Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Zwischen Musicalbühne und Existenzkrise – Jérôme Lellouche - Podcast #142
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute wird es sehr persönlich. Erst ein voller Terminkalender und dann kann eine Verletzung alles ändern. Los geht's. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch zur 142. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcasts mit mir, Timo Groth, und meinem lieben Freund und Kollegen Dirk Brandt. Hi Dirk! Schönen guten Morgen, Timo. Schönen guten Morgen, ihr da draußen. Ich hoffe, euch geht es gut. Bei uns ist am Wochenende fast die Welt untergegangen. Ich weiß nicht, wie das bei euch war. Bei uns hat es geregnet wie verrückt und ich hatte Wasser im Keller. Ja, aber nicht ganz so dramatisch. Also ging alles noch. Da, wo der Trockner steht, da hat man früher Lüftungsschächte gebaut und dieser Lüftungsschacht ist zugelaufen. Zugelaufen, dann ist das ganze Wasser durch diesen, das kannte ich auch noch nicht, durch diesen Lüftungsstatt in den Keller reingelaufen. Aber noch früh genug gemerkt, dann habe ich noch im Regen die Regenrinnen sauber gemacht. Das sollte man natürlich auch vorher machen. Ah, okay. Das war ein sehr spannender Sonntagmorgen. Der Dirk ist von der frühen Truppe. Wow. Okay. Die Einleitung war ja auch sehr kurz heute, denn der Dirk hat mich heute wirklich auf den falschen Fuß erwischt. Wir nehmen, heute ist Montag, wir nehmen also an einem Montagmorgen auf, wo nicht um irgendeine Uhr Zeit, sondern Dirk schrieb Sonntag, morgen 8 Uhr, drei Ausrufezeichen, Zoom-Link folgt. Richtig, richtig. Und ich dachte so, hä? Meint der 8 Uhr morgens oder 8 Uhr abends? Nein. Er meint tatsächlich 8 Uhr morgens. Das heißt, ich muss erstmal halbwegs fit werden und deswegen kurze Einleitung, aber wir haben auch wieder viel vor heute, deswegen kommt jetzt erstmal kurz ein Rundown. Wir werden natürlich üblicherweise etwas Smalltalk halten und zwar genau gesagt nicht nur ein bisschen Smalltalk, sondern Dirk war ja, wie ihr wisst, im Studio und da werde ich noch ein bisschen drüber ausquetschen, was denn jetzt so wirklich dort ging. Im Anschluss daran haben wir ein tolles Gespräch mit einem wahnsinnig lieben, netten Kollegen aus Hamburg und zwar mit dem Jérôme Lelouch, der eine sehr persönliche Story für uns noch dann auch am Ende des Interviews parat hat. Also unbedingt dranbleiben, es wird sehr spannend und sehr musikalisch. Danach hat der Dirk natürlich wie immer mittlerweile für euch einen Gear-Check. Und das sind diesmal Fälle, die es so, glaube ich, gar nicht mehr in Deutschland zumindest gibt. Und zwar von dem Trommelbauer Ron Dunett. Und zwar, um genau zu sein, sind es die Rezo 2 Fälle. Also, die hat der Dirk irgendwo noch in seinem Fundus gehabt. Und hinter dem letzten Schrank ausgegraben mit Spinnweben dran wahrscheinlich. Da könnt ihr euch drauf freuen. Natürlich gibt es dann wie üblich die Empfehlung der Woche und ja, dann sind wir schon wieder durch damit. Ab geht's. Also, mit Wasser im Keller ist ja nicht zu spaßen. Nee. Definitiv, vor allem, wenn da auch einiges an Studioküppeln rumsteht. Also Glück gehabt, dass es vielleicht auch nicht nachts passiert ist, sondern du sagst ja morgens. Bei uns hat es ein bisschen gekrummelt nur. Also wir sind mit allen verschwunden geblieben. Ja, es war ein bisschen Regen, ja. Ich will jetzt nicht sagen, wir sind in der Gang. Bei uns hat es wirklich zum Beispiel gestern Morgen so von sieben bis zehn wirklich durchgeschüttet. Geschüttet, also wirklich jetzt Wahnsinn. Und dadurch ist das auch gekommen, dass dann auf einmal Mist im Trocknerkeller, da läuft Wasser durch die Schlitze rein. Da ist quasi von außen ist ja immer so eine Art Fenster, so ein ausgeschachtetes Fenster da und da sind halt Lüftungsklutze und das Ding ist komplett vollgelaufen. Natürlich auch, weil die Dachrinne verstopft war. Das gibt man ja auch. Also im Moment sollte man, ich sollte der Tipp sein, mach die Dachrinne immer wieder sauber. Das hasse ich eigentlich wie die Pest halt. Aber ist schon sehr wichtig, weil dann ist das Wasser natürlich so, wirklich nach so einer Zeit in Strömen darüber, direkt in diese Ausbuchtung geschlossen. Das Ding, da haben Eimerwasser, wirklich Eimerweise Wasser daraus geholt. warmen. Glück im Unglück, sage ich mal. Ja, ja, alles gut. Also jetzt schon mal der Tipp der Woche des Jahres, mach die Dachrinne sauber. Ja, kann nicht schaden. Ich mache das tatsächlich auch zu wenig, muss ich ehrlich gesagt zugeben. Und es ist auch keine allzu angenehme Arbeit. Nee. Vielleicht liegt es auch daran, dass man es nicht so häufig macht. Ich befürchte das halt für. Aber lass uns über was Schönes sprechen. Hoffentlich was Schönes. Denn du warst ja im Studio, wie wir ja jetzt im letzten Podcast ja schon uns darüber unterhalten haben. Und jetzt wollen natürlich alle wissen, wie ist es gelaufen? Also nicht nur, wie ist es gelaufen, sondern welche Snaredrums hattest du dabei? Und wurden wirklich benutzt? Welche Becken kamen zum Einsatz? Hast du öfters die Felle gewechselt? hast du doch dein Double Bass Run Set ausgepackt. Seid ihr mit der Zeit hingekommen? Haben die Gäste auch ordentlich performt oder habt ihr sie wieder rausschmeißen müssen? Und, und, und, und, und. Nimm uns doch mal mit auf dein langes Wochenende im Studium. Ja, da waren eine Menge Fragen. Also erstmal, es ist alle gut, war super, hat viel Spaß gemacht. Wie gesagt, der Ansatz diesmal beim Orgentrio war, wir haben sonst immer eine Mischung aus Also Funky, Rare Soul Jazz oder Soul Jazz gemacht, sehr funky. Und das war jetzt eine ganz andere Platte, es war eine reine, oder es wird eine reine Bluesplatte. Das heißt vom Drumming, es ist jetzt nicht technisch spektakulär, aber natürlich das ganze Feel muss stimmen, der Sound muss stimmen und auch die ganze Interaktion. Jetzt ist es so, wir haben 13 Songs aufgenommen und es ist für den Trommler immer mit ganz, ganz viel. Warten verbunden. Von diesen 13 Songs, würde ich mal sagen, haben wir, die Hälfte mit Klick gemacht, die Hälfte ohne. Und meistens ist es so, gestückelt wird beim Schlagzeug gar nichts. Da wird von vorne bis hinten durchgespielt. Und meistens habe ich nicht mehr als ein oder zweimal überhaupt pro Song gespielt. Weil, wenn der Gitarrist sagt, der Chef sagt, das ist ja alles richtig so, dann ist das richtig so. Und da halte ich mich dann auch tatsächlich raus. Das ist so, auch wenn ich sagen würde, ja, aber, aber, nein. Finde ich aber auf der einen Seite gut, er ist Produzent und hat da seine ganz bestimmten Vorstellungen auf, wie was sein soll. Wie gesagt, es war schon sehr spannend. An Snairs sind drangekommen. Warte mal ganz kurz, warte mal. Oh, langsam. So, erstmal, V-Line war so ein Studiotag. Das heißt, wie viele Stunden wart ihr im Studio? und du sagtest ja, du hast ja viel warten müssen. Ich vermute jetzt mal, du musst viel warten müssen, weil der Chef sagt, ist alles super so, nur mein Gitarrensolo nicht. Und dann spielt er noch 20 Mal sein Gitarrensolo ein und du sitzt dann da, rumdrehst Däumchen oder machst einen Spaziergang oder packst du ein Practice-Bed aus und übst in der nächsten Paradiddle-Variation. Was machst du in der Zeit? Also ich hätte es lieber 20 Mal normal gespielt, hätte ich mehr Bock drauf gehabt. Es ist ein bisschen so, wie du sagst. Weil Schlagzeug ist das einzige Instrument, da kannst du nicht großartig rein, du kannst nicht Becken reinschauen. Also man kann da schon, aber ich finde in so einer Musikrichtung ist es auch nicht üblich, das so zu machen. Man spielt es durch. Und bei einem Song ist es tatsächlich so, da sind so Mini-Tradings. Bei der letzten Platte hatte ich ein Dramsolo auch. Jetzt sind es so kleine, wirklich kleine. Nur bei einem Trading, das ist das einzigste Trading, das ist ohne Klick gespielt. Und da war es genau das, nämlich wie du sagtest. Ich weiß gar nicht mehr, was war. Auf jeden Fall, ob es ein Formchange war. Also irgendwann war ein Fehler, was wir zusammen, weil wir waren in einem Raum, also nicht Schlagzeug separiert. Wir waren in einem Raum und dann ist es eh schon mal schwierig, da großartig auszubessern, beim Schlagzeug fast unmöglich. Und da mussten wir ein Trading, wie gesagt, ein Trading schneiden, weil das mit dem Gitarrensolo sonst nicht hingekommen wäre. Und das ist dann auch so, wo ich dann echt mir so Notbrücken ohne Klick, also man ist ja doch so ein bisschen wieder, am Wanken irgendwie also wie gesagt, das ist alles organisch das ist auch jetzt nicht großartig schneller oder langsamer geworden ist ja auch ein Orgentrio genau, Organtrio genau und, da muss man einmal rein da musste ich echt dann wirklich so ein, so ein Vierer, der eigentlich ganz cool und tricky war und so einfach spielen, dass ich da echt die Time halten kann. Also, dass ich das fühle, wie ich da wieder reinkommen kann. Aber ich finde nach wie vor, es muss einer Chef sein. Ich kann euch nur den guten Tipp geben. Es muss einer Chef sein, weil sonst jeder hat eine andere Meinung, auch vom Drum Sound. Ist ein tolles Studio nach uns. Ist jetzt Götz Alsmann gerade in dem Studio mit seiner Band. Und du wartest halt wirklich viel. Du hörst halt viel. Und manchmal höre ich dann auch nicht mehr nach dem X-ten Gitarren- oder Organsolo, höre ich das dann auch nicht mehr, wenn ich ganz ehrlich bin. Wo ich denke, ich fand das vorher jetzt auch schon ganz cool. Das ist so, wo wir dann echt als Schlagzeuger wirklich viel warten müssen. Also es ist auch spannend, aber es ist dann schön, wenn ich wieder trommeln darf. Besonders, was ich dann eher so fand, wenn du dann die ganze Zeit so gewartet hast und dann einfach so jetzt performen. Ich wollte es gerade sagen, du bist in diesem Ruhezustand und dann geht es, so jetzt geht es weiter und direkt wieder volle Lotte dann abliefern müssen. Ja, das fand ich eher und dann so gleich da zu sein, also dann alles mitkriegen, alles schnallen, worum es da jetzt gerade geht oder auch, das fand ich eher so das Schwierige. Und dann, wie gesagt, zweimal, wo du sagst, boah, ich bin jetzt eigentlich warm. Ja, okay, nehmen wir den Take. Oh, okay. Also war spannend, wirklich hat mega Spaß, auch mit den Jungs, das hat mega Spaß gemacht. Der Studietag beginnt meistens so gegen halb zehn und ist dann meistens irgendwann abends so gegen 17 meistens zu Ende. Aber wie gesagt, es ist viel Warten, es war an dem Wochenende auch noch sehr warm, das war im Studio aber relativ okay, aber das war das erste richtig, richtig warme Wochenende gerade, wo es wirklich auch heiß war. Aber es schlaucht einfach das ist es glaube ich so ich finde für mich ist so oder so auch ich spiele lieber durch oder ich spiele lieber viel als dass ich so spiele und dann oh jetzt haben wir eine Stunde Pause, ich spiele dann lieber mag aber jeder auch anders sehen halt irgendwie, ich kann es verstehen und jetzt zum Equipment welches Nairs sind zum Einsatz gekommen alle die du dabei hattest oder hieß ach nee komm die eine ist super die nehmen wir einfach Nee, ich habe tatsächlich vier Stück. Ich habe viere gehabt, die habe ich auch je nach Song mal durchgewechselt. Da ist auf jeden Fall bei Balladen die 14x8 von Aspa. Die hatte ich auch im Geertcheck schon, die ist drangekommen. Dann hatte ich eine Pearl 14x5 Ultracast, die ist super. Das ist eine Aluminium, die ist mega. Dann. Eine Chargal 14x6,5. und dann war noch dabei die Kirchler, eine Kupfersnare, von Adrian Kirchler. Die sind zum. Einsatz gekommen. Das Studio hat mir selber auch noch welche offeriert, ob ich da auch noch welche, die hatten also echt so alte Ludwig-Schätzchen und so alles noch da, aber da war ich dann, da will ich meine eigenen haben. So da, da will ich meine eigenen, sonst muss ich die mitnehmen. Genau, das war so ein bisschen so, wo ich Aber auch da hat jeder so ein bisschen... Ja, ich glaube einfach auch seine eigene Vorstellung. Also auch so vom Sound. Es klingt super, aber ich war, wie gesagt, also ich spiele die Snairs doch hoch, vom Sound her, weil ich das schön finde, also auch diesen Crack da drin zu haben. Und bei denen war es dann eher so platschig, auch so abgeklebt und so mit Ringe drauf. Das finde ich total charmant und hat auch bestimmt alles seine Berechtigung für bestimmte Sachen. Aber ich mag zum Beispiel eine Snare auch eher, wenn die offener ist, weil ich finde eine offene Snare, die kriegst du zur Not, durch EQs auch noch wieder anders ein bisschen, vom Sound her. Aber wenn du eine platschige Snares, die kriegst du nicht mehr Crisp, nach meiner Meinung. Also umgekehrt schon eher, dass du quasi Höhen rausnimmst im EQ und so. Von daher ist es mein Ansatz so. Das waren die Snares. Dann, mit hatte ich das Masters Maple Gum. Das war super, das war total klasse und ich habe eine Mischung aus Artisan und, Legacy-Becken gespielt und die Anthology. Ich habe viele Reitbecken durchgewechselt, weil es ging ja wirklich viel so um Groove-Geschichten und wo ich ein totaler Fan bin, das ist dieses White-Lip-China. Das ist ein China mit einer riesen Lippe. Das finde ich mega. Mit so einer riesen Wölbung finde ich mega einfach. Sehr cool. Das heißt, wir können uns wann auf die Platte freuen. Gibt es schon ein Release-Date? Nee, ich denke mal irgendwann im Herbst, Winter. Also ich denke mal, das dauert jetzt schon noch ein bisschen. Auch einfach, wo man gucken muss, im Sommer eine Platte rauszubringen, ist meistens Quatsch. Das wird dann eher, denke ich mal, zum Herbst oder zu Weihnachten sein. Und die spielen jetzt sowieso die ganze Zeit? Werden diese Platten auch extra promoten? Oder es ist einfach so, wir haben ja wieder eine Momentaufnahme gemacht von dem, was wir sind und machen sowieso weiter wie bisher? Nee, nee, es sind im Herbst, Winter tatsächlich einige Konzerte jetzt schon, wo es speziell um diesen Plattenrelease geht. Aber man weiß ja auch, bei Plattenrelease kann ja manche auch was schief gehen, aber wo dann auch vorher, ich denke mal, ab da erst mit dem Programm gearbeitet wird. Aber auch das ist, es kann mal sein, dass hier und da auch schon mal ein Song neu gestartet wird, etc. etc. halt irgendwie. Und ich erinnere mich, du hattest gesagt, ihr habt ja Gäste dabei. Du hattest Big Daddy Wilson hast du ja erwähnt gehabt, die Blues-Sänger. Die anderen wusstest du selbst nicht, hast du glaube ich gesagt. Nee, wusste ich selber nicht und die weiß ich auch jetzt noch nicht. Okay, also nichts mit live einspielen, sondern die kommen danach und machen Overdubs quasi. Ja, aber da ist auch so die Frage, weil das hat als Trio so harmoniert, ob da glaube ich überhaupt, also Big. Daddy Wilson, der war dabei, der hat auch, weiß ich gar nicht, drei oder vier Nummern gesungen, das war super. Also Gregor hat noch eine und Wolfgang auch. Ich durfte keine singen, ist auch, glaube ich, ganz gut so. Nächste Platte, komm. Liebe Leute da draußen, wenn ihr wollt, dass der Dirk auf einer nächsten Platte singt, das kann ja auch Exes sein, wir wollen es ja nicht festlegen. Da darf ich noch nicht mal im Chor mitsingen. Dann würde ich sagen, schreibt uns in die Kommentare und sagt Dirk for singing oder sowas. Ja. Das würden wir alle gerne erleben. Nee, ich glaube nicht. Aber gut. Oh doch. Sehr, sehr gut. Schön. Ah, so hattest du ein gutes Wochenende. Also ich sage, in der Zeit auch hingekommen. Das war ja so ein bisschen auch ein Fragezeichen. Aber wart ihr dicke früh genug fertig? Oder war es so, dass ihr jetzt, weil es samstags schon sagt, jo, komm, alles im Kasten. Eigentlich haben wir noch bis Dienstag gebucht, aber... Genau, so war es eigentlich. Also schneller fertig geworden, als wir dachten. Und dann konnten noch mehr in Ruhe bestimmte Sachen gecheckt werden. Die Vocals nochmal oder hier und da. Sehr schön. Wir halten uns natürlich auf dem Laufen. Dirk hält uns auf dem Laufen, weil ich damit ja nichts zu tun. Wann was kommt und so weiter und so fort. Und auch, schaut immer wieder mal, gibt es eigentlich eine eigene Homepage von einem Orgentrio? Ich glaube nur über die Gregor Hilden Seite kommen auf die Termine. Immer wieder mal die Termine checken, weil die spielen deutschlandweit oder deutschsprachigen Raum und natürlich im angegrenzenden Ausland. Wenn ihr den Dirk mal live erleben wollt mit einem Orgentrio, was absolut ein Erlebnis ist, den Dirk auch mal so hautnah zu nehmen, weil ihr könnt euch quasi dann neben die Hi-Hats setzen. Meistens. Die Allocations sind dann nicht so groß in der Regel. Bei Exes wird es schwieriger. Aber im Orgentrio könnt ihr quasi dem Dirk auf dem Schoß sitzen. Dann checkt man die Termine aus. Wir werden mal die Seite vom Krieg auf jeden Fall hier auch verlinken, falls mal jemand möchte und schaut, ah, der Dirk ist bei mir in der Nähe, auf jeden Fall hingehen. Heute haben wir mit Jérôme Lelouch, ein Musiker zu Gast, der seit vielen Jahren erfolgreich zwischen Tourleben, Musicalbühne, Studio und Sessionalltag unterwegs ist. Jérôme stammt aus Hamburg, begann bereits in jungen Jahren Schlagzeug zu spielen und seit dem Jahr 2000 arbeitet er als professioneller Drummer und hat mit nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet. Darüber hinaus ist er regelmäßig im Studio tätig und hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Thema Recording und Audioingenieuring beschäftigt. Besonders beeindruckend ist seine Laufbahn im Musical-Bereich. Jerome spielte unter anderem in Produktionen wie Hamilton, Tarzan, Aladdin, Tina, Frozen, Herkules, Tanzermampire, Kingy Boots und und und und vielen weiteren erfolgreichen Shows. Mit ihm sprechen wir heute darüber, wie der Einstieg in die Musicalszene gelingt, welche Anforderungen das Spielen, in großen Produktionen mit sich bringt, wie sich die Arbeit im Orchesterkram von anderen musikalischen Jobs unterscheidet und welche Fähigkeiten junge Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger mitbringen sollten, wenn sie diesen Weg auch einschlagen möchten. Außerdem werfen wir einen Blick auf eine sehr persönliche Geschichte und warum er glaubte, das Drumming an den Nagel hängen zu müssen. Freut euch auf viele spannende Einblicke aus der Praxis, Geschichten aus dem Musical-Alltag und jede Menge wertvoller Erfahrungen aus über zwei Jahrzehnten professioneller Arbeit am Schlagzeug. Interview-Arbeit. Ja, schönen guten Morgen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Zuschauenden und Zusehenden. Boah, ey, diese Anmoderation ist mit dem Hammer, ne? Und das am frühen Morgen. Weil wir machen ja unseren Wodcast, das Wort hat ja der Timo geprägt, Video und hören zugleich. Ja, ich finde, ich habe es vorher noch nie gehört. Also von daher. So, jetzt aber, jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema. Wir haben heute einen Gast aus Hamburg zugeschaltet und ich freue mich ganz herzlich, bevor ich gleich was über ihn sage. Jerome Lelouch, toll, dass du bei uns im Podcast dabei bist. Hallo Jerome. Moin, Moin Timo, Moin Tirk. Sag mal, habe ich das Lelouch eigentlich richtig ausgesprochen? Ja, ja. Tirk, du betriffst dich heute selbst mit der Anmoderation und alle Namen richtig aussprechen. Wahnsinn, und das um diese Uhrzeit. Sehr schön, klasse. Jerome, habe ich ja gerade schon gesagt, ist Hamburger, nicht gebürtiger natürlich, oder doch? Doch, doch. Du bist ein gebürtiger Hamburger. Hamburger Jung. Und ich dachte, Hamburger Jung, das ist ja mega. Und viele von euch werden den Jerome vielleicht vom Namen gar nicht so kennen. Denn Jerome hat mit vielen, vielen Größen auf der Bühne gestanden. Aber als Schlagzeuger steht man natürlich meistens im Hintergrund. Und was Jerome viel mehr noch auszeichnet, darüber möchte ich heute auch mit ihm ein bisschen reden. Oder was sagt Timo und ich? Und Jerome spielt unheimlich viel Musicals. Und Hamburg ist ja die Stadt der Musicals. Und von daher, glaube ich, kann man fast sagen, hat Jerome ganz, ganz oder fast alles gespielt, was da in Hamburg so ein bisschen so auftaucht. Und das finde ich natürlich unheimlich spannend, weil darüber haben wir noch nie in einer Folge geredet. Aber Jerome, damit dich die Leute ein bisschen mehr kennenlernen, vielleicht erzählst du einfach mal von dir aus, wie das bei dir so angefangen hat in Hamburg, was du so gemacht hast, wie dein Werdegang warst und wie du dann so langsam