Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Von Freundinnen zu Gründerinnen – Wie Tina & Morena die grösste Matcha-Brand Europas aufbauen
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- 0:00Hallo, ist jemand da? Probieren Sie es aus. Ich glaube, der Gedanke daran, dass man es nicht ausprobiert hat, ist schlimmer, als wenn es nicht klappt. Und häufig ist der Gedanke daran auch allgemein schlimmer, weil man stellt sich Sachen viel schlimmer vor, als es nachher dann kommt. Und darum, let's go, einfach machen.
- 0:15Ja, das ist so lustig. Wir haben ja immer wieder in unserer Art unser Ziel gesetzt. Für das nächste Jahr. Und eben einfach so... Oh, ich möchte gerne in den Kopf und ich möchte gerne das. Und dann ist einfach alles passiert. Das war schon spannend. Auch wenn es am Anfang chaotisch und unstrukturiert war, wir haben unsere Ziele trotzdem erreicht. Wie beide gesagt haben, wir würden uns gerne selbstständig machen. Wir wollen aus dem 9-5 ausbrechen. Wir wollen selbstständig sein, selber entscheiden können. Über unsere Zeit und Energie. Da sieht man den Wald vor lauten Bäumen nicht mehr.
- 0:43Hallo, ist jemand da? Probiert gerne unser neues Produkt, auch wenn ihr in einem Gastrobetrieb seid oder ein Büro oder einen Showroom habt oder für zu Hause. Schaut das mega gerne. Wir haben auch extra einen B2B-Hub, der hat noch ein paar andere Preise. Und sonst für Privatpersonen findet ihr es auf unserer Webseite. Danke fürs Testen und danke fürs an uns glauben. Ende der Werbesendung.
- 1:08Herzlich willkommen im Podcast. Momentum, wie geht's euch? Danke vielmals, dass wir hier sein dürfen. Ich freue mich sehr. Ich bin fast ein bisschen nervös. Wirklich? Ein bisschen nervös? Das ist gut. Ich glaube auch, dass das gut ist. Das ist immer gut. Ich finde, das ist immer so wie Benzin.
- 1:24Ich glaube, bei einem Auftritt, wenn du nervös bist, weisst du, dass es wichtig ist. Dann kriegst du auch Mühe. Dir geht es auch gut? Ja, mir geht es auch gut. Ich freue mich sehr auf den Podcast heute, auf unser Gespräch. Wie Moa gesagt, etwas nervös, etwas schrecklich, aber eine schöne Aufregung. Ich habe jetzt eine Frage an euch. Mich nennt das schon etwas länger. Was waren die Erwartungen an diesem Podcast?
- 1:51Hm. Hey, ich glaube, ich hatte den Podcast nicht wirklich erwartet. Ähm, ja, ich kenne einfach so ein bisschen deine Folge, ich weiss, was für Leute du interviewst. Und ich glaube, für uns ist es auch mega schön, so ein bisschen, wenn wir unsere Geschichte auch raustragen dürfen. Oder? Weil die Leute kennen «We match and friends», das Produkt dahinter und so. Aber unsere Vision ist viel, viel grösser als einfach nur das Produkt. Und darum finde ich es mega schön, wenn wir das so in die Welt tragen dürfen und die Leute das so teilen dürfen, in dem Ganzen. Für dich?
- 2:20Ich glaube schon, diese Challenge, sich ein bisschen rauszukitzeln, du hast schon auch spannende Fragen, die man noch mal reintauchen kann. No pressure da, no pressure. Jetzt muss ich die härteste Frage ausruhen. Ja, und du hast ja schon so viele Leute interviewt, genau, um ein bisschen
- 2:38Ja, ich glaube auch von uns nochmal ein bisschen herausgefordert zu werden. Was sagen wir? Was tragen wir gegen aussen? Ja, und auch immer spannend, um auch mit uns wieder einzutun, wer gibt welche Antworten. Geben wir die gleiche Antwort. Ich finde es cool, in so einer Dreierkonstellation, wie wer was sagt. Ich finde das immer mega, mega spannend. Und deine Frage war ja, du hast auch schon gemacht so Dreier-Podcasts, wo du gesagt hast, letzte Woche hatte ich gerade einen, zum Beispiel, ich finde das immer...
- 3:02Auch für mich eine neue Challenge, weil anstatt sich nur auf eine Person konzentrieren zu können, ist man auf einmal da und muss sich nicht teilen wollen, aber du möchtest allen die Bühne bieten können, die sie verdienen. Und ich finde, das ist meine Challenge heute. Ich hoffe, ich kann euch das Tablet auch anlegen und bieten.
- 3:23Du hast es schon gesagt, es geht um «Mudge & Friends». Also ich habe «Mudge & Friends» gegründet. Es sind zwei Freundinnen, zwei Unternehmer-Freundinnen. Ich habe dich schon vorher gekannt, oder?
- 3:32Ja, sie kennen uns tatsächlich schon seit 16 Jahren. Und auch unser Ding ist auch so ein bisschen von Freundinnen zu Unternehmerinnen, nicht umgekehrt. Und das ist mega schön, weil so viele sagen ja «Nein, mit den Kolleginnen etwas machen, machen das nicht» und so. Und wir haben so gute Erfahrungen gemacht, wie du doch in einer Freundschaft nochmals viel tiefer hinkommst, wie du ganz andere Themen hast. Es geht nicht nur um
- 3:57freundschaftliche Themen, sondern es geht um ein Unternehmen, es geht um Geld, es geht um andere Leute, es geht um, dass du deine Vision in die Welt ertragen willst. Was glauben Sie, sind die Ängste von den Leuten, die das sagen, mit einer Freundin ein Geschäft aufzumachen, tricky, Achtung, pass auf. Was denken Sie, sind die Ängste dahinter?
- 4:16Ich weiss nicht, ob es wirklich Ängste dahinter sind, aber ich habe auch Erfahrungen gemacht, durch andere, oder ich habe es bei anderen gesehen. Ich glaube, du musst schon ein gutes, eingespieltes Team sein und es muss wirklich passen. Du musst bereit sein, bei deinen Sachen hinzuschauen, wenn du das Zweite bist. Ich glaube, das ist ein häufiges Ding, dass
- 4:39dass es aufgrund davon nicht klappt. Wir hatten auch schon Konflikte, also Konflikte oder Auseinandersetzungen, Diskussionen, wo du dann wirklich auch bei dir hinschauen darfst und das Ego manchmal auf die Seite tun musst und wissen musst, um was geht es jetzt wirklich. Und ich habe das Gefühl, das ist dann teilweise die Herausforderung in dem Ganzen. Weil ich sage ehrlich, ich könnte es auch nicht mit jedem machen oder mit jeder Kollegin machen.
- 5:02Das ist die Erfahrung, die ich gemacht habe. Mit uns zusammen, weil wir beide gewillt sind, das Unternehmen voranzutreiben, die Freundschaft auch weiterhin zu verteufeln. Und sich selber weiterzuentwickeln. Ein Unternehmen zu gründen ist die höchste Form von Persönlichkeitsentwicklung.
- 5:20Alles. Alles. Und du musst dich zeigen. Ich glaube, das ist ein Ding. In einer Freundschaft kannst du deine Tücken noch eher verstecken, weil du dich nicht jeden Tag siehst. Oder vielleicht auch schon, aber in einem Unternehmen musst du hinstehen und dich zeigen. Ihr macht jetzt spannende Türen auf. Und zwar, ihr wart Freundinnen, ihr kennt das seit 16 Jahren, ihr habt das Unternehmen gegründet und jetzt erzählst du.
- 5:44dann kommt alles ans Licht. Dann kommt alles vor. Was sind bei euch für Sachen vorgekommen, die ihr vorher vielleicht aus Scham, nicht Wissen, Furcht, nicht rausgetragen habt gegenüber euch? Mhm.
- 5:59Es sind so viele verschiedene Sachen. Es ist mir die Frage, was ist nicht vorgekommen? Ah ja? Ja, es ist schon... Also ich meine, das fängt ja an mit... Es sind einfache Sachen wie die Preisgestaltung des Produkts, wie du da hinstehst, wie sicher du bist. Es geht auch um Grenzen setzen. Wie viel kann ich geben? Wie viel will ich geben? Auch Grenzen gegenüber dem Team. Sagen, hey, sorry, diese Kommunikation geht nicht. Oder ich wünsche mir das. Oder ich bräuchte jetzt das in diesem Moment.
- 6:25Es sind ganz, ganz, ganz viele Themen, Schattethemen, die dir selber gar nicht bewusst sind, die dann halt im Unternehmensumfeld rauskommen, wie Tina vorhin gesagt hat. Dann kickt halt ab und zu das Ego rein. Du kannst dem keinen Platz lassen, weil das funktioniert nicht im Unternehmensumfeld. Es kann sein, dass das bei den anderen funktioniert, aber wir merken es so, wenn wir nicht arbeiten, sondern wir wollen
- 6:45dass es schön ist für alle und angenehm. Wir wollen ja auch eine Arbeitswelt schaffen, in der du dich selbst entwickeln kannst. Und dann musst du zuerst bei dir selbst aufräumen, bevor du andere Leute führen kannst. Mega wichtig, ja. Das und vielleicht auch noch ein spannender Punkt, den wir hatten, den wir dann auch mit der Zeit erst gemerkt haben. Wir hatten eine eingespielte Dynamik. Ich habe diese Überforderung an mich, ich bin wie mit allem alleine.
- 7:08Sie hatte das Thema, dass sie die Verantwortung übernehmen musste. Und sie um Hilfe bitten konnte. Ja, sie konnte nicht um Hilfe bitten. Oder sie konnte das nicht lange. In kleinen Momenten hat sich das gezeigt. Wir merkten nicht, was es liegt. Es war dann so, dass ich getriggert wurde, sie triggert. Bei mir war es so, dass ich alleine mit allem war. Ich habe ein Beispiel, als du in Thailand warst. Da kamen wir in die Coop.
- 7:34Irgendetwas war mit den Verpackungen. Ich weiss gar nicht mehr recht. Sie war weg, ich war da. Für mich war es so, ich muss alles alleine handeln. Ich muss Lösungen finden. Und sie in Thailand war so... «Ich brauche deine Hilfe!» «Ja, weisst du, oh mein Gott!» «Traue mich nicht mehr zu fragen!»
- 7:49So Sachen. Irgendwann merkte ich, dass es so eingestellt ist. Das nervt sich natürlich. Sie triggert mein Thema, ich triggere ihr Thema. Bis wir darüber gesprochen haben, oder jetzt, wenn es aufkommt, sie sieht dann, was ich mir vorgehe. Und kann sagen, es ist alles gut, du bist nicht alleine, wir arbeiten das zusammen. Oder ich kann auf sie zugehen und sagen, du brauchst Unterstützung bei etwas. Oder das ist nicht in deiner Verantwortung. Du kannst es abgeben.
- 8:19Also könnt ihr das jetzt gegenseitig erkennen und dann direkt ansprechen? Obwohl wir vielleicht sehen, dass die andere Person noch nicht ready ist für das, aber ihr erkennt es jetzt schon und könnt es wiederholen. Ja, und das Ding ist auch, weil wir es schon besprochen haben und wir wissen, das ist unser Thema, unsere Dynamik.
- 8:34kann man es auch im Vorhinein schon ansprechen. Wir hatten auch mal eine Situation, die ich wie vorher gesagt habe, das wäre jetzt eine Situation, wo es wieder hochkommt, dass wir uns dem bewusst sind, dass es reinkommen könnte. Und dann weisst du es. Und wenn es so weit ist, kannst du dich noch erinnern, als wir das angesprochen haben, dass es stimmt. Okay. Dann kannst du dich ganz schnell aus dem herauslösen. Aber ich glaube, das Wichtige ist, um es zu erkennen und es auch anzuerkennen und eben nicht ins Ego zu fallen. Und...
- 8:59Das ist ja dann easy. Ich kann dann in Ego-Case, ich kann in Ego-Case. Und dann sind einfach zwei Pole gegeneinander. Anstatt, dass man einander hilft und sieht, das sind unsere Themen, wir können mit denen arbeiten. Wir sind gewillt, mit denen zu arbeiten und die auch aufzulösen.
- 9:12Schön. Jetzt könntet ihr eine Sache für mich machen, bitte. Und zwar könntet ihr euch gegenseitig vorstellen, wer ihr seid. Aber du sie und umgekehrt. Oh mein Gott. Okay. Wir sollen anfangen? Kannst du starten? Kann ich anfangen? Ja. Also, das ist die wundervolle Tina. Wir haben uns in der Schulzeit kennengelernt. Wir sind zusammen in die Schule gegangen. Und sind dann eigentlich aufgewachsen als Anwohner.
- 9:36Schwester, würde ich jetzt schon fast sagen. Es hat natürlich noch ein bisschen Hintergrundinformationen, wieso das so ist, aber das halten wir jetzt mal privat noch. Und Tina ist... Was ist Tina? Sie ist meine... Ich sage immer, sie ist meine bessere Hälfte, wenn wir uns das vorstellen. Und sie ist wie so der Anker von «Match & Friends». Ich merke, wieso... Ich gebe auch gerne noch sagen, ich gebäre und Tina zieht die Kinder gross. Und das ist so eine schöne Ergänzung, weil
- 10:04Jeder hat seine Sachen, die er mega gut ist. Tina ist auch sehr das Weibliche und Sanfte und bringt so ein bisschen die Feinheit rein. Das ist eine mega schöne Qualität. Ich rase wieder rein und Tina ist so «Schritt zurück!» «Schritt!» Genau, ja. Neben dem, dass ich sie mega schätze als Geschäftspartnerin, auch freundschaftlich,
- 10:32dass wir unsere Freundschaft nochmals so vertiefen durften und diesen Weg weitergehen und uns auch Zeit nehmen. Bewusst, dass wir Quality-Time haben als Freundinnen. Und sie ist wie so... Ich habe ihr letztes Jahr gesagt, ich finde es so geil, dass sie einfach dabei ist und sie weiss gar nicht, worum es geht. Ich habe sie gefragt, kommst du mit nach Italien? Sie wusste nicht wann und sie hat schon Ja gesagt. Kannst du mal noch sagen wann? Ich finde es so geil, dass du dabei bist. Es ist wie so... Mit dir kann man Pferdestalle.
- 11:00Mega herzig, schön. Danke schön. Sehr gerne.
- 11:04Jetzt zu dir. Ja, wer ist die Morena? Wie sie schon gesagt hat, für mich ist sie wirklich wie eine Schwester. Wir haben so viele Sachen gemeinsam erleben, wo ich so dankbar bin für das. Wie auch vorhin erwähnt, ich kann mir gar nicht mit niemandem vorstellen, so den Weg zu gehen. Du bist für mich eine mega tolle Freundin und in Bezug auf «Match am Friends» siehst du wie so
- 11:34Wie sie sagte, die, die gebärt. Und sie ist die, die den Drive hat und das Ganze vorantreibt. Und die Power, die das Ganze reinbringt. Und eben auch sonst eine mega, mega wundervolle Person. Es ist so schön, jetzt hat sie gesehen, sie hat ja bei «Match on Friends» letztes Jahr die Rolle vom CEO übernommen.
