Latest / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing vom 09.01.2026
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend-Briefing.
- 0:03Speaker 0: Heute mit diesen Themen.
- 0:05Speaker 0: Stadionvertrag in Frankfurt, Vergabegesetz in Hessen, Bildungspolitik der Grünen und Prozess um Datingbetrug.
- 0:15Speaker 0: Die Deutsche Bank bleibt bis mindestens zwei Tausend fünfunddreißig Namensgeberin des Stadiongeländes in Frankfurt.
- 0:22Speaker 0: Der Vertrag mit Eintracht Frankfurt wurde vorzeitig um acht Jahre verlängert und ist damit der wirtschaftlich bedeutendste Kooperationsvertrag in der Geschichte des Vereins.
- 0:32Speaker 0: Bis zu einhundert Millionen Euro könnten im Rahmen der Partnerschaft an die Eintracht fließen, wobei der genaue Betrag offiziell nicht bestätigt wurde.
- 0:42Speaker 0: Die Vereinbarung umfasst künftig auch die E-Sports-Akademie des Clubs, Nachhaltigkeitsprojekte und die Rolle der Deutschen Bank als offizieller Bankpartner.
- 0:53Speaker 0: Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef bezeichnete die Verlängerung als starkes Bekenntnis zum Standort Frankfurt und lobte die Zusammenarbeit zweier weltweit bekannter Institutionen mit Frankfurter Wurzeln.
- 1:08Speaker 0: Ein weiteres Thema.
- 1:10Speaker 0: Der Hessische Städtetag unterstützt die geplante Novellierung des Vergabe- und Tariftreuegesetzes durch die Landesregierung.
- 1:19Speaker 0: Die Städte fordern eine deutliche Anhebung der Schwellenwerte für Ausschreibungen, um bürokratische Hürden zu reduzieren und Investitionen schneller umzusetzen.
- 1:29Speaker 0: Präsident Gerd Uwe Mende betonte, dass das Geld aus dem hessischen Sondervermögen zügig in Projekte fließen müsse.
- 1:36Speaker 0: Die Kommunen wünschen sich mehr Vertrauen und weniger Vorgaben bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sowie den Ausbau digitaler Verfahren.
- 1:46Speaker 0: Kritik äußerte der Städtetag zudem an den Plänen des Bundes zur Zentralisierung der Notfallversorgung, da diese die Versorgung in der Fläche gefährden könnten.
- 1:56Speaker 0: Auch die Bildungspolitik steht im Fokus.
- 1:59Speaker 0: Die hessischen Grünen sehen die Schulen im Land an einem Tiefpunkt und fordern mit einem Zehn-Punkte-Plan umfassende Reformen.
- 2:07Speaker 0: Anlass ist der jüngste IQB-Bildungstrend laut dem immer weniger neuen Klässler die Bildungsstandards in den Mintfächern erreichen.
- 2:16Speaker 0: Die Grünen schlagen vor, Kinder bereits achtzehn Monate vor der Einschulung standardisiert zu testen und die Sprachvorlaufkurse um mathematische und motorische Förderung zu erweitern.
- 2:28Speaker 0: Zudem fordern sie die Gründung eines Instituts für Bildungsmonitoring, ein Chancenbudget für Schulen und den Ausbau von Lerncamps in den Ferien.
- 2:37Speaker 0: Die Kosten für die vorgeschlagenen Maßnahmen werden auf deutlich mehr als fünfundzwanzig Millionen Euro geschätzt.
- 2:46Speaker 0: Ein Blick in das Frankfurter Landgericht.
- 2:48Speaker 0: Dort muss sich ein dreiundzwanzig Jahre alter Mann verantworten, der sich auf Dating-Plattformen als minderjährige Chat-Partnerin ausgab, Männer zu treffen lockte und sie gemeinsam mit Komplizen beraubte.
- 3:01Speaker 0: Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem erpresserischen Menschenraub, schwere, räuberische Erpressung und gefährliche Körperverletzung vor.
- 3:10Speaker 0: Der Angeklagte hatte zunächst behauptet, mit seinen Taten etwas Gutes tun zu wollen, gestand jedoch auf Nachfrage des Richters ein, dass es ihm um finanzielle Bereicherung ging.
- 3:21Speaker 0: Die Ermittler gehen davon aus, dass die angezeigten Fälle nur einen Bruchteil der tatsächlichen Taten darstellen, da viele Opfer aus Scham nicht zur Polizei gehen.
- 3:32Speaker 0: Und nun zum Wetter für morgen.
- 3:35Speaker 0: In Frankfurt beginnt der Tag mit leichtem Schneefall und Temperaturen zwischen minus fünf und drei Grad.
- 3:42Speaker 0: Im Tagesverlauf bleibt es winterlich, die Temperaturen steigen kaum über den Gefrierpunkt.
- 3:48Speaker 0: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend-Briefing vom Donnerstag, dem neunten Januar, zwei Tausend sechsundzwanzig.