Latest / Epoch Im Fokus / Lage im Nahost außer Kontrolle? Iran und Israel im direkten Kriegskonflikt | Nr. 9427
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Jump unter Druck.
- 0:04Speaker 0: Lage im Nahost außer Kontrolle?
- 0:06Speaker 0: Iran und Israel im direkten Kriegskonflikt.
- 0:10Speaker 0: Ein Artikel von Epoche Times vom acht Juni, zwanzig sechsundzwanzig an Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:16Speaker 0: Erst eskaliert der Konflikt im Libanon Dann greift der Iran erneut Israel an.
- 0:20Speaker 0: Das hat auch Auswirkungen auf die USA-Irangespräche.
- 0:24Speaker 0: Wie ist die Lage Und wie geht das weiter?
- 0:27Speaker 0: Die Spannungen zwischen dem Iran und Israel haben sich erneut dramatisch verschärft.
- 0:31Speaker 0: Nach israelischen Angriffen auf Ziele der Hezbollah in Vororten, der libanesischen Hauptstadt Beirut feuert der Iran am Sonntagabend mehrere Raketenwellen auf Israel ab.
- 0:40Speaker 0: Israel reagierte in den frühen Morgenstunden mit Angriffem auf militärische Ziele im Westen und Zentrum des Iran.
- 0:46Speaker 0: Die jüngste Eskalation weckt Befürchtungen vor einem offenen regionalen Konflikt und könnte zugleich die laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Tehran gefährden.
- 0:55Speaker 0: Iran reagiert auf israelische Angriffe in Beirut.
- 0:59Speaker 0: Auslöser der jüngsten Eskalation waren israelisch Luftangriffe, auf die als Dahiya bekannten Vororte Beiruts.
- 1:05Speaker 0: Das Gebiet gilt als Hochburgte vom Iran unterstützten Hisbollah-Militz.
- 1:09Speaker 0: Nach Angaben der israelischen Regierung richteten sich die Angriefe gegen Terroristenhauptquartiere der Organisation und seien eine Reaktion auf vorherigen Raketenbeschuss Israels aus dem Libanon gewesen.
- 1:21Speaker 0: Erst wenige Tage zuvor hatten Israel unter Libanon nach Vermittlung der USA einen neuen Anlauf zur Umsetzung einer Waffenruhe vereinbart.
- 1:29Speaker 0: Die Hisbollah lehnte die Bedingungen jedoch ab, kurz darauf kam es erneut zum Angriffen der Miliz auf israelisches Gebiet.
- 1:36Speaker 0: T. Heran hatte bereits im Vorfeld gewarnt – weitere israelische Angriffe auf den Großraum Beirut würden als neuer Eskalationsschritt in der regionalen Konfrontation betrachtet werden.
- 1:49Speaker 0: Am späten Sonntagabend feuerte der Iran nach israelischen Angaben mehrere Raketenwellen auf Israel ab.
- 1:55Speaker 0: Israelische Medien berichteten von rund zehn Angriffswellen, dass israelische Militärerklärte sämtliche Raketen sein abgefangen worden.
- 2:02Speaker 0: Berichte über größere Schäden gab es zunächst nicht.
- 2:05Speaker 0: Die Iranischen Revolutionsgarten bezeichneten den Angriff als Warnung.
- 2:09Speaker 0: In einer Erklärung hieß es, die Aktion sei eine direkte Reaktion auf die israelischen Angriffe in Beirut gewesen.
- 2:15Speaker 0: Sollten sich solche Angriffen wiederholen, werde die Antwort deutlich umfassender ausfallen und auch weitere Ziele in der Region
- 2:21Speaker 0: erfassen.".
- 2:23Speaker 0: Der iranische Armee-Kommandeur Ali Abdulahi warf Israel vor, mit dem Angriff auf Beirut alle roten Linien überschritten zu haben.
- 2:31Speaker 0: Israel müsse seine Angriffe auf den Süden des Libanon und die Vororte Beiruts einstellen.
- 2:35Speaker 0: –.
- 2:35Speaker 0: sollte die israelische Armee ihre Operationen ausweiten oder auf die iranischen Raketenangriffe reagieren, werde Israel noch verheerendere und bedauerlichere Rückschläge erleiden.
- 2:46Speaker 0: Israel schlägt im Iran zurück.
- 2:48Speaker 0: Nur wenige Stunden nach den iranischen Raketenangriffen griff die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben militärische Ziele im Westen und Zentrum des Iran an.
- 2:56Speaker 0: Das israelisch Militär erklärte, man befinde sich weiterhin in voller Einsatzbereitschaft und sei bereit gegen jede Bedrohung des Staates Israel vorzugehen.
- 3:05Speaker 0: Iranianische Staatsmedien berichteten zugleich von Explosionen in der Hauptstadt Tehran.
