Latest / 4 Pfoten, 2 Beine & 1000 Fragen - mit Madita van Hülsen und Kate Kitchenham / 67 - Dogsharing
Transcript
- 0:00Unser Podcast wird präsentiert von Kosmos Verlag.
- 0:03(Dynamische Musik)
- 0:04"Vier Pfoten, zwei Beine und 1000 Fragen".
- 0:09Der Hunde-Podcast mit Kate Kitschnhem und Madita van Hülsen.
- 0:13(Dynamische Musik)
- 0:15(Lachen)
- 0:20Hallihallo und herzlich willkommen bei "Vier Pfoten, zwei Beine und 1000 Fragen".
- 0:26Heute mit "Wie Hund und Katz".
- 0:30Ich finde, das klingt sehr schön.
- 0:32Ich freue mich auf das Thema,
- 0:34auch wenn wir in Anführungszeichen nur ein Hund und keine Katze zu Hause haben,
- 0:39gab es bei uns auch schon einige Hund-Katz-Erlebnisse.
- 0:42Ich bin sehr gespannt, liebe Katie,
- 0:44wie du diese Folge führen wirst, sozusagen.
- 0:49Wie das Konzept ist dieser Folge, wie sich Hund und Katz verstehen
- 0:52und was eigentlich die Unterschiede, was auch die Gemeinsamkeiten sind.
- 0:56Das ist immer so betont, diese Unterschiede.
- 0:58Es wird immer so werden ganz viele Klischees immer bemüht,
- 1:01was Katzen und Hunde unterscheidet
- 1:03und dann aber vor allen Dingen auch was Katzenhalterinnen und Hundehalter.
- 1:07Das finde ich eigentlich immer ein bisschen anstrengend,
- 1:10weil so aus der Verhaltensbiologie betrachtet,
- 1:12ist die Beziehung zwischen Mensch und Hund und Mensch und Katze
- 1:15gar nicht so unterschiedlich.
- 1:17Aha, also zwischen Hund und Mensch nicht.
- 1:19Ja, gut, also die Beziehung vielleicht zum Mensch nicht.
- 1:22Aber generell, oder korrigiere mich, ich gerne hab,
- 1:25dass Hunde und Katzen relativ unterschiedlich sind.
- 1:27Aber ich bin ja auch kein Experte oder Experte in dem Sinne,
- 1:30sondern ich würde denken, ja, Hunde sind halt, wie man immer sagt,
- 1:33so Rudeltiere und Katzen sind ja eher so Alleingänger.
- 1:37Oder stimmt das alles gar nicht?
- 1:39Nee, stimmt nämlich nicht so. - Ach so.
- 1:41Also das stimmt schon, dass Hunde gerne in Gruppen leben.
- 1:44Aber Katzen zum Beispiel sind hochsozial.
- 1:47Sie werden nur sehr häufig sehr früh von ihrer Mama getrennt
- 1:50und haben dann gar keinen Kontakt mehr zu anderen Katzen.
- 1:52Und dann sind sie natürlich irgendwann ziemlich asozial,
- 1:55weil sie nicht mehr so richtig wissen, wie geht es eigentlich,
- 1:58dass man sich verständigt, dass man irgendwas ausdiskutiert.
- 2:00Das muss auch bei Katzen immer weiter trainiert werden,
- 2:03wie bei Hunden und wir bei uns Menschen auch.
- 2:05Und wenn man so sehr isoliert lebt,
- 2:06dann kann man natürlich zum asozialen Einzelgänger werden.
- 2:09Aber eigentlich von ihrer natürlichen Lebensweise sind Katzen,
- 2:12das ist ganz, ganz wichtig, Einzeljäger,
- 2:14das heißt, sie gehen alleine auf die Jagd.
- 2:17Mama, sie sind keine Einzelgänger.
- 2:19Wenn sie von der Jagd zurückkommen,
- 2:21dann ist es so, dass Katzen, vor allem die weiblichen Tiere,
- 2:24richtig in kleinen Verbänden zusammenleben,
- 2:26mit Tanten und Töchtern und Blüttern.
- 2:29Und je nachdem, wie die Beziehung ist,
- 2:31Katzen sind sehr wählerisch auch in ihren Beziehungspartnern.
- 2:34Kann das sehr eng sein oder erlose.
- 2:36Und es gibt eine Hierarchie in der Gruppe auch durchaus.
- 2:39Und es gibt auch Kater, die in der Gruppe integriert sind
- 2:42und sehr beliebt sind oder sehr unbeliebt sind bei Katzen.
- 2:44Also Katzen sind schon auch Gruppentiere,
- 2:46die nur sehr gerne sich aussuchen, wann sie mit wem, wie eng Kontakt haben.
- 2:51Ach krass, guck mal, das wusste ich gar nicht.
- 2:53Ich hab tatsächlich gedacht, dass Katzen eher so die,
- 2:55wie man das kennt, wahrscheinlich so ein Mythos,
- 2:58der irgendwann entstanden ist.
- 3:00Ah, okay, das bedeutet eigentlich,
- 3:03müssten die ja gut miteinander zurechtkommen.
- 3:05Theoretisch, obwohl nicht jeder mag sich.
- 3:07Das ist das Ding.
- 3:09Und vor allem, da müssen wir noch kurz erzählen,
- 3:11dass die Hunde auch ganz ähnlich leben,
- 3:13wenn sie sich das aussuchen dürfen.
- 3:15Wir gehen ja immer von der Hund-Mensch-Beziehung aus,
- 3:17wie wir sie hier führen.
- 3:19Aber das ist ja auch ein Problem,
- 3:20dass sie sich das aussuchen.
- 3:22Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:23dass sie sich das aussuchen.
- 3:25Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:26dass sie sich das aussuchen.
