Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Neues Netzwerk 'Dus ist Liebe' - Deeptalk, Kultur und Action
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- Es ist ja gerade full on Januar, also klar vom Datum her, aber auch irgendwie so gefühlsmäßig. Also alles ein bisschen trist, ein bisschen kalt, klar hier und da die erste zarte Sonne, schönes Licht, frische Luft und so, aber generell eher geht so. Also immer mal rausgehen hilft da bestimmt, um Kreislauf und Stimmung wieder ein bisschen in Schwung zu bekommen. Aber ich wäre ja nicht ich Self-Certified Snack-Expertin, wenn ich nicht auch in diese Richtung was in petto hätte, was zumindest mir partiell ein bisschen bessere Laune macht. Und weil ich ja alles mit euch teile, hier goes das Zauberwort Karkis. Ja genau, diese mittelgroßen orangenen Früchte, die liebe ich. Die so in mitteldicke Scheiben geschnitten, gepaart mit Granatapfelkern und ein bisschen Zimt obendrüber oder noch besser so Gewürze für goldene Milch, wisst ihr, mit Kurkuma und Ingmar, bisschen Pfeffer. Glaubt mir, das hebt die Stimmung sofort. und ist wahrscheinlich auch noch gesund, aber dafür lege ich jetzt meine Hand nicht ins Feuer. Und wenn ihr dazu dann noch das neue Bad Bunny Album hört und ein bisschen durch die Wohnung tanzt, also mir hilft's. Meine Wohnung ist zwar geräumig, aber natürlich nicht 200.000 Quadratmeter. Das wäre ja auch ein bisschen dolle, ne? So groß ist die Zahl der Fläche an Bürogebäuden, die in diesem Jahr in der Stadt fertig gebaut werden. Rund die Hälfte davon ist allerdings noch nicht vermietet. Welche Gebäude entstehen, wer potenzielle Mieter sind oder waren und was passiert, wenn sich keine Interessenten mehr finden? Maximilian Norroth hat den Überblick. Eine neue Wohnung, zumindest im Übertragenen, hat Leni Janik für ihr kürzlich gegründetes Netzwerk Das ist Liebe gefunden. Die Düsseldorferin bringt Frauen zusammen, organisiert Events, fördert den Austausch und das ab Februar im eigenen Community-Wohnzimmer in Bilk. Über ihre Pläne, die Plattform und auch die neuen Räume haben wir gesprochen. Ob ein Football-Feld annähernd 200.000 Quadratmeter groß ist, weiß ich jetzt nicht, aber Wohnzimmer ist vielleicht eher das Stichwort. Das Rheinriff am Areal Böhler soll zum größten der Stadt werden, zumindest wenn der diesjährige Super Bowl Anfang Februar dort live übertragen wird. Welche Aktionen rund um das sportliche Großereignis geplant sind und warum Football auch hier immer beliebter wird, weiß Marie Bockholt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 353 und der Rhein steht. Music. Ihr hört den Rheinpegel, den Podcast, in dem wir jede, jede, jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt. Kurz und gut, say it with me, was geht. Mein Name ist Tosja Kohlmann und diese wirklich sehr schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr wisst, wie groß ein Footballfeld ist, wenn ihr auch schon mal bei Das ist Liebe auf der Plattform vorbeigeguckt habt oder wenn ihr selber Events habt, auf die wir hinweisen dürfen, wenn euch Themen unter den Nägeln und auf der Seele brennen, über die wir hier sprechen können, dann lasst es mich, lasst es uns wissen. Ihr erreicht uns unter rheinpegel-post.de oder 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Rund 200.000 Quadratmeter Fläche nehmen die acht Immobiliengroßprojekte ein, die in diesem Jahr in der Stadt fertiggestellt werden sollen. Allesamt gedacht als Büroflächen. Der Euref Campus, die Neubauten am Kennedydamm, das Quartier an den Deckerhöfen stehen, unter anderem kurz vor Bauabschluss. Der Haken, rund die Hälfte der Flächen ist noch nicht vermietet. Oftmals gibt es gar keine Interessenten. Woran das liegen kann, wer als mögliche Mieter in Frage käme, was die Corona-Pandemie damit zu tun hat und ob im Zweifel auch schwer benötigter Wohnraum entstehen könnte, erklärt Maximilian Novroth. Max. Tostia. Wie geht's? Gut. Frohes Neues. Frohes Neues. Siehst du, ich hab's mir verkniffen. Danke, dass du es sagst. Ende Januar, aber das erste Mal, dass wir hier sprechen. Ja, siehst du, ich bleibe dabei. Man darf das so lange sagen, bis man alle gesehen hat, denen man das gerne sagen möchte. Fakt. Und Weihnachten geht bis Anfang Februar, sagt meine Mama immer. Was schätzt du, wie viele Quadratmeter hat die Düsseldorfer Lokalredaktionsfläche? Unser Büro hier? 600 vielleicht? Ja, ne? Du kannst jetzt auch sagen 1.000 oder 2.20. Ich kann das richtig schlecht einschätzen. Ne, wir haben ja keine ganze Etage in den Shadow-Arkaden, sondern eine halbe. Früher ist da, wo wir jetzt sind, war ja Antenne Düsseldorf und so eine halbe kann so 500, 600 sein. Das ist schon, also für ein Haus wäre das jetzt groß oder für eine Wohnung, also wow. In der Stadt gibt es 200.000 Quadratmeter neue Büroflächen. Die dieses Jahr fertig werden. Das ist natürlich nochmal eine ganz andere Nummer. Absolut. Also tatsächlich. Und von diesen 200.000, ich muss es nochmal sagen, von 1000 Quadratmetern, ich meine, wie oft ist das dann diese Redaktion? Ich habe hier letzte Folge schon bewiesen, dass ich im Kopfrechnen geht so bin. 400 Mal. 400 Mal. Ja. Also 400 Mal die Düsseldorfer Lokalredaktion. Ungefähr. Neue Bürofläche entsteht in der Stadt an acht verschiedenen Standorten. Genau. Und davon ist die Hälfte. Und das sind immerhin 100.000, beziehungsweise ich glaube es sind sogar 110.000 Quadratmeter, sind noch unvermietet. Ja, das ist was Besonderes, weil ich sage mal, bis vor ein paar Jahren war es eigentlich der Normalfall, wenn du ein neues Bürogebäude gebaut hast, dann hast du während dieses Bauprozesses schon weit vor der Fertigstellung die Hauptmieter festgehabt und meistens war das Gebäude quasi schon voll vermietet und sogar schon verkauft, bevor der erste Mieter eingezogen ist. Jetzt haben wir 2025. Wir haben schon einen sehr hohen Büroleerstand in Düsseldorf. Wir haben ja schon mal drüber gesprochen. Jedes neunte Büro steht leer. Also sorry, wir haben heute viele Zahlen, aber die Zahlen sprechen da echt für sich. Jedes neunte Büro ist eine Menge. Sind wir auch weit vor vielen anderen Städten in Deutschland, in Düsseldorf. Und gleichzeitig entsteht aber eben so viel neuer Büroraum. Das sind natürlich dann schöne neue Bürogebäude, also sechs von diesen acht Büros, diese Gebäude gab es noch gar nicht, es sind komplette Neubauten, zwei andere werden saniert, aber es ist alles neu. So und dass die eben teilweise, da können wir gleich auch im Detail drüber sprechen, noch gar keinen Mieter haben, ist schon was, worüber es sich nachzudenken lohnt, weil ja, die müssen halt erstmal herkommen, diese neuen Mieter, um die Bürogebäude zu beleben und da überhaupt einen Sinn hinterzubringen, geschäftlich. Jetzt schreibst du in deinem Stück dazu natürlich, dass die teilweise geplant wurden, natürlich in einer Zeit vor der Corona-Pandemie oder so knapp Anfang der Pandemie, wo ja auch sich der Merksatz survive till 2025 irgendwie geprägt hat. Das hört sich auch ein bisschen an wie das Motto meiner letzten Jahre. Aber genau, also das heißt…, Das ist natürlich eine Zeit gewesen vor der Pandemie, wo Homeoffice oder Homey, wie ich es nenne, ja gar nicht so präsent war oder gar nicht so denkbar. Das heißt, dass da natürlich ein Unternehmen, was sagt, okay, wir haben die und die Größe, wir wollen uns vielleicht sogar vergrößern und wir brauchen ein neues Zuhause irgendwie für unsere Büroflächen, für unsere Tätigkeit. Wir planen jetzt mal hier, so klar, baue mal hier 2000 Quadratmeter, wird schon voll. Und dann kommt das dazwischen, was dazwischen gekommen ist und man merkt, okay, zu Hause geht es halt auch, wenn es muss. Oder das ist vielleicht sowieso das Modell der Zukunft. Und das hat bestimmt, ist ein großer Teil, warum Sachen leer stehen. Das hat sich massiv verändert, das weiß ja jeder von uns, der oder die Schreibtischarbeit machen. Manche Leute machen es nur noch zu Hause, manche, so wie bei der RP zum Beispiel, müssen dann zweimal die Woche ins Büro bleiben, Ich war an anderen Tagen zu Hause. Wie ist das eigentlich bei dir? Bist du Homeoffice-Fan? Überhaupt nicht. Ich auch nicht. Ich bin jeden Tag im Büro. Ja, ich mag das auch viel lieber. Ist Geschmackssache. Ich bin immer hier und viele Unternehmen brauchen aber eben deutlich weniger Platz oder scheuen sogar komplett vor Umzügen zurück, weil wir halt eine Wirtschaftskrise haben und ein Umzug ist teuer. Warum dann das Gebäude wechseln? Man kann ja auch einen Mietvertrag verlängern, vielleicht günstige Konditionen aushandeln. Jedenfalls 2019 war es eine andere Welt. Also da war der Düsseldorfer Büromarkt, Da haben die Champagnerkorken jede Woche geknallt mit einem neuen Bürodeal. 5.000, 10.000, 15.000 Quadratmeter Neuvermietung. Und da wurden natürlich dann auch neue Projekte geplant an Standorten wie dem Kennedy-Damm, wo es sehr viele alte Bürogebäude gibt, sind jetzt tolle neue im Werden oder im Hafen beispielsweise. Ja, und auch hinten da am Fashion House, ne? Richtig, genau. Daika Höfe heißen die. Das hat natürlich damals alles Sinn gemacht und heute, ja, wird es schon auch irgendwie Sinn machen. Aber es ist halt schon beeindruckend, wie viel länger es dauert, diese neuen Gebäude mit Büromietern zu besetzen. Und darüber, finde ich, kann man sich halt vor allem deshalb Gedanken machen, weil die Stadt hat ja eine Wohnungsnot. Also wir brauchen eigentlich jede neue Wohnung und gar nicht so viele neue Büros, wenn man sich den neuen Markt anschaut. Aber eben weil halt so viel geplant wurde, haben wir jetzt hier acht große Bürobauprojekte kurz vor der Fertigstellung. Das ist ja das, was ich mich eh immer frage, wie so Mühlen oder in dem Fall Bagger oder Betonmischer, wenn die einmal in Bewegung gesetzt sind, wie unbeweglich die dann umzulenken sind. Also ich stelle mir jetzt vor, ich meine klar, Zeit ist Zeit und Jahre sind Jahre und was wird geplant, bis es dann fertig ist, das dauert immer oder halt auch nicht. Also ich finde von 2019 bis 2025, das sind jetzt, sage ich endlich mal was richtig aus dem Kopf, sechs Jahre. Ich stelle mir schon vor, das wird geplant, dann wird vielleicht 2021 angefangen zu bauen, dann merkt man aber doch vielleicht gen 23 schon, ach, vielleicht, es ist noch gar nicht so viel vermietet, kann man da nicht dann umschwenken und sagen, okay, dann bauen wir, nee, kann man nicht. Also das wäre zu einfach. Ja, also ich glaube auch, dass die, oder ich weiß, dass die Entwickler, die das planen und die Banken, die denen die Kredite geben und die Makler, die es vermitteln wollen. Die haben ja, also man kann es jetzt Wette nennen, aber die haben jedenfalls eine Hoffnung, natürlich, dass es noch voll wird und die ist aus zwei, dreimal begründet. Einmal, dass diese Gebäude natürlich viel energietechnisch sauberer und nachhaltiger sind als bestehende Gebäude. Also die haben dann Wärmepumpen drin, die haben vielleicht PV-Anlagen auf dem Dach, sind teilweise klimaneutral bei der Energieerzeugung. Also für ein Unternehmen, was sich Nachhaltigkeitszielen verschrieben hat, und das ist ja gerade bei internationalen Unternehmen, die häufig einen Standort auch hier in Düsseldorf haben, der Fall, macht es ja dann manchmal