Latest / Fadegrad / Aus der Streetchurch - wo Menschen zu lieben eine Berufung ist
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- 0:01Wenn Gott so allmächtig wäre, dass er all unsere Probleme mit
- 0:05einem Schnippen lösen könnte, wenn er nur möchte, denn das ist
- 0:08im Hintergrund dieser Frage, oder ich bin in einer
- 0:11fürchterlichen Familiensituation.
- 0:13Mein Vater Joel Koliker, er macht unserer Familie ein Leben
- 0:16zur Hölle, Gott könnte doch, das ist übrigens auch meine ganz
- 0:19persönliche Frage als Kind, warum macht Gott nicht, wenn
- 0:24Gott in dieser Art und Weise allmächtig wäre und das Problem
- 0:27lösen könnte, ist meine Frage und warum genau?
- 0:31Wo denn irgendwo sein Sohn am Kreuz sterben?
- 0:34Dass das grosse riesige Problem der Sünde gelöst werden kann?
- 0:42Hallo zusammen, sich dafür einzusetzen, dass Menschen
- 0:45gesellschaftliche Teilhabe erleben dürfen, beheimatet für
- 0:48Menschen arbeiten, die keine Wurzeln mehr in der eigenen
- 0:51Familie oder sogar nicht in der Gesellschaft haben, Menschen
- 0:55dabei unterstützen, sich individuell zu entfalten und
- 0:58ihren Platz in der Gesellschaft wieder einzunehmen.
- 1:01Das alles hat sich Street Church in Zürich auf die Fahne
- 1:04geschrieben. Sweet Church ist Englisch,
- 1:06heisst so viel wie Strassenkirche und ich finde,
- 1:10das zeigt auch, wie niederschwellig, dass sie
- 1:12verschiedenste soziale Angebote wie Tagesstruktur,
- 1:16Lernbewerbungscoachings, begleiten, das Wohnen,
- 1:18Arbeitsintegration etc. Anbietet.
- 1:29Vatergrat der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was
- 1:33sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.
- 1:43Mein Name ist semdi Kaiser. Sie schon mittlerweile kein
- 1:46Geheimnis mehr, dass ich als angehende Sozialpädagogin sollte
- 1:51die Organisationen und Menschen wo drin arbeiten, megaspannend
- 1:55finde, dass ich mich mega interessiert und darum bin ich
- 1:57heute dorfbesuch bei der Street Search in Zürich.
- 2:00Und dürfen mit dem theologischen Leiter von hier unterhalten.
- 2:03Herzlich Willkommen bei Fadengrats, Liebe Markus Geiger.
- 2:06Ja, danke vielmals. Du bist Pfarrer, da bin ein
- 2:10Street Shirt schon seit Anfang an dabei, wie ich recherchiert
- 2:14habe. Das ist so korrekt.
- 2:18Wenn ich richtig bin, sind da mittlerweile mittlerweile etwa
- 2:1920 Jahre. Es ist das 21 Jahre, wenn man es
- 2:22ganz genau kennt. Was fasziniert so fest, dass es
- 2:25schon so lange oben ist? Der Mannschaft.
- 2:34Also ich sage immer, dass mir eigentlich Gott sehr einseitig
- 2:40Begabungen geschenkt hat. Okay und Streetchat ist ja
- 2:46wirklich ein grosser Laden in der Zwischenzeit mit weit über
- 2:4940 Mitarbeitenden. Und das braucht ganz viele
- 2:53Organisationen. Das Geschick, es braucht
- 2:56Menschen, die so eine Organisation strukturieren
- 3:00können zum Beispiel, und das kann ich alles nicht.
- 3:04Ich glaube, was ich kann, ist, und das hat mir, glaube ich,
- 3:06wirklich Gott aufs Herz gelegt. Ich kann Menschen nicht nur
- 3:11wahrnehmen, sondern ich habe einfach Menschen gerne, wirklich
- 3:16ich freue mich über Begegnungen mit Menschen, Menschen
- 3:20kennenzulernen, aber nicht so in einer oberflächlichen Art und
- 3:23Weise. Menschen ein Stück weg dürfen,
- 3:27das ist von Anfang an eigentlich eine Berufung gewesen, und zwar
- 3:31gerade auch, weil ich wahrscheinlich selber als junger
- 3:34Mensch das vermisst habe, so zwischen 17 und 20 hätte ich
- 3:39ganz dringend Menschen um mich gebraucht, die mich begleitet
- 3:43hätten in meiner schwierigen Familien, familiären Situation,
- 3:47dass jetzt einfach mal so kam, nicht in einer Tiefe und in
- 3:49dieser Intimität, wo ich mir das gewünscht hätte und.
- 3:54Aus dem Bedürfnis aus ist der Wunsch entstanden.
- 3:57Ich möchte einen Ort haben, vielleicht, aber zuerst mal
- 4:00schaffen, wo Menschen bedingungslos einfach können, so
- 4:07wie sie sind, mit allem, was sie mitbringen, mit allem
- 4:10unfertigen, schräg schrägen und. Verkrümten.
- 4:17Und sie finden Orte, wo sie einfach geliebt werden, so wie
- 4:22sie sind, wo Menschen da sind und sagen, Hey, mich
- 4:25interessiert unser Gefühl, wir wollen mit Tieren nicht nur
- 4:29einfach unterwegs sein in deiner Probleme, sondern wir wollen
- 4:32einen Teil von deinem Leben mit dir teilen und du bist auch
- 4:37eingeladen, ein Teil von unserem Leben mit uns zu teilen und das
- 4:42zeigt uns schon sehr viel darüber aus, dass wir auch nicht
- 4:44einfach Jobs machen, also keine Mitarbeitenden, kein Mitarbeiter
- 4:48macht einfach einen Job. Und ergibt sich mit eigentlich
- 4:52Haut und Haar und Seele und Geist und allem.
