Latest / business disco | weniger hustle mehr disco 🪩 / #12 Unshushable | Über Sichtbarkeit, Authentizität und deine eigene Stimme mit Kathrin Katz
Transcript
- 0:00Aber noch schwer. OK, das geht schon gut.
- 0:02Herzlich Willkommen in der Business Disco.
- 0:04Folge Nummer 12 kann ich gar nicht glauben, 12.
- 0:08Folge heute wieder mit Gästin und zwar ist die Liebe Katrin
- 0:12Katz bei uns schön, dass du da bist.
- 0:15Hallo. Ja, danke für deine Zeit.
- 0:18Wir werden das in alter Manier machen, wir werden einfach drauf
- 0:21losquatschen die Katrin ist bei uns im Netzwerk dabei und ist
- 0:26die Founderin von der Female Speakers Academy, was super
- 0:29spannend ist, wo wir auch schon Berührungspunkte hatten und ja
- 0:34Katrin, Ich würde sagen Du erzählst jetzt einfach mal ein
- 0:35bisschen was zu dir über dich, wirklich.
- 0:39Okay also darf ich drauf loskommen, plaudern.
- 0:42Genau plaudern. Einfach los.
- 0:44Also wenn du eine der Personen bist, die auf die Bühne muss,
- 0:47weil du einen Vortrag hältst oder eine Keynote Speech halten
- 0:51willst, dann kannst du zu mir kommen und ich bin diejenige,
- 0:54die dir dabei hilft, Klarheit zu gewinnen über deine Speech.
- 0:58Und je nachdem, welcher Typ du bist.
- 1:00Das hat die Katja auch schon erlebt, je nachdem welcher Typ
- 1:02du bist, kriegst du von mir entweder Zuckerbrot oder
- 1:04Peitsche. Ja, Katrin.
- 1:07Ja, ja braucht die braucht die Peitsche bis in den Tritt in den
- 1:12Allerwerten. Bobs.
- 1:14Genau und je nachdem, wo man halt ansetzt, was man braucht,
- 1:18kann man mit mir gemeinsam die Vorträge erarbeiten.
- 1:21Wirklich vom lernblatt Papier weg bis hin zur Bühne, also
- 1:25sprich auch wir arbeiten, wenn du das brauchst.
- 1:28Auch an deiner Präsentation, an deinen Präsentation Skills,
- 1:31genau das wäre jetzt ganz kurz, prägnant zu mir.
- 1:34Ja, und die Katrin. Also ich habe bei der Katrin.
- 1:36Schon mal ein ein Coaching gemacht, weil ich war mal.
- 1:38Also wo ich meine erste Keynote gemacht habe, quasi habe ich das
- 1:41mit der Katrin gemacht und nach der Keynote habe ich von der
- 1:45Katrin einen Schlüsselanhänger bekommen und da steht oben
- 1:47unchasable und das ist ja eigentlich so ein bisschen auch
- 1:50dein Motto und ich finde, das ist so schön, weil ich finde, du
- 1:52machst ja so viel mehr als quasi nur jetzt eben Keynote zu
- 1:57unterstützen oder so, sondern ich finde das was du tust ist
- 1:59wahnsinnig empowering und ich habe dich auch so wahrgenommen
- 2:03weil es schon oft so ist als Frau, dass man sich vielleicht
- 2:07nicht unbedingt traut, auf die Bühne zu gehen und sich diesen
- 2:11Raum zu nehmen und auch quasi ja überhaupt sich in diese Rolle zu
- 2:15denken, dass man seine Expertise mal laut ausspricht und sagt,
- 2:19Ich bin Expertin, also dass man sich überhaupt so sieht, weißt
- 2:22du und ich finde das, was du machst, dass du da schon extrem
- 2:25empowerst. Ja, ich hoffe also ich hoffe
- 2:29doch, ja, ja, es ist mir tatsächlich wichtig.
- 2:33Dass wir Frauen mutiger werden. Und ich kenne es ja auch von
- 2:37mir, also das ist nicht so, dass ich so mutig bin.
- 2:39Ich wirke oft so, viele glauben es, die Katrin, die macht das
- 2:41schon, die ist ja so ein mutiger, oder mein Mann sagt
- 2:43immer, ich bin eine Bulldozer, ich komme so und ich bleibe hin
- 2:47und fahre einfach so mit der Bulldozer durch und sage, ich
- 2:49mache das ja und ja, ich bin schon wahrscheinlich, wenn ich
- 2:52mir was in den Kopf gesetzt habe, dann kann ich schon sehr
- 2:55so getrieben sein, also so driven ja, ich will das dann,
- 2:59ich gehe dann diesen Weg auf Teufel komm raus, also das ist.
- 3:03Mir in die Wiege gelegt, danke. Ja und ich wünsche mir das halt
- 3:06für für ganz, ganz viele Frauen, einfach weil, da gibt es so
- 3:09viele mit einer Mörderexpertise, also in Bereichen, wo ich sage,
- 3:13gut, kenne ich mich überhaupt nicht aus, ne und da würde ich
- 3:16mich gerne auskennen und die trauen sich nicht auf die Bühne,
- 3:19also auf Bühne, da meine ich jetzt nicht nur, das muss jetzt
- 3:21in deine Kino Speaker Bühne sein, es geht einfach auch
- 3:23darum, beispielsweise in einem kleinen Kreis, wo 4 Leute sind,
- 3:27den Mund aufzumachen und seine Meinung, seine Perspektive
- 3:30kundzutun, da fängt es ja schon an.
- 3:33Und immer, wer kennt es nicht? Ich glaube, jeder oder jede Frau
- 3:36war schon mal in der Situation, wo wir uns eher zurückgenommen
- 3:39haben und gesagt haben, ja, weiß ich nicht, muss ich da jetzt
- 3:41unbedingt was dazu sagen? Ach, vielleicht besser nicht, ja
- 3:44oder die andere Person war dann schneller, die hat schon
- 3:46schneller was gesagt, ja und dann ist man wieder ausgebremst
- 3:48worden und gerade auch in Männerkreisen also das erlebe
- 3:52ich oft, dass ich dann in männerkreisen fairerweise ich
- 3:54mir manchmal denke, echt soll ich da jetzt mitreden, mir ist
- 3:56das jetzt wichtig, meine Meinung hier auch noch kundzutun.
- 4:00Und ja, eigentlich wäre es wichtig, also sicher nicht
- 4:03immer, aber ich glaube, dass wir Frauen immer öfter dürften und
- 4:07viele Männer vielleicht sich eher mal zurücksetzen.
- 4:10Bisschen weniger, ja. Also es ist ne, aber dieses
- 4:14Klischee wird einfach immer wieder bestätigt.
- 4:16Voll die Balance macht es aus. Genau.
- 4:20Die Balance macht es aus. Ich musste immer denken, ich
- 4:22habe auch mal bei so einem Tech Startup gearbeitet oder?
- 4:25Ja, dann sind öfter so größere, also Veranstaltungen kann man
- 4:28jetzt nicht sagen, aber so größere Runden gewesen und dann
- 4:30wurden halt irgendwie so Fragen gestellt, ne in die in die
- 4:32Menge, in die Gruppe wie auch immer und das war auch immer so
- 4:35ein Phänomen zu beobachten, dass so.
- 4:39Meistens Frauen und mich eingeschlossen.
- 4:40Ich bin dann dort gesessen, hab gedacht, Ah, ich hätte da was zu
- 4:43sagen, eine Idee oder bla bla bla und hab dann noch überlegt
- 4:45na soll ich jetzt aufzeigen was die so soll ich soll ich soll
- 4:48ich? Und während ich noch überleg ja
- 4:50gehen die Hände von 5 Männern hoch die dann teilweise Sachen
- 4:55gesagt haben wo ich mir gedacht hab OK und dann einer dabei der
- 4:59hat genau das gleiche gesagt was ich sagen wollte und hat dann so
- 5:02ein bisschen diesen ne Applaus bekommen und dann in dem Moment
- 5:05hör ich mir dann auch wieder so das sind dann so Situationen wo
- 5:07ich mir denk mein Gott. Also während wir noch
- 5:11nachdenken, ob wir jetzt überhaupt was sagen dürfen
- 5:13können, ob das gut ankommt, ob das gescheit ist, ob sich das
- 5:17auszahlt, geht auf der anderen Seite schon die Hand hoch und es
- 5:20ist eigentlich eine eine bisschen eine verlorene Chance.
- 5:23Es ist ein, leider ja eine total verlorene Chance und es passiert
- 5:27aber extrem oft. Ja, ich hab ja speak Cup als
- 5:30Veranstaltung und da haben wir auch.
- 5:31Also Barbara hat mir interviewt in diesem Speak Cup Event.
- 5:36Und ich weiß nicht mehr, was die Frage war, was war.
- 5:39Es hat sofort ein Mann aufgezeigt und war sofort der
- 5:43erste und wir haben dort aber nur 3 Männer sitzen gehabt, das
- 5:46ist eigentlich eine Frauenveranstaltung, wo ganz
- 5:49ganz viele Frauen sind, also Männer sind willkommen, aber im
- 5:51Kern sind da Zielgruppe Frauen, das heißt sind mehr Frauen dort
- 5:54und dann hast du, obwohl der Raum voller Frauen ist, der
- 5:57erste, der eine Meldung abgibt, war der Mann.
- 6:01Und ich hab das so. Ja genau die Frage war, dass ich
- 6:04gesagt hab, lass doch das Publikum entscheiden, welche
- 6:06Frage sie jetzt noch hören wollen wollen, welche Frage du
- 6:08stellen sollst, ne und sofort da man ich will.
- 6:11Es ist so, ja. Ist das nicht gut und es war
- 6:14auch so bezeichnend, weil wir auch im Vorfeld genau da drüber
- 6:17geredet haben, warum nehmen wir Frauen uns da zurück und immer
- 6:21mein heißer Tipp ist, einfach mal aufzuzeigen, noch während du
- 6:25zweifelst. Und dann, wenn du dran genommen
- 6:28wirst, weil du hast, ja, vielleicht wirst du ja nicht
- 6:30einmal dran genommen. Also es kann dir ja passieren,
- 6:32dass du, wenn du aufzeigst, trotzdem die andere Person
- 6:34zuerst zur Wortmeldung kommt. Also schau mal hier schreien und
- 6:39dann, wenn du genommen wirst, atmest du dreimal tief ein und
- 6:44aus und nimmst dir quasi im Vorfeld eine theatralische
- 6:47Pause, überlegst noch mal, was du sagen willst und dann sagst
- 6:52du es einfach. Ja, du musst dir nicht
- 6:55aufzeigen, dann heißt es, du darfst und dann musst du gleich
- 6:57losschießen musst du nicht, du darfst dir diese Zeit nehmen.
- 7:02Und ganz ehrlich, also ich bin da jemand der eher so ne so
- 7:04rausschießt, also emotional sofort reagiert, aber wenn du
- 7:08dir diese Zeit nimmst, dann sind auch all Eyes on you.
- 7:12Also du, Tim. Pausen sind extrem stark und
- 7:15wenn es heißt ja, Katrin Bitte und E Mail dann kurz, dann nimm
- 7:18mir ein Mikrofon oder auch nicht, je nach Setting ja.
- 7:21Und dann nimmst du dir kurz diese Pause und diesen Raum und
- 7:25dann fängst du erst zum Sprechen an, ist irre stark, ist viel
- 7:28stärker wie Katrin, du darfst reden, OK, du.