Sinn. Oder die müssen sogar in ein neues Gebäude wechseln, weil das alte, auf gut Deutsch gesagt, zu schmutzig ist. Ja, also das ist so der eine Treiber. Man spricht ja von ESG-konform, also Nachhaltigkeit halt. Und das kann ein Treiber sein von Unternehmen, die halt in diese Gebäude reingehen. Und der andere Treiber ist, dass Düsseldorf halt, eine prosperierende Stadt ist, während viele Städte im Umfeld, im Ruhrgebiet beispielsweise, ja, so ein bisschen schwächer werden, dass es auch schwieriger ist, neues Personal zu finden. Und dann sagt vielleicht mal ein Unternehmen, ciao Essen, ciao Duisburg, hallo Düsseldorf. Klöckner zum Beispiel, ein Stahlhändler, der jahrzehntelang in Duisburg war, wechselt dieses Jahr an die Airport City. Nur, das sind halt dann keine fetten Büro-Deals mehr, wie noch vor der Pandemie, irgendwie von 10.000, 15.000 Quadratmetern, sondern vielleicht nur noch 5.000. Also viel kleinere Häppchen, die jetzt hier verteilt werden. Und ob die dann eines Tages diese Büros voll machen, wie sagt dieser schöne Skifahrer in dem Video, I doubt it. Ja, I doubt it. Wusstest du, dass der aus Düsseldorf kommt? Man kann es nicht denken, ja. Aber nein, ich wusste es nicht. Ja, genau. Also wie gesagt, du listest ja in deinem Stück das auch auf. Ich würde mich da gerne auch einmal ganz kurz so durchquatschen sozusagen oder durcharbeiten, welche da noch frei sind. Und ja, wie gesagt, welche vielleicht, also was eine Alternative sein könnte oder vielleicht auch sein muss, wenn das jetzt wirklich nicht gefüllt wird. Und natürlich wie immer, was kostet das Ganze? Also liegt es auch daran, dass jetzt irgendwie gesagt wird, okay, wenn es jetzt hier 20 Euro pro Quadratmeter kostet, da kann man sich ja bei 15.000 Quadratmetern, die man anmietet, ausrechnen, dass es natürlich dann auch irgendwie sich rentieren muss für ein Unternehmen und so weiter und so fort. Genau, also erst mal spannend, dass da irgendwie die Bauphase, Obwohl sie ja dann doch, ja, ich weiß immer nicht, sind sechs Jahre lang? Also sechs Jahre wird ja nicht gebaut, aber Planung ist dann schon normal, weil du musst ja erstmal ein Grundstück ankaufen, du musst da erstmal Baurecht erwirken, du brauchst ein Architekturbüro, was da Pläne entwickelt und dann eben eine Stadt, die das absegnet und dann geht dieser ganze Prozess los. Also ja, das ist schon ein Zeitraum und es ist ja auch in meinen Augen beispiellos in der Bürowelt, dass sich so viel in so kurzer Zeit wegen Corona verändert hat. Gibt es denn, genau, vielleicht mal ganz kurz da hängen geblieben, gibt es denn. Also prominente Fälle oder bekannte Fälle, wo klar war, in das und das Gebäude sollte eigentlich dieses Unternehmen einziehen, aber die haben durch Corona, weiß ich nicht, mussten sich richtig verkleinern oder die gibt es vielleicht gar nicht mehr. Also gibt es solche, gibt es schon designierte Orte, die umdenken müssen, weil es das Unternehmen schon gar nicht mehr gibt? Also das wäre jetzt wirklich ein reines Gerücht. Also mir ist kein Fall bekannt, wo jetzt zum Beispiel von einem Mietvertrag zurückgetreten wurde. Mir hat halt ein Makler erzählt, dass ein großes Industrieunternehmen, was traditionell in Essen sitzt, eigentlich für den Euref Campus in Düsseldorf wohl vorgesehen war, haben sich Makler so erhofft, aber dann doch in Essen geblieben ist. Und klar hätten die jetzt irgendwie mit ihren vielen Mitarbeitern da eine große Fläche belegt, aber so ist, um jetzt mal kurz ein Beispiel zu nennen, Euref Campus am Flughafen Bahnhof, das Gebäude, kennen Leute, die dort schon mal waren, ist wirklich sehr schnell gewachsen, fast 70.000 Quadratmeter Bürofläche und ein Drittel ist halt noch frei, das ist eine ganze Menge. Ja, das ist wirklich eine ganze Menge und genau, wer da noch rein könnte oder was eine Alternative sein könnte, da reden wir gleich vielleicht drüber, also für diese ganzen. Die suchen danach, ne? Ja, aber wie weit sind die Grenzen oder wie weit sind die quasi dehnbar, Das frage ich mich. Also wie weit kann man von dem ursprünglichen Konzept abweichen? Also dass man da jetzt keine Wohnungen reinbaut, kann ich mir schon denken am Flughafen. Aber da können wir ja gleich vielleicht mal drüber ins Gespräch kommen. Also den AuraF Campus haben wir jetzt schon mal genannt. Da wird quasi immer noch gebaut und es ist genau eine ganze Menge noch frei. Also alle Projekte, die wir hier nennen, über die wir sprechen mit diesen 200.000 Quadratmetern, werden noch gebaut, aber sind zwischen Sommer dieses Jahres und Ende dieses Jahres also wirklich sehr bald fertig. Und beim Aurev Campus ist es halt so, dass der in zwei Bauabschnitte unterteilt ist. Der erste ist voll vermietet, zum Beispiel Schneider Electric, ein Konkurrent von Siemens beispielsweise, die gehen da rein auf 12.000 Quadratmeter, also ist wirklich groß. Clue geht auch rein mit einem kleineren Showroom, anderthalb tausend Kilometer, aber einmal hin. Aber der zweite Bauabschnitt, der nächstes Jahr fertig wird, da ist halt noch wenig bisher vermietet. Und ja, die geben sich natürlich dann entspannt, wenn man mit denen spricht. Aber die Sache ist, wenn du jetzt, stell dir vor, du bist Chefin eines Unternehmens, was sich in Düsseldorf umschaut. Und du hast acht Projekte, die noch viel Platz haben. Dann ist es ja auch ein riesiger Wettbewerb bei diesem großen Angebot. Alle sagen, wir haben das beste Büro, zum besten Preis, in der besten Lage. Und es können jetzt nicht auf einmal 200.000 Quadratmeter besetzt werden. Also ich denke, es wird schon noch eine Herausforderung, dann so dieses Alleinstellungsmerkmal zu haben auf dem Markt. Ja, das mit der Lage finde ich auch spannend, weil wie überzeuge ich davon, dass am Flughafen die beste Lage ist oder ist am Kennedy-Damm die beste? Es kommt ja auch darauf an, was man will und was man vor allem ganz am Ende ja auch seinen Mitarbeitenden bieten möchte. Genau, wenn ich mich in den Kennedy-Damm irgendwie, wenn ich mich da niederlasse, bin ich schnell am Rhein, bin ich schnell irgendwie, ne, Habe ich Gastro um mich rum? Es macht ja auch was aus am Flughafen. Ja, und der Preis natürlich auch. Also beim Euref Campus reden wir von 19,50 Euro pro Quadratmeter. Das habe ich von Mark lang gehört. Das ist Düsseldorfer Durchschnittsmiete für den Neubau. Also gar nicht so viel vergleichsweise. Dafür ist es eben auch keine Innenstadtlage und irgendwie ein neuer Standort, weil da gibt es ja bisher jetzt genau da, wo die sind, noch nicht so viel direkt nebenan. Und die wollen sich halt so ein bisschen positionieren als nachhaltiger Campus. Die kriegen ja Kühlwasser aus dem See und haben große PV-Anlage und wollen vor allem Unternehmen, die was mit Energiewende zu tun haben drin. Also da kann man dann auch so ein bisschen das als Markenzeichen, diesen Standort nehmen, nur eben da siehst du auch, die können jetzt nicht von sich behaupten, schon voll vermietet zu sein. Ja, wir fangen ja da quasi im Norden an, hast du in deinem Stück auch gemacht am Flughafen, dann geht es über Stockholm, wie gesagt, da beim Fashion House, wie ich es eben genannt habe, das kenne ich tatsächlich nur, weil ich da früh, immer mit meinem Auto verbotenerweise abgebogen bin, auf die Schnellstraße B8 nach Kaiserswerth. Aber das ist wahrscheinlich auch schon verjährt. Genau, da sind auch zwei Drittel noch frei von immerhin 13.000 Quadratmetern. Auch ein bisschen teurer, was vielleicht dann mit der schon etwas in die Innenstadt rückende Lage zu tun hat. Also 23,50 pro Quadratmeter. Und da, finde ich, kannst du was Spannendes sehen. Das sind 12 Schnecken. Da kannst du halt sehen, was passiert. Also die haben zum Beispiel in diesem Monat einen neuen Mieter verkündet. Cap Gemini, eine bekannte Strategieberatung aus Frankreich, die aus Ratingen nach Düsseldorf zieht. Aber die brauchen halt in Düsseldorf nur noch die Hälfte der Fläche wie in Ratingen. Also die haben da jetzt auch keinen Riesendeal abgeschossen, sondern knapp zweieinhalbtausend Quadratmeter Fläche. Und das wäre ehrlicherweise vor fünf, sechs Jahren anders gewesen, wo man noch viel mehr Büro gedacht hat für eine Mitarbeiterzahl von ein paar hundert. Und da sind ja aber auch, das ist ja wie so ein, also es ist ja nicht nur Bürogebäude, sondern es sollen, es entsteht auch Gastro, da ist ja auch, glaube ich, schon ein Restaurant jetzt schon, ne? Ein Hotel entsteht da. Auch Wohnraum? Ja, hunderte Wohnungen, also es ist ein Quartier. Ja, eigentlich ja auch ganz schön, ne? Ja. So ein bisschen wie bei, wie das Cartier Bohème, also hier Le Flair dann an der Thussmannstraße und so, ne? Wahrscheinlich so, stelle ich mir vor, mit mehr Büro vielleicht. Ja, das glaube ich schon. Das Büro hat ja auch einfach, zumindest in der Vergangenheit, immer sehr gute Renditen abgeworfen. Du hast dann einen Zehn-Jahres-Vertrag mit einem tollen Unternehmen abgeschlossen und die haben die Flächen gut behandelt. Das waren ja Arbeitsflächen und daher ruhrt er eben auch, dass so viele Bürogebäude jetzt noch im Bauen sind. Verstehe. Dann, genau, sind wir am Kennedy-Damm, da waren wir ja eben schon mit dem One Plaza. Das ist nochmal ein bisschen teurer, 35 Euro pro Quadratmeter. Da hat sich auch noch keiner herangetraut, gibt es noch keinen einzigen Mieter für und da reden wir halt von 30.000 Quadratmeter Bürofläche. Das ist einfach richtig viel. Ja, das ist eine Menge. Also genau, wer soll das denn füllen? Also was wäre ein Unternehmen, was das füllen könnte? Eine Großkanzlei, eine Unternehmensberatung, eine Bank vielleicht. Also das muss schon ein Unternehmen sein, wo die Beschäftigten Tagessätze im sehr hohen Vierstelligen- oder Mehrbereich haben. Sonst lohnt sich das ja nicht, so viel für ein Büro auszugeben. Und der Charme ist ja auch, wenn du in der Kanzlei arbeitest, dass da die Anwältinnen und Anwälte ja größtenteils noch Einzelbüros brauchen, also viel mehr Fläche. Ja, nur viele von denen sind halt schon an der Kö untergekommen und haben die vergangenen Jahre da Deals abgeschlossen. Ob die jetzt, ob da jetzt noch mehr an den Kennedy Dump kommen, weiß ich nicht. Der Chef dieses Hamburger Entwicklers, Hanjo Haut, sagt immer Geduld, Geduld, das kommt noch, je näher die Fertigstellung, desto besser die Nachfrage. Ja, also das finde ich wirklich, ich meine, 35 Euro pro Quadratmeter, das ist ja für einen Raum, für einen Ort, der ja nur im besten Falle die zweite Rolle in meinem Leben spielt. Also das finde ich irgendwie krass. Warum sind Büroräume so viel teurer als Wohnräume? Ja, in dem Fall, also die Architektur ist aufwendig, die pflanzen da hunderte Bäume. Das Grundstück wurde natürlich auch zu einer Zeit gekauft. Nochmal 2019 zu 20, Immobilienmarkt auf dem Allzeithoch, wo es sehr teuer war. Und all das spiegelt sich am Ende ja in dem Quadratmeterpreis wieder. Ja, verstehe. Am Canyon-Denam ist auch das Light mit Y. Da sind wir wieder bei den abgefahrenen Schreibweisen. Ja, da ist es auch noch irgendwie, sieht es ähnlich aus. Bisher ein einziger Meter für zwölf Geschosse. Da ist auch noch Luft nach oben. Irgendwie auch gruselig, oder? Weil man da abends dann so ganz alleine noch ist. Irgendwie so der aller... Ja, und das wird schon im Sommer bezogen. Also das ist schon sehr, sehr bald. Ja, wer zieht da ein? Die heißen S3. Habe ich noch nie in meinem Leben von gehört. Personalberatung. Könnte auch eine Band sein. Achso. Dann Max Frey. Das möchte ich natürlich hier in diesem Podcast nie erleben. Endlich Max Frey. Nee, ganz im Gegenteil. Und dann auch noch, wo früher die JVA war. Irgendwie ist das frei im Namen. Irgendwie, hat das da mit was zu tun? Ich weiß nicht, warum die das so nennen. Also ich finde den Namen so ein bisschen konstruiert, aber ist Geschmackssache. Der Punkt ist, das ist auch ein Quartier, also die Bürofläche ist mit um die, also gut 10.000 Quadratmeter relativ klein. Es gibt aber hunderte Wohnungen, Geschäfte und da kann man auch schon viel sehen an der Ulmstraße. Hier zieht halt GEA ein, das ist so ein MDAX-Unternehmen aus Düsseldorf, die bisher am Flughafen residieren, die ziehen darüber für 23 Euro den Quadratmeter. Und da könnte man meinen, eigentlich doch ein guter Preis, neuer Neubau, Quartier, Kita ist da auch noch drin. Aber auch hier sieht man halt 5.000 Quadratmeter noch frei. Douser gegenüber. Ja, genau. Da ist doch alles da, was man braucht. Dann das Yorks. Wo haben wir das denn? Beim ARAG-Haus, Volkshochschule? Nee, nee, nee. Also Yorks war mal die Zentrale der ARAG-Versicherung. Das ist ganz in der Nähe von der Hochschule an der Yorkstraße. Ach da, Yorkstraße, natürlich. Und das ist glaube ich das günstigste, was ich gefunden habe in der Recherche. 