Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Von Germany’s Next Topmodel zur Unternehmerin & Mutter – Saras echtes Leben
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste, inspirierende Geschichten erzählt. Und mein heutiger Gast, sie ist eine richtige Powerfrau. Ihre Karriere hat sie gestartet im Fernsehen, die Germany's Next Topmodel. Da wurde sie bekannt im ganzen deutschsprachigen Raum. Hat sich dann selbstständig gemacht als Influencerin mit grosser Kampagne, die sie schon auf die Beine stellen durfte.
- 0:25Sie ist dann weitergegangen in ihrem Businessleben und hat ihre eigene Agentur gegründet. «Social Leaders». Heute ist sie Powerfrau, Mami, Sportlerin, Agenturleiterin und vor allem, sie ist ein Mensch mit sehr viel Tiefgang. Und genau so war das Gespräch auch. Es ist ein Deep Talk, weil wir über Erfolgsgeschichten reden, wir über traurige Momente reden.
- 0:49Wir reden über ihre Mami, ihre Ehefrau und ihre Businessfrau. Ihr dürft diese Folge nicht verpassen. Ich möchte euch gar nicht länger auf Folter behalten, wer mein Gast ist. Und damit mit einem grossen Applaus. Schön, dass du da bist, Sarah Leutenecker. Hoi.
- 1:08Mein Name ist Sarah Leutenecker. Ich habe mit 16 angefangen zu modeln. Bist du ready? Ich bin ready. Die erste Frage. Bist du wie ein Born-Ready? Was nervt dich mehr, Fake-Nachrichten oder Fake-Menschen?
- 1:20Ich kam dann aus L.A. zurück und musste alles verarbeiten, was ich erlebt habe. Jeden Tag war es ein crazy Tag. Du läufst eine Wand durch, hängst in einem Hochhaus, schwimmst mit Heiden. Das musst du zuerst verarbeiten, was du alles erlebt hast. Ich merkte, wenn ich damit nicht aufhöre, ist es nicht mehr gesund für meinen Körper.
- 1:38Ich war fast 10 kg leichter als ich jetzt bin. Ich musste eine riesige Yacht fahren, einen Wochenende. Ich musste nur einen Post machen, um 10'000 Franken zu bekommen. Und das riesige Erlebnis war wirklich eine riesige Experience. Aber es ist... Und dann war ich einfach im Gym, ich wollte meine Kopfhörerinnen tun und einfach für mich sein. Ich wollte auch nicht unbedingt mit sehr vielen Leuten sprechen, weil dann vielleicht einmal ein bisschen ansehe. Es gab dann so ein, zwei Momente, die ein bisschen unangenehm waren. Als ich einmal im Park war und einen wildfremden Mann fand, sagte er mir «Ah, du bist ja der Lio!»
- 2:08Und wie ist das gewesen, so Mami da zu sein, Businesswoman, bekannte Influencerin, Hausfrau, Mutter, Mami, Ehefrau? Es sind ja so viele Sachen, die irgendwie dazukommen. Wie hast du das alles händen können? Von aussen sieht er sicher noch mal mehr macho aus, aber innen hat er einen weichen Kern. Einen weichen Kern. Das sind doch die Besten. Das ist es. Wie interpretierst du Momentum? Ich würde Momentum so interpretieren, dass wir im Heute und Jetzt in diesem Moment leben und auch nicht immer weiter denken müssen, sondern in diesem Moment festnehmen müssen.
- 2:42So, Sarah, die erste und wichtigste Frage. Wie geht es dir? Gut. Ich war gerade ein Wochenende weg und konnte ein wenig aufdenken. Meine Social Battery ist ganz weit oben. Von daher geht es mir gut. Merkst du das, dass sie so langsam sinkt, desto mehr auf sozialen Medien du bist?
- 2:59Nein, ich meine, wenn ich mit den Freundinnen rausgehen kann oder ein schönes Weekend mit meinem Mann habe, dann füllt das einfach bei mir so viel auf. Ich liebe Musik und in Ibiza gibt es genug Musik. Von daher habe ich wirklich aufladen können. Schön. Wo seid ihr in Ibiza? Seid ihr so voll auf dieser Partymeile? Es gibt glaube ich auch so eine mega schöne, ruhige Seite von Ibiza.
- 3:20Wir waren ein bisschen überall. Wir haben verschiedene Restaurants gebucht, in der ruhigen Seite, aber hauptsächlich schon Party-Mail-Up. Wir sind auch einmal auf Formentera mit dem Bötli. Also ein bisschen unterschiedlich. Ich war noch nie in Ibiza. Was? Nein. Da müssen wir unbedingt gehen. Wirklich? Ja, wenn du es dir zeigst. Urleckig. Ist das wirklich so cool? Ich finde schon, ja. Aber du musst wissen, woher man geht. Ich glaube ja, schon. Es kann ja wirklich viele Spots haben, die nicht zu finden sind. Das ist ja mega oft so. Okay. Ja, Sarah, also ich glaube,
- 3:45Selten habe ich mal jemanden da gesessen, der so viele Leute kennt, wie dich. Aber für die wenigen Menschen, die dich vielleicht nicht kennen, kannst du mir erzählen, wer du bist, was du machst und wieso du vor allem im TV so bekannt geworden bist?
- 4:03Also soll ich weit ausholen oder soll ich es kurz fassen? Du kannst mal ausholen, wieso und woher man dich kennt. Aber nachher geben wir ein bisschen der Zeit zurück. Also mein Name ist Sarah Leutenecker. Und ich habe mit 16 angefangen zu modeln. Und habe dann so ein bisschen meinen Model-Werdegang gehabt. Und dann mit 23 habe ich mich bei Germany's Next Topmodel beworben. Und das war so mein Sprungbrett. Dort habe ich dann wirklich...
- 4:31Ich konnte meine Karriere starten und kam dort ins Halbfinale. Also fast ins Halbfinale gekommen. Ich war relativ lange dabei. Ich glaube, ich war die Schweizerin, die es am weitesten geschafft hat. Und darum konnte ich mir dort einen Namen machen. Ich kam zurück von «Germany's Next Topmodel», hatte 100'000 Follower und fragte mich, was ich damit machen soll.
- 4:53Und habe dann relativ schnell meinen Job gegründet, den ich hatte. Und fand, ich probiere es jetzt einfach mal mit der Selbstständigkeit, mit der Influencerin sein. Ich habe das ein paar Jahre durchgezogen. Und danach habe ich meine Agentur gegründet, Social Leaders. Wo alles rund um Social Media, Influencer Marketing, Events, Content und so weiter macht. Genau, und jetzt ist die auch schon 5 Jahre alte Agentur. Sind das die? Wirklich? Ja.
- 5:19Ein Team von zehn Leuten. Ich glaube, ich wurde auch Businessfrau. Ja, total. Das bin ich. Und du hast das gründen können, nicht alleine, du hast das mit Steven gemacht. Genau, ich habe das mit Steven zusammen gegründet. Also ich hatte die Idee, ich habe die GmbH gegründet und fand, eigentlich würde ich das gerne mit jemandem zusammen machen. Ich habe ihm meine Idee erzählt und er fand es auch cool. Let's go. Er fand sich das vorstellen. Nächste Lässige. Jetzt bist du DTC wie Germany's Next Topmodel.
- 5:49Früher habe ich es ab und zu geschaut, vor allem mit der Familie. Wir sind ja reingesessen und haben das am Abend geschaut. Jetzt erfolge ich es effektiv nicht mehr so. Aber wie alt warst du? Ich war 23. 23 warst du? Ja. Wie war es, mit 23 in so ein Format zu gehen? Wahrscheinlich auch komplett Neuland für dich, ich nehme an.
- 6:10Definitiv. Also ich glaube, vom Modeln her habe ich wirklich schon viel Erfahrung mitgebracht, weil ich schon seit Jahren am Modeln war. Aber es ist eine riesige TV-Produktion, so viele Kameras, die den ganzen Tag auf dir sind. Und das ist schon nochmal etwas anderes. Aber eine riesige Erfahrung. Ich würde es wieder machen, wenn ich es noch nie gemacht hätte. Also es hat mich sehr viel im Leben gelehrt.
- 6:32Hat sich diese Meinung mal geändert? Hättest du mal vor ein paar Tagen gesagt, «Hey, wahrscheinlich würde ich es nicht mehr machen, aber heute reflektiert, dann würdest du sagen, «Hey doch, es war eigentlich eine coole Erfahrung.»» Ich glaube, nein. Ich würde es immer wieder machen. Aber ich war froh, dass ich schon ein gewisses Alter hatte und eine gewisse Reife. Weil es ist schon eine Erfahrung, die dich ein bisschen durchrüttelt. Ich kam dann nach Hause, die ersten Folgen sind schon gelaufen.
- 7:01Und bin dann aus L.A. zurückgekommen, musste das alles verarbeiten, was ich erlebt habe. Ich meine, jeder Tag war irgendein crazy Tag. Du läufst irgendeine Wand durch, du hängst irgendwo hoch aus, du schwimmst mit Heien. Das musst du zuerst mal verarbeiten, was du alles erlebt hast. Und dann, von heute auf morgen, bist du einfach bekannt. Du läufst auf der Strasse, du merkst, Leute fangen dich an zu erkennen. Sie haben ein Foto mit dir. Und das musst du zuerst einmal irgendwie...
