Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Interne Schlagzeug-Mikrofone: Der Gamechanger für deinen Live-Gig? - Podcast # 141
Transcript
- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeichen im Podcast-Format. Das Wetter draußen wird zwar besser und vor allem wärmer, aber es geht heute dennoch ins Innere. Los geht's. Ihr hört Schlagabtausch, der Podcast für alle Schlagzeugbegeisterten. Wir sind Dirk Brandt und Timo Ickenroth. Mit Tipps und Hacks und dem Allerneuesten aus der Schlagzeug- und Percussion-Szene. Viel Spaß beim Hören. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, ich begrüße euch recht herzlich zur 141. Ausgabe des Schlagabtausch-Podcast-Wodcasts mit mir, Tim Rickenroth, und meinem lieben Freund, Kollegen und Drummer-Buddy Dirk Brandt. Hallo Dirk. Schönen guten Morgen ihr da draußen. Ey, das war gerade, der Timur hat selber gesagt, eine sehr kryptische Anfrage. Ja, ich bin gespannt jetzt mal, was der Holte jetzt auf uns zukommt. Ich auch. Ich auch. Wir wissen es ja meistens selbst vorher nicht so ganz genau. Nee, nee, nee. Ich mache jetzt mal direkt den Rundown. Es liegen einige Themen auf dem Tisch und dann wird wir nicht die Übersicht verlieren. Gibt es jetzt, wie es in Deutschland gehört, die ordentliche Tagesordnung zum Abwinken? Nee, zum Absegnen. Trabseh. Ihr kennt das von uns, wir haben natürlich etwas Smalltalk, da geht es um dies und das. Unter anderem geht der Dirk ins Studio. Ich wollte ganz kurz mal auf unsere Akademie zu sprechen kommen. Außerdem war der Dirk unterwegs mit einer Flyshow, oder wie das heißt. Im Anschluss daran haben wir unseren Top-Technikexperten Harry Schubauer mit dabei. Denn es geht ja heute ins Innere, und damit meinte ich das Innere einer Trommel. Denn wir sprechen dank unserem lieben Hörer Mac über Internal Mics. Das heißt, die Mikrofonierung von innen einer Trommel. Also von einem Becken wird schwierig, aber von einer Trommel. Im Anschluss daran gibt es selbstverständlich noch von Dirk einen Gear-Check. Und zwar zu den Adoro Silent Sticks. Wir haben natürlich etwas Hörer-Feedback von euch. Und es gibt die Empfehlungen der Woche. Ich wollte ganz kurz auf unsere Schlagabflasch-Akademie zu sprechen kommen und vielleicht noch was klarstellen. Unsere Akademie soll um Himmels Willen keinen Unterricht ersetzen, sondern wir sehen unser Angebot definitiv als eine Ergänzung zum normalen Unterrichtsbetrieb, sage ich mal. Oder für jeden Drummer da draußen, der ein bisschen vielleicht auch Motivation braucht oder Zuspruch braucht und, und, und. Denn was der Dirk macht in seinem betreuten Trommel ist, es wird ja, zwar der Dirk gibt zwar Übungen mehr oder weniger vor, die auch zusammen getrommelt werden, aber das sind meistens echt Basic-Übungen, wo der Dirk auch nicht viel erklärt. Er erklärt euch jetzt nicht, was weiß ich, wie man den Partitel von hinten nach vorne und von oben nach unten spielt, Sondern das ist die Übung, spiel mit in dem Tempo, das du kannst. Und da hat man wirklich eine Stunde wirklich getrommelt, weil der Dirk ist kein Erklärbär im betreuten Trommeln, sondern es wird wirklich gezockt, wie man heutzutage so schön sagt. Also es ist eine Ergänzung, damit ihr wirklich am Set sitzt und die Motivation habt, einer Gruppe, alle trommeln mit. Man sieht sich gegenseitig, man hört sich nicht, aber es wird getrommelt, getrommelt, getrommelt, getrommelt. Und der Drumhang, das ist dienstags, muss man vielleicht dazu sagen, dienstags um 19 Uhr ist der Dirk beim betreuten Trommeln, der Host und einen Tag später, mittwochsabends, mache ich einen Drumhang und der Drumhang ist wirklich eine lockere Runde, wo man auf verschiedene Themen einfach spontan eingehen kann. Zum Beispiel diese Woche ging es um, Die Evans Hydraulic Fälle. Da gab es einen Erfahrungsbericht von unserem Technikexperten, der heute noch da ist, Harry. Der hat den nämlich auf seine Trommel draufgezogen, hat erzählt. Wie er die jetzt so gefunden hat. Wir haben über Snaredrums gesprochen, über Vintage Snaredrums. Es ging vorletzte Woche um Becken. Es ging außerdem auch noch um, diese Woche weiß ich gar nicht mal, um Steve Gadd und Studiosachen und, und, und. Also wir sprechen über so viele Themen, die einfach spontan auf den Tisch kommen und das ist auch als Motivation gedacht, nicht nur als Motivation, sondern auch als Inspiration natürlich und als Hilfestellung, wenn ihr Probleme habt, könnt ihr die auch im Drumhängen mit einer Gruppe besprechen. Also quasi eine Gruppentherapie. Wenn ich das jetzt so sage, ist es eine Gruppentherapie. Absolut. Nee, super. Also, seht es nicht als Konkurrenz, sondern wenn ihr da draußen unterrichtet, die zwei machen, das ist auch so ein doofes Online-Angebot, es ist anders gedacht. Es ist anders gedacht. Wir machen zwar auch, wie gesagt, Übungen und wir haben auch Videos hochgeladen, aber es nichts ersetzt einen Lehrer oder eine Lehrerin. Ja, ich finde auch ganz wichtig, kein Online-Unterricht. Man kann online bestimmte Sachen natürlich besprechen. Ich kann einen Lick zeigen oder sonst was, aber wenn es wirklich Technik, ganz besonders Sound, das geht nach meiner Meinung wirklich nur, indem man den Lehrer auch mal besucht. Man kann sich damit bestimmt mal neue Ideen holen oder so, aber ich finde Sound und Technik auch mal wirklich, dass da einer neben steht, das ist schon eine andere Hausnummer. Und gerade was du auch gesagt hast beim betreuten Trommeln, es geht darum, dass ich der Meinung bin, dass man bestimmte Übungen. Zu lange macht, einige vielleicht zu kurz, einige vielleicht auch immer nur in einem Tempo spielt. Und das ist so ein bisschen, wo ich finde, dass das reute Trommeln so ein bisschen reinkommt, dass man einfach, wenn es einfach nur der ganz normale Lauf über die Toms geht. Das macht man, wenn man alleine ist, maximal vielleicht eine Minute, zwei Minuten. Ganz ehrlich, es ist stumpf und es ist langweilig. Aber in der Gruppe, und das ist jetzt, was ich von ganz, ganz vielen bestätigt bekommen habe, dann macht man es einfach, weil das sind ja alle machens und, dann lasse ich euch mal nicht so ein bis zwei Minuten das Ding machen, sondern zehn. Und nach zehn Minuten werdet ihr mehr, oh, die Konzentration lässt dann doch noch, lässt nach, treffe ich die Trommel überhaupt noch richtig. Und das sind so Sachen, das heißt, dass man wirklich in der Gruppe einfach gemeinsam übt, wo man selber eigentlich gesagt hätte, schon nach zwei Minuten, oh, jetzt habe ich keinen Bock mehr. Aber alle machen ja weiter. Und dann hat das diesen positiven Effekt, ja gut, dann mache ich auch mal weiter. Du hast es ja mal ganz gut, auch seinerzeit, als du damit angefangen hast, diese Idee zu entwickeln, ja auch gesagt, das ist ja wie ein Fitnessstudio, wo man diese Kurse hat. Vielleicht sollte man es unbenennen, nicht in Betreutes Trommeln, weil es ging so ein bisschen... Ja, ich bin tatsächlich... Ich bin tatsächlich spontan, die Idee kommt Spinning for Drummers. Also Spinning kennt ihr vielleicht, und viele kennen es, da sitzt man auf dem Fahrrad, auch in so Kursen, und alle strampeln sich quasi da ab. Und da gibt ja auch keiner auf, weil alle strampeln. und keiner will ja auch sagen, boah, ich bin jetzt der Loser, der jetzt hier aufgegeben hat. Und alle strampeln dann da durch und durch und durch und durch. Und ich sehe es tatsächlich nicht als Üben an, sondern ich sehe es wirklich als Training an, was du da machst. Weil das Üben ist vielleicht noch mal ein bisschen, oh, jetzt gehen wir natürlich wieder ins Philosophische rein. Üben ist vielleicht etwas konzentriert an etwas ganz Neuem Arbeiten. Absolut gebe ich dir recht. Und was du machst, du trainierst Sachen, du trainierst Bewegungsabläufe, Du trainierst die Stickings, die eigentlich schon jeder kennt, aber eben die noch nicht so in das berühmte Muscle Memory vielleicht übergegangen sind. Und deswegen sehe ich es als eine Trainingseinheit an und nicht als eine Übereinheit. Und das ist der Riesunterschied auch zum normalen Unterricht vielleicht. Im Normaunterricht werden Sachen wirklich neu, da werden neue Sachen erklärt, geübt, da wird gezeigt und das entfällt hier sonst eine Trainingseinheit, wo eine Stunde lang wirklich Gas gegeben wird und das ganz coole ist eben, jeder in dem Tempo, in dem er es kann, weil man hört sich nicht gegenseitig, aber man ist motiviert einfach am Ball zu bleiben. Töft's auf den Kopf. Also, ihr seid eingeladen beim betreuten Trommel oder Spinning for Drummers beim Dirk, Dienstagabends einfach mal reinzuschauen. Ich würde sagen, wir hauen den Link noch mal frech, wie wir sind, in die Caption, also in die Beschreibung hier von dem Video oder auch vom Podcast allgemein, in den Shownotes. Und wer möchte, der kann sich dann da einwählen. Das ist einfach nur ein Zoom-Link. Ihr braucht auch nicht Zoom installiert zu haben, sondern kommt direkt über den Browser dort rein. Schaut euch mal an, ob das was für euch ist. Und ja, wir freuen uns, wenn die Spinning-Gemeinde wächst. Absolut. Fände ich mega. Also wie gesagt, schaut einfach mal unverbindlich rein. Eine Sache nun, eine Bedingung habe ich da, weil das hatte ich, ja, weil das hatte ich auch schon mal, ich möchte euch sehen. Ich möchte euch nicht hören, weil viele haben dann auch Angst, ja, dann kann ich ja das doch gar nicht so. Hören ist noch nichts, weil das wird mit der Latenz eh nicht funktionieren. Also da kann eh, einige haben manchmal eine super Verbindung. Das ist auch wirklich ganz interessant, immer noch bei uns in Deutschland. Das heißt, einige sagen auch, ey, heute war es total super und der andere sagt, ne, bei mir hat es mal gestockt. Also, wie gesagt, ihr hört nur mich, ich möchte euch aber, um diesen Effekt zu haben, diesen Trainingseffekt, sehen. Außerdem fände ich es dann doof, die anderen, ihr könnt die anderen sehen und ihr seid so im Kognitomodus. Also das finde ich dann auch doof, muss ich ganz ehrlich sagen. Das heißt, es ist ja gerade dieser positive Gruppenzwang, Es lacht keiner, es ist nochmal ganz wichtig, es ist vom Anfänger bis zum Profis, die auch wirklich schon viel Konzert haben, es geht wirklich darum, wir üben oder wir trainieren, super Sache, wir trainieren gemeinsam eine Stunde Abläufe. Also einfach mal ganz unverbindlich reinschauen und guckt euch das Ganze mal an. Oder macht nicht angucken, macht mit. Genau, mitmachen, mitmachen, mitmachen, mitmachen. So, das war das eine Smalltalk-Thema, was ich heute mal raushauen wollte. Das andere ist, der Dirk geht nämlich ins Studio mit seinem berühmt-berüchtigten Orgentrio. Und die vierte Aufnahme ist das jetzt? Die vierte Platte schon. Das ist natürlich auch schon echt eine Ansage. Und wir haben eben, weil Dirk sagte eben ganz lapidar, ja, ich gehe die nächsten Tage ins Studio und da dachte ich mir, hm, aber wie ist das denn, kennst du die Songs überhaupt schon? Da sagte der Dirk nämlich, nicht alle oder nicht komplett. Und da habe ich gedacht, das wäre vielleicht ein Thema jetzt auch für den Smalltalk, um herauszufinden, wie ihr, die Songs erarbeitet, also die neuen Songs. Ich gehe mal davon aus, vielleicht sagst du mal, wer in dem Orgentrio eigentlich drin ist, außer dir. Ich meine, so viele sind es ja da nicht mehr. Die Namensliste ist relativ übersichtlich jetzt. Und wer die Songs schreibt und wie dann eure Herangehensweise ist und ob das schon anders war und das jetzt diesmal nur anders ist und die drei Alben davor, habt ihr doch anders euch vorbereitet? Wie läuft das jetzt bei euch ab? Du hast ja schon recht. Erstmal, es ist das Gregor-Hilden-Orgen-Trio. Gregor ist im Blues-Bereich, also wirklich sehr, sehr angesagt und finde ich ein fantastischer Gitarrist. Dann ist dabei der Wolfgang Roggenkamp an der Hammond-Orge, der auch ein fantastischer Schlagzeuger übrigens auch ist. Und meine Wenigkeit. Allerdings sind diesmal, soweit ich das weiß, es zumindest ein Gast. Es kommt wohl eventuell noch ein Gast, den weiß ich aber nicht. Aber es ist zum Beispiel noch an den Vocals da Big Daddy Wilson. Kennt man so in der Blues-Szene auch ganz gut. Und der, weiß ich, ist bei, glaube ich, ein, zwei Nummern als Gesang mit dabei. So jetzt, wie, eigentlich hast du gerade recht gehabt. Natürlich bereitet man sich vor, aber es ist ganz was anderes, als wenn ich mit Axis ins Studio gehe. Bei Axis ist wirklich alles schon relativ bis ins Kleinste ausgecheckt. Beim Blues ist es so, Bei der letzten Platte waren einige Songs mit Klick gespielt, aber die meisten Sachen tatsächlich ohne. Und von den Songs her ist es so, dass Gerüste vorhanden sind, aber die endgültige Fassung wird zusammen im Studio erarbeitet oder auch noch wieder geändert. Das heißt. Ein Thema ist klar, das können eigene Stücke sein, Es sind immer eigene Stücke von Gregor und Wolfgang mit dabei. Diese Platte ist diesmal auch ein bisschen anders. Die letzte Platte ist sehr radiotauglich, sage ich mal. Und Gregor hat gesagt, Mensch, ich möchte eine reine Blues-Platte machen. Das heißt für mich diesmal auch hochgestimmte Toms, was eigentlich gar nicht so... Ich biete es jetzt einfach mal an. Ich habe natürlich verschiedene Sachen mit. Ich habe mir gedacht, ich spiele hochgestimmte, also sehr jazzige Toms diesmal mal. auch die Bassdrum mehr offen. Nicht so, eigentlich stehe ich ja auch beim Orgentrium bisher immer bei jeder Platte doch einen sehr. Platschigen Bassdrum-Sound, so ein bisschen wie ich es sonst auch mache. Also habe da diesmal auch auf der Bassdrum auch ein aufgerautes Fell. Zwar Resonanzloch schon, weil das ist für mich so anders zu spielen, dass ich dachte, nee, mache ich mal so. Und ganz ehrlich, ich habe auch keinen Zwuss mehr gehabt. Das wäre die andere Alternative, aber wir haben auch keins mehr. Also von daher werde ich das Loch wohl drin lassen, auch für die Bassdrum-Abnahme. Und werde also versuchen, auch einen anderen Sound anzubieten. Und dann geht es so ein bisschen darum, was für Becken nehme ich mit. Ich nehme noch einen anderen, falls das mal nicht funktioniert mit den hohen Toms, nehme ich tatsächlich auch als Safety-Gründen einen anderen Drumhead-Satz auch noch mit. Also wollte ganz normal einen anderen Satz auch noch mitnehmen. Und Becken und Snairs werde ich wohl relativ viele mitnehmen. Verschiedene Reitbecken ausprobieren, dann verschiedene Snare-Drams. Also ich wollte vier mitnehmen, vier weiß ich definitiv, die ich mitnehmen wollte, um einfach auch mal Sachen anzubieten. Und sagen, ey, oder mir selber einfach eine Freude zu machen, ich jetzt nehme mal eine andere. Manchmal interessiert die anderen das gar nicht so, habe ich manchmal den Eindruck. Weil wir haben Produzenten, aber wir selber haben natürlich einen großen Mitspracherecht. Das heißt, wenn die jetzt sagen, ne, ich fand die eigentlich viel besser, dann würde ich da auch nicht mein eigenes Ego, sondern okay, wenn ihr das meint, dann lasse ich die auch mal oder jenes becken. Aber Wolfgang ist da auch sehr picky, wie gesagt, selber ein toller Schlagzeuger. Finde ich aber auch ganz gut, weil es macht mir natürlich die Erscheinung manchmal leichter, wenn der sagt, ist gut. Auch bei den Takes. Wie gesagt, das ist ja, wie gesagt, es gibt Grundgerüste der Songs, aber das kann sein, dass das echt im Studio anders wird. Also ich kann mich jetzt nicht so wie bei Axis, das ist wirklich Vorbereitung. Da weiß ich, die Akzente sind da und da. Das kann sein im Studio, dass man sagt, nee, mach den mal, mach den anderen mal nicht. Oder, ja, das ist beim Orgentriebe wirklich einfach alles so ein bisschen offener. Da kann ich jetzt nicht richtig für üben oder so. Klar, ich kann meine Patterns üben und sowas, aber eigentlich, nee. Eigentlich wird im Studio das ganze Abend, das macht es auch so spannend und nochmal live. Da ist nichts geschnitten, da gibt es jetzt nicht, aber wir nehmen den A-Teil von der Version, den B-Teil von der Version. Das geht auch gar nicht, weil, wie gesagt, wir nehmen ohne Klick auf. Was für mich auch immer eine Challenge ist, weil der Klick ist natürlich auch so ein bisschen so eine Sicherheit. Und das funktioniert da nicht. Und wir nehmen, glaube ich, das Studio kenne ich noch nicht. In dem Studio war ich noch nicht. Wir nehmen, glaube ich, live im gleichen Raum auf. Das heißt, du hast noch weniger Möglichkeiten, Sachen zu ändern. Das heißt, wir sind alle in einem großen Raum. Ich glaube, Gregor will sogar filmen, das wusste ich aber auch nicht. Das heißt, dass das Ganze auch so ein bisschen, weiß nicht, als Recording-DVD noch gemacht wird. Aber ganz ehrlich, da habe ich mich jetzt gar nicht mit auseinandergesetzt. Das habe ich gestern auch erst erfahren, so am Rande. Von daher, ich bin gespannt. Aber wie gesagt, das finde ich immer sehr, sehr spannend. Auch mit dem Becken auszuprobieren, was funktioniert bei dem einen Song nicht. Ich weiß, auf jeden Fall ist es diesmal, das hatten wir auch noch, doch bei der zweiten Platte sind auch Besennummern dabei. Was ich auch ganz spannend finde. Und es ist halt sehr traditional. Das heißt also, es soll wirklich traditional Blues sein. Da ist auch nicht groß mit irgendwelchen Drum Breaks oder so etwas, sondern da geht es wirklich einfach darum, dass die Time steht, dass es rollt. Und da bin ich auch mal gespannt. Und dann auch so hoffe ich, dass die Tagesform gut ist. Weil das ist ja wie wir alle. Manchmal stehe ich super mit dem richtigen Bein auf und es fluppt alles und manchmal denke ich, ist lustig heute. Und da bin ich mal gespannt, wie eure Erfahrungen, wie ihr im Studio dran geht. Wenn ihr euch vielleicht nicht vorbereiten könnt, was macht ihr da? Habt ihr Tipps? Was ihr so macht oder nehmt ihr, wenn ihr ins Studio, wie gesagt, ich nehme mindestens vier Snares mit und ganz bestimmt vier bis fünf Reitbecken. Das weiß ich hundertprozentig. Was macht ihr? Dann nehmt ihr auch verschiedene mit und sagt ihr, ne, eins reicht irgendwie, da spiele ich alles mit. Bei Access wechsle ich zum Beispiel auch nicht. Die Snares vielleicht mal, aber die Becken eigentlich habe ich, glaube ich, noch nie gemacht. Was für Fälle ziehst du drauf. Also ich meine, ich gehe davon aus, du hast zwei Toms dann dabei. Ja. In welchen Fälle ist denn dein Plan jetzt für die höhere jazzige Stimmung? Ich habe zwei Alley eingepackt. Ich habe einerseits von drei Alley sogar. Remo Fiberskin. Adoro Heritage wollte ich ausprobieren. Die hatte ich mal im Gear Check. Check den unbedingt mal aus, weil die klingen wirklich anders. Finde ich wirklich interessant. Und ganz normale Ambassador. Aufgeraute. aufgeraute, Entschuldigung, weiße aufgeraute, genau. Also da wollte ich einfach mal mit testen. Und wie gesagt, aber das wichtigste ist eigentlich mir tatsächlich die Becken, also das finde ich ganz, ganz, ganz, das ist eigentlich so wo ich wirklich sehe. Ist eigentlich das persönlichste von so einer Jazz-Blue-Scheibe nach meiner Meinung und für welche vier Snares hast du dich bis jetzt entschieden? So, ich habe mich entschieden, also definitiv kommt mit meine Aspa, die 14x8 weil wir haben einige Balladen. Gibt es übrigens auch einen G-Check, die es nähert. Also checkt die mal aus. Die finde ich für so Balladen einfach unfassbar. 