Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Ungefiltert & ehrlich: Philip Hopf über Scheitern, Mut & Selbstverantwortung
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- 0:00an diese Person gerichtet, du kannst alles machen, was du möchtest, du musst aber überzeugt davon sein und es dann auch durchziehen. Wie vermitteln wir Menschen effektiv, wie sie ihr Leben materialisieren können? Also das, was sie in ihren Gedanken haben, in die reale Welt sich erschaffen können.
- 0:18Ich arbeite, während er schläft. Ich arbeite, während er gerade seine Alte weghaut. Ich arbeite, egal wann, ich tue mehr. Ich gehe jeden Tag eine Meile mehr als der andere. Das kann jeder, wenn er möchte. Scheißt erst mal auf Konsum.
- 0:33Es ist zwar schön, tolle Autos zu haben und schöne Sachen. Jeder von uns will, das ist ja gar keine Frage. An diesem Tag, wo ich damals im Amtsgericht in Stuttgart aus dem Gerichtssaal rauslief, aus dem Gebäude raus mit meinem Anwalt, ich werde nie wieder in meinem Leben gewalttätig werden. Und ich bin früher sehr gewalttätig gewesen. Also definitiv kann ich sagen, ich bin gewalttätig.
- 0:520,0 der Mensch von damals, was gewisse Dinge angeht, sondern ich habe eine Entscheidung getroffen, an einem Scheidepunkt in meinem Leben etwas anderes zu wollen, quasi fast durch. Ich bin eigentlich mein ganzes Leben lang immer fast durchgefallen und bin dann auch dreimal wirklich durchgefallen. In der Endphase eines Systems ist es am gefährlichsten,
- 1:14Das ist genauso abstrus an sich, wie sich einen Porno anzuklotzen. Jeder von uns hat es schon gemacht, aber was machen wir? Wir schauen anderen Menschen beim Bumsen zu. Einem anderen Mann. So, was zum Fuck ist eigentlich los mit dir, wenn du dir mal Gedanken darüber machst?
- 1:33Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Meinen heutigen Gast müsst ihr euch vorstellen, habe ich auf dem ersten Blatt von Gästen, die ich bei mir im Podcast haben möchte, draufgekriegt.
- 1:49Ich habe mir ihn manifestiert. Heute sitzt er da. Wir haben tolle Gespräche, und zwar nicht über Aktienkurs und wie man sich im Markt positioniert, sondern wir reden über seinen Werdegang. Schlüsselmoment, den ich zu dem Menschen gemacht habe, der er heute ist.
- 2:05Wir haben ganz kurz politische Umwege noch eingebaut und wir reden über Manifestation. Manifestation und wie wichtig das ist. Er selber ist Buchautor vom Bestseller «Jeden Tag einen Schritt». Und am 23. Mai fängt die erste Tour von innen an, und zwar in Zürich. Die Rede ist von Philipp Hopf. Und an dieser Stelle viel Spass. Philipp, herzlich willkommen. Schön, dass du da bist.
- 2:32Hat mich sehr, sehr gefreut. Ich habe es mal kurz anteasert. Du warst bei mir auf einer Liste, wo ich gesagt habe, hey, das ist ein Podcast-Gast, den möchte ich unbedingt bei mir haben. Und ein bisschen surreal, dass du jetzt da vor mir sitzt, ich als Schweizer Podcaster. Von daher danke viel, vielmals, dass du dir die Zeit genommen hast. Und hier angekommen bist, Philipp, zu der ersten und wichtigsten Frage. Wie geht es dir?
- 2:58Danke, mir geht es sehr, sehr gut und ich kann es nur zurückgeben, Kevin, falls ihr euch vielleicht auch wundert, ich habe ihm ausdrücklich gesagt, ich bin Gast in der Schweiz, ich wurde hier aufgenommen wie ein Sohn und es gibt ja viele Deutsche, die immer wieder sagen, die Schweizer, die sind uns gegenüber rassistisch und so. Das ist vielleicht etwas, was diese Leute ausstrahlen und deswegen auch zurückbekommen, aber ich habe sowas noch nie erlebt.
- 3:27Und ich bin von allen Schweizern extrem herzlich empfangen worden. Ich fühle mich hier sehr wohl und deswegen ist es für mich auch selbstverständlich, dass du in deiner Mundart redest, so wie ich in meiner. Das ist also völlig normal und mir geht es sehr gut hier. Ich habe es gesagt, ich wache morgens auf, ich schaue auf die Berge, die immer noch ein bisschen Schnee drauf haben. Also da kannst du gut gehen.
- 3:47Es ist ein Challenge jetzt, weil automatisch, wenn ich jemanden habe, der Deutsch spricht, fange ich automatisch an Hochdeutsch zu sprechen. Vielleicht werde ich noch reingehen, aber ich gebe mir Mühe, dass ich in meinem Schweizerdeutschen bleibe. Hauptsache, es ist nicht so, dass du Hochdeutsch sprechen musst und ich Schweizerdeutsch, dann wird es komisch. Aber das wäre toll. Ich glaube, das würden die Leute auch gerne hören.
- 4:14Also, hey Philipp, viele Leute kennen dich und sehen deinen Erfolg. Sie sehen dein Selbstbewusstsein, sie sehen deine Reichweite, deine Haltung, deine Meinung. Heute in diesem Podcast möchte ich weniger auf «Wie positioniert man sich in einem Markt?», «Wann kauft man Gold?», «Wann kauft man Bitcoins?» ansprechen, sondern was mich heute interessiert ist, was sind die Schlüsselmomente in deinem Leben, wo
- 4:43den Menschen gefordert haben, wo du heute bist? Es gab ein paar Schlüsselmomente. Da habe ich schon sehr lange nicht mehr drüber gesprochen. Ich glaube, das letzte Mal war...
- 4:58Einer der ersten Podcasts, die ich mit Kian zusammen gedreht habe, das müsste der zweite oder der dritte gewesen sein, drei, dreieinhalb Jahre her, was Schlüsselmomente waren. Da gibt es natürlich verschiedene. Es gibt einen Geschäftsschlüsselmoment, an dem ich wusste, das ist es, was ich tun möchte. Es gibt aber auch einen Entwicklungsschlüsselmoment, der mich zu einem...
- 5:24weiß nicht, ob man sagt, besseren Mensch, aber auf jeden Fall mal zu einem erwachseneren Mensch gemacht hat. Und das ist viele, viele Jahre her. Ich war Anfang 20,
- 5:36Und ich hatte damals noch viel Blödsinn gemacht und war im Nachtleben unterwegs. Und da kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem anderen Menschen. Und die ist zu meinen Gunsten ausgegangen. Aber dieser andere Mensch ist damals schwer auf den Boden gefallen und hat sich sehr stark verletzt. Und er hat es nur ganz knapp überlebt. Und ich wurde damals wegen versuchten Totschlags angeklagt. Und...
- 6:06Ja, also der ist quasi nicht durch meine Einwirkung, im Endeffekt, er ist auf den Boden geknallt, der Boden war aus Beton und da hat er sich eine schwere Verletzung zugezogen. Also Schadl-Hirn-Trauma-mässig? Ja.
- 6:20Und das ist selbstverständlich für die Person, aber auch für mich in diesen ganzen Prozesszeit, vor dem Prozess, wie geht das aus? Ich wusste, wenn ich verurteilt werde, drei bis vier Jahre bin ich nicht mehr auf der Straße unterwegs. Und das hat mich damals sehr, sehr belastet natürlich auch. Zeitraffer.
- 6:47Der liebe Gott wollte es so, dass ich mit Freispruch da rausgekommen bin. Und ich habe an diesem Tag, wo ich damals im Amtsgericht in Stuttgart aus dem Gerichtssaal rauslief, aus dem Gebäude raus mit meinem Anwalt. Mein Anwalt hat gesagt, du hattest vielleicht 10% Chance da rauszukommen und du hast es geschafft. Also der war selber erstaunt.
- 7:08Und ich weiß noch, ich komme raus, die Sonne scheint, da geht gerade so eine Wolke weg von der Sonne und da habe ich gesagt, liebe Gott, ich weiß, dass ich das eigentlich nicht verdient habe, da nochmal rausgekommen zu sein, aber trotzdem, da du mir so geholfen hast, sonst hätte das nicht geklappt. Ich werde nie wieder in meinem Leben gewalttätig werden. Und ich bin früher sehr gewalttätig gewesen. Also ich war einfach, es hat vielleicht...
- 7:33unterschiedliche Gründe, meine Scheidung meiner Eltern und so weiter. Ich bin dann die meiste Zeit mit meiner Mutter aufgewachsen und meinem Bruder. Meine Familie sind quasi drei Personen, Mama, mein Bruder und ich. Jetzt natürlich größer, aber so bin ich größtenteils aufgewachsen. Und ich habe einfach Erlebnisse gehabt, die mich irgendwann dazu geführt haben, gerade auch im gesellschaftlichen Wandel in meiner Heimatstadt in Stuttgart,
- 7:55wo man immer mehr gemerkt hat, entweder du kannst dich verteidigen oder du wirst platt gemacht. Und ich habe mich eben verteidigt und teilweise auch einfach in Konflikten, Konflikte nicht immer nur mit Worten geregelt, zum damaligen Zeitpunkt wohlgemerkt. Und du hast mich ja gefragt, was war der Schlüsselmoment? Der Schlüsselmoment war wirklich, manchmal sagt man ja etwas und dann triftest du doch wieder rein, wie ein Alkoholiker, der aufhört zu trinken und dann hat er doch einen Rückfall. Aber ich habe nie wieder in meinem Leben einen Rückfall gehabt.
- 8:23Und das war wirklich dieser Tag, dieses einprägende Ergebnis, wo ich quasi gesagt habe, ich werde das nie wieder tun, lieber Gott, bitte nimm das damit quasi als meinen Gegenpfand, den ich biete dafür, dass du mich nochmal hast von der Leine gehen lassen.
- 8:42Und das war dann wirklich so, dass ich komplett mein Leben in den Monaten darauf und in der Zeit insgesamt dann komplett umgestellt habe. Die Art, wie ich kommuniziere, wie ich Dinge angehe, wie ich Konflikte löse. Und interessanterweise, es ist eben so, dass du alles, was du aussendest, ziehst du auch an. Alles ist Energie. Und ich habe früher immer gesagt, die Leute machen mich dumm an. Ja.
- 9:11Ich habe das auch geglaubt. Aber weil ich das selber ausgestrahlt habe, wenn ich natürlich mit so einem Blick durch den Raum laufe, dann findest du jemanden anderen, der genau das Gleiche hat und dann treffen sich diese zwei Konfliktpersonen und dann wird der Konflikt halt irgendwie geregelt. Aber wenn du das nicht mehr hast, wenn die Strahlung eine andere ist, auch nicht, dass du jetzt ein Opfer bist, weil wenn manche Leute merken, dass du schwach bist, dann kommen sie genauso. Aber ich würde sagen, das ist bei mir auch nicht so, sondern ich suche einfach keine Konflikte.
- 9:39Das war ein grosser Wendepunkt in meinem Leben gewesen. An diesem Tag weiss ich noch ganz genau. Man sagt ja, manche ändern sich nicht. Das ist aber ein Punkt, wo man sagt, du hast dich wie müssen, weil du jemandem, ob das jetzt der liebe Gott war, ein Versprechen gabst, dass du es nie mehr machst.
