Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wieso SPD und CDU wegen Olympia streiten
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. April. Dennis Thering bedauert, dass es keine gemeinsame Olympia-Kampagne von Opposition und Senat gibt. S-Bahn-Unfall in Hammerbruck, Mann schwer verletzt. Großer Drogenfund im Hafen. Mutmaßlicher Entführer schildert legale Aktion im Blockprozess. Dem Wahl vor Puel geht es immer schlechter. Wir hätten das gern gemacht, auch weil wir ein starkes Signal aus der Mitte gesendet hätten, bei zentralen Fragen zusammenzustehen. Wir haben SPD und Grünen ein entsprechendes Angebot gemacht. SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf hat mit Verwunderung auf die Kritik des CDU-Vorsitzenden Dennis Thering reagiert. Der hatte im Abendblatt kritisiert, dass Rot-Grün keine gemeinsame Kampagne mit der Union gewünscht habe. Seitens des Olympia-Vorprojektes und der Behörden gab es diverse Informations- und Austauschangebote an ihn und die CDU, betont der Sozialdemokrat nun. Beim Informationsheft der Bürgerschaft seien vielfältige Ansprachen der Bürger sinnvoller als eine, deshalb habe jede Partei ihre Position dargestellt. Ich dachte, dass Dennis Thering auch ohne SPD und Grüne potenzielle CDU-Wähler innen für Olympia begeistern könnte, sagte Kien Scherf. Er finde es höchst kritikwürdig, jetzt unmittelbar vor Beginn der Abstimmungsphase über mögliche Ergebnisse zu diskutieren und Vorwürfe zu erheben. Das ist unsolidarisch gegenüber dem Sport und der Stadt insgesamt. Gerade jetzt sollte das Parteipolitische zurückstehen, auch mal bei Dennis Thering. Ein 41 Jahre alter Mann ist von einer S-Bahn in der Nähe des Bahnhofs Hammerbruck in Hamburg überrollt worden. Der Mann sei schwer verletzt worden, es bestand zum Zeitpunkt der Einlieferung ins Krankenhaus keine Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der 41-Jährige habe sich aus bislang ungeklärten Gründen auf den Gleisen befunden. Die Feuerwehr musste ihn bergen. Videoaufnahmen zeigten, dass eine weitere Person am Sonntagabend im Gleisbett war, die geflüchtet ist. Bisher wurde die zweite Person laut Bundespolizei nicht gefunden. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war im Einsatz. Etwa 400 Reisende waren in der S-Bahn in Richtung Elbbrücken und wurden evakuiert. Der Lokführer führte eine Schnellbremsung durch. Ermittler haben im Hafen fast 700 Kilogramm Kokain in einem mit Holzpellets beladenen Container aus Brasilien entdeckt. Das Rauschgift habe einen Marktwert von schätzungsweise mehr als 14 Millionen Euro gehabt, teilten Zoll und Polizei am Montag in Hamburg mit. Der Inhaber der Empfängerfirma, ein 34-Jähriger, wurde als Tatverdächtiger festgenommen. Den Angaben zufolge wurde der Container bereits Anfang April aufgrund einer behördlichen Risikoanalyse kontrolliert. Bei der Durchleuchtung in einer Prüfanlage fielen Unstimmigkeiten auf, eine anschließende Durchsuchung brachte 690 Kokainblöcke zu je einem Kilogramm ans Licht. Beladen war der Container mit Säcken voller Holzpellets, die Sendung kam aus Brasilien. Auf dem südamerikanischen Kontinent befinden sich die großen Anbau- und Produktionsregionen der Kokain-Kartelle. Die geschmuggelten Drogenmengen nahmen in den vergangenen Jahren stark zu. Im Blockprozess hat ein weiterer mutmaßlicher Entführer als Zeuge seine Sicht der Ereignisse aus der Silvesternacht 2023-2024 geschildert. Ich bin kein Verbrecher, sagte der 35-Jährige, der nach eigenen Angaben Bauingenieur in Israel ist, laut Übersetzung. Er habe nur helfen wollen, denn der Chef einer israelischen Sicherheitsfirma habe ihm berichtet, dass die beiden jüngsten Kinder der Unternehmerin Christina Block angeblich beim Vater misshandelt würden. Mehrmals sei betont worden, es sei eine völlig legale Aktion, die Kinder aus Dänemark zurück zur Mutter nach Deutschland zu bringen. Alles wird in Ordnung sein. Die deutschen Behörden seien informiert, sei ihm gesagt worden. Ohne Gewalt sei die Vorgabe gewesen, sagte der Zeuge. Er habe eingewilligt, nach Deutschland und Dänemark zu reisen. Seine Aufgabe bei der Rückholaktion, die laut Anklage doch gewaltsam verlief, ich war der Fahrer. Ihm seien 10.000 Euro versprochen worden, allerdings habe er später nur 5.000 Euro vom Chef des Sicherheitsunternehmens bekommen. Wie zuvor bereits andere Zeugen berichtete der 35-Jährige, es habe wenige Tage vor der Tat noch ein Treffen mit Christina Block in einem Konferenzraum im Hotel Grand Elysee gegeben. Die Männer seien auf Bitte des Chefs der israelischen Sicherheitsfirma maskiert gewesen. Sie war sehr bewegt, sagte der Zeuge. Blocks Verteidiger Ingo Bott hatte erklärt, dass es ein solches Treffen am 28. Dezember nie gegeben habe. Die Walsaga geht in ihre möglicherweise letzte Runde, dem Tier geht es immer schlechter. Der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter bleibt mit Blick auf den neuen Rettungsversuch des vor der Ostseeinsel Pol gestrandeten Buckelwalds skeptisch. Der Zustand des Wales ist nach wie vor auch prekär. Er hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich und da jetzt mit großem, schwerem Gerät, mit vielen, vielen Menschen und viel Geld das Allermöglichste zu versuchen, ich glaube, wir laufen da Gefahr, dem Wal auch zu schaden. Sagte der Mitgründer und zweite Vorsitzende des gemeinnützigen Wal- und Delfinschutzvereins MEER im ZDF-Morgenmagazin. Vor allem der lange Transport in dem Lastenkahn könne das Tier sehr stressen, ist Ritter überzeugt. Was mir Sorgen macht, ist die Lautstärke. Das wird sehr laut für den Wal. Und Wale und Delfine leben in einer Welt des Schalls. Die sind da extrem empfindlich. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile den Podcast.