die Profikarriere eingeschlagen hast. Ja, ich habe angefangen, ich glaube, ich war ungefähr sieben Jahre alt, ganz klassisch mit Schlagzeugunterricht an Musikschulen. Hatte dann verschiedene Lehrer über die Jahre. Habe dann Schule fertig gemacht, Abitur gemacht. Habe dann so Sommerkurse belegt, unter anderem bei Udo in Remscheid und in Mark Oberdorf Rhythms. Es gab auch so ein paar Kurse hier in Hamburg und. Dann hatte ich 2001 den Popkurs an der Hochschule gemacht und das Lustige war, ich wollte damals eigentlich unbedingt studieren. Ich wollte irgendwie entweder in Hamburg oder im Ausland studieren, Schlagzeug studieren und habe dann aber bereits zu der Zeit schon, wie der Zufall das gewollt hat, unglaublich viel gespielt und habe dann damit einfach immer weitergemacht. Das typische Schneeball-Prinzip du spielst Gags, du spielst Sessions und es kommt immer mehr und immer mehr und eine nach der anderen Sache und ja, dann ging das irgendwie lange lange Zeit irgendwie so weiter und, dann war ich einfach immer am Spielen im Wesentlichen so und ich hab glaube ich relativ spät dann nochmal. War ich mal kurz in Los Angeles an der Los Angeles Music Academy, irgendwie hab da jemanden besucht und habe dann ein paar Privatschunden genommen, unter anderem bei Joe Pocaro. Und ich glaube, 2018 war es auch nochmal so, dass ich irgendwie so ein, kurzes Interesse hatte, irgendwie doch nochmal so das Akademische auszuchecken und hatte mich dann irgendwie als Gastführer für ein Semester hier in der Hamburger Musikhochschule eingestiegen und habe da ein paar Kurse besucht, um noch so ein bisschen was mitzunehmen. Und das war es im Wesentlichen. Ja, der Rest ist spielen, spielen, spielen. Ja, aber Wahnsinn. Wie hat sich das denn für dich dann herauskristallisiert, dass du sagst. Ich versuche da jetzt von zu leben? Oder hast du einfach gesagt, ich probiere es einfach mal? Wie ist das gekommen, dass du dann wirklich gesagt hast, ich mache das jetzt quasi als Berufsmusiker? Also es gab für mich nie eine wirklich andere Option. Also solange ich denken kann, wollte ich das machen. Und wann immer es Momente in meinem Leben gab, wo ich, sagen wir mal, dazu gezwungen wurde, mich mit anderen Optionen auseinanderzusetzen, so nicht zuletzt auch in der Pandemie, wie das ja alle kennen, Es ist mir nie gelungen, auf irgendetwas anderes zu kommen, was mich genauso begeistert. Und das ist etwas, was ich bis zum heutigen Zeit und jetzt noch mehr denn je, merke, dass mir Schlagzeug spielen, Musik machen einfach so unglaublich viel gibt und so unglaublich wichtig ist und das einen so hohen Stellenwert hat und ich mir deswegen einfach nicht vorstellen kann, irgendetwas anderes. In den beruflicher Form irgendwie zu machen. So, und weil es eben, ich habe nie irgendwie eine andere Ausbildung gemacht, so nach dem Motto, Eltern sagen, ja, mach mal, brauch mal einen Lehrer und dann hast du was sicheres oder studier mal das oder jenes. Ich habe irgendwie komplett mein ganzes Leben lang irgendwie immer nur darauf gesetzt. Und ich muss natürlich auch dazu sagen, ich habe doch ziemlich viel Glück gehabt. So, weil ich habe, ja, wie gesagt, Abitur gemacht. Zivildienst musste ich damals auch noch machen und ich hatte eine Zivildienststelle, die es mir erlaubt hat, irgendwie, ich sag mal so, meine professionelle Karriere ziemlich gut vorzubereiten. Es war so eine Art Hausmeisterjob in so einem Betrieb, der auch mit Musik zu tun hatte. Das heißt, ich konnte mich da auch irgendwie um Instrumente kümmern und ich konnte so diese Urlaubstage, die man hatte, sozusagen einzeln nehmen. Das heißt, wann immer ich irgendwie ein Gig hatte oder eine kleine Tour oder so, konnte ich irgendwie bei meinem Chef anfragen, hier kann ich raus, irgendwie ein paar Tage oder einen Tag, dann kann ich diesen Gig spielen. Das heißt, das war schon nach der Schule eine super Vorbereitung auf dann den Moment, als es darum ging, von der Musik zu leben. Das war dann Anfang 2000. Ja, genau 2000 war das so ungefähr, wo ich dann bereits schon einfach viele Gigs hatte. Und du hattest ja auch Dennis Hormis erwähnt, mit dem habe ich damals extrem viel gespielt. Wir hatten verschiedene Bands. Es kam eins zum anderen und ich habe irgendwann gedacht, ja, okay, Musik machen Leben ist ja gar nicht so schwer. Ich war immer breit aufgestellt, verschiedene Sachen gemacht. Ich weiß ja ziemlich alles irgendwie, was ging. Ich habe auch unterrichtet. Und dann habe ich das Gefühl, es funktioniert. Und es gab tatsächlich, soweit ich mich erinnern kann, in meinem Leben oder in der jetzigen Karriere wirklich nur zwei Momente, wo ich an dieser Funktionalität so ein bisschen gezweifelt habe. Das war einmal 2008. Da ging auf einmal irgendwie alles den Bach unter. Das war die Baden-Krise, ich weiß nicht, was von so einem Land los war. Aber mich hat das damals so erwischt, dass ich von einem Tag auf den nächsten irgendwie nichts mehr zu tun hatte und dann auch echt in finanziellen Möglichkeiten bin. Woraus ich mich dann dank Musicals Ende des Jahres 2008 dann befreien konnte. Und das nächste Thema war dann die Pandemie, die uns dann Jahre wiederum alle betroffen hat. Und da war ich im Bruder Gesellschaft. Aber ansonsten hat es halt immer funktioniert. Und klar, ich meine mal besser, mal schlechter, aber im Wesentlichen hat es gut funktioniert. Und es hat sich aber auch sehr verändert so mit den Jahren. Also ich weiß, dass ich früher einfach, ich habe gar nichts wie Musicals oder so gespielt. Ich habe einfach nur Beads gespielt, nur gemacht, nur wieder Studio-Geschichten und so. Und ich habe verschiedene Bands gehabt und Telefon-Bands, die waren irgendwie kurzfristig irgendwie gebucht. Und Jazz-Quarzette, Rock-Bands und mache hier eine kleine Tour, mache da eine größere Tour. Dann rufte ich der an, kommst du da in neue Kreise oder spielst du da mal eine Session. Es gab früher auch noch viel mehr Jam Sessions und du lernst einfach Leute kennen. Und es war echt irgendwie, ich hatte das Gefühl, es gab sehr, sehr viel mehr Möglichkeiten. Zumindest was auch in Hamburg los war. Und auch durch den Kontakt zu Dennis war ich dann auch viel in den Niederrein unterwegs. Ich hatte das Gefühl, ich hatte sehr, sehr viel zu tun und war ziemlich glücklich. Also meinst du, das hat sich schon verändert über die Jahre dann, die du das Business machst? Von damals, als du angefangen hast, bis heute mit den Touren, kleine Touren, große Touren und so weiter und so fort? Ja, ich glaube schon. Also ich kriege heute nicht mehr ganze Bilder von mit, muss ich dazu sagen, weil ich mache im Moment überwiegend tatsächlich die Musical-Shows hier in Hamburg. Aber ich kriege es natürlich mit von ganz vielen Kolleginnen und Kollegen, die erzählen, die Band ist nicht so gut gebucht, oder die Tour fällt jetzt irgendwie geradeaus. Das sehe ich schon irgendwie mit so einer gewissen Besorgnis, dass das irgendwie ein Thema ist, dass Leute natürlich Probleme haben, Publikum zu kriegen zu bekommen, Platten zu verkaufen und so weiter. Also es hat sich natürlich alles extrem gewandelt. Mich würde interessieren, du hast Abitur gemacht, du hast keinen Plan B in dem Sinne, und du bist einfach da reingewachsen. Trotzdem kommt jetzt diese dumme Frage, wie haben deine Eltern darauf reagiert? Wie sind die damit umgegangen? Weil ich kann mir schon vorstellen, ich meine, wir alle kennen das, die da draußen Musikerinnen und Musiker sind. Die Eltern sagen immer, ah, brotlose Kunst. Und was ist denn, wenn es wirklich schief geht? Waren die immer cool damit? Oder haben die schon so ein bisschen versucht, ach komm, Jerome, jetzt ist der nett, mach das so nebenher, aber willst du nicht noch auf Lehramt studieren oder sowas? Es war tatsächlich nur meine Mutter, mein Vater ist ja früh gestorben das heißt, sie hatte so die einzige Entscheidungsgewalt darüber und es gab Gott sei Dank, muss ich sagen, es gab nie den Druck, es gab nie irgendwie so die Befürchtung, okay, das könnte nicht funktionieren, du fährst das irgendwie nicht hin sie hat mir da eigentlich immer freien Lauf gelassen hat immer darauf vertraut, dass es funktioniert. Und ich meine, klar, sie hat natürlich auch die schwierigen Zeiten mitbekommen und hat dann natürlich sehr pragmatisch realiert und hat gesagt, ja gut, wenn das nicht fehlt, dann gibt es ja halt was anderes, wie es halt arbeiten. Dann machst du halt irgendwas. Und. Das habe ich dann zwischenzeitlich auch mal gemacht, also 2008, wo dann das mit Musik irgendwie nicht funktioniert hat, dann bin ich da halt irgendwie auch arbeiten gegangen und habe damals nach neun Euro pro Stunde irgendwie, Dachmaschinen im Fitnessstudio irgendwie aufgebaut oder so was. Oder ein Schwierender irgendwo hingeschleppt. Das hat sie dann einfach akzeptiert, aber sie hat nie den Druck gemacht, um zu sagen, ey, lerne doch nochmal was anderes. Weil ihr wäre es dann irgendwie auch nicht in den Sinn gekommen, was es denn hätte dann sein können. Ihr ist auch nichts eingefallen. Ich finde das gerade ganz witzig, weil du sagst, dann bin ich halt was arbeiten gegangen. Es klingt so, als wäre unser Job keine Arbeit in dem Sinne. Doch, der ist auf jeden Fall. Ich weiß aber, was da draußen in der Gesellschaft irgendwie die, mit dem Job irgendwie nicht so viel zu tun haben. Die sagen, ja, der macht ja nur Musik, gehen wir anständig arbeiten, Junge. Nein, nein, nein. Das ist schon, liebe Leute da draußen, das ist harte Arbeit. Es ist harte Arbeit. Ja, es ist extrem harte Arbeit, das muss man dazu sagen. Nee, also ich habe jetzt in dem Sinne Arbeiten das wirklich so rausgestellt, weil das war halt. In dem Sinne physische Arbeit, also schwere Metallteile in vierten Stock. Ja, ich weiß, was du meinst. Das, was andere Leute als Arbeit betrachten quasi. Du hast einen Job, du fängst um 8 Uhr an und du bist um 16 Uhr oder um 17 Uhr fertig. Nicht, dass ich das jetzt sagen würde, dass du es unterstellst oder sonst irgendwas. Nur für da draußen die Leute. Wir arbeiten auch. Auch wenn das von außen vielleicht oft nicht so aussieht. Aber wenn wir da mal anfangen würden, alles aufzutröseln, was wir alles machen, außer Stöckchen halten, auf Dinge drauf zu hauen, dann, das ist schon etwas umfangreicher. Mich würde noch eine andere Sache interessieren. Du hast ja gesagt, du hast, du bist nochmal nach, eigentlich nur zu Besuch, weil ich es richtig überstanden habe, nach L.A. gegangen und hast da Privatstunden genommen. Was hast du denn dort vielleicht an Informationen bekommen, was du in Deutschland nicht bekommen hast oder nicht bekommen könntest? Oh, da muss ich überlegen, es ist so lange her. Oder bist du mit gewissen Zielen da hingegangen? Ich gehe jetzt zu Joe Pocaro, weil der kann mir etwas geben, was ich in Deutschland nicht finde? Nee, also es war so ein bisschen anders. Ich bin gar nicht so gezielt dort hingegangen. Es war so. Ich war vorher in Florida. Ähm, weil, ja, muss ich so sagen, ich hab ein Preisausschreiben gewonnen und ich war in Florida in Clayton. Wie geil ist das denn? Ey, du bist der Erste, von dem ich gehört hab, der hat in ein Preisausschreiben gewonnen. Jawohl. Also es ist kein Mythos, liebe Leute. Man kann tatsächlich... Man kann gewinnen, ja. Man kann gewinnen, geil. Ja, ich, genau, es war eigentlich quasi so ein Unfall, dass ich in L.A. gelandet bin. Ähm, nee, ich hatte ein Preisausschreiben gewonnen, war in Florida, in Clayton. Ich hatte so eine Astronautenausbildung gewonnen war eine Woche Dorf und hatte dann gefragt, ich war noch nie in Amerika, ich würde gerne mal nach Los Angeles, könnt ihr da irgendwie Flüge umbuchen? Dann haben die das gemacht und dann bin ich nach L.A. Weitergeflogen, was auch ganz gut war, weil 2010 ist hier, ich sah, der Vulkan ausgebrochen und alle Europaflüge waren gestritten, das heißt, ich hätte eh nichts bekommen können, das heißt, gut für mich, ich bin in die Ahrrichtung geflogen und dann war ich in L.A. Und eine Freundin damals hatte da studiert und sie meinte so, ja, besuch mich doch einfach mal, komm doch mal vorbei. Und dann habe ich mir das einfach mal angeguckt und Joe Pokaro war damals der Leiter der Schule und ich habe den einfach gefragt, kann ich bei dir eine Stunde nennen? Da meinte er so, ja, klar. Und im Wesentlichen ging es mir darum, einfach mitzunehmen, was ging. Ich wusste, dass er da ist. Ich glaube, Walt's Humphrey war, glaube ich, auch noch da, aber an den kam ich nicht ran und Mike Shapiro kam ich irgendwie auch nicht dran. Also ich musste irgendwie gucken, wen ich erreiche. Und Joko Kahn war mega entspannt. Meinte so, hey, sehr gerne. Und dann hat er mit mir eine Stunde Jazz gemacht. Zwingliber. Und der größte Witz war, ich meine, das war außerhalb der Schule. Es war eine Privatstunde. Ein unfassbar lieber Mensch, unfassbar, unglaublich ruhig, unglaublich gelassen. Da hatte ich mal Geld verlor für die Stunde. Das war die größte Überraschung. Ich meinte danach noch so, danke Joe, das hat mir extrem wieder gebracht und, nur so nebenbei erwähnt, ich bin ein sehr, sehr großer Fan von deinem Sohn, Jeff. Hat er auch sehr dankend aufgenommen und ja, dann meinte er so, ja, alles cool. Ich wünsche ihm noch eine schöne Fan. Ja, Joe Bois, echt der Knaller. Also, mega Erfahrung. Und dann Dann war ich noch bei einem Schlagzeuger namens Greg Ferguson. Der hatte so ein privates Studio und hat sich irgendwie auch auf Privatunterricht konzentriert in seinem Studio. Bei dem hatte ich dann auch noch eine Stunde mehr genommen. Und da ging es mehr so um die Recording-Technik. Und ja, das waren die beiden schon. Interessant. Dirk, wolltest du weitermachen oder soll ich weiterfragen? Ja, weil ich wollte jetzt auf die Musical-Schiene kommen. Ich weiß nicht, wenn du was anderes machst, dann würde ich eher sagen... Ja, ich wollte quasi auch diese Kurve jetzt kriegen. Genau. Ich wollte vielleicht auch nur mit einem anderen Einstieg. Ich wollte jetzt nicht so Blum fragen, wie müssen die Musical-Szene reinkommen, sondern du hast ja dann gesagt, du bist in die Musical-Szene reingegangen. Auch aus diversen Gründen, die wirtschaftlich waren. Gab es denn für dich im Laufe deiner Karriere, ich meine, du hast den Popkurs in Mannheim gemacht, Udo Dahm ist, glaube ich, für alle, die im Popkurs waren, ein Mentor im positivsten Sinne. Gab es noch andere Mentoren, die dich so ein bisschen an die Hand genommen haben und dich durch deine Karriere geleitet haben? So, ey, der Drone, der kann was, buch den mal oder dann bei Musicals, ich glaube, ist es auch wahrscheinlich gar nicht so einfach, in diese enge Szene reinzukommen, Weil es ja doch auch, ich denke mal, auch in Hamburg sehr begehrte Jobs sind. Und wir hatten ja schon mal auch hier, den Percussionisten-Kollegen Bassam Abdul Salam bei uns im Gespräch, der König der Löwen seit Anbeginn macht. Und ja, es ist schon ein relativ kleiner Kreis, was man ja auch verstehen kann, weil der Job ist ja schon fordernd. Also, aber deswegen die Frage nochmal zurück. Gab es für dich Mentoren, die dich immer wieder mal in deiner Karriere positiv in bestimmte Richtungen mitgenommen haben. Es gab auf jeden Fall Leute, denen ich sehr viel oder extrem viel zu verdanken habe. Von denen ich entweder regelmäßig Gigs bekommen hatte, die mich regelmäßig weiterempfohlen haben, die mir Sachen zugeschanzt haben. Ja, die gab es auf jeden Fall. Da erinnere ich mich im Konkreten an einen meiner ersten Schlagzeuglehrer, Manu Ulich, der mittlerweile bei Santiago spielt. Von dem habe ich, lange nachdem ich beim Unterricht hatte, aber am Anfang meiner Karriere sehr viele Jobs zugeschafft bekommen. Ein amerikanischer Rassist namens Michael Allen, mit dem ich hier auch sehr viel gespielt habe, der hat mich auch sehr häufig für Sachen empfohlen. Genau, und dann auch nicht zuletzt, also Mentor würde ich jetzt in dem Sinne nicht sagen, aber jemand, dem ich auch extrem viel zu verdanken hatte, war Dennis Hornes. Der mich halt auch in Kreise reingebracht hat, weiter empfohlen hat, angerufen hat, für Bühlerprojekte, so wir waren, es waren auch ein sehr, sehr wichtiger. Cool, klasse. Wie ging dann der Schritt in diese Musical-Szene rein? Weil du klopfst ja nicht einfach an und sagst, hey, hier bin ich, ich will mal spielen, sondern da, ich meine, du kanntest definitiv oder sehr wahrscheinlich, denke ich mal, Leute, die dort gespielt haben, weil du ja in Hamburg, du bist ein Hamburger Jungen, du warst ja schon vorher mit vielen Gigs, ich meine, es sind ja auch dann, ich sag mal, Mucker im positivsten Sinne auch, die dort spielen oft. Wie kam der Switch? Dann hast du ja gemerkt, okay, ich muss was ändern in meinem Leben, hast du ja gesagt. Und was hast du unternommen? Was für Anstrengungen musstest du unternehmen? Ja, also ich gebe ganz ehrlich zu, Musical war früher zu der Zeit bei mir überhaupt nicht irgendwie so auf der Agenda. Ich hatte keine Ahnung, was hier los ist. Ich kann mich noch erinnern, irgendwann, ich glaube 2000, wo der Buddy Holly lief, hat ein Freund mal erzählt. Hier, ich habe eine Audition gemacht für Buddy Holly und damals dachte ich noch so, ja, Musicals, habe nichts mit zu tun. so. Dann habe ich irgendwann in so einem kleinen Theater mal so eine kleine Rock'n'Roll Video gespielt, aber das war mehr Konzert als Musical. Das hatte also auch noch nicht so richtig was damit zu tun. Von 2008 war das so. Ein Kollege von mir, mit dem ich auf Natur war, auch Schlagzeuger. Der hat mich plötzlich angerufen und meinte so, hey, wir machen jetzt hier Disney's Tatsan in der Neuen Flora in Hamburg kannst du dir vorstellen für mich zusammen ich so, ja keine Ahnung, schaut mir mal an und dann weiß ich noch genau es hat sich eingebrannt ich bin in diesen Orchesterraum gekommen es war ein großer Raum, irgendwie da gab es eine Section für für Bläser, für Streicher, äh. Und sonst waren eigenen Kabinen eingesperrt, Bass und Gitarre. Und das Ganze sah irgendwie aus, so eine Mischung aus Recording-Studio und TV-Studio. Irgendwie alles war verkabelt, jeder hatte Kopfhörer auf. Also es hat auf mich einen ziemlich prägenden Eindruck hinterlassen. Und was krasse war, als dann die Musik losging, hast du ja praktisch vieles nicht gehört. Leser haben halt gespielt, natürlich und die Streicher so, aber Schlagzeug war abgeschirmt, Keyboards hat man nicht gehört, was hat man nicht gehört, Gitarre hat man nicht gehört, also es war ein ganz surreales Erlebnis. Und da hatte ich dann eine extrem steile Lernkurve, weil ich habe dann gesagt, ja, okay, ich mache das. Und der damalige MD, war zwar sehr hilfreich und unterstützend, aber auch sehr fordernd. Also er wollte halt, dass es funktioniert. Und das ist etwas, was mir da ziemlich früh bewusst geworden ist. Du musst funktionieren. Es wartet nicht jemand wirklich auf dich, bis du jetzt aufgeholt hast und genau an dem Gleichgewicht bist wie alle anderen. Du musst einfach, sehr schnell reagieren und eine gute Auffassungsgabe haben, um dann abliefern zu können. Jetzt muss man auch noch dazu sagen, ich war und bin ja immer noch ein sogenannter Sub in den Häusern. Das heißt, wenn du jetzt, sagen wir mal, der Principal bist und du baust eine Produktion mit auf, dann hast du natürlich irgendwie einen längeren Zeitraum, wo du mit dem Orchester probst, du mit dem Darsteller probst und die ganze Show, wie alle anderen halt auch, Stück für Stück lernst. Ich greife mal kurz ein. Für viele ist das vielleicht nicht, die Begriffe vielleicht nicht bekannt. Du hast gerade Principal und Sub geredet. Erstmal Sub kennt man vielleicht als Sub-Drummer, bezeichnet man jemand, der den aktuellen Schlagzeuger einer Produktion für den aushilft. Zum Beispiel fällt der aus bei einer Produktion durch Krankheit, weil er einen anderen Job hat. Und dann kommt der sogenannte Subdrama quasi, da rein. Das heißt, der quasi die Aushilfe ist. So würden wir es in Deutschland. Aber der gängige Begriff dafür ist Subdrama. Und dann hast du auch noch von Principal gesprochen. Principal ist derjenige, der quasi der hauptvereidigte Schlagzeuger der Produktion ist. Also nicht Vereidigte natürlich, aber der der Hauptschlagzeuge einer Produktion ist, der quasi, das ist so die erste, nicht die erste Wahl, will ich gar nicht mal sagen, das wäre dann vielleicht auch wieder falsch, aber der, wie gesagt, der