14 mal 800 ist schon... Für mich ist das ein Eimer. Ich finde es Wahnsinn. Dann habe ich tatsächlich mit die ANF Dramco. Die sieht aus total verrostet. Also ist sie natürlich nicht. Aber vom Look her ist sie so. Dann werde ich mitnehmen die Pearl Reference, Maple. Die ist definitiv mit dabei. Und ich werde die mitnehmen, wahrscheinlich von dem Adrian Kirchler. Die Kupfersnär. Oh, eine erlesene Auswahl, würde ich sagen. Ja. Eine sehr erlesene Auswahl. Die hatte ich bisher so geplant. Und jetzt habe ich noch eine Frage zu dem Studio, also zu den Aufnahmen selbst, beziehungsweise noch mal zu der Entwicklung der Songs. Wie viele Tage habt ihr eingeplant dafür? Ich meine, ihr müsst das Studio ja buchen, ihr habt ja jetzt nicht einen Monat Studio. Nein, nein, die Zeit hat man nicht. Wir, also, es sind, also, Glaub maximal Freitags bis Dienstag. Dann sollte alles eigentlich sind wir schneller fertig immer. Muss man ganz ehrlich sagen. Also sag mal grob fünf Tage, wenn es schlecht läuft, sag ich mal. So. Und wenn es jetzt schlecht läuft, so ihr fangt jetzt an, aufzunehmen. Der Freitag ist wahrscheinlich eh erstmal nur, es muss alles gesetzt werden, abmikrofoniert werden und so weiter. Wir müssen abmittags aufnehmen. Weil unser Gast kann nicht länger. Das war schon mal der erste Druck. Sehr geil. So, jetzt genau, deswegen wollte ich darauf zu sprechen kommen. Der Druck. Ihr wisst, ihr habt das Studio nur bis Dienstag. Ihr wollt eine ganze Platte machen. Ihr habt euch trotzdem, ihr seid jetzt, also du weißt jetzt nicht hundertprozentig, welche Songs überhaupt dran. Nein. Wie würdet ihr jetzt damit umgehen, wenn ihr am Montag merkt, okay, wie viele Songs wollt ihr aufnehmen? 10, 12? Ich denke mal 12 ist Minimum. Ihr merkt am Montag, wir haben erst 7 im Kasten. Was passiert dann? Werd ich gefeuert. Ach so. Okay, next. Also ist wirklich noch nie passiert. Also ich finde eher, was mich so ein bisschen da wirklich so ein bisschen dieser Pressure ist, dass du halt nicht, was man heute, das nennt man Punch-In, Punch-Out oder Overdub, Gitarre oder Organ kann. In Teilen bestimmt nochmal Overdubs gemacht werden. Das heißt, wenn der Gregor mal gesagt hat, boah, da hätte ich aber doch nochmal ein Alternate-Take irgendwie, ich würde jetzt ganz gerne nochmal doch ein anderes Gitarren-Solo spielen, aber Schlagzeug ist super, das bleibt so, der könnte das. Das Problem ist, was ich finde, du bist halt mit drei Leuten, das heißt auch, wo ich ja auch immer sage, alleine schon vom Tempo. Wenn die manchmal so abgehen, dann lasse ich mich auch manchmal hinreißen, sage ich ganz ehrlich. Und man wird dann auch mal schneller. Das heißt, ich habe fast keine Chance. Also wenn ich missbaue, dann habe ich eigentlich keine Chance. Besonders, weil der Amp, wenn der Amp auch bei mir mit im Raum steht, das kommt durch alle Mikrofone, durch Raummikrofone, irgendwie kommt das mit rüber. Das heißt, ja, dann nochmal komplett neu. Daher ist auch in der Regel, wenn einer sagt, ey, ich habe jetzt mit dem Take, den würde ich niemals auf der Platte lassen, dann hört man eigentlich auf. Gibt es zwar auch manchmal dann untereinander Knatsch, weil dann einer sagt, ich habe den besten Take meines Lebens gespielt und du hörst einfach auf. Scheiß auf das Schlagzeug. Was? Nein, aber sowas kann halt auch mal passieren, wo du selber denkst, ey, das geht so nicht. Und ich bin auch der Meinung, wenn man zu sehr vom Tempo abweicht, das ist zum Glück noch nie richtig passiert, live, aber schon mal, gebe ich auch zu, und ich glaube, das ist jedem auch schon mal passiert. Und live ist das auch okay, aber auf Platte, wenn es, zu sehr andere Dimensionen annimmt, finde ich immer. Kann vielleicht auch charmant sein, aber nee, eigentlich nicht. Eigentlich sollte schon im Fahrwasser bleiben. Aber dann nehme ich mir doch unsere großen Jazzhelden oder selbst Earth, Wind & Fire. Das ist auch nicht das gleiche Tempo. Und das macht überhaupt nichts. Das macht überhaupt nichts. Es ist homogen. Es rollt, finde ich, gerade bei Earth, Wind & Fire. Das ist so eine Dampflok, finde ich. Also ich, weil du Earth, Wind & Fire erwähnst, In the Stone ist ja einer der berühmteren Songs von Earth, Earth and Fire. Und wenn man sich das anhört, die sind im dritten Takt schon nicht mehr im Tempo, vom ersten. Geil. Also. Ja, es ist halt so. Das war damals so und auch, was du sagst, die ganzen Jazz Leute oder alles quasi bis Mitte der 80er oder fast, sagen wir mal, wo nicht eine Drum Machine mitgelaufen ist, was dann so späte 70er Jahre aufkam. Keiner hat mit Klick aufgenommen. Auch Rolling Stones, Beatles, wie sie alle heißen. Da ist nix von vorne bis hinten. Manchmal ist es, wie gesagt, nach dem zweiten, dritten Takt schon ein schnelleres Tempo oder die gehen auch mit dem Tempo runter oder es ist mittendrin eine wahnsinnige Schwankung, dann ziehen sie wieder an. Und das ist ja auch nicht schlimm, beim Hören stört es ja keinen. Es stört keinen. Man geht mit der Energie mit. Das ist ja okay. Aber ich bin dann trotzdem froh, dass es dann ein Produzenten oder auch der Tontechniker sagt, das ist alles im Rahmen. Also es sind zum Beispiel manchmal Sachen, wo ich sage, boah, das kannst du doch nicht lassen. Und da finde ich es auch gut, wenn Wolfgang als wirklich auch Schlagzeuger oder guter Instrumentalist oder Gregor sagen, nee, ist geil. Es ist rund, es läuft und mach dir keinen Kopf da drum, es läuft. Stehen wir zu. Aber ich finde, das ist natürlich dann schon so ein Pressure dabei. Oder es gibt auch auf den Aufnahmen, wo ich mal Puff gemacht habe und die anderen haben Peng gemacht. Aber es ist dann homogen. Und das hört man auch bei bestimmten Jazz-Aufnahmen, hört man das auch, wo du sagst, okay, da wollte der eine schon ins Thema rein und der andere dann doch noch nicht. Und auch das finde ich ja eigentlich spannend. Aber es ist, wie gesagt, ich tue mich dann manchmal schwer, das auf Platte selber zu hören. Also am meisten ist es dann auch cool. Und das finde ich auch gut, wenn man theoretisch sagt, man hat jetzt im Studio aufgenommen, meinetwegen drei Tage, hört sich die Aufnahmen nicht an und hört sich eine Woche später die Aufnahmen an, wenn man die Zeit hätte und darf dann entscheiden, war das jetzt gut oder nicht. Das würde ich mir manchmal wünschen. Aber es geht natürlich, wie du auch sagst, das Studio ist gebucht, es kostet auch alle Geld. Und von daher versuche ich zum Beispiel eigentlich nach dem Studio so wenig wie möglich die Platte, wenn es um Entscheidungen geht, nicht mehr anzuhören. Ich bin auch zum Beispiel jemand, Und der sagt... Ich halte mich relativ daraus, wenn es um Sound oder sonstige Klangästhetiken geht. Ich sage zwar, wenn es gar nicht gehen würde, aber ich bin dann jemand, der sagt, okay, viele Köche verderben den Brei. Ich finde, einer muss die Führung übernehmen. Finde ich wirklich, einer muss Chef sein. Das sehe ich in jeder Bands, in der ich spiele, weil sonst gibt es ein Chaos. Weil ich würde immer sagen, Schlagzeug könnte mal ein bisschen lauter. Die Gitarre ist aber eigentlich nur zu hören. Man hört eigentlich nichts anderes. Oder da ist der Bass zu leise, zu laut. Also wie gesagt, ich halte mich da relativ raus. Und da würde mich interessieren, wie geht ihr damit um? Also schreibt ordentlich in die Kommentare, was ihr im Studio so macht, wenn ihr da seid. Wer ist der Chef oder sind alle Chefs? Also Big Band, 20 Leute sind Chef. Kann lustig werden. Ja, interessant. Eure Erfahrungen im Studio mit eigener Musik, wie ihr da euch auch vorbereitet, natürlich auch schon gesagt, wie ihr im Studio selbst damit umgeht. Und ich bin dann sehr gespannt, was du berichtest von den Aufnahmen, denn da werde ich natürlich auch das nächste Mal wieder, wenn ich es nicht vergesse, aber werden es nicht vergessen, natürlich nachfragen, wie es gelaufen ist und, vielleicht, wenn es ja Video, mitgeschnitte gibt, vielleicht kann man sogar schon ein Video mit einschmeißen, dann hier, wir werden sehen. Aber sehr cool, ich wünsche dir erstmal viel Erfolg. Dankeschön. Und wir sind alle, wir sind alle. Jetzt hast du natürlich 5 Millionen Leute, die sehr gespannt sind. Danke. 5 Millionen. Damn. Wenn ihr euch wundert, warum wir jetzt hier zu dritt zu sehen sind, ich meine, hören tut mir ja noch nichts, also nur wer hier YouTube schaut, wird sehen, denkt sich, hä, die sind ja plötzlich zu dritt und nicht mehr zu zweit. Der Harry ist ja heute unser Technikexperte und der Technikexperte ist aber nicht nur hier bei uns im Podcast, sondern im November steht nämlich ein besonderes, außergewöhnliches Drum Camp statt und zwar von Pekasch kreativ organisiert, das unter dem großen Motto Drum Recording steht, wo der Harry einer unserer Dozenten sein wird, neben Jo Snickel und Flo Dauner. Und da der Harry heute eh schon mal mit am Start ist, haben wir uns gedacht, komm Harry, erzähl doch mal ganz kurz und knapp, was man in so einem oder in dem Drum Recording Workshop ungefähr erwarten kann. Das heißt, du hast ja schon ein paar Gedanken gemacht. Ganz wichtig nochmal ist es für alle, die Interesse haben, Percussion Kreativ veranstaltet das Trump Camp im November. Ich gucke auf den Kalender. Das ist vom 6. bis 8. November in der Musikakademie in Hammelburg. Joost Nickel von Dauner und Harry Schubauer und Anmeldung über Percussion Kreativ. Wir haben schon darüber berichtet auch. Aber wie gesagt, Harry ist einer der Klassen-Dozenten dort. Und wir freuen uns sehr, dass du dabei bist, auch Harry im November. Und vielleicht kannst du mal kurz den Einblick geben, was die Teilnehmenden dort erwarten wird bei dir. Ja, erstmal vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Ich habe mich sehr über die Anfrage gefreut, weil es doch für mich auch eine Herzensangelegenheit ist, über Drum Recording zu sprechen und manchmal auch ein bisschen vielleicht, wie soll ich sagen, die Scheu davon abzulegen. Ich kann doch nicht und ach, wie ist denn das? Das ist ja so eine Wissenschaft für sich. Ja, es ist eine Wissenschaft, das muss man schon sagen, aber man kann sich auch es einfach machen. Also in meinem Kurs möchte ich eben die Scheu ein bisschen ablegen. Ich möchte ein bisschen was über Mikrofon im Allgemeinen sprechen. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem dynamischen Mikrofon, einem Kondensermikrofon, vielleicht auch einem Bändchenmikrofon? Welches Mikrofon nehme ich für was? Welches Mikrofon ist vielleicht tatsächlich eher fürs Studio geeignet und welches kann ich sowohl im Studio als auch live verwenden? Dann möchte ich ein paar Mikrofontechniken machen. Wie kommt man relativ einfach zu einem doch vielleicht auch gleichbleibenden Sound, wenn ich zu Hause bin oder wenn ich live bin, mein Schlagzeugmikrofonieren und ich möchte darauf immer achten, dass es halbwegs immer gleich klingt. Wie kann ich mir Merkpunkte an meiner Snare oder an meinen Overheads oder so, Entschuldigung, an der Snare und an den Overheads zum Beispiel, merken, dass ich da... Mehr oder weniger relativ schnell bin und nicht irgendwie so im Wald stehe und war es letztens einen Meter so oder einen Meter so oder ich weiß nicht mehr. Solche Sachen. Und je nachdem wie fortgeschritten oder wie auch die Fragen und die Mitmacht der Teilnehmer ist, würde ich auch gern ein bisschen auf Processing von Mikrofonsignalen eingehen. Wie kann ich eine Bassdrum mischen, vielleicht auch ein bisschen komprimieren. Dasselbe mit den anderen Trommeln, Snaredrum, Toms, was ist meine Einstellung für Overheads und solche Sachen. Also das wäre so ein bisschen der Inhalt von meinem ganzen Kurs. Und je nachdem, wie man halt weit kommt in diesen drei Tagen oder sind eigentlich nur zwei Tage, wenn man es richtig sieht, so von der Zeit her, je nachdem. Genau. Und vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit, praktische Hörbeispiele oder Übungen auch mit den Teilnehmern zu machen. Wie verschiebe ich, wie klingt das, wenn ich einen Bassdrum von innen nach außen verschiebe, dass man es wirklich auch hörbar machen kann, gleich mit den Teilnehmern, so wie man es auch im Studio macht, dass der Ingenieur an der Konsole sitzt und sein Assistent zum Beispiel immer die Bassdrum verschiebt und ah, jetzt passt's. Genau, solche Sachen. Also. Ich wünschte mir eigentlich ein ziemlich interaktives Miteinander. Ich möchte da jetzt nicht so der Oberlehrer sein und vorne wie so ein Professor in der Vorlesung machen, sondern tatsächlich viel interaktiv auf die Leute eingehen. Und das wäre so mein Traum. Und ganz wichtig ist mir eben die Angst mit der Schlagzeugmikrofonierung. Oh, ich brauche doch bestimmt und das ist alles so teuer und so viel. Und vielleicht auch mit dem einen oder anderen Vorurteil aufräumen oder so. Also das wäre so ein bisschen die Geschichte, die ich ganz gerne verfolgen würde an diesem Wochenende. Klingt total spannend. Es gibt viel Praxis, das heißt, du bringst auch einiges mit. Man darf auch Mikrofone anfassen. Sie werden verrückt werden. Man wird auch hören, wie sich das auch ändert, der Sound und so weiter. Es passiert sehr viel Praxis. Und wenn es jetzt erstmal sehr theoretisch klingt vielleicht, aber es wird direkt in der Praxis umgesetzt und man auch die Unterschiede merkt. Und dafür haben wir in der Musikapandemie in Hammelburg wirklich alle Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Und wer mitmachen möchte, wie gesagt, 6. bis 8. November diesen Jahres mit Flo Dauner, Jus Nickel und Harry Schubauer, gerne anmelden über Percussion Kreativ. Link ist natürlich in den Shownotes und Harry, wir sind super froh, dass du dabei bist und deine SB-Tease einbringst. Und es wird mega und ganz wichtig, es richtet sich an alle da draußen, die sich für Recording interessieren, ob jetzt im Live-Kontext oder im Studio-Kontext oder im Home-Recording-Kontext. Und nicht nur, ganz wichtig, das kommt immer wieder die Frage, ist es auch für Nicht-Percussion-Kreativ-Mitglieder? Selbstverständlich ist es auch für Nicht-Percussion-Kreativ-Mitglieder. Das heißt, alle sind willkommen, dort teilzunehmen. Wie gesagt, Anmeldungen und alles weitere. Link ist in den Show Notes. Wenn wir schon so schön in dieser kleinen Runde sind, dann würde ich doch gerne mal eure Meinung dazu wissen. Denn ich habe das in den letzten Jahren immer wieder öfters gemerkt, wenn wir mit Exes zum Beispiel Flugschuss haben. Das heißt, ich spiele nicht auf meinem eigenen Schlagzeug. Und das ist doch immer sehr, sehr spannend. Wie geht man mit dieser Situation um? Weil jeder, das wissen wir ja auch, auch von Schülern hören wir das ja auch ganz oft mal so, welchen Schüler ihr spielt, ja, das Schlagzeug, das steht ja jetzt gar nicht auf wie bei mir zu Hause, da muss man ja daneben hauen oder ja, oder dieser berühmte Satz, an meinem eigenen Schlagzeug wäre das jetzt alles viel einfacher und viel besser. Das stimmt auch bestimmt zum Teil, aber ihr müsst auch draußen, von daher ist das ganz gut, würde ich das ganz gerne mal hier in die Runde als Smalltalk reinwerfen. Ihr müsst natürlich auch mit der Situation umgehen können. Das eigene Schlagzeug kann man nicht immer dabei haben und ihr habt auch nicht unbedingt immer die Zeit, das Schlagzeug, was dort steht, euch zurecht zu zuppeln. Das heißt, am Wochenende war es jetzt nämlich zum Beispiel so, ich war Rockfestival in der Tschechei mit Axis unterwegs und da hat, das war für mich jetzt auch seit langem mal wieder der Fall. Jede Band über ein und das gleiche Schlagzeug gespielt. Das heißt, die Fälle, wenn man dann so Headliner oder Co-Headliner ist, dann sind die dann irgendwie, wenn da ab nachmittags zwei Uhr drauf losgewimst wird, sind die dann abends um neune. Ja, die sind dann auch echt schon gut durch. Und Becken, dann war das Ganze auch noch auf einem Drumreck. Und an einem Drumreck, da kannst du gar nicht alles verstellen, da hast du keinen Chance. Und Umbauzeiten, wir reden von 20 Minuten. Das heißt für mich, ich bin für die Elektronik auch noch bei uns zuständig. Das heißt, ähm. Wie geht man mit dieser Situation um? Was macht ihr dann? Wie verändert ihr das Schlagzeug so, dass ihr spielen könnt damit? Und das ist auch so eine Sache. Lasst