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- Wolfi trifft Mick Jagger, ein ganz besonderer Star FM Rock Talk. Es fühlt sich komischerweise immer noch so an, als würde man lügen, wenn man das hört, wenn man es sagt. Keine Ahnung warum. Vielleicht, weil es immer noch so absurd ist, weil es so Wahnsinn ist, dass es wirklich stattgefunden hat. Aber ja, es stimmt. Ich durfte tatsächlich den vielleicht größten noch lebenden Pop- und Rockstar treffen. Also für mich zumindest. Ich war in London und traf auf Mick Jagger. Ich bin Wolfi, schön, dass du mit dabei bist. Und ja, natürlich habe ich in meinen 20 Jahren bei Star FM schon viele große Rockstars getroffen. Jon Bon Jovi zum Beispiel. Ich habe mit Bryan Adams gesprochen, mit acht, mit so vielen. Aber Mick Jagger, The Rolling Stones, das ist schon nochmal eine ganz andere Größenordnung. Zusammen mit Paul McCartney für mich die Speerspitze von allem, was da im Musikbereich noch da ist. Das war wirklich ein Once-in-a-Lifetime-Moment. Und egal, wem ich diese Geschichte danach erzählt habe, alle waren total aufgeregt, wollten alles wissen irgendwie über diese Reise nach London, wollten vor allem wissen, wie es war, wie er so war. Mick Jagger, Spoiler, super nett, sehr höflich, überhaupt nicht von oben runter und mit einem Lachen, dass ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen werde. Und er hat viel gelacht in London, im 5 Sterne Luxus Hotel The Berkeley, direkt am Hyde Park. Das ist ein guter Mann. Wenn du Lust hast, nehme ich dich jetzt mit auf diese Reise nach London, mach auch mal die Backstage-Tür auf, was da so im Umfeld von seinem Interview in der Größenordnung alles passiert, mit Sperrfrist, unterschriebener Geheimhaltungsvereinbarung und allem drum und dran. Wir hören rein, was Mick Jagger gesagt hat, rund um das eventuell letzte Studioalbum von The Rolling Stones, Foreign Tongs. Und ich erzähle dir, wie es so ist, auf einen waschechten Sir zu treffen, auf Sir Mick Jagger. Jagger. Ja, es ist da, das brandneue Album der Rolling Stones, Foreign Tongs. Wie kam es zum Namen, Mick? Aber wie geht es zu einem Rekord Titel? Everyone hat sich zu agree, das ist immer ein Problem, weil alle haben verschiedene Ideen. Und so ich frage Keith und Ronnie, send mir deine Titels, deine Besten Titels. Und dann send ich ihre Titel List. Und ich habe Pages und Pages. Ich beginne mit den Lyrics Sheets, die ich bereits geschrieben habe. Und ich gehe durch die Lyrics Sheets und sehe, ist das eine Tatsache? Anything stand out there that could be used as a title, not necessarily a song title, but just in the lyrics. So then I send a lot of those. And somehow I think, that's a really good one, that works. And then Keith and Ronnie don't like that one. Don't like that one. Don't like that one. So then Foreign Tongues is in Rough and Twisted. So at the end of Rough and Twisted I sing, teach me all those foreign tongues. And I thought, that's a good one because you've got tongues wrong and you've got tongues and they're foreign, you know what I mean. So I sent that one and said, yeah, I love that one. I said, great. I'm not going any further. Also jeder in der Band muss erstmal zustimmen, wenn es um einen neuen Namen für ein neues Album geht. Also haben Keith Richards und Ronnie Wood Listen gemacht mit ihren Ideen. Mick ist dann seine Songtexte durchgegangen, ob da vielleicht irgendein Ausschnitt passt, paar Worte, ob die da reinpassen. Und beim Song Rough and Twisted, ganz hinten, da heißt es Yes, why don't you teach me, teach me all those foreign tongues. Ja genau, da ist er geblieben. Das hat ihn irgendwie gecatcht und