- 7:27Verstehen, dass dein Leben jetzt einfach ein bisschen anders ist. Und ich glaube, dort hatte ich Gott sei Dank schon eine gewisse Reife, den Support meines Mannes. Aber wenn ich jetzt 18 gewesen wäre, hätte es mich schon... Ihr habt euch dort schon gekannt? Wir sind schon verheiratet gewesen. Ah super. Ich habe meinen Mann mit 18 kennengelernt. Wow. Wir sind gefühlt schon unser ganzes Leben zusammen.
- 7:48Er hat ja auch einen sehr medialen Background. Man kennt ihn auch vom Fernsehen. Ja, das ist so. War er der 2. oder der 3. Bachelor? Ja, das Format war noch ein bisschen anders. Ja, er hat das noch umgehalten. Er hat sich ein bisschen...
- 8:06Wilder? Ja, wilder ist einfach gut beschrieben. Aber er hat für sich auch gemerkt, dass das Thema Öffentlichkeit ihm nicht zu sagt. Ich glaube, das muss man zuerst mal erleben, was es heisst, wenn einem Leute erkennt. Wenn Leute das Gefühl haben, sie haben einen Anspruch, damit sie in jeder Lebenssituation ein Foto machen dürfen. Dir hinterherlaufen, wenn du irgendwo in der Stadt bist. Das muss man zuerst erleben und merken, passt einem das oder passt einem das nicht? Ist bei dir jetzt der Erfolg...
- 8:35wahrscheinlich nicht nur in der Schweiz und Deutschland, sondern eher international. Ihr wart ja in L.A. bei German Sex Topmodel. Haben dich dann auch Leute dort auf der Strasse gekommen? Nein, es war schon Deutschland, Schweiz, Österreich. Weil das Format dort ausgestrahlt wurde. Und dort war dann eigentlich auch die Bekannte. Was aber auch schön ist, dass du damals ein Ausland hast können können und dich dann niemand gekannt hat. Das ist ein bisschen...
- 8:59Aber mittlerweile hat sich das recht verändert. Es sind nicht mehr so viele Leute, die mich irgendwie erkennen. Ich habe das Gefühl, wir kennen mich immer noch Leute, aber sie sind auch nicht mehr so jung. Sie sind natürlich auch mit mir gewachsen in diesen Jahren und älter geworden. Und sind dann auch nicht mehr so...
- 9:15«Oh mein Gott, ich sehe dich!» Aber war es auch in der Schweiz so, dass Leute so hysterisch am Mix kamen? Ja, ja. Ich stelle mir das immer gerne an. Das hatte ich auch. Ich hatte auch wirklich Leute vor mir, die weinten, weil sie so nervös waren. Und dann war es so, ja, macht einem etwas. Ja, sicher. Aber die Deutschen sind schon noch mal anders. Also heftigere nicht mehr, oder? Ja, viel. Die Schweizer sind nicht so «chiii».
- 9:37Eben, genau. So schicke ich mir das vor. Ich verstecke noch ein Foto. Und die Deutschen kommen einfach knallhart. Hey, hey, ich will ein Foto von dir. Das ist ganz anders.
- 9:46Und wie ist das so, die ganze Zeit vor, also wahrscheinlich hattest du nicht immer ein Kamerateam überall. Ja, das war recht extrem. Du bist wirklich wie in einer anderen Welt, wie in deiner eigenen Bubble. Du darfst zehn Minuten in der Woche telefonieren. In der Woche? In der Woche. Ich habe fünf Minuten mit meiner Mutter angerufen und fünf Minuten mit meinem Mann. Und diese zehn Minuten werden noch gefilmt.
- 10:11Das heisst, du hattest eigentlich null Privacy. Und all deine Gedanken konntest du gar nicht wirklich teilen, wie du es fühlst. Und das konntest du nur mit deinen Girls teilen. Und das wird natürlich auch wieder gefilmt. Und das machen sie natürlich extra, um auch die Emotionen einfangen zu können. Und dass es möglichst echt auch dann überkommt.
- 10:29Unglaublich. Also ich habe in jedem Fall eine mega Erfahrung. Mega Erfahrung. Ich habe gesagt, wir spülen nachher noch ein bisschen zurück. Und zwar würde ich wirklich gerne ein paar Jahre zurück. Du bist ja hier in der Nähe aufgewachsen. Ja, in Neftenbach. Neftenbach. Ist das Winterthur? Winterthur. Okay. Und hast du dort normal die Schule gemacht?
- 10:50Genau, ich habe eine normale Schule gemacht, danach habe ich die Lehre gemacht als Bauzeichnerin. Als Bauzeichnerin? Das heisst mittlerweile Zeichnerin, Fachrichtung Öschnürbau. Genau, ich habe mit dem Öschnür meine Lehre gemacht und habe dann darauf weitergearbeitet.
- 11:09Hier in Wallisälen. Ah ja? Genau. Und danach ging ich dann zu Schönwiss. Und während der Lehre habe ich mich dann beim «Elite Model Look» beworben. Mit 16 Jahren. Ist das eine Modelagentur?
- 11:22Das ist ein Model-Casting, das es in jedem Land gibt. Und die Gewinnerin von diesem Land kann dann zum Weltweiten gehen. Und Giselle Bündchen wurde dort entdeckt. Ich glaube, Naomi Campbell auch. Also wirklich Top-Models. Das ist wirklich so ein Model-Model-Format. Also Germanys ist ja nochmal mehr so TV-Show-Entertainment. Und das andere ist dann wirklich so ein Model-Format.
- 11:44Dort habe ich nicht gewohnt, aber es war ein Start. Ich bekam eine Modelagentur und modelte hin und da. Ich modelte auch auf Kapstadt, war auch mal in Miami. Also habe dort schon meine Modelerfahrungen gemacht. Richtig willkommen.
- 12:01Ich kam rum und irgendwann merkte ich, das Thema Modeln sagt mir nicht zu 100 Prozent zu. Also Vollzeitmodeln. Es ist schon eine sehr spezielle Welt. Ich merkte, wenn ich damit nicht aufhöre, dann ist es nicht mehr gesund für meinen Körper. Ich war fast zehn Kilo leichter, als ich jetzt bin.
- 12:23Jeden Morgen jogge ich, am Nachmittag ins Gym und dann gehst du ins Casting, bist Nummer 324 und du weisst, das hatten schon 300 Mädchen vor dir. Und die Chancen sind so gering, dass du den Job bekommst. Für die Psyche ist das schon hart. Heftig. Ja. Da habe ich gemerkt, das macht mir nicht lange Glück.
- 12:43Also 10 Kilo leichter als jetzt. Ich meine, wir sind jetzt auch bei dir auf Social Media. Du machst sehr viel Sport. Du bist auch mega sportlich und fit. Charadane Lorenzo auch. Ich habe gerade letztes Jahr ihn gesehen. Ich so, du siehst sehr gut aus. Also ein richtig sportliches Paar sind wir. Aber jetzt 10 Kilo noch mal leichter als jetzt, das ist ja insane.
- 13:04Ja, das ist schon krass. Aber wenn du halt wirklich beim Modeln, man sagt, es hat sich ein bisschen geändert, aber wenn du dabei sein willst, musst du schon sehr skinny sein. Du hast vorhin Topmodels angesprochen, Giselle Blümchen, Naomi Campbell. Was definiert das Topmodel? Was ist der Inbegriff vom Topmodel?
- 13:23Ja, also ich glaube, es gibt ein paar wenige weltweit, die wirklich Topmodel sind und die haben halt eine Karriere aufgebaut. Ich war ein junger Jahr, mit 16 habe ich irgendein Casting mitgemacht und das dann jahrelang an jedes Casting gegangen. In New York, in Berlin, in Paris, in Mailand und dann wirklich all diese Shows jahrelang durchgemacht haben und so viele Shows gelaufen sind, dass sie dann irgendwann eine Bekanntheit zu Graben bekommen und dann die grosse Kampagne haben machen können. Warst du in der grössten Kampagne gewesen?
- 13:54Ich würde jetzt behaupten, vielleicht die von PKZ in der Schweiz. Ja, schön. Ich war riesengross am Schaufenster, im Store, überall in allen Magazinen. Also einfach von der Grösse her, vom Volumen. Aber sonst, ja, ich war mehr auf Laufsteig, als gross ist. Ah ja? Ja.
- 14:16Und die sind die typischen, wahrscheinlich so Mailand? Was gibt es da? Ich war tatsächlich nie in Mailand und nie in Paris. Ich bin dann mehr so auf Kapstadt. Dort, wo es mir auch gefällt. Kapstadt ist im Fall voll auf meiner Packung gelassen. Auch nicht? Nein. Gehen wir mal zusammen Ferien machen. Das ist unglaublich im Fall. Das ist das Beste.
- 14:35Unglaublich, ich habe noch ganz viel vor. Und in Kapstadt haben wir sogar mit den Freunden gesagt, wir gehen auf Kapstadt. Ich habe eine grosse Liste. Wirklich? Ja. Mit dem besten Restaurant. Ja, das ist mein Happy Place. Wirklich? Ja. Wenn ich irgendwann auswandern würde, dann dort hin.
- 14:54Gleich neben Christian Wolf. Ja, etwa so, genau. Da können wir gleich zusammen trainieren. Okay, super. An diesem Fall, du hast eine normale Lehre gemacht als Bauzeichnerin. Heute heisst es ein bisschen anders, aber ich habe es schon wieder vergessen. Zeichnerin im Fachrichtigen. Genau. Ein ganzer Satz. Gut, und dann bist du zu Germany's Next Topmodel gegangen und hast dann mit 23, wo du zurückgekommen bist,
- 15:20eine Masse an Followers hatte und gesagt hat, okay, was mache ich jetzt mit dem? Und hast dich dann entschieden, um in die Selbstständigkeit zu wagen?