uns das doch mal auch in den Kommentaren wissen. Wie geht ihr mit so einer Situation? Habt ihr gar keine Probleme? Ist egal, ich spiele an jedem Schlagzeug einfach so, wie es ist. Was macht ihr, dass ihr spielen könnt? Und dieses, was macht ihr, dass ihr spielen könnt, das würde ich mal an Harry und an Timo weitergeben. Wie geht ihr mit so einer Situation um? weil ich fand das doch mal wieder sehr spannend. Ich möchte Herrn Derschen, Lukas, etwas klarstellen. Wenn Dirk von Flugshows spricht, meint er nicht, dass er im Flugzeug spielt, in der ersten Klasse von der Lufthansa, mit einer kleinen Trommel und Besen. Ja, ich wollte gerade sagen, Dinner-Music in der First-Class. So ein bisschen Dinner-Musik zum First-Class-Convenience-Schnitzel. Sondern er meint, dass er dann an einen weiteren entfernteren Ort fliegen muss. Genau. Und in der Regel sein eigenes Schlagzeug natürlich aus Kostengründen, schlicht und einfach. Nicht mitnehmen kann. Aber vor mir jetzt darauf antworten, da habe ich trotzdem noch eine Frage, Dirk, an dich, weil es ist ja dann so, wenn ihr solche Shows spielt, wo ihr mit fremdem Equipment unterwegs oder spielen müsst, wie sieht es aus mit einem Rider? Das heißt, ihr müsst ja irgendwie schon kommunizieren, was braucht ihr? Das heißt, was steht auf deinem Rider drauf und inwiefern ist dann auch dort die Realität vom Wunschdenken her unterschiedlich? Ja, das ist schon sehr spannend. Natürlich gibt es einen Rider, das steht drauf, Ihr wisst ja, ich bin Pearl Endorser, Sabian Endorser und bei großen Festivals klappt das auch meistens. Also nicht die Becken, die ich gerne hätte. Ich hätte gerne ein HHX-Becken zum Beispiel von der Serie von Sabian. Ist meistens eher AA der Fall. Oder Pearl, ich hätte gerne ein Masters Maple. Das ist dann meistens, das kann wirklich alles sein. Von bis, das kann ein altes Pearl sein. Das wäre der Idealfall. Also es gibt einen Reiter, wie viele Toms ich brauche, wie viele Becken ich brauche, etc. Aber da noch die Frage, bevor du weitergehst, schreibst du auch die Größen auf? Ja, ich schreibe ganz genau. Jetzt die Frage ist, ich meine, du sagst, das kann ja alles von bis sein. Nehmen wir an, ein Pearl Roadshow, was so die Einstiegsklasse wäre, wo es auch gar keine fünf Toms gibt, aber egal, bis zu ein Pearl Masters, was die absolute Endklasse wäre. Was dir wichtiger, die in dem Falle deine Kesselgrößen, dann könnte es auch ruhig ein Pearl Export sein, was ein Einsteigerset wäre. Oder dann doch lieber etwas höherwertigeres, sage ich mal, im höheren Wert im Preissegment, aber dafür mit anderen Kesselgrößen. Dann würde ich das im höheren Preissegment mit anderen Kesseln lieber nehmen. Also würde es dann lieber sagen, ich brauche 5 Toms, das wären dann beim Pearl Masters 6 Zoll, 8 Zoll, 10 Zoll. Meistens kriege ich nur 4 Zoll. Meistens kriege ich nur vier. Manchmal auch sogar nur drei. Also ich spiele, wer das nicht weiß, ich spiele mit drei Toms. 18, 12, 14, 16. Meistens kriege ich 10, 12, 14, 16. Ich kriege aber auch manchmal 12, 14, 16, 18. Manchmal kriege ich auch, habe ich auch schon gehabt, 14, 16, 18. Also ein 14er-Hängetom, so in der Mitte, wo ich kaum dran gekommen bin. Nicht kleines Männchen. Es ist wirklich, es ist von bis. Und ich würde aber dann tatsächlich immer auf den Kessel gehen, weil ich da immer das Gefühl habe, ich kann dann mit Stimmen, es kommt wirklich auf die Zeit drauf an. Also es gibt, der Idealfall bei einem Festival ist, wir kommen, vom Flieger zum Festival an und dann gibt es einen Stage Manager, der für die Band dann zuständig ist oder einen Band Stage Manager zum Beispiel und der sagt dann, ey, hier Schlagzeuger, hier ist unser Drum-Backliner und der sagt dir jetzt, hier, das haben wir und aus dem darf ich dann aussuchen. Also das ist so ein Idealfall. Der sagt dann, ey, das haben wir dir mitgebracht, was möchtest du davon? Also das ist schon ein Traum, dass man überhaupt die Zeit hat. Das heißt, ich habe auf dem Festival, gibt es sogenannte Roll Riser. Roll Riser ist praktisch das Auftrittspodium des Schlagzeugers, also praktisch meine kleine Bühne, wo das Schlagzeug draufsteht. Und da baue ich mir dann quasi mein eigenes Schlagzeug so, wie ich es hätte, wie ich es mir vorstellen könnte, hin. Das heißt, da nehme ich mir auch echt immer die Zeit, während die anderen manchmal im Hotel sind, bin ich tatsächlich beim Festival, dass ich mir das Schlagzeug, also ich bin dann immer beruhigter, wenn ich weiß, das Schlagzeug steht schon mal halbwegs. Manchmal ist es aber auch so. Dass es gibt auf dem ganzen Festival zwei Rollreiser und die sind immer mit irgendwelchen Schlagzeugen belegt. Das heißt, dass man dann sagt, hier hast du jetzt ein Schlagzeug, das kann alles sein. Wo man sagt, okay, was willst du davon jetzt umbauen? Jetzt reden wir nicht mehr von der Schlagzeugmarke, sondern dann bin ich froh, dass da ein Schlagzeug steht mit irgendwelchen Becken. Und dann habe ich aber die Zeit, wenn der Schlagzeuger vielleicht vor mir mit sieben Toms gespielt hat, drei Bassdrums hatte. Oder nur eine Bassdrum, weil Axis ist so, auch wenn ich die genannte Pussy-Bassdrum spiele, also eine Fake-Bassdrum, einfach vom Look her würde ich immer eine zweite Bassdrum mit auf die Bühne holen. Wir haben zum Teil Aufsteller, wir haben zum Teil so Frontdinger, die man einfach davor stellt mit dem Axis-Logo, weil es einfach schöner und einfach zu der Musik passt. Das heißt, wenn ich die Zeit habe, habe ich dann wieder aus dem Schlagzeug, was da steht, kann ich mir, okay, das so bauen, dass ich ungefähr spielen kann, dass ich mit den Tom-Größen, und jetzt kommt's, das ist dann manchmal echt schwierig. Ich spiele sehr flache Kessel, aber du kannst auch nochmal, so wie Dani Löbde, hab ich auch schon gehabt, so quadratische Kessel, wo ich kaum hinter drüber gucken kann. Und dann ist immer, das war so ein bisschen auch meine Frage an euch, das will ich jetzt nicht so tief, wie würdet ihr dann damit umgehen? Was macht ihr dann? Geht ihr dann, okay, ich baue trotzdem alle drei Toms auf, meinetwegen zum Beispiel in quadratischen Größen, dann würde ich nämlich so spielen. Oder ihr sagt, da sind jetzt nur, weiß ich nicht, ganz harte Becken. Zum Beispiel, ich spiele ja eher weiche Becken tatsächlich, obwohl ich auch Metal mache. Die meisten haben aber doch sehr dicke, schwere Becken, was für mich sehr komisch ist, wenn ich von so einem HX auf einmal auf ein, zum Beispiel, Zildjian Z-Symbol auch crash, weil die sind so hart, wenn ich die anschlagen habe, ich sage, boah, Alter, wie ist das eine Glasplatte, die ich da gerade reinwämmse. Geht zwar alles, die sind schon echt schwer. Ja, definitiv. Die sind echt schwer. Und dann, wenn du so Größen hast, ich bin ja auch noch einer, der relativ kleine Größen hat. Ich spiele auch noch 16er Crash. Und die meisten Leute fangen ja erst mal im 20er an. Das gibt es ja auch. Habe ich auch schon gehabt, auf einem Festival, ich habe wirklich meine Crashs waren 19, 20, 22. Also das sind schon Teller. Da bewegt sich schon was, ja. Genau, und da musst du aber auch reinkloppen, damit da was rauskommt. Also wenn du die dann so leicht anspielst, dann kommt da nämlich auch nichts raus. Das würde mich interessieren. Meine Philosophie kann ich gleich sagen, aber ich denke mir, dann habe ich zu viel vorweggenommen. Einfach, wie geht ihr damit um? Und der Fall jetzt, der am Wochenende ist, nur nochmal, dann haben wir die Fälle einmal alle durch. Also vorher hatte ich immer ein bisschen Zeit zu zuppeln. Das heißt, alle Bands, das ist selten, aber das war jetzt eigentlich so ein Riesenfestival, ein kleineres Festival. Also alle Bands, weil die Bühne, da gab es keine Rollreise. Rollreise sind, wer mit den Schlagzeugpodest hin und her fahren kann. Sondern da war ein Schlagzeugpodest, da stand ein Schlagzeug und jeder hat darüber gespielt. Und 52 Minuten Umbaupause. Das ist echt interessant. Okay, ich oute mich jetzt direkt mal. Ich komme in so eine Situation überhaupt nicht. Erstmal spiele ich keine Flugshows. Zweitens mal, wenn ich spiele, habe ich immer mein eigenes Set dabei. Weil ich ja nicht, ich meine, ich spiele ja jetzt auch nicht so viel. Ich habe keine eigene Band am Start. Ich spiele keine Festivals, wo das ja meistens dann auch vorkommt. Es sind Festivals, wo viele Künstlerinnen und Künstler zusammenspielen, weil ich ja doch größtenteils Dienstleistungsmusik mache oder eben ganz kleine Sachen spiele. Ich komme in so eine Verlegenheit überhaupt nicht Ich habe immer mein eigenes Set dabei Ich kann mich an Zeiten erinnern Ganz früher, Als ich noch jung Jung war und Haare hatte, Da ist Da habe ich auch mit Bands Auf Festivals gespielt Auf diesen Jugendtreff-Festels Also Jugendhaus und dann Alle natürlich ein Set Ich glaube da war man einfach froh, dass ein Ding da stand. Und das war dann auch meistens irgendjemandem, dem gehörte dieses Set dann auch. Das ist ja nicht so eine Bäcker wie bei dir jetzt, Dirk. Wenn ich ein Jugendzentrum spiele, hat wahrscheinlich meistens der Hauptact sein Set dahingestellt. Und dann hieß es so, wenn du mein Set auch nur anfasst, töte ich dich, nach dem Motto. Das heißt, da durfte nichts bewegt werden, nichts umgestellt werden. Natürlich vorerst mal gar nichts bewegt, natürlich auch nicht umgestimmt logischerweise. Sonst hast du ja schon den Unmut des eigentlichen Drummers, der dann nach dir spielt, zugezogen. Das heißt, man muss irgendwie auch damit zurechtkommen. Es war ja dann immer das, was heute oft noch so ist, wenn, ich meine, ich kann mich gut daran erinnern, es hieß immer, bringe eigene Fußmaschine, eigene Snare, eigene Becken mit. Das ist so der Standard halt. Und vielleicht sogar noch einen eigenen Hocker. Weil mittlerweile finde ich auch, ein Hocker ist wahnsinnig wichtig fürs Wohlfühlen. Definitiv fürs Wohlfühlen. Aber deswegen, wenn ich in die Situation käme, sag ich mal, bin ich aber jetzt nicht so wie bei dir, Dirk, dass ich spiele ja relativ, ich käme auch mit zwei Toms klar. Aber ich spiele halt auch keine Metal-Musik, wo ich vielleicht Tom-Läufe habe, die das einfach verlangen. Echt, deswegen ist es für mich schwierig zu beantworten, muss ich echt sagen. Also, ich habe diese Sounds über fünf Toms quasi gar nicht in meinem Kopf. Ich glaube noch, ich habe schon mal fünf Toms gespielt, aus diversen Gründen, aber nie von mir aus, sondern das, was ich meistens gemacht habe, war auch früher vier Toms und dann habe ich irgendwann die vierte eliminiert, weil ich mich keinen Bock hatte, nur weit nach rechts zu bewegen. Das war halt eben ein zweites Stand, da habe ich eh nie getroffen. Und dann habe ich die irgendwann weggelassen und ich dachte, du schleppst den Scheiß mit und triffst sowieso nicht. Blödsinn. Es kam mich nicht, also schwer zu sagen für mich. Also ich glaube, weil ich eben mal fragte, ich glaube, für mich wären die Kesselgrößen wichtiger als die, Die Anzahl. Die Kesselgröße wäre für mich wichtiger als der Wert des Kessels, von wegen Stimmen her. Weil das, was du eben sagst, dann würde ich lieber einen Kompromiss eingehen und sagen, ich spiele jetzt einen Pearl Export mit den flacheren Kesseln, als größeren Kesseln mit quadratischen Kesseln, also mit großen Tiefen. Weil das wäre für mich vom Spielgefühl her angenehmer. Da würde ich den Abstrich machen. Und wie gesagt, ansonsten ja, ich sage natürlich auch, ich kann es aus der Sicht des Lehrers jetzt einfach nur sagen, was ich meinen Schülern immer sage, wenn die sich dann, ich sage, beschwert sich ja keiner, sondern das, was du eben schon sagtest, wird angesprochen so nach dem Motto, ja, ist ja nicht Mindset, die Frühstück fühlt sich anders an und keine Ahnung, sage ich immer. Wenn du Auto fährst später und Führerschein hast, kannst du auch nicht sagen, den Smart fahre ich jetzt gegen die Leitplanke, weil ich normalerweise im Golf gewohnt bin. Also es muss trotzdem ja irgendwie funktionieren, das heißt, man muss irgendwie Kompromisse eingehen und sich einen Weg finden, dann auch damit klar zu kommen. Wenn es natürlich auch ungewohnt ist, aber ich meine, Dirk, bei dir ist es ja auch ganz krass der Fall, du musst ja einfach dann performen. Das Publikum interessiert nicht, ob du andere Kesselgröße gewohnt bist, ob du lieber zwei Toms mehr gehabt hättest, sondern die wollen was sehen, für was sie bezahlt haben, zu Recht. Das heißt, der Druck ist da und dann musst du einfach liefern. Es gibt keine Ausrede, so nach dem Motto. Und das kann man im Unterricht auch schon so vermitteln. Es gibt tatsächlich ein Z ist ein Z. Man muss halt auch auf so einem Ding halt irgendwie zurechtkommen, selbst wenn es Widrigkeiten hat. Es sei, das ist jetzt wirklich super krass, das ist auf Linkshänder umgebaut, dann hast du natürlich wirklich ein Problem. Oder Linkshänder haben Probleme mit Rechtshändern und so weiter und so fort. Also schwieriges Thema diesbezüglich, aber allgemein würde ich sagen, irgendwie klarkommen. Und ich würde echt Kesselgrößen vor Materialkosten stellen. Und ja, aber mehr kann ich auch nicht dazu sagen. Ich habe schon viel zu viel gesagt. Harry, was ist mit dir? Hast du damit überhaupt Erfahrung? Ja, schon. Ich habe vor allem auch durchs Unterrichten. Ich habe ja zu meinen ersten Zeiten an fünf Tagen an fünf verschiedenen Sets unterrichtet. Und was ich über die Jahre für mich gelernt habe, für mich muss die Heid und die Snare stimmen, der Rest ist mir fast egal, muss ich wirklich sagen. Also ich komme damit ganz gut klar. Und mit was ich dann immer rum experimentiere, gerade wenn der Dirk auch sagt, vielleicht größere Kessel oder kleinere, niedriger, wie auch immer. Ich habe mir mal angewohnt, dass ich in verschiedenen Sitzhöhe-Positionen spielen kann. Das heißt, ich kann meinen Hocker auch ein bisschen angleichen. Ich habe zum Beispiel mal ein Set gehabt, das war eine klassische, ich weiß nicht, so ein Noah irgendwas, egal, 22 Bassdrum, 12, 13 Hängetom, 16 Standtom und ich glaube, es war eher auch 12x12 und 13x13 oder irgendwie sowas. Also sie waren relativ tief und da habe ich dann einfach auch angefangen für mich ein bisschen den Hocker zu verändern, dass ich da einfach auch, gut spielen konnte, aber für mich ist der einzige, wie soll ich sagen. Knackpunkt vielleicht, ich versuche, dass meine Snare immer gleich ist und die Hi-Hat irgendwie immer gleich steht, weil das ist für mich irgendwie meine Home-Position sozusagen und alles andere, damit komme ich ganz zurecht, ob jetzt das Right mal mehr weiter rechts oder weiter links steht, da muss man sich kurz dran gewöhnen, ich versuche dann immer die Möglichkeit zu haben, zwei, drei, vier, fünf Minuten einfach ein bisschen zu spielen, dass man einfach ungefähr sich die Wege merkt, wo steht es jetzt Und ich habe meistens eine Fußmaschine dann dabei, dass ich übrigens meine Fußmaschine gewöhnt bin, weil da muss ich schon sagen, so viel Zeit ist meistens, weil eine Fußmaschine Umbau dauert eine Minute oder zwei. Und das sind so Sachen, da versuche ich, zumindest weil für mich in meiner Musik, die ich auch mache und gemacht habe, es meistens um Groove geht, wo Filz schon vorkommen, aber nicht die Essenz des Abends sind. Also ich benutze meine Snare, meine Hi-Hat öfter am Abend, als jetzt zum Beispiel eine Tom. Und wenn ich jetzt merke, da stehen, was weiß ich, fünf Toms. Ich muss sie ja nicht benutzen, nur weil sie dastehen. Dann spiele ich meine Filz halt trotzdem über zwei Toms oder drei Toms. Aber das ist für mich das Ausschlaggebende, das Verhältnis der Hi-Hat und der Snare und meine Sitzposition. Dass ich da ein bisschen variabel bin, dass ich nicht sagen muss, mein Stuhl muss ganz hoch oder ganz tief sein oder so. Es gibt bei mir, ich bin auch nicht so anfällig für Stühle. Das Einzige, was ich nicht kann zum Beispiel oder nur schwer kann, ich mag keine Sattelstühle. Ich auch nicht. Aber ob das jetzt eine Großrunde oder Kleinrunde, das ist mir fast egal. Was ich essentiell noch am Hocker finde, ist, dass der nicht so wackelt. Wenn man sich draufsetzt, das ist wie so ein Kuhschwanz. Da gibt es ja wirklich welche, die sind nach einer Woche so durch, dass du dich draufsetzt und dir denkst, oh oh. Das finde ich wichtig für mich und gerade wenn man ihn dann doch ein bisschen höher schrauben muss. Dass er einfach stabil in sich steht. Aber ansonsten bin ich da, habe ich zumindest versucht, mir das anzugewöhnen, relativ, wie sagt man, sozialverträglich zu sein. Ja, weil man kann eh nichts ändern und wie der Dirk auch schon gesagt hat, man muss halt performen und das steht halt in der ersten Linie. Und ich finde, je unkomplizierter man ist, desto besser ist die Laune bei allen. Und deswegen ist mir das dann auch egal. Aber ich wäre, glaube ich, auch schon auch von den Toms, wenn ich es mir aussuchen dürfte, dann lieber kürzer. Also die Trommelgrößen beeinflussen und ob das jetzt Maple oder. Bobinga oder Birke oder das wäre mir dann egal, wenn ich es mir aussuchen dürfte, aber wie gesagt, ich bin da so, dass ich sage, Snare Hyatt ist meine Homeposition, der Rest passt schon irgendwie. Ich würde noch was ergänzen bei mir, weil da haben wir gar nicht schon mal gesprochen, wir haben jetzt über die Trommel gesprochen, über die Fußmaschine und sowas, mir wären die Becken sehr wichtig tatsächlich. Also für mich sind Becken so, wenn ich jetzt überlegen müsste, ich müsste ein Reitbecken spielen, was für mich keinen Response hat in dem Sinne, wo ich einen ganz anderen Klang in meinem Ohr habe als das, was mir das Becken gibt, damit würde ich glaube ich echt nicht gut klarkommen. Oder auch sehr schwer, ich bin ja auch kein Heavy-Hitter und ich würde mit schweren Becken gar nicht