Latest / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing / F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing vom 18.11.2025
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend-Briefing.
- 0:03Speaker 0: Heute mit diesen Themen.
- 0:06Speaker 0: Gedenken an Friedrich von Metzler.
- 0:08Speaker 0: Unideal in Frankfurt, Kritik an AfD-Vermietung in Gießen und ein Unternehmensumzug.
- 0:17Speaker 0: In der Frankfurter Paulskirche wurde am ersten Todestag des Bankiers Friedrich von Metzler eine Gedenkstunde abgehalten.
- 0:25Speaker 0: Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte von Metzler als herausragenden Bürger und besonderen Menschen, der sich stets für das Gemeinwohl und seine Heimatstadt eingesetzt habe.
- 0:36Speaker 0: Von Metzler führte das Bankhaus B. Metzler Seel, Sohn und Kostow über vier Jahrzehnte und prägte den Finanzplatz Frankfurt maßgeblich.
- 0:46Speaker 0: Die Gedenkfeier war mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur gut besucht.
- 0:52Speaker 0: Von Metzlers Engagement und Optimismus bleiben in der Stadt weiterhin präsent.
- 0:59Speaker 0: Die Goethe-Universität Frankfurt plant, den Campus der Jesuitenhochschule St.
- 1:03Speaker 0: Georgien in Oberrat zu erwerben.
- 1:06Speaker 0: Ziel ist eine engere Zusammenarbeit beider Institutionen, um ein einzigartiges Zentrum für Theologie und interdisziplinären Austausch zu schaffen.
- 1:17Speaker 0: Studierende der katholischen Theologie sollen künftig an beiden Hochschulen eingeschrieben und von Lehrenden beider Einrichtungen betreut werden.
- 1:26Speaker 0: Die Universität prüft, ob sie den Campus aus ihrem Stiftungsvermögen finanzieren kann.
- 1:31Speaker 0: Mittel aus dem laufenden Haushalt sollen nicht verwendet werden.
- 1:35Speaker 0: Der neue Hochschulpakt zwingt die Goethe-Universität zu einem Sparkurs.
- 1:41Speaker 0: Allein im kommenden Jahr wird mit einem Nettoverlust von mehr als zwanzig Millionen Euro gerechnet.
- 1:47Speaker 0: Neben gemeinsamen Forschungsprojekten sind auch neue Wohnheime auf dem acht Hektar großen Gelände denkbar.
- 1:54Speaker 0: Die Kooperation soll die theologische Ausbildung stärken, ohne den Jesuitischen Charakter von St.
- 2:00Speaker 0: Georgien aufzugeben.
- 2:03Speaker 0: Ein weiteres Thema.
- 2:04Speaker 0: Die Messe Gießen steht wegen der geplanten Vermietung ihrer Räume an die AfD für die Neugründung der Jugendorganisation in der Kritik.
- 2:14Speaker 0: Der Gießener Professor für öffentliches Recht, Steffen Augsberg, betont, dass die Messe als private Gesellschaft nicht verpflichtet sei, an die AfD zu vermieten.
- 2:24Speaker 0: Die Pflicht zur Gleichbehandlung gelte laut Parteingesetz nur für Träger öffentlicher Gewalt, nicht aber für private Unternehmen.
- 2:33Speaker 0: Augsberg widerspricht damit der Argumentation der Messegesellschaft, die sich auf rechtliche Zwänge berufen hatte.
- 2:40Speaker 0: Die Proteste gegen die Veranstaltung könnten laut Augsberg am Ende eher der AfD nutzen, da sie die von ihr angeführten Themen weiter in den Fokus rücken.
- 2:49Speaker 0: Er mahnt, rechtsstaatliche und demokratische Standards zu wahren.
- 2:54Speaker 0: Ein Blick in die Stadtentwicklung.
- 2:56Speaker 0: Die Sanierung von Frankfurter Sozialwohnungen steht im Fokus innovativer Architekturideen.
- 3:03Speaker 0: Beim Ernstmai-Preis wurden Architekturstudenten der TU Darmstadt für Vorschläge zur Modernisierung von Wohnblocks aus der Nachkriegszeit ausgezeichnet.
- 3:13Speaker 0: Die prämierten Entwürfe reichen von ausklappbaren Wäschetrocknern und Sonnensegeln für Balkone bis zu begrünten Fassaden und besseren Lüftungskonzepten.
- 3:23Speaker 0: Ziel ist es, die Gebäude technisch zu ertüchtigen und gleichzeitig das soziale Gefüge zu erhalten.
- 3:29Speaker 0: Die Nassauische Heimstätte Wohnstadt plant, jährlich rund zweitausend Wohnungen zu modernisieren und will dabei auch die Ideen der Studierenden berücksichtigen.
- 3:38Speaker 0: Die Ausstellung Umbau des sozialen Wohnens in Frankfurt ist noch bis zum neunzehnten November im Atrium des Planungsdezernats zu sehen.
- 3:49Speaker 0: Auch die Wirtschaft bewegt sich.
- 3:50Speaker 0: Der Autorspezialist Jack Wolfskin verlegt seinen Firmensitz von Idstein nach Eschborn.
- 3:57Speaker 0: Das Unternehmen mietet rund sechstausend Quadratmeter Bürofläche im Gewerbegebiet Süd.
- 4:03Speaker 0: Die Rückkehr in die Region Frankfurt wird von der Geschäftsführung als nach Hause kommen bezeichnet.
- 4:09Speaker 0: Das Bürogebäude wurde umfassend modernisiert und gilt mit einer großen Dachterrasse, Erdwärmenutzung und Photovoltaikanlage als besonders energieeffizient.
- 4:21Speaker 0: Der Umzug unterstreicht die Attraktivität des Standorts Ashbourne für Unternehmen, die zentrale Lagen meiden, aber dennoch in der Nähe von Frankfurt bleiben wollen.
- 4:32Speaker 0: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend-Briefing vom Montag, dem achtzehnten November, zwei tausend fünfundzwanzig.