Latest / LebensWert - das Jetzt versichern / Stress – wie Osteopathie den Körper aufräumt
Transcript
- 0:00Speaker 0: Wenn wir die Verbindung zu den Organen nehmen, ist es so dass häufig Schulterbeschwerden lokalisiert werden können im Zusammenhang mit Organbeschwärden.
- 0:10Speaker 0: Auf der linken Seite der Schulter geht man weiter im Körper nach unten kommt man zum Magen.
- 0:15Speaker 0: Im Bereich der rechten Schulter liegt im Bereich des rechten Oberbauches die Leber.
- 0:20Speaker 0: Diese beiden Organe haben teilweise ähnliche Versorgungsmechanismen.
- 0:25Speaker 0: Das heißt, man kann versuchen über die Leber und die Verbesserung der Beweglichkeit der Leber, die vielleicht eingeschränkt ist.
- 0:32Speaker 0: Über andere Einschränkungen von Muskeln, die Schulterbeschwerden zu verbessern.
- 0:37Speaker 0: Das hat sich schon häufig gezeigt, dass das sogenannte Indikatoren sind.
- 0:42Speaker 0: Dass ich immer bei Schulter-Beschwerden auch daran denke, welche Organe können mit
- 0:46Speaker 1: betroffen sein?
- 0:48Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen bei Lebenswert!
- 0:50Speaker 1: Das jetzt versichern.
- 0:52Speaker 1: Mein Name ist Shilu Könke und ich bin Host in diesem Podcast.
- 0:56Speaker 1: Ich freue mich, gemeinsam mit meinen Gästen Themen aus der Gesellschaft aufzugreifen die direkten Einfluss auf unser Leben und die Lebensqualität haben.
- 1:04Speaker 1: Wir sprechen über Fragen rund um mögliche Lebensrisiken den Lebenswandel an sich aber auch ganz persönliche Lebensgeschichten Und darüber uns das jetzt bewusst zu machen.
- 1:15Speaker 1: Das Jetzt!
- 1:16Speaker 1: Also genau diesen Moment in dem sich alles gut und richtig anfühlt.
- 1:20Speaker 1: Viel Spaß beim Zuhören.
- 1:24Speaker 1: In unserer aktuellen Podcast-Reihe rund um aktives Stressmanagement beschäftigen wir uns gerade mit Methoden und Herangehensweisen, die uns darin unterstützen dem Stress sei es Alltagsstress oder auch chronischer Stress zu begegnen und damit umzugehen.
- 1:41Speaker 1: Heute geht es uns um die Osteopathie als ganzheitliche Behandlungsmethode und um die Frage wie wir Stress der sich nicht nur mental sondern auch physisch manifestieren kann, abbauen können.
- 1:54Speaker 1: Voraussetzung dafür ist das Verständnis den Körper als komplexen Organismus im Zusammenspiel mit dem Geist zu sehen und nicht nur den Körper- und Geist im Zusommenspiel zu sehen, sondern eben auch zu verstehen dass alles mit allem zusammenhängt.
- 2:12Speaker 1: Mein Gast ist heute Nicole Teichler ausgebildete Heilpraktikerin und Osteopathin mit einer eigenen Praxis in Hannover.
- 2:19Speaker 1: herzlich willkommen liebe Nicole Teicher.
- 2:21Speaker 1: ich freue mich das sie hier sind!
- 2:22Speaker 1: Dass du hier bist!
- 2:23Speaker 1: Entschuldigung ja wir tutschen uns jetzt herzlich Willkommen.
- 2:27Speaker 1: wie schön dass wir sprechen.
- 2:28Speaker 0: vielen Dank für die Einladung.
- 2:29Speaker 0: Ich freue mich sehr auf das Gespräch!
- 2:31Speaker 1: Meine allererste Frage geht erstmal in die Richtung.
- 2:35Speaker 1: Osteopathie, ich habe es gerade schon angedeutet wir haben ja auch viel im Vorfeld darüber schon gesprochen ist eben eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die den Körper wirklich in seiner Vollständigkeit mit allem was dazugehört.
- 2:48Speaker 1: Mit den Organen, mit der Nervenzellen, mit dem Bindegewebe, mit den Muskeln und so weiter und vor allen Dingen im autonomen Nervensystem betrachtet aber auch in Verbindung mit der Psyche.
- 3:00Speaker 1: Du bist High-Praktikerin und Osteopathin Und ich würde gerne von dir wissen Was bedeutet Osteopathie für dich in deiner Definition?
- 3:10Speaker 1: Was zeichnet diese Behandlungsform aus.
- 3:13Speaker 0: Also, für mich ist die Osteopathie eine Behandlungsmethode, die natürlich den Menschen als Ganzes sieht in all seinen Ausdrucksmöglichkeiten und die Selbstregulationsmechanismen des Körpers anspricht weil wir haben alle eine innerwohnte Intelligenz im Körper die in der Lage ist, auch wieder den Körper in ein besseres Gleichgewicht, eine bessere Regulation zu bringen.
- 3:37Speaker 0: Und das ist für mich die Aufgabe, dass ich daran arbeite, dass die Patienten, die zu mir kommen mit ihren Ressourcen besser in Kontakt kommen.
- 3:47Speaker 1: Du hast gerade die Selbstteilungskräfte angesprochen über die der Körper verfügt.
