Latest / Die Zeitgenossen / Die Zeitgenossen 19: Water Music, Die Odyssee, Costa del Pole, bequeme Schuhe, sei erkennbar!
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- speaker-0: Hör Willkommen bei den Zeitgenossen! ⁓ speaker-1: Willkommen bei der 19. Folge der Zeitgenossen, eurer beliebten kleinen Podcast und Videoshow über alles, was im Leben wichtig ist, wenn man das Leben nicht allzu ernst nimmt. Gut gesagt, ich. Und heute haben wir, also mein persönliches Highlight dieser Folge, kann ich jetzt schon mal sagen, kommt nicht von mir. Das wird von Stefanie kommen, weil sie nämlich anders als ich die Odyssey schon geschaut hat. Das wird das zweite Thema heute sein. Und ich hab natürlich schon als studierter Althistoriker, ich hab mir natürlich schon einige Reviews durchgelesen, alle sind begeistert, bis auf der Economist, der das Ding Alba nennt. Also ich bin selber total gespannt, was Stephanie davon hält und werde dann aber natürlich auch so schnell wie möglich ins Kino gehen und mir das Ding anschauen. Aber bevor wir dazu und vielen anderen schönen Sachen kommen, hab ich mal wieder ein Buch aus meinem Leben ausgegraben, das eine große Bedeutung gespielt hat. dass aber anders als sonst kein megaarrivierter und Nobelpreis gewinnender Oberklassiker ist. Auch ich brauch manchmal bisschen leichte Kost. deswegen Wirklich? Ja. speaker-0: Kann ich überhaupt nicht glauben. Gibt es da für irgendwie eine Berechtigung in deinem Leben? speaker-1: Doch, ich habe auch eine Vergangenheit mit lustigen Taschenbüchern und Comics und Lucky Luke und so. Also es muss nicht immer nur Weltliteratur sein, obwohl ich bei diesem Buch wirklich sagen würde, das hat auch bisschen Anspruch auf Weltliteratur. Und zwar rede ich von Wassermusik, Water Music von T.C. Boyle. Und ich glaube, das ist schon ein ziemlich populäres Buch, was viele Leute gelesen haben, als mir das in die Hände gefallen ist. Also rauszukommen ist es 1982. Ich habe das, glaube ich, irgendwann Anfang der 90er gelesen. und fand das so großartig, dass ich mir gleich drei Stück davon gekauft habe und dann in demselben Jahr an ganz viele Freunde zum Geburtstag verschenkt habe. Weil ich mir dachte, das macht so viel Spaß, das wollen so viele Leute lesen, das hat so vieles, was man mögen kann. Warum es sich nicht mal einfach machen? Sonst denken wir immer drüber nach, welches Geschenk passt zu wem, ob du eben ein geiles Buch hast. Und Water Music ist eine unglaublich vielfältige, prachtvolle Abenteuergeschichte, von der ich, als ich sie las, glaubte, dass sie komplett erfunden ist. Weil es geht ⁓ das Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 19. Jahrhunderts, ⁓ einen Abenteurer, der als einer der ersten das innere Afrikas erschließt. Und dieser Abenteurer heißt Mango Park. Und ich fand diesen Namen so unwahrscheinlich. Also Mango ist doch kein Name. Das kann ja nur ein Fantasiename sein. Ich habe erst viel später irgendwo herausgefunden, dass es den genauso gab. Mango ist anscheinend ein schottischer Vorname. Und dieser Typ … Mango Park, gab es, der war tatsächlich ein Entdecker. Trotzdem ist das Buch aber in großen Teilen eine Fabel, aber im Kern wahr. Also der hat tatsächlich 1799 und 1802 oder sowas zwei Reisen unternommen, ⁓ die Quellen des Niger zu entdecken. Und ist dafür den ganzen Fluss hochgeschippert, ist bei diesen Reisen verloren gegangen, keiner weiß, wie er geendet hat. Und dieses Buch der T.C. Boyle, hat halt einen Charakter, über den man schon bisschen was weiß, ich glaube es gibt auch Tagebuchaufzeichnungen, hat er hergenommen, ⁓ so ein absolutes Kaleidoskop von so einem verkommenen London, von abenteuernden Charakteren, so in diesen späten Jahren des englischen Empire zu zeichnen. Und da gibt es drei wesentliche Charaktere, den Mango Park, der eigentlich so ein klassischer Englischer Dandy ist, der es einfach wissen will, der drauf ankommen lassen will, halt denkt, dass es zu einer Gentleman Attitude dazu gehört, die Welt zu erobern. Ein zweiter, komplett das Gegenteil, Ned Rice, ein verschlagener Gauner, der immer wieder viel Pech hat im Leben und jedes Mal, wenn er es geschafft hat, dann fällt er wieder auf die Nase. Der stößt in diese Geschichte dazu aus einer ganz anderen Richtung. Parallel werden diese Geleben erzählt. eine der Gentleman, der andere der Gauner auf der Straße. Und der dritte ist ein Charakter namens Johnson. Auch extrem farbenprächtig. Ein Schwarzer, ursprünglich als Sklave nach Amerika verschleppt dann aber nach England. ausgewandert, dort große Erziehung und der wird dann zur rechten Hand von Mango Park und zum Übersetzer, weil der kommt nämlich ursprünglich tatsächlich aus dieser Gegend, das Niger. Und was objektiv gut ist, ist, dass das Ding sau unterhaltsam ist. Es ist ein farbenprächtiges Umfeld, es ist extrem gut beschrieben und es spielen halt, es passieren ständig Dinge. Also ich mag ja Bücher, die nicht nur so im Kopf bleiben. Ich kann ja den Zauberberg aus dem Grund überhaupt nicht lesen, da passiert absolut daran nichts und die Leute denken so viel und reden so viel. Und Water Music ist das genaue Gegenteil. Da wird ständig geabenteuert und unbekannte Kontinente und eigenartige Charaktere. Das heißt, ist eigentlich ein super, also das ist unterhaltsam, wie ein Buch nur sein kann. Aber wo kommt die besondere Bedeutung her? Das ist tatsächlich das Erstlingswerk von T.C. Boyle. Und T.C. Boyle wurde dann ja, glaube ich, in den 90ern und frühen 2000ern zu einem absoluten Darling der modernen amerikanischen Literatur. Jeder seiner Romane wurde ein Welterfolg, viele wurden dann auch verfilmt. Und das war für mich auch zum einen der Einstieg zu T.C. Boyle, von dem habe ich dann eigentlich auch alles gelesen, was dann in den nächsten Jahren rauskam. Aber vor allem war das mein Einstieg in die amerikanische Gegenwartslitratur. Wie soll ich sagen? Also ich hatte keinen wirklichen Anlass, mich so für die Amerikaner zu interessieren. Meine Lektüre, die kam vielleicht aus einem erweiterten deutschen Kreis, so viele Klassiker auch aus anderen Ländern, natürlich die Lateinamerikaner, die ich ja immer so geil fand. Und T.C. Bolder hat mich überhaupt auf die Welt von Philip Ross zum Beispiel, aber auch in die Vergangenheit zu Falkner, zu Norman Mailer, zu den ganzen modernen Autoren des amerikanischen 20. Jahrhunderts gebracht, zu Jonathan Franzen. Ja, also und Paul Oster, ja, also ich meine, da kann ich mich jetzt wirklich begeistern. Der ist so fantastisch und ich Paul Oster glaube ich nie entdeckt ohne Water Music von T.C. Ball. Weil es brauchte da halt eben für mich auch erstmal diesen Schritt, wo ich schon das letzte Mal gesagt habe, also zu entdecken, dass es halt ganz, ganz große, einmalige Kunst gibt aus der Gegenwart des 20. Jahrhunderts in den