- 11:58Und es ist so schön, mit anzuschauen, wie sie da reinwächst. Wie immer mehr diese Rolle reinkommt und dadurch aber auch persönlich sich so krass weiterentwickelt. Für mich ist es einfach mega schön, das so mit anzuschauen. Und auch so ein bisschen felsig wie der Branding, weisst du was? Ja, einfach mega schön. Mega schön, das ist jetzt schön, zu sehen. Vor allem ist es sehr erfrischend, zu sehen, wie man
- 12:24Wie man erstens mal gegenseitig sich unterstützen kann. Man fehlt sich der Brandung. Wenn es mal nicht weitergeht, du weisst, wer ist da. Und sie ist sie, die gross sein kann, die die mütterliche Rolle führen kann. Es ist mega schön zu sehen, wie ihr euch gegenseitig unterstützen könnt in diesem ganzen Prozess. Und ihr habt es vorhin gesagt, es ist ein riesen Prozess. Wenn wir auf Prozess eingehen, wie ist der ganze Prozess von dem Start von «Match & Friends»? Das ist jetzt auch ein paar Jahre her. Drei, vier Jahre?
- 12:53Vor fünf Jahren. Vor fünf Jahren? Die Idee kam vor dreieinhalb Jahren. Ja, die haben wir gegründet. Crazy. Wie ging das Ganze von der Idee bis zum... Wer hat das erste Mal das Wort fallen lassen und wie ging es dann weiter?
- 13:08Ich habe mir vorgesagt, dass Tino einfach dabei ist, sie weiss doch gar nicht, was es ist. Aber vielleicht muss ich da hinzufügen. Ich habe allgemein, so wie ich Entscheidungen treffe in meinem Leben, ich habe ein mega starkes Bauchgefühl. Und bei mir ist es so, wenn sich etwas gut anfühlt und wirklich von innen richtig anfühlt, dann ist es so, hey, ich bin dabei. Und sobald irgendwie etwas ist, so Zweifel raufkommen, dann überdenke ich das nochmal. Und eben auch damals, ich habe ja gewusst, okay, ich...
- 13:33Und eigentlich unabhängig von einer anderen. Ich weiss gar nicht, wie wir auf das gekommen sind, dass wir beide gesagt haben, wir würden uns gerne selbstständig machen. Wir wollen ausbrechen aus dem 9-5. Wir wollen selbstständig sein, selbst entscheiden können. Über unsere Zeit und Energie. Und dann haben wir darüber gesprochen und irgendwie Ideen gehabt. Seifen haben wir auch noch gemacht. Seifen haben wir gemacht. Sportlegends. Wahrscheinlich wären wir schon Millionäre damit. Ja.
- 13:59Es stand einfach immer im Raum und dann kam sie auf mich zu und sagte, «Hey, ich habe eine Idee. Hättest du Bock, eine Matcha-Brand zu gründen?» Ich war so... Zu dieser Zeit wusste ich nicht mal richtig, was Matcha ist. Aber ich glaube, ich hatte es bis jetzt nicht mal getestet. Aber es war wirklich das Buch, wo ich gesagt habe, «Hey, let's do it! Ich bin dabei. Was machen wir jetzt?»
- 14:23Vielleicht kannst du erzählen, wie du auf die Idee allgemein von Matcha gekommen bist? Oder was so der Dingste ist? Ich vertrage Kaffee nicht so gut. Ich bin ganz hebelig, wenn ich Kaffee trinke. Und dann hat mir ein Kollege gesagt, probiere doch mal Matcha. Was ist Matcha? Ich habe es noch nie gehört bis dahin. Grüntee schon, aber Matcha nicht unbedingt.
- 14:41Und dann habe ich das probiert und ich fand es mega gut. Und habe dann aber gemerkt, man bekommt es noch nicht wirklich über in der Schweiz. Also in kleinen Bioläden hast du Matcha bekommen, aber sonst war es noch nicht so öffentlich zugänglich. Und dann ist natürlich mein Unternehmergeist zum Vorschein gekommen und ich habe gesagt, aha, ich glaube, das ist die Nische, in die wir einsteigen können und qualitativ hochwertigen Matcha in die Schweiz bringen. Und dann habe ich eigentlich so gestartet.
- 15:08Aber weil ihr schon gewusst habt, dass ihr etwas Selbstständiges machen wollt, noch nicht. Da habt ihr noch nie darüber gesprochen, dass ihr ausbrechen wollt. Schon ein wenig darüber gesprochen, aber noch nicht, machen wir das zusammen so. Ich habe dann angefangen zu schauen, wie wäre es möglich. Gibt es überhaupt Veränderungen? Am Anfang hast du ja die Idee, aber dass du dann sagst, komm jetzt starten wir. Das braucht ja schon noch ein bisschen mehr.
- 15:29Dann habe ich angefangen, Matcha zu bestellen und dann kam sie und die Kollegin zum Brunch. Ich sagte, ich könnte den Matcha mal testen. Dann fanden sie ihn sehr gut. Danach fragte ich sie, ob sie Lust hätte, um den Matcha-Brand zu gründen. Den Unternehmergang, den du vorhin angesprochen hast, hast du schon immer gehabt? Warst du schon immer ein Unternehmer in deinem Inneren?
- 15:52Ich würde sagen schon, ja. Es ist auch nicht meine erste Idee, «Match and Friends». Uh, jetzt wirst du schon... Genau, es braucht auch mal ein paar Anläufe. Okay, «Syphon» hast du vorhin schon mal in mir gehört. Ja, «Syphon». Ich hatte mal mit zwei anderen «Friends» eine Social-Media-Agentur. Jetzt «Zvernetzt» hätte ich geheissen.
- 16:11Geiler Name. Mega geiler Name. War ein bisschen ein geiler Name. Genau, das hat dann aber zwischenmenschlich nicht funktioniert. Oder es hat nicht weiter gedreht. Und dann habe ich mich entschieden, um dort auszusteigen. Und habe es alleine dann gemacht. Und ich merke, ich habe mega einen Drive. Das Gebären kann ich gut, aber weiterziehen oder grossziehen fällt mir schwer.
- 16:31Ich habe Mühe, alleine das Ding zu behalten, um weiterzumachen. Die Pace. Die Pace und auch mir hat dann wie ein Austausch gefehlt. Am Anfang von «Match & Friends» hatte ich so viele Ideen und so viel Drive, dass es mir am Anfang mega schwergefallen ist, mich zu fokussieren und nicht zu verlieren. Und da hat es mir dann mega geholfen und gesagt «Hey, nein, du musst zurück.» Und auch jetzt ist unser Mentor dazugekommen, wo ich ganz klar dachte «Hey, jetzt müssen
- 16:57Am Anfang hatten wir ja noch Kakao im Sortiment. Also es war schon auch eine Journey, das Match & Friends. Ja, weil so wie ich mich erinnere an Podcasts, die wir schon gemacht haben, an Gespräche, die wir schon geführt haben, war es Match & Friends. Es geht nicht darum, wegen der Friends, sondern Friends von Match, an was sonst alles dazugehören kann, oder? Ja.
- 17:14Ja, mega. Das wäre eigentlich die ursprüngliche Idee gewesen, dass man sagt «Matcha and Friends», eben Kakao, Gerstegras, Kaffee, was auch immer. Legins. Legins zum Beispiel. Und von dem sind wir jetzt fest weggekommen letztes Jahr. Ja, also habt ihr wirklich den Fokus «Ist Matcha?»
- 17:30Ja, weil wir dann gemerkt haben, dass wir die ganze Markenstrategie, Kommunikation etc. haben, die du da hast. Du musst klar sein. Und es gibt ein gutes Ding, das heisst «Limitation creates abundance». Konzentrier dich auf etwas und mach das richtig. Und wir haben gesagt, okay gut, wir machen Matcha, wir konzentrieren uns voll auf das. Weil Kakao hat dann doch auch nochmal eine andere Zielgruppe und du verwässerst es halt so.
- 17:55Nein, das geht nicht. Nicht nur das Produkt, sondern auch, du verwässerst ja auch wie die Brand. Ja, mega. Ich verstehe dich schon. Sorry, ich kann dir schon etwas sagen. Alles gut. Als du die Frage am Anfang gestellt hast, ist mir auch so durch den Kopf so, das Erste, was mir in den Sinn kam, ist so Macho und Friends. Am Anfang war es einfach so pures Chaos.
- 18:14Wir haben einfach mal angefangen, wir haben einfach mal gestartet, wir hatten keinen Businessplan, wir hatten von nichts grosses. Wir fanden einfach, wir fangen jetzt mal an. Es war so chaotisch, wir hatten beide so viele Ideen, wir fanden, lass doch das noch machen und das. Nehmen wir den Kakao auf, machen wir Kakao-Zeremonien. Das hatte gar nichts mit dem Matcha-Sicht zu tun.
- 18:39Bis dann der Mentor auch ins Spiel kam, wo es darum ging, wer sind wir, was wollen wir. Was ist unsere Vision? Das war auch ein Prozess, gewisse Sachen wieder loszulassen. Am Anfang, als man den Kakao rausgenommen hat, war es so, was wollen wir, wäre eigentlich schon cool. Jetzt darfst du ihn zurück reinnehmen.
- 19:02Wieso haben sie überhaupt gemacht? Ja, voll. Und darum ganz viele Learnings auf dem Weg. Es ist wirklich von... Ich weiss auch noch, unsere erste Podcast-Folge, wo wir zusammen das zweite aufgenommen haben, war auch so, dass wenn man selbstständig sein will, man es einfach mal machen und nach Bauchgefühl, man muss gar nicht so viel Struktur haben. Da haben wir auch gesagt, wenn du wirklich gesund wachsen willst, dann musst du gewisse Sachen machen.
- 19:29Also du brauchst Struktur. Ich sehe voll, was du sagst. Aber das ist auch eine Challenge. Ihr habt es ja trotzdem einfach gemacht. Das wollte ich auch sagen. Und nachher, ich glaube, das Machen ist ultra, ultra wichtig, weil das Perfektionieren, das Loslassen von gewissen Sachen, die unnötig sind, da denkst du, ich habe jetzt den Hyperfokus auf das.
- 19:51Das kannst du nachher immer im Prozess machen. Aber ich glaube, ich wäre da nicht da, wenn ihr einfach mal gestartet hättet. Hey, unbedingt. Also ich sage ja nicht, dass man nicht einfach starten soll, aber es ist mehr so rückblickend. Wenn ich so diese Podcasts höre, muss ich fast schon ein bisschen lachen. Es ist so unerfahren, weisst du, wie es war.
- 20:07Und haben gedacht, es geht dann schon irgendwie. Und es ist ein Prozess, du wachst in das eine, das Unternehmen wachst, persönlich entwickelst du dich weiter. Und darum soll jeder, ich sage jedem, einfach anfangen, irgendwie mal an, weil sonst kannst du dich auch mega in dem verlieren. Wenn du wartest, bis es dann perfekt ist, dann fängst du nie an. Ja, ja, ja. Das ist ein...
- 20:26Als die MAUF zu dir kam und gesagt hat, hey, macha, probiere mal die Branche, wie findet ihr dein Unternehmertum? Du sagst, hey, let's go, ich sehe hier eine Opportunity. Was ging in dir vor?
- 20:39Hey, im Fall nicht so viel. Es war einfach mehr das Gefühl von «Yes, let's do it». Ich habe in diesem Moment nicht mega viele Gedanken. Ich bin allgemein ein Mensch, ich mache mir nicht so oft Gedanken. Ich bin einfach so «Okay, wir gehen mal» und dann bin ich da und es ist «Okay, shit, ja». Einfach nicht so ein Overthinker als ich. Und darum ist es so...
- 20:59Freude, Aufregung. Und ja, einfach mal so, ich mache es jetzt einfach. Ich habe mir gar nicht so viel dabei gedacht. Es war eine Einladung, die sich für mich richtig angefühlt hat. Ja. Und ich glaube, hätte ich damals gewusst, was das alles bedeutet, wäre ich so gewesen, okay, wir machen es wirklich so. Wiederum, jetzt würden wir es nie missen. Zum Glück haben wir es gemacht, zum Glück sind wir den Weg gegangen.
- 21:24Das ist ein guter Punkt. Wenn du weisst, was alles auf dich zukommt, was würdest du sagen, ist aktuell die grösste Challenge gewesen, die ihr bis jetzt im Unternehmertum bei «March & Friends» gehabt habt? Zeit. Zeit haben. Zeit haben? Ja.
- 21:42Ich sehe es jetzt einfach. Mit der Produktentwicklung zum Beispiel. Du willst etwas auf den Markt bringen. Du musst schnell schon vorwärts machen. Dass das alles parallel schaukelt, ist meine grösste Challenge. Weil ich genug Zeit habe, um es zu machen. Weil ein Tag doch 24 Stunden hat. Sagt man ja. Genau. Und du musst einteilen.
- 22:11Das würde alles unter einen Hut bringen. Das Daily-Business, bestehende Kunden, das, was schon läuft. Wir hatten vor kurzem das Rebranding. Das war ein riesiges Ding. So viel Arbeit, so viel Zeit und Energie, die wir reingegeben haben. Dann war das fertig. Für einen Moment eine Woche durchschnupfen und jetzt Produktentwicklung.
- 22:33Das ist schon das. Die Zeit, wie bringst du alles unter einen Hut. Wir sind doch nur das Zweite, das Dritte. Klar haben wir Leute, die auf Freelancer-Basis mit uns arbeiten. Jemand macht Webseiten, Ads und all das. Aber es ist trotzdem irgendwie, du kümmerst dich wie das Zweite um die grossen Sachen. Für dich ein Punkt, wo du gesagt hast, wieso machen wir das? Ich mag nicht mehr. Kurz vor dem Aufgeben, hat es das mal gegeben?
- 23:03Ja, ich glaube, immer wieder sind so Momente gekommen. Ich glaube, das hatten wir beide schon. Ich kann mich einmal erinnern, als du zu mir kamst. Ich weiss voll nicht, ob ich das weiterziehen möchte. Es ist aber schon zwei Jahre her oder so.
- 23:15Und ich glaube, es ist dann mehr einfach die Zweifel, die dann manchmal hochkommen. Oder so, hätte ich jetzt so viel mehr Ruhe, hätte ich einfach einen normalen Job. Du hast wirklich keine Verantwortung, bist am Arbeiten, kommst am Abend nach Hause, kannst machen, was du willst. Und wiederum ist es so, aber nein, das fühlt sich auch nicht gut an. Und darum, ich glaube, so Momente gibt es immer wieder. Und ich glaube, das ist aber auch, oder ich sage, das ist so etwas vom... Oder wie soll ich auch glauben...
- 23:40Wieso es bei vielen nicht klappt, ist, weil man das Durchhaltevermögen nicht hat, die Geduld nicht hat. So hey, einfach dranbleiben, darauf vertrauen, mal das ist richtig und... Ja. Voll. Wie gehst du in solchen Situationen um, wenn du solche Tage hast?
- 23:56Ähm, jetzt gebe ich immer wieder weiter, ist sich eine Lebensvision niederzuschreiben. Was willst du in deinem Leben machen und erreichen? Und das ist ein fester Ankerpunkt in solchen Situationen, wo ich lese die nochmal und dann weiss ich, wie ich das mache. Was steht auf deiner Liste gerade?
- 24:13Es gibt einfach nur eine grosse Lebensvision. Ah, gibt es eine grosse? Eine grosse, ja. Und ähm... Dann weiss ich wie viel, was ich machen soll. Es ist wie nicht... Ich glaube, wenn die Motivation ist, ein Unternehmen zu gründen, einfach so fürs grosse Geld... Ich glaube, diese Motivation reicht nicht.