eigentlich alles unter sich hat. Und wenn der halt dann mal nicht kann, dann kommt der Sub-Drummer quasi da rein. Das ist einfach mal ganz wichtig als Begriffe, dass das so ein bisschen klar ist halt. Sorry, dass ich dich unterbrochen habe, ich denke mal, das sind so Begriffe, die vielen nicht klar sind. Ja, ich hätte das im Grunde auch erklären müssen, weil ich bin schon so gewohnt. Dafür sind wir da. Genau. Ja, so lief das. Und dann bin ich dann Ende 2008 da rein und ich war auch damals der Erste, der da dann eingearbeitet wurde, wie man so schön sagt, und habe dann ganz viel gespielt. Also mehr als jemals zuvor, weil diese Shows finden ja nicht nur, was ich damals so eher kannte, wie die Gigs an Wochenenden statt. Irgendwie nach dem Motto, du bist Weihnachten, Samstag, irgendwie zur Hochzeit irgendwie für den Gegner oder eine Mucke gebucht. Nee, diese Shows finden ja achtmal die Woche statt. Und das heißt, von Dienstag bis Sonntag sind es acht Shows. Zwei am Samstag, zwei am Sonntag. Da war dann entsprechend viel zu spielen. Und auch einmal war diese Krise, die ich 2008 hatte, war dann vorbei. Und da habe ich zum ersten Mal gedacht, wow, das ist ja was völlig anderes. Wie hast du dich denn jetzt, du hast gesagt, da wurde einiges von dir verlangt, auch abverlangt. Hast du das von dem Musical-D, MD übrigens auch noch ein Begriff, Musical Director. Das heißt, das ganze Orchester wird von jemand geleitet. Das ist der sogenannte MD, der dafür zuständig ist, dass die Proben organisiert sind, dass die Shows organisiert sind, dass die Leute am Start sind. Das ist der Musical Director. Wie hast du dich jetzt darauf vorbereitet? Hattest du die Noten? Warst du schon immer super in Side Reading oder sagst du, wow, das Side Reading ist im Laufe der Zeit gekommen und da hast du Tonbänder gehabt, zu denen du dich orientieren kannst? Wie hast du dich darauf vorbereitet, dass du dann, Tatsan hast du glaube ich gesagt, war die erste Show, die erste große, das erste große Musical. Wie hast du dich dann vorbereitet? Und vielleicht noch ganz kurz dazu, Tatsa ist ja geschrieben von Phil Collins, das heißt auch relativ anspruchsvoll, was das Drumming anbelangt oder unique, sag ich mal in dem Falle. Und zusätzlich zu Dirks Frage, über welchen Zeitraum reden wir? Das heißt, es war klar, du wirst Sub. Wie viel Zeit hast du bekommen von deinem, okay, jetzt wirst du der Sub, bis zu deinem ersten Gig dann quasi bei Tatsa? Ja, also ich glaube, ich hatte damals so eine Zeit von ungefähr drei oder vier Wochen gebraucht, nachdem ich das Material erhalten hatte, das war Audioaufnahmen. Ich glaube noch. Die Version aus Amerika, glaube ich noch. Und ich habe die Noten erhalten. Und dann ging irgendwie die Überreihe los. Das heißt, ich habe erst mal die Noten gelesen, ich habe zu den Songs einfach gespielt und irgendwie geguckt, dass ich so durchkomme, um die Sachen einfach irgendwie spielen zu können. Irgendwann war ich dann, sagen wir mal, so weit, dass ich eine sogenannte Einarbeitungsshow spielen konnte. Dass ich dann das Go bekommen hatte, einfach eine Show zu spielen. Das heißt, du bist da reingesetzt, neben dir sitzt der Principal, hört zu, schreibt mit und dann spielst du die Show und danach gibt es eine sogenannte Note-Session. Das heißt, dann wird besprochen, hey, das und das war gut, das und das war nicht so gut. Ganz kurz nur, Aber wer hat bestimmt, dass du diese Show dann spielst? Hast du selbst gesagt, ich fühle mich jetzt soweit? Oder hat der MD dir quasi eine Frist gesetzt? Bis dann und dann musst du mal so eine Show gespielt haben. Nee, es gab keine Fristen. Also ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, konnte ich irgendwann sagen, ich bin soweit. Gib mir mal eine Show. Ich lasse es drauf ankommen. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass Prinz kurz gesagt haben, hey, du hast so und so viel Zeit, kriegst du das hin. Bis dann und dann müsstest du das irgendwie am Start haben, weil dann muss ich weg oder dann brauchen wir jemanden. Das kam halt auch schon mal vor. Ich weiß nicht mehr genau, wie es damals war, aber ich glaube, es war ungefähr so, dass ich gesagt habe, nach ein paar Wochen, okay, ich wäre soweit, such mir mal einen Termin raus, wann es euch passt. Also den durftest du aber selber bestimmen. Du hast quasi dann gesagt, okay, du bist fit. Ja, nicht mit ganz so viel Selbstbewusstsein, aber ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, habe ich dann irgendwann durchblicken lassen, dass ich es auch ankommen lassen würde. Und jetzt kommt vielleicht noch eine dumme Frage, aber ich meine, du sagst, es war dann, wie hast du es eben genannt, eine Einarbeitungsshow, so hast du es, glaube ich, genannt. Ja, genau. Aber es war ja eine normale Show fürs Publikum und für das restliche Orchester. Das heißt, du hast eine Einarbeitungsshow gespielt, was aber eine reguläre Show für alle anderen ist. Ich kann mich bei dem Interview mit Bassam noch dran erinnern was er auch gesagt hat, was du eben aussagt hast der eigentliche Drummer saß bei dir daneben, und Bassam hat das nämlich auch damals beschrieben im schlimmsten Falle schubst er dich von deinem Schlagzeughocker weg und springt ein also es wäre jetzt hier auch der Fall gewesen oh mein Gott, das, geht gerade in die völlig falsche Richtung hättest du deinen Stuhl quasi wieder frei machen müssen, Ja, das hätte passieren können, ja. Aber sonst alles regulär, wie eine ganz normale Show halt, ne? Genau. Da gab es ein bisschen Termin, aber die sagten, auf keinen Fall an dem Sonntag die Show, weil wichtig oder Mittwochs kommt eh keiner. Wir sind nicht ganz ausverkauft, es sind zwei Plätze weniger als ausverkauft. Wie kannst du spielen? Nee, nee, das ist es nicht, nee. Also ich habe mittlerweile gelernt, dass es manchmal so ein bisschen... Für Leute auch darauf ankommt, also wenn jetzt Termine gesetzt werden für diese Einarbeitungsshow an bestimmten Positionen, dass die gucken, wie so die Konstellation an Musikern ist. Ich sag mal, ich nehme jetzt mal ein Beispiel, Schlagzeuger hat eine Einarbeitungsshow für eine Show, und dann sagt der Principal, okay, Mainzab kann jetzt irgendwie spielen, dann könnte jetzt in den meisten Fällen der Bassist nicht auch sagen, okay, Mainz möchte auch an demselben Tag eine Einarbeitungsshow machen oder, der Gitarrist oder so, dass die ganze Rhythmusgruppe irgendwie womöglich das so ein bisschen instabil ist bei der ersten Show. Also das ist vielen dann schon wichtig, dass sie gucken, okay, da gibt es gewisse Faktoren, die das so ein bisschen ausgleichen oder auffangen. Weil jeder macht in seiner ersten Show natürlich Fehler und ist nicht so souverän und safe irgendwie, wie er es nach der 10. oder 20. Show ist. Oder geschweige denn wie der Prinzip, der bereits schon irgendwie viele Proben gespielt hat, schon viele Shows gespielt hat und einfach da reinwachsen konnte. Also wir werden eigentlich immer ins kalte Wasser geschubst und hier sink or swim. Ja. Hast du mit den Noten, wie hast du dir das erarbeitet? Das heißt, du konntest schon immer gut Noten lesen. Es ist ja dann in dem Sinne kein reiner Side-Reading-Job, sondern du hattest ja auch Zeit, dich mit den Noten und der Musik gleichzeitig auseinanderzusetzen. Waren aber die Noten so wirklich, dass du sagst, boah, das ist jetzt echt tricky. Einfach mal für Leute, die das so gar nicht kennen, weil wir die meisten Schlagzeuger, Schlagzeugerinnen, die Unterricht haben, lernen ja schließlich Schlagzeug nach Noten, sage ich mal, in der heutigen Zeit. Aber es ist natürlich schon was anderes, so eine Show nach Noten zu spielen. Was war da für dich die Herangehensweise? Wie hast du dir das erarbeitet? Erst die Musik, dann die Noten oder hast du einfach mal mitgespielt? Wie bist du da rangegangen? Ja, auf jeden Fall mitgespielt. Ich muss aber auch dazu sagen, dass Side-Meeting an sich einfach überhaupt nicht ausreichend ist, wenn es um Musical-Spielen geht. Also, klar, du hast Shows, die sind, sagen wir mal, besser geschrieben und es gibt Shows, die sind weniger gut geschrieben. Aber selbst wenn sie sehr gut geschrieben sind, was Gott sei Dank immer häufiger passiert, ich habe teilweise Shows gehabt, wo ich dachte, die kannst du genau so runterspielen, wie sie da stehen und das klingt auch wirklich toll, weil da hat sich jemand richtig niedergemacht, das so gut aufzuschreiben. Trotzdem wird das einfach nicht reichen, wenn du da einfach sitzt und nur in die Noten guckst und einfach alles runterspielst. Beim Musical kommt es sehr viel darauf an, auf den Dirigenten oder manchmal auch den Keyboardspieler, der Kopfdirigat macht, zu schauen, um. Tempi abzulesen oder Cues, Zeichen mitzubekommen, weil der ja wiederum dann, auch mit den Darstellern in Kontakt ist und guckt, was auf der Bühne passiert. Und das Ganze ist eben nicht ein Konzert, was immer gleich mit den gleichen Längen und gleichen Abständen und auch immer exakt gleichen Tempi immer eins zu eins runtergespielt wird, sondern es variiert die ganze Zeit. Das heißt, du kannst nicht die ganze Zeit nur in den Noten bleiben, sondern musst irgendwie zerstellen oder rausfinden, wo du auf den Dirigenten guckst und wo du vielleicht auch gerade eben nicht auf den Dirigenten guckst, weil der vielleicht, dann für wen anders eher dirigiert als jetzt für dich. Das sind so Sachen, die lernst du mit der Zeit. Das sind wirklich so Erfahrungswerte, wo du dann nach und nach merkst, okay, hier spiele ich genau das, was in den Noten steht, weil das ist gut aufgeschrieben und ich muss mich auf nichts anderes konzentrieren, außer das wirklich sehr präzise und richtig abzuliebern, so wie es da steht. Und an anderer Stelle heißt es dann, okay, ich spiele den ganzen Part jetzt auswendig und bin die ganze Zeit vom Dirigenten und gucke genau hin, was er macht, um da jede Bewegung mitzunehmen. Und so eine Kombination aus beidem ist sozusagen das, was am Ende so den Erfolg ausmacht, weil nur eins oder das andere, das funktioniert. Das heißt auch, es sind, ich meine, du hast sauviele Musicals gespielt. Also Taz ist ja nur das Erste quasi gewesen. Die Liste ist quasi blub, die wird sich hier auf einer Zewa-Rolle ausrollen bis zum Ende des Raums quasi. Aber ist es in der Regel dann so, und Ausnahmen bestätigen vielleicht auch da die Regel, dass die Shows auf Dirigat grundsätzlich sind, also keine Klickshows, sondern der Dirigent wirklich immer, frei agiert, weil er auf das Tempo der Darsteller und Darstellerinnen achten muss? Oder gibt es auch tatsächlich Klickshows? Mittlerweile sind es überwiegend Klickshows. Ich glaube, früher auch schon Klicks, also bei Transland zum Beispiel war es so, es gab viele Klicks, aber es gab halt auch viele Dirigatstellen. Und über die Zeit wurde es halt immer mehr, dass immer mehr geklickt wurde. Ich habe zum Beispiel auch Tanz der Vampire gespielt, was eigentlich komplett bis auf ganz, ganz wenige Stellen durchgeklickt ist. Und bei den jetzt aktuellen und neueren Produktionen, ja, überwiegend Klicks, weil mittlerweile ist etwas dazugekommen. Bei sämtlichen neuen Produktionen, was ich Timecode nenne, das heißt an den Klick-Track hängen nicht nur. Audiospuren dran, sondern halt teilweise auch Licht-Cues, also vieles, was so auf der Bühne passiert. Das heißt, das ist irgendwie so ein eingeschroffenes System, soweit ich es verstanden hatte. Und deswegen können die neueren Produktionen sich nur noch in ganz wenigen Fällen davon so emanzipieren und sagen, okay, wir machen jetzt eine reine, freie musikalische Stelle, wo wir im Tempo spielen, wo wir jetzt tatsächlich vielleicht auch dann reines Dirigat haben oder vielleicht dann im meisten Fall noch Pop-Dirigat, wo wir als Band, als Orchester mit, den Darstellern irgendwie wirklich mitgehen. Ähm. Genau, aber ich sag mal, das ist eher so der Standard geworden, dass eigentlich fast alles geklickt ist und das bisschen, was noch frei ist. Ist nicht mehr so viel. Es wird dadurch automatisiert einfach, das ganze Licht und sowas ist einfach für den Arbeitsflow einfach besser, wenn das alles quasi zusammen ist. Dirk, bevor du weiter warst, ich habe nämlich auch noch zwei Fragen zu den Musical-Sachen. Die eine Sache ist die musikalische Freiheit, die du bekommst. Du hast natürlich die Noten, du hast Aufnahmen von auch aus den USA, wo das ja das große Vorbild wahrscheinlich auch für die deutschen Shows dann ist letztendlich. Wie viel Freiheit bekommst du als Drummer, wirklich deine eigenen, ich sag mal, Grooves-Nuancen einzubauen oder deine eigenen Fills, weil wir alle wissen, manche Fills liegen einem, manche liegen einem nicht. Abfolgen sind manchmal komisch, Handsätze und so weiter und so fort. Das heißt, wie genau präzise musst du das Original übernehmen? Wie viele Freiheiten hast du? Und variiert das vielleicht auch von Musical zu Musical? Von MD zu MD vielleicht? Und die andere Frage ist noch, oft ist es ja so, das haben wir auch bei König der Löwen gehört, es ist ja nicht so, dass du nur ausschließlich vielleicht Drumset bedienen musst, sondern es ist vielleicht sogar noch Elektronik dabei. Und das finde ich dann als SAP nochmal, um ein Vielfaches schwieriger zu wissen und sich zu merken, wann benutze ich welche Elektronik, wenn man ja anwesst, wäre ein Oktapad mit acht oder neun Schlagflächen, wann haufe ich auf welches Pad drauf und so weiter und so fort. Das heißt, wie bereitet man sich auf sowas denn nochmal zusätzlich vor? Ja, also was die Kreativität angeht. Sagen wir so, also es gibt Sachen, die sind ausgeschrieben so und die klingen auch tatsächlich so gut, wie sie ausgeschrieben sind, sind meinetwegen auch irgendwie bereits schon bei der Vorkroduktion so übernommen worden und da legen die, Kreativen sozusagen, legen da Wert drauf, dass das genauso gespielt wird, weil das wichtig ist. Das gleiche auch mit irgendwelchen Akzenten, wo die sagen, hey, wir wollen das genauso haben, finden wir irgendwie den Weg, dass es genauso klingt. Und manchmal wird das sofort von vornherein gesagt und dann macht man das, dann schafft man sich irgendwie ein Sticking drauf oder, versucht es irgendwie so zu lernen, dass man das irgendwie hinbekommt und an anderer Stelle ist es manchmal so, dass Sachen ausgeschrieben sind, die aber, vielleicht jetzt nicht eins zu eins genauso umgesetzt werden müssen, dass jeder sich so ein bisschen Freiheiten rausnehmen kann. Das heißt, man kann, wenn man so will, ein bisschen kreativer sein. Ich würde aber sagen, das ist eher Seltenheit. Also ich für meinen Teil sehe mich in der Funktion, das wiederzugeben. Was derjenige, der das Stück geschrieben hat und arrangiert hat, natürlich irgendwie vorgesehen hat. Was dann mein jeweiliger Prinzip irgendwie da auch zuspielt und wie der das macht, weil letztendlich wenn ich da bin, ist es mein Job ja mehr oder weniger so zu klingen wie er. Das heißt, ich sehe mich in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Show immer noch genauso klingt, wie als wenn er spielt, oder beziehungsweise wie als wenn der jeweilige Prinzip in den USA oder so gespielt, hat. Kleine Nuancen gibt es natürlich immer. Aber im Wesentlichen soll die Show ja eigentlich immer gleich sein. Das heißt, es soll jetzt nicht irgendwie da klingen wie, oh ja, jetzt spielt Jerome hier gerade so eine Fusion-Quilz. So hätte ich gedacht. Deswegen gucke ich, dass ich mich da irgendwie einfach, zurückhalte und irgendwie so spiele, wie es vorgezählt ist. Das ist mein Eindruck. Also ich gehe dann mit dieser Einstellung hier rein. Und was das Elektronische angeht, ja, wir hatten tatsächlich mal den Fall bei Disney's Eisbündigen, was vor ein paar Jahren hier gelaufen ist, da waren die Jommer dafür verantwortlich, den Timecode zu starten. Mit einem Roland SPD-SX und es gab dort einen, ja, eins von den Pads irgendwie, das dafür so gesehen war, diesen Klick zu starten so und ein anderes, um diesen Klick zu stoppen. Da waren wir tatsächlich in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die ganze Maschinerie läuft, und das haben wir dann natürlich dann gemacht, teilweise auch mit Aussetzern, weil wir nicht getroffen haben, das kam halt auch mal vor. Aber ich muss auch dazu sagen, das war bei weitem nicht das Schwerste. Das Schwerste, was ich glaube ich in meinem Leben gemacht habe, war die Show Pinky Boots, die hier auch vor vielen Jahren gelaufen ist. Das war, was das Thema Elektronik angeht, war wirklich irgendwie der Job des Todes. Weil wir hatten verschiedene Funkschalter und verschiedene Pads und das Ganze lief über eine Ableton-Session und wir mussten andauernd in irgendwelche Dance rein starten. Das heißt, du bist am spielen und dann hast du zu deiner rechten Pad und dieses Pad schlägst du an, damit irgendwie der Klick oder der Wrecking Track losgeht und spielst du weiter, dann hast du links irgendwo einen Pad, da haust du drauf, da geht der Klick für das Orchester weiter, aber der Wrecking Track stoppt. Dann hast du einen Pad vor dir. Macht auch nochmal irgendwas, schießt ein Sample ab, startet gleichzeitig einen neuen Cue. Und Fußschalter hatten wir auch noch, wo wir das auch noch irgendwie starten und stoppen konnten. Das war wirklich sehr, sehr heftig, weil da waren wir für alles verantwortlich und mussten halt auch noch Schlagzeug spielen. Krass. Hast du, wenn du als Subdrama engagiert bist, darfst du im Theater selber üben, weil das zum Beispiel mit den Fußschaltern oder die Elektronik zu treffen, wie Timo schon gerade sagt, da hast du, nicht jeder hat jetzt gerade ein Octapad oder ein SBDS-X, geschweige denn zu Hause. Darfst du das in dem Theater üben, weil das kannst du ja gar nicht simulieren so richtig nach meiner Meinung. Und das direkt bei einer Show, das funktioniert nach meiner Meinung. Nein, das funktioniert nicht. Teilweise, genau, also entweder wir haben selber die technischen Möglichkeiten nicht oder wir haben teilweise auch die Schlagzeuge. Zum Beispiel Hamilton. Hamilton habe ich gespielt, das hatte fünf Snaves. So und ich hab nicht den Platz und auch nicht die Anzahl an Snairs in den Größen und Sounds, dass ich das hätte aufmachen können, so um das zu simulieren, also Gott sei Dank geht es natürlich nicht zu Showzeiten. Aber du kannst morgens da rein oder so oder pro für dich selber Termine abmachen, genau also an zwei Theatern haben wir gerade die luxuriöse Situation, dass es quasi so eine Art Ersatzset gibt, wo man, drauf üben kann, während eine Show läuft. Das heißt, man kann zu einer Show mitspielen. Das ist natürlich sehr praktisch. Auf einem gleichen Instrument, was in einem anderen Raum steht, da kann man mitspielen. Das gab es aber früher noch nicht und das gibt es auch nicht in allen Theatern. Und. In den Theatern, die das nicht haben, da musst du dir halt dann irgendwie die Slots suchen wo du das halt machen kannst. Also entweder Nat, Nat der Show, Das haben einige von uns dann auch gemacht. Dann sind sie da irgendwie um 11 Uhr hin und haben bis 2 Uhr nachts geliebt. Weil Tagsüber ist teilweise auch schwierig, weil vor so einer Show ist die Technik. Die Tänzertechnik wahrscheinlich oder die Sänger nochmal Sachen durchgehen, Choreos. Du hast nicht so viel Zeit tagsüber. Also Nacht ist einfach besser. Krass, okay. Und vielleicht auch die Frage, weil wir im letzten Podcast mit Harry Schubauer und Dirk und ich uns darüber unterhalten haben, Da ging es eigentlich um das Thema Flugshows und wie komme ich damit klar, wenn ich an einem fremden Set sitze? Das passiert dir ja dann quasi als Sub ständig. Du sitzt nicht an deinem gewohnten Set. Und ich meine, jeder ist unterschiedlich groß, haben wir auch darüber gesprochen, unterschiedlich lange Arme, Beine, was weiß ich nicht, alles unterschiedliche Höhen. Wie kommst du damit zurecht? Ich meine, gerade auch, wenn du sagst, Hamlet hatte fünf Snairs, man muss sich auch mal ein bisschen drehen dann wahrscheinlich, weil es sind ja nicht alle fünf Snairs exakt vor dir. Es ist ja auch quasi ein Übeffekt, den man irgendwie machen muss. Also wie bewege ich mich an diesem Set, damit ich auch wirklich in dem richtigen Moment auch das richtige Instrument treffe, unabhängig von der Elektronik. Die ja nochmal, wie ist das ganze, die ganze Sache erschwert. Das heißt, wie gehst du mit dieser Situation denn dann um? Ja. Das ist