- 7:31Ja. Mehrfach du.
- 7:32Unsicher eigentlich, dann gell, genau, ja, ja, ja, ja, Pausen
- 7:37machen wir. Dann wahrscheinlich unterm
- 7:39Sessel verstecken, während die Aufzagt, weil jemand drauf
- 7:41kommt. Oh mein Gott, was hab ich gar
- 7:43nicht. Wie du meinst.
- 7:46Jetzt bei dir. Wir nennt.
- 7:46Da keine Pause. Aber schau, du wirst lachen,
- 7:51Victoria. Bei jeder Vorstellungsrunde hab
- 7:55ich Schiss, bei jeder Vorstellungsrunde.
- 7:57Also wenn das ist. Beruhigt mich.
- 7:59Wenn in so 50 Leute dann noch 50 personen sitzen oder 30 oder 20
- 8:03ja und man macht diese komischen Vorstellungsrunden in so
- 8:06Workshops oder so. Ja jedes Mal sitze ich da und
- 8:08werde nervös. Ich kenne das gar nicht anders,
- 8:11ich werde nervös und ich hab mich dann immer gefragt, warum
- 8:13werde ich denn, das ist doch lächerlich, das ist doch
- 8:15lächerlich. Workshop haben wir uns alle
- 8:17eingeschrieben, wir wollen ja alle voneinander lernen, ja
- 8:20warum? Warum werde ich hier nervös und
- 8:22ihr habt irgendwann für mich festgestellt oder beschlossen,
- 8:25ich werde nervös, weil alle nervös werden und das spielt
- 8:29sich so hoch im Raum, weil in Wahrheit sich jede Frau fragt,
- 8:34wie soll ich mir denn jetzt vorstellen, wie mache ich denn
- 8:36das jetzt am besten, ich weiß gar nicht, ja, was soll ich denn
- 8:39von mir sagen, dann gibt es Gott sei Dank immer eine mutige
- 8:42Chancen. Gott sei Dank fangt die mal.
- 8:45Gerade an, ja, die muss hinter sich kriegen, die fängt an und
- 8:48was passiert? Also ich mache ja keine
- 8:50Vorstellungsrunden, warum nicht, weil niemand zuhört, weil alle
- 8:54bei sich selbst hängen und sich überlegen, wie soll ich mich
- 8:57präsentieren und damit ist die Vorstellungsrunde vollkommen für
- 9:01die Katz, ja nicht für die Katrin Katz, aber für die Katz,
- 9:05weil jede Person. Damit beschäftigt ist, sich zu
- 9:08überlegen, während sich die anderen vorstellen, was soll ich
- 9:11sagen, also hört niemand mehr zu, weiß Victoria, es hört dir
- 9:16sowieso niemand zu, meiner Vorstellungswunde, dann ist das
- 9:18auch wurscht was du sagst. Ja, ich überleg mal.
- 9:21Ich höre auch, nämlich den anderen meistens dann nicht zu,
- 9:23weil ich versuche Exit Strategie zu okay.
- 9:25Ich kann nicht nur schnell vor aufs Klo gehen, so dass ich gar
- 9:28nicht dran komme oder wie kann ich irgendwie das Setting
- 9:31irgendwie mich noch raus retten und so aber.
- 9:37Mit dem Wissen, dass eh keiner zuhört, also jeder die Gedanken
- 9:40macht, wird es vielleicht einfacher.
- 9:42Fein, oder? Ja, ja, und ich finde, ich weiß,
- 9:46ich habe auch das Gefühl so, dass oft diese genau die
- 9:49Menschen, die da diese Unsicherheiten haben und so
- 9:51extrem selbstkritisch sind und sich diesen Raum, also das sind
- 9:54ja oft die, die eigentlich am allermeisten zu sagen haben, und
- 9:57ich sag das zu Vicky auch immer, sie hat ja sehr viel smarte
- 10:00Sachen zu sagen, und sie weiß ja richtig viel.
- 10:02Ja, deshalb habe ich ja eh bei der Katrin das Programm gekauft
- 10:06in mir so. Noch anfangen.
- 10:07Du musst. Anfangen.
- 10:09Dann fange ich an, musst. Du anfangen?
- 10:11Nein, das Ding ist auch das Programm wurde jetzt verschoben,
- 10:15also ich muss auch erst im Februar das Ganze fertig haben
- 10:19jetzt, da ist der Druck wieder ein bisschen raus und ich
- 10:21brauche mich nicht mehr so eine Person, ich brauche so ein
- 10:23bisschen einen Druck, weil so wenn eine Abgabe ist, dann muss
- 10:25ich das vorbereiten. Oder wie bei mir Katrin.
- 10:28Ja. Ich kann das nicht so last
- 10:31Minute nach und dann irgendwie doch so in letzter Sekunde dann
- 10:34doch gut vorbereitet sein wollen, ja.
- 10:38Vor allem auch die Kantine haben ja auch schon öfters drüber
- 10:40gesprochen. Über vorbereitet sein, das war
- 10:42manchmal auch nicht so gut, weil dann denke ich mir dann so, ich
- 10:46habe so viele gute Sachen vorbereitet, was ist da noch mal
- 10:48gestanden und dann bin ich so wieder in mein Kopf, viel zu
- 10:52sehr drinnen, dass es noch schlimmer wird, dann habe ich
- 10:55noch meine Sprachbarriere und dann will ich Hochdeutsch
- 10:58sprechen und mit. Und so Hochdeutsch ist nicht
- 11:01meine Muttersprache. Da habe ich ein großes Thema,
- 11:04immer, weil meine Sätze, dann kann es ihnen geben, weil ich so
- 11:07bemüht bin, Hochdeutsch zu sprechen, dass mich ja alle
- 11:09verstängen, dass ich überhaupt keinen Sinn mehr ergibt, was ich
- 11:11sage. Also willst du jetzt von mir
- 11:14darauf eine Antwort, was du anders machen kannst.
- 11:16Jetzt besprechen wir dann. Mit den anderen Sätzen Dialekte
- 11:20gell, also gerade in Österreich, wenn du im österreichischen Raum
- 11:23bist, Dialekte, da gewinnst du immer Sympathiepunkte, immer,
- 11:27immer, immer. Sprich pfeif drauf bitte, sprich
- 11:32so wie dir der Schnabel gewachsen ist.
- 11:34Ich mache jetzt demnächst ein Video zur Adele.
- 11:36Adele redet zwar Englisch, aber Adele redet Englisch mit einem
- 11:40Mörder Akzent und die spricht immer so wie ihr der Schnabel
- 11:44gewachsen ist. Die spricht kein Hoch englisch,
- 11:48würde man das so sagen, Hochdeutsch also die spricht
- 11:50jetzt kein Theater Englisch oder nach der Schrift sprechendes
- 11:54Englisch, die hat einen Akzent. Die hat einen Dialekt drinnen,
- 11:57eine Färbung drinnen ja, und stört es jemanden?
- 12:01Nein und sogar, also die hat sogar Redekalten in Amerika bei
- 12:05dieser Grammy glaubst du ja, den Grammy kriegt bei dieser
- 12:07Verleihung auch daher, die ist so Englisch, englischer geht es
- 12:10ja gar nicht mehr. Ja und trotzdem dann
- 12:13funktioniert das dort also nur dass du nein gibt es ja bewusst
- 12:16eine große Größenordnung, ne, damit du das auch nehmen kannst,
- 12:19ja. Also man, du darfst Dialekt
- 12:22sprechen und da würde ich mal. Also das würde ich mal aus dem
- 12:25Kopf rauskriegen, sondern sagt dir selber Dialekt, schafft
- 12:28Sympathiepunkte und die holst du dir und was ich mache ist ich
- 12:32sage dann ich arbeite ja sehr viel im deutschsprachigen Raum,
- 12:35also auch in Deutschland. Ja und wenn ich mit deutschen
- 12:37arbeite genauso Begriffe wie Eurer wie blunzen ich verwende
- 12:42diese Begriffe, aber ich sage auch immer, das ist
- 12:44wahrscheinlich so ein österreichischer Begriff, den
- 12:45wirst du nicht verstehen, soll ich ihn dir übersetzen oder
- 12:47kennst du ihn schon? Also.
- 12:49Spiel doch damit also ne, wenn du weißt hier da gibt es den
- 12:53Begriff und den Begriff, der ist schwierig, den versteht man
- 12:55vielleicht nicht, ja dann übersetz ihn mir und dann weißt
- 12:59du und da oida immer übersetz mal oida ist in Wahrheit alter
- 13:04würdest du sagen Alter, aber diese Emotion von Euda also da
- 13:09braucht es mehr, das geht nicht innerhalb eines Satzes, also was
- 13:12euda alles kann, das kann der Alte nicht oder die Freude.
- 13:19Ja. Ja, ja, ich find es auch immer.
- 13:23Also ich find es Dialekt total charmant und ich find es auch so
- 13:25schön, wenn man sich irgendwie so ein bisschen das beibehält,
- 13:28weil ich habe mal so eine Sprecherinnenausbildung gemacht
- 13:32und da fand ich es ganz ganz arg, weil dort.
- 13:35Ist es darum gegangen? Also wir haben am Anfang so eine
- 13:37Sprachprobe gemacht, ne, also wir haben halt einen Satz
- 13:40gelesen und dann haben wir diesen Kurs gemacht und dann
- 13:42lernst du natürlich zu artikulieren und die Buchstaben
- 13:44richtig auszusprechen und zu betonen und was auch immer und
- 13:47während wir uns da alle verbessert haben, bin ich immer
- 13:50nur drin gesessen und habe mir gedacht, Boah, wir hören uns
- 13:52jetzt einfach alle gleich an, ne und zum Schluss haben wir uns
- 13:54dann diese haben wir das noch mal vorgelesen und es waren halt
- 13:58alle ja so in diesem komplett drüber und es hat sich.
- 14:01Alles gleich angehört und ich hätte aufgrund dessen jetzt
- 14:05nicht mehr sagen können, quasi wer ist wer außer aufgrund der
- 14:08Stimmfarbe. Ja, aber es war so
- 14:10vereinheitlicht und ich hab das dann auch volles Feedback
- 14:12gegeben, weil ich bin halt so jemand.
- 14:14Ich denk mir ja es ist gut wenn du dieses Instrument lernst,
- 14:18aber im Grunde war so die Key Message, es ist nur dann gut
- 14:20wenn du es genau so machst. Und wenn sich aber alle anhören,
- 14:25geht ja die komplette Persönlichkeit verloren.
- 14:26Also wie soll ich als Sprecherin oder wie soll ich als Mensch mit
- 14:30mit dem wie ich bin, wie ich meine Expertise, das was mich
- 14:33ausmacht, das kann ich ja nicht drüber bringen, wenn ich
- 14:35spreche, wie jeder jede andere, und für mich war das dann so
- 14:38voll das Learning, dass das ja, es hat mich voll gestört, wenn
- 14:41man nur so dachte, Na, darum geht es ja gar nicht und wenn
- 14:44ich mit jemandem Connected, der eine Keynote hält, oder?
- 14:47Wenn ich mir was anschaue, dann sind das nicht die Menschen, die
- 14:50da jetzt alles perfekt machen, sondern es muss mich irgendwo
- 14:53emotional erreichen und und ich weiß noch nicht, war mal bei.
