Latest / business disco | weniger hustle mehr disco 🪩 / #08 5 Second Dance Party mit Julia Kreuzer | Warum Inklusion im Business nicht kompliziert sein muss
Transcript
- 0:01Hallo und herzlich Willkommen bei der neuen Folge von Prepin
- 0:05Brace oder Business Disco, unserem Podcast.
- 0:08Wir sind heute in einer neuen Konstellation da.
- 0:10Die Kati ist leider krank, meine Co Founderin von Prepin Brace,
- 0:16aber wir haben die Julia Kreuzer heute zu Gast und sie ist eine
- 0:20Expertin bei uns von Prepin Brace und wir freuen uns sehr,
- 0:24dass du heute da bist und stell dir gerne einmal vor.
- 0:28Hey ja, Dankeschön da zu sein. Schade, dass die Kati krank ist.
- 0:33Ich wünsche an der Stelle gute Besserung.
- 0:36Genau, ich bin die Julia, ich bin Selbstständige
- 0:40Mediendesignerin und mache auch viel Kommunikation und Text,
- 0:44also ich finde es immer sehr schwer mich vorzustellen, weil
- 0:47ich nicht so richtig weiß, wie ich mich vorstellen soll.
- 0:51Genau. Und bei Prep and Braced bin ich
- 0:54als Expertin für Grafikdesign und inklusive Kommunikation
- 0:58dabei. Genau, und ich freue mich voll,
- 1:00dass wir heute ein bisschen plaudern.
- 1:02Ja, also wir haben. Wir haben ja eben gesagt, gerade
- 1:06wie wir prepend Brace gegründet haben und eben solche Themen wie
- 1:10Inklusion, Barrierefreiheit eben auch, weil wir beide Marketing
- 1:15machen, sehr wichtig und auch diese inklusive Kommunikation
- 1:20ist einfach sehr wichtig und ist auch einer von die Werte, was
- 1:24wir natürlich auch in unseren Unternehmen haben, dass wir halt
- 1:27einfach niemanden ausschließen wollen mit unseren Angeboten.
- 1:33Und da bist du halt einfach auch Expertin drinnen.
- 1:37Wie bist du zu dem Ganzen eigentlich gekommen?
- 1:39Weil es ist jetzt, sage ich mal, ein Thema, das gibt es nicht in
- 1:42jedem Unternehmen, oder es hat nicht in jedem Unternehmen die
- 1:45gleiche Wertigkeit, die gleiche Sichtbarkeit und wie kommt man
- 1:52da dazu? Es ist irgendwie so spannend,
- 1:56weil ich habe das Thema. Irgendwie immer bisschen
- 2:00mitgezogen. Deswegen ist es für mich
- 2:01irgendwie nicht so besonders oder so nischig, weil es immer
- 2:04Teil von meinem Leben war. Erstaunlicherweise, ich hab in
- 2:09bisschen auch nachgedacht in Vorbereitung auch so ein
- 2:12bisschen auf unser Gespräch. Wann wir das erste Mal
- 2:16vielleicht Inklusion in welcher Form auch immer, untergekommen
- 2:19ist und bin drauf gekommen, dass ich tatsächlich schon im
- 2:21Kindergarten in einer Kindergartengruppe war, wo wir
- 2:24einen Jungen hatten, der ich weiß nicht genau, wie genau so
- 2:28eine Behinderung in dem Fall jetzt geheißen hat, aber der
- 2:31jedenfalls paralysiert war. Das heißt, der ist im Rollstuhl
- 2:33gesessen, den musste man auch füttern und so.
- 2:37Und wir haben das aber alle gemacht.
- 2:38Also das war jetzt nicht so, dass da immer die Tante war, die
- 2:40das immer gemacht hat, sondern wir haben das irgendwie so
- 2:42automatisch als Kinder dann alle übernommen und haben halt, sind
- 2:45dann abwechselnd mit ihm gefahren und haben ihn zum
- 2:47Spielen mit rausgenommen und so und ich glaub tatsächlich, dass
- 2:52das für mich lange so normal war, bis ich dann irgendwann
- 2:55halt in der Schule und so auch schon drauf gekommen bin.
- 2:57OK, das irgendwie ist nicht für alle Leute normal und es
- 3:02produziert wirklich irgendwie einfach auch Ausschlüsse.
- 3:06Und ich hab dann auch ein bisschen in die Richtung
- 3:11studiert. Also ich hab Kultur und
- 3:13Sozialanthropologie ursprünglich studiert, was auch ganz spannend
- 3:16war, weil mir dann zum Beispiel auch in der Literatur dort
- 3:19aufgefallen ist, dass es wenig von Menschen mit Behinderungen
- 3:23gibt und auch wenig von Frauen in der Literatur und hab sogar
- 3:28so bisschen meine Abschlussarbeit dann daraufhin
- 3:31geschrieben. Und habe dann auch weiter Gender
- 3:35Studies studiert und so, und da ist irgendwie dann so die zweite
- 3:38Vielfaltsdimension dazu gekommen und wenn man sich da dann so
- 3:41reinliest und dann mit so begriffen wie Intersektionalität
- 3:44und was nicht allem in Berührung kommt, ist es fast unmöglich
- 3:49oder? Für mich zumindest war es
- 3:50unmöglich, irgendwie damit wieder aufzuhören und ich
- 3:54glaube, am Anfang habe ich das. Gar nicht so arg forciert oder
- 3:59so. Also ich habe zuerst auch in
- 4:00einer Abteilung in der Stadt gearbeitet, da ging es um
- 4:03Inklusion und Diversität, das war halt viel und eher viel der
- 4:09Bereich Migration tatsächlich in dem Fall und bin ja dann
- 4:14jahrelang in einer Marketingagentur gewesen, und
- 4:16ich glaube. Das hab ich's immer so ein
- 4:19bisschen mitgenommen. Also es war man so, ich hab halt
- 4:21dann versucht, dass man irgendwie eine
- 4:23Genderschreibweise definiert für diese Agentur, weil ich
- 4:26irgendwie so dachte, so we could do dated least genau und heute
- 4:33bin ich halt so tief in dem Thema drinnen, dass ich für ein
- 4:36Unternehmen arbeite, wo es wirklich drum geht, die
- 4:38Wirtschaft zu beraten, wie man Menschen mit Behinderungen
- 4:41besser in den Arbeitsmarkt integriert oder wie man
- 4:44inklusivere Arbeitswelten einfach schafft.
- 4:47Und hab mich halt während meiner Designausbildung irgendwie als
- 4:50logische Konsequenz dann auch mit digitaler Barrierefreiheit
- 4:53beschäftigt. Also es ist irgendwie weniger
- 4:56aufregend als man glaubt oder so, ja, aber.
- 5:01Es hat eben quasi alles irgendwie dann doch wieder so
- 5:06den Weg in die Richtung geführt. Also du hast das quasi da alles
- 5:09ein bisschen kombiniert, mehr oder weniger.
- 5:14Weil natürlich, wenn man das irgendwie vom vom Kleinkindalter
- 5:18irgendwie an mitbekommt und da halt irgendwie auch jemanden im
- 5:22Umfeld hat, eben in der Kindergartengruppe und so, dann
- 5:26ist es ja auch irgendwie für einen normalen.
- 5:29Man wächst damit auf, und das ist irgendwie so.
- 5:33Ja, ist total spannend. Ist ein spannender Punkt.
- 5:38Ich dachte das auch, oder also wie soll ich sagen, ich glaub,
- 5:42dass die diese persönliche Betroffenheit bis zu einem
- 5:44gewissen Grad eine sehr große Rolle spielt.
- 5:48Das Spannende ist nur, dass es eigentlich relativ
- 5:53wahrscheinlich ist, dass jeder Mensch zumindest eine Person
- 5:56kennt im persönlichen Umkreis, die eine Behinderung hat oder
- 6:00die irgendeine andere Art von Ausschluss hat, sei es weil sie
- 6:03weiblich, trans, andere Sexualität also.
- 6:07Ich hätte noch keine Person kennengelernt, die nicht
- 6:09zumindest sagt, bei einem dieser Dinge.
- 6:11Ah ja, da würde mir jemand einfallen, ist auch mein mein
- 6:16Argument, immer wenn mir die Leute erklären, warum brauche
- 6:19ich nicht inklusiv kommunizieren, also ich Beispiel
- 6:23hab mal mit jemandem gesprochen, der produziert so ein
- 6:27Architekturmagazin und der war so, ja was brauche ich inklusive
- 6:31Kommunikation, weil ab Linda schau dir mein Heft nicht an.
