Latest / Aus dem Cafésatz, aktuelle Kapitalmarkt Themen verständlich erklärt mit Zsolt Janos / Erst rechnen, dann kündigen
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- Zsolt: wieder zurück, wieder im Studio. Diese Woche habe ich die mobile Version getestet. Das mit dem Bild hat noch nicht geklappt, aber die Tonvariante hat schon mal funktioniert. Das könnte die Vorbereitung sein für nächste Woche. werde einige Tage wieder in Lissabon sein und da schaue ich mal, ob ich mit dem Bild dann arbeite oder auch nur die Tonversion bleiben wird. Der schreibt mir da irgendetwas. Ja, das werden wir sehen, wie auch immer. Angeblich nimmt er jetzt keine Kamerasignale auf, aber das sehe ich dann nach der Aufnahme. Ja, dass es so schön ist, wieder zu sein. So wie in den vergangenen Tagen habe ich meine Mutter wieder einmal zitiert. Sie hat auch früher gesagt, es ist überall wunderschön, aber zu Hause ist es am schönsten. nicht nur insgesamt, sondern auch hier in der Studio. Geschichte ist am besten. Eine ganze Hummerdummfahrerei. Die persönlichen Gespräche mit den Menschen sind wirklich super. Aber wie gesagt, dorthin zu kommen, das ist sehr, oft mühsam. Und da hat mich jemand gefragt, ich glaube, vor einfach zwei Tagen, warum ich meine Mutter so oft zitiere. Und ich muss echt sagen, das gefällt mir immer mehr und mehr. ich zitiere nicht nur sie, sondern auch die Oma und den Opa, alle, die mich so geprägt haben. Und warum ich das mache, darüber habe ich nachgedacht, wahrscheinlich beruhigt mich das Bild, dass ich selber im Zusammenhang mit meiner Mutter und mit den Großeltern bekommen. Weil sie sehr oft gesagt haben, du wirst uns in dieser Geschichte verstehen, haben sehr, sehr ruhig reagiert, sind nicht irgendwie aufgegangen, sondern haben gesagt, ja, du wirst uns eines Tages verstehen. Meine Mutter hat dann immer gesagt, dann bist du alt, wenn du mich verstehst. Und vielleicht bin ich nicht mehr dort, aber du wirst mich verstehen. Und das beruhigt mich auch im Zusammenhang mit meinen Kindern, wenn wir heute ab und zu denen haben, in denen wir völlig unterschiedlicher Meinung sind und auch ab und zu diskutieren, dann beruhigt mich das Bild, dass sie mich eines Tages verstehen werden, ob ich dann noch dabei bin oder nicht. Physisch ist egal, mental wahrscheinlich sowieso und grinse runter und lächle ich so wie meine Mutter auch hier bei mir im Studio. So, aber zurück zu den aktuellen Themen, bevor ich auf eine sehr heiße Kartoffel greife heute. Davor Das Zusammenfügen von Nachrichten, weil das immer wieder interessant ist. Die erste Nachricht war, da Jason Hoang gesagt vor ein paar Tagen, die Nachfrage nach nach Chips geht weiter. Es gibt einen Engpass, aber nicht auf der Chips, also GPU Seite, sondern eher auf der Kapitalseite. Und dann geht es weiter, unabhängig davon. einen Tag später kommt die Nachricht raus, dass Nebius, ist einer dieser Zwischenspieler in dem ganzen AI-Universum und AI-Trade, ähnlich wie CoreRiv, die Chips kaufen, aber selber diese Chips ja gar nicht verwenden, sondern dann weiter vermieten, teilweise oder zur Verfügung stellen. Da ist die Diskussion immer wieder dass das so ähnliche hochgetunte Geschäftsmodelle sind wie WeWork. Die kauften die Chips schon sehr teuer ein, vermieten oder verließen diese Chips dann auch noch einmal sehr teuer weiter, müssen natürlich ihre Kosten irgendwie versuchen reinzubringen und die Kapitalkosten reinzubringen. Das Nebios, zuerst einmal letzte Woche extrem zerrissen wurde vom Markt und die Kurse sehr stark abgefallen sind. und dann die Citigroup aber eine 3,5 Milliarden Dollar Finanzierungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt hat. Das Besondere ist in dieser Finanzierungsmöglichkeit, das sind sogenannte Senior Secured Bonds, das sind rechtlich richtig übersetzt an erster Stelle im Ersterrang besicherte Anleihenkreditlinien, die sind recht kurzfristig meist so ein Jahr lang. Das bedeutet, die sind an erster Stelle. Sollte es also zum Insolvenzfall