- 3:52Speaker 1: Das heißt für mich jetzt erst einmal ... auch in der osteopathischen Behandlung gänzlich ohne externe Tools oder Medikamente, sondern du greifst wirklich nur auf den Körper zurück und das ist die Basis von der alles ausgeht.
- 4:09Speaker 1: Ich würde gerne noch ein bisschen stärker darauf hinaus wie man diesen ganzheitlichen Blick auf den Körper eigentlich gewinnt.
- 4:16Speaker 1: also Wie gelingt es denn?
- 4:18Speaker 1: Blockaden oder Schwachstellen im Körper festzustellen, über welche Voraussetzungen musst du als Osteopath verfügen?
- 4:26Speaker 0: Das Wichtigste ist glaube ich das Zuhören.
- 4:29Speaker 0: Dass die Patienten Raum bekommen um ihre Geschichte zu erzählen nicht nur ihre Geschichte sondern auch den Körper die Geschichte erzählen lassen.
- 4:38Speaker 0: Das kann sich schon zeigen in dem Moment, wenn die Patienten in die Praxis kommen und mir auffällt dass sie zum Beispiel ohne Rundlaufen oder im Ausdruck der Bewegung das bestimmte Bewegungen gar nicht möglich sind.
- 4:52Speaker 0: Oder im Gesicht sich Schmerzen ausdrücken bei Bewegungen.
- 4:56Speaker 0: Das gibt mir schon wertvolle Hinweise darauf wo vielleicht nachher in der Behandlung anzusetzen ist.
- 5:03Speaker 0: Und dann geht es darum, auch sehr empathisch zu sein.
- 5:06Speaker 0: Das heißt also die Patienten wirklich so anzunehmen mit den Beschwerden, die sie mitbringen weil jeder hat seine Geschichte und ich kenne erstmal nichts von dieser Geschichte und versuche dann mit dem Patienten gemeinsam zu schauen.
- 5:21Speaker 0: wo ist ein möglicher Anfang?
- 5:23Speaker 0: Wo sind Blockaden, wo sind Dysfunktionen, die ich danach in der Diagnostik aufspüren kann um den Start für die Behandlung sehen zu können.
- 5:33Speaker 1: Das finde ich ganz interessant, was du sagst.
- 5:35Speaker 1: Zuhören ist also als erstes mal die Eigenschaft, die du mitbringen musst als Voraussetzung aber natürlich auch die anatomische Kenntnis des Körpers.
- 5:45Speaker 1: und ich fand hochspannend in unseren Gesprächen, die wir schon geführt haben diesen Punkt dass ein Symptom an einer Körperstelle die auftritt gar nicht unbedingt die Ursache sein kann, sondern dass die Ursacher auch an einer komplett anderen Körperstelle liegen kann oder ausgelöst sein kann.
- 6:03Speaker 1: Auch durch innere Themen und Traumata, die man nicht verarbeitet hat.
- 6:07Speaker 1: Und das sich beispielsweise Knieprobleme äußern und das ursächliche Symptom oder die Ursachen selber ganz woanders im Körper begründet liegt.
- 6:16Speaker 1: Wie schaffst du diesen Zusammenhang herzustellen?
- 6:18Speaker 1: Vor allen Dingen wenn man jetzt auf den Körper guckt... Die Leber zum Beispiel und die Niere weit voneinander entfernt die beiden Organe.
- 6:28Speaker 1: Wie gelingt es dir dann genau zu diagnostizieren, was die Ursache ist?
- 6:32Speaker 0: Interessant ist natürlich das du angesprochen hast dass die Anatomie ein ganz wichtiger Leitfaden ist an dem ich mich entlang orientiere umzuschauen wo sind die anatomischen Zusammenhänge?
- 6:45Speaker 0: und nur mit einer genauen Anatomie und den Kenntnissen kann ich dann auch weiter schauen.
- 6:49Speaker 0: wie äußert sich eine Beschwerde im Körper?
- 6:52Speaker 0: Du hast Traumata angesprochen, nehmen wir das ganz klassische Beispiel.
- 6:55Speaker 0: Jemand stürzt und fällt auf den Po.
- 6:58Speaker 0: Dann kann man natürlich sagen okay es gibt vielleicht Beschwerden in diesem unteren Bereich und dann tauchen aber nach einer gewissen Zeit Kopfschmerzen auf.
- 7:06Speaker 0: Das ist rein anatomisch gesehen so dass diese Verbindung zurückverfolgt werden kann von unten vom unteren Ende der Wirbelsäule.
- 7:14Speaker 0: da ist das Steißbein des Kreuzbeins und die Wirbels säule geht drauf bis zum Kopf.
- 7:19Speaker 0: Das heißt, wenn irgendwo eine Stauchung der Wirbelsäule, eine Verdrehung ist, merkt man, dass kein guter Durchfluss ist und es kann sich z.B.
- 7:27Speaker 0: in Kopfschmerzen äußern.
- 7:29Speaker 0: Und ich schaue natürlich auch, sind weitere Beschwerden im Bereich der Organe oder das die Lebe- oder die Niere angesprochen?
- 7:38Speaker 0: Wenn wir die Verbindung zu den Organen nehmen, ist es so, dass häufig Schulterbeschwerden lokalisiert werden können im Zusammenhang mit Orgambeschwerden Auf der linken Seite der Schulter.
- 7:49Speaker 0: geht man weiter im Körper nach unten, kommt man zum Magen.