- 6:38Also die Argumentation lässt sich halt schnell widerlegen,
- 6:42weil dann man sagen kann, also nicht sehen, ist halt nicht die
- 6:45einzige Behinderung und es wäre vielleicht auch für jemanden,
- 6:49der nicht sieht interessant sich mit Architektur zu beschäftigen,
- 6:52weil Architektur auch anders erfahrbar wäre so.
- 6:58Ja, es sind Mama hat dann so ein bisschen das Gefühl, dass die
- 7:02Leute. Bei manchen Themen einfach gern
- 7:05die Augen zu machen, ja, weil manche Themen einfach versuchen,
- 7:11weg zu ignorieren und sind nicht so bewusst ins Leben mit rein
- 7:18nehmen ihr Paar mit an, an Bekannten gesprochen oder weiß
- 7:24ich nicht genau, aber mir ist es der der Satz trotzdem ist so im
- 7:28Gedächtnis geblieben. Weil ich halt auch gemeint hab.
- 7:32Ja, Na und Barrierefreiheit und und Inklusion auch, natürlich im
- 7:37Marketingbereich und so sehr wichtig und auch mit dem, dass
- 7:42die Webseiten ja eben auch barrierefrei gestaltet oder
- 7:48barrierearm gestaltet werden müssen, da gibt es auch Gesetze
- 7:51und so, also na ja, aber das ist ja jetzt gar nicht mehr so das
- 7:54Ding oder so, quasi es es ist. So wie wann?
- 8:00Das Internet setzt sich nicht durch.
- 8:03Ja, also ich glaube, gerade bei der Barrierefreiheit sehr
- 8:06spannend, weil ich finde, wenn es dann um um Geschlecht und
- 8:09solche Dinge geht, geht es oft um andere Dinge.
- 8:11Aber gerade bei welcher Freiheit habe ich das Gefühl, dass
- 8:13einfach auch die Angst herrscht, dass, sobald man da ein
- 8:17Schrittchen in die Richtung macht, dass alles komplizierter
- 8:20wird, dass alles mehr Arbeit bedeutet und dass alles
- 8:22automatisch extrem viel teurer ist.
- 8:26Und also gehört nicht so zu der Kategorie Mensch, die behauptet,
- 8:29na, barrierefreier sein ist überhaupt keine Arbeit, weil das
- 8:32stimmt nicht. Natürlich, es dauern manche
- 8:35Dinge dann länger, aber das, was total spannend ist, ist, dass
- 8:40der erste wichtige Schritt einfach nur ein Umdenken ist.
- 8:42Und das kostet am Anfang ein bisschen mehr Energie und ein
- 8:45bisschen mehr Zeit, aber wenn man das einmal intus hat, wird
- 8:50es ein Automatismus, wie viele andere Dinge auch.
- 8:54Aber das ist so ein bisschen, glaube ich, in der heutigen
- 8:57Gesellschaft mit KI und so halt auch ein Thema.
- 9:01Energie investieren und das potenzielle, die potenzielle
- 9:06Gefahr, dass man am Anfang für den gleichen Task vielleicht
- 9:08eine halbe Dreiviertelstunde mehr braucht, weil man jetzt
- 9:10Alternativtexte dazu schreiben muss oder so, ist halt für viele
- 9:14Leute so ein bisschen was, wo man dann lieber gar nicht
- 9:17hinschaut und sich sagt, Brauch ich nicht.
- 9:21Ja, ja, also mir fällt das auch auf, weil ich meine, ich bin
- 9:24nicht spezialisiert, aber ich tue es zum Beispiel schon mal
- 9:28bei die Beratungen oder bei den Sparrings, die mir sagen, ja,
- 9:30also das Thema sollte man schon auch mitdenken und eben auch
- 9:35nicht vernachlässigen. Und vielleicht eben da schon in
- 9:40die Richtung, uns auch gerade bei Webseiten und so jemanden
- 9:44schon auch darauf ansetzen, dass das ganze Thema halt einfach
- 9:48mitgedacht wird, wenigstens einmal, auch wenn es nicht im
- 9:52ersten Schritt die erste Priorität hat und nicht sofort
- 9:54umgesetzt werden kann. Einfach als Ressourcentechnisch,
- 9:58aber dass es quasi trotzdem mitgedacht wird, ist ja schon
- 10:02einmal ein Anfang. Und Chalin die Leute in die
- 10:06Richtung zu stoßen und und und, sie anzuregen, also mitzudenken.
- 10:15Das Ding ist. Die meisten Menschen also das
- 10:18erste im ersten Moment, ist immer so Abwehr oder und?
- 10:23Ja. Ich glaube, dass dann.
- 10:26Vorkommt und herum im im Umfeld irgendwie erwähnt wird.
- 10:31Erst dann setzt man sich ein bisschen mehr damit auseinander.
- 10:34Toll. Also ich glaube, es sind
- 10:36wirklich unterschiedliche Dinge. Ich glaube, ein ganz großer Part
- 10:38ist einfach Unwissen, also da kann ich vielleicht auch einfach
- 10:40ein ein Beispiel von mir selber erzählen, ich bin schon der
- 10:45Meinung, dass ich mich auch vor meiner aktuellen Anstellung bei
- 10:48Mayability recht gut mit den Themen Ausgekannt habe, aber.
- 10:51Aber ich saß dort das erste Mal in so einem Termin und habe so
- 10:55eine Präsentation gezeigt bekommen, wo einfach drauf
- 10:57stand, was ist überhaupt alles eine Behinderung und ich saß vor
- 11:02dieser Folie und habe mir gedacht okay, also wenn ich das
- 11:05jetzt alles so sehe, könnte es theoretisch vielleicht sogar
- 11:08sein, dass ich selber eine Behinderung habe, das war für
- 11:10mich ein ganz komischer Moment, weil da stehen halt auch so
- 11:12Dinge drauf wie. Essstörungen, Depressionen, also
- 11:18auch diese ganzen psychischen Erkrankungen, wo man, glaube
- 11:21ich, doch auch recht viele Menschen im Umfeld hat, wo das
- 11:24vielleicht einmal ein Teil vom Leben war, und das war für mich
- 11:27total spannend, weil das hat meine Definition von Behinderung
- 11:30total neu aufgesetzt, und deswegen glaube ich tatsächlich
- 11:34so ein bisschen Unwissen ist ein Thema, bisschen auch die Angst,
- 11:39was falsch zu machen. Also es ist schon auch so.
- 11:42Ja OK, und wenn wir jetzt, das kenne ich aus der Genderbubble
- 11:47auch ganz gut, ja, wenn wir uns jetzt für eine
- 11:48Genderschreibweise entscheiden, gerade weil es da nicht das eine
- 11:53richtig und das andere falsch gibt, sondern man muss es
- 11:55irgendwie argumentieren können, sind die Leute immer so, ja,
- 11:58aber dann müssen wir da irgendwie in Dialog gehen,
- 12:00vielleicht mit Menschen in im Online Bereich oder vielleicht
- 12:04erklären, warum wir was machen, wie ich es mache.
- 12:07Also da ist dann diese Angst, dass man irgendwas falsch macht,
- 12:09irgendwem vielleicht auf die Zehchen treten könnte und das
- 12:12möchte man nicht, sondern möchte man nicht halt irgendeine
- 12:14einfache Lösung. Das kann ich als
- 12:17Einzelunternehmerin auch nachvollziehen, also ich denke
- 12:19mir auch oft, boah, wenn ich das Fass jetzt auch noch aufmache,
- 12:22dann dann wäre ich komme ja nicht mehr zum Arbeiten, weil
- 12:24dann bin ich ja ständig nur damit beschäftigt mich da auch
- 12:26mehr einzulesen, mich da weiterzuentwickeln, da zu
- 12:28schauen sind wir noch to date, quasi hat sich da was verändert,
- 12:32ist da was Neues rausgekommen, also das sind ja oft so.
- 12:35Dinge also ich glaube, es ist ganz selten wirklich so eine
- 12:38Abneigung im Sinne von mich interessierten die Leute nicht,
- 12:41oder ich will die Leute gar nicht bespielen oder so.
- 12:43Ich glaube, das ist es in den meisten Fällen wirklich nicht,
- 12:46sondern es ist so ein bisschen die Sorge vor uff, was mache ich
- 12:50da vielleicht auf und wem, wem weiß ich nicht, wem dreht sich
- 12:56da auf die Füße, solche Dinge, also ich glaube, da geht es viel
- 13:00um um Vertrauen, und ich glaube wirklich.
