du versucht hast und
- 1:04:30du vielleicht jetzt im Nachhinein sagst, hey nein, hätte das doch nur geklappt, hätte vielleicht ein anderer Output passieren können, aber leider habe ich es dort nicht geschafft. Und das ist ja auch jedes Mal ein Prozess, ein Lernprozess für jemanden. Gibt es auch so eine Situation?
- 1:04:47Die überwiegen leider. Die überwiegen, weil am Schluss sage ich immer, wir könnten die Wenigsten retten. Wir versuchen alle zu retten. Aber es gelingt einem leider nicht. Weil, es ist eine Vorstellung, da spielen so viele Faktoren mit. So viel sei es gesundheitlich, familiär, andere Interessen, wie es bei mir war. Es ist so schwierig. Aber ich sage immer, ich versuche von meiner Seite alles zu geben, was ich habe. Und dann kann ich mit gutem Gewissen schlafen.
- 1:05:15alles, meine ganze Energie und meine ganze Erfahrung und mein Know-how vermitteln können. Am Schluss, ja, kannst du leider wenigstens helfen, weil es halt nicht so einfach ist. Du musst gut sein, gesundheitlich gut beieinander sein, du musst zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, du musst der Trainer sein,
- 1:05:38in dem Moment haben, wo ich auf dich stehe. Das ist so schwierig. Ich sage immer, wir müssen alles dazu beitragen, dass sich unsere Spieler und Trainer weiterentwickeln können, dass sie sich entfalten können, so sein, wie sie wollen sein. Weil am Schluss will ich keine Persönlichkeit verändern. Ich versuche ihnen einen Weg aufzuzeigen, am Schluss so lieb sein, wie er ist. Unbedingt. Ich biete ihnen einfach Möglichkeiten, um sich zu entfalten.
- 1:06:05Ob sie sich entfalten oder nicht, das ist nur bei ihnen. Und das ist das Gleiche bei den Spielern. Ich sage immer, wir müssen den Spielern alles bieten können, aber am Schluss müssen sie es wollen. Weil wenn die, man spricht hier von intrinsischer Motivation, wenn die nicht gegeben ist, keine Chance. Keine Chance, das kann ich noch lange erzählen und predigen. Du musst es wollen, aber wir müssen ihnen die Möglichkeiten bieten, um sich weiterzuentwickeln.
- 1:06:32Es zeigt mega von Stärke, dass man nicht nur über die positiven Sachen erzählen kann, die passiert sind, Erfolgsmomente im Leben, sondern kann auch sagen, hey, leider Gottes überwiegen die Negativen. Und das ist nach Facts. Und das muss man halt auch einsehen. Und dass man vor allem an diesen Sachen nicht zerbricht, sondern immer weiter wachsen will und dass man sagt, hey, weisst du was,
- 1:06:58Für mich ist es wichtig, dass ich immer Vollgas gebe für meine Leute, für meine Trainer, für meine Spieler. Dass ich ihnen immer alles geben kann, was ich in meiner Macht habe. Also Chapeau nochmal. Und vielleicht ergänzend. Ich sage immer, wir bilden nicht nur Fussballer aus. Für mich ist es eine ganzheitliche Ausbildung. Darum sagt man auch «Fussball ist eine Lebensschule». Für mich geht es... Wir arbeiten mit Menschen. Nicht mit Fussballern. Ja, logisch.
- 1:07:28Aber ich sage, ich habe... Für mich ist es auch eine grosse Verantwortung und in meiner Verantwortung, gute Menschen auszubilden, ihnen diese Werte mitzugeben. Und nicht nur, weil... Ich sage immer, Spieler, allein Fussball spielen, das reicht mir nicht.
- 1:07:43Das ist für mich zu wenig. Ich will gute Typen auf dem Platz, die wissen, was Respekt heisst, die wissen, aufeinander zu schauen, die einfach die ganzen Werte, die uns wichtig sind, die Demut, die das auch verstehen. Und nicht nur «Ich bin Fussballer» und «Ich bin Diva» und «Ich bin der Star». Nein. Um das geht es mir nicht.
