Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 088 Tarot & Lebensweg (3): Wie hilft Tarot bei Entscheidungen? | Lisa Kutmon & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen, ich begrüße euch zu einer weiteren Folge von unserem Podcast zu dem Thema, wie wir Taro in unserer Lebensbegleitung einbeziehen können. Ich bin Petra Baum von Spirit, Mind Energy, begrüße Sie wieder ganz herzlich Lisa Kutmon an meiner Seite und heute werden wir noch konkreter sagen, wie können wir denn die Tarot Botschaften wirklich verstehen und wo unterstützen sie uns bei Entscheidungen. Und liebe Lisa, noch mal herzlich willkommen. Wie verstehst du denn deine Tarot Botschaften? Lisa: Das ist eine interessante Frage. Also Petra Baum: Ja. Lisa: verstehen tut man eigentlich mit dem Verstand, den werde ich wahrscheinlich auch benutzen dafür. Aber was mich so freut, ist, dass ich sie eben auch so spüren kann. Ich Petra Baum: Mhm. Lisa: spüre, wenn ich eine Karte sehe und ich spüre auch, wenn ein bisschen die Laune runtergeht, was auch angemessen ist. Ich meine, ist einfach, dass man in schweren Zeiten ein Tralala macht. Ich wäre ja irgendwie gestört, wenn es anders wäre. Es darf sein. also sie stärken mich und sie erden mich. Also das, wenn ich mich runterdrehe, dann erdet mich etwas in einem Thema und dann kann ich eben da am Planeten Erde in meinem Alltag mich anders drauf fokussieren, als wenn ich immer mit meinen Themen Friede, Liebe, Eierkuchen oder so ähnlich herumschwebe. Verstehen ist mich essenziell wichtig. Ich gefällt mir jetzt dazu ein, gutes Buch auch dabei zu haben, wenn man die Rohkarten nicht wirklich so im Blut hat wie ich jetzt über die Jahre. Ich schaue in Petra Baum: Mhm. Lisa: den Kopf hinein, sehe sie und es fließt. Am Anfang Ich habe begonnen mit Gert-Bodhi-Ziegler's Tarot spiegelt Deiner Seele. Das ist einfach sein erstes Buch gewesen und Bestseller und die ersten fünf Wochen nachdem ich mit denen nach einer schweren Unfallgeschichte meine ersten Schritte ins Leben wieder gefunden habe. habe das Buch, das kann zurück, als wenn es 50 Jahre alt gelesen worden wäre, so zerfladert. Gert-Bodd-Ziegler's Gabe ist es wirklich eine Ausdrucksform zu finden, die so liebevoll und so einfühlsam ist, dass wenn er auch Schattenaspekte beschreibt, immer auch etwas Unterstützendes dabei ist. Immer etwas, was die Türe aufmacht, den aus dem Schatten wieder in das Lichtvolle zu finden. wenn heute mir wer fragt, ja was für ein Buch empfiehlst du, dass sie das haben, weil darin beschreibt er explizit immer auch die Schattenseiten, nicht nur die Potenziale und die Chancen, sondern auch die Schattenseiten. So, also so viel zum Verstehen. Man braucht einfach irgendwo eine Hilfe, ein Lernen, zu verstehen. Und dann, wenn man das länger macht, dann kommt wirklich das mit dem Herzen zu verstehen. Petra Baum: Ich glaube auch das ist so ein ganz wichtiger Punkt. Ja, wir fühlen mit dem Herzen und ich sag mal, das ist wie eine Sprache. Wenn ich spreche mit jemanden dann oder Idioms oder anderes habe, dann tauche ich ein in diese Sprache. Trotzdem Lisa: Ja. Petra Baum: heißt es irgendwann mal Vokabel lernen, weil ohne Vokabel funktioniert keine Sprache, sie zu erlernen. Lisa: Ja. Petra Baum: du hast das genannte Sbo, das ist wunderbar. Aber auch da merkt glaube ich jeder, je nachdem für welches Taro Deck er sich entscheidet. Ich glaube, die bekanntesten sind natürlich das Todd Taro und das Rydo-Wade Taro. zu sagen, ich nehme mir dafür ein Buch und Lisa: Ja. Petra Baum: ich weiß nicht, wie deine Empfehlung ist. Ich sage dann immer, bleib erst mal dabei, bis du sattelfest bist, weil jedes Deck arbeitet anders, jeder Autor hat seine Sichtweise und darf das auch haben. Aber man spürt glaube ich auch von der Resonanz, was spricht mich an. Lisa: Ja, die Bücher in die Hand nehmen. das aktuelle, oder Tarot