
Paul Hindemith: Streichquartett Op. 16 – Neustart nach dem Krieg
Lieblingskomponist Hindemith? Hört man selten. Sein Streichquartett op. 16 zeigt, wie ungerecht das ist: ein rebellisches Frühwerk voller Energie – und mit einem langsamen Satz, der unter die Haut geht.
1921 soll Paul Hindemiths Streichquartett op. 16 bei den ersten Donaueschinger Musiktagen uraufgeführt werden. Doch das vorgesehene Ensemble kneift: zu kompliziert, zu viel Probenarbeit. Also übernimmt Hindemith selbst die Bratsche, sein Bruder das Cello, zwei Geiger werden kurzfristig organisiert. Acht Tage später gelingt ein „donnernder Erfolg“ – und Hindemith schafft den Durchbruch. Das…
The skinny
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