- 1:08:04Darum ist es für mich auch wichtig, sage auch meinen Trainern und meinen Leuten, ich will so wenig Sozialfälle wie möglich produzieren. Man kennt es im Fussball, man setzt Fussball und die Eltern, die schon früher Bauland kaufen im eigenen Land, weil sie das Gefühl haben, ich habe den nächsten Maradona. Und ich sage, wir müssen sie begleiten und dort auch unterstützen und helfen. Hey, hör schnell, es ist schön, dass dein Sohn oder euer Sohn Fussball spielen darf.
- 1:08:34Aber Schule, Ausbildung ist genauso wichtig. Und dort schauen wir wirklich auch, dass die Jungs wirklich ganzheitliche Ausbildung bekommen. Und nicht nur, wenn sie Fußball spielen wollen. Das ist ein Traum, den sie haben. Da nehmen wir ihnen auch nicht. Aber ihnen auch bewusst machen, wenn das nicht ist,
- 1:08:55gibt es auch ein anderes Leben. Es gibt nicht nur Fussball, es gibt auch ein anderes Leben. Und dort versuchen wir ihnen schon die Augen zu öffnen und auch realistisch zu bleiben, weil am Schluss arbeiten sie am wenigsten. Und sie sollen realistisch sein und das auch erkennen. Und darum sage ich immer, geniesse doch diesen Moment. Ich sage immer,
- 1:09:15Warum sage ich das? Viele Spieler machen sich Sorgen. «Wenn ich jetzt einen Seich mache, komme ich nicht in die erste Mannschaft, komme nicht weiter.» Ich sage immer «Heute ist der wichtigste Moment deines Lebens. Wir leben heute. Heute. Was ist morgen?»
- 1:09:33Wer weiss es? Er sagt, hey, geniesse den Moment, gehe in dieses Training. Geniesse den Moment in falscher Tiefe. Und was dann ist, ist dann. Wir schauen morgen, was morgen ist. Heute schauen wir, was heute ist. Gehe raus, geniesse es. Wie viele machen sich so unnötig Stress? Unnötig Stress. Und ich sage, machst du das? Wieso machst du dir den Stress? Hör auf mit dem.
- 1:09:56Geniesse den Moment. Lebe dein Leben im Vollen. Jetzt. Das versuche ich ihnen auch immer wieder mitzugeben. Und so lebe ich ja auch. Ich geniesse den Moment. Ich sage immer, ich bin... Ich versuche so viele schöne Momente zu sammeln wie möglich. Ich sage es anders. Wenn mich die Leute fragen, was machst du am liebsten? Ich sage, ich sammle.
- 1:10:17«Was sollst denn du? Eine Ram-Decke oder Briefmarken sammeln?» «Nein, ich sammle schöne Momente. Ich will schöne Momente sammeln, denn das ist das, was am Schluss bleibt. Es bleibt am Schluss. Ich lese und höre etwas, und eine Umfrage, die stattgefunden hat, ist mir geblieben.
- 1:10:37Man hat zig Menschen am Sterbenbett gefragt, was bleibt dir von deinem Leben? Was sind die? Und keiner hat gesagt, ja, ich habe Kohle gehabt, ich habe eine Jacht gehabt, ich habe das. Das sind die schönen Momente mit Menschen. Das bleibt. Das ist das, worauf es auch lange bleibt. Und das prägt mich irgendwo durch. Und darum sage ich, ich will...
- 1:10:57Momente wie jetzt, ich fühle mich wohl, es ist eine coole Energie da, wir können offen sein, wir können echt sein, miteinander austauschen. Und das sind schöne Momente. Von denen will man so viel wie möglich erleben. Und das entscheidet ja wir. Wie viele und wie oft wir schöne Momente erleben wollen, auf dem, dass wir uns aussuchen, mit wem wir Zeit verbringen wollen und mit welchen Leuten.