USA. Vielleicht war ich da auch immer ein bisschen zu blasiert oder wie gesagt zu sehr eingefangen von den Lateinamerikanern. Aber T.C. Boyle hat mich nicht nur mit all seinen Büchern, The Road to Wellville auch ganz fantastisch, total unterhalten und begeistert und lange begleitet. Und ich habe immer blind jedes neue Buch gekauft, sondern der hat mir wirklich die Türe geöffnet, weil Water Music so extrem cool und leicht und unterhaltsam zu lesen ist und dann auch noch sprachlich so ultra hochwertig, ich habe es auch auf Englisch gelesen, dass der wirklich so Türöffner war für mich für die amerikanische Literatur. Und wer darauf Bock hat, also man kann, also in der afrikanischen Literatur gibt es auch viele Anspruchspowleres, also Paul Oster, sein letzter großer Roman, 4-3-2-1, glaube ich, hieß der, den habe ich auch mit Begeisterung gelesen, aber das ist halt so eine Schwarte. speaker-0: Der fehlt mir auch noch. Der fehlt mir auch noch. Der steht auf meiner Liste. speaker-1: Der ist sehr gut, aber es ist keine leichte Lektüre. Also da muss man schon wirklich auch Literatur mögen und sich die Zeit nehmen und so. Also so würde ich nicht anfangen und von Philip Ross sind auch The Human Stain. Ich fand das auch super, aber es passiert vergleichsweise relativ wenig. Das ist auch sehr viel über Mentalitäten und die tieferen Beweggründe des Menschseins und so weiter und so fort. Und wenn man da einen geilen Einstieg haben will, dann würde ich halt sagen, Water Music, da muss man nichts mehr. speaker-0: Also, schöner Titel. Also, muss ich echt sagen, mich macht ja so ein schöner Titel auch mal an, halt, ne? Also, wenn das so einen guten Titel hat. Also, jetzt hab Die Musik... Das hab ich jetzt mal schön auf meine Liste draufgepackt. Ich lese ja auch super gern in Englisch. mich hast du jetzt schon mal überzeugt. Abenteuerromanen wieder zurück in die Amerikaner-Mä, wieder einzusteigen. Also, hab ja diesen Fantasy-Science-Fiction-Abenteuer. speaker-1: des Fassas. speaker-0: Zweigungen gemacht und bin da tief eingetaucht. ich habe so bisschen den amerikanischen Literaturpfad irgendwie verloren. Das ist jetzt vielleicht ein guter Moment wieder zurückzukommen. speaker-1: Absolut. Und wer Bock hat, diesen Pfad voranzuschalten, das ist dann der einfache Einstieg. Also ich würde sagen drei Bücher, die total gut sind und die einem so einen Überblick geben, das ist Water Music, dann Mr. Vertigo von Paul Oster. Fantastisch, aber auch eher eine Abenteuergeschichte mit bunten Charakteren, man so will, und großer Tragik. Das habe ich sehr geliebt, das war glaube mein erster Oster. Und als drittes speaker-0: New York Trilogy, speaker-1: Sie ist auch fantastisch, aber die ist Trilogie ist gleich wieder so dick. Also wir gehen über den einfachen Einstieg. Und als drittes Buch würde ich schon sagen, The Corrections von Jonathan Frenzen. also da passiert zwar in dem Sinn, da passiert zwar auch relativ wenig, das ist eine Familiengeschichte und Jonathan Frenzen, ist ja sein Thema, die amerikanische Familie zu sezieren, aber Jonathan Frenzen ist einfach so unglaublich gut in seiner ... speaker-0: Das habe ich sogar hier. Das habe ich damals, als das rausgekommen ist, auf der Bubenmesse gekauft. speaker-1: Also diese drei fangen mit Water Music an, macht mit Mr. Vertigo weiter und dann The Corrections. Das ist einfach dreimal komplett auf die 12. Auch natürlich tolle und ausgezeichnete Romane, aber einfach so viel Spaß zu lesen. So viel sozusagen zum leichten Einstieg. Aber und wir bleiben ja beim Thema, wir bleiben ja eigentlich bei der Literatur, weil am Anfang von allem, da stehen ja diese allerersten Geschichten der Menschheit. speaker-0: Und da will ich jetzt was zusammen nicht tun. ja. Und zwar sprechen wir ja heute über ein Thema, das wirklich so gigantisch ist, wie gigantisch man nicht mehr sein kann, nämlich die Ur-Großmutter aller Geschichten, die es gibt auf dieser Welt, und das ist die Odyssee. Die Odyssee ist in 24 Büchern festgehalten worden. Erst 300, 400 Jahre nachdem es... richtig festgehalten worden oder nachvollziehbar festgehalten worden, als sie das angeblich das erste Mal geschrieben worden ist. Also 800 vor Christus soll sie geschrieben worden sein. Aber eigentlich Dokumente, die es jetzt irgendwie nur gibt, sind 400 vor Christus zu finden. Und das Ganze wird immer dem Homer zu geschrieben. Und das finde ich noch viel spannender, nämlich es ist überhaupt nicht gar nicht klar, ob das die Person überhaupt gibt. Nämlich... Bisschen... Es ist so ein bisschen, naja, aber ich würde sagen, Shakespeare, gibt es mehr Dokumente, dass es den wirklich gab, als dass es Homer gab. speaker-1: Shakespeare. speaker-0: Homer, da gibt es auch unterschiedliche Autobiografien oder was auch immer man da so noch geschrieben hat. werden acht unterschiedliche Geburtsorten zugeschrieben. Und wie gesagt, ist der erste Mal, dass der überhaupt als Person auftaucht, ist 300 Jahre nachdem er existiert hat. Stellen wir uns mal vor, 400 Jahre sogar, stellen wir uns mal vor, jetzt heute, da kommt das erste Mal jemand auf die Idee zu sagen, ja im 16. Jahrhundert, da war mal jemand, der hat so eine Geschichte erzählt. speaker-1: Das ist zum Beispiel. Erst jetzt entdecken wir. speaker-0: Aber in diesen Dimensionen bewegen wir uns hier. Und Homer, das könnte auch eine Künstlergruppe gewesen sein. Das könnte auch eine Berufsbezeichnung gewesen sein. Aber es könnte auch eigentlich eine Person gewesen sein. Das ist unklar. Aber es gibt zwei große epische Geschichten, die in dieser Zeit oder auch in dem gleichen Kontext leben. Das ist der Elias und das ist die Odyssee. Die Elias ist die Geschichte von Troja und wie Troja erobert worden ist. geht viel ⁓ würde ich mal sagen, Schlachten, Krieg und auch die Zmontrosse, also diese fürchterliche Kalt, die sich darum spinnt. Helden-Turm und Götter gibt es in beiden, Odyssee ist ja auch sehr göttergetrieben. Und die Odyssee ist dann halt quasi eigentlich die Reise nach Hause, nachdem eigentlich dieser Troja-Krieg vorbei war. Und spinnt sich, wie gesagt, in diesen 24 Büchern um Odysseus, den Hauptcharakter von der Odyssee. speaker-1: Alles fair! speaker-0: Und jetzt hat sich Christopher Nolan dieses Meisterwerk oder auch die Urmutter aller Heldengeschichten zur Brust genommen und gesagt, na ja, nachdem ich jetzt Oppenheimer so einen Zufallserfolg hatte, das hatte ihn ja auch total überrascht, habe ich gesagt, jetzt ist the one in a lifetime opportunity, das Geld zusammenzusuchen, ⁓ was zu machen, was eigentlich sonst kein Menschbeiverstand eigentlich tun würde, ist sich sowas wie die Odyssee halt anzutun. Weil man muss halt sagen, das ist halt schon auch viel erzählt. wir haben Odyssey Gibt es in selbst, ich weiß nicht, ob ihr das als Kind mal geschaut habt, diese