klarkommen ich brauche wirklich Becken, die es schnell ansprechen am liebsten auch schnell weg sind wieder, da müsste ich mich wahnsinnig umstellen und ich glaube, das würde mir das Leben wahnsinnig schwer machen, und ich hätte wahrscheinlich wenig Spaß dann dabei und das würde man natürlich auch in der Performance einfach merken das ist einfach dann so die Becken, deswegen auch, wollte ich dich noch fragen Dirk. Du hast ja auch gesagt, du hast dann oft sogar Becken auf dem Rider mitstehen. Gibt es dann da nicht die Möglichkeit, ich meine, es geht ja heutzutage schon über Sperrgut oder sonst irgendwas, zumindest ein sehr, sehr ordentliches Beckencase zu haben, wo du dein eigenes Becken mitnimmst? Ist alles zu teuer und zu kompliziert. Also ich habe noch nicht mal eine Fußmaschine mehr mit. Ich habe wirklich Trommelstöcker mit. Mein In-Ear und das war es. Und das ist, am Anfang fand ich das echt, für mich sind Becken und Snare, ist für mich tatsächlich wichtig. Das, was ich, die Zeit, die ich mir nehme, die versuche ich, ist, meine Snare zu positionieren, meine Haie zu positionieren und den Hocker. Und danach kommt die Fußmaschine. Der Hocker ist natürlich so, wenn da ein Set steht, wo alle drüber rocken, da hast du gar nicht, da muss ich den Hocker so angleichen, dass ich mir nicht dauernd auf den Oberschenkel spiele, dass ich auch nicht zu tief sitze, zu hoch. Die Toms, ganz ehrlich, wenn ich mit den Toms nicht klarkomme, dann spiele ich die Tom-Läufe so einfach, wie es geht. Also kein Kompliziertes, sondern echt ganz normal. Wichtig ist, dass der Groove erstmal da ist und Tom-Fills ist dann schön. Du hast natürlich recht, Timo, bei vielen Sachen oder bei bestimmten Songs gehören sie auch dazu, aber du musst das relativ schnell adaptieren. Das heißt, wenn ich an die Trommel nicht drankomme oder ich merke, wenn ich da jetzt... Weil ich irgendwie dauernd gegen ran schaue, dann mache ich das halt nicht. Also das Wichtigste, ich versuche, Hi-Head, Snare und den Hocker auf einen so als Kompromiss zu nehmen, dass ich die, dass das funktioniert. Und dann kümmere ich mich auch schon um die Technik. Dass es halt gewohnt ist, dass man sich hinsetzt und denkt, ich bin zu Hause so. Ja, genau. Aber das ist echt schwierig, weil zum Beispiel das Reitbecken von dem, wenn ihr mich kennt, Ich spiele mein Reitbecken relativ viel, viele spielen es ja sehr rechts. Ich spiele mein Reitbecken über Tom 2, so Weckel, Winnie-Manier, daher kommt das auch wahrscheinlich noch. Und dann das Reitbecken von dem Typen war gestern da. Also Dirk zahlt ganz weit nach rechts ganz weit nach rechts, also ich weiß nicht wie weil das war im Reg befestigt und jetzt kommen wir auf was Harry das so, wenn ich das jetzt alles auseinander genommen hätte ich glaube die, dann ist die Laune bei den Leuten nicht mehr gut und dann auch, die Verständigung, das Verständigungsproblem, erzähl du mal einem der vielleicht der Sprache und des Englischen auch nicht ganz so mächtig ist wo du die Sachen hinhaben willst von daher für mich ist, wenn Hyatt, Snare, Bass, und der Hocker, wenn das halbwegs funktioniert und danach kommt die Fußmaschine und die Elektronik, dass ich das dass ich damit, also Fußmaschine ist schon noch sehr wichtig, weil das finde ich auch zum Beispiel ich bin überhaupt kein Typ, ich kann nicht gut Double Bassler mit einem, Direct Drive spielen das ist so leicht für mich weil ich bin schon einer, der auch mit Power, mit Kraft spielt und das ist für mich da tue ich mich sehr schwer mit aber auch da, wenn nur ein Pedal da ist, was wolltest du machen No Chance. Ich glaube, ein Argument, was du eben noch gesagt hast, Timo, das ist, glaube ich, eine ganz interessante Sache bei den Tom-Größen. Ah klar, wenn es jetzt so Kessel wäre, würde ich immer auf ein anderes Daumen gehen. Ich würde das Set nehmen, wo die Fälle am wenigsten durchgenudelt sind. Wo wirklich, wo man sagt, okay, das Fell, da ist auch noch Spannung drin, weil wenn da vor mir, weiß ich nicht, schon acht Trash Metal Bands drauf gespielt haben und tausend Dellen und Löcher drin, dann würde ich das Set nehmen, wo am wenigsten die Fälle in Mitleidenschaft gezogen sind. Wo ich noch am meisten die Möglichkeit habe, vielleicht die Fälle, zum Beispiel ich bin einer, die meisten Trommler-Stimmen, die Fälle sind komplett immer abgeklebt und das mache ich alle weg, weil ich will immer, ich will einen Ton haben. Und die Becken, das finde ich auch ganz schwierig, wenn du, was ich eben sagte, also ich bin auch so jemand, der echt Becken, der braucht Gefühl in den Becken. Wenn das ganz harte Becken sind, boah, das kann schon echt manchmal spannend werden. Aber hey, ist wie es ist. Geht dein Rider denn auch so weit, dass du auch hier hinschreibst, wenn du Fälle am liebsten drauf hättest? Ja, steht drauf, aber das sind wirklich, also wenn wir Headliner sind, dann funktioniert es oder eine gute Backline-Company, also es gibt in Deutschland ganz, ganz tolle Backline-Company, also da ist das auch relativ nah dran immer. Da merkst du auch, wenn da dann jemand von der Company da ist, hat gesagt, ey, du hast gesagt, du wolltest ein 18er HHX haben, ich habe aber nur 19er oder nur ein 17er, das ist ja alles schon sehr nah dran. Aber auch da ist so ein bisschen, ey, Ist nicht immer der Fall. Und dann, wie gesagt, dann musst du mit dem klarkommen, was da steht. Und dann ist für mich immer die Devise, die Toms spielst du am wenigsten, auch wenn da Läufe drin sind. Versuch klar, Bass, Snare, Hi-Hat, Hocker und dann kommt die Elektronik und die Fußmaschine. Und wenn das steht, dass ich erstmal überhaupt, ich höre was, das ist für mich ganz wichtig, höre ich was, oder spiele ich die Show komplett blind? Also nur nach dem Metronom oder nur nach dem Klick oder nach Backing-Tracks. Das kann auch passieren, wenn einfach kein Monitor Mann, oder der rallt es einfach. Also gar nicht böse gemeint. Das kann ein Längwitsch-Problem sein. In der Regel passt es gut. Die bemühen sich ja auch alle, aber irgendwann, wenn du einen guten Stage-Manager hast, der sagt, Jungs, 8.40 Uhr fangt ihr an, dann soll 8.40 Uhr das Intro laufen. Manchmal ist es so, du kniest noch unten an der Bass-Ram und machst ein bisschen, dann, okay, Intro ab. Und du siehst ja, okay. Also, kann passieren. Das ist einfach so, dass ihr euch da draußen einfach auf solche Situationen auch mal einstellt. Aber ich finde natürlich auch schöner ist es und deshalb hat es mich jetzt gerade interessiert, wie ihr damit umgeht. Und da ist auch für dich, was Harry sagte, je ruhiger du bleibst, weil du kannst es ja eh gerade nicht ändern. Du musst jetzt mit dem klarkommen. Da hilft doch kein Schimpfen. Da ist er, je netter du zu den Leuten bist, umso besser ist das. Am Wochenende sind die Becken immer alle umgekippt. Dann kam immer einer hingerannt und hat zum Glück das Becken dann wieder gerade gemacht. Es ist halt so. Oder das Snare-Mikro ist dann dauernd irgendwie weggewandert. Eigentlich sollte es ja auf die Snare zeigen, das hat dann mehr zum Tom. Während des Spiels, also wie gesagt, bei schnellen Nummern, da kann ich ja nicht den Stock weglegen und kann dann irgendwie justieren. Und ganz extrem mit dem Becken, finde ich, Timo ist, wenn ich mit einem Orgentrio auf dem Jazz-Festival spiele und ich dann, das ist für mich schon sehr ein anderer Sound, wenn ich dann von sehr weichem Becken auf einmal sehr harte Becken habe. Aber da ist es eigentlich so, in der Regel nehme ich da tatsächlich mit Becken, Snare, Fußmaschine das, also wenn es irgendwie geht, würde ich diese drei Sachen das ist mein Rat, aber wahrscheinlich von uns dreien, Becken, weil das ist euer Sound. Snare ist auch euer Sound, finde ich. Und Fußmaschine ist so ein bisschen das Wohlgefühl, wie kann ich mit der Fußmaschine umgehen. Die drei da unten, Hocka, das Harry auch noch sagte, ja, das wären eigentlich die vier Sachen, die man mitnehmen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man diese mitnehmen. Mit allem anderen kann man sich so ein bisschen arrangieren. Und Stöcke nicht vergessen. Das ist ein gutes Argument, da hast du recht. Da ist der Dirk ja groß drin. Stöcke vergessen, Hardware vergessen und sowas. Das ist alles wahnsinnig. passiert. Das geht ja mit dir in einer Hand sozusagen. Hast du die Hardware vergessen, hast auch die Stöcke vergessen. Sozusagen. Aber wie ist es denn bei euch da draußen? Das heißt, wie handhabt ihr das? Was wäre euer Tipp? Habt ihr da Erfahrung? Schreibt es gerne mal in die Kommentare zu diesem Podcast oder schreibt uns eine E-Mail an schlagabtauschpodcast.gmail.com Lass uns doch mal austauschen, was wäre für euch das Wichtigste. Also ich glaube, wir drei sind uns einig, Beckensnaredrum Fußmaschine. Das wäre unser Top-Tipp. Vielleicht sagt ihr da draußen, nein, ich brauche unbedingt mein Splashbecken in 7,5 Zoll Größe, sonst kann ich gar nichts. Aber lasst uns auch mal eure kuriosesten Sachen, lasst uns daran mal teilhaben. Was euch so auf Festivals, Stadtfesten oder was euch da so passiert ist, weil das interessiert mich. Da gibt es ja doch echt wahnsinnig spannende Storys manchmal. Ich hätte noch was zum Abschluss. Nicht nur, dass man mit der Situation des Schlagzeugs umgeht, sondern ich würde mich auch immer an die Bühne angleichen. Ich unterrichte zum Beispiel in meinem Unterricht tatsächlich auch meinen Schülern mal die Musik zu leise zu machen. Und wenn dann kommt, ich höre die Musik nicht, dass ich sage, ja, das ist jetzt so und jetzt musst du dich angleichen, nicht die Musik an dich angleichen. Ich finde, mit solchen Dingen auch umgehen zu können. Das gehört für mich auch ein bisschen dazu, mit ungewohnten Situationen, weil mein Set vielleicht nicht steht oder, keine Ahnung, die Toms so hochklingen. Ich zum Beispiel bin auch so ein Soundfetischist, wo ich sage, ich mag tiefen Tom-Sound. Wenn ich jetzt da einen höheren Tom hätte, dann ist das erstmal für mich so ungewohnt, nenne ich es mal. Und so ist es da halt vielleicht auch, dass man einfach auch nicht nur mit dem Instrument umgeht, dass es jetzt halt nicht perfekt steht, sondern auch mit der anderen. Weil oft ist, was der Dirk ja dann auch sagt, nicht nur das Instrument komisch, sondern es ist ja auch alles anders. Ja, der Sound stimmt nicht, das In-Ear ist vielleicht anders oder der Monitor oder oder oder oder. Oder ich habe gar keine Möglichkeit auf In-Ear, sondern ich muss über ein Wedge spielen. Jetzt ist der Wedge aber so weit weg oder oder oder. Also ich habe für mich über die Jahre jetzt wirklich das gelernt, so unkompliziert wie möglich und versuchen aus allen möglichen Situationen das Beste rauszunehmen und bei mir gilt immer die Devise auf der Bühne, wenn wir mit Wetsches spielen oder wenn ich mit Wetsches spielen muss auf der Bühne, wenn ich hinter meinem Schlagzeug alles auf der Bühne höre, dann wird mein Sound auf der Bühne richtig sein. Und das ist so ein bisschen auch dieses Ding, sich selbst in diese Situation auch mit reinzugehen, nicht nur eben mein Instrument muss passen, sondern mein Spiel muss in dem Moment auch passen, weil das gehört genauso zur Performance, weil es nützt ja gar nichts, wenn du voll reinlangst in dein Set und deine Bandkollegen hören sich selber nicht oder du hörst die Bandkollegen nicht und kriegst gerade nicht mit, dass du einfach Vollgas gibst und die Bandkollegen noch im Refrain sind, während du schon im Gitarrensolo bist oder irgendwelche Sachen. Das finde ich zusätzlich zu diesem ganzen, Ungewohnheiten der Sets auch noch eine ganz wichtige Sache, dass man sich persönlich an die Situation angleicht. Also, lasst uns wissen, wie ihr darüber denkt. Bäm! Es kommt jetzt ein Hörer-Feedback vom Mac. Wir haben ja beim letzten Mal schon vom Mac was vorgelesen und haben dann, also Dirk und ich haben uns ja kurz darüber ausgetauscht. Es geht ja um interne Mikrofonierung. Jetzt macht auch unsere kryptische Ansage zu Beginn etwas mehr Sinn, denn es geht in das Innere der Trommel. Und bevor wir jetzt mit unserem Experten Harry Spohr darüber sprechen, der Mac hat uns nämlich auf unsere letzte Ausgabe 140 nochmal ein Feedback geschickt. Und das will ich euch erst nochmal verlesen, bevor wir dann wirklich mit dem Harry ganz tief in die Materie eintauchen. Der Mac schreibt uns also, hallo Dirk und Timo, danke, dass ihr in Folge 140, die mit Klaus Hessler, meinen Hörerfeedback aufgegriffen habt, siehe unten. Und nun Dirks Frage zu beantworten. Ich habe das interne Mikrofonieren auch an der Snaredrum getestet, aber nach ein paar Proben wieder ausgebaut. Innerhalb der Snaredrum wurde mir der Rimshot, Dirks Snaredrum Spezialschlag, nicht ordentlich abgebildet. Soll heißen, im Vergleich zu einem externen Mikrofon knallt es intern nicht ordentlich. Also von daher nutze ich Internal Mics nur für die Toms. Und das funktioniert super. Die Snare wird wieder von außen abgenommen und die Bassdrum-Klassik mit Grenzfläche und oder Mikrofon am Loch umgesetzt. Alles natürlich Geschmackssache, aber ich habe es bei allen meinen drei Drum-Kits so umgebaut. Der Zeitgewinn im Live-Betrieb und das optische Verschandeln durch Ständer ist für mich ein Gewinn. Drumset aufbauen, Kabel rein und fertig. Ich bin dann mal gespannt, wenn ihr einen weiteren Podcast zu diesem Thema Drum-Mikrofonierung macht, was in der Sache so alles genördert wird. Und das kannst du gleich, der ich anhören direkt. Weiter so und es grüßt euch nochmals der Mac. Cool. Also, einige Sachen haben wir auch, ich habe auch, glaube ich, ich weiß schon gar nicht mehr, das, was wir jetzt aufnehmen, haben wir, also wir hören das gleich, was wir hören, vorher aufgenommen von dem, was wir jetzt hören. Deswegen weiß ich gar nicht mehr ganz genau. Aber ich glaube, wir sind auf die Snare-Tram auch eingegangen. Ja, sind wir. Ja, ja. Deswegen eine nette Ergänzung jetzt schon mal an dieser Stelle von Mac. Aber ich würde sagen, es wird jetzt ordentlich generdet, wie der Mac auch schreibt. Und deswegen viel Spaß Das beim Thema Intual Mics, Mikrofonierung im Inneren der Trommel. Wir haben, wie ihr natürlich auch schon wisst und seht, unseren Experten für Technik-Soundrecording am Start, den lieben Harry Schubauer. Ich sage erstmal, hallo Harry, willkommen in der Runde. Guten Morgen, Dirk und Timo. Guten Morgen, Harry, hi. Und zwar ist der ganze Aufwasch hier wegen unseres letzten Podcasts, nämlich die 140. Da gab es nämlich einen Kommentar von dem lieben Meck, beziehungsweise seiner Hörerfeedback, wo er nach internal Mics fragte, beziehungsweise ich werde jetzt mal zum Einstieg diese Mail nochmal verlesen, die er uns geschrieben hat, damit wir genau alle wissen, worum es eigentlich auch geht. Der Meck hat uns geschrieben, hi Dirk, hi Timo, ich ergänze jetzt einfach mal, hallo Harry, ich bin ja Hörer seit Beginn an und finde euren Podcast. Klasse, danke, danke, danke. Wenn ich jetzt richtig liege, wollte ich ja nochmals einen Podcast über Drum-Mikrofonierung machen. Das machen wir jetzt. Mich würde mal interessieren, was der damalige Spezialist, er meint dich Harry. Zu Internal Mics zu sagen hat. Ich habe mein Set in allen fünf Toms so umgerüstet, mir gingen die ganzen Halteklammern und so weiter auf die Nerven. Und deshalb hatte ich meine Initialzündung nach dem YouTube-Video von Thomas Lang und The Mad Drummer Steve Moore. Deren Umbauten und auch der Sound haben mir gefallen. Was halt wirklich positiv zu erwähnen ist, dass das Übersprechen kaum noch stattfindet. Einzeln klingen die Toms leicht nach Konzert-Toms, Phil Collins unten offen, aber in der Band ist das kaum zu hören. Wenn man es nicht weiß, hört man es nicht. Ich stecke meine XLR-Kabel in die XLR-Stecker, in den Toms und fertig. Trotzdem würde mich mal eure Meinung dazu interessieren, ein Foto meines Live-Sets ist im Anhang. Es grüßt euch der Marc Köchler aus dem Allgäu und ihr dürft gerne auch meinen vollen Namen nennen und das Bild veröffentlichen. Boom. Also das ist unser, oder bam, boom, bam. Das ist unser Aufhänger. Und ich werde mal jetzt auch direkt mal das Bild einstreuen, damit wir mal wissen, was so los ist in der Zeit, wo ich das Bild suche. Harry, du bist ja jetzt direkt angesprochen worden, weil er traut dem Dirk und mir das natürlich zu Recht auch nicht zu. Da wäre jetzt die Frage, da wäre jetzt die Frage, vielleicht mal für alle, die jetzt nicht so in dem Thema drin sind, vielleicht mal ganz kurz erklären, was Internal Mics überhaupt meint. Und ich gebe mal kurz den Bildschirm frei, damit man mal sieht, wie das beim Mac aussieht. Und ich glaube nämlich, wir machen das ja alles in Echtzeit hier, Ich glaube, der Dirk muss meinen Bildschirm freigeben. Ich habe jetzt eine Anfrage gesendet. Es ist alles in Echtzeit hier live. Ihr seid quasi live dabei. So, habe ich freigegeben. Wahnsinn. Und das ist es nämlich. Ich schaue mir jetzt das Foto mal an und dann sage ich kurz was dazu. Also erstmal ein wunderschönes Set. Man muss dazu sagen, der Mac ist Linkshänder. Es ist nicht so, dass es jetzt schwiegelverkehrt aufgenommen wurde. Sehr gepflegtes Set. Schönes Set. Also Internal Mics sind tatsächlich Mikrofone, die einfach direkt im Kessel befestigt oder verbaut wurden mit mehreren Möglichkeiten. Ich hatte mal bei Micky Divas an den Standtoms gesehen, der hat mit so einer kleinen, das sah aus wie so eine Fahrradkette, so ein Stück, hat der die Grenzfläche vom Schraubenböckchen ein Stück nach unten hängen lassen und dann hing das quasi an der Kesselwand, hing dann dieses Mikro in der Standtom. Und dabei war geschrieben, dass bei Micky D aufgrund der hohen Lautstärke versuchen sie das Feedback zu reduzieren, weil er eben so laut spielt und