- 1:11:18Niemand kann mir sagen, mit wem ich meine Zeit verbringen muss. Ich entscheide das selber. Ich steuere das selber. Und darum sage ich, macht das, geniesst das und erlebt so viele schöne Momente wie möglich. Ja, du sagst, es ist wirklich so, bewusste Momente auch zu erleben. Und nicht immer... Was passiert ist, passiert. Das können wir nicht mehr verändern. Das ist schon geschrieben.
- 1:11:43Das, was passieren wird, ist ungewiss. Das können wir nicht steuern. Wir wissen nicht, wann es geschlagen hat. Das können wir auch nicht steuern. Aber der heutige Moment, der jetzt, einfach gerade jetzt, das ist das Einzige, wo wir steuern können.
- 1:11:58wie wir uns hier fühlen wollen. Absolut. Mega schön, ja. Ähm... Ich glaube, wir könnten hier noch stundenlang weitermachen. Definitiv. Wir könnten hier noch stundenlang weitermachen. Aber ich habe noch ein bisschen was. Und zwar habe ich noch eine Schnellführrunde für dich. Wow. Das sind so zehn schnelle Fragen. Nur zehn? Ja, nein. Man muss sagen, sie heisst Schnellführrunde, aber meistens geht es eben einfach nicht so schnell, weil es einfach wieder neue Türen aufmacht.
- 1:12:27Aber wir versuchen es. Wir versuchen, so wenig zu überlegen und einfach drauf loszuschiessen. Bevor wir das machen, habe ich trotzdem noch eine andere Frage. Und zwar, ich hatte vor kurzem den Zubi bei mir. Und dann haben wir über Frauenfussball geredet.
- 1:12:44Er hat richtig schöne Sachen über den Frauenfussball gesagt und erhofft, was passieren wird bei den verschiedenen Vereinen, wie sie den Frauenfussball fördern. Was ist deine Ansicht über den Frauenfussball und was macht ihr momentan?
- 1:13:03Ich muss es so sagen, erst mal zum Zubi. Mega, mega cooler Typ. Ich kenne ihn nicht so gut persönlich. Ich finde ihn ein mega, mega toller Mensch. Ganz sympathisch, echt, wie er halt wirkt. Mega. Frau auf kurzem Fall, da muss ich ehrlich sein. Ich bin ja so ein offener Mensch. Ich spiele keine Rolle, woher das kommt. Ob es Religion ist oder Frau. Mich interessiert... Ich bin einfach offen. Ich finde das schön, wie sich das am entwickeln ist.
- 1:13:30Ich bin aber nicht nah dran, ich habe noch nie im Frauenfussball gearbeitet, finde das aber mega schön. Weil das so die Dynamik, die da entstanden ist und alles drum und dran. Wir haben ja auch GC Frauenfussball, welches eigentlich nah bei uns ist, ich schaue ab und zu zu. Und ich kann nur sagen, ich finde das cool, was für eine Dynamik das am Ende ist. Schön eigentlich, ich unterstütze das auch voll, wenn man mich fragt.
- 1:13:57Und wir sind ja nah dran. Manchmal fragt man mich auch, was ich denke. Und da bringe ich mich natürlich voll ein und versuche natürlich, mein Know-how auch dort reinzugeben. Also ich finde es schön, dass so ein Mensch da ist. Und ich hoffe, dass es weiter so den Trend geht, der jetzt positive Trend ist. Ich meine, Frau Fussball gibt es schon mega lange. Ich weiss noch, meine Schwester hat schon Fussball gespielt. Und das war vor x Jahren. Also es gibt es wirklich schon lange. Aber so wie sich das in den letzten, ich sage jetzt mal,
- 1:14:271-2 Jahre und spezifisch jetzt in dieser Meisterschaft gezeigt hat, den Drive, den es auf einmal bekommen hat. 25'000 war der Fanmarsch. Cool.
- 1:14:43Crazy. Aber ich bin vielleicht zu wenig dran. Ich kann dir auch nicht sagen, was ein Ausschlag gegeben war für das. Ich finde es aber mega cool. Ich unterstütze das voll. Die Stadien, die Rehe, so viele Leute. Am Schluss ist es etwas, was die Leute gefreut haben.