18,50 Euro pro Quadratmeter, da geht es los. Also je nach Ausbau, Standard oder Größe und Zeitraum kann es natürlich noch mehr werden. So, aber hier zieht die Volkshochschule ein, das ist gesetzt, aber auch da ist noch eine ganze Menge frei, fast 10.000 Quadratmeter. Und da ist halt die interessante Entwicklung, dass der Entwickler, die ABG Real Estate Group, eigentlich das Projekt verkaufen wollte, hat mir ein Makler erzählt. Das ist ja eigentlich auch das klassische Geschäftsmodell du baust was, du voll vermietest es und dann verkaufst du es, weil das aber eben noch nicht passiert ist mit der Vermietung wollen die es erstmal halten. Wenn jetzt die Volkshochschule da einzieht und ja auch das Haus der Kulturen, was ja auch ein relativ neu gegründetes, ein neu gegründeter Verein hier ist in der Stadt, dann, Wenn die da jetzt einziehen, setzt das dann auch direkt so den Ton für andere potenzielle Vermietungen? Ja, guter Punkt, ja. Also das hat ja jetzt eher, wenn ich weiß jetzt am Kennedy-Dum, da soll am besten eine Großkanzlei rein, das ist ja ein bestimmter Flow auch oder ein Vibe, der dann da herrscht. Und wenn da jetzt klar ist, irgendwie Volkshochschule, Haus der Kulturen. Dann ist es wahrscheinlich naheliegend, dass da noch was anderes vielleicht reinkommt, was so ein bisschen… Ja, super, dass du es ansprichst, weil der Makler, der das ja auch vermarkten muss, hat, sagte auch, naja, vielleicht werden es am Ende dann doch nicht nur Büros, sondern Forschungslabore sein oder Wissenszentren, die halt zu dieser VHS passen und zu der Hochschule, die da schon angelegt ist, dass man da halt so einen Mikrokosmos rund um Wissen hat. Ja, das finde ich eigentlich ganz spannend. Also genau, das sind glaube ich Sachen, über die macht man sich ja so gar keine Gedanken, wenn man das einfach mal, also wenn ich an einem Gebäude vorbeilaufe, eh nicht. Also wer mietet da eigentlich? Manchmal guckt man doch auf diese Schilder und manchmal finde ich es schon, es ist eine wilde Mischung und oft ist es ja aber sehr stringent und das, genau, kann man ja dann eigentlich von Anfang an mit mitnehmen. Dann hat man die Kämmerei am Rathaus, das ist natürlich auch ein schönes Gebäude, das ist ja nicht neu gebaut, sondern einfach kernsaniert quasi. Aus den 50ern, genau, direkt am Rathaus. Und das ist jetzt auch nicht so riesig, ne? 6.000 Quadratmeter, das könnte auch irgendwie, könnte auch ein Haus sein, Max. Wo ich mal groß, wenn ich groß bin, mal wohne. Von dem bist du da mal Skifahrer wahrscheinlich. Ja, aber da zahlst du halt knapp unter 35 Euro und da ist auch noch die Hälfte frei. Die Kanzlei Gante Führer ist da drin, mit Steuerberatern, Rechtsanwälten, Prüfern. Das ist auch wirklich spannend, wenn du dir mal so die jüngsten Vermietungsdeals in Düsseldorf anschaust, kommt fast immer irgendeine Beratung oder eine Prüfung vor. Also wirklich diese High-End-Dienstleister nenne ich die jetzt mal und im seltensten Fall Industrieunternehmen. Ja, so sieht man auch schön, wie die Wirtschaft sich entwickelt gerade. Ja, verstehe. Also da ist auch noch was zu haben auf jeden Fall. Dann haben wir das RISE im Pandion in Unterbilk. Das RISE in die Höhe auch, ne? Ja, das fällt schon auf an der Völklinger Straße, genau. Das ist mir auch schon oft aufgefallen. Da ist auch, genau, wie eigentlich an fast allen, also da ist so knapp die Hälfte schon vermietet, bisschen mehr als die Hälfte, der Rest ist frei. Auch Berater und Wirtschaftsprüfer, also die jetzt in dem Fall vom GAP 15 da reinziehen. Genau, das ist eine große Veränderung. Also EY steht ja bisher noch am Haus, Graf Adolf Platz 15 in diesem Hochhaus. Ich dachte ja immer, dass das was mit Mutter A zu tun hat, tatsächlich. Also wegen Graf Adolf Platz, Altstadt und so. Mutter EY, nee, die produzieren da erstmal einen riesigen Leerstand, also die haben über 20.000 Quadratmeter dort eines Tages mal angemietet, gehen jetzt eben raus und dann wird das Gebäude neu gedacht werden müssen, modernisiert, neu aufgeteilt etc. Ob da wo immer Wohnungen reinkommen oder nochmal ein Hotel? Also ich kann es überhaupt nicht sagen. Ich weiß nicht, ob es Erfahrungswerte gibt, weil das Hochhaus ist ja jetzt auch nicht alt, das ist von den Nullerjahren ungefähr. Und dann sind doch einmal alle Fenster rausgefallen und seitdem ist doch immer wieder in Ordnung. Ja, genau, stimmt. Ja, also so sieht man auch, dass sich selbst so in Westlagen die Mieter entfernen, wenn es dann eben ein tolles neues Gebäude gibt. Obwohl ich mich da beim Graf-Adolf-Platz auch frage, da haben wir ja auch schon mal in anderer Hinsicht drüber gesprochen, ob das auch mit der Friedrichstraße, also mit diesem ganzen, das war natürlich auch mal Graf-Adolf-Straße, Friedrichstraße, Also dieses ganze Graf Adolfplatz-Ding, das war natürlich auch mal ein sehr glamouröser Ort und eine Schneise. Das hat sich ja einfach auch verändert, rein vom Look so. Also ob das auch was ist, wenn du jetzt als Kanzlei dich da ansiedelst. Also da ist ja auch eine Großkanzlei noch im Gebäude dahinter. Also Bird & Bird ist ja auch da. Wenn die sich nochmal neu entscheiden könnten. Klar, weil die Friedrichstraße ist einfach seit Jahren, also das muss man ja hier nicht nochmal betonen, eine Baustelle und so weiter und so fort. Ja, und da wird es ja noch weniger Betrieb geben, wenn diese, keine Ahnung wie viel EY der hat, 1000 Leute vielleicht, wenn die da jetzt auch noch weggehen. Genau, also vielleicht kommen da ja Wohnungen rein. Auf jeden Fall ist da ja mit dem Pelican Fly eine der coolsten Bars in der Stadt. Naja, aber das ist ein anderes Thema. So, dann Fazit und das ist auch das letzte Gebäude, was leer steht. Wie schön, als hättest du es so geplant. Fazit, genau, welches ziehst du, was ist die, was ist? Also ich bin skeptisch. Ich glaube, da bildet sich eine Büroblase und dass wir einfach zu viel geplant haben oder dass zu viel geplant wurde eben aus einer Zeit, die nicht mehr wiederkommen wird, wo Büro der normale Arbeitsort war. Demgegenüber stehen halt die Leute, die da finanziell involviert sind, Makler und Entwickler, die sagen, dauert halt länger als gewohnt. Und diese Treiber, die ich schon genannt hatte, Nachhaltigkeit von Gebäuden und eben Umzug nach Düsseldorf in die attraktive Landeshauptstadt, wird das schon füllen. Das Schöne ist, in sechs bis zwölf Monaten werden wir sehen. Und ehrlicherweise hängt natürlich auch daran, ob die Gebäude gut vermietet werden, dass die Entwickler, die dahinterstehen und die Banken, die die Kredite geben, auch ihr Geld zurückbekommen und dass sich das rentiert. Wenn nicht, bekommen die Probleme. Das wäre nämlich jetzt, also genau, es gibt noch zwei Fragen, die halt jetzt, die eine, die in meinem Kopf hängen geblieben ist, also wie schwer oder wie groß muss der Schwenk sein zum Umdenken und sagen, okay, dann machen wir halt aus einem geplanten, aus einer geplanten Bürofläche in irgendeiner Art und Weise Wohnraum, also dass das dann nochmal, dass man da jetzt, wie gesagt, nicht einfach eine Küche reinbaut und irgendwie zwei Sofas hinstellt, ist mir schon klar, aber ob man jetzt in einem, also wenn es jetzt ein Gebäude gibt, was ist das? Geplant eher Ende des Jahres fertig ist, dass man jetzt nochmal so umdreht, aber das habe ich jetzt eben schon rausgehört, das ist eigentlich nicht sehr möglich. Richtig. Die Frage ist halt, warum? Weil was ist denn die andere Konsequenz, wenn es unvermietet bleibt, dann reden wir dann nämlich Ende Dezember wieder über irgendwelche Zwangsversteigerungen, also wahrscheinlich so. Nein, also das ist natürlich jetzt alles einfach so dahingesagt, aber was ist denn die tatsächliche Konsequenz, wenn es jetzt von diesen 200.000 Quadratmetern weiß ich nicht, trotzdem noch 80.000, was ja immer noch eine große Fläche ist und immer noch irgendwie zehnmal hier die Lokalredaktion, wenn das trotzdem noch frei bleibt. Also wenn Angebot und Nachfrage funktionieren und das Angebot weiterhin zu groß bleibt und die Nachfrage zu gering ist, müssen die Preise einfach nachgeben. Weil es kann ja nicht sein, dass die Lehrpreise, das müsste halt günstiger werden. Trotzdem wird es dann ja irgendwann unrentabel für die Entwickler. Ja, das meine ich. Aber was halt in jedem Fall passieren wird, also stell dir vor, es machen noch mehr so Firmen Move wie EY, die gehen aus einem Gebäude raus und in ein neues rein, entsteht ja ein neuer Leerstand nur an anderer Stelle. Und an diese Gebäude muss man natürlich ran. Also kann man die irgendwie umnutzen. Und die könnten dann umgewidmet werden, sozusagen. Genau, hoffentlich. Also vielleicht doch der Wohnschirm am Reifadorfplatz. Wir bleiben dran. Jawohl. Jetzt mache ich hier wirklich Max frei, aber nur bis vielleicht in höchstens zwei Wochen. Vielen, vielen, vielen Dank fürs Durchführen durch die Düsseldorfer Büroimmobilienlandschaft und Lage. Danke dir, Tessia. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Neu in der Stadt zum Studium für den Job oder eine Beziehung. Ein Umzug aus dem vertrauten Viertel, Veränderung im Freundinnenkreis. Die Gründe, warum wir Anschluss, Austausch und Geborgenheit suchen, können unterschiedlich sein. Leni Janik weiß darum und hat sich auf die Fahne geschrieben, dabei behilflich zu sein. Im vergangenen Winter hat die Düsseldorferin deswegen Das ist Liebe ins Leben gerufen, eine Plattform, auf der sich Frauen vernetzen können, um sich bei gemeinsamen Aktionen kennen und mögen zu lernen. Das Angebot ist vielfältig, spazieren, malen, häkeln, Besuche von Kulturveranstaltungen oder einfach nur richtig ausgiebig deep talken. Wie ihr Weg zum eigenen Netzwerk war, wer teilnehmen kann, worauf sie sich in der Zukunft ganz besonders freut und wann das das-ist-liebe-Wohnzimmer in Wilk die Türen öffnet, darüber habe ich mit Leni gesprochen. Ich habe mal wieder den Schritt aus der Düsseldorfer Lokalredaktion aka meinem privaten Podcaststudio geschafft und bin gereist, möchte ich fast sagen, ins schöne, naja, doch beschauliche Flingern und sitze im Café Kausal mir gegenüber die liebe Leni. Hallo. Hallo. Herzlich willkommen. Wie schön, dass du da bist. Danke. Und was wir hier machen, ist uns begegnen. Wir sitzen uns gegenüber, schauen uns an und, naja, haben uns, to be real, auch schon, glaube ich, eine halbe Stunde, bevor die Mikros angeschaltet wurden, ausgetauscht und unterhalten. Und jetzt habe ich gedacht, dann drücke ich doch mal auf Record. Und ums Begegnen geht es auch in dem Gespräch, was wir jetzt führen. Denn du hast ein, ja, wie nennst du das eigentlich? Das ist Liebe. Hast du ins Leben gerufen. Wie definierst du diese Plattform, diesen Kanal für dich? Ja, also wir sagen eigentlich oder ich sage eigentlich immer, dass wir so ein Netzwerk für Frauenfreundschaften sind. Genau und wir machen halt ganz, ganz verschiedene, ganz tolle Events für Frauen eben, also Flinter, wo wir einfach ganz tolle Menschen miteinander verbinden und das in ganz tollen verschiedenen Locations mit ganz vielen coolen Aktivitäten, also sehr unterschiedlich, ob kreativ, aktiv, sportlich. Also wirklich alles, was du dir so vorstellen kannst. Genau. Das klingt tatsächlich wunderbar. Ich kenne natürlich dein Netzwerk. Wir nennen es jetzt mal für dieses Gespräch vielleicht das Netzwerk, die Plattform. Ich muss so richtig mir auf die Schulter klopfend sagen, ich glaube, ich war unter den ersten, sagen wir mal, immerhin 50 Followerinnen. Also ich habe wirklich, ich weiß nicht, irgendwann morgens habe ich Instagram geöffnet. Das ist die Plattform, auf der du auf jeden Fall sehr aktiv bist mit deinem Netzwerk und habe gesehen und dachte direkt, ja, Folgen, Herzchen dalassen, alles. Deswegen, ich verfolge das von Anfang an und was du sagst, also tatsächlich die verschiedenen Aktivitäten in den verschiedenen Bereichen sind, glaube ich, eine Sache, die das sehr groß ausmacht. Jetzt möchte ich mal eins zurücksteppen. Also wie gesagt, wir haben uns heute auch zum ersten Mal hier persönlich getroffen. Wir sind uns immer schon mal irgendwie begegnet virtuell. Wenn du dich noch einmal kurz vorstellst für die Leute, die zuhören, die jetzt so noch gar nicht wissen, mit wem sie es hier zu tun haben. Also du bist Leni, das haben wir ja jetzt schon erzählt. Du kommst hier aus Düsseldorf. Yes. Das heißt, deine Plattform ist auch erstmal hier angesiedelt. Also die Happenings, die du machst, die Events, die passieren hier in unserer aller Lieblingsstadt. Ja, genau. Also von Düsseldorf für Düsseldorf und Umgebung natürlich. Wir haben auch ganz viele Mädels, die so von außerhalb tatsächlich kommen. Also von den umliegenden Städten. Ich habe sogar eine Maus, die ist jetzt schon dreimal dabei gewesen und die kommt aus München-Gladbach. Wow. Tatsächlich immer angefangen. Was ja auch irgendwie bedeutet, dass der Bedarf groß ist für so ein Netzwerk. Also wie gesagt, was das alles bedeutet, da möchte ich gleich noch sehr eingehend drauf. Aber ich unterbreche dich hier auch die ganze Zeit. Ich stelle immer Fragen und dann denke ich direkt selber wieder ab. Also nochmal, Leni, wer bist du? Ja, also genau, wie gesagt, ich bin Leni. Ich komme ursprünglich aus Wersten hier in Düsseldorf und jetzt inzwischen seit sechs Jahren hier in Flingern und komme ursprünglich tatsächlich so ein bisschen aus der Medien-Kulturbranche. Also genau, habe unter anderem zum Beispiel vorausgegangen gearbeitet, deswegen kennen manche vielleicht mein Gesicht oder meine Stimme. Und man hat dich schon mal erleben können bei MeinDüsseldorf, bei unserem Insta-Account, den man übernehmen kann von der Rheinischen Post. Also da könnt ihr, das war letztes Jahr irgendwann, Anfang des Jahres oder so. Oh, ich weiß es nicht mehr genau. Also wer möchte, kann jetzt das Handy in die Hand nehmen, Instagram öffnen und so ein bisschen zurückscrollen und dann auch nochmal danach gucken. Das war auch eine sehr unterhaltsame Woche und eine sehr interessante Woche, da erinnere ich mich auch noch drauf. Ja, dann war ich auch zum Beispiel unter anderem hier im Kausal, im wunderschönen Kausal, eins meiner Lieblingscafés. Genau. Ja, und vielleicht so ein bisschen den Background von Das ist Liebe, also diese Idee gibt es schon seit 2020 tatsächlich, also schon ganz, ganz lange. Und irgendwie war es aber immer so, ja, mach ich das jetzt, mach ich das nicht und. Also Unternehmensgründung, also ich merke es ja jetzt gerade wirklich in persona, real life, ist schon echt eine Herausforderung. Und ich glaube, wenn es jetzt nicht so gelaufen wäre, wie es jetzt gelaufen ist, dann hätte ich es, glaube ich, auch so nicht gemacht. Ich verstehe. Deswegen hat es so lange gedauert, bis es jetzt passiert ist. Und dann wirklich so die Initialzündung war tatsächlich eine Nachricht von einer Freundin. Die Leute, die mich schon länger verfolgen, die haben diese Geschichte schon tausendmal gehört und denken sich, mein Gott, ich kann es nicht nochmal hören. Aber genau, für die, die es noch nicht wissen, genau, also mir hatte eine Freundin eine Sprachnachricht geschickt und meinte, ey Lini, ich versag gerade so zu Hause, mir geht es nicht so gut, ich würde gerne irgendwie was Neues ausprobieren, ich will mal rauskommen, ich will neue Leute kennenlernen. Das war im Oktober letzten Jahres. Und dann habe ich gedacht, okay, also genau, hat sie mich gefragt, hey, hast du irgendwie Tipps? Und eben dadurch, dass ich bei rausgegangen gearbeitet habe und einfach irgendwie viel unterwegs bin, auch als Person einfach, habe ich das ganz oft, dass Leute mich das fragen. Das war jetzt nichts Neues, aber auch so dieser Aspekt von irgendwie neue Leute kennenlernen und so, war dann halt irgendwie nochmal was, was mich dann so ein bisschen bewegt hat. Und wo ich dann gesagt habe, ey, ich muss mal drüber nachdenken. Ich kann dir natürlich tausend Sachen empfehlen, die du machen kannst. Aber wenn du wirklich das quasi verbinden möchtest mit Leuten kennenlernen, ob es da so dezidierte Angebote gibt, ich weiß es nicht. Und irgendwie nichts, wo ich jetzt von gehört habe, dass das super, super cool ist. Und da habe ich so ein bisschen drüber nachgedacht. Es gibt natürlich irgendwie Spontags, Meetup, also solche Apps, oder Bumble BFF oder so, wo man sich quasi so autark verletzen kann. Aber so richtig Events, die auch dann wirklich gehostet sind, waren mir nicht bekannt. Ja, und zwei Stunden später habe ich dann gesagt, weißt du was, Leni, mach das doch einfach selber. Und dann, es gab diesen Instagram-Account tatsächlich schon, weil das ursprünglich mal ein Netzwerk für Kreative werden sollte. Und dann habe ich einfach gedacht, weißt du was, wir nehmen das jetzt irgendwie, passt das für mich so gut und also DUS ist Liebe, DAS ist Liebe, so ne, also irgendwie, ich bin halt super heimatbezogen, irgendwie, ich liebe diese Stadt, ich habe diese Kultur hier einfach unglaublich schätzen gelernt und auch die Menschen hier. Genau, und um den Bogen jetzt nochmal zu spannen, dann habe ich halt quasi einen Tag später, war ich spazieren und auch beim Spaziergang habe ich quasi ein Event angelegt bei Eventbrite, gemeinsames Spazierengehen in einer Woche, habe den Instagram-Account angefangen zu befüllen und dann ging es ab. Und dann ist das auf einmal total exponentiell krass angestiegen, total viele schöne Feedbacks, unter anderem ja auch eben von dir, dann irgendwie auch eine Vernetzung eben an die Rheinische Post, wo ja dann ein toller Artikel erschienen ist, dann auch im Dezember schon. Und ja, seit November machen wir das Ganze und haben jetzt schon irgendwie über 15 Events gemacht, über 200 Tickets verkauft. Also es ist einfach insane, wie viele tolle Frauen ich schon kennenlernen durfte, wie viele coole Sachen ich machen durfte, mit wie vielen tollen Hosts ich zusammenarbeiten durfte. Genau, das ist jetzt, ich hoffe, ich bin so einigermaßen zum Punkt gekommen. Ja, also ich könnte dir ja stundenlang zuhören, weil genau das ist ja, das habe ich dir ja auch eben schon quasi als die Mikros noch aus waren, irgendwie haben wir uns darüber unterhalten, wie du schon sagst, dass es irgendwie Apps gibt oder Möglichkeiten sich zu vernetzen, wenn man neu in der Stadt ist. Diese Situation kennen ja wahrscheinlich echt viele. Ich auch, du ziehst in eine Stadt. Klar, meistens bist du dann in einer gewissen Phase angeschlossen, in einem Studium oder Ausbildung oder sonst was. Aber selbst das kann irgendwie manchmal einsam werden. Oder du bist halt einfach neu in einer fremden Stadt. Und es ist ja das eine, dann zu wissen, es gibt irgendwelche Apps, wo ich mich so anmelde, aber es hat ja auch immer, da weiß man nicht so richtig. Und ich habe das Gefühl, zum Beispiel bei deiner Plattform, weil das ist Liebe. Ich habe das Gefühl, ich weiß so, wer dahinter steckt. Ich weiß, ich bekomme sofort eine Wärme irgendwie rausgeströmt. Ja, auch einfach, weil ich glaube genau, das erste Event war ja dieser Spaziergang im Grafmerger Wald. Ne, das war am Unterbacher See. Ach, Unterbacher See, Verzeihung, genau. Und da habe ich gedacht, was für eine schöne, also wie schön, weil man ist irgendwie, es hat ja auch was Unverbindliches erstmal. Also das finde ich so, auch das Schöne daran. Es ist nicht sofort so, weiß ich nicht, wir sind sieben Stunden auf einem Boot oder so. Also kann auch passieren, aber es ist erstmal locker, es sind nur Frauen, das kommt ja auch noch dazu irgendwie. Also das ist auch irgendwie, es ist ja schon eigentlich krass, dass man das dazu sagen muss, aber es ist erstmal ein Safe Space in jede Richtung. Komplett. Oder genau, es sind Flinter. Und deswegen, das kann ich mir vorstellen, dass das einfach was sehr Besonderes ist, was wahrscheinlich viel Anklang findet. Und dann auch natürlich im Umkehrschluss auch vielleicht viele Hosts, viele Orte sagen, ja, wir haben Lust, das mitzumachen. Also was mich auch beeindruckt hat, ist, dass du ja sehr schnell auch irgendwie mit der Oper zum Beispiel kooperiert hast, also auch so Kulturangebote zugänglich machen, niedrigschwellig machen, wie ist das gekommen? Also gab es da vorher schon die Idee und den Kontakt oder ist das auch einfach passiert? Ja, da muss ich ein bisschen... Also einfach passiert hört sich jetzt anders an, wenn ich das meine. Ja, total. Nee, also da muss ich ein bisschen ausholen tatsächlich. Also es passt ein bisschen zu dem, was du gerade gesagt hast, weil ich habe herausgegangen, auch schon dieses Bedürfnis gehabt, eben Menschen zu verbinden. Und ich komme zum Beispiel ursprünglich selber auch aus einer, in Anführungszeichen, kulturfernen Familie. Also bei uns gab es halt keine Museumsbesuche, keine Oper, kein Schauspielhaus. Also das gab es bei uns alles nicht. Und ich bin eher so durch mein Studium dann, Also ich habe mir in den Kulturwissenschaften hier an der HHU dann studiert, HHHU habe ich jetzt gesagt, an der HHU studiert und bin dann das erste Mal so in diese Kulturbranche irgendwie so reingekommen. Und habe dann auf