- 7:53Speaker 0: Im Bereich der rechten Schulter liegt im Bereich des rechten Oberbauches die Leber und diese beiden Organe haben teilweise ähnliche Versorgungsmechanismen.
- 8:03Speaker 0: das heißt also man kann versuchen über die Lebe und die Verbesserung der Beweglichkeit der Leber die vielleicht eingeschränkt ist über andere Einschränkungen von Muskeln die Schulter beschwerden zu verbessern.
- 8:15Speaker 0: Das hat sich schon häufig gezeigt, dass das sogenannte Indikatoren sind.
- 8:20Speaker 0: Dass ich immer bei Schulterbeschwerden auch daran denke, welche Organe können mit betroffen sein?
- 8:26Speaker 0: im Ausdruck ihrer Beweglichkeit.
- 8:29Speaker 0: Noch nicht mal in der Funktion, wenn aber die Bewegligkeit eingeschränkt ist durch zu enges Gewebe kann es schwierig werden, die volle Vitalität des Organs zu
- 8:38Speaker 0: nutzen.".
- 8:39Speaker 1: Das ist interessant!
- 8:40Speaker 1: Ganz konkret gefragt, wenn jetzt also ein Patient mit ungeklärten Schmerzen zu dir kommt?
- 8:46Speaker 1: Wie geht dann die Behandlung?
- 8:48Speaker 1: Also er schildert dann erst mal, was passiert ist.
- 8:50Speaker 1: Was vorgefallen ist oder wahrscheinlich generell ... Du hast jetzt gesagt zuhören, darauf kommt es an.
- 8:56Speaker 1: Wahrscheinlich ist das erst einmal ein längeres Anamnese-Gespräch und man kommt von einem zum anderen und wahrscheinlich ist auch den Patienten gar nicht sofort klar, was alles passiert sein könnte oder passiert is'.
- 9:10Speaker 1: Wie kann ich mir das vorstellen?
- 9:11Speaker 1: Wie geht die Behandlung vonstatten?
- 9:13Speaker 1: Wie funktioniert das?
- 9:14Speaker 0: Das erste, was du schon richtig angesprochen hast ist der Erstkontakt die Anamnese.
- 9:19Speaker 0: Also das Befundgespräch und ich frage immer nach verschiedenen Beschwerden in einzelnen Körperregionen Frage aber auch ob es Auffälligkeiten Erkrankungen bei den Organen gibt Und was mich auch sehr interessiert ist Ob es alte Unfälle gibt, Operationen gibt Die vielleicht dazu führen dass der Körper in seinem Ausdruck eingeschränkt ist.
- 9:42Speaker 0: Was ein ganz wichtiger weiterer Punkt ist, ist der Stresslevel des Patienten und wie der Patient schläft.
- 9:48Speaker 0: Das heißt also ob durch den Schlaf als ganz wichtige Ressource überhaupt die Möglichkeit besteht in einen tiefen regenerativen Zustand zu kommen oder durch eine beeinträchtigte Schlafqualität einfach die Heilungsmöglichkeiten verringert sind?
- 10:05Speaker 0: Weil der Schlaf ist einfach eine Quelle für Heilung Und ich erlebe sehr viele Beschwerden oder Schwierigkeiten, oder Störungen der Schlafqualität bei meinen Patientinnen.
- 10:17Speaker 0: Besonders im Bereich der Wechseljahre bei den Frauen, die darüber berichten, dass die Schlafkwalität nachlässt oder auch sehr eingeschränkt ist.
- 10:27Speaker 0: und danach anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung.
- 10:31Speaker 0: Ich mache mir ein Bild vom Patienten, vom Gewebe, vom Zustand der Gelenke von dem Ausdruck der Beweglichkeit Und das geht meistens nahtlos in die erste Behandlung über.
- 10:41Speaker 1: Die Behandelung ist dann wirklich eine manuelle Abtastung der Regionen, die du vermutest, die ursächlich sein könnten und die dann wahrscheinlich angespannt oder entsprechend auf die Berührung reagieren?
- 10:56Speaker 1: Wie kann ich mir das vorstellen?
- 10:57Speaker 0: Genau!
- 10:57Speaker 0: Die Patienten stellen sich erst mal hin und ich mache einen Sichtbefund, schaue mir an ob mir offensichtlich im wahrsten Sinne des Wortes etwas ins Auge springt.
- 11:06Speaker 0: Und dann legen sich die Patienten hin und ich schaue mir die Beweglichkeit der Gelenke an, den Zustand der Spannung im Bauchraum.
- 11:14Speaker 0: Ich bin auch viel am Kopf im Bereich des Nervensystems umzuschauen.
- 11:19Speaker 0: wie ist die Spannungen in der Halswirbelsäule?
- 11:22Speaker 0: Auch zu schauen.
- 11:23Speaker 0: können sich die ganzen Gefäße und die Nerven so ausdrücken ohne eingeschränkt zu sein beziehungsweise suche natürlich nach Einschränkungen um diese wieder zu befreien.
- 11:35Speaker 0: Ein ganz wesentlicher Punkt ist, wir haben ja einmal die Längsverbindung von Kopf bis Fuß.
- 11:41Speaker 0: Und dass uns das Herz nicht in die Hose rutscht, haben wir auch verschiedene Unterteilungen also das größte, das kennen wir, das ist das Zwerchfell.
- 11:48Speaker 0: Wir haben aber auch den Beckenboden und auf Höhe des Mundes einen kleinen Boden, das die ganzen Organe gut stabilisiert sind und häufig findet sich eine Verschiebung von diesen einzelnen Trennscheiben, so nenne ich sie gerne.