die anderen fanden das auch gut und das neue Stones-Album hatte einen Namen, Foreign Tonks. Und das Thema wurde ja auch inhaltlich umgesetzt, auch wenn die Plattenfirma da erst noch ein bisschen überzeugt werden musste. Die Rekord-Kommage oftmals ist aus London oder Los Angeles. So ich nennen sie die Anglose-Centric. Sie sind sehr Anglose-Centric. Sie denken nur über sich in Englisch. Und ich sage, es ist wie, das ist die ganze Bedeutung. Planet, you know, this is like there's people listening to music, you know, now you know, it's so easy to access music, which is for me a very good thing. It's not expensive and you don't have to go to some record store imagine you're listening in the middle of nowhere and you have to go to, you know a mail order or send to Amazon it's so long and all this, anyway whatever, so I said let's use the foreign tongues thing and do things in more than one language you know, so we used like more than one language in der Advertising. In der Lyrics-Videos. Ich denke, all das ist gut. Ja, Mick Jagger liebt die Idee, Musik überall konsumieren zu können. Dass es einfacher wurde, dass man nicht mehr zwingend in Plattenläden sein muss. Dass der Zugang zu Musik erleichtert wurde, gerade wenn man eben vielleicht am Arsch der Welt wohnt, im Niemandsland. Und es sonst nicht so einfach hat, an Musik ranzukommen, Grenzen verschwinden. Und am Ende wurde das Thema Foreign Tongs eben auch in der Werbung zum Neubau. Neuen Album, in den Lyrics, im Musikvideo umgesetzt, überall tauchen verschiedene Sprachen auf und Deutsch natürlich auch. Of course there is. Gleich mehr vom Mick Jagger Interview und auch mehr rund um diese Interviewreisen nach London, wie es war, mit Mick Jagger in einem Raum zu sein und warum ich das bis heute so schön und toll und einmalig, aber auch irgendwie total absurd finde. Wenn du das neue Album von The Rolling Stones hörst, dann findest du bei Track 3 einen Song namens Jealous Lover. Eine Soul-Nummer, bei der Mick Jagger extrem hoch singt. Wie um Himmels Willen kann jemand mit über 80 gesanglich noch in solche falsetto Höhen eintauchen? Mick Jagger? Ich habe es lange gemacht. Die Praxis macht es perfekt. Ich bin einfach glücklich, dass ich das gemacht habe. do that then it's not something you don't do it very often so you don't, so if you listen to a singer like al green which i hardly listen to really i mean i love al green but you don't i don't listen to him very often then i then i i was, i took a listen to him and what's so clever about what why he sings, falsetto is that he combines the falsetto in the verse with his regular voice So that's the difficult thing, is the transition between the falsetto and the irregular voice. Do you understand what I'm saying? As we go into it, out of it, into it, out of it, into it, out of it, in just a very short space of time. And that's the difficult thing. So what I'm doing is not so difficult, because what I'm doing is singing the verse. The whole verse in falsetto, I'm not going into regular voice. So, ich dachte, nachdem ich das gemacht habe, ich muss das Al Green machen. Also habe ich angefangen, das zu präzisieren und dann sehen wir, was passiert ist. Ja, okay, spannend. Mick Jagger meint, Falsetto, also so extrem hoch zu singen, sei gar nicht das Schwierige, sondern er nimmt Al Green hier als Vergleich, der unfassbar gut wechseln kann. Zwischen normaler Singstimme und Falsettostimme. Dann wieder zurück zur normalen und hin und her. Und das, dieser Wechsel, das sei das wirklich Schwierige. Hallo nochmal, ich bin Wolfi und ich habe es eingangs hier schon erwähnt. Es fühlt sich immer