Comic-Reihe mit dem Odysseus in Space. Das gab es auch noch mal als Odysseus So. Das sind dann so 28.000 Folgen, wie Odysseus nach Hause kommt. Wahrscheinlich habt ihr alle mal die Filme aus den 60er, 70er gesehen, wo die ersten Animationseffekte zum Einsatz kamen. Also wir alle kennen Teilgeschichten. und haben auch viele der Gestalten, die vorkommen, sind in epischen anderen Werken von anderen immer wieder vorgekommen und wer darauf referiert. Aber es ist natürlich auch, dass Heldentum an sich ist eigentlich eins der wichtigen Erzählmethoden in der gesamten Literatur. Und das funktioniert nachher einem ganz klaren Prinzip. ist nämlich, der Held ist immer nur so groß, wie eigentlich der Widerstand oder der Feind oder der Bösewicht, er halt bekämpft. Und die Odyssey ist wirklich, und ich meine deswegen wird das Wort Odyssey halt ja dann nochmal so ein eigenes Bedeutungsrahmen bekommen. Es ist eine Heimreise, die voller viertelicher Momente, einer nach dem anderen, und es wird einfach nicht besser und es wird immer nochmal schlimmer. Und dann, 20 Jahre später hat man es endlich geschafft und ist zu Hause angekommen und da ist es auch richtig scheiße halt, Und das ist natürlich auch der Film, ist kein... Spaßfilm im Sinne von, dass es da so viele heitere Momente und sowas gibt, sondern es ist schon voller Qualen halt. Man quält sich von einem Moment vom Abschlachten zum nächsten Abschlachten und da verliert jemand, was da wird, was zerstört, da geht was kaputt. Und es ist natürlich ein Film, wo es nicht ⁓ die Monster gibt, die man so sieht oder die Götter, die einen so schlecht behandeln, sondern es ist wieder ganz klar und Christopher Nolan setzt ja auch einen ganz klaren Akzent ⁓ die Menschen. Die Menschen, im Prinzip sich sein eigenes Grab schaufeln, die immer wieder hingewiesen werden auf, wie das ihr Untergang eigentlich bevorsteht und was sie tun könnten, ⁓ das eigentlich zu verhindern. Aber sie laufen sehenden Augens immer wieder in ihre eigene Arroganz und ihren eigenen Stolz oder ihre Ego, das die ganze Zeit lang befriedigt werden will. Wir müssen uns ja nochmal vor Augen führen, der Krieg ⁓ Troja ging ja ⁓ Helena. Also es ging darum, wer hat die schönste Frau? Da wurden Menschen abgeschlachtet, zehn Jahre lang wurde ausgeharrt vor den Toren von Troja, ⁓ diese Frau zurückzuholen, die da aber keinen Bock drauf hatte. da sind, wer weiß, viele Generationen von Menschen sind einfach dran gestorben und haben gelitten ohne Ende. das für diese eine Dame halt. Und man liest irgendwie aus dem Homer, auch jetzt wie, also aus der Odyssey und jetzt auch, was Christopher Nolan gemacht hat, ein bisschen, es gab so eine Art goldene Zeit, der The Law of Choice gelebt wurde. Und The Law of Choice ist so bisschen wirklich, wie behandelt man anständig andere Menschen. Also es geht ganz viel darum zu sagen, hey, wenn... Ein Bettler vor einer Tür steht, der wird zu Hause aufgenommen, Gastfreundschaft, andere Menschen gut zu behandeln, auf einen nicht zu lügen, gut miteinander zu sein, die Götter zu ehren, aber auch so gewissen Verhaltensmustern halt, also wirklich so eigentlich das gute Menschentum, was man auch in der Bibel findet, was man auch im Koran findet, was man in vielen in der Thora findet. Also alles, was man so eigentlich... wie behandelt man andere Menschen gut, das wurde eingehalten und eigentlich mit Troja setzt auch Christopher Nolan in der Erzählwette einer Zeit ein, wo das eigentlich total missachtet wird. Und zwar ist es total interessant, Christopher Nolan setzt einen ganz klaren Akzent darauf, eigentlich auf die Charakterschwächen von Odysseus. Es wird, am Anfang gibt es so bisschen so Heldenmomente und es wird ganz klar... Immer wenn es eigentlich schief geht oder schlecht wird, es weil Odysseus sagt, ich weiß es jetzt, Bette ist da oder ich muss jetzt nochmal stolz sein. Es gibt einen ganz kleinen Moment am Anfang, wie sie schaffen es, dem Zuclop zu entkommen. Und Odysseus ist aber so sauer auf den, weil er seine Männer aufgefressen hat. dass er nochmal einen Pfeil ins Auge schießt und ihn damit wirklich zu Weißglut brinnt, auch seinen Namen verrät und somit eigentlich die Rache von Pseidon auf sich ruft halt. Das war komplett unnötig, die waren eigentlich draußen, die hätten einfach nur verschwinden müssen, weil nein, ich muss dem jetzt nochmal Schmerzen zufügen, ich muss jetzt nochmal meine Rache irgendwie bekommen. Und die ganze Odyssee ist gespickt von diesen Momenten, wo im Prinzip Odysseus der Clevere sein möchte. der Kontrolle haben möchte, der eigentlich sein eigenes Schicksal in die Hand nehmen möchte, seine Männer retten möchte. Auch wenn die Götter an ihm alle sagen, nein, du kannst das nicht, du musst das jetzt einfach annehmen. Das ist jetzt halt einfach dein Schicksal. Leb einfach das Leben auch damit. Du kannst das nicht kontrollieren, aber er versucht das immer wieder und reitet eigentlich damit die ganze Mannschaft immer tiefer in die Scheiße. Das muss man auch einfach sagen. Und die Odyssee wird bei Nolan damit auch eine psychologische Reise, wie schaffe ich das, nachdem ich so viel Scheiß gebaut habe, eigentlich wieder meine Nase nach zu Hause zeigen zu können. Weil mehrfach wird er halt auch dann klar, dass Odysseus eigentlich selbst ein Problem hat, eigentlich nach Hause zu kommen oder will gar nicht gerade nach Hause kommen, weil er eigentlich der Schuld, die er sich ja auferlegt hat, nicht so richtig ins Gesicht sehen möchte. Und das ist total spannend, dass es so ein Psychogramm wird von eigentlich einer gescheiterten Persönlichkeit, die so viel Schuld auf sich geladen hat, dass er nicht mehr weiß, wie kann ich das eigentlich, ja, wie kann ich einfach weitermachen? Hab ich eigentlich ein normales Leben verdient? Kann ich mir eigentlich selbst vergeben? Und das ist natürlich ein Thema, was so alt ist wie die Menschheitsgeschichte, weil wir immer Konflikte, Krieg... aus ungerechten Themen heraus passieren und das ist oft so viel grenzüberschreitend, dass es dann passiert, was dann moralisch wirklich schwierig ist zu vereinbaren. Und was halt die ganz große Geschichte des Odysseus ist, ist die Idee von dem trojanischen Pferd. Also er sieht halt, und das ist relativ am Ende dann vom Filmen, dass er, wie viel Schaden er angerichtet hat in Troja. durch diese eine Idee. Und diese Idee war ja im Prinzip, dass dieses Pferd war ja nicht nur ein Geschenk, das war auch ein Geschenk an die Götter, es war eine Opfergabe. Und damit hat er eigentlich Zeus' Law gebrochen und hat eine Opfergabe, also wirklich ein moralisches, hohes Gut, missbraucht dazu, eigentlich ⁓ die Stadt zu fallen zu bringen. hat dabei auch quasi den Athena-Tempel zerstört. Und Athena ist ja eigentlich seine Begleiterin, die ihm auch immer wieder hilft, was