vor allem auch das Bleed halt fast ausgeschlossen ist, gerade von Cymbals. Und diese internal mic kann man quasi in jede Trommel machen, sei es Toms, sei es Snares, sei es Bassdrum. Und somit sind die halt fest verbaut und du sparst dir halt dieses ganze Geklammere mit irgendwelchen Stativen oder Halteklammern, die dann vielleicht klappern, wackeln, runterfallen, wenn du sie triffst oder solche Sachen. Daher ist das vielleicht eine ganz praktikable Möglichkeit, wenn man immer den gleichen Sound haben will. Also vielleicht mal ganz plakativ gesagt, internal mics bedeutet, man nimmt die Trommeln von innen ab. Die sind also in der Trommel drin verbaut, über eine Halterung. Und da muss eben, was auch der Mac ja beschrieben hat, das Kabel irgendwie außen angesteckt werden. Das heißt, es gibt ja, entweder gibt es schon, ich meine, ich weiß jetzt gar nicht, bei jeder Trommel gibt es ja Luftausgleichlöcher. Ja, entweder du machst es darüber, dass du versuchst, das Kabel halt, dann musst du es halt dann auch selber löten, weil du musst ja quasi, weil die Löcher meistens kleiner sind als dein XLR-Stecker. Das heißt, du musst es entweder löten, du führst das Kabel ein und dann in der Trommel wird der Stecker hingeklebt oder hingebaut. Manche bauen sich quasi tatsächlich eine Buchse in dieses Loch rein, also sprich, du steckst von außen das Kabel dann an diese Buchse an. Oder im Zweifel musst du tatsächlich ein neues loch bohren also dann einfach diese diese buchse fest einbaust dass du halt das luftausgleichsloch hat weil du brauchst natürlich dieses loch schon auch um die luft die sich darin zu bewegen ja auch wieder loszuwerden sozusagen und will daher manchmal kann es sein dass du einfach tatsächlich ein extra loch bohren musst in dein kessel, Ich moderiere das ein bisschen hier durch. Also ich gebe jetzt ganz offen zu, ich habe gar keine Erfahrung mit Internal Mics. Ich habe das noch nie benutzt. Ich habe das selbst nicht. Ich habe es auch noch nicht wirklich gesehen bei Kolleginnen und Kollegen. Dirk, wie sieht es bei dir aus? Hast du das schon mal benutzt? Benutzt? Nein, benutzt noch gar nicht. Auch noch auf keinem Set bisher gespielt, das hatte ich. Ich kenne das und zwar das bekannteste Mikrofonsystem. Das ist aber auch schon wirklich ururalt. Da war ich echt noch klein. Das ist eigentlich das Mabem-Mikrofonsystem. Und ich bin damals darauf aufmerksam geworden. Und zwar hat der Oma Hakim, könntet ihr kennen, Schlagzeuger. Mittlerweile glaube ich aber auch schon fast bald 75, 80. So um die Gegend müsste der jetzt auch schon sein mittlerweile. Der hat bei Madonna getrommelt, hat eine ganz große Jazzrock-Größe damals bei Sting getrommelt. Wirklich ein Riesenname. Und der hat damals eine Werbe-CD, ihr jüngeren Zuschauer, es gibt CDs tatsächlich. Hat eine Werbe-CD rausgerichtet und zwar... Wo er diesen AB-Vergleich tatsächlich gemacht hat. Den werde ich sogar auch noch versuchen mal zu finden, weil ich glaube, das ist, weil es nur Getrommel ist. Ich glaube, das dürfte man wahrscheinlich als Soundbeispiel sogar hereingeben. Aber wie gesagt, das ist so lange her. Wenn ich sie finde, fände ich es selber, weil es mich selber interessiert. Und da bin ich zum ersten Mal richtig drauf aufmerksam geworden, weil er hat das im Studio produziert mit dem Randy May, kann das sein? Also das Mikrofonsystem, das Macy-System. Randell. Mit dem Mikrofonsystem. Und das fand ich damals eine ganz, ganz spannende Sache. Ich streue mal kurz was ein, weil ich habe im Vorfeld auch ein bisschen natürlich mal geschaut, was ist denn so angesagt. Und ich habe über Randell May auch was gefunden. Es gibt natürlich Randell May gibt es noch. Die haben eine höchst offizielle Webseite. Und das ist ganz spannend. Ich zeige das jetzt einfach mal. Das ist jetzt, also was wir jetzt sehen. Ja, liebe Podcast-Hörer, ihr müsst euch das YouTube-Video leider anschauen, aber wir versuchen uns mal zu beschreiben, was wir sehen. Äh, man sieht jetzt, ähm, eine Bassdrum. Und in dieser Bassnam ist eine Vorrichtung, eine ziemlich komplexe Vorrichtung. Vielleicht sollte man ganz kurz mal dieses Randall May ganz einfach beschreiben. Letztendlich ist es eine Alustange, die mithilfe von einer Fernbedienung, machen wir es ganz einfach, also auf dieser Alustange wird mein Mikrofon mit meinem Stativ oder mit der Klammer befestigt und ich kann mithilfe einer Fernbedienung dieses Mikrofon in alle möglichen Richtungen drehen. Nach vorne Richtung Schlagfell, nach hinten Richtung Resofell, nach unten, nach seitlich. Ich kann es kippen im Winkel, ob es mehr auf den Schlegel deutet oder leicht daneben. Und das ist eigentlich meines Wissens oder meines Erachtens am ehesten auch geeignet, wenn du ein geschlossenes Frontfell hast, wenn du eben nicht ständig dein Mikrofon bewegen kannst. Und letztendlich ist das die Idee von diesem Randall May, dass du also total flexibel das Mikrofon auf einer Schiene führen kannst. Und dieses Video, das ist wirklich schon sehr abgefahren. Das schaut so einfach aus wie ein Ingenieurvideo von der Hochschule. Ich scroll mal einfach ein bisschen runter, da kann man es mal in festen Bildern sehen, nicht bewegt. Da sieht man so ein paar Möglichkeiten, wie das dann auszusehen oder wie das aussehen könnte. Kabelführung. Es gibt es nämlich dann auch für Toms. Das gibt es dann eben auch für Toms beziehungsweise Snare Drums. Also für mich der bekannteste, der das jetzt auch in seinem Studio verwendet, dieses Random Mail System, ist Thomas Lang. Das sieht man auch auf seinen Videos von seinem Studio, dass er da viel... Oder dass er das Randal Mae verwendet, sowohl in der Bassdrum als auch auf seiner Snare vor allem. Auch gerade was den Teppich angeht und solche Sachen. Aber da bin ich echt mal gespannt, Dirk, wenn du das Video mal von Oma Hakim raussuchst, ob das auch schon so weit fortgeschritten war. Nein, nein, nein, nein, nein. Mit Fernbedienung, das wusste ich ja gar nicht. Ich habe das Bild gesehen und dachte, okay, das wird halt händisch verrückt immer, dass es da eine Fernbedienung gibt. Nee, ich weiß nicht, ob es eine App-Steuerung, also das ist tatsächlich ziemlich ausgecheckt, dieses Ding. Also ich muss gerade sagen, Aber das wird dann wahrscheinlich auch, Für uns Normalsterbliche kaum zu finanzieren sein, kann ich mir vorstellen. Ehrlicherweise weiß ich nicht, was es kostet. Also das kann nicht ganz so gut sein. Also ich weiß halt damals nur, es gibt nicht nur Randy May, es gibt ein anderes System. Und das hat dich sogar tatsächlich mal in Erwägung gezogen, ob ich das mal ausprobieren würde oder möchte. Es gibt ein sogenanntes Kelly Shoe. Das ist ein Mountingses. Da hättest du auch mal ein Bild zu. Das ist vielleicht auch das, was viele Leute schon mal gesehen haben. Das sieht aus wie so ein Spinnennetz. Da wird das Mikrofon wie so ein Spinnennetz. So reingehangen, besonders die Grenzfläche. Also es gibt verschiedene Sachen. Also es ist jetzt für die, die es wieder hoffentlich sehen können, das ist das Kelly-Schuh-System. Für die, die es nicht sehen können, versuchen wir es mal zu beschreiben. Man sieht eine Trommel mit einem, quasi von oben reinschauen oder von unten reinschauen, ist nicht ganz klar. Wo eben so ein Spinnensystem... Unten, ist von unten. Genau, man sieht Reso-Seite. Du hast recht. Also auf der Reso-Seite relativ dicht, im Resonanzfell, über Schrauben ein und ich denke mal, es sind die Schrauben sowieso zu den Böckchen. Genau, die Halterung wird unterhalb der Böckchenschraube befestigt, dass du keine extra Löcher bohren musst. Das ist so ein bisschen der Vorteil auch von diesem Randall May. Diese Schiene von der Bassdrum wird quasi auch unterhalb der Böckchenschrauben befestigt. Das heißt kein zusätzliches Bewegen oder Bohren oder Befestigen mit irgendwas. Ganz genau. Und dieses Kelly-Schuh ist wie so eine Art Spinnennetz, sage ich mal. Das sind Gummigelagerte, eine Gummiband, auf denen diese Halterung... Befestigt ist, dass das auch ein bisschen elastisch ist und auch ein bisschen schwingen kann, dieses Mikrofon. Und dann kannst du das eben auch innerhalb deiner Trommel verbauen. Das ist jetzt eher, was ich tatsächlich selten gesehen habe, dass es für Toms gibt. Ich kenne dieses Ding hauptsächlich für Bassdrums. Und zwar da ist es, ja. Ich muss jetzt sagen, wir sehen ja hier auch einen Preis. Wir sehen jetzt hier, das ist jetzt auch die Kelly Shoe Official Webseite. Da kostet das System, das Tom, das wir hier sehen, für 8 Zoll 64 Euro. Gehen wir mal auf eine normale Größe, gehen wir auf 12 Zoll, kostet das gleiche 64 Euro, 64 Dollar schon, 64 US-Dollar, also um die 60 Euro, würde ich jetzt mal Pi mal Daumen schätzen. Finde ich jetzt gar nicht so extremst teuer. Nee, das geht. Was würde, ja, ist immer noch teurer als ein normales Stativ oder ein Klemmikro ist das sowieso wieder was anderes, wird es ja eh an die Trommel drangeklemmt, das ist ja dann bei dem Mikrofon dabei. Aber ich finde es jetzt nicht wahnsinnig übertrieben krass teuer. Aber ich denke... weil es ja auch ausgecheckt ist. Also man muss ja immer auch ein bisschen die Idee dahinter sehen. Da steckt ja auch viel Gehirnschmalz dahinter, dass man das macht. Weil das Wichtigste bei diesen Internal Mics ist, dass du sie quasi entkoppelst. Genau. Körperschale entkoppelst vom Kessel, weil sonst übersteuern sie dir über den Kessel. Und das ist irgendwie der größte Hürde, dass du schaust, dass das irgendwie stabil ist, aber trotzdem entkoppelt ist und dass es nicht zu wapplig ist und zu viel schwingt. Aber dass es eben eine gewisse Art von Entkoppelung hat, weil sonst kannst du damit eigentlich nichts anfangen. Ja, also was ich wirklich spannend an dieser Geschichte ist, das was der Mac auch gesagt hat, du hast einfach dieses Riesengewirrwarr von Mikrostativen oder auch an der Trommel befestigt, den hast du einfach nicht mehr. Und natürlich auch, wenn du wirklich die Mikrofonbuchse schon im Kessel montiert hast oder am Kessel, dann ist es natürlich auch relativ schnell auf und ab. Weil die Mikrofone sind immer in der gleichen Position und du steckst das Mikrofonkabel rein und bist ready für einen Soundcheck. Das finde ich schon eine interessante Sache. Okay, dann brauchst du noch Overheads, aber eigentlich war es das dann. Aber ich glaube, man muss sich einmal die Arbeit machen, das einmal alles auszuchecken in Ruhe, auch zu gucken, wie es jetzt positioniert ist. und dann kann das, also ich finde das eine wahnsinnig interessante Sache. Sagen wir mal, Harry, was ist jetzt prinzipiell erstmal vielleicht für nochmal für die, die jetzt nicht so tief in der Materie drin sind, der größte Unterschied zur klassischen Mikrofonierung, wo ich ja quasi meistens ein Mikrofon von oben anklemme oder ausrichte und versuche oft auf die Mitte der Trommel abzuziehen. Also für mich der allergrößte Vorteil, wenn du es intern hast, dieses Mikrofon, ist tatsächlich, dass du das Übersprechen vor allem der Becken so gut wie minimierst. Es gibt keine bessere Möglichkeit, Becken von den Trommeln zu trennen. Das ist für mich der größte Vorteil. Und ein weiterer Vorteil ist, dass du immer denselben Sound hast, weil ja das Mikrofon immer an derselben Position ist. Das heißt, egal, wie dein Raum ist, was nicht ganz stimmt, aber von der Idee her, wird deine Trommel immer gleich klingen, weil sie immer denselben Sound liefert, weil das Mikrofon immer an derselben Stelle hört, wie du auf die Trommel haust. Das wären mal so die Riesenvorteile und wie der Dirk auch schon gesagt hat, du sparst halt endviel Aufbauarbeit. Ja, gerade wenn man jetzt das Schlagzeug vom Mac sieht, der hat ja auch fünf Toms, dann relativ viel zugebaut mit seinen kleinen Becken oben rum und solche Sachen, dann musst du dir auch schon als Engineer echt überlegen, wie komme ich mit meinem Ständergewirr, wenn ich es brauche, irgendwie auch hin. Und da finde ich das zum Beispiel eine total gute Lösung, weil es einfach auch optisch total gut aufgeräumt ist. Das macht total Sinn, wenn man das, vor allem wenn man immer mit demselben Schlagzeug spielt, dann macht es ja total Sinn, dass man einfach, da sieht man es, da wird es schon auch spannend, wie komme ich zum Beispiel an die Snare? Man sieht es natürlich jetzt nicht von mir aus, also wenn ich es jetzt vom Mischa aus sehe, linken Seite, wie müsste ich jetzt an diese Snare kommen? Da würde ich mir schon schwer tun. Aber man sieht ja auch zum Beispiel, dass der Mac sich ja wirklich viel Gedanken auch über die anderen Mikros gemacht hat. Seht ihr mal, wie er sein Ride mikrofoniert hat? Das sieht für mich nämlich so aus, als hätte er das Mikrofon an diesem Beckenständer mitgebaut. Das sieht nicht aus, als hätte er einen extra Mikrofonständer für das Ride. Also der möchte, glaube ich, da doch sehr viel optisch auch einfach aufgeräumt wirken, was ich total cool finde. Aber ich glaube, er hat sich auch vielleicht einfach deswegen Gedanken gemacht, weil er weiß, dass sein Schlagzeug schon relativ, sagen wir jetzt mal, einfach groß ist und zugebaut ist, dass man sich einfach vielleicht auch schwer tut, mit dem einen oder anderen Ständer irgendwie an die Trommel zu geraten. Ja, genau, also Vorteile immer schnell aufgebaut, immer gleicher Sound und Bleed vor allem so gut wie minimiert das wären so die Vorteile die mir jetzt mal spontan einfallen Nochmal kurz für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer als Bleed bezeichnet man die Übersprechung das heißt, wenn ich auf das Tom drauf haue und das Tom-Signal wird aufgenommen, dass quasi das Becken oder das Tom daneben, die Bass-Ram, die Snare quasi durch dieses Tom-Mikrofon auch noch mit rüberkommt. Das gibt natürlich immer mehr einen Soundbrei, je mehr Quellen dazukommen. Das bezeichnet man im Englischen als Bleed und man versucht bei jeder Aufnahme live, wie auch im Studio, so wenig möglich von der anderen Trommel mit einzufangen, sondern wirklich nur die Trommel, auf die das Mikrofon gerichtet ist. Ist beim Schlagzeug natürlich gar nicht so einfach, weil wenn du zum Beispiel bei, ich sag mal, bei Tom, was im Nähe der Reitbecken ist, du hast ein Mikrofon an dem Tom, du hast ein Mikrofon am Reitbecken. Das heißt, wenn du das draufschickst, ist automatisch bei beiden wahrscheinlich das Tom oder das Reitbecken einfach auch stärker im Mikrofonsignal drin enthalten. Das würde ich jetzt nicht so ganz stehen lassen wollen. Das hängt natürlich von der Musikrichtung ab, würde ich fast behaupten, inwieweit du es getrennt haben möchtest oder nicht. Also es kommt darauf an, was du für einen Sound haben willst. Du wirst es nie ganz getrennt. Ja, du wirst es aber auch nie getrennt. Also es ist schon so, du kannst viel mit Axis, also mit Achsenausrichtung arbeiten. Englischer Ausdruck dafür wäre Off-Axis dass man einfach zum Beispiel der Klassiker wäre jetzt zum Beispiel die Hi-Hat dass ich die Hi-Hat versuche so abzunehmen und das Mikrofon vielleicht, wenn das jetzt, ich nehme mal meinen Stift als Beispiel, das wäre, mein Mikrofon ist auf die Hi-Hat deutet und hier ist meine Snare Also vielleicht nur für die, wir müssen immer beschreiben, auch für die die jetzt den Podcast hören der Harry hält einen Stift und zeigt von gerade, von oben quasi senkrecht auf die Hi-Hat Genau, also ich habe und versuche dann das Mikrofon von meiner Snare etwas wegzudrehen, dass quasi meine. Richtcharakteristik meines Mikrofonen, was zum Beispiel Niere sein könnte, das heißt, das Mikrofon nimmt von hinten den Schall am wenigsten auf, dass ich sozusagen Off-Access zur Snare drehe, dass meine Snare quasi durch diese natürliche Besprechungsmöglichkeit, meines Mikrofons gedämpft wird. Und so kann ich das natürlich auch mit Ride-Business machen, dass ich es auf die Glocke zeige, aber dann nach außen drehe, doch Richtung Rand, dass es von der Snare wieder oder von den Toms weg guckt. Aber man wird es nie ganz getrennt bekommen. Also ich habe es halt leise drauf, aber wenn ich jetzt ein typisches Tom-Phil spiele, dann wird auf diesem Ridebecken immer ein Tom-Anteil sein. Das ist einfach so. Ich glaube, was Timo aber jetzt auch gerade noch meinte, dein Anwand, das ist je nachdem, was du für Musik machst. Zum Beispiel im Jazz will man ja eher einen Gesamtschlagzeug-Sound haben. Während du natürlich in der Rockmusik, wenn es geht, viele Signale so getrennt wie möglich haben willst, um daraus den Gesamtsound zu machen. Beim Jazz gehört nach meiner Meinung auch dazu, dass etwas übersprechend da ist. Die Frage ist natürlich dann auch immer, welche Musik habe ich und wie viele Mikros nehme ich? Komme ich bei Jazz auf die Idee, nenne ich es jetzt mal sogar. Einzelmikrofone mitzunehmen oder habe ich tatsächlich nur Overheads plus vielleicht eine Bassdrum und eine Snare oder das ist natürlich auch so eine Sache, ja. Aber selbst da, wenn du es so möchtest, hast du ja selbst bei den Overheads, ha ha ha, jetzt in Anführungsstrichen, bleed, wenn ich einen Tom Groove spiele. Ja, ja. So, aber genau, aber dieses Übersprechen werden wir immer haben, ähm. Man kann es nur minimieren, aber man wird es nie ausschalten und daher ist dieses Internal-Mic-System wahrscheinlich die beste Möglichkeit, dieses Bleed auszuschalten. Dann wäre noch die Frage jetzt aber für mich tatsächlich, wenn das, ich meine, das macht ja alles totalen Sinn und ist ja auch richtig, aber warum nutzt man dann im Studio relativ selten diese Internal-Mic-Geschichte? Weil das ist eigentlich das, was Dirk ja auch sagt, du möchtest ja in vielen Musikrichtungen eigentlich schon sehr, sehr klar getrennt haben. Also Dass das einfach sich noch nicht so durchgesetzt hat In Anführungsstrichen praktikabel