- 14:56War das. Von der Constantly K dieser
- 14:59Dingen vor. Beim Ersten war ich und da hat
- 15:02mich zum Beispiel auch die Keynote am meisten abgeholt, das
- 15:06ist die Julia Fodor, die ist mehrfach Gründerin in Wien und
- 15:09die ist dort einfach bei so einem Stehtisch gestanden, hat
- 15:12sich angelehnt halt auf ihre Art und hat erzählt.
- 15:15Und die Leute waren begeistert und ich war auch begeistert und
- 15:18haben mir gedacht, das ist jetzt die am wenigsten Keynote
- 15:21Keynote, aber es hat mich halt so abgeholt, weil es so
- 15:25authentisch war und es hat sich nicht angehört wie jeder andere,
- 15:28sondern es war halt so wie sie es machen kann in dem Moment und
- 15:31das finde ich halt so cool, wenn man diese Authentizität nicht
- 15:34verliert. Also mein Ansatz ist ja da ein
- 15:36bisschen anderer. Also ja, das professionell zu
- 15:39machen. Du musst aber dann, und das ist
- 15:41das, was dich so stört ist, du musst dann wieder zurück zu
- 15:44deinem eigenen und. Ja.
- 15:47Das ist im Gesang für mich genau das gleiche, weil vielleicht im
- 15:49Gesang ist es oft mal greifbarer für Menschen, also Sängerinnen
- 15:52klingen doch alle gleich, die schauen auch teilweise auch
- 15:55total gleich aus, die Klingen also so ö 3 Sängerinnen klingen
- 15:59unglaublich ähnlich, für mich ist immer so der Unterschied zum
- 16:02Vollprofi ist, wenn du es dann schaffst diesen Schritt zu
- 16:05gehen. Wieder was eigenes dazu zu
- 16:08holen. Du machst das technisch super
- 16:12professionell sauber und gibst dann diesen Twist wieder dazu,
- 16:16dass du eben deine Eigenheiten ausspielst.
- 16:18Ich nehme jetzt noch mal adelas Beispiel.
- 16:21Weil die das auch sehr gut macht, wenn Adele eine Rede
- 16:23hält, ist die immer vorbereitet, die weiß genau, was sie sagt.
- 16:28Es ist nicht so, dass die spontan rauf geht, also die
- 16:30wirkt aber immer spontan, die wirkt immer frech, die wirkt
- 16:33immer mit dieser Leichtigkeit, warum, weil die einen ganz
- 16:36cleveren Twist gemacht haben, Adele sagt Ja immer fuck, also
- 16:40die hat so, die kommt immer mit dem Schimpfwort fuck und man hat
- 16:43ihr das nicht gestrichen, man streicht ihr das nicht aus der
- 16:46Rede, man lässt ihr das drinnen. Und mit solchen weißt du, wenn
- 16:50du so Eigenheiten hast. Das kann jetzt ein ein Wort
- 16:53sein, das kann aber irgendein anderer Tick sein.
- 16:55Tiroler sagen gern, oder das kann auch gern ein Füllwort
- 16:57sein, wie oder ja, wenn du diesen Tick dann wieder bewusst
- 17:01einbaust, dann wird es wieder typisch Katrin, ihr habt so
- 17:04gewisse Bewegungen, gewisse Worte, die verwende ich immer
- 17:07wieder, die sind typisch Katrin. Und die lass ich drinnen, die tu
- 17:11ich nicht feinschleifen, die hole ich nicht raus.
- 17:14Das sind aber oftmals Begriffe oder Handlungen oder Bewegungen,
- 17:18wo manche Coaches sagen würden, das ist störend, das gehört weg,
- 17:22das gehört feingeschliffen, ja, also das sind 2 Ansätze, ich
- 17:26würde sagen, Nein, lass es drinnen, du brauchst es, du
- 17:28brauchst diese Ecken und Kanten, ich will also für mich ist es
- 17:32sehr wichtig und andere sagen Nein, Ecke und Kanten, das geht
- 17:35nicht, das muss raus, du musst da deutlicher werden, da darfst
- 17:37du nicht verschlucken, blablabla.
- 17:40Ich liebe Ecken und Kanten. Ja, so oder dann keine
- 17:43Persönlichkeit mehr. Also ja toll, kann ich ja jeder
- 17:47hinstellen, ich schreibe einen Text und irgendwer anderer
- 17:49stellt sich hin und Ratscht das ganze runter, dann gibt sich das
- 17:54Victoria aus, Hey das ist auch kein Problem, wenn ich das dann
- 17:58nicht machen muss, aber dann find ich es halt schlimm wenn.
- 18:00Ich das jetzt kommt die Michi schon so Ratte Ratte.
- 18:03Ich habe eine Lösung. Also ich bin doch ich wollte.
- 18:05Jetzt ein Kleindubbel von mir und so.
- 18:08Ich. Ich bin da voll bei euch und
- 18:10trotzdem glaube ich, dass beides eine Berechtigung hat.
- 18:12Es gibt Menschen, die werden das andere, das Feingeschliffene,
- 18:16das, was wir als Unauthentisch empfinden, als schön finden, als
- 18:21perfektionistisch, als authentisch, wir empfinden das
- 18:25nicht als authentisch, also da ist einfach, von welcher Seite
- 18:27kommst du da hat man auch. Hat man auch in der Musik
- 18:31wieder. Die Musik vergleicht oftmals mit
- 18:33Pianisten, ist eine Diskussion, dass Pianisten aus dem
- 18:37asiatischen Raum technisch perfekt sind, aber es fehlt
- 18:40ihnen die Emotion, da gibt es riesengroße Diskussionen drüber,
- 18:44die sind technisch perfekter, wie die Europäer, einfach super
- 18:48sauber, aber es fehlt ihnen halt dann doch vielleicht dieser eine
- 18:51Funken, der halt nicht perfekt ist und.
- 18:54Und Grad puncto KI, weil das hast du gerade angesprochen,
- 18:57Victoria. Ja gerade da glaube ich, wenn
- 19:00alles plötzlich so perfekt ist. Ich glaube, wir werden das
- 19:03Unperfekte immer mehr wieder lieben lernen.
- 19:05Egal. Ich finde, was merkt es jetzt
- 19:07schon, dass die Leute sich das ganz also wieder wünschen und
- 19:10auch wieder so richtig zu dem zurück wollen.
- 19:13Ja, ich finde auch diese ganzen KI Werbungen, die man ja jetzt
- 19:16sieht, ich finde das ganz schrecklich, ich würde das von
- 19:20mir halt auch nie machen, weil ich mir das so denkst.
- 19:23So bevor ich mit dir die Arbeit mache und mich hinsetzen und
- 19:26dieses Ki Ding mache, möchte ich ja irgendwie schon Kinder, weil
- 19:29ich mir selber beweisen will, dass ich eigentlich das schon
- 19:32kann, auch wenn ich mich sehr dagegen sträube und die Kathi
- 19:34immer das mich da wieder ein bisschen gut machen muss, aber.
- 19:44Diese, das merkt man halt einfach so, dass da 0
- 19:48Menschlichkeit mehr ist und in unserem Bereich hat schon ein
- 19:53bisschen die Menschlichkeit soll dort nicht verloren gehen, also
- 19:56generell überall, aber aus der Dienstleistung kann man nicht
- 20:01komplett die Menschlichkeit aussehen, weil die kaufe ich ja
- 20:04von mir und nicht, dass ich mich dann.
- 20:06Ich würde irgendwie einen Bot hinsetzen und der, was es macht.
- 20:10Wir sind eben gerade in einem Bereich argumentoren Coaches, da
- 20:14musst du persönlich sein. Wir entscheiden uns ja, wir
- 20:16entscheiden uns ja, mit dieser Person will ich arbeiten, ich
- 20:19finde überhaupt ja auch diese Vertrauens, Basis, Basis, Basis
- 20:24und, und das ist halt unglaublich wichtig in diesem
- 20:27Bereich, sehe ich auch so, ja, wenn wenn jetzt eine Handtasche
- 20:30verkaufe, ist es vielleicht nicht so wichtig.
- 20:32Ja. Ja, und ich?
- 20:33Ich meine, es ist jetzt vielleicht sehr groß gesprochen,
- 20:35aber ich denke halt auch perspektivisch ne wofür das hin,
- 20:38wenn die KI unsere Stimme übernimmt, wenn die KI unser so
- 20:41ein bisschen, also sie übernimmt es ja nicht, wir lassen es ja
- 20:44zu, dass ich bin auch immer sehr kritisch, weil ich finde, es ist
- 20:46immer, oh mein Gott, die KI, und ich sage immer, oh mein Gott,
- 20:48die Menschen, die die KI falsch nutzen.
- 20:50Weil, das muss man schon auch dazu sagen.
- 20:52Wir haben eine gewisse Eigenverantwortung, wir Menschen
- 20:54übertreiben es dann halt auch und wenn ich halt quasi keine E
- 20:57Mail mehr selber schreib, nicht mehr selber nachdenk und mir
- 21:00alles nur noch durch die KI machen lass und mich selber
- 21:02durch die KI ersetzen lass, dann habe ich da schon einen sehr
- 21:04großen Anteil daran. Ja also ich finde das ist schon
- 21:07auch wieder immer auch die Anwenderin oder der Anwender,
- 21:11aber ich frage mich halt schon wo das hinführt, wenn man sich
- 21:13jetzt auch die ganzen Werbungen anschaut, ja.
- 21:16Und diese ganzen Youtube Videos wo wirklich nur noch künstliche
- 21:19Gesichter mit dir sprechen. Künstliche Stimmen.
- 21:22Ich glaube schon, dass das ganz viel auch mit den Generationen
- 21:25die Nachkommen machen wird, weil das ist einfach, es ist eh schon
- 21:28unmenschlich sich immer an anderen zu messen.
- 21:31Ja, es ist sowieso schon schwierig, weil du findest immer
- 21:33jemanden der irgendwas vielleicht besser macht, anders
- 21:36macht und du man ist sowieso nie zufrieden.
- 21:39Ja also so und jetzt vergleichst du dich noch mit mit einer
- 21:42künstlichen Intelligenz. Die von allen lernt und aus
- 21:46allem, was es lernt. Quasi dann so versucht, so ein
- 21:49Idealbild zu schaffen. Und dann siehst du nur noch so
- 21:51KI Werbung und da ist da überall die normschöne Frau, der
- 21:54normschöne Mann und dann können die sich auch noch alle perfekt
- 21:57artikulieren und Fehler machen aus kaum welche.
- 22:00Also ich meine da frage ich mich halt so, perspektivisch ist ein
- 22:02bisschen ungesund die Geschichte ja und wo das hinführt und
- 22:05deswegen umso schöner. Und wenn man dann halt auch
- 22:07wirklich ganz bewusst selber versucht, diese Stimme zu finden
- 22:10und sich wirklich mit sich selber auch beschäftigt und auch
- 22:13sich diese Räume nimmt, weil wenn wir das halt nicht machen,
- 22:16dann ja, ist es jetzt nicht nur wer anderer, sondern jetzt gibt
- 22:19es halt die KI auch noch dazu und das finde ich glaube ich ist
- 22:21echt wichtig, da auch kritisch zu bleiben.