oder zum Konkurs kommen, werden diese Positionen überhaupt an erster Stelle vor allen anderen bis jetzt zusammengesammelten Forderungen bedient. Ansonsten würden die gar kein Geld hergeben. Secured heißt, es ist nicht nur ein Versprechen da, dass sie an erster Stelle bedient werden, sondern die sind zusätzlich noch mal besichert. Die Frage ist, Welche Sicherheiten kann Nebius bieten? Wahrscheinlich sind es die Chips. Das ist schon so eine Schwachstelle in ganzen Geschichte. Was mache ich mit den zu teuer gekauften Chips, die innerhalb von sechs bis acht Jahren verwendet werden müssen, weil sonst sind die alt und irgendwann sehr wenig wert oder immer weniger und weniger wert. Das Spannende ist für mich eher, dass die Citigroup dieses Geld ja von irgendwo aufstellen muss. Interessant wäre in die Produktpalette der Citigroup hineinzuschauen, zu sehen, welche Produkte gibt es, die von der Citigroup angeboten werden, damit Kapital eingesammelt wird unter dieser Etikette AI-Trade oder AI-Finanzierung oder wie auch immer von Anlegern. Diese Gelder werden eingesammelt und die werden hier eben zur Verfügung gestellt. Die Citigroup besichert sich Senior Secured Bonds. Meine Frage ist dann immer, Wie sind die Anleger besichert, die das City Group das Geld geben? Dort wird wahrscheinlich keine Senior Secured Sicherheit dahinter sein oder Garantie. Das ist also über die Verträge so eine Transformation, die hier sehr oft stattfindet und es lohnt sich sehr genau hinzuschauen. Im Grunde sind ja Verträge nichts anderes wie rechtliche Hüllen, rechtliche Konstruktionen, so wie Garagen. Und dann muss man schauen, was passiert innerhalb dieser Garage. Wer hat denn überhaupt die Berechtigung, wer hat die Möglichkeit, dieser Garage Entscheidungen zu treffen? Und deswegen will ich heute über Verträge sprechen und das ist deswegen so eine heiße Kartoffel, weil in der Finanzindustrie natürlich früher abgeschlossene Verträge immer wieder ein sensibler Punkt sind und auch kritisch betrachtet werden. Aber wenn wir uns noch anschauen, was vor dem Wochenende gestern kurz noch passiert ist. Ich bin gestern zurückgekommen und wie ich am Abend im Studio angekommen bin, habe ich kurz reingeschaut und habe dann gesehen, dass unter dem Magnificent Seven gestern noch nicht vor dem Wochenende. Also werden wir es sehen. Und das lange Wochenende ist ja auch nur hier bei uns in Österreich. Das heißt, ich werde am Montag, 26. Indelfrüh ganz normal meine Gedanken zusammensammeln. Da wird es genug geben. Aber alleine am gestrigen Tag haben von dem Magnificent Seven fast alle massiv abgelegt, allen voran Meter, mit über 8 % an einem Tag und der, der sich am besten hält, das ist Apple und das interessante ist, dass in dieser Magnificent Seven Kategorie Apple der einzige Player ist, der sehr, sehr lange dafür kritisiert wurde, dass im AI Bereich Apple gar nichts macht und Immer wenn dieser AI-Trade neu gedacht wird und das passiert im Moment. Im Moment sieht man ganz eindeutig, dass im AI-Bereich die Marktteilnehmer die ganze Story neu definieren, egal welche Zahlen rauskommen. Die sind im Moment gar nicht so wichtig, weil wenn die Zahlen sehr gut sind und die Kurse ein bisschen nach oben gehen, dann denkt sich der Markt, okay, dann nehme ich noch die höheren Möglichkeiten, die höheren Kurse mit. Und wenn die Nachrichten schlecht sind, dann wird sowieso abverkauft. Und vor einiger Zeit habe ich diese Grafik mit eingebaut, gehabt, dass der Markt derzeit beginnt Angst davor zu haben, wann diese ganze AI-Investitionswelle, AI-Trade-Geschichte drehen könnte. auch beim Drehen der Dotcom-Geschichte haben die Unternehmen weiter in die Dotcom-Story, in die Internet-Story investiert. Aber der Markt hat in der Spitze neun Monate vorher schon gedreht. Und die Angst, dass das jetzt auch schon kommen könnte, das beschäftigt die Marktteilnehmer. Und das sehen wir an solchen Tagen, wie auch gestern, wenn größere Bewegungen an den Märkten stattfinden und dann nicht sofort