Latest / Audi Weekly / Ende einer Ära: Letzter Audi RS6 Avant GT produziert
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- Servus, liebe Interessierte, zum Audi Weekly. Das sind die Themen der Woche rund um die vier Ringe aus Ingolstadt. Kritik am Führungsstil von Audi-Chef Gernot Döllner. Ende einer Ära. Letzter Audi RS6 Avant GT produziert. Audi-Betriebsrat warnt vor US-Fabrik. Und Erfolge für Audi-Tochter. Sauber im Motorsport. Audi-Chef Gernot Döllner sieht sich intern zunehmender Kritik und gezielten Angriffen ausgesetzt. Anonyme Hinweise, Gerüchte und das Durchstechen interner Informationen an Medien sollen Audi-Kreisen zufolge seine Position und Reformpläne schwächen. Jüngst sah er sich gezwungen, öffentlich über ihn kursierende Erzählungen, etwa über angebliche Auseinandersetzungen mit Vertriebsvorstand Marco Schubert, als haltlos zurückzuweisen. Besonders Döllners Führungsstil und seine Haltung zum Homeoffice stehen dabei im Fokus der Kritik. Seit dem Dieselskandal hatte sich Audi an eher verwaltende Chefs gewöhnt. Döllner hingegen treibt die Transformation mit klaren Ansagen und spürbarem Sparwillen voran, auch im Management, wo hunderte Stellen gestrichen werden sollen. Das sorgt offenbar für Unmut in Teilen der Führungsebene. Gleichzeitig erhält er intern aber auch Unterstützung. Viele schätzen seine Klarheit und Entscheidungsfreude. Auch der Betriebsrat stellt sich hinter ihn. Gerüchte über einen möglichen Wechsel an der Spitze dementiert das Umfeld. Döllner gilt in der Konzernspitze als alternativlos. Bei einer Betriebsversammlung der Audi-Mitarbeiter äußerte der Betriebsrat Bedenken über Pläne, ein Werk in den USA zu errichten. Hintergrund sind die US-Zölle. Audi-Betriebsratsvorsitzender Jörg Schlagbauer betonte, dass die Sicherheiten der Arbeitsplätze in Deutschland gewährleistet sein müssen. Er kritisierte die Absatzzahlen der Elektromodelle, die nicht den Erwartungen entsprechen, und sprach sich gegen die Notwendigkeit eines neuen Werks aus, solange Kapazitäten in Deutschland ungenutzt blieben. Im Herbst 2026 soll ein neues Elektromodell in Ingolstadt produziert werden, was Optimismus hinsichtlich der Produktionszahlen bringt. In Neckarsulm wurde der letzte Audi RS6 Avant GT produziert, ein auf 660 Einheiten limitiertes Sondermodell, das als die Speerspitze der aktuellen Verbrennermodelle gilt. Die Böllinger Höfe, die eher einer Manufaktur als einer Fabrik gleichen, bauten dieses Modell in aufwendiger Handarbeit. Mit dem Produktionsende verabschiedete sich auch Wolfgang Schanz, der Produktionsleiter der Audi Sport GmbH, in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Sven Veit. Trotz der Umstellungen in der Produktion hofft man bei Audi auf die Einführung eines neuen Modells, um die Kapazitäten besser auszulasten. Die Audi-Tochter Sauber erzielte bei einem Rennen in Österreich mit den Fahrern Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg ein hervorragendes Ergebnis, bei dem beide in den Top 10 landeten. Besonders Nico Hülkenberg beeindruckte durch seine Aufholjagd vom letzten Startplatz bis zu einem Punktgewinn. Der Erfolg folgt einem Fahrzeug-Update, das dem Team zu neuer Wettbewerbsfähigkeit verhalf. Die Audi-Sommerkonzerte in Ingolstadt boten Musikfreunden zahlreiche Höhepunkte. Am Samstagabend verzauberte die israelische Sopranistin Hila Baggio das Publikum mit ihrem beeindruckenden Repertoire, während das Georgische Kammerorchester eine dramatische deutsch-italienische Opernacht gestaltete. Weitere Veranstaltungen fanden an einzigartigen Orten wie der MKKD-Baustelle statt, die als außergewöhnlicher Konzertort diente. Der künstlerische Leiter Sebastian Wieser betonte die Einzigartigkeit des Ortes sowie den innovativen Charakter der Aufführungen. Das war das Audi Weekly für diese Woche. Diese Episode wurde erstellt vom Donaukurier zusammen mit Artigli und mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Bis nächste Woche. Macht's gut!