- 1:15:04Wenn du so viel Lachen und so viel Begeisterung siehst, das finde ich schön. Egal, was letztendlich ist. Es ist ein Frau-Fussball, der so ein Boomen ist. Ich finde das mega schön. Mega cool. Schön, danke für deine Ansichten. Also, schnell für Runde startet.
- 1:15:24Jetzt bin ich gespannt. Messi oder Ronaldo? Boah, Maradona. Schmissi tot. Beide Weltfussballer. Ich schaue beiden sehr schön. Mir auch gerne zu. Aber für mich ist Maradona einfach ein Blieb. Wieso?
- 1:15:41Ich bin mit ihm aufgewachsen. Mein Vater war Napoli-Fan, ich wurde dann auch Napoli-Fan. Maradona war einfach mein Vorbild. Ihn wird niemand toppen. Er ist einfach hier drin, das bleibt. Das sind pure Emotionen. Genau, da kommt so viel Kindheit und Emotionen hoch, wie du sagst. Ja, Maradona.
- 1:16:06Gut. Dann ist eine Doppelfrage. Was findest du ist die beste Fussballnation der Welt und wieso?
- 1:16:17Mich begeistert England. Ich bin Fan der Premier League und des englischen Fussballs. Ich war schon einige Stadien und durfte die Stimmen der Fans sehen. Die Euphorie, die Energie, die in diesen Stadien ist. Und dann gefällt mir die Intensität und Mentalität auch dort. Gefällt mir extrem.
- 1:16:42Ja, es ist für mich Nummer 1, aber mir gefällt auch der spanische Fussball. Aufgrund ihrer Technik, der ganzen Ballbehandlung, Passspiel, Ballverarbeitung, First Touch ist für mich auch brutal. Jetzt war gerade Celta Vigo bei uns zu suchen, das Spiel gegen GC, gegen unsere Mannschaft. Ich schaue denen so gerne zu. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann ist es England.
- 1:17:05Ja. Und glaubst du, machen sie auch wieder den besten Job, wenn es um, ich meine, du siehst das mit dieser Trainerbrille. Hast du das Gefühl, sie machen dort in Angriff der beste Job, wenn es um Trainerausbildung geht?
- 1:17:22Ich kann dir nur sagen, dass die Schweiz eine gute Trainerausbildung macht. Vor allem beim GC, oder? Ja, aber auch was die ganzen Diplome und alles betrifft. Ich finde, wir haben hier unsere Ausbildung. Es ist wirklich auch weltweit ein hoher Stellenwert, was die Trainerausbildung betrifft. Von den Diplomen rede ich jetzt. Du hast es vorhin ja noch angesprochen, das sind irgendwie nochmal die Schwellen... Oder sind das Lizenzvorgaben? Ja, du hast schon gesagt.
- 1:17:52Auflagen? Ja, und die sind in der Schweiz ziemlich hoch. Das sind ziemlich strenge Auflagen, dass du überhaupt dein Diplom absolvieren darfst. Und darum ist die Schweiz nicht bei allen beliebt. Das ist klar, weil ich dann sage, wieso kann ich jetzt das Diplom nicht machen? Aber vom Stellenwert her,
- 1:18:10wird schon hoch angesehen. Schweizer Trainerdiplom, weil man weiss, es ist nicht so einfach, damit man überhaupt hinbekommt. Darum steht mich das auch stolz, dass ich alle Ausbildungen hier in der Schweiz gemacht habe. Was die Ausbildung von Spielern gab, ja, in ein paar Ländern ging ich in die Ausbildung hineinschauen. Ich habe auch ein paar Stages gemacht bei verschiedenen Vereinen.
- 1:18:38ist schon sehr kulturbedingt. Ob du jetzt in Kroatien bist, gehst schauen, bei Dynamo Zagreb war ich zum Beispiel, so wie sie jetzt dort trainieren, den Umgang mit den Spielern könntest du vielleicht nicht immer in der Schweiz machen, weil das sind halt schon andere Kulturen und alles. Das ist auch noch spannend.
