Latest / Die Abschweifung / Die Abschweifung 89 - Der Herbst des Lebens: Erinnerungen, Älterwerden und Gelassenheit
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- 0:00Der Herbst ist da und die Welt bekommt irgendwie überall Farbe.
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- 0:41Hallo zu der Abschweifung, da wo ich gelegentlich mal abschweife. Ich bin Sascha Markmann und sage
- 0:50hallo. Das Thema heute ist Herbst, denn wenn ich aus meinem Küchenfenster schaue und mir die Bäume
- 0:58ansehe, dann sehe ich da, dass die ersten schon anfangen in den schönsten güldenen Tönen zu
- 1:08erstrahlen und das bringt mich so gedanklich in schönere Zeiten zurück. Da wo ich aufgewachsen
- 1:21bin und ich dort aus dem Küchenfenster geschaut habe, gab es einen Baum – ich weiß wirklich nicht
- 1:30ich, welche Art das vom Baum war, der leuchtend rot, wirklich leuchtend rot sein Blattwerk hatte.
- 1:41Und das war es quasi so der erste, der halt die Farbe verändert hatte. Und dann wusste ich so,
- 1:51ja, jetzt kommt die Herbstzeit. Ich meine davon ab, dass irgendwie ich das Gefühl habe,
- 1:58dass sich diese Jahreszeiten irgendwie total verschoben haben und dass die Zeit im Frühling
- 2:09immer eher anfängt, der Sommer immer länger wird und der Herbst später anfängt, habe ich das Gefühl,
- 2:20dass je älter man wird, umso weniger auf diese Sachen achtet. Als Kind haben wir Blätter gesammelt,
- 2:29Eicheln, Kastanien und haben damit Sachen gebastelt und als Erwachsener, okay, da sieht man halt mal
- 2:37eine Buchecker oder auch ein paar andere Sachen und denkt sich so, ja okay, aber als Kind waren
- 2:46das alles so schöne Sachen mit denen man was machen konnte und wenn man sich auf
- 2:51dem Schulhof mit den großen Jungs die Dinge an den Kopf geschmissen hat.
- 2:56Mein Gott, die konnten die gut treffen. Das hat manchmal richtig gezwiebelt.
- 3:01Heute sehe ich auch diese Sachen und denke mir so, die Natur schon echt was Schönes und ich
- 3:12Ich mag den Herbst. Der Herbst hat meistenteils schöne sonnige Tage, dann diese windigen Momente
- 3:21und dann wieder regnerische Tage und ich weiß wie toll das war auf den abgegebenen,
- 3:33ernteteten Feldern mit den Stoppeln und den kurzen Hosen, die man damals so getragen hatte mit Schuhen
- 3:40und Socken, wenn man da langgelaufen ist und sich dann halt die Knöchel irgendwie verletzt hat,
- 3:47weil die Strohhalme dann immer gepiekst haben. Aber man ist da mit einem Drachen entlanggelaufen.
- 3:52Ich bin halt am Rand einer kleinen Stadt aufgewachsen, direkt am Kanal und da waren
- 3:58viele Felder und Wiesen, kleine Wälder. Ein altes Sessiongelände war in der Nähe,
- 4:06Gut, da waren viele Birken drauf, aber so drumherum waren halt alte Baumbestände und auch,
- 4:14wenn man aus dem Küchenfenster geschaut hatte, schaute man da halt auf einen Park und da waren
- 4:22auch besondere Bäume gepflanzt, unter anderem auch dieser eine, der so richtig rot geleuchtet hat.