einer neuen Zeit von Bernhard Huber, mit dem Bodhi Zegler auch ganz ein wunderbares Buch, was noch mehr zusammen hänge zwischen den Elementen und so weiter erklärt. die zwei sind für mich Wenn man beginnt, einfach haben. Ganz möchte ich noch mal was in der ersten Folge schon betont habe, noch einmal betonen, bevor ich, also wenn ich mal überlege, ich stehe jetzt vor einer kleinen oder großen, aber einer mich sehr beschäftigenden Entscheidung, dann überlege ich mir ja schon ein bisschen die Möglichkeiten, die ich sehe. jetzt kann ich dann eben für jede Möglichkeit, die ich sehe, eine Botschaft ziehen. Und dann ist ganz wichtig, wenn ich da mit anderen Menschen arbeite auch, dass sie fragt, kannst du auch mit jedem Weg leben? Würdest du, wenn sich es deutlich zeigt, mit jedem Weg leben können? Und ich würde nur eine Botschaft mir ziehen, wo dann der Weg auch für mich in Frage kommt. Es hat keinen Sinn zu ziehen, ob ich der alten Wohnung bleiben würde, wenn ich weiß, das tue ich auf gar keinen Fall. Wenn ich entweder dir oder dir der alten, Alten bleibe ich sicher nicht. Dann würde ich so eine Karte auch gar nicht ziehen. Ich bin da immer sehr... Ja, da ist Petra Baum: Dann hätte ich die Entscheidung ja schon vorrengenommen. Lisa: es eigentlich nur dann so, ich will bestätigt werden oder in einer so Ego-Geschichte. Aber wenn ich dann also bereit bin, dann wähle ich für jede Möglichkeit eine Botschaft. Und wenn es stimmig ist, das kam im Laufe der Jahre zu mir und hat sich ein paar Mal so gelohnt schon, also nicht sehr oft, weil so oft habe ich ja nicht so große Entscheidungen, das ist nicht so, aber es hat sich immer eigentlich so gelohnt, noch eine Botschaft oder etwas anderes, was ich jetzt noch nicht weiß. Das hat mir Petra Baum: Okay. Lisa: einmal wirklich fast das Leben gerettet. ich leg alle verkehrt hin, dann deck ich sie auf und dann seh ich gleich einmal Also wenn wenn ich wenn es klar ganz leicht und klar geht, sehe ich wenn da die Sonne liegt und da die Quälerei liegt, dann ist die Quälerei gleich mal weg. Also da bin ich, da geht es bei mir dann recht rasch. Da kann ich nicht überlegen, was bedeutet jetzt die Quälerei, was könnte ich lernen. Ich gehe da sehr nach der Höhe der Energie, nicht so sehr nach dem Komfort. Umgekehrt würde ich, wenn zum Beispiel kleine Arakana Freude, das ist von den unteren, die dir nicht so viel Kraft haben liegt und bei den anderen der Tod oder der Gehängte oder irgend so eine von den eher Unbeliebten von der Wortwahl. Petra Baum: Mhm. Und wichtig. Lisa: Ich würde auf alle Fälle sofort auf die große Arcana gehen, weil da ist im Lebensplan, die Lebensbestimmung, da ist viel Kraft dahinter. Das ist etwas, was meine Seele erfahren möchte und viele von, also Fast alle von den Menschen, die ich begleite, auch ein großes Sehnen danach den Seelenplan zu erfüllen, in der Bestimmung zu leben. Und von denen, die mit mir gehen, die gehen dann auch immer diesen Weg. Also es geht nicht darum, das Schöne zu wählen, sondern die Energie, die Kraft zu wählen, die dahinter steht, den Weg zu gehen. Dann würde ich das so machen. wenn die die kraftvollste karte auf der position liegt oder etwas anderes wenn die wir wenn das wirklich deutlich kraft dann weiß ich es ist im moment nicht zu entscheiden alles bleibt wie es ist und es ist eine große erleichterung und es kommt dann es kommt dann irgendwann also ich habe es nie anders erlebt und auch in der begleitung mit menschen erlebe ich so viel wo menschen das einfach auch erfahren wie sich das erfüllt dann Und was dann noch passieren kann bei den Entscheidungen ist, dass ich zwei gleichwertige, nehmen wir jetzt einmal der Einfachheit halber zwei Möglichkeiten, ich wähle für zwei Möglichkeiten und ich habe zwei gleichwertige Botschaften. Dann ist es liebe Taro, teilt mir mit meine liebe Lisa, heute darfst du