- 3:27Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:29dass sie sich das aussuchen.
- 3:30Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:32dass sie sich das aussuchen.
- 3:33Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:35dass sie sich das aussuchen.
- 3:36Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:38dass sie sich das aussuchen.
- 3:39Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:40dass sie sich das aussuchen.
- 3:42Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:43dass sie sich das aussuchen.
- 3:45Und das ist ja auch ein Problem,
- 3:46dass sie sich das aussuchen.
- 3:48Wenn man in der Hundegruppe zu Menschen kommt,
- 3:50dann finden Menschen, dass er bedrohlich.
- 3:52Deshalb ist die Erfolgsgarantie,
- 3:53Futter zu bekommen, viel größer,
- 3:55wenn man alleine ist oder maximal zu zweit auftritt.
- 3:58Also Hunde haben ausgefeilte Bettelstrategien,
- 4:00aber gehen tagsüber eher alleine auf Futter-Suche.
- 4:03Und abends treffen sie sich aber alle
- 4:06in ihrer Lieblingsgang wieder.
- 4:07Also auch Hunde haben Gruppen mit Freunden
- 4:10oder auch Familienmitgliedern,
- 4:11mit denen sie sich treffen, wenn man sich mag.
- 4:14Ganz genau, so wie Katzen.
- 4:15Wenn sie dann vor die Wahl gestellt werden,
- 4:17um entscheiden zu dürfen, wie sie leben.
- 4:19Also verhalten sie?
- 4:21Biologisch würdest du sagen, dass sie sich ähneln.
- 4:24Ein großer Unterschied ist, wo sie herkommen.
- 4:27Also Katzen waren schon immer eher Einzeljäger,
- 4:29also sie waren alleine.
- 4:31Und dieses kooperative Jagen,
- 4:33das steckt den Hunden noch im Blut der Wölfe.
- 4:35Das heißt, dass man in der Lage ist,
- 4:37sich fein sozial abzustimmen,
- 4:39wie das Gegenüber sich gerade fühlt,
- 4:41wie man zusammen zu einem Ziel kommt.
- 4:43Das ist viel, viel schwieriger,
- 4:44als wenn man alleine zu einem Ziel kommt als Katze.
- 4:46Und dann sagst du,
- 4:48dann halb eine halbe Stunde vor Mauseloch
- 4:49und wartest, bis die Maus wieder rauskommt.
- 4:52Als Wolf, der der nächste Verwandte des Hundes ist,
- 4:54musst du dich abstimmen,
- 4:56wer genau kann, was besonders gut.
- 4:57Und dann wird gemeinschaftlich gejagt
- 4:59und am Ende wird sich das Futter geteilt.
- 5:01Also hier haben wir schon einen wesentlichen Unterschied.
- 5:04Da bedingt das Hunde auf so hohem Niveau
- 5:07mit uns heutzutage kooperieren können.
- 5:09Das haben sie sozusagen als Erbe noch in sich.
- 5:11Und deswegen ist das Familienleben der Hunde
- 5:14tatsächlich auch noch etwas ausgeprägter als bei Katzen.
- 5:16Und die Katzen sind ein sehr großes Katzen.
- 5:18Familienmitglieder oder andere soziale Wesen,
- 5:20egal sind, was ihnen immer so unterstellt wird.
- 5:23Ich kenne Beispiele, wo Katzen wahnsinnig treu sind
- 5:25und nur einen Menschen haben wollen.
- 5:27Und alle anderen Menschen, egal sind.
- 5:29Katzen sind da sehr individuell unterschiedlich aufgestellt.
- 5:32Aber sie können auch ganz enge soziale Bindungen
- 5:35beziehung zueinander aufbauen.
- 5:37Okay, ich muss gerade kurz nachdenken, denn ich muss ...
- 5:40Also das sind ja alles Beispiele,
- 5:42die in der freien Wildbahn jetzt eher stattfinden.
- 5:44Ich gehe jetzt persönlich eher so auch ein bisschen davon aus,
- 5:47dass die mit uns unter einem Dach leben, sag ich mal liebevoll.
- 5:50Und jetzt muss ich an diese ganzen Instagram-Videos denken,
- 5:54wo Hund und Katzen manchmal sich gegenüber sitzen.
- 5:57Und dann der Hund so ganz freudig, Schwanz wiehnen,
- 5:59so denkst, hey, cool, kumpel, ich spiele mit dir.
- 6:02Und die Katzen ja meistens ...
- 6:04Ich übertreibe vielleicht ein bisschen,
- 6:06aber ihr wisst, glaub ich, was ich meine.
- 6:08Und die Katze guckt so voll, entnervt diesen Hund an und denkt,
- 6:12oh nee, der ist schon wieder, ich hab keinen Bock.
- 6:14Das ist ja mein Eindruck, den ich so habe.
- 6:17Das liegt aber daran,
- 6:18dass es bei mir auch von persönlichen Erlebnissen geprägt ist,
- 6:21wie bei Charlie zum Beispiel.
- 6:23Charlie wurde halt schon zweimal von einer Katze angefallen.
- 6:26Und Charlie hat nichts gemacht, außer wie bescheuert gejaut.
- 6:29Und wir mussten ihn hochnehmen, weil sonst die Katze, die wohl bemerkt,
- 6:33ein Drittel von Charlies Körpergewicht hat ihn sonst gefühlt umgebracht.
- 6:36Also, weißt du, die haben ihn aus dem Gesicht zerkratzt
- 6:39und fanden ihn halt mega kacke.
- 6:40Und unser Hund hat nichts gemacht.
- 6:42Er sagte, hey, cool, wer bist du?
- 6:44Und ich dachte, was ist in deiner DNA-Liebe, Katze,
- 6:48dass du meinen Hund umbringen willst?
- 6:50Was hat er dir getan?