- 4:55Ja, letzte habe ich schon relativ viel erzählt.
- 5:02Wieso hast du das Gefühl, dass es Street Church braucht?
- 5:04Ich meine in so einer grossen Stadt wie Zürich gibt es doch so
- 5:07viele soziale. Auffangstationen ja ja, also
- 5:09steht Zürich, das muss ich auch sagen.
- 5:10Wir haben welches fantastisches soziales Netz, eine soziale
- 5:14Dienste, die machen einfach eine großartige Arbeit, das möchte
- 5:17ich einmal sagen, oder weil es ist ja so, dass wir das Gefühl
- 5:20haben, die Stadt macht das nicht gut, aber die Stadt macht etwas,
- 5:26das sie eine Aufgabe hat, und wir machen etwas anderes, ich
- 5:28möchte ein Zitat da gerne von Monika Stocker, das ist die
- 5:34Altstadträtin. Person, die sehr viel im
- 5:38sozialen Bereich geprägt hat, in dieser Stadt.
- 5:40Sie ist in einem Gottesdienst bei uns und nach dem
- 5:43Gottesdienst ist es auf mich zu und sagte Markus Schauk Wir
- 5:46können dafür sorgen, dass niemand Hunger hat in dieser
- 5:50Stadt, was wir nicht können ist, wir können die Menschen nicht
- 5:53lieben, dafür haben wir keine Zeit, nicht unsere Aufgabe, das
- 5:56müsst ihr machen von der Kirche, das hat mich sehr bewegt.
- 5:59Das stimmt. Das ist das, was wir wollen.
- 6:02Es braucht uns, es braucht Streeche, weil wir gemerkt
- 6:06haben, die Leute wollen eigentlich nicht einfach.
- 6:11Verwaltet werden betreut werden, sondern sie möchten Beziehungen
- 6:17finden in dieser Stadt. Lass mich das in aller
- 6:20Deutlichkeit sagen. Zürich ist auch ein sehr einsame
- 6:23Stadt, eine grosse Stadt und du kannst dich an Hunderten von
- 6:27Veranstaltungen Vergnügen und es gibt so viele coole Bars und
- 6:32Orte, die man sich aufhalten kann und trotzdem ist unsere
- 6:36Erfahrung, also gerade für Leute, die nicht so super
- 6:38performen, die das einfach erwartet.
- 6:43Schnell erreichen und Business Like in Zürich.
- 6:47Ich kann schon sehr sehr langsamer Ort werden als
- 6:51Beispiel wo ich mich immer beschäftigt.
- 6:54Coronazeit schon wahnsinnig mit zurück gell, aber Tatsache ist,
- 6:58dass wir in dieser Zeit, in der es geheißen hat, Social
- 7:01Distancing. So, Hey, bitte ja nicht zu nahe
- 7:05kommen und nicht umarmen. Das Menschliche, das musst du
- 7:09dir mal vorstellen. In der Stadt Zürich, die über
- 7:12Monate hinweg keine einzige Berührung mit einem Menschen,
- 7:16weil es einfach verboten war. Ich meine, es war verboten, aber
- 7:19ich war heimgegangen und habe meine Frau warm und meine Kinder
- 7:22regelmässig. Stell dir.
- 7:24Mal vor, wenn du niemanden hast. Menschen, die monatelang völlig
- 7:28isoliert waren. In dieser Stadt, ich habe mich
- 7:31erinnern, dass einer unserer jungen Leute mal ins Büro
- 7:35gestolpert wurde. Für die Seelsorge steht bei der
- 7:37Türe in der Türe, schaut mich an, überlegt sich einen Moment,
- 7:41wo sie sagen soll und sagt Giger, es ist eine verdammt
- 7:44normal, egal, ich brauche jetzt eine Umarmung.
- 7:47Und dann ist er gekommen. Und hat nicht gefragt und hat
- 7:50mich lang und fest gedrückt. Aber ich glaube, das sind so
- 7:53kleine, natürlich auch emotionale Momente, aber die
- 7:55zeigen ja, Menschen haben Probleme mit dieser Stadt, weil
- 7:59sie schuld haben, weil sie kein Dach über dem Kopf haben.
- 8:02Ja, in Zürich. Menschen haben Probleme, weil
- 8:05sie mit ihrem Suchtverhalten nicht mehr den Rank finden wie
- 8:08sie keine Stelle finden, weil es nicht einfach ist, in der
- 8:12Supercoolen Gesellschaft. Seinen Platz zu finden, das ist
- 8:17alles richtig und wir müssen schauen, dass es auf dieser
- 8:20Ebene, auf dieser sozialen Ebene Lösungen gibt.
- 8:23Menschen brauchen so viel mehr, Menschen brauchen noch eine
- 8:27andere Form von Nahrung ans Geld, ich bin zum Beispiel
- 8:29Umarmung und Begleitung und das Interesse, jemand, der da ist
- 8:32und sagt, es interessiert mich aus deinem Herzen und deiner
- 8:36Seele, wenn das jetzt so ein bisschen kühl ist, tu es allein
- 8:40mässig, es ist einfach eine Tatsache, wir wollen vom ersten
- 8:43Moment an, wo wir in dieser Welt sind, wo wir geliebt werden,
- 8:47berührt. Werden, und da probiere ich.