Ja, das kann sein Ich glaube aber auch. Weil im Studio Arbeitet man ja viel mit Räumen Also früher Ich rede jetzt nicht vom Homestudio Sondern wirklich in den großen, wo man wirklich versucht hat Auch den großen Raum Durch Raummikrofone, Auch nochmal Und um diesen Gesamtsort zu haben, das ist so ein bisschen meine Überlegung Ob ich gesagt habe, warum sich das vielleicht im Studio noch nicht so durchgesetzt hat, dass man internal die Dinge hat. Und der Schlagzeuger müsste das dann selber immer mitbringen. Oder das Studio hat ein Schlagzeug, was genau darauf ausgerichtet ist. Und ich glaube, das ist natürlich auch so ein Faktor. Das ist wahrscheinlich auch eine Preisfrage einfach. Genau. Die meisten Schlagzeuger möchten bestimmt die eigenen Schlagzeuge mitnehmen und da jedes Mal jetzt vom Studio sagen, ey, wir bauen nochmal eben internal Mikes ein. Ich glaube, das ist nicht praktikabel und auch nicht finanzierbar. Ich weiß ja zum Beispiel gar nicht, wenn man jetzt mal Thomas Lange auch nimmt, wenn der jetzt sein Studioset mikrofoniert hat mit Internal, hat der noch mehrere Sets, das weiß ich zum Beispiel gar nicht. Oder wenn der auf Tour geht, wird der wahrscheinlich, nennen wir es mal einfach, ein Standardset mitnehmen und das wird normal, also extern sozusagen mikrofoniert. Also ich glaube, dass es einfach auch eine Preisfrage ist. Aber die Frage ist natürlich berechtigt. Wo ich noch eine Überlegung hätte, wäre jetzt mit diesem, was du sagst, mit diesem Getrennten und dem Räumen. Ich glaube, dass... Dieser Raum immer, egal ob ich extern oder intern, ich würde ein Schlagzeug immer mit einem Raum aufnehmen. Einfach weil der Raum für mich bei einer Schlagzeugaufnahme dieses 3D-Effekt hat, diese Tiefe bekommt. Das heißt, ich habe vielleicht die Möglichkeit, wenn ich ein Tom-Gewitter spiele, dass es sauberer ist. Aber dieses, nennen wir es mal den Glue und die 3D-Ansicht wird immer meinen Raum, vielleicht sogar die Overheads mitmachen. Also das ist, glaube ich, unabhängig von, ob mein Mikrofon außen oder innen ist. Diesen Glue von Rauminformationen werde ich immer mitnehmen. Also es klingt ja auch seltsam, so ein Schlagzeug ohne Raum aufzunehmen oder nur zu mischen. Das finde ich immer ganz spannend. Entschuldigung, das finde ich immer ganz spannend, wenn man jetzt sein Schlagzeug so mischt und dann hat man irgendwie den Sound von den Mikrofonen, den nennen wir es mal Direktmikrofonen, dann schiebt man plötzlich den Raum dazu und dann macht das so, ach jetzt klingt es ja wie ein echtes Schlagzeug. Und alles andere klingt so ein bisschen für mich immer gequetscht, so wenn ich es nur mit den Direktfignalen, da fehlt einfach was. So klingt halt auch kein Schlagzeug. Auch selbst bei Metal-Produktionen macht man immer einen gewissen Raumanteil mit drauf, der natürlich in diesen ganzen Gitarren verschwindet oder so, aber es macht diesen 3D-Effekt. Deswegen, glaube ich, sollte man den Raum immer aufnehmen und ich glaube, dass es völlig egal ist, wie meine Toms abgenommen sind, intern, extern, egal in dem Fall. Ja. Ich glaube, es ist einfach für live, wenn man zum Beispiel eine Live-Session hat im Studio zum Beispiel, auch, glaube ich, grandios gut. Wenn man jetzt wirklich Gitarren-Amp, Bassist so mit aufnimmt, wenn eine Band wirklich live in einem Raum spielt, ist, glaube ich, eine internal Mic ... Methode ziemlich gut, um diesen anderen Sound aus dem Raum auch noch auszuschließen, sozusagen auf dem Schlagzeug, weil dann doch plötzlich Gitarre drauf ist. Das, glaube ich, ist eine gute Lösung. Siehst du den Vorteil jetzt eher dann in dem Studio oder eher im Live-Kontext? Wenn du jetzt so sagst, der Live-Kontext hat ja folgende Vorteile, können wir noch zusammenfassen. Erstmal ist es schneller zum Auf- und Abbauen und was jetzt ja auch wichtig ist, du hast, weniger Übersprechung auch der anderen Instrumente. Das heißt, wenn du gerade live spielst, der Gitarrist kann sich wieder nichts bremsen und macht seinen Marshall-Turm auf Anschlag, hast du natürlich auch wieder ein Problem als Mischer, wenn du das irgendwie schön machen möchtest. Siehst du den größeren Vorteil tatsächlich eher in der Live-Geschichte als in der Studio-Geschichte? Für mich schon, weil ich glaube, dass man im Studio auch gerne immer ein bisschen flexibler sein möchte, was den Sound angeht und das ist natürlich mit diesen, internal mic Möglichkeiten außer ich habe vielleicht dieses Randall May System, bin ich ja doch fixiert, weil ich habe es einfach festgemacht und dann hat es immer den Sound und jetzt will ich aber, keine Ahnung, zum Beispiel in der Bassdrum weniger Attack und mehr Low End und dann müsste ich das Mikro rausziehen und das kann ich halt nicht. Und dahergehend fände ich es für live total super, gerade auch, weil es total aufgeräumt ist. Fürs Studio wünschte ich mir, glaube ich, einfach mehr Flexibilität. Sagen wir es mal so. Das ist für mich ein Nachteil. Ich möchte es jetzt gar nicht als Nachteil sehen, aber ein Nachteil, dass man da die geringere Flexibilität hat mit diesen fest installierten Mikrofonen. Ich glaube, da bin ich auch ganz bei dir, weil im Studio ist es ja ganz häufig auch so, dass man selbst im Studio auf Tom-Clips verzichtet, sondern auch die Mikrofone der Toms auch aus dem Ständer macht, auf dem Mikrofonständer, einfach weil du da nochmal mehr Möglichkeiten hast, auch durch eine Positionierung schon wieder in anderen Klassen. Ich meine, das ist vielleicht für viele schwer nachzustehen, aber ein Mikroständer zu verschieben, kann unheimlich was vom Sound schon ausmachen. Das kann den Sound unheimlich drastisch verändern, wenn du auch mit den Overheads die Mikros auch ein bisschen nur veränderst, vom Tom, ob du mehr Attack hast zum Fell hin, vom Fell weg. Ich glaube, das ist ein Riesenunterschied. Ja, glaube ich auch. Und das fällt dir halt komplett weg. Oder auch zum Beispiel, du stellst jetzt fest. Du möchtest ein anderes Snare-Mikrofon benutzen. Ja, weil dir irgendwie heute das, ich sage jetzt mal, das SM57 nicht so gut gefällt auf deiner Snare, weil du brauchst ein bisschen mehr Höhen und möchtest irgendwie ein Kondenser-Mikrofon oder irgendein anderes hinbauen. Dann müsste ich Snare aufschrauben, Mikrofon auswechseln, Snare wieder zustimmen und so weiter. Ich glaube, dass das im Studio ein größerer Aufwand ist. Das nächste ist ja dann, Entschuldigung, dass ich unterbreche, Tim, aber das nächste wäre ja dann, jetzt habe ich die erste Nummer mit meiner tollen Ludwig gespielt, jetzt will ich aber meine nächste Nummer, brauche ich eine Balladensnare 14x10 ja, jetzt habe ich wie viele Snare soll ich denn mit Internal Mic haben also du weißt das selber Dirk oder Timo, wie viele Snare nimmt ihr mit ins Studio, mal drei, vier verschiedene ist ja jetzt irgendwie keine Seltenheit und dann brauche ich ja schon allein nur für die Snare immer ein Internal Mic ja. Oder ich baue es immer um, was praktikabel nicht funktionieren wird Ich schieße jetzt nochmal quer rein, weil das eine schließt das andere ja nicht aus. Das heißt, ich kann ja ruhig alles Internal Mics mäßig haben. Im Studio kann ich ja trotzdem von außen die Mikrofone machen. Das hat ja damit dann wieder gar nichts zu tun. Die Frage ist ja jetzt auch, wo ich jetzt drauf gekommen bin, ist, kann man das mischen? Macht das Sinn? Das geht sicher. Das Internal Mic für den wirklich wahnsinnig direkten Sound zu bekommen und dann vielleicht nochmal für mehr Tech nochmal ein Clip-Mikro aus oder ein Mikrofon, das von außen an eine Trommel kommt. Das geht sicher, dann musst du aber wirklich auf die Phase achten, weil das normalerweise ist ja dann immer so, das internal Micro, jetzt bleiben wir mal beim Schlagfell, dann schaut es ja von unten nach oben, Richtung Fell. Das andere schaut aber von oben nach unten. Und somit hast du dasselbe Problem wie bei einem Bottom-Mikrofon von der Snare. Das heißt, du musst auf jeden Fall schauen, dass deine Phase stimmt. Aber das bleibt ja nicht außen vor. Beschreib ganz kurz mal, was du meinst damit genau. Aber ich glaube, Phase, denke ich, ich habe schon viele Phasen in meinem Leben gehabt. Aber was meinst du genau damit? Es geht einfach darum, wenn du einen Schall aufnimmst oder ein Geräusch, dann ist das ja meistens in einer Sinuswelle. Und eine Sinuswelle hat immer einen Berg und dann einen Tal und einen Berg und einen Tal. So, und wenn jetzt ein Mikrofon genau um 180 Grad gedreht ist, dann fängt es nicht mit dem Berg an, sondern mit dem Tal. Und dann kommt der Berg und so weiter. Und das ist dann genau, das kann man sich aus Mathe an der X-Achse gespiegelt sozusagen. Und man hat dann quasi, wenn ein Berg auf ein Tal trifft, dann ist der tontechnische Effekt, dass sich dieses Signal auslöscht. Und wenn es genau um 180 Grad verdreht ist, dann hörst du gar nichts mehr. Also das wirklich von jetzt auf gleich ist stumm. Jetzt ist es aber meistens nicht so, dass man das ja misst, sondern du hast dann... Leichte Verschiebungen, also dieses nicht ganz exakt und dann entsteht einfach dadurch, dass der Sound zerdünn wird. Gerade im Low End löscht sich einfach dann der Sound aus. Das heißt, meine Snare hat nicht mehr so viel Druck unten, also der Körper meiner Snare fehlt. Und dann muss ich die Phase drehen, um quasi Berg plus Berg ergänzt sich und Berg und Tal subtrahiert sich sozusagen vom Sound. Und das müsste ich dann beachten bei einem Mikrofon oder bei Mikrofonen, die sich, ich nenne es jetzt mal anschauen, das eine schaut nach unten, das andere schaut nach oben, dann muss ich auf jeden Fall mit der Phase arbeiten. Und das muss ich beachten. Rein theoretisch könnte ich es nach dem. Also jetzt, in der heutigen Zeit nach dem Recorden auch machen, aber es hat halt keinen guten Klang, auch für den Schlagzeuger. Der trischt dann vielleicht auf seine Snare ein und wundert sich, wo der Body ist. Und plötzlich flippt man die Phase und jetzt ist irgendwie, jetzt habe ich den Druck, den ich brauche. Dasselbe gilt für die Bassdrum. Diese Subkick-Mikrofon zum Beispiel außen und ein Bassdrum-Mikrofon innen, da muss ich auch drauf gucken, wenn das sich auch nicht ganz in Phase ist, dann löscht sich dieses Tieffrequente aus. Ich übertreibe jetzt mal nur der Klick übrig und meine Bassdrum klingt sehr dünn und hat nicht diesen Druck. Also je mehr Mikrofone an einer Soundquelle, desto mehr muss ich mit der Phase spielen. Wir springen jetzt ein bisschen hin und her. Ich sehe jetzt noch so ein Problem im Live-Betrieb, weil die Frage ist ja auch, wie anfällig ist ein Internal Mic für Störung. Also Entstörung meine ich jetzt zum Beispiel Kabelbruch oder dass mal irgendwas halt eben ist, dass der Stecker locker wird oder keine Ahnung. Und dann habe ich natürlich ein Problem, weil mal kurz die Trommel auseinanderbauen, das Ganze mal checken, dauert halt eben dann doch deutlich länger, als mal einfach Mikrofonkabel und ein Glibmikro auszutauschen. Aber da haben wir jetzt alle keine Erfahrung. Das heißt, wir können nicht sagen, müssen wir den Mac noch mal fragen, ob er jemals mit sowas in Schwierigkeiten geraten ist. Ich meine, bei fünf Trommeln ist es nicht wichtig, wenn ein mal ausfällt. Aber wenn du nur zwei Trommeln spielst, dann hast du vielleicht doch mal ein kleineres Problem. Oder bei der Snare Drum. Bei der Snare Drum eh nochmal die Frage, aber das wisst ihr wahrscheinlich dann auch nicht, gäbe es dann vielleicht sogar Systeme, die Bottom und Resonanzwerk gleichzeitig abnehmen von internal Mics, weil das würde ja fast Sinn machen dann. Das weiß ich gar nicht, ob der Randall May, das könnte ich mir vorstellen, dass es für einen Randall May irgendwas gibt für die Snare. Möglicherweise könntest du einfach, was wir vorher ja gesehen haben, so wäre jetzt meine Herangehensweise, zwei von diesen Klammerchens innen reinbauen. Eins guckt nach unten, eins nach oben. Und dann, das kann ich ja leicht versetzt an dem Böckchen, weil wie man gesehen hat, ist das ja ein Böckchen innen montiert gewesen. Warum nicht? Das ist die Frage, ob Platz genug ist. Die nächste Frage ist, brauche ich immer alles? Ich weiß zum Beispiel von Simon Phillips, der nimmt gar kein Bottom auf an der Snare. Jetzt ist immer die Frage, braucht man auch alles? Aber ich behaupte jetzt einfach mal, das ist jetzt eine reine Behauptung meinerseits, dass das mit diesem Randal-Mail-System absolut funktionieren würde, in einer Snare beides einzubauen. Leicht versetzt, eins nach unten, eins nach oben und schon habe ich beides. Brauche ich halt zwei Löcher, die ich bohren muss. Also ich wäre immer sehr vorsichtig. Ich bin ziemlich vorsichtig mit meinen Trommeln, dass ich sage, ich bohre da jetzt rein. Also ich hätte jetzt, wenn ich jetzt ein DW-Collectors habe und jetzt stecke ich da einen 8er Bohrer rein, ich hätte da echt Schmerzen. Ehrlicherweise. Also anbauen würde ich jetzt meine Trommeln auch nicht. Ich bin auch dann bei Becken. Ich meine, manche Leute bohren sich ja dann die Becken auch an, um da zum Beispiel Nieten reinzubekommen. Da würde ich auch sagen, nee, mache ich lieber nicht. Also bei so Eigenbauten würde ich sagen, also man könnte natürlich auch sowas do-it-yourself-mäßig machen. Keine Frage. Ja, da gibt es auch mehrere Anweisungen und Anleitungen. Also für die Bass-Rom habe ich tatsächlich eins gefunden. Das verlinken wir auch mal. Das fand ich echt interessant. Das ist nach dem Kelly-Schuh-Prinzip. Der hat wirklich auf dem Baumarkt, wirklich, es ging darum, eine Grenzfläche nicht auf dem Kissen zu platzieren in einer Bassram, sondern die auch freischwebend in der Bassram zu haben. Und der hat echt so ein wirklich ganz, ja, das war ein paar Euro. Aber man muss die Arbeit machen halt. Was ich gelesen habe, muss ich aber auch sagen, das habe ich nur gelesen, es gibt irgendeinen Adapter, ich weiß jetzt auch nicht genau, wie der heißt von Randall May. Es gibt einen Adapter, der wohl aus dem Luftausgleichsloch oder auf dieses Luftausgleichsloch kannst du quasi irgendwas draufbauen, dass du dann eine XLR-Buchse hast. Irgendwie, boah, ich habe es vorhin gelesen, Ventel irgendwas Adapter. Das müsste man, aber das findet man sofort bei, wenn man Randall May guckt. Oh mein Gott. Also der hat da sich, ich klicke, Randall May ist einer der, der es am meisten ausgecheckt auch hat. Also der hat sich sehr, sehr viel Gedanken über dieses Ganze gemacht. Und also der bietet wohl eine Komplettlösung, nennen wir es mal so. Die wahrscheinlich nicht ganz günstig ist, womit ja vielleicht mal so langsam schon zum Fazit kämen. Für wen würdet ihr zwei jetzt sagen, würde sich sowas überhaupt lohnen, internal Mics zu machen? Jeder, der es sich leisten möchte. Jeder, der vielleicht keine Lust hat, auf Stände aufzubauen. Jeder, der immer dasselbe Schlagzeug spielt. Ich glaube, das ist das Allerentscheidendste. Du spielst halt immer mit deinem selben Set. Also da sehe ich genau auch. Also ich sehe von der Optik her, du hast natürlich eine schön aufgeräumte Bühne, ein schönes Schlagzeug, was sehr visuell sichtbar ist. Und ich glaube, das funktioniert nur bei Natur, wo wirklich auch ordentlich mit den Trommeln umgegangen wird, weil so eine Buchse, wie du eben gesagt hast, Timo, ist ja auch sehr anfällig. Das heißt, du kannst nicht mal eben, wenn ein Mikrofon kaputt ist, kannst nicht mal eben. Ja, mit ein neues Kabel, ein neues Mikrofon oder wie auch immer, wenn dann ein Signal nicht kommt und dann musst du erst die Tom aufschrauben und etc. etc. Ich glaube aber schon, dass das funktioniert, wenn man ordentlich mit umgeht, immer mit der gleichen Band spielt, den gleichen Mischer vielleicht doch hat da einmal so seine Sound-Einstellung, wo man sagt, okay, das ist eine super Sache. Und was der Nick ja auch gesagt hat, ich glaube auch, ich glaube im Band-Sound geht das unter und er selber hat ja auch gesagt, wenn man nur den Schlagzeug-Stand ist, ist es ein bisschen mehr attackreicher, mehr noch Konzertroms, weil die trommeln ja, ich glaube, ist es auch ein bisschen eine andere Hörgewohnheit, weil man kriegt das ja, den Sound dann viel direkt da, direkt unterm Fell halt mit. Also ich glaube schon, dass das alles Sinn ergibt, aber es ergibt nur dann Sinn, wenn du wirklich das gleiche Schlagzeug mit der gleichen Band immer verwendest. Sonst sehe ich da eigentlich auch keinen Sinn brauche. Vielleicht nur das, was du gerade gesagt hast, Dirk, wegen des Sounds und wie die Trommel klingt. Ich meine, letztendlich kann man ja, soweit ich es verstanden habe jetzt doch, einmal nur was wirklich mal eindeutig sagen, jedes Mikrofon auf diese Systeme drauf machen. Es ist ja nur das Haltesystem. Wir reden ja nicht, wenn wir jetzt von Internal Mics die ganze Zeit gesprochen haben, reden wir nicht, dass das ganze System ein Mikrofon ist, sondern wir reden nur von der Halterung für die vielen Mikrofone, die da draußen einfach existieren. Genau. Also du bist dann ganz flexibel. Also ich sage mal in Einschränkungen flexibel, weil natürlich, wenn du jetzt so ein internes Snare abnimmst, es wird schwierig, dass du ein Pencil-Mikrofon auf diese Halterung hältst, weil das wird eigentlich vielleicht einfach physikalisch zu lang. Das ist einfach ein Problem des Mikrofons, Größe. Aber wenn du jetzt so ein normales Clip-Mikrofon, ich bleibe jetzt mal bei einem E605 zum Beispiel von Sennheiser, das kann ich gut da drauf bauen. Das ist ein kleines Mikrofon mit einem kleinen Körper. Das wird da super funktionieren. Also da würde ich noch... Gerade bei einer 3,5 Zoll tiefen Snare wird es einfach schwierig, auch eine gewisse Größe vom Mikrofon in den Kessel einzubauen. Und jetzt vielleicht noch die Frage, wenn jetzt jemand