- 22:25Und wir können damit also was, wenn die nur normschön wären,
- 22:28die sind ja nicht nur normschön, sondern ich weiß nicht, das ist
- 22:31ja irgendwie so ein Ideal, dem wir niemals, also ja stimmt,
- 22:36wenn du dem entsprechen willst, wirst du beim Versuch daran
- 22:40einfach schon scheitern, weil das nicht real ist.
- 22:43Und ich denke mir auch jetzt schon, ja, wenn ich mir keine
- 22:45Ahnung schaue, mir die Fitness Bubble an, ja, diese ganzen
- 22:48Fitness influencer, na ich bin jetzt 46, die sind alle
- 22:51irgendwie was 1820, also sagen wir mal so 20 jährige perfekt.
- 22:55Perfekt, immer perfekt gestylt, im perfekten Licht immer.
- 22:58Also da ist immer alles so perfekt, ja, wenn man dann so
- 23:01nie und nimmer, ich bin nicht der perfekte Mensch, ich bin
- 23:04noch na heute okay für einen Podcast habe ich mich hübsch
- 23:06gemacht, ja to befair ich habe meine Haare gebettet, es ist
- 23:08gerade Sommer, meine Haare sind irgendwie verwurstelt verknotet,
- 23:12ich habe kein Bock mich jedes Mal für so ein ein Instagram
- 23:17real oder für so irgendwie jetzt muss ich mal präsent sein Ding
- 23:20ja mich immer aufzuhübschen. Ja, verstehe ich.
- 23:23Hat also seid mir nicht böse, aber meine Leben sei die Zeit zu
- 23:27mir und man darf aber auch lernen damit umzugehen und zu
- 23:31sagen, ich schaue halt einmal so aus, wenn ich nicht geschminkt
- 23:34bin, wenn ich nicht die Haare frisiert habe, wenn ich nicht,
- 23:37aber wir sehen ja da draußen selten Menschen, also da
- 23:40draußen, da meinen jetzt wirklich Medien, wann sehen wir
- 23:43denn da jemanden, der total ungeschminkt ist?
- 23:45Selbst wenn die Out of Bad sind, haben sie dann diese Out of Bad
- 23:49Frisur, die auch gestylt ist? Also.
- 23:51Also das ist ja hinleckt, damit es so ausschaut.
- 23:54Alles inszeniert oder sehr viel? Ja, oder sie schaut so frisch
- 23:59aus, wenn sie aufsteht. Ja, immer, erstens werde ich das
- 24:01in meinem Alter nicht mehr erreichen, erster Punkt und
- 24:04zweitens who cares, ganz ehrlich, also du musst mir nicht
- 24:09anschauen in der früh, wenn ich aus dem Bett rauskomme und
- 24:11solange mein Mann glücklich ist, ist doch alles her oder vor
- 24:14allem oder so lang auch nicht mehr, dann selber ja alles gut.
- 24:19Ja. Wobei ich schon finde, dass es
- 24:21da Gott sei Dank ein bisschen eine positive Bewegung gibt.
- 24:23Also ich habe schon das Gefühl, außer wenn man jetzt
- 24:24zumindestens auf den sozialen Medien, dass da ein bisschen
- 24:28mehr Natürlichkeit zurückkommt oder auch so ein bisschen diese
- 24:32spontane und so, weil ich glaube, dass eben auch da jetzt
- 24:35von der Community oder auch einfach dieser Wunsch wieder
- 24:38mehr da ist, ne, dass sich die Leute auch wieder ein bisschen
- 24:40echter zeigen, weil es einfach du willst dich ja verbinden und
- 24:43du willst dich mit jemanden identifizieren, so, es sind ja
- 24:45gar keine parasozialen Beziehungen möglich, ja, und
- 24:48wenn das aber dann alles so überperfekt ist.
- 24:50Das und du dir immer nur denkst. Also ich bin dann immer so.
- 24:52Mich frustriert das dann, wenn ich mir das anschaue, dann denke
- 24:54ich mir so bitte, wieso ist die so schön und warum jetzt schon
- 24:58und um die Uhrzeit und dann also das ist halt ja ich habe.
- 25:02Aber das Gefühl, es ist so ein altes Ding, so dieses
- 25:06Zigjährige, die haben noch mehr so dieses.
- 25:12Auch die Motivation, sich jeden Tag 2 Stunden zu schminken mit
- 25:1630 denkst du also man wird einfach entspannter, stimmt und
- 25:22hat dann nicht mehr so diesen Dings.
- 25:24OK und ich muss mir jetzt für alle anderen schön machen,
- 25:26sondern irgendwann hast du so. Ein bisschen Erfahrung und
- 25:30Selbstsicherheit durchs Alter, auch das dann oder?
- 25:34Bei mir zumindest ist das so, weil ich zum Beispiel habe
- 25:37vergessen, mich zu schminken hätte.
- 25:39Ich habe mir auch geschminkt. Nur weil und es ist okay es
- 25:43passt. Es ist mir wurscht, weil so
- 25:46schaue ich halt aus und es. Ist so wie es ist.
- 25:49Ja, ich glaube, man kriegt so eine gewisse Wurschtigkeit und.
- 25:53Und dann, ja, und ich finde, das ist halt so in den 20er, da habe
- 25:56ich auch noch mich stundenlang geschminkt und war mir das noch
- 25:59irrsinnig wichtig. Und da habe ich keine Ahnung,
- 26:02war es mir halt einfach auch wichtig oder wollte ich das, das
- 26:06ja auch. Okay.
- 26:06Ist und dann so ab 30 war es mir immer mehr wurscht, weil ich mir
- 26:12denke. Ich würde die Lebenszeit wissen,
- 26:15dass du sagst, gern für andere Sachen halt auch irgendwie
- 26:17investieren. Mir ist es jetzt nicht mehr so
- 26:19wichtig, dass ich immer ausschaue, als würde ich außen
- 26:22eingepellt sein und würde keine Ahnung zu irgendeinem riesigen
- 26:27Event gehen, sondern wann ich mich dann noch.
- 26:30Fühle, dann fühle ich mich nicht, dann noch und dann ist es
- 26:33OK. Ich fühle mich jetzt schon
- 26:35teilweise komisch, ich war jetzt glaube ich 3 Wochen nicht
- 26:37geschminkt, heute habe ich mir gedacht, ich war Duschen, geh
- 26:41ich mal bei mir und dann denke ich mir so.
- 26:43Und was machst du da? Das?
- 26:45Ist schon so, wenn man es gar nicht mehr gewohnt ist, ist es
- 26:47auch voll lustig. Aber ja, go with the Flow.
- 26:50Also ich finde das ist eh das Allerbeste was man machen kann.
- 26:52Dann tut es tut es auch ganz gut, wenn sie dann irgendwie so
- 26:54ein bisschen herausputzt, dass irgendein Event hast oder
- 26:58irgendeine Veranstaltung oder halt irgendwas ist, wo du
- 27:01denkst. Na, heute möchte ich mich ein
- 27:03bisschen herausputzen, heute möchte ich dieses Kleid anziehen
- 27:05oder das Outfit anziehen. Das, was ich sonst immer nicht
- 27:09anziehe und dann aber dann bleibt so etwas Besonderes, dann
- 27:12ist das nicht so, ich weiß. Muss es jeden Tag machen, weil
- 27:14sonst bin ich. Wenn sich das hilft beim
- 27:17Selbstbewusstsein. Also das muss man schon auch
- 27:20sagen. Ich finde, wenn ich jetzt
- 27:21Termine habe oder einen Vortrag halt oder einen Workshop habe,
- 27:24dann habe ich schon so meine Power Dinge, also da weiß ich
- 27:27schon so, das brauche ich, damit ich mich halt einfach.
- 27:30Selbstbewusst fühle und quasi, damit ich dann mir da nicht nur
- 27:35um das auch noch Gedanken mach, sondern dass ich mich schon mal
- 27:37so mit mir gut fühle. Und dann muss ich mich noch noch
- 27:39mit dem gut fühlen, was ich da fabriziere aber ich find, das
- 27:42hilft schon auch beim Selbstbewusstsein.
- 27:44Definitiv. Also Kleidung macht ganz viel
- 27:46aus, glaub ich, auch wenn du auf die Bühne gehst oder wenn du in
- 27:48ein Meeting reingehst, mach ich auch so.
- 27:51Ja, man muss überlegen, wo fühle ich mich wohl drin, wo, wo
- 27:53gefall ich mir auch selber drin also ich glaub das ist schon
- 27:56wenn ich vorm Spiegel stehe und sag es ah heute gefall ich mir,
- 27:59dann geh ich ja auch ganz anders.
- 28:00Raus in die Welt und dann finde ich generell ist so ok, richtige
- 28:04mich her oder nicht, bin ich im jogging Outfit oder nicht so
- 28:07vieles ist halt auch so Setting abhängig wofür will ich stehen?
- 28:10Also wenn du jetzt so professionelle Influencer nimmst
- 28:12ja die sind immer gestylt, die sind immer gestylt weil deren
- 28:15ihr Ding ist. Also da ist halt auch nach außen
- 28:17diese Scheinwelt zu schaffen ich bin so hübsch, ich bin immer so
- 28:20gestylt die machen. Jetzt halt auch ihren Job ein
- 28:23bisschen genau. Das ist ihr Job.
- 28:25Genau das ist der Punkt. Ja, es ist ihr Job, immer
- 28:27gestylt zu sein, immer Heidi Klum.
- 28:30Die jeder kennt, ja, die ist immer gestylt, selbst wenn die
- 28:33im jogging Outfit ist, ist sie gestylt, das sind wir halt
- 28:36nicht, weil das auch nicht mein Job ist, weil mein Job ist was
- 28:39anderes, ich möchte auch was anderes, das ist auch nicht mein
- 28:41Ziel, mein Ziel ist auch nicht hier irgendwie die wunderhübsche
- 28:43Katrin zu sein, sondern mein Ziel ist es wissen zu
- 28:46vermitteln, ich bin lieber diejenige, die zu cleverer
- 28:48rüberkommt, vielleicht komme ich auch doof rüber, aber ich wäre
- 28:51halt dann cleverell also habe ich ein anderes Ziel und eine
- 28:55andere Motivation dahinter und das ist auch nur fair.
- 28:58Ja, und das? Toll, das ist Outfit und wie
- 29:01hübsch bin ich und nicht hübsch. Na um das mal so irgendwie so
- 29:04zu. Binden hier ist voll drin,
- 29:07abhängig, unabhängig, abhängig, Wow, unabhängig von quasi dem
- 29:11was du so inhaltlich machst. Mich auch so ein bisschen
- 29:14interessieren oder vielleicht auch unsere Hörerinnen.
- 29:17Wie lange machst du die Filme Speakers Academy schon und wie
- 29:20war so deine Reise so in die Selbstständigkeit und was sind
- 29:24so vielleicht deine größten Themen gewesen oder oder ein
- 29:27paar Herausforderungen die du vielleicht teilen möchtest oder
- 29:29wie? Wie geht es dir überhaupt mit
- 29:31Business und Selbstständigkeit? Vielleicht magst du da ein
- 29:33bisschen was teilen von dir? Gerne also Business und
- 29:36Selbstständigkeit. Ich bin schon ewig, also bin
- 29:37wirklich ewig selbstständig, ich habe mich selbstständig gemacht
- 29:40nach einem Burnout in einer Kommunikationsabteilung tätig
- 29:43für ein sehr großes Infrastrukturunternehmen in
- 29:46Österreich und das ging weniger gut, weil Burnout und musste
- 29:50mich dann eigentlich komplett um.