auch immer passiert. Athena ist eigentlich auf seiner Seite und guidet ihn. Aber bei diesem Überfall auf Troja wurde auch der Athena-Tempel zerstört und auch eine seiner quasi Nonnen dort abgeschlachtet. Und die verfolgt quasi Odysseus über ganze Reise hinweg. und gibt ihm aber eigentlich immer wieder Ratschläge und hilft, versucht ihm zu helfen, eigentlich seine Schuld zu überwinden, aber auch die Kontrolle aufzugeben und sich eigentlich in die Hand des Schicksals zu übergeben und einfach ein Leben zu leben und jetzt das auch gut sein zu lassen. Und das fand ich total toll. Also da sind viele coole Sachen passiert. Ich fand das total toll von Nolan, wie er eigentlich eine Geschichte so menschlich und tief erzählt hat im Kontrast zu diesem über proportionalen Heldentum, was da eigentlich sonst weitergegeben worden ist. Also eigentlich die Geschichte ist eine moralische Geschichte, die sagt, die Menschen vergessen immer wieder die moralischen Normen, zerstören eigentlich ihre Existenz, versuchen dann wieder moralische Normen wieder zu etablieren, damit man ein gutes Leben hat, bis man dann eigentlich wieder in so einer Hybris landet, in einer totalen Selbstüberschätzung und dann wieder die moralischen Code irgendwie überschreitet aus Überheblichkeit. dann quasi in das Unglück fällt und dann wieder versuchen muss, sich wieder da raus zu kämpfen. Das ist irgendwie so ein bisschen der Sisyphus, der da erzählt wird und auch ganz toll. Man muss halt sagen, es gibt noch mal eine Sache, es gibt einen ganz tollen anderen Film, der die Rückkehr von Odysseus erzählt mit Ralph Fiennes. Der heißt The Return, der ist vor zwei Jahren erst rausgekommen. Und da gibt es fast gar keine Fantasy, da geht es nur ⁓ diese Ich komm nach Hause. Das ist jetzt bei Nolan sehr tief eingewebt, also es sehr ähnlich auch, aber bei The Return ist es noch psychologischer, noch härter, noch fantasiefreier Dialog härter auch, aber ähnlich psychologisch tief und kreist eigentlich die ähnlichen Themen an. Also ich fand das super interessant, dass der Nolan so einen Film gemacht hat, der sehr ähnlich ist wie ein Film, vor zwei Jahren rausgekommen ist. Also der hat zwar noch diesen ganzen Fantasiekram, aber war schon ein bisschen ähnlich, muss ich gestehen. Und meine andere Kritik, die ich habe, also ich fand das super unterhaltsam, dreieinhalb Stunden waren vorbei wie das. Unfassbar schöne Kameraaufnahmen, fantastisch, muss man alles, alles super. Das Einzige, was mich richtig genervt hat, war, dass Tom Holland immer die ganze Zeit von Dad gesprochen hat. Ja, and I want that my dad is coming home. Ich so, dann muss man doch jetzt hier meinen Papa sagen. speaker-1: Nein. speaker-0: Ich weiß nicht, warum mich das so gestört hat, aber das war plötzlich so, hey, wir sind jetzt hier 1000 Jahre vor Christus oder wann auch immer und da spricht die ganze Zeit von meinem Dad. Mein Dad. Stop it. Das ist der Father. Aber sonst, episch, großartig, wird wahrscheinlich alle Oscars bekommen, die man sich vorstellen kann, auch absolut gerechtfertigt, passt zur Zeitgeschichte, man, also wie Wie sagt man das? Faus aufs Auge. Ich will die ganze Nagel aufs Auge. Das war gestern noch inspiriert wahrscheinlich. Das müsst ihr euch unbedingt anschauen und mit diesem sehr psychologisch-moralischen Unterton hervorragend. speaker-1: Die Faust aufs Auge. werde ich auf alle Fälle tun. ich meine, all das, was du sagst, natürlich der Grund, warum die Odyssee so unglaublich sehr so faszinierend geblieben ist. Also man hätte ja eigentlich sagen können, in 2000 Jahren, hätte ja der Menschheit, hätten ja auch andere Geschichten einfallen können und die alten werden dann irgendwann einfach vergessen, weil neuere interessanter sind. Aber an der Odyssee und der Ilias, das sind ja diese ewigen Themen, die jede Zeit wieder verstanden oder neu interpretiert hat. Eine Kleinigkeit wenigstens als Historiker muss ich korrigieren. Die älteste Geschichte der Menschheit ist nicht die Odyssee, sondern es das Gilgamesh-Epos. Und darüber müssen wir nochmal ein anderes Mal sprechen, weil das Gilgamesh-Epos ist nämlich eigentlich die erste Heldenreise, die stammt aus Urug. Das ist einer der ersten fiktionalen Texte, die man überhaupt auf Keilschrift bekommen hat. Da sind wir im dritten Jahrtausend vor Christus, also nochmal eigentlich so 1500 Jahre vor dem Trojanischen Krieg. da sind wir vor allem auch in einem anderen Kulturkreis, nämlich dem Altoorientalischen. auf den dann ja, wenn man so will, über viele Verwickelungen die griechische Kultur, die minoerische vielleicht erst aufgebaut hat. Das nur zur Abrundung. speaker-0: Das ist ein guter Punkt. werde mir auch noch mal angucken, wie alt die Gitta ist. Aber ich glaube, ist nur 5.000 Jahre alt. Na, ist ja ähnlich. speaker-1: Geschichten erzählen, da bleiben wir beim Thema. zwar, Stephanie, ich habe uns da schon Vorhinein kurz drüber unterhalten und ich glaube, haben da ein Warum-nur-Thema am Wickel, wo es mal wieder eine dediziert männliche und weibliche Sichtweise gibt, wie wir jetzt schon vorher festgestellt haben. Und zwar etwas, was mich wundert oder vielleicht sollte ich mal anders anfangen. Für mich funktioniert, solange ich lebe, etwas sehr, sehr gut. Nämlich auf den ersten Blick erkennbar zu sein für Dinge, die ich mag. Und damit meine ich ganz praktisch, wer sich in ein Folgen hier schon angeschaut hat, Video, wird vielleicht mitbekommen haben, dass ich ab und zu hier im Fußballtrikot sitze. Und das ist kein Zufall. Ich stand früher noch häufiger als jetzt auf der Bühne in meiner Rolle als Start-up-Guru. Und da habe ich wirklich immer das extra so gemacht, dass ich zum Sakko oder wenn ich auf der Bühne stehe, irgendetwas ansitze, was sofort klar macht, worauf stehe ich, was mag ich. Und ich bin ja Mitglied bei Borussia Mönchengladbach, entsprechenden Fußballtrikots, nicht nur von Borussia, sondern auch Deutschlandtrikots. Eine Folge haben wir hier aufgenommen in meinem Sevilla-Trikot. Da habe ich das Fußballtrikot vom FC Sevilla wirklich auch als explizites Genal hergenommen. Jawohl, ich liebe Andalusien, jawohl, ich liebe Sevilla. Das heißt, wo immer ich hingehe, jeder, dafür ein Auge hat, wird mich sofort sowohl als Fußballfan als auch als Sevilla-Fan erkennen. Eine andere Sache, die ich mache, häufig Rock- oder Metal-Konzert-Shirts anzuziehen, weil ich bin Musiker, ich gehe auf Konzerte, ich habe Lieblingsbands. Und dieser ... Also für manche Leute ist glaube ich, einfach nur so eine nerdige Mode. Das wäre ja auch in Ordnung. Aber für mich funktioniert das immer wieder und hundertmal ausprobiert und immer geklappt als Anknüpfungspunkt mit fremden Menschen. Wirklich buchstäblich, ich bin in einer fremden Stadt, ich habe abends nichts besseres zu tun, ich gehe in irgendeine Bierbar