- 6:51Er hat sich noch nicht mal bewegt, er hat sich nur gefreut.
- 6:54Was ist da los?
- 6:55Es ist, ja, da kommen wir schon zu einem ganz, ganz wichtigen Punkt,
- 6:59einem großen Unterschied zwischen Hund und Katze.
- 7:01Und das ist Freude, die Diskussionsfreude.
- 7:04Ach, Diskussionsfreude.
- 7:05Die diskutieren nicht so gerne, so lange über irgendwas,
- 7:08sondern die Katzen machen ziemlich schnell,
- 7:10würden wir no-deutschen sagen.
- 7:12Also, wenn eine Katze mit irgendwas nicht einverstanden ist,
- 7:15signalisiert sie das relativ kurz und eindeutig
- 7:17über gewisse körpersprachliche Signale.
- 7:19Und wenn man dann so ein junger Typ ... - Mort!
- 7:22Ein junger trotteliger Typ ist wie Charlie,
- 7:24der das noch nicht verstanden hat, die Körpersprache von Katzen zu lesen,
- 7:28dann hau ich einfach ziemlich schnell zu.
- 7:30Also, die sind nicht die Typen, die irgendwelche Pläne umgründen
- 7:33und dann erst mal alles ausdiskutieren wollen.
- 7:35Oder Knurren, nein.
- 7:37Ja, Knurren wird schon Katzen knurren schon,
- 7:39aber Katzen sind meistens sehr schnell da drin,
- 7:42ihre Meinung zu äußern.
- 7:43Und Hunde brauchen meistens sehr lange.
- 7:45Und Hunde sind eher da, eben halt dieses ...
- 7:47Ich bin ein soziales Gruppentier,
- 7:49das in engen sozialen Beziehungen
- 7:51sehr differenziert miteinander kommuniziert.
- 7:53Das sind Hunde, Katzen, mögen die Nähe diskutieren auch miteinander,
- 7:56aber kommen schneller zur Sache, wenn sie nicht einer Meinung sind.
- 7:59Und das verstehen Hunde einfach nicht.
- 8:01Hunde sind eher so die Typen, die sagen, lasst uns doch mal diskutieren.
- 8:05Wir setzen uns jetzt mal hin und trinken ein Tee
- 8:08hier, je nach Typ.
- 8:09Und die Katzen sagen, ich hab hier deutlich gesagt,
- 8:11was meine Meinung ist, und da komme ich auch nicht wieder von weg.
- 8:14Und dann wird zugehauen.
- 8:16Und das ist der Grund, warum die meisten Hunde von Katzen
- 8:18krass beeindruckt sind, weil die so schnell einfach ziemlich deutlich
- 8:22während Hunde immer noch tausendmal versuchen,
- 8:24irgendwas deutlich zu machen mit verschiedenen Positionierungen
- 8:28des Körpers, Mimik.
- 8:29Also, in den Mimik bei Hunden ist sehr, sehr in der Interkommunikation
- 8:33vielseitiger eingesetzt als bei Katzen.
- 8:35Die Katzen sind nicht gut lesen im Nahbereich.
- 8:37Und das spielt für Katzen nicht so eine große Rolle.
- 8:39Also, die Kommunikation ist etwas beschränkter und schneller
- 8:43als bei Hunden.
- 8:44Bedeutet das denn ...
- 8:46Also, ich muss mir das gerade mal vorstellen,
- 8:49wenn ich jetzt zu Hause beides habe,
- 8:51müssen die beide Baby sein, damit sie sich verstehen?
- 8:54Oder muss man da Glück haben, dass sie sich verstehen?
- 8:57Und was mache ich, wenn die sich nicht verstehen?
- 9:00Also, ich bin etwas überfordert mit der Frage, weil ich gar nicht weiß.
- 9:03Ich hab noch ein Beispiel, zum Beispiel meine Schwegerin,
- 9:06wenn ich mich da recht erinnere.
- 9:08Da ist es zum Beispiel so, die hat auch ein Tierschutzhund,
- 9:11ein Hund vom Züchter, die verstehen sich prima,
- 9:14und die hat als Beitierschutzkatzen.
- 9:16Und das ist zum Beispiel ...
- 9:18Also, die hatte vorher auch schon Tierschutzhund,
- 9:21die haben sich immer gut verstanden.
- 9:22Dann kam aber ein neuer Tierschutzhund,
- 9:24die verstehen sich nicht mit den Katzen, so war das, glaub ich.
- 9:28Ich möchte jetzt auch nicht alles durcheinanderbringen,
- 9:31aber so ungefähr war es.
- 9:32Ich hab einen anderen Freundin, da ist das nämlich auch so,
- 9:35und die sagt, das ist krass schrecklich für sie,
- 9:38weil sie nicht weiß, wie sie das hinbekommen soll.
- 9:41Und wenn du hast ja auch Angst, wenn nur eine Tür offen lässt,
- 9:44dass irgendjemand dann tot ist.
- 9:46Also, kein Witz oder einem im schlimmsten Fall so ein Auge fehlt.
- 9:50Es geht ganz schnell im Katzen, also erst mal Katzen-Bissel sind hochgefährlich.
- 9:54Und auch, ich kenne viele Hunde, die ein Auge verloren haben,
- 9:57weil so eine Katzenkralle im Auge hängt.
- 9:59Dann ist das Auge häufig sehr schnell hin bei einem Hund auch.
- 10:02Und der vorsichtigste ist so ein Hund,
- 10:03ich kenne viele Hunde, die schon Katzen auf dem Gewissen haben.
- 10:07Also, wenn du so ein Jagdhund bist, der sich nicht einschüchtern lässt
- 10:10von so einer Katze, die dich im Blick behält und die ganze Zeit anstarrt,
- 10:13dann kann es auch für die Katzen schnell nach hinten losgehen.