- 8:50Ja genau. Wir probieren jetzt genau, dass
- 8:52wir so einen Mix machen, oder weil wir wissen, es kommen bei
- 8:54uns natürlich Leute, die wirklich zum Teil massive
- 8:56soziale Probleme. Schulden und so weiter ja, das
- 9:00haben wir auch ernst und das nehmen wir auf und das machen
- 9:03wir auch mit einem super aufgestellten Team nach nach
- 9:06Lösungen. Aber Leute brauchen so viel mehr
- 9:09Gemeinschaft und das ist die Stärke der Kirche, also dass
- 9:11wir, darum haben wir gesagt, dass wir am Sonntagmorgen schon
- 9:15Gottesdienst machen, unsere Leute sind nicht so Affin für
- 9:17den Sonntagmorgen. Du machst mir den Gottesdienst
- 9:20dann, wenn mich viele Sinnnahme vom Montag bis zum Freitag am
- 9:23Sonntag am Mittwochabend einfach so anschliessend ans Zentrum
- 9:27gibt es das nachmittags bis 100 Personenrahmen und dann
- 9:31anschließend den Gottesdienst. So viele Klasse, ja.
- 9:33Schön ja, und es gibt Unterschiede.
- 9:36Es sind aber 50 Gramm, manchmal über 100, das ist so.
- 9:42Das ist für uns ganz wichtig. Das ist aus einem Guss.
- 9:45Einfach leben in allen Schattierungen.
- 9:50Ihr arbeitet. Ja, sehr interdisziplinär.
- 9:57Also ihr habt Sozialpädagogen, ihr habt ihr habt zwar Leute aus
- 10:00dem kirchlichen Bereich, aber auch einfach um den sozialen
- 10:03Bereich. Genau.
- 10:04Also das ist für uns ganz wichtig, dass wir wissen, wir
- 10:08sind uns bewusst. Zu uns kommen Menschen mit
- 10:10wirklich anspruchsvollen Problemen, multiplen
- 10:14Problemsituationen, also Schulden, kein Dach über dem
- 10:17Kopf, nicht einmal mehr angemeldet.
- 10:20Also die sind eigentlich fast nicht existent.
- 10:22Ich will es nicht mehr, angemeldet sind abgemeldet
- 10:25worden von deiner Mutter zum Beispiel und niemanden mehr
- 10:28angemeldet, ein Jahr, 2 Jahre. Es ist unglaublich schwierig
- 10:31darum, dass alles wieder aufgleisen braucht es Profis,
- 10:34wirklich gute Profis also im sozialarbeiterischen Bereich,
- 10:38aber auch natürlich wir realisieren Leute kommen die zu
- 10:42uns wo psychisch verletzlich sind, Verletzungen erlebt haben,
- 10:48sind Sensibilität haben bis zu ausgeprägt.
- 10:51Krankheitsbild. Und wir haben darum eine
- 10:54Zahnpsychotherapeutin wo ausgebildet sind.
- 10:59Die Erfahrung im Begleiter eines jungen Leuten in unserem
- 11:01Kontext. Und es fragen uns oft auch so
- 11:06Menschen wie Seelsorge und Psychotherapie.
- 11:08Und ja, das geht sehr gut zusammen, weil es sind
- 11:11verschiedene Bereiche vom Leben und es ist gut möglich, dass
- 11:16jemand in der Seelsorge ist. Und ich merke, das ist ein
- 11:20psychologisches Problem. Und dann tu ich die Triage
- 11:25machen, bespreche ich das mit Michi Heiner, unserer
- 11:27Psycholeitenden Psychotherapeutin, und dann tu
- 11:31ich dann auch eine Art Weinüberweisung machen und
- 11:33umgekehrt hat aber Michel mir auch schon gesagt, Hey, könntest
- 11:36du nicht einmal mit dieser Person Seelsorge machen, weil
- 11:38ich glaube, das sind Fragen, die ich wieder beantworten kann.
- 11:43Wir werden den Unterschied von so einer Frage.
- 11:45Also die grossen warum Fragen oder ja warum bin ich in einer
- 11:50verschissenen Familiensituation drin?
- 11:52Bände Gott doch mich liebt Hallo.
- 11:55Mhm, warum bin ich, worum geht es mir so?
- 11:58Ich verstehe. Mir sagt eben, das sind die
- 12:01grossen Theodie C Fragen oder also nach der Gerechtigkeit oder
- 12:05nach dem gerechten guten Gott. Jawohl.
- 12:08Und das ist dort das Thema von einer Psychotherapeutin?
- 12:12Nein, das wäre eindeutig auch eine Art, wie eine
- 12:14Grenzüberschreitung, oder? Und dann sind wir da auch gut
- 12:19aufgestellt, dass wir die grossen Fragen, die Menschen vor
- 12:22allem dann auch, wenn sie seit Langem bei uns sind, plötzlich
- 12:25anfangen zu stillen, es ist noch schön zu sehen, ich will mich ja
- 12:29auch gerne mit Seelsorge fühlen. Und zwar nicht, weil ich keine
- 12:33Werbung mache, sondern weil ich eben vorher erlebt habe, wenn
- 12:36ich runtergegangen bin, dann plaudere ich mal ein bisschen
- 12:39mit der Leute. Ich probiere viel, im Zentrum
- 12:40präsent zu sein, und da entstehen gerade sofort
- 12:44Begegnungen, Gespräch und aus denen so einfache Begegnungen.