und ziehe mir das T-Shirt von Devin Townsend an. Der Devin Townsend, einer der begnadetsten Metal-Musiker unserer Zeit. Und das erkennt nicht jeder. Aber diejenigen, es erkennen, also andere Musikfans, wissen sofort, da meint es jemand ernst. Es gibt ja so jedermanns Bands, also ich glaub auch komplette Lines kaufen sich irgendwann mal ein Iron Maiden T-Shirt, weil es so krass aussieht. Devin Townsend ist schon ein Schritt tiefer, das heißt, ich mache es sehr einfach, dass Leute sofort einen Anknüpfungspunkt haben und sagen können, du stehst auf Musik, ich war letztens bei dir mit dem Konzert, das hat für mich schon sehr, sehr häufig funktioniert. Und meine Warumnur-Frage ist, Warum machen das nicht mehr Leute? Weil, und da ist Stefan die andere Ansicht, ich nehme das so wahr, dass eigentlich die allermeisten Menschen inkognito durch die Welt gehen. Also ohne, dass sie sich trauen, den ersten Blick zu etwas erkennbar zu sein. Und das führt dann wiederum vielleicht dazu, dass wir in unseren Zeiten so viel darüber klagen, dass die Welt so anonym ist oder dass Menschen viel sich… einsam fühlen oder es ihnen schwerfällt, anderen zusammenzukommen. Und zwar nicht nur halt romantisch, sondern einfach freundschaftlich oder rund ⁓ gemeinsame Themen. Dass das gerade auch in der Generation so ein großes Problem ist, Generation Z. Und da frage ich wirklich, nur, warum macht ihr es der Welt nicht einfacher, euch anhand eurer Interessen und Leidenschaften zu erkennen? Das erzähle ich auch, frage ich auch immer wieder Freunde. Es scheint anderen viel, viel schwerer zu fallen als mir. Aber Stephanie hat mir jetzt schon im Vorhinein gesagt, dass ich möglicherweise da auf dem falschen, auf dem Holzweg bin, weil für sie sind nämlich eine andere Art von Klamotten und Erkennungszeichen omnipräsent. Oder? speaker-0: Ja, ja, total. Also ich meine, wir sind hier im Hochsommer in Spanien. Da sieht man natürlich viel Haut. Und Spanier haben, glaube ich, warum auch immer 30 % oder 40 % mehr Tattoos, als ich jetzt jemals in Deutschland gesehen habe. Und das ist auch total interessant. Das sind wie Bilderbücher. Also ich habe in den letzten Wochen... Und da ist ein anderes Warum, warum denn nur? Nee, andersrum. Ich habe viele... Gesichter, glaube ich, von verstorbenen Eltern auf den Körpern von Menschen gesehen. Erst heute morgen wieder. Mehrere Leute, die in den Gym gehen, wo ich hingehe, haben das. Und das sind, muss man halt auch einfach sagen, sehr hässliche Tutus. Sehr hässliche Tutus. Weil das muss man sagen, da werden auch Mütter und Väter nicht in einem Vorzeigealter tätowiert, sondern so im letzten Zustand teil. ⁓ Gottes Willen. Und in groß. ⁓ Gottes willen. Wir reden hier wirklich von ganzen Beinen, kompletten Oberarmen, Frauen wie Männer. Finde ich natürlich super süß. Muss man aber auch sagen, komplett geschmackbefreit. Man muss halt auch so viel Liebe... Warum dann nur, habe ich mir ja immer gemerkt, was bist du denn eigentlich für eine gemeine Frau? Weißt du, hat jemand so geliebt, egal wie er aussieht, dass er jemanden für den Rest seines Lebens sofort auf der Haut haben möchte. Das ist ja eigentlich total romantisch und liebevoll. Aber ästhetisch fast kaum ertragbar von außen. Vielleicht weil die sich selbst nicht sehen, das ist okay, wie auch immer. Aber natürlich tragisch. Da will ich jetzt gar nicht tiefer einsteigen, hab mich auch selbst schon dafür gerügt. Aber natürlich, diese Bilderbücher auf Haut sind natürlich eine totale Demonstration von was ich jetzt mag. Wo ich aber auch häufig mir die Frage stelle, wissen die überhaupt, was die auf seinem Körper tragen? Weil da ja oft sehr symbolische Sachen gezeigt werden. Also so viele fragen die Tattoos für mich ja auch. Also das zumindest. viele kommen als Session Starter, auf jeden Fall. Und dann das Zweite ist natürlich, bei vielen Personen, die natürlich in gewissen Geschmacksgruppen unterwegs sind, sind natürlich Klamotten-Identifikationsankerpunkte halt. Also zum Beispiel in Japan, da werden wir nächstes Jahr ja mehr darüber sprechen. In der nächsten Folge. speaker-1: Immerhin sind das Conversation Starter, ne? speaker-0: glaube, ist für uns Europäer ja das Verständnis, ⁓ die sind so individuell, die sehen ja alle so anders aus, so speziell. Aber wenn man dann mal in Japan unterwegs ist, man, nee, das sind Identifikationszüge. Sie sehen ganze Menschengruppen dann aus und die sehen dann auch alle wieder gleich aus. Und ich glaube, das ist ja immer diese Spirale zwischen ... Also diese Individualität und Zugehörigkeitsgefühl. Also man hat ja immer die Hoffnung, irgendwie persönlich individuell ausdrücken zu wollen, gehört aber dann eigentlich schon wieder irgendeiner Subgruppe an, irgendeinem Milieu. Und wenn man sagt, die Fashion-Mädels müssen natürlich mit den Marken, wo sie sich irgendwo verorten, du siehst halt die Frau mit der Michael-Cors-Tasche, wo du denkst, na ja, du hättest gern Geschmack, hattest aber halt nicht das Geld oder du warst wirklich kein Geschmack, aber... Was auch immer. Also ich meine, jeder ordnet den anderen ja dann da irgendwo ein halt. Also man kann das wie beim Kommunizieren ja nicht nicht irgendwas tragen. Also du trägst ja immer irgendwas und sagst damit ja auch immer irgendwas aus. Also du kannst ja zur Gruppe gehören von denen. Ich habe überhaupt keinen Bock mich da irgendwie mit auseinanderzusetzen. Ich nehme halt das, was gerade im Sonderangebot war. Bis hin, ich bin halt irgendwie in der linken Szene unterwegs. Ich bin ein Groovty oder was auch immer. Emus damals ja. Das sind ja ganz klare soziale Merkmale, die da gesetzt werden und Signale, die ja oft teuer sind. Also ich hab da eine Geschichte, als ich jung war, da ich so einen Rebellentum. Ich hab ganz viel abgehangen so in der linken Szene. Wir sind da immer in einem Treff, wir haben Tischbussball gespielt. Ich war... da auch mal auf so einer Reise irgendwie mit so einer riesen Gruppe. Und das Interessante war, meine Eltern hatten nicht viel Geld und ich habe halt einfach, würde ich sagen, Sachen gekauft, wo ich dachte, ich sehe da irgendwie hübsch drin aus. Und denn ihre Klamotten, also gerade so die ganzen Ökis so ein bisschen, waren wahnsinnig teuer. Ich hätte mir das nie leisten können, diese Carhartt-Baggie. Die Hosen, die die da getragen haben und die haben mir auch nur von gewissen Marken gekauft und ich so, hey, ihr wollt so die öko-alternativen Linken sein und ihr habt Klamotten, die sind so teuer, die kann ich mir gar nicht leisten. Aber ich war immer die, egal wo ich war, wenn ich mal so ein rotes Kleid auf so eine Party getragen habe, immer so, boah, die, die kommerzielle Tante halt, die halt hier im Kleid irgendwie kommt, ne? Und die haben einen krasser ausgegrenzt für quasi normales Durchschnittsklamotten. Und