tatsächlich eine Herausforderung, auf jeden Fall. Also wenn man klar natürlich die Möglichkeit hat, an dem Set selber jetzt, wie gesagt, Nachtsessions irgendwie zu üben, dann, fühlt es sich so ein bisschen besser an nach einer gewissen Zeit und klar, jeder stellt so, sagen wir mal, die Snare ein bisschen auf den Hocker irgendwie ein. Aber davon abgesehen, veränderst du an dem Set nichts. Geht ja auch nicht, weil sonst wird ja gar keiner mehr mit klarkommen, denke ich mal. Wenn du auf einmal anfangen würdest, diese fünf Snares umzustellen, weil dir das besser passt, dann wird der Nächste ja wahrscheinlich wie gesagt, ey, Alter, jetzt treffe ich gar nichts mehr. Oh, krass. Ja, ja. Das heißt, also wenn ich ans Set rankomme und ich gehe in die Kabine und stelle mir das irgendwie ein, ich gucke, dass der Hocker irgendwie die richtige Höhe hat und, ändere die Snare in dem Sinne, dass ich irgendwie einen guten Denken habe, um sie zu treffen, so. Alles andere lasse ich. Und dann kommt es eigentlich nur darauf an, irgendwie, ja, warm spielen, gleich mit geschlossenen Augen und einfach gucken, dass man trifft, wo man hinhaut, so. Ja, aber die meisten Drummer haben, also ich habe eine relativ durchschnittliche Größe, die meisten Kollegen haben eine ähnliche Größe, das heißt, es ist jetzt nichts irgendwie. Es passt auch ungefähr. Es passt auch ungefähr, ja. Und auch keiner als Linkshänder auch noch dazu sagen, weil das wäre natürlich irgendwie deutlich. Ich habe noch eine Frage zu den Noten. Das heißt, wenn jetzt so eine Show läuft, wie viel guckst du noch in die Noten, wie viel guckst du auf den MD oder ist das dann schon so verautomatisiert, dass du das eigentlich, weiß ich das und die Noten ist nur so als Anker oder liest du wirklich noch Stellen bei fünf Snairs, da musst du ja, ich weiß nicht, ob die nacheinander gespielt werden oder wie auch immer, aber du musst ja schon, das irgendwie auseinanderklamüseln, damit du weißt, welche Notenlinien jetzt für welche Snare oder irgendwie gedacht ist. Wie gehst du damit um und wie übst du das? Also, wobei gesagt, ich spiele alles nach Noten, das heißt, ich lese wirklich jede Note, die da steht. Es gab nur eine einzige Show in meinem Leben bisher, die ich ausfindig gespielt hatte, das war die Horror Picture Show, mit der wir zehn Monate auf Tour waren, da brauchte ich irgendwann die Noten nicht mehr und hab dann die zur Seite gelegt, aber hier lese ich wirklich jede Note, so wie sie da steht. Einfach, Einfach für mich natürlich irgendwie, weil ich habe mir diese Shows nicht ausfindig drauf geschafft und sie sind auch zu komplex. Es sind einfach zu viele Sachen, die da drin stehen, die ich sonst einfach vergessen würde. Im Sinne von okay, da ist jetzt ein Break, da ist eine Pause, das Film muss so und so gespielt werden. Es gibt auch ganz viele Dynamikzeichen, wann du leiser spielst, wann du lauter spielst, auf welche Akzente du hinspielen musst. Also es ist unglaublich viel Information in diesen Noten drin. Das heißt, ich lese das tatsächlich wie ein Buch. Also jedes Mal aufs Neue. Und klar, es gibt natürlich Passagen, die man wahrscheinlich auswendig spielen könnte. Aber gibt es nicht auch Passagen? Also ich hatte mir gedacht, dass das als Antwort so kommt, weil ich kann mir gar nicht vorstellen... Also ich habe heutzutage sogar eher Schiss, wenn du mir die Noten wegnimmst, dann wüsste ich manchmal gar nicht mehr, was ich machen sollte. Also so ist es bei mir eher, weil ich dann echt so, wenn ich die Noten habe, da fühle ich das so in meinem Safe Space, da weiß ich ja genau, was funktioniert. Aber gibt es auch Abfolgen, die du sagst, nee, die muss ich auch geübt haben, obwohl ich sie von den Noten ablese, aber ich muss die Üben von den Schlagfolgen, vom Sticking her wirklich drauf haben und die Noten helfen dir dann nur nochmal, meinetwegen die genaue Abfolgen oder die Pausen zu kriegen, aber du sagst, nee, das muss ich, trotz der Noten, das muss ich wirklich geübt haben, die Stellen. Weil sonst funktioniert das nicht. Jede Menge auf jeden Fall. Ja, ja, es gibt sehr, sehr viele Stellen, die wir genauso üben müssen. Ich nenne das immer so ein bisschen wie so eine kleine Choreografie. Das heißt, du spielst, sagen wir mal Rhythmus X, und dann siehst du, im nächsten Moment muss ein ganz schneller Wechsel sein, Sticks müssen weggeworfen werden, du musst Besen greifen oder du musst Hotbox greifen. Oder du musst eine Hand irgendwo was ändern. Das heißt, du musst mit einer Hand was weiterspielen und mit der anderen Hand was greifen, um dann rechtzeitig einen Shaker in der Hand zu haben oder so. Oder man muss was rumschalten, wenn es jetzt Elektronik angeht oder sowas. Da habe ich ganz häufig so kleine Choreografien irgendwie so einstudiert, die tatsächlich auch verloren gehen können, wenn ich längere Zeit nicht spiele. Kann ich mir vorstellen, ja. Die Musik ist immer noch da und ich erkenne die Noten und ich sehe, was gespielt werden muss, aber ich merke dann einfach, dass irgendwie die Arme und Beine ein bisschen stocken, weil ich denke so, oh, hier stimmt, da war ja irgendwas und hier hätte ich greifen müssen, dann hätte ich wechseln müssen und dann das ist, wenn man das einmal raus hat, und das braucht auch eine Zeit irgendwie, bis man das so für sich entwickelt hat, teilweise, Gegen die Principles, die das schon vorhanden sagen, hey, wir haben das hier ausprobiert, das funktioniert, mach das mal so und so. Und dann übernimmst du das. Teilweise findest du auch deinen eigenen Weg, um mit sowas klarzukommen, oder sowas zu bewerkstelligen. Aber das ist dann immer so auch eine große Herausforderung, sich diese Choreografie drauf zu schaffen. Und dann halt entsprechend wechseln, rechtzeitig hinzubekommen, dass dann wieder auch keine Pausen entstehen. Oder du dich dann verspielst, weil irgendwas auf den Boden fliegt, weil du irgendwas nicht fliegt, vielleicht abgehst. Wahnsinn, ich glaube, das kann man sich gar nicht vorstellen, wie oft man da, wie du gerade schon gesagt hast, die Sticks aufwechseln muss, vom Besen zu Hot Rods, zu Mellets, zu Melletspicks oder Paukenschläge wahrscheinlich auch, ne? Ja, und umblättern musst du ja teilweise auch. Umblätter muss man auch, okay. Genau, also wenn du es mit iPad machst, dann zippst du drauf oder du hast einen Fußschalter, das gibt es natürlich irgendwie auch. Ich habe in den meisten Fällen tatsächlich noch Papier da liegen, so. Aber klar, blättern musst du in irgendeiner Form. Das heißt, du musst auch irgendwie mit so einberechtigt werden. Und ja, das Greifen und schnelle Wechseln ist auch ein paar Thema. Lass uns kurz auf das Mentale nochmal zu sprechen kommen. Weil ich finde, dass so ein Musicaljob, weil du ganz am Anfang auch gesagt hast zum Einstieg, man muss funktionieren. Es gibt kein Entweder-Oder, sondern es muss funktionieren. Wie bist du zu Beginn mit diesem Druck umgegangen? Hast du den überhaupt gespürt für dich selbst? Wie gehst du mit der Situation dann um, wenn du schon so nickst? Und verändert sich das im Laufe der Routine oder ist es immer so im Hinterkopf wieder dabei, du darfst hier nicht rein, sozusagen? Sagen. Ne, also. Die Routine kommt erst später. Also ich sag mal, das Thema Einarbeitung also deine allererste Show, ist immer ein Höllenleut. So. Auf ganz vielen Ebenen. Auf ganz vielen Ebenen. Also erstens, wie gesagt, du weißt, da draußen sitzen Publikum, alle wissen, was sie tun, alle gucken und hören auf dich. Publikum natürlich nicht, die wissen nichts, aber alle zumindest immer fester Raum. Dann kommt natürlich hinzu, du bist mega nervös, klar. Das heißt, auch wenn du auf dem Set geübt hast, es gehen trotzdem irgendwie Sachen schief, weil du in der Blitz bist. Dann, und das ist ein ganz, ganz, ganz wichtiger Faktor, ist der Sound, den du hast. Du hast normalerweise nicht die Möglichkeit, also wir machen ja nicht alles über Kopfhörer oder in den Monitoring. Und wir haben einen Monitor-Controller, wo irgendwie alle Spuren, alle Instrumente drauf sind und man kann vorher schon mal so ein bisschen irgendwie versuchen, was einzustellen, dass man einen halbwegs guten Sound hört. Aber du hast einfach vorher nicht die Möglichkeit, das so gut einzustellen, dass du optimal hörst, dass du alles hörst, was du hören musst, in der richtigen Lautstärke. Das heißt, das kommt auch noch dazu. Du hörst einfach nicht so gut, wie du müsstest, weil du hast halt nicht die Möglichkeit, vorher das einzustellen. Das heißt, du bist in dieser Show, du weißt, es muss irgendwie so funktionieren, so klingen, wie es da steht, mit allen Dynamiken, mit allen Stops, mit allen Cues. Du musst gucken, wann der Dirigent irgendwie dir Zeichen gibt. Und du musst gucken, dass du alles hörst, was du hören musst. Das heißt, du bist im schlimmsten Fall auch noch dazu. Plus allem, was du ohnehin spüren hast, auch noch dabei an deinen Monitorkult zu schrauben. So, um zu sehen, okay, ich brauche jetzt mehr Bass, weil der gibt irgendwie mehr Stabilität. Oder ich brauche mehr von den Gesängen, von der Bühne, um da irgendwie einfach noch mehr Light-Line zu haben. Oder vielleicht auch weniger. Teilweise gibt es auch Sachen, da hörst du irgendwie, dass es ganz viele Effekte gibt. Es ist irgendwie Krach und Donner und Blitze und sonst irgendwas und das ist dann irgendwo drauf oder es sind irgendwelche Instrumente, die du gar nicht brauchen kannst, die du erstmal finden musst, wo, du sagst die bringe mich hier gerade aus der Bahn, das muss ich irgendwie runter machen, es ist ja wir reden ja nicht davon, dass du jetzt irgendwo im Raum bist und, so einen Raum du viel hast, du spielst mit allen und je weiter das Instrument weg sitzt je weniger hörst du es und dann interessiert es dich auch nicht weiter, du hörst ja alles doch ziemlich direkt und auch ziemlich trocken und auch alles, normalerweise ziemlich mittig gemischt. Das heißt, da prasselt ziemlich viel auf dich ein und das musst du dann auch erstmal so ein bisschen für dich sortieren, um zu gucken, okay, was braucht es hier, was braucht es nicht, worauf muss ich achten? Und da darf man natürlich auch nicht vergessen, also es kann immer natürlich passieren, dass Hochwander-Show, auch deiner ersten Show kann was schief gehen. So, entweder auf der Bühne, weil interessiert ja niemanden, ob das deine erste Show ist. Jeder gibt sein Bestes, aber es kann halt was passieren. Jemand verspielt sich oder versinkt sich oder es passiert was Technisches irgendwie auf der Bühne, was dich dann halt auch nochmal irgendwie aus der Bar hört. Das kann halt alles irgendwie passieren und ist mir auch schon passiert. Und dann gehst du aus so einer Show raus und denkst, okay. Überlebt. Mega. Was war so der schlimmste Albtraum für dich? Wo du sagst, boah, da ist ja mal, oder gut, alles noch gerettet, ich glaube, du hast alles noch gerettet, aber was war so, wo du sagst, irgendwie, boah, das war jetzt mal mein Nightmare? Ja, da gibt es eine lustige Geschichte. Das war tatsächlich Kinky Guts damals. Ich weiß noch, der Principal hatte zwei SPD-SX, da stehen. Und er hatte damals gesagt, hier, am Ende von der ersten Hälfte, da musst du irgendwie auch, da zählt 4-Patt-7-Hauen, das fährt irgendwie so ein zweiminütiger Track-Up. Das ist ganz wichtig. Das darf nicht schief gehen. Weil da passiert oben auf der Bühne das und das und das und das. Und da ist, das ist aber wichtig. Verkackt das mit dem. Einarbeitungsshow. Was passiert? Ich hau daneben. Und ich wusste ja nicht, was passiert oder nicht passiert, wenn das kommt. Das heißt, ich weiß nur, ich spüre diese Show am Ende des ersten Aktes, ich verhau mich und auf einmal ist stille. Absolute Stille. Und ich wusste auch nicht, soll ich jetzt vielleicht was spielen auf der High-Hat oder so, brauchen die vielleicht irgendwie Time oder sowas. Keine Ahnung, ich hätte keine Ahnung, was da los war. Ich habe nur mitbekommen, dass halt irgendwie Stille war und ich und der Prinzip, wir gucken uns halt auch nur an und denken so, ja, das hätte jetzt nicht passieren dürfen. So, aber es ist halt nur passiert. Und ich weiß das heute nicht genau, was da dann los war oder nicht. Es war am Ende von der ersten Hälfte, so war machbar, war dann eh Pause. Aber ja, da fehlte dann auf jeden Fall wohl mal was Und da habe ich dann echt Panik geschoben Und habe mich dann natürlich auch schlecht gekühlt Weil du denkst natürlich so Sagst du, bist du dann jetzt verantwortlich? Und da kannst du dir immer sagen, ja, es war meine erste Show Und ich kann das noch nicht so gut Und so Auf der anderen Seite. Interessiert es niemanden, ob es deine erste Show ist Du musst Es muss funktionieren, Gerade wenn es auf die Güne blitzt wird. Sag mal, wenn im Orchester jetzt irgendwie vielleicht etwas so ein bisschen unrund läuft, dass musikalisch vielleicht irgendwie ein bisschen was in die Brütze geht, okay, passiert. Jeder verspielt sich mal halt so wild, aber wenn dann halt die ganze Binding-Technik doch mit dranhängt, da gucken dann ganz andere Leute dann irgendwie drauf, die gar nichts mit Musik zu tun haben. Die kommen dann irgendwie dann runter und fragen so, hey, wieso ist da das Licht irgendwie nicht ausgegangen oder angekriegen oder warum ist der Effekt nicht auf die Pläne gerollt oder so, und dann muss man dazu sagen ja gut, dann geht es daran, dass der Machtzeuger irgendwie ein vierdeckergroßes Pad nicht getroffen hat. Geil, gibt es dann riesig Stress oder ist das dann doch Family oder ist dann erstmal, wo man sagt, okay, Der Jerome, danke schön, tschüss dann. Ich rufe Sie an, rufen Sie nicht mich an. Genau, rufen Sie nicht mich an. Nein, Gott sei Dank nicht. Es wissen ja alle, dass das eben nicht einfach ist. Jeder hat verstanden. Ja, besonders, ich meine, den anderen passiert ja auch mal was. Ich wollte gerade sagen, da gibt es ja auch genug Sachen vielleicht von anderen Mitmusikern, wo auch bestimmte Sachen passieren können, wo man selber dann auch nur denkt, joa, Aber hier den konkreten Fall würde mich noch interessieren. Du hast ja gesagt, der Principal war ja dabei. Der hätte ja eigentlich mitbekommen müssen, dass du das Pad nicht richtig getroffen hast. War es dann keine Option mehr, noch nachträglich das zu starten? Oder war es dann so, weil das in die Show so eingebettet ist, dass es einfach nicht funktioniert hätte und es ganz seltsam gewirkt hätte? Also in der damaligen Show und auch in anderen Shows später gab es, gerade wenn es so Ableton-Sessions waren, gab es sogenannte Safety Pass. Also das heißt, wenn man irgendwie am Anfang von der Nummer nicht getroffen hat, da konnte man sagen, okay, jetzt vier Takte oder acht Takte oder 16 Takte später hat man nochmal eine Möglichkeit und dann nochmal 16 Takte später könnte man nochmal reinkommen. Und es gab Nummern, die hatten mehr und es gab Nummern, die hatten weniger für die Safeties. Die auch teilweise leichter oder schwieriger zu treffen waren. Und ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, war das auch bei der ganzen ersten Hälfte bis zu der letzten besagten Nummer auch so, dass es geniegend Safeties gab, außer bei der. Da haben sie irgendwie einen Programmierungsfehler gemacht und keinen Safety eingebaut, dass man gesagt hat, okay, den habe ich jetzt verpasst, spiele ich in mir noch acht Takte und mache dann irgendwie auf der zwei, im neunten Takt, haue ich da nochmal drauf und dann sind wir wieder irgendwie gut. Das ist irgendwie nicht vorgesehen gewesen. Deswegen kam man da nicht rein. Da gab es irgendwie nur die Möglichkeit, entweder du triffst oder nicht. Geil. Mega. Geile Story. Sehr cool. Also das war echt mal auch ein tiefer Einblick in diese Musical-Szene. Superspannend. Und du warst jetzt lange in den Musicals, du bist ja immer noch viel in Musicals aktiv. Und ich glaube, wir können jetzt mal über etwas anderes sprechen, was auch wieder ein Rückschlag war. Wir reden da nicht über die Pandemie vielleicht, was ja für uns alle irgendwie einschneidend war, sondern du hast leider, muss man sagen, körperliche Probleme bekommen, die dich ein bisschen, nicht nur ein bisschen, sondern krass zurückgeworfen haben, was auch das Spielen, Karriere und sowas anbelangt. Was ist passiert? Was ist passiert? Ja, letztes Jahr im April ging das los, Mitte April. Ich habe irgendwie plötzlich Schmerzen in meinem linken Handgelenk an der äußeren Seite, mit meinem kleinen Finger gemerkt. Und es hat sich so ein bisschen angefühlt wie eine Sehenscheide und Entzündung, die ich auch schon vor 20 Jahren schon mal hatte. Und ich habe in der Zeit vorher, also vor April, sehr, sehr viel gespielt. Also extrem viel Aufbauten von Shows gemacht. Viele Proben durch den Schuss selbst gespielt und auch sehr viel geübt und so. Und auf einmal gingen diese Schmerzen los und ich dachte natürlich, ah, okay, Sehnscheinentzündung, ja, überbeansprung. Ich bin dann zum Orthopäden, habe mir irgendwie Physiotherapie verschreiben lassen, war dann bei verschiedenen Physiotherapeuten und die hatten auch verschiedene Ansätze, es hat aber alles nichts gebracht. Der Orthopäde hat dann irgendwann gesagt, so, okay, wenn wir es so nicht in den Griff kriegen, dann machen wir jetzt mal ein MRT-Bild. Und dann haben sie ein MRT von dem linken Handgelenk gemacht und haben dabei, zwei Sachen, also eine Referenzialdiagnose, also das eine oder das andere irgendwie festgestellt. Und ich weiß nicht, wer von euch schon mal einen MRT-Bericht gelesen hatte. Normalerweise werden wir daraus nicht so besonders schlau und müssen uns das erstmal ins Deutsch übersetzen lassen. Und bei mir war es dann halt so ähnlich und ich sage mal, was da drin stand, im Wesentlichen stand drinne, Morbus Keenberg oder leichtes Ulnerinfarktionssyndrom. Ich dachte so, okay, ja, keine Ahnung, wusste ich nichts mit anzufangen. Ich weiß noch, meine Physiktherapeutin damals hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und meinte so, Morbus Keenberg, weißt du, was das ist? Keine Ahnung. Das ist, wenn es bewahrheiten sollte eine Knochennekrose im Handgelenk, also dass der zentrale Handgelenk das Knochen abstirbt. Und auch mein Orthopäde war damals so, wir wissen noch nicht hundertprozentig, ob es das ist, aber wir therapieren jetzt irgendwie. Man hat mir irgendwie so eine Pizzo-Schlosswellen-Therapie da irgendwie ins Handgelen gejagt. Und letztendlich hat sich dann, einen Monat später, als ich dann bei Fachchirurgen war, ich war bei zwei Handchirurgen, zwei Krankenhäusern in Hamburg, hat sich dann herausgestellt, dass es nur, in Anführungszeichen, das Ulner-Impaktionssyndrom war. Und da muss man dazu sagen, also für alle, die es nicht kennen, wir haben ja eine Elle und eine Speiche im Handgelenk. Die Elle ist der Knochen, der an der kleinen Fingerseite ist. Es gibt viele Menschen, bei denen ist diese Elle etwas zu lang gewachsen, wie auch bei mir. Die meisten Menschen wissen wahrscheinlich davon nichts, weil sie nie Handgelenk, Röntgenaufnahme oder MRT machen lassen, weil sie keine Probleme haben. Aber es ist nicht so selten, dass bei Menschen diese Elle etwas zu lang gewachsen ist. Manchmal bei so einem Lied. Und bei mir war das halt auch der Fall und durch Altersverschleiß, durch viel Belastung hat diese Elle dann wohl um das nachlassen von. Sehenspannung hat diese Elle dazu geführt dass, die auf dieses Mondbein drauf gedonnert ist und der Knochen da geschieht, und das hat Schmerzen verursacht und deswegen nennt sich das ohne Alpaktionssymptom, Und dagegen hilft soweit erstmal die klassische Physiotherapie nichts. Das heißt, was sie dann gemacht hatten, sie haben gesagt, also erstmal haben sie die Verfahren aufgezählt, die sie vorschlagen würden, um das Ganze zu behandeln. Und da ist bei mir irgendwie schon mal alles ausgefallen, wo ich dachte so, okay, das war's, hier ist es vorbei, weil es hieß halt, wir machen jetzt eine Arthroskopie. Und danach machen wir eine sogenannte Ulner-Verkürzung von Stilonomie. Das heißt, wir sägen dir den Töchen durch, machen den 2 Millimeter kürzer, bauen dann eine Titalschiene ein und in 2 Jahren bauen wir das Ding wieder raus und wollen mal schauen, ob du jemand wieder spielen kannst. Krass. Da habe ich gedacht, okay, das ist nicht so etwas wie eine Sehnschallengezündung oder ein Papaltunnelsyndrom oder ein Tennisarm oder ein Golferarm, was