- 12:04Speaker 0: Und da geht es erst mal darum dass der Mensch wieder in seine Mitte zurückfindet also in eine gesunde gut ausgerichtete Mittellinie sodass Gefäße Nerven- und Lymphsystem alle Störungsfrei ihre Versorgung aufnehmen können.
- 12:19Speaker 1: Das ist natürlich faszinierend und man merkt jetzt schon anhand deiner Ausführungen, wie komplex das Zusammenspiel der körperlichen Abläufe und Funktionen überhaupt is'.
- 12:29Speaker 1: Noch mal zurück auf das Thema Trauma.
- 12:32Speaker 1: Was sagst du Patienten, die sagen, mein Thema liegt so weit in der Vergangenheit?
- 12:36Speaker 1: Das ist zwanzig dreißig Jahre her!
- 12:38Speaker 1: Das kann ja gar nicht mehr eine Rolle spielen für heute – das ist jetzt ganz bestimmt nicht die Ursache.
- 12:43Speaker 1: Wie lange darf ein Trauma zurückliegen, damit du es noch behandeln kannst und auch eine echte Verbesserung im Hier-und-Jetzt eintreten
- 12:50Speaker 1: kann?!
- 12:51Speaker 0: Ein Trauma, wie du es gerade genannt hast.
- 12:53Speaker 0: Zum Beispiel ein alter Unfall, ein Autounfall wird im Körpergedächtnis gespeichert und das kann tatsächlich bis zum Zeitpunkt der Geburt zurückreichen.
- 13:02Speaker 0: Meistens ist der Körper ganz gut in der Lage das zu kompensieren.
- 13:06Speaker 0: Je älter wir werden, desto schwieriger wird es.
- 13:08Speaker 0: Weil wir natürlich im Laufe unseres Lebens auch kleinere Verletzungen, Fehlhaltung oder Ähnliches ansammeln und dann zeigen sich im späteren auch gerne ältere Trauma folgen.
- 13:20Speaker 0: Das wird alles in der Osteopathie mitbehandelt also zum Beispiel alte Knochenbrüche die nicht gut verheilt sind.
- 13:25Speaker 0: Vordern vom Körper Energie weil der Körper hat immer die Idee, etwas was stört ruhig zu stellen.
- 13:32Speaker 0: Das merken wir wenn wir Bauchschmerzen haben dann halten wir uns die Hand auf den Bereich der Wehtutern möchten wir uns auch nicht wirklich bewegen und aufrichten Und ich bin dann auf der Suche zum Beispiel auch nach alten Narben.
- 13:43Speaker 0: deswegen frage ich immer nach Operationen ob der Körper irgendwo Narben hat die Zuverwachsungen im Bindegewebe führen Die den Ausdruck und die Ausdrucksfähigkeit des Körpers einschränken und damit fange ich meistens auch an weil das es potenziell Energie, die freigesetzt wird womit der Körper dann weiter an anderen Dingen arbeiten kann.
- 14:04Speaker 1: Das finde ich ganz interessant, das Thema Körpergedächtnis.
- 14:08Speaker 1: Da möchte ich gleich noch mal zum Schluss drauf eingehen und habe eine Frage zu.
- 14:12Speaker 1: Aber zurückkommend auf das Thema Stress ... Wir haben ja gesagt, die Osteopathie hilft eben auch dabei den Stress, egal ob es jetzt alltägliche Stresssituationen sind oder chronischer Stress abzubauen, weil der sich im Körper manifestiert.
- 14:28Speaker 1: Wie unterscheidest du auf der körperlichen Ebene, ob es sich um einen akuten ... oder um ein chronisch manifestierten Stress handelt.
- 14:38Speaker 1: Wie gehst du dabei vor?
- 14:39Speaker 0: Stress hat für mich immer Priorität in der Behandlung, weil Stress fordert den Körper und das sogenannte sympathische Nervensystem heraus.
- 14:49Speaker 0: Das heißt wir sind immer im Modus, dass wir die Sorge haben, dass vor der Tür der Säbelzahntiger ist sind überhaupt nicht entspannt.
- 14:57Speaker 0: Das heißt, wir sind in einem Alarmzustand und die erste Priorität hat für mich dann diesen Alarm-Zustand zu senken.
- 15:04Speaker 0: Dabei ist es nicht relevant ob der Stress akut oder alt ist weil die Symptome sind die gleichen.
- 15:10Speaker 0: Der akute Stress ist noch nicht so manifest Und der chronische Stress macht sich dann eben deutlicher.
- 15:15Speaker 0: Entspannungen im Gewebe In Übersäuerung und Ähnlichem lässt sich das Ganze feststellen.
- 15:22Speaker 0: Deswegen ist die Arbeit mit dem Nervensystem Diejenige, mit der ich meistens anfange, ich schaue mir an.
- 15:27Speaker 0: Wie geht es dem Zwerchfell?
- 15:29Speaker 0: Das ist ja in der Mitte des Körpers wie vorhin schon gesagt, an jedem Atemzug beteiligt und wenn wir uns daran erinnern, wie es ist, wenn Wir uns erschrecken dann halten wir gerne die Luft an und dann zieht sich das zwerchfeld zusammen.
- 15:43Speaker 0: unter dem zwerchwel sind die Nebennieren und den Nieren lokalisiert.