das fand ich halt dann immer so total krass ist, dieses Ausgrenzen eigentlich, wenn man dann irgendwo seine Zugehörigkeit nicht demonstriert halt. Also nochmal quasi die Kehrseite von dem, was du vorher gesagt hast. Und ich hatte dann irgendwie fast schon so eine Abscheu, mich irgendwie zu uniformieren. Aber was ich natürlich schon mag, ist Motto-T-Shirts oder so. Ich habe auch ganz viele T-Shirts. die ich dann auch oft mit Bläsern kombiniert und auf irgendwelchen Veranstaltungen getragen habe, ⁓ mal irgendeine Botschaft zu senden heute ganz speziell. Oder ich hab, wenn ich Bewerber hatte und mich mit denen getroffen habe, habe ich dann auch T-Shirts oder Motto-T-Shirts getragen, ich gedacht habe, die können da irgendwie einen Ankerpunkt setzen. Ich hab mal jemanden eingestellt und ich wusste, dass die eine kleine Tochter hat und dann habe ich ernsthaft ein Pokémon-T-Shirt. gehabt, irgendwie beim Forschungsgespräch. Und dann ist das kleine Mädchen auch wirklich reingekommen im Gespräch. war zwar digital, hat dieses Pokémon-T-Shirt gesehen und da habe ich gleich zehn Punkte geerntet. speaker-1: Also du hast natürlich mit allem, was du sagst, recht. Also es gibt natürlich viel, mehr Möglichkeiten, zu identifizieren, als einfach nur mit Metal-Shirts. Da hast du völlig recht. Ich sehe auch ab und zu vor allem Frauen natürlich, die sich auf eine bemerkenswerte Art anziehen, wo ich halt eben auch sofort merke, da steht was dahinter. Da steht eine bestimmte Zugehörigkeit dahinter, die ich aber nicht verstehe. Und das sind dann häufig halt eben so Kombinationen. wo ich mir denke, ⁓ Gottes willen, da musst du wirklich morgens eine Weile vom Schrank gestanden haben und dir die Sachen bewusst rausgesucht haben. Und das sind Signale, natürlich, die tatsächlich, die ich verstehe, aber die ich immerhin als Signal wahrnehme. Also da hast du vielleicht recht. Dann ist es vielleicht gar nicht so, wie ich sage, dann warum nur, dann bleibt es warum nur als Ermutigung. Also diejenigen von euch, die hier zuhören und die nichts von all dem machen, also weder Metal noch Fußball noch Tattoo, noch ausgefallene Klamotten. speaker-0: ...wird ja nicht ankommen können. speaker-1: Traut euch mal, das zu tun und seht, was passiert. Das ist jetzt sozusagen unser Lebenstipp von den Zeitgenossen. speaker-0: Voll gut. Und dann kommt der leichter nächste Lebensstip dazu. Der passt auch voll gut dazu. Ist nämlich geiler Scheiß. ⁓ nee, wir wollen ja erst mal reisen. Ganz genau. Geh du erst mal auf Reise und dann... speaker-1: Also wir bleiben ja bei den Klamotten bei dir zum Abschluss, ja, aber vorher habe ich auch einen sommerlichen Reisetipp, weil wir sind hier ja auch ein Service-Podcast und ich habe hier was, was total einfach umzusetzen ist, was eigentlich so ein bisschen aus der gleichen Ecke kommt wie das böhmische Paradies. Niemand aus der Welt ist ja besser darin. Tourismusregionen zu erfinden als die Spanier. Ist ja kein Wunder, Spanien ist das meistbesuchte Land der Welt und deswegen ist ja jeder Quadratmeterküste hat ja irgendeinen bunten Namen. Costa del Sol, Costa Blanca, Costa Brava haben wir ja alle schon besprochen. Und das funktioniert auch sehr gut, lässt sich sehr einfach vermarkten. Und ich möchte aber etwas ganz anderes vorschlagen, nämlich eine andere Region, die noch keinen Namen hat. Ich bin ja, wie ihr vielleicht wisst, ein großer Freund Osteuropas, anders als viele andere. Und ich hab vor zwei Jahren eine Reise unternommen in eine mir unbekannte Gegend, nämlich Zentralpolen, Zentrales Nördliches Polen. Das hört sich jetzt total langweilig an. Und deswegen habe ich dieser Gegend, Zentrales Nördliches Polen, einen eigenen Namen verpasst, den ich sehr mag, einer meiner besseren Wortwitze, und zwar Costa del Pole. Ist Küste? Ja, das ist ja die Ostseeküste. ⁓ die Ostseeküste. Wir reden von der Ostseeküste auf der Höhe von Danzig, also wirklich so diese zentrale polnische Küste. Und was aber jetzt dazu kommt, ist die gesamte Landschaft bis 150 Kilometer Richtung Süden. Das heißt, es geht mir explizit nicht nur ⁓ die Küste. Ich will nicht nur sagen, fahrt an die Ostsee und geht da baden, das wäre jetzt nichts Neues. Das Besondere ist, dass die Kombination aus dieser Küste zwischen, sagen wir mal, Sopphod und dem frischen Haff und dem Gebiet 150 Kilometer weiter südlich bis zur Stadt Thorn, dass die in dieser Gesamtheit als Paket eine Sensation ist. Und diese Gesamtheit nenne ich Costa del Pole, weil dieses Land ist nämlich das Land der Kreuzritter gewesen. Der Deutsch des Deutschen Ordens, das war alles Westpreußen. Und auf diesem Gebiet gibt es einige der schönsten Städte und Paläste und Burgen und Flüsse. Und vor allem ist es das Land der Weichsel. Die Weichsel ist ja für Polen der Nationalfluss. Die Weichsel ist, was in Deutschland der Rhein, die Donau und die Elbe zusammen ist. ist die Weichsel. Alles, was in Polen entstanden ist, reiht sich rund um die Weichsel. Danzig liegt an der Weichsel, Krakau liegt an der Weichsel, Warschau liegt an der Weichsel. Aber auf diesen ersten 150 Kilometern hat man da sozusagen zwei Küsten in der Kosta der Pole. Die eine ist die Küste zur Ostsee und die andere ist sozusagen diese lange, lange Flussküste. Und da will ich nur drei Highlights nennen. Es gibt aber noch viel mehr. Das eine wenigsten bekannte Highlight in Osteuropa, behaupte ich jetzt mal, ist die herrliche Stadt Thorn. Thorn oder auf Polnisch Torun ist die eine am besten erhaltene Backsteingotikstadt Europas, behaupte ich mal. Dagegen kann Lübeck und Wismar sich komplett gehackt legen. Das ist eine komplette herrliche alte Stadt mit ihren Mauern an der Weichsel gelegen. Es ist die Heimatstadt von Nikolaus Copernicus, also einem der großen Nationalheroen der europäischen Wissenschaft. Aber vor allem ist es durch und durch herrlicher roter Backstein, alte Speicher aus dem 15. Jahrhundert. Die gesamte Innenstadt ist aus dem 15. Jahrhundert, Kopfstein gepflastert, wunderschöne Marktplätze, ein herrlicher Marktplatz mit so einer großen Halle wie in Krakau. Und in Polen kennt das auch jeder. Das ist eine von den UNESCO-Weltkulturerbestätten. So viele gibt es da gar nicht. Krakau ist das natürlich, ich glaube die Altstadt von Warschau und halt Thorn. Bloß in Thorn war noch niemand und dabei ist Thorn eigentlich das Tor zur Costa del Pole und in dieser Costa del Pole, in diesem herrlichen Land bis hoch zur Ostsee, steht noch ein zweites absolutes Monument der Menschheit, nämlich die weltgrößte, herrlichste Burg, die Marienburg. Die Marienburg war ja die Hauptburg des deutschen Ordens. wenn man davor steht, Malburg heißt die Stadt auf Polnisch, aber natürlich wie Marienburg, bloß auf Polnisch. Und diese Burg, ist eigentlich zweierlei. Erstens für jeden Jungen, für jeden Menschen, der sich überhaupt für diese romantische Idee von Bogen und Rittern und Heldentum interessiert, erfüllt das jedes Klischee. Und es ist aber nicht Disneyland. Es ist die eine Burg, von der alle anderen inspiriert wurden, von der alle Rittergeschichten inspiriert wurden. 