in die Sehnen betrifft. Das hängt mit Knochen zusammen, die ich irgendwie auch nicht mal eben so ohne weiteres verrückt habe. Und dann war es so, bis ich auch diese Diagnose bekommen hatte, dass es jetzt dieses Impaktionssyndrom war, habe ich natürlich auch vorher immer gedacht so, oh, ich habe meine Knochen nicht groß und diese nicht aufhalten lässt. Weil wenn es das Morbus Kino gewesen wäre, dann hättest du da nichts gegen machen können. Das wäre einfach unaufhaltbar fortgeschritten. Ich habe dann versucht, irgendwie mit Ernährung, ayurienischer Ernährung irgendwie und den Kuma weckeln irgendwie dagegen so ein bisschen anzuarbeiten so, zusätzlich zu dieser Stoßwellentherapie. Hat letztendlich dann auch nichts gemacht. War ja auch kein Neurostimus, aber dieses Infektionssyndrom konnten sie dann halt auch nur behandeln, indem sie ja, hoffentlich ja. Ganz kurz nur, in der Zeit der Therapie, wo du es auch nicht genau wusstest, was es ist, hast du trotzdem weiterspielen können oder musstest du pausieren, weil die Schmerzen auch zu groß waren in der Hand? Ja, das war ein Zeitraum von zwei Monaten ungefähr. Also Mitte April habe ich es gemerkt und ich habe dann weitergespielt. Mein Terminkalender war natürlich voll und ich habe ohne Ende Sachen gemacht irgendwie. Musical-Shows, auch ein paar andere Theater-Shows habe ich noch und Studio-Produktion hätte ich auch noch machen sollen, ein paar Gigs und so weiter. Und ich habe einfach immer weiter alles zurückfahren müssen, weil es immer schlimmer geworden ist. Also von Mitte April, ich glaube der Zeitraum war so ungefähr bis Mitte Juni, in der es sich immer weiter verschlimmert hatte, wo ich immer weniger gespielt hatte und es sich aber trotzdem verschlimmert hatte, bis ich dann irgendwann Mitte Juni gesagt habe okay, es reicht, es geht nicht mehr es geht gar nichts mehr, ich muss alles absagen und das war tatsächlich dann der Moment, wo ich dann auch dachte so, ja, es ist ein Offenbarungseil geleistet und dachte, okay, ich kann nichts mehr machen, das Beste war tatsächlich noch ich hatte gedacht, ich könnte noch so einen kleinen Anflaktik spielen mit Pachon und so einem Hotwalk in der linken Hand, wo ich irgendwie so ganz leise irgendwie nur, die Snare, so eine kleine Snare gehauen habe. Und selbst das hat einfach schon Schmerzen verursacht. Dass ich dann auch das nicht mehr machen konnte. Es ist Gott sei Dank gut gegangen, aber ich habe danach dann im Hotel gesessen und dachte so, wir funktionieren gar nichts mehr. Und ab Mitte Juni habe ich dann Kontakt pausiert und es war da angenommen und alles für den Rest des Jahres abgesagt. Naja, und wie das halt so ist, Facharzttermine und Dauert halt alles eine Weile, dann war ich dann halt, Juni war dann halt erst mal schon mal durch, Juli dann im Grunde auch und Juli hatte ich dann noch diese Termine bei den beiden Chirurgen, auch in zweiter Meinung und ich war mir ziemlich einig, was es ist. Und die Arthroskopie, die Operation, die Arthroskopie hatte ich dann Ende August, solange musste ich dann halt auch noch mal, auch in der Zeit, nichts gemacht. Ja, und dann ging das Thema los, wie bauen wir deine Hand wieder auf? Weil in der Atmoskopie, also ich habe erstmal gesagt, nee, Moment, also Knochendurchsägen macht ihr nicht, weil ich bin Berufsschlagzeuger und ich will zumindest die Perspektive haben, irgendwie wieder zu spielen. Es gab irgendwie die Möglichkeit zu sagen, okay, wir nehmen oben so ein bisschen was weg von den Knochen, um so diesen Druck so ein bisschen rauszunehmen. Aber auch nur, wenn das Knorpelgewebe geschädigt worden wäre und das konnten sie aber alles auch erst in der Arthroskopie sehen und ich habe gesagt, nee, auf jeden Fall durchsägen macht er erstmal nicht, das heißt, die haben die Arthroskopie gemacht, ich bin aufgewacht und er hat gesagt, okay, dieses Abfräsen von oben, das ging nicht weil der Knorpel noch intakt ist, was ja schon mal gut ist, geschädigt das Knorpelgewebe ist nicht so gut, aber dadurch war natürlich eine Option weniger dann habe ich vier Monate lang Ergotherapie gehabt, also wieder greifen, lernen, Basis, Motorik, Bewegung irgendwie wieder neu drauf schaffen. Und da wussten wir noch nicht so genau, ja, reicht das, was sie gemacht haben. Und wir haben natürlich ein bisschen aufgeräumt, sauber gemacht, irgendwie versucht, so ein bisschen Platz zu schaffen. Knochen zwar nicht gekürzt, aber da zwischen der Elle und dem Mondbein irgendwie so ein bisschen, ja, sauber gemacht und aufgeräumt. Und auch die Ergotherapeute meinte dann so, ja, wir hoffen mal, dass es reicht und dass es funktioniert. Und dann war es so, ich glaube im Januar habe ich dann also im November hatte ich dann schon mal das erste Mal wieder. Vorsichtig einfach so ein paar Sticks in die Hand genommen, um zu gucken, wie fühlt sich diese Bewegung an, alles in enger Abstimmung mit meiner Ergotherapeutin die meinte das auch, probiere das mal vorsichtig aus, und dann habe ich da schon so langsam so am Pad ein paar Übungen gemacht irgendwie, um da so ein bisschen Bewegung reinzubekommen, und Mitte Januar habe ich dann gesagt, okay, ich will mal versuchen. Mal eine Probe zu spielen bei einem Landwiese-Pilz. Das habe ich dann auch gemacht und dann auch gleich mal eine Show. Nicht so lautend früher, aber irgendwie das so durchbauen. Ich habe das vorhin natürlich bei mir im Schuljahr auch mal ein bisschen geübt, wie ich dann dazu kam, oder wie sich das anfühlt, das einfach mal mitzuspielen. Und dann war ich Mitte Januar so weit, dass ich dann mal irgendwie eine Show gespielt hatte. Und das ging dann auch irgendwie. Aber ich habe am Ende des Monats auch wieder gemerkt, ah, das funktioniert. Das hat nicht funktioniert. Also die Schmerzen kommen gerade wieder. Ich bin wieder nicht so belastbar. Das Ganze geht gerade wieder von vorne los. Genau. Und dann habe ich gedacht, okay, was kannst du jetzt machen? Weil jetzt nochmal irgendwie eine Chirurgie rennen und sagen, ey Leute, es funktioniert. Zersägt mir doch bitte die Knochen. Das war für mich keine Option. Ich musste irgendwie einen anderen Weg bringen. Und dann habe ich gedacht, warum passiert das hier gerade? Das steht nicht so richtig. Und dann ist mir eingefallen, was der Chirurg sagt. Und er meinte, ja, wir werden alle älter und Bänder und Sehnen lassen nach im Alltag. Ich dachte, ich bin noch nicht so alt. Wir reden jetzt von 20 Jahren später oder so. Und ansonsten geht es mir auch noch gut. Und ich weiß noch, es war irgendwie in einer Nacht, dann ist mir irgendwas eingefallen. Und ich dachte so, ja, was hast du verändert in den letzten Jahren. Was komplett neu war, wo dein Körper sich einfach nicht so richtig angegründet hat? Und da dachte ich so, ja, du hast aufgehört, Kraftsport zu machen. Ich habe über 25 Jahre lang viel Kraftsport gemacht. Also immer auch so ein Ausgleich zum Schlagzeugspielen, dass ich keine Rückenschmerzen bekomme und dass alles funktioniert. Dass ich halt fit bin, was einfach extrem wichtig ist. Und ich hatte natürlich nie eine Ahnung, dass es irgendwie so wichtig sein könnte, an so einer Stelle durch Kraftsport fit zu sein. Aber genau das war der Punkt. Und das war das, wo ich dachte so, okay, das hat sich geändert. Da hast du einfach jetzt mal eben bestimmt eineinhalb Jahre lang komplett aufgehört damit. Sämtliche Muskeln, die du im Körper hattest, auch Bänder und Sehnen, haben sich verändert in dieser Zeit. Und deswegen könnte das passiert sein, dass du jetzt diese Probleme an der Linken halt hast. Das habe ich gemacht, bin am nächsten Tag wieder ins Fitnessstudio. Und das war Ende Januar und ich habe bereits schon nach einigen Wochen gemerkt, wie es so langsam besser wurde. Krass, also tatsächlich durch weniger Bewegungsmangel, durch weniger Bewegung, haben die Bänder nachgelassen und Wahnsinn. Ja, was ich interessant dabei finde, ist, dass die Ergotherapie, die ja auch quasi ja dann Muskulatur ja stärken soll und aufbauen soll, ja speziell auf das Problem hin, dass das nichts gebracht hat dann auch. Sondern du sagst, du musst wieder den ganzen Körper quasi in Shape bringen. Ja, die Ergotherapie hat eigentlich im Wesentlichen nur dafür gesorgt, dass meine Hand wieder ihre Motorik zurückgewinnt. Also, dass ich wieder greifen kann, das Handgelenk bewegen kann, also Basisbewegung machen kann. Von Schlagzeugspielen war da natürlich noch nicht so die Rede. Also, klar, sie hat sich die Bewegung angeguckt. War zum Beispiel auch so eine Sache, hat die jetzt Aditional Grip immer gespielt. Und sie meinte auch so, ja, nee, Match ist eigentlich eher besser für das Handgelenk als für das Handgelenk. Aber ich darf das natürlich da erst mal sein lassen. Weil die gucken natürlich mit einem anderen Blick da drauf. Die sehen natürlich, okay, der hält diesen Stick jetzt so und das Handgelenk macht jetzt die und die Bewegung und das ist jetzt dann immer gut bei der Erkrankung oder das ist nicht so gut, weil da ist mehr Reibung oder wie auch immer. Deswegen hat sie mir dazu geraten, okay, jetzt kein Traditional zu spielen, sondern nur Match zum Beispiel, was ich sowieso überlegen zu habe. Und, war so eine Sache, aber da ging es im Wesentlichen eigentlich nur darum, diese Motore wieder zu erlangen. Und als ich dann angefangen habe, wieder richtig zu spielen, dann wusste ja keiner, wie sich das entwickeln würde, wie wir das bekommen würden. Und das war auch für mich irgendwie ein längerer Prozess, zu erkennen, okay, das funktioniert hier gerade jetzt so nicht, das geht wieder in die falsche Richtung, ich bin wieder da, wo ich schon mal im April war, dass irgendwelche Schmerzen wieder da sind. Die da schon mal waren und die halt durch Spielen ausgelöst werden. Und dann bin ich wieder zu meinem Physiotherapeuten und der hat dann gesagt, okay, wir machen jetzt was anderes, jetzt mit dem Wissen, was wir haben, wir machen Stabilisierung über. Das heißt, er hat wirklich gesagt, okay, wir machen jetzt reine Stabilisierung, um die Muskulatur im Handgelenk selber zu stärken. Also, ich sag mal so, Legelschütze aufhäusen zum Beispiel. Vorsichtige Übungen, einfach die da mehr Kraft und mehr Stabilität machen. Und das hat extrem viel geholfen. Und das habe ich dann über die letzten Monate so langsam aufgebaut. Und es wurde halt immer besser. Und wie ist der Stand jetzt? Das heißt, du bist wieder voll einsatzbereit oder warst du immer noch ein bisschen vorsichtig sozusagen? Ich bin auch ein bisschen vorsichtig. Also ich spiele wieder Shows, ich spiele wieder Einzelshows und früher habe ich auch immer Doppelshows gespielt. Ich habe teilweise auch, wenn ich abends eine Show hatte, war ich vorher noch zwei, drei Stunden bei mir im Raum am Üben. Das mache ich im Moment gerade noch nicht. so. Das heißt, ich gucke da, dass ich was das Spielen angeht auch ein bisschen weniger aktiv bin. Ich hatte bisher auch noch keine Gigs gespielt, wo ich, sagen wir mal. Jetzt ja, Equipment schleppe, aufbaue, Soundcheck spiele, Gigs spiele, Equipment aufbaue und schleppe. Also ich würde sagen, ich bin gerade noch nicht hundertprozentig Roadtaug. Aber ich arbeite da dran und gehe mal davon aus, dass ich das in den nächsten Monaten erreichen werde. Wahnsinn. Was ist dir, weil ich hatte ein bisschen ähnliches Erlebnis, allerdings mit einem Halswirbelsäule, mit einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, wo ich gar nicht mit gerechnet hatte. Und da konnte ich halt auch drei Monate, ja, war ich auch so richtig außer Gefecht gesetzt und habe dann auch schon für mich so das Ende meiner Karriere gesehen, wenn ich ganz ehrlich bin, weil ich konnte nicht sitzen, nicht stehen, nicht schlafen. Wie bist du damit umgegangen? Weil das ist ja schon mental erstmal eine ganze Sache, auf einmal zu sagen, ich sage auch finanziell. Aber ist ja schon, ist ja jetzt nicht, dass wir alle irgendwie mit einem goldenen Popo auf die Welt gekommen sind irgendwie und jetzt sagen, ich habe da, weiß Gott, was rumliegen, wenn mal sowas passiert, schön wäre es, aber ich glaube, das ist nicht die Realität. Und da gehen einem ja schon viele Sachen durch den Kopf. Man muss sein Leben bestreiten, man hat eine Wohnung, man muss Geld zahlen, man hat ein Auto, man muss Miete zahlen. Was ist dir da alles so durch den Kopf gegangen? Weil ich glaube, das ist auch so eine Sache, was Timo eben schon sagte, auch mental bei einer Show auch mental zu funktionieren. Das ist ja schon nicht ohne. Und damit erstmal klar zu kommen und besonders, wo du dann auch wusstest, eventuell, ich muss mich einer schweren Operation unterziehen. Was ist dir da alles so durch den Kopf gegangen? Weil ich glaube, Das ist echt eine ganz schöne Herausforderung, das zu meistern. Ja, also mir ist das überhaupt nicht gut bekommen. Also, wie wir auch am Anfang besprochen hatten, ich hatte jetzt irgendwie einen Plan B oder ich habe irgendwas anderes gelernt, wo ich mir gesagt habe, ja gut, du willst jetzt halt gar nicht Schlagzeug, sondern machst das andere. Es gab mir für mich nie etwas. Ich habe immer nur darauf gesetzt, dass mir das so genommen wurde auf so eine Art und Weise, so eine krasse Art und Weise. Und es war noch nicht mal ein Unfall, wo ich sage, okay, ich bin jetzt auf das Auto gekommen, habe einfach Pech gehabt. Ich habe auf eine gewisse Art und Weise Pech gehabt. Ja, es war jetzt nicht meine Schuld. Ich habe jetzt nichts Falsches gemacht oder so, aber ich kam damit überhaupt nicht klar. Ich hatte damit massive Probleme und ich weiß noch, als ich nach dem ersten Besuch in dem ersten Krankenhaus. Mit dem ersten Chirurgen gesprochen hatte und die mir gesagt hatte, was das ist und was sie tun, bin ich aus allen Beuten gefallen. Ich bin paralysiert da rausgegangen und ich saß hier zu Hause und. Musste irgendwie, ich kam mir einfach überhaupt nicht klar. Ich war fix und fertig. Also absolut. Wenn meine Frau nicht da gewesen wäre, Gott sei Dank, habe ich sie und sie hat mich nicht nur dieses einmal das Leben gerettet, aber schon oft, aber auch in dieser Zeit war es extrem hilfreich. Aber ich wäre einfach, ich wäre daran komplett zugrunde gegangen, muss ich ganz ehrlich sagen. Und ich musste in dem Moment, als als ich dann zurückkam und diese Diagnose hatte und auch diese Operation hatte mit der Ungewissheit, wie es danach weitergehen würde. Wusste ich einfach nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Ich habe natürlich erst mal sachlich gedacht, okay, du hast jetzt hier eine Verantwortung, du musst den Leuten, die dich gedruckt haben, schon mal irgendwie eine Ansage machen. Ich habe sie vorher ein bisschen hingehalten, weil ich selber auch wusste, was es war und, habe mich so an die Gedanken geklammert, ich erhole mich davon, wenn ich mir genug Zeit gebe und Erholungszeit mir nehme, dann komme ich damit irgendwie klar, ich bin das doch irgendwie hin und dann ist es wieder ein bisschen zurück. Das hat aber nicht funktioniert. Und ich musste dann einfach irgendwann sagen, okay, geht nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich muss alles absagen und das ist einem extrem schwer gefallen, das tat mir extrem leid. Und klar, natürlich, ich habe Verständnis dafür, bekommen, aber dann war natürlich der Kalender leer und ich habe kein Geld mehr verdient, ich habe gar nichts mehr. Und ich hatte jetzt auch zu dem Zeitpunkt jetzt irgendwie keinen festen Unterrichtstag oder so, wo ich noch hätte dadurch irgendwie Geld verdient und es war wirklich komplett alles weg, ich konnte nichts mehr machen. Ich habe gar nichts mehr verdient und, Und vor allem das Schlimmste war, ich wusste halt nicht, kann ich je wieder Schlachter spielen? Wird das wieder gut? Kriegst du das irgendwie wieder hin? Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, wie du damit umgehst? Und. Das hat einen Großteil des letzten Jahres irgendwie aufgefressen, mit dieser Ungewissheit zu leben, kann ich jedenfalls wieder diesen Beruf ausüben, den ich so sehr liebe. Kann ich je wieder Musik machen. und ich habe das ganz böse gemerkt, als ich zu Konzerten gegangen bin und gedacht habe, und mich dabei erwischt habe, ich gedacht habe, oh ja, das hast du ja auch mal gemacht, das warst ja mal du, als ich den Schachzeuger gesehen habe. Das einzig Schöne war, als ich letztes Jahr beim Street-GET-Konzert war und ich saß sehr weit vorne und er hat unfassbar gefühlt war und sehr, sehr leise gespielt. Da hast du gedacht, so leise spielen, das kann ich mir vorher vorstellen, das könnte ich vielleicht hinkriegen. Da hast du ein bisschen so ein Hopflautschimmer gewachsen. Aber im Wesentlichen auch, was die Shows angeht, da habe ich gedacht, da weiß ich nicht, wie ich da wieder funktionieren soll. Da weiß es nicht, wie ich da wieder belastbar werden soll, wie ich da wieder hingebauen soll. Und genau, du hast das Finanzielle angesprochen, das ist natürlich ein Riesenpunkt gewesen. Ähm. Ja, die kosten wenig weiter. Ich muss weiter Miete zahlen. Es geht alles irgendwie weiter. Ich habe dann Gott sei Dank so ein bisschen Unterstützung bekommen von der GVL. Gott sei Dank. Die haben mir da sehr geholfen. Wo ich auch schon lange Mitglied bin. Was ich aber auch vorher noch nie in meinem Leben gemacht hatte. Und auch nicht wusste, dass das geht. Als selbstständiger Musiker. ich habe mich krank gemeldet. Ich bin früher immer bei Ärzten gefragt worden, soll ich die Krankschreibung nicht schreiben? Selbstständig, ich habe keinen Arbeitgeber, wenn man so will. Wer will denn meine Krankschreibung sehen? Und dann habe ich aber mitbekommen, dass man halt auch Krankengeld bekommt, wenn man krankgeschrieben hat. Durch die Künstlersozialkasse? Oder durch die Krankenkasse? Durch die Krankenkasse im Prinzip. Bei vielen ist es so ab dem 40. Krankheitstag als Selbstständiger das ist so wenn du mal krankgeschrieben bist ab dem 40. Tag, wo deine Krankenschreibung offiziell weiterläuft kriegst du dieses Krankentagegeld offiziell richtig, genau, das wusste ich zum Beispiel ich habe Gott sei Dank eine Zusatzversicherung nach so einem Unfall der ich 2023 hatte, ich hatte sechs Wochen raus, da habe ich noch abgeschlossen dass ich dieses Krankengeld bereits schon nach zwei Wochen bekomme, Das war irgendwie hilfreich, dann ging das etwas schneller. Aber auch das war letztendlich nicht so viel. Da geht einem ja schon einiges durch den Kopf. Ja, genau. Und ich habe in der Zeit sehr viel darüber nachgedacht. Was kannst du noch machen? Wo kannst du dich irgendwie reserben? Was stehen dir für Möglichkeiten? Genau, was überhaupt. Viele Leute meinten immer so, Quereinsteiger werden überall gesucht. Mach doch dies, mach doch jenes. Da ist ja auch die Frage, wir sind Schlagzeuger, oder? weil ich, also ich habe mir auch ähnliche Gedanken mal gestellt und ich dachte, ey, ich wollte immer das, was ich immer wollte, ich wollte trommeln. Also mir war immer egal mit wem, mir war immer egal welche Musik, ich wollte trommeln. Trommeln hat mich glücklich gemacht oder Trommeln ist, wo ich mich wohlgefühlt und wenn das so wegbricht, das sind ja, ja, das ist schon, das glaube ich dir echt, dass das geht echt auf die Psyche, total. Es ist mein Leben, es war mein Leben und es wurde einfach so weggenommen und keiner konnte sagen, ja pass auf jetzt warte mal 6 Monate oder so, dann wird wieder alles gut dann wird wieder alles gut, ja und das war das größte Problem in dieser ganzen Zeit, dass ich dachte ich will endlich was diesen Albtraum aufmachen, ich will, dass das vorbei ist, ich will irgendwie, dass es wieder nach vorne geht, ich will irgendwie Licht am Ende des Tunnels sehen, ich will dass ich irgendwie eine Perspektive bekomme wieder in meinen Job, in meinem Leben zurückkehren zu können. Und keiner konnte mir das, keiner konnte sagen, ja, wir kennen das, da haben wir Erfahrungen mit, dann machst du jetzt das und das und das und dann wird das wieder. Ja, das glaube ich. Und das ist der Punkt, weshalb ich so einen Unterschied mache zu jetzt, sagen wir mal. Eine Erkrankung will sie jetzt nicht schlecht kriegen, aber Erkrankungen wie Kapaznolsyndrom oder Sehnschein- Entzündung. Weil ich weiß von Kollegen, die das halt auch hatten oder haben, die Ärzte können denen sagen, okay, das und das machen wir und dann und dann wird es wieder gut. Wir wissen, wie wir damit umgehen. Wir