- 3:10Speaker 0: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna und das Staatssendes Irib wurden keine Wohngebiete getroffen.
- 3:16Speaker 0: Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.
- 3:19Speaker 0: Der israelische Botschafter in den USA, ja hier Leiter erklärte – der Iran habe insgesamt elf ballistische Raketen auf Israel abgefeuert.
- 3:27Speaker 0: Jede dieser Raketen könne ein ganze Stadtviertel zerstören und hunderte Menschen töten.
- 3:32Speaker 0: Kein Staat würde einen solchen Angriff hinnehmen, sagte er.
- 3:35Speaker 0: Israel greife deshalb iranische Abschlussrampen für Bodenbodenraketen sowie militärische Infrastruktur
- 3:40Speaker 0: an.".
- 3:41Speaker 0: Als Reaktion auf die Entwicklungen sperrte die iranische Luftfahrtbehörde den Luftraum über dem Westen des Landes bis auf Weiteres.
- 3:47Speaker 0: Die Maßnahme wird als Hinweis, auf die Sorge vor weiteren militärischen Auseinandersetzungen gewertet.
- 3:53Speaker 0: Trump zwischen Diplomatie und Eskalation.
- 3:56Speaker 0: Für US-Präsident Donald Trump stellen die Ereignisse einen erheblichen Rückschlag dar.
- 4:00Speaker 0: Die USA hatten zuletzt versucht sowohl die Waffenruhe zwischen Israel unter dem Libanon zu stabilisieren also auch die Gespräche mit dem Iran voranzubringen.
- 4:08Speaker 0: Mehreren US-Medienberichten zufolge soll Trump nach den iranischen Raketenangriffen persönlich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu telefoniert haben.
- 4:17Speaker 0: Dabei habe er ihn aufgefordert, auf einen unmittelbaren Gegenschlag gegen den Iran zu verzichten.
- 4:22Speaker 0: Trump soll zunächst davon ausgegangen sein, Netanyah von einem Abwarten überzeugt zu haben.
- 4:27Speaker 0: Die späteren israelische Angriffe deuten jedoch darauf hin dass diese Einschätzung nicht zutraff.
- 4:32Speaker 0: Öffentlich hielt sich Trump nach den Angriffen zunächst zurück.
- 4:35Speaker 0: Nach Berichten aus den USA soll er weiterhin auf eine diplomatische Lösung setzen und den Iran aufgefordert haben, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
- 4:43Speaker 0: Auswirkungen auf die Verhandlungen mit Tehran.
- 4:46Speaker 0: Die neue Iskalation belastet die ohnehin schwierigen Gespräche zwischen Washington und Tehrans.
- 4:51Speaker 0: Trump hatte zuletzt mehrfach erklärt beide Seiten seien einem möglichen Rahmenabkommen näher gekommen.
- 4:56Speaker 0: Kritiker bezweifeln allerdings dass tatsächlich substanzielle Fortschritte erzielt wurden.
- 5:00Speaker 0: Der israelische Iran-Experte Danny Zitrinowitz sieht die US-Regierung vor einer schwierigen strategischen Entscheidung.
- 5:07Speaker 0: Die verfügbaren Optionen seien begrenzt, gleichzeitig scheint Trump weiterhin entschlossen zu sein, die Einigung mit dem Iran zu erreichen um eine noch größere regionale Konfrontation zu verhindern.
- 5:19Speaker 0: Sorge für einen Flächenbrand im Nahen Osten.
- 5:21Speaker 0: Die jüngsten Ereignisse verdeutlichen die enge Verpflichtung der Konflikte zwischen Israel, dem Iran und der Hezbollah in Libanon.
- 5:28Speaker 0: Während Israel seine Angriffe als notwendige Reaktion auf Bedrohungen durch die Hezbollah und den Iran darstellt, betrachtet Tehran die Angrffe auf Beirut als direkte Provokation.
- 5:39Speaker 0: Zusätzliche sorgenbereiten Berichte, wonach Pakistan-und weitere Vermittler versuchen neue Gespräche zwischen Washington und Tehrans anzustoßen.
- 5:46Speaker 0: Gleichzeitig erklärte das US-Zentralkommando, die amerikanischen Streitkräfte im Nahen Osten seien wachsam und einsatzbereit.
- 5:53Speaker 0: Die US-Botschaft in Israel wie es Mitarbeiter und deren Familien zeitweise an Schutzräume aufzusuchen.
- 5:59Speaker 0: Mit den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und dem Iran hat's die Lage im Nahe Osten eine neue Eskalationsstufe erreicht.
- 6:05Speaker 0: Ob die jüngsten Militärschläge lediglich begrenzte Vergeltungsaktionen bleiben oder in einen größeren regionalen Konflikt münden ist derzeit offen.