einmal. ohne Werkzeug-Tarot. Heute darfst du einmal mit dir selber. Und da würde ich jetzt wirklich gerne eine kleine Erfahrung aus meinem Leben, die noch nicht sehr lang ist, erzählen, wo es mir so ging bei einer sehr, sehr großen Entscheidung, die mich sehr, gequält hat. Und wo der Himmel scheinbar nicht gnädig mit mir war, weil er mir mit Tarot nicht geholfen hat. Und zwar war das, ich hatte vor drei Jahren, zwei Jahren eine Krebsdiagnose mit einem aggressiven Krebs, wo es darum ging, ob ich Chemo mache oder nicht. Und da kriegt man halt die Diagnose und dann ... hört man was die sagen und dass die Zeit eilt und ja ich habe so funktioniert dass für mir nicht klar war ich rufe jetzt einen meiner heiler freunden an oder oder googelt danach sondern ich habe es auch in Erwägung gezogen sollte ich das machen hab dann der Tarot Botschaften mir geholt und Die waren gleichwertig. habe zuerst zwei, in der ersten Nacht zwei sehr heraus, das war glaube ich die Quälerei gegen die Vergeblichkeit. Also wurscht was ich tue, beides ist nichts. Dann habe ich mir gedacht, habe drei Tage Zeit bekommen, dass ich schauen soll, dass ich eine Entscheidung finde. Und dann habe ich eine Nacht vergehen lassen. und in der dritten Nacht, ich hab einfach überhaupt nicht was betont, dann hab ich noch einmal Botschaften, dann hab ich die Sonne und den Stern gezogen. Beide wunderbare Dinge am Buffet haben mir nicht möglich gemacht, eine Entscheidung zu treffen. Und da hab ich ja schon Leuten gesagt, wenn das so ist, dann heißt es, musst selber, dann ich wirklich, jetzt hab ich zweimal das gekriegt, einmal das, der Roh ist kein Werkzeug in diesem Fall. Also auch das kann... Tarot uns am Lebensweg begleitend mitteilen. Dass es Momente gibt, wo wir wirklich auf uns allein zurückgeworfen werden. In meinem Fall war dann, ich wirklich verzweifelt bin. kann mich gar nicht erinnern, dass ich immer so verzweifelt war wie in der Nacht. Ich nicht gewusst, was ich am nächsten Tag antworten soll und hab dann einfach wirklich irgendwie gebetet, ich brauch jetzt eine Antwort, ich dreh durch. irgendwie das ist... Und dann wurde mir die Antwort geschenkt. da kam dann einfach aus dem Bauch die Frage, was willst du wirklich? Und gleichzeitig, oder ein Bruchteil einer Sekunde hinterher kam die Antwort, die Schulmedizin. Ich war selber überrascht, aber es war in einer Klarheit da. Es hat funktioniert. Ich habe mich vorbereitet, alternativ. Ich habe danach alternativ. Und zwischendrin habe ich das ganze Ding einfach durchgezogen. was ich eigentlich mit meiner Geschichte erzählen wollte, ist, dass Tarot, und das ist jetzt nicht, dass es uns nicht dient oder nicht erspart oder sonst was, sondern dass es nicht verhindert, dass wir manchmal gezeigt bekommen. dass es diesmal ohne sein soll. mich ist es wirklich so angekommen, meine Liebe zum Tarot, meine Hingabe ans Tarot viel Freude in mein Leben bringt, viel Klarheit in mein Leben bringt, auch sehr schöne Begegnungen in der Begleitung mit Menschen in mein Leben bringt. Dass es mir aber auch zeigt, wenn ich einmal einen anderen Schritt gehen darf. das eigentliche Entscheidungen dann gar nichts daraus gemacht hat, aber daraus war das Werkzeug mich dahin zu führen. Ich wäre gar nicht so tief ein, wenn ich das nicht gesehen hätte, nicht diese, boah, ich kriege die Hilfe nicht. Also, mir hat das sehr beglückt. Weil es mehr ist, als wir eben da nur ein Petra Baum: Ja. Lisa: Entscheidungsmacher. Es führt weiter, ist, oder vielleicht gar nicht das Tarot, sondern die Führung oder das höhere Selbst oder wie wir das nennen wollen. Das Gesamtpaket. Wir kommen nicht aus, unser Leben immer wieder zu entfalten und uns begleiten zu lassen, ganz anders als das Tarot selbst beabsichtigt. Also es bleibt Werkzeug, aber es geschieht etwas mit dem Werkzeug. Petra Baum: Das ist das Wichtigste. Es