- 9:59hast du dich ändern müssen? Hattest du das Gefühl, in dieser Zeit vorher hattest du in diesem Fall jemanden gespielt, weil du dich verteidigen und auf der Strasse zeigen musstest, dass du stark bist und das eigentlich gar nicht dein Naturell ist und das du jetzt durch diesen Schlüsselmoment aber dein Naturell ausleben kannst?
- 10:16Ne, ich glaube, ich hatte das natürlich vorher. Ich denke, man merkt es jetzt immer noch, ich bin ein Mensch, der, ich stehe sehr für meine Überzeugungen ein, für meine Prinzipien. Ich akzeptiere aber auch komplett, wenn jemand andere Prinzipien hat, das ist mir nachher scheißegal. Es gibt ja so Leute, die, wenn jemand außerhalb ihrer Bubble sich aufhält, was weiß ich, das ist ein Linker, das ist ein Rechter, mit dem rede ich nicht oder so, das gibt es bei mir gar nicht. Ich rede mit jedem.
- 10:41Das ist mir auch scheißegal, ob einer eine komplett andere Meinung hat als ich, weil ich bin von meiner Meinung überzeugt. Ich habe die Erfahrung gemacht, Menschen, die nicht überzeugt sind von ihrer eigenen Meinung, lehnen deshalb auch andere Meinungen ab, weil sie in Wahrheit Angst haben, dass einer mit anderen Argumenten möglicherweise sie sogar von ihrer Spur abbringen könnte. Also ist sofort, nein, nein, nein, mit denen rede ich nicht. Das ist eine Form der Angst. Und deswegen, ich glaube, das ist...
- 11:08Ich war einfach früher so und ich habe auch immer gesagt, Menschen ändern sich nicht, aber es gibt viele Dinge, die ich früher so gesehen habe und wo ich meine Meinung nach Reflexion und nach Selbsterfahrung geändert habe. Und in diesem Fall kann ich definitiv sagen, ich bin 0,0 der Mensch von damals, was gewisse Dinge angeht, sondern ich habe eine Entscheidung getroffen.
- 11:30an einem Scheidepunkt in meinem Leben etwas anderes zu wollen. Und das ist mir auch wichtig, das Leuten mitzugeben. Das ist definitiv möglich. Du musst aber wirklich das quasi aus dem tiefsten Inneren wollen, eine Veränderung wollen, dann kannst du es ja auch machen. Ja, definitiv.
- 11:45Du hast angesprochen, deine Kindheit ist ... Entweder das hast du angesprochen oder ich kenne es von deinen Podcasts, aber es ist nicht die einfachste Kindheit. Du hast viele Schulen besucht. Und von unserem letzten Gespräch, wo wir uns gesehen haben, weisst du, dass du gesagt hast, du warst mal in der Schweiz. In einem Internat. Wie ist das zustande gekommen? Ähm ...
- 12:12Scheidung meiner Eltern. Wir haben damals in Österreich gelebt, im wunderschönen Wien. Das ist auch heute noch eine meiner absoluten Lieblingsstädte neben Zürich. Wie alt bist du? Nach der ersten Klasse. Ich bin mit sieben eingeschult worden. In Stuttgart bin ich dann nach Österreich gegangen. Zusammen mit der Familie, Papa und Mama. Dort ist es dann auseinandergegangen. Wir sind dann nach meiner Grundschulzeit wieder zurück nach Deutschland. Also meine Mutter und mein Bruder und ich wieder zurück nach Deutschland. Ja.
- 12:41Und dann hatte ich, ich weiß nicht, ob das die Scheidungserlebnisse waren oder so, auf jeden Fall, ich war ein miserabler Schüler mein ganzes Leben lang. Und ich habe Schule abgelehnt, ich habe die Obrigkeit abgelehnt, dass mir jemand sagt, was ich zu lernen habe und was nicht, dass ich an einem Tisch ruhig sitzen muss und
- 13:04irgendeiner Scheiße zuhören, so habe ich das empfunden damals, die mich nicht interessiert. Und das hat dann dazu geführt, ich war erst auf dem Gymnasium, wurde eingeschult, dann bin ich auf die Hauptschule gegangen, weil ich quasi fast durch, ich bin eigentlich mein ganzes Leben lang immer fast durchgefallen und bin dann auch dreimal wirklich durchgefallen. Also das ist...
- 13:24Eine Klasse, die du dreimal durchkriegst. Genau. Du darfst in Deutschland eigentlich eine Klassenstufe, Gymnasium, Realschule, Hauptschule, darfst du nicht mehr als zweimal wiederholen, sonst darfst du sie nie wieder besuchen. Und ich habe zweimal die 11. Klasse gemacht, bin dann wieder durchgefallen und dann war ich aber auf der internationalen Schule. Also...
- 13:41lange Schulodyssee, Wechsel, Wechsel, Wechsel, Wechsel. Und dann habe ich quasi eine Sonderlizenz oder eine Sondererlaubnis bekommen vom Oberschulamt, weil ich auf der Internationalen war, dass ich jetzt nochmal auf dem deutschen Abitur einer deutschen Schule weitermachen darf. So, und da haben sie mich dann zu Ostern, das war nochmal ein anderes Internat, da haben sie mich dann zu Ostern, hat mein Internatsleiter gesagt, pack jetzt deine Sachen und verpiss dich. Weil ich, ähm...
- 14:07auch dort einfach mein Ding gemacht habe. Und auf dem Internat ist es teilweise sehr rough. Also wenn du ein neuer Schüler bist und der kommt dazu, die Erfahrung habe ich gemacht, die lesen dich sofort aus. Was bist du für jemand? Was können sie mit dir machen? Und wenn sie dich piesacken können, wenn sie dich fertig machen können, dann bist du verloren. So war das auf meiner ersten Station in Zuwärts damals, also im wunderschönen Engadin in der Schweiz.
- 14:32Und da bin ich so als Lulatsch hingekommen und da haben die mich damals durch den Fleischwolf gedreht und dann war ich danach auf dem deutschen Internat und habe meine Lektion gelernt gehabt und der erste, der mir halt blöd kam, den habe ich halt weggelatzt.
- 14:48Und das hat dazu geführt, dass ich dann diese Schule auch verlassen musste. Dann habe ich meine Schulkarriere beendet, komplett. Und habe auf dem Bau gearbeitet, also wirklich Baustelle, dann auch bei einer Dachbaufirma, dann habe ich in der Gastronomie gearbeitet in Stuttgart.
- 15:06im Plenum, das ist ein Restaurant, also wo unser Landtag ist, also die Politik, die Politiker hingehen. Und hab das mehrere Jahre gemacht und gemerkt einfach, dass es nicht das ist, was ich mein restliches Leben machen möchte. Ja.
- 15:24Ich möchte nicht einfach immer weiter Kellner sein oder auf dem Bau arbeiten. Und das war dann dieser Wunsch, der in mir erwachsen ist, dass ich gesagt habe, ich will wissen, was ich eigentlich machen möchte. Ich wusste immer, ich möchte erfolgreich sein, ich möchte viel Geld haben. Das wusste ich. Aber ich wusste nicht, was soll ich machen? Ich denke, das haben ja ganz viele Leute, die fragen auch immer, was soll ich machen, was soll ich machen?
- 15:45Das dadurch gefunden, dass ich mich, ich habe damals ein Buch gelesen, es heißt The Secret von Rhonda Byrne, habe ich mehrere Male gelesen und da geht es eben darum, Affirmationen, Glaubenssätze, sei froh und dankbar und glücklich.
- 16:02wünsche dir, dass du dein Ziel findest und dann wird es zu dir kommen. Du kannst dir absolut alles im Leben, im Guten wie im Schlechten wünschen, denn unsere Gedanken werden zur Realität. Und dann habe ich das gemacht. Ich habe quasi gesagt, okay, ich weiß nicht, was ich will. Ich weiß aber, dass ich es wissen werde. Es wird zu mir kommen. Und ungefähr vier, fünf Monate später war es dann auch so.
- 16:24Ich hatte dort so ein Art Seminar besucht und dann habe ich gemerkt, ich kam da raus und wusste an diesem Tag, okay, alles klar, du wirst in der Finanzbranche arbeiten, aber nicht nur, Finanzbranche ist ja von mir aus auch Versicherung oder so, sondern im Bereich Trading, Investieren, Anlage. Das wusste ich an diesem Tag.
- 16:41Das hat dann natürlich noch ein paar Jahre gedauert, bis sich das alles wirklich materialisiert hat. Aber das war ein weiterer einschneidender Moment. An diesem Tag bin ich nach Hause gekommen. Ich weiß noch, meine Mama und mein Bruder waren zu Hause. Und ich habe die voll gequatscht. Wir werden das jetzt machen und so. Hast du das noch bei Mami gewohnt? Ja, ja, ja. Ich habe da noch bei Mami. Bis ich lange, bis ich ...
- 17:0523 war oder so. Ich muss so sagen, ich habe schon mal davor alleine gewohnt und hatte dann wieder bei der Mama gewohnt, bevor ich dann wieder rausgegangen bin. Aber in Zurz, in Mengantin warst du alleine. Ja, klar. Deine Mutter ist dort in Wien...
- 17:23Meine Mutter hat immer in Stuttgart, also Wien, da sind wir zurück nach Stuttgart. Okay, ja, gut. Ich bin dann irgendwann in die Schweiz gegangen und da alleine und da habe ich alle drei Wochen oder so, durften wir mal nach Hause fahren. Aber war sehr, sehr schöne, tolle Zeit. Engadin ist einfach eine der schönsten Gegenden, die man sich vorstellen kann. Wunderschön, wunderschön.
- 17:42Im Winter wie im Sommer. Im Sommer fast noch schöner, weil im Winter kannst du natürlich Ski fahren, aber die Weiden, die Natur, Ruhe. Und es ist eine jahrhundertealte Tradition, dort die alten Häuser. Du hast Restaurants, die sind 600 Jahre alt. Also es ist schon sehr, sehr schön. Es ist auch so ein Ort, den ich versuche eigentlich jedes Jahr wieder zu besuchen.
- 18:05So kam das mit meiner Schulterjährung. Du hattest einen Seminarbesuch. Wie kamst du zu diesem Seminar? Du bist eigentlich, wie man in der Schweiz würde sagen, ein Büzer. Du hast gearbeitet.
- 18:21Dachdecker, auf dem Bau, Kellner. Du musstest Geld verdienen, weil du wahrscheinlich einen Traum hattest und du wolltest viel Geld haben. Und dafür hast du dir wirklich den Arsch aufgerissen. Ab dem Moment... Ich war eigentlich während meiner Schulzeit, könnte man sagen, ein fauler Sack. Aber ich habe irgendwann erkannt,
- 18:44Wenn man so möchte, was sind die Gesetze des Universums und damit die Gesetze, mit denen ich bestimmen kann, wo ich hin möchte. Ich kann mich ins Elend treiben, das hatte ich ja davor schon Jahre gemacht. Da habe ich eben Dinge getan, Leute angezogen, die mit mir dauernd Konflikte gehabt haben. Das war genauso das Gleiche.
- 19:05das ausgesendet und habe das zurückbekommen, was ich ausgesendet habe. Und ich habe irgendwann gemerkt, okay, es ist an mir, was ich aussende und dann auch an mir, was ich davon ernten werde. Und wer eben weiß, wie man richtig die Saat ausbringt, der weiß dann auch, wie man das ernten kann. Und ich meine, heute mache ich das sehr bewusst und gesteuert und ernte eben auch dadurch die Dinge, die ich möchte in meinem Leben. Und ich würde sagen...