drei, vier, fünf Prozent Rücksetzer gekauft werden, sondern ein bisschen eine eine Panikstimmung aufkommt. Und die Frage ist immer, soll man dann flüchten? Wenn man sich darauf eingestellt hat, dass man in Nähe der Tür steht und bereit ist zu rennen, dann wird es einfacher sein. Wenn man sich darauf nicht vorbereitet hat und überrascht wird, dann ist das meist schlecht. Das ist ungefähr wie, wenn ich in, ich bin in sehr vielen Hotels und einige Male habe ich schon Feueralarme in der Nacht drei erlebt und dann gibt es nicht sehr viel Zeit, da Sachen mitzunehmen, aufzuräumen oder sonst was, sondern sofort raus aus dem Zimmer. Und nach einigen Feueralarmen habe ich mir das angeeignet, dass, wenn ich heute in ein Hotelzimmer komme, die wesentlichen Sachen von mir auf einem Griff immer irgendwo abgelegt sind, sodass ich auf dem Weg zu Tür dort nur hingreife und das auf jeden Fall mitnehme. Und ich liebe auch kleine Zimmer, weil ich nicht die Möglichkeit habe, viel zu verstreuen und die Sachen dann spontan gar nicht zu finden oder auch viel mehr zu vergessen, sondern gleich hinzugreifen. Aber das ist auch erfahrungswert und dann ist, wenn ich reingehe, ist der Gedanke da, okay, wenn ich schnell raus muss, weil eben Feueralarm, wo greife ich hin unterwegs hinaus, weil es da keine Zeit gibt, da sehr viel rumzusuchen und irgendwas zu machen. Zurück zu meinem Kernthema heute, das ist zu den Verträgen. Lohnt es sich, Verträge, die früher abgeschlossen wurden, zu kündigen, auszusteigen, umzudrehen, neu zu kalibrieren? Und da geht es mir nicht nur Anlageverträge, wir sehen das auch bei Kreditverträgen. Natürlich lohnt es sich, wenn heute jemand Kreditverträge abgeschlossen hat, immer wieder zu prüfen, wie sind die Zinsen, wie sind die neuen Konditionen. Und schon bei Vertragsabschluss auch, wenn ich sage, ja, ich habe grundsätzlich vor, das langfristig zu behalten, die Klauseln anzuschauen, wie sieht es aus, wenn ich vorzeitig, warum auch immer, aussteigen will. Ist es da mit irgendwelchen Kosten verbunden? Und normalerweise, wenn man langfristige Verträge abschließt und hier bei den Ausstiegsklauseln und Kosten noch nachverhandelt, kann man da sehr viel erreichen. weil das ja eine Option ist, die jetzt einmal nicht gezogen wird und man weiß es auch nicht, ob man das ziehen wird, weil natürlich die Alternativen immer interessant sind. Und in dieser Fragestellung geht es aus meiner Sicht immer nur die Mathematik und zwar die valide Mathematik. Wenn man das berechnen will und schauen will, ob es sich passt, ob es sich lohnt, hier aus Verträgen auszusteigen, dann brauchen wir hier keine rhetorische Berechnung und Mathematik, brauchen keine verkäuferische Mathematik, sondern nein, eine valide Mathematik, was alles mit einbezieht. Vorteile, Nachteile und Verträge, wir als Anleger abschließen, oder die Anleger abschließen, sind ja eigentlich nichts anderes wie Kreditverträge, nur da sind die Rollen ja umgedreht. Und wenn ich heute hergehe und sage, okay, auch Kreditverträge sollte ich immer wieder neu hinterfragen, berechnen und eventuell umschulden. kann das auch bei Anlegeverträgen passieren. In der Vergangenheit ist nur leider in der Finanzindustrie eine Geschichte so langsam ja reingesickert. Da gab es ja keine Vergleichsmöglichkeiten, aber wir sehen das heute, dass sehr viele Verträge, die auf eine bestimmte Laufzeit abgeschlossen waren, gerade bei Anlageverträgen, sehr stark, man sagt, kopflastig, also zu Beginn mit massiven Kosten belastet waren. Da waren hohe Provisionen für die Vermittler drinnen. Da waren sehr hohe Kosten für die Institute drinnen. Das hat dazu geführt, dass sehr viele Verträge entweder negativ waren, also ein Rückkauf viel zu viel gekostet hätte. Meist erst nach 7, 8 oder 10 Jahren, solcher Langzeitverträge, gerade von Versicherungen oder von anderen Konstruktionen, einen Wert dargestellt haben, dass man überhaupt etwas zurückkaufen kann. Dennoch ist das passiert. Ich kann mich erinnern, Anfang der 2000er