- 15:29Wie war dieser Prozess? Es war ein etwas schleichender Prozess. Ich hatte damals einen sehr coolen Chef. Im Ingenieurbüro? Genau, im Ingenieurbüro. Er hat mich bei den Germanys gehen lassen. Ich war so nervös, dass ich ein Meeting mit ihm brauche.
- 15:50Ich gehe zu «Germany's Next Topmodel» und er so «Okay». Ich weiss halt, wie lange ich weg bin. Ich weiss nicht, wie lange die Dreharbeiten gehen. Also wie lange wäre das Maximum gewesen? Drei Monate. Boah! Und ich sage, ich bin jetzt einfach auf unbestimmte Zeit weg. Ist das okay?
- 16:06Und er so «Hey, mach's, ist geil, viel Spass, viel Erfolg.» Und dann kam ich zurück und sagte ihm, ich würde gerne Richtung Selbstständigkeit gehen, aber ich weiss nicht, ob es reicht. Ich könnte ja noch auf Stundenlohnbasis arbeiten. Ich hatte gerade ein grosses Projekt, das ich noch am Zeichnen war.
- 16:26Dann habe ich das auf Stundenlohnbasis fertig gemacht und habe dann schleichend in die Selbstständigkeit angefangen. Als es dann abgeschlossen war, war ich aber auch froh, dass ich mich an die Selbstständigkeit konzentrieren konnte. Aber die Selbstständigkeit damals mit 3,24 war einfach die Selbstständigkeit als Influencerin. Würdest du sagen, hat sich damals verändert, was ein Influencer war und was es heute ist?
- 16:53Nein, ich glaube nicht, dass sich das verändert hat. Also ich glaube, an sich die Arbeit ist schon anders geworden. Es war früher mehr Bild, jetzt ist es halt viel mehr Videocontent, was ich persönlich cool finde. Ich liebe Videos. Aber Content Creator ist ein Content Creator. Auch verschiedene Facetten. Aber
- 17:12Plattformen, hat sich da was verändert? Das hat sich wahrscheinlich schon verändert, oder? Früher war es wahrscheinlich auch Facebook. Ja, Facebook, Instagram. Und dann ist TikTok dazugekommen. Und ich weiss, ich war wirklich eine der Ersten, die voll auf das aufgesprungen ist. Auf TikTok? Ja. Das war vor Covid, als ich schon Vollgas gegeben habe. Und die Leute haben mich belächelt. Das hat sogar mal eine gegeben, ich vergiss das nicht. Ich kann es verzeihen, aber nicht vergessen. Wo sie so gesagt haben,
- 17:42Ich bin ja schon fast pädophil, wenn wir auf TikTok Videos machen in unserem alten Bein, aber auch so ein bisschen so. Und ich habe mir gedacht, weisst du was, es ist mir so egal, es ist eine neue Plattform, ich versuche mein Bestes, ich gehe Vollgas. Watch me now. Genau, und habe dann relativ schnell Follower gewonnen, bin jetzt auf 200'000 auf TikTok. Und danach, als dann die Kinder gekommen sind, die Agentur, habe ich nicht mehr so viel gemacht, habe es dann etwas schleifen lassen, weil ich einfach keine Zeit mehr für alles hatte.
- 18:07Aber trotzdem, du hast das aufgebaut und das Profil hast. Und ich bin mega froh, dass ich nicht einfach auch immer mutig war, um etwas zu machen. Um etwas zu machen. Um auf eine neue Plattform aufsteigen zu müssen. Es gibt ja immer wieder neue Plattformen. Ich kenne mich gerade ein wenig aus. TikTok klar. Und jetzt gibt es noch von Meta... Wie heisst das? Das X von Meta.
- 18:31Ja, es gibt noch Twitch, die jetzt gekommen ist. Twitch, ja. Das läuft ja auch recht. Nicht zu unterschätzen, du bist noch mal jünger. Aber da sehe ich mich jetzt nicht so. So mit Streamen und... Es ist halt mehr Streamen im Jahr, oder? Ja, genau. Ich glaube, da habe ich die Kapazität nicht, alles zu machen. Auf YouTube bist du unterwegs?
- 18:53Da war ich, da habe ich auch ein Profil, aber ich habe seit Jahren kein YouTube-Video veröffentlicht. Ah, wirklich? Ja. Ja, ich muss ehrlich sagen, also mittlerweile ist mein Fokus die Agentur. Mhm. Und ähm... Und ja... Und die Agentur ist ja nicht direkt in deiner Selbstständigkeit gekommen. Du warst ja wirklich zuerst Influencer.
- 19:12Also klassischer Influencer-Business. Und die wahrscheinlich mit Kooperationen für dich, mit Werbungen. Genau. Es war eigentlich noch toll, weil es war gerade vor Covid und ich bin so viel gereist, ich habe so viele Press-Trips gemacht und habe mega viel erleben dürfen. Und dann bin ich schwanger geworden und da wusste ich, okay,
- 19:32Irgendwie muss ich einen Weg finden, um mich auch ein bisschen mehr zu settlen. Weil ich werde dann nicht mit dem Kind jedes Wochenende irgendwo hinreisen können. Ich will das auch nicht, ich will auch mit meinem Kind sein. Und dann kam der Agenturgedanken. Ich habe mich auch gefragt, ob ich in 10 Jahren immer noch jeden Tag erzählen möchte, was ich mache. Vielleicht ja, dann mache ich es, wenn es mir Spass macht. Aber vielleicht habe ich auch keine Lust mehr und dann muss ich einfach ein zweites Champagner haben. Und so ist das dann eigentlich so gestanden.
- 19:59Ich bin im Start in deiner Selbstständigkeit, was würdest du sagen, ist so das grösste Hindernis gewesen, das du gehabt hast, das du facen musstest?
- 20:09Ich glaube, ehrlich gesagt, das ganze Thema Buchhaltung. Ach ja. Ich bin froh, dass es Menschen gibt, die das gerne machen. Ja, wirklich, klar. Ich fand das recht challenging, weil mir war es immer mega wichtig, dass ich alles korrekt mache. Auch mit den Steuern und so. Ich kenne mega viele Creators, die nicht mal angemeldet sind und weiss nicht was. Da war ich immer so, hey Guys. Das war wirklich das Erste, was ich gemacht habe. Ich bin zum Treuhänder, habe mich dann angemeldet für die Selbstständigkeit. Ja, genau.
- 20:38Ja, aber es braucht halt schon ein gewisses Know-how. Und ich bin von nichts gekommen und habe mir das einfach aufgebaut. Nachher auch mit der Agentur. Dann habe ich Mitarbeiter, mittlerweile sind wir zehn Mitarbeiter. Und es braucht schon recht viel Koordination. Es braucht viel, ja. Wo anmelden, Versicherung. Das habe ich recht schwierig gefunden. Jetzt einfacher oder hast du jetzt einfach die Leute, die das machen?
- 21:01Ja, ich glaube, über die Jahre habe ich so viel gelernt, dass ich es wissen habe und weiss, wie ich es mache. Und ich habe auch Leute, die mich unterstützen. Okay. Habt ihr direkt an der Buchhaltung outsourced? Ja. Ja, ja, ja. Mehrheitlich.
- 21:18Ich glaube vor allem für eine Start-up oder für... Ich sage jetzt mal... Ich meine, deine Grösse ist jetzt schon... Also 10 Leute ist jetzt schon eine schöne Grösse. Aber wir haben jetzt gesagt, wir wollen es immer noch auslagern. Das lohnt sich noch nicht. Und es gibt ja so gute externe Treuhänder und Buchhalter, die das so gut machen, alles elektronisch. Ja, das hilft. Aber ja, ich verstehe das mega gut. Das war auch gar nicht mein Ding.
- 21:44Der zweite Punkt, den ich auch schwierig fand, ist, durch das, dass ich mich selber vermarkte, als Sarah Leuthenegger, mich einzustehen und zu sagen, wenn ein Kunde kommt und sagt, «Ich möchte das gerne machen, aber ich zahle nur noch so viel.» Und du sagst, «Nein, mein Preis ist so.» Und dort wirklich auch zu sagen, «Das bin ich mir wert.» Entweder buchst du mich oder nicht. Und dort einfach auch das Selbstbewusstsein aufzubauen, um zu sagen, «Moll.» Hast du das am Anfang weniger gehabt?
- 22:14Ich hatte wenige, lernte aber relativ schnell. Gott sei Dank, weil ich auch viele Anfragen hatte. Und weil ich wusste, dass ich den nächsten Kunden «digit or leave it» hätte. Absolut. Da durften wir auswählen. Du hast auch das Arschvertrauen, dass man sagt, «Hey, nein, sorry, mache ich das einfach nicht.» Ja. Und ich würde sagen, zu 80% sagt dann der Kunde, «Okay, nein, wir zahlen das Gleiche.»
- 22:36Weil sie dich ja wollen, aber dann fragen sie dich. Und diese 20% ist okay. Es gibt dann jemanden anderen, das ist auch okay. Gibt es Sachen, die du für dich erzählen kannst, die du anfragen kannst, wo du sagst, so etwas habe ich nie und würde ich nie machen wollen?
- 22:52Ich habe einmal eine richtig geile Anfrage bekommen. Auf eine riesige Yacht, ein Wochenende, zwei Nächte. Ich musste nur einen Post machen, mit 10'000 Franken. Das war eine riesige Erlebnisse, eine riesige Experience. Aber es war für eine Tabakfirma.