- 19:34Meine wichtigste Eigenschaft, die ich habe, ist, dass ich sehr, sehr hart arbeiten kann. Ich würde sonst nicht sagen, dass ich sonderlich talentiert bin in irgendeine Richtung. Ich kann vielleicht gut verkaufen. Und reden. Und reden, ja.
- 19:48Aber das muss ich mir auch beibringen. Ich bin ein super starker Legastheniker gewesen. Es gab Zeiten, da konnte ich meinen Namen nicht richtig schreiben. Mein Bruder auch, der konnte seinen Namen auch nicht richtig schreiben. Ihr seid zu zweit? Ja, wir sind zu zweit, genau. Jüngerer Bruder. Er lebt in Texas jetzt und leitet da quasi unsere US-Geschäfte und ich von hier aus. Und
- 20:09Ja, und das ist also Legasthenie. Witzigerweise alle drei Partner in der Firma, das ist der Philipp Klinkmüller, mein Bruder und ich, sind alle drei Legastheniker, also haben eine Schreibschwäche gehabt. Jetzt heute wirst du das nicht mehr so merken, aber ich will damit sagen, da ist keiner irgendwie von der Elite-Uni gekommen und, weißt du, geschliffen, sondern ich würde sagen, das ist mehr oder weniger, kamen wir von der Straße.
- 20:39Und haben uns das selber beigebracht. Also ich bin autodidakt, ich habe mir alles selber beigebracht. Ich habe halt viele Bücher gelesen und ich weiß, ich kann härter arbeiten als jeder andere. Das kann aber jeder machen. Weißt du, Leute sagen immer, ja, aber ich bin nicht so intelligent, ich habe das Geld nicht geerbt oder, oder, oder, alles Ausreden. Das ist scheißegal. Wenn du in der Lage bist zu sagen...
- 20:57Ich arbeite, während der schläft. Ich arbeite, während der gerade seine Alte weghaut. Ich arbeite, egal wann, ich tue mehr. Ich gehe jeden Tag eine Meile mehr als der andere. Das kann jeder, wenn er möchte. Dann ist es absolut jedem vergönnt, sehr erfolgreich zu sein in seinem Bereich, wenn er seine Talente entdeckt. Das ist...
- 21:20Das ist wirklich, glaube ich, die wichtigste Eigenschaft von allen, ist Willenskraft und Durchsetzungsfähigkeit und einfach dranbleiben, Disziplin. Und Disziplin kann man sich erarbeiten. Ich war nicht diszipliniert früher, aber jetzt habe ich mir eben ein Umfeld geschaffen, in dem ich es sein muss. Es gibt nichts anderes. War das anders? So ist es, ja.
- 21:38Du hast ein Buch angesprochen, «The Secret». Das hat mich auch in meinen sehr jungen Jahren schon durch meine Mutter gefunden. Und ich sage extra gefunden, weil ich glaube, Bücher finden einen. Also das richtige Buch kommt zum richtigen Moment. Und ich bin total auch davon überzeugt, dass unsere Gedanken wie Magneten sind.
- 22:03ob du dir positive oder negative Sachen einredest, du hast immer recht. Und es passiert genau das. Jetzt, wann hat das Buch dich gefunden?
- 22:15Ich kann dir das genaue Ja nicht mehr sagen. Ich weiß aber noch, dass mir, ich weiß auch ganz ehrlich nicht mehr, wer es mir empfohlen hat. Ich habe, glaube ich, sogar erst den Film gesehen. Es gibt ja auch den Film The Secret. Kann ich jedem auch nur empfehlen. Leute, schaut euch das an. Ihr investiert 90 Minuten eurer Zeit. Das ist gar nichts. Und danach geht entweder eine neue Welt für dich auf oder du sagst halt, nee, ich glaube nicht. Und auch da hast du immer recht. Ja, absolut. Henry Ford hat es ja gesagt. Mhm.
- 22:42ob du glaubst, dass du etwas kannst oder du glaubst, du kannst es nicht. Du hast immer recht. Weil genau so kommt es dann auch. Wenn du sagst, ich bin ein Loser, ich kann es nicht, absolut richtig bist du. Und das ist, denke ich, das ist bei mir so einprägend gewesen, dass ich die einzige Tätowierung, die ich habe, die ist
- 23:00hier unter dem Arm und da steht Liebe und Dankbarkeit, weil du sollst Liebe und Dankbarkeit empfinden, dann ziehst du noch mehr Dinge in deinem Leben an, denen du dankbar sein kannst. Und das habe ich quasi aus dem Buch damals mitgenommen und versuche ich auch so zu pflegen. Ich lese meine Affirmationen und ich kann es nur sagen, mein Leben ist der Beweis dafür, dass das alles funktioniert, weil ich habe mir das von ...
- 23:26Null Kunden, null Basis, null gar nichts. Als Hauptschüler, der noch nie eine Universität von innen gesehen hat, mit meinen Partnern selbstverständlich selber aufgebaut. Man muss dazu auch sagen, ich habe ein sehr starkes Umfeld um mich herum, die mir auch sehr viel abnehmen. Ich wäre selber wahrscheinlich Straßenmusikant.
- 23:46Aber die haben verstanden, wie sie mich einsetzen an der richtigen Stelle, das, was ich kann. Und das ist auch nicht sonderlich viel, aber das, was ich kann, kann ich sehr gut. Und das mache ich und ich bin fokussiert genau auf das und alle anderen Aspekte in der Firma.
- 24:02weiß teilweise gar nicht, was passiert. Man teilt mir das dann mit. Ich muss es aber auch nicht wissen. Auch etwas, was Henry Ford gesagt hat. Ich muss nicht alles können. Ich muss Leute haben, die das können. Und das ist ganz, ganz wichtig nachher. Es gibt so Leute, die stark genug sind, eine Firma alleine zu tragen, alleine zu führen. Das bin nicht ich als Unternehmer, sondern ich übernehme für meinen Bereich Verantwortung. Das kann ich gut. Ich mache Öffentlichkeitsarbeit. Ich mache YouTube. Das funktioniert. Das funktioniert.
- 24:30Und dann habe ich Gott sei Dank starke Leute um mich herum, die andere Bereiche behandeln. Du hast gesagt, du hast dann die Firma gegründet, HKCM. Dein Bruder schaut für Geschäfte in den Staaten. Du und auch Philipp?
- 24:46Philipp Klinkmüller, genau. Er ist der Geschäftsführer jetzt in Stuttgart. Ich bin Geschäftsführer hier in der Schweiz, weil ich kann nicht in der Schweiz leben und zeitgleich der Geschäftsführer eines deutschen Unternehmens sein. Mein Bruder deswegen auch nicht mehr, weil er ist in den USA. Gleiche Situation.
- 25:03Mein Bruder ist vor ein paar Jahren rübergegangen. Der hat erst in Los Angeles gelebt, bis dann Los Angeles sich entschieden hat, die größte Drogen- und Obdachlosen-Epidemie seit jeher zu schaffen. Katastrophe. Katastrophe. In dem Gebäude, wo er früh gelebt hat, auch ein Hochhaus gewesen,
- 25:20ist jetzt nicht mehr von Mietern bewohnt, sondern nur noch von Obdachlosen. Unglaublich. Kannst du nur bewaffnet ins Gebäude rein. Also es ist Skid Row, alles das hat sich ja ausgebreitet wie ein Virus immer weiter. Auch furchtbar, wie die ihre Menschen dort auch verkommen lassen.
- 25:37Und dann ist er quasi in den kompletten Gegenentwurf von Los Angeles gegangen. Einmal quasi quer durchs Land nach Texas und danach Dallas. Was so wirklich, wie du es dir vorstellen kannst, die Stereotype stimmen da auch. Cowboy-Stiefel, Cowboy-Hut, Südstaaten, Sturmgewehr umgehängt, Open-Carry-State.
- 25:59Aber auch, ähnlich wie in der Schweiz, die haben sehr, sehr viele Waffen. Die haben aber in Texas wenig Waffengewalt. Warum? Weil wenn jeder eine Knarre hat, dann überlegst du es dir sehr gut, ob du in die Bank reingehst und die ausrauben willst und in eine Tankstelle, weil die warten ja nur drauf, dass mal einer so dumm ist, um da vorbeizukommen, damit sie ihr Ding endlich mal ausprobieren können.
- 26:19Also deswegen sind die auch, ich habe das im Nachtleben auch gesehen, wo ich mit meinem Bruder mal abends weggegangen bin, wie freundlich die Leute sind. Wenn dort einer besoffen ist, der würde dich niemals anrempeln oder so, weil das ist eine ganz dumme Idee. Sehr dumm. Also wissen die, wenn einer besoffen ist, der setzt sich auf eine Bank, hält seinen Mund und fertig. Und bei uns ist ja quasi, gehen dann da abends mal durch die Straßen, dann weißt du, was los ist, ein halbes Kriegsgebiet. Ja, ja, ja.
- 26:43Also eine ganz andere, ist jetzt auch nicht unbedingt meins, ich müsste jetzt nicht in Texas leben, aber ich interessiere mich einfach für andere Kulturen und für andere Menschen und dort passt das, das ist sehr traditionell, sehr so Cowboy-Lifestyle noch.
- 26:58Er ist auf jeden Fall dort, Philipp regelt das in Deutschland und ich darf in der Schweiz sein. Schön. Ihr habt das dritte eigentlich gestartet. Wahrscheinlich gibt es ganz viele Leute, die hören dazu, die haben im dritten so einen Wunsch, sich selbstständig zu machen, etwas auf die Beine zu stellen. Sie haben vielleicht eine Idee, aber wissen nicht, wie sie die Umsetzung haben.
- 27:22Mit deiner Erfahrung, du hast auch ganz viele Interviews bekommen, nachher noch auf den Host & Hof Podcasts. Gratuliere zu dem Erfolg von euch, wo ihr da, ich meine, das ist der Nummer 1 Podcast in Deutschland. Enorm. Und was würdest du den Leuten empfehlen, die sagen, hey, ich will etwas machen, wie soll ich starten? Also grundsätzlich würde ich mal sagen,
- 27:50an diese Person gerichtet, du kannst alles machen, was du möchtest. Du musst aber überzeugt davon sein und es dann auch durchziehen. Es gibt immer wieder Leute, die fragen mich, ich will mich selbstständig machen. Sag ich, okay, interessant. Und was ist dein Produkt? Was ist deine Dienstleistung? Keine Ahnung. Okay, das ist wieder okay. Das ist wie ich früher. Ich wusste, ich will erfolgreich sein, aber ich wusste nicht, mit was. Musst du dir erstmal...
- 28:17Das Anziehen, dass du überhaupt weißt, spürst, wo dein Talent liegt. Was kannst du eigentlich gut? Da gibt es viele Leute, die sagen, ich kann gar nichts gut. Okay, das ist aber auch noch kein Untergang, weil jeder, jeder kann etwas gut. Dann hast du es eben vielleicht noch nicht entdeckt. Das ist eher der Punkt.
- 28:37Am Ende kannst du auch immer in die Politik gehen, wenn du nichts kannst. Und da gibt es auch gutes Geld zu verdienen. Ja, aber Spaß beiseite. Umso spaßig ist das.