einmal gemerkt, ich finde hier irgendwie gar nicht meinen Platz und ich fühle mich hier irgendwie ganz strange und die Leute, mit denen ich dann dahin gehe, die kennen das alle schon und dann fühle ich mich irgendwie so ein bisschen abgehängt. Ich habe meinen Platz nicht gefunden. Und dann war das irgendwie so diese Idee, okay, da schon so Leute irgendwie zu verbinden, Leute irgendwie gemeinsam, also mit denen gemeinsam Kultur auch zu erleben, aber halt eben generell auch Menschen zu verbinden. Und da hatte ich zum Beispiel für All-Genders quasi komplett offen gehabt und die meisten Männer, also Cis-Männer, die da waren, waren tatsächlich zum Daten da. Also das war total krass, weil man hat echt gemerkt, dass das eine ganz andere Energie war, als das, was ich jetzt auf meinen Events erlebe, weil es ist einfach, es ist nicht performativ, es ist total niederschwellig, es ist total herzlich und schön und offen und also es macht einfach, also es ist ein anderes Gefühl. Und genau, um jetzt auf die Oper dann wieder zurückzukommen, ich habe dann quasi, bevor ich dann auch bei rausgegangen aufgehört habe, habe ich tatsächlich, eins meiner letzten Events war dann auch ein gemeinsamer Opernbesuch, wo wir dann zusammen unten auch im Fundus waren und also uns die Kostüme angeschaut haben und dann gemeinsam. Ja, uns eben ein Stück angeschaut haben und dann, auch da, dass es irgendwie total schön war, weil wir dann in den Pausen gemeinsam halt nochmal so darüber gequatscht haben, was wir jetzt gerade gesehen haben und da waren auch, die meisten waren auch noch gar nicht in der Oper, also vorher und es war irgendwie dann so ein Gefühl von so, ich fühle mich irgendwie safe, so, ich kann hier alles fragen, ich so, ich muss mich nicht irgendwie in Anführungszeichen doof fühlen oder so, weil ich etwas nicht weiß. Und da hatte ich damals mit der Carina Grün, die unter anderem im Marketing halt eben arbeitet bei der Opa. Die war, also irgendwie haben wir uns einfach super gut von Anfang an irgendwie schon verstanden, weil wir glaube ich auch ähnliche Themen irgendwie haben und so. Ich verstehe. Und wir sind dann auch connected geblieben danach und als dann irgendwie das Thema aufkam, habe ich sie direkt angeschrieben und gesagt, hör mal, so, wie sieht's aus? Also ich hatte tatsächlich der Opa persönlich, also so geschrieben und Carina hat mir gleichzeitig privat geschrieben, weil sie witzigerweise, weil sie es über mich dann mitbekommen hat und das schon bei ihr im Team angesprochen hat, dass es jetzt dieses Format gibt und es jetzt total spannend findet, ob wir uns das vorstellen könnten. Oder die, die sich das vorstellen könnten, dass wir zusammenarbeiten. Genau. Und so ist es dann gekommen, tatsächlich. Also, dass wir Und wir dann einfach gesagt haben, ey voll geil, wir haben uns dann auf einen Kaffee getroffen und irgendwie, hey, lass uns das ausprobieren. Und dann hat es gepasst. Und dann hat es direkt gepasst. Also wir haben direkt dann irgendwie ein Deal ausgemacht. Irgendwie, wir haben dann auch tatsächlich auch so ein Rabattcode dann bekommen auch für die Leute, die halt sagen, ich kann an dem Event nicht teilnehmen, weil ich kann da einfach nicht, aber ich würde es trotzdem gerne mal ausprobieren und so. Und dann jetzt am 30.01. gehen wir zusammen das erste Mal in die Oper. Da freue ich mich sehr drauf. Richtig spannend, richtig spannend. Wie ist das gekommen oder wie kommst du an die anderen Locations, Leute mit denen, also Frauen, mit denen du zusammenarbeitest? Also es gab, wir können ja mal ganz kurz ein bisschen rekapitulieren. Genau, es gibt die Spaziergänge, dann gibt es Malen und ein bisschen, es ist immer und järbt, das mag ich auch sehr gerne. Also genau, man kann ein bisschen was malen, man kann ein bisschen was trinken, hattet ihr auch schon, nicht wahr? Genau. Was gibt es noch? Wir haben Styling gemacht quasi, das war dann Confidence in Japan, da haben wir so eine Farb- und Körperformberatung gemacht mit einer Stylistin zusammen und waren dann im September Store zum Beispiel auch und da konnten die Mädels sich dann auch durchprobieren durch die Klamotten. Und es war auch dann am Ende wirklich so, als wäre man mit Freundinnen einfach zusammen shoppen. Also es war total schön. Genau, unser letztes Event war ja am Montag, also vor zwei Tagen. Heute ist Mittwoch. Genau, da waren wir in der Fliese zum Beispiel. Da haben wir einfach einen Deep Talk Abend gemacht mit Kilchleck zusammen. Das ist so ein Gesprächskartenset, mit dem wir eigentlich immer arbeiten, so für den Beginn. Also wir haben immer am Anfang eines Events, also bevor die Aktivität eigentlich losgeht, haben wir immer so Connection-Runden, wo die Mädels miteinander connected werden. Und hast du das Gefühl, das funktioniert? Was ich mich frage ist, manchmal ist es sehr gut, wenn man angehalten ist, mit Stichpunkten quasi sich zu connecten. Ja. Also hast du das Gefühl, schwappt schnell auf eine organische Ebene über und das ist quasi der Kickstart und es ist auch nötig sozusagen, also um vielleicht eine bestimmte Hemmung direkt abzubauen oder ist das was, was vielleicht sowieso passiert und es kommt einfach auch ein bisschen auf die Mischung an, was da für Charaktere aufeinandertreffen. Genau das. Also wirklich, das ist eigentlich on point. Also wir haben wirklich Mädels, die kommen rein und die sind direkt, so gehen direkt auf welche zu und setzen sich dazu und quatschen. Gab es auch schon mal den Moment, dass du dachtest, jetzt wird hier ein bisschen overgeshared? Also so, gar nicht jetzt, das gar nicht gewertet, sondern dass es direkt so losging und du dachtest, aber wir wollten doch erst noch mal ein bisschen malen. Also es gibt schon auch immer welche, die quasi eigentlich gar nicht so viel bei der Aktivität sind. Also die wirklich eigentlich tatsächlich eher zum Connecten dann da sind. Also tatsächlich, eine meiner besten Freundinnen war mal bei einem Malevent dabei und die meinte auch, ich hab fast gar nichts gemalt hier. Hör mal, weil irgendwie so, ich war die ganze Zeit am Quatschen und das gibt's auf jeden Fall auch. Aber es gibt auch viele, die dann auch wirklich auch diese Mischung einfach cool finden. Ja, verstehe. Hast du schon Stammkundinnen? Ja, also wirklich einige, die ich immer wieder sehe. Und ich freue mich da auch immer total. Wie viele Leute sind es oder wie viele Frauen sind bei einem Event dabei im Schnitt? Es gibt ja Begrenzungen. Also wie entscheidest du, was genug ist? Es ist sehr unterschiedlich. Also bei den Aktivitäten sind es meistens so zwischen, 10 bis 20 Mädels maximal, einfach damit man sich auch eins zu eins noch um die kümmern kann. wenn die Hilfe brauchen bei einer Technik oder so. Bei den offenen Events ist eigentlich quasi nur die Begrenzung, wie viele Plätze haben wir tatsächlich. Also in der Fliese waren jetzt dann, glaube ich, etwas über 30 Mädels. Also das ist dann halt immer einfach auch sehr an die Location gebunden und das, was wir halt machen. Genau, um dahin wieder zurückzukommen, also ich schlängel mich hier wieder kurz und quer durchs Gespräch. Zum Beispiel, wie kommt dann so eine Kooperation mit der Fliese zustande? Kommen die auf dich zu? Sagst du, das ist ein Ort, den mag ich, da will ich hin, da machen wir was? Das ist auch total unterschiedlich. Also ich habe zum Beispiel das erste Wine & Yapp, was wir gemacht haben bei Mission Genuss, das ist irgendwie so, glaube ich, von beiden Seiten passiert. Also ich glaube, Eva hatte mich dann damals angeschrieben und dann haben wir uns einfach getroffen und haben dann irgendwie was gemacht. Also weil ich mal so einen Open Call gemacht habe, wo sich Leute darauf melden konnten. Aber bei der Vliese zum Beispiel habe ich mich dann einfach gemeldet und manche Kontakte habe ich natürlich auch einfach noch aus der rausgegangenen Zeit. Also beziehungsweise auch einfach privat, weil ich irgendwie viel unterwegs bin. Genau, also es ist super unterschiedlich, wie das dann, oder man kriegt ein Intro von irgendjemandem, der sagt, hey, du musst da unbedingt mal hin. Also ich entscheide schon auch sehr stark, tatsächlich muss ich sagen, auch nach persönlichem Gusto, so, weil. Ja, können ich sehr gut verstehen. Ja, es muss irgendwie für mich vom Ball bei passen. Am Ende bist du es ja auch. Also du bist ja quasi die Oberhost, so, also, ne, und du entscheidest halt, wo möchtest du dein Netzwerk ansiedeln, wo möchtest du das hinbringen. Ja, und die Leute vertrauen mir auch. Also ich glaube, das ist halt auch, also es ist halt sehr stark gekoppelt auch an mich als Person und ich glaube halt, da entscheidet auch super schnell so eine Sympathie oder Antipathie so, so möchte ich dabei sein oder nicht, weil, ne, also die dann im Zweifel irgendwie mich einfach cool finden, mir vertrauen und dann sagen, ja, wenn die Leni sagt, wir machen das im Kausal, keine Ahnung, dann wird das wahrscheinlich gut. Dann wird das schon gut sein, ja. Was ist so der Altersdurchschnitt, kannst du das sagen? Also ist das total unterschiedlich oder fokussiert es sich doch auf einen bestimmten? Auf ein bestimmtes Alter. Also wir sind eigentlich fokussiert auch tatsächlich auf Frauen zwischen Mitte 20 bis Mitte 40. Und das ist auch... Aber das kann ich ja noch mitmachen. Aber es ist halt auch total, wirklich total breit gefächert. Also in der Regel, der Querschnitt ist in der Regel so, es siedelt sich so um die 30 an tatsächlich so. Aber wir haben immer welche, die ein bisschen älter sind. Wir haben immer mal welche, die viel jünger sind. Also es ist total durchmischt. Aber es ist halt auch, also ich denke mir halt, es muss halt vom Vibe einfach passen. Ja, ja, toll. So und also es wäre halt, also wir hatten das bei dem ersten Spaziergang tatsächlich, da war eine, die war glaube ich Anfang 20, 22 oder so und es war halt eine andere, die war 44 oder so und also auf jeden Fall waren die so quasi 20 Jahre auseinander und die Jüngere ist dann auch später zu mir gekommen und hat dann auch gesagt, ey, sie fand es total spannend mit der zu quatschen, das wird jetzt wahrscheinlich nicht ihre beste Freundin oder so, aber sie fand es trotzdem irgendwie voll schön, was sie für ein Gespräch hatten und ich glaube, diese Mischung macht es dann auch am Ende. Ich verstehe. Genau, es ist ja am Ende, genau, es ist ein Safe Space, es soll ja auch ein Safe Space sein und am Ende ja vielleicht sogar auch ein bisschen was familiäres haben und da hat man ja auch verschiedene Altersgruppen vereint unter einem Dach. Unter einem Dach ist ein gutes Stichwort. Ich klaufe mir selber auf die Schulter. Du hast auch bald ein Dach über dem Kopf für dein Netzwerk sozusagen. Also bis jetzt findet das alles virtuell statt oder du bist zu Gast in verschiedenen Lokalitäten oder bei verschiedenen Hausten. Und jetzt ziehst du ein in ein Wohnzimmer. Genau. Ja, genau. Jetzt im Februar eröffnen wir unser Wohnzimmer eben auf der Wilhelm-Tel-Straße, also die letzte Querstraße von der Loretto-Straße. Genau, was dann halt einfach als Community-Space für uns fungieren wird. Es wird tagsüber das Open-Wohnzimmer geben, wo man quasi, also kannst du dir vorstellen wie so ein Craft-Café. Man kann