- 29:53Denken, umstrukturieren, vielleicht auch neu erfinden und
- 29:55ich hab bis damals, also ich war da nur unter 30 Jahren und ich
- 29:58hab damals einfach nie gewusst, ich hab nie gewusst, was
- 30:01bedeutet Karriere machen. Also ich hab es für mich nie
- 30:03definiert gehabt, ich hab immer gesagt, ja ich will viel Geld
- 30:06haben und so, das sind so, also oftmals ist so, ich will
- 30:08Karriere machen, aber eigentlich haben wir es nicht definiert,
- 30:11was es denn für uns persönlich bedeutet, genauso wie ich will
- 30:14erfolgreich sein, also ne, aber was bedeutet erfolgreich sein
- 30:18für dich persönlich und ich bin genau dort gestanden, so in
- 30:21diesem eigentlich. Ich wär gern eigentlich kreativ.
- 30:24Ich würd gern irgendwie gern das machen, was ich halt machen
- 30:27will. Ich wusste aber nicht wie und
- 30:29was und überhaupt und bin dann in einer Burnout und da war dann
- 30:32klar, also das war mit 2930 und da war dann klar, OK, ich muss
- 30:36was ändern, also ich muss mich mit mir selbst beschäftigen und
- 30:40jetzt die Voraussetzung bei uns zu Hause, also ich komme aus
- 30:43einer Familie, wo tatsächlich alle etwas machen, das sie
- 30:47lieben oder alle etwas gemacht haben, das sie lieben und damit
- 30:51erfolgreich wurden. Und das ist mir vorgelebt
- 30:55worden. Das heißt, ich bin dann mit 30
- 30:57wirklich auf diese Suche gegangen.
- 30:58Was liebe ich denn, was macht denn mir überhaupt Spaß, was
- 31:01will denn ich überhaupt und ich bin beim Gesang gelandet, ich
- 31:07bin dann singen gegangen. Zuerst eigentlich als Therapie,
- 31:10das war meine Eigentherapie. Ich wollte nicht zur Therapie
- 31:13gehen, habe aber gewusst, ich brauche Unterstützung.
- 31:15Sport hat mich damals irgendwie, das war alles so anstrengend,
- 31:18weil es mir psychisch nicht gut gegangen ist.
- 31:20Normalerweise war Sport immer so, auch mein Tool, aber das hat
- 31:22damals mit dem Burnout nicht mehr funktioniert, das war nicht
- 31:25mehr mein Tool und dann habe ich gestartet mit ich gehe jetzt
- 31:27singen, bin einmal in der Woche im Gesangsunterricht gelandet
- 31:32und das regelmäßig, und da bin ich hingegangen und habe, das
- 31:35ist total absurd und habe. Einmal in der Woche nichts
- 31:38anderes gemacht wie Trainingstöne, nämlich ein
- 31:41AÄEAOUA. Wow, nur so eine Stunde lang,
- 31:49dann bin ich wieder gegangen und ich habe einfach gemerkt, Boah,
- 31:52das tut mir total gut, das ist total cool.
- 31:56Und meine Gesangslehrerin damals gesagt, sie versteht überhaupt
- 31:58nicht, dass ich keine Lieder singen will und nur diese Töne
- 32:01machen will, weil eigentlich wird doch jeder Lieder singen
- 32:03und mich das nicht interessiert, weil Lieder singen, wäre ja
- 32:06wieder Stress, da muss ich etwas lernen lernen, ich wollte
- 32:09einfach nur irgendwas sagen, was mir gut tut, und dieses Ah, ah.
- 32:13Wow, das war ja voll geil und und darüber.
- 32:18Ich muss dazu sagen, ich hab eine ganz kaputte Sprechstimme
- 32:21gehabt, also meine Stimme war ja immer sehr gepresst und alles
- 32:24gekratzt und meine Stimmenbänder haben nicht mehr geschlossen,
- 32:28also das war alles nicht mehr ökonomisch mein Stimmgebrauch
- 32:32und. Und ich habe dann einfach wieder
- 32:34gelernt, so mit meiner Stimme zu arbeiten.
- 32:36Und ich glaube, über diese Stimmarbeit habe ich auch meine
- 32:39eigene Stimme entdeckt und das hat mir einfach mal gut getan.
- 32:42Ja, das habe ich ein Jahr lang betrieben, das hat mir gut
- 32:44getan, ohne dass ich mir da irgendwie was draus erhofft,
- 32:47hätte ich es einfach nur dann, weil mir das psychisch gut getan
- 32:50hat, und von dort hat es dann einfach ergeben, dass ich dann
- 32:53gesagt habe, das ist so geil, ich will, dass das jeder, also
- 32:55das muss jeder leben und. Und mein Ziel war dann okay ich
- 32:59brauche einen Job, wo Menschen zu mir kommen, und wenn sie
- 33:02wieder gehen, geht es ihnen besser wie vorher.
- 33:05Das war mein schön und es war sehr lang.
- 33:07Mein Ziel Jetzt ist es ein bisschen anders, also es ist
- 33:09schon noch wichtig, dass man zu mir kommt und ein glücklicher
- 33:11rausgeht, das ist schon noch ein Art ja, aber nichtsdestotrotz,
- 33:15es ist nicht mehr so der Kern und dann habe ich gesagt, ich
- 33:18möchte jetzt eine Gesangsausbildung machen und ich
- 33:21werde jetzt vocal Coach das. Das ergab sich dann und dann
- 33:24habe ich gesagt, wenn meine Stimme wieder gesund wird, dann
- 33:26möchte ich gerne. Das ist der nächste Schritt, das
- 33:28ist so mein Ziel und dann habe ich darauf hin trainiert und ich
- 33:30habe dann ein weiteres Jahr darauf hin trainiert, dass meine
- 33:32Stimme wieder so ökonomisch wurde, dass ich überhaupt Vocal
- 33:35Coach werden konnte, damit ich wiederum gewisse Sounds, also im
- 33:38Gesang jetzt ganz stark, wie klingst du ja, wie, wie ist der
- 33:42Ton und wie kommst du in die Höhe und in die Tiefe etc.
- 33:45Damit dir, das musst du ja technisch auch vormachen können,
- 33:48bis zu einem gewissen Grad, natürlich, weil wir haben, jeder
- 33:51hat einen an. Anatomisch bedingt eine gewisse
- 33:54Stimmranch, die du ausweiten ausweiten kannst.
- 33:58Ja, aber der Anne sitzt ein bisschen tiefer.
- 34:00Männer sitzen tiefer und Frauen im Normalfall ein bisschen höher
- 34:04und ich bin eher tatsächlich eine Frau, die eher im Unteren,
- 34:08im tieferen Segment sitzt. Ja, und dann bin ich von der
- 34:10Stimme, von der Stimmarbeit habe ich dann gedacht, okay Gesang,
- 34:14jetzt nehme ich noch stimmtraining dazu, also da ging
- 34:17es dann wirklich um sprechtraining, wie sprichst du
- 34:20die Dinge aus, das kennst du. Ja.
- 34:23Und das habe ich dann noch dazu gemacht, dass Ausbildung und
- 34:26dann kamen einfach Anfragen schrittweise, so, Hey, Katrin,
- 34:30Du stehst auf der Bühne, du weißt, wie man das macht, hey,
- 34:32kannst du mir mal sagen, wie ich das mache, dann habe ich immer
- 34:35gesagt, ja, aber ich bin keine Kommunikationstrainerin, geh
- 34:36doch mal zu der Person und zu der Person, die können das doch
- 34:39alle viel besser und. Vor 2 Jahren, 3, zweieinhalb
- 34:44Jahren habe ich dann die Filme Speakers Academy gegründet, weil
- 34:47ich genervt war davon, dass ich immer die gleichen Frauen sehe
- 34:51auf der Bühne, dass da immer der gleiche Menschentyp drauf geht.
- 34:54Und es ist ein, ist ja wurscht, ist ein bestimmter Typ Mensch,
- 34:58die sind sind cool, da kann man viel lernen, aber wo sind denn
- 35:01die ganzen anderen Frauen, da gibt es so viele Facetten, und
- 35:04die fehlen mir, wo sind diese Facetten, Frau, ich will mehr
- 35:08sehen. Und das war einfach auch aus
- 35:10dieser eigenen Not heraus. Mir fehlen die Vorbilder, ich
- 35:13glaube, das war so auch aus einer eigenen Not.
- 35:15Wo sind die Vorbilder, die für mich wertvoll sind, kann mit
- 35:19viele Frauen nicht andocken, weil sie mir zu jung sind oder
- 35:23zu hübsch sind oder zu zu wenig bodenständig, zu wenig Ecken und
- 35:28Kanten haben et cetera. Und aus dieser Not heraus war es
- 35:33dann einfach so OK. Gründe jetzt die Firma Speakers
- 35:35Academy und such diese Frauen, also such diese Frauen, die
- 35:38Expertise haben die etwas zu sagen haben, die meines
- 35:42Erachtens unbedingt auf die Bühne müssen, weil wir mehr
- 35:45Vorbilder brauchen, also mehr unterschiedliche Typen an
- 35:49Vorbilder brauchen und so hat sich das dann ergeben, dass ich
- 35:52das gegründet habe. Also weil die Nachfrage da war,
- 35:55weil man auf mich zugekommen ist und weil ich selber diesen Need
- 35:58für mich gebraucht habe. Ich wollte das das eine, also
- 36:01dann ergibt sie halt manchmal so der Business weg.
- 36:03Ja, aber ich finde, das ist der schönste Weg.
- 36:05Und also, wenn sich Dinge so natürlich ergeben.
- 36:08Es ist halt ein natürlicher Weg. Ich glaube, das ist sehr
- 36:10wichtig, dass es natürlich ist. Ja, und deine Motivation war
- 36:15halt auch eine. Also ich finde das sind ja oft
- 36:16die erfolgreichsten Unternehmerinnen und
- 36:18Unternehmen, wo die Motivation aus einer selber, also die
- 36:21intrinsische Motivation da ist und wo man jetzt nicht unbedingt
- 36:24ins Unternehmertum auch reingeht und sagt, ja, ich mache jetzt
- 36:26ein Unternehmen, weil ich will rich werden, das sind dann oft
- 36:30die Marktschreierinnen, die dann sagen und. 40000 K.
- 36:33Umsatz im Monat und keine Ahnung was, sondern ich finde es halt
- 36:36viel schöner. Man ist jetzt natürlich auch
- 36:37subjektiv und auch alles andere hat seine Daseinsberechtigung,
- 36:40wenn es funktioniert. Mein Gott, weil ich finde es
- 36:41halt viel schöner wenn jemand sagt.
- 36:43Er, dass sie möchte etwas machen, etwas Bestimmtes
- 36:46erreichen. Und deshalb macht er, dass sie
- 36:47sich selbstständig. Also ich finde, das ist voll
- 36:49schön und auch das, was du sagst mit der Bühne, das ist so ein
- 36:52wichtiges Thema, dass du auch da Menschen dazu motivierst, eben,
- 36:56dass man nicht mehr nur die gleichen Stories und die
- 36:59gleichen Erfolgsgeschichten hört, weil auch das ist doch oft
- 37:01so, dass man bei Key Notes ist oder bei solchen Sachen, und
- 37:04dann sind ja Menschen auf der Bühne, mit denen man sich
- 37:06teilweise nicht verknüpfen kann, weil die in einer Größenordnung
- 37:10unterwegs sind, oder? Träume haben oder Erfolgsbilder
- 37:13haben, die man vielleicht gar nicht erreichen kann oder
- 37:15möchte. Und deshalb finde ich das auch
- 37:18mega schön, dass du das machst. Und jetzt?