- 10:17Deswegen sind viele Katzen, auch gerade aus dem Tierschutz,
- 10:20sehr häufig sehr misstrauisch gegenüber Hunden.
- 10:22Weil sie genau wissen, es gibt Hunde, die sind wie Charlie,
- 10:25und es gibt Hunde, die sind eher so, dass sie sagen,
- 10:28ich hab Hunger und ich mag dich nicht und ich will dich töten.
- 10:31Gerade im Tierschutz ist es so,
- 10:33dass Katzen und Hunde ja sehr unterschiedliche Dinge erlebt haben.
- 10:36Und es gibt Gegenden, da leben Katzen und Hunde
- 10:39in Gruppen sehr harmonisch miteinander.
- 10:41Es hat ja vielleicht alles schon mal gesehen im Urlaub irgendwie.
- 10:44In Südfrankreich sehe ich das immer, oder in Italien,
- 10:47dass die Hunde und Katzen eine Gemeinschaft fast schon bilden.
- 10:50Also wirklich nett miteinander sind.
- 10:52Aber es gibt auch Gegenden, wo Hunde gemeinschaftlich Jagd auf Katzen machen.
- 10:56Oder aber Katzen eben halt Hunde krass unterdrücken.
- 10:59Das ist eine Situation von den Lebenserfahrungen,
- 11:01die die Tiere jeweils gemacht haben, von den Persönlichkeiten.
- 11:04Man kann nicht pauschal sagen, es ist immer so oder so.
- 11:07Wenn du jetzt Pech hast, so wie deine Freundinnen,
- 11:09und vielleicht Hunde und Katzenkonsolation hast,
- 11:12die eben gerade gar nicht zusammenpassen, total konträr sind,
- 11:15also vielleicht eine Katze, die ganz viel schlechte Erfahrungen
- 11:18mit Hunden gemacht hat und ein Hund holt es dazu,
- 11:21der Katzen gerne töten möchte, dann hast du ein Riesenproblem.
- 11:24Aber du willst ja keinen weggeben, weil es in der Beide ist deine Kinder.
- 11:28Und die sind die, die die Individuen erwachsen sind.
- 11:31Aber es gibt ein paar Sachen, die man beachten kann,
- 11:33damit es leichter geht.
- 11:35Meinst du mit Sachen Körpersprache?
- 11:37Oder was meinst du? - Wie wir Menschen regeln.
- 11:40Weil das ist eben halt auch was, was viele denken.
- 11:42Ich mach das mal, das wird schon gut gehen.
- 11:45Früher bei uns auf dem Bauernhof haben die sich auch gut verstanden.
- 11:48Die regeln das von alleine. - Genau.
- 11:50Wie regeln wir das für die?
- 11:52Also Hunde, so bin ich auch groß geworden mit Hunden und Katzen.
- 11:56Bei uns war es immer so, dass die Hunde ganz klar unterschieden haben.
- 11:59Das sind die Katzen, die bei uns leben.
- 12:01Von denen haben sie sich auch alles gefallen lassen.
- 12:04Es waren auch immer die Chefs, was daran liegt,
- 12:06dass sie eben so schnell diskutieren und nicht ...
- 12:09oder nicht so lange Lust haben, über irgendwas zu diskutieren.
- 12:12Dann schnell sind in ihrer Reaktion, dass die Hunde so anstarren.
- 12:15Wenn der Katzen einen anderen Hund sieht, den sie noch nicht kennt,
- 12:19lässt er den nicht aus den Blick und behält ihn die ganze Zeit im Blick.
- 12:22Das ist für die Hunde ein krasses Droh-Signal.
- 12:25Wie ein Rattorottweiler, so ein superpotenter Typ,
- 12:28auf so eine Gruppe Katzen zugeht und denkt so, lecker.
- 12:31Die Katzen formieren alle so eine Reihe, machen alle einen Buckel
- 12:34und gucken ihn so an und dreht um und geht weg.
- 12:37Also dieses Blickkontakt halten und sich immer so positionieren,
- 12:40dass man den Hund im Blick behält.
- 12:42Es finden Hunde krass, bedrohlich und entscheiden sich im Zweifelsfall um.
- 12:46Hier ist es einfach, wenn man so eine sehr Hund und Katz zusammenführt,
- 12:50die sich gar nicht kennen und die, wo man auch weiß, gar nicht so richtig,
- 12:54was haben die erlebt in ihrem Leben.
- 12:56Das ist wirklich eine ganz schwierige Sache.
- 12:58Deshalb würde ich immer dazu raten, erst dann das andere,
- 13:01das Pendant sozusagen dazu zu holen,
- 13:04wenn man viel über das schon existierende Tier im Haushalt weiß.
- 13:09Also weiß, wie tickt der mit Katzen, der Hund dann in dem Fall?
- 13:12Oder wie tickt die Katze mit anderen Hunden?
- 13:14Was für ein Hundetyp mag sie, was für Hunderttypen findet sie
- 13:18vielleicht ganz fürchterlich?
- 13:20Und dann entsprechend auf die Suche zu gehen nach dem passenden Hund.
- 13:23Und einfach darauf achten, dass man immer vor Ort ist
- 13:26und den Hund eingrenzen kann,
- 13:28wenn er zum Beispiel auf die Katze zustimmen möchte,
- 13:31also mit einer Hausleine zu arbeiten.
- 13:33Und in dem Moment, wo er da hinspringt, sofort draufstehen und sagt,
- 13:36"Nee, das nicht, mein Freund, gucken ist erlaubt,
- 13:39aber nicht hinspringen und töten wollen."
- 13:41Die Katze beobachtet das ganz genau.
- 13:43Katzen können sehr gut beobachten.