- 24:29Langfristig, vor allem, wenn herausfordernde Momente kommen. Genau, und solche Momente werden immer wieder kommen. Wenn du einmal wieder gechallenged, okay, du musst deinen Job aufgeben, du musst die ganze Sicherheit loslassen, damit du 100% für das Unternehmen investieren kannst. Und dann kommen die Gedanken, lohnt sich das jetzt? Und auch das Innere. Wir Schweizer sind so konditioniert auf Sicherheit. Du musst eine Lehre machen, dann machst du einen Job, dann baust du dein Haus.
- 24:57Und dann aus dem ausbrechen können und dir selber Sicherheit geben und sagen, hey, das lohnt sich und ich will das, diese Lebensvision erreichen und für das brauche ich dieses Puzzleteilchen. Ja, für mich ist das die Motivation, um nicht aufzugeben und zu wissen, wofür ich es mache. Und ich glaube, wenn du das nicht hast, dann ist es...
- 25:19Das kann herausfordernd sein und es kann dich dann schnell aus dem herausnehmen. Und dann kannst du schnell in das hineingehen und sagst, okay, dann lasse ich mich jetzt wieder anstellen und mache einen normalen Job. Ich glaube, das ist auch ein riesen Vorteil, wie es die Zweiten sind, wenn ihr mal so eine Situation habt oder so ein Gefühl, dass ihr euch gegenseitig auffangen und unterstützen könnt.
- 25:40Ich meine, da kann man wirklich sagen, Chapeau für eure Leistung, dass ihr, nach wie vielen Jahren seid ihr in einen ersten grossen Retailer reingekommen? Nach anderthalb, zwei? Ja, anderthalb Jahre. Von was reden wir da? Ja.
- 25:56Ja, das ist so lustig. Wir haben ja immer wieder in unserer Art unser Ziel gesetzt. Fürs nächste Jahr. Und eben einfach so Oh, wir fangen gerne in den Kopf und wir fangen gerne das. Und dann ist einfach alles passiert. Das ist schon noch für uns auch spannend gewesen. Auch wenn es am Anfang ein bisschen chaotisch war und unstrukturiert, wir haben unsere Ziele trotzdem erreicht. Wie ist es gegangen mit dieser ganzen Coop-Geschichte? Ist Coop auf euch zukommen? Habt ihr einen Pitch gemacht? Schön wär's. Ja.
- 26:24Ich glaube, das ist ein Tipp, den ich mega fest weitergeben kann. Bleibt hartnäckig. Wenn ihr Absagen bekommt, egal, lasst euch nicht davon abkriegen, sondern probiert es nochmal. Wir haben auch gerade zwei oder drei Anläufe. Drei fast, ja. Also ich habe gesagt, nein, es ist nicht, es ist noch zu früh. Ich habe am Anfang auch so gesagt, es ist ein Nischenprodukt. Bleibt das überhaupt? Das war noch ein bisschen die Frage. Und dann, ja, dranbleiben.
- 26:49Wir hatten keine Vitamin B. Das war wirklich ein Türklinkenputzen. Bis wir dann reingekommen sind und am Anfang dachten wir uns, das ist ja alles neu. Das ist ja ein riesiges Feld, das wieder aufgeht. Wo du dann wieder deine Prozesse anpassen musst. Wie lieferst du das? Wie bekommst du diese Masse an Matcha? Du weisst am Anfang nicht, wie viele Bestellte kommen. Wie viele Filialen wollen sie haben? Wird es schweizweit ausgeweitet oder nicht?
- 27:16Das ist immer noch ein Thema. Wir wissen nicht so genau, wie es ausgewertet wird. Irgendwann kommst du zu einem Punkt, wo du merkst, es gibt eine Regelmässigkeit im Bestellvolumen. Wo du weisst, es gibt so und so viele Paletten pro Monat, dann kannst du etwas abschätzen. Aber sonst musst du recht flexibel bleiben in diesem ganzen Prozess. Weil es ein Retail ist und du weisst, wenn du nicht liefern kannst, geht es ziemlich schnell wieder raus. Da geht es schnell.
- 27:43Ja, das geht schnell, genau. Aber ich muss auch sagen, wir haben eine mega positive Erfahrung gemacht mit dem Coop, wo wir von vielen gehört haben, die drücken euch die Margen mega fest und sie haben mega hohe Erwartungen. Sie haben Erwartungen, das ist klar, ich meine, es ist auch ein Retail, sie dürfen es auch haben, aber wir haben so eine schöne Erfahrung mit dem Coop, mit unserer Ansprechperson, die wir dort haben.
- 28:05Sehr partnerschaftlich. Ja, mega. Und auch, wir besuchen regelmässig die Coop-Filialen, die wir drin sind. Und auch mit den Geschäftsführern reden, das ist so herzig. Ich war die Letzte und dann, ah, es sind doch zwei Frauen, die das machen. Go Girls! Ich unterstütze das. Es ist mega schön, zu sehen, dass die Leute sich sehen. Sie nehmen einen wahr. Das hat mich so stolz gemacht. Es ist eben nicht nur ein Produkt, sondern es hat noch etwas dahinter. Sondern? Es ist nicht nur ein Produkt, sondern?
- 28:32Das Lebensgefühl. Es ist ein Gefühl. Es ist so ein Community-Gefühl. Es ist eine Zugehörigkeit. Man gehört zu einer Bewegung. Und für uns fest auch. Wir wollten ein Produkt herausbringen, wo wir nicht einfach verkaufen und verkaufen es wieder. Sondern es ist ein Zyklus, wo wir mit Partnern zusammenarbeiten, die sich gut anfühlen. Wir können dahinterstehen und sagen, das ist eine schöne Partnerschaft, wie zum Beispiel die Martin-Stiftung. Eine sehr enge Partnerschaft. Die wachsen auch fest mit uns.
- 29:02mit uns in die Coop. Wir haben dann einen Partner, der packt. Sie packen für uns ab. Genau. Sie sind mit uns mitgewachsen. Und sie haben dann auch mittlerweile eine Maschine zu tun, die sie abfüllt. Ja. Weil wir so fest mit ihnen zusammengewachsen sind. Und das ist mega schön. Dann können wir mit solchen Leuten zusammenarbeiten.
- 29:24Menschen dahinter. Es wäre günstiger, wenn wir es irgendwo im Ausland abpacken lassen würden. Aber wir haben gesagt, wir wollen ein Produkt, wo wir dahinter stehen können. Es ist von Menschen gemacht, es hat ein Herz dahinter. Wir spenden jedes Jahr eine gewisse Summe bei Food & Plastik. Und das von Anfang an. Wir haben gesagt, wenn wir Geld machen, wenn wir auch wieder etwas zurückgeben können. Und auch unsere Partner von Flyer, Verpackungen etc. Das sind alles Schweizer Lieferanten. Sagen, wenn wir schon...
- 29:50Teil der Wirtschaft sein, wenn wir es auch irgendwie verbinden können. Ja, schön. Es ist mehr als nur ein Produkt. Das ist für uns wirklich eine Philosophie dahinter.
- 29:58Also auf jeden Fall hartnäckig bleiben. Und jetzt hat der Coop zugezahlt und die haben gehen können. Was ist in dir abgegangen? Krise. Krise. Wirklich? Hey, also gemischt. Zum einen, wow, mega Freude natürlich. Und zum anderen war es so, okay, was jetzt? Wir waren nicht ready. Also nicht ready gewesen für das. Wir haben es nicht vorher überlegt. Wie kannst du auch ready sein für...
- 30:27Ja, aber weisst du, normalerweise ist es doch so, okay, wir haben hier das Ziel, wir wollen dort reinkommen, wir brauchen vielleicht das und das. Ich meine, wir haben keine skalierbare... Wir haben auf der Hand abgehackt. Ja, weisst du, es ist wirklich... Die Heime. Weisst du, was ich meine? Und es ist eben darum so, cool, wir müssen nicht mehr gehen. Und dann ist es so, okay, shit, hey. Und dann ist es darum gegangen, wie machen wir das? Wo packen wir den Macho ab? Die Martin-Schriftung ist eigentlich durch das dazugekommen. So sind wir nachher auf Seiko durch eine Weiterempfehlung.
- 30:56Es ist ja spannend mit unserem Kontakt. Ja, könnt ihr das? Schafft ihr das? Ja. Wir machen es möglich. Er wusste, dass wir noch nicht da sind, aber in dem Moment dann anstehen können und sagen, ja, wir machen es möglich, ist schön. Das braucht schon ein bisschen Mut. Ja, voll.
- 31:12Und ich glaube, das ist auch mega wichtig. Man denkt dann wie so, okay, man ist jetzt im Goob, man hat es geschafft. Aber es ist so, hey, die Arbeit fängt jetzt erst richtig an, oder? Und nachher eben auch da am Anfang mega chaotisch. Ich meine, es ist ja auch Goob. Wir haben nicht gewusst am Anfang, hey, okay, was bedeutet das? Wie viel müssen wir liefern? Wie tun wir das liefern? Wie packen wir das an? Wie habt ihr das gefühlt?
- 31:38eingeschätzt, so wie viel sollen wir jetzt bestellen? Wie viel Matcha soll ich jetzt in die Schweiz importieren, um das zu handeln? Wie habt ihr das gemacht? Handgelenk mal Pi. Nein, ich habe es schon ausgerechnet. Du hast halt eine ungefähre Zahl, weil sie geben dir ja schon an, wie viele Filialen sind es am Anfang.
- 31:57Und dann musst du als Szenario ausrechnen. Was wir nicht, die Filiale haben wir gewusst, aber wir haben nicht gewusst, wie oft wird das nachbestellt, weisst du, in welchem Rhythmus in dem sind, das war uns nicht bewusst. Darum haben wir sicher mal eine grössere Menge bestellt, aber das war nachher auch wieder so, du gehst halt weit vor Leistung. Das ist ja auch wieder ein grösserer Betrag, den du in das Ganze rein geben musst.
- 32:17Es war eine spannende, lehrreiche, herausfordernde Zeit. Und dann in so einem Prozess, so viele Sachen gehen schief. Das mit den Verpackungen, die falschen Karten bestellt. Auch eine riesige Anzahl bestellt. Dann verlierst du Geld, Zeit, Energie.
- 32:35Aber wiederum will ich es nicht missen, weil genau durch diese Sachen lernst du ja. Und dann weisst du, beim nächsten Mal gehst du vielleicht anders an diese Sachen hin. Oder du weisst, auf welche Sachen du schauen musst. Wenn du diesen Prozess bewusst durchgehst, dann lernst du so viele Sachen. Ja, vor allem, es ist auch null so... Ich glaube, die, die ihr angefangen habt,
- 32:59war das ganze Matcha-Wissen noch nicht sehr verbreitet. Ich komme mit einer Idee, die relativ neu ist. Man hat es vielleicht mal gehört, da und dort, in einem Song vielleicht, aber noch nicht wirklich etabliert. Und dann, nach anderthalb Jahren, kommt ein Coop und macht das Ganze ein bisschen stärker. Habt ihr so ein bisschen Matcha in Zahlen, wie sich das entwickelt hat? Habt ihr das ein bisschen? Allgemein in der Schweiz?
- 33:24Ich kann es dir nicht sagen, aber es ist ein wachsender Markt. Und dann wird gefragt, ob es dann bleibt oder verschwindet die Matcha wieder. Wenn du umschaust, hat jetzt eine Emi-Café-Latte eine Matcha-Latte herausgebracht. Alle grossen? Alle grossen. Amour Nutrition hat jetzt eine Matcha-Protein-Latte. Es ist ja überall mega verbreitet.
- 33:45Es ist ein mega Wachstumsmarkt. Wir können es mehr sagen von Brands, die wir auf Social Media sehen. Letztes Jahr war es mega intensiv. Es sind aus dem Boden geschossen wie Pilz. Also Matcha-Brands? Ja. Aber du merkst, der Kuchen wird kleiner, wenn du jetzt nicht dran bleibst. Was macht ihr in so einer...
- 34:07Oder reagieren die darauf oder sagen die, wir machen einfach unser Ding? Wir machen unser Ding, darfst dich nicht ablenken lassen in diesem Moment. Und das andere ist auch, wir haben schon so lange angefangen, wir sind stabil im Markt und wir haben wie unsere Supply Chain etc., wir haben unsere Lieferanten, die uns von Anfang an beliefern. Das gibt einem schon nochmal ein bisschen Sicherheit. Und du merkst, okay, wir sind Privatkunde, wir beliefern Gastrobetriebe, wir beliefern den Coop.
- 34:31Wenn jetzt ein Brand kommt, der nur Privatkunden beliefert, dann ist es okay. Dann hat es auch Platz für dich. Aber wir wissen unsere Linie und worauf wir uns fokussieren.
- 34:42Ich wollte noch sagen, was wir vor allem gemerkt haben, ist mit den Matcha-Lieferungen. Am Anfang haben wir bestellt und wir hatten den Matcha innerhalb einer Woche. Und jetzt ist es so, wir müssen für das ganze Jahr vorausbestellen. Mehrere hundert Kilo Matcha. Matcha. Am Anfang haben wir so, ja komm, wir bestellen da mal 5 Kilo, mal 10, vielleicht mal 20, das war das Höchste. Und dann hat es plötzlich geheiss, wir können erst in einem halben Jahr liefern. Und dann war es so, okay,
- 35:10Genau. Da haben wir es extrem gemerkt. Also eure Lieferanten, die sind wahrscheinlich irgendwo in Japan im Jahr. In Japan. Und da können wir auch noch darauf sprechen, es gibt ja verschiedene Grades von Matcha. Ich glaube, viele kennen das auch genau. Dass ich mich hier sehr gut auskenne. Als wäre ich so ein Holder-Profi. Gegenüber euch. Aber haben die mit dir auch so Verträge gemacht, im Sinne von, hey,
- 35:37Wir bestellen es und wir geben dir an, dass wir uns so viel verpflichten zu bestellen, aber haben dafür bessere Konditionen oder kommen schneller über, Exklusivverträge, gibt es das in dieser Branche?
- 35:52Das wäre vielleicht vor ein paar Jahren noch möglich gewesen, das ist mittlerweile nicht mehr möglich. Die Nachfrage ist so hoch. Letztes Jahr gab es halbe Auktionen um den Matcha. Der Preis ist wahnsinnig gestiegen. Schon? Ja. Was ein bisschen schade ist, die Japaner sind ja sehr traditionsreich.
- 36:11Sie feilschen nicht um den Preis herum. Es ist ein Tee-Business. Ganz am Anfang haben wir gesagt, wenn wir jetzt größere Mengen nehmen, könnten wir einen Rabatt übernehmen. Sie haben ganz klar gesagt, nein, das ist nichts auf dem Bazar. Das ist eine Teeproduktion. Das ist eine Wissenschaft dahinter. Sie hängen die Teeblätter auf, sie dampfen sie ab. Du wirst auf Granitsteinmühlen, dann wird das gemahlen. Das heisst, es kann 30g pro Stunde gemahlen, so eine Granitsteinmühle. Darum ist auch der Preis dementsprechend höher.