- 13:03Wir haben alle ein bisschen auch verlernt, einfach auch
- 13:05nachzufragen. Ja, also man, man glaubt dann,
- 13:07man muss sich das irgendwie selber beibringen und selber
- 13:10wissen, wie das alles funktioniert und so und man
- 13:14könnte auch einfach mit Menschen, die vielleicht eine
- 13:15Behinderung haben, darüber sprechen und sagen, Hey, wenn du
- 13:18da eine Webseite aufmachst oder so wie wie nimmst denn du das
- 13:22wahr, gibt es irgendwas was du nicht benutzen kannst?
- 13:24Warum kannst du das nicht benutzen?
- 13:27Und es gibt viele Menschen, die gern darüber sprechen wollen.
- 13:32Und das finde ich. Es ist auch was, was man den
- 13:34Leuten so ein bisschen ins Bewusstsein rufen darf, dass man
- 13:37auch einfach nachfragen kann und muss.
- 13:39Also ich hatte jetzt zum Beispiel auch eine Kundin, habe
- 13:40ich das erste Mal gehabt, die hat ein Usher Syndrom, das
- 13:46bedeutet, die hört fast nichts mehr und sieht fast nichts mehr,
- 13:50ist natürlich eine harte Kombi, und das war für mich dann auch,
- 13:53ich habe ein ein Corporate Design für sie entwickelt, na
- 13:56ja, natürlich habe ich mich die Frage gestellt, wie zeige ich
- 13:58hier meine Entwürfe. Mhm.
- 14:02Und bin ein bisschen angestanden.
- 14:03Und dann hab ich mir gedacht, OK, ich frag sie jetzt einfach
- 14:04und hab ihr eine SMS geschrieben, also hab ihr eine
- 14:07SMS geschrieben und hab gefragt Lena, wie machen wir das, was
- 14:11kann ich dir da, wie kann ich dir das zeigen und sie hat mir
- 14:14dann ganz pragmatisch geantwortet sie hat ein Tablet
- 14:16bitte vorher schicken, dann kann ich das groß genug machen, dass
- 14:19ich es noch sehen kann und ich zeig es meiner meiner
- 14:23Lebenspartnerin auch noch und ich weiß OK passt ich.
- 14:27Ich hab sie dann noch versehentlich einmal angerufen,
- 14:29um mir dann sagen zu lassen, Jule, bitte leg auf, du hast
- 14:32mich ohne Video angerufen, ich kann dich nicht hören, du kannst
- 14:35mir jetzt erzählen was du willst, aber ich höre dich so,
- 14:39ja kommt vor, aber die Menschen sind meistens nicht böse,
- 14:42sondern sagen dir dann eh, was sie brauchen.
- 14:46Ja, ich finde, oft hat man halt einfach auch die Angst, was
- 14:49Falsches zu sagen oder irgendwie dann es falsch.
- 14:53Ja zu kommunizieren. Und deswegen sagt man dann halt
- 14:56einfach gar nichts und dieses Nachfragen wird dann quasi
- 15:02vermieden. Und ja, das ist halt auch nicht
- 15:06immer der richtige Weg, weil aber um einfach einmal
- 15:10nachzufragen ist eigentlich Fragen kostet nichts, sagt man
- 15:13oder voll. Aber auf der anderen Seite kann
- 15:16ich es auch nachvollziehen. Also es ist schon immer so ein
- 15:18bisschen, ich merke es bei mir selber auch manchmal, dass man
- 15:21denkt so. Ist jetzt irgendwie mir
- 15:23unangenehm zuzugeben, dass ich nicht weiß, wie ich mich
- 15:26verhalten soll. Total, total.
- 15:29Ja, ja, nein. Also ich glaube auch.
- 15:33Umso wichtiger ist es aber auch, diese Themen einfach sichtbar zu
- 15:38machen und eben dem Thema einfach Raum zu geben, weil
- 15:45gerade wenn du eben mit bisschen noch nicht so viel.
- 15:49Zum Tun gehabt hast, hat man eben diese Unwissenheit, die du
- 15:53auch gesagt hast. Und da also du machst ja eben
- 15:58auch inklusive Kommunikation und für Design auch warst du schon
- 16:05immer, also künstlerisch dann so in die Richtung oder hat die
- 16:10einfach quasi dieses Marketing Design, ja.
- 16:16Ja, das ist tatsächlich auch eine ganz spannende und und
- 16:19lustige Geschichte. Also eigentlich hab ich in der
- 16:23Agentur, in der ich als erstes, also ganz am Anfang in der Stadt
- 16:27Wien hab ich Öffentlichkeitsarbeit gemacht,
- 16:30ne, also plain old PR so, da hab ich ziemlich schnell
- 16:35festgestellt, OK, das ist irgendwie nicht so mein Fall,
- 16:38das ist nicht so dynamisch, da tut sich irgendwie nichts, das
- 16:41ist irgendwie nicht dialogisch, würde ich jetzt sagen, es es war
- 16:44nicht so meins. Und dann habe ich bei einer
- 16:46Agentur angefangen, die sich mit die sich wirklich damals als
- 16:50Campainer bezeichnet haben, wo, wo es wirklich um so Movement
- 16:54Kampagnen und so was ging und bin da eigentlich eingestiegen,
- 16:57weil mich das so begeistert hat, Leute für eine Sache zu
- 17:01mobilisieren. Also dieser
- 17:02Mobilisierungsgedanke war was, was mich extreme angesprochen
- 17:05hat und ich habe dann da tatsächlich so ein bisschen
- 17:07alles gemacht, so ein bisschen E Mail Marketing und so ein
- 17:10bisschen Facebook war damals noch sehr intim, ja, wir haben
- 17:12noch Facebook Beiträge gemacht. Und irgendwann tatsächlich bin
- 17:18ich dort dann gesessen und war Account Managerin, also habe
- 17:21eigentlich gar nichts mehr selber gemacht, sondern ich habe
- 17:23eigentlich nur noch irgendwie geschupft und Feedback
- 17:26eingefangen und Feedback weitergeleitet und so und war
- 17:31dann da auch an einem Punkt, wo ich mir gedacht habe, na ich
- 17:34habe auf das alles keine News mehr, ich muss jetzt irgendwas
- 17:36sinnvolles machen und bin dann zu sintbad gegangen, also für
- 17:40alle die das nicht kennen sehr Mentoring Programm für
- 17:42Jugendliche die. Vielleicht nicht die gleichen
- 17:46Startvoraussetzungen haben wie andere Jugendliche.
- 17:49Und da ging es darum, die mit berufstätigen jungen
- 17:52Studierenden zusammen zu spannen für ein Jahr, um die Frage zu
- 17:55beantworten, was möchte ich nach der Pflichtschule machen, möchte
- 17:57ich eine Lehre machen, möchte ich eine weiterführende Schule
- 17:59machen und wenn ich mich entschieden habe, hilft mir
- 18:02quasi die ersten paar Schritte dorthin zu gehen und dort habe
- 18:06ich eigentlich dann schulbesuche gemacht, das heißt, ich bin
- 18:08durch Haupt und Mittelschulen in Wien gefahren und habe denen
- 18:11erklärt, warum das vielleicht für sie ein cooles Programm ist.
- 18:14Also was völlig anderes. Und irgendwann saß ich dann aber
- 18:18wieder zu Hause und habe mir gedacht, irgendwie hat mich
- 18:22Gestaltung schon immer interessiert, ich habe hin und
- 18:24wieder so bisschen gekritzelt und gezeichnet und irgendwie
- 18:27gern auch früher hat sich jetzt Mandala ausgemalt und solche
- 18:31Dinge und und geschrieben und nachher gedacht, Nein, machen
- 18:34sie eine Ausbildung als Grafikdesignerin, es war ein
- 18:37intensives halbes Jahr beim wifi.
- 18:42Und dann habe ich beschlossen, ich meine nebenberuflich
- 18:44selbstständig, warum auch immer. Aber ich war so neu, ich mache
- 18:48das jetzt einfach, ja. Ja, ich kenne das.
- 18:52Wenn man ich habe das auch, wenn ich zu lange eine Sache mache,
- 18:56irgendwann wird es dann so ein bisschen fab.
- 18:59Ja, und dann brauche ich wieder ein bisschen was Neues dazu und.
- 19:06Ich denke mir dann immer so, jetzt bin ich mitte 30.
- 19:09Ich muss noch sehr, sehr lange arbeiten, bis ich in Pension
- 19:13gehen kann. Oh tontry mind me.