- 4:29Ich meine, als Kind sind diese Jahreszeiten irgendwie viel intensiver in Erinnerung,
- 4:35nachdem man so einen richtig tollen Sommer hatte und noch einen tollen Sommerurlaub,
- 4:39kam dann der Herbst und der hat dann auch im Endeffekt den Winter eingeläutet und man hat dann,
- 4:48wie soll ich das sagen, quasi dann auch schon den Jahresabschluss eingeläutet,
- 4:55weil dann waren die Bäume nackt, dann gab es noch Halloween, aber Halloween haben wir damals noch
- 5:03gar nicht gefeiert. Da wusste ja auch keiner so richtig, was Halloween hier ist. Ja, der
- 5:09Alter, man erzählt von ganz, ganz früher. In den 80ern kannte man vielleicht die Halloween-Filme
- 5:17und die liefen dann auf irgendeinem dritten Kanal, auf irgendeinen Tag, wenn das mal auf
- 5:26von Samstag gefallen ist. Man wusste einfach, es kommt der Herbst, dann kommt der Winter und dann
- 5:38kommt das Jahresende mit dem großen Finale, Weihnachten und Silvester. Das hat man sich
- 5:45darauf irgendwie gefreut. Ja gut, dann gab es noch die Herbstferien, aber die waren bei uns immer
- 5:52blöd gewesen, weil wir eine Woche länger Herbstferien hatten als die anderen. Die anderen
- 5:57hatten sieben Tage quasi schulfrei und wir hatten 14 Tage und die eine Woche alleine,
- 6:03ohne dass die Freunde aus der Nachbarschaft auch frei hatten, war echt langweilig. Da haben meine
- 6:13Schwester und ich mich auch öfters mal in die Wolle gehabt, weil wir einfach nichts mit unserem
- 6:18mit unserem Anfang zu wussten.
- 6:20Ja, ich bin ja jetzt auch mittlerweile in einem Alter, wo ich so auf den Herbst schaue.
- 6:31Ich werde bald 50, scheiße ein halbes Jahrhundert, und gucke so auf mein Leben zurück.
- 6:43Ich meine, darüber hatte ich ja auch irgendwann mal gesprochen gehabt, weil ich gefragt wurde,
- 6:49was hast du eigentlich in deinem Leben geleistet? Und diese Midlife-Crisis habe ich gar nicht so
- 6:57gehabt. Also da, wo man dann halt seine Frau auswechselt gegen was Jüngeres, sich ein schnelles
- 7:03Auto kauft oder schnelles Motorrad. Tja, das meiste davon hatte ich irgendwie. Oder das Schlagamt
- 7:11hat mir einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Ganze ist zehn Jahre her. Ich glaube,
- 7:18der Schlaganfall hat einen großen Anteil daran gehabt, dass ich diese Midlifes Crisis auf eine
- 7:24andere Art und Weise verbracht habe, als darüber Gedanken zu machen, was mein Leben hätte anders
- 7:36werden können. Denn das Leben hätte anders werden können, definitiv. Ach ja. Das Schöne ist, ich sehe
- 7:50einfach jetzt in dieser kommenden Zeit auch einfach das Positive. Man wird ruhiger, gesetzter. Die
- 7:59ganzen Eskapaden, die man als junger Erwachsener gemacht hat, die braucht man nicht mehr machen.
- 8:04Ich muss mich jetzt nicht mal spontan auf mein Motorrad setzen und 1000 Kilometer in irgendeiner
- 8:11Himmelsrichtung fahren, um einfach mal zu sehen, was dort ist. Davon habe ich vieles schon gemacht,
- 8:19egal ob Süden, Norden, Westen, Osten. Ich habe mir da sehr viel angesehen, denn ich hatte das Glück,
- 8:29zu einer Zeit in dem Alter zu sein, wo es einfach diese super positive Stimmung gab. Spätestens
- 8:38nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnte man überall ohne Probleme
- 8:44hinfahren. Dank des Schengen-Abkommens und dem Schengen-Raum ohne Probleme. Und wenn ich mir
- 8:52das jetzt anschaue, da ist das schon alles wieder ein bisschen begrenzt da. Und die Leute fangen ja
- 8:58wieder an Grenzen hochzuziehen.
- 9:04Das ist doch super, dass sich halt zu einer
- 9:06Zeit, wo ich es konnte und wo ich jung war,
- 9:09das ohne Probleme machen.