- 28:47Am Ende des Tages ist Selbstständigkeit auch nicht für jeder Mann oder jede Frau. Das muss man vielleicht auch wissen. Selbst und ständig, das steht schon im Wortstamm drin. Selbst machen und ständig machen. Das kann sehr anstrengend sein. Die meiste Zeit, es ist an sich gerade auch in den Anfangsjahren sieben Tage die Woche. Wenn du also arbeitsscheu bist.
- 29:14Frage, ob das vielleicht das Richtige ist. Vielleicht ist es aber auch nur so, dass du arbeitsscheu bist, weil du noch nicht entdeckt hast, was du wirklich tun möchtest und diese Energie kommt erst dann raus, wenn du dafür brennst, wenn du Leidenschaft hast. Das ist also wirklich eine gesunde Selbsteinschätzung ist, denke ich, etwas Dienliches. Ich wusste immer, ich möchte, obwohl ich das ja oft gemacht habe, aber am Anfang, ich möchte nicht mehr für andere Leute arbeiten.
- 29:41Ich möchte nicht in irgendeiner Struktur sein, in einem riesen Konzern mit 30.000 Mitarbeitern und du bist irgendeine Nummer. Wenn du Glück hast, dann wirst du vielleicht befördert oder aber du wirst auch nicht entdeckt, deine Arbeit wird nicht anerkannt und so weiter.
- 29:57Mir war klar, was bedeutet Selbstständigkeit? Sehe das als kleine Maschine. Diese Maschine läuft durch deine Energie, die du hier reinsteckst. Dadurch wird die Maschine am Laufen gehalten. Was du da reinsteckst, kommt da raus. Hier rein, hier raus. So, und wenn du jetzt mal begriffen hast, dass
- 30:15So viel Energie, wie du da reinsteckst, kommt dann nachher daraus, dann kann ich selbst bestimmen, wie erfolgreich ich sein will. Ich kann selbst bestimmen, wie viel Geld ich verdienen möchte. Wenn ich sage, ich möchte das Zehnfache verdienen von dem, was ich jetzt mache, dann muss ich da das Zehnfache reinstecken. Und das heißt auch nicht unbedingt hart arbeiten, auch work smart. Es gibt viele Leute, die arbeiten hart, die sind im Bergwerk irgendwo. Die arbeiten sich zu Tode, die werden niemals zu Geld kommen.
- 30:41Das ist also ein Unterschied, nur hart zu arbeiten oder hart und gezielt auf ein Ziel hin. Wenn beides in Kombination steht, dann kann es extrem erfolgreich sein. Es ist lustig, dass du das jetzt ansprichst, weil das eine Frage der Community war. Ich habe gestern ein paar Umfragen gemacht.
- 30:58Eine Frage gibt es an dich und eine davon war eben wegen der «Hustle-Mentalität». Ist das etwas gesundes oder nicht? Man sieht jetzt viel auf den sozialen Medien, bis 30 musst du deine erste Million haben, du musst deinen Lamborghini fahren, deinen Ferrari haben. Ist das etwas, wo du sagst, es kommt immer mehr und ist vielleicht fast ein bisschen toxisch oder kann man das wirklich im Positiven umsetzen?
- 31:29Also ich hatte mit 30 noch nicht meine erste Million. Deswegen diese ganze, also ich weiß genau, was du meinst, aber wer pusht das denn? Die Leute, die an uns Geld verdienen, wollen, dass wir möglichst viel davon ausgeben. Schau doch mal, woher kommt denn der Begriff to hustle? Das kommt aus dem US-Rap und aus der schwarzen Community.
- 31:54Und der Hustler ist eigentlich jemand gewesen, der in Brooklyn oder so an der Straßenecke stand und halt Drogen verkauft hat. Er war ein Hustler, er hat die Kohle gehustelt. Also quasi eine Art Händler aus dem illegalen Geschäft heraus. Jeden Tag Risiko, Knarre im Hosenbund drin. Und was sehen wir, wenn diese Leute zu Geld kommen? Was ist das allererste, was sie machen? Der allererste Gedanke ist...
- 32:18Wie ballere ich meine Kohle raus, so schnell wie es nur irgendwie geht? Schau dir mal US-Rap an. Alles voll, Grills, alles voll mit Diamanten. Spend, spend, spend. In den Liedern geht es auch nur darum. Also, die Leute, welche diese Leute kontrollieren, kontrollieren dann nachher auch die Inhalte, die sie verbreiten. Können dir auch in Deutschland Rapper sagen, wie sehr von den Produktionshäusern das gesteuert wird, über was die eigentlich rappen? Rappen heißt Konsum, Konsum, Konsum, Konsum. Wir kennen das auch aus dem Deutschrap.
- 32:49Wir haben auch so eine Konsumgesellschaft, denn die Musik ist ja wieder Energie, die geht in die Massen rein und die Leute orientieren sich gerade, junge Leute, deswegen Hasseln, Geld, du musst deine Million haben, dann musst du aber auch gleich die und die Autos kaufen und das und das damit machen. Im Endeffekt, das Hamsterrad soll sich noch schneller drehen, du sollst noch härter arbeiten, um es dann den anderen Leuten, die dir die Produkte verkaufen, in die Tasche reinzustecken und zwar möglichst schnell und möglichst bedenkenlos. Du sollst dich freuen, weil jetzt hast du dein Lambo
- 33:19Dann haben diese Leute, es gibt ja einige, die haben dann Lambo, aber dann halt sonst kein Geld mehr in der Tasche und teilen sich den wahrscheinlich zu fünft, um einmal tanken gehen zu können. Ich meine, das gibt es bei uns, ich habe das auch immer gesehen in Stuttgart, so diese Jungs, die wahrscheinlich vier von denen arbeiten Nachtschicht, dann haben sie sich einen fetten AMG geholt, der wird dann am Wochenende die ganze Zeit die eine Straße rauf und runter gebrettert.
- 33:47Und da geht es eben nur darum, nach außen zu leben. Wen stelle ich da? Was ist denn Instagram? Das Leben der anderen. Jeder glotzt das Leben der anderen. Das ist genauso abstrus an sich, wie sich einen Porno anzuglotzen. Jeder von uns hat es schon gemacht, aber was machen wir? Wir schauen anderen Menschen beim Bumsen zu. Einem anderen Mann.
- 34:09So, was zum Fuck ist eigentlich los mit dir? Wenn du dir mal Gedanken darüber machst. Wir schauen auf Instagram anderen Menschen dabei zu, was sie machen, wie sie ihr Leben darstellen. Möglichst natürlich, dass es toll aussieht. Wir wissen alle, es ist dann in Wahrheit nicht so, weil die posten halt irgendwo und dann wird das hier hingehebt und wir glotzen, oh, der hat ein tolles Leben, oh, mein Leben ist scheiße. Oder ich versuche jetzt auch darzustellen, dass ich gerade irgendeinen tollen Moment habe. In Pornos glotzt du einen anderen Mann beim Bumsen zu.
- 34:39Fokus auf andere, weg von sich selbst. Und je mehr du das machst, desto mehr gibst du auch bedenkenlos dein Geld aus. Und ich glaube, das ist eine Gesamterscheinung, die kommt sicher aus dem Amerikanischen rüber, Konsumgesellschaft. Und wir sind auch eine Konsumgesellschaft. Aber hast du nie den Moment gehabt, wo du das erste Mal wirklich Geld...
- 35:02wo du zu kalt gekommen bist. Das erste Mal, da hast du gewusst, top, geschafft. Das habe ich gedacht, geschafft. Da hatte ich es noch lange nicht geschafft. Aber hast du nicht das Kaltding auch dumm ausgegeben? Doch, doch, doch, natürlich. Was hast du gekauft? Es ist mir eigentlich schon peinlich, aber ich habe es auch mal im Podcast gesagt. Das allererste Mal, wo ich so ein bisschen Geld hatte,
- 35:24Da habe ich selber, also nur, dass vielleicht Leute gedacht haben, ich mache mich da so sehr lustig drüber. Ich war selber mal so. Das allererste Mal habe ich mir eine Diamant Cartier gekauft. Also eine Cartier Uhr, Santos 100, die mit Diamanten besetzt war. Ich selber dachte, ich bin der Iced Out Man. Jetzt guckt dir mal diesen Glatzkopf an mit einer Iced Out Uhr. Es ist einfach eine Lächerlichkeit, eigentlich gar nicht mehr zu überbieten.
- 35:47Zum damaligen Zeitpunkt habe ich gedacht, ich bin so ein krasser Typ, ich brauche das jetzt. Und es ist genau die Situation gewesen, ich habe die mir gekauft, danach hatte ich noch 50 Euro oder so in der Tasche. Also ich spreche als jemand, der diese Erfahrung gemacht hat. Nein, der ist schon lange nicht mehr. Und ich will damit nur sagen, ich habe diese Lektion aber früh gelernt. Das war eine weitere wichtige Lektion. Wir standen mal ganz am Anfang unseres Unternehmertums, Ende 2011.
- 36:18Kurz vor der Pleite. Ich hatte da schon erfolgreich getradet, wir haben sehr gutes Geld verdient und dann kam ein Bärenmarkt rein in den Edelmetallen. Also wir waren spezialisiert auf Gold und Silber zu handeln am Markt und dann kam eben der Bärenmarkt rein, die Korrektur, die ging mehrere Jahre. Da haben wir massiv Geld verloren.
- 36:35Und das war auch sehr, sehr prägend, weil es war wirklich so, dass ich irgendwann gedacht habe, meine Mutter muss putzen gehen, mein Bruder und ich, wir werden Sozialhilfeempfänger, weil wir quasi, das waren Horrorgedanken, immer Geld verloren über Monate und von dieser hohen Summe immer weiter runter.
- 36:52war am Ende der beste Moment oder die beste Erfahrung, die ich machen durfte, weil dieser Mangel hat mich geprägt und ich habe mir gesagt, ich will nie wieder in diese Situation reinkommen. Ich werde alle Schritte tun, um so stabil dazustehen, dass es mir gar nicht mehr passieren kann, damit ich nicht mehr diese Open-Up-Bewegung habe, ja.
- 37:11Und deswegen auch da alle in dem Moment schlechten Erlebnisse, die du hast, sind langfristig, wenn du es annimmst, die besten Möglichkeiten, aus dir selber herauszuwachsen.
- 37:25Aus dieser Situation heraus habe ich mir gesagt, Diamant-Uhr ist mir jetzt scheißegal, Uhr ist mir sowieso scheißegal. Es geht jetzt um die wichtigen Dinge und ein Fundament aufzubauen, eben nicht mehr nur auf Konsum, auf was denken andere von mir, sondern was will ich selbst machen, um nachts gut schlafen zu können. Und dann habe ich das umgestellt und dann haben wir wieder durch die Firma sehr viel Geld verdient. Dann habe ich lange Jahre einen Smart, einen gebrauchten Smart, weiß ich noch, den habe ich.
- 37:55Ich glaube, der hat 7000 Euro oder so gekostet. Da habe ich mir so einen schwarzen Smart gekauft. Den habe ich gefahren, bis der wirklich...
- 38:04Das ist also wie in Amerika, bis da fast die Türen abgefallen sind davon. Das Leder in den Sitzen war schon offen, da kam das Polster unten raus und so. Da konnte ich mir schon lange was Besseres kaufen. Aber ich habe mir gesagt, ich werde nicht der Typ sein, der jetzt mit der ersten Kohle wieder sagt, ich hole mir jetzt ein Porsche. Sondern ich will viel Kohle haben und dann irgendwann mal, wenn ich so viel habe, dass es mich gar nicht mehr juckt, dann hole ich mir mal ein schönes Auto. Okay.