- 19:18Das heißt, ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner Arbeit und
- 19:23deshalb hätte ich gerne, dass meine Arbeit mir auch Spaß macht
- 19:26und nicht nur dieses. Stürre absitzen, nicht nach
- 19:30links und rechts schauen ist, sondern auch irgendwas, wo ich
- 19:34mir denke, ich kann mich selbst verwirklichen, mir macht Spaß,
- 19:36ich gehe gerne in die Arbeit und ich komme durch die Arbeit, aber
- 19:42auch das. Ermöglichen, was ich gerne halt
- 19:44einfach machen möchte und diese Kombination einfach und da ist
- 19:49halt bei der Selbstständigkeit hat man halt ein bisschen
- 19:51Spielraum, sage ich jetzt mal, dass man immer wieder mal
- 19:56irgendwas dazu nehmen kann oder weglassen kann, wenn man sagt
- 19:59Okay, das interessiert mich jetzt gerade einfach nicht mehr.
- 20:03Ich glaube, das war ein wirklich großer Punkt für mich, um mich
- 20:05selbstständig zu machen, weil ich eben gesehen habe, ich bin
- 20:09ein elendiglicher tausendsachser und ich meine das.
- 20:12Auch sehr positiv mittlerweile. Also es gibt Phasen, das kennt
- 20:17man, da findet man das dann weniger toll, weil da muss man
- 20:19sich irgendwo positionieren oder seine Nische finden.
- 20:22Alle Selbständigen kennen das und dann findet man es richtig
- 20:24blöd, wenn man sich denkt, das soll das überhaupt sein, eine
- 20:27Nische so, aber ich hab halt mittlerweile erkannt so.
- 20:32Viele Dinge, wie ich kann und auch machen mag.
- 20:36Irgendwo gibt es den roten Faden und der rote Faden war immer, es
- 20:39war immer irgendwie kreativ, es war immer irgendwie kommunikativ
- 20:42und es ist mir immer darum gegangen, mit Menschen in Dialog
- 20:46zu stehen und vielleicht auch einfach mit Menschen zu
- 20:48arbeiten, die was machen, weil sie wirklich dran glauben.
- 20:52Also ich habe ja doch auch die Kundinnen, mit denen ich
- 20:55arbeite, sind alles irgendwie Menschen, wo ich das Gefühl
- 20:57habe, die haben ihre Mission. Und das finde ich eigentlich
- 21:01cool. Also ich finde es cool, einfach
- 21:03Leute mit meiner Arbeit unterstützen zu können, die
- 21:05coole Sachen machen und die was machen, weil es ihnen wichtig
- 21:09ist und nicht sehr wichtig, nicht im Sinne von, da verdiene
- 21:14ich Millionen, wenn das wenn das ein Bypart davon ist, dass sie
- 21:17ihre Mission umsetzen, unterstütze ich das total und
- 21:19freue mich, aber ich glaube, es ist nicht so die Hauptmotivation
- 21:23würde ich sagen, ja toll. Ja, ich finde es total
- 21:29interessant, weil eben also die Kati, und die sind ja da auch
- 21:32sehr, sehr uns interessieren halt einfach super viele Sachen
- 21:36und wir wollen jetzt uns nicht auf eine einzige kleine Nische
- 21:42da konzentrieren, aber wir wissen schon, also diese
- 21:45Positionierung ist natürlich wichtig, einfach
- 21:48marketingtechnisch auch. Aber auch nicht so, dass wir
- 21:53sagen, okay, wir machen jetzt nur mit dieser eine Sache und
- 21:56sonst gibt es halt irgendwie nichts mehr, weil ich finde halt
- 21:58auch bei mir, bei meinen Projekte, die ich umsetze mit
- 22:02vgency sind halt eher so, ich muss mit der Person können mein
- 22:07gegenüber einfach können, ich muss mich wohlfühlen in der
- 22:11Zusammenarbeit, ich muss an das Ding glauben, was ich da
- 22:14irgendwie mache, weil sonst. Da habe ich dann eine kleine
- 22:21Blockade. Das, und deshalb schaue ich da
- 22:27auch eher auf das und ich meine, ich habe auch viele Sachen für
- 22:30verschiedene Sachen und Stationen gehabt und denke mir
- 22:35dann okay, das kann ich in dem Kontext macht es mir Spaß, heißt
- 22:39das Projekt nehme ich an, aber jetzt nicht okay ich mache nur
- 22:43dieses eine, diese eine Dienstleistung oder sowas,
- 22:47sondern so ein bisschen. Ja, schauen, was ist das
- 22:52Projekt, Wer ist die Person, wer ist der Mensch, der das umsetzt
- 22:57und wie kann ich das Projekt einfach so unterstützen, dass
- 23:00wir an das Ziel kommen. Das ist, finde ich, halt einfach
- 23:05irgendwie, wie ich vorher gesagt habe, so dieses es muss mir Spaß
- 23:08machen, weil ich arbeite noch viel zu lange ist, dass das
- 23:14Ganze keinen Spaß machen darf, also voll.
- 23:17Sicher, nicht jede Aufgabe macht immer Spaß.
- 23:20Weil also an der Buchhaltung finde ich weniger lustig, wer
- 23:26nicht. Unserer Steuerberaterin, die die
- 23:31die Cornelia, die feiert, und ich bin sehr froh, dass sie es,
- 23:35ich wollte gerade sagen, wie schön, dass es auch Menschen
- 23:38gibt, denen das Spaß macht. Ich denke mir immer, es ist so
- 23:40toll, dass es so viele Dinge gibt, die so vielen
- 23:43verschiedenen Menschen Spaß machen, weil sonst wären wir ja
- 23:45alle irgendwie, wenn wir alles selber machen und dann hätten.
- 23:48Wir rechtsprobleme eben eben. Und natürlich macht nicht immer
- 23:53alles 100% Spaß, aber halt einfach, dass da Haufen.
- 23:58Der Hauptteil der Zeit, die ich investiere, halt einfach auch
- 24:04Spaß macht und wo ja sie okay, das bringt irgendwie was für für
- 24:12mein Umfeld und für alle und nicht nur quasi für mein
- 24:19Goodbörsel. Toll.
- 24:21Ja, das ist spannend, weil ich glaube.
- 24:24Also da seid ihr, also du und ich hatte glaube ich auch 2.
- 24:27Also mir kommt vor, dass das schon ein bisschen eine
- 24:30besondere Haltung ist und ich habe damit nicht gerechnet.
- 24:32Also das war so was zum Beispiel so eine naive Vorstellung, die
- 24:35ich hatte, dass alle Menschen, die selbstständig sind, das so
- 24:39als ihr Selbstverwirklichungstool sehen,
- 24:41weil ich so bin, und ich dachte einfach, alle Menschen sind so,
- 24:45und dann bin ich eh schnell drauf gekommen, offenbar nicht.
- 24:51Also deswegen finde ich Rap and Brace ja so cool, weil ich das
- 24:55Gefühl habe, das ist schon so ein Grüppchen Menschen, die da
- 24:58hingehen, sehr ähnlich sind. Ja, das war uns halt auch bei
- 25:02bei der Auswahl unserer Expertinnen sehr wichtig, dass
- 25:06wir halt irgendwie trotzdem alle die gleichen Werte haben und
- 25:10eben wir haben ja bei den kennen Lerngesprächen gesagt, so und es
- 25:15soll ja auch Spaß machen. Und das ist noch immer so unser
- 25:22Ding, weil ich weiß nicht, du warst noch nie bei uns im Büro,
- 25:25aber jeder, der uns im Büro besuchen kommt, sagt einfach ja,
- 25:29also euer Büro macht halt einfach Spaß, weil wir haben
- 25:32Discofolie und alles ist bunt und.
- 25:36Wir wollen, muss ich wirklich mal dann vorbeikommen?
- 25:38Ja, bitte, komm gern vorbei und wir wollen uns halt einfach.
- 25:43Wir sitzen trotzdem sehr viel Zeit im Büro, trotzdem und.
- 25:49Verbringen sehr viel Zeit einfach dort und dann soll ich
- 25:52mir uns wohlfühlen und dann soll das dort halt einfach auch schön
- 25:55sein und irgendwie uns motivieren und inspirieren für
- 25:59unsere Arbeit und deswegen also kommt gerne mal vorbei auf einen
- 26:03Kaffee, ich bin gespannt ob es das du auch findest, dass bei
- 26:08uns einfach das Büro schon auch Spaß macht.
- 26:11Also wenn ich nur discofolie alleine höre, bin ich schon
- 26:15halb, ja. Immer an und sonst hast du unser
- 26:19Podcast heute auch nicht. Die Business Disco, oder?
- 26:21So, ja, ich wollte dich gerade fragen, habt ihr auch so
- 26:23Rituale? Ich habe das früher versucht
- 26:25durchzusetzen, aber mit mir alleine schaffe ich das nicht.