- 23:11Und da war bei mir dann so, ich würde so gerne gehen, aber ich kann es nicht vertreten. Ich kann nicht sagen, hey, ich habe einen gesunden Lifestyle, ich mache gerne Sport, ich rauche nicht. Und dann mache ich Werbung für Tabak. Das passt nicht ein. Und da geht es dann auch um Glaubwürdigkeit und was du als Influencerin zu verlieren hast, wenn du dann so etwas machst.
- 23:34Verlockend war es. Verlockend war es sehr. Wie lange musstest du überlegen? Nicht lange. Ich habe mir immer gesagt, Tabak, also so harter Alkohol, ich trinke mega gerne ein Küppchen, ich trinke mega gerne Wein, aber ich trinke seit 10 Jahren kein harter Alkohol.
- 23:54Wirklich nicht. Das mag ich nicht und würde auch nie promoten. Da sind meine Grenzen. Und auch so Sex-Sachen. Ich finde, man sollte nicht darüber reden. Ich bin sehr offen, aber es ist nicht mein Content, das ich jetzt irgendwie sex-toys muss bewerben. Da sind meine Grenzen, die ich mir selber gesteckt habe.
- 24:15Schön. Aber wahrscheinlich sind Angebote immer wieder gekommen. Ja, immer wieder. Crazy. Ja. Okay. Gut, jetzt hast du dann... Wann hast du die Agentur gegründet? Im...? Äh... 2020. Also genau fünf Jahre haben wir das Jahr. Haben wir auch. Wann hast du gegründet? Ähm... 10.10.2020. Einer tolles Datum, oder? 30.03. Ah, ehrlich gesagt. 30.03.2020, ja. Genau.
- 24:41Gut, und dann hast du das gegründet, ich habe den GmbH gemacht. Ja. GmbH gemacht und dann natürlich das Ganze mit Anmelden und Firma gründen etc. Und dann so den ersten Auftrag, habt ihr den schon wie vorher gehabt oder habt ihr gegründet und dann müssen auf die Suche gehen auf Aufträge?
- 24:59Ja, dadurch, dass Steven und ich beide als Influencer schon tätig waren, haben wir sehr viele Kunden schon gekannt und haben dann einfach mal so ein Massen-Mail rausgegeben. «Hey, wir haben jetzt die Agentur mit diesen Services.» Und dann wurde dann mal ein bisschen herumgeredet, haben ein paar Meetings gemacht. Und dann ist so Step by Step irgendwie das reingekommen. Also Gott sei Dank, ich muss wirklich sagen, ich bin...
- 25:22sind recht privilegiert, dass durch das, dass man halt wie uns einfach kennt und unsere Arbeit kennt, sind die Kunden wie auch zu uns gekommen. Wir mussten nie mega grosse Akquise machen. Es war eine gewisse Vertrauensbasis halt da, weil man euch wie gekannt hat und dass ihr gute Sachen macht. Genau.
- 25:38Ja, und ich glaube auch, diese jahrelange Selbstständigkeit als Content Creator, dass ich pünktlich den Content einreiche, dass ich meine Insights schicke, dass ich die Rechnung mache, dass es wie einfach auch professionell daherkommt, hat den Leuten auch etwas Vertrauen. Absolut, absolut. Okay, und du warst ja dann schon Mami. Genau. Zuerst hast du eins... Also ich habe am 10.10.2020 die Agentur gegründet und am 29.10.2020 habe ich den Lio bekommen.
- 26:05Ich dachte schon, ich mache gleich beide. Es ist nicht 20. Oktober, ich bin 30. Herzlich, wie ein Skorpion. Ja, ein wilder Skorpion. Ein wilder Skorpion, ja wirklich. Ganz ein herziger Junge. Und wie ist das zu sein, so Mami da zu sein, trotzdem Businesswoman?
- 26:23bekannte Influencerin, Model, das sind so viele Sachen, wo du Hausfrau, Mutter, Mami, Ehefrau, das sind ja so viele Sachen, die dazukommen. Wie hast du das alles händen können?
- 26:36Ich glaube, das richtige Umfeld haben. Wirklich genug Support, auch nicht zu scheu sein, um nach Support zu fragen. Ich glaube, das war auch ein Mitgrund. Jetzt tut es mal nicht mal so bewusst, aber jetzt im Nachhinein, wenn ich mir überlege, wieso ich auch den Steven mit an Bord geholt habe, ich einfach jemanden gebraucht habe, mit dem man das zusammen machen könnte. Wenn ich Kinder will, schalte mal aus, wenn mal ein Kind krank ist. Und dann musst du,
- 26:59Ich kann auf jemanden verlassen, auf meinen Mann, der mich zuhause supportet, wenn ich Restrips habe, dass ich weiss, er kann auch auf die Kinder schauen und kann das gut übernehmen. Genauso gut, wie wenn es ich machen würde. Also ich glaube, dort wirklich die richtigen Menschen im Leben haben, die mich unterstützen können. Und das, was man nicht unbedingt machen muss,
- 27:20abgeben. Das ist auch okay. Man muss nicht alles können. Also ich zum Beispiel am Anfang habe ich immer alles selber geputzt und irgendwann fand ich, Schatz, ich schaffe es einfach zeitgleich nicht. Jetzt holen wir eine Putzfrau, fertig. Ja, zeitgleich. Also das sind Sachen, die nicht müssen sein, die man auslagern kann.
- 27:37auch abgeben. Unbedingt. Man sagt ja, und es klingt ein bisschen klischeehaft, aber Zeit ist das wertvollste Gut. Und wenn man natürlich solche Sachen abgeben könnte, und ich meine, du schaffst damit gerade noch einen weiteren Arbeitsplatz, also Win-Win für ganz viele Personen.
- 27:53Okay, und ich glaube, man sollte sich einfach nur schade sein, um so etwas auch zu angehen und sich eingestellt zu machen. Man sollte sagen, es geht einfach nicht. Ich habe nicht mehr Zeit. Wie? Der Tag hat 24 Stunden. Bis ich schlafe, müsste man noch. Und die Zeit mit der Familie möchte ich mir auch noch verbringen. Sport machen, Sport ist auch ein grosses Thema bei mir. Das ist mein Ausgleich. Ohne geht es wirklich nicht. Ich brauche es. Ich brauche mein Ventil.
- 28:16Wie viele Mal in der Woche machst du Sport? Drei Mal. Drei Mal in der Woche. Wenn ich es schaffe, mal vier, aber drei Mal wäre schon gut. Und dann hauptsächlich Krafttraining? Ja, nur Krafttraining. Nur Krafttraining. Also keine Zumba-Übungen und Bodypump? Nein, das ist so lustig, weil im Gym fragen sie mich immer, ja komm doch auch in diese Kurs.
- 28:35Und ich glaube, ich habe einfach so viele soziale Kontakte in meinem Alltag. Ich bin so viel an einem Podcast. Abends gehe ich noch einen Dreh für 3+. Und dann bin ich auch wieder unterwegs. Und dann ist es einfach im Gym. Ich will meine Kopfhörerinnen tun und einfach für mich sein. Ich will auch nicht unbedingt mit mega vielen Leuten reden. Bin dann auch mal vielleicht ein bisschen assi. Du gehst ja ins gleiche Gym wie ich. Also du weisst es, ich bin dann für mich in meiner Zone.
- 29:01Ich brauche das einfach mega fest. Dort ist wirklich meine Stunde «Me time». Ganz bewusst. In deinen Kopfhörern? Was läuft dort?
- 29:09Ich liebe Afro House, ich liebe Reggaeton. Also Musik im Gym. Es muss richtig krachen. Ich bin ein bisschen am Dänzeln. Sehr gut. Okay, cool. Mega lässig. Wenn man über Sport spricht, muss man gerade auch über Ernährung sprechen. Ernährung ist extrem wichtig. Wie machst du das?
- 29:33Wie gesagt, ein mega Alltag. Ja. Und dann muss man irgendwie noch versuchen, sich gesund zu ernähren. Das ist so. Ja, ich versuche, wenn es geht, meinen Meal Prep zu machen. Sonntagabend mache ich Meal Prep. Weil dann weiss ich einfach, ich bin ja noch Veggie.
- 29:52Und als Veggie kommst du halt einfach nicht zu deinen Proteinenwänden. Einfach so im Alltag irgendwo, gehst du kurz Mittagessen. Und wenn ich halt Kraftsport mache, muss ich irgendwie das Kontingent auffüllen. Von daher versuche ich wirklich Mealpreps zu machen, am meisten wenigstens am Morgen nehme ich mit.
- 30:08Und dann nehme ich mich mit und dann habe ich schon mal wirklich einen guten Tag. Und dann kann ich am Abend mal auswärts sein und essen und mich dann dort einfach gewöhnen, wo ich halt bin. Und dann gibt es vielleicht auch mal ein Küppchen oder so. Was ist so dieses Go-To-Meal? Ähm...
- 30:26Bist du Mittag oder morgen? Also morgen. Mal schauen, was du den ganzen Tag isst. Ah so, wow. Also morgen isse ich meistens das Gleiche. Ich bin ein bisschen langweilig. Magerquark mit Whey-Protein. Und das einfach gemischt. Und dann Apfel, Früchte und Haferflocken.