- 38:30Aber ich hatte diese Erfahrung, ich musste erst die Erfahrung machen, kurz vor dem Ende zu stehen, Angst zu haben, zu denken, ich gehe jetzt komplett pleite, damit sich das bei mir so einbrennt, damit ich weiß, ich will das nicht mehr in Zukunft so haben. Und deswegen war das eine gute Erfahrung für mich und deswegen sage ich jetzt, Leute, ich kann das nur mitgeben, scheißt erstmal auf Konsum.
- 38:52Es ist zwar schön, tolle Autos zu haben und schöne Sachen. Jeder von uns will das, das ist ja gar keine Frage. Aber am Anfang willst du dir erstmal eine Basis legen, so wie du auch ein, wenn du, keine Ahnung, einen Keller baust oder so, dann musst du das Fundament erstmal eingehen. Wenn du kein Fundament hast, dann kommt ein kleiner Sturm und dir haut es dein Haus um. Und wenn du das nicht möchtest, denke langfristig und nicht kurzfristig. Gut, das sind ja Sachen, die, wenn man das so hört, absolut Sinn machen.
- 39:21Wenn man aber Anfang einer Karriere ist, vielleicht noch nicht weiss, noch nicht erfahren hat, noch nicht umsetzen kann. Meinst du, ist ein Mentor an dieser Stelle etwas, das man anstreben sollte? Dass man sagt, man hat einen Mentor, den man aufschauen kann, einen Sparring-Partner, der dich begleitet. Hast du das? Habe ich nach wie vor. Jetzt schon seit 15 Jahren. Das ist eine Frau.
- 39:49Und das hat mir immens geholfen. Nicht nur geholfen, sondern es hat mir manchmal wirklich fast das Leben gerettet, kann man sagen, weil ich einen sehr exzessiven Lebensstil geführt habe, weil ich einfach auch sehr extremer Mensch bin. Ich mache alles immer extrem. Und das war sehr, sehr, sehr wichtig für mich. Also das hatte meine Mutter mir vor, wie gesagt, ungefähr 15 Jahren gesagt Komm, geh doch mal zu dieser Dame dahin.
- 40:17Und spreche mit der, die ist Coach und die ist damals die erste Personenschützerin in Deutschland gewesen, also als erste Frau. Ja.
- 40:26die hatte Kinder der ganz bekannten deutschen industriellen Familie, hatte die geschützt und hatte dann aber mal irgendwann einen Oberschenkelschuss bekommen, wo die Kugel durch den Oberschenkel gegangen ist, die ist dann gesplittert und so und da war sie lange, lange im Krankenhaus und konnte danach nicht mehr quasi die körperlichen Anforderungen auch bringen, um auf diesem hohen Niveau das zu machen und dann ist sie quasi, wenn man so möchte, hat sie dann übergewechselt, ihre Erfahrungen weiterzugeben und ich bin dann bei ihr gelandet. Das ist also
- 40:56Eine sehr taffe Frau. Jetzt keine irgendwie, die dich irgendwie mit so gefühligen Sachen volllabert oder so. Spürsch mich, fühlsch mich. Gar nicht so. Die macht dir die Hölle heiß. Wenn du irgendwie... Das brauchst du.
- 41:14scheinbar. Denn es kommen ja immer die richtigen Leute in dein Leben rein. Oder auf jeden Fall die, die du anziehst. Und das mache ich bis heute. Jetzt immer wieder, wenn ich in Stuttgart bin, gehe ich zu ihr. Das ist ein ganz wichtiger Punkt der Reflexion. Mentorship ist, denke ich, wenn du dir viele der erfolgreichsten Menschen unserer Zeit anschaust und die werden gefragt nach einem Mentor, würde ich sagen, 95 Prozent von denen sagen dir sofort, ja, ich habe einen. Der muss auch nicht immer
- 41:43noch erfolgreicher sein, als die dann zum jetzigen Zeitpunkt sind, sondern es muss zum Zeitpunkt, wo du hingehst, eine Person sein mit Erfahrungsschatz und die auch in der Lage ist, dir etwas mitzugeben. Es gibt ja auch Menschen, die sind zwar für sich erfolgreich, die können das aber nicht teilen, weil sie sind halt einfach introvertiert und sie sind nicht die Richtigen. Aber es muss eine Person sein, die dich auch inspiriert. Das ist, denke ich, ein ganz wichtiger Punkt, zu der du auch aufschaust.
- 42:13Okay, schön. Danke vielmals für das. Ich habe es vorhin kurz schon angesprochen. Ihr führt zusammen mit Kian den «Hoss und Hopf»-Podcast. Ich würde behaupten, der bekannteste Podcast in Deutschland ist.
- 42:30Tim Gabel ist auch sehr gross, da gibt es InScope und alles ist riesig. Aber ich glaube, sie haben andere Themen, ihr habt sehr spezifische Themen und ihr habt auch so ein cooles Format, wo ihr euch gegenseitig diese Fragen stellt und die Sachen ein bisschen vertieft recherchiert. Ihr habt das vor drei Jahren angefangen? Dreieinhalb Jahre ungefähr. Wieso habt ihr das gestartet?
- 42:57Also Kian und ich haben uns kennengelernt, persönlich zum ersten Mal in Berlin, in einem Restaurant. Ich habe ihn bei YouTube gesehen und ich habe damals gedacht, der wäre ein guter Analyst für uns. Für den Krypto-Bereich, genau. Ich habe gesehen, er kannte sich auch mit der Methodik, die wir anwenden, die sogenannte Elite-Wellen-Methode, kennt er sich auch ein bisschen aus. Bin nach Berlin geflogen, habe einen Termin gemacht und wollte ihm sagen, hör mal zu, wir würden gerne, dass du für uns arbeitest. Ja.
- 43:26So, und wir haben uns in Borcherts getroffen, das ist ein schönes Restaurant, schönes altes Berliner Gebäude. Dann kommt er da rein und wir unterhalten uns zwei Stunden, er ist ja Iraner, über den Schaf von Persien und so weiter. Ich war schon mehrmals im Iran, kenne mich da recht gut aus mit der Geschichte. Das hat ihn alles sehr interessiert und so und irgendwann sage ich, Kieran, hör zu, kannst dir vorstellen, dass du für uns arbeitest. Das sagt er.
- 43:53komm nachher mal mit runter, weil ich bin an dem Tag wieder abgeflogen. Ich fahre dich nachher zum Flughafen. Okay. Er hat nicht geantwortet. Wir reden über andere Themen. Er nimmt mich runter, steht sein fetter Lamborghini unten. Mit wollte er mir quasi sagen, Junge, du kannst mich gar nicht zahlen. Aber freundlich. Also es war nicht arrogant oder so. Im Endeffekt hat er, da ist ein junger Mann, da war der 17. Sorry, was erzähl ich, da könnte noch gar kein Auto fahren. Da war er gerade 18. Da war er gerade 18.
- 44:23So. Und dann hat er mir halt erzählt, dass er sehr, sehr erfolgreich handelt mit Krypto und auch in so einer Tiefe dort drin ist, das ist immer, der hat auf einem Niveau über den Kryptomarkt mit mir gesprochen, das war wie chinesisch für mich. Das war, er ist so tief drin gewesen und dann hat sich das eben, okay, hat dann halt nicht geklappt, wir waren so in einem ganz losen Kontakt, haben aber auch viele Monate mal nicht geschrieben und irgendwann
- 44:51kommt eines Tages so eine 6-Minuten-Sprachnachricht per WhatsApp und da werde ich schon immer aggressiv, weil schon bei 2 Minuten ist bei mir, ich denke mir immer, es ist respektlos mir meine Zeit stehlen zu wollen, dass ich mir diese Scheiße überhaupt anhören muss und noch nicht mal weiß, ob mich das interessiert. In Zweifelsfall hast du dann 2 Minuten verspielt und du weißt es noch nicht mal.
- 45:15Sechs Minuten, ich höre es mir an, denke mir, was quatscht der Typ mir jetzt da rein und dann war er irgendwo in Dubai gerade und stand am Wasser oder so und hat mir erzählt, er hat eine Vision und er möchte einen Podcast mit mir starten, wo wir einfach über kuriose Dinge, Themen, provokante Themen, die wir eigentlich sonst so nie besprechen.
- 45:34why not? Große Plattform, ich große Plattform. Und dann habe ich ihm gesagt, irgendwie so cheesy, wenn du mit mir die Welt erobern willst, dann let's go oder so ein Scheiß. Das war mein Antwort. Hast du ihm geantwortet? Habe ich ihm dann kurz in 10 Sekunden Sprache nicht zur Nachricht zurückgegeben. Und dann kam er von Dubai eingeflogen. Wir hatten ein Studio in Stuttgart und da haben wir die ersten drei Podcast-Folgen gedreht. Die sind dann noch so ganz dunkel und so.
- 45:59und dann ging es los und das ist und ab dann
- 46:06Und ich sage schon, wir haben damals auch schon sehr kontroverse Themen besprochen. Jeder interpretiert es dann anders, vor allem die deutsche Presse immer. Ja, und irgendwann haben sie erkannt, dass das dann mit politischen Themen mehr Reichweite bringt. Leute, wir hatten ohne politische Themen 500.000, 600.000 Aufrufe. Wir haben sie mit politischen Themen. Es ist aber halt einfach so, dass in unserer Zeit alles immer politischer wird. Ja, genau.
- 46:33Schau dir doch mal die Scheiße an, die da jeden Tag bei uns in Deutschland läuft. Das ist ein Affenzirkus, das kannst du niemandem mehr erzählen. Und deswegen ist das dann auch immer mehr zu Themen geworden. Und irgendwann war der Zeitpunkt, wir waren immer so Top 5 Spotify-Charts Deutschland. Und irgendwann sind wir erster Platz gewesen. 1, 2, 3, 4, 5 Tage, dann war es die erste Woche. Und dann kam ein Anruf von einem anderen YouTuber,
- 47:00der gesagt hat, ich sage euch, die Presse plant gerade irgendwas, der hatte eine Info bekommen, weil ihr jetzt auf dem ersten Platz seid, so hohe Aufrufzahlen, das gefällt ihnen überhaupt nicht, weil ihr lenkt jetzt das Narrativ gerade und nicht mehr die Bild-Zeitung oder die Welt oder you name it, Frankfurter Allgemeine, weil unsere Aufrufzahlen einfach höher sind. Und da haben wir halt damals schon...
- 47:24Jeffrey Epstein-Akten, was ist da los, wie kann es sein, dass der bekannteste Pädophile der Welt mit einer Namensrangliste, die das Who is Who der Welt ist, dass da niemand drüber spricht, niemand angeklagt wird, der stirbt dann plötzlich unter äußerst mysteriösen Umständen and so on. Viele Themen, dann auch deutsche Politik, wo wir gesagt haben, was ist das für eine Shitshow hier und dann war es so.
