Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Mehrere Einbrüche in Alster-Eis
Transcript
- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 6. Februar. Kein Alstereisvergnügen, zwei Eiseinbrüche. Gastronom bietet Obdachlosen Unterkunft. Blockprozess, Entführer David B. und sein Friedensplan. Dom P. Darf auf Rückkehr in HSV-Kader hoffen. Nein, es wird in diesem Jahr aller Voraussicht nach kein Alstereisvergnügen geben. Denn das Eis der Alster ist nun mal nicht dick genug, um darauf spazieren zu gehen. Trotz aller Warnungen in diese Richtung kam es jetzt gleich zu zwei Eiseinbrüchen. Einer davon endete für ein Tier vermutlich tödlich. In diesem Fall hatten zwei Hunde in Ohlsdorf einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Passanten hatten nahe der Straße am Hasenberge eine Frau im Wasser der Alster gemeldet, nachdem zuvor zwei Hunde aufs Eis gelaufen und durch die dünne Eisdecke eingebrochen waren. Die Hundehalterin ging darauf ins Wasser, um die Tiere zu retten. Die eintreffenden Feuerwehrleute konnten die Frau und einen Hund rausholen, das zweite Tier versank und blieb verschwunden. Offensichtlicher Leichtsinn führte zu einem weiteren Rettungseinsatz, diesmal an der Binnenalster. Dort hatte ein 25 Jahre alter Mann testen wollen, ob die Dicke des Eises ausreichen würde, um ihn zu tragen. Tat sie nicht, der Mann brach auch hier durch die dünne Eisdecke ins Wasser ein. Passanten beobachteten den Vorfall und zogen den 25-Jährigen aus dem Wasser, der anschließend unterkühlt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus kam. Hamburg steht bei psychischen Erkrankungen von Teenagerinnen bundesweit leider an der Spitze. In keinem anderen Bundesland wurden 2024 so viele jugendliche Mädchen wegen Depressionen und Angststörungen behandelt wie in der Hansestadt. Das geht aus dem neuen Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK Gesundheit hervor. Demnach waren 2024 über 100 von 1000 Hamburger Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren wegen einer Depression in Behandlung mehr als in jedem anderen Bundesland. Rund 2400 Teenagerinnen dieser Altersgruppe wurden hochgerechnet in Arztpraxen, bei Therapeutinnen und Therapeuten oder in Kliniken versorgt. Bei Angststörungen lag die Zahl 2024 bei knapp über 86 von 1000 jugendlichen Hamburgerinnen, insgesamt rund 2100 Betroffene. Besonders alarmierend ist die Entwicklung im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie. Bei den Angststörungen verzeichnet der Report für Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren einen Anstieg um 61 Prozent, bei Depressionen um 17 Prozent. In Hamburg sind seit dem Jahreswechsel bereits 15 obdachlose Menschen gestorben. Muhyiddin Arisoy kann das nicht mit ansehen. Dem 50-Jährigen gehört das Restaurant Mr. Kebab in der Straße beim grünen Jäger auf St. Pauli. An den kältesten Tagen bietet er wohnungslosen Menschen ein Dach über dem Kopf. Unsere Tür steht immer offen, sagt der eher zurückhaltende Mann im Gespräch mit dem Abendblatt. Obdachlose können kommen, sich aufwärmen, übernachten, etwas essen und wenn sie möchten im Keller duschen. In den richtig kalten Nächten bin ich die ganze Zeit hier, um Leute hereinzulassen, die sonst draußen schlafen würden. Das Winternotprogramm in Hamburg sei gut und werde von vielen genutzt, so der Wirt. Doch seiner Erfahrung nach falle es manchen Menschen auf der Straße sehr schwer, sich an die Regeln des Programms zu halten. Sie müssen zu