1298 erbaut, ein Wahnsinns-Bauwerk, also von einer Monumentalität wie die Pyramiden. Also es ist wirklich ein Wahnsinnserlebnis davor zu stehen, gigantisch groß. Und es ist aber noch ein zweites Mahnmal, ist nämlich das eine große Mahnmal, ich glaube, das eine größte Kunststück des polnischen Handwerks. Denn am Ende des Krieges 1945 war die Marienburg großenteils zerschossen. Der Zustand, wie wir sie heute vor uns haben, das ist das große, große Meisterstück der polnischen Handwerker. Die polnischen Handwerker haben in den 90ern eigentlich Berlin komplett neu aufgebaut, also Ostberlin komplett saniert. Und das haben sie ja gelernt, sagt man immer, bei dem Wiederaufbau der Altstadt Barschaus, die von den Deutschen völlig zerstört war, und bei der Marienburg. Und dieses absolute Kleinod aller europäischen Burgen. gleichzeitig monumentar und filigran, auch rot aus Backstein, wie so ein Traumschloss. Das ist die Marienburg. Nur das würde ich sagen, Thorenmarienburg, Danzig natürlich und Soproth direkt am Meer. Aber es gibt noch viele andere Städte, da rumliegen. Viele andere Schlösser, viele andere kleine Städte, die ich selber auch nicht kenne. Kulm zum Beispiel soll total wunderschön sein. Es gibt da so eine Seenplatte direkt nebendran. Das heißt, man kann da auch planchen gehen, wenn man an der Ostsee wenn die immer wieder zu kalt ist. Also dieses Gesamtpaket Costa del Pole, ich bin der einzige Mensch, diese Gegend so nennt. Ich bin glaube ich auch der einzige Mensch, ich habe das mit polnischen Freunden besprochen, dem überhaupt klar ist, dass Polen da einen absoluten, einen Edelstein des Tourismus unausgegraben oder in der Erde lässt, weil die selber das nicht so vermarkten. Mein Tipp an euch, fahrt da los von Berlin bis nach ist es nicht ganz ⁓ die Ecke. kann mit der Bahn über Posen da hinfahren. Man kann alle Orte da eigentlich mit der Bahn abfahren, aber mit dem Auto ist natürlich noch schöner. Costa del Pole, ihr hört es von mir, ihr habt es mir gelernt. Behaltet den Ausdruck. Familien mit Kindern, Bock haben auf Bogen und Baden. Bogen und Baden. Bogen und Baden. Sind das von geil aufgehoben. speaker-0: Also eigentlich, Christoph, jetzt wirst du zum Tourismus Werbetext da. Ich das sehr, sehr, sehr inspirierend, weil ich muss mich ja jetzt irgendwann mal da auf den Weg hin machen. Ich hatte dir das erzählt. ich habe auf der einen Seite also deten-deutschen Background von meiner Vater seiner Seite aus, seinem Vater, der aus der Nähe von der Tschechisch-Liverkeit kam und geflüchtet ist. Und dann habe ich aber von meiner Mutter ihrer Seite, von meinem Großvater, dessen Großvater kam nämlich aus Pomeran. Ja, Pomeran. Und das ist natürlich, und ich habe, das hatte ich dir erzählt, mein Diplom ja an der UDK bekommen, aber da müsste ja jeder von uns, musste ja entweder Sozialwissenschaften, Geschichte oder halt so bisschen BWL machen, damit wir da unser Schein, also unser Diplom bekommen haben. Und ich habe ja bei Herrn Dr. Wippermann, Prof. Dr. Wippermann halt eigentlich Geschichte da gemacht. Und dann hat er mir ernsthaft gesagt, also für meine mündliche Prüfung musstest du dann halt was aussuchen. Dann hat er gesagt, ja, aber wenn dann ordentlich. Und dann habe ich ernsthaft 2000 Jahre Geschichte Pommern machen müssen. speaker-1: Ja, ich glaube ich erinnere mich sogar noch speaker-0: Ja, da hab ich auch wie blöd gelernt und da halt gesessen und das versucht irgendwie zusammenzufassen. Und das, wo du das ja auch sagst, die Kreuzzüge, dass die da halt durch die Gegend gezogen sind. mein, Pommern war halt das Spielball der Welt. Absolut. Schweden, die Russen, also alle hatten mal Pommern. Und was ich halt total interessant finde, ist ja immer, bevor das Christentum da eingezogen ist, war das ja auch sehr bunt irgendwie, waren das ja so... Ja, heidnische Völker, die halt an die unterschiedlich lustigen glaubt haben. Von dem heiligen weißen Schweinchen bis zu sonst was, gab es da ja alles so lustige Sachen. Und ich finde ja, dass so viele heidnische Rituale haben ja dann überlebt. Das war ja das, was letztes Mal Floria gesagt hat. Wie die Ostaria zum Beispiel in Ostern uns erhalten geblieben ist. Und das finde ich ja immer so spannend. speaker-1: die wichtigsten Sachen ge- speaker-0: dass wir uns das Christentum berufen, aber eigentlich gar nicht. Wir haben ja viel, mehr Geschichte, die wir noch auspacken darauf gucken müssen. Das entdeckt man auf diesen Reisen. speaker-1: Total und das ist Deckmalier. Das entdeckt man aber nur dann bequem, wenn man bequeme Schuhe anhat. Und da muss ich jetzt wirklich nochmal sagen, ich hatte nämlich bei meiner Entdeckung der Marienburg keine bequemen Schuhe an und war nachher völlig zerschlagen, weil alles grob und Kopfsteinpflaster und kantige Steine. Du willst über welche auch immer, ich bin selber gespannt, du hast anscheinend etwas gefunden, was das... speaker-0: Also es gibt... Alles einfach macht. Es ist natürlich eine besondere Herausforderung jetzt auch gerade beim heißen Wetter. Aber ich hatte mein, warum auch immer schon mein ganzes Leben so ein Ding, dass ich mich immer gerne, also Frauen haben ja so ein Schuhthema. Warum mögen wir Schuhe so gerne? Das Thema ist, egal wie viel du gerade wiegst. Schub. Immer. Ja. Das heißt, das ist eine gute Investition. Die bleiben dir erhalten. Die kannst du nur durch benutzen kaputt machen halt. speaker-1: Passen immer. speaker-0: Schuhe sind eine tolle Sache, ist genauso wie Handtaschen, die bleiben halt. Und da freut sich halt jeder drüber. Gleichzeitig bin ich aber auch immer ein Typ gewesen, der zwei Sachen richtig gerne mag, wenn Funktionalität auf Design stößt. Ich will eigentlich immer das Maximum von beiden und egal für was, ob das jetzt Möbel, Handtaschenrucksäcke, Schuhe, Handyhöhlen, ist egal, muss immer schön aussehen und gleichzeitig eigentlich die geilste Funktionalität haben, praktisch mega gut. So und dann ist natürlich, dann steht natürlich, stand dann natürlich immer schon auf meiner größten Liste, und was sind die schönsten Schuhe, die gleichzeitig ultimativ bequem sind. Und ich habe unterschiedliche Phasen in meinem Leben schon hinter mich gebracht, die erfolgreich und unerfolgreich waren. Also ich werde erst mal sagen, welche Schuhe richtig unerfolgreich waren. Ich habe ein Zeit lang wirklich geglaubt, dass Getchers besonders gut für den Rücken sind, hat mich dann die Orthopädin, also richtig mir und die Fußfrau, die sich dann nur mit Füßen beschäftigt, mir ganz klar gemacht, ich