- 1:18:57Am Schluss kann ich nicht sagen, was der richtige Weg ist. Ich schaue einfach das Endprodukt an, und das ist die Premier League. Und dort sage ich, wow, das ist natürlich schon cool. Auch junge Spieler, die dort wirklich extrem gut sind. Man muss aber auch sagen,
- 1:19:12Die haben natürlich andere Möglichkeiten, um Spieler zu selektionieren, weil die Schweiz ein bisschen ein grosses Land ist. «Schüch.» Genau. Und von daher sage ich abschliessend, wir machen für die Grösse der Einwohnerzahl, die wir haben,
- 1:19:28Und wenn man sieht, was heute im Ausland spielt, Schweizer Spieler, nicht so ein schlechter Job. Nicht so ein schlechter, aber ich bin immer positiv und sage, man könnte noch viel mehr machen. Aber trotzdem sage ich immer, wir arbeiten gut in der Schweiz. Sehr gut. Dann dein Go-To-Workout, um so fit zu sein, wie du bist.
- 1:19:51«Go, tu, hilf mir geschehen.» «Was ist dein Wochenplan an Workouts?» «Da bin ich eigentlich recht klar, was mein Workout ist. Oder «Wochen» oder «Mikrozyklus», wie man das sagt.
- 1:20:08Montag Oberkörper, Dienstag Tabata, Chore, Mittwoch Oberkörper, Dienstag Leg Day, Freitag Oberkörper. Und dann habe ich Montag, Mittwoch, Freitag, Cardio, morgen früh. Morgen machst du es immer? Morgen früh, ja. Nüchtern. Nüchtern, meistens aufs Velo oder gehen laufen. Und dann wie lange? Zwischen 30 und 60 Minuten. Ja. Nüchtern. Und...
- 1:20:33Wenn ich am Abend noch mache, wenn es schönes Wetter ist, auch bei schlechtem Wetter, gehe ich laufen. Ja. Längere Spaziergänge. Und am Sonntag, am freien Tag, wenn ich Kinder nicht habe, weil ich ja Kinder habe, die ich jedes zweite Wochenende habe,
- 1:20:46Dann wird gewandert. Dann wird hier das Schleppsel rein und dann... Geh ich alleine wandern? Meistens gehe ich alleine, weil... Ich laufe relativ schnell. Ich spaziere relativ schnell und dann kommen... Da kommen nicht gerne Leute mit? Nein, da kommen meine Freunde nicht so gerne mit. Für mich ist es lockerer, für sie ist es dann zu schnell. Und dann bin ich problemlos zwischen 4 und 8 Stunden unterwegs.
- 1:21:08wo ich einfach laufe. Das ist für mich eigentlich meistens am Sonntag, mache ich ja, sonst arbeite ich ja, das ist für mich einfach das Chargen. Einfach mich resetten, dort physisch und psychisch sind das die langen Spaziergänge.
- 1:21:23Okay. Dann dein absolutes Lieblingsessen? Ah. Ich habe mehrere, aber ich habe mega gerne Rindsartar. Mhm, ja. Ich liebe das. Aber... Wo gibt es das beste Rindsartar in Zürich? Für mich? Ja.
- 1:21:41Bei Bruno in der Schützengasse. Ja? Ja. Nicht nur Rinsdatar. Ich finde es halt mein Favorit. Eine gute Küche, ja. Ich darf es gerade hier sagen, oder? Alles darfst du sagen. Bruno, Bruno, Schützengasse ist für mich... Ich sage das auch gerne. Astra gehe ich auch gerne. Aber Bruno ist für mich halt... Schützengasse ist für mich schon... Favorit. Nummer eins in Zürich. Sehr gut. Also, in diesem Fall... Tipp. Rinsdatar bei Bruno in der Schützengasse. Sehr gut. Dann...