bestimmten Zeiten da sein, zu bestimmten Zeiten schlafen gehen. Das sind viele einfach nicht gewohnt, das ist ihnen zu autoritär. Außerdem haben sie Angst, in den Notunterkünften beklaut zu werden. Müssen Zuschauer und Beobachter im Blockprozess vor dem Landgericht Hamburg ihr Bild von Entführerchef David B. korrigieren? Der 68 Jahre alte Israeli, der bereits als Zeuge eingeräumt hat, für die Operation zum Verschleppen der Kinder. Klara und Theo, in der Silvesternacht 2023-2024 verantwortlich zu sein, hat eine andere Seite offenbart. Trotz all der militärisch klingenden Pläne wie GoldenEyes, MoFive zur Rettung der Kinder aus Dänemark und seines Kampfsport erprobten Kommandos, entwarf er auch einen Friedensplan. So hat David B. einen Entwurf geschrieben, der in elf Punkten eine versöhnliche Beendigung des Sorgerechtsstreits zwischen Christina Block und Stefan Hänsel um die Kinder anregte. Nach Abendblatt-Informationen hatte die heute Angeklagte diesen Ideen im Jahr 2023 zugestimmt. Dass David B.'s Elf-Punkte-Plan am Ende nicht realisiert wurde, hängt vermutlich an Entscheidern im Umfeld der Familie Block. Knapp zwei Wochen nach seiner Trunkenheitsfahrt darf Jean-Luc Dompet wieder auf eine Integration beim HSV hoffen. Sportdirektor Klaus Koster hatte bereits am Dienstag angekündigt, dass der Franzose in dieser Woche wieder teilintegriert werden soll. Gleichzeitig haben die Hamburger den Profi mit einer Rekordstrafe sanktioniert. Der Linksaußen war zwei Tage nach dem Stadtderby beim FC St. Pauli frühmorgens um 7 Uhr zunächst über eine rote Ampel gefahren. Bei der anschließenden Polizeikontrolle wurde bei Dompeh ein Atemalkoholwert von 1,46 Promille festgestellt. Nach seinem Besuch auf der Polizeiwache fuhr er zudem mit dem E-Scooter davon und wurde dabei erneut von den Beamten beobachtet. Mittlerweile ist auch die Auswertung der Blutprobe da. Nach Abendblatt-Informationen lag Dom P's Promillewert mit 1,34 Promille knapp unter dem zunächst gemessenen Wert, aber immer noch deutlich über der strafrechtlich relevanten Grenze von 1,1 ab der Fahrer als absolut fahruntüchtig gelten. Schauspielstar Senta Berger erholt sich in einer Reha in Oberbayern von ihrem Oberschenkelbruch. Sie sei gut in ihrer Klinik angekommen, sagte ihr Sohn Simon Verhöven. Es liegt ein herausfordernder Weg vor ihr, aber das war jetzt einmal ein wichtiger Schritt. Als aufmunternd empfindet die 84-Jährige laut ihrem Sohn die Reaktionen ihrer Fans, auch auf ihren aktuellen Film, ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, in dem sie unter der Regie ihres Sohnes als Schauspielerin zu sehen ist. Die vielen schönen Genesungswünsche und auch Glückwünsche zu ihrem Film, die Reaktionen, die Kritiken, die sie mitkriegt, tun ihr definitiv sehr gut in dieser nicht einfachen Zeit, berichtete Verhoeven. Die Schauspielerin wollte am 16. Januar zusammen mit ihrem Kollegen Friedrich von Thun in der Hamburger Leistshalle in einer Lesung Texte des Humoristen L'Oreal präsentieren. Kurz vor ihrem Auftritt stürzte sie auf dem Weg zur Bühne rund einen halben Meter tief und verletzte sich dabei schwer. Zum Podcast-Tipp des Tages. Matthias Iken und ich sprechen in 040 Hamburg streng vertraulich über die Konsequenzen, die aus dem Mord am U-Bahnhof Wandsbeck gezogen werden könnten bzw. Müssten. Und vielleicht geht es auch um die Münchner Sicherheitskonferenz, der der liebe Kollege einen Besuch angekündigt hat. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.