- 15:47Speaker 0: Die Nebennierungen stellen einen ganz wesentlichen Punkt für Stress bzw Entspannung dar.
- 15:52Speaker 0: Also fange ich mit dem Nervensystem und in diesem Fall mit dem Zwerchfell an, um eine Entspannung herbeizuführen.
- 15:59Speaker 0: Dadurch entspannt sich meistens schon der Bauchraum auch darüber liegend das Herz.
- 16:03Speaker 0: die Patienten kommen einen entspannteren Zustand und dann wird als nächstes geschaut wo gibt es zum Beispiel noch Beschwerden in Gelenken oder ähnlichen mit was die Patienten gekommen sind?
- 16:13Speaker 0: Und häufig reicht das für eine erste osteopathische Behandlung
- 16:17Speaker 1: schon aus.
- 16:18Speaker 1: Da sind ja sicherlich dann auch Nachbehandlungen notwendig, ne?
- 16:21Speaker 1: Also wenn sich Stress erst mal manifestiert hat ... Das wirst du ja dann feststellen in dieser Erstsitzung-Ersterapie.
- 16:29Speaker 1: Dann sind ja wahrscheinlich nachBehandlungen notwendig.
- 16:31Speaker 1: Du hast gerade von Übersäuerungen gesprochen.
- 16:33Speaker 1: Wie stellst du Überseuerung im Körper fest?
- 16:35Speaker 1: Denn du nimmst keine Blutprobe oder irgendwas in der Art, sondern du ... Wie gesagt, du hast nur diese körperliche manuelle Therapie.
- 16:43Speaker 1: Die nimmst Du vor!
- 16:44Speaker 0: Was ich feststelle kann ich natürlich nur mit den Händen feststellen wie Du gerade richtig gesagt hast.
- 16:49Speaker 0: Ich nehme eher den Ausdruck des Gewebes wahr Und bei Übersäuerung oder festem Gewebe merke ich, dass einfach die Elastizität des Gewebes nicht mehr da ist.
- 16:58Speaker 0: Das Spannungen gerade so im Schulternackenbereich zu spüren sind ... Sagt dann immer es fühlt sich an Videratseile also nicht geschmeidig sondern wirklich hoch gespannt und das die Patienten eben auch berichten, dass alles eng ist.
- 17:11Speaker 0: und im Ausdruck von Säure kann es eben auch sein, dass Patienten über Sodbrennen berichten und das geguckt wird neben der Behandlung dem Patienten auch Tipps mitzugeben, diese Übersäuerung entgegenzuwirken.
- 17:25Speaker 0: Das kann sein ... dass die Patienten bewusster und tiefer atmen.
- 17:30Speaker 0: Ich gebe gerne die Tipps damit, dass sie einmal die Stunde sich ans Fenster stellen, zehn tiefe Atemzüge nehmen, dass Sie darauf achten, was sie für Nahrungsmittel zu sich nehmen im besten Fall sogar Lebensmittel, also die das Leben unterstützen einen Blick auf ihre Ernährung werfen, statt viel Kohlensäure auch stilles Wasser trinken.
- 17:53Speaker 0: Die fetthaltigen Lebensmittel reduzieren umzuschauen an welchen kleinen Rädchen keine gedreht werden.
- 18:00Speaker 0: Neben der Behandlung die ich mache, die dauert ja normalerweise so grob eine Stunde gibt es ja die restliche Zeit die der Patient mit sich alleine ist Und trotzdem Möglichkeiten haben soll mit der Thematik, mit der er kommt auch umzugehen.
- 18:13Speaker 1: Ja absolut!
- 18:14Speaker 1: Du hast jetzt gerade schon kleine Tipps angesprochen die helfen uns wieder zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
- 18:21Speaker 1: alleine dieser Tipp mit dem regelmäßig mal aufstehen ans Fenster zu gehen und durchzuatmen das freut mich jetzt weil wir das im letzten Gespräch auch schon hatten so eine sogenannte Mikropause auch zu nutzen aktiv zu nutzen.
- 18:33Speaker 1: Wenn du jetzt noch mal zurückgehst auf das Thema Körpergedächtnis, wie gesagt ich habe da noch eine Frage die anschließend ist an dieses ganz interessante Thema.
- 18:43Speaker 1: Wenn den Patienten das klar geworden ist dass alles mit allem zusammenhängt und sich diese Themen alle irgendwie im körper manifestiert haben, egal was man erlebt hat.
- 18:54Speaker 1: Insbesondere stürze natürlich Operationen oder ähnliche Erfahrungen die sich als Trauma im Körper speichern ist es dann nicht auch ratsam gleich von Anfang an ohne vielleicht akute Schmerzen schon zu haben zur Osteopathie zu gehen und sich mit dem eigenen Körper intensiver zu beschäftigen oder andersrum gefragt verändert Osteopathie die Wahrnehmung.
- 19:16Speaker 1: Beobachtest du das bei deinen Patienten?
- 19:18Speaker 1: Verändert es ihre Wahrnehnung auf den eigenen Körper oder für ihren eigenen Körper und die körperlichen Zusammenhänge, verbessert sich danach der Umgang mit dem eigenen Körper?
- 19:27Speaker 1: Das
- 19:27Speaker 0: sind tatsächlich Dinge, die ich feststellen kann, dass die Patienten sensitiver werden.