- 26:27Ich war so großer Greys Anatomy Fan und da gab es ja immer diese
- 26:31Five Second Dance Partys. Macht ihr so was?
- 26:34Das wäre von dir gut das Ritual. Einfach ein vielleicht für
- 26:37großartig. Ich schreib das jetzt auf.
- 26:40Sehr cool. Ich bin all for Five second
- 26:43Dance Partys, jetzt Five Seconds.
- 26:47Als Party ich. Finde das ist nämlich, weil man
- 26:50eine Feier der Erfolge finde ich immer so schlecht, wenn man
- 26:52selbstständig ist. Also gerade wenn man allein
- 26:55selbstständig ist. Und deswegen wollte ich das
- 26:57einführen, wenn man gedacht hat, 5 Seconds, das schafft man,
- 27:00stellt sich heraus, 1000 but One can teep drying, also für alle
- 27:05neuer Input 5 Seconds Partys. Aber ich finde das mit der
- 27:10Erfolge. Also auch ganz oft so auch bei
- 27:14unseren gemeinsamen Projekten von der Kadmy.
- 27:16Also wir, wir halten viel zu wenig, dann immer in dem Moment
- 27:20und denken sich einfach voll cool, wir haben das geschafft
- 27:25und sondern gehen halt einfach direkt weiter zum nächsten.
- 27:31Ja. Und das finde ich auch ganz
- 27:33schade. Wir versuchen uns zwar immer
- 27:35gegenseitig so ein bisschen zu erinnern, Hey, jetzt machen wir
- 27:39mal kurz Pause. Ja, aber natürlich.
- 27:44Im Alltag geht es halt dann trotzdem leider immer wieder
- 27:47unter. Aber vielleicht führen wir das
- 27:50Ritual einfach ein und wir machen dann einfach eine
- 27:55virtuelle Danceparty. Das wäre großartig, das finde
- 27:58ich gut. Kann man nicht mittlerweile auf
- 28:00whatsapp auch schon so Sticker und so erstellen, das wäre doch
- 28:03also. Großartig.
- 28:05Ja, das ist dann einfach die die neue Version im jetzigen
- 28:09Zeitalter. Wenn man den Sticker schickt,
- 28:12müssen wir alle kurz 5 Sekunden tanzen, das.
- 28:15Fände ich schon wieder großartig, wäre ich schon wieder
- 28:17dafür. Na passt.
- 28:21Haben wir ein neues Ritual auch schon.
- 28:28Ja, aber ich meine, wir haben ja jetzt a.
- 28:30Du bist unsere Expertin, wir haben ja jetzt ein paar Sachen
- 28:33auch schon gemeinsam umgesetzt. Also unsere Expertinnen tragen
- 28:37ja zu unserem Traum von Prepend Brace auch immer einiges bei und
- 28:42du hast jetzt schon ein paar Blogartikel und jetzt, da haben
- 28:47wir noch ein 0€ Produkt gerade rausgebracht mit dir eine
- 28:51Checkliste und jetzt kommt. Wir auch ganz, ganz, ganz, ganz
- 28:56bald einen Onlinekurs raus. Erzähl uns einmal dazu auch ein
- 29:00bisschen was. Genau das können.
- 29:03Wir jetzt dann mit einer Danceparty dann feiern.
- 29:06Stimmt, das wäre eigentlich voll der gute Anlass, weil auch da,
- 29:09was man da wieder alles rausgehauen hat, ist eigentlich
- 29:11arg genau also dieser dieser Kurs ist ein Onlinekurs mit so
- 29:18so ganz das Neckable gemacht, also mit so kleinen Lektionen
- 29:21und es geht grundsätzlich um Cover, aber nicht darum wie man.
- 29:25Kanva jetzt so als Tool benutzt, sondern es geht eher um die
- 29:29Frage, wie kann ich aus meinen kanva Designs das meiste
- 29:32rausholen, weil ich hab ganz oft krieg ich so Fragen gestellt, so
- 29:36war Julia, jetzt hab ich da irgendwie in Kanva so eine halbe
- 29:39Stunde herumgespielt und das was ich da gemacht hab schaut eh OK
- 29:43aus, aber aus irgendeinem Grund irgendwas ist so ein bisschen
- 29:46off und ich weiß eigentlich sogar nicht warum und dann bin
- 29:49ich unsicher und dann wollen die Leute das oft nicht rausschicken
- 29:51und so und ich schau dann ganz oft drauf und denk mir.
- 29:55Ja, mit einer Grafikausbildung weiß ich schon, warum es nicht
- 29:59funktioniert. Aber ich verstehe auch, dass die
- 30:00Leute nicht verstehen, warum nicht weil also ich bin
- 30:04grundsätzlich total großer canva Fan, also viele Designerinnen
- 30:07sind das ja nicht, weil es ja dann immer heißt, ja jetzt
- 30:08können die Leute alles selber machen.
- 30:10Ich finde es grundsätzlich großartig, weil es
- 30:12niedrigschwellig ist, weil viel mehr Leute sich kleine Dinge
- 30:16irgendwie selber machen können, aber es ist halt einfach auch.
- 30:19Auch nur ein Tool so also es ist so, wie man jetzt alle können
- 30:22Fotos machen, aber wenn du Fotos von einer Fotografin siehst,
- 30:26siehst du halt meistens einen Unterschied so genau und in dem
- 30:30Kurs schauen wir uns 5 so Design Grundlagen an 5 große.
- 30:39So ein bisschen Prinzipien sagt man dazu, die helfen können,
- 30:42einfach Designs, ein bisschen professioneller ausschauen zu
- 30:44lassen, also einfach auch, um zu zeigen, dass es nicht irgendwie
- 30:47Magic ist, sondern einfach wissen, dass man halt nicht hat,
- 30:51wenn man keine Grafikdesign Ausbildung gemacht hat.
- 30:54Und ich habe versucht und ich hoffe, dass wir doch so
- 30:56ankommen, das sehr praktisch auch zu machen.
- 30:59Ich habe den Kanva auch gezeigt, ein paar Handgriffe.
- 31:04Genau, und das sind dann so 5 Lektionen, wo man so ein
- 31:07bisschen selber auch Übungen mitkriegt und machen kann.
- 31:11Und ich freue mich schon richtig drauf und ich hoffe, dass das
- 31:13ganz, ganz vielen Leuten hilft. Ja, also ich glaube auf jeden
- 31:16Fall, weil ich bin genauso eine Person, die das dann nicht
- 31:19veröffentlicht, die bastelt da Ewigkeiten herum, ärgert mich
- 31:23dann immer, weil man denkt, ja, irgendwas fällt mir irgendwie,
- 31:25schaut ein bisschen Hopper Touch aus.
- 31:28Und es schaut zwar in Canva dann eh immer ganz cool aus, weil es
- 31:31gibt eine triviade Vorlagen, die man dann eigentlich nur mal in
- 31:37seine Farben, in seine, in seine Branding Farben umdingseln kann,
- 31:42aber es ist dann halt einfach nicht meins so es ist.
- 31:47Es ist ja trotzdem das vor wenn anderen und man würde dann so
- 31:50ein bisschen sein eigenes Ding da noch reinbringen und wenn man
- 31:52dann immer so irgendwie wenn das die anderen machen schauen das
- 31:55immer viel cooler aus und. So OK, ja passt, dann mach ich
- 31:59es nicht und. Was voll schade ist, weil
- 32:02eigentlich eben, wenn es soll, auch Spaß machen.
- 32:05Also auch auch das denke ich mir so oft auch das soll Spaß machen
- 32:10und diese Vorlagen. Ich bin eigentlich großer Fan
- 32:12dieser Vorlagen, muss ich sagen, weil es einfach auch manchmal
- 32:14dann schneller ist und so und eben bevor man sich 10 Stunden
- 32:17ärgert, weil man da irgendwie selber Sachen setzt, aber leider
- 32:19sind auch diese diese Vorlagen ja oft nicht ganz korrekt.
- 32:24Ja, also es gibt auch da Sachen. Wo man dann sich manchmal denkt,
- 32:28so hm, irgendwie schaut das jetzt auch komisch aus, oder?
- 32:30Dann hat man 3 Zeilen mehr Text drinnen als da vorgesehen war
- 32:34und schon funktioniert das nicht mehr und ich glaube auch da kann
- 32:37der Kurs einfach so ein bisschen helfen, auch mit diesen Vorlagen
- 32:41vielleicht ein bisschen besser umzugehen und was ich vorher
- 32:44noch vergessen hab, was auch natürlich auch dabei ist, weil
- 32:47es wäre ja sonst nicht mein Kurs, ist ein Exkurs zur
- 32:50Barrierefreiheit, also wenn irgendwen das so ein bisschen
- 32:52interessiert, auch, wie kann ich mit?