- 13:45Und seht auch, dass wir Verantwortung übernehmen
- 13:48und sie schützen vor dem ungestülmen jungen Hund oder dem Tierschutzhund.
- 13:52Aber ich müsste jetzt bei uns z.B. Charlie eher schützen.
- 13:54Bei Charlie müsste man ganz vorsichtig sein,
- 13:57dass du nicht so eine Katze bekommst und hautigen.
- 13:59Da würde ich ihr auch nach einer ganz lieben Katze suchen,
- 14:02die Hunde kennt oder eine jüngere Katze,
- 14:04die noch sozial offen und flexibel ist.
- 14:06Aber da er nach einem lieben Individuum gucken,
- 14:08dass eben nicht merkt, Charlie ist unglaublich lieb und leicht zu beeindrucken
- 14:12und ihn dann terrorisiert, das kann wirklich passieren.
- 14:15Jetzt, wenn du aber sagst, Hausleine und so was, ich hätte jetzt gedacht.
- 14:19Wenn ich mich ein bisschen auskenne, dann eher mit Hunden.
- 14:22Ich hätte jetzt gedacht, dass man das auf neutralem Boden draus macht.
- 14:25Aber das geht ja gar nicht.
- 14:28Malerweise bei Hunden macht man das auch so,
- 14:30dass das im Garten ist und auch ein Zaun inzwischen ist.
- 14:34Sehe ich manchmal auch in so Dokumentation oder so was.
- 14:37Aber wie fällt gerade auf die Katze?
- 14:40Das hat bei uns auch nicht geholfen, die Katze ist über einen Gartenzaun.
- 14:43Wie macht man das?
- 14:45Im Zuhause kann das ja aber auch nicht gut sein,
- 14:47das ist ja kein neutraler Boden.
- 14:49Das Zuhause ist in dem Fall, aber das ist eine super Frage,
- 14:52die du dir da gerade ... - Ja, wirklich.
- 14:54Das ist wirklich was, was die Frage nicht im Kopf ist.
- 14:57Ich finde super, was dir eingefallen ist.
- 14:59Katzen sind ja Beutetiere.
- 15:01Katze sind zwar krasse Jäger, aber sie sind gleichzeitig auch Beutetiere.
- 15:05Das ist auch der Grund, warum die draußen immer so geduckt
- 15:08und schnell reagieren und verschwinden und sich verstecken,
- 15:11versuchen ja immer irgendwo im Schutz zu sitzen und so.
- 15:14Weil sie eben auch in der Gefahr sind,
- 15:16die sind die per se vorsichtig.
- 15:18Wenn die Situation unheimlich finden und doof finden,
- 15:21dann versuchen sie sich von dann zu machen.
- 15:23Deswegen ist so eine Vergesellschaftung draußen oder im Himmel,
- 15:27im Garten eigentlich nicht möglich mit der Katze.
- 15:29Das bedeutet, man muss Katzen und Hunde am Anfang ein bisschen zwingen,
- 15:33indem man sie räumlich begrenzt, dass sie sich gut finden.
- 15:36Das heißt für mich immer, wenn ich in dahingehend berate,
- 15:39dass ich sage, ihr habt einen Raum und da ist die Katze drin.
- 15:42Das ist ein Raum, den die Katze mag und wo sie sich sicher fühlt.
- 15:46Wir gehen jetzt mal davon aus, die Katze ist neu
- 15:48und kennt den Hund noch nicht.
- 15:50Die bekommt einen Raum, wo sie alles hat, was sie braucht.
- 15:53Futter, Wasser, Klo und ein paar schöne Kratzbäume.
- 15:56Dann kommt irgendwann, wenn sie sich gut fühlt
- 15:58und mit dem Menschen eine Beziehung aufgebaut hat,
- 16:01kommt dann der Hund dazu.
- 16:03Dann liegen die beide in diesem Raum und wir sorgen dafür,
- 16:06dass wir da viel Zeit verbringen.
- 16:08Wir bügeln da, wir hören da ein Podcast,
- 16:10zum Beispiel für "Float in 2 Beine" und "1.000 Fragen".
- 16:13Oder wir gucken Fernsehen, unsere Lieblingsserie
- 16:15und sagen, wir verbringen da viel Zeit.
- 16:18Wir gehören auch mal nette Musik, unterhalten uns damit Freunden.
- 16:21Wir sind vor Ort.
- 16:23Und in dem Moment, wo der Hund irgendwas macht,
- 16:25was wir nicht richtig finden gegenüber der Katze,
- 16:27können wir reagieren ganz schnell.
- 16:29In dem Moment, wo die Katze irgendwas macht,
- 16:31was wir nicht ganz so gut finden, können wir reagieren.
- 16:33Wenn die beiden sich freundlich annähern,
- 16:35sind wir da und bestätigen das mit der Stimme.
- 16:38Also, wir bringen da was Positives noch mehr in die Situation.
- 16:41Das beide merken so, das ist gut.
- 16:43Erziehung, ganz viel Erziehung.
- 16:45Wir streicheln auf der rechten Seite den Hund
- 16:47und auf der linken Seite die Katze irgendwann.
- 16:49Das kann sich wirklich lange hinziehen.
- 16:51Immer wenn wir keine Zeit mehr haben und den Raum verlassen müssen,
- 16:54nehmen wir den Hund mit.
- 16:57Das war jetzt das Beispiel, wenn der Hund dazu kommt.
- 17:00Machen wir es eigentlich ganz genau so.
- 17:02Nur das hier ...
- 17:04Warte mal, das war jetzt das Beispiel,
- 17:06dass die Katze vor Ort ist. - Ja, der Hund dazu kommt.
- 17:09Da ist es ganz wichtig, dass wir immer moderieren,
- 17:12dass wir auch vor Ort sind.