- 19:32Speaker 0: Dass sie empfindsamer werden und auch eher auf kleinere Signale hören und merken Ah, der Rücken fängt an.
- 19:39Speaker 0: Etwas zu zwicken?
- 19:41Speaker 0: Da war doch was, was ich selber dafür tun
- 19:43Speaker 0: kann.".
- 19:44Speaker 0: Also die Patienten lernen vielleicht auch wieder auf ihre innere Stimme zu hören.
- 19:48Speaker 0: Das ist zumindest eine Empfehlung, die ich mitgebe.
- 19:50Speaker 0: Wir haben häufig verlernt, auf unsere inneren Stimmen zu hören, weil wir so viele äußere Einflüsse haben.
- 19:56Speaker 0: und wenn wir ... innehalten durchatmen, dann kommen die Antworten!
- 20:01Speaker 0: Das ist interessant und dann können die Patienten entsprechend agieren, können überlegen, muss ich jetzt die Schokolade essen oder kann es vielleicht auch ein Apfel sein.
- 20:11Speaker 0: Also eingefahrene Verhaltensweisen, vielleicht auch aufzubrechen um zu merken dass der Körper ganz wunderbar mich in diesem Leben begleitet und das ich natürlich auch schaue was führe ich dem Körper zu?
- 20:23Speaker 0: Und was kann ich meinem Körper Gutes tun?
- 20:25Speaker 0: da komme ich dann zu einem meiner Lieblings Aussagen die auch bei mir auf der Homepage sind von Teresa von Avila tue deinem Körper etwas Gutes damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.
- 20:37Speaker 1: Sehr, sehr schön.
- 20:38Speaker 1: Wir haben mir jetzt nochmal das Thema Prävention betrachten gerade im Hinblick auf Stress.
- 20:45Speaker 1: Das ist ja gerade hier aktives Stressmanagement wie gesagt auch unser übergreifendes Thema und Prävenzion ist natürlich ganz wichtig wenn man diese Erkenntnisse hat oder aus diesem Gespräch schon allein sind wir jetzt eben viele Dinge klar geworden.
- 20:59Speaker 1: Würdest du sagen, dass man auch vorbeugend zur Osteopathie gehen kann?
- 21:03Speaker 1: Um sich besser mit seinem Körper auseinanderzusetzen und Zusammenhänge zu verstehen.
- 21:07Speaker 1: Und das dann gleich besserzumachen bevor sich überhaupt etwas zeigt was Problemes schafft.
- 21:12Speaker 0: Das finde ich einen sehr guten Punkt denn es gibt viele meiner Patienten die wirklich regelmäßig zu Behandlungen kommen meist in größeren Abständen.
- 21:20Speaker 0: Ich sag immer so schön quartalsweise einmal in jeder Jahreszeit sodass der Körper auf ein gutes Niveau gebracht wird um auch bei Beschwerden, wenn sie auftreten von einer besseren Position aus zu starten.
- 21:33Speaker 0: Das heißt also auch, wenn ... Nehmen wir mal das klassische Beispiel Rückenschmerzen, wenn Rückenschmerzen auftretend, dass diese gar nicht erst so stark sind oder der Körper in einer besserem Ausgangslage ist, um damit klarzukommen?
- 21:45Speaker 0: D.h.,
- 21:46Speaker 0: die Patienten sind schon selber wachsam geworden und merken, dass die Osteopathie ihnen gut tut und wissen, es ist wie ein kleines Check-up, zu dem Sie gehen
- 21:56Speaker 1: können
- 21:57Speaker 0: Und das nutzen tatsächlich viele meiner Patienten und Patientinnen.
- 22:00Speaker 1: Ja, das glaube ich.
- 22:01Speaker 1: Ich würde gerne über den mentalen Hintergrund noch mal sprechen, denn wir haben ja gesagt es hängt alles miteinander zusammen.
- 22:09Speaker 1: Der Körper reagiert natürlich auch auf den mentalsten Status in dem ich bin.
- 22:14Speaker 1: In unserem Vorgespräch hast du den schönen Begriff Gedankenhygiene geprägt.
- 22:18Speaker 1: Das ist mir so geblieben!
- 22:19Speaker 1: Was meinst du damit?
- 22:21Speaker 1: Wie kann ich die Gedankenhygiene sozusagen beeinflussen?
- 22:27Speaker 0: Passend erwähnt ist der Zusammenhang von Körper und Geist.
- 22:30Speaker 0: Und für mich ist es immer der Begriff Mind over Matter, das heißt Geist über Materie.
- 22:35Speaker 0: Unser Geist ist sehr schnell die Materie.
- 22:37Speaker 0: unser Körper kommt langsam hinterher.
- 22:40Speaker 0: Wir sind erst die mit unseren Gedanken die Welt erschaffen.
- 22:43Speaker 0: Das heißt also achte ich auf meine Gedanken.
- 22:46Speaker 0: Sind sie positiv bekomme ich positive Resonanz zurück.
- 22:50Speaker 0: Bin ich auf negativer Ebene unterwegs dann gehe ich davon aus dass mir die Probleme vor die Füße fallen.
- 22:56Speaker 0: Das heißt also, ich versuche mich in einer neutralen bis positiven Grundhaltung zu bewegen und habe auch tatsächlich das Wort Problem aus meinem Wortschatz gestrichen.