kriegen das irgendwann hin. Zumindest hat mich das in meinem Kollegenkreis so erwähnt. Kann natürlich immer sein, dass Menschen sagen, nee, ich habe das Es gibt unterschiedliche Symptome. Aber in meinem Fall war es halt so, Der Arzt hat im Buchstätig gesagt, hey, dein Knochen ist zu ver, du bist alt geworden, Pech gehabt. Nicht Pech gehabt, aber er hat schon gesagt, ja, ist halt so. Ich hoffe, er war etwas sensibler. Ja, ja, super netter Arzt, war alles toll. Aber letztendlich, er konnte mir nicht sagen, das wird alles wieder gut, das kriegen wir alles wieder hin. Er meinte zwar ja, wenn sie diese krasse Operation durchführen, er würde irgendwie da immer noch eine Erfolgsaussicht sehen im Zeitraum von, weiß ich nicht, ein paar Jahren oder so. Ja, aber so jung sind wir dann auch nicht mehr. Ich meine, du kannst ja jetzt nicht sagen, hör mal, ich verdiene mal zwei Jahre kein Geld mehr, also in Anführungszeichen, und dann bin ich wieder fit. Erstmal, die Jobs gehen ja, ich meine, man kann dann immer nur hoffen, dass man loyale Kollegen hat oder die Kollegen dann wieder. Also das sind so Gedanken, die mir dann einfach auch durch den Kopf sind, boah, dich ruft keiner mehr an, wenn ich jetzt, das ist ja schon, wenn ich einen Doppeljob habe, was ja mal passiert, dann habe ich ja schon, oh, der andere ruft nie wieder an. Also das sind ja so Sachen, wo mir dann schon so die Düse so ein bisschen geht. Und dann in so einer Art, hör du mal drei Jahre auf, ach, da kommt es schon wieder rein. Das sind so Sachen, das will man nicht hören. Jetzt möchte ich aber auf eine Sache ein bisschen zu sprechen kommen, denn derjenige, der den Kontakt zu dir eigentlich hergestellt hat, das ist der Stefan Kort von Adoro Drums. Der hat ja diese Adoro Silent Sticks und wir sind, ich habe ihn in Friedrichshafen getroffen und er hat gesagt, dass diese Sticks so ein bisschen geholfen haben, weil die sind natürlich nicht ganz so schwer. Und da ja, wie gesagt, Stefan, danke, dass überhaupt tolle, sympathische Menz jetzt schon hier gegenüber, ich glaube, ich spreche auch aus Timos Munde, der hatte, wie gesagt, den Kontakt überhaupt zu uns dreien hergestellt. Inwieweit haben dir die Silent Sticks dann so ein bisschen geholfen? Die haben mir geholfen, ich habe sie tatsächlich auch gerade hier. Ja. Die haben insofern geholfen, weil sie natürlich an sich schon mal leichter sind. Und weil ich gemerkt habe, wenn ich damit gespielt habe, entweder auf Pads oder, auf Trommel oder auf dem Schlagzeug, die haben nicht so einen starken Impact auf die Handgelenke ausgelöst. Das heißt, sie sind flexibler und geben mehr Naht. und du merkst einfach nicht diesen Schock oder wenn du drauf haust, diese Starre dann auf. Ja, er gibt Sinn für mich. Ja, genau. Und ich hab damit ein bisschen rumgespielt. Ich hab tatsächlich, ich hab auch ein Video dazu gemacht, was auf meinem YouTube-Kanal irgendwie hochgeladen hat. Da hab ich ein bisschen mit den Stecks rumgespielt, und hab einfach gemerkt, ah, das fühlt sich richtig gut an. Es ist natürlich ein anderes Gefühl als jetzt irgendwie Wolfsfix, aber man kann spielen. So, sie klingen auch erstaunlich gut auf Becken. So, und sie haben halt diesen Schock nicht irgendwie in den Handgelenken, es ist einfach insgesamt... Ein weicheres Spiel. Ich weiß jetzt auch nicht, wie ich es anders sagen soll, aber es ist was anderes, als wenn du mit dem Stock drauf haust, der Rebound, also der Rückprall ist anders, ist weicher, nicht so kräftig, sage ich mal. Geht es vielleicht auch dabei um die Vibration, die so ein Stick hat? Ja, genau. Genau das ist der Punkt, die Vibration. Du haust, wahrscheinlich unterschiedlich, wenn du jetzt ein Fell haust oder wenn du jetzt ein Becken haust, aber gerade auch sagen wir mal Rimshock zum Beispiel, da haust du ja wirklich auf Metall und da merkst du einfach, wenn du da eine Verletzung in der Hand hast, dann merkst du mit dem Holzstick, dass diese Vibration in die Knochen geht. Was. Unter normalen Umständen, die ja nichts ausmacht, aber wenn du da, sagen wir mal, sensibel bist, aufgrund von einer Verletzung und schmerzempfindlich bist, dann merkst du, dass bei jedem Schlag diese Vibration da halt reingeht, und das ist dann halt wehtun. Und klar, man kann das natürlich ein bisschen ausgleichen, dadurch, dass man einfach keine Rymnschot spielt oder in dieser Leiser spielt. Ja, das geht, aber dann sind wir auch schnell irgendwie dabei, irgendwie große Bewegungen, kleine Bewegungen. Wenn wir jetzt sagen, wenn man an deine Bewegung jetzt nicht so viel ändern möchtest oder kannst und einfach immer auf dieselbe Art und Weise weiter spielen möchtest, dann hängen sich diese Sticks halt an, weil du kannst halt damit genauso spielen wie halt mit richtigem Stick. Trimmshots natürlich nicht, Metall ist härter als Plastik, aber was die Bewegung angeht, du kannst genauso, sag mal, reinhauen und hast aber dann diesen Schock mit in den Handgeländen. So, insgesamt ist es natürlich auch deutlich leiser. Das ist halt auch, ein anderer Vorteil, sehe ich persönlich, weil ich dann vielleicht auch irgendwie, leiser dann spielen möchte. Also genau, ich wollte halt auch ohnehin nicht mehr so viel reinmachen. Deswegen kam mir das Ganze gegen. Nee, aber super, das ist echt eine interessante Sache. Und ich glaube, wenn jemand auch alleine überhaupt mit Handgelenksproblemen, Sehnscheid und Züngungen zu kämpfen hat damit, sollte diese Sticks mal ausprobieren, einfach um den Rebound einfach zu... Ja, zu entlasten, um die Vibration weicher zu halten. Ich glaube, das ist echt eine interessante Sache, dass man überhaupt leise spielen, ja so oder so. Aber man muss ja beides auch machen. Von daher ist ja auch so ein Ding. Aber ich glaube echt, das ist, ja, Wahnsinn. Und sie klingen gut. Ja, nein, sie klingen auch wirklich okay. Ich habe sie ja gerade im Test gehabt. Wie gesagt, nochmal Stefan, danke von Adoro Dams, dass er überhaupt den Kontakt zu dir hergestellt hat. Weil er hat das Ganze in Anführungszeichen verbrochen, sage ich mal. Dass wir hier zusammen miteinander reden. Und ich finde die Geschichte schon wahnsinnig interessant. Sag mal, jetzt hast du ja nebenher, jetzt kommen wir zu etwas Erfreulichem mal wieder. Also ganz flächelig, es gibt ein Happy End hoffentlich, ne? Ja, das hoffen wir so oder so, dass du wieder demnächst komplett spielen kannst. Also du fühlst dich schon jetzt, du bist positiv, du siehst jetzt das Licht am Ende des Tunnels, was du zwischendurch vielleicht nicht gesehen hast. Das heißt, du blickst jetzt auch schon wieder in die Zukunft. Okay, ich kann meine Leidenschaft weiter betreiben. Ich kann das machen, was mir Spaß macht und was mich erfüllt. Das heißt, wir haben ja hoffentlich eine Happy-End-Geschichte. Eines dafür muss ich noch dazu sagen, ich schulde einen ganz großen Dank vielen Leuten, die mir an den Theatern, die mir Position sozusagen offen gehalten haben. Klasse. In der Zeit, weil du auch gerade sagtest, ja, dann sagst du mal ab und bist dann nicht wieder angerufen. Großes Dank an alle Kollegen von allen Theatern, die sehr viel an mich gedacht haben und mir diese, Position offen gehalten haben dass ich wieder zurückkehren konnte und insgesamt große Unterstützung von allen Theatern, von allen Musikern muss ich sagen ein ganz großes Dankeschön an alle, was sie mir das erlöblich haben und mich irgendwie dann wieder aufgefangen haben, wie ich wieder spielen konnte ja, super. Bist du ja, das haben wir auf deiner Webseite gestalkt, hast du in der Zwischenzeit, um dich zu beschäftigen, noch nebenher den Tontechniker-Kurs gemacht? Ja. Oder ist das so ein bisschen so, wo du sagst, irgendwie muss ich mich beschäftigen? Oder war das eh eine Leidenschaft, wo du gesagt hast, okay, jetzt, wenn nicht jetzt, wann dann? Wie bist du dazu gekommen? Weil da bin ich ja ein bisschen neidisch drauf, weil ich bin ja sehr dilettantisch immer, ich versuche immer und lerne, Learning by Doing ist, nach wie vor glaube ich immer noch die beste Art und Weise, Aber ist das dann so ein bisschen so gesagt, okay, um den Kopf frei zu kriegen oder dich trotzdem mit Musik zu beschäftigen, dass du sagst, ich bilde mich mal in dieser Art und Weise nach? Oder war das eine Sache, die wolltest du eh schon immer machen? Das war tatsächlich damals während der Pandemie, wo ich das gemacht hatte. Das war ein paar Jahre früher und damals wusste ich nicht, nichts mit meiner Zeit anzufangen. Und ich hatte von einem Kollegen gehört, der das auch gemacht hat, der diese Ausbildung gemacht hat. Und ich habe zu dem damaligen Zeitpunkt eh mir so ein Studio aufgebaut und Popone gekauft und wusste einfach nicht viel über Drum Recording. Und ich dachte so, ja, okay, nutze die Zeit und mach das mal. Und dann habe ich das im Fernstudium gemacht und das war wirklich super. Es hat tatsächlich Spaß gemacht und war eine tolle Sache. Prima, dann erstmal Gratulation dazu. Ja Mensch, hör mal, du bist ein Tausendsasser. Ich glaube, wir haben viel geredet jetzt. Vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Was sind so die nächsten Projekte so als Abschluss nochmal? Oder auch, was willst du vielleicht Leuten mit auf den Weg geben, die Ähnliches durchmachen? Also erstmal nicht aufgehen, auch wenn es nahe liegt. Ich bin froh, dass ich mich nicht aufgegeben habe oder jetzt zu schnell auf, radikale Vorschläge von Chirurgen eingegangen bin. Sondern einfach erstmal gedacht habe, warte mal kurz, hier steht eine Menge auf dem Spiel. Und mich von vielen Leuten hat beraten lassen und da sehr offen Vorschläge war und. Letztendlich nicht aufgegeben habe. Und ich versuche da weiterzumachen. Und vor allem, ich würde einfach jedem raten. Macht so viel Sport, wie ihr könnt. Ja, ich glaube, man unterschätzt das. Also wir bewegen uns doch auch sehr einseitig, also wir bewegen uns am Schlagzeug, aber das merke ich auch persönlich für mich, ich kann jetzt nur für mich sprechen, nicht für Timo natürlich, aber ich merke tatsächlich auch, dass ich. Ja die Faszien verkürzen sich, wenn du bestimmte Sachen auf einmal schludern lässt, so nenne ich es mal gerade. Und wo ich echt merke, Bewegungsfarben, Schlagzeug, aber anders als mit 20 muss man dann doch sagen. Und ich glaube, das mit dem Sport treiben oder sich dehnen ist eine ganz, ganz wichtige Sache und die unterschätze ich leider auch viel zu sehr. Ja, auch gerade was das Thema Rücken angeht. Ich kann mich noch erinnern, Keine Ahnung, bei Hamilton zum Beispiel mit den verschiedenen Slares, da waren irgendwie Drehungen von über 180 Grad plötzlich zu bewerkstelligen und irgendwann hat der Rücken nicht mehr mitgespielt. Und du hast angefangen, das war auch schon eine Zeit, wo ich wenig Sport gemacht habe und da habe ich dann auch gedacht, du brauchst das einfach als Gegengewicht, du brauchst das, um zu funktionieren, um ein bisschen Job machen zu können. Je älter du wirst, wird es umso wichtiger. Und jetzt habe ich es halt umso mehr nochmal gemerkt, weil mir auch wirklich hochstehend gesagt wurde, wenn du jetzt beim Sportmastern kannst du es vergessen, dann wird es einfach nichts mehr. Es ist nur noch Verfall angesagt. Ja, so ist es ja leider. Ja, ja, ja. Ab einem gewissen Alter kannst du ja quasi auch nur noch erhalten, wenn es zum Muskelaufbau geht, zum Beispiel, Es ist schon ziemlich früh so, dass du quasi, um aufzubauen, wahnsinnig viel tun müsstest dafür. Das heißt, irgendwann erhältst du ja quasi nur noch. Und da reichen, also wer jetzt sagt, boah, mit Sport brauche ich jetzt nicht mehr anzufangen. Zehn Minuten, Viertelstunde am Tag ist definitiv schon für den Erhalt der Muskulatur, ein wichtiger Faktor unbedingt. Ja. Ist einfach so. Okay, was lernen wir heute? Wir müssen alle wieder Sport machen. Mehr Sport machen. Wahnsinn. Jerome, ganz, ganz vielen lieben Dank für das tolle Interview. Sympathischer, toller Mensch, zu uns hier gegenüber. Wir wünschen dir alles Gute und ich hoffe, unsere Wege kreuzen sich wirklich mal echt. Vielen lieben Dank, dass du uns Rede und Antwort gestanden hast hier im Podcast. Vielen lieben Dank und beste Grüße nach Hamburg. Danke schön. Und auch danke für die persönlichen Eindrücke, weil es ist schon sehr persönlich, was du hier gemacht hast. Und deswegen ein großes, großes Dankeschön, dass du dich hier auch so geöffnet hast und es war mega. Vielen Dank. Danke euch. Tschüss da draußen alle. Tschüss. Ciao. Wie schon angekündigt, hat der Dirk es sich nicht nehmen lassen, einen Gear-Check zu machen. Und dieser Gear-Check ist eher ein Zufallsprodukt. Beziehungsweise das Produkt ist eher zufällig gewählt worden. Nicht der Gear-Check ist ein Zufallsprodukt. Das klingt ja so, als hätte der Dirk so... Nein, der Dirk ist über etwas gestolpert, kann man sagen. Nein, ihm ist, wenn ich mich recht entsinne, etwas entgegengefallen. Oder so ähnlich. Oder er hat Kartons geöffnet, die seit Jahrzehnten im Schrank liegen, wo ich dachte, was ist denn überhaupt da nochmal drin? Und klär uns mal auf, was ist es jetzt genau? Das heißt, du hast Fälle gesucht, ich erinnere mich auch daran, du suchtest Fälle nämlich für das Studio mit dem Orgentrio. Und da ist dir ein Karton im hintersten Winkel deines Lagers in die Hände gefallen. Jein. Also es war genauso, ich suchte Fälle und. Bin auf einmal auf Fälle gestoßen, die eigentlich aussahen wie in einer Verpackung von Remo-Emperor-Fällen. Und das war auch genauso, nur dass da nicht Remo-Emperor, sondern da drunter war noch ein Satz, drunter Reso to Ron Dunnett. Und das habe ich überhaupt nicht gecheckt, weil ich habe immer, da habe ich auch schon öfters mal dran vorbeigeguckt, weil ich immer dachte, das wären Emperor-Fälle. Also klare Emperor-Fälle. Und dann konnte ich mich daran entsinnen, dass ich vor ewigen Zeiten, da war der liebe Kurt Dörnberg noch beim Musikwein und da waren diese Fälle mal im Vertrieb und Ron Donnet, je nachdem wie man ihn aussprechen mag, ist ein exkluiver Snare-Dram-Bauer, auch für Boutique-Snares, ist ganz bekannt durch seine Titanium-Snares, macht aber auch ganz tolle Finishes, Holz-Snares und ist auch so ein Erfinder vor dem Herrn. Und der hat irgendwann gesagt, Mensch, ich möchte mal andere Fälle haben. Und mir schwebt da was vor. Und er hat dann Fälle auf Basis von Timpani-Fällen, die auch von Remo gemacht werden. Ich möchte gerne mal Tom-Fälle haben, die auf Basis von Timpani-Fällen basieren. Das heißt nicht diese typischen Meiler-Fälle, sondern quasi diese Timpani-Struktur, Die Fälle sehen auch so ein bisschen milchig mehr aus. Und er sagt dazu, dass die mehr stimmstabil sind. Du hast einen größeren Umfang vom Stimm... Um das mal vorweg zu sehen, so einen kleinen Disclaimer. Ich fand das tatsächlich... Die haben wirklich einen Riesenstimmumfang, das fand ich tatsächlich und es ging wirklich unheimlich schnell. Was ihr jetzt im Video seht, ist einerseits ein Schnelldurchlauf, wie ich die, ganz, ganz wichtig, hier im Podcast ist natürlich die gekürzte Version dabei, sonst wäre, das würde einfach zu lange dauern. Wer will, wir haben ja das Video auch nochmal extra auf den Kanal hochgeladen oder wird nochmal hochgeladen und da könnt ihr auch nochmal, wie ich wirklich live die Fälle stimme, also live mit euch, wo ihr wirklich, und da mache ich nichts mit TuneBot oder so, auch meine, die Toms sind am Schlagzeug. Also ich mache da jetzt nicht so eine Arie raus, extra jedes Tom und anschlagen hier und da, sondern einfach, ihr seid eins zu eins mit dabei, ob man das da mag oder nicht, das ist dann wieder Geschmackssache. Ich fand aber, es ging unheimlich flott und es hat auch echt Spaß gemacht, weil sie sind anders, sie verhalten sich anders und wenn ihr, wie gesagt, das ganze Video dazu sehr, also diese Stimmenarie, Ich habe erst überlegt, ich mache das auch einen Schnelldurchlauf, so Zeitraffer-mäßig. Aber nee, das ging eigentlich so schnell, dass es, wer sich dafür interessiert, wie ich so stimme oder wo ihr seht, das geht auch. Also neben allen Tune-Bots, wo ich ja auch ein Fan von bin oder Drum-Dial, was es da alle gibt, das ist jetzt einfach auch die Realität für mich. Auch wenn ich bei Festivals oder irgendwie spiele, ich habe da nicht stundenlang Zeit, da noch einen Tune-Bots dran zu machen etc. Sondern das Gehör ist da schon ganz, ganz wichtig. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich streiten. Aber da seht ihr einfach mal, wer da Interesse daran hat, so meinen Prozess dahin. Und habe hinterher nochmal so einen Minisong gespielt. Einfach nur, weil ich Bock drauf hatte. Und ihr hört... Am Anfang den reinen Mikrofon-Sound, also da ist nichts dran gemacht, gar nichts, also überhaupt nicht, auch kein Face-Alignment oder so, sondern einfach nur kurz, damit ihr hört, wie es ist. Dann hinterher nochmal so, wie ich die dann im Studio abnehmen würde oder eine. Möglichkeit davon. Dann habt ihr mal so einen AB-Vergleich. Ziemlich ehrlich und ich finde es ziemlich cool. Also wie gesagt, mir taugen die Fälle, ich kannte sie echt nicht und Und sie gibt es noch, soweit ich das jetzt weiß. Aber hauptsächlich, wie du auch schon eben gesagt hast, in Amerika, in Deutschland habe ich jetzt noch nichts davon gefunden. Müsste man vielleicht mal nachfragen. Aber lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr irgendwo diese Fälle seht. Weil die sind nach meiner Meinung wirklich anders. Allerdings eher, finde ich, so für den Pop- und Rockbereich einsetzbar. Das finde ich jetzt wiederum spannend. Ich will jetzt nicht zu viel vorweg greifen. Aber das ist noch ein paar Worte vielleicht drüber verlieren. Einerseits, bevor wir auf das Thema der Fälle zu sprechen kommen, ganz wichtig, was der Dirk gesagt hat, alle Gear Checks findet ihr als extra Video auf unserem YouTube-Kanal. Das liegt erstens daran, dass wir hier nicht das Ganze noch mit weiteren 20 bis 30 Minuten vollpumpen möchten. Der Podcast hat eh, ich will nicht sagen, dass er lange ist, aber doch. Aber halt und zum Zweiten, einige Dinge muss man einfach auch sehen, die kann man im Podcast nicht wirklich transportieren, wenn der Dirk stimmt dann seht ihr, wie der Dirk stimmt man sieht auch genau, was jetzt der AB vergleicht zum Beispiel auch in den letzten Gear Check, weil der Dirk ja die Adoros Seilensticks gehabt hat, die verglichen mit den echten Sticks dann sieht man auch, ah, er spielt jetzt echte Sticks und das sind die Adoros Seilensticks außerdem sieht man, wie toll der Dirk sich bewegt und spielt und keine Ahnung, man sieht die Frisur im Winde wehen, und so weiter und so fort. Das heißt, die Gear-Jacks sind jedenfalls auf alle Fälle lohnenswert, sich auch anzuschauen, nicht nur hier die Kurzfassung sich anzuhören. So, bevor es gleich in den Gear-Jack reingeht, aber Dirk, was mich jetzt schon irritiert hat, war, dass du sagtest, Erstmal wollte ich aufklären, Timpani heißt Pauke. Für die, die es nicht wissen. Es sind also eigentlich vom Sinne her Paukenfälle, die auf Toms umgewünscht wurden. Und was ich noch spannend fand, war, dass du sagst, das ist eher für Poprock, weil ich hätte jetzt eher gedacht, so vom Hause aus, Timpani ist ein relativ dünnes Fell, würde ich auch behaupten wollen. Ja, das fand ich eher so für Jazz halt, habe ich gedacht, vom Resonanz her vielleicht und sowas. Also da bin ich schon sehr gespannt drauf, warum für den Poprock. Wir lassen es jetzt auch hier auch offen. Und trotzdem noch eine Frage. Ich habe den Geercheck ja selbst noch nicht gesehen. Und ich will auch da nicht vorweggreifen, aber die Frage ist, du sagtest eben, die sind nicht aus Meila, also nicht aus dem, wo normalerweise Fälle draus gemacht sind heutzutage, also synthetische Fälle. Sagst du auch im Geercheck, aus welchem Material sie wirklich sind? Ich konnte es nicht aussprechen. Oh, sehr gut. Bis zum nächsten Mal. Als ich den gemacht habe, die haben so eine milchige, ich weiß gar nicht, ob es eine Meilerart ist. Es stand dort drüber, das ist irgendwie Translustzent. Ich kannte das Wort nicht, aber ich dachte, die Färbung der Fälle, die sehen so milchig aus. Also, liebe Hersteller von Trommelfällen oder liebe klassische Schlagwerker dort draußen und Schlagwerkerinnen selbstverständlich. Wenn ihr uns aufklären könnt, aus welchem Material sind denn eigentlich Paukenfälle gemacht? Heutzutage, wir reden natürlich auch nicht hier von traditionellen Kalbsfällen, schätze ich auch mal in der Größenordnung, wird ja keine Maus gewesen sein. Dann schreibt das gerne mal in die Kommentare, denn ich hätte jetzt auch gedacht, das wäre Meiler, aber... Ja, vielleicht ist es eine Art halt irgendwie. Aber es gibt wahrscheinlich auch andere synthetische Möglichkeiten, so etwas herzustellen. Also, schreibt es gerne in die Kommentare, wenn ihr etwas wisst. Ansonsten würde ich sagen, ich bin gespannt. Ihr seid hoffentlich auch gespannt. Und in dem Sinne, Geert Check ab! So, hier noch einmal richtiggestellt. Die Reso2 Drumheads von Donet in Zusammenarbeit mit Remo hergestellt. Wir stehen aus einer speziellen Kombination von zwei unbeschichteten Meilerfolien, Polyester. Und sie kombinieren eine reguläre, klare Folie, 7ml, als oberste Schicht mit einer halbtransparenten, unbeschichteten 7,5ml Paukenfolie, Tympanyfolie, als untere Schicht. So, jetzt haben wir es richtig und jetzt haben wir es klargestellt. Wenn da irgendwann jetzt nochmal was anderes kommen sollte im Podcast, dann wisst ihr Bescheid. Also, zwei Folien aus Mylar, aber eine davon ist eine normale und die andere ist die sogenannte Timpani-Folie oder Timpani-Fell. So, ich habe das Schlagzeug umgebaut, geswitcht und jetzt möchte ich euch mal durch den Stimmprozess nehmen. Eventuell auch im Schnelldurchlauf, wenn es dann zu lange dauern sollte. Jetzt hört ihr mal einmal, so klingt das Set jetzt einfach nur mit den Fällen so ein bisschen per Hand aufgezogen. Oh, die klingt schon ziemlich fett. Also, ich nehme euch jetzt mit auf die Reise. Ich fange an beim Kleinen, ich fange beim Zehner an. Den kompletten Stimmprozess, die könnt ihr im einzelnen Gear-Check-Video natürlich nachverfolgen. Ganz wichtig noch, ihr hört ganz häufig in dem Video, ist das einmal der Raw-Sound. Damit meine ich einfach nur, wie die Mikros ohne EQ, ohne Reverb und so weiter, die Trommeln abnehmen, und dann gibt es auch noch manchmal Einblendung, da steht dann Studiosound, da ist dann ein bisschen EQ, ein bisschen Reverb drauf, einfach zur Vollständigkeit halber. Dann ist mir bei Tom 2 das Mikrokabel hat sich gelöst, wahrscheinlich durch den Schlagzeugwechsel und, ganz am Anfang knisselt es dann vielleicht einfach mal ein bisschen, aber dann kommt, ja ist es Mikrokabel leider abgefallen ich habe es nicht gemerkt erst hinter dem Video wo ich dachte wieso ist das Tom 2 einfach nicht mehr so fett wie die anderen dadurch aber, finde ich wieder ganz interessant und auch der Beweis wie gut oder wie wichtig Overheads sind weil ich habe das ganze dann meistens über die Overheads geholt. Und ja schon interessant also ich finde es super spannend. Okay, ich habe so einen Mini-Track vorbereitet. Wollen mal gucken. Wie das Ganze denn dann damit klingt. Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck davon bekommen, von den Rezo-Tufällen, von Ron Dunnett als Idee und von Remo hergestellt. Ja, sie klingen wirklich anders. Sie sind dicker, aber ihr habt ja selbst gesehen, das Stimmen ging relativ leicht von der Hand. Und wenn ihr mal was anderes sucht, also sie gibt es teilweise noch, einfach mal im Internet ein bisschen Recherche machen. Ich finde sie interessant. Wie gesagt, ich habe sie nach ewigen Zeiten mal wieder im Keller gefunden. Wer weiß, was sich bei euch alles so noch im Keller befindet. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran. Sagt mir doch mal in den Kommentaren, was ihr von den Fällen haltet. Klingen sie wirklich anders oder nicht? Das ist natürlich alles Geschmackssache. Und natürlich auch selber hören als bei YouTube ist auch nochmal eine ganz andere Sache. Also, ich wünsche euch eine gute Zeit und verbleibend. Besten Grüßen, euer Dirk. Tschüss. Im Rundown habe ich gar nicht das Hörer-Feedback erwähnt. Das ist ja eigentlich auch mittlerweile obligatorisch. Denn uns erreichen ja ständig massenhaft Nachrichten. Und ja, es sind immer schon ein paar. Und die nächste Nachricht ist jetzt von unserem alten Kollegen und Freund, dem Mac, der uns nochmal geschrieben hat. Ihr erinnert euch, der Mac ist der Grund, warum wir über Internal Mics gesprochen haben in dem letzten Podcast. Und darauf bezieht er sich nochmal. Und ich werde nun verlesen. Also der Mac schreibt uns. Hallo Dirk, Timo und Harry. Ich habe mir gerade den Podcast Nummer 141 zum Thema Intel Mics angesehen. Yeah, es wurde richtig generdet. Ich bin als Amateur natürlich nicht in der Lage, so teure Systeme zu verbauen, aber habe festgestellt, dass auch mit weniger Geld was Vernünftiges zu erreichen ist. Wie gesagt, alles auch Geschmackssache und live mit der Band ist im Unterschied meiner Meinung nach vernachlässigbar. Außer meine Drums setzt Tama Imperial Star Hyperdrive nicht so teuer, als dass ich keinen Löcher bohren wollte. Ich habe je Tom eine XLR-Anschlussbuchse gesetzt. Was meine Thematik anbelangt, ist es schon so, wie ihr vermutet habt. Ich spiele natürlich immer ein gleiches Set live, ein gleiches Set im Bandproberaum und ein gleiches Set in meinem, wie Dirk erwähnte, schönen Dachbodenproberaum. Denn wie unten erwähnt, habe ich mir den Luxus von drei kompletten Tramsets geleistet. Spann auf und abbauen. Da meine letzte Studiarbeit vor 25 Jahren war, habe ich natürlich nicht das Problem mit den entsprechenden Positionieren der Mikrofone für unterschiedliche Sounds. Ich bin ein Live-Drummer und spiele auch überwiegend Rockmusik, deswegen habe ich diese Schritte gemacht. Der Harry hat es richtig erkannt, dass ich ein kleiner Tüftler bin und in all den 50 Drum-Jahren nun sehr viel gebaut und umgebaut habe. Learning by doing. Ich nehme zusätzlich das Ride und Hi-Hat mittels Overheads ab. In den Locations, wo ich auftrete, kleine Clubs und Hallen bis maximal 400 Leute, reicht das, denn die Crashbecken sind eh laut. Vielen Dank auch zum erwähnten tollen Live-Set. Das habe ich selber schon mehrmals umfoliert. Aber das Rot ist nun das Finale. So, damit beende ich meine Hörer-Feedback zum Thema Internal Mics mit einem Danke an euch, dass ihr diese Thematik nochmals aufgerollt habt. Vielleicht konnten weitere Podcast-Hörende mal neugierig gemacht werden. Gerne dürft ihr meine E-Mail-Adresse weitergeben, sollten denn dazu Fragen an euch kommen. Ich gebe gerne Auskunft dazu. Macht weiter so. Nammes ab. Beste Grüße vom Mac. Super. Danke, Mac. Jo, ich glaube, damit ist das Thema Internal Mics, Erstmal in der Akte abgeheftet und in den Schrank gestellt. Mega. Das hat uns jetzt mit, glaube ich, über drei Podcast-Folgen verfolgt, das Thema, kann man so sagen. So, wir haben noch weiteres Feedback. Und zwar von dem Steff... Ich hab so einen trockenen Husten durch das Wetter, muss ich sagen. Ja, ich muss auch mal ein bisschen Mitleid erhaschen hier. So belegte Bronschen durch so Staub und Pollen. Ich bin ja Allergiker. Er lacht mir kaputt, das ist ja frisch. Nein, nein, nein, ich glaube Stauballergie oder Pollenallergie, das kenne ich auch vom Meeren. Das ist, glaube ich, nicht schön. Ja, na ja. Dirk, wir müssen uns gleich unterhalten. So. Also. Der Steffen schreibt uns. Hi Timo, hi Dirk. Klasse Folge mit Udo Dahm. Der Mann hat einfach Unfassbares geleistet. Ihr erinnert euch, das ist schon ein bisschen her und ich habe tatsächlich auch vergessen, dieses Feedback irgendwie zu verlesen. Es ist mir aufgeploppt und dann bin ich ein bisschen untergegangen. Also sorry, Steffen, an der Stelle. Aber ich lese mal weiter vor. Also der Chef schreibt weiter, hat nicht auch uns Annika bei ihm studiert, also er meint damit Annika Nilles und ich weiß, dass Annika in der Pop-Akademie war, als Studentin, von der gehe ich davon aus, ich gehe da, das wird sie getan haben, also beim Udo studiert. Wäre toll, mal seine Meinung zu ihr und den Einstieg bei Rush zu hören. Dazu kann ich auch schon sagen, wir haben den Udo ja nochmal angefragt. Das geht jetzt leider auf unsere Kosten, dass wir das ein bisschen haben schleifen lassen jetzt. Das heißt, der Udo wird demnächst auch wieder, wenn er dann noch Lust hat, natürlich, ich gehe mal davon aus, im Podcast zu weiteren Themen befragt werden und dann werden wir uns mal diese Frage auf jeden Fall auch notieren. Der Steffen schreibt weiter. Beim Thema mobile Drumkits bin ich hellhörig geworden. Wir hatten das auch nicht mal meinem Hörerfeedback angeschrieben. Ich bin auch aus dem Rheinland, aber musiktechnisch habe ich jetzt nichts mit Karneval zu tun. Okay, okay, okay, als Coverband aus dem Rheinland muss man zumindest was von Prinz, Kassalla und Bab spielen. Das geht noch. Ja, Steffen, da hast du auch recht, wer aus dem Rheinland kommt. Oder ich sage mal, das erweiterte Rheinland, wozu sich ja auch die Gegend hier zählt. Wo man denkt, äh, Köln ist irgendwie 100 Kilometer weit weg. aber okay. Wer nicht kennt BAP, kennt man vielleicht noch auch als Nicht-Kölner. Kassala, weiß ich nicht. Doch. Ja. Aber man muss echt sagen, das ist mittlerweile, um mal ein anderes Thema aufzumachen, das ist mittlerweile echt keine Karnevalsmusik in dem Sinne, finde ich, sondern es ist sehr, sehr gut gemachte Popmusik. Also gerade Kassala und so, finde ich, war und bring es auch. Also auch ganz, ganz tolle Musiker am Start. Kann man nicht anders sagen. Der Steffen schreibt weiter. Aber ich gebe Dirk absolut recht, das mobile Kit ist nicht nur für Karneval eine gute Sache. Bei mir ist der Gedanke schon länger im Kopf gewesen. Mich hat es immer genervt, als letzter fertig mit dem Aufbau zu sein oder wenn wir bei einem Gig mit mehreren Bands nur ein Zeitfenster von 20 Minuten zum Aufbau bekommen haben. So geschehen in Bonn. Da habe ich dann ein E-Drum benutzt, hinter der Bühne aufgebaut und dann mühsam nach oben geschleppt mit vier Mann. Dabei hat sich einiges verdreht und es war nicht schön. Vor uns wurde die Bühne ruckzuck geräumt. Der Drummer hatte ein Kit auf Rollen und Brett. Da war es um mich geschehen. Flux unserem Keyboard eine Idee verkauft, denn der ist Ingenieur und ich handwerklich. Naja, wir haben das dann zusammengebaut und ich habe vorher viele Karnevalstrommler in Facebook kontaktiert und den einen oder anderen coolen Tipp bekommen. Wusste nicht, dass es jemanden gibt, der das für Kunden anfertigt. Ich habe nur Do-It-Yourself-Kits gesehen. Fragt doch mal den Alex Vesper, der ist bei den Blackfills und kann sicher eine Menge darüber erzählen. Keine schlechte Idee, Steffen. However, ich sende euch mal ein Making-of-Video von meinem Kit, dass ich jetzt ein Jahr spiele und mehr und mehr das große Akustik-Set im Proberaum lasse, weil es einfach so bequem ist. Man wird ja auch älter und die Schlepperei. Ich hatte schon überlegt, ob ich das nicht zum Drum Camp im Herbst nehme. Also kurzer Teaser an der Stelle. Der Steffen ist nämlich im Herbst bei uns am Drum Camp mit dabei. Übrigens an der Stelle auch noch mal kurz gesagt, Achtung, Werbeblock. Es gibt noch ein paar Plätze im Drumcamp im Herbst. Termin ist, ich sag's einfach nochmal, 24. 25. Oktober 2026. Also wer noch nichts vor dem Wochenende und viel Trommelei haben möchte und den Steffen kennenlernen möchte, der ist gerne eingeladen am Drumcamp noch teilzunehmen. Also einfach nie mehr schreiben an uns. So, aber ich muss mal weiter hier erzählen. Der Steffen schreibt dann fort, ich möchte mich ein wenig von der Band unabhängig machen und mal schnell das mobile Drumkit mitnehmen und als Sub hier und da aussafen. Geht aber nicht in meinem Kombi rein. Dazu müsste man schon so eine Art Caddy oder ähnliche Modelle haben. Vielleicht mache ich das mal, wenn ich im Lotto gewinne, weil im Alltag möchte ich so eine Karre nicht fahren. Freuen mich schon aufs Drumcamp. Liebe Grüße und schön, dass es euren Podcast gibt. Bitte weitermachen. Liebe Grüße, Steffen. Also, lieber Steffen, das Video von dir, das hast du ja dabei gefügt, das werden wir jetzt hier einfach hinten dran in unseren Podcast-Vodcast einbauen. Beziehungsweise wir müssen überlegen, ich habe das Video erst mal gar nicht gesehen, wenn es Ton hat, werden wir das einbauen. Wenn es keinen Ton hat, werden wir es extra auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen, weil der Podcast ohne Ton, fünf Minuten kein Ton wäre irgendwie doof, ne? Für die Leute, die es über Spotify hören zum Beispiel oder Apple Podcast oder wo auch immer. Also das werden wir noch checken, auf jeden Fall wird das Ding veröffentlicht werden. Ich lese jetzt noch was vor vom Steffen, denn das geht so ein bisschen auf meine Kappe. Also der Steffen hat uns nochmal geschrieben, netterweise. Er hört dann in einer weiteren E-Mail fort. Hi Timo, Herr Dirk, nachdem meine letzten E-Mails versumpft sind, wie gesagt, das geht auf meine Kappe, muss ich einfach mal fragen, bevor ich weiteres Hörer-Feedback schicke, ob tatsächlich immer alles vorgelesen wird. Und ja, es wird alles vorgelesen, manchmal dauert es nur ein bisschen. Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen, schreibt der Steffen, bei so vielen Zuhörern. Ja, okay, das ist schon krass, was hier teilweise reingeht, aber wir lesen schon alles vor. Wir lesen schon alles vor. However, ich bin weiter Fan und muss auch nicht immer eine Antwort haben und brauche auch keine Erwähnung im Podcast. Es wäre nur schön zu wissen, ob meine E-Mails überhaupt ankommen. Ja, Steffen, sie kommen an und es wird doch wirklich verlesen. Und mal die letzten beiden. Zum Thema Mobile Drumming habe ich jetzt, zumindest die eine, die oft die andere bezieht, habe ich ja jetzt verlesen. Da ich schon mal dabei bin zu schreiben, habe ich gleich noch ein anderes Thema. Vielleicht findet ihr das ja auch interessant und wollt das mal thematisieren. Ich habe recht lange in einer Band gespielt, die nur über In-Ears probt, aufgrund Sound- und Geschirrschutzgründen. Die Gründe konnte ich nachvollziehen, aber das trieb dann solche Blüten, dass man mir eine Drumkabine in Proberaum gebaut hat, mit tollen Fenstern. Ich war kurz davor, Blubkästen anzubringen. Das Linearproben führt dann auch dazu, dass man immer ins Mikro sprechen muss, untereinander zu kommunizieren, zumindest verbal. Das hat zwar alles gut funktioniert, aber ich kam mir dennoch immer recht isoliert und seltsam vor. Nun, einige Jahre später bin ich wieder in der gleichen Situation. In-Ear-Probe, kleiner Proberaum, sehr hohe Decken und furchtbarer Sound, weil ich mit dem Akustikset in die Gesangsmikros streue. Okay, dann habe ich halt nochmal 700 Euro investiert und mir eine Acrylwand von Clear Sonic holte. Reicht der Band leider immer noch nicht und es wird wieder überlegt, mich in einen Käfig zu stecken. Frage, wie machen das denn die Bros? Ich finde zum Beispiel Videos von Martin Miller, die wie eine Aufnahme aus dem Proberaum anboten, sehr gelungen. Felix Lehrmann ist ja auch nicht unbedingt für Zurückhaltung bekannt, aber wie bekommen die das ohne Käfig Acrylwand hin? Er hat auch hier einen Link dazu beigefügt. Gleiche Frage stellt sich für mich bei meiner Lieblings-Coverband HSCC oder Hindley Street Country Club, die ich neulich in Eindhoven live sah. Absolut überzeugend und super sympathische Coverband aus Australien, die unverhofft mit YouTube-Videos zu Weltruhm und schließlich Welttournee kam. Die haben auch bei ihren Drums keine Wandkäfighaltung. Auch da ist ein Link eins gefügt. So, genug gequatscht. Ich bin gespannt, ob ihr eine Meinung dazu habt und freue mich auf Feedback oder auch nicht. Da auch du kriegst Feedback. Liebe Grüße und bis im Oktober zum Trump-Camp. So, also. Das Thema Käfigführung, Käfighaltung für Drummer. Bitte nicht füttern. Ich mache es mal bei mir ganz kurz. Ich glaube, ich habe noch nie mit einer Band geprobt, die nur In-Ears hatte. Ich kann mich nicht dran erinnern, weil ich auch nie geprobt habe. Also so viel kommt bei Pros nicht vor. Und ich habe auch noch nie hinter einer Akrywand spielen müssen. oder gespielt. So, jetzt denkt er sich, oh gut, der Ingrid spielt nicht so viel. Fragen wir lieber den, der ist ständig und überall spielt, nämlich den Dirk. Also, Dirk, du probst ja auch noch mit Bands. Soll vorkommen. Genau. Gerade jetzt du, wenn du auch vor einem Studiotermin bist oder vor einer großen Tour, wird natürlich nochmal geprobt. Ich denke jetzt mal hauptsächlich an Axis. Also Axis, alles in ihr oder tatsächlich noch Monitor-Wedges und du hast auch schon mit Acrylwänden gespielt, Musicalproduktion etc. pp. Wie ist deine Erfahrung dazu? Also bei Axis ist es so, ich bin der Einzige, der In-Ears hat. Alle anderen machen das mit Wedges. So, und da ist einfach auch Lärm, also es ist wirklich Oldschool-mäßig. Musical-Theaters ist meistens komplett In-Ear, komplett in der Regel. Wenn es orchestrale Sachen sind, dann kommt es immer ganz drauf an, je nachdem. Da wird auch auf jeden Fall häufig mit Acryl-Wende, Du hast eben, Steffen, du hast die Sonic Clear angesprochen, die sind häufig da. Oder es gibt mittlerweile auch so komplette Kabinen von der Firma. Das hatte ich allerdings, also komplette Kabinen hatte ich sehr selten. So in Musicaltheatern und sowas, habt ihr eben beim Jerome auch gehört, da ist das schon relativ gang und gäbe, dass man sogar als Drama sein eigenes kleines Studio reichert. Ganz ehrlich, die meisten Proben, die ich auch habe, sind wirklich live. Wirklich auf Nüsse. Und ich glaube auch, bei Martin Miller, was du angesprochen hast, mit Felix, übrigens wirklich klasse Band, tolle Musiker dabei. Die haben In-Ear, aber das ist live, glaube ich, alles. Da wird, glaube ich, da so reingespielt. Und da ist auch keine Wand davor. Das kommt natürlich immer auch den Raum drauf an. Jetzt hast du gesagt, du bist in einem Proberaum, der sehr hohe Decken hat. Und wenn da keine Teppiche drin liegen und es dann Beton wende, das knallt natürlich ohne Ende. aber dann sollte man diesen Proberaum nach meiner Meinung eher. Um modellieren, als immer bei dem Schlagzeuger anzufangen. Das ist wirklich meine Meinung. Also als Schlagzeuger, wir haben eine gewisse Lautschecke, aber auch wir können auch leise spielen. Aber da bin ich völlig bei dir. Ist ja, wenn du Rockmusik machst, und dann finde ich es immer sehr komisch, wenn die Leute sagen, hör mal, gib mal richtig Gas, aber in Wesen Lautstärke. Herbert Grönemeyer hat schon gesagt, Rockmusik muss laut sein, oder ich höre Musik nur irgendwie sowas. Ich kriege das Zitat gar nicht mehr hin. Also wie gesagt, ich finde Rockmusik muss laut sein, oder auch Popmusik oder, selbst beim Orgentrio oder sowas irgendwie, das ist, ja, ich finde, er ist wichtig dynamische Spielen, also man darf ruhig saulaut sein, wenn man auch mal wieder leise wird und die Ohren auch dann wieder einfach mal. Die Ohren mal wieder atmen lassen so in Anführungszeichen ich finde, wie gesagt immer den Schlagzeuger in so eine Kabine stecken, nee, finde ich komisch also wie gesagt, live hatte ich das ein, zwei Mal, fand das aber auch sehr befremdlich, besonders hinter so einer Acrylwand. Der Sound klatscht ja wirklich direkt auf diese Acryl und kommt zu dir eigentlich doppelt laut zurück. Also du musst dann mit Gehörschutz arbeiten. Ich finde eigentlich ganz gut, wenn ich Proben habe, wo ich keinen Gehörschutz drin habe. Da kann man jetzt auch sich drüber streiten, aber ich finde, jeder Gehörschutz nimmt einfach Höhen oder macht so viel besser rein etc. Und ich finde, es klingt alles anders. Wie gesagt, wenn die ganze Band mit in ihr spielt, ist das wieder okay. Aber ich finde so Oldschool-Proben eigentlich noch, da bin ich glaube ich bei dir Stefan, äh Steffen, Entschuldige, finde ich eigentlich noch am besten. Wo man wirklich im Proberaum ist, ist es nett, wenn man dann mal vielleicht auch eine Pierre hat oder wenn die Bass ein bisschen abgenommen wird, damit die ein bisschen mehr Bums hat halt oder so. Aber in der Regel bin ich da doch sehr Oldschool-mäßig. Was ich krass finde, ist, ich kriege von erwachsenen Schülerinnen und Schülern mit, dass immer mehr Bands nur mit In-Ears In-Ear-Proben, ja. Auf die Idee wäre ich tatsächlich früher nie gekommen. Nicht wirklich gekommen. Ich sage jetzt mal, ohne es abwerten zu wollen, Amateur-Bands wirklich da richtig viel Geld für in die Hand nehmen, weil man muss ja erstmal Geld investieren, man braucht ja das technische Zeugs dafür. Das finde ich krass. Also da muss man sagen, das ist ja heute gar nicht mehr so toll. So ein