bleibt ein Werkzeug, welche Entscheidung ich nachher treffe, was mit mir so resoniert, dass ich mich abgeholt fühle. Oder manchmal ja auch in das Gegengefühl geht, wo man sofort weiß, die Karte resoniert gar nicht. Hat genauso ja Grund. ist ja auch nur die zwei Seiten einer Medaille. Lisa: Ja. Petra Baum: stärkt aber nachher bei der Entscheidung. Und sei es, wenn das Maro sagt. Du darfst jetzt mal vollkommen alleine entscheiden. Lisa: Ja, das war für mich ganz eine wichtige Erfahrung und ich bin dem unglaublich dankbar. da habe ich so richtig verstanden, okay, und diesmal nicht. Und trotzdem in anderen Gelegenheiten, du machst wieder mit Menschen, es einfach so bot, es gibt Inhalte mit, man bekommt eine Geschichte mit, wie man was angeht, warum man was zurücklässt. es ist immer mehr als wir jetzt nur die Münze werfen. Petra Baum: wir das zulassen, dann lassen wir ja zu, dass wir uns automatisch für eins entscheiden. Wir werfen sie ja nicht, weil wir beiden wie soll man sagen, Potenziale oder Bedeutung beimessen und uns ja tiefer reinfühlen wollen. Die Münze macht es sehr einfach zu sagen Kopf oder Zahl. Dann gehe ich eben nicht in diesen Weg zu sagen, was steckt eigentlich dahinter gerade. Lisa: Ja, das ist bei ganz leichten Dingen, wo ich weiß, das hat für mein Leben jetzt keine Bedeutung, ob ich jetzt auf den Berg gehe oder auf den Berg und ich kann mich nicht entscheiden und ich will ja von Münze, dann ist einfach die Entscheidungsenergie gespart. Das ist für mich dann Energiesparen. Petra Baum: Dann frage ich auch nicht, welcher Berg gibt mir heute das Meiste. Vielleicht fordert er, das ist das andere. Lisa: Das ist dann nicht wichtig, weil ich sie alle liebe. Das ist wurscht, wenn ich Petra Baum: Stimmt. Hast du eigentlich auch die Erfahrung, ich mache das manchmal so, dass ich, wenn eine Endkarte kommt, mit der ich noch nicht ganz so abwägend ein Gefühl dafür bekomme, sage ich manchmal, ich mische nochmal und lasse eine Karte rausfallen, weil die unter Umständen noch einen weiteren Impuls gibt oder den Weg anzeigt, wie eine Karte zu lösen ist oder oder. Und manchmal fällt eine raus und manchmal kann ich dreimal mischen und es fällt nichts raus, wo ich dann merke, heute möchte das Taro mir keine weiteren Infos geben. Kennst du sowas auch? Lisa: Ich muss jetzt ehrlich sagen, ich kenne es, ich mache es nicht. Ich mache manchmal Petra Baum: Okay. Lisa: noch, dass ich mir eine tatsächlich dazu nehme, aber Petra Baum: Mhm. Lisa: irgendwie hat mein Lebensweg so viel geführt, dass ich nicht mit rausnehme, noch eine rausverlasse. Aber vielleicht, wenn du das jetzt so sagst, ich lasse mich sehr gerne inspirieren und denke mir immer, wenn ein Mensch mit und ohne Tarot oder in unserem Setting oder sonst etwas sagt, was für mich im Moment überraschend kommt, dass das ja auch, dass so wie das Toro für mich, sage ich auch gern, der Telefonhörer mit meiner Führung ist, dass auch der andere Mensch wie ein Telefonhörer ist und nicht du mir das sagst, sondern der Himmel mir jetzt was sagt. Also weil ich das glaube, so wie mich kennen, werde ich das bei nächster Gelegenheit machen und an dich denken. Petra Baum: und damit werden wir auch schon wieder am Ende von unserer heutigen Folge angekommen und haben so ein paar Einblicke gegeben, wie kann Taro tatsächlich jetzt helfen bei Entscheidungen. wo kann es vielleicht manchmal auch nicht unterstützen und ist dann trotzdem eine ganz wertvolle Unterstützung zu merken. Heute ist es mal nicht angesagt. Und liebe Lisa, ich danke dir ganz herzlich. Und beim nächsten Mal gehen wir, glaube ich, noch mal so auf zwei Themen ein, in das Thema so Familiendynamiken oder gesundheitliche Themen, die dann doch ein bisschen sensibler sind. Und da freue ich mich sehr drauf. Für heute sage ich Tschüss. Lisa: Ich dich auch. Tschüss zu dir und tschüss zu allen.