- 47:48Ich hatte das im Podcast noch gesagt zum Kian. Kian, ich hatte dieses Gespräch, die planen irgendwas. Eine Woche später, oder lass es nachher acht Tage gewesen sein, kam die Stuttgarter Zeitung, erster Artikel mit die rechtsradikalen TikToker, rechte Narrative, Verführer der Jugend, blablabla. Und dann ging es bam, bam, bam, bam, bam, bam. Und jetzt, wenn du es mal bei Google eingibst, dann kommen da 60 Artikel oder so. Und dann hat halt jede, und dann kam da der Stern mit einer Mutter,
- 48:18Und danach wurde zugegeben, das ist eine Mitarbeiterin gewesen, eine Journalistin, aber offiziell war es erstmal eine besorgte Mutter, der ihr Sohn kam nach Hause und der hat irgendwie so AfD-Sprüche gebracht. Sie hat das so interpretiert, als so redet jemand, der die AfD wählt.
- 48:34Und dann hätte sie ihn gefragt, woher hast du denn diese Gespräche? Weil er halt sehr kritisch Dinge hinterfragt hat. Dann hat er gesagt, er hört halt Hossen-Hopf-Podcasts. Und dann hat sie sich voller Besorgnis an die Zeitung gewendet. Alles natürlich anonym. Die anonyme Frau, der anonyme Sohn. Das sind ja 10 Millionen von manchen, die der AfD wählen. Das sind jetzt 12 Millionen. Es ist jetzt laut Umfragewerten aktuell mit zwei Prozentpunkten vorne die größte, nach Beliebtheit, die größte Partei in Deutschland. Deswegen muss sie ja verboten werden.
- 49:04So, auf jeden Fall, dann ging das Ganze los. AfD, AfD. Okay. Dann habe ich gesagt, Freunde, wenn ihr einen Podcast findet, eine Stelle, irgendwo, wo ich einmal oder der Kian sagen, wir wählen die AfD oder ihr sollt die AfD wählen, bitte, dann stellen wir uns da hin und werden dann selten. Konnte keiner, weil wir noch nie eine Wahlempfehlung ausgesprochen haben. Es gibt natürlich Dinge, die sagen wir, wir reden darüber, aber ich habe noch nie gesagt, Leute, ich möchte, dass ihr das wählt. Jeder soll machen, was er für richtig hält. Das habe ich immer gesagt. Ja.
- 49:33Jeder macht, was er für richtig hält. Ich weiß, was ich mache. Ich bin überzeugt von dem, was ich mache. Und du machst, von dem du überzeugt bist. So, und dann ging dieser riesen Medienshitstorm los und am Anfang, Kevin, da kann ich dir sagen, am Anfang dachte ich so, jetzt geht die Welt unter. Jede Zeile habe ich gelesen und bin da wütend gewesen. Was denken die jetzt von mir? Du nimmst das, wie das brennt sich ein bei dir, weil du denkst auch irgendwie, so diese mächtigen Medienhäuser, die haben dich jetzt auf dem Korn und die versuchen, dich jetzt fertig zu machen.
- 50:02Und ich dachte, das wird uns massiv Kunden kosten und die Firma wird an Umsatz verlieren und meine Partner werden mir sagen, Philipp, du Idiot, wir haben keine Lust mehr auf deine Scheiße, hör mir diesen Drecks-Podcast auf. Aber erstens mal haben die zu mir gehalten, wir haben den besten Medienrechtsanwalt in Deutschland bekommen, damals Joachim Steinhöfel, der ist einfach nur...
- 50:22Der Terminator und Rambo in einer Person. Und der hat ihnen das Fürchten gelehrt, wenn sie ihre Lügengeschichten erzählt haben. Und dann haben wir gemerkt, im Gegenteil. Die Leute haben sich gesagt, was kannte ich ja noch gar nicht. Hoss und Hopf, höre ich mir mal an. Hör ich mir mal an, ob die alle rechtsradikal sind und rassistisch. Und dann haben die plötzlich gemerkt, darum geht es gar nicht. Das sind gar nicht die Themen. Erstens mal, der eine ist ein Iraner. Ich bin selber mit einer Tunesierin verheiratet. Also die Hälfte meiner Familie sind alles Muslime.
- 50:49Und die haben gemerkt, was labern die da für eine Scheiße. Also die Presse über uns. Und das hat uns dann einen immensen Push nach vorne gebracht und hat dazu geführt, dass wir auf Platz Nummer 1 waren. Ich glaube sechs Wochen lang am Stück. Sonst ist das immer wie eine Bundesliga-Tabelle, das Ende wechselt sich immer wieder.
- 51:10Ja, und dann habe ich auch verstanden, okay, alles klar, so meine große Angst vorher, die vernichten dich, ist in dem Falle unbegründet gewesen, weil wir eben auch so eine riesen Reichweite haben. Die haben uns nachher verholfen zu mehr Aufmerksamkeit. Und weil eben die Presse immer mehr Vertrauen verliert, meiner Meinung nach, weil sie halt einfach auch in vielen Fällen nicht die Wahrheit sagt oder Menschen…
- 51:34belehren möchte, anstatt einfach nur Nachrichten zu verkünden. Weißt du, Journalismus ist eigentlich eine Sache neutral vortragen. Das gibt es aber heute nicht mehr. Heute wird alles politisiert. Heute wird den Leuten gleich gesagt, was sie davon halten sollen. Also was weiß ich, Ukraine-Konflikt ist der furchtbare Diktator, Wladimir Putin, den Angriffskrieg.
- 51:53Er hat mit seinem Bluthund Kadirov das gemacht in diesem furchtbaren Massaker gegen diese armen Leute, die sich nur verteidigen. Das kannst du auf jede Situation sehen. Man sagt nicht, die führen Krieg und die, sondern es wird dir gleich gesagt, das ist der Böse, das ist der Gute und das hast du so zu akzeptieren, bei egal was. Und die Leute, glaube ich, haben
- 52:11Einfach die Schnauze voll von so einer Scheiße. Die wollen selber eine Entscheidung treffen können, selber bewerten, selber denken. Und ich denke, das ist abhandengekommen und das ist etwas, was wir vermitteln. Und das ist gleichzeitig aber auch etwas, das, sagen wir mal, ein Staat in Deutschland in der aktuellen Form sehr, sehr störend findet.
- 52:31Sie wollen das Narrativ prägen. Sie wollen entscheiden, was die Leute vermittelt bekommen. Sie wollen entscheiden, was die Leute denken. Wenn dann natürlich alternative Medien kommen, die zu Hochzeiten hatten wir so in der Woche 1,3 Millionen Hörer, jetzt sind wir so ungefähr bei 700.000, was immer noch sehr viel ist.
- 52:51Ja, und wenn ich jetzt noch eine staatliche Stelle wäre und die dissen mich die ganze Zeit und schauen mir auf die Finger und sagen uns, was für Versager wir eigentlich sind, dann würde ich das auch nicht hören wollen, ganz ehrlich. Würde ich nicht hören wollen. Und dann würde ich auch sagen, okay, was machen wir, um diese unliebsamen Stimmen möglichst zum Schweigen zu bringen. Glaubst du, dass das Ungleichgewicht zwischen den traditionellen Medien und alternativen Medien wie Podcasts
- 53:20in Zukunft noch mehr wächst, dass Alternativmedien immer grösser werden. Ich sehe es jetzt in den Staaten. Man hat es jetzt bei den Wahlen gesehen, was dort passiert ist. Trump war in allen Big Podcasts und er konnte eine unglaubliche Reichweite erreichen. Und bei den Harris einfach
- 53:39Harris hatte die Wahl, genauso bei den gleichen Podcasts, die haben sie alle beide. Bloß Kamala Harris, wenn wir mal die Illusionen wegnehmen, die ist nicht in der Lage, zehn Minuten lang ein Gespräch mit irgendjemandem zu führen, ohne sich lächerlich zu machen, weil sie einfach eine Puppet ist, eine Puppe, die ist gescheitert.
- 53:54gesteuert worden, mit dem Teleprompter kann sie reden, sie kann ein paar Sätze raushauen, aber frage mal, presse sie mal ein bisschen, dann ist es so wie Joe Biden auch, der einfach kognitiv in den letzten Jahren, das musst du dir mal vorstellen, der Präsident des offiziell mächtigsten Landes der Welt ist in so einem geistigen Zustand, wo er von der Bühne gestolpert ist, oftmals nicht mehr wusste, wo er ist, du hast gemerkt,
- 54:17Kacka machen, ist wie ein Roboter über die Bühne gelaufen, musste dann genommen werden. Was ist da eigentlich los? Der Zustand der Welt ist so verrückt geworden,
- 54:29Und Thema Podcast, ja, riesige Reichweite. Harris war eingeladen, Trump war eingeladen und scheinbar der dumme Trump, der kann zwei Stunden lang labern und konnte bei Joe Rogan und bei anderen sitzen. Und Kamala Harris hat sich gesagt, nee, will ich nicht. Ja, warum denn? Weil sie wusste, sie hätten sie auseinandergenommen. Auseinandergenommen. Und die Wahl war verloren. Ja. Und glaubst du, wird das in unserer Breite gerade einmal mehr passieren?
- 54:53Ich glaube, dass unter der jetzigen Regierung in Deutschland, ich kann da nur für Deutschland sprechen, der absolute Versuch unternommen wird, das zu unterbinden, weil sie genau wissen, dass die alternativen Medien, die nicht gesteuert werden können, die nicht bezahlte Journalisten sind, auf jeden Fall in gewissen Teilen nicht, es gibt mit Sicherheit auch Leute, die du in den Alternativen mit Geld locken kannst. Genau.
- 55:17Ich nenne mal ein Beispiel. Es gab sehr große Influencer in Deutschland, die zur Zeit der Impfung bezahlt worden sind von großen Konzernen, um auch zu sagen, hey Leute, yo Bro, lass dich impfen, das ist eine gute Idee, Bro, ich habe das auch gemacht.
- 55:35So, das haben die nicht gemacht, weil sie überzeugt waren, sondern es ist ja rausgekommen, weil sie Kohle gekriegt haben. Also auch alternative Medien gibt es natürlich Einflussnahme. Aber jetzt will ich einfach mal behaupten, ich meine, es gibt auch manche Leute, die behaupten wahrscheinlich, wir sind von Russland bezahlt und was weiß ich. Es gibt ja immer dieses, wenn du irgendwas sagst, was jemandem nicht gefällt, dann bist du gleich von der Gegenseite bezahlt. Fake Media. Genau.
- 55:58Ich glaube, dass definitiv der Wind jetzt härter sein wird. Das merken wir schon in den alternativen Medien. Das sogenannte Demokratiefördergesetz, das genau das Gegenteil ist von dem, was es vorgibt. Es fördert nicht die Demokratie, sondern es schränkt sie massiv ein. Demokratiefördergesetz besagt, dass Staatskritik, also Kritik an Menschen in der Bundesregierung in Zukunft steigt.
- 56:20sehr hart bestraft wird. Beispiel, ehemaliger Minister- und Kinderbuchautor Robert Habeck. Da hat einer ein Meme gepostet, da stand Schwachkopf drauf anstatt Schwarzkopf. Polizei tritt ihm die Türe ein. Unglaublich. Das ist unglaublich. Früher wäre es unglaublich, jetzt ist es Realität.
- 56:37Früher hätte jeder gesagt, das ist eine Diktatur, 100%. Und jetzt schweigen die Leute, die immer behauptet haben, wir sind eine Demokratie, weil sie selber denken, was geht denn eigentlich hier ab. Und das sind Fälle, die treten immer öfters auf. Kompaktmagazin, die mit Sicherheit sehr aggressive Titelbilder gebracht haben, aber guck mal.