Behringer Pult, wenn jetzt so ein, was früher immer war, dieses X-Zone-Reiches. Ja, aber für den Drummer, du brauchst jetzt zumindest mal ein paar Mikrofone. Du brauchst Mikrofone? Ja, nee. Es ist ja schon gerade für den Drummer in den West, weil es ist ja nicht so getan, ich hole jetzt ein Mikro, die Gitarre geht direkt ins Mischpult. Das ist ja easy immer. Der Schlagzeuger muss Kabel kaufen, der muss die Mikrofone kaufen, der muss die Ständer dafür kaufen. Das heißt, der Drummer ist direkt wieder mal am Start mit ein paar hundert Euros. Ja, absolut. Dann sagen die WX wahrscheinlich auch, wir zahlen jetzt aus der Bandkasse. Und so eine Acrylwand ist ja auch nicht billig. Oh, die sind richtig teuer. Ist auch die Frage, muss das jetzt der Drummer zahlen oder zahlen das jetzt alle? Zahlt das die Band? Ja. Ne, sehe ich genauso. Nein, was ich einfach auch finde, ich finde, auch selbst ein Gitarrenverstärker klingt live neben mir ganz anders als über In-Ear, finde ich. Live neben mir ist das eine ganz andere Macht, auch eine ganz andere Druckwelle oder ein Bass. Und nur den Bassett über In-Ear zu hören, ich glaube, da bin ich echt sehr Oldschool-mäßig. Also wie gesagt, kennen wir alle auch so, wie gesagt, dass man so spielen muss mit In-Ear, aber Proben finde ich echt eigentlich unglaublich. Was Steffen gesagt hat, dass dann sehr befremdlich wäre, wenn man während der Proben über Mikrofone, also über ein Sprechmikro noch kommunizieren muss. Das ist, joa. Ich mache noch ein anderes Fass an der Stelle auf. wenn du alles über In-Ears machst, dann hast du das Schlagzeug ja auch logischerweise abmikrofoniert. Ja, geht ja eigentlich da nicht anders. Dann klingt das Set ja halt immer Hi-Fi-mäßig. Genau. Also ich behaupte, das beeinflusst mein Spiel. Absolut. So, und das will ich eigentlich überhaupt nicht, weil das verfälscht doch wieder auch die Realität. Das meine ich ja mit der Lautstärke. Genau, das verfälscht die Realität, weil das Set klingt einfach. Wenn ich daneben stehe oder davor oder dahinter sind, ist es anders, als wenn ich es nur über die Mikrofone höre. Und dann, das muss was mit dem Spiel machen. Und ich sage mal, es macht es nicht unbedingt besser, weil ich finde, dass man als Drummer sein Instrument unter Kontrolle haben sollte. Dynamisch, klanglich, wie ich das jetzt nennen möchte. Und das ist mit Mikros einfach nicht mehr hundertprozentig in meiner eigenen Hand. Weil es ist vielleicht dann doch, gerade günstige Mikros sind vor EQ, das heißt, da werden schon bestimmte Frequenzen quasi eh schon rausgeholt, die eigentlich da sind oder manche werden angehoben, damit das besser klingt und so weiter und so fort. Ich kann die dynamischen Verhältnisse anpassen, das heißt, ich kann die Bass-Rom immer schön laut machen, ich kann Kompressor vielleicht noch über das Mischpult reinhauen, sodass auch da dynamisch einiges schon abgekattet wird oder angepasst wird. Also ich habe da ein bisschen, weiß nicht, Ich finde, da geht einiges weg, wenn man nur In-Ears benutzt, was in der Realität da ist und was mein Spiel, ich sage jetzt mal ganz doof, auch nicht positiv beeinflusst unbedingt. Nee, kann ich absolut nachvollziehen, ja. Nein, sehe ich genau. Ich sage, besonders, ich finde, das ist ja auch genauso gut wie ich, ganz wichtig, Gehörschutz ist wichtig, aber ich finde, ich sage auch allen Schülern, spiel bitte auch mal einfach ohne. Wenn es dir zu leise ist, dann spiel ohne. Wenn du dein eigenes Spiel nicht am Kopf haben kannst, das kann nicht richtig sein, sorry. Ich sag dann, du musst doch wissen, das meinte ich auch, jeder Gehörschutz verfälscht für mich den Klang des Beckens oder der Trommel, das kommt dir ganz anders rüber. Und ich mache noch was, noch was anderes, was mir gerade einfällt. Das Prom ist ja die eine Sache. Aber wenn die ganze Band mit In-Ears spielt, jetzt wird Acrylwände aufgebaut, was weiß ich, nicht alles, spielt die Lautstärke im Probenraum keine Rolle mehr. Aber was ist denn, wenn ihr rausgeht? Spielen. Wenn ihr müsst einen Dinnergig spielen. Oder vielleicht ein kleiner Club, wo nur 20, 30, 40, 50 Leute reinpassen. Oder ein Geburtstag, was ja viele Amateurbands auch machen. Wir spielen auf dem 40. Geburtstag von XY oder keine Ahnung, dann habt ihr die Lautstärke nicht mehr unter eurer Kontrolle. Das heißt, der Schleizinger spielt halt wie immer laut, sage ich das einfach mal ganz doof. Die Gitarristen können auch bis zum Anschlag ihre Dinger auftreten, ihre Verstärker. Das heißt, ihr könnt, vermute ich einfach mal, deutlich größere Probleme, euch auf eine Location auch anzupassen oder euch der Location anzupassen, in der ihr spielt, als wenn ihr auch einfach mal ohne In-Ears tatsächlich echt probt. Weil es kann dann sein, dass ihr zu laut seid. Es sei denn, ihr sagt, okay, wir nehmen alles mit. Das heißt, die komplette Kabine wird im Proberaum abgebaut und in der Location aufgebaut. Aber der Platz muss ja auch erstmal da sein. Wenn man überlegt, wie kleine manche Bühnen sind, da hast du noch nicht mal Platz für noch eine Acrylwand hinzustellen. Geschweige denn ganzen, kompletten Käfig. Das ist ja ein enormer Aufwand, der da betrieben werden müsste. Also ich sehe es ein bisschen kritisch, muss ich ehrlicherweise sagen. Habe ich noch nie so Gedanken drüber gemacht, aber ich sehe es. Jetzt, wo man das, dank dir, Steffen, mal kurz hier so drüber sinieren. Ich sehe sehr viele Nachteile und relativ wenige Vorteile. Ich sehe den Vorteil darin, dass der Sound halt immer super ist beim Proben. Okay, aber ich finde die Nachteile überwiegend. Bin ich bei dir. Ich glaube sogar eher, also zum Glück habe ich noch keine Riesen-Hörprobleme, obwohl man manchmal das auch so sagt, wenn ich wahrscheinlich zu meinem Bruch hält. Ich habe es nicht mitbekommen. Ich habe eher das Gefühl, weil ich ja schon unheimlich lange auch mit In-Ear-Live spielen muss, dass das eigentlich mein Gehör schlechter gemacht hat. Weil ich habe immer das Gefühl, ich gebe mir mehr die Kante, über ein In-Ear, besonders am Abend, wenn ich so anfange, abends um 8 Uhr ist mein Ding bei 9 Uhr und dann am Ende des Abends bin ich bei 12 oder sogar fett da drüber mit der Lautstärke. Dann habe ich auch das Gefühl, durch In-Ear, weil es so einseitig ist, brauche ich einfach irgendwie mehr Punch. Also so kommt es mir vor. Und ich habe das Gefühl, ich selber spiele durch In-Ear lauter. Du brauchst ja dich nicht mehr so zurückzuhalten, so nach dem Motto halten. Beschwert sich keiner, weil der Sound ist gut. Beschwert sich keiner, weil alle haben ja die In-Ears drin. Und so weiter und so fort. Weiß nicht, wie seht ihr das denn da draußen? Seht ihr es nur positiv? Oder so wie ich eher negativ? Oder ist es halt eben, natürlich ist es irgendwas dazwischen, logischerweise nicht nur schwarz-weiß. Aber was macht ihr? Probt ihr mit In-Ears? proben einige in der Band, wie bei Dirk jetzt mit In-Ears, andere mit normalen Monitoren. Gibt's gar keine Monitore? Bei mir, wie oft vollkommen bei Bandproben, hat jemand einen Verstärker dabei? Gitarre, Bass, Keyboard, vielleicht noch seine eigene Monitorbox, die er sonst irgendwo, aber nur er sich selbst hört oder sie sich selbst. Das heißt, wie macht ihr das? Das heißt, was geht bei euch da draußen ab? Schreibt es unbedingt in die Kommentare oder schreibt uns auch da ein Feedback an schlagabtauschpodcast at gmail.com Und an der Stelle nochmal, Steffen, vielen lieben Dank, dass du dich aufgegeben hast. Ja, super. Weil wir uns weiter zu schreiben und ja, es wird alles verlesen. Es dauert, wie gesagt, nur manchmal ein Weilschen. Ich bin gespannt auf eure Kommentare, ohne Scheiß. Und, was ich ganz spannend fand, war, Dirk, du atmest mit den Ohren und riechst. Nee, du atmest durch die Ohren. So hast du eben gesagt, man muss die Ohren ja mal atmen lassen. Ja, genau, man muss die Ohren ja mal atmen lassen. Ja, ich finde einfach, das da auch mal durchzuhalten. Und hörst mit der Nase, sehr schön. Ja, ja, ja, sehr schön, ich höre mit der Nase. Jetzt weiß ich das mal, ja, ja, stimmt. So langsam neigt sich auch dieser Podcast wieder dem Ende. Kaum zu glauben, aber wir haben es gleich geschafft. Es gibt natürlich noch die Empfehlungen der Woche. Und eigentlich gab es die Empfehlungen ja ganz zu Beginn. Ihr erinnert euch, vor sechs Stunden hat der Dirk empfohlen, die Dachrinne sauber zu machen. Genau, genau. Aber, das ist so lange her, es gibt natürlich auch eine weitere Empfehlung, gehe ich stark von aus, vom Dirk und von mir natürlich auch. Und meiner war ich jetzt ganz kurz und schmerzfrei. Ihr erinnert euch, ich habe vor kurzem in unserer Empfehlung ein alkoholfreies Bier empfohlen. Ja. Und zwar war das das Jeva Alkoholfrei, Pfannzuckerfrei. Das hatte 50 Kalorien. Ich habe ein Bier gefunden, das noch weniger Kalorien hat. Und zwar ist das natürlich auch, mein Gott, auch alkoholfrei. Selbstverständlich würde ich hier nie ein alkoholisches Getränk empfehlen. Also ein alkoholfreies Bier. Es ist diesmal das Grombacher 0,0% Herb. Mit. 14 Kalorien auf 100 Milliliter. Das heißt, ein Kalorien weniger. Ist mir so in die Hände gefallen. Anscheinend scheint es ein Trend zu sein, den ich auch nicht richtig mitbekommen habe, dass Biere jetzt zuckerfrei werden durch ein bestimmtes Herstellungsverfahren und dadurch weniger Kalorien haben als normale alkoholfreie Biere, die auch schon nicht viel haben. Damit der Bierbauch auch stirbt in Deutschland, oder wie? Und jetzt kommt es, das ist ja auch nur, den Bierbauch gibt es ja gar nicht. Das ist ja anscheinend bei... Ein Mythos. Bei älteren Herren wie uns. Wie uns. Der Cortisol-Bauch, für den wir ja gar nichts können. Wir sind ja unschuldig. Wir sind ja unschuldiger dran. Also alkoholfreies Bier, kein Zucker, wenig Kalorien, wäre das Kronbacher 0,0%, Herb, das ich mir jetzt zugelegt habe. Aber ich meine, ein Kalorien mehr oder weniger macht es dann auch nicht aus. Und wie gesagt, alkoholfreies Bier hat eh relativ wenig Kalorien. Wir liegen da meistens um die, ich glaube, maximal bis 35 Kalorien pro 100 Milliliter, was ja auch vertretbar ist. Aber ich dachte mir, komm, wenn man 14 haben kann, nehme ich doch die 14. Also für die heißen Sommertage da draußen meine Empfehlung, Krombacher Alkoholfrei 0,0%. Krass, krass. Ich habe ganz was anderes. Und zwar ist das eigentlich eine Empfehlung. Das wundert mich jetzt nicht wirklich. Nee, eine Empfehlung, die ich mir noch kaufen werde, weil diese Empfehlung ist aus einem Aufreger der Woche entstanden. Ich war in einem. Art Schnäppchensupermarkt einkaufen, das ist ein A, und war in diesem Schnäppchensupermarkt circa 16 Minuten und hatte ein Knöllchen von 30 Euro an meiner Windschutzscheibe kleben. Und zwar bei dem hausinternen Parkplatz. Und so, erst mal, ich bin im Unrecht, das weiß ich, ich finde es nur trotzdem dämlich. Weil das wusste ich nicht. Und zwar das Knöllchen aufgrund meiner fehlenden Parkscheibe. Also meine Empfehlung der Woche, was ich mir holen werde, eine elektronische Parkscheibe, die einfach da ist. Das heißt, da muss ich nichts machen. Weil mein Auto wurde von einer Kamera erfasst und dieser Parkplatz ist privat gewesen. Man vermutet aber, dass der eigentlich zu dem Laden gehört. Gehört der eigentlich auch. Aber da ist natürlich auch viele andere Menschen, was ich auch verstehe. Ich verstehe auch ein bisschen die Begründung des Marktes, weil da parken natürlich manchmal auch einfach Autos, die da gar nichts zu tun haben. Und deshalb hat man diese Parkscheibe eingeführt, aber ich fand es halt echt, ich war wirklich gepisst halt irgendwie, weil das Knöllchen war mal eben 30 Euro. Jetzt aber nur eine Frage. Das heißt, du hast ja auf dem Parkplatz von diesem Schnäppchenmarkt geparkt, der ja privat ist. Also alles richtig bis hierhin. Hast du was in dem Markt gekauft? Ja. Das heißt, du könntest jetzt nicht mit dem Kassenzettel hingehen und sagen, seht mal her, ich war ja bei euch, könnt ihr mir das Euro wieder entlassen? Sonst war ich das letzte Mal hier, so nach dem Motto. Genau. Nein. Jein. Also es ist alles gut. Ich musste also nicht an den Markt, sondern ich musste natürlich übers Internet. Ich musste den Kassenzettel zum Glück. Ich habe aber nur diesen Kassenzettel deshalb gehabt, weil ich mit Karte bezahle. Wenn ich mit Karte bezahle, hebe ich den Kassenzettel auf und ich bin losgefahren und habe das Knöllchen erst gar nicht gemerkt. Das habe ich erst zu Hause bemerkt. Und in der Regel ist es so, wenn ich kleine Sachen nur nehmen. In einem Schnäppchenmarkt kaufe ich ja in der Regel nicht riesige Summen ein. Kommt drauf an, kann auch mal sein. Aber wenn ich das bar bezahle, dann sage ich auch meistens der Kassiererin, bevor er rumfließt, schmeißen Sie den bitte für mich weg, der Zettel. Oder entsorgen Sie den für mich, damit er in einer Papiertonne landet. Etc. Da ich aber mit Karte gezahlt habe, habe ich bei dem Knöllchen, ganz wichtig, es ist kein Stadtknöllchen, wie man das kennt. So von der Stadt, wenn man wegen falsch parken, sondern dieses Knöllchen ist halt, wie gesagt, von einer Betreiberfirma, Den Namen möchte ich mir auch nicht nennen, weil ich nicht weiß, ob man das darf oder nicht. Ich habe keine Ahnung. Und da habe ich mich dann gemeldet und habe angerufen. Und dann hat man mich erst auch mal so ein bisschen zum Minna gemacht. Also ich war erst mal geladen so oder so. Ja, das ist privat. Und haben Sie die Schilder? Nein, ich habe die Schilder nicht gesehen. Aber ich habe da auch kein Vergehen, weil ich fühlte mich ja im Recht. Ich habe als Kunde, und das fand ich halt, das fand ich so ein bisschen dreist. Also ich habe dem guten Herren, der da bei mir am Telefon gesagt hat, ich sehe das ein. Das ist auch richtig, sie sind auch im Recht. Ich finde aber doof, wenn ich als Kunde wirklich da bin und für 20 Minuten, länger war ich da ja nicht. Ich sage, das kann ich beweisen auf meinem Kassensel. Dann wurde der auch ein bisschen ruhiger, ich auch. Wie gesagt, die sind völlig im Recht. Es waren noch Schilder, die habe ich nicht gelesen, weil ich dachte einfach, ich gehe ja in dem Laden wirklich einkaufen. Also nochmal ein Tipp, man sollte tatsächlich, wenn da irgendwas steht bei solchen Dingen, und das ist ja heute überall mit App, du musst eine App einschalten, du wirst automatisch. Was ich finde auch, es wird statt es unkompliziert, ich habe immer das Gefühl, es wird immer komplizierter, selbst beim Arzt. Die Stunde ist frei, aber dann musst du dich dann wieder bei der App anmelden oder der Arzt muss dich freischalten, weil ich ja meine Eltern auch öfters mal zur Physi oder sonst irgendwo bringe, dann darf ich da eigentlich gar nicht parken. Also ich finde, man macht das auch echt kompliziert manchmal. Und ja, also wie gesagt, der ist also quasi aus Kulanzgründen, wo ich dachte, ey Kulanz, ich habe da eingekauft. Ich bin ja los, ich kaufe hier ein, wie schon L'Oriere so schön sagte. Also wo ich dann, das fand ich dann ein bisschen, also wie gesagt, die Firma hat recht, ich finde aber ich auch ein bisschen, weil ich schließlich in dem Laden einkaufe und den Parkplatz in Anspruch genommen habe. Aber damit das nicht mehr passiert. Eine elektronische, da gibt es so verschiedene Firmen, die werden angeboten, eine elektronische. Aber da muss auch wieder eine geeichte sein. Man darf nicht jede nehmen. Das hat mir der Herr dann auch gleichzeitig gesagt. Sie dürfen jetzt nicht irgendeine bei irgendeinem Händler bestellen, sondern das muss eine bestimmte elektronische sein. Das weiß ich jetzt gar nicht. Das muss ich sogar nochmal nachgucken. Aber die sich selber einstellt. Und wie gesagt, man wird automatisch dort mit Kamera erfasst und bom, läuft irgendeiner raus. Ich weiß auch nicht, wer das Knöllchen dahin gemacht hat. Da muss es ja jemand für geben. Aber das war so mein Aufreger der Woche, woraus resultiert, ich kaufe mir eine elektronische geeichte Parkscheibe. Ich höre dich gerade nicht. Dein Mikro ist aus. Ich hatte ja mein Mikro ausgeschaltet, damit ich hier einfach reinlabere. Aber ich habe in der Zwischenzeit auch mal schnell gegoogelt, weil ich habe mir auch sowas im Kopf gehabt, die elektronische Parkscheibe ist nicht ganz rechtssicher und konform. Deswegen habe ich mal in der Zwischenzeit schnell das eingeballert hier bei Google und ich lese vor, was Google mir raushaut. Eine elektronische Parkscheibe ist in Deutschland rechtssicher, sofern sie eine offizielle Typengenehmigung, eine KBA-Nummer des Kraftverbundesamtes besitzt und fest an der Windschutzscheibe montiert ist. Sie muss sich beim Abstellen des Motors automatisch auf die nächste halbe Stunde einstellen und darf danach nicht mehr weiterlaufen. Damit die digitale Parkscheibe den rechtlichen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung entspricht, müssen folgende Kriterien erfüllt sein. Das bedeutet, eine erkennbare E-Nummer, die Ziffern müssen zwei Zentimeter hoch sein und, und, und. Also man muss einiges beachten offensichtlich, das will ich ja gar nicht alles hier vorlesen, denn es ist etwas umfangreicher. Also nicht einfach irgendein, wie Dirk schon richtig sagte, sondern wie in Deutschland es üblich und richtig ist, das muss Hand und Fuß haben, nicht irgendeine. Das geht auf keinen Fall. Ich glaube... Die manuellen, die ich ja nur besitze, müssen die nicht sogar echt immer dieses Blau auch haben? Ja, die müssen das Blau haben. Die darf nicht grün sein, gelb, rot, gestreift und sonst irgendwas. Die muss dieses, keine Ahnung, Ozean-Blau besitzen. Ja, also wie gesagt, die Firma hat ja recht. Die ist dann beauftragt worden, von dem anderen Markt da. Ich verstehe das alles. Ich sehe auch gut. Aber wenn ich jetzt jedes Mal echt, boah, besonders wenn du eben nur reinspringst, also ich wusste ja, was ich haben wollte und war ja auch in 10 Minuten, 15 Minuten wieder raus. Und da, also ich hätte mich jetzt geärgert, also hätte ich jetzt wirklich diese Strafe, wie gesagt, aus Kulanzgründen dann hat man davon abgesehen, weil ich ja das beweisen konnte, dass ich in dem Markt war, nur hätte ich es nicht mit Karte bezahlt, weil ich das Knöllchen ja erst hier zu Hause bejagt habe, was flattert da in der Windschutzscheibe. Das war mein Aufreger der Woche, weil das kannte ich so noch nicht. Ja, verständlich. Und es wird auch immer mehr, ich kriege das hier im Umkreis bei uns mit, dass immer mehr solche Firmen auch da sind und viel mehr Parkplätze kontrolliert werden und und und. Also Obachter draußen. Am besten eigentlich wirklich, wenn ihr keine elektronische Parkscheibe habt, einfach standardmäßig die Parkscheibe rauslegen. Ja, ich habe ja auch eine drin. Ich habe aber nur gedacht, wir reden jetzt von zehn Minuten, wo ich dachte, öh. Dirk und Autos. Ihr werdet nicht mehr Freunde miteinander. so grundsätzlich. Sehr geil. Bäm. Also, alkoholfreies Bier und elektronische Parkscheibe. Bäm. Vielen lieben Dank fürs Durchhalten der 142. Episode des Schlagabtauschs. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, dass ihr dabei wart. Bedanken uns für eure Aufmerksamkeit. Wenn irgendwas ist, schreibt uns gerne an schlagabtauschpodcast at gmail.com. Kommentiert fleißig auf YouTube. Auf Spotify geht es ja mittlerweile auch. Und wer auf YouTube unterwegs ist, ihr dürft natürlich gerne unsere Videos hypen, hyper hyper und so weiter und so fort. Es würde uns auf jeden Fall helfen, es hilft dem Algorithmus, uns weiter zu verteilen. Auch da gilt, das habe ich auch schon beim letzten Mal immer wieder gesagt, teilt gerne alles, was irgendwie zu teilen ist. Ob das eben die YouTube-Videos sind oder ob das die Instagram-Sachen sind. Einfach teilen, teilen, teilen, teilen. Das ist wahnsinnig wichtig und hilft uns, unsere wunderbare Community weiter zu vergrößern. In dem Sinne, von meiner Seite aus, habt eine gute Zeit. Kommt erstmal gut durch die sommerlichen Anfangs-Juni-Tage hoffentlich. Und ich gebe das letzte Wort an unseren Parkscheinbeauftragten Dirk Brandt. Genau ihr da draußen. Die Parkplätze sollen sicherer werden. Also Parkscheiben rauslegen. Ich wünsche euch eine schöne Zeit. Passt euch auf auf. Es sind stürmische Zeiten, wie man auch gesehen hat an den Regenfällen hier bei uns zumindest, irgendwie im Münsterland. Also, euch eine gute Zeit, passt auf euch auf. Euer Podcast-Team, Dirk und Timo. Tschüss. Tschüss.