- 12:47An der Bar kommt oft auch mal jemand auf mich zu und sagt, du
- 12:51könntest mir nicht einmal länger reden.
- 12:52Ja. Und dann machen wir einen
- 12:54Termin. Was ist denn deine Antwort auf
- 12:58so eine? Auf so eine Frage, warum geht es
- 13:00mir so schlecht, wenn doch der gute Gott da ist?
- 13:03Was sagst du denn? Ich glaube, dass ganz viele von
- 13:07unseren. Frage nach dem Warum
- 13:11unbeantwortet blieben. Ich glaube aber, dass viele
- 13:17Fragen. Sich besser verstehen lassen,
- 13:21wenn man das Kreuz von Jesus anschaut, denn das ist schon
- 13:27auch ein grosser Skandal. Ich sage jetzt mal, wenn Gott so
- 13:31allmächtig wäre, dass er alle unsere Probleme mit einem
- 13:36Schnippen lösen könnte, wenn er nur möchte, weil das ist ja im
- 13:38Hintergrund dieser Frage, oder? Ja, also ich bin in einer
- 13:41fürchterlichen Familiensituation meinem Vater Joel Koliker, er
- 13:44macht unserer Familie ein Leben zur Hölle, Gott könnte doch es
- 13:48übrigens auch meine ganz persönliche Frage sein.
- 13:51Warum macht Gott nicht, wenn. In dieser Art und Weise
- 13:56allmächtig wäre und das Problem lösen könnte, dann ist meine
- 13:58Frage Theologe und warum genau muss er irgendwo seinen Sohn am
- 14:03Kreuz sterben, dass das grosse riesige Problem der Sünde gelöst
- 14:08werden kann, das ist eine Aussage, keine Aussage, warum
- 14:11hat er nicht einfach geschlipst, er ist doch allmächtig und das
- 14:15Problem der Menschheitsprobleme der Sünde ist gelöst, weil
- 14:19allmächtig ist. Also das ist viel zu einfach, da
- 14:22gibt es ganz tiefes Geheimnis. Als ich mir auch nicht anmasse.
- 14:29Sind übrigens schon große Theologen.
- 14:31Sie Massen sich das nicht an zum Lösen, welchen Löser es das
- 14:34Problem oder die Frage beantworten.
- 14:37Warum wollen das so blutig passieren, so furchtbar
- 14:42schmerzhaft. Was ich aber verstehe.
- 14:45Und das ist wie die Kehrseite von diesem Kreuz.
- 14:50Ich habe es selber erlebt und erlebe es mit vielen Menschen,
- 14:53die unglaublich tiefenschmerz gefangen sind.
- 14:57Dass die Tatsache, dass der Jesus.
- 15:00Dem Gleirigen tiefe Schmerz gefangen.
- 15:05Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
- 15:08Das ist ja unvorstellbar schlimm, also wenn.
- 15:14Die Person. Am nächsten bei Gott ist auf
- 15:20dieser Welt, nachdem wir uns erbeten haben, durch die Kirche
- 15:23an mir vorbeiziehen, am Kreuz Nummer ein schreien, warum hast
- 15:27du mich verlassen? Ein grösserer zerbrechlich.
- 15:31Und genau aber das der Buch Gott.
- 15:35Selber aus sich genommen hat Easy Montursen.
- 15:41Eine grosse Kraft, eine unglaublich tröstende Kraft.
- 15:47Wenn Menschen für sich selber den Weg ans Kreuz gehen können.
- 15:52Realisieren dürfen. Das ist auch ein Geschenk, das
- 15:55ihr Schmerzlose empfindet, von dem Jesus in dem Moment, in dem
- 15:59Kreuz geteilt wird. Übernommen wird.
- 16:04Auf sich genommen wird. Und dass dann ja eben nicht nur
- 16:07einfach der Schmerz bleibt, um Perspektiven von Ostern, von der
- 16:11Auferstehung. Wie ein Hoffnungsaspektor
- 16:14anfangen Hineinleuchten, das ist mir ganz wichtig.
- 16:17Ich habe selber auch biografisch, aber auch aktuell
- 16:21nach wie vor. Bereich wo ich nicht verstehe,
- 16:23habe ich nicht verstanden, warum sie so sind in meiner
- 16:26Persönlichkeit, warum sie so unveränderlich sind, warum Gott
- 16:32nicht an mir arbeitet, mit mir in diesem Bereich und die
- 16:37Perspektive. Dass ich glaube, es ist eine
- 16:41Glaubensfrage natürlich, dass ich glaube, vieles ist der
- 16:44Glauben auf Vertrauen, dass. Tod und die ganze Schrecken von
- 16:48dem Schmerz nicht das letzte ist, sondern dass es eine
- 16:53Überwindung gibt, von dem, das sehe ich alles, in dem Kurz und
- 16:57nach dem Kreuz, das geben wir, das gibt mir unglaublich
- 17:01Hoffnung für meine eigene. Gefangenheit.
- 17:06Und für alle unglaublichen Schmerzen, die ich in der
- 17:10Seelsorge. Mitbekommen.
- 17:13Ich könnte das nicht mehr aushalten, wenn ich nicht.
- 17:16Könnte aus dieser Auferstehung. Aus dem Vertrauen es überwunden
- 17:24werden und überwunden werden könnte die Menschen begleiten.
- 17:29Aber wie ist es dir gelungen, das überhaupt so komisch ist?
- 17:33Du hast keine einfache Geschichte im Hintergrund und.