- 56:55Die bringen Titelbilder, da ist eine Nancy Faeser irgendwie mit der Wehrmachtsuniform drauf. Das ist sicher sehr, sehr provokant. Aber die deutsche Presse, Spiegel, Stern, tut Donald Trump im Hitlergruß aufs Cover bringen. Also, was ist daran besser? Wo sind wir denn? Nein.
- 57:11Wo sind wir denn? Und wissend, dass das jetzt der mächtigste Mann ist aktuell gerade und der scheißt auf uns, weil der sagt, mit diesen Pissern will ich gar nichts zu tun haben. Deswegen, wenn ein J.D. Vance nach Deutschland kommt, die Regierungsparteien interessieren den gar nicht. Der geht zur AfD und redet mit denen und ignoriert die anderen. Ja, warum ist das denn so? Weil ich beleidigt habe die ganze Zeit, die letzten vier Jahre. Und das ist...
- 57:34Dieser ganze Komplex, merkst du, es ist extrem viel im Wandel gerade. Deswegen ist auch dieses, ein altes System versucht sich immer am Leben zu halten. Das ist völlig normal. Und deswegen ist der Druck jetzt gerade auf alternative Medien. Aber wie lange kann das gehen?
- 57:49Ich glaube, ich nehme es mal anders. In der Endphase eines Systems ist es am gefährlichsten. Wenn der Hund in die Ecke gedrängt wird, dann beißt er. Wenn er keine andere Richtung mehr hat. Und die sind jetzt sehr in die Ecke gedrängt. Die wissen, Umfragewerte, die haben jetzt gerade seit einer Woche die Regierung. Erstens mal ist der März beim ersten Wahlgang gleich mal durchgefallen.
- 58:10Ich muss dir mal vorstellen, 310 Stimmen für ihn und 300 gegen ihn. Das heißt, in dieser Demokratie haben 307 Leute gesagt, wir haben keinen Bock auf diesen Typ. Was hat der für ein Vertrauen? 307, gerade mal drei Leute mehr wollen ihn haben, als Leute, die ihn nicht haben wollen.
- 58:27Dieser Zustand ist doch keine Demokratie. Was ist 3,16 hat er gebraucht? 3,16 hat er gebraucht. Und, ähm, warte mal, 3,10 hatte er, 3,16 hat er gebraucht, ganz richtig. Und im zweiten Wahlgang hat er dann gesagt quasi, es gibt ja an sich zwei Brandmauern. Er sagt, mit den Rechten wollen wir nichts zu tun haben, die sind extremistisch und mit den Linken auch nicht. Die sind auch extremistisch, die wurden auch lange, die Linke, vom Verfassungsschutz beobachtet. Und jetzt hat er gesagt, scheiß drauf, was ich gesagt habe, ich bin Politiker, deswegen ist sowieso keine Rolle, was ich sage.
- 58:56Wir machen jetzt mit den Linken doch keine Brandmauer mehr und jetzt machen wir einen Deal und dann gab es Hinterzimmergespräche, denn die werden sich das gut bezahlen lassen in Form von Macht, Einfluss, Gelder, damit sie ihm die Stimme gegeben haben und das quasi innerhalb der nächsten paar Stunden zwischen Morgens Abstimmung und Abends, wo dann plötzlich wir sind jetzt alles Freunde die Stimmung war und dann gab es einen Deal, was auch immer dieser Deal ist.
- 59:20Und ja, das ist Politik am Ende des Tages. Du siehst schon, wir hatten so ein schönes Gespräch. Jetzt haben wir die ganze Zeit über Politik geredet. Hast du mich da wieder reingezogen? Nein, tut mir leid. Ich bin da der Magnet. Ich nehme die Schuld auf mich. Gehen wir ein wenig weg von der Politik. Und zwar auf dem Tisch. Haben wir das Buch? Ist das dein erstes Buch, oder? Ja. Erstes Buch. «Jeden Tag einen Schritt». Das hast du mit Kian zusammen gemacht?
- 59:49Das ist ultra, ultra wertvoll. Was da drin ist, vielleicht nochmal zu meiner Frage zurück. Wenn du etwas machen willst, wenn du das Gefühl hast, du willst dich in die Selbstständigkeit kennenlernen, selbstfindig, Energie, da ist so viel drin, das dir auf diesem Weg helfen wird. Wie sind wir darauf gekommen, ein Buch zu machen?
- 1:00:12Und die Idee, es so zu machen, einen 365-Tage-Ratgeber zu machen, hatte der Kian. Der hat ein Buch gelesen, das heißt 325 Gedanken des Stoikers.
- 1:00:30Der Stoik ist quasi eine Haltungsform. Der tägliche Stoiker. Der tägliche Stoiker. Hammer. Richtig, genau. Hammer. Wir haben so eine Routine, die habe ich auch von ihm. Das ist eine Rotlichtlampe, die ist im Endeffekt sehr gut für den Hormonhaushalt, hat verschiedene Vorteile. Und während er vor der Rotlichtlampe sitzt, hat er immer den täglichen Stoiker gelesen.
- 1:00:49Und dann haben wir gesagt, hey, wir machen unsere eigenen Erfahrungen, unsere eigenen Lehren aus dem Leben, schreiben wir rein in 365 tägliche Storys. Es kriegt immer der Kian eine, ich eine Kian, eine ich eine und dann haben wir uns daran gemacht. Das hat ungefähr sechs Monate gedauert, bis wir die runtergeschrieben hatten.
- 1:01:10Und im Endeffekt geht es ja darum, wie du jeden Tag erfolgreicher wirst. Beschäftige dich mal fünf Minuten pro Tag einfach nur mit dir selber. Das sagt man so, aber die meisten Leute machen das nicht. Die beschäftigen sich fünf Stunden mit ihrem Mobiltelefon und scrollen durch irgendwelche TikTok-Scheiße durch, aber eben nicht einfach mal in Klarheit und Fokus mit sich selbst Gedanken machen, wo will ich hin, wie bin ich weitergekommen, wie war mein Tag gestern, wie läuft das jetzt und so weiter.
- 1:01:36Ich glaube, das ist uns recht gut gelungen. Viele Leute machen das, sie posten das jeden Tag rein, wie sie daran arbeiten. Wir haben auch tolle Geschichten schon, wie stark die Leben sich vieler Leute verändert haben. Und es ist, viereinhalb Monate war Straight Nummer eins, Spiegel-Bestseller, Amazon-Bestseller in Deutschland, vor Angela Merkel, das ist eigentlich das Wichtigste gewesen. Denn die hat gleichzeitig das Buch Freiheit.
- 1:02:05Freiheit veröffentlicht, was auch immer diese Frau mit der Freiheit der deutschen Bürger zu tun hat. Ich weiß nichts, aber wir haben sie auf den zweiten Platz verdrängt und dann kam der Robert Habeck auch noch mit seinem Buch, keine Ahnung wie das heißt, und den haben wir auf den dritten verdrängt. Und da bin ich sehr stolz darauf, dass es uns da gelungen ist, mit einem rein positivität verbreitenden Buch, das hat null mit Politik zu tun, gar nichts.
- 1:02:31sondern einfach nur beschäftige dich mit dir selbst und schaue mal, was passiert, wenn du das mal ein Jahr durchziehst. Ich habe es eben gesagt, die Leute werden ihr Leben nicht mehr wiedererkennen, wenn sie einmal den Compounding-Effekt, jeden Tag fünf bis zehn Minuten, das addiert sich ja obendrauf, dann wird das einen massiven Effekt haben auf dein weiteres Leben. Und aus dem ist dann auch die Tour entstanden. Also gratuliere zu deinem Buch.
- 1:02:56Genau dieses Buch, das wir handsigniert haben, von Philipp und Kian, verlosen wir. Wie ihr diese Verlosung teilen könnt, werden wir noch mitteilen. Da wird es mit Weiterleiten und Kommentieren zu haben. Ich gebe dir noch genau durch, wie das geht. Aber du kannst genau dieses Buch handsigniert dir ergattern.
- 1:03:20Ich würde sagen, das ist schon mal sehr, sehr toll. Aber noch nicht ganz fertig, weil du hast jetzt schon angesprochen, ihr habt eine Tour. Und gratuliere auch zu dieser eure erste Arena-Tour. Am 23. Mai ist das erste Datum im Hallenstadion in Zürich. Also erstens mal, dass wir überhaupt dieses Hallenstadion mit
- 1:03:42Ihr seid zwei Podcaster, ihr seid zwei Unternehmer. Ihr startet jetzt im Hallenstadion und macht noch weitere vier Städte. Also Chapeau zu dem. Unglaubliche Leistung. Was könnt ihr euch gestern erwarten?
- 1:04:01Es wird insgesamt fünf Stationen geben. Starten Zürich, dann Mannheim, SAP Arena, Köln, Lanxess Arena, München, Olympiahalle und Berlin. Ich glaube entweder Uber Arena oder es fällt mir gerade nicht ein, wie die Halle heißt. Aber der Abschluss ist Berlin am 6. Juni.
- 1:04:24So und was machen wir dort im Endeffekt? Geht das eigentlich gar nicht um den Podcast großartig, sondern darum, was wir hier erreichen wollen. Wie vermitteln wir Menschen effektiv, wie sie ihr Leben materialisieren können? Also das, was sie in ihren Gedanken haben, in die reale Welt sich erschaffen können. Und da gibt es einen klaren Weg und der ist auch wissenschaftlich ergründet, wie man es schafft. Als Beispiel, jeder Erfinder, nehmen wir den
- 1:04:52Die Erfinder des Automobils, ob wir jetzt in die USA gehen zu Henry Ford oder ob wir uns Daimler und Benz anschauen aus meiner Heimat in Stuttgart, die hatten einen Gedanken in ihrem Kopf, war das Automobil bereits präsent und dann haben sie es in die echte Welt materialisiert. Also ist es möglich, absolut alles in die Realität zu holen.
- 1:05:11Und da haben wir auch zwei Gäste, die Experten sind. Einmal was den körperlichen Aspekt angeht und dann den geistigen Aspekt. Der erste ist Nick Haßmann, der ist mehrfache Judo-Weltmeister. Und er behandelt den Körper. Wie kriege ich meinen Körper in einen Zustand, dass er mir hilft dabei, diese Dinge in die Realität zu schaffen. Ganz genau erklärt. Dann haben wir den Max Krohne.
- 1:05:35Golzer, der ist auch mehrfach Autor, der hat den Biohacker geschrieben. Im Endeffekt geht er darauf ein, geistig, was sind die Schritte, die ich gehen muss, um zu einem Meister, Manifestierer zu werden. Ich manifestiere alles in meiner Realität. Und dann habt ihr den Kian und mich, die lebende Beispiele sind dafür, dass das möglich ist. Der Kian, der noch viel früher als ich, ich sagte ja, ich hatte mit 30 noch nicht meine erste Million, der Kian hatte sie mit 18.
- 1:06:02Und ist damit quasi, Kian ist aufgewachsen mit zwei Eltern seiner Schwester im Kinderzimmer zusammen. Da ist kein Geld da gewesen, gar nichts. Sondern er hat das durch seine eigene Gedankenkraft erschaffen. Und genau das, haben wir gesagt, ist eigentlich das Wichtigste, was wir mitgeben wollen. Unser Ziel ist es, dass wir wirklich tausende Menschen, wir sind jetzt glaube ich bei 24.000 Anmeldungen oder so aktuell,
- 1:06:28dass wir es schaffen, auf jeden Fall mal die Schritt-für-Schritt-Anleitung mitzugeben, wie Leute das umsetzen können. Und wenn du drei Stunden Zeit dafür investieren willst, dein Leben zu verändern, und nachher sind es, glaube ich, 70, 80 Stutz von der Karte, dann freue ich mich, wenn wir uns am 23. Mai sehen.