- 1:22:12Den härtesten Gegner, den du jemals gespielt hast? Ich weiss nicht, ich selber. Ich bin mein härtester Gegner, ja. Dieb? Ja. Das ist schön. Ja. Beste Antwort, die du geben kannst. Einfach so schnell, jetzt hast du einfach so gekommen. Ich muss lange studieren, mein härtester Gegner, ich weiss es gar nicht. Ich selber? Nein, das kann nicht besser werden.
- 1:22:37Das ist ja eigentlich das Beste, was du sagen kannst, dass du dein härtester Gegner bist, weil das ist so die eigentliche Motivation. Ich habe es einfach mal vorbereitet. Ich selber. Ich mache mir das Leben selber schwierig. Da bin ich sicher mein härtester Gegner gewesen. Sehr schön. Morgenmensch oder Nachtmensch?
- 1:23:00Ich bin früh aufgestanden. Und auch wenn ich aufstehe, bin ich immer gut auf. Und egal, ob ich jetzt mal am Morgen um 2 Uhr ins Bett gehe, weil ich eine gute Runde mit meinen Freunden hatte, ist es trotzdem früh auf. Ich brauche nicht viele Stunden, aber ich sage immer, nicht die Menge der Stunden, sondern die Qualität der Stunden.
- 1:23:22wir langen jetzt 5 Stunden qualitativ guten Schlaf, dass ich genug Energie habe für den ganzen Tag. Aber ich bin definitiv am Frühaufstehen am Morgen. Ja, sehr schön. Dein Motto in einem Satz? Mhm.
- 1:23:40Eines meiner Lieblings ist eigentlich «It is what it is, let it flow». «Es ist so, wie es ist, lass fliessen». Das musste ich auch lernen. Es ist einfach so, wie es ist. Man steigert sich in Sachen. Ich habe z.B. gelernt, mit Gedanken umzugehen. Der Gedanke ist extrem, was die mit dir machen können. Ich habe gelernt, mit denen umzugehen. Irgendwann kam das und ich dachte, es ist so, wie es ist.
- 1:24:10Lass es einfach fliessen. Lass es, weil du kannst es ja eh nicht verändern. Und früher hast du dich da reingesteichert, Kopfkino, und das und dies und das. Und heute akzeptiere ich es. Kommen Gedanken, sind für mich wie Wolken. Sie kommen, du schaust zu und auf einmal, wir reden davon, kommt es zu einer Sekunde, vielleicht zu einer Sekunde und schon ist der andere Gedanke da. Vielleicht ist es ein schöner Gedanke. Nein, es ist, wie es ist, lass es fliessen.
- 1:24:41Du hast die höchste Trainer-Ausbildung, eine Trainerlizenz. Woher geht dein Weg? Ich will diesen Moment leben. Ich bin heute glücklich. Ich weiss, dass es gut kommt. Ich glaube an das Gute. Wo es hinführt. Ich will es gar nicht wissen.
- 1:25:08Es führt an einen schönen Ort hin. Und das ist mein Mindset und mein Glauben. Weil mir geht es so gut und ich bin so glücklich und dankbar für das, was ich habe. Und ich geniesse den Momentum, egal wo es hinführt. Auch dort wird es gut sein. Sehr schön. Die letzte. Wow, jetzt. Der Podcast heisst «Momentum».
- 1:25:31Was heisst Momentum für dich? Wie interpretierst du Momentum? Ich muss mich gleich wiederholen. Der Moment ist der jetzige Augenblick, in dem wir miteinander leben können. Das ist Momentum. Das ist das eine, wie ich mein Leben umfühle. Das andere ist der Podcast Momentum, der mir eine neue Erfahrung geschenkt hat. Ich bin mega dankbar und finde es mega cool.
- 1:25:55Ich glaube, es wird nicht der letzte sein, weil ich eigentlich nie einen Podcast machen wollte. Ich habe so viel abgesagt. Und heute sage ich, mach es einfach. Geh einfach mal rein. Ich musste mich ein bisschen motivieren lassen. Aber heute bin ich da und geniesse den Moment. Geniesse das Momentum. Das ist die Plattform, die du mir geboten hast. Ich will einfach den Moment geniessen. Was ist das? Das ist aber...