- 37:20Und Herausforderungen in der Selbständigkeit gibt es genug,
- 37:24gerade auch wenn du, weil du gerade gefragt hast, mit diesen
- 37:2640. 1000 k. Oder so ne.
- 37:29Diese, diese Menschen, diese Personen, die mir vorspielen,
- 37:33wir müssen das alle erreichen, wir müssen nicht alle rich
- 37:35werden und es gibt Größenordnungen, die finde ja
- 37:37sowieso ab gewissen Größenordnungen curderdeckelung
- 37:40her, man braucht keine 5 private Chats, also das Yes braucht es
- 37:44nicht, ist total absurd, die braucht auch keine 10 Willen,
- 37:47das ist auch absurd, ja da gehört mehr darf man einfach
- 37:50nicht verdienen, der Curderdeckelung her, weil das
- 37:52ist ein anderes Thema. Wohin will, ist so dieses, das
- 37:55wird dir vorgelebt und ich glaube, gerade auch soeben durch
- 37:58Social Media sind ja alle so super erfolgreich, also es gibt
- 38:00ja niemanden, der nicht erfolgreich ist.
- 38:02Da draußen sind ja alle sofort ab Tag 1 sind wir, verdienen wir
- 38:05ohne Ende Geld und da fängt die Herausforderung an, sich nicht
- 38:09rausbringen zu lassen von dem was andere Macht und ich bin
- 38:13jemand sehr sehr sehr straight so seinen Weg geht und sehr
- 38:17getrieben ist. Aber ich laufe auch Gefahr, dann
- 38:19manchmal halt zu sehen, ja warum ist die so erfolgreich?
- 38:21Ich bin es nicht und ich habe nur.
- 38:24Monate, und das ist halt ungelogen.
- 38:25Ich habe Monate, da mache ich keinen Umsatz, das ist so, ja,
- 38:29und ich finde aber, das ist auch okay gerade mit Gesang, also
- 38:32ganz am Anfang, wo ich Gesang gemacht habe, ich habe 25€ die
- 38:35Stunde verdient, jetzt rechnet es euch aus, wie viele Stunden
- 38:38ich da machen muss, um überhaupt überleben zu können, das ist
- 38:40einfach absolut, es ist absolut viel und ich habe auch absolut
- 38:43viel gearbeitet, ich habe 7 Tage die Woche irgendwie 10 Stunden.
- 38:48Packet für nichts, sondern wenn wir jetzt so österreichisch
- 38:50bleiben. Aber es war so wichtig, es war
- 38:52so wichtig, diese Schritte zu machen und es war auch wichtig.
- 38:55Na wenn mir jeder gleich sagt, Nein du musst hochpreisig
- 38:57starten, das ist auch eine Herausforderung, nein musst du
- 38:59nicht, es ist voll wichtig, dass du herausfindest, welcher Preis
- 39:03fühlt sich für dich gut und richtig an, was kannst du jetzt
- 39:07vertreten? Wo stehst du jetzt dahinter?
- 39:10Und ja, du darfst wachsen und ja, ich würd jedem raten, setz
- 39:13es nicht zu billig an, weil wenn du sehr billig bist dieses
- 39:16Raufgehen in die nächste Ebene ist Sauschwer tatsächlich also
- 39:19einfach weil man Klientel verliert und so.
- 39:21Ja das ist einfach nicht so einfach wie alle da draußen tun
- 39:24und da glaub ich geht es einfach drum.
- 39:27Also ich bin ja riesen Fan von diesem Learning by doing ich
- 39:30renn auch liebend gern allein gegen die Mauer, ich brauch das
- 39:34ich lern dadurch sauviel ja. Und meine Herausforderungen
- 39:38waren immer, ich bin nicht rich ich.
- 39:41Ich gebe auch sehr viel. Ich setze auch die Preise,
- 39:44versuch sie nicht zu teuer zu machen, ich versuch fair zu
- 39:47sein, ich habe auch tatsächlich, also wenn ich weiß du du zahlst,
- 39:52dann zahlt es das Unternehmen und dann ist vielleicht der
- 39:54Preis noch ein bisschen höher, höher als wenn ich.
- 39:58Eine alleinerziehende Mutter habe, wo ich sage du, die ist,
- 40:01aber die will das unbedingt, die ist Saugut, die muss da raus,
- 40:04dann bin ich auch jemand, der gewillt ist entgegenzukommen,
- 40:08dann nenne ich das Halt Stipendium und komm dir
- 40:12entgegen, weil ich sage, es ist mir wichtig, dann verdiene ich
- 40:15aber auch manchmal halt daran, an diese Person weniger, aber es
- 40:20ist mir halt wichtig, also wo ich sage, jetzt muss ich halt
- 40:23abwägen, ja, was ist dir im Leben wichtig, brauche ja Villa.
- 40:27Ja, wäre fein. Aber weißt du, wenn ihr die
- 40:29Villa habt, dann brauche ich den Poolboy, dann brauche ich 5
- 40:33Angestellte, dann ist das eine Größenordnung, die weiß ich
- 40:37nicht, will ich das, dann bin ich nie allein, dann habe ich
- 40:39immer jemanden damit beobachtet, also ja, ich will fein leben
- 40:43können zu bisher, aber wer will das denn nicht?
- 40:47Wissen uns doch, wer will das nicht?
- 40:49Und ich glaube, diese Herausforderung ist bei sich
- 40:50selbst zu bleiben, sich nicht rausbringen zu lassen, egal wie
- 40:54es die anderen machen, sich selbst treu zu bleiben, dem
- 40:57eigenen Weg treu zu bleiben, nicht zu verzweifeln, wenn man
- 41:01mal einen Monat hat, der Shitty ist.
- 41:04Und ich glaube, gerade dieses Jahr Jahresanfang haben so viele
- 41:08Kleinunternehmerinnen es gemerkt wie Shitty es war auch hier
- 41:13strudeln ganz viele, es gehen gerade ganz viele Personen in
- 41:16Österreich insolvent, die hat mir das angeschaut, weil es mich
- 41:19interessiert hat. Es ist gerade auch eine
- 41:21schwierige Zeit, wenn du nicht eine große Größenordnung hast,
- 41:25weil viele Unternehmen gerade. Bremsen sich mit dem Investieren
- 41:29und es zieht sich durch alle Sparten durch mit sehr vielen
- 41:33Menschen geredet, also aus unterschiedlichen Sparten, nicht
- 41:35nur aus dem Coaching Bereich. Das zieht sich gerade durch, es
- 41:39wird weniger investiert, das merken wir alle und jetzt in
- 41:43diesem Moment ja nicht um sich zu treten, bei sich zu bleiben,
- 41:47nicht jedem zu glauben, der auf Instagram laut schreit, weil
- 41:50auch die Großen haben Umsatzverlust, aber die Großen
- 41:54haben ganz andere Kosten zu decken.
- 41:56Ja. Also das das wird ja nie
- 41:59erwähnt. Ja, dass wenn ich diese große
- 42:02Größenordnung hab, dann hab ich ja plötzlich irgendwie auch viel
- 42:04viel mehr Kosten, die anfallen. Also da zu sagen, Hey eben nicht
- 42:08vergleichen, ich glaub kern ist immer vergleicht dich nicht,
- 42:11versuch deinen Weg zu finden, versuch dir treu zu bleiben, hol
- 42:14dir auch Hilfe, also wenn du sagst hey ich brauch da den
- 42:17Austausch, ich brauch da Hilfe brauch Unterstützung.
- 42:20Und mir hilft auch immer der Austausch mit Menschen, die es
- 42:23auch gut mit mir meinen, die mir auch sagen, gut, weißt du,
- 42:25Katrin, Ich mache gerade auch nicht die Einnahmen, die ich
- 42:27gewohnt bin. Was für eine Erleichterung, wenn
- 42:29mir, wenn mir das jemand anderer sagt, ja dann ist es okay liegt
- 42:32nicht unbedingt an mir, nicht an meinem Produkt, es ist alles
- 42:35gut, ja klar, kann ich bei mir selbst optimieren, kann schauen,
- 42:39wie kann ich es besser machen, wie ne gehört alles dazu, aber
- 42:42der Fehler muss nicht zwangsläufig nur bei mir liegen.
- 42:46Mir auch. Ich glaube, Frauen haben die
- 42:48Tendenz, den Fehler zuerst mal bei sich zu suchen.
- 42:51Definitiv. Sehr viele Frauen.
- 42:54Und nein, definitiv ist es nicht Versuch, einen Weg zu finden,
- 42:58wie du trotzdem präsent bleibst. Wie du in einer guten Energie
- 43:01präsent bleibst. Ja.
- 43:03Ja, und das ist ne riesen Herausforderung.
- 43:05Merkst du, das ist ein Riesenthema, jetzt ganz viele
- 43:07Türen geöffnet, das ist einfach ein Riesenthema.
- 43:09Aber es ist wirklich so. Ja, und ich find auch, dass so
- 43:12dieser kollektives Struggle, ich hab auch das Gefühl, dass das
- 43:14dieses Jahr gibt es da einfach ganz, ganz viele Themen und ich
- 43:18find es gut natürlich, wenn man ja manchmal nach links und
- 43:20rechts schaut, aber ich zum Beispiel für mich hab auch schon
- 43:22gelernt, es ist manchmal besser, weniger links und rechts zu
- 43:26schauen. Weil das erstens einmal Druck
- 43:28erzeugt, weil das eben nur du siehst ja nur einen kleinen
- 43:32Ausschnitt. Du siehst nur ein ein kleines
- 43:34Bild dessen, was, was die Wahrheit ist.
- 43:36Wenn man jetzt auch zum Beispiel an diese linkedin bubble denkt
- 43:39oder so, man sieht halt meistens auch das hoch das hochpolierte
- 43:42Bild so und sich mit dem zu vergleichen, da du ziehst den
- 43:45Kürzeren so und ich versuche auch immer sehr viel nach
- 43:49Bauchgefühl zu machen und halt auf meine Art und Weise und ich
- 43:52denke mir dann, wenn ich dann Fehler mache, dann waren es
- 43:54meine Fehler, weißt du und dann habe ich die halt einfach
- 43:56gemacht. Gemacht, und das ist auch OK,
- 43:58die zu machen. Und wenn ich es verkacke, dann
- 44:00verkacke ich es auf meine Art und Weise und nicht weil ich
- 44:03mich nach links oder rechts orientiert habe und versucht
- 44:05habe da irgendwas so zu machen und ich glaube das ist eh das
- 44:10allerwichtigste und auch drüber zu sprechen, so wie du es jetzt
- 44:13auch gesagt hast. Also einfach zu sagen, dass
- 44:15Dinge mal Scheiße laufen, dass man nicht immer super
- 44:19erfolgreich ist und eben gerade in der Selbstständigkeit dieses
- 44:22auf und ab das da gibt. Ist bei mir genauso.
- 44:25Ich hatte gute Phasen, ich habe manchmal schlechte Phasen, ich
- 44:27habe dann wieder, dann verkrackt man wieder irgendwas, dann gibt
- 44:29es eine Batzen Nachzahlung, dann riesen raten oder sonst
- 44:32irgendwas to be fair. Ja das ist einfach die Realität
- 44:36und da gehört auch viel mehr Austausch her.