habe mir natürlich über den Fußspan gelaufen, in Tokio übrigens, da sprechen wir nächstes Mal drüber, ich habe, wer weiß was für Verletzungen schon alle gehabt und ich habe festgestellt, Sketches sind Evil. Dann hatte ich mal so eine Phase, wo ich Crocs getragen habe, weil ich gedacht habe, die sind Aber sind die schön? Richtig, ne, ne. die waren halt, ich dachte dann zumindest gesund oder so. war auch nichts. Dann hatte ich eine Phase mit Barfußschuhen. Bianca Pretorius, liebste Grüße an dich hier. Du hast mich damals auf Barfußschuhe gebracht. bin ich in Barfußschuhe Hatt ich auch ... Joel Nimble Schuhe gekauft. speaker-1: Ja, speaker-0: Ohne Ende, die habe ich jetzt übrigens alle gerade auf Vinted verkauft, übrigens dann mit dem auf die Vinted Folge zurückzukommen. Und also wirklich alles super unerfolgreich, aber es gibt so Klassiker, muss ich einfach mal gestehen, die sich so rauskristallisiert haben, die immer gut waren und die will ich jetzt mal mit euch teilen. erstmal, ich seit immer cool fand und sorry, manche Leute denken, ich fände schon immer Camper-Schoen geil. Und zwar besonders die, die besonders lustig sind. Camper Schuhe sind aus Spanien, Mallorca hergestellt, alter Familienbetrieb gewesen, haben immer schon designmäßig auch mal über die Stränge geschlagen, immer ein bisschen so ein Humor auch als Schuh. Besonders, also wenn man so Statements setzen will, meine ersten Camper Schuhe hatten, diese Twins, das sieht immer einschulich aus wie der andere, die haben dann so eine Unterschiedlichkeit. Und das waren die Sushi Schuhe. Die hatten dann... wo jetzt nächstes Mal sprechen wir über Japan, da waren dann wirklich so Sushis oben auf den Zähnen so auf der Schnalle drauf halt. Und so lustige Sachen haben die immer. Also Camper-Schuhe kann ich total empfehlen. gibt super viel bequeme Schuhe, habe ich auch gerade aktuell ein paar auch zu Hause. Und das zweite Label, was mir besonders in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist, ist Ayede. Und Ayede ist auch eine Berliner Marke. Grüße in die Heimat. AYDE gibt es auch seit, ich glaube, 2015 oder so schon in der Richtung. Jetzt müssen wir heute mal gucken, ich habe das rausgesucht. 2015 genau, ist von Louisa Dames und Christian Langholz Bacchusius gegründet worden und ist eine Hand gefertigt alles. Es ist familiengeführt mit Manufakturen in Italien und was sie halt besonders cool macht, sie sind sehr minimalistisch, zeitlos. kein großes Branding aus Leder meistens, mit sehr klassischen Formschuhen und Schuhen, die man ernsthaft den ganzen Tag anhaben kann, auch wenn es heiß ist. Ich habe übrigens, haha, habe ich überhaupt nicht mehr nachgedacht, aber wirklich gerade ein paar Ayerde-Shoes sogar an. bei der Hitze sind, mit Ledersohlen, nicht so hohem Abstand, also ein leichte Polso, also wirklich schon ganz minimalistisch. speaker-1: Die Sendung speaker-0: Superpassform habe ich irgendwie seit drei Tagen an. Und zwar zu allem. Ich bin damit morgens ins Gym, ich bin damit mittags auf dem Markt, bin damit abends ins Kino und ich bin heute damit quasi zu meinen Schiegealtern gefahren halt, ja. Warum ihr euch wundert, warum der Hintergrund anders aussieht. Also ich kann jede total jedem ans Herz legen auch mal zu investieren, die sind nicht ganz günstig, aber das lohnt sich total sehr, sehr liebevoll gemacht, zeitlos. Das heißt, Das ist gute Investition, kann man auch ein paar Jahre lang anhaben, wo Camper manchmal vielleicht so sehr bisschen trendiger ist. Und dann der letzte und dann lacht jetzt nicht, aber ich finde es auch ein gutes Investment, ein paar Birkenstock zu haben. Ja, ich habe wirklich so ein paar Birkenstock, ein paar habe ich zu Hause und das ist auch ganz gut, also auch für den Fuß, so mal unterschiedliche Schuhe zu tragen und darauf zu achten, dass die eigentlich, und das habe ich jetzt wirklich gelernt, nachdem ich meinen Versensparn hatte, ich weiß nicht, mit dem Alter Passiersporn. Hab ich auch schon. Es ist nämlich eigentlich ganz gut, das hab ich jetzt gelernt, einen Schuh zu haben, der so ein bisschen flexibler ist, zwar an der Aerea jetzt auch, also nicht so 100 % starr, aber auch nicht super weich, wie diese Kaugummi Crocs. Dann einen kleinen Absatz, so zwei, drei Zentimeter nicht mehr, also es ist gut, bisschen elevated zu sein. Und ja, das ist eigentlich schon so das Wichtigste und das ist halt ein Halt. Das war jetzt bei denen nicht so gut, das ist eigentlich besser, wenn die nochmal Rücken dann so einen Halt haben und dann hast du eigentlich den idealen Sporn Schuh. Und es gibt eine andere Marke, die ich aber jetzt nochmal gerne sagen möchte. Sie gibt es nämlich nur hier in Spanien. Ich habe das noch nie woanders gesehen. Die heißen Piyos, abgefundet für Fuos Santo, was auch sowas wie Help irgendwie meint. Ich kann das, dann werde ich das auch nochmal in die Captions hier unten schreiben, Pio Santo oder sowas, ja, gesunde Füße. Und die machen eigentlich Oma schon. Wenn man Glück hat, ist so jede zwanzigste Version ist eins, die auch gut aussieht. Und die haben das, lacht jetzt nicht, mit so Klettverschlüssen auch noch, die man aber Gott sei Dank nicht sehen kann. Und wenn man Glück hat, hat man dann auch so ein paar, dass cool aussieht und dann so mega, mega gesund ist. Und dann kann man auch noch die Sohlen irgendwie innen austauschen, wenn die nach sich drei Jahren ausgelutscht haben oder so. Pio Santo kann man in Spanien online bestellen, auch nicht günstig, kosten auch so um die 120 Oecken. Aber die Dinger, damit kannst du halt wirklich auch drei Tage auf Wanderung gehen. speaker-1: Da sind ja schon zwei Themen, mit denen ich nichts anfangen kann, Wandern und Schuhe. Aber ehrlich gesagt fällt mir gerade auf, es ist bemerkenswert, dass es bis zur neunzehnten Folge gedauert hat, bis wir oder bis du das erste Mal das Thema Schuhe aufbringst. Es musste irgendwann passieren. Vielen Dank für die guten Tipps. Und vielen Dank für die Aufmerksamkeit, würde ich sagen. Also wie immer eine servicestarke Folge. wisst jetzt, wo ihr hin müsst, jetzt noch kurzfristig und wie ihr dabei angezogen sein müsst und was ihr auf dem Weg dahin im Kino sehen solltet. und viel mehr von dem und anderem in der nächsten Folge der Zeitgenossen. Adieu, adieu. Bevor wir es vergessen, wer noch mehr haben will von den Serientipps vor allem und was das mit den Leuten hinter diesen Serientipps auf sich hat und was man alles noch sehen sollte und welche Themen es gibt und woher die ganzen Geschichten überhaupt kommen, Shelfed ist das Magazin, dem nur überall diese Dinge geschrieben wird von einer eigenen Redaktion. Also Shelfed.com. speaker-0: Adieu, adieu. speaker-1: Das sind gute Leute, mit denen wir eine Partnerschaft haben. Schaut da doch mal vorbei, wenn euch das interessiert.