- 23:05Speaker 0: Und sage wenn ein Problem, wenn man es so nennt Auftritt ist für mich eine Herausforderung und ich sage interessant jetzt warte ich auf die Lösungen weil Lösungen gibt es immer und in dem Moment wenn ich es anders betrachte, anders benenne nehme ich auch Stress aus der ganzen Situation.
- 23:24Speaker 0: Wenn ich merke okay Ich bin zu spät.
- 23:27Speaker 0: Ich bin im Stress, sage das Problem wird sein dann werden wahrscheinlich alle Ampeln auf Rot sein und ich werde jetzt spät kommen.
- 23:34Speaker 0: wenn ich aber sage ich werde trotzdem rechtzeitig da sein werde ich mich wundern weil es wird wahrscheinlich genau passend sein.
- 23:41Speaker 0: auch wenn ich zu späht bin wird die Person, mit der ich mich treffe sagen Gott sei Dank.
- 23:46Speaker 0: Ich bin auch ein bisschen zu spät gewesen
- 23:48Speaker 1: und so passt es.
- 23:49Speaker 0: Also mit welcher Haltung bewege ich mich durchs Leben?
- 23:51Speaker 0: Und zwar nicht nur die Geisteshaltung sondern auch die Körperhaltung weil das eine beeinflusst wie du gerade gesagt hast natürlich das andere.
- 23:58Speaker 1: Ja ja das sind ganz interessante Zusammenhänge und natürlich wenn man da auf sich selbst schaut dass können jeder nachvollziehen.
- 24:04Speaker 1: was du jetzt gerade erzählt hast Meint over matter, aber du hast auch gesagt die Worte sind auch wichtig.
- 24:10Speaker 1: Also words matter anscheinend ja auch.
- 24:13Speaker 1: Wie sprech ich mit mir selber?
- 24:15Speaker 1: Wie sind meine inneren Dialoge?
- 24:17Speaker 1: Welcher Haltung habe ich gegenüber mir selber oder vielleicht auch meinen eigenen Unzulänglichkeiten sage ich mal.
- 24:23Speaker 1: also Ich möchte es nicht Fehler nennen Aber es gibt Dinge mit denen kennt man selber da könnte man besser werden, da könnte man besser mit umgehen.
- 24:31Speaker 1: Das haben wir hier auch schon oft festgestellt dass die Worte eben auch einen großen Einfluss haben darauf wie ich mich fühle und wie ich mit mir selber umgehe.
- 24:39Speaker 1: Du hast gerade schon einige Tipps genannt wie ich also meine eigene Haltung beeinflussen kann und die auf Dinge habe.
- 24:46Speaker 1: kannst du noch mehr kleinere Tipp so für den Alltag mitgeben die wirksam gegen Stress zum Beispiel im Alltag wirken?
- 24:54Speaker 0: Ein ganz klassischer Tipp ist tatsächlich vor die Tür zu gehen.
- 24:58Speaker 0: Auch wenn ich nicht in der Natur bin, habe ich trotzdem die Möglichkeit den Ort zu wechseln.
- 25:02Speaker 0: also ein Ortswechsel sagen wir es mal auch hier im Büro bei euch.
- 25:06Speaker 0: Es ist so ihr bewegt euch einmal eine Runde um den Block.
- 25:09Speaker 0: Die Studien sagen dass zwanzig Minuten Bewegung am Tag welche Art auch immer Eine große Prävention für das Herzkreislaufsystem und auch im Bereich der Entspannung des Nervensystems darstellen.
- 25:21Speaker 0: Das kann man auf verschiedene Art und Weise machen, das Wichtige ist, dass es mir wirklich Freude bereitet.
- 25:26Speaker 0: Also zwanzig Minuten Bewegungen, die ich schlecht gelaunt mache, die kann ich mir auch sparen?
- 25:32Speaker 0: Und im besten Fall gehe ich aber raus oder stelle mich wie schon gesagt ans Fenster was sehr schön ist gerade wenn Menschen Haustiere haben, Hunde haben, die gehen mit ihren Hunden raus, gehen in die Natur, in den Wald.
- 25:44Speaker 0: Ihr kennt bestimmt das Waldbaden, das ist ja gerade in aller Munde.
- 25:48Speaker 0: Die Natur wirkt sehr erdend und reguliert die Frequenz auch jetzt also eine ganz entspannende Wirkung.
- 25:55Speaker 0: Und wenn dann noch in der Natur tief geatmet wird, sind gleich mehrere Faktoren, die dazukommen.
- 26:02Speaker 0: Wichtig ist, dass es zum Alltag jedes Einzelnen passt weil jeder hat einen anderen Alltag andere Situationen aber Inseln kann sich jeder schaffen
- 26:11Speaker 1: Ja, oder wenn es nur ist dass ich zu Fuß zum Einkaufen gehe.
- 26:15Speaker 1: Oder eine Bahnstation früher aussteige und ein bisschen länger nach Hause spaziere oder solche Sachen vielleicht auch.
- 26:22Speaker 1: Laut Jean-Pierre Barall ist das nicht das Ziel als Osteopath gegen die Standardmedizin anzuarbeiten oder anzugehen sondern sich zu ergänzen und Hand in Hand mit ihr gemeinsam den Patienten zu behandeln.
- 26:37Speaker 1: Wie siehst du das?
- 26:39Speaker 1: Wie schätzt du diese Situation ein?
- 26:41Speaker 1: Ist das wirklich schon der Fall, dass die Standardmedizin und die Osteopathie Hand in Hand gehen oder stellst du da Vorbehalte fest.