- 32:55Wirklich ein 2 Handgriffen meinen nächsten Social Media
- 32:58Post ein bisschen inklusiver machen, dann ist es da auch
- 33:02enthalten. Genau.
- 33:04Ja, vor allem das ist halt auch so.
- 33:06Man kann ja eben mit ein paar Kleinigkeiten eigentlich schon
- 33:09dazu beitragen, dass es einfach barrierefreier wird, Mhm.
- 33:15Und die kann man ja einfach auch selber machen.
- 33:18Es muss ja nicht alles immer von einem Designer, sondern die
- 33:21Sachen, die man jetzt selber macht, einfach mit ein paar
- 33:24Handgriffen, nur wenn man es gar nicht weiß, wie man es machen
- 33:26soll oder auf welche regeln man aufpassen muss mit Kontrast und
- 33:32Co. Weil selber wenn ich jetzt da
- 33:35sitze und denke mir, naja ich kann es lesen ja eh, aber nicht
- 33:39alle. Ja, wirklich.
- 33:42Und wenn man eben auf diese paar Regeln, die du da eben auch
- 33:47erklärst und auf diese Sachen halt einfach achtet, hat man
- 33:51eigentlich schon schon einen Beitrag geleistet, dass es
- 33:54einfach inklusiver wird. Es ist nicht gleich 100%, aber
- 33:59man trägt halt einfach schon mal dazu bei und man macht einen
- 34:02Schritt und wenn man einfach sich.
- 34:06Ein bisschen Zeit nimmt sich das auch mal anschaut und ich meine,
- 34:09der Kurs, den kann man sich eh immer wieder anschauen.
- 34:12Kann man das einfach langsam selber irgendwie ins Unternehmen
- 34:15reinholen und das ist halt schon auch irgendwie ein ganz guter,
- 34:20guter erster Schritt, sage ich mal.
- 34:23Gerade auch bei Solo Selbstständigen und
- 34:25Einzelunternehmerinnen. Weil da hat man vielleicht noch
- 34:29nicht das Budget, alles mit anderen umsetzen zum lassen und
- 34:34hat einfach nicht die, die die Ressourcen und kann so einfach
- 34:38selber ein bisschen das Thema anschauen und sich einfach auch
- 34:43irgendwo weiterbilden in dem Bereich und schauen okay was
- 34:46kann ich eigentlich machen und deswegen sind wir sehr sehr
- 34:50froh, dass du den Kurs da für uns quasi.
- 34:55Erstellt hast und würde ihn bei prepared Prace sehr sehr bald
- 34:59nächste Woche quasi zugänglich machen können.
- 35:06Ich freue mich schon. Eben auch Blogartikel hast du ja
- 35:11auch geschrieben mit mit Barrierefreiheit auch schon, wie
- 35:15man auch von Anfang an inklusiver arbeiten kann und das
- 35:22sind halt einfach. Für uns wichtige Themen, die
- 35:26ganz oft noch viel zu vernachlässigt werden.
- 35:30Und das Coole ist also sowohl in glaube ich meinem ersten
- 35:33Blogartikel als auch jetzt im im Kurs zeige ich das ganz gut,
- 35:36wenn man Barrierefreiheit, also gerade in so grafischen Dingen,
- 35:41aber auch in der Kommunikation von Anfang an Mitdenkt.
- 35:44Das bedingt sich alles gegenseitig, also tatsächlich
- 35:47bei den Designprinzipien viele dieser.
- 35:51Prinzipien basieren eigentlich darauf, dass du Barrierefreiheit
- 35:54Mitdenkst, weil wenn du die Mitdenkst, wird dein Design oft
- 35:57automatisch besser. Das ist das geile, also
- 36:00eigentlich erspart man sich Arbeit und das ist auch bei so
- 36:03Kommunikationsdingen oft so, weil wenn man jetzt.
- 36:06Nehmen wir eine Genderregelung her, wenn man sich die nicht von
- 36:08Anfang an überlegt, muss man das irgendwann später machen und
- 36:12dann muss man alte Dokumente wieder umschreiben und so, ja,
- 36:15das kann einem zu einem späteren Zeitpunkt, wenn man es ändert,
- 36:17weil man sagt, es ist jetzt nicht mehr der letzte Stand,
- 36:19auch einmal passieren, aber dann weiß man schon, dann hat man
- 36:22sich die Gedanken schon einmal gemacht, also es ist
- 36:24tatsächlich, es spart einem Hintendraus viel Zeit und viel
- 36:29Nerven. Weil ich sag das auch bei meinen
- 36:32Kunden immer wurscht um was es geht.
- 36:34Irgendwie, so machen wir es einmal gescheit, dann haben wir
- 36:36nachher weniger Arbeit. Es ist wirklich so und ich weiß
- 36:39auch da selber solo Selbstständige ja, also.
- 36:44I Know the Pain und manchmal geht's nicht und manchmal
- 36:47wurschtelt man dann und ich bin so jemand bei ordnerstrukturen,
- 36:50wenn ich ein stressiges Projekt habe.
- 36:51Ihr wollt das alle nicht wissen und jedes Mal nehme ich mir vor,
- 36:54nein, ich lege mir diese Ordner vorher an und dann schiebe ich
- 36:57das alles da schön hin und dann schaut es nachher wieder aus als
- 36:59wäre irgendwas explodiert und ich sitze im Nachgang wieder 3
- 37:02Stunden um das irgendwie zusammenzusortieren, damit ich
- 37:04das irgendwo aufspeichern kann und denke so.
- 37:08Why do i do it again? Also, das ist überhaupt kein
- 37:11Anspruch an Perfektion, sondern eher so ein bisschen das
- 37:13Angebot, so wie du es vorher gesagt hast.
- 37:16Vielleicht mal kurz auch innezuhalten, bevor man was
- 37:18anfängt und sich zu sagen, OK, ich habe jetzt Zeit, mir da kurz
- 37:22Gedanken drüber zu machen, ich nehme jetzt diese halbe Stunde
- 37:26und dafür erspare ich mir nachher Dinge, die mir keinen
- 37:30Spaß. Ja.
- 37:33Wobei also so ordnerstrukturen und so was, denn das ist zum
- 37:37Beispiel wieder, was, es macht mir irrsinnig Spaß.
- 37:39Ja, ich liebe es auch, aber ich muss es vorher gemacht haben.
- 37:41Das ist wirklich so bei mir eine Zeitpunktfrage, weil ich.
- 37:44Dann eine Marktchecklisten und alles auf Schiene bringe.
- 37:46Das ist so, dann ist alles wieder sortiert und dann fühle
- 37:49ich mich einfach ein bisschen klarer klar und habe das Gefühl,
- 37:52es ist jetzt alles viel besser. Ja ja, also das eh, aber das oft
- 37:56ja dann, wenn man ein Projekt abgeschlossen hat, wartet ja
- 37:58schon das nächste und wenn man das dann machen muss, dann ist
- 38:01man wieder in diesem. Eigentlich sagt man es auch
- 38:04nichts. Ja, ja, ja, und das trug ich.
- 38:08Im im im Daily Business, wie man schon so so schön sagt, hat man
- 38:15einfach auch manchmal nette Zeit und dann will man das einfach
- 38:18abschicken und will es quasi mal rausschicken, damit wieder
- 38:21Feedback reinkommen kann und dann speichert man das schnell
- 38:25ab, weil man irgendwie was anderes schon wieder machen soll
- 38:28will oder man abgelenkt wurde und.
- 38:32Plötzlich irgendwas anderes macht oder 2 Stunden Instagram
- 38:35scrollt und dann muss man halt einfach irgendwie wieder
- 38:40einsteigen und denken so okay was habe ich da eigentlich
- 38:43fabriziert? Ja, wieso habe ich es nicht?
- 38:46Einfach gleich gescheit gemacht. Ja, super.
- 38:52Idee ist, was ich weiß und ganz ehrlich, Baby Steps einfach
- 38:57besser einen kleinen Schritt als gar keinen Schritt.
- 39:00Voll, voll und jetzt bei all der Ernsthaftigkeit, die man ja auch
- 39:04in einem Business hat, wie gesagt, Ich bin wirklich, ich
- 39:07brenne dafür, dass es auch Spaß macht und dass man sich
- 39:10vielleicht auch manchmal einfach nicht so ernst nimmt, weil am am
- 39:14Ende des Tages, ich glaube, wir haben viele ernste Probleme in
- 39:16dieser Welt und die eigene Selbstständigkeit sollte es
- 39:20einfach nicht, finde ich, also ich finde, das ist ja was, was
- 39:23man da hängen, natürlich auch teilweise Existenzen dran, aber
- 39:26es ist trotzdem was irgendwie, wo ich mir denke, das macht man
- 39:29schon auch. Für sich so also Brokkoli.