noch etwas unwirklich an, dass ich wirklich Mick Jagger in London treffen konnte. War auch ein bisschen nervös im Vorfeld, vor allem, dass alles klappt. Ich hatte zwei Wochen vor dem Interview noch keinen aktuellen Reisepass. Aufnahmegerät war noch nicht am Start. War das recht kurzfristig, als die Anfrage kam, aber natürlich dann keine Sekunde gezögert, als die Plattenfirma sich gemeldet hat und meinte, hey, wir zahlen auch den Flug. Hast du Lust? Natürlich! Und ganz ehrlich, The Rolling Stones. Das ist die vielleicht letzte Band, die sowas noch macht. Die Journalisten für ein Interview nach London einfliegen lassen. In Zeiten von Videocalls und so weiter. Viele größere Stars kommen schon noch so auf Promotour, geben dann oft Interviews in ein oder zwei Städten pro Land und da kommen dann brav alle Journalisten hin. Bei Mick Jagger? Nö. Da wurden fleißig alle nach London eingeflogen. Morgens hin, abends zurück, das war der Plan. Ich habe da noch privaten Tag verlängert, wenn ich schon mal da bin. Aber an sich war wirklich die Idee, hinfliegen, Interview, zurückfliegen. Absurd. Auf der einen Seite Umweltaspekt mal ganz ausgeblendet und trotzdem. Ja, man hat sich dann schon ein bisschen besonders gefühlt im Flugzeug, als man da saß. Dass man die Ehre hat, diese Reise machen zu dürfen. Aber selbst als ich im Flugzeug saß, war ich noch nicht ruhig. Erst als ich gelandet bin, als ich aus dem Flughafen raus war, durch den Zoll durch war und so weiter, als sicher war, ja, das wird zeitlich alles klappen. Natürlich hatte ich Zeitpuffer eingeplant, aber kann ja immer was passieren. Fliegerausfallen, Reisepass ungültig, was weiß ich. Am Ende hat alles geklappt. Ich war viel zu früh da, am Hyde Park in London, beim Fünf-Sterne-Hotel, beim Luxushotel Berkeley. Bin dann noch hundertmal um den Block rumgelaufen, Fragen im Kopf durchgegangen, dann ab in die Lobby, schick, sehr schick alles. Den Kontakt von der Plattenfirma angerufen, musste kurz warten. Man werde bald abgeholt. Unten habe ich dann andere Journalisten getroffen, alle irgendwie leicht angespannt. Und man hatte einfach gemerkt, dass das heute für niemanden ein normales Interview ist. Denn ganz ehrlich, normalerweise, wenn jemand in der Größenordnung Mick Jagger ein Interview zum neuen Album gibt, dann ist das oft in einem Theater oder so mit hunderten Leuten, aber so klein, intim, in einem Hotelzimmer, wirklich was Besonderes. Tja und dann wurde man endlich abgeholt, in das Zimmer gesetzt, Aufnahmegerät nochmal gecheckt. Und dann saß man da und hat gewartet und gewartet und gewartet und dann ging die Tür auf. Ich konnte ihn erst nicht sehen beim Nebenraum, habe nur die Stimme schon gehört und bekam richtig fettes Grinsen ins Gesicht. Ich kenne diese Stimme. Ich habe die schon hundertmal gehört in Interviews, in Dokus und so weiter. Und dann kam er rein. Und was soll ich sagen? Es gibt Menschen, die betreten einen Raum, sind laut, sind übertrieben und trotzdem passiert irgendwie nicht viel. Und es gibt Menschen, die kommen einfach rein und nehmen den ganzen Raum ein, weil sie einfach eine Ausstrahlung haben. Und ja, so jemand ist Mick Jagger. Er hatte noch nicht ein einziges Wort gesagt und trotzdem hat er mich irgendwie schon komplett gehabt. Und dann gibt er dir die Hand, auch nicht selbstverständlich in der Größenordnung. Er hat nett Hallo gesagt, hat gelächelt, war gut drauf, hat Späße gemacht, hat dir bei seinen Antworten tief in die Augen geschaut, ist dir auf Augenhöhe begegnet. Das fand ich besonders toll. Null von oben runter. Was für ein Charisma. Unfassbar, habe ich wirklich nur selten erlebt. Und dann