vorbeikommen, man kann entweder seine eigenen Kreativprojekte mitbringen und einfach da machen oder zum Beispiel zum Lesen oder sowas oder einfach zum Quatschen kommen. Aber wir haben auch ganz viele Materialien vor Ort, die man dann einfach, also wo man sich durch verschiedene Sachen so durchprobieren kann. Auch wenn man sagt, ich hab immer schon mal Bock gehabt, Sticken zu probieren, will mir das aber selber nicht besorgen, genau, machen aber natürlich dann auch eben unsere Events dann da, wir machen auch Co-Working da, also so alles, was uns halt als Frauen oder Flinter eben einfach beschäftigt, also wir versuchen da halt wirklich eine große Bandbreite abzubilden. Hast du das Gefühl, um jetzt mal ein bisschen auf eine andere Ebene ganz kurz zu klettern. Und allumfassend hast du das Gefühl, dass da ein Durst oder ein Hunger nach war, nach diesem Aufgefangensein. Also du hast ja gerade schon beschrieben, wie das überhaupt zustande gekommen ist, dass du quasi auf Send gedrückt hast für das erste Event so. Klar, und wir haben auch etabliert, dass man sich halt manchmal so fühlt. Aber also genau dieses Zusammensachen machen auch an einem designierten Ort und so. Also hast du das Gefühl, dass das richtig aufgesogen wird. So hört es sich nämlich an und so sieht es auch aus. Und ist da manchmal auch eine kleine Schwere dabei? Das frage ich mich. Schwere inwiefern? Also das ist alles ganz leicht natürlich und es sind alles wunderschöne Sachen. aber ist dahinter, steckt dahinter in uns, vielleicht auch nach dieser ganzen Pandemiezeit und so, noch viel mehr das Bedürfnis nach einer Connection auf eine andere Art. Total. Also das meine ich mit schwere, gar nicht düster und bedrohlich, sondern einfach so, endlich kann ich mich. Und dann auch noch flinter, safe space, irgendwie rund, cozy. Komplett. Also ich glaube, das ist auch genau der Grund, warum ich mich auch entschieden habe, so schnell auch schon in den physischen Ort zu ziehen. Weil was ich halt auch gespürt und gemerkt habe, ist, dass halt dann einfach Leute dann einmalig auf einem Event dann irgendwie sind, dann halt vielleicht ein paar Kontakte so shallow dann haben, so oberflächlich. Und dann aber vielleicht, dass es danach dann wieder so ein bisschen versandet. Und ich halt ein Bedürfnis danach hatte, das halt auch aufzufangen auf lange Sicht. Also wir haben auch eine WhatsApp-Community, wo die Mädels sich auch untereinander selber auch connecten und sowas. Also wo das auch schon stattfindet. Wie viele sind da so drin? Also wie viele Follower hast du jetzt inzwischen? Fast 3000. Also wir kratzen gerade jetzt so an den letzten paar. Genau, und in der WhatsApp-Community sind so über 150 Mädels jetzt inzwischen drin. Genau, also davon sind natürlich nicht alle super aktiv, aber es gibt schon so einen Kern, die echt aktiv sind, die sich zum Essen treffen, zum Sport treffen. Keine Ahnung, zusammen kreativ werden, also wirklich ganz unterschiedlich und wir möchten da halt eben auch so ein bisschen so der Hub dann für sein in dem Sinne, also wirklich das Zuhause, das Wohnzimmer sein und auf jeden Fall sehe ich da also zum einen natürlich dieses Oberfläche, ich möchte einfach mal ein paar Leute kennenlernen, ich möchte mal rauskommen, ich möchte mal was Neues ausprobieren, aber ich weiß nicht, mit wem ich es machen kann und dann gehe ich halt zum Malabend mit ganz vielen Mädels, die das einfach alleine machen. Also wir haben natürlich auch immer Mädels, die dann, weiß ich nicht, eine Mama war mit ihrer Tochter mal bei uns oder wir haben auch öfter Freundinnen oder sowas natürlich bei uns. Aber im Kern sind die Leute schon alleine, also die meisten Mädels kommen alleine und das ist cool. Und sind es viele Zugezogene oder sind es hauptsächlich Leute, die von hier kommen oder ist das ganz unterschiedlich? Also weil ich glaube, also das, was du eben meintest mit dieser vielleicht so ein bisschen tieferen Ebene, dieses Einsamkeitsgefühl kommt ja nicht, einfach nur dadurch irgendwie, ich habe keine Kontakte, sondern das ist halt tatsächlich auch was, was mich auch persönlich total bewegt. Man kennt viele Leute, aber man hat vielleicht nur eine Person, mit der man eine wirklich tiefe Verbindung hat und die wohnt dann vielleicht im Zweifel nicht. Oder die bekommt ein Kind und dann ist die nicht mehr so available und auf einmal ist man wieder in der Position, wo man denkt, ach scheiße, aber ich wünsche mir eigentlich diese enge Verbindung und ich wünsche mir eigentlich Frauen, die vielleicht auch an einem ähnlichen Punkt sind wie ich, die ähnliche Interessen haben wie ich. Und genau das fangen wir halt da auf und da haben wir wirklich eine Bandbreite von Leuten, die ganz frisch zugezogen sind, Leute, die schon länger hier wohnen, aber keinen Anschluss gefunden haben. Leute, die hier schon wohnen, aber die Umstände sich verändert haben, weil man hat sich selber entwickelt oder im Außen hat sich was entwickelt, Leute sind weggezogen, haben ein Kind bekommen, was auch immer. Also das ist total durchmixt. Dein Angebot ist sehr niedrigschwellig, was das angeht. Ich finde schon, dass man kann sich einfach melden und mitmachen. Wie ist das finanziell? Also wie... Wie viel fällt so an im Schnitt für eine Veranstaltung? Weil es fällt was an, was ja auch ganz klar ist. Also Sachen kosten Geld. Das ist einfach so. Wie viel muss ich tatsächlich aufwenden? Und wie hast du dich dafür entschieden, das so festzulegen? Weil es ja auch wahrscheinlich so available wie möglich sein soll für alle. Ja, voll. Ja, das ist tatsächlich eine super komplizierte Kalkulation. Ja, stelle ich mir nicht fast vor. Ja, also ich kriege da auch manchmal Nachrichten von Leuten, die das auch wirklich fragen. Und wo ich das dann auch wirklich transparent auch nochmal so ein bisschen aufschlüssel, warum das so ist. Ich möchte ja meine Leute auch fair bezahlen können irgendwie und das ist mir zum Beispiel total wichtig, auch die Hosts, die bei mir quasi ihre Sachen anbieten, die bekommen halt einen super fairen Gegenwert, also das ist jetzt nicht, dass die da für fünf Euro die Stunde irgendwie dann da stehen oder so, sondern eigentlich so der Mammutanteil des Ticketpreises ist tatsächlich. Also es sind die Hosts, dann quasi dann die Location, wo wir auch zum Teil Miete zahlen natürlich. Natürlich, dann haben wir natürlich ganz viele so administrative Sachen, die wir bezahlen müssen, also weil man kann sich gar nicht ausmalen, wie teuer das ist, so Versicherungen, keine Ahnung, Domain, weiß ich nicht, irgendwelche Server. Ja, gerade so Versicherungen, das denke ich, das darf man ja auch, also du bist ja wahrscheinlich auch als gastgebende Person dann irgendwie in der Verantwortung, also das sind ja alles so Ebenen, genau, das kriegt man ja gar nicht so mit. Genau, man denkt dann halt, dass viele denken, ja, oh ja, einfach ein bisschen Aquarell malen, ist ja cool, so kann ich ja eigentlich auch mit meinen Freunden einfach selber alleine machen, aber also ich bepreise natürlich auch nicht nur das, was dann tatsächlich am Tag des Events passiert und also wenn ich das auch mal runterrechne, was dann bei mir abfällt im Moment quasi für das, was ich dann tue tatsächlich und wenn ich dann wirklich den Aufbau habe, das Event mit begleite, was drei bis vier Stunden zum Teil dann auch irgendwie dauert, dann noch Abbau und sowas, dann also kann man sich wahrscheinlich durchrechnen, wie viel dann am Ende bei mir dann hängen bleibt. Also es ist nicht wirklich viel und genau, also so setze ich das dann ungefähr zusammen, also es ist jetzt sehr schwammig, aber, Genau, also so in etwa ist es halt. Also wir haben halt, wie gesagt, wir haben diesen administrativen Part, wir haben eben natürlich, dass ich mir auch denke, ich möchte meine Dienstleistung auch natürlich, Wertschätzung erfahren eben, dass ich halt natürlich auch Frauen zusammenbringe, weil es ist auch sau viel Arbeit, Social Media zu machen, Leute zu gathern, einfach ja im Sinne von auch einfach diese Community aufzubauen, die Leute überhaupt zu erreichen und dafür zu sorgen, dass sie zu unseren Events kommen. Das ist halt ein Mammutanteil auch irgendwie, was das einfach für Ressourcen frisst. Das ist unglaublich. Genau, also das sind halt alles so Sachen. Und dann ist es halt super unterschiedlich. Und so berechnet sich dann dieser Preis halt eigentlich immer. Und wie viel? Ist im Schnitt so eine Veranstaltung? Auch das super unterschiedlich, weil es auch sehr auf die Materialkosten ankommt. Und dann halt auch, was die Hosts quasi dann abrechnen und so. Genau, aber zum Beispiel, vielleicht einfach, um das mal so einzugrenzen. Wir haben zum Beispiel, wir haben zuletzt zum Beispiel gehäkelt oder gemalt ja auch und da kostet dann ein Ticket 33 Euro, da ist aber all inclusive, Getränke sind da mit drin, Snacks sind da mit drin, alles. Also das, und das finde ich, also genau, so ungefähr sowas habe ich mir auch gemerkt und habe ich auch und ich finde, das ist... Immer noch viel Geld, wenn man es aus einer bestimmten Warte sieht. Es ist aber auch für eine sehr schön kuratierte, gut organisierte Freizeitgestaltung in einem Safe Space mit Leuten, wo ich irgendwie weiß, wir viben wahrscheinlich, finde ich das komplett reasonable. Was halt auf jeden Fall auch Next Steps sind bei uns, sind halt natürlich auch irgendwie so Förderanträge und sowas, weil das ist mir auch total wichtig. Wie gesagt, ich komme selber aus kulturferner Familie, auch einer Familie, die einfach die Ressourcen nicht hatte, irgendwie an Kultur teilzunehmen, einfach weil kein Geld und irgendwie so. Und mir ist das auch total wichtig, also da auch gute Angebote irgendwie zu schaffen und klar, in unserer eigenen Location können wir da nochmal anders mit handhaben, als wenn ich jetzt irgendwie Mühe zahlen muss in einem Raum und ich halt eh nur, falls ich zwölf Plätze habe, dann kann ich halt nicht sagen, okay, einen mache ich einfach for free, das ist für mich einfach finanziell nicht möglich, als kleines Unternehmen. Aber erstens, dadurch, dass wir gerade wachsen und dass wir halt dann auch mehr machen können, da haben wir schon mal viel mehr Möglichkeiten und halt im besten Fall natürlich durch irgendwelche Förderungen, an denen wir gerade so ein bisschen dran sind und wo wir gucken, was könnte für uns in Frage kommen. Genau, also wir kooperieren natürlich auch irgendwie, also hoffe ich natürlich, also sind wir gerade in vielen Gesprächen auch mit lokalen PartnerInnen, die dann vielleicht da auch Dinge ermöglichen können. Genau, also ganz viel, was wir da einfach planen, um diese Zugänglichkeit auch noch mal so ein bisschen niederschwelliger zu gestalten. Sehr spannend, sehr, sehr spannend. Wir kommen langsam zum Ende. Ich habe natürlich noch ein paar Fragen, die vielleicht, naja, schnell beantwortet ist hier gar nichts, aber möchtest du, also dass du wachsen möchtest, denke ich mir, und möchtest du auch zum Beispiel, ja genau, das Altersangebot zum Beispiel ein bisschen, also dass du sagst, okay, es wird auch was für Kinder geben vielleicht, oder für ältere Frauen, oder für, also so möchtest du, ist da noch irgendwie was geplant als Idee am Horizont? Dass du