- 1:06:50Sehr schön, danke für diese Erklärungen. Ich glaube, ultra, ultra wertvoll. Und wir verlassen natürlich nicht nur ein Buch, sondern auch noch fünf Tickets. Also wir haben fünf Tickets für den Start der Tour am 23. Mai. Es fängt am 4. Halb fünf an. Fünf. Sorry, ja, fünf.
- 1:07:14Diese Tickets werden verlost über Instagram. Also macht unbedingt mit, weil es lohnt sich. Und vielleicht werden wir das noch sehen. Können wir noch schnell ein Schwätzchen halten. Ich würde mich sehr freuen. Ich freue mich riesig auf die Tour. Ich freue mich riesig auf, was die Tour alles mit sich bringt. Und vor allem...
- 1:07:33Eure Erfahrungen zu hören. Ich werde sicher einen Podcast über Tour machen, könnte ich mir vorstellen. Das sind neue Eindrücke, neue Erfahrungen. Das ist Menschenmengen auf einmal in einem Raum, der positiv irgendwo hingeht. Das muss eine Energie-Explosion sein.
- 1:07:51Ich glaube, es ist, alles läuft auf dieses erste Datum hin, das ist in Zürich, weil es ist das erste Mal, dass du etwas machst und dann weißt du auch schon, wie es läuft. Dann weißt du auch, wie der genaue Abendablauf ist, weil jetzt ist es natürlich alles quasi wie von einem Architekten durchgeplant. Klar, aber wir haben es noch nicht durchlebt. Deswegen wird Zürich wahrscheinlich eines der spannendsten sein, weil das ist wirklich, das wird zum ersten Mal, dass wir auf die Bühne kommen, da wird das Programm zum ersten Mal laufen.
- 1:08:19Und da ist man schon ein bisschen aufgeregt jetzt, aber ich weiß, ich habe vor dreieinhalbtausend schon gesprochen und ich habe einfach kein Problem. Für mich ist es völlig egal, ob du jetzt da sitzt oder dreitausend Leute, weil ich gucke denen nicht allen dreitausend ins Gesicht rein, sondern ich tue halt einfach das rüberbringen, was ich rüberbringen möchte. Und dann denke ich nicht, wie viele Leute da jetzt gerade sitzen. Okay.
- 1:08:44Ja, und... Hast du da eine gewisse Routine, wie du dich vorbereitest auf so eine Tour? Also ich habe definitiv eine Routine, aber du musst es ja so sehen. Ich bin quasi, was Social Media und Videos angeht, wie eine Wanderhure. Ich bin wie eine Prostituierte, die schon 5000 Freier hatte. Also die kriegt jetzt nicht...
- 1:09:04Da habe ich jetzt kein Lampenfieber mehr, einfach weil ich mache in der Woche fünf, sechs Interviews. Ich mache jeden Tag mein persönliches Video. Ich mache zweimal in der Woche Podcasts. Ich bin einfach nur, das ist das, was ich mache, jeden einzelnen Tag. Und es ist nachher natürlich ein Unterschied, ob du in einer riesigen Halle bist oder nicht, aber ich kann labern.
- 1:09:26Deswegen, es ist ein kleiner Unterschied der Energie, mit Sicherheit. Es sitzt nur eine Person da oder es sitzen 5, 6, 7.000 da. Das ist natürlich ein Unterschied. Aber ich weiß ja, was ich kann. Ich weiß, was ich rüberbringen will. Und es ist bei mir überwiegt die Freude darüber, nicht die Angst. Oh Gott, wie wird das sein? Was ist, wenn ich mich da verhasple oder sowas? Nee, gar nicht.
- 1:09:48Also Labern, das kannst du definitiv sehr gut. Und haben wir auch jetzt sehr viel gelabert. Darum, ich gehe langsam ein bisschen weiter. Und zwar, wir haben noch eine Schnellführrunde mit ein paar Fragen, die du relativ schnell, vielleicht schnell beantworten kannst. Am X geht es auch an die Ete. Das braucht noch ein bisschen mehr Kontext. Aber ich würde da gerne gerade weitergehen.
- 1:10:10Philipp, bist du ready? Ich bin ready. Du bist wahrscheinlich mehr als alle anderen. Also, zehn Fragen für dich. Bitcoin oder physisches Gold? Beides. Beides. Das nächste wissen wir. Klartext oder diplomatisch? Ich kenne nur Klartext. Wieso die Schweiz?
- 1:10:41Weil es eines der schönsten Länder der Welt ist. Und die letzte echte Demokratie auf unserem Planeten. Amen. Was müsste jeder 20-Jährige jetzt über Geld verstehen? Lest das Buch «The Secret» und beschäftigt euch damit, wie man richtig manifestiert. Dann wird Geld nie wieder ein Problem sein in eurem Leben.
- 1:11:09Geld oder Freiheit? Geld ist Freiheit. Kommt jetzt ein Crash oder der Boom? Ich glaube, wir sehen nochmal eine grössere Korrektur. Die wollen wir nutzen und dann wird es nochmal ein paar Monate Boom geben, aber die nächsten Jahre, da wäre ich sehr vorsichtig. Okay. Was macht dich richtig wütend?
- 1:11:39Wenn ich sehe, wie viel Unrecht aktuell auf der Welt passiert, auch mit Menschen, die bombardiert werden, die sich nicht wehren können, das macht mich sehr wütend. Nächste. Was gibt dir auch die Ruhe?
- 1:11:55Meine alte Leidenschaft, das ist Angeln. Also ich bin passionierter Angler seit vielen, vielen Jahren und jetzt hier mit den wunderschönen Bergseen in der Schweiz, das gibt mir Ruhe. Wie viele Mal kannst du angeln? Leider viel zu wenig, aber das nächste Mal jetzt glaube ich in drei Wochen ungefähr. Ah, schön. Hast du immer wieder andere Spots? Ich entdecke jetzt halt. Alles ist jetzt neu für mich gerade. Schön.
- 1:12:22Dann zwei letzte. Was bedeutet für dich Momentum?
- 1:12:27Momentum ist auch ein ganz wichtiger Begriff in der Finanzsprache. Einer, den ich sehr oft benutze, ehrlich gesagt. Momentum ist ja Kraft, die etwas voranschiebt, eine Energie. Und wir sagen immer am Finanzmarkt, diese Bewegung hat jetzt gerade Momentum aufgenommen. Wenn sie zum Beispiel durch ein All-Time-High erreicht und dann gibt es quasi eine Kurs-Explosion. Das ist eine Momentum-Bewegung. Ich glaube, das ist auch das, warum ihr den Podcast so genannt habt.
- 1:12:55Momentum zu haben, ist aktuell die Energie auf deiner Seite zu haben. Und deswegen, wenn du gerade schon Momentum hast, dann gib erst recht Gas, weil dann kannst du in dieser Zeit besonders viel holen. Unbedingt. Sehr schön. Danke vielmals. Und zu der letzten Frage. Philipp.
- 1:13:11Du hast es vorhin angekündigt, du machst ganz viele Interviews, du hast einen riesigen Podcast, du hast mediale Aufsicht, du hast Erfolg, du bist überall gross unterwegs. Wieso hast du dich entschieden, bei mir in den Podcast zu kommen?
- 1:13:30Ähm, ich treffe heutzutage Entscheidungen eigentlich nicht mehr so, wer bringt mir irgendwas oder so, weil das muss ich nicht mehr machen, sondern bei mir geht es einfach nur, wen finde ich sympathisch, bei mir mache ich es gerne, das merke ich nach einer Sekunde, wenn ich keinen Bock habe, dann sage ich nein und ich habe mich hier sehr wohl gefühlt, wir durften ja schon zweimal hier deine Location nutzen und ich fand das super, du hast mich gefragt und ich habe ja gesagt.
- 1:13:50Dankeschön. Danke vielmals für mich. Eine riesen Ehre, dass es geklappt hat. Gleichfalls. Ich habe es gesagt, das war auf meiner Liste. Jedes Mal, wenn ich daran denke, wie wichtig es ist, zu manifestieren, Dinge aufzuschieben, ein Vision Board zu haben, mit Leuten, mit Sachen, die du erreichen möchtest, es passiert. Das ist das Geheimnis des ganzen Lebens. Es passiert.
- 1:14:13Philipp, danke vielmals für deine Zeit. Es war mir eine riesen Ehre. Danke, dass du hier angekommen bist. In das für Schweizer Verhältnisse weit entfernte Wallisäle für dich. Ich wünsche dir auf dem Weg alles, alles Gute. Ich freue mich sehr fest auf unser nächstes Wiedersehen am 23. Ich freue mich auf eine riesen Bühne.
- 1:14:34mit Kian anschauen und zuhören, was ihr zu sagen habt. Weiterhin ganz viel Erfolg mit dem Verkauf des Buches. Ich glaube, das ist ein Mehrwert, den ihr hier gebracht habt, der jedem einzelnen Menschen extrem helfen kann auf seinem eigenen Weg. Danke, dass ihr diese Arena-Tour macht. Danke für den Podcast.
- 1:14:54Ihr seid richtig coole Socken. Es hat mich sehr gefreut, dich kennenzulernen. Danke sehr. Gleichfalls war mir eine Freude, hier gewesen zu sein und mit dir zu sprechen. Danke. Falls du noch etwas für deine Community hast, deine Kamera, wenn du etwas loswerden willst. Leute, bleibt einfach dran. The sky is the limit und nicht mal das ist wirklich das Limit.
- 1:15:13Und das kann ich nur sagen, ich sitze heute hier, ich hatte manifestiert vor einem Jahr ungefähr, dass ich Deutschland verlassen werde, um ein für mich besseres Leben zu finden. Und jetzt habe ich das umgesetzt und das kann jeder mit seinen Zielen machen, wie er will. Das muss auch nicht die Schweiz sein. Im Gegenteil, kommt nicht alle in die Schweiz, denn es gibt schon genügend Deutsche hier. Mehr als genug, würde man nicht sagen.
- 1:15:35Aber es gibt so viel, was ihr machen könnt, auch wenn die Situation jetzt aussichtslos erscheint. Sie ist niemals aussichtslos und sie kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern, wenn ihr eure Gedanken ändert. Danke. Vielen lieben Dank. Auch an dieser Stelle danke vielmals, dass du wieder eingeschaltet hast bei Momentum. Dein Podcast, der inspirierend ist, den wir heute definitiv wieder abdecken können, inspirierende Geschichten erzählt.
- 1:16:01Philipp hat es erwähnt, manifestieren ist key. Machen das unbedingt. Ich habe mir manifestiert, dass er in meinen Podcast kommt. Heute sitzen wir hier, haben ein unglaublich schönes Gespräch gehabt. Ich bin dankbar für das. Und an dieser Stelle, du weisst, wie das Game läuft. Hier unten hat es einen Knopf, den kannst du abonnieren. Auf der anderen Seite ist die kleine Glocke, damit du ja nichts mehr verpasst hast. Weil jetzt werden natürlich noch ganz viele coole Reels passieren. An dieser Stelle danke vielmals, alles Gute und bis bald.
- 1:16:32It's a wrap. Sehr, sehr schön.