- 30:45Ich erwachse mich immer. Warte mal, du hast gesagt, du bist vegan oder vegetarisch? Vegetarisch. Ah, dann geht es away und das geht einfach alles. Aber bei vegan, da ist es noch etwas krasser. Ja, das ist gar kein tierisches Produkt. Ich habe eine Zeit lang vegan gewesen. Und dann bin ich schwanger geworden von Leo, von meinem Erstgeborenen. Da habe ich so Lust auf Eier bekommen. Und ich hatte wirklich so Parings. Und dann habe ich gefunden, okay, mein Körper sagt mir, was er braucht. Ich glaube, ich brauche die Eier.
- 31:14Okay. Gut. Und dann hast du da den Wechsel gemacht auf vegetarisch. Genau. Also in diesem Fall Magerquark mit ein bisschen Whey. Haferflöckchen und Beeren oder Äpfel oder whatever. Abmessen oder einfach so nach Gefühl und... Abmessen. Abmessen, ja. Abmessen. Gut. Also ehrlich gesagt, mein Mann macht mir jeden Morgen mit zum Morgen. Er ist einfach ein Guter. Und er tut das immer schön, genau so abmessen. Er ist ein Guter.
- 31:39Das ist wirklich ein weiser Schatz. Das merkt man aber auch, wenn man mit ihm spricht. Ja, das ist richtig. Gut, morgen haben wir... Morgen, Mittag. Jetzt gibt es das Erbsenprotein. Das hat mega viel Protein, 60 Gramm auf 100. Das ist wirklich richtig gut. Und das mache ich ganz unterschiedlich. Es ist wie so ein bisschen gehackt, sieht es aus. Entweder mache ich es in einer Paprika im Ofen mit Tomatensauce oder einfach so mit Tomatensauce.
- 32:07Brokkoli, Reis oder Quinoa dazu. Ist es so geplant? Ja. Also der Fleischersatz? Ja genau. Es ist im Migros, es ist wie so trocken und du legst es dann ins Wasser. Und es ist wie Hackfleisch. Hat ein bisschen weniger Geschmack. Aber es gibt auch Gewürze. Ja genau. Da gibt es sicher genug Proteine. Und dann eben irgendein Gemüse.
- 32:32Und zwischendurch gibt es nichts? Doch, Proteinbars. Für die Possible Nemia? Logisch, die Westen. Genau, ja. Also Proteinbars oder Äpfel. Mein Gott, ich liebe es auch mal, Chips zu essen. Im Büro haben wir sicher einmal in der Woche einen Apparatch.
- 32:51Ja, oder einfach Lust zum Snacken. Wir bestellen dann auch einfach eine Box mit Süsses. Richtig. Also, ich bin jetzt da nicht mega streng. Aber man muss es auch geniessen. Unbedingt. Ich glaube, es ist mir sehr wichtig, um es morgens zu haben und um es mittags zu haben, wo ich weiss, ihr deckt so ein bisschen meine Proteine und der Rest kommt, wie es kommt. Ja, und es ist das Leben ist Balance. Genau. Das Leben ist Balance. Genau, genau.
- 33:12Okay. Mega, mega lässig. Wirklich, ich habe einen full-packed day. Wie sieht so dein normaler Arbeitstag aus, wenn man so eine Agentur leitet? Ich stehe morgen um viel vor sechs auf.
- 33:27Frühaufstellung? Aha. Heute bist du schon im Gym, hast du gesagt? Ja, siehst du nur. Also ich bin keine Frühaufstellung. Eigentlich könnte ich locker bis um 10 Uhr helfen schlafen. Okay. Aber ich muss. Also um viertel vor sechs aufstehen, duschen, ready machen, mich, und dann um viertel, ab 20, ab 6 Uhr wirklich die Kinder. Mache die Kinder ready. Um sieben Uhr gehen wir alle aus dem Haus.
- 33:49Und dann bringt mein Mann Kinder in die Kita. Weil er in der Nähe der Kita arbeitet. Und ich gehe ins Büro. Ich bin dann ab 20, 27 Uhr im Büro. Und danach... Mein Tag ist eigentlich immer unterschiedlich. Ich habe entweder eine Produktion, bin hier bei dir. Was gerade kommt... Gehst du viel selber noch zu den Drehs oder zum Kunden? Ja. Das mache ich. Und ich mache es auch gerne. Das ist so ein bisschen...
- 34:16Jeden Tag ein bisschen unterschiedlich. Und dann arbeite ich meistens bis 6 Uhr. Dann nach Hause, koche für die Kinder. Den Kindern Butter geben. Was isst du am liebsten? Ganz ehrlich, jeden Abend kommt ein Kleiner zu mir und sagt «Müsli, Müsli!» Und ich sage «Nicht schon wieder Müsli, du musst etwas anderes essen.»
- 34:36Er liebt Müsli. Aber ganz unterschiedlich. Ich mache mal ein Omelette, mal Gemüse. Gott sei Dank essen beide gute Gemüse. Wenn ich koche, ist es vegetarisch. Wenn mein Mann kocht, gibt es Fleisch. Dann haben sie beides. Dann gehen die ins Bett. Um 8 Uhr schlafen sie meistens.
- 34:58Und dann machen wir noch ein paar E-Mails, wenn noch etwas offen ist. Was mein Mann und ich auch oft machen, wir machen immer unseren Beziehungsspaziergang. Da gehen wir noch eine halbe Stunde raus. Schön. Die Kinder schlafen dann. Wieso nicht? Die Kinder schlafen dann. Sie schlafen, ja. Wir lassen dann einfach ein Handy drin. Und dann telefonieren wir sozusagen. Das ist wie ein Babyphone. Und dann gehen wir eine halbe Stunde laufen.
- 35:23Das ist auch super. Ja, das ist mein Alltag. So ein typischer Alltag von Sarah. Ein Sarah-Alltag, ja. Sehr schön, mega cool. Wenn du jetzt zurückdenken würdest, von jetzt bis dahinter, so wie es geht, und du denkst an den schönsten Augenblick in deinem Leben,
- 35:41Jetzt, als du das gesagt hast, ist mir gerade als erstes meine Hochzeit in den Sinn gekommen. Ah, schön. Ja, ist gerade so. Gut, gut, es war ein schöner Tag. Ja, durcheinander. Wo haben Sie geheiratet? In Ascona. Ah. In Ticino. Also in Locarno, in der Madonna del Sesso. Ich weiss nicht. Ja, ja. Ich kenne sogar.
- 35:57Ich stand in dieser Kirche und dachte mir, dass ich hier heiraten würde. Und er sagte, okay, gut. Mega. Ich habe mich verliebt. Ich finde die Kirche so schön. Und dann haben wir ein Boot genommen und sind auf die Isola de Brisego gegangen. Auf die kleine Insel, die vor Ascona ist. Und ein kleines Inseln. Ich bin noch nie draußen. In einem botanischen Garten. Mega schön. Es lohnt sich.
- 36:19Und habt ihr dort nachher ein Fest gehabt? Wir hatten ein Fest. Wie hat eure Hochzeit aussah? Viele Leute, eher wenige Leute? Wir waren 115 Leute. Ach schon? Ja. Schon eher grösser. Ich habe meine ganze Familie von Miami und El Salvador eingeladen. Ich wollte gerade noch sagen, du bist ja halb Schweizerin, halb Latina. Also El Salvador und Miami.
- 36:40Die meisten sind ausgewandert auf Miami. Alles Latinos in Miami. Ich habe die eingeladen und dachte, es kommen dann vielleicht ein paar. Die haben sich einfach alle angemeldet. Die Hochzeit ist dann ein bisschen grösser geworden. Es war wirklich ein Traumtag. Es war perfekt. Ich glaube, viele Mütter würden jetzt vielleicht sagen, die Geburt der Kinder. Aber ich finde, ehrlich gesagt, war das mehr anstrengend, als jetzt wunderschön.
- 37:05Ja, aber es klingt immer sehr schön, wenn man sagt, es ist der schönste... Also der Moment, wo du die Kinder auf dich hast... Wahrscheinlich. Definitiv. Hammer. Definitiv. Also, das kann man gar nicht im Wort fassen. Aber der schönste Moment war für mich eine Geburt. Es ist ein...
- 37:23aufregenden, emotionalen, liebevollen Moment. Hochzeit ist ja der ganze Tag, voller Freude, gutes Essen. Ich liebe eh Hochzeit. Ich auch. Also wir sind jetzt auch dieses Jahr an so vielen Hochzeiten eingeladen und ich liebe es. Ja, es ist so schön.
- 37:42Nur schon diese Stimmungen. Und ich liebe das. Ich kann heim. Das stimmt. Es gibt immer gutes Essen. Und es gibt immer gutes Essen. Und alle haben Freude. Ich finde das toll. Hochzeits sind cool. Gut, dann war deine Hochzeit eines der schönsten Momente in deinem Leben. Ja. Schön. Und eines der schwierigsten?
- 37:59ist mir das erste in den Sinn gekommen, als mein Grossvater gestorben ist. Ich war schwanger von Lio. Er wusste, dass ich schwanger bin. Es war wie mein Wunsch, dass er mein Kind noch sehen darf. Mein Grossvater hiess Lissandro Antonio.
- 38:18Mein Sohn heisst jetzt Leo Antonio. Wir haben ihm dann den Namen weitergegeben. Ich habe ihm das gerade letzte Woche erzählt, weil er sagte, Antonio gefällt mir nicht. Ich sagte, du musst stolz sein auf den Namen. Ich habe ihm erklärt, wieso er so heisst. Er hat mich sehr viele Fragen gestellt, wo er jetzt ist, wieso er jetzt im Himmel ist und wann er selber in den Himmel kommen soll.