- 26:48Speaker 0: Ich würde sagen es gibt beide Seiten.
- 26:51Speaker 0: also es gibt Patienten in meiner Praxis, die zu mir kommen am Ende ihrer Schmerzkarriere und sagen ich weiß nicht mehr weiter weil die Ärzte mir nicht helfen konnten und erfolglose Behandlungsversuche in der Schulmedizin hatten.
- 27:05Speaker 0: Und umgekehrt gibt es Ärzte, mit denen nicht Zusammenarbeiten und Hebammen die auch die Patientinnen und Patienten zu mir schicken weil sie sagen, die Osteopathie hat ein Potenzial das eben der Heilung wirklich sehr zuträglich sein kann.
- 27:19Speaker 0: Das heißt, ich wünsche mir dieses Hand in Hand arbeiten und sage immer das Beste aus allen Welten.
- 27:25Speaker 0: Also ich wünsch mir eine integrative Medizin die sowohl die Schulmedizin als auch die alternativen Heilmethoden sieht den Menschen in den Mittelpunkt stellt um zu schauen was braucht dieser Mensch um Heilung zu erfahren?
- 27:39Speaker 0: Und da kann es eben durchaus sein, wenn das Bein gebrochen ist, dann brauche ich die Schulmedizin.
- 27:44Speaker 0: Die Operation oder einen Gips aber es braucht bei anderen Erkrankungen vielleicht alternativ medizinische Betreuung der Menschen.
- 27:53Speaker 1: Ja ganz bestimmt!
- 27:55Speaker 1: Das haben wir ja jetzt auch sehr ausführlich und schön gehört.
- 27:58Speaker 1: Noch eine ganz praktische Frage zum Schluss, erfolgen osteopathische Behandlungen eigentlich auf Selbstzahlerbasis?
- 28:06Speaker 1: Oder gibt es da eine Überweisung vom Arzt?
- 28:09Speaker 1: oder wie ist das in der Praxis?
- 28:12Speaker 0: In der Praxis ist es so dass die Patienten die Behandlung selbst bezahlen.
- 28:16Speaker 0: je nachdem wo die Patienten versichert sind übernehmen die Krankenkassen einen Teil Und je nach Katalog der Krankenkassen ist eine Überweisung vom Arzt erforderlich.
- 28:27Speaker 0: D.h.,
- 28:27Speaker 0: die Patienten setzen sich mit ihrer Krankenkasse in Verbindung, um herauszufinden, welches Prozedere erforderlig es ist, dass sie Kosten in Teilen übernommen bekommen?
- 28:37Speaker 1: Zuletzt die Frage, du hast es eigentlich schon beantwortet aber vielleicht ist das auch gar nicht dein Leitspruch.
- 28:42Speaker 1: Ich würde gerne nach deinem Leitspruch fragen.
- 28:45Speaker 1: wenn Du auf den Beruf und deine Erfahrung in der Osteopathie blickst was motiviert Dich da?
- 28:50Speaker 1: Was ist dein Leitspruch?
- 28:51Speaker 1: Du hast im Grunde auf Deine Website schon hingewiesen und den Spruch der da steht wiederholst.
- 28:57Speaker 1: zu ihn oder hast Du einen anderen Leitsspruch?
- 28:59Speaker 0: Ich hab tatsächlich einen anderen.
- 29:01Speaker 0: Das war der Erste, der mir eingefallen ist natürlich mit Theresa von Avila weil es ist der Leitspruch, der mich auch leitet.
- 29:07Speaker 0: aber in den Behandlungen ist das so dass für mich gilt Stille hat alle Antworten.
- 29:13Speaker 0: also die Stille ist für mich das Instrument zu lauschen nach Innen auch.
- 29:19Speaker 0: was erzählt mir der Körper des Patienten?
- 29:22Speaker 0: und es gibt ein ganz wunderbaren Ausspruch des persischen Dichters Rumi Der sagt, hier stiller du wirst, desto mehr kannst du hören.
- 29:31Speaker 1: Sehr schön!
- 29:32Speaker 1: Vielen vielen Dank.
- 29:33Speaker 1: also ich fand das hoch interessant.
- 29:35Speaker 1: Ich muss sagen, dass mir das auch im Vorfeld schon sehr viel Spaß gemacht hat über dieses Thema mehr zu erfahren und darüber zu sprechen wie alles im Körper miteinander zusammenhängt.
- 29:45Speaker 1: Und eben auch das Zusammenspiel zwischen Körper- und Geist natürlich stattfindet.
- 29:50Speaker 1: Viele Dinge wissen wir was Alltagstipps anbelangt.
- 29:54Speaker 1: Das ist jetzt vielleicht doch wieder der Impuls, dass wir dem auch folgen und uns einfach häufiger bewegen an der frischen Luft sind oder einfach mal regelmäßig ans Fenster treten.
- 30:03Speaker 1: Das Fenster auch öffnen und durchatmen.
- 30:05Speaker 1: Vielen Dank, liebe Nicole Teichler für deine Zeit und deine Tipps die du uns mitgegeben hast.
- 30:10Speaker 1: Und vor allen Dingen für die sehr guten ausführlichen Erklärungen.
- 30:13Speaker 1: Ich habe gemerkt wie viel Wissen du hast über die Anatomie des Körpers und ich fand das sehr beeindruckend.
- 30:20Speaker 1: Danke für deinen
- 30:24Speaker 0: Besuch!