Jahre gab es eine Analyse, wie viele langfristige Verträge in Westeuropa laufen noch, also speziell bei Versicherungen abgeschlossene Pensionsverträge oder lange Laufzeiten, so 20, 30 Jahreslaufzeiten. Und hat festgestellt, dass im Durchschnitt in Westeuropa die Laufzeiten dieser Verträge so ungefähr nach sieben bis neun Jahren beendet werden, das heißt die Kunden vorzeitig zurückkaufen. Und in Osteuropa war das noch brutaler, da waren die durchschnittlichen Behaltezeiten für solche Verträge bei drei bis vier Jahren. Interessanterweise waren sehr viele Laufzeiten gerade auf 20 Jahre oder auf 25 Jahre ausgerichtet. Warum auch? Das Leben der Menschen spielt sich nicht nach diesen Vorgaben ab, aber meine Meine Erkenntnis war, dass das genau deswegen so war, weil die Provisionsgestaltungen meistens gerade bei 20 oder 25 Jahren ideal waren. Also hatten die Kunden genau diesen Betrag und so sind die Verträge verkauft worden. Und es sind sehr viele Verträge nicht mathematisch korrekt, sondern rhetorisch oder verkäuferisch begründet zurückgekauft worden und dann wieder neue Verträge abgeschlossen worden. Und hier ist in sehr vielen Fällen leider nichts anderes passiert als Provisionsproduktion. Das hat dann die Konsumentenstützer und auch die Regulatoren auf die Bühne geholt und die haben dann begonnen mit mehr Transparenz, mit mehr Information und teilweise auch mit Verboten zu arbeiten und zu sagen, ok, wenn ein Vertrag rückgekauft wird und sofort ein neuer Vertrag abgeschlossen wird, dann nehmen wir das einfach gar nicht an oder der Vermittler bekommt gar keine Provision. Das heißt, das war die erste Phase. Gott sei Dank haben einige Verträge das sogar überlebt und es gibt einige Langzeitverträge. bekommen immer wieder bei Portfolios, die wir heute aus der konsolidierten Sichtweise uns näher anschauen, sehen wir sehr viele alte Langzeitverträge, die seit 20, 25, 30 Jahren laufen. Verträge, die auch jetzt auslaufen und da stellt sich immer die Frage, soll man dann diese Verträge jetzt, wenn möglich, prolongieren oder eher kündigen und irgendwas Neues machen. Dafür habe ich auch keine pauschale Antwort. Es lohnt sich, jeden einzelnen Vertrag direkt mal näher anzuschauen. Es gibt alte Verträge, gerade auch von Versicherungen mit irgendwelchen Garantiezusagen, die natürlich für die Kunden zufälligerweise gut waren, weil damals die Zinsen hoch waren, dazwischen sind sie gefallen und so hochverzinste Produkte haben die Kunden nicht mehr bekommen. Und alle, die das überlebt haben, die sollten auch weiter mit den höheren Garantiezusagen natürlich behalten werden. Also man muss es individuell schauen, wenn das für den Kunden gut ist, lohnt es sich natürlich, solche Verträge zu behalten. Rechtlich hat sich einiges gedreht in der Zwischenzeit. Es gibt manche Konstruktionen, die sind prolongierbar. Das heißt, die laufen nicht fix ab, sondern können verlängert werden mit allen auch steuerlichen Vorteilen. Es gibt einige Länder, in denen mit über bestimmte Laufzeiten die Erträge aus solchen Produkten kapitalertragsteuerfrei sind. Und wenn es solche Möglichkeiten gibt und solche Verträge prolongiert werden können, na na na, ist es aus Kunden-sicht sinnvoll, dass man das macht. Warum erfahren aber sehr viele Kunden von solchen Möglichkeiten nicht, das sehen wir auch immer wieder, na ja, solche prolongierten Verträge zahlen nichts. Wenn früher die Verträge kopflastig waren, also bei Abschluss Provisionen bezahlt wurden, gibt es danach kaum noch was oder sehr wenig. Erst im Laufe der Zeit hat sich das umgedreht, dass heute neue Verträge immer weniger und weniger und da sollten die Kunden auch sehr kritisch sein und drauf schauen und sagen, wie ist denn mein Vertrag? Ist das kopflastig, dieser Vertrag oder ist das ein Vertrag, der nur so lange hier auch eine administrative Arbeit bezahlt, bis das auch geleistet wird über die Laufzeit? Das gefällt natürlich den Vertrieben und der Industrie nicht besonders. Wir hätten gern das lange