hat er sich hingesetzt an so einen runden Tisch, ich saß ihm gegenüber und dann ging es los mit den Fragen und bei seinen Antworten war ich anfangs ein bisschen irritiert. Denn ich fand, dass Mick Jagger ein bisschen übertrieben geantwortet hat. Es fühlte sich so ein bisschen unecht an, ein bisschen zu viel gelacht, ein bisschen, ja, fast schon übertrieben an der einen oder anderen Stelle. Und das konnte ich alles erstmal nicht greifen, aber so nach der zweiten, dritten Antwort hatte ich es kapiert oder zumindest geglaubt kapiert zu haben, wenn du Mick Jagger im Interview hast, kriegst du Mick Jagger. 100%. Das ist ihm egal, ob das jemand von Star FM ist, ob das die BBC ist oder ein Live-Interview vor einer Million Leute. Du willst Mick Jagger, du kriegst Mick Jagger. Er hat richtig performt bei den Antworten. Er nimmt das Interview ernst, er nimmt dich ernst, er will dir in dem Moment die beste Antwort geben, die er geben kann. Er will, dass du nachher gute Interviewtöne hast. Und ich finde, das sagt extrem viel aus. Über einen Künstler, über einen Menschen, der es absolut nicht nötig hat, dieses Interview überhaupt zu geben, dieses Album überhaupt zu machen. Aber wenn er es macht, dann macht er es richtig. Und ich glaube, das passt auch ganz gut dazu, wie die Stones so lange so groß bleiben konnten. Und let's face it, bis heute, sie sind die größte Band der Welt. Man sagt gerne, je größer ein Star, umso besser und einfacher und entspannter ist das Interview mit ihm, weil sich die kleinen, jungen, Aufstrebenden alle noch beweisen wollen. Und in dem Fall, bei Mick Jagger, hat das wirklich zu 100% gepasst. Ich hatte mir im Kopf natürlich hundertmal ausgemalt, wie das sein würde, wie er sein würde. Und eigentlich hätte es nicht besser laufen können und dafür bin ich wirklich wahnsinnig dankbar. Wolfi trifft Mick Jagger, ein ganz besonderer Style im Rocktalk. Bereits im Mai konnte ich schon das neue Stones-Album hören, rund zwei Monate vor der Veröffentlichung. Ehe ich aber auf Play drücken durfte, musste ich noch eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben, dass ich nichts erzähle vom neuen Album, nichts online stelle und so weiter. Den Stream, den man da als Journalist bekommt, ist übrigens gerne mal mit einem digitalen Wasserzeichen versehen. Das heißt, wenn ich da jetzt was gerippt hätte und irgendwie hochgeladen hätte oder so, hätte man das auf mich zurückführen können und ich hätte vermutlich die größte Klage aller Zeiten damals gehabt. Und das war ganz fies, als ich den Stream bekommen habe, das neue Album zum Hören, da war ich gerade im Zug. Musste noch sechs Stunden oder so fahren. Und ich wollte das jetzt nicht in einem überfüllten ICE auf meinen Billigkopfhörern hören. Also zähneknirschend abgewartet. Zu Hause am Abend hatte ich dann noch einen Termin, ging auch nicht. Also musste ich das auf den nächsten Tag schieben. Und dann habe ich es aber richtig zelebriert. War tolles Wetter. Habe die Anlage auf die Terrasse geparkt. Laptop angeschlossen. Kalt getränkt dazu. Zurückgelehnt. Und das neue Stones Album zwei Monate vor allen anderen gehört. Und während ich es so hörte, hatte ich irgendwie das Gefühl, als würde ich ein Best-of der Stones hören. So ein Greatest-Hits-Album, aber mit neuen Songs. Also gar nicht mal, weil es alles große Hits sind, die neuen Lieder, sondern weil es so unfassbar abwechslungsreich war. Hier ein Rocksong, dann eine Countrynummer, dann wieder Soul, dann Blues, dann eine Akustiknummer, dann wieder nach vorne, dann Laidback und Smooth, hier eine Ballade, hier wieder kratzig, abwechslungsreich hoch 10. Das neue Album der