- 39:34Hat eh zwangsläufig irgendwas ernsthaftes und irgendwas dabei,
- 39:40also geht gar nicht. Schau auch wenn dann SVS und
- 39:44Steuer und so reinkommen, dann ist der Spaß eh kurz einmal
- 39:48vorbei. Tell me about it.
- 39:52Ich hatte eine Nachzahlung, jo. Ja, wer hatte die nicht?
- 39:59Let's Crime 5 Second Crime Party wollte ich.
- 40:04Gerade sagen, vielleicht führen wir das auch ein.
- 40:06Immer wenn die, wenn die die Schreiben kommen von den 2
- 40:10Lieblingsstellen machen wir kurz 5 Sekunden gemeinschaftliches
- 40:16Rollen. Ja, und da ist er eh dann wieder
- 40:20so ernsthaft. Dann soll ich wenigstens alles
- 40:21drumherum irgendwie ein bisschen Spaß machen oder nicht
- 40:25hundertprozentig zu ernst und wir nehmen uns eh meistens viel.
- 40:28Zu ernst, voll. Wir sind auch alle einfach
- 40:30Menschen. Also ich finde auch diese
- 40:32Menschlichkeit einfach im Business darf voll gern wieder
- 40:35reinkommen, also weil, weil ich denke mir immer so, Maschinen
- 40:39gibt es eh nur. Einige Maschinen machen auch
- 40:41schon Teile unserer Arbeit super, aber so, deswegen dieses
- 40:45bisschen unperfekt und und umgeschliffen und mal da ein
- 40:48Typo drinnen it's all OK, die Welt geht echt nicht unter davon
- 40:54und wenn man dann so wie ich jetzt gerade vorher gesagt hab
- 40:56mal drauf kommt um mit der Sache hab ich mich jetzt irgendwie
- 40:58nicht beschäftigt, It's never to late, Man kann das immer
- 41:01nachziehen, man kann Dinge ändern, man kann Sachen
- 41:03umschreiben. Meine Website ist so ein
- 41:05Beispiel. Ich weiß nicht, ich habe die,
- 41:07glaube ich schon 10 mal umgeschrieben, seit es mich gibt
- 41:09und so lange gibt es mich auch noch nicht, das ist manchmal
- 41:12nicht okay ich. Bin jetzt im Juni, aber 2018
- 41:20habe ich mich selbstständig gemacht seit Crazy seit 8 Jahren
- 41:24selbstständig angeben und also meine Webseite hat schon sehr
- 41:32viel. Komplett Überarbeitungen und
- 41:35Umstyling und weiß ich nicht was gehabt.
- 41:37Die Texte sind dreimal 4 und zurück getextet worden und also
- 41:46so eine Webseite wo man immer sagt ja nein wenn die Webseite
- 41:48fertig ist. Nein die Webseite ist nie
- 41:50fertig. Nie fertig.
- 41:51Die Situation. Zu haben.
- 41:52Die Webseite ist nie fertig. Weil dann hat man dort wieder
- 41:56was Neues. Dann hat man vielleicht ein
- 41:58neues Angebot, dann hat man eine neue Expertise dazu, man muss
- 42:01sich irgendwie immer to date halten, es wird nie fertig
- 42:07werden, aber das ist auch okay es ist.
- 42:10Eigentlich sogar richtig schön. Man hat immer, man kann sich
- 42:13immer wieder neu erfinden. Also ich persönlich finde das ja
- 42:16geil so I Love that manchmal mehr, manchmal weniger
- 42:19natürlich, aber. Natürlich, aber ich finde es
- 42:24halt einfach, weil man entwickelt sich halt einfach
- 42:26weiter und dann muss ich auch die Webseite dementsprechend
- 42:29anpassen. Also wie ich mich selbstständig
- 42:32gemacht habe, war ich mit der 20, jetzt bin ich mit der 30
- 42:35also ich habe einen Persönlichkeitssprung in die 10
- 42:39Jahre natürlich gemacht, das passt halt auch nicht mehr dazu
- 42:43und wieso sollte die Webseite dann nicht mehr ausschauen, wie
- 42:47ja im Jahre Schnee vor allem. Muss halt auch zu dem zu der
- 42:51Person passen, die jetzt bin und nur dieses Perfektionistische.
- 42:56Das habe ich leider noch nicht hundertprozentig ablegen können,
- 42:59aber ich bemühe mich. Aber ich glaube auch, das ist
- 43:02eine Illusion. Ich glaube, das schafft man
- 43:03nicht zu 100% so aber also ich glaube, so ein bisschen dieses
- 43:08auch nett mit sich selber sein und so und gerade wenn man sich.
- 43:11Also auch, weil wir vorher viel über Inklusion und diese Dinge
- 43:14geredet haben. Ich, ich merke es einfach auch
- 43:15bei Leuten, dass die dann Angst haben, sich halt plötzlich damit
- 43:18zu beschäftigen und dann Dinge zu ändern und dass dann Leute
- 43:21sagen und kommen und sagen, Na, aber das hat dich ja früher nie
- 43:24interessiert, ja wo, wo ich dann nur sagen kann, Leute, das ist.
- 43:28Das darf sein. Es ist okay, weil vielleicht war
- 43:30es einfach bis dahin kein Part und also ich habe mich auch
- 43:33früher nicht für Steuern interessiert, ich interessiere
- 43:35mich jetzt auch nicht dafür, aber ich muss irgendwie so, also
- 43:38es ist, man startet immer mit irgendwas und es ist ja auch
- 43:42okay und man darf auch gleichzeitigkeiten haben, also
- 43:45es dürfen auch 2 Dinge gleichzeitig koexistieren, die
- 43:48sich vielleicht irgendwie ein bisschen widersprechen, thats
- 43:50Life ja nicht okay ja. Total total.
- 43:56Ja, Na, die Selbstständigkeit ist schon aufregend und ich
- 43:58weiß, wir konnten wahrscheinlich auch noch 2 Stunden reden
- 44:01mindestens, aber wir machen vorher vorher besprochen, bevor
- 44:06wir auf aufnehmen gedrückt haben.
- 44:08Wir werden wahrscheinlich eine 2.
- 44:10Folge machen mit Kathi dann, das wäre sehr schön, aber bevor wir
- 44:18aufhören, habe ich noch 2 Sachen.
- 44:22Erstens hast du ein paar Tipps. Für Selbständige oder dass es
- 44:30nicht geht deiner Meinung nach also einfach irgendwelche
- 44:35Quicktipps wo du sagst, das hätte dir geholfen, wenn du es
- 44:40gewusst hättest? Quick Tipps Ich glaube einer der
- 44:50Tipps, den haben wir echt, die Folge auch viel besprochen.
- 44:52Schaut, dass es euch Spaß macht, also das ist wirklich was wo ich
- 44:56mir denke, ich habe mich eine Zeit lang und ich bin jetzt noch
- 44:59nicht so ewig lang selbstständig, mich ein bisschen
- 45:01verlaufen, weil ich mir gedacht habe ich muss jetzt nische,
- 45:03nische, nische, Nische und dann bin ich drauf gekommen, das
- 45:05nimmt mir aber alles weg was ich irgendwie sonst kann und das
- 45:08macht mir eigentlich keinen Spaß.
- 45:10Also ja, es ist wichtig, sich zu überlegen, wofür steht man und
- 45:14und und. So aber schaut, dass es Spaß
- 45:16macht und erlaubt sich eine eine gewisse Flexibilität.
- 45:19Ich glaube, das wäre ein Typ, also flexibel sein ist ist
- 45:23tatsächlich gut und ein zweiter Tipp besucht euch.
- 45:29Sucht euch ein Netzwerk und jetzt nicht im Sinne von
- 45:33Menschen, die euch weiterverkaufen, sondern
- 45:35Menschen, wo ihr einfach erzählen könnt und sagen könnt,
- 45:38ma gerade ist irgendwie ur super oder gerade ist irgendwie
- 45:41Ursache, sucht euch Leute mit denen ihr Five Second Dance
- 45:43Partys machen könnt, das ist wichtig.
- 45:48Ja, das finde ich aber wirklich 22.
- 45:52Sehr schöne Punkte muss ich sagen, weil die.