- 9:13Deswegen sehe ich jetzt dieser Phase im
- 9:16Leben einfach total entspannt entgegen,
- 9:19weil ich einfach sagen kann, ja, das habe
- 9:21ich gemacht. Natürlich gibt es ein paar
- 9:23Sachen, die ich nicht gemacht habe, die
- 9:26ich vielleicht noch gerne gemacht hätte. Aber
- 9:26das ist das tolle am Herbst. Der Herbst ist quasi noch nicht das Ende. Ja, wir sind noch nicht im
- 9:32Winter, sondern es ist quasi der Übergang dahin und ich genieße diese Zeit. Man hat schon ordentlich
- 9:42Lebenserfahrung, man kommt jetzt in diese Gelassenheit rein, dass man sagen kann, ach Gott,
- 9:47es wird doch alles nur halb so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und schaut einfach so,
- 9:53wie das Leben ist und konzentriert sich so mehr auf die schönen Sachen. Und das ist ja auch etwas,
- 9:59was mir der Schlaganfall damals gezeigt hat. Konzentriere dich auf die Sachen, die dir gut tun,
- 10:05die dich bereichern, die dir gefallen, die dir Spaß machen. Ja, das mache ich seit zehn Jahren. Ich
- 10:14habe zwar noch jede Menge dazu zu lernen, ich meine, man lernt sein ganzes Leben. Selbst die Endphase
- 10:23des Lebens, da hat man noch viel zu lernen, vor allen Dingen auch über sich. Wie gesagt,
- 10:28ich habe zum Schluss in der Pflege gearbeitet und habe da auch Menschen begleitet, die quasi
- 10:34den Herbst verlassen haben und in die Winterphase des Lebens gekommen sind. Ich fand es interessant,
- 10:44wie gelassen manche Leute beim Sterben waren. So eine Coolness wünsche ich mir auch, dass man
- 10:51einfach sagen kann, ja, das war eine geile Party und jetzt ist die Party zu Ende.
- 10:59Ich meine, wir machen uns viel zu wenig Gedanken darum, dass das alles irgendwie ein Ende hat.
- 11:06Man kommt auf die Welt, durchlebt die Kindheit, dann wird man erwachsen und stellt fest,
- 11:15dass das Leben doch komplizierter ist, als man als Kind gedacht hat. Und dann lebt man sein Leben
- 11:23als Erwachsener und stellt auf einmal fest, mein Gott, wo sind die letzten 20 Jahre geblieben? Und
- 11:32geht und das geht weiter und weiter. Dann kommt halt der Punkt, wo man merkt, man wird alt. Und
- 11:40den Punkten habe ich gemerkt. Mir ist vor Wochen eine Schranktür, ich habe so einen großen
- 11:47Schwebeschrank, da ist mir eine Tür auf einer Seite aus der Schiene gesprungen. Da muss man
- 11:54die Tür aushängen und wieder neu einhängen. Das habe ich vor zehn Jahren das letzte Mal gemacht
- 11:59und da habe ich festgestellt, scheiße, die Tür ist ja mindestens doppelt so schwer geworden. Und
- 12:06Und da habe ich mich an meinen Vater gedacht, wie er so Anfang 50 zu mir sagte.
- 12:12Jetzt kommt der Punkt, wo er einfach merkt, dass er nicht mehr so viel Energie hat.
- 12:15Mit 40 war das noch gar nicht so, aber so mit 50.
- 12:18Und ja, er hatte recht.
- 12:22Er hatte recht.
- 12:23Und wenn ich heute mit meiner Mutter rede, wie es auch über 70 ist, da sagt sie auch
- 12:29so, vor 10 Jahren konnte ich das alles noch machen.
- 12:33Da konnte ich noch viel mehr machen wie heute.
- 12:36Und ja, wenn man in Dekaden denkt, dann fällt das einem noch mehr auf, dass man weniger konnte
- 12:46wie halt eine oder zwei Dekaden davor.
- 12:48Mein Gott, ich habe 14, 16 Stunden auf dem Motorrad gesessen oder im Auto und bin irgendwo
- 12:57hingefahren.
- 12:58Ich bin einmal nach England gefahren, war eine Nacht dort und bin dann wieder zurückgefahren.
- 13:05mit dem Auto. Ich habe quasi nur bei meiner Tante geschlafen, habe dann halt meine Tante und meine
- 13:13Cousine ins Auto gepackt, noch eine Freundin von meiner Tante und bin dann halt nach Deutschland
- 13:19gefahren. Wenn ich das heute machen würde, wäre ich bestimmt drei, vier Tage danach sowas von dem
- 13:28Arsch. Mir wird doch mein Hintern wehtun. Oh mein Gott. Das möchte ich gar nicht mehr vorstellen.