- 38:41«Mami, wann gehst du in den Himmel?» «Wissen wir nicht.» Es ist ein sehr schönes Gespräch, aber auch sehr tief. Wenn man fünfjährigen Kindern erklärt, was der Tod ist. Ja. Das stellt dich sehr schwierig vor. Ja, aber... Aber ich höre auch dazu, das ist einfach das Leben. Ja. Hast du eine sehr enge Beziehung zu deinem Nonno?
- 39:02Ja, ähm... Ja, wo... Wo ist er? Sie lebte in El Salvador. Ja. Und das war genau während der Covid. Er hatte eine Covid. Er war halt hierher, weil wir nicht reisen konnten. Niemand konnte an die Beerdigung gehen. Meine Grossmutter war da irgendwie alleine mit dem Ganzen. Das war schon noch tough. Gehst du ab und zu noch?
- 39:24Ich war tatsächlich seit 10 Jahren nicht mehr. Ich würde sehr gerne wieder gehen, aber meine Grossmutter reist zweimal im Jahr. Ah, schon. Sie reist immer noch und ist jetzt 90 geworden. Was? Sie ist immer noch fit wie ein Turm. Ein Powerhouse, oder? Ja, wirklich. Also in diesem Fall hast du Power von deiner Mutter. Ja, das soll so bleiben. Mami Seite ist in diesem Fall Latina, Papi Schweizer. Ja.
- 39:48Und zu beiden Seiten ein sehr guter Bezug zu Spanisch. Ich spreche auch mit den Kindern Spanisch. Schön. Also ich versuche es. Meine Hässung wird dann... Dann sowieso. Komisch, wie es kommt, auch Schweizerdeutsch raus. Nein. Wirklich? Ja. Ich hätte das Gegenteil erwartet. Ja, wirklich. Es liegen viele auf Spanisch, kann man es auch besser fluchen. Aber nein, ich glaube, dadurch, dass ich halt Schweizerdeutsch aufwachsen bin, ist das schon die Sprache, die mir halt mehr liegt. Lorenzo, lernt er Spanisch? Hat er es gelernt?
- 40:15Er kann es, ja. Aber nicht perfekt. Aber er versteht alles. Aber schön, dass er immerhin versucht, mit den Kindern Spanisch zu sprechen. Ich glaube, jede Sprache ist einfach ein Geschenk, das du irgendwie kannst. Englisch kommt ja sowieso dazu. Wahrscheinlich in der heutigen Zeit noch viel früher. Sie haben schon in der Kita Englisch. In der Kita? Ja, sie sind in der bilingualen Kita. Und wir waren dieses Jahr in Südafrika im Februar.
- 40:41Und dann haben sie Nanny. Und die konnte natürlich nur Englisch. Und Leo spricht perfekt mit ihr Englisch. Und ich so, der kann ja auch mega gut Englisch. Ich glaube, bis dahin wusste ich gar nicht, dass ich Englisch kann. Ja, es ist schon lässig. Wenn du ihnen das einfach mitgeben kannst. Die sind wie ein Schwamm. Die nehmen die Sprachen. Vielleicht spricht er nicht gleich gut im Moment wie vielleicht ein anderer, der nur eine Sprache hat. Aber ich meine, mein Gott, dafür hat er nachher drei Sprachen.
- 41:08Mega. Und du zeigst ja, Lio und Pablo, immer wieder auch mal auf Insta. Ist das auch so eine Grundsatzentscheidung? Weil man könnte ja beides, man sollte es nicht zeigen, man sollte es zeigen, es ist okay, es ist nicht okay. Wie startest du das Thema? Ja.
- 41:29Ich hatte die Kinder am Anfang wohlgezogen, auch mein Gesicht und alles im Alltag. Weil ich wie gefunden habe, ich zeige meinen Alltag, ich zeige mein Leben. Und es erschreckt mich, meine Kinder nicht zu zeigen, weil sie sind mein Leben. Ja. Es gab dann so ein, zwei Momente, die ein bisschen unangenehm waren. Als ich einmal im Park war und einen wildfremden Mann gefunden habe, «Ah, du bist ja der Lio!»
- 41:53Als ich so war. Oh, schön. Und dann gemerkt habe, was ist, wenn ich nicht dabei bin? Ja. Und klar, man könnte auch sagen, naiv, dass du nicht vorher daran gedacht hast, aber ich glaube, gewisse Sachen, zumindest ich, muss ich zuerst erleben, um genug reflektieren zu können und zu sagen, irgendwie stimmt es für mich nicht mehr. Und habe mich dann auch entschieden, sie nicht mehr zu zeigen mit Gesicht. Also es ist immer noch vor in meinem Content.
- 42:18Aber immer von hinten oder von der Seite. Aber das Gesicht an sich sieht man nicht mehr. Und ich glaube es war auch gleich ein perfektes Timing. Wie Lio, den ich letztes Mal gezeigt habe, da hatte er noch ein Babeliges Gesicht. Und er entwickelt sich jetzt zu einem Jungen. Und in ein paar Jahren werden die Leute nicht mehr erkennen, weil er ein komplett anderes Gesicht hat. Ja. Ja.
- 42:38Ja, ich glaube, mega schön, dass du das alles auch sagst, im Sinne von, hey, ich habe das jetzt zuerst mal erleben müssen, dass solche Situationen passieren können und ich glaube auch für andere Mammis, um das zu sensibilisieren, so, hey, es gibt einfach Leute, die das einfach wirklich aus dem Tal schauen können und
- 42:56Ich glaube, man darf es nicht unterschätzen, aber ich finde trotzdem, jeder soll für sich selber entscheiden, als Paar, möchte ich meine Kinder zeigen, möchte ich nicht, aber bewusst sein, was es auch für Konsequenzen hat. Und ich bin immer so, kann ich mit den Konsequenzen leben? Wenn ja, dann mache ich es, und wenn nicht, dann muss ich etwas ändern.
- 43:17Gibt es irgendeinen Tipp, den du an werdenden Mami's mitgeben würdest, die sagen, ich möchte trotzdem noch Business machen, aber möchte mein Kind natürlich nicht vernachlässigen. Was ist dein Tipp an diese Frauen?
- 43:32Hilfe holen. Also auch eben, ich habe am Anfang relativ schnell wieder angefangen zu arbeiten, bei beiden Kindern. Und Pablo habe ich erst ab Jährige in die Kita gegeben, weil ich fand, wenn sie so klein und unschuldig sind und noch nicht einmal sich selbst bewegen können,
- 43:47hätte ich es nicht schöner Kitta gegeben. Und hatte dann einfach meine Nanny, die zweimal in der Woche gekommen ist und mich gesupportet hat. In diesen zwei Tagen konnte ich alles machen, was extern sein musste. Und in den anderen Tagen habe ich halt eher von zu Hause aus gearbeitet. Also dort einfach Support holen. Oder wenn man eine Mutter hat, die einem helfen kann. Eben auch mit dem Mann reden. Es gehört nicht alles der Frau.
- 44:10Der Mann hat sich auch entschieden, um ein Kind zu bekommen. Und der Mann kann sich auch überlegen, vielleicht einen Tag weniger zu arbeiten. Wieso muss es bei der Frau sein? Und dort vielleicht zuerst mal für sich hinein spüren, möchte ich arbeiten? Wenn ja, wie viel? Was ist mein Pensum? Das herausfinden.
- 44:28Und wenn nein, dann geniesse die Mutterschaft. Man muss sich keinen Druck machen, es gibt kein richtig und falsch. Offene Kommunikation, vor allem mit dem Partner. Absolut. Ist das euch immer einfach gelungen? Wart ihr immer ein sehr kommunikatives Paar?
- 44:48Ja, also ich glaube, es gibt sicher gewisse Bereiche, wo wir bis heute in unserer Beziehung arbeiten und mehr reden müssen und weniger, ich glaube, das ist normal. Aber vor allem, wenn es um die Kinder geht, sehr. Und ich bin auch froh, dass Lorenzo in gewissen Sachen ein Macho ist, aber was das angeht... Das können wir nachher erzählen. Es geht eigentlich.
- 45:10Neben was die Kinder anbelangt, sind wir wirklich 50-50. Und ihm ist es mega wichtig, dass er als Vater voll da sein will. Ich weiss noch, als Lio ganz klein war und ich immer mit ihm darüber gesprochen habe, «Du musst so, wie wir Frauen sind.» Das Gefühl hatte, wir wissen es besser.
- 45:27Dann hat er mir irgendwann gesagt, schatz, entweder du redest mir weiterhin rein, ist okay, aber dann machst du es einfach du. Oder du lässt mich machen auf meine Art, die vielleicht für dich nicht perfekt ist, aber ich mache es. Aber ich kann es nicht ausstehen, wenn du mir etwas die ganze Zeit sagen kannst. Ich fand, ja, das ist recht. Punkt. Das ist ein fairer Punkt, ja.
- 45:48«Mach, du machst deinen Weg, ich mache meinen Weg.» Und zu wissen, dass ich ein Wochenende einfach weggehen kann und den Kindern geht es tipptopp, das ist auch viel wert. Es gibt viel Sicherheit. Ja, das sollte es auch sein, weil er ist auch Vater. Er wollte genau so ein Kind wie ich.
- 46:07Aber jetzt kommen wir noch auf den Punkt zurück. Der Macho? Ja. Hey, ich glaube, er ist ein Macho, wenn es darum geht, mich irgendwie zu teilen als Frau. Schön. Ja. Meine Frau. Ja. Stolz. Ja, stolz mich zu haben.