- 36:4030 Gramm pro Stunde, nichts. Ja, das ist Wahnsinn. Und es ist auch ein kleines Sexy-Foy. Das war für uns auch spannend, das letzte Jahr zu erfahren, dass er uns zum Beispiel gesagt hat, der Rohstoff ist in dem Sinne rum, aber sie kommen wie nicht nachher mit produzieren, weil diese Steinmühlen waren weltweit ausverkauft. Das ist crazy. Ja, und dann hast du halt auch das Thema, du kannst sagen, ja, wir wollen bleiben bei der Qualität, du kannst auch abwandern auf andere Länder, wie zum Beispiel China.
- 37:08Man weiss halt auch nicht, wie fest die Pestizide und weiss ich was belastet sind. Genau. Und darum, ja, das ist schon ein herausforderndes Feld. Also allgemein, es sind ja völlige Lebensmittelbranchen in den Treppen. Und die müssen da Etiketten, es gibt ja so viele Vorschriften. Ich meine, ich kenne mich
- 37:31Null aus in dieser ganzen Geschichte. Wie war das, zu sagen, ich importiere jetzt einen Matsch, ich verkaufe den an ein paar Privaten, vielleicht mal an einem Geschäft, aber irgendwann geht es darum, Etikettierungen, was muss drauf sein, es gibt Vorschriften. Wie macht man das? Wie geht man das Ganze an? Oder wie habt ihr das einfach gemacht?
- 37:53Mit Leuten reden, die rauskommen. Ganz wichtig, weil es geht um ein Lebensmittel und du machst dich auch strafbar. Eben, genau. Dort geht es nicht nur, wir probieren jetzt mal, das muss safe sein. Vor allem auch für den Coop, die haben Vorschriften. Es müssen gewisse Angaben drauf sein. Es gibt aber auch Webseiten vom Bund, wo du dich informieren kannst. Dort steht alles drauf, was du drauf musst, was optional ist. Aber ja, das ist schon ein Thema. Und die Etikettierung haben die am Anfang selber gemacht?
- 38:23Nein, diese Packungen lässt man drücken. Ah, okay. Das haben wir schon drücken lassen, aber auch dort konnte ich am Anfang den Strich nicht lesen. Oder das Gerät konnte den Strich nicht einlesen, weil wir anstatt weiss auf schwarz dachten, wir machen es schön und wir machen es grün auf weiss.
- 38:40Das hat aber das Lesegerät nicht einlesen können. So Sachen weisst du nicht. Das hätte vielleicht der Grafiker in diesem Fall merken müssen oder hätte er Erfahrung gehabt. Ich weiss es nicht. Das sind Sachen, die du mit dem Machen lernst. Das passiert. Wir waren sehr glücklich, dass wir es überkleben durften. Weil wir schon 1'500 Packungen abgehackt hatten. Dann bestellst du halt diese Etikettenbögen an und dann wird das überklebt. Das ist in unserem Fall gut gegangen. Das ist ja...
- 39:08Das war ein kostengünstiges Lehrgeld. Aber ja. Und ich glaube, das kannst du nicht. Ich weiss nicht, ob jemand eine Brand herausgebracht hat, wo nie irgendetwas schief ging. Nein, logisch nicht. Das passiert halt. Das ist auch okay. Genau, dann schaust du es an und kannst deine Tipps auch weitergeben. Also wenn irgendjemand Tipps braucht für Etiketten und Verpackungen. Hit me up. I'm the pro. Alles erlaubt.
- 39:35Bei solchen Sachen ist es wichtig, dass du dich informierst. Es gibt gewisse Sachen, die du strafbar machst. Dann kann das ganze Unternehmen an den Arsch gehen. Ich bin sehr froh, wenn wir ein Produkt haben, das eine lange Haltbarkeit hat und nicht innerhalb von zwei Wochen abläuft. Das ist dann nochmals ganz hart. Es geht sogar um die Lagerung. Wie werden die Sachen gelagert?
- 39:58Es gibt noch ganz andere Themen, wie die Kühlketten, die man einhalten muss. Unser Produkt muss man nicht kühlen. Man muss Kühlketten einhalten etc. Das ist schon... Und das siehst du erst, wenn du in das Feld reingehst, was alles dazugehört. Ich bin auch so viel Achtung vor anderen Brands. Es ist schon viel, woran man denken muss. Absolut.
- 40:21Ist das eine der grössten Challenges, die ihr bekommen habt? Um dort diesen Weg zu finden, was gesetzlich richtig ist, was möchte ich machen?
- 40:33Ich kann von mir reden, das ist die wenigstens grösste Challenge. Dort kannst du dich informieren, mit Leuten reden, auf die Webseite lesen, die Lebensmittelkontrolle kann auch schon angerufen werden. Du hast gewisse Sachen nachgefragt, sie sind ja dann offen und kommunizieren das. Dort ist mehr administrative Aufwand, um das alles abzuklären. Aber ich hätte jetzt nicht gesagt, dass... Okay.
- 41:00Ich habe vorhin noch angesprochen, Mentor, irgendwann ist ja ein Mentor noch dazugekommen und ich habe das am Anfang alleine gemacht. Ich habe vielleicht Leute zu Hilfe gezogen, die euch mal Tipps da, Tipps da gegeben haben, aber haben eigentlich wirklich alles nach eurem Kopf durchgezogen. Jetzt habt ihr einen Mentor. Was ist so seine Aufgabe,
- 41:21Wie sind ihr überhaupt zu ihm gekommen? Oder zu ihr? Ist das der, den ich gerade erklärt habe? Im Hoi? Wie seid ihr zu ihm gekommen? Was merkt ihr, ist der grösste Benefit eines Mentors?
- 41:37Für mich ist der grösste Benefit, durch seine Lebenserfahrung oder durch seine Erfahrung im Business-Bereich das Wissen, das er hat. Er sieht Dinge, die wir gar nicht wissen können. Wir haben das nie gelernt, aber wir haben die Erfahrungen nicht gemacht. Das ist für mich schon der grösste Punkt, den ich sage, hey...
- 42:01Das ist eine mega Unterstützung. Gleichzeitig aber auch er privat, so wie er durchs Leben geht, seine Weltansicht und so, die uns natürlich auch nochmals ganz viel klar hat, irgendwie reingebracht hat. Er spricht immer von der Frequenz. Alles was man macht, muss man in einer guten Frequenz machen und in einer schönen Energie.
- 42:23Es gibt gewisse Sachen, die man einhalten muss, Strukturen usw. Aber das hat er uns auch ganz fest mitgegeben. Wie bringt ihr das nach draussen? Wie wollt ihr das Unternehmen in die Welt bringen? Und auch persönlich für uns beide. Das würde ich sagen, diese zwei Punkte.
- 42:45Und diese radikale Ehrlichkeit, also hey, Ladies, so nicht, was macht ihr? Das ist auch mega hilfreich, aber auch auf eine schöne Art. Oder nicht einmal, dass er es sagt, sondern er challenged uns mit gewissen Fragen, mit gewissen Aufgaben, wo uns dann selber bewusst wird, was machen wir eigentlich? Das ist für mich...
- 43:11Ja, er war auch einer von denen, die ich zu Rat gezogen habe. Ja. Und dadurch hat es sich dann auch ergeben, dass er... Habt ihr immer gehofft, dass er ein bisschen mehr einsteigen würde? Du hast es gehofft. Ich habe es gehofft, ja. Er hat aber recht lange... Hat er noch seine eigenen Sachen gekannt? Er war nicht so offen.
- 43:30Er gab mir aber immer Tipps und stellte mir die richtigen Fragen. Letztes Jahr änderte sich bei ihm selbst etwas, als ich merkte, er hat wieder Kapazität und möchte auch gerne etwas mit Herrn machen. Er kam dann nochmals auf uns zu.
- 43:50Er tut mich auch auf den Weg zum CEO, Mentor. Das ist halt auch nochmal eine Persönlichkeitsentwicklung, die ich bei ihm so spannend finde, dass er eben nicht ist, «Hey, habt ihr das jetzt nicht gesehen?» oder «So machst du es und so musst du es.» Sondern er stellt die richtigen Fragen, dass du selber das Gefühl hast, du bist selber draufgekommen. Am Schluss kommst du ja schon auch selber und du kommst das Gefühl langsam über, wenn du dich leitest, dass du es selber machst.
- 44:17Er würde mich nicht in die Wand laufen lassen, das würde er nicht machen, aber er lässt mich kurz vor die Wand. Und bis jetzt habe ich den Ranke gerade noch gefunden. Das ist mega gut, weil ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich auf ihn verlasse. Weil sonst wirst du auch faul. Du hast das Gefühl, er denkt dann ja schon mit. Ich muss selber ganz fest mitdenken und ich muss das alles zusammenhalten. Und er...
- 44:40Du redest von diesen Sachen, aber ich komme jetzt wie nicht... Also ich kann mir vorstellen, von was du redest, aber vielleicht jemand von aussen, der das jetzt gehört, weiss nicht, von welchen Themen du am Reden bist. Was sind das für Sachen, die du kurz den Rang noch gekriegt hast und was sind das für Themen?
- 44:56vom CEO da sein? Ganz fest, strategische Ausrichtung. Was ist die Strategie des Unternehmens? Wie führst du das Unternehmen? Führst du das Team? Wie hast du das Budget im Griff? Wie hältst du den Zeithorizont im Griff? Wie behältst du den Fokus? Das sind so viele Bereiche, die du als CEO zusammenhalten kannst, die
- 45:18Ja, das ist schon eine herausfordernde Aufgabe. In dem Sinn, wo er mir aber so viel Freiraum erlaubt, dass ich das selber machen kann. Er fragt einfach die richtigen Fragen im richtigen Moment. Ja. Genau. Und ich glaube, wenn ich ein Ding sagen kann, das er, das Hauptding, das er reingebracht hat, ist Klarheit. Und er sagt auch ganz oft, Klarheit ist Liebe. Und es ist wie, du musst nicht...
- 45:44Du musst nicht das grosse Ganze schon sehen. Er sagt auch von mir, du musst nicht wissen, was jetzt Ende Jahr schon ist und bla bla bla, sondern du musst den nächsten Schritt wissen. Und der ist klar und den ziehst du durch. Wenn eine Entscheidung getroffen ist, dann stehst du hinter der und musst auch hinstehen. Und sagen, jetzt ist es so. Bist du eine sehr analytische Person?
- 46:05Ich würde sagen, gar nicht. Das ist nicht meine Stärke. Ich bin gut im Machen. Und ich bin gut im... Wenn die Autobahn frei ist und ich weiss, wo ich fahren muss, dass ich fahren kann. Okay.
- 46:20Ich werde zu einer analytischen Person. Mhm. Ich war vorher gar nicht zahlenaffin. Es hat mir nicht Spass gemacht, weil ich nicht wusste, wofür sie es machen. Mhm. Aber jetzt weisst du es. Jetzt weiss ich es und ich schaue alles an. Ich schaue die Zahlen an, ich kontrolliere sie jeden Tag. Verstehe ich voll. Du weisst nur, wo du hinfährst, wenn du auch weisst, wo du hinmüssen musst. Ja, logisch. Oder? Sicher. Und ja, mittlerweile macht es mir viel Spass, um diese Zahlen auch anzuschauen.
- 46:46Ich glaube, das ist eben das mit der Klarheit. Ich weiss auch, früher, vor, ich weiss nicht, zwei Jahren oder so, wir wussten ungefähr, was los ist, aber wir haben nicht wirklich die Karte auf den Tisch gelegt. Und so macht es auch wirklich keinen Spass, weil es ist immer so ein unangenehmes Thema. Okay, läuft es jetzt gut? Unsicher, du weisst es nicht.
- 47:05Sobald ihr Klarheit habt, weisst ihr, was die nächsten Schritte sind. Ihr seid bewusst, ob es gut läuft oder nicht. Was haben wir für Optionen? Was sind die Lösungen? Und so beginnt es auch Spass zu machen. Sie können sich nicht so verlieren. Am Anfang war es sehr chaotisch.
- 47:26Wenn du keine Struktur und Klarheit hast, dann kommt etwas Spontanes rein, das du vielleicht vergessen hast und dein ganzes Ding ist durcheinander. Und jetzt ist mein Kalender durchgetaktet. Ich habe mir alles eingetragen, ich bin überhaupt keine strukturierte Person. Bisher würde ich mich eher als hauptisch bezeichnen und das hat mir dort auch Spass gemacht. Ich habe das Gefühl, eine strukturierte Person ist doch mega langweilig und du hast keinen Platz mehr für Spontanität. Aber genau jetzt habe ich Platz für Spontanität, weil ich mir die ja auch einplante. Weil ich weiss, ich muss das, das, das und das...
- 47:55Und es ist nicht so, dass du es voll vergessen hast und dann ist alles durcheinander, sondern du hast ein klares Ding. Du hast die Rolle des CEOs übernommen, das heisst ihr habt keine Einzelfirma mehr. Ihr habt den GmbH gegründet und habt mit der Einzelfirma gestartet. Ja. Okay, ihr habt mit der Einzelfirma gestartet. Wollt ihr vielleicht kurz erzählen,
- 48:23Ich möchte immer gerne herausgeben, wie die Prozesse gegangen sind. Vor allem, weil Leute hier draussen sehr tolle Ideen haben. Sie haben eine coole Idee, um etwas zu machen. Und dann geht es ja genau um die Umsetzung. Also wie gehe ich, wie starte ich, wie bringe ich das Rad ins Rollen? Jetzt, ich habe gestartet mit einer Einzelfirma und habe mich dann entwickelt zu einer GmbH. Und dort haben wir dann auch die Entscheidungen getroffen. Wieso war das so und wieso habt ihr euch entschieden, zu einer GmbH zu gehen?
- 48:52Ähm... Schaust du dich so an? Nein. Ich glaube, der Haupt-Ding war, wir haben als Einzelfirma gestartet, aber es ist wie auch das Produkt, das wir haben. Mit einer GmbH bist du eher abgesichert. Also, ja, abgesichert. Und du musst zu meinem Job reinkommen, eine GmbH. Du kannst nicht als Einzelfirma reinkommen.
- 49:12Ist das so? Ja. Okay. Aber ich glaube, da rechtlich, aus Sicherheitsgründen, weil als Einzelperson du haftest wie selber für alles. Und dann haben wir auch so gecheckt, also hey, mit dem Produkt, das wir haben, ich meine, stell dir vor, irgendjemand
- 49:28bestellt einen Matcha und hat dann Bauchweh. Du haftest als Einzelperson, also wenn du selbstständig ein Einzelunternehmen hast. Bei einer GmbH ist das anders. Du hast mehr Spielraum und auch das Kapital, das wir gesagt haben, das wir investiert haben. Wenn man eine GmbH gründet, du hast ja 20'000 Franken investiert, aber dieses Geld kannst du brauchen.
- 49:53Produkte kaufen mit dem, was um die Firma geht. Das war der Grund, warum wir gesagt haben, es ist Zeit, wir werden grösser, wir wollen auch seriöser nach aussen wirken. Und auch, weil wir das zweite sind, das ist auch ein Punkt. Wir hatten ein Einzelunternehmen, das ist auch immer so eine Grauzone.
- 50:14Wenn das zweite, dritte ist so. Ja klar, wer ist verantwortlich? Wer ist kürzlich? Wer ist effektiv? Ja, das ist ein positives und ein negatives Thema. Absolut. Da sind oft mal die Huren wach, sonst ist es so, ja, mein Name steht im Handelsregister. Ja, ja. Ist auch ein Thema. Die Murena weg, gerade in Bergen. Ich gehe oft mal in die Eifel. Genau, das ist eins. Aber auch wenn etwas in die Hose geht, dann haften einfach nur die Personen, die du einträgst. Absolut, ja, sicher.