- 44:39Genau. Und ich glaub, dass das auch
- 44:40wichtig ist, da offen zu reden drüber.
- 44:41Ja, weil wir merken es nicht, wir sehen es nicht, ja, wir sind
- 44:44dann wieder so, so in unserer Welt, dass wir sagen, ja, die
- 44:47anderen kriegen es ja hin, warum Krieg es ich nicht hin, ja, und
- 44:50das sind so ja das, das sind halt auch so Schritte, die man
- 44:53einfach lernt, vielleicht in der Selbstständigkeit, und wir
- 44:55wachsen ja auch mit den Aufgaben, also du wirst ja, du
- 44:58gehst gestärkt hervor, egal ob das dann gut geht oder nicht gut
- 45:01geht, vielleicht muss man auch sagen, OK, die Selbstständigkeit
- 45:05ist nicht für mich oder nur teilselbständigkeit.
- 45:08Ja. Das ist doch alles okay, solange
- 45:11es dir gut geht dabei. Solange du glücklich bist.
- 45:14Solange du auch vielleicht abliefern kannst, also Qualität
- 45:17bringen kannst. Ja geil, bitte mach es so, wie
- 45:19du es richtig gut machen kannst. Und dann bin ich schon ein Fan
- 45:24von und gib halt auch 100%, also hänge dich schon rein auch, also
- 45:28so ganz ohne dass du was geben. Wirst wird es nicht
- 45:32funktionieren. Also das ist auch eine Lüge, ne,
- 45:34also wenn du siehst oder ne das so ja die schafft das einfach so
- 45:38mit Links, das ist gelogen sorry Leute das ist nicht so ja keine
- 45:42Ahnung wenn du XY erreichen willst, dann musst du dafür
- 45:45geben so. Ja, also schenkt mir dann im
- 45:49Nick. Always genau, there is always a
- 45:51price to pay und du musst dir überlegen, welchen Preis bist du
- 45:55bereit zu zeigen. Definitiv ja.
- 45:57Vor allem, man muss ja immer diese Ressourcen, nicht jeder
- 46:00hat die gleichen Ressourcen und wenn du das dann siehst, immer
- 46:04und ja, also wenn die halt irgendwie ein Team hat oder
- 46:07keine Ahnung finanziell halt irgendwie andere.
- 46:13Standbeine hat, wo sie sich halt keine Gedanken machen muss.
- 46:16Ja, das wird nicht gleich schnell gehen, das ist halt
- 46:19einfach unrealistisch und das halt einfach wirklich zu
- 46:22erkennen und dann zu schauen okay es ist ein Vorbild, es ist
- 46:28cool wo sie steht, das Talkt mir aber zu schauen, wie kann ich
- 46:33meinen eigenen Weg dorthin gehen und nicht ich will das was sie
- 46:36hat oder er oder whatever. Sondern schauen, wie kann ich
- 46:42das aber für mich machen und wie kann ich das für mich irgendwie
- 46:45vereinbaren? Das ist voll wichtiger Input.
- 46:47Ja, also nicht jeder hat die gleichen Ressourcen, nicht jeder
- 46:51startet am gleichen Punkt. Ja, und mich ärgert es auch
- 46:54immer, wenn wir sagen, es gibt eine Chance, Chancengleichheit,
- 46:57Nein, die existiert nicht, wir müssen davon wegkommen zu sagen,
- 47:02es gibt eine Chance, Chancengleichheit, also wenn
- 47:04ich, weil wir in Österreich groß geworden sind, hat jeder die
- 47:07gleichen Chancen, das ist eine riesengroße Lüge und die.
- 47:11Die ärgert mich ohne Ende. Es stimmt einfach nicht.
- 47:13Es fangt von der Schule weg an, es gibt eben nicht diese
- 47:16Chancengleichheit, weil jeder woanders startet, und sei es
- 47:19weil die, weil du eine andere Sprache im Hintergrund hast,
- 47:22also zweitsprachig, also deutsch deine zweite Sprache ist, sei es
- 47:25weil du Eltern hast, die so viel arbeiten müssen, dass sie sich
- 47:29halt mal nicht vielleicht um deine schulische Leistung
- 47:31kümmern können. Ja, das ist nicht, dass sie das
- 47:33Kind vernachlässigen, sondern die, die Kämpfen darum, dass sie
- 47:35vielleicht überhaupt über die Runden kommen und ja, auch in
- 47:39Österreich bitte ja. Ja.
- 47:41Es ist einfach. Also all weil.
- 47:43Viele glauben ja, aber in Österreich geht es uns allen so
- 47:45gut, jein, also da dürfen wir auch hinschauen, anfangen und
- 47:48sagen, ja, jeder startet woanders to be fair und manche
- 47:52Frauen haben halt. Und auch das ist voll in
- 47:55Ordnung. Ja, aber manche Frauen haben
- 47:56einen Partner, eine Partnerin an ihrer Seite, die sehr gut
- 47:59verdienen und können sich dann halt auch haben, da diesen
- 48:02Sicherheitspolster, andere Menschen haben keinen
- 48:05Sicherheitspolster und müssen von 0 Weg starten ohne
- 48:08Sicherheiten, das ist ein ganz anderer Druck psychisch ganz
- 48:11eine andere Geschichte, mit der du du handhaben darfst.
- 48:16Also ja, jeder fängt an und bitte, das darf man auch für
- 48:19sich selbst sehen, wo startest du ja?
- 48:22Und auch so, dass jeder einfach eine andere Geschichte hat und
- 48:25eine andere Basis. Und ich finde, da braucht es
- 48:27halt auch oft ein bisschen mehr Empathie und ein bisschen Raum
- 48:30für andere Lebensgeschichten, weil ich glaube, das ist einfach
- 48:34auch ganz wichtig, das zu erkennen und auch zu sehen und
- 48:36auch so seine eigenen Privilegien zu checken, aber
- 48:38auch so ein bisschen zu wissen, wo stehen, wo stehe ich und wo,
- 48:42wo stehen andere und auch da. Ich merke halt oft in dieser
- 48:46Start oder Unternehmer Bubble, der der wird halt oft so eher
- 48:50nach unten gehen. Ich will jetzt nicht sagen
- 48:52gespuckt, aber da ist halt oft dieses so, dass auch so
- 48:55kleinstunternehmerinnen oder oder kleine Geschichten ein
- 48:59bisschen belächelt werden und da ist immer dieses Silicon Valley
- 49:03denken und größer bigger und keine Ahnung was und alles was
- 49:06daneben existiert ist halt quasi kann wegrationalisiert werden.
- 49:10Ich finde leider auch ist jetzt vielleicht ein bisschen ein
- 49:12kritischer Ansatz, aber ich finde auch wenn man jetzt die
- 49:14Förderlandschaft bei uns in Österreich anschaut und auch
- 49:16wieder stark mit Kleinunternehmerinnen umgeht,
- 49:19mit kleinstunternehmerinnen Kleinen.
- 49:21Agenturen oder was auch immer. Das gehört eigentlich viel mehr
- 49:23gefordert, weil nur weil man nicht das große Silicon Valley
- 49:27Start sein will oder vielleicht gar nicht kann ist, hat man
- 49:30trotzdem seine Daseinsberechtigung und seinen
- 49:32Wert und ich finde das auch Urwichtig, dass diese
- 49:36Geschichten gehören werden und dass auch das ernst genommen
- 49:38wird, weil auch wenn du sagst du arbeitest nebenbei noch 20
- 49:41Stunden angestellt und du hast, du bist trotzdem Unternehmerin,
- 49:45wenn du ein Unternehmen hast, bist du Unternehmerin fertig.
- 49:48Und da gibt es kein richtig oder falsch, sondern du bist das
- 49:50einfach und das ist auch so so wichtig, da auch einfach das
- 49:54offen zu halten und da auch diese Diversität zuzulassen, in
- 49:58der Unternehmerinnenlandschaft und nicht zu sagen, das ist ein
- 50:00gutes Unternehmen, und das ist Erfolg und das nicht, das stimmt
- 50:03einfach nicht, wenn ich Unternehmerin bin, dann bin ich
- 50:05es fertig und jeder hat irgendwas beizutragen, ja, und
- 50:08oft sind das die Menschen, die das Allerwichtigste beizutragen
- 50:11haben, so wie du auch, wo ich mir denke, du machst ja, was du
- 50:13sagst, du willst, dass die Leute zu dir kommen, und danach geht
- 50:16es ihnen besser, also wenn das nicht der perfekte.
- 50:18Grund für Unternehmertum ist weiß ich auch nicht.
- 50:20Ja, aber es ist halt. Also es ist halt einfach so,
- 50:23dass Erfolg immer, also momentan auch in den ganzen
- 50:26Medienberichten und so wird über Umsatz, also eigentlich über
- 50:29Kohle gemessen. Du bist dann erfolgreich, wenn
- 50:32du eben den fünften private Chat hast und alles andere wird nicht
- 50:35gesehen und da erfordert es halt ein Umdenken letzten Endes von
- 50:38der Gesellschaft, wir dürfen umdenken und uns sagen, was ist
- 50:41denn Erfolg, ja, also ist es jetzt mehr, also bin ich mehr
- 50:45erfolgreich, wenn ich ein ein Menschenleben rette und.
- 50:48Oder wenn ich jeden Tag jemanden ein Lächeln schenke und die
- 50:52Person happy rausgeht. Ja, ich, vielleicht ist es auch
- 50:56so alt, das Ding, ja ich frag mich jetzt auch oft, warum
- 50:59verdient denn die eine Person so viel weniger auch im
- 51:01Angestelltenverhältnis? Jetzt ja bitte, warum verdienen
- 51:04Damen an der Bilderkassa so viel weniger, wie weiß ich nicht
- 51:10einen Anwalt jetzt kann ich es begründen mit ja der hat mehr
- 51:13Ausbildung, längere Ausbildung, mehr wissen oder da ja, aber das
- 51:16sind die Gaps teilweise so groß. Muss, dass ich sage, ja, aber
- 51:19ich bin mir nicht ganz sicher, ob das gerechtfertigt ist.
- 51:22Ja, nee, das ist ein. Problem genau ja, weil die dann
- 51:25so naja warte mal. Aber wenn ich dort hingehe und
- 51:27die macht einen guten Job und die lächelt mich an und die ist
- 51:29super zuvorkommend etc. Diese Person ja Made my day also
- 51:34vielleicht das ist eigentlich diese eine Person wo ich danach
- 51:38sage jetzt geht's mir besser, die hat mich angelächelt, war
- 51:41geil und ist das weniger wert. Also woran messen wir Menschen
- 51:47wert? Und also na da dürften wir
- 51:52Hindenken anfangen, ist ein riesengroßes Thema, können wir
- 51:54jetzt auch hier im Podcast gar nicht lösen, aber vielleicht
- 51:57dieser Gedankenanstoß für uns alle auch ja, sich hin und
- 52:00wieder mal zu überlegen ist es das Wert, woher habe ich diesen
- 52:04wert es so, weil das halt von der Gesellschaft mir so
- 52:07übergestülpt worden ist und weil das Halt so ist, ja oder sehe
- 52:11ich wirklich selber auch den Wert darin?