- 46:24Und sonst? Das fühlt sich ja auch gut an für die Frau, nehme ich an. Ja, es ist ja schön. Wenn du weisst, mein Mann ist glücklich, dass er mich hat und ist stolz auf mich. Ja, das ist so. Unbedingt. Und ansonsten, er ist der grösste Macho. Nein, nein. Er hat einen weichen Kern. Vielleicht von aussen so muskulös und gross. Gross, ja. Er sieht vielleicht schon so ein bisschen macho aus. Was hat er? 188. 188, ja. 188.
- 46:50Von aussen sieht er sicher noch mal mehr macho aus, aber innen hat er einen weichen Zirkus. Einen Kern. Das sind doch die Besten. Das sind doch die Besten. Megaschön. Wir sind hier schon eine Dreiviertelstunde am Reden, wir sind aber noch nicht ganz fertig, weil ich noch ein paar Schnellfragen für dich habe. Die habe ich mir aufgeschrieben. Vielleicht wäre es aber noch etwas angepasst, weil wir ein paar Sachen schon angeschaut haben. Aber wie fühlt es sich bis jetzt? Mega gemütlich.
- 47:19Ich glaube, für dich ist es so, vor der Kamera und Mikrofon... Merkst du das? Ist es easy zu reden mit mir? Mega! Du musst es sagen. Ja, ich fühle mich wohl. Du bist schon Profi dazwischen uns. Ja, nein, tipptopp. Also, Ari, mit einem super guten Kumpel am Ende, den ich seit Jahren kenne. Perfekt, so sollte es auch sein.
- 47:41Bist du ready? Ich bin ready. Die erste Frage. Ja, weisst du, wie? Born ready. Born ready. Also, was denkst du, ist heute gefährlicher? Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit? Für mich persönlich, und das ist auch eine Frage an mich, ich glaube, Unsichtbarkeit. Wieso?
- 48:06Wenn man nicht gesehen wird, kann man auch nicht sagen, was man fühlt und wie es einem geht. Dann ist man irgendwo mit sich selber. Man kann sich nur weiterentwickeln, wenn man gesehen wird und auch sagen darf, was einen belastet oder was man hat. Würdest du sagen, dass du eine sehr reflektierte Frau bist?
- 48:24Ich versuche es. Ich arbeite viel an mir. Ich habe auch meinen eigenen Coach. Ich gehe regelmässig. Findest du es wichtig, dass man jemanden hat, so eine ausstehende Person? Ja, um auch meine Themen zu besprechen, die aufkommen, die mich belasten, wo ich mich unsicher fühle. Und mich weiterentwickeln können.
- 48:42Ich habe es übrigens vorhin auch gesagt, als du deinen Tag erklärt hast, sprich, was du isst, oder wie der typische Tag aussieht, ich habe mir ja gemeint, dass sofort kommt, ja, am Morgen stehe ich um 5 Uhr auf, dann mache ich ein Eisbad und dann gehe ich da. Also die typische Sache, die wir heute alles so können. Die Instagram-Welt, meinst du? Die Instagram-Welt, aber...
- 49:05Muss es ja nicht. Man kann, und man kann erfolgreich sein, definitiv. Auch ohne müssen sie ein Eisbad nehmen und eine kalte Dusche. Nein, kalt habe ich nicht gerne. Okay, an diesem Fall unsichtbar sein, weil man sich dann nicht richtig zeigen und öffnen kann. Ja. Macht das Sinn? Macht mega Sinn. Führst du Journa? Nein, ich schreibe nicht gerne. Schreibst du nicht gerne? Ich rede lieber. Lesen?
- 49:33Zu wenig. Ich würde gerne mehr, aber ich habe wirklich nicht.
- 49:36Ja. An dem Fall, der Moment, wo du wirklich runterkommst, in dem ganzen Alltagstrudel von Mami sein und Businessfrau, ist Sport. Sport und Laufen. Sport und Laufen. Der Beziehungswag. Sehr schön. Dann eine Frage bezüglich Kinder. Und zwar, was lernen Kinder in der Meinung noch schneller? Content zu machen oder ihre eigenen Grenzen zu setzen? Ich lerne viel, du hast es vorhin beschrieben, wie du es gemacht hast.
- 50:07Was Kinder eher lernen oder ich? Ich glaube, Grenzen setzen. Das merke ich ja jetzt schon, dass sie ihre Grenzen setzen. Wenn sie etwas nicht wollen, dann stehen sie stur in den Ecken. Ja, Grenzen setzen. Vielleicht zu diesem Thema auch noch.
- 50:29auch immer, wenn wir Content machen oder so, oder ich etwas auflade, dann zeige ich ihnen das auch. Und ich möchte ihnen das auch mitgeben, dass sie lernen, was heisst es, Content zu machen. Ist das Bild jetzt gut? Oder wenn wir jetzt ein Bild haben, das halb nachgekriegt ist, dann sage ich ihnen, das müssen wir jetzt nicht posten, weil da sieht man viel zu viel. Also dass sie dort auch schon das Verständnis mitbekommen, was kann man zeigen, was sollte man nicht zeigen. Ja, finde ich mega wichtig, ja.
- 50:53Ja, weil unsere Eltern konnten es uns nicht zeigen. Sie hatten kein Sushil-Video. Und wir haben diese Fehler gemacht. Also alle unsere Generationen. Irgendwelche Nacktbilder rumgeschickt und weiss ich nicht was. Also ich glaube nicht. Aber hat man nicht immer gehört im Schulhaus, dass irgendeiner das geschickt hat?
- 51:10Wir können es unseren Kindern zeigen, wie es läuft. Weil es wird kommen und es wird grösser. Es wird kommen, 100%. Es wird immer mehr sein. Was hast du eigentlich das Gefühl, du, die jetzt in dieser Bubble bist, Social Media Welt, Agentur, was hast du das Gefühl, wo entwickelt sich das Ganze hin?
- 51:29Social Media wird nicht wegfallen, wird mehr werden. Kreativer, ich glaube jetzt auch mit AI, wird das schon nochmal so ein bisschen wilder werden, wo man auch nicht mehr ganz herauskommt, was ist echt, was ist nicht echt. Ich glaube, es kann auch ein bisschen gefährlich werden mit falschen Nachrichten streuen, dass man sich dort wirklich mehr informieren muss, was stimmt und was nicht. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Ich glaube, AI wird
- 51:59viel mächtiger werden. Ich glaube, es ist schon riesig. Und was es da schon für Fake-Kanten gibt, ist insane. Aber auch auf einer Ebene, die noch mega unterschätzt wird. Ich habe letztes Mal ein Video gesehen,
- 52:14einem, der in Mailand beim Dom rumgelaufen ist und dann hast du hinten dran alles AI generiert, so Muslimafrauen gesehen mit Kopftücher und Schafherden und so, ganz komisch. Und er hat irgendwas erzählt und du hast einfach den Background gesehen. Und das ist so unterbewusst, wo es den Leuten irgendwas inpflanzt, was gar nicht stimmt. Absolut. Wo du das immer wieder so Sachen siehst und das Gefühl hast, das ist dann so, oder? Ja.
- 52:42Und dann auch ein bisschen unnötig Hass verbreiten. Ja, ja. Ich glaube, auf so einer Ebene könnte ich schon einen Krieg führen. Ja, definitiv. Das ist wirklich gefährlich. Es ist nicht so schnell, gell? Wir sind im Zirkus. Nein, das ist ja super, weil die nächste Frage geht genau um das. Und zwar, was nervt dich mehr? Fake Nachrichten oder Fake Menschen? Fake Menschen. Schon viel mit denen müssen wir kämpfen.
- 53:13Ja, auch schon. Aber ich habe ein gutes Bauchgefühl für Menschen. Ich kann gut einschätzen, ob ich mich bei jemandem einlasse oder nicht. Aber ja, ich bin auch schon enttäuscht worden. Wie wir alle wahrscheinlich. Ja, sicher. Und ich glaube, nur so kannst du es auch lernen, was stimmt und was nicht. Ja, gibt es leider immer wieder. Was ist für dich das richtige oder das echte Statussymbol jenseits von Geld und Likes und alles?
- 53:43Bei mir ist mein Status Symbol meine Familie. Mein Mann. Mit allen Ups und Downs, die wir als Beziehung haben. Und trotzdem seit 13 Jahren zusammen sind. Und meine Kinder. Mein Erfolg. Ja. Ich habe so Kinder. Die einigermassen folgen. Einigermassen folgen. Mal mehr, mal weniger. Mal mehr, mal weniger. Wie alt bist du, Dio?
- 54:10Wird jetzt am 5. Er wird jetzt am 5. Und Pablo? 2,5. 2,5. Er ist noch klein. Ja. Herzlich. Ja. Tschüss. Ich glaube, diese Frage haben wir schon beantwortet. Und zwar, dein wichtigster Tipp für alle Mamas, die noch Business machen wollen. Das haben wir schon beantwortet. Das ist gut. Also, gehen wir kurz zurückspulen. Dann hören wir es. Dann, ähm...
- 54:37Was denkst du, ist der aktuell unterschätzte Skill, den man heimleben sollte? Menschen lesen können. Menschen lesen können? Ja. Wenn man Menschen besser verstehen kann und sich besser einfühlen kann und nicht immer nur bei sich selber ist, weil der Mensch ist ja grundsätzlich ein Egoist. Aber wenn du besser verstehst, was der andere Mensch braucht und was seine Bedürfnisse sind, dann ist das Leben viel einfacher.