- 50:39Und dann habt ihr, wenn ich jetzt so rechne, nach ein paar Monaten und ein paar Jahren, GMB gegründet? Nach 1,5 Jahren sind ihr in Coop. Und habt es dann eh machen müssen? Ja, und wir haben gemerkt, wir wollen jetzt wirklich wachsen, wir wollen grösser werden. Ihr hattet das Commitment gegeben und gesagt, okay, let's go. Ja, das war so der Grund damals. Okay.
- 51:01Du hast jetzt die Rolle von CEO. Wann war das? Habt ihr das nicht direkt von Anfang an, als ihr die GmbH gegründet habt? Habt ihr beide als Geschäftsführer drin? Co-Founder? Im Fall gar nicht. Co-Founder haben wir beide. Ja, ich glaube. Nein, das war nicht von Anfang an so. Weil wir von Anfang an beide das Gleiche gemacht haben.
- 51:28Und dann mit Marco, unserem Mentor, sagte er mir, ich müsse eine Rollenverteilung haben und es muss jemand über den Bereich Verantwortung haben und auch Entscheidungen, Fälle. Es nimmt einfach Speed raus, wenn du immer zu zweit alles zuerst besprechen musst. Und genau dann ging es darum, wer die Verantwortung übernehmen will und wer das Gefühl hat, dass es passt. Es war ziemlich klar, dass es nicht war, dass jemand gesagt hat, ich will es und der andere auch. Nein, wir beide nicht.
- 51:57Wie ist die Rolle der Vertreterin? Sie haben die strategische Ausrichtung, Controlling, Liquiditäre, Aspekte und Pläne und Analysen.
- 52:09Bei mir ist es eher das Operative. Ich bin eigentlich mehr zuständig für das ganze Community-Thema, B2B. Aber das ist auch ein bisschen das Innenwachsen in dieser Rolle. Aus zeittechnischen Gründen. Ja, voll. Schaffen ihr beide schon 100% in der Firma?
- 52:30Ich ja. Sie schon. Ich kann gar nicht anders. Wir haben ja das Thema vorhin schon angesprochen. Da würde gar nichts anderes gehen. Das war bei mir auch so ein Thema. Damals ist mir nicht bewusst, aber ich sehe den Aufwand, den sie hat, oder wie die Rolle hineinwächst. Es wäre bei mir nicht möglich gewesen. Es ist nötig, unmöglich, aber...
- 52:49Gefühlt wäre es zu viel gewesen. Ähm, ja. Und was man auch noch sagen kann, ist, die Morena ist eher die, die nach aussen tritt. Sie ist eher die, die Networking tut, die das Unternehmen nach aussen präsentiert. Ich bin eher im Hintergrund oder mache lieber das ganze Admin-Zeug. Das ist auch der Grund, warum ich gesagt habe, dass diese Rolle eher zu ihr passt.
- 53:14Und es ist auch nichts in Stein gemeißelt. Man kann ja auch sagen, nach einem Jahr finde ich vielleicht, jetzt habe ich nicht genug, jetzt will ich nicht mehr, jetzt kann ich es etwas anderes machen. Oder sie sagt, jetzt würde ich mich gerne weiterentwickeln oder in eine andere Position. Wenn es als Start-up startet, und das ist auch unsere Firma, wir können es selber entscheiden. Das ist mega schön. Absolut. Ich habe es ja ganz am Anfang gesagt, in so einer Firma, in einem Unternehmen, hast du so viele verschiedene Aspekte von Aufgabengebieten. Das ist...
- 53:44quasi endlos. Es gibt, sagst du, hey, weisst du was, Finanzen, komplett bei dir, gut, bist CFO. Jetzt das ganze strategische, die Entwicklung etc., bist CEO. Es gibt ja so viele verschiedene Sachen, die kannst du machen, die kannst du entwickeln. Das ist, also,
- 54:03Und ich glaube, es ist auch schön, oder das sehe ich jetzt, mal all diese Rollen zuerst selber durchzugehen, bevor du dann jemanden hast, der verantwortlich ist, nur für das. Ich merke, wenn ich jetzt einen CFO hätte und ich selber aber nie ganz buchhaltig durchgehe, und was das alles heisst.
- 54:18dann kann man ja erzählen, was er will. Hundertprozentig, ja. Und auch im Marketing. Wir wissen, mit wie viel Budget wir was machen können. Wenn du das nie machen musstest, nie kreative Lösungen finden musstest für einen guten Output, dann bist du so, ja, du kannst mir ja sagen, es kostet so viel und du hast keine Ahnung, weil du es nie selber machen musstest.
- 54:36Und das ist ebenfalls so. Bei mir war es das gleiche Thema. Darum frage ich mich Sachen, weil ich sie auch durchgelebt habe oder am Erleben bin. Und wenn ich dich gefragt habe, ob du eine analytische Person gewesen bist. Weil jetzt muss es sein, weil jetzt bist du in dieser Rolle. Ich war es nie.
- 54:58Chaot. Ich war auch ein Chaot. Ich würde sagen, bis dahin bin ich immer ein Chaot. Und ich habe aber ein Team, das so stark ist in den Sachen, die es braucht, dass ich mich entwickeln kann. Und mein Mentor hat mich dort hin gebracht, dass ich jetzt
- 55:15liebe Controlling. Ich liebe meine Kontrollliste, ich liebe dort eintragen und ich liebe das Team fragen, hey, was haben wir dort in dieser LOB, Lino Business, was haben wir dort gemacht in dieser Woche? Auf Wochenbasis. Ich liebe es. Ich kenne gar nicht mehr ohne. Aber vorher,
- 55:33Hättest du mir das vor drei Jahren gesagt, dass du irgendwann Controlling lieben wirst? Und Felix hat mir das gesagt, er sagte mir, dass ich irgendwann Controlling sein würde. Ich sagte, Felix, never. Ich hasse das. Never ever. Jetzt hast du recht. Ich liebe es, ich finde es super. Ich merke das jetzt auch mit dem ganzen Sales-Thema. Ich bin jetzt vor allem für die Kaltakquise zuständig. Du machst auch für B2B halt, oder?
- 56:02Ja, voll. Bevor wir die Rollenverteilung hatten, war alles, was mit Privatkunden zu tun hat, bei mir. Bei Zuby war alles bei ihr. Sie ist immer noch die, die rausgeht, die vorbeigeht, weil sie das Geschäftsauto hat. Ich mache die Kaltaquise, telefoniere uns. Das war für mich am Anfang auch so.
- 56:21«Oh mein Gott, wie soll ich das machen? Ich bin nicht die, die es lieben. Also weisst du, ich rede schon gerne mit Menschen, aber es ist jetzt eben etwas verkaufen. Das war für mich der Horror. Du merkst halt, wenn du offen bist bei diesen Sachen, du wachst in das ein und du lernst das. Die Kommunikation wird anders, wird besser.»
- 56:38Darum ja, irgendwann, wie du sagst, entweder du lernst es lieben oder du lernst einfach gewisse Sachen für dich und dann kannst du es irgendwann auch wieder abgeben. Ist ja dann auch schön. An dieser Stelle kann man auch wirklich sagen, wenn du es nicht lernst lieben, aber du liebst dein Unternehmen, dann machst du es trotzdem, weil du dein Unternehmen liebst. Und es gibt immer wieder Sachen, die du vielleicht im Leben nicht so gerne machst, aber du musst es machen, weil es dir vielleicht eine Freiheit gibt, weil es dir irgendeine Aspekte gibt, wo du liebst, musst du Sachen machen, die du nicht so liebst. Weil ich, okay...
- 57:08Ich möchte etwas vorwärts gehen. Und zwar, ihr habt vor das... Wie lange ist das Rebranding her? 15 März, ja. Ja, ein paar Wochen. Noch nicht so, so lange her. Wie ist das Ganze entstanden? Wieso gab es das Rebranding? Was war der Grundgedanke von diesem Rebranding?
- 57:26Wir haben ja von Anfang an gestartet mit dem gleichen Branding, mit dem schwarz-weissen. Und haben dann eben durch die ganze Arbeit mit Marco auch und wir hatten verschiedene Workshops, was ist unser Fokus, wo wollen wir hin, wer sind wir? Wir haben gemerkt, ja, wir werden erwacht.
- 57:43Wir haben gesagt, dass das Rebranding so sehr erwachsen werden soll. Wir dürfen nochmal schauen, wie wir überhaupt ansprechen wollen, wie wir die Leute ansprechen wollen, was für eine Qualität es geben soll. Und dadurch kam dann das Thema, dass wir gesagt haben, hey, wir machen es gerade mit einem Rebranding. Dann ist es set, dann ist es nachher... Ich finde, die Kommunikation wechseln in einem bestehenden Branding, ist mega anspruchsvoll. Und vielleicht kommt es auch nicht ganz über. Da musst du schon mega...
- 58:08Dann macht man es mit dem Rebranding. So hat sich das eigentlich geändert. Das hat aber auch schon vor einem Jahr angefangen mit Anja. Ne, als wir mal mit ihr im Gespräch waren. Ist das eure Grafikerin? Ja, sie hat uns durch den ganzen Prozess überleitet. Danke vielmals Anja. Sie hat es sehr gut gemacht. Und dort ist es schon wichtig, dass wir mit Leuten zusammenarbeiten und verstehen, von was sie reden.
- 58:31Ja. Sonst gibt es am Schluss ein Gebursstel und dann ist es nicht einheitlich. Und wie war es einfach? Ich denke, das erste Branding, das ihr gemacht habt, das habt ihr zwei gemacht. Das ist durch euch entstanden. Mhm. War es schwierig, das über jemanden abzugeben? Und wie ein Baby... Sagen, hey, weisst du was? Mach das... Schau mal ein bisschen. Ja, schau mal ein bisschen. Mach mal etwas Neues.
- 58:54Ich fand es nicht schwierig. Es war mehr Vorfreude. Vor allem, wir haben Anja durch eine Kollegin, die bei uns das ganze Branding gemacht hat. Ich hatte ein grosses Vertrauen in sie. Durch den Austausch mit ihr am Anfang, ich wusste, es geht auch in die gleiche Richtung. Ich weiss, sie versteht, worum es uns geht. Auch der, den sie reingebracht hat und wie sie sich das Ganze reingedenkt hat, hat «Much am Friends» auseinandergenommen.
- 59:22Und auch die Vorschläge, die sie gemacht haben, es war nicht so, wir mussten noch 30 Mal drüber, sondern es war so, hey, vielleicht noch einmal oder so, noch kleine Anpassungen. Und darum war es ein mega schöner Prozess mit ihr. Und mega Vorfreude, also hey, unser Baby wird jetzt wie erwachsen. Und ich glaube, da war es nicht mühe, um das irgendwie abzugeben. Was würdest du sagen, ist die grösste Differenz vom Rebranding? Was ist so entgangen? Was war der Grundgedanke vom...
- 59:51Ähm, ähm, vom ganzen Design. Ich wollte noch sagen, ganz am Anfang hat es ja noch mit so farbigen Kleberchen und wir hatten so viele farbige Elemente noch. Ja. Weil wir wie gesagt haben, ich meine, wenn wir es den Leuten schön machen können, die so eine clean Aesthetik haben wollen, aber auch Leute, die vielleicht etwas verspielter sind, darum gab es noch diese Mischung. Von dem sind wir dann weggekommen und sind eigentlich nur noch auf Schwarz-Weiss. Schwarz-Weiss ist aber auch recht hart. Mhm.
- 1:00:17Und das Grösste ist, dass es weicher geworden ist. Es ist sanfter, kleiner, es ist offener. Wir haben gesagt, unsere Zielgruppe soll auch offener werden. Wir wollen auch Männer ansprechen, nicht nur Frauen. Und das ist jetzt ein viel ergiebigeres Design als vorher. Und es ist auch mega spannend, wie du gefragt hast, mit diesem Baby abzugeben. Ich glaube, das war in unserem Fall auch ein Glücksfall. Anja ist wirklich mega gut. Ich weiss nicht, ja, wahrscheinlich hat man auch Glück mit ihr gehabt. Sie hat auch gechallenged.
- 1:00:46Oft macht sie es so und die Person macht es dann so, aber sie hat sich gar nicht überlegt. Ja, okay. Und ich mir vielleicht auch nicht in dem Moment. Und sie ist dann wie «Ja, aber habt ihr das und das?» Ich denke «Nein, habe ich nicht daran gedacht, danke vielmals.» Und das ist mega wichtig, deshalb ist es uns auch so einfach gefallen, das aus den Händen zu geben. Okay, gut. Und Produktentwicklung, machen die das beide oder bist du eher in der Produktentwicklung zuständig? Oder wie macht ihr das? Weil ihr habt ja jetzt ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Ja.
- 1:01:15Ich kann mich erinnern, es gab ein anderes Produkt. Ja, Matcha Latte. Matcha Latte?
- 1:01:22In der PET-Flasche, oder? Ja, darum haben wir gesagt, wir müssen uns fokussieren und Strategie klarfahren. Und das war nicht unser Fokus. Und dort ist eben das Thema Kühlkette und Haltbarkeit zwei Wochen. Bei einem Event haben wir ein paar mitgenommen, die wir testen konnten. Das war gut. Aber ich glaube, es hat recht viel Zucker. Habt ihr nicht auch recht viel Zucker?
- 1:01:49Nein, er hat auch mit der Rezeptur ein wenig gearbeitet. Uns war wichtig, dass es so wenig Zucker drin hat. Aber ja, es war dann auch ziemlich klar, als wir uns so gefragt haben, was unser Fokus ist, haben wir gemerkt, das ist es nicht. In diesem Fall, euer Fokus ist ganz klar was?
- 1:02:11Unser Fokus aktuell ist B2B. Und darum auch unser neues Produkt, das wir jetzt auf den Markt gebracht haben. Was ist denn übergegangen? Der Macho Pump. Auf dem Video. Wenn du ein bisschen... Präsentieren wir mal. Das neueste Baby im Hause, Macho & Friends.
- 1:02:29Let's go. Also erzähl mal etwas über das Produkt. Was ist das genau? Sieht mega fancy aus. Ist mega fancy. Ist mega fancy. Also die Idee dahinter ist Make Macho Effortless. Es sollte für jeden zugänglich sein, dass jeder Macho machen kann, egal wo er ist, egal wie viel Zeit er hat. Genau, es ist... Wir haben zum einen die Sporte, das Zeremonielle, man sitzt da, nimmt sich Zeit und macht einen Macho. Das ist mit unserem Pulver. Vor allem mit dem...
- 1:02:59Mit dem höchsten Grad, das ist der Ceremonial Grade. Weil du vorhin noch wegen der Grades gesprochen hast. Es gibt verschiedene Grades. Unser Privatkunde oder das Pulver ist Ceremonial Grade. Das ist die höchste Qualitätsstufe, die du haben kannst. Und den kann man auch pur trinken. Der Ceremonial Grade. Und der ist Traditional Grade. Den haben wir für die Gastronomie gebraucht.