weiter gehabt. Und es führt aber auch dazu, dass eben solche Verträge, die für den Kunden sinnvoll sind, jemand angreift, weil aus diesen Verträgen keine Kosten rausgenommen werden. Und da muss ich den Kunden immer wieder sagen, naja, sehr viele Vorteile und sinnvolle Lösungen erfährt der Kunde nur von Fachleuten und Beratern, die der Kunde sich selber holt, also zum Beispiel Honorar-Beratern, die nicht dann irgendwie über Umwege von wem anderen aus anderen Interessenslagen bezahlt werden, sondern Kundeninteressen vertreten. Ich habe jetzt in den vergangenen Tagen auch Gespräche gehabt mit jemandem, der sich vorgestellt hat, der hat, ja, der ist der Superstar, der Superverkäufer einer bestimmten Industrie-Sparte und eines Unternehmens. Und dann kommt dieser Superverkäufer mit Marketing-Texten über Kundenvorteile, wo ich dann meist nur, heute reagiere ich mittlerweile nicht mehr, nur schmunzle und sage, ja, lieber Freund, nein, das ist ein völlig verzerrtes Bild. Du stehst auf der Payroll. Bist dort der Superstar, weil du möglichst viel verkaufst. Früher bist du auf Reisen geschickt worden, heute kommst du auf die Bühne und wirst gelobt. Das ist nett. Aber die Marketing Story danach mit den Kunden, ja, das glaube ich dir einfach nicht. Das ist aber, wie gesagt, one man's opinion. Das bin nur ich mit meiner begrenzten Auffassungsfähigkeit. Und das Interessante ist, es gibt zusätzlich, das ist mir auch aktuell aus der Praxis in die Hand gefallen, Weil natürlich die Unternehmen bemüht sind, neue Gelder zu mobilisieren, neue Kunden zu bekommen, werden bei neuen Produkten immer wieder spezielle Bonus eingebaut und der Kunde bekommt zusätzliche Zahlungen und Bonifikationen und die werden in die Verträge hineingerechnet. Und es kann schon mal passieren, dass die Gesellschaften sich selber mit diesen neuen Marketingmaßnahmen selber kannibalisieren. Das ist deswegen interessant, weil es sich da für den Kunden lohnen kann, mit seinem Berater gemeinsam anzuschauen, wie ist mein Vertrag und was wäre, wenn ich jetzt heute was Neues machen würde. Es zahlt sich sogar manchmal aus, der gleichen Gesellschaft den alten Vertrag abzuschließen und einen neuen Vertrag mit den neuen aktuellen Konditionen zu schließen. In diesem Fall, was mir in die Hand gefallen ist, kommt jetzt die Gesellschaft langsam darauf, dass sie mit der Marketing-Maßnahme Marktanteile zu gewinnen. einerseits zwar super aggressiv rausgegangen sind, aber ihren eigenen Bestand kannibalisieren. Und jetzt beginnt eine Diskussion, wo man aber eigentlich sagen muss, liebe Freunde, der Jury steht das so da. Der Kunde hat die Möglichkeit und wenn es Vorteile für den Kunden gibt, dann rät sich die Industrie auf. Umgekehrt, über Jahrzehnte, wenn die Industrie Vorteile gehabt hat und den Kunden die Verträge umgedreht oder neu abgeschlossen wurden und der Kunde ja später darauf gekommen ist, dass das nicht so ideal war. Ja, dann hat niemand was gesagt. Also es ist eine sehr heiße Geschichte. Es kann sein, dass nach heutigen Podcast Folge einige Berater und Vertriebler von meinem Podcast sich wieder abmelden. All jene, die sich nicht abmelden wollen oder vielleicht sich noch gar nicht angemeldet haben. Es lohnt sich, die Glocke zu drücken. Mittlerweile ist es so, dass bei den meisten Kanälen, ob das jetzt Spotify ist oder YouTube ist oder sonst woanders, an die Glocke drücken kann und wenn ich eine neue Folge aufspiele, bekommt man das automatisch. Oder man geht auf die Seite auf die Homepage von uns auf die scholltjanas.at und dort ist eine Auflistung von allen möglichen Videos und Podcasts. Mit diesen Gedanken gehen wir ins Wochenende. Ich wünsche allen eine erholsame Zeit, am Montag. Langes Wochenende ist. Ich werde Montag aber trotzdem plaudern, bevor ich dann am Dienstag nach Lissabon fliege. Und dann schauen wir, was nächste Woche an Themen daherkommt und wie ich das technisch lösen werde. Also noch einmal schönes Wochenende und bis zum nächsten Podcast aus dem Kaffeesatz.