- 55:06Jetzt kommt so ein... Das ist ein richtiger Deep Talk, den wir heute haben. Herrlich, love it. Es gibt so eine Netflix-Serie, und zwar «Lie to me». Hast du das schon mal gehört? Nein. Love it. Muss ich schauen? Musst du schauen. «Lie to me». «Lie to me». Okay. Und diese Serie basiert auf einem Buch von, ich glaube, seinem Vornamen ist James, seinem Nachnamen ganz klar Navarro. Er ist übrigens auch ein, ich glaube, Kolumbianer. Aber auch Südamerika, dort...
- 55:36Und er ist in die Staaten gekommen und hat halt einfach die Sprache nicht gekannt und hat nur gemerkt, dass er halt mit «Was Menschen machen» Mikroausdrücke, hat er angefangen, Menschen zu lesen, ist dann zum FBI und ist einer der erfolgreichsten Profiler geworden. Und auf das passiert die ganze... Und das Buch...
- 55:58Also, wenn du es gerne lesen möchtest, ist nicht sehr viel zu lesen. Es sind meistens Mikroausdrücke. Und was sie heissen, love it. Der kleine Lügendetektor. Okay, okay. Den haben wir. Ich muss das nachher aufschreiben. Den haben wir. Also den von Menschen lesen finde ich sehr gut. Was würdest du heute sofort von Social Media verbannen? Hey, Leute, die Hass spüren.
- 56:27Ja. Es gibt wirklich so viele Leute, die einfach über andere herziehen müssen und schlecht und Hass verbreiten. Ich finde, wir haben so viel Hass, so viel Krieg auf dieser Welt. Wieso muss Social Media auch noch eine Plattform von Traur, Hass und Wut sein?
- 56:48Total. Das ist meine Meinung. Darum bin ich auch nicht jemand, der sich politisch auf Social Media äussert. Ich will, dass mein Profil ein Ort ist, wo man sich wohlfühlen darf. Schön. Eine Entscheidung, die ich voll verstehen kann. Und vor allem zu jedem Thema, das man sagt...
- 57:08Es gibt etwas richtiges. Es gibt gerade so... Du wirst schon zu politisiert. Mega. Wenn du irgendetwas politisch sagst, bist du ein Linksextremer, ein Rechtsextremer, du bist ein Nazi, du bist ein dies... Es ist unglaublich. Ich wurde ein paarmal angegriffen wegen «Du äusserst dich nie politisch zum ganzen Palästinakonflikt und so weiter.» Heisst ja nicht, dass ich keine Meinung habe zu dem Ganzen. Aber nur weil ich als Person der Öffentlichkeit nicht eine Stellung dazu abgeben möchte.
- 57:34Ja, ja. Das ist mein Recht. Ich bin keine Politikerin. Ich habe mich nie als Politikerin geäussert. Und was alles im Hintergrund abläuft, ist ja eh normal. Und ich glaube, dass ich mich wirklich öffentlich äussern würde, müsste ich mich voll hineinlesen. Ich müsste wirklich ein fundiertes Wissen haben, um meine Meinung zu bilden. Ich würde nicht einfach etwas sagen, weil es gerade trendy ist und jeder das sagt. Ja, total. Hundertprozentig, ja. Dann...
- 58:06Was findest du mutiger? Einen Fehler öffentlich zu machen, also etwas, wo man einen Fehler gemacht hat, öffentlich zu machen, oder erst gar nicht etwas anfangen, dass es gar kein Fehler werden kann? Nächster Mal. Also was ist mutiger? Einen Fehler zu gestehen oder etwas gar nie anfangen?
- 58:28Und Fällig ist da. Fällig ist da. Ah ja, ich bin eine Macherin. Voll, oder? Ja, voll. Fällig gehört dazu. Ja. Das ist auch okay. Du kannst auch nur so lernen. Ja. Ich glaube, es gibt so viele Sachen, so viele coole ...
- 58:43Ein Projekt, das man gar nie startet, weil man Angst hat, dass man einen Fehler macht und was andere über einen sagen könnten. Und so können so viele Sachen flöten und passieren gar nichts. Ich glaube, das ist meine grösste Stärke. Das sage ich auch mit Steven, meinem Geschäftspartner. Er ist mehr überlegt und will alles perfekt haben. Und ich bin die Mutige und sage, das machen wir einfach. Aber gut, dass es beides gibt. Es braucht beides. Genau. Und dort finden wir uns. Weil er führt es dann perfekt aus. Ja, ja. Und ich bin dann die, die den Mut bringt und das macht.
- 59:13Und der Ball in die Rolle gebracht hat. Genau. Schön. Gut, braucht beides. Also, Social Media in 10 Jahren. Was wird es mit unserem Selbstbild machen?
- 59:26Ich glaube, es wird unser Selbstbild unsicherer machen, als es es jetzt schon macht. Wie viele junge Leute, habe ich das Gefühl, sind so unsicher. Früher hast du dich im Dorf mit den anderen Girls verglichen. Jetzt kannst du dich weltweit mit Promis vergleichen, die sich mit 16 schon die Lippen spritzen. Das ist ein Schönheitsideal, das gar nicht realistisch ist für ein normales Mädchen. Ich glaube, ja...
- 59:57macht Leute auch unsicher. Findest du, es gibt immer mehr Content-Creator, die sehr real Sachen anfangen zu machen? Ja. Ich finde es eine coole Sache, dass das ein bisschen passiert. Ich finde allgemein auch TikTok, die ganzen TikTok-Influencer, die sind sehr real, mit weniger Filtern. Es gibt schon auch die, aber die sind sehr sympathisch. Ja.
- 1:00:21Aber überall ist doch auch eine Phase. Früher habe ich gerne überall, wo es nur ging, einen Filter geteilt. Ich hatte ein Problem mit meiner Falte. Eigentlich ist es keine Falte, sondern ein Krater. Vielleicht kennst du den Grand Canyon. Der ist vor dir. Ich hatte früher ein Problem damit. Ich habe die Haare immer runtergestrahlt. Und deshalb habe ich...
- 1:00:48Weil ich so keine Ahnung von was und wieso immer Probleme damit habe. Immer das perfekte Bild halt. Aber mein Gott, das existiert einfach auch nicht. Wir sind alle irgendwo in unserer imperfekten, aber trotzdem perfekten Stelle. Das macht dich ja aus. Ja, eben. Es gibt dir ja Sympathie in deinem Gesicht. Das falsche Gesicht. Falscher Hund. Sehr schön. Ich kann nicht mehr. Gut, und der letzte.
- 1:01:17Der Podcast heisst Momentum. Was heisst für dich Momentum? Oder wie interpretierst du Momentum? Ich würde Momentum so interpretieren, dass es wir im Heute und Jetzt, in diesem Moment leben und auch nicht immer weiter denken müssen, sondern diesen Moment festnehmen und spüren. Sehr schön. Machst du das bewusst?
- 1:01:42Wenn ich einmal so im Struggle bin und so viele Sachen machen muss, dann nicht. Aber ich glaube schon, dass ich ein Mensch bin, der das kann. Wo glaubst du, passiert der grösste Stress von Menschen?
- 1:01:54Im Suchen nach mehr. Im Suchen nach mehr? Ja. Immer so das Streben nach «Ich muss nur erfolgreich sein, ich habe schon ein Bankkonto mit weiss ich wie viel Geld drauf, aber ich will immer mehr und mehr und mehr und man braucht ja noch das.» Ja. Und dann hat man irgendwie einen Schrank voll mit Taschen und «Nimm ich mich mit rein in diese Schublade?» Schrank voll mit Taschen, aber ich will noch diese und noch diese. Immer den Stress und den Eifer nach mehr wollen haben.
- 1:02:21Spannend, ja. Ich glaube, Stress erzeugt man vor allem, wenn man eben nicht im Moment lebt. Ja, eigentlich genau wie du sagst, wenn man mehr will und man denkt, man muss das noch bis dann und dann haben, das erzeugt wirklich mega viel Stress, ja.
- 1:02:38Darum geniessen wir den Moment. Geniessen wir den Moment. Das war ein mega cooles Gespräch. Ich habe es richtig fest genossen. Ich auch. Das ist deine Kamera. Sie ist auf dich gerichtet. Wenn du noch etwas in deiner Community sagen willst, dann ist die Kamera deiner. Wie gesagt, geniessen den Moment. Geniessen unser Leben, weil wir haben nur eins und das muss richtig geil sein.
- 1:03:01Mega schön gesagt. Und an dieser Stelle auch zu dir. Danke vielmals, dass du dir diese Zeit genommen hast. Ich weiss, du hast einen mega busy day. Du packst so viele Sachen unter einen Hut. Du bist eine erfolgreiche Businessfrau. Du bist eine wundervolle Ehefrau. Du bist eine Mutter.
- 1:03:20Du bist ein Social-Media-Star und nimmst dir die Zeit, um hierher zu kommen. Ich danke dir vielmals. Ich wünsche dir und deiner ganzen Familie alles Gute in der Zukunft. Vielleicht bald mal in Kapstadt. Ja, wer weiss. Das machen wir. Danke vielmals, dass du da warst.
- 1:03:40An alle, die hier zugesagt haben, danke auch, dass ihr zugesagt habt bei Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Heute mit Sarah Leutenecker. Ihr kennt das Game. Ihr kennt es besser als ich. Ein Knopf ist zum Abonnieren, damit ihr nichts mehr verpasst. Und um das noch ein bisschen vereinfacht zu können, hat es noch eine Glocke. Wenn ihr die drückt, bekommt ihr Nachrichten, wenn neuer Content aufgeladen wird. Darum danke vielmals an dieser Stelle. Alles Gute und bis bald.
- 1:04:10Ciao zusammen.