- 17:37Da habe ich mir eh vorhin gerade schon gefragt.
- 17:39Die Berufung, die du beschrieben hast, die ist auch mega schön,
- 17:43aber da kann ja auch. Also du hättest auch einen
- 17:45Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter werden, wieso
- 17:48bist du dann gefahren, wo hat der Glaube bei dir angeknüpft,
- 17:52wie ist das entstanden? Ich möchte weiter rausholen.
- 17:56Ich erlebe viele junge Menschen, für die.
- 18:01Ist der Glaube ein bisschen wie der Zuckerguss bei den
- 18:04Grimmeschnitte, also Cremeschnitte ist auch fein ohne
- 18:07Zuckerguss, aber es macht ein Topin drauf, richtig fein und
- 18:11ich habe viele junge Leute, die sehr unbeschwerte Kindheit und
- 18:15Jugend dürfen erleben und das finde ich wunderschön.
- 18:18Und mach dann aber so ein Gespräch mit Konfirmanden der
- 18:22Erfahrung, dass sie gar nicht so recht wissen, ja.
- 18:24OK, ja ist in Ordnung, glaube aber eben so ein wenig
- 18:28grimmeschnitte Zuckerguss braucht es nicht unbedingt.
- 18:31Bei mir ist es definitiv anders, ich bin.
- 18:36Dermaßen überfordert, als Kind mit unserer Familiensituation.
- 18:39Mein Vater war schwerer alchoriker, ich konnte ihn kaum
- 18:42nüchtern erleben. Wir haben das ganze Programm
- 18:46zuhause bis hin zur Gewalt. Perspektivlosigkeit, viel, viel
- 18:53Angst. Was passiert heute Abend wieder?
- 18:58Indem Ihnen als Kind und dann auch als junger Mann ein Ringen.
- 19:03Und Gott, wo bist also ja, warum hast du alles verlassen,
- 19:07Familie? Und das ist jetzt das 45 Jahre
- 19:1240 Jahre her. Es ist immer noch sehr, sehr
- 19:15präsent. Das ist etwas, das nicht auf die
- 19:19Seite legen kann, das prägt den Rest von deinem Leben.
- 19:21Aber was entscheidend war, dass ich eine Mutter hatte.
- 19:27Die mir gezeigt hat und mich geliebt hat.
- 19:31Glaube und sich existentiell bewähren.
- 19:35Stürzt sich auf den Gott mit dem Schmerz.
- 19:39Ich kann es dir nicht abnehmen. Meine Mutter ist jeden Abend
- 19:44über der Bibel. Und hat gerungen um die
- 19:48Situation und mit dieser Situation, und das habe ich
- 19:51mitgebracht, das haben wir als Kind mitbekommen, und eigentlich
- 19:54habe ich es limitiert, ich habe angefangen, ich habe mich auf
- 19:57den Weg begeben und habe mich mit meinem Schmerz, mit meinem
- 20:00Umverstanden auf den auf den Gott gestürzt, ich kann gebeten,
- 20:07ich habe gerungen, und Gott hat übrigens meinem Vater nicht
- 20:10geholfen, er ist als Alkoholiker gestorben und unsere Familie ist
- 20:14Ja, ein Stück weit. Mit der Zerstörung gelebt und
- 20:20überlebt Zerstörung gewesen, als er angerichtet hat.
- 20:25Ich darf jetzt sagen, es ist für mich geregelt in Ordnung
- 20:28vergeben, aber es ist trotzdem. Es ist so gewesen, mir fehlen 20
- 20:32Jahre, mir fehlen 16 bis 20 Jahre vom Leben.
- 20:36Wir müssen mit dieser Zerstörung leben lernen, aber gleichzeitig
- 20:41habe ich. Das Ringen und aushalten
- 20:46gemeinsam mit Jesus am Kreuz, das kann ich nicht so
- 20:49interpretieren. Es ist Heruntergestiegen auf dem
- 20:52Kreuz, hat mich nicht geröstet und mich nicht in die Arme
- 20:55genommen und trotzdem ist das ein Trost.
- 20:58Es ist ein Paradox, es hat mich durchgetreten, das wissen, das
- 21:03Wahrnäßige ist mir erteilt. Mein Schmerz es gibt, das
- 21:08heisst, Gott kennt deine Tränen. Das hat nicht erlaubt.
- 21:14Ich habe intuitiv gemerkt, Gott brüllt mit mir, Herr Altmann,
- 21:18mit mir das Haus, er ist da, er ändert es nicht, ich weiß nicht,
- 21:22warum bis heute nicht, weiß es nicht, ich bring doch gewisse
- 21:24Sachen als Theologen nicht zusammen, muss aber auch nicht,
- 21:28weil wenn Beziehung stimmt, dann kann ganz viele offen bleiben.
- 21:32Das ist zwischen Gott und mir so.
- 21:37Liebe heißt ja Vertrautheit, und Vertrautheit heißt auch, dass
- 21:39man miteinander Kämpfe aus treibt.
- 21:43Und es ist manchmal sehr kompliziert zwischen.
- 21:47Euch psychoatomie. Was vertreibt, vertreibt und das
- 21:55ist der Ursprungs der Initiative, die sie gesagt
- 22:00haben. Ich möchte das, was ich erlebt
- 22:02habe, mit anderen Menschen teilen, möchte die Erfahrung.
- 22:06Weitergeben, dass es sich lohnt, sich auf den Gott gehen zu
- 22:11lassen, auf Gott zu stürzen. Und es ist ein Stürzen, das ist
- 22:17ein starkes Bild. Du verlierst den Boden.