- 17:15Das Gleiche, wir sind einem Raum mit Katze und Hund zusammen.
- 17:18Wir zwingen die Katze bei dem Hund zu bleiben.
- 17:20Weil jede Katze würde sich in diesen Situationen
- 17:22dazu entscheiden zu gehen.
- 17:24Jetzt ist die Situation, Hund ist zuerst da, dann kommt die Katze dazu.
- 17:27Genau. Das war eben nicht.
- 17:29Das war eben nicht. - Was?
- 17:31Da war die Hochkatze zuerst da und dann kam der Hund dazu.
- 17:33Ja, aber die Katze war angeschafft worden neu.
- 17:35Die war in einem Raum mit allem, was sie brauchten.
- 17:38Die sollte erst mal den Menschen kennenlernen,
- 17:40sollte sich da sicher fühlen und dann kommt der Hund dazu.
- 17:43Eine Katze, die kennt sich da gut aus und ein Hund kommt dazu.
- 17:46Sie ist nicht gefragt worden, ob sie einen Hund dazu haben möchte.
- 17:49Der Hund wissen, wenn nicht genau, wie der sich verhält.
- 17:51Der kommt dann auch an die Hausleine.
- 17:53Und dann kommt diese Kontaktsituation.
- 17:55Ein Katzehund immer so, Leiner, liebe Katzen, muss es sein,
- 17:59weil Katzen entscheiden sich dann, in zweie Fall zu gehen.
- 18:01Und das Dorf zu finden, kommen auch nicht wieder vielleicht.
- 18:04Müssen dazu gezwungen werden, sich mit diesem neuen Mitbewohner
- 18:07auseinanderzusetzen, die können oben aufm Schrank liegen.
- 18:11Das ist überhaupt nicht das Thema.
- 18:13Die wichtigste ist, dass sie gucken und lernen.
- 18:15Erstens, wir übernehmen Verantwortung.
- 18:17Und zweitens, der Hund ist vielleicht gar nicht so doof.
- 18:19Oder wenn es ein Hunde-Welpe ist, oh Gott,
- 18:21das ist ein peinliches, nerviges Baby.
- 18:23Aber anscheinend ist das wirklich noch nicht in der Lage,
- 18:25mir irgendwas zu tun.
- 18:27Eine ängstliche Katze wird dann eher Mut fassen
- 18:30und merken, wenn sie ihn lang beobachtet hat,
- 18:32der ist ja total trottelig und peinlich.
- 18:34Von dem brauche ich wirklich keine Angst zu haben.
- 18:36Hast du dir schon mal überlegt, Comicfilme zu vertunen?
- 18:38Weil du bist eine gute Katze.
- 18:40Ich kann dein Gesicht fühlen, wenn du das sagst.
- 18:42Du bist so ein trotteliger, kleiner Baby-Welpe.
- 18:44Was bist du für ein Idiot?
- 18:47Du sagst das schon so einen geilen Charakter.
- 18:50Solltest du mal machen,
- 18:53finde ich sehr gut.
- 18:55Ich fühle es, ich fühle es.
- 18:57Wenn diese Katze wird dann merken,
- 18:59das ist gar kein großes Problem, was hier im Haus lebt,
- 19:01das muss ich gar nicht so richtig ernst nehmen.
- 19:03Und vor allen Dingen kann ich mir noch zurecht erziehen.
- 19:06Und dann wird sie mutiger werden und die Nähe suchen.
- 19:08Und dann haben wir die Situation, dass sie sich langsam annähern.
- 19:11Auch hier, das hatten wir in einem anderen Podcast auch schon mal,
- 19:14wenn Lebensumstände sich ändern.
- 19:16Das ist hier auch das Thema ein bisschen.
- 19:18Das schwingt da ja mit. Geduld.
- 19:20Geduld.
- 19:22Und nochmal, Geduld.
- 19:24Ganz viel Zeit nehmen, ganz viele Situationen kreieren.
- 19:28Für mich ist es immer ganz, ganz wichtig.
- 19:30Versucht am Anfang zu verhindern,
- 19:32dass die Tiere sich ohne euer Management verhalten.
- 19:34Weil das kann, wenn man großes Glück hat, gut gehen.
- 19:37Aber es kann auch richtig in die Hose gehen.
- 19:39Und wenn ganz am Anfang beide miteinander schlechte Erfahrungen machen,
- 19:42ist das der denkbar schlechteste Staat in eine entspannte Katze-Hund-Beziehung.
- 19:46Deswegen sollten wir die Situation am Anfang immer moderieren können.
- 19:50Also immer vor Ort sein und immer uns so gut vorbereiten,
- 19:52dass wir im Falle des Falles eingreifen können.
- 19:54Deswegen die Hausleime, deswegen der geschlossene Raum.
- 19:56Deswegen die Katze nicht bedrängen, sondern beobachten lassen.
- 19:59Dann habt ihr wirklich gute Möglichkeiten,
- 20:01schnell und richtig zu reagieren.
- 20:03Und in dem Moment, wo ihr keine Zeit mehr habt,
- 20:05weil ihr auch noch ein anderes Leben habt als eure Tiere,
- 20:08verlasst ihr den Raum mit dem Hund
- 20:10und seid deshalb immer vor Ort, um im Notfall eingreifen zu können.
- 20:14Und was mache ich, wenn ich mal eben nicht vor Ort bin?
- 20:17Also was mache ich, wenn ich jetzt mal ...
- 20:19Dann kommen die in unterschiedliche Räumlichkeiten?
- 20:21Ganz wichtig, dass der Hund dann nicht unkontrolliert die Katze jagen kann,
- 20:24wenn ich aus dem Haus bin.
- 20:26Sondern dass ihr am Anfang dieses Management auch für die Zeit überlegt,
- 20:29wenn ihr nicht vor Ort seid, dass ihr davor sorgt,
- 20:33dass die in unterschiedlichen Räumen sich aufhalten.