Rolling Stones, Foreign Tongs. Und das habe ich Mick Jagger dann auch gefragt, ob das ein konkreter Plan war, nochmal zu zeigen, zu was die Stones in der Lage sind. Denn sie waren ja schon immer mehr als nur eine Blues- oder Rockband. Sie waren schon immer musikalisch so breit aufgestellt, konnten so viele Genres spielen. Für mich immer das, was die Stones so besonders gemacht hat. Das ist eine Art von der Rolling Stones, ich denke, ist, dass sie ein paar Influen sind. Starten als eine Blüse Band, ja, ja, ja, aber wir used to play Pop Musik. Ich meine, all die Zeit wir play Pop. Ich habe mich immer wieder auf den Banden, dass es ein Pop, was das Let's Spendern und I together ist, ein Pop Song. Was ist die meisten streamen Song, Paint It Black? Das ist nicht, wie Classic Rock. Du bist nicht wirklich ein Rock Band, nicht wirklich. Du kannst rock sehr gut, aber du bist nicht nur ein Rock Band. You know, you've got to do these other things. And that's what makes the band interesting. Ja, die Stones können Rock spielen, sind aber für Mick Jagger keine klassische Rockband, spielten auch schon immer viel Pop, klar im Blues gestartet, aber weiterentwickelt. Er nimmt Painted Black als Beispiel, der meist gestreamte Song der Stones, der ja auch kein typischer Classic Rock Song ist. Aber wie läuft das dann jetzt ab, wenn Mick Jagger neue Musik schreibt? Gibt es da einen Plan, etwas konkret in irgendeine Richtung zu machen oder ergibt sich das einfach so? When I write songs. I write them, a lot of them are the same, and I pick the best one of that genre. So if I have two days writing Four on the Floor, so like Mr. Charm, I run Four on the Floor for three days and I write Four on the Floor songs, and that's the best one. I like this one, or it's a combination of the Four on the Floor. And then I had different ones of Bringing Hollow. On the same theme, sort of country, sort of about America, sort of about bad times in America maybe a bit questionable times being nice, and then I picked the best one and then that I thought was the best one and then worked on that the hardest lyrically and worked so for me Also Mick Jagger schreibt sehr viel. Er hat eine Idee, in welche Richtung er gehen möchte und dann schreibt er bewusst ganz viel in diese Richtung. Nimmt sich dann entweder die beste Idee oder manchmal wird das dann eine Kombination aus verschiedenen Ideen, da ein bisschen was genommen, da ein bisschen was genommen und daraus entsteht dann ein Song, der in eine spezielle Richtung geht. Sprich, es ist kein Zufall, dass das neue Stones-Album so unfassbar abwechslungsreich ist. Übrigens, ein Song auf dem Album ist ein Cover, und zwar von Amy Winehouse, You Know I'm No Good. Wie kam es dazu? So we thought, well, let's do a woman cover song, which we'd done before. We started off with these obscure soul singers, you know, and I guess what? Aretha, I can't do Aretha, I can't do Aretha. And then we went through the decades and so on. We said, what about Amy? You know, I mean, she's English. And, you know, we worked with her one time, we did a show with her at the Isle of Wight Festival. Und sie hat nur drei Rekorde gemacht. Und die Leute nicht so viel coveren. Ich denke, sie sind Angst, sie sich Angst zu coveren. Aber ich denke, Frauen sind Angst. Ich bin nicht Angst. Für einen Mann, um es zu tun, ist es leichter, es ist nicht das gleiche. Aber es war Spaß, zu singen. Also alle sind einfach in das und sie spielen ziemlich gut, ich denke. Also Mick Jagger meint, man wollte bewusst einen Cover-Song mit dabei haben. Stones sind ja wie viele, viele andere Bands auch als Coverband gestartet