- 22:23Es verhebt, Aufprall ist manchmal hart, aber es verhebt,
- 22:26erhebt. Das ist auch schön.
- 22:30Verzählt auch ganz viel, wo mi, wo mich selber persönlich ein
- 22:33bisschen an mich erinnert, ist OK schön, ich muss mich
- 22:36zusammenlegen, genau ja danke, das ist sehr bewegend.
- 22:45Wenn du Gott könntest, einen Rat geben.
- 22:51Mehr von dem wunderbaren. Den wir auch dürfen erleben in
- 22:56der Tweetshot. Wir erleben ja, dass junge
- 22:58Menschen. Gotts Fisch berührt werden von
- 23:02der Gegenwart, von Gott in Gottesdienst, aber auch im
- 23:05Beratungsgespräch oder auch ausserhalb irgendwo zuhause oder
- 23:11nach dem Gottesdienst berührt werden können und sagen, Hey,
- 23:15das hat sich ja im Moment so vieles geändert, ich muss nicht
- 23:20mehr wütend sein, ich weiß nicht, wie es gegangen ist, aber
- 23:23es ist einfach wie ein Weg, tut man erleben.
- 23:26Klar, das sind auch emotionale Momentaufnahmen, und es braucht
- 23:31auch immer noch eine Begleitung, all das ist berechtigt und
- 23:33wissen, wir kennen wir aus dem Alltag, aber so Moment sind
- 23:36wichtig. Und können unglaublich viel
- 23:39Katalysator. Es kommt ganz viel
- 23:41beschleunigen. Außerdem lieber Gott, wenn ich
- 23:46das jetzt gerade so ins Mikrofon sage, lieber Jesus, mehr von dem
- 23:51Bitte, mehr von dem Unerklärbaren näher, die du
- 23:55kannst gehen und schenken, wo Menschen erleben, Unerklärbar
- 23:58unverfügbar, oder ich hätte noch das Geld, ja, das ist halt jetzt
- 24:01meine unglaubliche Pre, die das bewirkt hat, aber es ist
- 24:05möglich, es ist ganz, es ist Unverfügbar und mehr von dem
- 24:09Bitte, das wäre mein Rat oder meine bitte.
- 24:14Dieser. Podcast ist ein ökumenisches
- 24:16Projekt und wird präsentiert von den evangelischen und
- 24:18katholischen Kirchen, der Kantone St.
- 24:20Gallen und Appenzell. Danke für eure Unterstützung.
- 24:25Mein Name ist Sam Dick Kaiser. Ich darf heute in Zürich sitzen,
- 24:29im Büro von Markus Kieger, er arbeitet als Pfarrer in der
- 24:33Street Shirts auch noch als Gefängnisseelsorger, aber wir
- 24:36sind heute bei der Street Church und ich darf den gemütlichen
- 24:40Büro hocken, um mich gemütlich Meinung gemütlich, es ist auch
- 24:43schön da hinten eingerichtet und zwar hat es da den typischen
- 24:47Pyroplatz mit PC und ganz viele Bücher, also sehr viele Bücher
- 24:50er. Ist ein Pfarrbüro und ich habe
- 24:53viel mehr eingelagert. Das glaube ich.
- 24:55Es hat aber auch eine Couch und 2 Sessel, die bequem sind, die
- 24:59gemütlich machen und auf dem einen Sessel, wenn du mich nicht
- 25:03verrückt machst, einmal an deine tik tok Videos, gell?
- 25:06Das ist so genau. Ich bin per Zufall mal darauf
- 25:09gestoßen. Ich kann dir nicht mal sagen
- 25:10wie. Wie?
- 25:15Genau also. Zum einen finde ich den Namen
- 25:18interessant, der Account Name ist il Pastor el.
- 25:21Pastor genau, ich kann da nicht so.
- 25:22Schön sagen, wunderbar. Genau, und du postest dir
- 25:26verschiedene Videos. Also du seelsorgegespräch mit
- 25:30dir selber nachspielen. Sind aber auch, wie soll ich da
- 25:35beschreiben, beschreib doch die anderen Videos ja noch.
- 25:38Etwas sagen, weil das jetzt zu viert lorieren und des Lobes.
- 25:44Nur ich poste, sondern von A bis Z ist das ein geniales Team, wo
- 25:48die Konzepte entwickelt. Das ist auch ein Anfahrtsweg.
- 25:52Sie sind zwar ultrakurz gelb 2025 Sekunden, wir kämpfen und
- 25:56ringen um sprichwörtlich jedes Wort, wenn sie möchten, also wie
- 26:00man sagt und welches Wort und warum dieses Wort und selbst
- 26:03jenes nicht, also es ist einmal ein langer Anfahrtswagen und da
- 26:06habe ich wirklich ein Coolsteam wo die Videos?
- 26:10Produziert hat das vorweg und jetzt zu dieser Frage.
- 26:17Das ist, was das für ein Video gewesen sind, anlässlich von
- 26:19einer ganz komplizierten und brutal langweiligen Themen,
- 26:23nämlich die Disputation. Mhm, so erklären wir jetzt
- 26:28Donald EX Sensor wie das ist wirklich nicht so wahnsinnig
- 26:31spannend. Zudem wäre komplett andere Stadt
- 26:38ohne die Reformation, ohne die Prinzipien.
- 26:42Vieles in Europa wäre komplett anders.
- 26:47Machen für Tik tok Userinnen und User.