- 20:35Wie die Katze Ausgang hat in der Zeit, also raus darf,
- 20:38und der Hund dann drinne bleiben muss, dass man da einfach das regelt.
- 20:41Ich hab mal was gelesen, ich weiß aber nicht, ob das Quatsch ist,
- 20:44dass man auch die Schlafdecken untereinander tauschen soll,
- 20:47dass sie sich an den Geruch des anderen gewöhnen.
- 20:49Ja, wie findest du das?
- 20:51Die Hund wahrscheinlich ganz spannend finden.
- 20:54Katze wird kotzen.
- 20:56Ich nehm das weg, das stinkt ja fürchterlich.
- 20:58Ich will doch nicht mit diesem Geruch ...
- 21:00Sie gewöhnt sich an den Geruch vielleicht, aber ich glaube,
- 21:02selten, dass sie sich auf den Platz legt, was anderes ist.
- 21:04Dann sind wir schon ein Step weiter.
- 21:06Wenn die beiden eine Beziehung zueinander aufgebaut haben
- 21:08und hoffentlich eine gute, dann ist es so,
- 21:11dass Katzen sich immer unbedingt in den Hundekorb legen wollen.
- 21:14Und die ist so solcher armen Hunde, die vor dem Hundekorb sitzen.
- 21:17Hast du?
- 21:19So eine kleine Katze in so einem riesigen Dogen gekommen.
- 21:21Und der Hund versucht sich in das Katzenkörper reinzulegen.
- 21:27Aber es ist ein unfairer Tausch.
- 21:29Ja, aber es ist leider die Realität vieler Hunde, die mit Katzen leben.
- 21:32Aber ich glaube, letztendlich finden sie es, mögen sie es.
- 21:35Ich glaube, diese Hundkatzebeziehung kann so eng sein.
- 21:40Ich habe das bei uns ja auch erlebt.
- 21:42Ich bin groß geworden, wie gesagt, mit Hunden und Katzen,
- 21:44die haben es zusammen in einem Körbchen gelegen.
- 21:46Aber die Katze hat entschieden, wann Schluss war mit Schlafen.
- 21:48Wenn der Hund vorher aufstehen wollte, musste man ihm immer helfen.
- 21:50Weil die Katze wollte immer, dass er liegen bleibt.
- 21:52Weil das ist schön warm, ist mit dem Hund im Rücken.
- 21:54Das war ganz niedlich.
- 21:57Sie hat die Katze dann gemacht.
- 21:59Und dann der Hund so, ich bleibe liegen.
- 22:01Ich wollte sowieso liegen bleiben.
- 22:03Ach ja, da muss man dann so ein bisschen gucken,
- 22:05dass man dann, wenn man so eine Katze hat, den Hund ein bisschen schützt.
- 22:08aber hat den noch ein bisschen schützt.
- 22:12Aber trotzdem waren die sehr liebevoll miteinander.
- 22:12Also wenn wir nach Hause gekommen sind, hat der Hund auch immer die Katze ganz herzlich begrüßt.
- 22:15Das war eine süße Beziehung. Aber hier war es wirklich total klar, wer der Chef ist.
- 22:18Es ist halt schon wie bei so einem Ehepaar.
- 22:20Wobei ich nicht sagen möchte, wer was ist.
- 22:22Aber es ist schon so ein bisschen wie bei so einem Ehepaar, ne?
- 22:25Einer hat das sagen.
- 22:26Ist das immer so mal Dieter?
- 22:27Nee, bei uns ist es nicht so.
- 22:29Ich wollte gerade sagen, ich ...
- 22:31Also ich finde immer so Zuständigkeiten.
- 22:33Also ich finde mir hier wieder nicht so Dekobereich und was so gemacht werden sollte im Haus.
- 22:38Da bin ich immer so ein bisschen die, die es antreibt.
- 22:40Aber es gibt auch andere Bereiche.
- 22:42Ich glaube, man denkt immer, dass die Frauen die Katzen sind
- 22:45und die Männer die Hunde.
- 22:46Aber es ist Quatsch für mich eher wie ein Hund.
- 22:48Echt?
- 22:49Ja, manchmal schon.
- 22:50Ich glaube, ich bin schon eher wie Katze.
- 22:52Aber wir können ja auch gut zusammenleben.
- 22:55Ja.
- 22:56Wir können ja auch gut zusammenleben.
- 22:58Ja, das ist ein Wegik.
- 22:59Ja, wir können zusammenleben.
- 23:00Und da passt deine Theorie.
- 23:01Ja.
- 23:02Ja, absolut.
- 23:03Nee, aber so diese Ähnlichkeit ist durchaus möglich zwischen Hund und Katze.
- 23:05Sie müssen eben halt einmal der Anfang gut laufen.
- 23:07Wenn sie sich kennenlernen, wie es läuft.
- 23:09Und natürlich ist es so, dass wenn Hunde und Katze sich kennenlernen,
- 23:11wenn sie Babys sind, ist es am allereinfachsten,
- 23:13dass sie eine gute Beziehung zu einer Aufbauen.
- 23:15Weil wie bei uns auch bei uns Menschen, wenn wir Kinder sind, sind wir offen.
- 23:20Und die Freundschaften, die wir in der Schulzeit, in der Uni-Zeit schließen,
- 23:24die sind am innigsten, da sind wir noch,
- 23:26sind unser Gehirn noch so beziehungsoffen.
- 23:28Und umso älter wir werden, umso verbiesteter werden wir.
- 23:30Und das geht rückend um Schatz.
- 23:32Ich habe mir eine Katerie inzwischen mit 40 völlig verbiestert.
- 23:36Und umso schwieriger wird es, um die noch andere Leute in unser Leben zu lassen.