überlegt, sich sowas mal anzuschaffen, damit zu beschäftigen, aber sagt, oh mein Budget ist jetzt nicht, ich habe jetzt kein Budget von 1000 Euro, um jetzt jede Trommel damit auszustatten, würdet ihr eher anfangen mit der Snare Drum oder mit der Bass? Trommels lassen wir mal außen vor, weil da bräuchst du ja mindestens schon mal zwei oder drei dann dafür. Bassdrum oder Snaredrum? Was meint ihr? Hätte ich auch gesagt, weil das wahrscheinlich die Trommel ist, die am wahrscheinlichsten immer gleich bleibt, sage ich mal. Bei der Snare ist es heute mal 13, morgen 14 und heute tief, morgen flach. Ich glaube, dass da eine Bassdrum, man glaube, ich habe zu Hause mehr Snares als Bassdrums. Also ich sammle Bassdrums. Ich auch nicht. Nein, natürlich nicht, aber ich denke, das ist eher die Sache. Sehr, sehr cool. Also es war auf jeden Fall interessant, mal in eine ganz andere Welt wieder einzutauchen. Das haben wir schon lange nicht mehr gehabt, dass wir so rumgenerdet haben über Mikrofone. Es ging ja gar nicht um Mikrofone, es ging ja tatsächlich einfach nur von wo nehme ich eigentlich ein Schlagzeug ab. Und es ist eine von mehreren Möglichkeiten und ich denke mal für die eine oder andere bestimmt eine Lösung. Der Mac hat, glaube ich, sein Ding damit auch einfach gefunden und ist damit total happy. Sonst hätte er es ja auch nicht gepostet und uns geschrieben. Und wer es überlegen möchte, vielleicht hat er dieser Podcast euch ein paar Anregungen gegeben und lasst es uns gerne wissen, ob ihr was umrüstet oder denkt. Den Blütser lasse ich einfach komplett weg. Für das Geld kaufe ich mir noch eine 20. Oder eine dritte Bassdrum. Je nachdem. Und ruhig auch mal uns wissen lassen, ob ihr dann vielleicht auch do-it-yourself-mäßig was machen möchtet oder euch selbst was ausgedacht habt. Wäre natürlich auch vielleicht mal spannend für die anderen Hörerinnen und Hörer des Podcasts. Oh, bei Dirk wird gebohrt, höre ich gerade. Ja. Da wird das internal Mike schon angebracht an die Bassdrum. Richtig. Sehr, sehr schön Also lieber Harry Dirks neues Eichenschlagzeug, das braucht ein bisschen Ich dachte eher, es ist die Beton-Bass-Drum die gerade angebohrt wird, Harry, super Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast heute, uns als der Technikexperte wieder zur Seite zu stehen, Gerne, gerne Wir hätten es lange nicht so profund und mit viel Fachwissen kommentieren können, deswegen haben wir dich dazu geholt und immer wieder gerne Und wenn ihr Fragen habt bezüglich Mikrofonierung, Recording, Sound etc., gerne fragen. Der Harry wird dann wieder angefragt und sofern er kann, natürlich wird er auch bestimmt gerne wieder mit dabei sein. Super, vielen Dank, Harry. Vielen Dank. Dankeschön. Der Dirk ist ja fleißig, wie eh und je, von Flugshows über Studioaufnahmen, Unterrichten und Handwerker im Haus. Alles ist am Start. Der Mann, der niemals ruht und deswegen auch nicht rastet. Und deswegen gibt es wieder Geercheck. Und diesmal hat er einen kleinen Geercheck für euch, denn Andoro hat seine Silent Sticks überarbeitet, eine neue Version rausgebracht, ein Update hochgeladen sozusagen und das hat der Dirk für euch am Start und mal eine Kleinigkeit vorbereitet. Wie Timo sagt, Video ab. Vor etwas längerer Zeit hatte ich bei mir im Gearcheck die Adoro Silent Sticks. Das sind diese. Das ist dieses Modell hier. Und die habt ihr euch auch zahlreich angeschaut. Die haben hier vorne diese Art Schlaufe als Stockkopf und sind sehr dünn gehalten. Fand sie aber interessant zu spielen. Und das Konzept der Adoro Dumpsticks ist ja überhaupt, dass sich die Firma darüber Gedanken gemacht hat, wie kann ich denn zum Beispiel leisere Bandproben gestalten? Wie kann ich gerade im Worship-Bereich, wenn ich zum Beispiel in Kirchen auftrete, die Lautstärke meines Schlagzeuges im Zaum halten? Dann aber auch, wie reduzieren sie die eigene Überlautstärke zu Hause? Das heißt, dass die Nachbarn vielleicht auch mal nicht mehr ganz so viel an die Wand klopfen oder zu sagen, hör doch mal auf zu trommeln. Und deshalb hat Adoro Sticks die Silent Drumsticks quasi auf den Markt gebracht und die sollen fast um 80 Prozent kommen. Das eigene Schlagzeugspielen leiser machen. Und das ist natürlich eine Sache. Und auch damals habt ihr sehr unterschiedlich darauf reagiert, aber in den meisten Fällen sehr positiv. Und habt gesagt, das Schlagzeugspielen ist ja wirklich eine ganz andere Hausnummer damit. Denn es ist wirklich sehr, sehr leiser. Jetzt hat eine Diskussion darüber gebrannt, ist darüber entstanden. Ja, klingen die denn genauso wie Stöcker? Und da ist meine Meinung ja genauso gut bei E-Drums. Nein, es sind erstmal keine Stöcker. Für mich ist wirklich aber das Interessante, sie haben für mich eine ganz eigene Klangfärbung, die zwischen Hot Rods und richtigen Sticks liegen und sie sind wesentlich leiser spielbar. Und diese Silent Sticks, die haben jetzt ein Update bekommen von der Firma Adoro und zwar haben sie jetzt hier, das seht ihr hier. Diesen vorher Schlaufen-Tipp ist jetzt so Spiralentipp. Das heißt, die sind ganz anders. Huch, einer fällt mir jetzt gerade schon raus. Eigentlich auch logisch, wenn man einen rauszieht. Das heißt, ich habe hier jetzt so einen Spiralentipp. Das heißt, der fühlt sich erstmal schon ein bisschen dicker und widerstandsfähiger an als die anderen vorher. Dann, die Sticks sind schwerer und dicker. Was ich natürlich klasse finde, weil ein Holzstock natürlich eine ganz andere dicke Schwere hat. Und das sind luftgefüllte Polycarbonatschäfte hier. Und mit so einem Anti-Slip-Rubber, X-Grips nennt sich das. Und das hier sind die neu patentierten Spiral-Reflex-Tipps oder Spiral-Reflex-Tipps. Und wie die jetzt klingen am akustischen Drumset, das möchte ich euch auf einmal hier demonstrieren. Und zwar, ich mache so einen AB-Vergleich, einmal der reine Kamerasound und natürlich auch, ich nehme das Ganze natürlich auch bei mir im Studio auf. Das heißt, wie sich das da auswirkt. Und ich kann euch vorweg schon mal sagen, man hört wirklich einen definitiven Unterschied. So, jetzt machen wir aber ganz kurz einmal. Ich spiele euch mal das Drumset hier in einem Groove ganz normal mit Holzdrumsticks vor. Um eine gute Vergleichsmöglichkeit zu haben, mache ich zunächst einige Schläge mit dem ganz normalen Holzdrumstick in der Mitte der Snare. Als Rim Shot, als Groove am Drumset. So, und jetzt möchte ich euch die Silent Sticks, ich glaube, das ist hier das Signature-Modell von Scott Pellrum, ein unfassbar toller Trommler. Und ihr werdet merken, die klingen schon anders. Jetzt passt mal eben noch mal auf, A-B-Vergleich. Das ist schon ein Unterschied. Mit Rimshot einmal. Mit den Silent Six von Adoro mit Rimshot. Ich spiele zunächst einen Groove, nur mit den Tipps und spiele jetzt erst einmal ganz kurz die Hi-Hat an. Im Vergleich dazu einmal der Holzzik. Noch einmal. Ich spiele mal die Toms noch einmal mit der Snare. Die Adoro Silent Sticks. Einmal als Groove. Nochmal im Vergleich. Also ohne Rimshot finde ich die Silent Sticks, da fehlt mir ein bisschen der Bauch, der Body. Aber mit Rimshot, das fühlt sich echt, muss ich ganz ehrlich sagen, cooler an, als ich dachte. Viele haben auch noch nachgefragt, ebenfalls, was ist denn, wenn so ein Spiralkopf einmal abbricht? Ihr seht auch schon, der ist biegbar. Natürlich wird so natürlich die Power, die er in den Schlag herein nimmt, auch ein bisschen weggenommen, sodass sie dadurch natürlich auch wirklich leiser klingen. Wenn so ein Kopf mal abbrechen sollte, wo mir der Firmeninhaber Stefan Korth aber gesagt hat, das ist eigentlich so gut wie noch nie passiert. Aber wenn, und das finde ich auch schon wieder cool, kann man diese Köpfe. Nachbestellen und quasi ganz normal austauschen. Und ich darf mich von euch verabschieden. Checkt unbedingt, wenn ihr leisere Proben haben wollt. Einfach, wenn ihr neue Sounds haben wollt, wollt eure eigene Spiel-Lautstärke in bestimmten Clubs, Kirchen, Worship-Houses reduzieren. Checkt die unbedingt mal aus. Und jetzt ist noch ganz was Wichtiges. Im nächsten großen Podcast, Folge 142, habe ich eingeladen Jerome Alouge. Und Jerome hatte lange, lange Zeit mit Handgelenken, Armproblemen zu kämpfen und hat so ein bisschen durch die Adoro Silent Sticks zum Spielen wieder zurückgefunden. Aber die Story dahinter, die soll er euch lieber selber erzählen. Und vielleicht jeder, jede, die vielleicht auch mal Probleme hat mit Handgelenken, Arm, wie gesagt, Sehnenscheidentzündung. Ich glaube, das ist eine ganz, ganz spannende Folge. Und seid gespannt, Folge 142 mit dem lieben Jerome als Gast, Jerome Malouche als Gast. Und er wird seine Story erzählen. Fantastischer Trommeler, der ganz, ganz viele Musicals in Hamburg getrommelt hat, mit vielen Kollegen von mir unterwegs war. Also ich freue mich schon sehr darauf, wenn er uns seine Geschichte erzählt und auch seine Geschichte zu den Silent Sticks von Adoro. Also ich hoffe, euch hat der kleine Geertcheck viel Spaß gemacht. Checkt es unbedingt mal aus, die Silent Adoro Drumsticks von der Firma Adoro, genauso gut den Ringgo oder auch den Bassdrumbeater, wenn ihr euer eigenes Schlagzeugspielen einfach reduzieren müsst und fast 80 Prozent weniger Lautstärke haben wollt. Also unbedingt mal auschecken. Ich verabschiede mich. Euer Dirk. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ihr seid uns netterweise fleißig am Schreiben und wir haben noch ein bisschen Hörer-Feedback. Und eines ist jetzt wirklich, ich muss sagen, wirklich ausführlich. Also ein bisschen Sitzfleisch mitbringen, aber es ist sehr interessant und es schlägt in die Kerbe, die der Dirk auch gesagt hat. Es geht um die Europe Drum Show und das Thema E-Drums. Kommt jetzt ein sehr interessanter Beitrag von dem Martin. Der Martin schreibt uns. Hallo, liebes Schlagabtausch-Team. Ich bin Martin aus Ravensburg, nahe dem Bodensee und habe eure Folge zur Rewrope Drum Show 2026 gehört und fand sie wirklich sehr interessant. Deshalb wollte ich euch gerne noch ein eventuell etwas zu ausführliches Feedback schicken. Das nächste Mal leichter mit Video. Das wäre eine coole Idee auf jeden Fall. Ich war selbst an beiden Tagen vor Ort, habe Dirk Brandt kurz Hallo gesagt und mir seine Performances angesehen. Dabei ist mir direkt aufgefallen, dass der Sound über die PA sehr zurückhaltungsweise teilweise fast schon unangenehm leise war, gerade im Verhältnis zu dem, was die vorhandene Anlage eigentlich hätte leisten können. Auch mit einem 15 Zoll Subwoofer und zwei Top-Teilen geht, wäre da deutlich mehr gegangen. Mein erster Impuls war tatsächlich, zum Tontechniker zu gehen und zu fragen, ob man die BA nicht etwas lauter machen könnte. Ich glaube, das hätte dir ganz gut gefallen, auf jeden Fall. Nach Dirks Erklärung im Podcast wurde natürlich klar, dass das im Zusammenhang mit dem Kopfhörerkonzept bewusst so umgesetzt war. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass dadurch ein Teil der eigentlichen Wirkung verloren gegangen ist. Vor allem für Besucher, die eben nicht permanent mit Kopfhörern zuhören wollten. Während Dirk gespielt hat, habe ich mich etwas umgeschaut und unter anderem gesehen, dass Grayson Recruitment und El Essepario Sigariano in der Nähe standen und kurz rüber geschaut haben. Dirk, hast du das auch bemerkt? Nö, zum Glück. Wollte ich dann sagen, wir sind etwas nervöser geworden wahrscheinlich. Sie haben aber vermutlich hauptsächlich das typische E-Tram-Geklacker wahrgenommen und sind dann weitergegangen. Genau das fand ich schade, weil Dirk performanstechnisch komplett abgeliefert hat, aber die eigentliche Wucht und Präsenz des Sounds nicht entsprechend transportiert wurde. Dazu muss eine PA-Anlage auch ihren Zweck erfüllen und laut, aber kontrolliert aufgedreht werden. Das geht jetzt noch weiter vom Marsch, aber lass uns kurz schon mal hier einhaken. Das ist ja genau das, was du auch gesagt hast. Das Ding muss Macht demonstrieren. Und das ist so schade, wenn dann wirklich Leute da stehen und vielleicht, ich sag mal ganz doof, gelangweilt sind, weil sie einfach nicht nur geklackert hören von den Pads und du dir echt da einen ablederst ohne Ende und die denken, der klappert halt ein bisschen auf seiner Pantri-Küche rum halt. Also, ja, sehr, sehr schade. Aber super, Schumer Martin, für dieses Feedback. Bis hierhin ist es schon echt Gold wert, muss man echt sagen. Der Martin schreibt jetzt weiter. Also, gerade im Vergleich zum Vorjahr mit Michael Schack auf derselben Bühne war der Unterschied für mich deutlich. Damals wurde die PA mit dem neuen Roland V71-Modul richtig ausgefahren. Man hat sofort gemerkt, welche Power und Präsenz moderne E-Trumps live entwickeln können. Genau dieses Gefühl hat mir dieses Jahr gefehlt. Aber da kann Dirk absolut nichts dafür. Deshalb musste ich auch direkt aufhorchen, als Dirk das Thema selbst im Podcast angesprochen hat. Das passt für mich auch total zu eurem Punkt am Ende der Folge. E-Drums sind auf solchen Bühnen oft noch immer unterrepräsentiert oder werden weiterhin unterschätzt. Ich habe dazu selbst kürzlich eine interessante Erfahrung gemacht. In der Live-Music-Hall, ich vermute mal, er meint Köln, stand ich gemeinsam mit Ex wie From Fall to Spring, ESC-Bezug, Samurai Pizza Cats und State Fall auf der Bühne. Alles starke Rockbands. Ich war dort mit DJ-Produzenten. STVW oder STVW und meinem Roland TD50 Plus VAD Setup unterwegs. Also bewusst ein komplett anderes Konzept. Dazu habe ich auch letztens ein Instagram Recap gepostet. Martin, das werden wir hier auf jeden Fall verlinken. Beim Soundcheck wurde das E-Tram zunächst eher beäugt, eben wegen dieses trockenen Geknackers. Gefühlt wurde ich ewig nicht richtig auf die PA geschaltet, aber sobald das Ganze über die D&B Line Array Anlagen mit Subs lief, hat sich die Wahrnehmung definitiv verändert. Obwohl die alte TD50 Soundbank von 2017 live sicher nicht perfekt ist, war der kontrollierte Drum-Sound über die PA sofort da. Genau das ist für mich der entscheidende Punkt. Die Wahrnehmung von E-Drums verändert sich komplett, sobald sie richtig über eine gute PA transportiert werden und der Sound im Raum wirklich ankommt. Auch wieder kurzer Einhack, dass das, was der Dirk, glaube ich, seit Anbeginn seiner Zeit mit E-Drums predigt, sag mal, boah, wahrscheinlich 25 Jahre und länger jetzt schon. Das Ding muss klingen und rumpeln wie ein echtes Trump-Kids, sonst wird es nicht ernst genommen. Und der Martin hat noch was Tolles gesagt. E-Drums sind ja kontrolliert. Es ist ja ein kontrollierter Sound. Während die Crashbecken sonst im Raum nochmal hin und her scheppern, das ist ja beim E-Drum nicht. Und von daher hast du, wenn du es laut aufziehst, du hast einen sehr kontrollierten Sound. Super, Martin, du sprichst mir aus der Seele. Ja, das ist erballsam für Dirk Seele hier tatsächlich. Entschuldigung. Er schreibt weiter. Ähnlich ging es mir auch beim ERD-50, ERD-10 Setup mit akustischem Schlagzeug auf der Messe, das ganz am Schluss vorgestellt wurde, am Sonntagnachmittag. In der großen, heiligen Halle ging ein großer Teil der eigentlichen Wirkung verloren. Gerade die Unterschiede der Presets, Raumklänge und die eigentliche Idee dahinter, wie das System den akustischen Drum-Sound einfängt und verändert, kamen aus meiner Sicht kaum nachvollziehbar rüber, da die Lautstärke des akustischen Sets in der heiligen Halle jede Kopfhörerabschirmung übertönt hat. In einem kleineren, trockenen Raum, ähnlich wie bei den Masterclasses oder in einer typischen Proberaum- Kellersituation, die auch repräsentativ für die Anwendung der EADs ist, hätte das vermutlich deutlich besser funktioniert und wäre auch näher an der echten Anwendung vieler Nutzer gewesen. Deshalb hoffe ich einfach, dass solche Setups künftig noch konsequenter und mutiger präsentiert werden. Moderne E-Drums und Hybrid-Systeme haben mittlerweile unglaublich viel Potenzial, aber diese Stärke muss live auch wirklich hörbar gemacht werden, damit die Leute verstehen, was heutzutage eigentlich möglich ist, aber das liegt natürlich sehr an demjenigen, der den Fader von dem E-Drum Masterout regelt. Bei Auftritten von mir wurde ich auch teilweise extrem leise gemacht und bei anderen dann schön den Mix eingefügt, Lautstärketechnik. Was ich außerdem noch sagen wollte, für mich persönlich ist es unfassbar wichtig. Dass überhaupt wieder solche Musikmessen stattfinden. Die letzte richtige Musikmesse hier in Friedrichshafen war damals die MyMusic 2007. Danach gab es hier lange nichts mehr und ich war ehrlich gesagt froh, dass wenigstens die Musikmesse in Frankfurt am Mai noch existierte, die ich über Jahre besucht habe. Umso trauriger fand ich dann. Später deren Ende. Was mir damals ab etwa 2014, 2015 schon negativ aufgefallen ist, man durfte vieles gar nicht mehr richtig anspielen. Natürlich verstehe ich das Problem mit der Lautstärke auf solchen Messen, aber genau dadurch ging auch viel von dem eigentlichen Erlebnis verloren. Deshalb fand ich das Konzept bei Euro Drum Show mit den begrenzten Demo-Zeiten eigentlich ganz gut gelöst. Selbst wenn fünf Minuten kurz sind, konnte man wenigstens mal wirklich testen und hören, was die Instrumente können. Umso wichtiger fand ich deshalb, dass die Euro Drum Show überhaupt nach Friedrichshafen geholt wurde. Ich fand das letztes Jahr schon überraschend und stark und dass direkt angekündigt wurde, dass sie dieses Jahr wieder stattfindet, hat mich ehrlich begeistert. Ich war deshalb dieses Jahr auch an beiden Tagen dort und hatte sogar das Gefühl, dass nochmal etwas mehr Besucher da waren. Gerade die Region rund um den Bodensee ist dafür eigentlich ideal. Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen direkt im Einzugsgebiet. Außerdem hat Friedrichshafen mit dem See, den Außenbereichen und der allgemeinen entspannten Industphäre schon einen besonderen Flair. Viele hatten ihre Hotels direkt am Wasser. Das hatte fast schon etwas von einem kleinen Musikurlaub statt einer klassischen Messehalle. Natürlich verstehe ich die Entscheidung, nächstes Jahr nach Frankfurt zu gehen. Auch hier kurze Randnotiz, das ist mittlerweile auch hundertprozentig bestätigt und ist auch so in den Social Media Kanälen schon von der Eurotimeshow kommuniziert worden. Gerade wegen der besseren internationalen Anbindung für Künstlerinnen und Künstler und Firmen. Ob es wirklich so viel besser gelöst ist, das Thema in Anbetracht von sicheren höheren Hallen und Hotelkosten, frage ich mich. Wäre die Messe in Friedrichshafen geblieben, hätte man auch zwei Jahre Erfahrung nun weiter ausbauen können. Aber gut, trotzdem hoffe ich sehr, dass das Konzept dort in Frankfurt genauso gut funktioniert und nicht einen Schritt zurück wird. Frankfurt hat natürlich die bekannte Messeinfrastruktur, aber Friedrichshafen hatte aus meiner Sicht eine besondere Atmosphäre, Und auch Potenzial, sich weiterzuentwickeln. Trotzdem freue ich mich einfach extrem, dass solche Veranstaltungen überhaupt wieder stattfinden. Dass man Instrumente ausprobiert, mit Firmen sprechen, neue Produkte anfassen und so viele großartige Schlagzeuge an einem Wochenende erleben kann, ist unglaublich wertvoll. Solche Events geben einem selbst wieder Motivation, Lust aufs Spielen und neue Inspiration. Genau deshalb hoffe ich sehr, dass sich die Europe Drum Show langfristig etabliert und in Zukunft sogar noch weiter wächst. Es tut mir leid, dass meine Nachricht so viel Text beinhaltet, aber es ist ein wichtiges Thema und hat mich und Entschuldigung, er schreibt, aber es ist ein wichtiges Thema und hat und mich hat eure Folge hier sehr abgeholt. Ganz liebe Grüße, euer Martin. Martin, mega. Vielen lieben Dank, du bist mein Held. Und du kriegst auf jeden Fall auch einen Orden für die längste E-Mail, die wir hier jemals verlesen haben und wir hatten schon lange E-Mails. Aber, ich muss auch sagen, dein Schreibstil ist wunderbar. Ja, also wirklich klasse. Klasse geschrieben. Du hast, Dirk, aus der Seele gesprochen. Und dass die Messe in Friedrichshafen, nicht Messe, sondern in Frankfurt, hat mehrere Gründe, die wir hier nicht wirklich besprechen sollten und auch dürfen wahrscheinlich. Aber du hast recht, einer der Gründe ist die bessere Anbindung für die internationalen Künstlerinnen und Künstler und vor allem auch für die Firmen. Also logistisch bietet es einiges mehr und ob es jetzt teurer wird, wissen wir ja noch gar nicht. Das ist noch nicht ganz klar. Aber ich denke, es wird auch ein großartiges Event und der Neil gibt sich da jetzt schon wieder, der haut sich sowas von rein, das ist der Wahnsinn. Und wir sind jetzt schon gespannt und freuen uns sehr auf Frankfurt. Aber wir haben noch ein weiteres Hörer-Feedback. Ich kann euch aber beruhigen, es ist nicht ganz so lang. Und zwar Da schreibt uns der Dubi. Hallo ihr zwei. Habe gestern eurem Podcast 139 angehört und mich wieder an die tolle Messe in Frankfurt erinnert. Ich war am Sonntag in Friedrichshafen übrigens zum ersten Mal und war auch restlos begeistert. Ich fand die Mischung zwischen Messeständen und Produktverstellung einerseits sowie die Vorführung der verschiedenen Künstler andererseits hervorragend. Die Masterclasses und Education Room haben mir dabei sogar besser gefallen als die Mainstage. Haben natürlich auch Dirk auf der E-Tram-Bühne im Foyer genossen, da ich selber ein E-Set spiele, war das sehr beeindruckend. sehr beeindruckend. Leute, habt ihr alle vom Geld bekommen heute? Was ist los hier? Nein, zu Recht. Bei den Messeständen, ist mir vor allem ACD-positiv aufgefallen. Oder werden die ACD gesprochen? Ich weiß es gar nicht. Wirklich tolle Pedale dort mit vielen sehr durchdachten Details. Und jetzt gibt es auch noch eine hervorragend klingende neue Snare aus vielen Einzelteilen gefräst. Wäre das nicht mal was für euren Gear-Check? Dirk, wäre das nicht mal was für deinen Snare-Tram-Gear-Check? Ja, absolut. Also der Dennis, wie du gerade schon gesagt hast, erst mal danke für die Mail. Moment, ich bin noch nicht fertig. Ich wollte wissen, ob der Gear-Check was für dich ist. Ja, absolut. Sag einfach ja. Oder schreibt der Dubi weiter. Oder ein Interview mit ACD oder ECD. Wahrscheinlich ein ACD. Fand das Gespräch dort mit den vielen Infos und Erklärungen jedenfalls auch eins der Highlights der Messe. Und das ist vielleicht auch interessant für manch anderen Hörer. Finden euren Podcast immer sehr interessant. Macht weiter so. Danke, dass es ihn gibt. Viele liebe Grüße aus dem Schwabenland. Dubi. Dubi, mega. Ich habe von der Snare gehört. Ich habe es leider nicht geschafft. Immer, wenn ich am Stand war von Atte, war Dennis leider nicht da. Gute Sache mit Interview und die Snare. Absolut. Ich werde mich mal darum kümmern. Guter Tipp. Mega, Dobi. Danke für die Mail. Ja, vielen Dank an alle, die uns geschrieben haben. Wenn ihr uns schreiben wollt, ihr seht, wir verlesen alles. Ja, auch die nächsten Romane, die kommen. Wir machen quasi ein Hörbuch daraus. Also schreibt uns gerne an schlagabtauschpodcast.gmail.com, wenn ihr etwas Ausführliches habt. Wenn ihr mal kurze Kommentare habt, dann natürlich gerne unter den Podcasts auf YouTube einfach kommentieren. Das hilft uns nämlich, habe ich auch gesagt, beim Algorithmus. Aber ihr könnt uns auch gerne schreiben. tut das und wir freuen uns über jede Melde, die uns erreicht. Dankeschön. So langsam neigt sich auch dieser Podcast mal wieder dem Ende zu. Es war eine sehr umfangreiche Folge mit sehr vielen Themenfeldern, aber ein Themenfeld, was uns seit Folge 1 begleitet und niemals enden wird, sind die Empfehlungen der Woche. Das heißt, wir sind jetzt bei Folge 141. Es gibt schon 280 Empfehlungen von uns. Oh Gott. Das ist eine Menge. Es kommen heute zwei dazu. Empfehle ich heute etwas für unterwegs. Und zwar was von Mepal. Was ist das denn? Mepal? Ja, Mepal ist eine Firma, die, ich sag mal, Schüsseln herstellt. Tupperware. Ja, im Prinzip so was wie Tupperware. Und zwar ist das ein Gefäß, nennt sich Mepal Lunchpot Ellipse. Und das ist nichts anderes als ein Becher mit einem aufschraubbaren Aufsatz, wo man nochmal zusätzliche Dinge reintun kann. Aha. Habe ich quasi als Müslibecher geholt. Das heißt, unten rein kommt zum Beispiel dann der Porridge oder die Milch mit den Haferflocken und oben drauf in den Extrabehälter, der so draufgesteckt ist, der ist leider gerade unterwegs mit meiner Frau, da kommen dann Früchte rein zum Beispiel. Also es ist einfach ein Behälter, der dazu da ist, dass du in einem Ding zwei verschiedene Sachen transportieren kannst, die vielleicht auch zusammengehören. Sehr coole Sache. Wir haben den für 500 Milliliter, reicht dicker aus. Also 500 Milliliter ist der eigentliche große Behälter. 200 Milliliter ist dann nochmal der kleine Behälter, der oben drauf gesteckt wird. Und dann kannst du die Sachen bei Bedarf halt eben zusammenschmeißen. Kannst du dich auch getrennt essen, wirst du nicht gezogen, sie zusammenzuschmeißen. Spülmaschinen geeignet, für mich immer ganz wichtig. und sogar, das finde ich auch ganz praktisch, Mikrowellen geeignet. Zumindest, der Hersteller warnt etwas, maximal zwei Minuten bei 700 Watt. Sonst explodiert der vielleicht, ich weiß es nicht. Ich probiere es auch nicht aus. Deswegen sage ich bedingt Mikrowellen geeignet. Aber finde ich auch praktisch, wenn du zum Beispiel Nudeln oder Suppe oder sonst was drin hast, kannst du einfach auch das ganze Ding reinstellen in die Mikrowelle und kannst es zumindest erwärmen. Weil 700 Watt zwei Minuten. Ist vielleicht nicht ultra heiß, aber zum Genießen wird es hoffentlich dann reichen. Also das ist meine Empfehlung, der Nepal Lunchpot Ellipse. Gibt es verschiedene Farben. Alter Schwede. Geil o Mann. Kannte ihn noch nicht. Ich habe diesmal keine richtige Empfehlung. Eine Empfehlung, die du eigentlich ausgesprochen hast. Und ich habe die beim Rasenmähen gehört. Genau. Wir haben ja in der letzten Folge, wo es um Klaus Hessler, um Jim Chapin, um Dom Femm Ularo oder auch um den lieben Gary Chafee, bei dem ich ja selber war, gesprochen. Und du hattest, ich hatte schon mal empfohlen im Podcast Breakfast Miss Winnie mit Winnie Colayuta und du hast gesagt, die hatte ich damals tatsächlich noch nicht gehört, die Folge mit Gary Chafee. Und ich glaube es war Folge 30, kann das sein? Ja, es ist Folge 30. Und die habe ich mir dann beim Rasenmen gehört und fand es unheimlich spannend, interessant. So über mal, wie gesagt, ich kannte die Artikel darüber oder auch mal Interviews, aber die beiden selber reden zu hören, war schon ganz interessant. Wo Gary Chafee auch sagt, eigentlich warst du schon in der nächsten Stunde, das hatte ich ja auch schon gesagt, in Interviews, aber von ihm selber zu hören, warst du schon viel weiter als alle anderen in der nächsten Stunde. Fand ich mega und wenn ihr dies noch nicht gehört habt, Gary Chafee die Bücher möchte ich euch hier nochmal empfehlen, Time Functioning Patterns heißen sie oder Patterns heißen glaube ich die Bücher, Ich hab die in der letzten Podcast Folge wo wir darüber gesprochen haben, also 140 sind die alle schon verlinkt Ich hab auch den Podcast verlinkt, die Beschreibung Und ich hab mir jetzt, wie gesagt, meine Empfehlung ist wirklich, weil ich hab's dann beim Rasenmähen gehört und musste echt ein paar mal hatte ich das Grinsen im Gesicht und fand es einfach sehr, sehr spannend. Ist viel Lobhudelei, ein bisschen Ami-typisch auch, aber trotzdem Wahnsinn. Also mich hat es wirklich, mich hat es sehr beeindruckt. Ja, ich habe ihn mir auch angehört. Ich habe mir auch angehört. Ich muss natürlich, ich muss schon sagen, Vinnie Coljuta ist wahnsinnig gut zu verstehen, Studioproduktion. Genau. Und das Problem ist, Gary Chafee, es klingt so, als wäre er am Telefon. Es klingt nach einem Telefon. Und das macht es nicht einfacher, ihm zu folgen. Es ist jetzt nicht ultra krass, man hört jetzt nicht irgendwie, als er einen wahnsinnig schlimmen Akzent hätte, oder sowas. Aber es ist nicht wahnsinnig einfach unbedingt auch zu folgen, dadurch, dass die Aufnahmequalität nicht so hundertprozentig geil ist. Da muss ich schon wirklich ein bisschen Mühe geben und wirklich genau hinhören. Was ich aber auch schön fand war in dem Podcast ist, der Humor von Winnie ist auch schon ein sehr eigener Humor, muss ich sagen. Ich hab, ganz ehrlich, das darf man ja nicht. Ich hab wirklich einige Mitschnitte von Workshops und so, das ist echt hart. Das ist nicht an der Grenze jetzt im Bösen, sondern der ist einfach anders drauf. Winnie ist anders drauf. Ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll. Ich fand den Einstieg in den Podcast auch super, weil Gary fragt nämlich eigentlich erst mal Winnie, wie hat das eigentlich bei dir angefangen? Du kamst so gut schon ans Berkeley College. Warum warst du so gut, hat er ihn quasi gefragt, sinngemäß. Und dann hat wirklich Winnie mal aufgedröselt, wie er eigentlich angefangen hat und dass er einfach immer eine gute Ausbildung hatte, das Glück hatte. Mit guten Leuten auch zu spielen schon in der Highschool und dann eben schon als, und ich glaube, so hat es Gary J. Beschrieben, Winnie Colüter kam als Fertiger Schleuzhörner schon nach Berkeley und, ähm. Dann ist er, glaube ich, einmal gefragt, kriegst du die Story noch zusammen? Im Unterricht hat wohl einer, da hat Winnie wohl eine Übung an einem... Geschrieben? ...einen Fehler. Nee, nee, er hat einen Fehler gespielt. Ach, die meintest die Story. Er hat einen Fehler gespielt und einer seiner Mitstudenten hat dann so gesagt, ah, Winnie hat aber hier einen Fehler. Warum hast du nicht geübt? Und dann hat Gary Chafee zu dem Studenten gesagt, Winnie muss nicht üben. Genau. Irgendwie... Ja, ja. Nein, da waren so... Das waren so... Wo er dieses Stück geschrieben hat, wo Winnie ein Stück geschrieben hat, was keiner so richtig spielen konnte, so rhythmisch, so wahnsinnig. Es geht viel um Poli-Rhythmik. Also Sachen, die ich alle nicht verstehe, wenn ich ehrlich bin. Also ich finde das, ich finde dieses Thema, da hätte der Tag länger als 24 Stunden. Ich würde mich gerne mit sowas ver... Echt, aber das ist wirklich Lifetime-Study. Wenn du nichts anderes zu tun hast, irgendwie kann man das gerne machen. Aber ich fand auch die ganzen Storys super mit Kenwood Donat, Steve Smith dabei, also die ganze wo ich dachte, boah, die waren ja alle zusammen, das waren alle Studenten. Was für eine Generation, was für eine Generation. Die waren alle am Berklee gleichzeitig als Studenten, Gary Chafee, einer der Dozenten, der spricht auch von Steve Newton nochmal kurz zwischendurch. Was ich auch interessant fand war, Winnie fragt nämlich Gary Chafee, wie bist du auf diese Idee gekommen oder was war deine Intention und sie kommen eigentlich auf lineare Patterns zu sprechen, dass es heute viel in Groves verwendet wird. Und Gary Chafee sagt ganz klar, ich hab das nie als Groove gedacht, sondern immer nur als Vokabular für Solospielen. Das heißt, Diese Generation, von der der Dirk gerade gesprochen hat, die hat das Ganze einfach nur weiterentwickelt in den Groove-Kontext. Und das war nie die Absicht von Gary Chafee. Und das fand ich auch ganz spannend. Was heißt die Intention eigentlich hinter diesen Büchern? Eine ganz andere ist, als das, was wir heute damit anwenden. Oder was wir heute daraus gemacht haben. Und das ist ja wieder das Geile. Und so sagt es auch Winnie, glaube ich, am Ende des Podcasts. Man hat ein Monster kreiert. Und es ist nicht mehr dann, dann wird es einfach losgelassen. Und man kann es nicht mehr kontrollieren, was dann daraus passiert. In dem Fall ein positives Monster, weil es natürlich Kreatität. Positiv beeinflusst. Also mich hat der wirklich echt geflasht, der Podcast. Wahnsinn. Also es war eine super, eigentlich war ja keine richtige Empfehlung damals von dir, wo du einfach gesagt hast, und dann habe ich da mal reingehört und da habe ich gesagt, ey ne, dem muss man eigentlich, ja, also ihr sollt, wie gesagt, man muss des Englischen schon ein bisschen mächtig sein, Also geht es schon, gerade mit der Polyrhythmik und so, da geht es dann auch so, wenn die auch selber so erklären. Ich fand es unheimlich spannend. Also mich hat der, wie gesagt, beim Rasenmähen sehr gut unterhalten. Wie kannst du es beim Rasenmähergeräusch machen? Da hast du noch das Rasenmähergeräusch auch noch dabei. Und dann diese nicht so tolle Aufnahmequalität von Gary Chafe. Ich muss denken, wie macht man das denn dann? Noise Cancelling. Ah. Nee, dann ging es. Also tatsächlich, da habe ich doch gedacht, boah, was machen wir uns viel Mühe mit unseren Gästen, wenn die manchmal auch so klingen. Habe ich da nur gedacht. Aber das steht auf dem anderen Blatt. Nein, aber nochmal, dieser Podcast, überhaupt die ganze Serie Breakfast mit Winnie, da sind ganz, ganz tolle Themen dabei und ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen. Man lernt automatisch nur vom Zuhören von einem der ganz Großen. Ja. Ich war selber zwei Stunden, drei Stunden bei ihm. Ich fand's Wahnsinn. Ja. Mega. Anhören. Anhören. Genau. Anhören. Bam. Vielen lieben Dank, dass ihr wieder so lange durchgehalten habt. Eigentlich dachten Nürk und ich mal wieder das wird ja diesmal nicht so lange werden. Jetzt gucke ich auf die Uhr und denke, holy, okay. Mal gucken, ob wir den neuen Rekord brechen, bin mir noch nicht ganz sicher. Aber wir sind auch auf Rekordejagd, wie der FC Bayern München. Wir jagen den einen Rekord nach dem nächsten. Also vielen lieben Dank, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt. Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, so jetzt kommt es, wir wollen den Algorithmus noch was Gutes tun, dann, was machen wir denn drunter? Dann kommentiert unter diesem Video einfach nur mit einem Totenkopf-Emoji. Einen Totenkopf? Das ist kein Besseres eingefallen. Alter, das ist ja eher... Mir ist kein Besseres eingefallen. Willst ihr ein Besseres ein? Mit einem Esel-Emoji? Ich weiß es nicht. Einen Totenkopf steht für Captain Jack Sparrow. Sucht euch einfach ein Emoji aus. Wir verstehen, was ihr meint. Wenn ihr bis hier durchgehalten habt, einfach irgendein Emoji aussuchen, das ihr besonders witzig, cool oder sonst irgendwas findet. Ich bin mal gespannt. In dem Sinne auch, Man kann übrigens, wenn man YouTube angemeldet ist, man muss es nicht bezahlen. Ich rede nicht von dem Bezahl-YouTube, sondern man ist einfach nur angemeldet. Also man hat einen YouTube-Account, in welchem Sinne auch immer. Dann kann man dieses Video hypen. Hyper, hyper. Also gerne mal hypen. Das hilft nämlich auch wieder, dass das Video weiter verteilt wird im Algorithmus. Und natürlich, ganz wichtig, wie gesagt, kommentieren. Unbedingt auch teilen. Teilen, teilen, teilen, teilen, teilen. Es ist für euch keine große Mühe. Es gibt einen Teilen-Button unter den Videos. Einfach auf Teilen gehen und dann könnt ihr es auf Facebook teilen, auf Instagram teilen, auf WhatsApp teilen, wo auch immer. Teilt uns einfach fleißig, das wäre mega cool. Und wenn ihr was habt, ich habe es schon mal gesagt, heute schreibt uns an schlagabtauschpodcast.gmail.com und besucht Dirk und mich auch mal auf unseren anderen Kanälen und Social Medias. In dem Sinne, habt eine gute Zeit und das letzte Wort geht an Dr. Dirk Brand. Ihr Lieben da draußen, es soll sonnige Zeiten geben, also genießt das Wetter. Passt trotzdem auf euch auf. Euer Podcast-Team Dirk und Timo. Tschüss. Ciao. Musik.