- 52:13Ja. Und wer bestimmt den eigenen
- 52:16Wert? Ne?
- 52:16Wer bestimmt den Wert? Wer bestimmt den Eigenwert?
- 52:19Bin ich jetzt eben nur erfolgreich, weil ich ganz, ganz
- 52:21viel Kohle gemacht habe und im private Chat fliegen kann oder
- 52:24bin ich erfolgreich, weil ich es schaffe?
- 52:27Frauen eine Bühne zu schenken, Frauen die Tür zu öffnen, auf
- 52:31die Bühne zu gehen, ein Lächeln im Gesicht zu sehen, wenn die
- 52:33runtergeht und sagen, Hips gemacht, Hips gemacht, war so
- 52:36nervös von vorne. Also ich.
- 52:36Bin nicht umgekippt. Ja, ich hab mich doch gekippt.
- 52:39Ich hab alles, ich hab mir die ganze Zeit gedacht, diese Zeit
- 52:42hab ich vergessen, aber alles war gut so.
- 52:44Ja und ich bin nicht gestorben. Ja, das ist doch geil, ja so
- 52:48geil und in diesem Moment ja jede Person, die von der Bühne
- 52:52runtergeht, ist gewachsen. Hat was gelernt, hat was
- 52:55mitgenommen hat, hat ein positiv Erlebnis gemacht.
- 52:58Ja und selbst wenn sie scheitern, machen sie nur
- 53:00positive Erlebnisse, lernen was fürs Leben nehmen was mit ja, ja
- 53:04dann habe ich halt jetzt nicht irgendwie den private Chat, ich
- 53:07werde es überleben, dafür habe ich ein Lächeln mehr.
- 53:10Na klar, du bist ein Geschenk für diese Welt.
- 53:12Oh, danke. Muss man jetzt mal sagen.
- 53:15Nein, du bist so ein Powering und ja.
- 53:19Ein bisschen ein menschlicherer Ansatz als dieses nur Geld und
- 53:23private Jess und Core tut uns glaube ich allen ganz gut.
- 53:27Ja, wir brauchen mehr Menschlichkeit, und zwar jetzt.
- 53:31Genau jetzt bitte. Jetzt ja schön Katrin, Danke
- 53:35perfekt. Ich finde, das ist gerade so ein
- 53:37schöner Punkt, wo wir ansetzen können, weil wir haben ja
- 53:40unsere, wir sind ja in der Business Disco, wir haben einen
- 53:42Podcast und den Podcast. Ja, wow, wir haben einen
- 53:46Podcast. Und zu diesem Podcast dazu haben
- 53:48wir eine Spotify Playlist. Das wollte ich eigentlich sagen
- 53:50ob. Vorher wolltest du noch eine
- 53:53andere Frage stellen, so. Ja, oder stell du sie doch Wiki?
- 54:00Ja gut, na wir dadurch, dass du ja quasi auch bei uns im
- 54:05Business Sparring Club bist und man bei dir auch ein Sparring
- 54:08buchen kann, wollen wir quasi dich fragen, dass du oder dass
- 54:15du es kurz einmal erklärst, in ein paar Sätzen, wenn man bei
- 54:19dir ein Sparring bucht und. Was kriegt man mit, was geht man
- 54:23raus? Ich mein, du hast es jetzt schon
- 54:24in der letzten Stunde sehr gut erklärt, aber vielleicht einfach
- 54:28einmal ganz kurz so quasi als Pitch.
- 54:32Also wenn du zu mir kommst, dann solltest du zu mir kommen.
- 54:35Wenn du ein Thema hast. In der Kommunikation egal
- 54:38welches Thema, aber es muss ein Kommunikationsthema sein oder
- 54:42sollte ein Kommunikationsthema sein.
- 54:43Ob du jetzt einen Vortrag halten willst, auf eine Keynote Speaker
- 54:46Bühne willst oder ob du sagst Gehaltserhöhung und ich muss mit
- 54:50meinem Chef reden oder ich möchte gerne einfach in einem
- 54:52Meeting auch mal zu Wort kommen. Ja also das alles kann ich
- 54:56abdecken und wie schaut es aus du kommst zu mir und wir ich
- 54:59lern dich kennen, wir schauen was brauchst du gerade wirklich?
- 55:03Wo setzen wir jetzt wirklich an? Und das geht nur über.
- 55:07Ich muss mit dir reden, kommunizieren und herausfinden,
- 55:09wer du bist. Und dann werden wir genau daran
- 55:12arbeiten, also an diesem nächsten Schritt, den du jetzt
- 55:14brauchst. Was immer das dann halt sein
- 55:17wird, also so läuft das ab und. Und möchte ich noch schnell,
- 55:22weil ihr habt ja euch drum gebeten, dass ihr gern lenken
- 55:25dürft. Und wir haben gerade die ganze
- 55:27Zeit damit geredet, über Cash, Cash, Cash, na, über Money,
- 55:29Money, Money und was haben wir eben eben in der Shownotes Cash
- 55:34Keynote habe ich euch gegeben zum verlinken, weil natürlich
- 55:37eine Frage sich immer wieder stellt, wann verkauft ein
- 55:40Vortrag, also wann generiere ich über einen Vortrag Kundinnen und
- 55:44deswegen habe ich ein PDF für euch und das ist in den
- 55:47Shownotes und das heißt Absurderweise Cash.
- 55:50Die Not und das, obwohl ich die ganze Zeit sage, ich brauche
- 55:53keinen private Chat, also holt euch, holt euch.
- 55:57Doch den Quetsche den nicht. Aber Geld für die Miete ist auch
- 56:00gut. Genau für ein gutes Leben.
- 56:02Katrin für ein gutes Leben und für all die Wünsche, die ihr
- 56:05euch erfüllen wollt. Durch eine Keynote Speech oder
- 56:09einen Vortrag. Genau, also wir verlinken euch
- 56:12genau, wir verlinken euch alles in den Show Notes und auch an
- 56:14dieser Stelle vielleicht auch wirklich ein bisschen Werbung zu
- 56:16machen. Große Herzensempfehlung auch von
- 56:19mir bei der Katrin. Was zu buchen, was auch immer
- 56:24ich finde, wie gesagt, ich habe es eh schon kurz gesagt, aber du
- 56:26bist wahnsinnig am powering ich finde das ist ein sehr sehr
- 56:28gutes Gespür für Menschen, man fühlt sich bei dir sehr wohl und
- 56:32ich glaube es ist einfach so wichtig sich mit seiner eigenen
- 56:34Stimme zu beschäftigen und auch mit seiner eigenen Kultur hast
- 56:37mir sehr viel Klarheit gebracht und ich glaube du bringst ganz
- 56:40ganz viele Menschen da draußen sehr viel Klarheit deswegen.
- 56:43Große Empfehlung folgt der Katrin auch auf Instagram und
- 56:46alles und überall, weil du bist dort, ja.
- 56:47Jetzt hab ich super alles. Genau.
- 56:49Ja, wir verlinken alles. Danke, Victoria.
- 56:51Sehr gerne. So und jetzt noch mal kurz zum
- 56:54Rap zurück. Also wir sind in der Business
- 56:56Disco. Wir haben eine Playlist.
- 56:58Die Business Disco Playlist, auch die verlinken wir euch wahr
- 57:00oder? Das wären viele links und dort
- 57:02packen wir immer einen Song rein von unserer Gästin oder passend
- 57:06zur Folge wo man so ein bisschen quasi.
- 57:10Beschreiben soll, wie die Selbstständigkeit so ist.
- 57:13Und wir haben auch dich im Vorhinein gebeten, dir einen
- 57:15Song zu überlegen. Und ja, was ist dein Song da
- 57:18drin? Was ist dein Song, so meine
- 57:21erste Antwort war ja, ich schreibe selber Songs und wenn
- 57:24das interessiert, ich bin nur nicht mehr auf Spotify, weil
- 57:26Spotify nicht unbedingt sehr lieb ist.
- 57:29Zu den Musikern und das höfliche stimmt also das heißt mich
- 57:33findet man auf Soundcloud mit meinem Album und.
- 57:36Und der Katrin Katz. Also wenn es ihn interessiert,
- 57:38kann da mal reinhören, da habe ich mein Leben aufgearbeitet,
- 57:41also da erfährt man doch einiges von mir, wenn man will, aber
- 57:44einen Song, den jeder kennt, ist I'm still Standing und da gibt
- 57:48es natürlich die Version von Elton John, die meine ich nicht,
- 57:51hört es euch die Version, von der Johnny Mitchell an, die ist
- 57:55grandios, weil da merkst du, wie geil dieser Songtext ist, der
- 58:00ist einfach richtig geil, aber Johnny Mitchell platziert den
- 58:03einfach meines Erachtens besser. Wie Elton John, weil Elton John
- 58:07halt einen Popsong draus gemacht hat.
- 58:09Und da geht es, er und und und. Johnny Mitchell hat den
- 58:13anlässlich einer Feier für Elton John gesungen, ist wirklich
- 58:18grandios, Gänsehaut, das ist für mich ein Gänsehaut Song und
- 58:21einmal Entschuldigung, I'm still Standing.
- 58:23Nein, ich bin jetzt seit über 15 Jahren selbstständig.
- 58:26I'm still Standing. Perfekt.
- 58:28Ich werde mir den gleich wieder anhören, ich mache das jetzt
- 58:30immer so, dass ich mir die Songs, die wir da in der haben,
- 58:32gleich danach anhöre, und ich werde ganz oft voll emotional,
- 58:34weil ich mir dann, ich muss den immer ins Gespräch stecken und
- 58:36dann die Situation und wir hatten echt schon viele coole
- 58:39Lieder dabei und ich finde, I'm still Standing ist auch so eine
- 58:41Phrase, die man sich vielleicht auch in schlechten Phasen in der
- 58:44Selbstständigkeit immer wieder sagen kann, weil es ist ja doch
- 58:46so, dass man irgendwie kommt, man wieder durch ne und dann
- 58:49danach ist es so, I'm still Standing, also ich bin noch
- 58:52immer da und ich werde auch noch länger da sein und ich glaube
- 58:56auch sich das. Immer wieder zu so vor Augen zu
- 58:58führen und sich auch an diesen Gewinn, den man da ja eigentlich
- 59:01und diese Stärke, die man da gewonnen hat, zu erinnern und
- 59:04sagen, I'm your Standing, ich mach das voll schön, also
- 59:07perfekt cool. Danke Katrin für deine Zeit, für
- 59:12das schöne, inspirierende Gespräch, ich weiß, wir haben
- 59:14die Dicke und ich habe die ganze Zeit genickt, ich habe immer nur
- 59:16so, ja ja, ja, wenn du uns gesagt hast, also ich glaube der
- 59:20Video Podcast wird ganz lustig, ich habe morgen wahrscheinlich
- 59:22Nackenschmerzen vor lauter. Ja, die Katja.
- 59:25Und die sagen auch immer diese Podcast aufnahmen sind immer so
- 59:28ein bisschen kleine Therapy Sessions, weil man eigentlich
- 59:32immer so ein bisschen, wir springen halt einfach gleich
- 59:35ganz ins tiefe Wasser, wir dümpeln nett da oben ist doch.
- 59:40Gut, ist doch schön, wenn ihr die mal gut mitnehmen kann.
- 59:42Also vielen Dank auch euch fürs. Total danke Katrin, habt noch
- 59:46einen schönen Tag. Ja, ciao, ciao.