- 1:03:24Und das haben wir jetzt auch in diesem Produkt. Es ist halt mehr so eine convenient Variante. Es ist nicht zu vergleichen mit dem Ritual, das du hast. Mit der Zeremonie, die du machst. Es ist nicht zum Aufbesseln und du nimmst dir Zeit und so, sondern es ist mehr
- 1:03:40Wenn du am Morgen vor dem Arbeiten noch etwas mitnehmen möchtest, kannst du das machen. Wir haben auch eine Rückmeldung von einer Mutter, die keine Zeit hat, das aufzuweseln. Es gab ein Event, wo Business-Leute sagten, sie lieben Matsch, aber sie haben keine Zeit, das noch zuzubereiten. Und du brauchst nichts mit dem zusammen. Das ist das Produkt, du kannst es neben der Kaffeemaschine aufstellen.
- 1:04:01Du kannst es in einem Gastronomiebetrieb platzieren, du kannst es in einem Showroom eines Autohauses haben und es ist so selbsterklärend. Es ist beschrieben, was du machen musst. Eine Personaleinführung geht noch zwei Minuten, wenn überhaupt, und das Produkt ist erklärt. Es ist immer die gleiche Qualität. Es gibt keinen Verlust des Produkts, weil es ist
- 1:04:22Man weiss die Dosierung. Einmal hast du so viele Gramm und einmal so viele. Die einen haben selber einen Pre-Batch gemacht und dann ist am nächsten Tag schlechtes Wetter und sie haben es verkauft. Dann musst du auch nichts wegrühren, weil er halt haltbar ist. Wie lange ist so eine halbe Blasche?
- 1:04:38Wenn er geschlossen ist, ist er bis zu einem Jahr haltbar. Oh wow! Wenn er offen ist, sobald er... Die Versiegelung. Genau, wenn die Versiegelung weg ist, sagen wir zwei Wochen. Ja. Genau, es muss nicht kühlt sein, du kannst ihn unkühlt halten, was auch ein mega Vorteil ist.
- 1:04:53Genau. Okay. Eigentlich ist das ein pures Konzentrat von Matcha, das schon gebessert ist. Etwa so kann man sich das vorstellen, ja. Das heisst, ich kann nachher noch mein heisses Wasser oder meine Milch reintun. Auch kalt aufschlagen. Also kann ich es auch mit kalter Milch?
- 1:05:08Ja, du musst es nicht mehr anrühren, sondern du kannst zum Beispiel ein Eis-Matcha machen. Und was halt auch cool ist, mit diesem Produkt wird die Palette von «Was mache ich mit diesem Matcha?» noch mal ein bisschen breiter. Du kannst zum Beispiel auch einen Cocktail machen, mega easy. Matcha-Tonik, Matcha-Spritze, du kannst einen Matcha-Mule machen, kannst auch Alkoholfreie Getränke machen. Du musst auch in den Brunch, mega cool. Anstatt Mimosa machst du Prosecco mit ein bisschen Matcha drin und vielleicht ein bisschen Mineralwasser.
- 1:05:35Da machst du wahrscheinlich nur einen oder zwei Pump? Genau, da musst du herausfinden, was für dich passt. Das ist auch sehr individuell bei unseren Pulververpackungen. Wenn wir sagen, so viele Gramm, dann ist das ein Durchschnitt, mit mir zwei haben wir fast die doppelte Menge, die wir nehmen für einen Matcha. Und trotzdem... Darum immer so. Ja. Nein, aber nicht. Nein, immer nicht. Genau, das kommt darauf an, wie gerne du das hast. Mit Kaffee ist es ja auch so. Du hast gerne Espresso, du hast einen doppelten Espresso. Und was kostet so eine Flasche?
- 1:06:05Für die Privatperson ist das 49 Franken mit dem Aufsatz. Okay. Genau. Und du bekommst einfach einen Aufsatz dazu und dann machst du dich einfach pro Flasche wieder wechseln? Genau. Entweder kannst du den Aufsatz behalten und wechseln. Also du bestellst eine neue Flasche ohne Aufsatz. Oder du sagst, ich will jedes Mal einen neuen Aufsatz, dann kannst du es gerade im Set eigentlich kaufen. Okay. Genau. Sehr cool. Mega cool. Und wie lange, für wie viel Matsch kannst du daraus machen? 33. Okay.
- 1:06:34Aus einer Flasche? 33 Matchas? Ja, 33 Portionen. Es kommt darauf an, wie hoch konzentriert. Wenn du etwas mega hoch konzentriert bist, hast du wahrscheinlich etwas weniger. Aber mit den Mengenangaben, die wir geben, hast du 33 Portionen in einer Flasche. Nicht schlecht. Mit diesem Produkt geht ihr mehr auf die Sparte B2B oder ist es auch ein B2C-Produkt?
- 1:06:58Es ist beides. Und es ist auch mega spannend, das hat mir auch der letzte Jüngste gesagt, weil Muscheldrinks.ch hat uns angefragt, weil sie das Produkt auf der Webseite gesehen haben und wir hatten nur ein Foto auf der Webseite, wir hatten noch gar keine Werbung gemacht, weil das Produkt eigentlich noch nicht online war. Sie haben uns angefragt. Da habe ich immer gesagt, ja, wir haben jetzt mal einen Fokus auf B2B. Und er so, guck,
- 1:07:17Das kannst du schon sagen. Und am Schluss entscheidet der Markt. Woher kommt die Nachfrage? Wir haben jetzt gemerkt, B2C ist die Nachfrage. Gross! Ich finde das mega simpel. Uns war das gar nicht bewusst bis zu dem Event, wo wir die Untermalte hatten.
- 1:07:37die ich zu Hause habe. Ja, voll. Und dann sind sie von dem Event gekommen, sie sagten, wir brauchen... Wir haben schon mal darüber gesprochen, dass irgendwann in Zukunft für den Privatkunden quasi einen Job aufzunehmen. Aber dort sind sie dann gekommen, sie sagten, wir müssen jetzt raus mit dem. Wir müssen das jetzt auf den Markt bringen und auch für die Kunden zu Hause. Das ist schon so, gell? Für alle Mamas, für alle Leute, die eh schon Business sind den ganzen Tag.
- 1:07:59Es geht dann einfach so, wenn du jemand bist, der nicht so in diesem zeremoniellen Ding ist, du willst dir einfach ein gutes Getränk geben und du willst, dass es fein ist. Wenn du ihn jedes Mal nicht schaffst, um gut aufzuschieben, das Stückchen drin, dann ist es mega frustrierend.
- 1:08:14Und du willst einfach so etwas haben, das convenient ist? Wir machen das so im Café bei uns. Wir haben Leute, wir haben gewisse Mitarbeiter, die schäumen es wirklich gerne mit dem Basel auf. Die machen den Matcha, wenn jemand einen Matcha, einen Eis-Latte mit Strawberry bestellt, dann schäumen sie es wirklich auf. Also mit dem Basel. Andere machen es mit dem kleinen Mixer hier.
- 1:08:37Ich glaube, ich spüre keinen Unterschied. Ich glaube nicht. Für mich. Aber es ist doch mega simpel. Und ich mag Matcha, aber ich mache mir zu Hause keinen Matcha, weil genau deswegen. Aufschäumen oder das Päschen. Es ist mir zu kompliziert.
- 1:08:55Ich finde, es ist ja mega situationsabhängig. Wenn ich einen Tag habe, an dem ich zu Hause bin und nicht aus dem Haus gehe, dann nehme ich mir am Morgen die Zeit, mache meine Morgenroutine, mache mir den Match. Und wenn ich, wie heute, aus dem Haus muss, habe vielleicht etwas weniger Zeit, dann pumpe ich halt schüttelisch viermal und fertig. «Shake it, pump it» «Shake it, pump it» könnte Claire sein. Wollen Sie mit dieser Idee kommen?
- 1:09:22Letztes Jahr ist diese Idee entstanden. Ja, das ist schon der zweite Versuch. Ich habe schon mal einen Versuch gestartet mit dem Pre-Batch. Es ist immer nicht ganz einfach einen Produzenten zu finden, der genau zuverlässig ist und wo es auch funktioniert. Wie gesagt, unsere Leute, die wir zu Anfang anarbeiten, sind sehr partnerschaftlich. Das sollte auch in diesem Prozess so sein. In diesem Fall brauchten wir zwei Anläufe. Aber ja. Und wie lange haben Sie das jetzt auf dem Markt effektiv?
- 1:09:51Zwei Wochen. Zwei Wochen. Und seid ihr happy, wie es angelaufen ist? Brutal. Wirklich? Wie geil. Erwartet? Wir sehen auch nicht so viele Hintergrundinformationen, wie sich das so anfühlt, aber es ist brutal vom Input, das es gibt. Ich danke vielmals auch, dass ihr uns glaubt und dass ihr uns das Vertrauen schenkt, dass wir etwas Gutes auf den Markt bringen. Und sind es aktuell momentan wirklich mehr B2C? Privat? Ja, wirklich. Wir haben jetzt diese Woche auch angefangen, es aufzuschalten. Ja.
- 1:10:19Ich gönne es mir von Herzen. Ich gönne es mir von Herzen, weil man merkt, wie viel Herzblut die dahinter sind, wenn ich darüber erzähle, die kommen voll in einen Drive rein und es ist sehr schön. Du kannst stundenlang weiter erzählen. Das ist Zeit. Pam, pam, pam. Pam, schenk es, pam, mach es. Nein, ich mache das wirklich super. Ich gönne es mir von Herzen, den Erfolg. Ich gönne es mir von Herzen, dass das Produkt jetzt auch richtig schön ankommt und gekauft wird. Ich kaufe die meisten über den Webshop. Nur? Nur Webshop. Ja.
- 1:10:49Habt ihr schon mal überlegt, um irgendwie so einen Pop-Up zu machen? Oder... Du lachst schon so. Ja, ich glaube jetzt... Vielleicht in Zukunft mal, aber es ist jetzt wie aktuell nicht der Fokus auch. Das Ding ist halt wie... Es ist mega spannend, das Unternehmertum ist ja eh mega spannend. Du hast das Gefühl, okay, du gründest und nachher chillst es. Ja, nein, du chillst nicht. Dann kommt das Rebranding und dann ist es aber gut. Natürlich nicht. Dann kommt das neue Produkt und dann ist es aber gut. Und darum sage ich wie so...
- 1:11:18Wir haben es schon ein paar Mal gehört, dass der Neid rum wäre und das auch spannend ist. Vor allem, weil wir unser Produkt mit Experience verkaufen. Wir wollen ja ein Lebensgefühl vermitteln. Und das ist halt viel einfacher vor Ort.
- 1:11:29Morena hat schon entschieden, dass wir eins machen. Nicht entschieden, nein, aber der Gedanke ist da. Und es ist wie auch zu überlegen, wer sprichst du wo an, wie holst du die Leute ab, weil das ist ein Produkt und wenn du es zeigst, wirst du es verkaufen. Und online kannst du es über Ads machen. Aber ja, es ist... Es gilt sich zu überlegen. Unbedingt, ja. Ist es auch so, um wieder POS zu schaffen, oder?
- 1:11:58Ja, ich glaube jetzt, wenn wir so ein Ding hätten, wir werden auch oft gefragt, wieso haben wir kein Kaffee, ein physisches. Und wir sagen, das ist nicht unser Fokus, das ist nicht unsere Strategie. Wir haben von Anfang an uns dagegen entschieden. Aber wir arbeiten mit sehr vielen Kaffees zusammen. Wir arbeiten mit Kaffees zusammen. Und das ist für uns eigentlich der einfachere Weg. Wir geben euch die Arbeit und ihr nehmt es dann zubereitet. Ja, ja, ja, voll. So in dem Sinn. Dass wir uns auf andere Sachen konzentrieren können, wie zum Beispiel bei so einer Produktentwicklung. Sondern das könntest du nicht machen, wenn du auch noch ein Kaffee dazu hast. Also, ja, wäre jetzt... Nein, du müsstest einfach... Es wächst, es wird einfach...
- 1:12:29Die Personalkosten wollen einfach wachsen, weil du musst dann für alles irgendwie jemanden haben, der für das verantwortlich ist und die Zahlen lernen kann bringen und Sales dafür machen kann. Das ist nicht ganz ohne. Ich glaube, lieber ein Produkt machen, das in einem Café ist, anstatt einen Kaffee zu führen.
- 1:12:48Redest du aus Erfahrung? Nein, nicht. Maybe. Nein, es ist mega lässig, das Kaffee zu führen. Ich darf es noch nicht so lange machen, aber seit ein paar Monaten haben wir jetzt eins und wir sind happy, wie es am Wachsen ist. Und wir sind ja mega bekannt für Matcha.
- 1:13:05Und das ist nicht ganz dank euch. Das ist euch zu verdanken, weil wir eure Matschen haben und es ist so beliebt. Wirklich. In St. Gallen, wenn es um Matschen geht, dann weiss man, dann geht man einfach ins Heu. Dann geht man ins Heu. Ja, logisch. Mega schön. Und das ist auch für uns schön, zusammenzuarbeiten. Schaut euch das an. Wir sitzen jetzt zusammen im Podcast und das sind Partnerschaften. Mega. Wenn du so arbeiten kannst, dann ist es für mich viel mehr wert, als alles andere. So ein Arbeitsmarkt zu haben.
- 1:13:35So schön. So, so schön. Wo geht die Reise hin? Jetzt kommt die strategische Frage vom Unternehmer. Wo geht die Reise hin? Was habt ihr für Ziele? Eure künstlerischen Träume? Also ich rede jetzt mal aus Sicht von «Matcha and Friends». Ja. So.
- 1:13:58Unser Ziel war es von Anfang an, ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen, das Bestand hat. Es wurde nicht aus dem Hype generiert, sondern wir wollen bestehend bleiben. Wir wollen eine Community aufbauen. Das soll auch ein Ort sein, wo man sich wohlfühlen, treffen und finden darf.
- 1:14:16Jetzt auf längere Frist, wir wollen uns weiterentwickeln, wir wollen Produkte weiterentwickeln, Produkte auf den Markt bringen, die der Markt auch will. Das ist für uns auch wichtig, um hinzuhören, was der Markt will, was der Neid des Märkts ist. Und da das jetzt doch auch noch ein neues Produkt ist, musst du immer noch ein bisschen flexibel bleiben.
- 1:14:35Solche Dinge kristallisieren sich erst mit der Zeit heraus, was es genau braucht. Darum sollte man dort flexibel bleiben. Irgendwann wäre es dann schon die Idee, dass man grösser werden könnte. Unsere Vision von «Match & Friends» ist es, die führende Match & Lifestyle-Marke von Europa zu werden. Es ist nicht nur die Schweiz.
- 1:14:54Es ist immer noch schwierig, das auszusprechen. Wenn du weisst, was alles dazugehört, weisst du auch, was für ein Aufwand das bedeutet. «Makdub» Ja. Und darum ist das sicher die Vision, dass wir auch noch einmal über die Schweiz übergehen können.