- 1:26:22Geniesse diesen Momentum. Sehr schön. Beides gleichzeitig und miteinander. Kurt. Hey, an dieser Stelle muss ich mich einfach ganz kurz richtig fest bei dir bedanken für deine Zeit. Ich muss mich bedanken bei dieser Person, die dich motiviert hat und dir den Stups gegeben hat, um zu sagen... Kann man das auch sagen, oder? Sicher, ja. Das ist ja Dani.
- 1:26:42Logisch, Dani ist einfach King. Das ist so. Nicht nur, was er alles weiss, ist einfach unglaublich. Wir haben ja vorhin schon darüber gesprochen. Aber auch sein Herz ist sehr, sehr gross.
- 1:26:58Nein, ich liebe ihn nicht wegen seines Fachwissens. Mittlerweile weiss ich auch nie so viel wie Dani. Ich liebe ihn einfach als Mensch, wie er ist. Einfach ein Herz mit einer richtigen Pflege und so eine coole und schöne Energie. Nein, ich kann es eigentlich nur zurückgeben. Kevin, vielen herzlichen Dank. Es war wirklich mega toll. Dass ich auch hier sein durfte. Und diesen Moment mit Momentum geniessen. Vielen Dank.
- 1:27:26Das ist deine Kamera. Wenn du noch etwas für deine Community sagen möchtest, jemandem vielleicht noch den letzten Input geben, dann ist das jetzt der Zeitpunkt. Für alle, die mitgehört haben, ich denke, man kann das eine oder andere hoffentlich auch
- 1:27:42auch mitnehmen. Das Ende ist, geniesst den Moment. Es ist nicht selbstverständlich, dass man so viele schöne Momente erleben darf. Geniesst sie wirklich in der Tiefe. Und abschliessend noch, glaubt euch, denn es ist nie zu spät. Ich denke, ich kann ein gutes Beispiel sein, egal um was es geht.
- 1:28:05und glaubt euch fest, dass ihr etwas erreichen könnt, weil mit einem coolen Mindset, einem guten, gesunden Mindset, mit den richtigen Leuten, mit der richtigen Energie um euch herum, ist so vieles möglich, wo man vielleicht anfangs nicht dran glaubt. Aber man muss den Weg einfach mal gehen, einfach mal den Schritt machen, geniessen und aufs Gute denken.
- 1:28:29Danke vielmals. Wie gesagt, eine riesen Ehre, dass du da warst. Es hat mich sehr, sehr gefreut. Wir hatten ein super cooles Gespräch. Wir sind jetzt seit über anderthalb Stunden schon am Reden. Die Zeit ist geflogen. Darum danke für deine Zeit auf jeden Fall. Und auch euch.
- 1:28:45Danke vielmals, dass ihr wieder zugeschaltet habt, eingeschaltet habt bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Gäste, inspirierende Geschichten erzählt. Wir haben heute sehr viel über Mindset, Eigenverantwortung, über, wie man...
- 1:29:00Wir sind den Gedanken sehr, sehr viel erreichen können. Darum darf ich den Podcast nicht verpassen. Wenn ihr bis hierher gekommen seid, dann herzlichen Glückwunsch. Ihr konntet definitiv etwas mitnehmen. Und ihr kennt das Game. Hier unten gibt es ein paar Knöpfe. Der eine Knopf ist, um den Kanal zu abonnieren.
- 1:29:17So viele hören den Podcast und er ist sehr, sehr schön am Wachsen. Aber trotzdem sehen wir, dass immer noch ein paar darunter sind, die noch nicht abonniert haben. Und das andere ist diese kleine Glocke. Mit dieser Glocke verpasst du einfach nichts mehr, wenn es um Momentum geht. Ob das Shorts sind, ob das Reels oder ganze Folgen sind. Darum macht doch diesen kleinen Klick und abonniert diesen Kanal. Danke vielmals, bis zum nächsten Mal. Alles Gute und bis bald bei Momentum.
- 1:29:47Grande! It's a wrap!