- 26:51Das ist eine recht anspruchsvolle Angelegenheit.
- 26:54Ob es gewonnen ist, lassen wir noch hingestellt, was sicherlich
- 26:57gekommen ist. Mein Standing in der Community
- 26:59hat brutal gewonnen. Ich werde angesprochen auf der
- 27:02Straße im Fourth bei mir Zürich, Hey elpastore geil gemacht, ich
- 27:08habe danach gefragt und über was habe ich geredet?
- 27:12Und der Mart ist der Verkäufer. Cooler Typ bin ich gar nicht
- 27:15sicher, er ist über Karma Gestubert, es zeigt euch etwas
- 27:18von der Schwierigkeit vom Medium, natürlich komplexe
- 27:20Inhalte zu transportieren. Wir haben uns wirklich Mühe
- 27:23gegeben, nicht ganz einfach und wir dann immer zu diesen 4 Soli
- 27:29haben wir ein Anwendungsvideo gemacht, also im Prinzip die
- 27:33Frage, was bedeutet das jetzt für also all das haben wir
- 27:38probiert umzusetzen, und damit sind dann die 8 Videos
- 27:41entstanden. Ich kenne viele paar Personen
- 27:46mittlerweile wegen meinem Job und erlebe dann auch immer
- 27:49wieder, dass die Family so natürlicherweise mit in der
- 27:52Arbeit integriert ist. Also vor allem solche
- 27:55Kirchgemeinde. Wie ist das bei dir?
- 27:58Am Anfang. Tätigkeit, da bin ich noch im
- 28:03Netz. 4 Projekte der Melodie. Hat Sybill meine Frau voll
- 28:08mitgezogen? Wir haben vieles aufgebaut
- 28:10miteinander in der Jugendarbeit. Wir haben auch als Familie über
- 28:15Jahre hinweg gesagt, wir haben das eine offene Wohnung, das
- 28:19heisst, dass über Jahre junge Menschen bei uns gewohnt haben,
- 28:22mitgewohnt haben. Ich bin meiner Frau unglaublich
- 28:27dankbar. Sie ist so eine grosszügige
- 28:29Mensch, also wirklich, das dürfen wir zusammen sagen oder
- 28:32weil es hat auch einiges mitgemacht mit mir.
- 28:35Aber es hat unglaublich viel mitgeteilt und tut mich dankbar.
- 28:40Jetzt ist es so, dass irgendwann aber meine Frau gefunden hat,
- 28:43ich habe auch noch ein Leben. Nicht nur neben dem und hinteren
- 28:47Pfarrer Markus Gieger, sondern auch sonst einfach.
- 28:51Ich möchte zum Beispiel noch mich im Bereich Pädagogik
- 28:54Lehrerin weiterbilden, da hat sie Sozialpädagogik studiert und
- 28:58hat unser Familienleben auf den Kopf gestellt.
- 29:00Wir sind aber dann solltest du 2 Tage jede Woche eigentlich
- 29:04Kinder nehmen und am Anfang habe ich gefunden die superwichtige
- 29:08Persönlichkeit Markus Geiger, Pfarrer Hans Dampf in allen
- 29:10Gassen geht nicht, keine Zeit, ja dann hat sie recht.
- 29:17Rakscher Ballett bei euch in der Beziehung?
- 29:19Jawohl, haben wir hingebracht, um das wieder irgendwie
- 29:23auseinander zu dräuseln und auf 3 zu bringen zusammengebracht.
- 29:27Ich habe dann auch wirklich 2 Tage lang einfach gehötet und
- 29:32sie studieren und ab dem Moment habe ich gewusst, jetzt gibt es
- 29:36noch eine Frau Pfarrer, die einfach nur sehr billiger ist.
- 29:41Das ist gut, super, heute ist sie Bill in the Streets of so.
- 29:46Nur präsent waren es besondere Anlässe gibt.
- 29:49Und wenn ich sage, es ist mir wichtig, dass du da bist und
- 29:53sonst hat sie ihre Lebenswelt, was aber super gut ist, weil sie
- 29:57so von außen im Blick hat. Also es ist schon immer so ein
- 30:00bisschen kritisch, es ist meine ärgste Kritikerin, zum Beispiel
- 30:03Inputs und Predigten und so ok. Spannend, ja.
- 30:07Ja, wir müssen immer nur angenehm.
- 30:09Meistens hat sie recht. Aber gut und, und das ist so
- 30:15hilfreich von außen eine Person, die anschaut, bei den Kindern
- 30:19ist es so, dass glaube ich, beide sehr geprägt wurde, sind
- 30:22dort streacher und durch unser Lebenskonzept für die Wheelies
- 30:26immer hypercool gewesen, weil es vor allem Jungs war, die bei uns
- 30:31gelebt haben, und es nimmt die grösseren Brüder, mit denen
- 30:34konnten wir Fifa zocken und auch noch andere Spiele, die
- 30:37ansonsten in der Stube bei den Eltern nicht möglich gewesen
- 30:40sind, mit dem grossen Bruder höre ich zu, er hat es super
- 30:44cool gefunden, er hat heute noch ganz viele.
- 30:48Also Frosch, nur Freunde aus dem Migrationshintergrundkreis,
- 30:52einfach weil das sind es immer Migranten gewesen, also
- 30:55Migranten, Jugendliche, die bei uns gewohnt haben, gelebt haben
- 30:59und die Lea. Clea ist.
