Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Elbchaussee bis Sommer Baustelle
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 15. Januar. Baustellenplanung in Sachen Elbchossee. Prozess gegen Christina Block. Xavier Naidoo in der Barclays Arena. Handyverbot an Gymnasien. So manchem wird es erst jetzt klar, was die geänderte Baustellenplanung in Sachen Elbchaussee für den Hamburger Westen wirklich bedeutet. War ursprünglich die Rede von einer nötigen Komplettsperrung von einigen Wochen während der Sommerferien, musste der Plan zwischenzeitlich mehrfach geändert werden. Für alle, die das verwirrt hat, jetzt der aktuelle Stand. Die Komplettsperrung auf der wichtigen Verkehrsstraße bleibt, und zwar bis zum Ende der Bauarbeiten. Das bestätigte der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, LSBG, auf Abendblatt-Anfrage. Ja, das ist so korrekt. Die bestehende Sperrung im Bereich Ost von der Betty-Levy-Passage, Klopstockstraße bis zum Hohenzollernring gilt bis voraussichtlich Juli 2026, so Sprecherin Andrea Deutschmann. Derzeit geht man von einem Ende im Juli dieses Jahres aus, wenn denn alles klappt, wie geplant. In diesem Zusammenhang fängt das neue Jahr allerdings schon schlecht an. Wenn Sie an dieser Stelle neue Nachrichten aus dem Prozess gegen Christina Block erwarten, die kommen nicht. Denn an diesem Donnerstag gab es, anders als geplant, keine weiteren Verhandlungstag. Gerichtssprecherin Mareike Franzen sagte am Morgen, dass der Termin wegen Krankheit eines oder einer Prozessbeteiligten ausfällt. Nähere Details gibt es nicht. Es ist nicht der erste Ausfall und auch normal in einem solchen Mammutverfahren. Da fehlt mal ein Richter krank oder Schöffen oder Zeugen, die aus persönlichen Gründen verhindert sind. Dass sich Anwälte von Kollegen vertreten lassen müssen, ist im Blockprozess ebenfalls schon vorgekommen. Die Angeklagten aber sollten nach Möglichkeit immer da sein, auch wenn das bereits bei der wegen Beihilfe angeklagten Cousine von Christina Block zu Unmut geführt hat. Das Verfahren gegen sie und ihren Mann abzutrennen, dazu war das Gericht nicht bereit. Den Schlitten können die Hamburger vorerst wieder in den Keller stellen, denn von weißen Landschaften können sich die Menschen im Norden zunächst verabschieden. Was vom Winterzauber übrig bleibt, die letzten Schneereste tauen als braungrauer Matsch an den Straßenrändern vor sich hin und statt weißer Flocken kommt in den kommenden Tagen wieder Regen vom Himmel. Willkommen zurück im Schmuddelwetter. Das Tauwetter kann allerdings schnell zur Gefahr werden, wenn die feuchten Böden bei sinkenden Temperaturen überfrieren. Meteorologe Andreas Czapek vom Deutschen Wetterdienst, DWD, warnte vor glatten Straßen. Heute war der Winterdienst in Hamburg seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Hauptverkehrsstraßen und ein ausgewähltes Radwegenetz wurden sicherheitshalber abgestreut. Xavier Naidoo war gestern und ist heute in der Barclays Arena. Mein Kollege Thomas André schreibt über das erste Konzert. Bei meiner Seele heißt der Hit von 2013 der erste Song, den Xavier Naidoo auf dieser Tour spielt. Bei meiner Seele heißt diese ganze Tour mit insgesamt 16 Terminen. Halbzeit in Hamburg nun, sie haben auch hier auf ihn gewartet. Lange. Die Zwangspause Naidoo's hat seine Popularität anscheinend nicht geschmälert. Man wusste von den sieben quasi ausverkauften Konzerten vorher, man weiß um das Zusatzkonzert in der Barclays Arena am Donnerstag. Aber erst der Jubel und die Atmosphäre, als Naidoo auf die Bühne kam, als er anfing zu singen, machten das tatsächliche Gelingen des Comebacks fühlbar. Als hätte es die Irrwege, von denen der 2020 fürs erste gecancelte Verbalsünder zwei Jahre später sprach, nie gegeben, die verstörenden Sätze, das rechte Geschwätz. Vielleicht haben ihn die Leute ja nie ernst genommen, wenn er seine merkwürdige Wut zum Beispiel in seltsame Reichsbürgersätze goss. Ernst nehmen sie lediglich seine Lieder, seine Kunst, nahmen seine Stimme in Hamburg als das, was sie immer war, ein Geschenk. Mehr müssen viele wohl nicht über Xavier Naidoo wissen, er ist der begnadete Sänger. Seit mehr als einem Jahr geht das Gymnasium Christianeum in Othmarschen im digitalen Zeitalter neue Wege und verbannt Smartphones weitgehend aus dem Schulalltag. Der innovative Ansatz der traditionsreichen Schule sorgt nicht nur bei Schülern, Eltern und Lehrkräften für positive Resonanz, sondern weckt auch das Interesse anderer Schulen. Nun schaut ein Gymnasium in Eimsbüttel genau hin. Könnte das Erfolgsmodell des Christianeums auch am Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium, EWG, eine Lösung für die Herausforderungen des digitalen Schulalltags sein? Um die Frage zu beantworten, lud der Elternrat des EWG einen Experten ein, der bereits bewiesen hat, dass Smartphone-Verzicht funktionieren kann. Vural Kaya, Geografie- und Biologie-Lehrer am Christianneum. Und dessen Einschätzung war eindeutig. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, an einer Schule zu arbeiten, an der Smartphones erlaubt sind, sagt Vural Kaya. Zu sehr überwiegen die Vorteile dieses Modells. Die Schüler bewegen sich wieder mehr in den Pausen. Gerade für Jungs in der Pubertät ist das außerordentlich wichtig und das wirkt sich auch positiv auf den Unterricht aus. So sein Fazit. Schüler seien weniger abgelenkt, könnten sich besser konzentrieren. Sie beschäftigen sich wieder mit Büchern, auf einmal ist die Schulbibliothek angesagt, spielen Ball auf dem Schulhof oder verbringen ihre Pausen mit Kartenspielen und Gesprächen, sagt der Lehrer. Wer in diesen Tagen ein Pizza-Sandwich Salami bei der Hamburger Streetfood-Kette Bolle bestellt, erlebt eine Überraschung. Statt für 10,90 Euro steht es mit 9,90 Euro auf der Karte. Eine Pizza Burrata kostet statt 18 Euro jetzt 14,90 Euro. Wir haben die Preise für alle Produkte zwischen 10 und 20 Prozent gesenkt, sagt Gründer und Geschäftsführer John Drewes, der erst 2024 gestartet ist und in Hamburg Standorte in Ottensen, Eppendorf und der Schanze und demnächst in Winterhude betreibt. Eine Reaktion auf die Mehrwertsteuersenkung für Speisen in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent, die seit Jahresbeginn gilt. Auch die Restaurantkette Schweinske aus Hamburg hat Preissenkungen angekündigt. Wir setzen bewusst ein Zeichen gegen den Trend und geben einen Teil der Entlastung direkt an unsere Gäste weiter, sagt Geschäftsführer Marco Hölder, der Schweinske vor mehr als 40 Jahren gegründet hat. Aktuell laufe noch die Abstimmung mit den Franchisenehmern der 27 Standorte, aber zum 1. Februar sollen die neuen Speisekarten stehen. Es soll so sein, dass die Gäste es beim Bezahlen merken. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. 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