- 23:41Das ist ja so ein bisschen. Es wird auf jeden Fall schwieriger.
- 23:44Früher war ich definitiv offen.
- 23:46Früher hatte ich auch mehr Zeit.
- 23:48Sorry, du bist nett, aber ich habe schon genug Freunde.
- 23:51Deshalb habe ich früher nie gesagt, aber manchmal ist man ja.
- 23:57Wie sieht das aus mit Körpersprache eigentlich?
- 24:00Also ich habe mit diesem Schwanzwedeln, glaube ich, bedeutet ja,
- 24:03dass es unterschiedlich ist.
- 24:05Und was die aber gemeinsam haben, ist doch zum Beispiel diese Nackenhaare,
- 24:08diese Rückenhaare aufstellen.
- 24:10Richtig, ich habe mal so nachgedacht.
- 24:12Wir können ja mal durch die verschiedenen Körpersprachelemente gehen.
- 24:14Wir verstanden damit der Route. Das ist ja offensichtlich.
- 24:16Ja, die Route ist das offensichtlich.
- 24:18Also die Route, Schwanzwedeln, Schwanzwedeln beim Hund
- 24:21bedeutet ja eigentlich meistens zumindest,
- 24:23im besten Fall eigentlich so was wie Freude oder aufgeregt sein.
- 24:26Genau, kommt auf die Art des Wedelns.
- 24:28Und eine gute Katze, die einem Hund sehr gut kennt, kann es lesen.
- 24:32Das ist besser als wir Menschen, auf die wir mit auch mit Hunden zusammenleben.
- 24:35Wir denken, der Hund will, der Hund freut sich.
- 24:37Nein, ist nicht so.
- 24:38Hunde können damit auch einfach eine innere Erregtheit ausdrücken.
- 24:41Die bedeutet im nächsten Moment, werde ich dich jetzt leider töten müssen,
- 24:43weil ich Hunger habe oder dich scheiße finde.
- 24:45Also wedeln per se bei Hunden, als was Fröhliches zu deuten,
- 24:48wäre auch von der Katze aus sehr, sehr leichtsinnig.
- 24:51Also Katzen müssen da auch ganz genau hingucken.
- 24:53Aber wenn der Hund eine entspannte Körpersprache hat,
- 24:56der ganze Hund sich mitbewiegt mit dem Wedeln.
- 24:58Und die Route so entspannen von links nach rechts
- 25:00und links nach rechts so schlackert, dann freut sich der Hund sehr.
- 25:03Der Hund sieht aber bei der Katze auch dieses Wedeln.
- 25:08Und dass es aber tatsächlich so ein bisschen so zuckend,
- 25:10wenn sie richtig pissig ist, kann aber auch mal ein bisschen eleganter sein.
- 25:14Also auch sie kann damit verschiedene Stimmung ausdrücken.
- 25:16Aber grundsätzlich heißt dieses Schwanzschlagen bei der Katze
- 25:20eher eine Angespantheit, die ganz schön umschlagen kann in einer...
- 25:23Ein Wisch, eine Ohrfeige.
- 25:25Genau.
- 25:26Oder hast du schon mal gesehen,
- 25:28dass die Katze, die den Schwanz so ganz steil nach oben hält?
- 25:31Nein.
- 25:32Oder auch, wenn die Rückenhaare oben sind, ne?
- 25:34Machen sie das?
- 25:35Aber sie macht es auch, wenn sie freudig erregt ist.
- 25:37Wenn die Besitzer nach Hause kommen,
- 25:39dann macht sie den Schwanz auch so ganz steil hoch und macht so...
- 25:42Und reibt sich so an dir.
- 25:45Und wenn Hunde die Route so ganz steil nach oben haben,
- 25:48ist es aber häufig aus dem Segment des Imponierverhältens.
- 25:51Also eher auch so ein bisschen negativ konnotiert.
- 25:54Und das heißt, das kann bei Hunden dazu führen,
- 25:56dass die Katze so sehr freudig erregt.
- 25:58Also es kommt.
- 26:00Und das kann leicht zu Missverständnissen zwischen Hunden und Katzen kommen.
- 26:03Umso besser sie sich kennen, genau wie wir bei uns wieder.
- 26:06Umso besser wir Hunde und Katzensprache kennen.
- 26:09Umso besser können wir die auch richtig einschätzen
- 26:11und richtig darauf reagieren.
- 26:13Und das können Hunde und Katzen untereinander auch.
- 26:15Es sind ja, wie wir am Anfang gesagt haben,
- 26:17sehr soziale Lebewesen.
- 26:19Katzen leben gerne sozial zusammen.
- 26:21Hunde leben gerne sozial in Gruppen zusammen.
- 26:23Das heißt, sie müssen in der Lage sein,
- 26:25sich in der Stimmung eines Gegenübers anhand seiner Körpersprache lesen zu lernen.
- 26:28Und das können sie beide.
- 26:30Diese Fähigkeit bringen beide mit. Katzen und Hunde.
- 26:33Und Hunde sind vielleicht ein ticken Kompromiss fähiger als Katzen,
- 26:36weil sie eben halt gerne auch diskutieren. Katzen eher nicht.
- 26:39So viel.
- 26:41Deswegen sind die Katzen meistens eher die Chefs in der Tendenz.
- 26:44Aber die Körpersprache, auch wenn sie noch so unterschiedlich ist,
- 26:47kann gelernt werden.
- 26:49Und dann können sie super gut miteinander umgehen.
- 26:51Und was ist mit den Haaren am Rücken?
- 26:53Das ist ein Rückenhaar.
- 26:55Das ist ein Rückenhaar.
- 26:57Das ist ein Rückenhaar.
- 26:59Das ist ein Rückenhaar.
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