Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Ballett-Chef Volpi geht
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es ums Hamburg-Ballett, das künftig auf seinen Chef verzichten muss. Weitere Themen? Neues Stau-Chaos auf der Elbchaussee, Anschlag auf Rockerboss und große Trauer um Carlo von Tiedemann. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3, angeschossener Rockerboss außer Lebensgefahr, Zeugen gesucht. Platz 2, Kind abgeschult, Friss oder stirb, so geht es am Gymnasium zu. Und auf Platz 1 Paukenschlag beim Hamburg-Ballett aus für Chef Demis Wolpi. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Und mit der Nummer 1 beginnen wir gleich. Demis Wolpi ist nicht länger Chef des Hamburg-Balletts. Das Aus war, wie das Hamburger Abendblatt exklusiv heute Morgen vermeldete, den Tänzerinnen und Tänzern kurz zuvor mitgeteilt worden. Die Kompanie des Hamburg-Balletts war in den vergangenen Tagen zu Gast in Salzburg Am Pfingstsonnabend ging dort im Rahmen der Festspiele eine Vorstellung von Tod in Venedig über die Bühne. Kurz vor der Rückreise erfuhr die Mitglieder dann, dass ihr Chef nicht länger ihr Chef sein wird. Gegen 13.30 Uhr gab es erst eine offizielle Pressemitteilung. Sie lautete, ich zitiere, Der Aufsichtsrat der Hamburgischen Staatsoperat hat heute der vorzeitigen Auflösung des Vertrags mit dem Ballettintendanten Demis Wolpi zugestimmt. Beide Seiten haben sich in den letzten Tagen einvernehmlich auf einen Auflösungsvertrag. Zum Ende der Spielzeit und auf eine sofortige Freistellung verständigt. Eine gemeinschaftliche Interimsleitung der Kompanie als Sparte der Hamburgischen Staatsoper wird angestrebt. Zitat Ende. Demis Volpi, der wurde in dieser Pressemitteilung wie folgt zitiert. Ich zitiere noch einmal. Meine Vision, sowohl in künstlerischer Hinsicht als auch im Hinblick auf eine zeitgemäße Struktur, die offene und verantwortungsvolle Zusammenarbeit innerhalb einer Ballettkompanie ermöglicht, ließ sich trotz intensiver Bemühungen unter den aktuellen Rahmenbedingungen am Hamburg-Ballett nicht weiter verwirklichen. Zitat Ende. Ja, und jetzt laufen Gespräche über eine Interimsleitung mit dem stellvertretenden Ballettinnen-Danden Lloyd Riggins, dem Ballettbetriebsdirektor Nikolaus Hartmann und der stellvertretenden Direktorin der Ballettschule Gigi Hyatt. Und wir bleiben natürlich dran. Da rollt was zu auf Verkehrsteilnehmer und Anwohner auf der Grenze zwischen Ottmarschen und Ottensen oder eben auch nicht. Seit heute ist die Elbchaussee zwischen Hohenzollernring und Rathaus Altona für das nächste halbe Jahr vollgesperrt. Bedeutet nahezu Stillstand auf den umliegenden Straßen, vor allem zu den Stoßzeiten. Schon der Dienstagmorgen bot im weiteren Umkreis im Hamburger Westen einen Vorgeschmack auf die künftige Verkehrssituation in den kommenden Monaten. Kilometerlange Rückstaus gab es etwa gegen 8 Uhr vom Ottenser Marktplatz über holländische Reihe und im weiteren Verlauf Bernadottstraße bis zur Kreuzung Liebermannstraße. Vor der Grundschule Tränknerweg spielten sich wilde Wendemanöver im Ampelbereich ab. Hupende und schimpfende Autofahrer inklusive. Am späten Pfingstmontag ist die Polizei zu einem Großeinsatz im Stadtteil Farmsen-Berne ausgerückt. Ein 41 Jahre alter Mann ist dort bei einer Auseinandersetzung von vier Schüssen im Oberkörper getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Armadinformation handelt es sich bei dem Opfer um den Präsidenten der Rockergruppe Comancheros. Comancheros, er ist inzwischen aber außer Lebensgefahr, wenigstens das. Der Täter befand sich heute noch auf der Flucht, möglicherweise mit einem Pkw. Eine Großfahndung, an der am Abend zeitwillig auch der Polizeihubschrauber Libelle beteiligt war, blieb zunächst ohne Erfolg. Nach Informationen des Abendblatts soll die Tat im Zusammenhang mit den Schüssen auf ein Tattoo-Studio auf der Uhlenhorst Anfang Juni stehen. Die genauen Hintergründe seien allerdings derzeit noch unklar, so die Polizei. Viele Prominente trauern in den sozialen Medien um Carlo von Tiedemann, der am Pfingstwochenende im Alter von 81 Jahren gestorben ist. NDR-Moderator Henrik Baumgarten schrieb auf seinem Account, ich zitiere, du warst ein sensationeller Unterhalter, du warst ein Menschenfreund, du warst ein Freund, Kollege und Bruder im Geiste, toller Kerl Carlo, adieu, ich werde dich nie vergessen. Schauspieler Marie Erhardt schrieb, rest in peace, mein lieber Carlo, du warst ein fantastischer Mensch, den ich nie vergessen werde, danke für unsere gemeinsame Zeit, jup jup, mein Muckel, gute Reise, mein Freund. Und Oliver Jones ließ verlautbaren, ein großes Herz hat für immer aufgehört zu schlagen. Wir werden dich vermissen, Carlo. Dich, dein Humor, deine Menschlichkeit, dein Mitgefühl, die wilden Kiez-Partys und auch deine nachdenklichen Momente. Für viele warst du Mr. NDR, für uns warst du einer der großherzigsten Menschen, die wir kennenlernen durften. Danke, dass du unser Leben so lange begleitet und bereichert hast. Zitat Ende. Zum Podcast-Tipp des Tages. Was haben Musiker wie Johannes Oerding, Revolverheld, Vincent Weiss und Salü Salon gemeinsam? Sie kommen gerne in ein bestimmtes Hotel in St. Peter-Ording, um sich dort auf ihre Tourneen vorzubereiten oder Lieder aufzunehmen. Was geht? Weil das Strandgut-Resort sogar ein mobiles Tonstudio hat. In unserer Reihe, Entscheider treffen Heider, spricht Hotelschiff Carsten Werner über seine Liebe zur Musik und die Freundschaften zu Musikern, die Zukunft des Tourismus an der Nordsee und über die Frage, was man dort eigentlich in der Spitze für eine Übernachtung überhaupt nehmen kann. Zu hören ist das Gespräch unter www.abendblatt.de Und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.