- 13:36Ja, aber so ist das halt. Man merkt einfach, dass sich Sachen verändern und das ist gut. Natürlich
- 13:47wird man sich manchmal die Agilität und die Kraft zurückwünschen, aber wie gesagt, eine
- 13:54Freundin von meiner Mutter hat immer gesagt gehabt, jedes hat seine Zeit und ja, richtig,
- 14:00wenn man jung ist, soll man sich ausprobieren, rumtoben, damit man aus den Erfahrungen im Leben
- 14:07dann halt lernt und das halt mitnehmen kann. Und ich komme jetzt in einer Phase im Leben,
- 14:13wo ich sagen kann, du hast vieles von dem, was du dir gewünscht hast, erreicht. Du hast so vieles
- 14:22Erlebung gemacht. Also wenn ich jetzt ins Gras beißen würde, wäre ich echt nicht traurig.
- 14:32Ich wäre zwar enttäuscht, dass ich nicht noch mehr erleben kann, aber ich hatte bis jetzt ein
- 14:41wirklich gutes Leben und auch der Schlaganfall, der so viel verändert hat, hatte auch was
- 14:50positives, sein positives, denn es hat mir auch gezeigt, dass in meinem Leben es
- 14:58viele andere Sachen gibt, die genauso wichtig sind wie die Sachen, die ich
- 15:02vorher für wichtig gehalten habe. Und ich habe auch noch mal gesehen, wie
- 15:09wichtig Freunde und Familie sind. Ja, ich weiß, wenn man sich mit der Endlichkeit
- 15:19des Lebens beschäftigt. Das ist kein populäres Thema, denn das Thema wird ja in unserer Gesellschaft
- 15:27ja zum größten Teil zur Seite geschoben, "outgesourced" wie man so schön sagt. Die
- 15:36Alten und die Kranken werden halt in Pflegeheime gegeben und wenn man dann so fit war, dass man
- 15:43nicht ins Pflegeheim musste, aber schon so krank ist, dass man bald stirbt, ja dann gibt es auch
- 15:48noch ein Hospiz, wo man halt die letzten Tage möglichst angenehm verbringen kann.
- 15:56Das passierte früher innerhalb der Familie. Dort haben drei, vier Generationen unter einem Dach
- 16:05gelebt und da war es normal, dass man die Geburt, manchmal sogar auch die Zeugung mitbekommen hat,
- 16:15aber auch das alt und das Sterben. Und das war total normal. Heutzutage kommt die Milch aus dem
- 16:24Aldi, Strom kommt aus der Steckdose und ist gelb und Kühe sind lila. Das ist ja eine totale Entfremdung.
- 16:35Wenn mein Vater erzählt hat, wie es in seiner Kindheit war, dass man sich ein Schwein im
- 16:44Garten gehalten hat, das dann halt großgezogen hat oder auch eine ganze Hausgemeinschaft,
- 16:52halt mehrere Tiere und die dann geschlachtet wurden, dann wusste man, woher etwas kommt,
- 17:01wie etwas entsteht, wie ein Schwein entsteht. Ja und heute verkauft man das alles im Aldi,
- 17:10Netto oder sonstige vier Buchstaben Discounter. Und das ist die Sache, die ich meine. Wir haben
- 17:19uns vom Leben und von dem, was dafür nötig ist, irgendwie entfremdet. Und dazu gehört auch,
- 17:27dass man sich keine Gedanken macht halt was alt werden und über den Tod. Wenn ich mir alte Bilder
- 17:33anschaue, dann sehe ich auch, ich war schlanker, ich hatte eine straffere Haut, weniger Falten,
- 17:42da keine und war jünger. Aber auch irgendwie mag ich auch mein Gesicht heute, denn das zeigt einfach,
- 17:58dass ich gelebt habe. Und ich habe so viele Gespräche in der Pflege geführt und auch mit
- 18:07Menschen, die bald sterben werden, die mir dann halt von ihrem Leben berichtet haben,
- 18:12von längst verstorbenen Verwandten und so Weisheiten. Und eine Weisheit, die bis heute
- 18:21sich so ganz tief in mein Gehirn eingebrannt hat, ist, dass wenn man sich einen Partner fürs Leben
- 18:30sucht, ich meine er hat es damals auf eine
- 18:35Frau bezogen, aber es muss ja nicht immer
- 18:39eine Frau sein, dann sollte man zusehen,
- 18:40dass man jemanden findet, mit dem man sich
- 18:43unterhalten kann. Denn wenn man das nicht
- 18:46kann, dann wird ein Leben verdammt
- 18:49einsam und traurig, wenn man sich halt
- 18:51vor allen Dingen im Alter nicht
- 18:54miteinander unterhalten kann. Und das sind
- 18:54diese kleinen Kostbarkeiten, die alte Menschen so mitgeben können, wenn man ihnen die Gelegenheit
- 19:03gibt, mal von ihren Lebenserfahrungen mitzuteilen. Jetzt will ich mir nicht anmaßen, dass ich mit
- 19:11meinen 49 Jahren Lebensweisheiten habe, die ich kundtun kann, aber ich kann jetzt schon sagen,
- 19:19dass es echt wichtig ist, dass man einen Menschen an seiner Seite hat, mit dem man sich unterhalten
- 19:25kann. Vor allem mit dem Menschen, mit dem man die meiste Zeit verbringt. Das muss jemand sein,
- 19:31mit dem man sich gut unterhalten kann. Du kannst nicht den ganzen Tag vögeln, das geht nicht.