und sie wollten bewusst einen Song von einer Frau covern, am Ende ist es Amy Winehouse geworden, man hat schon mal zusammen eine Show gespielt, Verbindung war da und Amy wird auch recht selten gecovert und am Ende habe es einfach gut gepasst und Mick Jagger hatte Spaß beim Singen. Die Stones sind wieder da, beziehungsweise so richtig weg waren sie ja nie, Foreign Tongs heißt das neue Album, davon haben wir gerade die Wine Intervention gehört, einer der zahlreichen Tracks auf dem neuen Album, auf dem Gastmusiker zu hören sind. Mit dabei zum Beispiel Robert Smith von The Cure. Wie hat Mick Jagger das in einem anderen Interview mal erklärt? Ich lese mal kurz vor. Ich kam eines Tages in London an, um meine Vocals einzusingen und da stand dieser Typ mit dem Rücken zu mir in einem langen Mantel. Als er sich umdrehte, war er über und über mit Lippenstift bedeckt und ich sagte Hey, du bist Robert Smith von The Cure. Er sagte Ja und ich sagte Na dann kannst du ja gleich noch was einspielen. Und so kam es dann auch. Ja, er war in der studio, so er standen da. So I say, well, you play guitar, right? So he plays indie guitar, and that's kind of like an indie song. So he say, okay, go and play on the chorus. So he goes, ding, ding, ding, ding. So yeah, he says, okay, I will. And then I go and sing on the chorus of Lose You. So he gives a slightly different timbre of his voice to my one on there, so you can hear that if you didn't know it was him you might think it was me but I know it's him, Ja, bei die Wine Intervention spielt Robert Smith Gitarre, bei Never Wanna Lose You ebenfalls und da singt er sogar noch mit. Große Ehre mit dabei zu sein, nicht nur für den Cure-Frontmann, sondern auch noch für so einige andere Kollegen. Steve Winwood ist zum Beispiel mit dabei, fast schon neues Bandmitglied der Stones, spielt bei der Hälfte der neuen Lieder mit, auch wenn ein paar davon gar nicht so richtig neu neu aufgenommen wurden, sondern schon bei den Sessions zum Vorgängeralbum Hackney Diamonds. 10 dieser Songs wurden in London und dann 4 wurden in Los Angeles aus der vorherigen Session. Ja, es gibt auf dem Album, auf dem Neuen, auf Foreign Talks, noch einen letzten Song, der mit Charlie Watts aufgenommen wurde. Hit me in the head. Hören dir an. Wirklich geniale Nummer. Paul McCartney steht ja auch wieder im Line-Up. Das war ja schon beim Vorgänger-Album so. Und ja, man kann es sich vielleicht denken, auch dieser neue Track mit Paul entstand in der alten Hackney Diamond Session zum Vorgängeralbum. Yes, well he was next door and so he came in one day we got him in to do the, Bite Your Head Off track I think on Hackney Diamonds and then we said, can you come back because we got this other track and he really liked that track, he really liked it covered a new track, and he had it on his phone a rough mix he had on his phone and he kept saying, this is so great, you don't have to do anything of course we did and we did loads of things I mean mixed it like crazy changed it around a bit but I, hope he likes the results because he plays really good so one he's playing punk bass on the one or what Ja und. Das Gäste-Line-Up ist da ja noch lange nicht am Ende. Chad Smith von den Chili Peppers mit dabei, auch wenn am Ende nur eine Bass-Trump spielt oder auch Bruno Mars. Und sowas ist dann gar nicht unbedingt immer so krass geplant, wie man das vielleicht glauben mag, bei einer Band der Größenordnung Rolling Stones, sondern eher so die Nummer, auch wenn ein Musiker schon im Studio ist, wenn er schon zu Besuch ist, dann macht er halt auch einfach mit. Das war schon immer so bei den Rolling