- 31:06Hütt am Punkt, wo ich sage, Hey. Ich habe das nicht immer so ganz
- 31:11cool gefunden. Das hat sie einmal gesagt, weil
- 31:14ich habe mich nicht so frei bewegen können, wie ich das
- 31:16gerne möchte, weil für sie ist das nicht einfach nur eine
- 31:18Familie, sie ist immer noch jemand von extern, oder das
- 31:22verstehe ich als junge Frau. Ja, das ist etwas, was wir uns
- 31:25überlegt haben, wir haben vielleicht Kinder zu wenig
- 31:29mitbezogen in diesen Entscheidungsprozess ist halt
- 31:32immer auch Notsituation gewesen, sie konnten nicht mehr zuhause
- 31:35wohnen, es war gewaltig, aus irgendwelchen Gründen, die bei
- 31:38uns. Und.
- 31:42Trotzdem, auch LEA ist finde ich super, super sensibel auf
- 31:46Menschen begleitet in ihrem Umkreis, ihre Freundinnen, ihre
- 31:50Kolleginnen sehr seelsorgerisch aufmerksam.
- 31:56Es manchmal. Das Telefon hat schon gerne
- 31:57gesehen, das Papier. Was meinst du jetzt, wie soll
- 32:00ich jetzt mit den Personen umgehen, bin ich sehr dankbar
- 32:04und froh. Ich glaube jetzt nicht, dass sie
- 32:07gerade wird, das Konzept auch wiederhole, also auch, aber
- 32:10eigentlich find ich das gesund. Sie dürfen sich abgrenzen, die
- 32:12dürfen auch mal finden, Hey ja Vater du mit deinem Hafer
- 32:16Syndrom bist uns auf, also sie haben uns, sie haben mich auch
- 32:20teilen ja also das ist definitiv so also erstens meine Frau trägt
- 32:26mich heute noch mit ganz vielen Menschen und was mir klar ist,
- 32:30aber wahrscheinlich in einem höheren Maß als durchschnittlich
- 32:33und Kinder haben mich tatsächlich mit.
- 32:39Diesen adoptierten in Anführungszeichen Söhne.
- 32:44Die da einfach in ihrer Familie mit dabei gewesen sind.
- 32:51Gibt es etwas, wo wieder loswerden, was unseren
- 32:54Zuhörerinnen und Zuhörern noch auf den Weg geben möchte, bevor
- 32:57wir abschliessen? Ja, also sowohl das Anliegen vom
- 33:01Anfang, ich ich bedauere es sehr, wenn wenn Menschen
- 33:05vorschnellen den glauben. Über Boot Werfet will sie auf
- 33:12Mensch oder auf Kirche gestoßen sind, die ich selber finde.
- 33:17Sie ist halt einfach zu undifferenziert und es ist zu
- 33:20einfach. Und ja, ich leide auch an Ihnen,
- 33:23zum Teil brutal. Naive und einfache Antworten auf
- 33:27sehr komplexe Probleme und ja, ich kann das Ängstliche im
- 33:32christlichen Bereich auch ein bisschen satt und ich wünschte
- 33:36mir, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer.
- 33:40Mühe haben mit Kirche und mit kirchlichen Aussagen wie den Mut
- 33:46haben sie zum Zurückfragen. Ja, was ist denn ursprünglich
- 33:50mit dem christlichen Glauben, wie ist das ursprünglich
- 33:53gemeinsam bei Jesus zurückfliegen, Fragen, wer war
- 33:56er gewesen? Das ist absolut nicht
- 34:00deckungsgleich mit kirchlichen Äusserungsformen in den letzten
- 34:032000 Jahren, ich wünschte mir mehr von diesen Menschen, von
- 34:07diesen starken Frauen und Starmoney, die sagen, ich muss
- 34:10zu Jesus. Und die religiöse Führungskraft,
- 34:14die das Bild von der Schiene ausmachen darf, gehöre ich auch
- 34:17dazu, Pfarrerinnen und Pfarrer einmal auf die Seitenstrasse und
- 34:22sagen, ich will es jetzt selber wissen, ja, und darum finde ich
- 34:25ganz reformatorisch und reformiert, lest Evangelien.
- 34:30Nachdem Jesus in die Evangelien und es gibt auch ganz viele
- 34:34supercoole Podcasts übrigens, die man hören kann.
- 34:39Um auf die Spur zu kommen, wie hat das wirklich gemeint?
- 34:42Dann wird es spannend in deinem Leben, das verspreche ich dir.
- 34:47Cool, danke vielmals, Markus, danke dir.
- 34:50Für den. Echt coolen, berührenden, aber
- 34:52auch sehr motivierenden Gespräch.
- 34:54Danke, vielen Dank. Vielen Dank auch euch allen, die
- 34:57wieder zugelassen haben. Hat euch die Folge gefallen?
- 35:00Dann abonniert doch gerne unseren Podcast, um keine neue
- 35:03Folge zu verpassen, gebt uns auch gerne eine kleine
- 35:06Rückmeldung, wie es euch gefallen hat, besucht gerne
- 35:09unser Profil auf Instagram. At Vaddergrad, Podcast, Podcast
- 35:13oder tik tok. Dort findet ihr immer auch
- 35:16passende Videos, Bilder und Stories zum aktuellen
- 35:19Wuchenthemen. Auch dort freuen wir uns über
- 35:22einen Kommentar, eine Weiterempfehlung oder ein Like.
- 35:25Und ja, ich wünsche euch allen eine ganz gute Zeit, Gottes
- 35:28Segen und bis bald wieder Tschüss.
- 35:40Vater Graz.