- 19:38Zumindest kenne ich keine, die das können. Sondern es gibt viele andere Sachen und dazu
- 19:48gehören einfach gute, positive, bereichernde Gespräche. Auch etwas, was ich halt erst gemerkt
- 19:56habe, als ich älter wurde. Ich meine, ich war da so, wie alt war ich, da wo ich diese Weisheit mit
- 20:05bekommen habe, so 38, 37, 38 so. Da habe ich diese Botschaft noch nicht so wirklich verstanden,
- 20:14weil ja ich hatte da auch wildere Zeiten zwischen den Beziehungen. Nennen wir es mal so. Aber das
- 20:27sind auch alles so Kleinigkeiten, die man halt im Leben erlebt hat und wo man gerne dran zur
- 20:31Drück denkt oder auch manchmal so. Diese Erfahrung hättest du sparen können. Aber wer bin ich schon?
- 20:39Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Man kann die Leute nur von seinen Erfahrungen
- 20:45berichten und sagen, dass das lieber ist, es ist nicht wert. Und da habe ich auch zu einigern.
- 20:51Also wenn ich jetzt gefragt werden würde nach einer Lebenserfahrung, dann ist das keine gute Idee,
- 20:59in einen gefluteten Keller von einem Rohbau durch das nicht vorhandene Treppenhaus auf
- 21:08Glaswolle zu springen. Die Hose juckt hier den ganzen Tag. Aber ich glaube, das ist etwas,
- 21:16was man heutzutage wohl auch weniger macht, wie damals. Denn das war auch schon damals eine
- 21:21verdammt dumme Idee. Wir haben schon echt viel Scheiße gemacht. Vielleicht kann ich das auch
- 21:30irgendwann mal mal einen Neffen von mir erzählen und sagen, das war eine dumme Idee. Aber ich glaube,
- 21:36Wenn ich in das Alter komme, wo ich halt Weisheiten so weitergeben kann, sind die auch schon alle
- 21:42erwachsen. Vielleicht habe ich ja Großneffen, wenn man das erzählen kann. Wäre auch mal eine
- 21:50interessante Erfahrung Großneffen zu haben. Tja und da haben wir die Verbindung. Ich bewege mich
- 21:58langsam aber stetig. Ich hoffe in vielen
- 22:07Jahren auf den Winter des Lebens zu und meine
- 22:12Neffen sind gerade dabei den
- 22:14Frühling zu verlassen oder haben schon den
- 22:17Frühling erreicht oder leben im
- 22:22Frühling, nee den Sommer.
- 22:23Der eine hat den Sommer auf jeden Fall
- 22:25schon erreicht, die anderen sind kurz
- 22:25vor den Frühling zu verlassen oder noch mittendrin und genießen das alles und machen
- 22:33ihre Erfahrung und das ist einfach schön mit anzusehen. Jetzt habe ich euch genug gelangweilt
- 22:40mit meinen Ideen und meiner Philosophie über das Leben. Ich hoffe es hat euch gefallen und
- 22:47Wenn ihr dazu Gedanken habt, schreibt es in die Kommentare. Benutzt die Kontaktwege,
- 22:56die angegeben sind. Und ich würde sagen, wir hören uns das nächste Mal bei der Abschweifung.
- 23:03Tschüss, euer Sascha.
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