Stones. Ich war in Los Angeles in Los Angeles und Bruno kam bei, um zu sagen, und dann, ich habe ihn schon lange gesehen, und dann so, so... So, okay Bruno, I know you're a percussionist, get out and play the cowbell. And that was it. Ja, da kriegt man dann einfach fix eine Cowbell in die Hand gedrückt und kann nachher stolz sagen, ja, ich habe mit den Rolling Stones zusammen einen Song aufgenommen. Ach ja, du hörst es hoffentlich, er war gut drauf. Sir Mick Jagger in London, als ich ihn zum Interview treffen durfte, zum neuen Album, das in diversen Sessions in den letzten Jahren aufgenommen wurde. Gibt es da bereits einen Lieblingssong von Mick Jagger? Ich meine, ich glaube nicht, ich mache es. Nicht noch. Ich bin alle in dem Moment. Ich hatte nicht genug Zeit, um einen zu sitzen und einen zu wählen. Ja, okay, alles noch zu frisch, noch keine Zeit gehabt, sich die Zeit zu nehmen, um mit etwas Abstand auf so ein neues Album zu blicken, herauszufinden, welche Songs man lieber mag als die anderen. Aber wenn das mal passiert ist, dann landet so ein Lieblingssong von Mick Jagger ja vielleicht auch auf einer neuen Setlist. Wie sieht das denn aus? Werden wir die Rolling Stones noch einmal live erleben können? Kurze, knackige Antwort von Mick Jagger. Ist es eine Tour, nicht dieses Jahr? Na, immerhin. Und seien wir mal ehrlich, Mick Jagger sagt so etwas nicht einfach so, ohne dass deinem Hintergrund schon einiges geklärt sein müsste. Foreign Tonks ist da, das neue Album der Rolling Stones. Ich durfte Mick Jagger höchstpersönlich zum Interview in London treffen im Fünf-Sterne-Luxushotel am Hyde Park. Es war ein tolles Erlebnis, werde ich nie vergessen. Und vielleicht noch mal kurz erwähnt, weil es, warum auch immer, sehr viele in meinem privaten Umfeld von mir wissen wollten. Ja, der Mann ist gut über 80. Aber nein, man hat nie das Gefühl, dass da ein alter Mann vor einem steht. Der Händedruck war vielleicht schon mal etwas fester. Das Feuer in den Augen vielleicht ein bisschen heller. Aber wenn man auf Mick Jagger trifft, trifft man zuallererst auf einen Sir. Mit genau dieser Ausstrahlung, die man als Sir haben sollte. Dann trifft man auf einen Musiker, dem es wichtig ist, was er macht. Der immer noch aus Leidenschaft Musik macht. das macht, weil er es möchte und nicht, weil er es muss. Weil Musik machen einfach keine Frage des Alters ist. Und dann trifft man noch auf einen Menschen, der es irgendwie geschafft hat, als einer der größten Pop- und Rockstars, den wir jemals hatten, dass dieser Mensch immer noch jemand ist, mit dem man, kurz nachdem er ihn kennengelernt hat, einfach nur gerne einen Pint im Pub um die Ecke trinken möchte. Ich bin Wolfi und das war ein Spezial zum neuen Album der Rolling Stones to Foreign Tongs und wie ich Mick Jagger zum Interview in London treffen durfte. Letzte Frage, Mick. Wann ist das neue Album für dich ein Erfolg? I have a friend who is a playwright and he says it's the most difficult factor in writing is getting the chilling, the chills, you know what we say in English, like the hair stands up on your neck, getting that factor. If you can get that factor, you're doing really well. I'm not sure if we did it on this record. But I mean, there was a moment on Hackney Diamonds, I think. I had it. But that's a difficult thing to get. That's what you want. That's the number one side effect you want. But you want people to enjoy it. You want people to dance. You want people to feel a little sad. Maybe we can listen to the band. Oh, so you want to run the gamut of emotions if you can. Wolfi trifft Mick Jagger. Ein ganz besonderer Star FM Rock Talk.