- 1:15:12dass das auch etwas wird, das du aus den Händen geben kannst. Jetzt ist es noch fest abhängig von uns. Das ist auch mal ein Ziel, dass wir dort mehr abgeben können, ein Team aufbauen können, das meine Hats ist, mit denen ich sprechen kann. Sie führen das Unternehmen, du bist eigentlich nur noch für die Strategie
- 1:15:28im Oberding, oder du hast einfach ja, Overview über alles, aber die Leute arbeiten selbstständig dann. Und du arbeitest, für mich ist es ganz wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Spass macht. Ich will können ein Unternehmen, Unternehmung sein oder einen Arbeitgeber, wo die Leute gerne kommen, sie kommen an, wie sie es cool finden, wie sie hinter einem Produkt stehen können, wie sie hinter unserer Vision stehen können. Wie eine neue Arbeitswelt zu schaffen, wo nicht das das, es ist schwierig zu sagen, das Leistungstrieb nehmen, weil wir sind jetzt auch mega in dem Performance-Ding drin, ja, weil wir
- 1:15:57Es gibt ja Zeit für alles. Es gibt Zeit, die du gerne erbringen musst, um etwas aufzubauen, aber auch... Genau, dann ist es auch wieder gut, und du kannst in dieser Frequenz sein und die Leute mittragen und sie auch weiterentwickeln. Die Leute eine Plattform bieten, wo sie sich einfach weiterentwickeln und auch Teil davon werden. Das ist dann nicht mehr «Mies, mies, mies», sondern «Hey, kommt, wir machen das zusammen, wir schaffen etwas, das allen Spass macht.» Ja, schön. Schön gesagt. Ich glaube, das ist das Schönste, wenn du so ein Unternehmen hast, wo du weisst, die Leute können gerne arbeiten. Weisst du, sonst ist... Ja...
- 1:16:26Wie sieht deine Sicht von dem Ganzen aus?
- 1:16:30Ja, schon auch. Ich kann mich voll anschliessen. Es gibt nichts, was ich sagen könnte. Es kommt dazu, dass das, was sie vorhin angesprochen hat, mit den führendsten Marchand-Lifestyle-Marken Europas zu werden, schwierig aussprechen kann. Das ist so eine grosse Vision. Und wiederum bin ich überzeugt, dass wir das auch schaffen.
- 1:16:58Würdest du sagen, ist Match & Friends die führende Lifestyle-Marke in der Schweiz, wenn es um Matcha geht? Sind wir schon an diesem Punkt? Ich glaube, ich würde es jetzt nicht so unterschreiben. Es gibt verschiedene Sportler. Wenn ich an die Brand denke, die alle kennen, ist es der Matcha Club.
- 1:17:17Ah ja, habe ich auch schon gehört. Mit denen werden wir auch oft verwechselt. «Ah, sind die die vom Matcha Club?» «Nein, nicht die vom Matcha Club.» Und auf der anderen Seite finde ich auch nicht, dass es sich konkurriert, weil es ist ein ganz anderer Ding. Sie haben einen Standort, es ist ein Café, du gehst nicht hin, es ist bei uns nicht so. Aber bei ihnen ist es schon so, weil du eben, das ist das, was wir vorhin gesagt haben, du kannst hin, es ist ein Lifestyle, wenn du mit dem herumläufst, mit dem Becher, es ist ein Lifestyle. Du weisst, welche Leute das sind. Okay, sehe ich auch.
- 1:17:47Also Bacher wäre eigentlich auch noch easy zu machen, wo wir in diesen Cafés, wo wir sind. Das ist ein guter Punkt Kevin, was meinst du? Wollen wir es mal probieren? Wir können es gerne probieren. So To-Go-Bacher mit «Match & Friends» drauf. So das «Hoi»-Logo x «Match & Friends» fände ich voll geil.
- 1:18:05Wir sind fest daran, dem ganzen Customer Success, dieser Journey. Für uns ist es auch mega schön, wenn wir auf der Karte stehen. Wie Planted kennt man das zum Beispiel. Im Kebab mit. Kebab Fleisch von Planted. Dann weisst du genau, das ist ein USP, dann nehme ich das, das ist von Planted. Und dort hin wollen wir uns auch gerne entwickeln, dass ihr den Matcha von Matcha & Friends habt. Ich traue dieser Marke, ich kenne sie, ich stehe dahinter. Ich will diesen Matcha.
- 1:18:33Ja. Wir können das gerne machen. Ja, wir reden darüber. Wir reden darüber. Sehr, sehr schön. Mein Gott, zwei Unternehmer, Kolleginnen, Unternehmer, Freundinnen, die etwas aufgebaut haben, die grosse Visionen haben, um der grösste und bekannteste Matcha-Lifestyle-Brand in Europa zu werden. Matcha in Europa. Ich kenne die Schweiz und ich weiss, hier ist ein Hype. Jeder...
- 1:19:01Jeder und jede liebt Matcha. Ganz viel. Wie sieht es in den anderen Ländern aus? Hätte ich jetzt gar keinen Plan. Das Ding ist, die Schweiz ist immer ein bisschen später. Sie zieht ein bisschen nach. Also, Hatscho, würdest du mir jetzt sagen, dass Italien...
- 1:19:15Ja, das weiss ich jetzt. Ich würde sagen, es kommt wahrscheinlich darauf an, in welchen Ländern. Mir hat zum Beispiel letztens jemand gesagt, ich habe eine Kundin von uns gewesen mit ihr, als ich am Telefon war, auch B2B. Dieses Matcha in Deutschland, das gibt es schon seit neun Jahren oder so. Bei denen ist Amerika sowieso, es ist halt Europa...
- 1:19:33Ich glaube, in gewissen Ländern, ich war vor kurzem in Österreich, und dort hast du jetzt auch unendlich viele Matcha-Spots. Eben jedes Lokal, das draussen gross ist, hat Matcha, Strawberry-Matcha, Mango-Matcha. Es ist schon ein Riesenthema. Was ist dein Lieblingsmatcha? Der normale, einfach ohne nichts.
- 1:19:52Mit Wasser? Also mit heissen... Also nein, schon mit Hafermilch. Mit Hafermilch? Ja, also Eis-Matcha-Latte mit Hafermilch. Ja. Ja, das ist mein Lieblings-Latte. Da kommen wir gerade ins Liedensinn. Ja, voll. Ja, ich bin auch Eis ohne... Also einfach mit Hafermilch. Ja. Ohne Süssigsmilch. Ich bin dann mit Kokosmilch am feinsten. Kokos ist dann so intensiv. Eben, ja, ich liebe es. Aha, es überdeckt den Matcha-Geschmack. Mh.
- 1:20:21Ich mag es mit Hafer am liebsten. Und eben diese fruchtigen Sachen finde ich auch fein. Wenn es aber frische Früchte sind, wenn es schon so ein fertiges Macho-Gemisch ist, dann mag ich es nicht. Aber wenn unten noch ein bisschen Mango drin ist, dann finde ich es auch fein. Mit dem Pump? Mhm. Backen?
- 1:20:39Ich weiss nicht, ob ich es mit dem Pamp machen würde. Kannst du machen. Das Thema steht auch, du kannst auch mit dem Pulver backen. Wir haben da Rezepte von unserer Webseite. Cheesecake kann ich euch wirklich... Sie macht den besten Macho-Cheesecake. Danke, dass du einen mitgenommen hast. Sehr nett. Wenn ich den Becher für mich einbringe. Also gut, super.
- 1:20:59Das merke ich mir. Genau, du kannst schon backen. Das Thema ist, wenn du auch traditional grade bist, eigentlich ein zu höherer Grade zum Backen.
- 1:21:11Es gibt den Culinary Grade, der heisst, der ist zum Kochen und Backen. Was ist der Unterschied? Die Intensität? Der ist viel günstiger, also der Preis ist sicher ein Unterschied. Und du kannst dir, wenn es ein guter Vergleich ist, aber du kannst dir vorstellen, wie mit dem Fleisch. Für das Filet, das ist das zarteste Fleisch, das ist am teuersten, das ist der Ceremonial Grade.
- 1:21:29Dann geht es immer weiter gegen den Aussen, da hast du irgendwann Steak und irgendwann Südfleisch. Und das ist halt bei der Ernte, zum Beispiel bei den Grünteeblättern, hast du die feinsten, das sind die, die ganz jung werden die gepflückt. Und dann werden sie immer älter oder sind länger am Hängen und umso un... äh wie sagen wir? Nicht qualitativ sind sie immer noch gut. Und alle unsere Grades, die wir haben, sind auch Bio. Aber sie schmecken einfach... Sie haben ein bisschen bittere Noten. Beim Backen zum Beispiel schmeckst du das nicht. Du hast eh Zucker und weiss ich was noch drin.
- 1:21:57Also mehr würde ich nicht empfehlen, weil es einfach schade ist, wegen einem Produkt, das zu hohen Grade hat zum Backen. Aber für den Geschmack,
- 1:22:06Ja, und auch kostentechnisch. Das ist schon teuer, wenn du mit dem wirst. Okay. Ja, okay. Ja, und der Culinary Matcha ist eher noch so ein bisschen, also er ist recht bitter auch. Und das riechst du halt, wenn du einen Matcha-Latte mit ihm machst, dann riechst du das Bittere raus. Und halt in einem Cheesecake riechst du es wie nötig. Okay, weiß ich. Dann hat es schon den Matcha-Geschmack. Aber ich weiss nicht, ob es sich vielleicht auch beim Bachen irgendwie, weisst du, wie es sich verhält. Ja, und das Thema ist ja schon auch noch...
- 1:22:33Man sollte ja nicht zu heiss machen. Du solltest nicht über 80 Grad erhitzen. Das wird Kerntemperatur. Beim Wachen wird es kaum heisser als 80 Grad. Wenn du ein E verbrennst... Dann verbrenne ich bei der Günstigung.
- 1:22:52Wenn du nochmals etwas anderes machst, wenn du eine Creme machst, zum Beispiel eine Creme oder einen Schokomust mit weißem Schokoladen und Matchappulver, dann würde ich auch einen höheren Grade nehmen. Er ist nicht verarbeitet in diesem Sinne, sondern du riechst Pulver. Kevin kommt gleich wieder. Nein, wir sind vorne Filet und Steak und jetzt sind wir bei Creme. Ich habe Hunger. Eine Sache nehme ich mir noch sehr wunder.
- 1:23:21Bei Machos sollte man darauf achten, wegen dieser Aluminiumgeschichte. Nein, Schwermetall. Ist das Aluminium? Metall. Metall. Ja, also mit einem Löffel. Wie sagt man? Mit der Zubereitung. Er verliert Antioxidantien, wenn er in Kontakt mit Metall kommt.
- 1:23:38Oder meinst du etwas anderes? Nein, ich meine, beim Pulver zum Beispiel, das Aluminiumrückstand oder so drin hat. Nein, das ist schon Schwermetall. Ich habe mir gedacht, wieso Schwermetall? Ja, ja, mach mal.
- 1:23:54Lebensmittelkontrollen und so. In unserer Mascha wird regelmässig geprüft. Ja. Man macht Laboruntersuchungen und dort wird alles untersucht. Ob Rückstände oder auch Pestizide drin sind. Genau, das ist das. Man prüft es allgemein. Ich glaube, das ist bei vielen Produkten so. Beim Kakao mussten wir auch Laboruntersuchungen machen, um auf die verschiedenen Sachen zu testen. Das ist eh gut, wenn du es machst, weil du weisst, dass du safe bist.
- 1:24:20Und ich glaube, das, was du meinst, ist, bei der Zubereitung, darum hast du ja auch den Bambuslöffel, um den Matcha zu machen, weil wenn er mit Metall in Berührung kommt, das Pulver, kann es sein, dass Antioxidantien verloren gehen.
- 1:24:35Also immer mit dem Bambuslöffel. Okay, gut. Alright, also mein Gott, wir hatten so viele Themen. Und ich glaube, etwas muss ich sagen, ich sehe so eine krasse Entwicklung bei euch zwei. Es ist heftig. Ich weiss noch, wir hatten ja schon ein paar Events. Ihr habt euch auch schon mal eingeladen, ein Anime-Event in Zürich war das.
- 1:24:58Ein Network-Event. Und wie Niro im Reden, wie ich erzähle, wie ich es so schön sehe. Also ein grosses Kompliment an euch zwei. Wir sind noch nicht ganz fertig. Weil wir haben noch eine Schnellführrunde.
- 1:25:16Und die Schnellführrunde ist Fragen, die wir versuchen schnell zu beantworten. Meistens klappt das nicht so gut. Meistens gehen die mir noch in die Türe rauf dabei. Aber meine Frage an euch. Seid ihr ready für die Schnellführrunde? Jawohl, also kurz und knackige Antworten. Das ist das Ziel. Da muss ich gleich ein wenig aufhocken. Das ist das Ziel. Es ist ein bisschen tricky, wer antworten wird.
- 1:25:42Okay. Wir haben wieder unsere Hand und können uns zeigen. Da könnt ihr untereinander schauen. Also, zu der ersten Frage. Macho oder Kaffee? Macho. Und bei wem hat es die Länge gebraucht, um zu wechseln?
- 1:26:01Trinkt du überhaupt noch Kaffee? Ich nicht, nein. Du trinkst eh keinen, weil du zu hebelig wirst? Ja. Bei mir ist es so, ich trinke zuhause praktisch nur noch Matcha. Ich mag mega gerne Cappuccino. Aber den trinke ich dann auswärts. Weil ich habe halt doch die Erfahrung gemacht, dass der Matcha teilweise nicht so fein ist in gewissen... Also weisst du, wenn du ihn ausserhalb trinkst. Je nachdem. Das ist ja nicht mein Kaffee.
- 1:26:24Ausserdem heul ich. Und darum mache ich ihn wieder zu Hause, bereite ihn zu, weiss ich, es ist ein super feiner Macho und wenn ich unterwegs bin, trinke ich gerne einen Cappuccino. Aber ja, Macho. Wie die App haben Sie das letzte Mal von Ihrem Smartphone gelöscht? Und wieso?
- 1:26:46Du löscht meine Apps nie? Nein. Nichts drüber. Ich habe jetzt mein Insta-Profil gelöscht, aber ich habe Insta an sich nicht gelöscht, wegen «Matcha and Friends». Vielleicht macht das jemand bei uns so. Du hast ein Insta-App? Mein privates Profil. Die App kann ich nicht lösen aufgrund des Chefs. Ja, klar. Aber ja, das. Aber sonst wüsste ich eigentlich nicht. Auf jeden Fall auch nicht. Das macht jetzt nichts Sinn. Gut, super. Ein Mythos von Matcha, der euch nervt.
- 1:27:14Dass er nicht fein ist. Dass er nach Gras riecht. Nach Erde höre ich immer wieder. Ja. Dann sage ich so, was hast du denn für einen Matcha darunter? Genau das ist auch unser Ding. Welchen Matcha hast du darunter und welchen Matcha nicht? Was habt ihr euch letztes Jahr gegenseitig an den Kopf geworfen? Ja, dort wo man den Konflikt hat. Mit dem Auto. Ja. Ähm...
- 1:27:42Aber eben ist es so am Kopf. Es ist nicht am Kopf werfen. Wir reden dann über Themen und es geht dann halt auch länger. Ein Prozess. Schön. Gut. Eine Sache, die ihr gegenseitig gross bewundert. Nur deine Augen.
- 1:28:03Du musst auch kommen. Du hast alle wie eine Runde. Ich habe auch etwas. Wie wertungsfrei Moreno ist. Wie wertungsfrei sie ist. Das ist ein schönes Kompliment. Mega schön. Wirklich. Das sind beide schöne Komplimente. Euer Morgenritual? Also ich habe so eine Routine halt. Lesen, schreiben. Also ein Buch lesen?
- 1:28:28Ja, Eckhart Tolle. El Cartole? Eckhart Tolle. Was nochmal? Eckhart Tolle. Du bist ein Schildsteller? Ja. Eckhart Tolle, das sagt man doch.