irgendwie sagst, okay, ihr kooperiert ja auch mit dem Kiwi-Falter in Kalkum. Also, dass du sagst, okay, wir machen auch irgendwie ein Spiele-Café-Angebot, sowas. Total, also unbedingt. Ich war ja auch ganz am Anfang auch beim Super Happy Market dabei, vor dem Bütchentag. Und da waren auch ganz viele Kiddies tatsächlich, die dann irgendwie mit uns da gehekelt haben. Und das war so schön, das hat so Spaß gemacht. Weil dann kamen auch ein paar Omis, die haben dann den Kiddies das gezeigt. Und da waren Mädels dann in meinem Alter, also so Mitte, Ende 20, die dann auch mit dabei saßen, gehekelt haben. Also das war irgendwie so wirklich diese Wohnzimmer-Atmosphäre und das, was du eben beschrieben hast, dieses mehrere Altersstrukturen in der Familie, die alle zusammenkommen und manche haben halt diese Familie einfach nicht, die haben das nicht, die haben keine eigenen Kinder vielleicht, möchten sie vielleicht auch gar nicht, die haben vielleicht aber auch keine Großeltern mehr oder was auch immer, keine Mama mehr und das ist dann halt total schön und das ist auf jeden Fall ein großes Thema für mich, was ich unbedingt angehen möchte und ich kriege halt natürlich auch ständig Anfragen dazu, also auch von Studierenden so, die dann vielleicht auch noch mal eine Ecke jünger sind als meine 30-Jährigen und vielleicht in einer anderen Lebensphase, ob es da was gibt, wird es auf jeden Fall geben und auch für. Golden Girls, sage ich dann immer so, Frauen ab 50 quasi, also weil da auch einfach ein wahnsinniger, Bedarf ist. Also es wird es auf jeden Fall geben. Und möchtest du auch. Regionmäßig dich noch ein bisschen ausbreiten? Also du hast schon gesagt, es geht ja über die Leute, die kommen, das geht auch über die Stadt ganz hinaus, aber die Events, die stattfinden, sind natürlich alle hier in der Stadt. Ist das was, wo du sagst, das bleibt auch so? Weil hier kenne ich mich aus, hier habe ich mein Netzwerk und es gibt so viel zu tun und zu entdecken hier in der Stadt. Oder sagst du, ich kann mir vorstellen, es ist Liebe gegen Essen. Oder was gibt es denn noch? Naja, du weißt schon, was ich meine. Me ist Liebe, Metmann. Nee, auf jeden Fall. Also das war von Anfang an so die Idee, dass man das skalieren kann und expandieren kann in andere Städte. Ich habe auch ganz viele Mädels, die ich ja auch kenne, wie gesagt, so meine Kolleginnen von damals von rausgegangen, die auch in Köln zum Beispiel wohnen oder sowas, die auch schon gesagt haben, du musst unbedingt nach Köln kommen und so. Also das ist schon auf jeden Fall ein Ziel von mir. Dafür muss halt mein Team ein bisschen mehr wachsen noch und so. Und wir müssen erstmal hier so ein bisschen setteln, aber das ist auf jeden Fall ein Goal, weil ich habe das immer wieder mit Mädels, die dann also irgendwie, mit denen ich mich irgendwie connecte aus irgendwelchen Gründen. Ich hatte letztens zum Beispiel eine kennengelernt aus Trier, die dann gesagt hat, bei uns gibt es sowas nicht. Aber das ist eigentlich auch ganz cool. Und ich glaube, gerade auch so in ländlicheren Regionen, da braucht man das nochmal viel mehr, weil da gibt es einfach generell auch nicht so viel Angebot wie jetzt hier in der Stadt. Ja, und allein auch eine Infrastruktur zu schaffen, das zu machen. Also dass man sagt, okay, und wenn man sich irgendwie einen, weiß ich nicht, einen Van leiht und in die nächstgrößere Stadt, also das irgendwie zu organisieren. Ja, verstehe. Und das heißt, du bist auch, du hast auch schon in den Fingerspitzen, dass du quasi dein... Deinen Oberhost-Tron teilst. Also du möchtest das ein bisschen breiter aufstellen, das ist dann in andere Regionen. Also ein Netzwerk, was sich ausbreitet und spannt über die ganze Region. Ja, also nicht nur über die Region, sondern das kann, theoretisch kann man es national denken, weil das ist halt das, was du sagst. Es ist ja nicht nur in Düsseldorf so. Es ist, glaube ich, in allen Großstädten ist das ein Thema, aber es ist auch in den ländlichen Regionen ein Thema. Also es ist überall ein Thema und ich also ich glaube, es kann davon nicht genug Angebote geben und witzigerweise merke ich ja auch, dass es gerade ganz, ganz viele. Andere, ja, quasi Netzwerke gibt, die da auch gerade so aus dem Boden sprießen, die etwas ähnliches machen wie wir und im ersten Moment habe ich so gedacht so, oh Gott, und irgendwie, Konkurrenz, in Anführungszeichen ganz groß, oh mein Gott, und inzwischen denke ich, nee, es ist total geil, weil wie ich eben schon gesagt habe, es ist so krass an mich gebunden jetzt aktuell noch, dass ich mir denke, es braucht halt auch Leute, die mit mir vielleicht nicht so weiben, die ein anderes Angebot haben. Ja, und ich finde tatsächlich, mehr ist mehr. Man kann ja in diesen Belangen auch wunderbar nebenher existieren, weil es einfach den Bedarf gibt. Und wie du schon sagst, manchmal ist es halt sehr an dich gebunden und dann weiß ich vielleicht, okay, aber es gibt auch ein Netzwerk, die gehen viel essen oder machen nur stundenlange Wanderungen, weiß ich nicht. Und dann kann ich mich, wenn mir danach ist, halt eher irgendwie dahin orientieren. Hast du dich denn vernetzt oder schon connected mit diesen anderen Plattformen? Also gibt es da auch schon die Idee der Zusammenarbeit? Also noch nicht so richtig zur Zusammenarbeit und noch so nicht so richtige Connections tatsächlich, aber ich kann auf jeden Fall ein paar empfehlen. Und zum Beispiel ganz lange gibt es jetzt, also schon seit 2023, glaube ich, gibt es das Stadt Baden unter anderem. Stimmt. Die machen ja auch ganz viele coole Events. Da habe ich zum Beispiel das Gefühl, dass sie eher ein bisschen ältere Zielgruppe ansprechen. Voll cool, würde ich auf jeden Fall empfehlen, so für Kultur. Aber auch, die machen auch einen Brunch zum Beispiel. Also so ganz, ganz viele coole Sachen. Es gibt den Viertelladen ja auch in Unterböck, die machen auch ganz, ganz viele coole und die haben zum Beispiel eine coole Förderung bekommen und die machen auch super viele so Mal-Workshops oder sowas, also vielleicht auch für die Niederschwelligkeit lohnt es sich auch da auf jeden Fall mal vorbeizukommen. Es gibt auch den Das Social Club, also Dus Social Club. Die machen was sehr ähnliches wie wir, aber ich glaube auch für eine etwas andere Art von Frau. Die machen auch viel so ein bisschen schickere Events oder sowas. Die haben auch, glaube ich, schon Walks gemacht. Die waren auch zusammen bei Glüh dich glücklich. sind mit dem neuen Pilates-Studio an der Kaltstadt quasi auch, haben die eine Kooperation. Also auch für alle so Pilates-Girls auch total gut. Und es gibt noch die Girlhood Walks heißen die. Die sind auf TikTok auch sehr aktiv. Die machen auch viele so Hot Girl Walks mit Matcha und so, also diese Clean Girl Ästhetik für mich, auch große Empfehlung. Und das sind alles aber auch Netzwerke quasi von Frauen für Frauen. Genau, also das sind, also der Viertelladen jetzt glaube ich so dezidiert nicht und Stadtbaden auch nicht, aber so die anderen beiden auf jeden Fall. Und hast du auch irgendwo ganz hinten am Horizont die Idee, dass irgendwann auch mal nicht flintar teilnehmen wird? Also meinst du, du machst mal so ein paritätisch aufgestelltes gemeinsames Event oder? Ja, auf jeden Fall. Kriegst du da auch schon Anfragen? Ja, immer wieder und ich habe auch bei mir in der Community tatsächlich letztens gefragt, ob das Open Wohnzimmer, Also dieses Format dann tagsüber, auch ob wir das aufmachen für alle. Und da waren die Meinungen auch sehr zwiegespalten und ich bin auch noch zwiegespalten. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es so immer mal wieder punktuell Sachen geben wird. Zum Beispiel unser Sommerfest wird sehr wahrscheinlich einfach offen sein für alle. Oder wir haben auch schon mal über so ein Datingformat nachgedacht, weil das natürlich auch super schön wäre, da irgendwie so ein conscious Dating oder so. Genau, also da ist more to come. Wir sind da an vielen Sachen dran. Okay, sehr schön. Ich danke dir für dieses Gespräch. Ich freue mich davon zu hören, was für Events demnächst anstehen. Ich komme mal im Wohnzimmer vorbei und ich freue mich, wenn wir uns bald wieder sehen und hören. Das würde mich auch sehr freuen. Danke, dass du mich eingeladen hast. Music. American Football ist im Düsseldorfer Sportkalender kein Novum. Ryanfire oder die Panthers spielen das Ballspiel mit den für ungeübte, unüberschaubaren Regeln schon seit Jahren in der Stadt. Trotzdem sind in den letzten Jahren immer mehr Fans dazugekommen. Düsseldorf möchte gar die Football-Hauptstadt des Landes werden. Everybody's Touchdown heißt nach der EM, Everybody's Heimspiel, wir erinnern uns, deswegen die Losung. Zum Superbowl, der Anfang Februar stattfindet, sind deswegen viele sportliche Aktionen geplant. Der Höhepunkt ist dann die Watchparty im Rheinriff. Marie Bockholt weiß, was es alles zu erleben gibt. Liebe Marie, dass du sportbegeistert bist, haben wir hier ja jetzt schon öfter etabliert. Du hast das ein oder andere große Ereignis gerade im letzten Jahr auf jeden Fall sehr, sehr eng verfolgt. Nach Everybody's Heimspiel gibt es jetzt Everybody's Touchdown. Football ist das neue Ding der Stunde. Bleibst du wach nachts, um den Super Bowl zu gucken? Ich glaube ich selbst, also ich finde es schon spannend, aber mir ist es dann doch ein bisschen zu spät. Also ich werde nicht extra dafür wach bleiben. Ja, also ich bin da komplett bei dir, also sowieso nicht. Ich habe, glaube ich, noch nie. Also Football verstehe ich eh nicht. Das ist ja wahrscheinlich dieses Klischee-Geding. Also alle 20 Sekunden wird da irgendwas gemacht und ich weiß nicht warum. Ich weiß, dass Beyoncé mal aufgetreten ist, dann hat Lady Gaga das übernommen. Und in diesem Jahr ist das erste Mal, dass ich überlege, tatsächlich wach zu bleiben, weil Kendrick Lamar die Halbzeitshow bestreitet beim Super Bowl in den USA. Auf der anderen Seite wird das ja sozial-medial wahrscheinlich so sehr begleitet, dass ich gar nicht wach bleiben muss, sondern das dann alles gucken kann. Aber darum soll es heute nicht gehen, auch wenn das natürlich ungleich spannend wäre, was da wohl alles so passiert und was geplant ist. Hier in der Stadt wird Football. Auch immer beliebter und bekannter, aber es ist gar nichts Neues. Also ich erinnere mich, als ich noch zur Schule ging und das ist jetzt auch wirklich fast, also das ist 25 Jahre her, da gab es schon Rheinfeyre und Football in der Stadt und zwar auch im Stadion, also richtig in groß und gar nicht so nischig. An meiner alten Schule gibt es eine Football-Mannschaft, die irgendwie trainiert, also das ist gar nicht so neu. Warum ist es trotzdem jetzt im Moment oder jetzt seit ein paar Jahren immer mehr? Also hast du da eine Idee? Ich glaube, was an der Präsenz nochmal deutlich was geändert hat, ist eben, dass 2023 ja die NFL Deutschland hier nach Düsseldorf gezogen ist. Die haben ja ein Büro im Dreischeibenhaus bezogen und genau sind dann ja dadurch auch ein bisschen im Stadtbild präsent. Also zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt gibt es ja immer Stände, die fahren im Rosenmontagszug mit, übrigens auch in diesem Jahr. Und genau kleinere Aktionen gibt es dadurch