- 45:56Sie kommen sollten. Meistens kommt irgendwas mit was
- 46:01anderes, wobei Netzwerk tatsächlich ganz oft vorkommt,
- 46:06weil einfach gerade als Einzelunternehmerinnen der
- 46:11Austausch führt, da hört man nicht so wie in einem
- 46:14Unternehmen eine Kollegin, wo man mal hingehen kann und sagen
- 46:17Hefuy cool oder mafuy Scheiße. Und das ist total wichtig.
- 46:23Also das fällt mir immer wieder auf und ist nach wie vor auch
- 46:28nach 8 Jahren so, wo ich sage, das hat mich einfach am
- 46:31weitesten gebracht, weil der Austausch die.
- 46:36Haben einen anderen Zugang, die haben vielleicht irgendeinen
- 46:39Tipp, wie man das Thema voll schnell lösen kann in deinem
- 46:42Netzwerk und das hat echt mit am meisten für mich einen
- 46:46Ausschlag. Wir lernen das ja auch alle
- 46:49nicht. Also wer lernt denn,
- 46:50Unternehmerin zu sein? Ist ja kein Schulfach so, also
- 46:53das ist ja wirklich jeder hangelt sich da irgendwie durch
- 46:56und wenn man dann Leute findet, die irgendwie so einfach in.
- 46:59Muss nicht mal dieselbe Situation sein.
- 47:01Ich habe auch viele Leute, die eben länger schon selbstständig
- 47:03sind und so, aber einfach so dieses Austauschen über eine
- 47:06Geschichte, die wir alle irgendwie nicht gelernt haben
- 47:08und die sich ständig schneller weiterentwickelt, als man
- 47:10selbstständig überhaupt sagen kann, ist einfach mega gut.
- 47:16Ja, total. Und ja, okay 2 Sachen habe ich
- 47:20noch, wenn man mit dir ein Sparring bucht.
- 47:25Ja was bekommt man dann bei dir, Julia?
- 47:29Ich würde total gerne urklischee oft sagen, das was man braucht
- 47:32hoffentlich. Na also natürlich sind bei mir
- 47:37besonders Design und Kommunikationsfragen aufgehoben
- 47:42und ich glaube die die Anwendungsfälle können Recht
- 47:44verschieden sein, also ob man sich jetzt vielleicht gerade
- 47:47einfach Gedanken macht über seine Farbpalette und gerne
- 47:50jemanden hätte, der da strategisch draufschauen kann
- 47:53und sagen kann, passt es zu meiner Mission, dem was ich da
- 47:56vorhabe und sind die Kontraste vielleicht ausreichend dem.
- 47:59Zumindest auch bei Ehre frei ist.
- 48:00Damit kann man zum Beispiel super gut zu mir kommen.
- 48:02Man kann aber auch kommen und sagen, so ich hab, ich überlege
- 48:08gerade was noch so ein guter Anwendungsfall ist weiß ich
- 48:12nicht, ich hab Probleme damit auf Social Media irgendwie
- 48:14konsistent. Dass meine Sachen konsistent
- 48:17ausschauen. Was wären so 234 Handgriffe, die
- 48:20wir da machen können, oder ich bräuchte mal eine Checkliste,
- 48:23weil irgendwie traue ich mich immer nicht, das zu posten, weil
- 48:26ich vor den und den Dingen Angst habe.
- 48:27Also ich glaube, wenn es einfach um so grundsätzliche Sachen
- 48:31geht, mal abzuchecken, wie kann ich was professioneller machen
- 48:34oder wie kann ich mich auch einfach sicherer fühlen mit den
- 48:36Dingen, dann ist man bei mir glaube ich recht gut
- 48:39aufgewachsen. Sehr gut.
- 48:41Ja, gerade in der Selbstständigkeit ist Sicherheit
- 48:43so ein Thema und wenn man da halt einfach jemand hat, wo man
- 48:46hingehen kann und dieses bisschen Sicherheit wenigstens
- 48:51bekommt, wenn der Rest eh schon unsicher ist, dann ist es schon
- 48:56finde ich ein sehr großer Punkt wurscht ob es geht beim Design
- 49:01wurscht ob bei Steuern oder sonstigem, so ein bisschen
- 49:05Sicherheit und ein Blick von außen.
- 49:09Ist halt einfach manchmal Gold wert.
- 49:11Ich. Wollte gerade sagen, ist
- 49:13manchmal unbezahlbar, ja. Genau, ja, super.
- 49:17Und das Letzte, das ist wirklich das letzte.
- 49:20Wir haben ja immer einen, das Fragen wir vorab, unsere Zuhörer
- 49:27wissen das und Zuhörerinnen wissen das schon, dein Song, der
- 49:32deine Selbstständigkeit beschreibt, welcher ist es und
- 49:37warum? Es ist so eine fiese Frage für
- 49:41alle, die zuhören jetzt nicht, wie viele Stunden ich mir
- 49:44darüber Gedanken gemacht habe, weil es nicht, weil es keine
- 49:47gibt, sondern weil es, glaube ich, manchmal einfach zu viele
- 49:49gibt. Und ich habe mich jetzt für was
- 49:51entschieden, was ich auf einfach sehr vielen Ebenen sehr gefühlt
- 49:54habe. Deswegen haue ich den jetzt
- 49:56einfach raus. Also mein Song wäre Mixed
- 49:59Emotions von you me at Six. Weil es, glaube ich, mir als
- 50:03Mensch meine Selbstständigkeit, meine Einstellung zu meiner
- 50:06Selbstständigkeit tatsächlich recht gut beschreibt, weil, wie
- 50:08das so einen Titel vergeht. Es geht um Mixed Emotions und
- 50:12darum, einfach auch viele Dinge gleichzeitig aushalten zu
- 50:15können, ja, also aushalten zu können, dass meine
- 50:17Selbstständigkeit unsicher ist und es gleichzeitig zu feiern,
- 50:19dass sie einem extrem viel Freiheit gibt zum Beispiel.
- 50:24Und ich habe den Song tatsächlich auch gewählt, weil
- 50:26sehr, sehr viele meiner Kundinnen ja zu mir kommen, um
- 50:29Dinge zu kommunizieren, die auch noch nicht fertig sind.
- 50:32Ja, also ich glaube, das ist einfach ein Teil meiner Aufgabe
- 50:36und der schönste Teil finde ich aus unfertigen Dingen was zu
- 50:39machen, wo die Leute nachher trotzdem sagen können, OK, ich
- 50:41weiß, it's not perfect, it's not ready, but it's me so.
- 50:47Finde ich ein ganz ein sehr cooler Song aus Wahl und ich bin
- 50:50jedes Mal. So so erstaunt von von der
- 50:55Songs, weil weil es einfach wirklich dann passt.
- 50:58Ich hab's auch letztes Mal sehr witzig gefunden.
- 51:00Ich weiß nicht, ob du die Folge gehört hast, mit der Cornelia,
- 51:02mit unserer Steuerberaterin. Mit Highway to Hell, Highway to
- 51:07Hell und. Ganz ehrlich, es passt.
- 51:09Ja, es passt. Fand ich großartig.
- 51:13Ja. Genau.
- 51:14Na Hey Julia, es war super schön mit dir zu quatschen und wir
- 51:19werden jetzt auf jeden Fall diese 5 Seconds Dance Party
- 51:24einführen, vielleicht auch die Cry Party.
- 51:28Hoffentlich nicht zu bald. Strategisches Heulen kann kann
- 51:32gut sein, einfach die Emotionen regulieren und einmal alles.
- 51:35Rauslassen. Alle Emotionen sind valide.
- 51:38Eh, das war das. Also ganz ehrlich.
- 51:43Kann genauso hilfreich sein wie die Danceparty muss ich sagen
- 51:48und von dem her, ich hoffe wir haben bald eine Podcast Folge zu
- 51:53dritt auch und ich würde. Mich sehr freuen.
- 51:55Alles Gute und ich freue mich schon, wenn der Kurs nächste
- 51:58Woche online geht. Wir machen eine Danceparty.
- 52:01Wir machen. Eine Danceparty.
- 52:04Da müssen wir aber dann ein Video machen, weil das müssen
- 52:09wir dann auch posten es. Ist okay ist okay.
- 52:13Zu inspirieren auch eine Danceparty zu machen oder mit
- 52:16uns eine Danceparty zu machen. Ja gut, das wird jetzt so ein
- 52:20neuer Trend und alle machen jetzt danceparty cool irgendwie
- 52:25dafür, das machen wir super. Danke dir, danke dir.
- 52:31Ja es war ein schönes Gespräch bis bald.
- 52:34Finde ja bis bald.