- 1:28:39Er hat verschiedene Bücher, «Eine neue Erde», «The Power of Now». Ah, okay. Das sind noch coole. Ich lese immer ein Kapitel und das Kapitel passt so gut zu den Umständen. Das ist mega krass. Wieso lachst du? Ich so, El Cartole und mich auch so. Irgendwie ein bisschen Kartell oder so. Ja, wirklich. Am Morgenball rechnen wir. Aber schon ihr wisst, wieso mir das nicht in den Sinn gekommen ist.
- 1:29:08Ihr geht runter. Im Dezember machen wir das Pronoia auf in Tulum. Oh geil. Und darum ist es jetzt so El Cartel, El Cartel. Jetzt weisst du, das hätte ich mir so... Okay, wir müssen mal gegen den Cartel schauen. Mein Kopf war schon das riesige Durcheinander machen. Okay, sehr schön, ja. Gut, ich möchte lesen, schreiben, Breathwork und solche Übungen. Machst du jeden Morgen Breathwork?
- 1:29:36Jeden Morgen. Krass. Da habe ich zwei Stunden im Kalender im Blog. Boah. Und das ist mega wichtig, auch wenn stressige Zeiten sind, das nicht auszulassen. Das als Letztes auszulassen. Weil sonst haltest du, oder das ist meine Erfahrung, dem Druck zu standhalten, wenn du selber nicht mit dir im Reinen bist. Oder weil man sagt, der Morgen entscheidet, wie der restliche Tag verläuft. Wenn du schon gestresst startest, dann nehmen wir unsere Zeit. Auch wenn es nur eine Stunde ist am Schluss.
- 1:30:04Ich habe es bei mir herausgefunden, in so stressigen Tagen, die eher vollgepackt sind, dass ich ein Minimum habe an Sachen, die ich mache. Am Morgen. Ich habe meine Morgenroutine, die eineinhalb Stunden dauert. Es gibt aber auch Morgenroutinen, die nur eineinhalb Stunden dauern. Das sind die wichtigsten Punkte, die gemacht werden müssen. Schön. Journalisierst du schon lange? Ja, mache ich schon. Ja.
- 1:30:34Gut, dann, welche Art habt ihr von aussen ignoriert, die ihr jetzt bereut? Ich würde sagen, wir hören eigentlich recht gut auf eine Art Schläge. Ja. Und es kommt mir darum jetzt auch nicht in den Sinn, dass wir uns bereuen. Wir haben eine Art Schläge bekommen, die wir jetzt nicht hören. Und das ist auch gut.
- 1:31:02Ja. Da kommt auch nichts in den Sinn, was gerade so mega präsent ist. Super. In fünf Jahren matchen Friends in wie vielen Ländern? Ganz Europa. Ja. Ganz Europa. Wer von euch ist die schlechtere Verliererin?
- 1:31:22Das ist schwierig zu sagen. Ich glaube... Das ist schwierig zu sagen, weil wir nur gewinnen. Nein, ich glaube, wir haben keine Mühe zu verlieren. Man kann sagen, sorry, habe ich falsch gesagt. Oder meinst du, zu verlieren im Sinne von...
- 1:31:42Also machen wir ein einfaches Beispiel. Wir sind am am UNO spielen oder sonst ein Kartenspiel. Wer ist schlechter im Verlieren? Besser, Monopoly.
- 1:31:59Ich glaube, bei beiden nicht. Mir ist es egal. Mir ist es egal, es ist so schön, du hast gewonnen. Ich freue mich für dich. Hey, ich freue mich auch nicht für dich, aber ich bin so ein Schlechter. Aber wirklich? Wieso spiele ich? Nein, gar nicht. Ich bin so ein Schlechter. Ich habe auch einen mega challenging Mind. Wenn mir jemand sagt, du schaffst das nicht, dann zeige ich dir genau, wie ich das schaffe. Aber beim Spielen nicht. Jetzt erst recht. Gut, ist auch schon sehr toll. Schön für euch. Schön für euch, wenn ihr so gute Vertreter seid.
- 1:32:27Dann entscheidet diese Frage, ob wir überhaupt noch weitermachen. Eine ganz wichtige Frage. Ananas auf der Pizza. Haha, no go. Nein. Gut, wir können weitermachen. Sehr schön. Ich werde es nicht verstehen und ich werde es jedem Podcast fragen, weil ich werde es nicht verstehen, wer das macht. Unmenschlich, so etwas. Euer peinlichster Unternehmer-Moment.
- 1:32:59Wir müssen uns besser vorbereiten auf diese Frage. Der ist spannend, weisst du. Vielleicht in einem Meeting, etwas auslaborieren. Mein Thema ist, ich habe Gesichtsentgleisungen. Du hast Gesichtsentgleisungen? Das ist spannend, was das ist überhaupt. Das sieht mir mega gut an, wenn etwas nicht gut ist. Ich kann nicht lügen.
- 1:33:22Und das ist mir jetzt die letzte, es passiert mir nicht mehr so oft, aber letztens passierte mir ein Meeting mit einem Partner. Da sah man mich so an, dass ich gar nicht Fan bin von dieser Situation. Und das ist auch ein bisschen peinlich, weil man merkt schon, shit, eigentlich solltest du es schon im Griff haben. Es passiert nicht mehr oft, und das ist ja auch okay, weil das Gegenüber weiss gerade, woran das steht. Es ist nicht, dass ich dir irgendetwas vorgaukeln. Aber ja, das ist mein Thema. Gesicht sind klein, sehr gut.
- 1:33:51Ich kann mich erinnern, als wir mal mit Natalie waren und sie uns fragte, ob es wegen des Umsatzes war. Das war ja auch noch ganz am Anfang. Wie viel Umsatz man macht oder so. Wir haben es einfach beide nicht gewusst. Und da war auch so ein Ding, wo ich dachte, das kann es ja nicht sein, Mann. Wie fühlt ihr das? Also ihr habt es nicht gewusst, weil ihr kein Controlling gehabt habt? Ja, weil wir uns am Anfang nicht so wirklich... Es war so, ja, ungefähr. Wir sind etwa da.
- 1:34:21Wir sind etwa dort. Okay, gut. Eine Sache, die ihr sofort outsourcen würdet? Buchhaltung. Macht ihr das selber? Hey... Unbedingt. Jetzt mal ein bisschen Gratis-Werbung für Contera. Also... Ah, jetzt habe ich gerade unsere Buchhalterin gefragt, ob sie uns wie Contera... Contera, sponsere mal etwas, weil da hören genug Leute zu. Also, Contera spart mir im Monat 2.500.
- 1:34:51Geil. 2,5 Millionen im Monat. Weil das ist das, was ich ausgegeben habe für unsere Treuhänderin. Also für unsere Buchhalterin. Treuhänder machen es immer noch. Aber Buchhaltung kommt eher an. Das ist top easy.
- 1:35:03Okay, voll gut zu hören. Ich habe nicht unsere Buchhalterin, sondern unsere Treuhändlerin gefragt. Ich habe es eben auch jetzt gehört. Und ich glaube, das ist etwas. Also wir haben so das mittlere Package. Ich glaube, das ist um die 35 Franken im Monat gegenüber eben 2,5, die ich sonst bezahlt habe für Buchhaltung. Das ist ja nichts. Nichts. Und du hast ja den Aufwand, um das alles immer wieder zu kontrollieren. Ja, es ist super. Ich kann es dir gerne mal zeigen. Geil, danke.
- 1:35:32Ah, zeig mal. Markieren. Gut. Eine Person von aussen, die euch am meisten geprägt hat. Auf das Unternehmen bezogen? Das ist für euch. Ich sage jetzt auf das Unternehmen bezogen Marco. Sein Mentor. Ich habe noch zwei Fragen. Was ist euer letzter Gedanke vor dem Einschlafen?
- 1:36:02Es kommt immer darauf an, was für ein Tag das ist. Was ist euer letzter Gedanke heute vor dem Einschlafen? Der Podcast, den wir mit dir aufgenommen haben. Habt ihr nicht so... Ist das so ein Mantra, das du einmal hast? Oder warum fragst du das? Ja, doch.
- 1:36:25Ich bin mega pingelig vor dem Einschlafen, was meine Gedanken sind. Und hey, das klappt nicht immer. Aber ich versuche wirklich, alle schönen Sachen vom Tag nochmal durchzugehen und mich schon in einen State of Mind in den Zettel für den nächsten.
- 1:36:44Ja, ein schöner Tipp. Ich probiere aus meinen Gedanken zu kommen vor dem Schlafen und schnaufen. Einfach schnaufen und den Atem zählen. Ich glaube, das Zählen des Schnaufens ist eine gute Idee. Das ist ein guter Input, nehme das gerne mit. Ich merke schon, dass gestern recht intensive Tage waren und dann nicht abgestimmt.
- 1:37:10studiert und studiert und es bringt ja wie nichts. Und dann hilft mir eben genau das Atmen, wie du... Ja, ich habe es vergessen. Du kannst nicht mehr atmen. Ich muss es dann wie abschreiben, dass es nicht mehr im Kopf ist und dann weiss ich auch, ich kann es morgen dann anschauen. Ich muss nicht jetzt durchstudieren.
- 1:37:24Es sind einfach andere Techniken. Es ist ein Schnaufen, es kann ein Schreiben sein. Mhm. Ja. Ja, sehe ich. Aus dem Kopf rausbringen, aber ja, eben auch das aufs Positive konzentrieren. Mega gut. Mhm. Gut. Wie gesagt, ich liebe positive Gedanken. Ja, aber es ist krass, ich habe mir gestern immer wieder gedacht, so, morgen wird so ein cooler Tag, weil ich heute coole Sachen... Wieso, Han? Du bist ja gut aufgestanden. Ich bin so gut aufgestanden. Logisch. Mhm. Ja. Told you. Also, ähm, dann die letzte Frage.
- 1:37:54Und zwar, der Podcast heisst Momentum. Was heisst Momentum für euch? Das, wo wir jetzt gerade drin sind. Unser Momentum. Wie unsere Chance und das Momentum auch aufgreifen und zu durchstarten. Sehr schön. Wunderschön. Für dich.
- 1:38:17Hey, ich verbinde das Momentum auch mit dem Moment, mit dem richtigen Zeitpunkt. Jetzt. Also, es existiert ja nur das Jetzt. Das ist irgendwie mega mit dem jetzigen Moment. Ich weiss gar nicht, wie ich es in Worte fassen soll. Aber du hast es mega schön ausgedrückt. Jetzt ist der Zeitpunkt, um zu gehen, um zu machen.
- 1:38:44Läuft ihr fest im Moment oder sind ihr mit den Gedanken oft irgendwo Vergangenheit, Zukunft? Das ist wirklich auch ein Tipp mit dieser Kalenderschrift. Wenn du dir Blocker setzt für alles, bist du in dem Moment das am Machen und nicht bei dem Thema und bei dem Thema und bei dem Thema. Drum voll im Moment. Und dann kannst du es auch bewusst und gut machen. Da kannst du dich fokussieren. Sehr schön.
- 1:39:07Cooler Tipp. Well done. Also, bevor ich euch die Bühne gebe, um euch einfach in die Kamera für eure Community, für meine Community etwas zu sagen, möchte ich mich an dieser Stelle ganz, ganz herzlich bedanken, dass ihr hierher gekommen seid, euch geöffnet habt über euren Werdegang, euch geöffnet habt über...
- 1:39:25Über schlechte Zeiten, wie sie da rausgekommen sind, über Fehler, die passiert sind, wie sie daraus rausgewachsen sind, über Entscheidungen, die sie treffen mussten. Also danke vielmals für die ganz, ganz vielen Nuggets, die ihr hier gegeben habt. Ich möchte nachher noch am Schluss etwas sagen, darum jetzt, die Kamera ist auch ein, wenn ihr jetzt noch etwas rausbringen wollt, dann ist jetzt der Zeitpunkt dafür. Ich könnte gerne beide. Muss ich da reinschauen?
- 1:39:53Deine ist die, ja. Und das ist die Demo. Hey, was ich euch mitgeben möchte, das, was wir vorher besprochen haben, wenn ihr irgendeine Idee habt oder irgendwie ein Gefühl, ein Calling zum irgendetwas macht, dann macht einfach, fangt einfach an und probiert es aus.
- 1:40:12Ich glaube, der Gedanke daran, dass man es nicht ausprobiert hat, ist schlimmer, als wenn es nicht klappt. Und häufig ist der Gedanke daran auch allgemein schlimmer, weil man stellt sich Sachen viel schlimmer vor, als es nachher dann kommt. Und darum, let's go, einfach machen. Einfach machen.
- 1:40:32Ja, macht einfach und auch wenn ihr mal einen Tipp braucht oder mal irgendeinen Austausch oder so, also ihr könnt euch auch gerne bei mir melden oder bei der Tina, ich wahrscheinlich auch. Wir helfen euch gerne weiter, weil es einem hilft, ein bisschen in die Perspektive zu wechseln. Wir merken auch, du bist selber so, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Du bist so in diesem Ding, dass du Vogelperspektive nicht mehr einnehmen kannst. Und es hilft einem ein bisschen, etwas von aussen hineinzulassen. Darum ja, wir dürfen euch mega gerne melden.
- 1:41:00Probiert gerne unser neues Produkt, auch wenn ihr in einem Gastrobetrieb seid oder ein Büro oder einen Showroom habt oder für zu Hause habt. Ja, stellt das sehr gerne ein. Wir haben auch extra ein B2B, da gibt es noch andere Preise. Und sonst für Privatpersonen findet ihr es auf unserer Webseite. Danke fürs Testen und danke fürs Glauben. Entweder das Herbstende um... Hallo, ist jemand da?
- 1:41:26Herrlich, herrlich, herrlich. Also an dieser Stelle nochmal ganz, ganz grossen herzlichen Dank für eure Zeit. Ich finde, Zeit ist das wertvollste Gut, das wir auf dieser Welt haben. Und dass ihr euch Zeit genommen habt, um jetzt fast zwei Stunden mit mir zu quatschen über euer Leben, über euer Unternehmer. Da sein ist sehr, sehr wertvoll. Also danke vielmals für das. Und was ich euch auf den Weg mitgeben möchte, ist ganz viel Gesundheit, ganz viel Erfolg für eure Sachen, ganz viele tolle Entscheidungen.
- 1:41:53und dass auch mal die schlechten Entscheidungen, die passieren, die dürfen und sollen passieren, dass ihr die gemeinsam überstehen könnt mit eurem Team, mit eurem Mentor und aus dem noch viel mehr herauswachsen und dass ihr dann der grösste und bekannteste Matcha-Brand in ganz Europa werdet. Ich warte nur auf den Moment und dann kann ich sagen, ich habe seinen Podcast gehabt. I'm happy about that. Darum... Das bin ich mir sicher. Danke vielmals für das.
- 1:42:21Und an dieser Stelle auch danke dir. Danke, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierende Menschen, inspirierende Geschichten erzählt. Und du kennst, wie das Game da funktioniert. Aber ich erkläre es dir gerne nochmal schnell. Da unten hat es ein paar Knöpfe. Einer heisst abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal läuft. Wenn du sogar noch die kleine Glocke drückst,
- 1:42:40Dann bekommst du sogar eine Benachrichtigung, wenn ein neuer Podcast, der am Montag, Mittwoch und Freitag online ist, online ist. Und darum danke vielmals für den Effort. Alles Gute und bis zum nächsten Mal. It's a wrap. Danke vielmals.