ja immer wieder in der Stadt. Ja. Everybody's Heimspiel war wie gesagt der Slogan, der Euro 2024 2024, genau, Dyself Marketing hat sich gedacht, never change a running system und jetzt gibt es halt wie gesagt Everybody's Touchdown und das wird tatsächlich, das ist eine Veranstaltungssituation, Also es ist ja nicht nur eine Nacht, sondern eine Reihe. Alles aber im Zusammenhang mit dem Superbowl. Und das findet statt Anfang Februar im Rheinriff, was im Areal Böhler ist, nicht wahr? Genau, richtig. Kannst du uns ein bisschen durch das Programm führen, was ist da geplant? Wer ist da vor Ort? Warum am Rheinriff? Also weil das ist ja, würde ich jetzt eher mit Wassersport in Verbindung bringen. Genau, das Rheinriff ist ja auch eine große Event-Location. Also da finden ja immer wieder auch größere Veranstaltungen statt. Unter anderem auch zur Fußball-EM gab es Public Viewings und genau, das soll jetzt eben beim Super Bowl am 9. Februar nochmal wiederholt werden. Davor ist aber die ganze Woche auch schon Programm, das geht los am Dienstag, am 4. Februar. Dann gibt es Musik, es legen unter anderem DJs auf und Kunst ist auch zu sehen, kuratiert von der Part 2 Gallery aus der Altstadt. Genau, in den folgenden Tagen gibt es dann ein bisschen Sportprogramm auch, da ist die NFL wieder selbst vertreten und bietet zum Beispiel so eine Quarterback-Challenge an, wo auch Kinder und Erwachsene sich im Werfen üben können. Und gegenseitig so ein bisschen nieder-tackeln oder gehört das Thema dazu? Genau, es sind tatsächlich auch Schaumstoffgegner aufgestellt. Also genau, da kann man Tacklen üben. Ansonsten gibt es nochmal eine große Warm-up-Party, die dann am Samstag, also einen Tag vor dem Superbowl stattfindet. Auch da legen nochmal DJs auf. Dafür muss man aber Tickets sich vorher kaufen. Das gilt nicht für alles. Zum Beispiel am Mittwoch, da gibt es noch ein großes Beach-Fleck-Turnier. Da treten die Düsseldorf Panther an, also auch ein traditionsreicher Verein hier in der Stadt. Und genau, da kann jeder zugucken, ohne zahlen zu müssen. Verstehe. Jetzt, genau, ist ja, wie gesagt, der Super Bowl irgendwie nachts, wird live übertragen. Patrick Schneider, der Rheinriff-Geschäftsführer, lässt sich zitieren damit, dass er sagt, wir wollen zum größten Wohnzimmer in NRW werden. Also heißt das, das ist auch so ein bisschen neben den Partys so die Stimmung, dass man da wirklich wie im eigenen Wohnzimmer irgendwie Public Viewing mäßig, also mit Snacks und in bequemen Klamotten irgendwie auf großen Sitzen? Oder wurde da schon so ein bisschen verraten, wie die Stimmung bei diesen Public Viewing sein soll? Ja, er sagte auf jeden Fall, dass es Foodtrucks geben soll und amerikanisches Essen eben. Und genau, der Reingriff soll sich so ein bisschen in den Lounge-Bereich verwandeln. Also es wird auf jeden Fall Sitzmöbel geben und eben mehrere Bildschirme oder Leinwände, auf denen die Besucher zugucken können. Und um wie viel Uhr ist das dann? Also es ist ja mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen sozusagen, dass es übertragen wird. Darum finde ich diese Idee von loungigem Abhängen und irgendwie nicht jetzt unbedingt Party-Party an dem Tag an sich. Ich meine, dass es davor diese Pre-Partys gibt und so ist ja nochmal was anderes, aber es ist schon eigentlich zur Schlafenszeit, oder? Genau, also die Übertragung startet ja die offizielle um 22 Uhr erst am späten Abend. Und das zieht sich auch immer eine ganze Weile, ne? Genau, also es wird wohl bis in den frühen Morgen gehen. Also wie schon gesagt, zu loungig. Also wenn ich teilnehmen möchte, darf es dann nicht sein, weil sonst, also wenn irgendwas nach 21 Uhr anfängt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ich einschlafe. Ich war zum Beispiel letztens im Kino, habe einen durchaus gruseligen Film geguckt und zwar Nosferatu, aber habe ich davon alles mitbekommen? Ich glaube nicht. Auch das hat mich nicht wachgehalten. Genau, also es gibt die Watchparty, das haben wir jetzt schon besprochen. Dann gibt es diese Partys drumherum. Kuratiert Kunst, sind auch NFL-Spieler vor Ort oder Spielerinnen sogar, also gibt es auch Leute, die irgendwie da, die man treffen kann, also die Mannschaften sind da, Düsseldorf Panther, Ryan Fire, also Genau, also ein NFL-Spieler jetzt glaube ich nicht, das wüsste ich nicht, aber genau, aktive im Sport eben mit den Düsseldorf Panther schon. Und dann wird wahrscheinlich während der Watchparty auch die Halbzeit-Show mit Kendrick Lamar natürlich übertragen, also Rap-Fans kommen dann auch auf ihre Kosten, Wie viele Leute sind da irgendwie? Also mit wie vielen Leuten teile ich mir dann das größte Wohnzimmer der Stadt? Also Platz ist für über 3.200 Menschen, also schon eine ganze Menge. Und genau, es gibt diese ganzen sportlichen Challenges und ist es jetzt über den Superbowl hinaus auch nochmal ein bisschen, also wird Everybody's Touchdown sich auch ein bisschen durchs Jahr ziehen, kann man das schon antizipieren? Also wie du sagst, beim Rosenmontagszug ist irgendwie ein Wagen am Start, dann klar durch die Präsenz in der Stadt, wahrscheinlich ja auch dann in irgendeiner Art und Weise bei der Kirmes, also wenn sie beim Weihnachtsmarkt irgendwie mitgemischt haben, also so ein bisschen jetzt im Stadtgeschehen, aber sind auch nochmal vielleicht rund um das Rheinfire-Heimspiel, die kommen ja am 1. Juni mal wieder in die Merkur-Spiel-Arena, ist da drumherum vielleicht auch was geplant, also kannst du schon so ein bisschen den Football-Hype in der Stadt ein wenig schon vorfühlen? Also was auf jeden Fall nochmal eine große Sache wird, das ist Ende Mai die American Football Madness. Das gibt es ja zum ersten Mal eben auch in der Rede. Weil Düsseldorf will ja Haupt-Football-Hauptstadt des Landes werden, ne? Ja. Also das wäre ich schon irgendwie auch, ja. Okay. Football Madness also. Ja, genau. Also es sollen Festival und eben eine Messe für Fachbesucher werden und die wird eben auch im Stadion in Stockholm stattfinden. Und dann kann man da auch gegen Schaumstoffgegner laufen und irgendwie diesen Ball werfen. Hast du schon mal in Football geworfen? Ich finde das ganz schwierig. Ich glaube vielleicht früher in der Schule mal, aber ich erinnere mich kaum noch. Aber der fliegt so eirig. Ganz, ganz cool. Ballsport ist jetzt nicht so mein Forte. Aber Football finde ich ganz schwierig. Da habe ich noch nie was gerade ausgeschmissen. Nicht, dass ich jetzt ständig Football durch die Gegend schmeiße. Aber ich finde das schon einen besonderen Sport, sich für zu entscheiden, nicht wahr. Meinst du, liebe Marie, dass der Football den, Platz des Fußballs in unseren Herzen sich erobern kann, meinst du, dass Everybody's Touchdown nach Everybody's Heimspiel ein bisschen auch das, ja, die Stadt hat es ja schon sehr zusammengebracht, natürlich auch durch die vielen internationalen Gäste jetzt hier während der EM, natürlich, aber also meinst du, Football wird jetzt durch diese, ja, NFL-Deutschland-Offensive so ein bisschen immer beliebter oder wird es immer so ein bisschen nischig bleiben? Also was hast du für ein Gefühl einfach? Also ich glaube, dadurch, dass viele Schulen das ja auch anbieten und dass die NFL mit vielen Schulen zusammenarbeitet, glaube ich schon, dass sich viele Kinder auch dafür begeistern können, was ja schon mal eine ganz gute Voraussetzung ist. Ja, ich glaube erstmal, dass Fußball aber natürlich die größere Menge begeistert noch. Ja, noch und vielleicht für immer. Da werden wir dranbleiben. Auch dranbleiben werden wir natürlich am Football-Sport per se. Du bist da ja jetzt im Thema. Das heißt, du wirst uns sicher auf dem Laufenden halten. Wie die Watchparty war, wer den Super Bowl gewonnen hat und was das mit dieser Stadt hier macht und zu tun hat. Vielen, vielen Dank auf jeden Fall schon mal und bis zum nächsten Mal. Vielen Dank, bis bald. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Dieses ständige Dauergrau und Nebel und hast du nicht gesehen, das ist jetzt erst mal vorbei. Und wir kommen in eine etwas andere Witterungsphase, wo es zwar auch sehr viele Wolken gibt, aber die nicht ganz so trüb ist. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Nicht ganz so trüb deshalb, weil es kommt jetzt zwar häufiger Regen dazu, aber wir werden zumindest mal den Regen hauptsächlich eher nachts haben. Tagsüber ist es dann häufiger trockener. Der Freitag bringt uns in allem voran erstmal relativ viel Wind. Es wird eine Südströmung geben im Vorfeld eines neuen Tiefs und dieser Wind wird uns halt eben dann. Sehr milde Luft bringen, sodass die Temperaturen zumindest schon mal auf 5 bis maximal 9 Grad ansteigen werden. Dann wird mit den Wolken, die aufziehen, auch Regen kommen und dieser Regen wird aller Voraussicht nach so ab dem späten Mittag, vermutlich eher ab dem frühen Nachmittag anfangen und das Ganze wird sich dann halt eben bis zum Samstagmorgen hinhalten. Die Temperaturen, habe ich schon angesprochen, liegen bei maximal 9 Grad und es kann sein, dass es dann zum Samstag hin eine Regenpause gibt, gerade dann ab dem Vormittag und die Temperaturen dann nochmal deutlich ansteigen auf maximal 12 Grad. Das ist zumindest die amerikanische Lösung des amerikanischen GFS-Modells. Das europäische ECMWF-Modell macht da eher eine Luftmassengrenze draus, sodass wir dann auch über den Samstag hinweg noch relativ viel Regen bekommen dürften, Das Ganze dann bei maximal 9 Grad. Das GFS geht sogar bis auf 12 Grad hinauf. Danach, nach diesem Samstag, gehen die Temperaturen dann deutlich wieder zurück. Da sind sich die Modelle einig. Das Ganze in Begleitung bei vielen Wolken und die Tiefschwerte liegen dann am Sonntagmorgen bei 2 Grad. Der Sonntag selbst wird uns aller Voraussicht nach so einen zweigeteilten Tag bringen. Die erste Tageshälfte ist noch sehr wolkenverhangen. Die zweite Tageshälfte dürfte etwas freundlicher werden. Temperaturniveau ist deutlich zurückgegangen. Wir liegen dann noch bei 2 bis maximal 8 Grad. Und in der neuen Woche, da werden wir dann erneut wieder Wind bekommen und auch höhere Temperaturen bis maximal 13 Grad. Das gerade zum Wochenstart hin. Und dann ebt das Ganze wieder so ein bisschen ab. Die Temperaturen gehen wieder leicht zurück. Wir haben mal wolkigere, mal sonnigere Phasen und auch mal regnerische Phasen. Und das soll sich wohl erstmal bis Ende des Monats fortsetzen und was danach kommt, das gucken wir uns dann nächste Woche an. In diesem Sinne, euch das Allerbeste und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jens-Strucks.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine sehr große Freude machen wollt und wenn ihr uns unterstützen möchtet, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt und bewertet ihn mit ihr wisst, Stern mit Punkten, mit Daumen, mit allem was geht. Lasst uns Kommentare da und schreibt uns und teilt ihn. Erzählt jemanden von diesem Podcast, der Düsseldorf liebt oder hey, noch viel besser, der das gefälligst noch lernen soll. Ich danke euch fürs Zuhören. Mein Name ist Torsia Kormann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss! Ihr wollt diesem Podcast etwas richtig Gutes tun? Dann schreibt eine kurze Bewertung bei Apple Podcasts. Music.